TESO: Frohe Kunde aus der Beta!

Vor ein paar Stunden machte in Fan-Foren ein Gerücht die Runde: In Tamriel habe sich etwas Gewaltiges ereignet! Einem Helden fiel nämlich auf, dass er gar nicht mehr durch Monster gehen konnte wie noch am Tag zuvor. Denn The Elder Scrolls Online hat sich wohl dazu entschieden, doch noch eine Kollisionsabfrage einzuführen. Alles darüber und noch viel mehr erfahrt ihr in unserer News über The Elder Scrolls Online.

Das Gute vorneweg: Wie im Twitter-Account von The Elder Scrolls Online erwähnt wurde, steht eine erneute Beta-Phase wohl kurz bevor. Viele rechnen schon mit dem nächsten Wochenende! Dass an diesem Wochenende die Beta-Server für die meisten von uns verschlossen blieben, könnte daran liegen, dass jetzt gerade gewaltige Umwälzungen im Spieldesign vom The Elder Scrolls Online stattfinden. Und die brauchen natürlich etwas Zeit, um zu wirken. Da braucht man keine Heerschar von Spielern, die einem dabei über die Schultern starrt und vielleicht noch quengelnd fragt: „Bist du schon fertig?“

Die Kollisionsabfrage ist da

Eine Kollisionsabfrage war schon lange Thema bei den Entwicklern des heiß ersehnten Fantasy-MMORPGs TESO, dessen Release am 4. April ansteht. Doch habe man sich, so die Entwickler noch vor wenigen Wochen, bisher immer dagegen entschieden, weil es gerade im PvP eine zu hohe Belastung für die Server bedeutet hätte. Die Performance und damit auch der Spielspaß hätten darunter gewaltig gelitten. Da das Spieldesign von TESO Massenschlachten mit weit mehr als hundert Spielern vorsieht, wäre der Preis für eine Kollisionsabfrage im PvP zu hoch gewesen.

Wie es nun scheint, hat man einen Kompromiss gefunden. So wird die Kollisionsabfrage lediglich für Mobs außerhalb der PvP-Zone Cyrodiil gelten. Spieler können sich nicht gegenseitig den Weg versperren, wodurch auch einige Möglichkeiten für Grief-Play entfallen.

Erste Stimmen sind begeistert von der Änderung. Sie fühle sich organisch an und werte das Spiel erheblich auf. Überhaupt sei mit den Änderungen ein gewaltiger Schritt nach vorne gemacht.

Einmal wie die Spartaner in 300 sein!

Die Designentscheidung, ob eine Kollisionsabfrage in ein MMO gehört oder nicht, ist in den letzten Jahren heiß diskutiert worden. Eine Kollisionsabfrage bevorzugt im Normalfall fast immer Tanks und besonders große Rassen. Die können sich mit ihren Prachtkörpern und dank schwerer Rüstung wohlbehütet vor schutzbedürftige Gruppenmitglieder stellen und einen Schutzwall bilden. Außerdem können taktische Engstellen von wenigen Kriegern gegen eine Übermacht gehalten werden – Vergleiche zum Epos „300“ tun sich hier immer auf, als eine kleine Schar Spartaner die Engstelle der Thermopylen gegen eine Vielzahl von Persern hielt … demnächst auch in 3D und mit 30% mehr geölten Bodybuilder-Körpern.

Solche taktischen Überlegungen sind natürlich vor allem für das PvP entscheidend. TESO-Designer Brian Wheeler, der fürs PvP zuständig ist, hält von der Kollisionsabfrage im PvP schon deshalb nichts, weil sie sehr anfällig und buggy sei. Gerade wenn viele Spieler aufeinander träfen, habe kaum einer mehr Freude an der Kollisionsabfrage. Sie trage nur zur allgemeinen Frustration und zum Lag bei.
Natürlich will niemand ein laggender Spartaner sein!

Weitere Änderungen in der Beta sehen Fixes in der Animation vor und eine Anhebung der Monsterstärke ab Level 5.

Tja, damit habt ihr heute bestimmt wesentlich öfter das Wort „Kollisionsabfrage“ gelesen, als ihr es heute morgen beim Frühstück je für möglich gehalten hättet!

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Quelle(n): Tamriel Foundry: "Enemy Collision Detection in Latest 'Closed Beta Build'
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