World of Warcraft: Zu hart gequetscht, zu schwer getunet – Blizz bereitet Hotfix vor

World of Warcraft bereitet seit dem Pre-Patch niedrigstufigen Spielern einige Schwierigkeiten – vor allem in Instanzen. Es ist zu schwer geworden. Ist der Item-Squish Schuld oder stellen sich die Spieler blöd an?

Gestern, am Mittwoch, wurde auch hier in Europa der Pre-Patch 6.02 eingeführt und die jetzt einloggenden Spieler erleiden so eine Art Kulturshock. Zwar wusste man, dass die Stats geringer werden; ein Gem, der nur noch 10 Stärke gibt, sieht trotzdem erstmal komisch aus. Der Item-Squish, die Werte-Quetsche, ist so hart wie gedacht.

Dämonischeer Grubenlords Mannoroth in der Welt von Warcraft

World of Warcraft mit 6.02 auf einmal schwieriger als früher

Gut, mit Akklimatisierungs-Schwierigkeiten war zu rechnen, aber dann tauchten Beschwerden auf, World of Warcraft sei nun viel schwerer geworden. Man wipe durch 70er-Dungeons, habe keine Chance hier durchzukommen. Beim Questen fallen die Spieler reihenweise um, irgendwie fehlt die Durchschlagskraft. Ist das nur ein Placebo-Effekt? Nein, ist es nicht.

Irgendwo in der komplizierten Balance des Spiels haben sich Fehler eingeschlichen, die World of Warcraft nun gerade im niedrigstufigen Bereich deutlich schwerer machen. Wo vorgestern noch 2 Casts für einen Gegner reichten, braucht es jetzt deutlich mehr. „Ist doch toll“, sagen einige, „endlich braucht man wieder Skill! Blizzard hat sich was dabei gedacht!“ Nee, haben sie nicht.

World of Warcraft - Warlords of Draenor Eiditon

Vor allem niedrigstufige Instanzen werden zu Todesfallen in World of Warcraft

Bereits in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag wurde im offiziellen Forum ein Hotfix angekündigt. Wenig später erklärte der Lead-Designer der Erweiterung Ion „Watcher“ Hazzikostas auch die Probleme. Es sei nicht alleine der „Item-Squish“ an den Schwierigkeiten Schuld. Mit 6.02 wurden gleich drei Änderungen aktiv:

  • Der besagte Item-Squish von Stufe 60 bis in die Mists-of-Pandaria-Inis hinein habe die Itemkurve abgeflacht.
  • Die Verdopplung der Spieler-HP, um dafür zu kompensieren, dass Abhärtung aus dem Spiel geflogen ist.
  • Änderungen im Grundschaden bei Zaubern, um das Skalieren zukünftig zu verbessern.

In Kombination dieser drei Effekte treten Schwierigkeiten im Balancing auf, die so nicht geplant waren.

Spieler, die Schwierigkeiten im Levelbereich feststellten, gerade in Instanzen, leiden also nicht unter irgendeiner Sinnestäuschung oder akutem Noobismus, sondern unter einem Bug. Im Moment arbeitet man bei Blizzard bereits an einem Hotfix, der innerhalb von einem Tag aufgespielt werden soll und einen Neustart der Server erfordert.

Quelle(n):
  1. US.Battle.net

Destiny Farmspot: Neue Schatzhöhle auf Venus entdeckt – Funktioniert auch nach Nerf

Beim MMO-Shooter Destiny hat man jetzt zweimal die Loot-Caves, die beliebtesten Farmspots für Engramme, Glimmer und EXP, geschlossen. Doch ist in der Shattered Coast auf der Venus eine weitere Schatzhöhle aufgetaucht.

Skywatch, die erste Loot-Cave in Destiny, ist schon länger zu, zusammen mit einigen anderen Spots. Sie haben in der bis jetzt nur kurzen Geschichten von Destiny schon einige Berühmtheit erlangt. Der Original-Schatzhöhle, der Wurzel allen Übels, hat man sogar ein Denkmal gesetzt. Bei den Schatzhöhlen handelte es sich letztlich nur um Spawn-Punkte, bei der leicht zu erlegende Gegner in großer Zahl und in hoher Geschwindigkeit aus ihrem Loch kamen, um dann möglichst schnell zur Strecke gebracht und um ihren Loot erleichtert zu werden. Dabei muss auf bestimmte Sachen geachtet werden, so ist es wichtig, den Spawn-Punkt nicht zu blocken, man darf also nicht zu nahe dranstehen, außerdem muss jede Welle komplett erlegt werden, wenn die nächste spawnen soll.

Destiny-Lootcave

Bungie ist – wie man weiß – kein großer Fan dieser Farm-Methode und möchte, dass die Spieler lieber an den dynamischen Events teilennehmen, daher schloss man die bisherigen Farmspots.

Nach der Schließung der ersten Runde farmten schießwütige, aber bewegungsfaule Spieler vor allem Spots auf dem Rocketyard. Hier ist seit Dienstag Schicht im Schacht. Sollten denn wirklich alle Schatzhöhlen, alle Farmspots, alle Loot-Caves geschlossen sein? Nö, eigentlich nicht.

Schon jetzt ist ein Video aufgetaucht, das die neueste Schatzhöhle zeigt. Sie ähnelt der Original-Loot-Cave, ihr solltet Euch also mit mehreren Spielern möglichst weit vom Eingang positionieren und dann mit Waffen, die über eine möglichst große Reichweite verfügen, fröhlich draufballern. Am besten geht der Spot mit zwei oder drei Hütern, sonst läuft man Gefahr, dass die Dregs hinter eine der Säulen laufen und den Spawn unterbrechen.

Ob die Loot-Caves sich heute noch lohnen oder ob das bisschen albern ist, soll jeder selbst entscheiden. Die Leute sind offenbar ganz verrückt nach diesen Spots. Aber Spieler, die es auf die Venus zieht, um dem Lootgötzen Opfer darzubringen, sollten sich beeilen. Lang wird auch dieser Spot nicht halten.

Hier ist eine Kurzfassung des Spots:
https://youtu.be/ggzH08nuknI

Mecker Mittwoch: Pre-Order DLCs

Mittwoch. Meckerzeit. Gnaaaa!

Wisst ihr, ich habe eine echt gespaltene Meinung zu DLCs. Ich sehe die positiven Seiten, aber auch die schlechten. Und wisst ihr, welche Seite die schlechteste von allen ist? Pre-Order-DLCs. Gerade neuste Kandidaten wie “Borderlands: The Pre-Sequel” bringen mich im wahrsten Sinne des Wortes mal wieder auf die Palme. Warum? Das will ich euch nicht vorenthalten…

DLC: Meine Definition

DLC Evil

Im Laufe der Jahre hat sich die Definition von “DLC” stark verändert. Früher ging ich, naiv wie ich war, davon aus, dass DLCs immer kostenlos bleiben würden, wie etwa neue Karten bei Shootern oder neue Gebiete in MMOs.

Irgendwann kam jemand auf die Idee (und mein Gefühl sagt mir, dass es EA gewesen sein muss) für diese Erweiterungen Geld zu verlangen. Das war schon ein harter Schritt, hatte ich DLCs doch bisher immer als nette Dreingaben gesehen, als Zugeständnisse an die Fans, als Lockmittel, um auch spätere Versionen des Produkts noch zu kaufen (wie etwa den 40. Call of Duty-Teil). Gut, in unserer Welt dreht sich leider immer noch das meiste um Geld, von daher ist es nur logisch, irgendwann zu sagen: Wer mehr will, der muss auch mehr bezahlen. Die Kuh muss gemolken werden, bis nur noch das Skelet im Gras liegt.

Mal wieder bitte ich euch, mich nicht komplett falsch zu verstehen. Ich halte DLCs im Grunde für nichts Schlechtes, sind sie für mich doch nur “kleinere Addons”. Es gibt einige Titel, bei denen ich gerne an diese Bonusinhalte denke und auch fand, dass sie ihr Geld wert waren. “Shadowbroker” aus Mass Effect 2 ist so ein Fall gewesen, genau so wie “Tiny Tina’s Assault on Dragon’s Keep” in Borderlands 2, wo ich am Ende wirklich glücklich und zufrieden war und es nicht bereut habe, noch ein paar Euro mehr investiert zu haben.

Mass Effect 2 Shadowbroker
Mass Effect 2: Shadowbroker. Ein DLC, das jeden Cent Wert war.

Einmal kassiert, doppelt abgezockt

In den letzten Jahren hat sich dann ein neues Übel kristallisiert: “Pre-Order DLCs”. Nicht nur, dass Pre-Order-Kunden den Entwicklern eigentlich einen “Vertrauensvorschuss” zahlen, da man noch keine abschließenden Bewertungen zu dem Spiel gesehen hat, sie werden auch noch zusätzlich mit Inhalten geködert, die alle anderen nicht oder nur gegen Aufpreis bekommen. Besonders absurd sind solche Titel, in denen unterschiedliche “Boni” beworben werden, je nachdem wo man das Spiel kauft.

Was aber genau heißt das eigentlich? Schlicht und einfach: Man beschneidet das fertige Spiel, nennt den beschnittenen Teil “DLC” und verkauft ihn als supertollen Zusatzinhalt. Ein weiteres grandioses Beispiel war Mass Effect 3, das direkt einen “Day 1 DLC” hatte. Die Begründung dafür war, dass ein “anderes Entwicklerteam” für den DLC zuständig war und “ganz zufällig” noch rechtzeitig fertig geworden ist. Klar. Oder auf Deutsch: Veräppeln kann ich mich alleine, aber danke, dass ihr helfen wollt. Gebt mir einfach ein vollständiges Spiel.

DLC

Ich schaue ziemlich traurig in die Vergangenheit zurück, wo Spiele noch mit vielen Nebenquests daher kamen. Ein paar Spiele tun das auch heute noch, aber immer mehr gehen dazu über, alles, was nicht direkt mit der Haupthandlung zu tun hat, in DLCs zu packen und die Spieler noch einmal zur Kasse zu bitten. Ein paar besonders dreiste Entwickler grenzen sogar bestimmte Zielgruppen bewusst aus, wie etwa die Spieleserie “Heileen”. Ein Kernpunkt der Spielereihe waren immer die unterschiedlichen Romanzen, in denen das Spiel enden konnte – im neusten Ableger der Reihe ist das wieder so, allerdings kann man ausschließlich mit den männlichen Charakteren anbandeln. Wer sich eine holde Weiblichkeit anlächeln will, der muss – richtig geraten – einen DLC kaufen, welcher das freischaltet.

Was ist eure Meinung zu DLCs? Wo fängt die Abzocke an und wo ist es vielleicht noch gerechtfertigt?

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Herr der Ringe Online: Turbine entlässt Mitarbeiter

Turbine entlässt Mitarbeiter. Das US-Entwicklungs-Studio steht hinter dem Fantasy-MMO Herr der Ringe Online.

Wie das US-Magazin massively berichtet, gibt es Entlassungen bei Turbine, den Machern hinter dem etwas in die Jahre gekommenen Free2Play-MMO Herr der Ringe Online. Aufmerksam wurde man auf die Entlassungen durch einen Tweet des ehemaligen Community Managers Nick Heaton. Der meinte, er sei in Gedanken bei seinen Freunden von Turbine und Lord of The Rings Online.

Massively bat Warner Bros. um ein Statement dazu. Die bestätigten die Entlassungen und gaben ein Statement ab.

Im Rahmen ihrer üblichen Geschäftsprozesse überprüfe man regelmäßig die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Um bei Turbine in Wachstumgebiete zu investieren, sei man zum Entschluss gekommen, einige Positionen streichen zu müssen. Das seien immer schwierige Entscheidungen, die man sich nicht leicht mache, die aber notwendig wären, damit Turbine so aufgestellt sein könne, dass es den bestehenden und kommenden Herausforderungen auf dem Markt gewachsen ist.

In wieweit Herr der Ringe Online von den Entlassungen betroffen ist, weiß man nicht.

Im April 2010 wurde Turbine von Time Warner übernommen und ist seitdem Teil des US-Konzerns Warner Bros. Interactive Entertainment.

Quelle(n):
  1. massively

ArcheAge: Bannen oder unbannen – das ist hier die Frage

ArcheAge hat ein neues Problem gefunden. Jetzt wurden einige Spieler gebannt. Die schreien auf, das sei völlig zu Unrecht geschehen. Doch ist das wirklich so? Nein, sagt Trion Worlds. Klarer Fall von schlechter Schauspielerei.

Trion Worlds, der westliche Publisher von ArcheAge, steht vor einem neuen Problem. Wie angekündigt greift man nun härter gegen Hacker und Botter durch, die das Spiel zu überrennen drohten und bannt fleißig links und rechts Accounts. Von denen rennt jeder zweite ins Forum, beteuert seine Unschuld und verlangt von Trion Worlds sofort dieses himmelsschreiende Ungerechtigkeit zu beseitigen. Man habe ja nichts gemacht.

ArcheAge

100-mal teleportiert und 100-mal ist nix passiert … und dann hat’s Zoom gemacht

Da sind Postings im offiziellen Forum, wo einer Zeter und Mordio schreit, er habe so viel Geld ins Spiel investiert und jetzt werde ihm solch ein Unrecht angetan, bis Community Manager Scapes den Beitrag mit einem schlichten „Du wurdest über 100-mal dabei erwischt, wie du den Teleport-Hack genutzt hast“ schließt.

Wild-West-Mentalität in ArcheAge rächt sich nun

Die Politik, Hacker gleich beim ersten Verstoß zu bannen, läuft grade mit den Wild-West-Zuständen konträr, die eine Weile in ArcheAge herrschten. Da dachte so mancher, es sei wie beim Doping. Um mitzuhalten, muss man halt betrügen, die anderen kommen ja auch damit durch, da wird schon nichts passieren. Wenn der Banhammer nun doch einen selbst trifft, ist das Geschrei groß.

Denn tatsächlich verlieren gebannte Spieler nicht nur die bisher investierte Zeit, sondern auch einiges an Echt-Geld. Ein Gnadengesuch ist schnell geschrieben, Papier (auch elektronisches) geduldig und Worte kosten ja nix. Zu verlieren hat ein Gebannter wenig. Und unter der Zahl derer, die zu Unrecht aufschreienden, mag die Stimme eines manchen verhallen, der wirklich Pech hatte und dem Unrecht widerfuhr. Großes Vertrauen, dass Trion Worlds immer die Richtigen erwischt, hat man in der Community wohl nicht.

ArcheAge

Ein Fall von schlechter Schauspielerei

Bei mmorpg.com äußert sich Trion Worlds CEO Scott Hartsman zu der Beschwerde-Föut im Forum und sagt, man habe es in letzter Zeit viel mit schlechter Schauspielerei zu tun. Dabei möchte man klar stellen, dass man Beschwerden von zu Unrecht gebannten Spielern Ernst nimmt und deren Banns so schnell wie möglich aufhebt. Bei „unschuldigen“ Spielern sei es tatsächlich so, dass deren Accounts gehackt würden und nachdem das Problem bereinigt sei, müsse man sich drum kümmern, den Bann wieder zu lösen. Aber die meisten Bans seien völlig rechtmäßig und würden auch bestehen bleiben.

„Es mag manchen überraschen“, so Hartsman, „aber die wirklichen Hacker, die mit Teleport-Hacks und eigenen Gold-Handel-Accounts arbeiten, das sind dann die, die die besten Gnadengesuche schreiben.“ An einem Tag habe er sich 500 Fälle vorgenommen und nur ein einziger davon sei so knapp gewesen, dass man im Zweifel für den Nutzer entscheiden und den Bann rückgängig machen konnte.


Mehr zum kostenlosen Sandpark-MMO ArcheAge auf unserer Themenseite.

Destiny will einige exotische Waffen stärken, Exploits im Raid schließen

Der Hotfix von gestern soll nur ein Vorgeschmack auf die Änderungen sein, die beim Shooter-MMO Destiny noch anstehen. So will man einige Probleme im Raid fixen und sich auch der exotischen Waffen annehmen. Da gibt’s einige, die stärker sein könnten als jetzt.

Templar-Nerf in „Die Gläserne Kammer“ war nur der Anfang – Cheese Spots in Gefahr

Gestern wurde mit dem Hotfix einer der bekanntesten Tricks im Raid „Die Gläserne Kammer“ unbrauchbar gemacht: Der Templar konnte von einem speziellen Spot aus zu leicht bezwungen werden.

In der Sprache von Destiny hat sich der Begriff „Cheese Spot“ für so einen Platz durchgesetzt, bei dem man zwar selbst treffen, nicht aber getroffen werden kann. Diese Spots – irgendwo zwischen „clever“ und „klarem Exploit“ angesiedelt – sind auch der Schlüssel für einige Solo-Nightfall-Strategien.

Wer aus irgendwelchen Gründen dachte mit diesem Fix ist „Die Gläserne Kammer“ erstmal fertig, sieht sich im Irrtum. Der Raid-Designer Josh Smith von Destiny twitterte bereits kurz nach dem Fix, dass die Änderungen am Templar nur der Anfang größerer Umbau- und Reparaturarbeiten seien.

Eine „legale“ Lösung für das Templar-Problem auf Hard tauchte bereits bei youtube auf. Da hat eine Raidgruppe ein Video hochgeladen, wie der Templar sich auch nach den jetzigen Änderungen wunderbar schlafen legt.Der Fix scheint in einigen ganz neue Kapazitäten freizusetzen, so ist jetzt ein Video erschienen, das zeigt, wie ein einzelner Hüter es mit dem Templar aufnimmt.
https://youtu.be/UNxe1Ewj9z8

Dorn und Schlechtes Karma sollen immer noch verstärkt werden

Eine ähnliche Nachricht, dass gestern nur der Anfang gemacht worden sei, gaben die Entwickler auch zu den Änderungen an der Klassen- und Waffenbalance ab. So wurden zwar, wie angekündigt, die Automatikgewehre und Schrotflinten generft und auch den Nerf der Vex Mythoclast hat man wohl kommen sehen, es blieben allerdings die versprochenen Verstärkungen bei anderen exotischen Waffen aus. Welche exotischen Waffen genau gemeint sind, weiß man bisher noch nicht, nur bei zwei Waffen ist es bekannt. Man hatte im Vorfeld versprochen, sowohl Dorn (Thorn) als auch Schlechtes Karma (Bad Juju) zu verstärken. Das soll in einem größeren Update geschehen, hier will man „under-performing“, also zu schwache, exotische Waffen aufwerten und sich weiter mit der Balance von Warlock, Jäger und Titan auseinandersetzen.

Nerf der bislang besten Waffen in Destiny noch heftiger als gedacht

Destiny-VexMythoclast

Derweil sorgt der Nerf der Vex Mythoclast auf reddit für Heulen und Zähneklappern. Im englischsprachigen Forum diskutiert man eifrig, dass der angekündigte 34%-Nerf auf den Grundschaden im Spiel noch viel schlimmer sei als gedacht. Der werde vor den ganzen Multiplikatoren berechnet und werte die Waffe extrem ab, die so schwer zu bekommen gewesen sei. Die Vex Mythoclast droppt nur im Hard-Mode des Raids „Die Gläserne Kammer“ vom Endboss Atheon und sorgte vor allem im Schmelztiegel für Kopfschmerzen bei den Gegnern.

Einige vermuten übrigens, dass “Icebreaker” als nächstes auf der Liste bedrohter Waffen in Destiny erscheinen könnte. Seit das letzten Freitag bei Xur zu erwerben war, schwärmen viele vom exotischen Scharfschützengewehr “Eisbrecher”.


Mehr zu Destiny findet Ihr auf unserer Themenseite.

Star Trek Online: Erweiterung ist raus, Free2Play-MMO lockt mit Delta-Flyer

Star-Trek-Online-Delta-Rising- Quadrant

Die Erweiterung „Delta Rising“ ist beim SF-MMO Star Trek Online erschienen. Kapitäne im Ruhestand lockt man mit Aussicht auf einen Delta-Flyer wieder ins MMO.

Wir haben die letzten Wochen schon ausführlich über die Erweiterung „Delta Rising“ berichtet. Sie steht ganz im Zeichen der „Voyager“. Man hat einige der Serien-Darsteller verpflichtet, sich intensiv die Serie reingezogen und Geschichten entwickelt, die auf der Grundlage der TV-Serie die wechselhafte Historie des Quadranten weitererzählen.

Außerdem bringt man alle MMO-typischen Eigenschaften einer Erweiterung mit: Level-Cap geht hoch, gibt neue Schiffe, neue Skill-Bäume, neue Captain-Spezialisierungen, einen neuen Höchst-Rang, das volle Programm.

Star Trek Online lockt zudem Kapitäne im Ruhestand mit einer Promo-Aktion zurück in die Welt von Star Trek Online. Wer in den nächsten 13 Tagen (bis zum 28. Oktober) an mindestens 10 Tagen einloggt, erhält einen Delta-Flyer, 66 Lobi-Kristalle und drei Schlüssel. Wer’s in den 14 Tagen nur 6- oder 3-mal schafft einzuloggen, kriegt auch noch was, aber weniger.

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Star Trek Online kostenlos spielen

Mein MMO meint: Sowohl die Erweiterung als auch das Grundspiel sind kostenlos. Offen gesprochen verfügt Star Trek Online über ein für den Spieler sehr günstiges Bezahl-Modell. Wer also Interesse hat, mal bei für lau ST:O vorbeizuschauen, könnte sicher schlechtere Zeitpunkte als genau jetzt erwischen.

H1Z1: Es fehlen noch 20% bis zum Early Access – und die dauern

Beim Zombie-Survival MMO H1Z1 gingen die Entwickler in einer Gesprächsrunde auf Fragen der Fans ein. Hauptthema dabei: Der Early Access von H1Z1.

Fünf oder sechs Entwickler fanden sich zum Livestream von Dead Feature Rant ein, um die Fragen des Moderators und der Fans zu beantworten. Das ganze fand in äußerst entspannter Atmosphäre statt, die Devs waren relaxed und gut gelaunt. Das unselige Thema des „Early Access“ wurde mit Humor genommen. In eine längere Erklärung über einen Nebenaspekt nuschelte der Object Designer schon mal rein „Early Access in a week!“, wofür er sich böse Blicke der Kollegen einhandelte.

Die letzten 20% sind immer die schwersten

Als das Thema „Early Access in H1Z1“ dann doch zur Sprache kam, war es an Senior Game Designer Adam Clegg zu antworten: Das meiste sei geschafft, jetzt fehlten noch 20%. Und die dauerten, wie so oft, eben am längsten. Es sei so ähnlich, wie wenn man Dateien auf dem Rechner verschiebe und das letzte bisschen grün dauere dann ewig lang. Aus einer Sache, die noch zu tun seien, würden schnell fünf weitere.

H1Z1 Clan

Die ganze Zeit habe Clegg bisher gesagt, man müsse noch abwarten, bis die Interaktion mit den Objekten funktioniere, das habe man mittlerweile gelöst. Die drei größten Hürden, die man noch zu bewältigen hätte, seien: Fehlende Animationen, fehlende Animationen und fehlende Animationen. Tom Schenk, der Technical Director, ergänzte, dass die drei größten Baustellen wohl noch Animationen, Code und Level-Design seien.

Auch das eine relativ vage Antwort. Letztlich scheint’s so zu sein, als braucht es einfach noch Zeit, um den „vertical slice“, das bisschen von allem, was man im Early Access präsentieren möchte, so gut hinzubekommen, dass man damit zufrieden ist.

Autos, Busse, Hacker und lootbare Zombies: Vermischtes in H1Z1

H1Z1 Zombie MMO

Ansonsten schwebte das Gespräch locker zwischen verschiedenen Themen hin und her. So ging man auf die Auto-Fragen ein, die letztens Thema eines Dev-Blogs waren. Der Pick-Up-Truck soll nicht nur ein Zweisitzer sein, sondern bis zu sechs Leuten Platz bieten, vier nehmen dann die Gelegenheit wahr, sich auf der Ladefläche zu lümmeln. Nach dem Pick-Up und den Fahrrädern könnte man sich vielleicht ein Polizei-Auto vorstellen und auch ein Bus ist im Gespräch. Der wär wohl was für größere Kampfgruppen. Vielleicht gäbe es davon dann nur einen pro Server, ein echtes Prestigeobjekt.

Aus dem Stream kam dann eine besorgte Frage nach Hackern, immerhin hätten Konkurrenten wie DayZ mit diesen Problemen stark zu kämpfen, doch Schenk beruhigte: „Wir haben bei Planetside 2 ein Anti-Hack-System, das seit langem hervorragend funktioniert.“ Das werde man auch bei H1Z1 anwenden.

In dieser Woche sollen übrigens Zombies lootbar werden. Dann kann man ihnen das abnehmen, was sie am untoten Leibe tragen.

Den Chat in entspannter Atmosphäre könnt Ihr Euch hier anschauen, wenn auch die Tonqualität nicht immer einwandfrei ist (wir haben mal bis auf die Early-Access-Frage vorgespult).

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Mehr zum Survival-MMO gibt’s auf unserer H1Z1-Themenseite.

World of Warcraft: Patch 6.0.2 ist da, aber was ist neu?

Heute ist es endlich so weit, der lang erwartete World of Warcraft Patch 6.0.2 wurde auf die Liveserver aufgespielt und läutet damit offiziell das Zeitalter der Erweiterung “Warlords of Draenor” ein, die nächsten Monat an den Start geht. Was der “kleine” 6,4 GB Patch so alles an wichtigen Veränderungen für euch bringt, haben wir hier zusammengefasst.

Die neuen Models – Mehr Kurven, weniger Kanten

Ohne Zweifel ist das größte Highlight wohl kosmetischer Natur: die neuen Charaktermodelle. Die inzwischen 10 Jahre alten Modelle werden in den Ruhestand geschickt und durch ihre neuen Varianten abgelöst, besonders Mimik und Gestik lässt sich nun deutlich besser darstellen, was vor allen in den zahllosen Emotes des Spiels deutlich wird.

World of Warcraft: Nachtelfen Animationen

Wer jedoch an seinem alten Aussehen hängt, kann dieses auf Wunsch auch behalten und einfach in den Optionen umstellen – ratsam ist das aber nicht, sieht man doch jedem der neuen Avatare die Arbeit deutlich an. Nur Blutelfen schauen leider in die Röhre, ihr neues Aussehen ist noch nicht fertig und wird in einem der kommenden Patches nachgereicht – hoffentlich vor der übernächsten Erweiterung.

Absenkung der Werte – kleine Zahlen, großer Spaß?

Sämtliche Werte im Spiel werden drastisch verringert, um den exponentiell wachsenden Schadenszahlen entgegen zu wirken. Wo man früher noch Treffer von “50.000” und höher verursacht hat, werden jetzt deutlich kleinere Zahlen zu sehen sein.

World of Warcraft

Aber keine Sorge, niemand beraubt euch effektiv der Kampfkraft, am reinen Spielgefühl soll sich absolut nichts ändern, ihr werdet Feinde immer noch genau so schnell bezwingen können, wie zuvor. Aber auch darüber hinaus passiert noch mehr mit den Werten: Trefferchance verschwindet komplett als Wert, alle bisherigen Formen von “Hast” werden zusammengefasst, ebenso wie “Kritische Trefferchance”.

Die Änderungen sorgen vor allem dafür, dass man nicht erst mühsam an das “Hit-Cap” kommen muss, um sich danach um die Werte zu kümmern, die wirklich Spaß bringen – also steigende Schadenszahlen oder bessere Tankfähigkeiten. Ob dies allerdings wirklich zu den gewünschten, abwechslungsreicheren Wertepriorisierungen führt, bleibt abzuwarten.

Spielzeugkiste – mehr Platz für mehr Spaß!

Die für mich wohl beste Änderung ist die Einführung der Spielzeugkiste. Gerade Veteranen aus Classiczeiten, die noch heute ihre Täuschungskugel, Kugel der Sin’dorei und die vielen anderen amüsanten Spaßgegenstände in ihrem Inventar haben werden aufatmen können – so manch ein Platz wird dadurch endlich frei!

World of Warcraft Spielzeugkiste

Nachdem die Objekte einmal freigeschaltet wurden, kann jeder Charakter aus eurem Account darauf zugreifen – schön aufgeräumt in einem zusätzlichen Menü. Für mich bedeutet dies, nach langer, langer Zeit mal wieder mehr als 10 Inventarplätze freizuhaben und mich nicht mehr von meinen geliebten Spielzeugen trennen zu müssen.

Reagenzienbank – Noch mehr Platz für Handwerker

World of Warcraft Reagenzienbank

Wo wir gerade schon bei Aufräumarbeiten des Inventars sind: Alle Spieler bekommen eine eigene Reagenzienbank, in denen ihr eure mühsam gesammelten Erze, Kräuter und Stoffe unterbringen könnt.

Darüber hinaus wurde sie Stapelanzahl all dieser Dinge deutlich erhöht, sodass sie noch einmal weniger Platz wegnehmen. Zu guter Letzt müsst ihr die Gegenstände nicht erst aus der Bank holen, wenn ihr sie zum Herstellen verwenden wollt – praktisch und nützlich, wenn auch nicht ganz logisch!

Auktionshäuser werden zusammengelegt

Ein weiterer großer Schritt ist die Zusammenlegung der Auktionshäuser, so können Allianzler und Hordler fortan über das gleiche Angebot verfügen. Besonders auf einseitig bevölkerten Realms wird das natürlich zu massiven Verbesserungen führen, da einstmals leere Auktionshauslisten nun prall gefüllt sein werden.

World of Warcraft

Sinnvoll ist diese Änderung sicherlich, aber ist sie auch in der Spielwelt sinnig? Ich frage mich, warum Horde und Allianz das gleiche Angebot haben sollen – sie sind verfeindet und das sollte sich in solchen Aspekten auch widerspiegeln. Ich finde die Änderung unlogisch und gerade aus Rollenspielersicht kann ich darüber nur die Augen verdrehen.

Charakterwiederherstellung

Wer kennt es nicht… man war wütend auf das Spiel, eine Gilde ist zusammengebrochen, man wollte “endlich Schluss machen” mit WoW oder die Ex-Freundin (oder der Ex-Freund) wollte einem nochmal gepflegt eins auswischen. Nach einigen Monaten merkt man erst, was für einen fatalen man Fehler begangen hat, der geliebte Charakter ist gelöscht.

Zwerg Charakter WoW
“Seht her, ich bin wieder da! Aber wem habe ich alle meine Klamotten geschenkt? Verdammt!”

Wem das oder Ähnliches schon mal passiert ist, der kann nun aufatmen: Ab diesem Patch wird es möglich sein, gelöschte Charaktere über Stufe 50 wiederherzustellen – zwar nur einen pro Monat, das sollte aber vollkommen ausreichen.

Viele, viele weitere Änderungen

Abgesehen von den oben erwähnten Highlights gibt es aber noch viele Kleinigkeiten, die wir hier nicht aufgelistet haben. Gildenlevel und ihre dazugehörigen Boni verschwinden, die Leerenbank bekommt ein paar zusätzliche Plätze spendiert, der Gruppenfinder wird überarbeitet, einige Gebiete bekommen dunklere Nächte, eine neue Questreihe wartet in den verwüsteten Landen und und und…

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Alle Änderungen könnt ihr im Detail hier im offiziellen Entwicklerblog von Blizzard nachlesen, vor allem die massiven Änderungen an den einzelnen Klassen könnten einen genaueren Blick wert sein.

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The Elder Scrolls Online gibt Testern Hausaufgaben auf

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, TESO, ist das Update 5 so groß, dass die Enwickler den Spielern jetzt eine Checkliste an die Hand geben, was die auf dem Test-Server so anstellen könnten.

Das fünfte Update in TESO ist hydraesk. In jeder Ecke zischelt es, man weiß gar nicht so recht, wo man anfangen soll. Spieler könnten sich aufgrund der zahlreichen Änderungen auf dem Test-Server verloren fühlen. Deshalb hat sich Zenimax jetzt im Forum zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen: Man gibt den Spielern so eine Art Leitfaden an die Hand, was man so tun könne, wenn man den Entwicklern Feedback geben will.

Auf der TESO To-Do-Liste stehen so Sachen wie:

  • Die Veteranen-Ausgabe der City of Ash angehen – wenn man einen Livestream macht, am besten vorher Zenimax Bescheid sagen, damit die stalken können.
  • Mit möglichst vielen NPCs quatschen, um drauf zu achten, ob die lippensychron sind.
  • Ein Ausdauer-Built spielen, um zu gucken, ob die verbesserten Fähigkeiten wirklich einen Unterschied machen.
  • Eine Daily-Quest der Unerschrockenen absolvieren und schauen, ob man mit der Belohnung zufrieden ist.

Die volle Liste mit umfangreichen Vorschlägen und den Feedbackanleitungen findet Ihr hier. Im Moment können nur Charaktere vom nordamerikanischen Megaserver auf den PTS transferiert werden, Europäer können sich aber an vorgefertigten Charakteren bedienen.

Mein MMO meint: Coole Idee. Allerdings hat man bei TESO wohl vergessen, wie man MMO-Spieler dazu kriegt, solche Listen abzuarbeiten: Achievements! Für nächste Mal empfehlen wir einige aufploppende Erfolge. WildStar präsentiert für sowas die Boom-Boxen.

WildStar: Megaserver sind da, der Nexusreport ist weg

Megaserver: Endlich wieder Leben auf Nexus

WildStar Mega-Server

Heute ist es soweit, die bisherigen WildStar-Realms werden zu den Megaservern zusammengelegt. Da die Wartungsarbeiten vermutlich den ganzen Tag andauern werden, gibt es als Entschädigung für alle Spieler mit einem aktiven Abonnement einen Tag zusätzliche Spielzeit und satte 30 Wundertüten, in denen so allerhand nette Dinge sein können. Im Zuge dessen werden auch alle Auktionen abgebrochen und an die Spieler zurückgeschickt und alle Charaktere unter Stufe 3, die in den letzten 30 Tagen nicht eingeloggt haben, gelöscht.

Nachdem die Server wieder online sind, werdet ihr euch für jeden Charakter einen Nachnamen überlegen müssen – allerdings kann dies auch einfach ein Titel sein. Ganz nebenbei kann man sich auch einen neuen Vornamen geben, wenn man das denn möchte.

Wann die WildStar-Server wieder online gehen und was es sonst noch zu beachten gilt, erfahrt ihr in diesem Beitrag zum Megaserver.

Nexusreport: Aus zwei… mach eins… mach keins.

WildStar Solo Dungeon

Aber noch mehr Ankündigungen wurden gemacht: Im wöchentlichen Nexusreport über Twitch hat man mal wieder über die kommenden Änderungen gesprochen und kurz den Contentdrop 3 umrissen. Da man das inzwischen aber jede Woche tut, zieht man auch gleich einen weiteren Schluss; der Nexusreport verschwindet. Stattdessen wird man nur noch dann einen solchen Livestream veranstalten, wenn es wirklich etwas Lohnenswertes zu berichten gibt, wie etwa vor oder nach einem Contendrop.

Ganz auf einen wöchentlichen Stream verzichten muss man aber dann doch nicht, der englische Communitymanager Tony Rey wird stattdessen seine neue Show “Zero to Fifty” senden, in denen er mit der Community zusammen endlich mal einen Charakter auf Stufe 50 bringt. Wohin die Reise dabei gehen soll, welche Fraktion und welches Volk er spielt, das entscheiden die Zuschauer in der ersten Sendung.

Meine Meinung: Ich finde es etwas bedauerlich, dass der Nexusreport nun mehr oder minder völlig eingestampft wird, wo man ihn vor wenigen Wochen doch erst von zwei Streams die Woche auf einen reduziert hat. Es bleibt zu hoffen, dass WildStar mit dem Contentpatch und den Megaservern nun wieder die Kurve kriegt und aus seinem Tief gestärkt hervorgeht – doch bin ich nach wie vor skeptisch, so sehr ich es dem Spiel und seinen sympathischen Entwicklern gönnen würde.

Destiny: Der Hüter neben dir könnte ein Entwickler sein

Beim MMO-Shooter Destiny mischen sich die Entwickler unter die Spieler, um sich einen Informationsvorsprung zu verschaffen und um zu wissen, was in Destiny etwas taugt und was einfach mies ist.

Launch lief solide

Im Interview mit joystiq spricht Zach Russell, der Director of Online Service bei Bungie, über den ersten Monat des MMO-Shooters und kann eine gewisse Aufregung vorm Start nicht leugnen: „Wenn man Millionen von Spielern durch die Tür ins eigene Spiel lässt, ist man schön nervös. Haben wir an alles gedacht?“ Für ein derart großes Projekt sei der Start solide verlaufen. Man habe einige komplexe Probleme gehabt, zum Beispiel mit dem Zugang zu Destiny von Studentenwohnheimen an US-Universitäten aus, aber daran arbeite man. Die Server seien nur selten down gewesen. Vielleicht vier Stunden im ersten Monat.

Destiny - Chillen auf dem Mond

Schon bevor sich die Spieler über den Kryptarchen und sein frustrierendes Loot-System aufregten, wusste man bei Bungie um die Schwierigkeiten. Immerhin spielten auch die Entwickler eine Menge Destiny: „Wir nutzen unser eigenes Feedback als Barometer dafür, was ein bisschen mehr Politur gebrauchen könnte und was einfach furchtbar mies ist.“ Das gebe den Entwicklern manchmal einen kleinen Vorsprung, um herauszufinden, was geändert werden müsse.

Die Entwickler von Destiny mischen sich unters Volk

Und auch die berühmte Taktik von Heinrich dem Fünften, sich anonym unters Volk zu mischen, um die Stimmung zu checken, nutzt man bei Bungie. Wie Russel sagt: „Eine Menge von uns spielen extra mit völlig Fremden zusammen und freunden sich mit ihnen an. Dadurch erfahren sie, was die Spieler in der Welt wirklich denken und was in ihnen vorgeht.“ Aber natürlich lese man auch die Foren und widme sich dem „social stuff“, den sozialen Netzwerken.

Auf die Frage von joystiq, was der erste Monate nun Bungie gelehrt habe. Ob man das Design stabilisieren, den eingeschlagenen Weg weitergehen, oder ihn doch noch hinterfragen und ändern wolle, antwortete Russell diplomatisch: „Wir müssen Destiny weiterentwickeln.“ Man sei flexibel. Sobald etwas anstehe, wolle man sich darauf stürzen und es angehen können. Das sei eine Herausforderung und man lerne immer etwas Neues, aber es sei eine großartige Möglichkeit am Ball zu bleiben.

https://youtu.be/9ZyQK6kUdWQ
Quelle(n):
  1. joystiq

World of Warcraft: Gratis-Pandas – Grundspiel enthält jetzt Mists of Pandaria

Bei World of Warcraft hat man die letzte Erweiterung „Mists of Pandaria“ nun ebenfalls ins Grundspiel integriert. Für knapp 15 Euro erhält man das komplette WoW-Paket.

Es war abzusehen, aber kommt doch erstaunlich früh: Mists of Pandaria, die letzte WoW-Erweiterung, ist jetzt ebenfalls im Grundpaket erhältlich. Für 14,99 Euro bietet Blizzard auf der Webseite nun „World of Warcraft“ an. Darin enthalten sind neben dem Grundspiel die vier bisherigen Erweiterungen The Burning Crusade, Wrath of the Lichking, Cataclysm und seit neuestem eben Mists of Pandaria. In den letzten Monaten hatte man die Kosten für Mists of Pandaria gesenkt.

Im Vorfeld der anstehenden Erweiterung „Warlords of Draenor“ hatten führende Köpfe bei Blizzard verkündet, dass man alles dafür tun möchte, um die Spieler nicht durch zu viele Erweiterungen zu verschrecken. Jetzt ist die Rechnung ganz einfach: Im Grundpaket ist alles drin. In einem Monat kommt die neue Erweiterung, die muss dann separat erworben werden.

World of Warcraft: Spieler-Zahlen erholen sich schon vor WoD

Beim Fantasy-MMO World of Warcraft ist die Zahl der aktiven Spieler im Vorfeld der Erweiterung Warlords of Draenor gestiegen. Im Moment liegt man wieder bei 7,4 Millionen Spieler.

Vor drei Monaten sahen die Zahlen düster aus. World of Warcraft war auf 6,8 Millionen Spieler geschrumpft (auch das natürlich noch ein gewaltiger Wert), aber mit drei weiteren Monaten Content-Durststrecke bis Warlords of Draenor ging man eigentlich davon aus, dass der Wert noch weiter fallen könnte. Doch hat man das bei Blizzard vermeiden können. Grund sind wohl eine Reihe von Promo-Aktionen und vielleicht auch eine Rückkehr von Spielern nach Visiten bei MMORPGs, die unter Startschwierigkeiten litten und schnell an Dampf verloren.

Wie einige Medien unter Bezugnahme auf ein Statement von Blizzard anlässlich des Pre-Patchs melden, hat World of Warcraft 600.000 Abonnenten im Vergleich zum zweiten Quartal gewonnen und prunkt nun wieder 7,4 Millionen Spielern. Auch wenn man damit weit von den 12 Millionen weg ist, die World of Warcraft zu Hochzeiten der zweiten Erweiterung „Wrath of the Lichking“ erreichen konnte, hat man doch den Abwärtstrend stoppen können.

World of Warcraft Warlords of Draenor

Zwar rechnet die Industrie mit dem Start einer neuen Expansion immer mit einem Aufschwung bei den Abo-Zahlen, dass es allerdings schon im Vorfeld passiert, ist sicher ein gutes Zeichen. Allerdings hat auch Mists of Pandaria kurzfristig dafür gesorgt, dass WoW wieder über die Millionen-Marke kam, bevor es danach abwärts ging. In den letzten Monaten hatte Blizzard mit einigen Promo- und Trial-Aktionen für mehr Spieler geworben, wenn auch ein angekündigter Preis-Anstieg in China für kurzzeitiges Aufsehen sorgte.

In den „zahlenden Spielern“ sind bei Blizzard auch die Spieler des chinesischen World of Warcraft eingerechnet, die haben aber kein Monats-Abo abgeschlossen, sondern bezahlen stundenweise in den sogenannten PC Bangs, den Internet-Cafès Asien.

Quelle(n):
  1. Gamepress
  2. vg247

TESO vs Wildstar vs ArcheAge – All About Gaming

In diesem Jahr gab es bisher 3 Triple-A-MMORPGs: The Elder Scrolls Online, WildStar und ArcheAge. Allesamt gute Spiele, aber welches ist das beste?

Als erstes kam am 04.04. diesen Jahres The Elder Scrolls Online raus. Bereits lange vor dem Start des von von ZeniMax Online Studios entwickelten Spiels, gab es einen riesigen Hype um inoffiziellen Nachfolger von Skyrim. Zwischenzeitlich wurde es sogar als „Skyrim-MMO“ bezeichnet, obwohl die Entwickler selbst Abstand von solchen Aussagen nahmen. Dennoch schürte alleine der Name „Elder Scrolls“ eine große Erwartungshaltung bei den Fans, die sich eine Mischung aus einem klassischen MMORPG und den Singleplayer-Spielen erhofften.

Am 03. Juni wurde Wildstar veröffentlicht. Das comichafte Sci-fi MMO der Carbine Studios ging einen gänzlich anderen Weg als TESO und baute nicht auf einer bestehenden IP auf, sondern schuf eine neue. Herausgekommen ist das selbsternannte „hardcore MMO“ Wildstar, bei dem sich die beiden Fraktionen um die Herrschaft über den Planeten Nexus streiten.

Wieder einen anderen Ansatz vertritt das erst kürzlich gestartete ArcheAge. Es basiert auf einem MMO, das bereits im Januar 2013 in Korea veröffentlicht, für die westlichen Länder aber angepasst wurde. ArcheAge wird auch gerne als „Sandpark-MMO“ bezeichnet, was eine Mischung aus „Sandbox“ und „Themepark“ darstellt. Die ersten Level ist es ein klassisches Themepark-MMO mit Quests und Questhubs, im späteren Verlauf öffnet sich das etwas und enthält dann auch viele Sandbox-Elemente, wie das ausgeprägte Crafting oder Housing.

Destiny: Skurril! Bungie versteckt Easter-Egg in der Loot-Cave

Beim MMO-Shooter Destiny wurde jetzt ein Easter-Egg in die Original-Loot-Cave gepatcht.

Skurril: Der Hotfix nahm nicht nur Dinge weg, sondern brachte auch neue hinzu.

destiny-rahool

Am Dienstagabend unserer Zeit fanden einige Spieler auf reddit ein ganz besonderes „Easter Egg“, so nennt man versteckte Gags der Entwickler, die Spielern damit durch die „vierte Wand“ hindurch zu blinzen. Das muss wohl mit dem Hotfix neu ins Spiel gekommen sein. In der ersten Loot-Cave in Destiny, die damals für viel Wirbel sorgte, findet sich jetzt ein Haufen verkohlter Leichen. Wenn der Spieler sich entschließt, die Ruhe dieser Leichen zu stören, hört er eine Stimme aus dem Grab stöhnen „A million deaths are not enough for Master Rahool.“ – „Eine Millionen Tode sind nicht genug für Meister Rahool.“

Was hat das zu bedeuten?

Master Rahool ist der Kryptarch bei Destiny. Die in der Schatzhöhle zu Hauf massakrierten Gegner wurden ihrer Engramme wegen getötet, die Spieler dann bei Meister Rahool decodieren lassen konnten in der Hoffnung auf bessere Ausrüstung.

Wenn man’s ernst nimmt: Es wird also mit dem gruseligen Easter-Egg angedeutet, dass die getöteten Monster als so eine Art “Opfer” für den Loot-Gott, den Kryptarchen, dargebracht wurden. Das passt gut in die Theorien einiger Spieler, dass die “Hüter” eigentlich die Bösen in Destiny sind und im Dienste des finsteren Wanderers stehen. Tja, hoffentlich tut’s Euch jetzt leid, dass Ihr in Destiny so intensiv dem Loot-Götzen gehuldigt habt.

Und wenn man’s locker sieht: Mit dem jüngsten Hotfix wurden auch die neu entdeckten Schatzhöhlen geschlossen. Das Easter-Egg ist wohl so eine Art Hommage an die gute alte Zeit und beweist einmal mehr, wie gut Bungie die Community kennt und dass man durchaus Humor für die Geschehnisse in Destiny hat.

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Mehr zum MMO-Shooter Destiny findet Ihr auf unserer gut sortierten und gar nicht gruseligen Themenseite.

Quelle(n):
  1. reddit

World of Warcraft: WoW-Spieler sind keine gesichtslosen Roboter – neuer Gruppenfinder soll Wärme bringen

In World of Warcraft ist über die Jahre ein wenig die soziale Wärme verloren gegangen. Mit Warlords of Draenor kommt ein neuer Gruppenfinder, der soll das Spiel wieder etwas geselliger machen.

Veteranen, die der World of Warcraft den Rücken gekehrt haben, bemängeln oft zwei störende Elemente im „neuen“ World of Warcraft: Die Anonymität durch das LFG-System und die „Vereinfachung“ des Spiels durch den Schwund von Fähigkeiten. Auf beides geht der Lead-Designer von Warlords of Draenor in einem Gespräch ein.

Pre-Made-Gruppenfinder soll soziale Wärme und Gesprächskultur zurückbringen

In einem Interview mit eurogamer.net sprach der Lead Designer Ion Hazzikostas über den neuen Gruppenfinder, der mit Warlords of Draenor kommen wird. Während der alte zwar effizient war, sei er in dieser Effizienz doch kalt gewesen. Der neue „Pre-Made“-Gruppenfinder soll ganz bewusst einen Schritt zurück darstellen. Auch wenn man am Ende mit einer Gruppe völlig Fremder in einer Instanz stehe, habe man die vorher ansprechen und manuell einladen müssen.

World of Warcraft - Blick des schwarzen Prinzen


Das sorge dafür, hat Hazzikostas herausgefunden, dass auch in der Instanz dann mehr geredet werde: „Irgendwas liegt in diesem Prozess, jemandem zu schreiben oder ihn per Hand einzuladen, das dazu führt, dass mehr gesprochen wird. Plötzlich wird man daran erinnert, dass man es mit richtigen Menschen zu tun hat und nicht mit gesichtslosen Robotern.“

Wenn World of Warcraft so einfach ist, warum gewinnen dann immer dieselben?

Hazzikostas hat auch eine Antwort auf den Vorwurf, World of Warcraft sei über die Jahre immer simpler und einfacher geworden. „Wenn dem wirklich so wäre“, fragt er, „wie kann es dann sein, dass die allerbesten Arena-Spieler immer noch deutlich besser sind als sogar das oberste Ein-Prozent der anderen?“ Wie könne es sein, dass es immer dieselben Top-Gilden wären, die sich bei den Top-100 gegen die Konkurrenz durchsetzten?

World of Warcraft: Ragnaros


Es gebe auch heute noch eine enorme Tiefe im Spiel und Möglichkeiten, das Beste aus seinen Chars herauszuholen, kreativ zu werden, Lösungen zu finden. Systeme wie das „Umschmieden“ seien verschwunden, weil es letztlich Fragen aufwarf, auf die es nur eine richtige Antwort gab und die war nicht leicht zu finden. Man musste ein Tool benutzen, eine andere Seite aufsuchen. Das machte das Austauschen von einem Items zu einem langen Prozess.

Eines der wichtigsten Ziele bei Warlords of Draenor sei es, die Spiel so nah wie möglich an jenen Punkt zu bringen, an dem Spieler in einem Raid oder einer Instanz sind, dort droppt ein Item mit einem höheren Item-Level als das, was sie gerade tragen. Dann nehmen sie den Drop, ziehen ihn an und sind glücklich.

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Quelle(n):
  1. Eurogamer

Skyforge bekommt Gefährten-System; ein Gott braucht Jünger

Das Götter-MMO Skyforge wird über ein eigenes Gefährten-System verfügen: Je mehr Jünger ein Spieler um sich versammelt, desto größer werden die Vorteile daraus.

Das „Gefährten“-System ist in. Vor einem Jahr hatte es hier im Westen fast nur Star Trek Online, mittlerweile steht es bei World of Wacraft in Form der Garnison und der Follower an, bei Rift implementiert man es mit Schergen als Kartenspiel und auch beim noch in der Entwicklung steckenden Skyforge plant man eine Version davon. Es ist eine Art Mini-Spiel, bei der ein mächtiger Held langsam seine eigenen Dienstboten, Untergebenen und Angestellten um sich schart, die er in einem vom Spiel losgelösten Mini-Game auf Missionen losschicken kann und die ihm allerlei Vorteile gewähren.

Bei Skyforge möchte man, wie der jüngste Dev-Blog verriet, dass Götter Jünger von sich begeistern, die sie dann auf Missionen aussenden können. Dabei gewinnen die an Erfahrung und können spezielle Eigenschaften erlangen, die sie wiederum für andere Missionen prädestinieren. Während den Invasion-Events sollen ganz besondere Missionen zur Verfügung stehen.

Auch bei Skyforge plant man ein Limit an aktiven Dienern: „Ausgemusterte“ Jünger werden zu Missionaren und helfen dem angehenden Gott dabei, den Kult um seine Person zu stärken, indem sie mehr Jünger anschleppen.

Skyforge-Statue
Je mächtiger ein Gott wird, desto größer wird in Skyforge die Statue, die seine Jünger ihm zu Ehren errichten.

Mein MMO meint: Klingt auf jeden Fall nach einer spannenden Variante des Follower-Systems, das wir mit Sicherheit in den nächsten Jahren in noch wesentlich mehr Spielen sehen werden.

Eins ist im MMO-Markt eben klar: Wenn ein Studio eine gute, neue Idee hat (oder eine gute Umsetzung einer Browsergame-Idee gefunden hat), dann kriegen das die anderen auch mit und der Trend wird zu einem neuen Feature, das bald jeder haben will. So ähnlich war es auch mal mit den Erfolgen, die man sich heute aus MMOs nicht mehr wegdenken kann, die vor einigen Jahren aber noch neu und innovativ waren. 

Wir haben den Trend zu den Gefährten in diesem Artikel ausführlich vorgestellt.

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Mehr zum Götter-MMO Skyforge, das wir nach wie vor für einen der interessanten Titel in 2015 halten, gibt’s auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. sf.my.com

Destiny Guide: Wöchentlicher Dämmerungsstrike – Devil’s Lair

Der wöchentliche Dämmerungsstrike, die Nightfall-Mission, im MMO Shooter Destiny führt in dieser Woche in den Devil’s Lair auf der Erde. Vor allem Leerenschaden erweist sich als höchst effektiv.

Der wöchentliche Dämmerungs-Strike in der Woche vom 14. auf den 21. Oktober ist wie immer für Spieler der Stufe 28 angesetzt. Für erfahrene Spieler empfiehlt es sich, damit ihre Woche zu beginnen. Denn ein erfolgreicher Abschluss des Nightfalls gibt einen 20% Bonus auf Waffen-Erfahrung, Erfahrungspunkte und Rufgewinn in der Woche bis zum nächsten Dienstag.

Ach ja: Es ist wichtig, dass Ihr Dienstagvormittag nach dem wöchentlichen Reset der Missionen ausloggt und wieder einloggt, bevor Ihr mit den nun neuen Missionen loslegt. Sonst könnt Ihr unter Umstände keine Belohnungen erhalten.

Destiny-Praedyth'srevenge

Die Modifkatoren diese Woche

Der Nightfall hat in jeder Woche unterschiedliche Modifikatoren (bis auf zwei, die gleich bleiben). Diese Modifkatoren erfordern jedes Mal eine andere Spielweise. In dieser Woche sind das:

  • Epic – der ist immer gleich und stellt sicher, dass es auch schön schwierig wird.
  • Nightfall – der Modifikator ist auch gleich, der bedeutet, wenn ein Fireteam komplett stirbt, geht’s zurück in den Orbit und die Mission muss neu begonnen werden, man kann sich also nicht durch den Strike durchsterben.
  • Juggler – der Modifikator bedeutet, dass keine Munition für die Waffe droppt, mit der man den Kill macht. Das heißt man muss durch sein Arsenal „durchjonglieren.“
  • Lightswitch – die Gegner machen deutlich erhöhten Nahkampfschaden. Man sollte also tunlichst vermeiden, die Viecher zu nahe kommen zu lassen.
  • Void Burn – Leerenschaden ist deutlich erhöht. Das gilt sowohl für die Spieler als auch für die Gegner.
Destiny-Atheons-Epilog

Diese Woche in Destiny: Leerenschaden erhöht, passt Euer Arsenal entsprechend an

Der erhöhte Leerenschaden heißt für Hüter die Waffen auszupacken, die ebenfalls Void-Schaden verursachen. Besonders beliebt ist das Automatikgewehr Atheon’s Epilog, dazu vielleicht noch die Sniper-Rifle Praedyth’s Revenge oder das Maschinengewehr Corrective Measure und dem erfolgreichen Besuch im „Devil’s Lair“ steht wenig entgegen.

Destiny-Corrective-Measure

Viele beklagen sich, dass gerade der Anfang der Instanz Devil’s Lair diesmal eine harte Prüfung für Spieler ist, die es unbedingt solo wissen möchten. Gegen Ende gibt es wieder „safe spots“, um den Boss leichter zu machen, und sich das Gröbste zu ersparen. Wir haben zwei Videos von Spielern rausgesucht, die diese Woche den weekly Nightfall angehen. Passt auf jeden Fall auf die Schleicher auf mit dem erhöhten Nahkampf-Schaden können die sehr unangenehm werden.

https://youtu.be/FeQjqenFm_k
https://youtu.be/OSBFqAfw5N4
Quelle(n):
  1. reddit

Drei Gründe, warum sich ArcheAge trotz allem lohnt

Das Sandpark-MMO ArcheAge hat in den vergangenen Wochen viel Kritik kassiert, aber es hat auch einige Pluspunkte zu bieten wie vorher nie gesehene Möglichkeiten im Crafting, die Bedeutung der Gemeinschaft und der Gilde und einen Schuss Wahnsinn.

ArcheAge hat in den letzten Wochen seit dem Release viel Kritik eingesteckt. Das meiste davon bezog sich auf Dinge im Umfeld des Spiels: Lange Warteschlange, Hacks, Cheats, Bots, Probleme mit dem Customer-Support. Und natürlich hat das Spiel auch im Design einige Probleme.

Dadurch dass aber nur über die negativen Seiten berichtet wurde (wenn auch völlig zu Recht), geht das verloren, was ArcheAge auch wirklich Neues und Interessantes in das westliche MMO-Klima bringt, das ausgelaugt ist von WoW-Klonen und lieblosen Free2Play-Gelddruckmaschinen.

Grund 1: Die Gemeinschaft ist wichtig

Wir haben schon darüber berichtet, dass die deutsche Gilde Impact zusammen mit ihren Bündnispartnern von Midgard die Black Pearl gebaut hat, ein großes Gildenprojekt, für das die Mitglieder zusammenarbeiten mussten. Das ist als Sinnbild dafür geeignet, dass die Community, die Gemeinschaft, in ArcheAge wichtig ist und man Spielern hier Möglichkeiten gibt, sich auszuleben und im Team was zu erreichen. Mit dem Start von Auroria in einigen Wochen wird das stärker werden, dann tritt auch das PvP in den Vordergrund.

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Während auf der einen Seite die Community in ArcheAge nach außen oft feindselig wirkt, da die einzelnen Gruppen auf einem Server miteinander in Konkurrenz stehen und es dadurch zum Beispiel selten vorkommt, dass in einer Farmhöhle, in der Erze abgebaut werden, sich jeder an Benimmregeln hält, besteht doch intern in den Gemeinschaften eine ganz andere Atmosphäre und viele gewinnen daraus und aus dem Gefühl, Teil etwas Größeren zu sein, ihren Spaß an ArcheAge.

Grund 2: Handel, Housing, Handwerk sind mysteriös und tief

Ein erwähnenswerter Aspekt von ArcheAge, der über dem Trubel mit den Hacks und Cheatern leider viel an Reiz und Glanz verloren hat, ist das Handwerks-, Handels- und Housing-System im Spiel. Das ist wirklich tief.

Es ist eine Wissenschaft für sich und Spieler, die hier voll einsteigen möchten, können sich auf Wochen und Monate damit beschäftigen. Es gibt nur relativ wenige Möglichkeiten, sich außerhalb des Spiels darüber schlau zu machen, wie die einzelnen Berufe genau funktionieren. Das ist auch so geplant, denn die „erfolgreichen“ Spieler behalten ihre Geheimnisse gerne für sich wie Handwerksmeister früher ihre Tricks und Mysterien schützen. Hinter diese Geheimnisse in ArcheAge zu kommen, kann durchaus aufregend und befriedigend sein.

ArcheAge Zone


Freilich wäre das deutlich besser, wenn es nicht so viele Einflüsse von außen in dem Bereich geben würde.

Die Mechanik, die grundlegenden Ideen aber, was alles mit Crafting geht, dass man andere Sprachen lernen, Lieder komponieren, seine eigene Viehzucht aufmachen, das Monopol auf Schafwolle bekommen oder sonst was in ArcheAge treiben kann, ist da und muss gewürdigt werden. Es ist eines der ersten Spiele seit langem, bei dem Crafting, Handel und Housing nicht isolierte Mini-Games sind, die parallel zum „richtigen“ Spiel laufen, sondern tief in der DNA von ArcheAge verwurzelt sind.

Grund 3: Der Wahnsinn regiert

Als dritten Grund: ArcheAge ist wirklich anders. Es gibt Möglichkeiten, das eigene Siegel zu prägen, Bilder vom Rechner hochzuladen und in die Welt zu integrieren, Masken zu tragen, sich eine Box auf den Kopf zu setzen, und seinen persönlichen Stil auszuleben.

Hier freut sich zum Beispiel gerade der Joker darüber, dass er einen Thunderstruck Tree vorm Haus stehen hat, ein besonderes wertvolles Material, das entsteht, wenn ein Baum vom Blitz getroffen wird:

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