Destiny: Der Hüter neben dir könnte ein Entwickler sein

Beim MMO-Shooter Destiny mischen sich die Entwickler unter die Spieler, um sich einen Informationsvorsprung zu verschaffen und um zu wissen, was in Destiny etwas taugt und was einfach mies ist.

Launch lief solide

Im Interview mit joystiq spricht Zach Russell, der Director of Online Service bei Bungie, über den ersten Monat des MMO-Shooters und kann eine gewisse Aufregung vorm Start nicht leugnen: „Wenn man Millionen von Spielern durch die Tür ins eigene Spiel lässt, ist man schön nervös. Haben wir an alles gedacht?“ Für ein derart großes Projekt sei der Start solide verlaufen. Man habe einige komplexe Probleme gehabt, zum Beispiel mit dem Zugang zu Destiny von Studentenwohnheimen an US-Universitäten aus, aber daran arbeite man. Die Server seien nur selten down gewesen. Vielleicht vier Stunden im ersten Monat.

Destiny - Chillen auf dem MondSchon bevor sich die Spieler über den Kryptarchen und sein frustrierendes Loot-System aufregten, wusste man bei Bungie um die Schwierigkeiten. Immerhin spielten auch die Entwickler eine Menge Destiny: „Wir nutzen unser eigenes Feedback als Barometer dafür, was ein bisschen mehr Politur gebrauchen könnte und was einfach furchtbar mies ist.“ Das gebe den Entwicklern manchmal einen kleinen Vorsprung, um herauszufinden, was geändert werden müsse.

Die Entwickler von Destiny mischen sich unters Volk

Und auch die berühmte Taktik von Heinrich dem Fünften, sich anonym unters Volk zu mischen, um die Stimmung zu checken, nutzt man bei Bungie. Wie Russel sagt: „Eine Menge von uns spielen extra mit völlig Fremden zusammen und freunden sich mit ihnen an. Dadurch erfahren sie, was die Spieler in der Welt wirklich denken und was in ihnen vorgeht.“ Aber natürlich lese man auch die Foren und widme sich dem „social stuff“, den sozialen Netzwerken.

Auf die Frage von joystiq, was der erste Monate nun Bungie gelehrt habe. Ob man das Design stabilisieren, den eingeschlagenen Weg weitergehen, oder ihn doch noch hinterfragen und ändern wolle, antwortete Russell diplomatisch: „Wir müssen Destiny weiterentwickeln.“ Man sei flexibel. Sobald etwas anstehe, wolle man sich darauf stürzen und es angehen können. Das sei eine Herausforderung und man lerne immer etwas Neues, aber es sei eine großartige Möglichkeit am Ball zu bleiben.

Autor(in)
Quelle(n): joystiq
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