Einen schönen Mittwoch wünsche ich Euch! Diese Woche war aus mehreren Gründen eigentlich recht fantastisch und die Themen zum Meckern halten sich in Grenzen. Unter anderem war dafür das Evolve-Free-Weekend verantwortlich, in dem ich so einige unbedarfte Jäger fressen konnte und so manche Mitspieler für meine Freundesliste gewonnen habe. Aber ich wäre ja nicht Cortyn, würde ich nicht doch etwas finden, das mich aufregt, nicht wahr? Wie so oft waren es die glorreichen Steam-Kaufempfehlungen, die mir eine wahre Perle des Gamings zeigten …
Regel 34 schlägt wieder zu
Jeder von Euch kennt wohl zumindest aus den Geschichten das Internet-Phänomen “Cookie Clicker” – eines der simpelsten und banalsten Spiele, die es wohl jemals gab. Man klickt. Schnell und oft, denn das bringt Punkte. Von den Punkten kann man sich Upgrades kaufen, mit denen man noch schneller klicken kann. Klingt banal und simpel, nicht wahr?
Steam hat mir nun eine andere Version des Spiels empfohlen, auf welches definitiv die Regel 34 des Internets zutrifft: Wenn es existiert, gibt es auch Pornografie davon. Wie man aus Cookie Clicker einen Porno macht? Ganz einfach: Sakura Clicker.
Das Spielprinzip ist dasselbe: Doch anstatt einen großen Keks immer wieder anzuklicken, muss man hier halb nackte Anime-Frauen anklicken, die natürlich jeden Klick mit einem leisen Aufstöhnen honorieren. Ich könnte mich jetzt lange darüber aufregen, wie sexistisch das doch ist und selbst für ein Spiel einen Hauch zu weit geht (und ihr wisst, ich nehme selbst Tera und ähnliche Dinge in Schutz), aber ich belasse es einfach bei ein paar Benutzerbewertungen, die das Ganze gut und amüsant zusammenfassen.
- “Der schnellste und sicherste Weg, deine Eltern für immer zu enttäuschen. 10/10”
- “Wusstet Ihr, dass man das Spiel mit beiden Händen spielen kann?”
- “Lasst Euch nicht davon locken, dass es kostenlos ist. Ihr bezahlt nachher mit Eurer Seele.”
Sexismus mal anders herum
Ein weiteres Thema, welches mich ein wenig beschäftigt hat – und das ich aus dieser Perspektive noch nie so wirklich betrachtet habe – wurde durch Final Fantasy ausgelöst. SquareEnix plant ein Remake von Final Fantasy VII (Yay!). Eine Petition fleht nun darum, einen der weiblichen Hauptcharaktere (Tifa) weniger zu sexualisieren als in der Originalversion des Spiels, oder kurz gesagt: Ihre Brüste sollen kleiner sein als im Original.
Im Grunde könnte man nun denken “Gut, das wird ja heute bei jedem Spiel gefordert und bemängelt”, aber in diesem Fall sieht die Sache dann doch ein bisschen anders aus. Einen bestehenden Charakter in einem Remake zu verändern, obwohl Tifa ohnehin für ihre charakterliche Stärke bekannt ist, geht vielen dann doch zu weit. Auch einigen Frauen. Denn die stellen fest: Realismus heißt nicht, dass jede Frau nun kleine Brüste haben muss. Dazu möchte ich Euch ein Video von Gaijin Goombah zeigen, der sich mit dem Thema ziemlich gut auseinandersetzt, wie ich finde:
So, heute kamen zwei kleinere Themen dran, obwohl man die ewige Sexismus-Debatte wohl endlos führen könnte – aber das machen wir an einem anderen Tag. Wie steht Ihr zu diesen beiden Themen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
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