Elite Dangerous: Wenig Schein, viel Sein – ein Blick in die Beta des Space-MMO

Das Space-MMO Elite: Dangerous bekommt im Moment viele Vorschusslorbeeren und Aufmerksamkeit der internationalen Presse und Spielerschaft. Zusammen mit Star Citizen könnte es das schon totgeglaubte Genre der Raumschiff-Simulationen wiederbeleben – diesmal als Game, das sich durchaus der Mittel eines MMOs bedient. Wahrlich höchste Zeit, dass wir dem Spiel einen Besuch abstatten.

Für einen ersten Abstecher in die Welt von Elite haben wir den Youtuber Shumbok gewinnen können, der sich auf ruhigere Strategie- und Indie-Titel spezialisiert hat und bereits bis zu seinem roten Bart in der Beta von Elite: Dangerous steckt:

Guten Morgen Commander, heute möchte ich euch eine ganz besondere Raumflugsimulation vorstellen.

Elite: Dangerous ist der vierte Teil der Elite Reihe, welche ihren Ursprung im Jahre 1984 fand und somit ein neues Genre gründete. Erstmals wurden Wirtschaftssimulation und Weltraum-Flugsimulation miteinander verbunden und so zu einem der ersten „Open-World“-Spiele mit tausenden von Planeten. Aufgrund der großen Beliebtheit kamen noch zwei weitere Teile nach: Frontier: Elite 2, der wohl erfolgreichste Teil der Serie, und das etwas unbeliebtere Elite 3: First Encounters. Die besonderen Merkmale der Elite-Spiele sind ihr Hang zur realistischen Physik, sehr freies Handeln, ein Fokus auf das „Han Solo“-Feeling und das Gefühl, ständig den drohenden Tod im Nacken zu spüren.

Elite Dangerous

19 Jahre nach dem Release der letzten Version hat David Braben, einer der Erfinder und Entwickler der Serie, mit einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne den vierten Teil von Elite ins Leben gerufen Elite: Dangerous.

Elite: Dangerous hat nun seit einigen Wochen die erste Beta Phase erreicht, nachdem es circa vier Monate in einer Premium Beta verbracht hatte. Die größte Modernisierung, neben der Grafik, ist wohl die Möglichkeit, Elite: Dangerous auf Wunsch auch in einen offenen oder in einem privaten Multiplayer Modus zu erleben, der nahtlos an das Singleplayer-Spiel anknüpft. Im offenen Modus verhält es sich ähnlich wie ein MMO, in dem es viele Spieler mit einem automatisiertem Matchmaking in verschiedene Weltraum-Instanzen schmeißt, in denen die sich dann mit Handeln, Rauben, Chatten und dem gemeinsamen Erfüllen von Missionen die Zeit vertreiben können. Aber Vorsicht! Auch hier sitzen euch die Polizisten, Piraten und die Kopfgeldjäger im Nacken.

Des Weiteren können wir schon die ersten Fraktionskämpfe, das Handelssystem, Piraterie, aktuell 6 steuerbare Schiffe und 55 der geplanten 400 Milliarden Sternensystemen bewundern. Nähere Informationen zum aktuellen Stand der Beta findet ihr in diesem kleinen Showcase über Elite: Dangerous.

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kolorador

das ist doch bitte kein MMO, mit dem lahmen peer2peer system. Das game überhaupt mit SC zu vergleichen ist schon ein bisschen dreist, die haben ja nicht mal ein Zehntel vom Budget.

Bonebanger

Mmh zunächst einmal hast du recht es ist ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen doch nach deiner Logik ist dann Destiny ja auch kein MMO. Aber wie weit ist den dein Kenntnisstand in Bezug auf Sc? Ist dir bewusst, dass CIG ein fast identisches mini Lobby System plant? Evt nich p2p aber der pls no pvp Button sorgt jetzt schon für reichlich Diskussionsstoff in den Foren. Nicht das selbe wie der Solo Modus in Elite, wovon ich auch kein Fan bin aber auch nicht so viel anders.
Und zum Budget Ja und Nein Frontier Development hat evt keine 50+
Millionen USD zur Verfügung, man weiß es gar nich so genau, da die Finanzpolitik der beiden Entwicklerstudios völlig verschieden sind. CIG gibt sich in diesem Punkt 99% Transparenz was

A) geil ist da die Com zb schon in der frühen Alpha entschieden hat, dass das Flugmodel kacke ist und CIG drauf reagiert hat und entwarf gleich ein neues. (Dazu ist anzumerken, dass das Flugmodell in Elite von beginn der Premium Beta genial war)

Aber,

B) werden bei SC die Leute auch ein wenig abgemolken denn was bei Chis Roberts der Pledge store ist, sind bei Braben eben Investoren. Diese werden natürlich nich so beworben wie ersterer.

Versteh mich nicht falsch ich habe beide Kickstarter Kampagnen unterstützt und besitze auch ne Hornet, ne Conny und eine M-50, aber man sollte dem geistigen Vater der Sandbox David Braben ein wenig mehr Respekt zollen, denn nur weil aus Crowdfunding keine Rießen PR-Show gemacht wird ist es noch lange kein schlechtes Spiel Elite sieht in ersten Moment langweilig aus aber hat ein endgeiles Feeling.

(Achtung schnell per Handy getextet, wer nen Tippfehler findet darf ihn behalten 😉

Oldschoola

Was will man mit soviel Sternensystemen???
Das mit dem Multiplayer-Part klingt für mich nicht sehr reizvoll – kann, aber muss nicht ,nahtlos am Single-player…wohl eher vergleichbar mit Spielen wie DayZ oder Stomping Land aber nicht mit einem MMORPG. Schade. Aber egal, stehen ohnehin schon genug Games auf der Must-Play-Liste 😉

Gorden858

…55 der geplanten 400 Milliarden Sternensystemen…
———————-
Da fehlen dann ja nur noch 99,99999998625 % 😀

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