Respec: Der MMO-Rückblick – Aus diesen Indie-MMOS werden langsam richtige Spiele

Auch heute werfen wir wieder einen Blick auf die vergangene Woche und schauen uns an, was – vor allem – im Indie-Bereich der MMORPGs passiert ist.

Der Markt der Indie-MMOs ist sehr interessant und es ist immer spannend zu sehen, wie sich diese Spiele entwickeln. Einige Entwicklungen zeigen wir nun auf.

Crowfall

Der erste Pre-Alpha-Test vom hoffnungsvollen MMORPG Crowfall ging zu Ende. Die Tester zeigen sich begeistert, machte der Spielmodus doch beinahe mehr Spaß als so manches fertige MMO. In der noch recht frühen Version konnten sich die Spieler auf einer Map bekämpfen, während der „Hunger“ diese Karte langsam verschlang. Wer am Ende übrig blieb, hatte gewonnen. Zwar hat Crowfall noch einen weiten Weg vor sich und natürlich kam es noch zu einigen Problemen, dennoch ist es erstaunlich, welche Fortschritte das Spiel in relativ kurzer Zeit macht.

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Shroud of the Avatar

Die neu gestartete Pre-Alpha Version R22 entfachte eine Grundsatzdiskussion um das Kampfsystem im „Selective Multiplayer RPG“. Das genutzte WoW-ähnliche System ist einigen aus der Community zu „ausgelutscht“, zu klassisch, zu langweilig. Daher findet am 6. Oktober eine Diskussion mit den Entwicklern statt.

Shroud of the Avatar Kampf und PvP

Zu bedenken gilt: Shroud of the Avatar hat noch einen sehr weiten Weg vor sich und ist alles andere als fertig. Daher wird auch am Kampfsystem noch gefeilt – dennoch: Mal was Neues und Spannendes zu spielen, das auch den Nervenkitzel eines Kampfes einfangen kann, wäre zur Abwechslung mal gut.

Wild Terra

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Das interessante Indie-MMO, das wir in der letzten Ausgabe der Respec-Kolumne erwähnten, erhielt ein umfangreiches Update. Dieses verbessert die Performance und fügt neue Sprachen hinzu. Ab sofort ist die Early Access des Ultima-Online-ähnlichen Sandbox-MMO auch auf Deutsch spielbar! Wer also lieber auf Deutsch spielt und mit der Early Access von Wild Terra liebäugelt, der kann nun reinschauen, wenn er möchte.

Camelot Unchained

Camelot Unchained Abbot Helbound Blessed Crow

City State Entertainment geben bekannt, dass die Beta des inoffiziellen Nachfolgers von Dark Age of Camelot noch vor dem Ende des kommenden Winters starten soll. Damit dürfen sich alle Fans des MMORPGs Camelot Unchained auf eine Beta Anfang 2016 freuen. Derzeit arbeitet das Team daran, die prozedural erschaffene Landschaft mit Leben zu füllen und weitere Spielsysteme zu integrieren. Außerdem wurde mit dem Devout eine Klasse vorgestellt, welche eine Mischung aus Magier und Heiler darstellt und für jede der drei Fraktionen im Spiel eine andere „Würze“ bekommt. Es dauert also nur noch wenige Monate, bis man einen einigermaßen guten Eindruck von Camelot Unchained erhalten wird und dann sehen kann, ob es wirklich in die Fußstapfen von Dark Age of Camelot treten kann.

Tree of Savior

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Tree of Savior, der geistige Nachfolger von Ragnarok Online, startet in Kürze in eine weitere Closed-Beta-Phase. Diese soll noch in diesem Monat beginnen und noch mehr Spielern die Gelegenheit geben, das MMORPG anzutesten. Insgesamt sollen 5.000 Spieler zugelassen werden. Die Closed Beta findet auf Englisch statt. Von weiteren Sprachen ist momentan nicht die Rede. Auch ist noch unklar, wer das Publishing des Spiels in Europa übernimmt. Zuerst hieß es, das Entwicklerstudio IMC Games würde dies selbst übernehmen, dann wollte man doch nach einem Publisher suchen.

Star Citizen

Man mag sich darüber streiten, ob Star Citizen noch in die Kategorie Indiespiel fällt. Einerseits hat es ein sehr großes Budget, andererseits gibt es aber keinen Publisher… Die Entwicklung von Star Citizen kommt ebenfalls voran – wobei manche mit der Geschwindigkeit des Fortschritts unzufrieden sind. In der vergangenen Woche kam es mal wieder zu Kritik am Spiel.

Star Citizen Misc Endeavor

Ein Raumschiff, das sich die Fans für 1.000 Dollar kaufen können, erhitzte die Gemüter. Sowohl bei den Fans als auch bei anderen Entwicklern aus der Gaming-Szene. Was stellt man mit einem so teuren Raumschiff in einem nicht existenten Computerspiel an? Jeder bestimmt natürlich selbst, was er mit seinem Geld anfängt. Wer 1.000 Dollar für ein virtuelles Raumschiff ausgeben will, der darf das natürlich tun und damit die Entwickler unterstützen. In anderen Spielen wie beispielsweise Shroud of the Avatar kann man sich für mehrere Tausend Dollar virtuelle Städte kaufen. Wer es braucht und gut findet, wieso nicht? Falls es jemand noch nicht gesehen hat. Wir haben uns darüber hinaus mit einer weiteren Kritik, die vom US-Magazin Escapist eingeleitet wurde, auseinandergesetzt: Star Citizen: „Kein Spiel, nur Fassade“ – Roberts widerspricht Schmähartikel

Wir freuen uns schon darauf, was in dieser Woche alles im Indie-Bereich der MMO-Welt passieren wird, sodass wir euch am kommenden Montag wieder darüber berichten können.

The Secret World: Im Oktober kommen Halloween und ein neues Dungeon

Das Dark-Fantasy-MMORPG The Secret World läuft im Oktober traditionell zur Höchstform auf. Das soll aus in 2015 so sein.

The Secret World ist das Spiel, das man im Oktober spielen sollte, sagen einige seit Jahren. Das Grusel-Ambiente ist dann besonders ausgeprägt, geht mit ausgetüftelten Events einher. Was man für dieses Jahr plant, verrät man noch nicht. Spricht nur von einem „spooooky“ Monat. In einem Stream will man später mehr enthüllen.

Im Oktober soll auch das zweite Dungeon kommen, das noch zur Ausgabe 12, der letzten Erweiterung, gehört. Da hätten sich die Designer etwas einfallen lassen, um Spieler vor neue Herausforderung zu stellen, vor allem die Beherrschung des AEGIS-System werde geprüft.

http://youtu.be/-VGUFgaM-xo

Zu erbeuten gibt es neue Items und Waffen-Skins. Das frische Dungeon wird auch in einem Albtraum- und Elite-Modus offenstehen. Mit dem Patch 12.5 erhält zu dem New York Raid seinen Albtraum-Modus.

Quelle(n):
  1. TSW

LoL: Neueste Skins sehen ziemlich nach Blizzard aus

Bei der MOBA League of Legends (LoL) erinnern die neuesten Skins an Figuren aus dem Universum des Konkurrenten Blizzard. Brand ähnelt dem Hexendoktor, Vi sieht nach Sukkubus aus, Kassadin könnte auch ein Protoss sein.

Brand-Witch
Witch-Doctor-Blizzard

Auf dem Test-Server von League of Legends sind drei neue Skins erschienen und jeder einzelne davon rief bei Fans ein bisschen Spott und ein Lächeln aus. Das sieht doch alles ziemlich nach Blizzard aus, munkelt man. Wenn man erstmal angefangen hat in dieser Richtung zu denken, sind die Paralleln offensichtlich.
Die deutlichsten Gemeinsamkeiten gibt es sicher zwischen „Spirit Fire Brand“, das macht aus dem Feuer-Magier jetzt einen „Schamanen.“ Wer sich bei Blizzard auskennt ruft: Witch-Doctor aus Diablo 3 oder Nazeebo aus Heroes of the Storm! Wobei manche auch auf Kel’Thuzad in der Hearthstone-Version kommen. Dass Blizzard sich gerne selbst kopiert, steht ja seit Heroes of the Storm nicht mehr zur Debatte.

Die Ähnlichkeiten von „Cosmic Reaver Kassadin“ zu einem der Protoss aus Starcraft wären vielleicht ohne die Geschichte gar nicht so aufgefallen. Aber einmal auf dem Trip, werden sie deutlich.

Kassadin-Protoss

Dann hat er auch noch diese Technologie auf einmal:

Kassadin-Protoss-Action

Und „Demon Vi“ sieht bei näherem Hinsehen ziemlich nach einem Sukkubus aus, oder findet Ihr das ist Hellboy als Mädchen, ohne Zigarre dafür mit Flügeln?

Vi-Sukkubus

Was meint Ihr? Ist das Quatsch? Zufall? Oder sind letztlich die Fantasy-Tropen so ähnlich, dass alle aus einer Inspirations-Quelle schöpfen und sowas mal passieren musste? Immerhin riefen auch andere beim neuen Brand-Skin: Ja, stimmt, der kommt mir bekannt vor! Die dachten dann aber an Ah Puch aus Smite.

Ah-Puch-Smite
Quelle(n):
  1. Kotaku

Destiny: So entscheidet Bungie, was als nächstes repariert oder kommen wird

Beim MMO-Shooter Destiny hat man ein Jahr nach dem Release nun eine ganz andere Entwicklungs-Struktur gefunden.

Destiny ist ein Mammutprojekt und hatte gerade zu Beginn Schwierigkeiten damit, auftauchende Probleme schnell zu beseitigen. Mit einem so großen Entwicklungs-Team war man eher wie ein Öl-Tanker, konnte nur schwer manövrieren.

In einem Blick hinter die Kulissen berichtet der Guardian davon, wie Destiny in der Praxis wirklich operiert. Denn statt eines Öl-Tankers setzt man eher auf ein Geschwader, bei dem jeder Teil seine eigenen Aufgaben hat.

Destiny-Sniper

Mehrere Teams arbeiten an der Zukunft, eins an der Gegenwart

Statt eines gewaltigen Teams gibt es mehrere, kleine, die an den „nächsten Erweiterungen arbeiten.“ Das sieht man in der Praxis daran, dass zu jedem DLC oder wie jetzt zu „König der Besessenen“ andere Bungie-Entwickler nach vorne treten, die Mechaniken den Spielern vorstellen und die Interviews geben.

Aber es gibt auch ein größeres „Live-Team“ mit ungefähr 20 Senior-Entwicklern, die sich um das Einarbeiten von Spieler-Feedback kümmern.

Destiny-Drei

Auch wenn man normalerweise hier so mit 20 Mann arbeite, werde das Team viel größer, wenn man vor dem Launch von neuen Spielinhalten stehe oder wenn man extra Techniker benötige, heißt es.

Außerdem holt man regelmäßig Spezialisten aus dem ganzen Studio in Live-Team hinzu, um sich neue Impulse zu besorgen oder genau jetzt einen Spielinhalt zu entwickeln. Das Live-Team sei wie ein Wirbel, ziehe Bungie-Mitarbeiter ein, spucke sie dann wieder aus.

Durch diese Rotation fühlten sich auch Leute, die an Destiny-Spielinhalten arbeiten, die erst viel später kommen, am jetzigen Destiny beteiligt.

Destiny-Schwert

Es gibt eine Art Entwicklungs-Tribunal

Neben dem Live-Team gibt es eine Handvoll der erfahrensten Entwickler, die eine Art „Entwicklungs-Tribunal“ bilden, das „Triage“-Team.

Denn ständig gebe es tausend Dinge an Destiny zu erledigen oder zu verbessern. Doch die Ressourcen, die dafür zur Verfügung stehen, sind begrenzt. Das Tribunal entscheidet darüber, wie man die Ressourcen verteilt. Es entscheidet, woran das Team als nächstes arbeitet, was man als nächste fixt und was man ruhig noch etwas warten lassen kann.

Es sei nicht unüblich, dass ein Teamleiter eine Einladung bekomme, vor dem Tribunal zu sprechen, mit der Frage: „Woran arbeitest du gerade, was willst du gerade reparieren und warum können wir das nicht auf später verschieben?“

Destiny-Bereit

Vex Mythoclast machte damals viel Aufsehen, es hatte aber kaum wer

Ein Beispiel für ein Problem, das wichtig aussah, dabei aber gar nicht so wichtig war, nennt man mit der „Vex Mythoclast.“ Zu deren Hoch-Zeiten gab es Videos, wie Spieler mit ihr ganze Schmelztiegel-Partien dominierten.

Man fragte sich bei Bungie dann: „Wie viele Leute sind davon wirklich betroffen?“ Es stellte sich heraus, dass nur 600 Spieler die Vex Mythoclast überhaupt hatten. Damit war die Vex Mythoclast kein Fall für „Sofort patchen“, sondern das konnte warten.

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Wenn 3 Millionen Spieler ein Problem hätten, dann müsse das gelöst werden. Aber bei 600? Da müsse man Prioritäten setzen.

Genau so gehe man auch mit Fan-Feedback um, wenn Spieler neue Sachen im Spiel oder Verbesserungen an Elementen sehen wollten. Solche Vorschlägen sei fast nie schlecht, sondern praktisch immer fantastische Ideen, denen man zustimme. Die Frage sei: „Sind sie fantastischer als die 50 anderen Dinge, die wir vorher machen wollen?“

Quelle(n):
  1. Guardian

Heroes of the Storm: Längere Todeszeiten für junge Helden

Bei Heroes of the Storm dreht man an den Stellschrauben der Balance: Auf niedriger Stufe müssen die Helden nun länger auf Respawn warten.

Wer früher stirbt ist länger tot

Hots Deathtimer Increment

In Heroes of the Storm entscheidet sich in den ersten Spielminuten häufig nur recht wenig. Gerade wenn es um einen Gruppenkampf etwa um einen Tribut oder Höllenschrein geht, dann gewinnt gelegentlich nicht das bessere Team, sondern jenes, welchen den Tod billigend in Kauf und nach wenigen Sekunden bereits wieder an der Schlacht teilnimmt. Schuld daran ist der Respawntimer, der bei Helden auf niedrigen Stufen sehr gering ist. Blizzard dreht nun ein wenig an den Zeiten herum, wie man aus dieser Grafik gut entnehmen kann:

Wie man sieht, ändert sich für Charaktere über Stufe 10 nichts. Davor können die Auswirkungen aber gravierend ins Gewicht fallen, denn ein Stufe 1-Held, der sein Leben lässt, ist ganze 6 Sekunden länger ausgeschaltet und verpasst somit vielleicht eine weitere Diener-Welle, wertvolle Erfahrungspunkte für das Team oder gar ein Kartenziel. In jedem Fall wird die Änderung dazu führen, dass auch Scharmützel zu Beginn einer Partie an Bedeutung gewinnen.

Weniger Wertezuwachs auf niedrigen Stufen

Heroes of the Storm Ingame Screenshot

Gleichzeitig führt man eine Anpassung der Charakterwerte durch, die ebenfalls auf die niedrigen Stufen gerichtet ist. In den ersten paar Minuten eines Spiels kann ein kleiner Levelvorsprung bereits gravierende Vorteile mit sich bringen und die ganze Schlacht ungeheuer eintönig werden lassen. Um diesen Schneeballeffekt ein wenig abzuschwächen, wurde der Gewinn der Charakterwerte pro Level nun angepasst. Im Klartext heißt dass, dass die Stärkedifferenz von Teams mit Stufe 7 und 9 genau so groß sein wird, wie bei Teams der Stufe 17 und 19.


Was sich ansonsten noch so im Spiel ändert und welche Helden bald auf Euch zukommen, erfahrt Ihr auf unserer Heroes of the Storm-Themenseite.

Quelle(n):
  1. gamespot.com

Warframe: Neues Update Jordas Regel bringt Warframe Atlas und einen befallenen Golem

Beim Free2Play-Action-MMO Warframe ist für den PC ein neues Update erschienen „Jordas Regel.“ Das bringt Abwechslung in die Materialschlacht.

Das neue Update 17.5 hat bei Warframe einiges zu bieten. Spieler bekommen mit dem Atlas einen neuen Warframe, der sich auf Erdenbeherrschung spezialisiert hat. Er kann eine Steinwand und zwei Steinelementare beschwören und es den Gegnern im Nahkampf dreckig geben.

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Neben dem Atlas Warframe kommen auch noch eine Menge neue Waffen hinzu wie Tekko – das sind steinerne Fäuste. Oder die Waffe Sonicor, mit denen man massive Schallwellen entsenden kann. Das erweiterte Arsenal wird auch nötig sein, um der Bedrohung Herr zu werden, die da auf die PC-Tenno zukommt.

Mit Jordas Regel wird der J3-Golem überarbeitet und wartet gestärkt auf die Spieler.

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Die Details zu Jordas Regel werden auf der Homepage von Warframe ausführlich und auf Deutsch erläutert.


Würdet Ihr künftig gerne mehr zu Warframe auf PC, Playstation 4 und XBox One auf Mein MMO lesen? Schreibt es uns in die Kommentare, wenn wir verstärkt über das Spiel berichten sollen.

WildStar: Bald auf PS4 und Xbox?

Aufgrund seines Kampfsystems würde sich WildStar gut für die Konsole eignen – jetzt sprach der Product Director über dieses Thema.

Telegrafen-Wahnsinn auf der Konsole?

WildStar-Zukunft-2015
Ob die Entwickler schon an einer Konsolenumsetzung schrauben?

Als Aurin über den Fernseher hüpfen und als Chua mit dem Gamepad kleine Rowsdower in die Luft sprengen? In einem Interview mit Gamespot sprach man Mike Donatelli, den Product Director von WildStar, auf das Thema der Konsolenportierung an. “Das würde Sinn ergeben”, hieß die dann doch etwas überraschende Antwort. “Wir haben inzwischen viele MMOs erlebt, die eine erfolgreiche Konsolenversion auf den Markt gebracht haben.”

Zwar gibt er keine konkrete Bestätigung, eine Andeutung ist es aber auf jeden Fall: “Ohne zuviel sagen zu wollen, ist es sicher zu behaupten, dass ein erfolgreiches MMO, das noch erfolgreicher werden will, eine Konsolenversion in Betracht zieht.” Wer jetzt schon im Traum mit seiner Playstation 4 elendige Dominions vom Planeten ballert, sollte etwas zurückrudern. “Vielleicht werden wir es eines Tages machen, aber erst müssen wir unsere Heimatplattform vollkommen in den Griff kriegen.”

Damit hat er recht, denn auf der PC-Version von WildStar geht seit der Free2Play-Umstellung relativ wenig – trotz Erweiterung der Server ist das Spiel dem aktuellen Andrang noch immer nicht gewachsen, Lags und lange Warteschlangen sind die Konsequenz daraus.

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WildStar auf der Konsole klingt also vorerst noch nach sehr ferner Zukunftsmusik. Ich persönlich stelle mir das Housing-System mit einem Gamepad ohnehin als sehr schwierig vor und würde vermutlich mehr als eines gegen die Wand pfeffern. Aber bis Carbine die aktuellen Probleme der PC-Version behoben hat, braucht wohl niemand mit einer Umsetzung der Idee zu rechnen.

Quelle(n):
  1. gamespot.com

Destiny: Jenseits – das erste echte Scharfschützengewehr?

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es mit dem exotischen Scharfschützengewehr Jenseits eine interessante neue Waffe. Was taugt sie in PvE und PvP? Ist sie gut oder Kein Land Außerhalb?

Wir gucken uns heute nach der Zhalo Supercell eine andere „zufällige exotische Waffe“ in Destiny an. Was sagen die Experten dazu? Wie zeichnet sich Jenseits in Destiny aus? Ist es die nächste Eisbrecher oder die nächste Kein Land Außerhalb?

So viel vorneweg: Keins von beiden. Am ehesten ähnelt sie noch der Geduld und Zeit.

Destiny-Zoom
Die viereckige Zielvorrichtung lässt bei der Jenseits viele Bungie-Veteranen an Halo denken.

Woher gibt es Jenseits in Destiny?

Jenseits ist ein zufälliger Drop, kann aus Aktivitäten von König der Besessenen stammen. Auch Xur könnte sie mal mitbringen oder sie kann in einem exotischen Engramm enthalten sein.

Was macht die Jenseits besonderes?

Die Werte der Jenseits sind ganz okay. Vor allem die extrem hohe Reichweite merkt man deutlich. Versteckt hat Jenseits mit 75 auch einen relativ hohen Aim-Assist, verzeiht also Schwächen oder Schludrigkeiten.

Überhaupt ist das Snipern die Stärke der Jenseits: Man kann damit auf der Lauer liegen und wirklich nahe an Gegner ranzoomen.

Unser Freund Nexxos sagt etwa, das sei die erste Sniper, mit der sich in Destiny wirklich ein Scharfschützen gefühlt habe.

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Das liegt an den Perks:

Das Jenseitige – Ducken erhöht den Zielfernrohr-Zoom und Zielen unter Beschuss wird leichter

Blendlicht – Präzise Kills mit dieser Waffe können einen grellen Blitz verursachen, der Gegner in der Nähe blendet (im PvE 7 Sekunden, im PvP 3 Sekunden)

Perfektionist – Das Magazin wird wieder aufgefüllt, wenn alle abgegebenen Schüsse präzise Kills waren (wie viel Zeit zwischen den Treffern vergeht, ist dabei unerheblich)

Man sieht: Die Waffe soll aus der weiten Distanz genutzt werden, um Gegner einzeln zu erwischen oder um in Gruppen reinzufeuern. Dabei kann man sich sehr lange Zeit lassen.

Destiny-Amanda
Hat nichts mit der Waffe zu tun, ist einfach nur hinreißend!

Was kann die Jenseits im PvE oder PvP?

Im PvE, wenn man solo unterwegs ist, kann sie sehr nützlich sein. Scharfschützen können sich damit auf die Lauer legen und die Gegner aus großer Distanz beharken. Leider ist praktisch alles, was im PvE von Destiny was zählt, in einer Gruppe zu machen.

Daher sind sind Hüter in der Praxis von König der Besessenen darauf angewiesen, in kurzer Zeit maximalen Schaden zu verursachen und das an Gegnern, die nicht schon bei einem Kopftreffer umfallen. Für solche Fälle sollte man dann lieber zu einem Scharfschützengewehr greifen, das pro Schuss härter zuhaut und am besten zu einer legendären Sniper, damit Platz für die Boshafte Berührung oder das exotische Schwert ist.

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Im PvP hingegen ist die Jenseits nach Expertenmeinung von Planet Destiny zur obersten Stufe zu rechnen.

Sie hat ein tolles Handling und der „Blitzeffekt“ durch Blendlicht kann engstehenden Teams aufweichen und dadurch eine ganze Schlacht entscheiden. Auch unser Freund Nexxos war begeistert davon, wie leicht er mit Jenseits Gegner eben ins Jenseits befördern konnte. Durch das hohe Feuertempo sind zwei Körpertreffen leicht möglich, durch den Zoom und das starke Handling sind auch Kopftreffer immer eine Alternative.

Was sagt Ihr zur Jenseits?

Quelle(n):
  1. PD

Camelot Unchained: Beta-Termin und Präsentation der ersten Klassen!

Während ihres letzten Livestreams haben die Jungs von City State Entertainment (CSE) nicht nur das erste von insgesamt zehn Klassen-Trios von Camelot Unchained (CU) vorgestellt, sondern auch über die kommende Beta und deren Starttermin gesprochen.

Der Heiler deines Vertrauens

Das erste Klassen-Trio das dieses Wochenende vorgestellt wurde ist ein Hybrid-Heiler Archetyp namens Devout, der folgende drei Klassen umfasst: Abbot (Arthurians), Helbound (Viking), und Blessed Crow (Tautha Dé Danan). Dabei handelt es sich um Klassen die sowohl heilen, als auch DPS austeilen können und darüber hinaus über gute defensive Fähigkeiten verfügen, wodurch sie nicht gerade einfach zu besiegen sein sollen.

Camelot Unchained Abbot Helbound Blessed Crow
Abbot, Helbound und Blessed Crow

Obwohl alle drei Klassen dieselbe Rolle innerhalb von Gruppen einnehmen, werden die drei Hybrid-Heiler – wie alle anderen Klassen-Trios auch – keine Spiegelklassen sein und sich spielerisch stark voneinander unterschieden.

So scheint es sich beim Abbot um eine Art agilen Nahkampf Heiler zu handeln, während der Helbound scheinbar ein Fernkampf Heiler ist, der schnell zwischen Schaden und Heilen umschalten kann. Die Blessed Crow bietet hingegen eine komplett andere Art von Gameplay-Mechanik und scheint ein mehr stationärer Heiler zu sein, dessen Fähigkeiten in Verbindung mit einem magischen Kessel stehen, der möglicherweise wie ein Totem funktioniert.

Beim Skillen kann man alle drei Hyrbid-Klassen auch komplett auf Schaden, oder auf Heilung spezialisieren. Die Entwickler raten jedoch auf eine Kombination aus beidem zu setzen, um so das volle Potential der Klassen ausschöpfen zu können. Und keine Sorge, es wird auf jeden Fall auch “vollwertige” Heiler und DDs in Camelot Unchained geben und nicht nur Hybrid-Klassen, an der bei vielen Spielern beliebten „Holy Trinity“ aus Tank, Heiler und Damage Dealer wird festhalten.

Eine Übersicht der drei Klassen, mit kurzer Hintergrundbeschreibung, Beispielen für Fähigkeiten sowie einige der Klassen spezifischen Banes und Boones, ein System aus Vor- und Nachteilen, wie man es vor allem aus Pen&Paper Rollenspielen kennt und Teil des Retro-Stats-Systems des DAOC-Nachfolgers sein wird.

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Die Roadmap zur Beta: Winter Is Coming!

Die Enthüllung des Devout-Trios blieb nicht die einzige große Enthüllung des Abends. Denn nach der Klassen-Präsentation sprachen Mark Jakobs und sein Team auch über den Beginn der ersten Phase der Beta, die vor einigen Wochen verschoben werden musste.

Die Beta soll noch diesen Winter beginnen und nicht nur den Beta 1, sondern auch den Beta 2 Spielern Zugang zum Test gewähren. Bevor sich nun alle vergebens auf ein frühes Weihnachtsgeschenk freuen, hat Jakobs direkt klargestellt, dass 2015 nicht mehr zu schaffen sei. Die Spieler sollten mit dem Start der Beta eher gegen Ende März 2016 rechnen und sich dann freuen, falls es doch früher klappt.

Camelot Unchained Landschaft

Bis zum Start werden noch einige Aufgaben abzuarbeiten sein. Nächste Woche will das Team eine Art Roadmap veröffentlichen, die die “big ticket items” auflistet, die das Team bis zum ersten Tag der Beta erledigt haben will. Dazu zählen unter anderem ein rudimentäres Crafting-System, ein erstes Progression-System sowie die Weiterentwicklung der neuen Technik, die für die automatische Erstellung der Landschaft zuständig ist.

Darüber hinaus verspricht Mark Jakobs den Spielern, dass man weder die Beta noch den Release „rushen“, oder gar Features für Beta und Release streichen werde. Man wolle aber auch die Entwicklung von Camelot Unchained nicht unnötig in die Länge ziehen. Daher wird es von nun an keine neuen Content-Stretch-Goals mehr geben, sondern nur noch solche, die dazu dienen mehr Geld für die Einstellung neuer Entwickler zu sammeln. Denn es ihm und dem Team sehr wichtig, nicht nur den Zeitplan einzuhalten, sondern gleichzeitig auch eine gute Qualität abzuliefern.

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Mehr zum PvP-MMO gibt es auf unserer Übersichtsseite zu Camelot Unchained.

SWTOR: Beseitigung der 4 Grundattribute und mehr Gruppen-XP

Mit dem nächsten Patch ändert sich in Star Wars: The Old Republic vieles. Die 4 Kernattribute verschwinden und Gruppen erhalten nun mehr Erfahrungspunkte.

Die Macht findet einen Weg

Es sind nur noch wenige Tage, bis die Erweiterung Knights of the Fallen Empire für BioWares Star Wars: The Old Republic ihren Launch feiert. Das Spiel krempelt vieles um. Ändert auch die  grundsätzlichen Systeme. So werden die klassenspezifischen Attribute abgeschafft, Gruppenspieler können sich über spürbar mehr Erfahrungspunkte freuen und Gefährten können – in der Theorie – demnächst nackt ihren Damen und Herren nachlaufen.

Beherrschung – der neue Wert für alle

Aktuell scheint es in Mode zu sein, die verschiedenen Charakterattribute von MMORPGs immer weiter zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Nach WildStar geht nun auch SWTOR diesen Schritt und verabschiedet sich von Stärke, Willenskraft, List und Zielgenauigkeit. Ersetzt werden die 4 Attribute durch Beherrschung; die erfüllt genau denselben Zweck, hat aber nun einen einheitlichen Namen für alle Klassen.

SWTOR KOFE
Die Kernattribute werden durch Beherrschung ersetzt. Das sorgt für mehr Rüstungsauswahl für alle Klassen.

Auch der Wogenwert findet sein Ende mit KotFE: Er wird in den kritischen Trefferwert integriert, sodass die Chance auf einen kritischen Treffer zusammen mit dem Schaden dieser Angriffe gleichsam ansteigt. Die Effektivität des Wertes wurde aber angepasst und runtergeschraubt, weil er nun zwei Dinge auf einmal erfüllt. Übrigens: Wenn ein Zauber aufgrund eines Talents automatisch kritisch treffen würde, wird der überschüssige Wert auf den Schaden des Angriffs angerechnet. So soll dieses Attribut niemals nutzlos sein.

Sobald ein Charakter Stufe 65 erreicht, gewährt ihm Ausdauer mehr Lebenspunkte als zuvor. Das führt zu einem deutlichen Anstieg und soll vor allem im PvP zum Tragen kommen, wo Gefechte gegenwärtig zu schnell beendet sind – zumindest in den Augen der Entwickler.

PvP-Scharmützel dauern dank deutlich erhöhter Lebenspunkte auf Stufe 65 länger an.
PvP-Scharmützel dauern dank deutlich erhöhter Lebenspunkte auf Stufe 65 länger an.

Gruppenspiel und Gefährten-Kleidung

Das Gruppenspiel ist in MMORPGs immer eine schwierige Sache. Während man die Spieler auf der einen Seite belohnen will, wenn sie sich zusammenschließen, muss man auf der anderen Seite dafür sorgen, dass der Erfahrungszuwachs innerhalb einer Gruppe nicht so rasend schnell ist, dass niemand mehr alleine spielen mag. SWTOR hat sich von der Schwierigkeit dieser Problematik offensichtlich verabschiedet: Alle Gruppenmitglieder erhalten nun immer den maximalen Betrag an Erfahrungspunkten, als hätten sie einen Gegner im Alleingang bezwungen.

Twilek in Star Wars:The Old Republic

Zuletzt gibt es noch eine Änderung der Gefährten: Die beziehen zukünftig keinerlei Kraft mehr aus ihrer eigenen Ausrüstung und können damit vollkommen unabhängig von Attributen und anderem “unnützen Schnickschnack” ausgerüstet werden, sodass die Spieler sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren können: dem optischen Look! Es dauert wohl nicht lange, bis wir zahlreiche Vettes im typischen Twi’lek-Outfit sehen – also ziemlich nackt.

Destiny Guide: Welche exklusiven Waffen und Rüstungen gibt es nur in Strikes?

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es Items, die es nur in bestimmten Strikes von den Bossen gibt. Welche sind das?

Update: Hier findet alle Strike-spezifischen Items seit “Rise of Iron”.

Verzehrender-Schlund-Destiny

Bei Destiny machen sich die Entwickler sich in letzter Zeit einen Kopf, probieren neue Ideen aus. Sie wollen die Rolle des Zufalls beschränken, wenn’s darum geht, welche Items die Spieler erhalten.

Daher setzt man auf Quests, gibt Hütern klassenspezifische Exotics und probiert mit Infusion statt Neuschmieden frische Mechaniken aus.

Eine der neuen Ideen von Destiny: Ganz bestimmte Items droppen nur von den Bossen in Strikes. Welche sind das? Was könnt Ihr erwarten? So viel können wir schon verraten: Es gibt sechs Waffen und einige richtig gut aussehende Rüstungsteile!

Destiny-Barons-Ambition

Diese strike-exklusiven Items in Destiny für Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360 und Xbox One kommen wohl dem Wunsch der Spieler nach, “was Besonderes zu sein” und “Items zu haben, die nicht jeder hat.”

Dabei ist es gar nicht so schwer, an die Gegenstände heranzukommen. Um die speziellen Items zu erhalten, muss man nicht mal die höchsten Versionen der Strikes spielen. Aber: Die Items kommen mit zufällig ausgewählten Eigenschaften. Ein Neuschmieden wie früher gibt es ja nicht mehr. Um eine wirklich nützliche Version eines Items zu bekommen, müsst Ihr wahrscheinlich häufiger in die Strikes gehen und Glück haben.

Auf den nächsten Seiten erfahrt Ihr mehr!

Guild Wars 2: Gilden-Hallen bekommen Sandbox-PvP-Arenen!

In Guild Wars 2 bekommen die Spieler bald neue Möglichkeiten, Differenzen zu beseitigen: es können selbst gebastelte Arenen errichtet werden!

Morituri te salutant!

Mit der Erweiterung Heart of Thorns bringt Guild Wars 2 die lange gewünschten Gilden-Hallen wieder zurück nach Tyria. Im neusten Entwicklerblog wurde über eines der wohl wichtigsten Features dieser Hallen gesprochen: die Arenen. Hier können Spieler eigene PvP-Turniere oder andere Events veranstalten und das Schlachtfeld sogar selbst designen!

Guild Wars 2 Tier 1
In den Gilden-Arenen könnt Ihr die Sau rauslassen – und Euch nach Herzenslust prügeln.

Was muss getan werden?

Um mit dem Bau einer eigenen Arena beginnen zu können, müssen die Spieler den NPC “Castor Brüllmann” (was der definitiv beste Name für einen PvP-Kommentator ist) aufsuchen und ihm bei einer kleinen Quest behilflich sein. An dessen Ende erhält die Gilde Zugriff auf einen kreisrunden Arenaplatz mit Zuschauertribüne. Gleichzeitig tauchen 2 weitere NPCs auf, die jeweils einem Team zugeordnet sind: rot oder blau. Spricht man die Charaktere an, wird man Mitglied es jeweiligen Teams und kann die Arena betreten. Was das bringen soll? Das liegt in der Hand der Spieler! PvP-Turniere unter rivalisierenden Gilden, Arenakämpfe zur Belustigung der Massen als RP-Event oder ein großer Showdown darum, wer das böseste Zimmerpfänzchen (Sylvari) des Servers ist.

Mauern, Sprungmodule und Fallen - PvP-Freunde können sich kreativ austoben.
Mauern, Sprungmodule und Fallen – PvP-Freunde können sich kreativ austoben.

Die Sandbox-Elemente

Weil eine kreisrunde Arena alleine nicht genug ist, um die Spieler lange bei Laune zu halten und man die Kreativität anregen wollt, hört das Ganze damit nicht auf: Die Arena kann umgebaut werden! Zahlreiche Säulen können platziert werden, um den bestehenden Kampfraum einzugrenzen, aber auch Sprungfelder können die Kämpfe auf mehrere Ebenen verlagern.

Den tödlichen Abgrund am Rande der Arena kann man bei Bedarf sichern und mit einem Zaun versehen. Zwar können keine gewöhnlichen Dekorationen aus den Gilden-Hallen platziert werden, dafür sind den gestalterischen Möglichkeiten ansonsten kaum Grenzen gesetzt. Durch verschiedene Upgrades kann das Ganze sogar noch erweitert werden: Neben einem dritten Team kann auch ein Deathmatch-Modus freigeschaltet werden!

Zusammengefasst eignet sich dieses Feature wohl wunderbar, damit die Community ihre eigenen Inhalte erschaffen kann. Wem der Bauplatz nicht ausreicht, der braucht nicht verzweifeln: Die Entwickler arbeiten schon jetzt an einem Update, um eine weitere, größere Arena zur Verfügung zu stellen. Doch schon jetzt können Teams von bis zu 20 Spielern problemlos ihren Spaß haben.

Herr der Ringe Online: Update 17 bringt Minas Tirith, Patch 16.5 entfernt Pasteten

Beim Fantasy-MMORPG Herr der Ringe Online steht das Jahr 2015 bislang im Zeichen der Umstrukturierung. Der Patch 16.5 kümmert sich ehe rum Kleinigkeiten.

Das Thema bei Herr der Ringe Online in diesem Jahr: Der Umzug der Server auf neue Hardware und die Serverzusammenlegungen. Die bestimmten Herr der Ringe Online im Jahr 2015, Im Spiel selbst seit einem halben Jahr relativ wenig los: das letzte Update 16 brachte Osgiliath, kam im Frühling.

In dieser Woche erschien ein kleinerer Patch, 16.5, der sich bei all den großen Angelegenheiten um kleine Komfort-Änderungen und Bugfixes kümmerte.

So halten städtische Dienstleistungen aus dem Shop statt einer Stunde wie bislang nun sechs Stunden. Die rätselhafte Pastete vom Bauernfest wird nach Beendigung der Aufgabe aus dem Inventar entfernt und der Eingang zu Haudh Nogbenn soll nicht mehr über dem Boden schweben. Das war nur eine Auswahl, die ganzen Patch-Notes lest Ihr hier.

Bei all den Änderungen, die im Hintergrund laufen, ist ein bisschen Alltag doch auch ganz schön.

HdRO-Minas

Update 17 bringt Minas Tirith

Für Ende Herbst ist das nächste große Update 17, Minas Tirith, vorgesehen. Am 2. Oktober gab es jetzt die Patch-Notes für den Test-Server Bullroar und damit ein Lebenszeichen.

Das Update 17 bringt 3 Regionen, zwei epische Schlachten, ein neues Crafting-Tier, eine Erweiterung des legendären-Waffensystems und vieles mehr. Das wird sicher in den nächsten Wochen noch ausführlich vorgestellt.

Erste Bilder und die Patch-Notes haben wir Euch in den Quellen verlinkt.

Es sieht so aus, als rede man bei Herr der Ringe Online bald mal wieder über was anderes als über Server-Zusammenlegungen. Die Sache mit dem Schicksalsberg will ja auch noch vollbracht werden.

World of Tanks zerlegt Paris und Berlin mit 10.0

Bei World of Tanks steht mit 10.0, dem „Rubikon“-Update, ein Meilenstein ins Haus. In einem Teaser legt man Paris in Schutt und Asche.

Das echte Paris blieb von der Zerstörung, die der Zweite Weltkrieg brachte, weitestgehend verschont. Im Teaser-Trailer zu Rubikon holt man das nun nach: Der Eifelturm muss fallen.

Was will uns der Teaser zu 10.0 sagen?

Im anstehenden Update 10.0 kommen mit Paris und Berlin zwei geschichtsträchtige Karten und mit “Rampage” ein neuer Modus, bei dem Spieler mit Reserven hineingehen und auf andere Fahrzeuge wechseln können.

Rampage-WoT

Außerdem werden Spieler, wie im Teaser zu sehen, bald Luftschläge ordern können. Auch die Spiel-Engine will man verbessern, ein PvE-Tutorial einführen und vieles mehr. Da hat man sich eine Menge fürs Jubiläum vorgenommen.

WildStar: Community schickt Pizza, statt Frust zu schieben

Beim SF-MMO WildStar hat ein kleiner Teil der Community den gestressten Technikern Pizza ins Büro geschickt, während der weitaus größte seinem Frust freien Lauf ließ.

WildStar Chua

WildStar sollte eigentlich die „Gute-Laune“-Geschichte der Woche werden. Nach dem Free2Play-Relaunch als WildStar-Reloaded hat man nun endlich die Spieler, nach denen man sich über Monate gesehnt hatte. Aber die Server hielten nicht, es kam zu Lags, riesigen Warteschlangen, großen Problemen.

Einige Spieler, die reinschnuppern wollten, sind sauer: Installiert, eingeloggt, 18 Stunden Warteschlangen, sofort deinstalliert! Oder: Jetzt machen uns die Free2Play-Spieler alles kaputt! Ich bezahle und soll hier in der Warteschlangen hängen!

Bei all dem verständlichen Frust gerät in Vergessenheit, dass auf der anderen Seite auch Menschen sitzen und ackern. Und das weit über die normalen Grenzen hinaus. Ein WildStar-Techniker postete, dass er von den letzten 65 Stunden 52 gearbeitet habe und dringend ein Päuschen bräuchte.

Aber nicht jeder vergisst über den eigenen Ärger die andere Seite. Ein Teil der Community, die Rollenspieler, haben diese Empathie. Die Community von WildStar-Roleplay fasste sich ein Herz für Devs, ließ den virtuellen Hut rumgehen und schickte den Entwicklern statt frustrierten Nachrichten ein paar Pizzen ins Büro. 

Schöne Geste, da werden die Entwickler nicht nur der Pizza wegen ein warmes Gefühl im Bauch bekommen habe, sondern haben auch ein bisschen die Liebe der Community gespürt. Inzwischen sind Ausweich-Server bei WildStar online. Ob das dank Kohlehydrat-und-Liebes-Schub ein bisschen schneller ging oder nicht, ist da vielleicht gar nicht so wichtig, oder was meint Ihr?

Echo of Soul: Patch bringt neue Klasse Okkultist

Das Fantasy-MMORPG Echo of Soul erhält bald eine neue Klasse, den Okkulitsten.

Bei all den nervigen Meldungen um Echo of Soul mal eine positive Nachricht, die auch das Gameplay betrifft. Wie in den letzten Wochen mehrfach angekündigt, bekommt die West-Version von Echo of Soul mit dem Warlock, dem Okkultisten, bald die sechste Klasse.

Am 14. Oktober soll es soweit sein. Dann erscheint Episode 1.5.

Der Okkultist ist sowohl Nah- wie Fernkämpfer, setzt in einer Rolle auf Schaden über Zeit, in der anderen auf Schaden pro Sekunde.

Okkultist-EoS

Neben ihm im nächsten Patch:

  • die neue Startzone des Okkultisten Kardilla
  • zwei neue Gruppen-Dungeons Zerstörtes Kardilla und Zinnoberfeste
  • und der Beginn einer frischen PvP-Saison mit Belohnungen des Itemwerts 140
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Mehr Infos zu den anderen 5 Klassen findet Ihr in diesem Artikel: Echo of Soul: Die Klassen des MMORPGs

Dragon’s Prophet: Das MMO mit den Sammel-Drachen schließt in den USA

Für Dragon’s Prophet, ein asiatisches MMO mit Sammelfaktor, ist es in den USA zu Ende. Der Service schließt.

Dragon’s Prophet wird vom taiwanesischen MMO-Studio Runewaker Entertainment entwicklet und wurde bislang in 3 Regionen vertrieben. Jetzt steigt mit Daybreak Game Company der US-Publisher aus. Das ehemalige “Sony Online Entertainment” vertreibt normalerweise auch nur eigene Spiele.

Dragons Prophet Drachen

Die Server schließen Mitte November in Nordamerika. Viel Aufhebens macht man darum nicht. Sagt, es sei eine schwere Entscheidung gewesen und bedankt sich bei den Spielern für ihre Unterstützung. In den letzten Wochen will man zusätzliche saisonale Inhalte und Items bereitstellen. Ein Charakter-Transfer etwa nach Europa wird nicht unterstützt.

Auf die europäische und asiatische Version soll das keinen Einfluss haben, versichert man. Hier in Europa vertreibt der deutsche Publisher Infernum das Spiel. Da hat es zwischenzeitlich auch mal kräftig gekriselt. Im Oktober letzten Jahres stellte man einen Insolvenzantrag, die Insolvenz konnte man im März abwenden.

Wer sich einen Überblick über das Spiel verschaffen möchte: Hier ist unser Test. Oder schaut Euch das aktuelle Video an:

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Wer die europäische Version testen möchte: Unter dragonspropheteurope.com könnt ihr Euch dafür anmelden.

Destiny Guide: So geht die Infusion, so verbessert Ihr Waffen und Rüstungen

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es mit der Infusion eine Möglichkeit, Items zu verbessern, indem man andere Items zerlegt. Durch Infusion erhöhen Spieler ihr Licht.

Die Mechanik, Items zu opfern, um andere zu stärken oder zu füttern, heißt bei Destiny „Infundieren“ oder „Infusion.“ Die kam neu mit König der Besessenen.

Diese Mechanik ist wichtig, um später im Lichtlevel nach oben zu steigen. Mit dem Infundieren könnt Ihr aus Items, die Ihr sonst löschen würdet, noch etwas Gutes ziehen. Und Ihr könnt eigentlich zu schwache Items, die aber mögt, mit aufs Höchstlevel nehmen.

Das Infundieren ist wichtig fürs Erreichen eines höheren Lichtlevels und Ihr könnt so eine einzigartige Ausrüstung erhalten. Durch diese Mechanik können alle exotischen und legendären Waffen und Rüstungsteile aus dem Jahr 2 in Destiny den Höchstwert von 310 erreichen.

Destiny-Infusion

So geht das Infundieren bei Destiny

Die Basics sind klar:

  • Man opfert ein Item mit stärkerem Angriffswert (Waffen) – oder Verteidigungswert (alles andere), um schwächeren anderen Item zu einem höheren Angriffs- oder Verteidigungswert zu verhelfen.
  • Nutznießer von solchen Infusionen können nur legendäre oder exotische Gegenstände mit der Eigenschaft dafür werden, die haben alle TTK-Items.
  • „Geopfert“ werden können seltene (blau), legendäre (lila) und exotische (gold) Gegenstände. Die müssen übrigens „entsperrt“ sein, im Inventar liegen und sie müssen einen höheren Wert als das Item haben, das man stärken möchte.
STillpiercer-Destiny
  • Das Item, das „geopfert“ und jenes, das „gefüttert“ wird, müssen in denselben Item-Slot passen: Brustrüstungen füttern Brustrüstungen, Primärwaffen stärken Primärwaffen. Dabei ist es unerheblich, ob der Hüter das Item benutzen kann: Man kann als Jäger also auch Titanenrüstung verfüttern.
  • Neben der Waffe oder dem Rüstungsteil selbst, das geopfert wird, benötigt man noch einige Gegenstände wie Waffenteile (Waffen), Rüstungsteile (für alles andere), Glimmer (immer), Licht-Partikel (legendäre Items), legendäre Marken (immer) oder exotische Bruchstücke (exotische Items). Das richtet sich nach dem Item, das gestärkt werden soll.
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Um wie viel stärker wird eine Waffe oder das Rüstungsteil beim Infundieren in Destiny genau?

Über die genaue Formel wird noch gestritten. Das ist das, wo noch Feinheiten auszutüfteln sind.

Im Moment geht man davon aus, dass legendäre Gegenstände um 80% der Differenz zum geopferten Gegenstand stärker werden (füttert man eine 300er Waffe mit einem 310er Item, kommt eine 308 Waffe bei raus). Exotische Items werden allerdings nur um 70% stärker (die kämen im Beispiel nur auf 307). So steigt durch Infusion das Licht.

Wenn die Differenz zwischen zwei Items allerdings nur 6 beträgt, bekommt das zu stärkende Item den vollen Wert. Das ist allerdings noch ein bisschen in Zweifel.

Manche sagen: Bei Exotics darf die Differenz nur 4 betragen für den maximalen Wert. Andere sagen, das hätte damit zu tun, ob die Waffe, die man opfert, aufgewertet ist oder nicht.

In diesem Video wird das Infundieren von Spezialwaffen mit der Schwarzen Spindel beschrieben, da sie mit 300 Angriffswert aus den Waffentwürfen kommt, kann man jede Spezialwaffe ohne großen Aufwand bis auf 300 bringen – das soll bald gefixt werden:

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Hier ist eine Seite, die für Euch ausrechnet, wie Infusion in der Praxis ablaufen wird

Ein User von reddit hat eine Seite erstellt, die ausrechnet, wie das Resultat vom Infundieren in Destiny aussehen sollte. Hier geht es zu der Seite mit dem Infundieren-Rechner.


Passend zum Thema: Unser Guide fürs Lichtlevel in Destiny.

The Elder Scrolls Online: Hexenfeierlichkeiten im Oktober

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online dreht sich im Oktober alles um Halloween, zumindest im Kronen-Store.

Dataminer hatten vor anderthalb Monaten schon mal Grusliges im Kronen-Store von The Elder Scrolls Online entdeckt. Jetzt ist der Oktober da und mit ihm stellt Zenimax vor, was man im Oktober so unter die Leute bringen will.  Die TESO-Entsprechung von Halloween sind die „Hexenfeierlichkeiten.“

Als Titelbild haben wir die Gespenstische Kürbisverwandlung genutzt. In eine ähnliche Kerbe schlägt diese Vogelscheuche. In beides können sich Spieler verwandeln. Es wird vom 22. Oktober bis zum 2. November angeboten.

TESO-Vogelscheuche

Passend dazu gibt’s mit dem Zombiepferd ein Reittier.

Zombiepferd-TESO
Kaiserliche-Kampfmagier-TESO

Ab dem 8. Oktober gleich können sich Spieler wie kaiserliche Kampfmagier …

… oder wie kaiserliche Offiziere kleiden.

Kaiserliche-Offiziere-TESO

Etwas makaber: Mit der Geistberaubten Erscheinung verwandelt man sich in einen der Unglückseligen, denen die Seele aus dem Leib gerissen wurde.

Geistberaubte-Erscheinung-TESO

Informationen über neue Spielinhalte sind im Moment noch spärlich: Noch in 2015, das hat man erneut bestätigt, soll das DLC Orsinium erscheinen. Eine Veteranenrang-Erhöhung wird damit nicht verbunden sein, auch eine neue Prüfung wird noch auf sich warten lassen.

Quelle(n):
  1. ESO

Star Wars Battlefront: Doch nix mit “Offline” in der Beta

Die Beta von Star Wars Battlefront wird keine Möglichkeit bieten, dass man sie offline spielen kann.

Zwischenzeitlich dachte die Battelfront-Welt, dass man in der Beta von Star Wars Battlefront, die jetzt bald losgeht, auch offline spielen könne.

Battlefront-Knapp

Denn ein Modus, die Survival-Missionen, ist als offline erlebbar präsentiert worden. Hier spielen ein oder zwei Spieler im Dienste der Rebellen gegen eine Horde anstürmender imperialer Truppen. Diese „Überlebens-Missionen“ wird man im fertigen Battlefront auch offline spielen können. Konsolenspieler können hier den Couch-Coop nutzen, um mit einem Freund auf Split-Screen unterwegs zu sein.

Eine Möglichkeit, die Überlebensmissionen auf Tatooine in der Beta offline zu spielen, wird es aber nicht geben. Hier müssen Spieler immer online sein. Dies unterstrich man erneut auf der Plattform reddit. Gründe nannte man nicht.

Die Beta zu Star Wars Battlefront findet vom 8. Oktober bis zum 13. Oktober statt. Auf Playstation 4 und Xbox One ist die Beta ungefähr 7 GB groß, auf dem PC über Origin wird sie 11 Gigabyte schwer sein. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Quelle(n):
  1. Gamespot