Auch heute werfen wir wieder einen Blick auf die vergangene Woche und schauen uns an, was – vor allem – im Indie-Bereich der MMORPGs passiert ist.
Der Markt der Indie-MMOs ist sehr interessant und es ist immer spannend zu sehen, wie sich diese Spiele entwickeln. Einige Entwicklungen zeigen wir nun auf.
Crowfall
Der erste Pre-Alpha-Test vom hoffnungsvollen MMORPG Crowfall ging zu Ende. Die Tester zeigen sich begeistert, machte der Spielmodus doch beinahe mehr Spaß als so manches fertige MMO. In der noch recht frühen Version konnten sich die Spieler auf einer Map bekämpfen, während der „Hunger“ diese Karte langsam verschlang. Wer am Ende übrig blieb, hatte gewonnen. Zwar hat Crowfall noch einen weiten Weg vor sich und natürlich kam es noch zu einigen Problemen, dennoch ist es erstaunlich, welche Fortschritte das Spiel in relativ kurzer Zeit macht.
Shroud of the Avatar
Die neu gestartete Pre-Alpha Version R22 entfachte eine Grundsatzdiskussion um das Kampfsystem im „Selective Multiplayer RPG“. Das genutzte WoW-ähnliche System ist einigen aus der Community zu „ausgelutscht“, zu klassisch, zu langweilig. Daher findet am 6. Oktober eine Diskussion mit den Entwicklern statt.
Zu bedenken gilt: Shroud of the Avatar hat noch einen sehr weiten Weg vor sich und ist alles andere als fertig. Daher wird auch am Kampfsystem noch gefeilt – dennoch: Mal was Neues und Spannendes zu spielen, das auch den Nervenkitzel eines Kampfes einfangen kann, wäre zur Abwechslung mal gut.
Wild Terra
Das interessante Indie-MMO, das wir in der letzten Ausgabe der Respec-Kolumne erwähnten, erhielt ein umfangreiches Update. Dieses verbessert die Performance und fügt neue Sprachen hinzu. Ab sofort ist die Early Access des Ultima-Online-ähnlichen Sandbox-MMO auch auf Deutsch spielbar! Wer also lieber auf Deutsch spielt und mit der Early Access von Wild Terra liebäugelt, der kann nun reinschauen, wenn er möchte.
Camelot Unchained

City State Entertainment geben bekannt, dass die Beta des inoffiziellen Nachfolgers von Dark Age of Camelot noch vor dem Ende des kommenden Winters starten soll. Damit dürfen sich alle Fans des MMORPGs Camelot Unchained auf eine Beta Anfang 2016 freuen. Derzeit arbeitet das Team daran, die prozedural erschaffene Landschaft mit Leben zu füllen und weitere Spielsysteme zu integrieren. Außerdem wurde mit dem Devout eine Klasse vorgestellt, welche eine Mischung aus Magier und Heiler darstellt und für jede der drei Fraktionen im Spiel eine andere „Würze“ bekommt. Es dauert also nur noch wenige Monate, bis man einen einigermaßen guten Eindruck von Camelot Unchained erhalten wird und dann sehen kann, ob es wirklich in die Fußstapfen von Dark Age of Camelot treten kann.
Tree of Savior
Tree of Savior, der geistige Nachfolger von Ragnarok Online, startet in Kürze in eine weitere Closed-Beta-Phase. Diese soll noch in diesem Monat beginnen und noch mehr Spielern die Gelegenheit geben, das MMORPG anzutesten. Insgesamt sollen 5.000 Spieler zugelassen werden. Die Closed Beta findet auf Englisch statt. Von weiteren Sprachen ist momentan nicht die Rede. Auch ist noch unklar, wer das Publishing des Spiels in Europa übernimmt. Zuerst hieß es, das Entwicklerstudio IMC Games würde dies selbst übernehmen, dann wollte man doch nach einem Publisher suchen.
Star Citizen
Man mag sich darüber streiten, ob Star Citizen noch in die Kategorie Indiespiel fällt. Einerseits hat es ein sehr großes Budget, andererseits gibt es aber keinen Publisher… Die Entwicklung von Star Citizen kommt ebenfalls voran – wobei manche mit der Geschwindigkeit des Fortschritts unzufrieden sind. In der vergangenen Woche kam es mal wieder zu Kritik am Spiel.
Ein Raumschiff, das sich die Fans für 1.000 Dollar kaufen können, erhitzte die Gemüter. Sowohl bei den Fans als auch bei anderen Entwicklern aus der Gaming-Szene. Was stellt man mit einem so teuren Raumschiff in einem nicht existenten Computerspiel an? Jeder bestimmt natürlich selbst, was er mit seinem Geld anfängt. Wer 1.000 Dollar für ein virtuelles Raumschiff ausgeben will, der darf das natürlich tun und damit die Entwickler unterstützen. In anderen Spielen wie beispielsweise Shroud of the Avatar kann man sich für mehrere Tausend Dollar virtuelle Städte kaufen. Wer es braucht und gut findet, wieso nicht? Falls es jemand noch nicht gesehen hat. Wir haben uns darüber hinaus mit einer weiteren Kritik, die vom US-Magazin Escapist eingeleitet wurde, auseinandergesetzt: Star Citizen: „Kein Spiel, nur Fassade“ – Roberts widerspricht Schmähartikel
Wir freuen uns schon darauf, was in dieser Woche alles im Indie-Bereich der MMO-Welt passieren wird, sodass wir euch am kommenden Montag wieder darüber berichten können.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!





































