Tötet Tess! – Das Problem mit dem Cash-Shop in Destiny 2

Der Cash-Shop in Destiny 2 gerät mehr und mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Was haben die Hüter für ein Problem mit Tess Everis und ihrem Eververse?

Es hat was von „Täglich grüßt das Murmeltier“, wenn man Kritik an Destiny 2 übt. Die Schwächen des Spiels sind bekannt und erste Gegenmaßnahmen sind auch schon unterwegs. Der neueste Raid, die Meisterwerkwaffen und die Rüstungs-Ornamente sind Schritte in die richtige Richtung.

Dennoch hadern viele Spieler mit Destiny 2. Eine unschuldig wirkende, weißhaarige Frau gerät in den Fokus der Kritik: Tess Everis. Ein YouTuber fordert jetzt sogar: Tötet Tess!

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“Hallo, haben Sie eine neue Frisur für mich! 12.000 Silber?! Verdammt, dann behalte ich die alte!”

Die drei großen Probleme mit dem Cash-Shop von Destiny 2

Aber was ist das Problem mit Tess in Destiny 2? Die verkauft ja nichts, was man wirklich braucht? Warum nervt Tess trotzdem so viele Fans von Destiny 2?

Schauen wir uns das an:

Falscher Fokus der Entwicklung

Grundsätzlich stört viele, wie präsent der Cash-Shop in Destiny 2 ist und welche Aussage das über Destiny 2 trifft.

Der YouTuber BriarRabbit schimpft: „Das zeigt doch, dass die Erbsenzähler das Kommando haben!“

Die wachsende Präsenz von Tess ist ein Zeichen dafür, dass nicht der Spaß und das Spiel im Vordergrund stehen, sondern dass man immer die wirtschaftlichen Interessen von Bungie und Activision spürt.

BriarRabbit spricht davon, dass Bungie hier dieselben Methoden wie Drogen-Dealer und Free2Play-Spiele in einem 60$-Game nutzt: Am Anfang gibt’s reichlich Lootboxen, dann versiegt der Storm aber. Der Reiz wird größer, sie für echtes Geld zu verkaufen.

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Unseren Destiny-Fachmann Robert fuchst es, dass der Tresor zwar ein Chaos ist, aber dafür der Cash-Shop so wohlgeordnet und fein dasteht. Das zeigt für ihn, dass Bungie die falschen Prioritäten setzt.

Als es auf der TwitchCon die erste öffentliche Gelegenheit für Bungie gab, auf Kritik am Launch zu reagieren, ließ Bungie die verstreichen und stellte lieber eine Stunde lang die neuen, tollen Items der Winter-Season vor: Von denen sind die meisten an den Cash-Shop gekoppelt.

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Dadurch, dass man bei jedem Level-Aufstieg mit dem Glanz-Engramm zu Tess dackelt, um die Lootbox zu öffnen, ist der Cash-Shop ständig für Spieler präsent – wirkt deutlich mehr im Vordergrund als noch in Destiny 1.

Ein Punkt, an dem sich das festmacht, sind die Einweg-Shader. Ein System, das in Destiny 1 wunderbar funktioniert und an dem keiner was zu nörgeln hatte, wurde für Destiny 2 umgekrempelt, um dem Cash-Shop mehr Substanz und Bedeutung zu verleihen. Das hat keiner verstanden.

Destiny-2-Daumenhoch-Emote

Eigentlich wurde uns der Cash-Shop anders verkauft

Auf ein Kernproblem des Eververse weist ein Foren-Post auf reddit hin. Dort zeigt der Redditor iheartbawkes anklagend auf die Entstehungsgeschichte des Cash-Shops und wie man das den Hütern damals verkauft hat.

Das Eververse wurde im Oktober 2015 eingeführt, um zusätzlichen Content zu finanzieren, nachdem Bungie die kostenpflichtigen DLCs ausgesetzt hatte. Wir bezahlen damit das Live-Team, das Euch dann neue Events und Features liefert. Das war die Rechtfertigung für den Cash-Shop.

Kurz danach gab es kostenlos das Sparrow-Racing – im Frühling 2016 dann den „The Taken Spring“, ein kostenloses Content-Update.

In Destiny 2 ist der Cash-Shop deutlich präsenter geworden als in Destiny 1, aber es ist noch überhaupt kein Extra-Content erschienen, den der Cash-Shop finanziert hätte. In den Monaten von Release zum ersten DLC ist überhaupt kein Bonus-Content erschienen.

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Und selbst wenn Extra-Content in den letzten Monaten erschienen wäre: Die Weiterentwicklung wird ja nun über bezahlpflichtige DLCs finanziert. Der Cash-Shop hat in Destiny 2 also keine Existenz-Grundlage mehr. Das Ding wurde den Hüter ganz anders angedreht, als es jetzt offenkundig genutzt wird.

Dass die Verbraucher sowas mit sich machen lassen, ist für den Redditor ein Skandal, bei dem die Entwickler mit der Teilnahmslosigkeit der Verbraucher rechnen.

Dazu kommt, dass bei Destiny 2 jetzt Items aus Season 1 auf Nimmerwiedersehen verschwinden – der Kaufdruck, das Item zu schnappen, bevor die Season wechselt, wird dadurch hoch. In Destiny 1 gab’s die “abgelaufenen Emotes” nachher kostenlos in der Welt. Was ist denn daraus geworden?

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Der Progress, der ins Spiel gehört, ist im Cash-Shop und da ist alles zufällig!

Die größte Schwierigkeit des Cash-Shops spricht YouTuber Skill-Up in seinem Review zu Fluch des Osiris an.

Destiny 2 ist ein Loot-Grinder und das Wichtigste in einem Loot-Grinder ist der Loot. Aber an den kommt man nicht ran.

Mit dem Update und der neuen Season kamen über 100 kosmetische Gegenstände in den Cash-Shop des Spiels. Da sind die Belohnungen, die Hüter wollen: Coole Emotes, Skins für die Geister, Sparrows, Schiffe und Shader.

Aber es gibt keine Möglichkeit, gezielt auf irgendeines dieser Items hinzuarbeiten. Bungie gibt nur die Möglichkeit, EXP zu farmen, dadurch Lootboxen zu sammeln und dann muss man die Daumen drücken, um das Item zu bekommen, das man will.

Skill Up fordert Spieler auf: Stellt Euch eine Welt vor, in der es keinen Cash-Shop gibt und alle Items, die dort zu finden sind, könntet Ihr Euch in Destiny 2 gezielt verdienen. 

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Cash-Shop in Destiny 2 ist nicht Pay2Win, findet innovative Möglichkeiten, zu nerven

Die Probleme mit dem Cash-Shop von Destiny 2 sind tiefgreifender Natur. Es geht nicht darum, dass dort Sachen vertickt werden, die man unbedingt braucht, weil sie in Richtung „Pay2Win“ gehen.

Das Problem mit dem Cash-Shop ist es, dass er an die Stelle eines befriedigenden Endgames getreten ist, das so viele Zocker in Destiny 2 vermissen.

Manche reden schon vom „Spendgame“ statt dem „Endgame.“

  • In Destiny 1 war Tess eine Frau, die uns Emotes verkauft hat, damit wir Sparrow-Rennen fliegen können, ohne für einen DLC zu bezahlen.
  • In Destiny 2 scheint sie der Star des Spiels zu sein, um den sich alles dreht und die der einzige Weg zu coolem Loot ist.

Kein Wunder, dass da so mancher drauf hofft, dass Bungie die mal zum Abschuss freigibt.


Eververse-Kram zu Destiny 2 fürs echte Leben gibt es hier:

Der Reisende am Weihnachtsbaum – Destiny-Merch zu Weihnachten

Neverwinter: Swords of Chult kommt endlich auch für PS4 und Xbox One

Alle Besitzer einer PS4 oder einer Xbox One müssen sich nur noch ein klein wenig länger gedulden, bevor sie sich im MMORPG Neverwinter den Herausforderungen von Swords of Chult stellen können. Aber das Release der nächsten Neverwinter-Erweiterung kommt.

Nicht mehr lange, dann erleben auch Konsolenspieler die Änderungen, die das große Update Swords of Chult mit sich bringt. Mit diesem Update möchten die Entwickler dafür sorgen, dass Neverwinter ein noch besseres Spiel wird.

Ab dem 9. Januar 2018 können sich alle, die eine PS4 oder eine Xbox One besitzen, davon überzeugen, was diese Änderungen bewirken.

Neverwinter Tomb of Annihiliation KeyArt

Swords of Chult macht Neverwinter besser

Zu den Neuerungen, welche das Update mit sich bringt, gehören:

  • Das große Gefecht „Die Torheit des Händlerprinzen“, in welchem ihr drei zufällige Zielorte bereist und dort gegen ebenfalls zufällig generierte Feinde kämpft
  • Über die neuen Wartelisten sollen die Wartezeit verkürzen
  • Das PVP wird verbessert. Und zwar wird Zähigkeit als PvP-Eintrittsschranke entfernt und PvP-Gegenstände in PvP-Umgebungen skalieren. Hinzu kommen noch eine PvP-Solo-Warteliste und weitere PvP-Ausrüstung
  • Das Inventarmanagement und die Veredlung werden optimiert, wodurch dies alles schneller und einfacher abläuft
  • Die neuen „Patronatssiegel“ ermöglichen euch mit mit zusätzlichen Charakteren auf eurem Account schnellere Fortschritte in Kampagnen. Diese müsst ihr aber bereits mit eurem Hauptcharakter abgeschlossen haben
    Neverwinter-Stammesloewe

All das und noch mehr erlebt ihr dann am 9. Januar, wenn Swords of Chult für die Konsolenversionen des MMORPGs Neverwinter erscheint.

Habt ihr euch schon mal die Frage gestellt, wie sich Neverwinter im Jahr 2017 spielt? Lohnt sich das MMORPG noch?

Quelle(n):
  1. DualShockers

Die schwersten Dungeon-Runs in WoW werden mit 7.3.5 noch schwerer

Wer in WoW das Endgame bestreiten will, der wird sich zwangsläufig in mythischen Raids oder in Mythic+-Dungeons wiederfinden. Diese Mythic+-Dungeons bekamen nun auf dem PTR eine Anpassung, die sie deutlich schwerer macht.

Was sind Mythic+-Dungeons?

WoW Mythic Dungeon Invitational

Die höchste Schwierigkeit für einen normalen Dungeon in WoW: Legion ist aktuell mythisch. Wer aber noch größere Herausforderungen sucht, der kann Dungeons auf dem Schwierigkeitsgrad “Mythisch+” abschließen.

In diesem Modus wird der Dungeon mit einem Schlüsselstein aufgewertet. Die Gegner werden mit jeder Stufe stärker, bekommen besondere Eigenschaften (Affixe), und der Dungeon muss in einer bestimmen Zeit abgeschlossen werden. Dafür winken auch deutlich stärkere Belohnungen.

Mythic+-Dungeons gehören zu den größten Herausforderungen in World of Warcraft. Allein deswegen, weil ihre Schwierigkeit nach oben hin offen ist.

Mythic+ wird schwerer – dank Anpassung der Kampf-Wiederbelebung

WoW Legion Dungeon Ship

Für gewöhnlich ist eine gute Kombination aus Klassen, die den Affixen entsprechen, der Schlüssel für erfolgreiche Ausflüge. Insbesondere Klassen, die Kontrolleffekte besitzen oder unterstützen können sind sehr gefragt. Hier vor allem Klassen, die im Kampf wiederbeleben können.

Kampf-Wederbelebungen (Combat Ressurection, kurz CR oder BR) konnten bisher von jeder Klasse auf der jeweiligen Abklingzeit genutzt werden. Auf dem PTR ist nun eine Änderung aufgetaucht, die das Bestreiten dieser Dungeons deutlich komplizierter macht.

Mit der neusten Änderung beträgt die Abklingzeit der Fähigkeit jeder Klasse 18 Minuten und teilt sich den Cooldown mit allen anderen Klassen in der Gruppe – wie im Raid. Folgende Zauber sind davon betroffen:

  • Verbündeten wiedererwecken (Todesritter)
  • Wiedergeburt (Druide)
  • Seelenstein (Hexenmeister)
  • Lebensstaub (Jägerbegleiter – Motte)
  • Ewiger Wächter (Jägerbegleiter – Qilen)
  • Gabe von Chi-Ji (Jägerbegleiter – Kranich)

Die Änderungen im Detail

WoW Legion Court of Stars Screen

Um die höhere Abklingzeit auszugleichen, verfügen diese Fähigkeiten nun über Stapel. Bis zu 5 Stapel können angesammelt werden, die eine Gesamtzeit von 72 Minuten erfordern. Diese können dann aber theoretisch auch in einem Kampf von einem Charakter eingesetzt werden.

Für Gruppen bedeutet das, dass nur noch eine (oder zwei) Klassen mit dieser Fähigkeit gebraucht werden. Die Ressource Kampf-Wiederbelebung wird damit aber auch deutlich wertvoller, sodass sie nur noch im Notfall genutzt werden sollte – etwa beim Ableben des Tanks.

 

Der Dauer liegt die Formel für Raids zugrunde (90 Minuten geteilt durch die Anzahl der Gruppenmitglieder). 18 Minuten erscheinen etwas lang für einen Dungeon, weswegen die Zeit noch angepasst werden könnte. Auch ist noch unklar, ob die Reinkarnation des Schamanen oder sein Totem des Schutzes der Ahnen.

WoW Legion Court of Stars

Benedict meint: Eine interessante Änderung, die die Dungeons zwar schwerer macht, aber viele, neue Möglichkeiten der Klassenzusammenstellung liefert. Ich bin gespannt, wie sich das auf den Wettbewerb auswirkt, und wie die finalen Änderungen aussehen werden.

Quelle(n):
  1. wowhead

Escape from Tarkov: “Wir haben die Nase voll von Free2Play”

Wir hatten die Möglichkeit, ein Interview zum kommenden Hardcore-Online-Shooter Escape from Tarkov (PC) zu führen und haben dabei einige interessante Dinge erfahren.

Nikita Buyanov COO und Projekt-Leiter beim russischen Entwicklerstudio Battlestate Games hat mit uns vor allem über das Skill- und Erfahrungsystem des Online-Shooters gesprochen. Es ging im Gespräch aber auch um die Idee hinter Escape from Tarkov und den Grund, warum sich das Team gegen ein Free2Play-Modell entschieden hat.

escape from tarkov rain

Skills un EXP aber nicht wie in einem MMORPG

Mein-MMO.de: Escape from Tarkov ist ein sehr komplexes Spiel. Würdet ihr es eher als Online-Shooter oder als MMORPG-Shooter bezeichnen?

Nikita Buyanov: Weder noch, wenn wir zwischen diesen beiden Definitionen wählen müssten. Obwohl wir viele MMO- und RPG-Elemente haben und technisch gesehen auch ein Shooter sind, ist die passendste Definition „Online Combat Simulator“. Das beste Beispiel für einen MMORPG-Shooter ist The Division: Es gibt RPG-Elemente und Gefechte. Unser Spiel ist damit nicht vergleichbar. Unsere Spieler sollen das Spiel leben und keine Rolle spielen und – genau wie im echten Leben – nicht einfach nur schießen, sondern denken, lernen und sich anpassen.

Mein-MMO.de: Die Spieler bekommen die Möglichkeit, ihren Charakter anzupassen, etwa über Skills. Wie funktioniert der Skilltree? Kauft man sich neue Skills mit EXP oder Skillpunkten oder wird ein Spieler besser, wenn er Fähigkeiten oft nutzt?

Nikita Buyanov: Die Spieler trainieren ihre Skills, indem sie sie nutzen. Jeder freigespielte Skill-Level bringt neue Perks/Fähigkeiten. Dies führt zu einem Elite Perk an der Spitze. Zudem wird ein Spieler mit jedem Aufstieg besser im Spiel – allerdings nicht zu sehr. Es gibt nichts, was über die menschlichen Fähigkeiten hinausgeht.

Mein-MMO.de: Wie berechnet das Spiel EXP? Wodurch bekommt ein Spieler EXP?

Nikita Buyanov: Jede Aktion im Spiel bringt EXP ein. Sogar, wenn der Spieler während eines Raids getötet wird. Dann erhält er noch immer einen kleinen Teil an Erfahrungspunkten. Die meisten EXP bekommt man aber, wenn man überlegt und erfolgreich ein Gebiet verlässt. Aber auch andere Aktionen wie das Ausschalten von Feinden, Beute einsammeln, neue Orte entdecken, schwer verwundet werden, Türen aufschließen, Kopfschüsse, sich heilen, essen, Geheimnisse entdecken und vieles mehr bringen Erfahrung. Die EXP werden multipliziert mit dem eigenen Status im Raid, also ob man überlebt hat, „Missing in Action“ ist, desertierte oder getötet wurde.

Mein-MMO.de: Wie wirken sich EXP und Skills aufeinander aus, um das Spiel interessant zu halten? Bekommt man beispielsweise immer dieselben EXP, wenn man Feinde tötet oder wird es immer schwerer, besser zu werden, je weiter ein Skill erhöht wurde? Geben schwerer zu besiegende Feinde auch mehr EXP?

Nikita Buyanov: Die Spieler werden immer mehr EXP brauchen, um das nächste Level zu erreichen. Aber die Anzahl an Erfahrungspunkten, die man pro Level erhält, werden immer gleich bleiben.

Escape from Tarkov Screenshot

Kämpfen oder schleichen? Das hängt von der Situation ab

Mein-MMO.de: Ist es möglich, schneller voran zu kommen, wenn man sich dazu entscheidet, zu schleichen oder bringt einen der Kampf besser weiter?

Nikita Buyanov: Direkter Kampf, ein Hinterhalt, Schleichen, all diese Dinge können in bestimmten Situationen von Vorteil sein. Aber eben nur in bestimmten Situationen und nicht im kompletten Spiel.

Mein-MMO.de: Welchen Endgame-Content werdet ihr den hochstufigen Spielern anbieten und wie schwer ist es, das höchste Level in Escape from Tarkov zu erreichen?

Nikita Buyanov: Noch befindet sich das Spiel in Entwicklung, daher ist der Endgame-Content noch nicht finalisiert. Allerdings planen wir, Clans einzuführen und weitere Quests einzubauen. Zudem soll es große DLCs geben. Das Maximallevel zu erreichen, wird nicht besonders schwer sein, da dies nicht entscheidend dafür ist, ob man aus Tarkov entkommt. Es geht nicht darum, nur von A nach B zu rennen. Genauso wenig geht es nur um den Kampf. Ihr müsst auch Handeln treiben, Informationen austauschen, Quests erledigen, nach verschiedenen Ausgängen aus einem Gebiet suchen, bestimmte Items finden und vieles mehr.

Das Maximallevel zu erreichen, wird nicht mal halb so schwer werden, wie das Spiel zu beenden.

Mein-MMO.de: Welche Art von Skills kann ich lernen und wie werden diese das Gameplay beeinflussen?

Nikita Buyanov: Es gibt fünf Arten von Skills: Physical, Mental, Combat, Practical und Special (heißt, fraktionsspezifische Skills). Diese Arten umfassen sehr viel, viel mehr als man jetzt auflisten könnte. Dazu gehört etwa, wie man mit bestimmten Waffenarten umgehen kann, das Knacken von Schlössern, Sprengstoff nutzen, medizinische Versorgung, die Rüstung anzupassen und mehr. Wie schon erwähnt, gewähren Skills Perks, die einem das Leben etwas erleichtern – aber nicht zu sehr, nur in einem bestimmten Rahmen.

Mein-MMO.de: Ist es möglich, einen Skill auch wieder zu verlieren, wenn man ihn beispielsweise nicht oft nutzt?

Nikita Buyanov: Es gibt zwei Skills, die es euch ermöglichen, das was ihr gelernt habt, länger nutzen zu können (auf Maximallevel könnt ihr Skills auf ewig behalten) – Memory und Metabolism. Trainiert ihr diese Fertigkeiten, dann könnt ihr ein erlerntes Level eines Skill länger behalten. Ihr vergesst also langsamer. Allerdings ist es generell so, dass ihr vergesst, mit Skills umzugehen, wenn ihr das Spiel eine längere Zeit nicht spielt. Man vergisst die Skills zwar nicht komplett aber bis zu einem bestimmten Grad. Wenn ihr dann wieder einsteigt und weiter trainiert, dann lernt ihr etwas schneller als beim ersten Mal.

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Reaktion des Spieler ist immer wichtiger als die Skills

Mein-MMO.de: Sind die Skills in den Kämpfen wichtiger oder die Reaktionsfähigkeit des Spielers?

Nikita Buyanov: Skills bieten einen gewissen Grad an “Unterstützung” für die Aktionen, sie machen das Leben etwas einfacher, aber sie sind nichts Bahnbrechendes. Es handelt sich nicht um traditionelle MMO-Skills, die man freischaltet und sie dann nutzt, wie etwa einen neuen Zauberspruch zu sprechen. Ihr müsst über ein theoretisches Wissen verfügen, üben und schnell denken, aber auch physische Reaktionen sind wichtig. Perks ermöglichen euch nicht, etwas Unrealistisches zu tun, wie etwa alle Feinde in der Umgebung zu erkennen.

Skills können etwa den Rückstoß einer Waffe verringen oder die Zeit, die ihr zum Looten braucht, leicht verkürzen. Es gibt nichts, was man auch nur ansatzweise als “overpowered” bezeichnen könnte. Allerdings entscheiden in taktischen Situationen schon Sekundenbruchteile oder auch nur der kleinste Vorteil über Leben und Tod.

Mein-MMO.de: Können Neueinsteiger mit Veteranen mithalten? Gibt es eine Art System, das mich auf das Level eines Veteranen bringt, wenn ich einer Gruppe beitrete oder muss ich mich erst im Spiel beweisen?

Nikita Buyanov: Natürlich sind die Kämpfe gegen Veteranen härter, weil sie einfach das Spiel besser kennen und ihre Werkzeuge und Taktiken besitzen. Aber wie man anhand der Skills sehen kann, gibt es nichts in Sachen Balancing, das einen Neueinsteiger daran hindert, mit einem kühlen Kopf und der richtigen Technik einen Veteranen zu besiegen. Während des Betatests spielen Spieler aller Levels miteinander und überleben und steigen gemeinsam auf.

Später werden wir vielleicht einige Einstiegsserver anbieten – auch, wenn das eigentlich nicht zum Konzept des Spiels passt. Diese Server sollen aber kein Spielplatz oder ein Spaziergang durch den Park werden. Auch diese Server werden eine „Hardcore“-Erfahrung bieten. Denn wer Escape from Tarkov spielen will, der muss bereit dazu sein, sich wirklich anzustrengen.

Mein-MMO.de: Viele große Onlinespiele nutzen überhaupt keine Closed Beta mehr, sie starten direkt mit einer Open Beta, die dann zu einem Softlaunch führt. Warum habt ihr euch dazu entschieden, mehrere kleinere Betas zu machen anstatt einer große und wie waren die Erfahrungen damit?

Nikita Buyanov: Wie vielleicht bekannt ist haben wir keinen Publisher. Im Grunde sind wir ein Indiespiel, trotz der Größe des Studios und des Projekts. Zu Beginn hatten wir keine Erfahrung damit, AAA-Spiele zu entwickeln und niemand wusste, wie sich das Spiel in einer bestimmten Phase und unter einer bestimmten Belastung verhalten würde – all das mussten wir erst langsam lernen. Daher waren alle diese Tests nötig, um wertvolle Erfahrung zu sammeln, Fehler aufzuzeigen, und uns zu zeigen, was wir hätten besser machen können. Hier rede ich nicht von Bugfixes, sondern von großen Schwachstellen am Projekt.

Jede Testphase hat uns ein Stück nach vorne gebracht. Und das ist einfach wichtig, wenn man ein neues Spiel mit einer neuen Engine erschafft.

Escape from Tarkov City

Free2Play? – Nein Danke

Mein-MMO.de: Warum habt ihr bei Escape From Takov nicht auf das Free2Play-Modell gesetzt?

Nikita Buyanov: Um ganz ehrlich zu sein, wir haben die Nase voll davon. Viele aus unserem Team haben zuvor an Free2Play-Spielen gearbeitet. Ich habe einfach genug davon. Ich mag diese ganzen Tricks der Spiele nicht, die dazu da sind, so viel Geld wie möglich zu generieren. Ich will das nicht in unserem Spiel haben. Weder Pay2Win-Zeug noch irgendwelche kosmetischen Items. Obwohl man uns das nahegelegt hat. Das passt einfach alles nicht zum Konzept und wir sind auch gar nicht daran interessiert und mögen das gesamte System nicht.

Mein-MMO.de: Das Waffen-Modding von Escape From Tarkov ist extrem komplex. Was waren eure Ziele, als ihr das Konzept dazu entwickelt habt?

Nikita Buyanov: Das große Ziel war es, die Individualisierung so realitätsnah wie möglich zu gestalten. Das trifft auf jedes “realistische” Spiel zu – schau, wie es in echt funktioniert und bau es dann im Spiel nach. Und genau das haben wir getan. Jedes Feature, das wir einführen, soll das System der realen Welt etwas näher bringen. Das soll aber nicht nur dazu führen, dass die Spieler coole Waffen erhalten, sondern man bekommt dadurch effektive und personalisierte Kampf-Werkzeuge. Es ist einfach wichtig, dass wir uns so nah an der Realität bewegen, wie möglich. Im Militär personalisieren die Soldaten ihre Waffen so sehr, bis sie sich wie eine Erweiterung des Körpers anfühlen.

Mein-MMO.de: Was hat euch zu Escape From Tarkov inspiriert?

Nikita Buyanov: Das ist eine lange Geschichte. Die Idee, die hinter Escape from Tarkov und der Welt von “Russland 2028” steckt, reicht über zehn Jahre zurück. Seitdem haben uns viele Dinge beeinflusst – Artworks, Spiele, Bücher, Filme – aber man kann nicht eines davon herauspicken. Wir wollten einfach ein “realistisches” Hardcore-Spiel in einem modernen russischen Szenario erschaffen. Wir wollten nichts nehmen, das es schon gab und etwas Ähnliches machen oder schnell auf irgendeinen Hypetrain aufspringen, um das schnelle Geld zu scheffeln – das hat uns nicht angesprochen. Alle Ideen zum Spiel kommen rein nur von uns.

Mein-MMO.de: Vielen Dank für das Interview.

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Dieses Haus in ESO ist so groß wie eine Instanz & kostet über 100 Euro!

The Elder Scrolls Online (PC, PS4, Xbox One) bietet euch im Dezember etwas ganz Besonderes! Wenn ihr bereit seid, wirklich tief in eure Brieftasche zu greifen, könnt ihr ein episches Anwesen erwerben.

ESO-Duelle

The Elder Scrolls Online (ESO) hat seit Anfang 2017 mit dem Update Homestead ein großes Housing-Feature. Dort könnt ihr euch massenweise Häuser besorgen und mit gekauften oder selbst gebauten Möbeln und Dekorationen einrichten. Die verfügbaren Domizile reichen von einem abgeranzten Zimmer im Wirtshaus bis zu prachtvollen Villen und versteckten Schatzhöhlen.

Doch das bis dato krasseste und teuerste Haus gibt’s im Dezember für kurze Zeit im Kronen-Shop!

Ein riesiges Ork-Anwesen im Gebirge!

Der „Gipfel des Ausgestoßenen“ klingt erstmal nicht nach einem angenehmen Ort. Doch dabei handelt es sich um das gewaltige Anwesen des längst vergangenen Ork-Fürsten Baloth Bluthauer. Da Orks in The Elder Scrolls Online auf wuchtigen Prunk stehen, ist das Anwesen wirklich gigantisch.

Es umfasst eine ganze Bergflanke und enthält riesige Hallen, eine Galerie mit wunderbarer Aussicht und majestätische Wasserfälle. Überzeugt euch selbst im Video hier:

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Laut einigen Spielern ist die Butze so groß wie eine kleine Abenteuer-Instanz in ESO und einfach traumhaft. Eher albtraumhaft ist jedoch der Preis! Denn wie in ESO bei solchen Premium-Häusern üblich, gibt’s die Butze nur gegen Kronen, die Echtgeldwährung von ESO. Es gibt dabei zwei Angebote:

  • Der Gipfel der Ausgestoßenen ohne Möbel: 13.000 Kronen = 78,9 Euro
  • Der Gipfel der Ausgestoßenen mit Möbeln: 16.250 Kronen = 104,97 Euro

Wer also wie ein echter Ork-König hausen will, muss ordentlich latzen! Wenn ihr es trotzdem wollt, solltet ihr schnell das nötige Kleingeld zusammenkratzen, denn das Angebot endet bereits am 2. Januar 2018! Ihr könnt das “Haus” aber kostenlos via die Vorschaufunktion im Kronen-Shop besichtigen.

Hausen wie ein echter Ork!

ESO-Ork-Deko

Als Alternative könnt ihr euch aber das Möbel- und Deko-Paket „Malacaths Auserwählte“ holen. Darin habt ihr dann typisch orkische Möbel wie einen wuchtigen Steinthron, einen massiven Tisch, der selbst massive Schläge mit Bierhumpen aushält und ein stabiles Bett, in dem ihr euren Rausch ausschlafen könnt.

Die Ork-Einrichtung aus dem Paket kostet 4.000 Kronen. Das entspricht etwa 25 Euro. Dieses Paket gibt es ebenfalls nur bis zum 2. Januar 2018.


Das neue DLC-Addon „Clockwork City” lässt euch in die Tiefen der Steampunk-Welt der Uhrwerkstadt hinabsteigen!

Quelle(n):
  1. Zenimax
  2. MassivelyOP

Knuddel-und-Wimmel-MMORPG Tree of Savior kriegt 4 neue Klassen

Das MMORPG Tree of Savior erhält in einem neuen Update gleich vier neue Klassen.

Das neue Update für Update of Savior bringt zum einen eine Erhöhung des Levelcaps mit sich. Ab sofort ist es möglich, bis zur Stufe 360 aufzusteigen. Das gilt sowohl für euren Charakter als auch für eure Gefährten. Der Rang, den ihr nun maximal erreichen könnt, wurde auf Neun gesteigert.

Tree of Savior Market

Probiert die neuen Klassen aus und stürzt euch in den Challenge-Modus

Hinzu kommen die vier Klassen Matador, Shadowmancer, Bullet Marker und Zealot, welche alle einen eigenen Spielstil mit sich bringen.

Wollt ihr wissen, wie sich diese Klassen anfühlen, dann ist es möglich, diese bis zum 26. Dezember zu spielen, ohne, dass ihr dafür erst die eigentlich erforderlichen Voraussetzungen erfüllen müsst. So könnt ihr euch entscheiden, welchen Pfad ihr einschlagen möchtet, je nachdem, welche der neuen Klassen euch am besten gefallen hat.

Indem ihr sogenannte Specialization-Quests abschließt, kommt ihr klassenspezifische Items. Ebenfalls neu ist der Challenge-Modus, in dem ihr euch Wellen um Wellen an Monstern stellt, um wertvolle Belohnungen zu erspielen. Nach jeder Welle erwartet euch ein Bossmonster. Zudem stürzt ihr euch mit First Shelter ein neues Raid-Dungeon, über welches ihr an Rezepte und Rohstoffe kommt.

Tree-of-Savior Charakter

Viele weitere Änderungen

Mit dem Attribut Looting Chance ist es möglich, die Droprate von Items zu beeinflussen. Zudem finden neue tägliche Aktivitäten statt und ihr bekommt die Möglichkeit, Gegenstände auseinanderzunehmen, um an Rohstoffe zu kommen. Bugfixes, Optimierungen weitere kleinere Änderungen sind ebenfalls mit beim Update für das MMORPG Tree of Savior dabei, das am 12. Dezember aufgespielt wurde.

Tree of Savior:  Der geistige Nachfolger von Ragnarok Online

Tree of Savior ist ein Free2Play-MMORPG, das häufig mit Ragnarok Online verglichen wird, weil es vom selben Macher stammt. Es erschien im März 2016 über Steam. Vor allem der eigenwillige, auf “niedlich” getrimmte Art-Stil gefällt vielen. Es hat zahlreiche Klassen und einen hohen Wimmel- und Knuddel-Faktor.

In einem YouTube-Review hat sich Lotuz mit dem Stand von Tree of Savior im März 2017, ein Jahr nach Release, beschäftigt:

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Vom MMORG Tree of Savior wurde sogar ein Mobile-Ableger angekündigt.

Quelle(n):
  1. MassivelyOP

WoW Interview: So wird man Gamemaster bei Blizzard

In der Spielebranche arbeiten – für viele ein Traum! Für MMO-Spieler liegt besonders ein Beruf nahe: Der des „allmächtigen Gamemasters“ etwa in einem MMORPG wie WoW. Doch wie setzt man eigentlich einen Fuß in die Tür? Und lohnt sich der Schritt hinein wirklich? Wir haben am Beispiel Blizzard und World of Warcraft genauer hingesehen!

Gamemaster werden, je nach individueller Erfahrung, geliebt oder gehasst. Sie helfen, wenn man mit einem Pixel wieder einmal in den Felsen steckengeblieben ist, holen euch geklautes Gold wieder zurück oder antworten im negativen Fall mit einsilbigen, unpassenden Antworten.

Ja, manchmal wäre man gerne ein Gamemaster! Man ist den ganzen Arbeitstag lang im Spiel und hat unendlich viel Spaß! Oder? Wir haben uns den Beruf einmal näher angesehen!

World of Warcraft WoW Turalyon Argus

Die Aufgaben eines Gamemasters

  • Sie helfen den Gamern, wenn diese Probleme mit dem Spiel haben und fungieren als Schnittstelle zwischen Unternehmen und dem Spieler.
  • Sie haben ein Auge auf die Community und helfen gegebenenfalls bei der Forenmoderation.
  • Sie helfen bei Zahlungs- und Abonnementproblemen und dem Umtauschen.
  • Sie versuchen, bei technischen Schwierigkeiten zu helfen.
  • Außerdem bestrafen sie Botter, Rüpel und Betrüger.

Was muss man alles mitbringen?

Der Beruf eines Gamemasters ist einer jener Jobs, der auch für Quereinsteiger reizvoll und möglich ist. Man kann vorher Krankenpfleger gewesen sein, Banker oder Florist – wichtig ist, dass man die nötigen Charaktereigenschaften und Talente mitbringt.

  • Man sollte die für den jeweiligen Job gewünschte (Fremd-)Sprache in Wort und Schrift auf Muttersprachen-Niveau beherrschen und mindestens eine weitere auf gutem Niveau. Besonders Englisch ist wichtig, da es oft die Firmensprache ist.
  • Man sollte ein Teamplayer sein.
  • Man sollte gut mit Menschen umgehen können und ein gewisses Feingefühl um Umgang beweisen. Man muss in der Lage sein, auch auf freche Fragen und Aussagen seriös zu antworten.
  • Erfahrung im Bereich Kundensupport ist von Vorteil.

Außerdem muss man im Falle Blizzards bereit sein, ins Ausland zu ziehen. Cork in Irland oder Paris in Frankreich sind die europäischen Firmensitze. Daher ist auch das Beherrschen der englischen Sprache von Bedeutung.

WoW-GM-Chat

Wie ist der Job als Gamemaster bei WoW?

Um genaueren Einblick zu erhalten, haben wir bei jemandem gefragt, der es wissen muss.

Marcus Winterscheid, der zwischen 2010 und 2016 erst als Gamemaster und später als Teamlead bei Blizzard in Cork gearbeitet hat, beschreibt die Arbeit als „unheimlich unterhaltsam, charmant-kreativ und nahezu stressfrei – wenn man wirklich gerne mit Menschen umgeht. Für andere, denen das nicht so liegt, ist es dagegen durchaus extrem stressig.“

Pegasus Flugmount in WoW

Die guten Seiten des Jobs

Neben dem Wissen, für ein Unternehmen zu arbeiten, das man auch privat sehr schätzt, gibt es auch noch andere nette Aspekte. Beispielsweise, dass man im Falle von Blizzard bei den Jahresjubiläen als Mitarbeiter kleine Geschenke erhält.

Zudem gibt es in den meisten Fällen unbefristete Verträge. Es sei denn, es steht ein Add-On ins Haus: Für diese werden zusätzlich “Temps” angestellt, die einen auf wenige Monate befristeten Vertrag erhalten. Der Gamemaster an sich ist jedoch als fester Mitarbeiter angelegt.

Man denke nur an das Blizzard-Schwert, das man nach fünf Jahren bekommt und den Schild nach zehn Jahren. Jedes Jahr gibt es zudem ein einzigartiges Weihnachtsgeschenk, das es nirgendwo zu kaufen gibt. Können Gimmicks alles sein? Nein. Marcus weiß auch noch von anderen Benefits zu berichten.

„Man nimmt an coolen Weihnachtsfeiern und Sommerfesten teil. An der Arbeit selbst finde ich die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Kulturen sehr interessant. Es ist quasi ein Schmelztiegel unterschiedlichster Menschen.

Man ist umgeben von anderen Geeks und Gamern, die genau so leidenschaftlich zocken wie man selbst. Generell arbeitet man in einem sehr passionierten und kreativen Umfeld; man spürt die Leidenschaft für und von Blizzard überall.“

WoW Legion Tyrande Sadface

Also alles fein bei Blizzard?

Weder bei Blizzard, noch im Job als Gamemaster ist alles immer super. Selbst wer den Job liebt, wird die negativen Seiten feststellen. Und Menschen, die für die Arbeit nicht geschaffen sind, werden diese Punkte noch viel härter treffen.

„Als Deutscher muss man natürlich bereit sein, ins Ausland zu ziehen und alles hinter sich zu lassen. Manchem werden die Schichtdienste nicht gefallen. Früher gab es Nachtschichten, die aber mittlerweile – zumindest in Cork und Paris – abgeschafft wurden.

Natürlich wiederholt sich die Arbeit immer wieder. Man hört die immer gleichen Probleme, die auch mal für Gamemaster sehr öde sein können. Wer außerdem nicht gut mit Menschen kann, ist hier verloren.

Ansonsten hat man bei Blizzard die gleichen Probleme wie in jedem anderen Unternehmen auch: Manchmal trifft das Management für einen persönlich merkwürdige Entscheidungen. Es gibt, zumindest in Cork, auch keine Feiertage. Das heißt man hat durchaus auch Weihnachten auf der Arbeit verbracht.“

Blizzard Jobs

Du willst dich bewerben? Dann mach es einfach!

Viele glauben zwar, dass sie die Qualifikationen und Leidenschaft mitbringen, trauen sich aber trotzdem nicht, einfach loszulegen. Dabei kann eine Bewerbung nicht schaden und die Ansprechpartner sind auch gar nicht so furchtbar streng wie manche denken.

„Nachdem ich mich beworben hatte, sind erst mal sechs Monate ins Land gestrichen. Kurz vor Weihnachten hatte ich dann aber überraschenderweise ein Telefon-Interview. Alle involvierten Personen waren sehr nett, selber Gamer und sehr positiv. Das lief auf Deutsch und Englisch ab.

Ab dann ging alles ganz schnell: Erst ein persönliches Interview in Köln, wo sie durch Zufall ohnehin gerade waren. Dann, ein weiteres Telefonat später, fand ich mich Ende Januar in meinem Auto auf der Straße nach Cork wieder.“

Bewerben kann man sich bei Blizzard auf der Homepage. Gleiches gilt auch für andere Unternehmen. Surft sie bei Interesse einfach direkt an und schaut, ob gerade jemand gesucht wird.

Blizzard Jobs Lokking for

Die Bewerbung an sich sollte wie jede andere Bewerbung auch frei von Rechtschreibfehlern und gut strukturiert sein, sowie die eigene Person und Passion herausstellen

Auch der Umzug in ein anderes Land erscheint schwierig, doch bieten die meisten Unternehmen eine Art Umzugsservice an: Man bekommt dann einen bestimmten Betrag, den man für den Umzug benutzen kann und in manchen Fällen auch die ersten Wochen im Hotel bezahlt, falls man noch keine Wohnung bekommen hat.

Bei fast allen größeren und international tätigen Unternehmen hilft ein Relocation-Servive bei der Wohnungssuche, Anmeldung und dem typischen Behördenkram.

Falls ihr Fragen zu diesem Beruf habt, stellt sie gerne und wir werden sie nach besten Möglichkeiten beantworten!


Schiss vor einer Bewerbung bei Blizzard? Das kennen auch andere …

Hanzo-Skin wird bei Overwatch nach Fanprotest jünger & heißer

Die Community ist mit Hanzo unzufrieden. Blizzard bessert nach und gibt dem Bogenschützen aus Overwatch ein bisschen seiner Jugend zurück.

Das Winterwunderland 2017 von Overwatch ist live und bescherte den Spielern nicht nur einen neuen Spielmodus, sondern auch 7 neue, legendäre Skins. Neben ziemlich coolen Skins für Sombra und Junkrat ist das Highlight der Community der „Casual“-Skin von Hanzo.

Getreu dem Namen nach zeigt er Hanzo in gewöhnlicher Kleidung, also wie er sich etwa auf der Straße kleiden würde, wenn er nicht gerade der Anführer des finsteren Shimada-Clans verkörpert.

Overwatch WWW Hanzo Skin

Der Skin basiert zu großen Teilen auf dem Overwatch-Comic „Reflections“, den Blizzard zu Weihnachten 2016 veröffentlicht hatte, um die „weichere“ Seite der Helden zu zeigen. Hier sahen Spieler die Protagonisten von Overwatch bei ihren Liebsten, wie sie das Weihnachtsfest feierten oder zumindest in Gedanken an ihre Freunde und Familie Briefe schrieben.

Die Spielerschaft verliebte sich sofort in Hanzos „Casual“-Outfit und forderte diesen als Skin, der ein Jahr später auch umgesetzt wurde.

Hanzo benötigt doch kein Haarfärbemittel

Allerdings sind noch lange nicht alle Spieler zufrieden. Immer wieder gab es in den letzten Tagen Kritik, dass der Skin nicht der Vorlage entspräche und eher ein „Hanzo-Rentnerskin“ sei, etwa weil sein Bart und auch das Haupthaar bereits ergraut waren.

Blizzard hat die Kritik der Community verstanden und teilt diese Ansicht, dass Hanzo stärker dem Vorbild aus „Reflections“ ähneln sollte. Deshalb haben sich die Designer einmal mehr an den Skin gesetzt und arbeiten bereits an Anpassungen.

Hanzos Haar wird wieder schwarz gefärbt, der Undercut durch eine gründlichere Rasur verstärkt und seine abstehende „Anime-Strähne“ kann endlich wieder einen Schatten werfen.

Die Änderungen werden vermutlich erst in 2018 live gehen, also mit dem nächsten großen Patch und gelten rückwirkend. Wer den Skin bereits erspielt hat, wird die Anpassungen nach dem Update sehen. Der „alte Skin“ verschwindet also.


Habt ihr schon gesehen, wie Jeff Kaplan einen Flamer gemobbt hat?

Zerstört Dinge mit Euren Luftschiffen im neuen MMORPG AI:R

Im kommenden MMORPG AI:R spielen Luftschiffe eine große Rolle. Diese wurden von den Entwicklern nun etwas näher vorgestellt.

Luftschiffe dienen in AI:R zum einen als Transportmittel und zum anderen nutzt ihr sie in den Luftschlachten. Die Schiffe lassen sich mit der Zeit immer weiter ausbauen: etwa durch bessere Waffen oder eine stärkere Panzerung. Es gibt im Spiel verschiedene Arten von Luftschiffen, die alle andere Eigenschaften besitzen und sich daher in den Schlachten für jeweils andere Aufgaben eignen.

AIR Ships

Wählt immer das richtige Schiff – diese Luftschiffe gibt es in AI:R

Zu den Luftschiffen, die ihr in AI:R steuern könnt, gehören:

  • Nous Training Airship – Hierbei handelt es sich um ein Luft-Fahrzeug für Anfänger, das ihr sehr früh im Spiel durch eine Single-Player-Quest erhaltet
  • Ontari Training Airship – Dieses Anfängerschiff lässt sich durch Crafting herstellen und kann verbessert werden – etwa, um schneller und höher zu fliegen und, um mehr Schaden auszuteilen
  • Vulpin Airship – Im Prinzip ähnlich wie die Ontari, allerdings mit einem anderen Design
  • Single Vulpin / Ontari Assault Airship – Diese Luftschiffe sind rein für den Kampf gedacht, besitzen eine Crew und können hoch fliegen
  • Multi-passenger Vulpin / Ontari Assault Airship – Diese Luft-Fahrzeuge sind nur mit einer Crew von bis zu fünf Spielern nutzbar. Es handelt sich um große Schiffe mit viel Feuerkraft, die widerstandsfähigaber langsam sind
  • Wind Sprinter – Ein Schiff, das für Rennen gedacht ist und welches ihr zum Endgame hin bekommt
  • Black Ship / Merchant Ship – Dieses Schiff könnt ihr nur in bestimmten Dungeons nutzen. Es ist nicht für den Kampf gedacht
  • Large-scale Ship – Dieses riesige Gefährt kann bis zu 75 Spieler transportieren und ist daher als Truppentransporter konzipiert. Es beherbergt fliegende Mounts und verfügt über mehrere Kanonen
AIR Ships 2

Die Luftschiffe in AI:R helfen euch, bestimmte Gebiete in der Spielwelt zu erreichen und vor allem kommen sie in den Schlachten zu Einsatz. Es ist daher wichtig, immer das passende Schiff zu wählen. Die Betaphase des Onlinespiels der PUBG-Macher ist für das erste Quartal 2018 geplant.

PvP spielt im MMORPG AI:R eine große Rolle. Das PvP dient offenbar nur als Tutorial.

Free2Play-MMORPG Rift verärgert Spieler mit 100-Dollar-Lootbox

Trion Worlds ist beim MMORPG Rift in ein Fettnäpfchen getreten. Das Angebot einer 100-Dollar-Lootbox mit einem zufälligen Mount führte nicht gerade zu Freudensprüngen innerhalb der Community.

Die Lootbox “Orphiel’s Mount Crate” sollte 100 Dollar kosten und dem Käufer eines von 42 Premium-Mount gewähren. Der Zufall sollte entscheiden, welches Reittier man bekommt.

Natürlich machte dies sofort die Runde, denn beim Thema Lootboxen reagieren Spieler weltweit inzwischen sensibel. Die Fans von Rift zeigten sich alles andere als begeistert von diesem Item.

Rift Mahlstrom Shark

Lootbox ist kein guter Deal

Zum einen finden es die Spieler schon fast lustig, dass sich Trion Worlds derzeit traut, solche Lootboxen anzubieten, wenn sogar in mehreren Ländern darüber diskutiert wird, ob die Kisten zum Glücksspiel zählen oder nicht. Darüber hinaus bietet die Box keinen besonders guten Deal, da man die Mounts im Spiel deutlich günstiger kaufen kann, ohne dann vielleicht eines zu bekommen, das man schon hat. 

Rift Primalist 2

Trion entfernt die Kiste nach Kritik

Die Kritik häufte sich so, dass Trion Worlds reagierte und “Orphiel’s Mount Crate” aus dem Sortiment nahm. In einem Statement heißt: Trion Worlds höre immer auf Feedback, man hätte sich intern getroffen und entschieden die Lootbox zurückzuziehen.

Man solle keine großartige Kommunikation von Seiten der Entwickler mehr bis Januar erwarten. Mit den kommenden Feiertagen will sich das Team jetzt darum kümmern, alle Arbeiten für dieses Jahr abzuschließen.

Rift galt früher als Muster für Free2Play – in letzter Zeit zahlreiche Konflikte

Rift galt lange Zeit als “vorbildliches Free2Play-Spiel.” Seit einiger Zeit weht wird der Wind für Free-Spieler aber rauer. Es kommt häufiger zu Konflikten. Viele vermuten, Trion Worlds versuche das MMORPG über Wasser zu halten, indem man eine schwindende Spielerbasis stärker zur Kasse bitten möchte. Allerdings gibt man Protesten der Fans auch immer wieder nach. Zuletzt hat man eine Erweiterung kostenlos zugänglich gemacht.

Erst kürzlich musste Trion Worlds einige Items aus dem Shop von Rift entfernen, weil Pay2Win-Vorwürfe aufkamen.

Winterhauchfest 2017 in WoW bringt mehr Spielzeug

In World of Warcraft hat das Winterhauchfest begonnen. Wir zeigen euch, was sich in 2017 verändert hat.

Wenn in der echten Welt alle panisch von Laden zu Laden (oder von Online-Shop zu Online-Shop) hetzen, dann beginnt auch in World of Warcraft die besinnliche Zeit. Das Winterhauchfest hält Einzug in Azeroth und einmal mehr werden die Spieler mit jeder Menge täglicher Missionen und täglichen Chancen auf besondere Spielzeuge belohnt, die es nur zum Winterhauchfest.

WoW Winterhauch Header

Das Winterhauchfest (oder auch Feast of Winter Veil) dauert vom 16. Dezember 2017 bis zum 2. Januar 2018 an.

Diener von Grumpus noch immer in Draenor

WoW Winterhauch Eiserner Panzer

Sammler von Mounts sollten regelmäßig in die Garnison von Warlords of Draenor zurückkehren und dort die täglichen Missionen annehmen. Für die Festlichen Vorräte lässt sich nämlich jeden Tag ein Wildes Geschenk kaufen. Dieses kann das Yeti-Reittier „Diener von Grumpus“ enthalten, das einen saftigen Preis im Auktionshaus erzielen wird. Außerdem kann das Geschenk auch Elixier des Blitzdenkers enthalten sein – ein Trank, mit dem Twinks kurzzeitig 300% mehr Erfahrungspunkte ergattern.

Neu im Winterhauchfest 2017: die Hearthbox

WoW Winterhauch Schlitten mit Pet

Ab dem 25. Dezember können die Spieler die Geschenke öffnen, die sich unter den Winterhauchtannen in Eisenschmiede (Allianz) und Orgrimmar (Horde) befinden. Es ist davon auszugehen, dass es alle Geschenke der Vorjahre wieder zu ergattern gibt, wie etwa die bunten Socken, das Spielzeugwaffenset oder die verschiedenen Pets.

Als neues Geschenk haben die Dataminer bereits die Hearthbox ausgelesen. Dieses Spielzeug ist unterschiedlich für Allianz und Horde, stellt aber jeweils ein „verbessertes“ Hearthstone-Brett auf, das laut Beschreibung eine „goblinisch optimierte“ Version von Hearthstone ist. Vermutlich wird es also auf die eine oder andere Weise explodieren.

Die Geschenke können vom 25. Dezember bis zum 2. Januar geöffnet werden, dann endet das Winterhauchfest 2017.


Das Grinden in WoW geht übrigens weiter – bald bekommen die Artefaktwaffen 50 neue Level!

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Backer will 24.000$ von Star Citizen zurück, hat Probleme dabei

Offenbar ist es gar nicht so leicht für Backer, große Summen zurückzuerhalten, die sie in das Space-Opus Star Citizen investiert haben. In einem Fall wurden nun Verbraucherschutz und Presse eingeschaltet.

Star Citizen ist ein SF-Mega-Projekt, in das mehr als 170 Millionen US-Dollar an Crowdfunding-Geld geflossen ist. Obwohl ein Release noch in weiter Ferne scheint, haben Spieler die Gelegenheit, reichlich Geld in Star Citizen zu stecken: Es gibt Pakete, Schiffsverkäufe, neulich wurden sogar Landrechte veräußert.

Die US-Seite Polygon berichtet jetzt von dem Fall eines Phillip Schulz. Der habe über 25.000 US-Dollar in Star Citizen investiert. Im September 2017 wollte er das Geld zurückhaben, aber 80 Tage später sei das noch nicht vollständig passiert. Dabei machte Schulz wiederholt Druck, bis er letztlich die Presse einschaltete.

Vor einigen Monaten gab es so eine ähnliche News schon mal, die hat sich aber als ein Fake herausgestellt, um Star Citizen zu schaden. Die Nummer jetzt scheint aber echt zu sein, wie Polygon nach Recherchen versichert.

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Über 25.000 US-Dollar investiert, 24.131$ will er zurück

Schulz begann 2012, in das Projekt zu investieren, kaufte dann immer mehr, bis er schließlich über 25.000 US-Dollar im Spiel gelassen hat.

Schulz verlor allerdings den Glauben an das Projekt, nachdem die Singleplayer-Kampagne „Squadron 42“ so häufig verschoben wurde. Schulz fand, Star Citizen mache zu wenig Fortschritt im Spiel an sich. Deshalb versucht er seit September 2017, sein Geld zurückzubekommen, aber das ist offenbar nicht so einfach.

Ein Teil des Geldes hat Schulz bereits abgeschrieben, weil es in Ingame-Währung oder Abonnements geflossen ist. Aber den Rest des Geldes will er zurück.

Er hat ausgerechnet, dass ihm 24.131 US-Dollar und 83 Cent an Rückerstattung zustehen.

Wollen sie wirklich die Gelegenheit verpassen, an diesem einzigartigen Projekt mitzuwirken?

Polygon zeichnet einen monatelangen Konflikt zwischen Schulz und der Firma hinter Star Citizen nach. Schulz wurde wohl mehrfach vertröstet, dass eine Rückerstattung ein komplizierter Prozess sei, immerhin schreibe man mit dem Modell bei Star Citizen Geschichte.

Polygon zitiert die Ansage, die der Backer bekommen hat, als er sein Geld zurückwollte: “Sie sind Teil eines seltenen und einzigartigen Entwicklungs-Prozesses und wir möchten, dass sie wissen, wir sehr wie ihre Beteiligung am Projekt schätzen … Wir werden ihnen mit Freude das Geld zurückerstatten, wenn sie das wünschen, aber ich will sicherstellen, dass sie verstehen, was sie verpassen, wenn Sie sich entscheiden, mit ihren Forderung fortzufahren.”

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Gegenüber Polygon gibt sich die Firma verschwiegen: Rückerstattungen seien ein diskreter Prozess, der von Fall zu Fall entschieden werde. Man behandle sie vertraulich.

Nach etwa zwei Monaten reichte es Schulz und er schaltete eine Art Verbraucherschutz ein, um seinem Drängen Nachdruck zu verleihen.

Bei Star Citizen berief man sich darauf, dass der Account von Schulz ein komplexer Fall sei, man habe nur ein kleines Team und tue das Möglichste, um den Anfragen gerecht zu werden. Da sei es nicht nötig, dass die Geschichte eskaliere.

Nachdem die Presse eingeschaltet war, floss ein Großteil des Geldes zurück

Ende November bekam Schulz dann einen Bruchteil des Geldes, etwa 1595 US-Dollar, zurück. Danach wollte Schulz aber wohl, dass die Sache eskaliert. Er wendete sich an die große US-Gaming-Seite Polygon und die übten dann mit Anfrage wohl auch eine Art Druck aus.

Nun schaltete sich bei Star Citizen einer der höchsten Figuren ein und löste den Fallbearbeiter ab. Danach wurde Schulz eine hohe Summe überwiesen. Am 10. Dezember hat Schulz etwa 17.200 US-Dollar zurückerhalten. Schulz reicht das aber noch nicht, er will den Rest des Geldes oder zumindest eine klare Absprache. Er ist es leid zu warten, will die Geschichte abschließen, klare Informationen und dann mit seinem Leben weitermachen.

Star Citizen

Polygon spricht davon, dass ihnen auch ein anderer Account bekannt sei, der 16.700 US-Dollar in Star Citizen investiert habe. Der versuche ebenfalls seit Monaten sein Geld zurückzubekommen – noch ohne Erfolg.

In der Community wird der Fall, wie so oft, gespalten aufgenommen:

  • Auf Polygon selbst wundern sich die Leser, um welche Summen es da geht, und man steht Star-Citizen skeptisch gegenüber
  • Im Entwickler-freundlichen Subreddit von Star Citizen halten die Fans die Berichterstattung der Mainstream-Presse für tendenziös, Refunds seien schwierig auch wegen des Graumarkts. Wer so viel Geld in Star Citizen investiere, der solle sich lieber sicher sein bei der Investition.

Aktuell ist Star Citizen in einen Rechtsstreit verwickelt:

Crytek verklagt Star Citizen

Quelle(n):
  1. polygon

Destiny 2 – Lohnen sich die Drei der Münzen?

Die Drei der Münzen können nun in Destiny 2 gekauft werden. Aber lohnt sich das überhaupt?

Am 15. Dezember brachte Xur zum ersten Mal in Destiny 2 die Drei der Münzen mit. Gegen 31 Legendäre Bruchstücke könnt Ihr sie kaufen.

Bei den Drei der Münzen handelt es sich um einen Verbrauchsgegenstand, der vier Stunden lang die Chance erhöht, aus allen Quellen in der Welt exotische Engramme zu erhalten. Sprich, Ihr aktiviert die Münzen und erhaltet dann mit etwas Glück mehr Exotics als sonst.

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Das klingt erstmal verlockend. Man zahlt zwar stolze 31 Legendäre Bruchstücke, erhält dann aber einen Exotic-Regen, wenn man in den nächsten vier Stunden fleißig zockt.

Allerdings werden zurzeit zahlreiche Hüter enttäuscht, die mit dieser Erwartungshaltung die Drei der Münzen kauften. Was ist da los?

“Kauft Euch nicht die Drei der Münzen!”

Im Reddit-Forum und auf Youtube klagen zurzeit mehrere User darüber, dass die Drei der Münzen absolut wertlos seien.

  • Einer meint, er habe vier Stunden lang heroische Strikes mit aktiven Drei der Münzen gespielt. Er bekam in dieser Zeit null Exotics. Dann habe er das wiederholt und bekam immerhin ein Exotic. Eine Ausbeute von einem Exotic für 8 Stunden spielen ist aber selbst ohne Drei der Münzen recht mager.
  • Ein weiterer User schreibt, die Münzen seien absoluter Schei…! Er habe nach 8 Stunden zwei Exotics erhalten. Da seien die Drop-Raten ohne die Münzen ja höher.
  • Und wieder ein anderer User wettet darauf, dass Bungie vergessen hat, die Funktion der Drei der Münzen zu aktivieren.
  • Viele sind sich einig, dass die Drei der Münzen definitiv viel zu teuer sind. Wenn manche Spieler 62 Legendäre Bruchstücke ausgeben, um nur ein zufälliges Exotic zu erhalten – davon kann man sich ja fast alle exotischen Rüstungsteile bei Xur kaufen. Und dafür braucht man weder 8 Stunden zu spielen noch auf den Zufall zu hoffen.
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Aber nicht nur auf reddit, auch in den Kommentaren unter unserem Xur-Artikel haben sich einige von Euch über die Drei der Münzen beschwert:

  • Hrouko nennt sie die “Drei der Nutzlosigkeit”. Nach 6 heroischen Strikes, 14 öffentlichen Events, einem PvP-Match und einer Dämmerung habe er exakt ein Exotic erhalten.
  • Steven Killian konnte mit seinen Kollegen keinen Unterschied mit den Münzen feststellen. Er habe nach vier Stunden ein Exo bekommen, zwei seiner Kameraden nicht mal eins.
  • Hannes Kuhn hat ebenfalls nur ein Exo-Engramm erhalten.
  • So erging es auch André Wettinger. Er vermutet, dass es egal sei, ob man das Zeug kauft oder nicht.

Zudem wird zurzeit darüber diskutiert, dass die Drop-Rate von Exotics allgemein deutlich gesenkt wurde, ohne dass dies von Bungie klar und deutlich kommuniziert wurde. 

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ItzOlli zieht daher da Fazit: Sollte die Community durch die 3derMünzen getäuscht werden, da die allgemeine Droprate angepasst wurde und die Münzen somit gewissermaßen nutzlos sind – oder gar zur Pflicht werden, um eine einigermaßen sinnvolle Droprate zu erreichen – dann wäre das milde ausgedrückt sehr passiv. Und

Ausführliche Tests zu den Drei der Münzen liegen uns gegenwärtig noch nicht vor. Aber das erste Meinungsbild spricht eine eindeutige Sprache: Man ist von den Drei der Münzen arg enttäuscht – dafür, dass sie 31 Legendäre Bruchstücke kosten. Sie scheinen sich also überhaupt nicht zu lohnen. Mehrere Hüter empfehlen, sie nicht zu kaufen.

Was sagt Bungie zu den Drei den Münzen?

Eine Stellungnahme vom Community-Manager dmg04 via reddit ist bekannt. Er ging auf ein Problem mit der Electronica-Geist-Hülle ein. Diese hat den Perk Pflichtverteidiger, wodurch die Beute bei öffentlichen Events vermehrt wird. dmg04 schreibt, dass dieser Perk ein Problem aufweise, sodass er nicht auf dem Merkur greift, in allen anderen Schauplätzen aber schon. Das Ärgernis soll Anfang 2018 beseitigt werden.

Hierzu merkt er an: Andere Items, wie die Drei der Münzen, seien von diesem Problem nicht betroffen. Sprich, die Drei der Münzen scheinen wie vorgesehen zu funktionieren.

Übrigens: Bungie gab vor wenigen Wochen bekannt, dass hinter den Drei der Münzen keine komplizierten Mechaniken stecken sollen wie noch in Destiny 1. Man müsse nicht nach jedem Boss eine neue Münze einsetzen oder mehrere davon gleichzeitig aktivieren. In Destiny 2 soll man eine aktivieren, die dann für vier Stunden die Exotic-Drop-Rate boostet. Fertig.

Viele Hüter schreiben, dass es sie trotzdem nicht überraschen würde, wenn Bungie nächste Woche mitteilt: “Hoppla, es liegt ein Problem bei den Drei der Münzen vor!”

Wir haben hier nun eine Umfrage erstellt. Verratet uns: Wie viele exotische Engramme erhaltet Ihr im Schnitt pro Drei der Münzen, wenn Ihr vier Stunden lang farmt?

 


Schon gelesen? Destiny 2: Exotics in Fluch des Osiris – Alle neuen, exotischen Waffen

Quelle(n):
  1. reddit
  2. reddit

PUBG erreicht 1 Millionen & feiert mit diesem Angebot für Xbox One X

Um den guten Start von PUBG auf der Xbox zu feiern, gibt es zu jedem Kauf einer Xbox One X den Shooter gratis dazu.

Seit wenigen Tagen könnt Ihr auf der Xbox den Battle Royale-Hit “PlayerUnknown’s Battlegrounds” zocken. Der Erfolg der PC-Version schwappt zur Konsole über. Wie die Entwickler erklären, spielten über eine Million Spieler in den ersten zwei Tagen nach dem Launch über die Xbox Game Preview.

Microsoft will jetzt noch mehr Spieler in den Bann des Shooters ziehen und bringt bis zum Jahresende ein verlockendes Angebot.

Über eine Million Spieler in den ersten zwei Tagen

PUBG ist DER Multiplayer-Titel aus 2017. Das Game erschien im März 2017 für den Early Access auf Steam und hat seitdem mehrere Rekorde gebrochen. Auf Steam setzte es die neue Höchstmarke für die meisten Spieler, die gleichzeitig in einem Spiel online waren und stieß dadurch Dota 2 vom Thron.

PUBG Spieler Titel

Die Konsolen-Fans mussten bis zum Dezember warten, damit sie in den Genuss des Battle-Royale-Shooters auf ihrer Xbox kommen. PS4-Spieler haben aktuell leider noch nicht die Möglichkeit, PUBG zu zocken. Denn das gibt es erstmal nur exklusiv für Microsofts Konsolen.

Auf der Xbox starteten mehr als eine Million Spieler in den ersten 48 Stunden nach Veröffentlichung Ihr PUBG-Abenteuer. Und das, obwohl der Titel auch auf der Konsole noch im Preview Programm ist, also noch nicht fertiggestellt wurde.

https://twitter.com/PLAYERUNKNOWN/status/941758475461320704

Den Erfolg sieht auch Microsoft und arbeitet jetzt mit potentiellen neuen Spielern zusammen.

PUBG kostenlos beim Kauf einer Xbox One X

Als eine Art Festtags-Angebot startet Microsoft einen besonderen Verkauf. Wer sich jetzt eine Xbox One X kauft, bekommt dazu gratis eine Version von PlayerUnknown’s Battlegrounds. Dieses Angebot soll noch bis zum Ende des Jahres gültig sein.

xbox-one-x

Das Xbox One X-Bundle mit der kostenlosen Ausgabe der Preview Program-Version von PUBG gibt es außerdem bei ausgewählten Retail-Händlern.

Hier kommt Ihr zum Angebot: Xbox One X 1TB Konsole + PUBG für 499€ auf Amazon.de Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit einem Kauf über diesen Link erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Der Preis bleibt hiervon unberührt.

Ihr solltet allerdings kein poliertes Spiel erwarten. PUBG befindet sich auch auf der Xbox weiterhin in der Entwicklung und läuft dort bisher nicht rund.

Quelle(n):
  1. Polygon

In Warframe gibt’s Killer-Kasper Mirage als Prime – Epischer Trailer!

In Warframe gibt es eine neue Prime-Version. Dieses Mal ist der Harlekin-Warframe Mirage an der Reihe. Dazu gibt es einen epischen Trailer, der die Prime-Variante in Aktion zeigt und weitere verstörende Details zum Hintergrund des Spiels preisgibt.

Warframe, der actionreiche Loot-Shooter von Digital Extremes, verfügt bereits über 30 einzigartige Warframes, die ihr spielen könnt. Jeder Warframe hat eigene Fähigkeiten und Parameter und ist daher eine Art Klasse.

Was sind Primes in Warframe?

warframe1

Zusätzlichen zu den normalen Warframes gibt es die die Prime-Versionen der einzelnen Klassen. Das sind kosmetisch aufwändig gestaltete Versionen der bekannten Frames, die dazu noch etwas bessere Grundwerte und effektivere Slots für Upgrades haben.

Immer wieder kommen neue Prime-Versionen bestehender Warframes (und Waffen) ins Spiel. Dieses Mal ist der mörderische Harlekin Mirage an der Reihe.

Mirage-Prime – „Warum denn so ernst?“

Warframe-Lotus

Mirage Prime ist die verbesserte Version von Mirage. Mirage ist ein agiler weiblicher Warframe, der auf Illusionen und Tricks aufbaut. Die Prime-Version besticht durch noch aufwändigeres Design. Der Killer-Kasper-Warframe sieht so noch mehr nach einem tödlichen Harlekin aus, als je zuvor.

Außerdem gibt es einen exzellenten Trailer voller Action zu Mirage Prime. Das Video steht den bisherigen Trailern im Spiel in nichts nach und zeigt, wie Mirage Prime ästhetisch ansprechend eine Horde Grineer-Klon-Soldaten niedermetzelt. Dazu gibt es erneut eine bedeutungsschwangere Erzählung, in der ihr weitere verstörende Detail-Fetzen zur Herkunft der Warframes erfahrt.

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Mirage Prime gibt es im Spiel als Beute für ausdauernden Grind. Ihr könnt sie aber direkt gegen Echtgeld via Prime-Access im Bundle mir den neuen Prime Waffen „Kogake Prime“ und „Akbolto Prime“ sowie einzigartigen Cosmetics kaufen.


Prime-Warframes sind nicht die einzigen Möglichkeiten, die bekannten Klassen in neuem Licht erstrahlen zu lassen. Fans können in Warframe neue Skins designen und dafür echtes Geld kassieren!

Black Desert bannt 574 Fisch-Botter, dabei ist AFK-Angeln erlaubt

Bei Black Desert hat man 574 Leute wegen der Nutzung von Angel-Bots gebannt, dabei ist das AFK-Fischen im Spiel eigentlich erlaubt und sogar vom Spiel vorgesehen.

Wenn man als Neuling Black Desert spielt, fällt einem nach wenigen Stunden auf, wie freundlich Black Desert mit AFK-Spielern umgeht. Es sind einige Mechanismen im Spiel, die es sogar ausdrücklich fördern, wenn Black Desert läuft, der Spieler aber selbst nicht am Rechner sitzt:

  • So laufen die Angestellten weiter ihre Routen und folgen ihren Routinen, solange man eingeloggt ist, generieren also passives Einkommen
  • auch kann der Spieler selbst auf einem Mount Strecken zurücklegen und steigert damit die Fähigkeiten seines Reittiers
  • und es ist sogar möglich, AFK zu angeln und da seinen Skill zu erhöhen und ein bisschen Geld zu machen

Diese AFK-Freundlichkeit von Black Desert liegt an der Herkunft des Spiels: Es kommt aus Südkorea, dort wird in Online-Cafés gespielt und Entwickler profitieren davon, wenn ihr Spiel dort Stunde um Stunde läuft, ob jemand davor sitzt, ist nicht so wichtig.

Die AFK-Freundlichkeit kennt aber Grenzen.

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AFK zwar erlaubt, aber Botten bietet Vorteile

Das AFK-Angeln ist deutlich langsamer und ineffizienter als das „richtige Angeln.“ Deshalb haben wohl offenbar seit einiger Zeit Spieler mit flexiblen Moralvorstellungen auf das Angeln mit einem Bot umgestellt – das geht dann deutlich schneller.

Das Angeln in Black Desert ist mit verschiedenen wichtigen Wirtschafts-Systemen verknüpft. Wie aus Kommentaren auf MMO-Seiten hervorgeht, wurden die Angel-Bots vor allem eingesetzt, um hochwertigen Fisch zu angeln, der etwa 300.000 Silber wert ist. Es gab aber auch die Chance, ein Relikt zu angeln, das man für über 1 Millionen Silber los wird.

Im Black-Desert Forum-gab es nun die Nachricht, dass 574 Besitzer solcher Angel-Bots gebannt wurden. Man hat sich extra viel Zeit gelassen, um sicher zu gehen, dass alle Banns berechtigt sind und einer Überprüfung standhalten.

blackdesertjapan

Angeln wichtiger Teil der Wirtschaft bei Item-Upgrades

Im Forum freuen sich viele Nutzer über diesen Bann, weil sie es nicht gut finden, wenn Spieler sich auf diesem Weg Vorteile verschaffen.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die Black Desert für eine künstliche Verknappung bestimmter Ressourcen im Bereich “Memory Fragment” und damit “Artisan’s Memory” verantwortlich machen, die Spieler wohl zu bestimmten Items im Cash-Shop treiben sollen. Da geht es um das Aufwerten von High-End-Items.

Das sind ineinander verzahnte Kreisläufe im Endgame von Black Desert: Das Fischen lieferte hier wichtige Ressourcen, die nun knapper zu werden drohen.


Mehr zu Black Desert:

Nach abertausend Stunden Grind ist die erste Level 63 in Black Desert

Der Reisende am Weihnachtsbaum – Destiny-Merch zu Weihnachten

“O du fröhliche” könnt Ihr dieses Jahr in einem Destiny-Weihnachtspullover singen, während Ihr Eure Destiny-Weihnachtskugeln betrachtet.

Weihnachten 2017 kommt mit großen Schritten auf uns zu und falls Ihr noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk für Eure Lieben (oder für Euch selbst) seid, habt Ihr nun die Möglichkeit, das Fest der Liebe im Destiny-Stil zu feiern.

Denn Numskull brachte allerhand offiziellen Destiny-Merch mit Weihnachts-Bezug auf den Markt. Bungie selbst bewirbt die Produkte als “exotischen Loot für Eure Weihnachts-Party”.

Drei Highlights stellen wir vor:

pulli

Ein Weihnachtspullover: Dieser kostet via Amazon rund 50 Euro. Im Zentrum ist das Motiv des Reisenden zu sehen. Auf den Ärmeln ist das Destiny-Logo abgebildet und eine Reihe Geister sind auch mit drauf.

kugeln

Weihnachtskugeln:

Für 19,99 Euro (via Amazon) gibt’s sechs Destiny-Kugeln, mit denen Ihr Euren Weihnachtsbaum schmücken könnt. Auf drei Kugeln sind die Symbole der Hüter-Klassen abgebildet, auf einer ist ein Geist und auf einer anderen ist das nicht sehr weihnachtliche “Die Dunkelheit hat dich erwischt”-Symbol.  Und eine Kugel stellt den Reisenden dar.

kerzen

Duftkerzen:

Für die sinnlichen Momente gibt’s 5 Duftkerzen im Angebot. Sie kosten stolze 40 Euro via Amazon, haben dafür aber “den Duft der Venus, der Erde, des Mondes, des Mars und des Grabschiffs”.

Numskull bietet noch viele weitere Destiny-Produkte an, wie Schlüsselanhänger, Tassen oder Bademäntel. Alle Angebote findet Ihr auf der Numskull-Seite. Dort findet Ihr Angebote mit weltweitem Versand.

Die hier dargestellten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Der Preis bleibt hiervon unberührt.

Das Winter-Event in Destiny 2 steht an

Auch Ingame wird’s weihnachtlich. Vom 19.12. bis zum 9.1. läuft das Winter-Event “Der Anbruch” in Destiny 2. Die Social-Spaces werden festlich geschmückt, man kann Schneeballschlachten veranstalten, neues Gear verdienen und zudem im Hexenkessel mit dem Licht um sich werfen.

Falls Ihr Euch schon mal in Stimmung bringen wollt – diese Musik ertönte letztes Jahr im Turm zum Anbruch:

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Alle Infos zum Anbruch in Destiny 2 könnt Ihr hier nachlesen.

Final Fantasy XIV verschenkt Bär, der fliegt und Geschenke schmeißt!

Final Fantasy XIV ist dafür bekannt, allerlei schöne Feste aus der realen Welt im Spiel unterzubringen. So gibt es neben Halloween und dem Valentinstag freilich Weihnachten. Das Fest der Freude ist hier als „Sternenlicht-Fest“ bekannt.

Final-Fantasy-XIV-Weihnachtsbaer-02

Wo in der echten Welt der Weihnachtsmann, das Christkind, Väterchen-Frost oder sonst wer vorbeischaut und Geschenke verteilt, präsentiert Final Fantasy XIV einen freigiebigen, fliegenden Bären!

Brumm, brumm, brumm, ich bin der Weihnachtsbär!

Final-Fantasy-XIV-Weihnachtsbaer-03

In Final Fantasy schaut ein waschechter Bär mit Weihnachtsmütze vorbei. Freilich kann der Bär fliegen und Geschenke durch die Gegend schmeißen. Die Präsente explodieren dann in einem Regen aus Glitter. So muss ein gelungenes Fest aussehen!

Final-Fantasy-XIV-Weihnachtsbaer-04

Das beste am fliegenden Weihnachts-Bären ist jedoch, dass er ein Mount ist! Ihr bekommt das Viech, wenn ihr euch zwischen dem 15. und dem 31. Dezember in Final Fantasy XIV einloggt und euch in Alt-Gridania bei Amh Garanjy in Mih Khettos Amphitheater einfindet.

Dort bekommt ihr dann eine spezielle Quest und am Ende gibt’s Belohnungen wie den fliegenden Sternenlicht-Bären, festliche Housing-Deko, herzhaftes Buff-Food und Weihnachtsmucke für euer Orchestrion.

Viel Spaß bei der Quest und fröhliches Sternenlicht-Fest!


In Final Fantasy XIV waren Barden zuletzt grausige Ohrenquäler. Mittlerweile gibt es aber ein paar Barden in FFXIV, die ordentlich rocken!

Quelle(n):
  1. GameSpot
  2. Square Enix

The Division: Händler-Reset am 16.12. – Die besten Angebote

Bei The Division ist heute, am 16.12., der große Händler-Reset (Vendor Reset). Welche Angebote lohnen sich?

In der Postapokalypse New Yorks ist derzeit das dritte Global-Event in vollem Gange. Indem Ihr Aktivitäten abschließt und so GE-Credits sammelt, könnt Ihr Euch Angriffs-Behälter kaufen, in denen geheime Gear-Sets enthalten sein können.

Da dieses “Classified Gear” die stärkste Rüstung im Spiel darstellt, verzichten wir in unserem Händler-Reset-Artikel darauf, Empfehlungen für “normale Rüstungsteile” zu geben. Denn im Endgame jagen die meisten Agenten nur noch die geheimen Sets.

Schauen wir, was es diese Woche Feines bei den Händlern gibt.

Empfehlenswerte Waffen nach dem Händler-Reset

  • Spezialausrüstungshändler: M700 Carbon mit Diszipliniert, Zerstörerisch und Erhöht
  • Verkäufer fortgeschrittener Waffen: M60 E4 Militärversion mit Präzise, Bösartig und Entschlossen
  • Camp Clinton: MG5, Infanterie-Version mit Fordernd, Räuberisch, Brutal
  • Camp Clinton: Pakhan mit Talentiert und Kompetent
  • The Last Call Safehouse: ACR mit Räuberisch, Sorgfältig und Kompetent
    division-acr

Die Mods nach dem Vendor Reset

  • Camp Clinton: Zieloptik VX-1 (12x) mit Kopfschussschaden, Crit-Schaden, Crit-Chance
  • Spezialausrüstungshändler: Robustes Mini-Reflex-Visier mit Crit-Chance, Crit-Schaden und Kopfschussschaden
  • Verkäufer fortgeschrittener Waffen: Laute Mündungsbremse mit Crit-Schaden, Kopfschussschaden und Präzision
  • The Cavern Safehouse: Schusswaffen-Mod mit Lebenspunkten (Stark!)
  • W 53rd St: Elektronik-Mod mit Fertigkeitenstärke
  • E 42nd St: Mod mit Bonus auf Ballistischer-Schild-Schadensminderung
  • DZ09: Erweitertes Magazin mit Crit-Damage und Crit-Chance

Das Angebot der speziellen Blaupausenhändler

Seit dem Update 1.8 gibt es zwei Blaupausenhändler. Jenen im Terminal und einen neuen Händler im Camp Clinton.

Die Blaupausen im Terminal:

  • M60 Klassik – LMG
  • Super 90 – Schrotflinte
  • Schusswaffen-Knieschoner
  • Ausdauer-Rucksack
  • Schwere Magazinfeder mit Feuerrate und zwei weiteren Boni
  • Vertikaler Griff – Laubgrün mit Optimale Reichweite und zwei weiteren Boni
  • Leistungsausstattungs-Mod
  • Elektronik-Ausstattungs-Mod

Im Camp Clinton lassen sich diese Blaupausen kaufen:

  • RPK-74 Klassik – LMG
  • M4 – Leichtversion – Sturmgewehr (Pflichtkauf für 1082 Phönix Credits!)
  • Holster
  • Schusswaffen-Weste
  • Hochgeschwindigkeitsmagazin mit Crit-Chance und zwei weiteren Boni
  • Mk4-M5A2-Visier (15x) mit Optimale Reichweite und zwei weiteren Boni
  • Ausdauer-Ausstattungs-Mod
  • Schusswaffen-Ausstattungs-Mod

Eine Übersicht aller Angebote gibt’s hier.


Schon gesehen? Das sind die besten Waffen in The Division seit dem Update 1.8.

Quelle(n):
  1. reddit

Toxischer Overwatch-Spieler wird von Jeff Kaplan bloßgestellt

Wer den Overwatch-Chef verarschen will, der kriegt seine Vergehen auf dem Silbertablett serviert. Die Spielerschaft amüsiert sich köstlich.

Das Meldesystem von Overwatch wurde mit dem letzten Patch 1.18 (PC) bzw. 2.24 (PS4, Xbox One) stark überarbeitet. Spieler erhalten nun eine Rückmeldung, wenn das Melden eines Spielers zu einer Strafe geführt hat.

Doch nicht alle sind damit zufrieden. Immer wieder gibt es Spieler, die im Forum lautstark betonen, dass sie zu unrecht gebannt wurden. Der beliebteste Grund ist in den letzten Wochen, dass man einen „Main“-Charakter habe und nur diesen spielen würde. Mitspieler empfänden diese „One Trick Ponies“ als störend und würden nur deswegen jemanden melden, obwohl das nicht von Blizzard gewollt ist.

Overwatch Winston Rage

Diese Ansicht vertrat auch CosmicGhost, der inzwischen 7 Mal vom Spiel ausgeschlossen wurde. In einem Forenpost betont er, dass er nichts Falsches getan habe und sogar freundlich bei Blizzard nachgefragt hätte, weshalb genau er gebannt wurde, damit er dieses Verhalten einstellen kann.

Sofort sprangen ihm einige Spieler helfend zur Seite, die erklärten, wie misslungen das Meldesystem sei und dass es zahllose Unschuldige wie Cosmic Ghost treffen würde.

Mehr als 220 Meldungen für Beleidigungen

Jeff Kaplan, der Game Director von Overwatch, schaltete sich persönlich ein und listete öffentlich auf, was genau zu den Accountstrafen geführt habe. Demnach hatte CosmicGhost mehr als 220 Meldungen für Beleidigungen erhalten. Kaplan überprüfte sogar, ob sie gerechtfertigt waren und zitierte aus den gemeldeten Chatverläufen:

  • Das Spiel interessiert mich jetzt einen [zensiert]
  • Du geisteskranker, süchtiger Nerd
  • Diese Community ist ignorant und wahnsinnig
  • Ich bin der einzige Grund, warum hier etwas Gutes geschieht
  • Guten Morgen, du verdammt traurige, dumme Generation
  • DAS HAT JA LANGE GEDAUERT FÜR DIESEN HAUFEN [zensiert]
Overwatch Torbjörn Comic

Darüber hinaus beschuldigte er immer wieder andere Spieler, dass diese Hacken würden, obwohl sie einfach gut gespielt haben.

Zu guter Letzt spammte er, wie es sich als Torbjörn-Main gehört, immer wieder den Chat mit Sätzen wie „TorbrbrbrbBrbrbrBrBrBRBBRBRBRBRbRBRBRbRB“ voll.

Die Community feiert dieses „Bloßstellen“ des Spielers ziemlich und findet es vollkommen gerechtfertigt, nachdem er förmlich darum bettelte, eine klare Antwort zu bekommen.

Overwatch Kaplan Trollface
Wrestle with Jeff, Prepare for Death.

Kaplan schloss mit den Worten ab:

„Unsere Community hat uns klar gesagt, dass Toxizität eines der größten Probleme ist, die im Spiel behoben werden müssen. Als Ergebnis daraus sind wir nun strenger und das heißt, dass Leute für schlechtes Benehmen schneller bestraft werden. Du fällst in diese Kategorie.“

Einmal mehr haben sich die Worte bewahrheitet: Wrestle with Jeff, prepare for death.


Habt ihr schon die neuen Skins vom Winterwunderland 2017 gesehen?