PUBG läuft wohl ziemlich mies auf Xbox One und Xbox One X

Der Hype-Titel PUBG ist zwar für die Xbox One und die Xbox One X erschienen, aber eine makellose Performance sollte man hier nicht erwarten. PlayerUnknown’s Battlegrounds fällt durch den Technik-Check der Experten. Die beklagen Frame-Einbrüche und schwache Texturen.

Die Hardware-Spezialisten von Digital Foundry haben sich den Xbox-Port von PUBG zur Brust genommen. Und die Befürchtungen vieler Spieler bestätigen sich.

PUBG ist schon auf dem PC ein ziemlich wackliger Titel. Der Port auf die Xbox One wurde jetzt mit Tempo durchgezogen, um den Hype nicht zu verpassen. Das alles zeigt sich wohl bei der Xbox-Version. Technisch ist die auf dem Stand eines Early-Access-Titels, den man nur mit viel Wohlwollen genießen kann und wenn man bereit ist, über technische Unzulänglichkeiten hinwegzusehen.

PUBG fällt mit Pauken und Trompeten durch den Performance-Check

Digital Foundry stellt fest:

  • auf der Xbox One hat der Titel Schwierigkeiten, konstant über 20 FPS zu bleiben
  • es fallen schwache Texturen auf und Pop-Ins
  • es läuft ruckelig und es kommt immer wieder aus dem Nichts zu Frame-Drops – so sei eine Jeep-Fahrt mit 30 FPS durch die Gegend stellenweise möglich, dann bricht die Performance aber ein, nur weil man ein Haus betritt oder jemand das Feuer eröffnet
  • es kommt zu Mikro-Rucklern
  • auch der Input-Lag bereitet Probleme

Große Unterschiede zwischen Xbox One und Xbox One X stellt man nicht fest: Zwar sehe PUBG auf der Xbox One X deutlich besser aus, aber auch hier kommt es zu willkürlichen Einbrüchen bei der Leistung. Gerade die Frame-Drops unter 20 findet man bei Digital Foundry eigentlich unverzeihlich.

Insgesamt ist der technische Teil von PlayerUnknown’s Battlegrounds mit Pauken und Trompeten durch den Technik-Check durchgefallen.

Konstante Frame-Rate würde schon helfen, aber Spaß macht der Titel trotzdem

Allerdings räumt Digital Foundry ein, dass PUBG trotz all dieser Schwächen immer noch ein interessanter und spannender Titel sei. Ähnlich wie bei ARK Survival Evolved sei das Grundkonzept von PUBG so stark, dass es trotz der Probleme funktioniert. Es mache einfach Spaß, das Game zu zocken.

Man müsse aber als Käufer wissen, worauf man sich hier einlässt.

Insgesamt zeigt man sich enttäuscht vom Port, vor allem da Microsoft selbst beteiligt war. Man hofft, dass PUBG zumindest eine stabile Framerate hinbekommt und empfiehlt in der Zwischenzeit Survival-Fans, sich doch mal Fortnite anzusehen.


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Autor(in)
Quelle(n): eurogamer

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