Einer der Chefs von Helldivers 2 hat in einem Gespräch offenbart, dass man für die Zukunft Koop-Missionen für 8 Spieler prüfe. Anpassbare Mechs und Fahrzeuge sind ebenfalls auf der Wunschliste.
Was ist das für ein Interview? In einer „demokratischen Konversation“, wie das Video auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Helldivers 2 genannt wird, beantwortet der leitende kreative Chef (Chief Creative Officer, kurz CCO) Johan Pilestedt Fragen aus der Community.
Das Entwicklerteam bei Arrowhead selbst versteht Helldivers 2 „als eine Plattform, die wachsen soll – vielleicht sogar in ein Sequel“. Die erste Frage betrifft daher Features, die so ein mögliches Sequel definieren könnten – wie auch immer das am Ende aussieht.
Hier seht ihr einen Trailer zu „Into the Unjust“, der neuesten Erweiterung für Helldivers 2:
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Helldivers 2 zeigt die neue Erweiterung „Into the Unjust“ im Trailer und führt die Spieler tief unter die Erde
Missionen für 8 Spieler, größere Karten und anpassbare Mechs
Was sagt der Entwickler über zukünftige Features? Pilestedt sagt, die Community habe bereits ein sehr gutes Gespür dafür, wohin Helldivers 2 gehen soll. Die von Fans gewünschten 8-Spieler-Missionen wären so ein Feature, das zum „Sequel-artigen“ Vorgehen der Entwickler passen würde.
Pilestedt nennt in diesem Zusammenhang auch größere Open-World-Karten, auf denen sich zwei Helldiver-Teams begegnen könnten. Zusammen wären sie dann in der Lage, sich größeren Herausforderungen zu stellen.
Ein weiteres Feature, über das die Entwickler nachdenken, sind Operationen, die sich auf andere Teams auswirken. „Alles, was den galaktischen Krieg und das Ausmaß des Konflikts, in dem sich die Spieler befinden, wirklich hervorhebt“, sagt Pilestedt.
Er selbst würde liebend gerne Mechs und Fahrzeuge anpassbar machen – etwa, indem man andere Waffenarme an seinen Mech schraubt. Über Upgrades wurde im Team ebenfalls diskutiert. Da es aber bereits unterschiedliche Mechs in Form von Stratagems im Spiel gibt, müsste man hierfür erst eine funktionierende Design-Lösung finden.
Das ganze Gespräch seht ihr hier:
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Woran arbeiten die Entwickler gerade? Der Fokus des Teams liegt aktuell darauf, das Spiel stabil zu machen. Man stehe vor einer hohen “Technical Debt”, die abgebaut werden müsse, bevor riesige neue Features kommen.
„Wir haben in letzter Zeit ein bisschen zu viele Updates veröffentlicht, bei denen wir so begeistert davon waren, den Spielern neue Inhalte und neue Erlebnisse zu liefern, dass wir nicht sorgfältig genug darauf geachtet haben, dass die Stabilität und Qualität der Veröffentlichung gut genug sind“, erklärt Pilestedt.
Minecrafthat seine Solo-Spieler kategorisch als „einsam“ bezeichnet – nur, um im gleichen Atemzug seine eigenen Server zu promoten. Die Empörung darüber ist groß.
Wie hat Minecraft seine Solo-Spieler beleidigt? Für Anstoß sorgte eine Benachrichtigung im Spiel, die mit dem Satz „One is the loneliest number“, also „Eins ist die einsamste Zahl“ beginnt – eine Anspielung auf die Anfangszeile aus Harry Nilssons Lied One.
„Hör auf, Realms alleine zu spielen wie so ein trauriger, umherwandernder Händler“, heißt es weiter. „Lade deine Freunde ein!“
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Minecraft: Launch-Trailer zeigt DLC zu Dragon Ball Z mit Goku
Minecraft will Realms Plus-Server verkaufen, beleidigt Spieler
Wozu das Ganze? Der eigentliche Grund für diese Benachrichtigung: Minecraft will Spieler dazu anregen, ein Abo abzuschließen. Minecraft Realms sind spezielle Multiplayer-Server, die plattformübergreifendes Spielen mit Spielern der gleichen Version ermöglichen. Es gibt separate Server für Bedrock und Java.
Das Abo für Minecraft Realms kostet 3,99 US-Dollar (3,39 Euro) pro Monat und lässt euch mit bis zu zwei weiteren Freunden spielen. Minecraft Realms Plus, das hier beworben wird, lässt euch für 7,99 US-Dollar (6,78 Euro) im Monat mit bis zu 10 weiteren Spielern zocken.
Was sagen Spieler dazu? Viele Spieler sind der Meinung, dass sich Minecraft-Entwickler Mojang hier deutlich im Ton vergriffen hat. Ein Reddit-Post des Nutzers Cautious-Surround340 auf r/Minecraft hat inzwischen 23.000 Upvotes und 1.000 Kommentare (Stand 25. Dezember, 10:45 Uhr).
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In seinem Post kritisiert der Nutzer den beleidigenden Ton der Nachricht und erhält sehr viel Zuspruch aus der Community in den Kommentaren:
„Das sollte definitiv besser formuliert werden oder ganz entfernt werden“, meint The-Chromosome auf Reddit. „Zahlende Kunden dafür zu verspotten, wie sie euer Spiel spielen – insbesondere dafür, dass sie alleine spielen – ist definitiv nicht die Art von Auftreten, das Minecraft vermitteln sollte.“
„Dass ein Videospiel buchstäblich Kinder beschämt, indem es mit dem Finger auf sie zeigt und darüber lacht, dass sie keine Freunde haben, ist ehrlich gesagt eines der unangenehmsten Dinge, die ich seit Langem gesehen habe“, schreibt Shatterfish auf Reddit.
„Ich habe so viele Stunden alleine gespielt. Wir sind ganz sicher ihre größte Zielgruppe. Sind wir etwa nicht gut genug?“, fragt lobster_claus auf Reddit
Der Reddit-Nutzer Halfiplier weist in einem Kommentar darauf hin, dass dieses Bashing gar nicht nötig wäre – Realms sei auch für Solo-Spieler interessant. „Realms ist buchstäblich der einfachste Weg, seine Welt plattformübergreifend zu spielen“, schreibt er auf Reddit. „Für ein Spiel, bei dem es ganz um ‘spiel auf deine Art’ geht, fühlt sich das aus völlig unnötigen Gründen seltsam bösartig an“
Die mexikanische Regierung hat im Zuge eines Wirtschaftspakets neue Steuern beschlossen, darunter eine für „gewalttätige Videospiele.“ Eine Woche, bevor sie inkrafttreten sollte, wurde die Steuer jedoch gekippt, weil sie einfach nicht durchsetzbar gewesen wäre, wie die Präsidentin erklärt.
Was war das für eine Steuer? Ursprünglich hat Mexiko eine Steuer von 8 % auf „gewalttätige Spiele“ geplant. Die sollte am 1. Januar 2026 wirksam werden. Verglichen wurde die Idee mit den „Sünden-Steuern“ auf bestimmte Luxusgüter wie Tabak und Süßgetränke.
„Der allgemeine Verkauf von Videospielen, die gewalttätige, extreme oder erwachsenen Inhalte enthalten und nicht für Personen unter 18 Jahren geeignet sind, sowie alle Provisionen für digitale Dienste, die Zugang zu solchen Spielen ermöglichen oder Downloads anbieten […] sollen unter die IEPS mit einer Rate von 8 % fallen.“
Warum ist die Steuer gekippt? Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum Pedro erklärte in einer Pressekonferenz (via GameReactor), dass es sehr schwierig sei, „zwischen Videospielen zu unterscheiden, die Gewalt beinhalten und solchen, die es nicht tun.“
Der Gesetzesentwurf stieß schon zuvor auf Probleme, weil etwa Dienste wie der Xbox Game Pass und PS Plus hier Sonderregelungen bräuchten. Die Präsidentin erklärt, das Gesetz habe zu viele Komplikationen – also werde man es ganz streichen und stattdessen eine Kultur des Friedens vorantreiben.
Die irrationale Angst vor Games ist uralt:
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Ein deutsches Video zeigt uns, wie erschreckend Videospiele vor 42 Jahren gesehen wurden auswählen
„Es ist fast 2026 und die Leute denken das immer noch“
Kritiker haben sich bereits zuvor über die Idee ausgelassen. Schließlich sei noch niemand durch The Last of Us kriminell geworden, hieß von der Opposition (via GameReactor). Auch auf Reddit liest man häufig Kopfschütteln über die Idee an sich.
Andere haken ein: Selbst, wenn man mit einer Zeitmaschine ins Jahr 5025 reisen würde, fände man im nuklearen Ödland immer noch Leute, die so etwas glauben würden.
Der Multiplayer-Shooter Warframe wurde ursprünglich schon 2013 veröffentlicht. In den 12 Jahren seit dem Release hat sich so einiges im Game getan. Das fällt jetzt auch den Spielern auf und sie feiern die Entwickler dafür.
Was haben die Spieler entdeckt? Auf Reddit hat ein Warframe-Spieler zwei Screenshots gepostet. Beide zeigen die gleiche In-Game-Struktur und sind scheinbar am gleichen Ort aufgenommen worden. Während die grundsätzlichen Elemente gleich sind, hat sich die Location allerdings im zweiten und aktuelleren Screenshot sehr stark verändert.
Auf dem ersten Bild ist eine Art Panzer im Wald zu sehen. Dieser steht neben einer Mauer sowie einer Rampe, rundherum wachsen hohe Bäume. Auf dem zweiten Bild findet man das gleiche Panzer-ähnliche Gerät. Allerdings ist es von Wurzeln bedeckt und eingewachsen.
Der größte Unterschied sind allerdings nicht die veränderte Spielwelt, sondern die Grafik. Während das ältere Bild noch leicht verwaschen mit flachen Texturen aussieht, glänzt der zweite Screenshot mit Detailvielfalt, überarbeiteten Strukturen und scharfer Grafik. Man sieht, wie sehr sich das Spiel seit dem Release verändert hat:
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Warframe zeigt neuen Trailer mit Werner Herzog in der Hauptrolle
12 Jahre Updates später: Digital Extreme hat sich übertroffen
Wie ist die Resonanz auf Reddit? Der Post mit dem Vergleich hat über 10.700 Upvotes und 226 Kommentare zum Zeitpunkt dieser News. Die Spieler zeigen sich insgesamt begeistert von den Veränderungen in den vergangenen 12 Jahren seit dem Release – nicht nur bei der Grafik.
CatoCanadian:Ich musste vor kurzem das Intro noch einmal spielen, um Cross-Save auf meinem PC zu ermöglichen. Es ist wirklich verrückt, wie sehr mich die erste Mission beeindruckt hat, obwohl ich erst seit Octavias Hymne dabei bin, weil sie so stark verbessert wurde.
Vireca:Ich bin diese Woche nach 10 Jahren Pause wieder zum Spiel zurückgekehrt und erinnere mich, an der Stelle im oberen Bild gewesen zu sein und eine Mission in den frühen Levels zu machen. Wenn das untere Bild denselben Planeten und dieselbe Kartenmission zeigt, ist das eine ziemliche Verbesserung.
Khirsah01:Ich bin immer noch erstaunt, wie sehr sich Digital Extreme bemüht, die Tiles auf dem neuesten Stand zu halten, und trotzdem wirken sie vertraut. Man verliert sich nicht, obwohl sie regelmäßig an die moderne Zeit angepasst werden.
T_E_R_A:Digital Extreme hat sich wirklich selbst übertroffen. Und ich gratuliere ihnen dafür.
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Neben dem Lob äußern die Spieler aber auch einige Wünsche. Zum Beispiel hätten sie gerne, dass die Tile-Sets der Erde überarbeitet werden. Mindestens ein Kommentator hätte gerne das Wallrunning zurück. Immer wieder kommt auch auf, dass es schwierig sei, 2025 mit dem Game zu starten.
Wo steht Warframe als Game aktuell? Zuletzt konnte Warframe laut SteamDB einen Spieleranstieg verzeichnen. Konkret sprang die Spielerzahl von über 60.000 noch im September auf über 175.000 im Dezember. Grund dafür ist der Release von Der Alte Frieden, dem aktuellen Update vom 10. Dezember 2025. Auf Steam steht das Game auch Review-seitig auf Sehr Positiv.
Auch wenn Warframe schon einige Jahre auf dem Buckel hat, scheint das Game auch heute noch einen Blick wert zu sein. Wenn ihr jetzt sagt, ihr wollt auch reinstarten und ähnlich wie ein paar der Kommentatoren auf Reddit noch Unterstützung braucht, findet ihr bei uns 13 Tipps für Warframe, die sich Anfänger und Rückkehrer merken sollten.
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Auf Steam und PS5könnt ihr euch aktuell ein echtes Meisterwerk zu einem ziemlich guten Preis abstauben.
Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Read Dead Redemption 2 (RDR2). Der Open-World-Hit von Rockstar Games, den Machern von GTA, erschien im Oktober 2018 für PS4 und Xbox One. Im Jahr darauf folgte der Release auf PC (Steam, Epic Games Store).
Das Western-Abenteuer gehört laut den Wertungen auf Metacritic zu den 10 besten Spielen aller Zeiten:
Mit einem Metascore von 97 (auf Basis von 99 Kritiker-Reviews) landet RDR2 auf Platz 9 der besten Spiele aller Zeiten
Schaut man sich die besten Spiele der letzten 10 Jahre an, landet das Spiel sogar auf Platz 2 hinter The Legend of Zelda: Breath of the Wild
Derzeit bekommt ihr Red Dead Redemption 2 im PS-Store und auf Steam für 14,99 €. Eine offizielle PS5-Version gibt es nicht, aber die PS4-Version ist auch auf der neueren Konsole spielbar. Das Angebot im PS-Store gilt noch bis zum 8. Januar 2026, das auf Steam bis zum 5. Januar.
Hier seht ihr Red Dead Redemption 2 im Trailer:
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Red Dead Redemption 2: Official Trailer
Fesselnde Western-Story in einer immersiven Spielwelt
Was macht das Spiel zu besonders? RDR2 erzählt die Geschichte von Arthur Morgan und der Van-der-Linde-Gang, die man bereits aus dem ersten Teil kennen könnte. Morgan ist aber nicht einfach nur ein Gesetzloser, der das schnelle Geld oder den Adrenalinkick sucht – er ist sanft, intelligent und emotional.
Red Dead Redemption 2 erzählt somit eine Geschichte, die vielen Spielern bis heute im Gedächtnis bleibt. „Arthurs Reise trifft härter als jede Schrotflinte“, schreibt Steam-Nutzer HARPRER in seiner Review zum Spiel. Aus Spoilergründen lässt sich aber nicht viel mehr sagen.
Noch dazu steckt die offene Spielwelt voller Details, die sie lebendig wirken lassen. Spieler amüsieren sich gerne darüber, dass sich bei Kälte selbst die Hoden ihres Pferdes im Spiel zusammenziehen – ein kleines Detail, das zum Meme geworden ist, aber auch sinnbildlich für den hohen Detailgrad der Spielwelt steht.
Neben der Kampagne, die definitiv das Herzstück des Spiels ausmacht, gibt es auch einen Multiplayer-Modus. Dieser ist bei weitem nicht so umfangreich wie GTA Online, bekam im Jahr 2025 aber unerwartet ein Update mit Robotern und Zombies – Fans haben seitdem wieder Hoffnung, dass mehr kommt.
Wie lange beschäftigt mich das Spiel? Allein für die Hauptstory dürft ihr mit rund 50 Stunden Spielzeit rechnen (laut howlongtobeat.com). Mit dem aktuellen Angebot zahlt ihr pro Stunde Spielzeit also nur knapp 30 Cent – wenn ihr euch nur für die Hauptgeschichte interessiert.
Inklusive Nebenaktivitäten könnt ihr dann schon mit rund 84 Stunden rechnen. Wer alles gesehen und erlebt haben will, der kratzt an den 200 Stunden. Mit RDR2 seid ihr also eine gute Weile beschäftigt.
Idle Games werden oft nicht wirklich ernst genommen. Doch das völlig zu Unrecht, findet MeinMMO-Autorin Linda Baumgartl. Das Genre fasziniert sie wie kaum ein anderes, und hilft ihr sogar beim Lernen.
Alles begann als Witz. 2002 veröffentlichte der Entwickler Eric Fredricksen ein Spiel namens Progress Quest, das heute als erstes Idle Game gilt. Die Inspiration waren klassische MMORPGs, vor allem das Spiel EverQuest. In MMORPGs jagt man bekanntlich immer besseren Charakter-Werten, immer besserem Loot und immer höher werdenden Zahlen hinterher. Und das selbst dann, wenn die Quests eher generisch und das Kampf-System automatisiert sind.
Das wollte Fredricksen auf die Spitze treiben.
In seinem Spiel konnte man nichts weiter tun, als einen Charakter anzulegen. Danach spielte sich das Spiel völlig alleine. In einem einfachen Textmenü konnte man zuschauen, wie der Charakter levelt, Quests abschließt und Items sammelt. Weiter nichts.
Doch es kam wie es kommen musste: Leute fanden an diesem Spiel, das ja eigentlich nur eine Parodie sein sollte, tatsächlich Gefallen. In den kommenden Jahren erschienen dann immer mehr solcher automatischen Spiele, häufig ebenfalls mit satirischem Charakter. Irgendwann gab es sogar eine Parodie auf die Parodie, Anti-Idle, in dem es einfach darum ging, etwas zu tun.
Den Durchbruch erreichte das Genre dann 2013 mit Cookie Clicker, das bis heute eines der erfolgreichsten Idle Games auf dem Markt ist.
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Melvor Idle nimmt die Elemente klassischer MMOs, und bricht sie auf ein Minimum runter
Spiele ohne Spielen – Was soll das?
Bevor wir uns anschauen, was an Idle Games so interessant ist, sollten wir erst einmal klären, was das überhaupt ist. Idle Games (zu dt. so viel wie „Leerlauf-Spiele“), auch Clicker Games genannt, sind grob gesagt Spiele, in denen Fortschritt passiert, ohne dass eine Interaktion vom Spieler nötig ist. Typische Merkmale sind:
Automatischer Fortschritt: Das Spiel generiert automatisch Ressourcen. Häufig sogar, wenn das Spiel geschlossen ist.
Einfache Mechaniken: Die Spieler-Interaktion sind sehr simpel und beschränken sich oft auf stumpfes Klicken.
Upgrades: Spieler können Upgrades erwerben, um mehr Ressourcen zu generieren und im Spiel voranzukommen.
Große Zahlen: Typisch sind auch enorm hohe Zahlen, die exponentiell in die Höhe schießen.
Selbst wenn Spieler also grundlegend mit dem Spiel interagieren können, liegt der Sinn von Idle Games darin, sie nebenher laufen zu lassen. Das „Gameplay“ besteht also im Grunde aus Warten.
Aber warum spielt man ein Spiel, das man spielt, indem man nicht spielt? Das klingt irgendwie ein bisschen widersprüchlich. Ich persönlich finde jedoch gerade diesen Aspekt so interessant. Andere Spiele haben die Möglichkeit, mit Dingen wie Grafik, Charakteren, Story, actionreichem Gameplay oder großen Spielwelten zu überzeugen. In Idle Games gibt es das in der Regel alles nicht. Sie sind die Essenz von Videospielen, der kleinste gemeinsame Nenner, der übrigbleibt, wenn man alles andere wegstreicht. Ein gutes Idle Game schafft es, ohne viel Schnickschnack fesselnd zu sein. Mit simplen Mechaniken, die trotzdem Spaß machen.
Ein Klick, ein Keks – einfacher geht es kaum.
Aber warum funktioniert das überhaupt? Einfach gesagt: Weil Menschen Belohnungen lieben. Sobald wir im Spiel eine Belohnung erhalten, schüttet unser Gehirn Dopamin aus, wir fühlen uns gut und sind motiviert, weiterzuspielen. Idle Games triggern unser Belohnungssystem quasi permanent und ohne Risiko. Denn anders als in vielen anderen Spielen gibt es kaum Möglichkeiten zu scheitern. Der Fortschritt läuft immer automatisch weiter.
Man könnte also denken, dass Idle Games primär von „Gelegenheitsspielern“ gespielt werden, die mit Gaming sonst nicht viel am Hut haben. Tatsächlich ist aber das Gegenteil der Fall (via quanticfountry.com). Vor allem Menschen, die ohnehin viel zocken, scheinen eine Affinität zu Idle und Clicker Games zu haben. Wir lieben es einfach, Zahlen beim Wachsen zuzuschauen. Mehr Stats, mehr Ressourcen, mehr Fortschritt! Für den Dopamin-Kick ist unserem Gehirn dabei sogar relativ egal, ob wir uns sie Belohnung durch aktives Tun verdient, oder einfach so präsentiert bekommen.
Perfekt für Gamer mit wenig Zeit
Egal ob wegen Schule, Ausbildung, Studium, Beruf oder Haushalt – wir alle kennen vermutlich das Gefühl, einfach nicht genug Zeit zum Zocken übrigzuhaben. Hier liegt für mich der mit Abstand größte Vorteil von Idle Games. Sie machen Spaß, ohne zu viel Zeit zu kosten.
Natürlich kann man auch viele andere Spiele öffnen, fünf Minuten spielen, und dann wieder schließen. Aber meist kommt man dann nicht besonders weit und ist schnell frustriert. Idler hingegen sind gerade darauf ausgelegt, nur in kurzen Etappen gespielt werden zu können. Ich muss nicht tagelang grinden, um den nächsten großen Erfolg zu erzielen. Ich kann einfach warten, meinen Pflichten nachgehen und mich dann beim nächsten Login darüber freuen, ein fettes neues Upgrade zu kaufen.
Versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Ich liebe es aktiv zu zocken. Und ich liebe grindy Spiele. Aber ich finde es trotzdem toll, eine Alternative zu haben, wenn ich mal nicht so viel Zeit aufbringen kann oder möchte. Mit ihrer Flexibilität eignen sie sich darüber hinaus perfekt als Handy-Spiel für unterwegs. Auf der Bahnfahrt kurz seinen Fortschritt checken, ein paar Upgrades kaufen und die App an der nächsten Haltestelle wieder schließen – alles kein Problem.
Viele Idle Games bieten heute außerdem deutlich mehr Inhalt, als man es vielleicht erwarten würde. Nicht selten dachte ich, ich hätte einen Idler komplett durchschaut, nur um plötzlich eine neue Ebene präsentiert zu bekommen, die alles über den Haufen warf. Auch müssen wir uns heute nicht mehr damit begnügen, passiv ein paar Balken zu beobachten. Es gibt Spiele mit Level-Bäumen, Charakterklassen, zahlreichen Item-Builds, Quests und Herausforderungen. All das zu erforschen, zu managen und freizuschalten kann einen durchaus auch für längere Zeit aktiv beschäftigen. Nur das längere Grinden passiert dann eben automatisch.
In Idle Wizard könnt ihr verschiedene Klassen spielen, die andere Herangehensweisen fordern.
Idle Games helfen mir sogar beim Lernen
Vielleicht habt ihr schon mal etwas von Apps und Spielen gehört, die dabei helfen, produktiver zu sein. Das klingt im ersten Moment etwas komisch, aber ich verwende dafür tatsächlich am liebsten „normale“ Idle Games. Konkret funktioniert das System so:
Zunächst braucht ihr ein Idle Game, bei dem ihr manuell Aufgaben zum Ideln an- und ausschalten könnt. Ich benutze dafür am liebsten Melvor Idle.
Die Idee ist, dass ihr das Spiel nur laufen lassen dürft, während ihr lernt bzw. der Aufgabe nachgeht, zu der ihr euch motivieren wollt. Sobald ihr nicht mehr produktiv seid, müsst ihr auch das Ideln pausieren.
Mich hat dieses System durch einige unliebsame Klausuren gebracht, bei denen es mir sonst schwergefallen ist, mit dem Lernen anzufangen. Bei längeren Lern-Sitzungen bietet es sich außerdem an, immer nach einer gewissen Zeit Pause zu machen, in der man dann den Fortschritt im Spiel begutachten kann. Dadurch bekommt man direkt einen Belohnungseffekt für seine Arbeit, was gerade beim Lernen sehr hilfreich ist, da hier die Belohnung (gute Note) sonst erst viel später eintreten würde.
Wie in jedem Genre gibt es natürlich auch bei Idle Games gute und eher nicht so gute Vertreter. Gerade im Mobile-Bereich wirken viele Idler leider wie ein liebloser Versuch, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld durch Mikrotransaktionen zu verdienen. Viele Titel sind zum Glück erstmal kostenlos oder recht günstig zu erwerben. Man kann also zumindest ohne große Verluste Spiele antesten. Hier eine kurze Auswahl meiner persönlichen Favoriten:
Bäume fällt man hier per Textbox. (Melvor Idle)Für die großen Bosse sollte man besser gut gelevelt sein. (IdleOn)Viele, viele bunte Kreise. (Revolution Idle)Hier kann man seinen Laden nach Lust und Laune einrichten. (Shop Titans)
Zu meinen persönlichen Favoriten gehören:
Melvor Idle (Steam | Mobile | Webbrowser) : Ein klassisches Fantasy-RPG, inspiriert von RuneScape. Kostenpflichtig, aber dafür keine Mikrotransaktionen.
IdleOn (Steam | Mobile | Webbrowser): Ein MMORPG in Idle-Form, perfekt für alle Fans des Genres. Hat für einen Idler recht viel Interaktion.
Revolution Idle (Steam | Mobile): Zahlen werden höher, bunte Kreise drehen sich schneller, das Gehirn freut sich. Besonders viel Spaß macht es, die Errungenschaften zu knacken, was teilweise gar nicht so einfach ist.
Shop Titans (Steam | Mobile): Hier errichtet ihr euren eigenen Fantasy-Laden. Schönes Setting, es geht allerdings in Richtung „typisches Handy-Spiel“ mit Energie-Begrenzung und Mikrotransaktionen.
Auch den satirischen und kritischen Ton hat das Genre der Idle Games bis heute nicht verloren. Ein besonders gutes Beispiel hierfür ist The Longing. Hier spielt ihr einen Schatten, der tief in einem Höhlensystem haust und 400 Tage lang auf die Rückkehr seines Königs warten muss. Um das zu erreichen, könnt ihr nichts weiter tun, als zu warten – 400 echte Tage lang. Keine Beschleunigung, keine Tricks, keine Abkürzungen. Der Entwickler wollte damit einen Kontrast zu den energiegeladenen und überstimulierenden Spielen setzen, die es heutzutage häufig gibt. The Longing hat es daher auch auf die MeinMMO-Liste der 15 kreativsten und ungewöhnlichsten Spielideen geschafft: Top 15 der ungewöhnlichsten Spiele, die euch mit kreativen Mechaniken überraschen
Für WoW gibt es bald die 11. Erweiterung für das Game, dessen erste Features wie das Housing jetzt schon angetestet werden können. Auf Reddit postete ein Nutzer aber ein Bild, dass die Community in absolute Nostalgie für die allererste Erweiterung versetzt.
Was ist das für ein Bild? Im Reddit zu WoW Classic postete DN6666 einen Screenshot aus einer 19 Jahre alten Windows-Version. Zu sehen ist das Fenster World of Warcraft v1.12.1.5875, das vermutlich auf Windows XP angezeigt wird: Das Start-Fenster von World of Warcraft 2006 mit der Werbung für die am 16. Januar 2007 erscheinende Erweiterung Burning Crusade.
Das Bild wurde mittlerweile über 2300 Mal geupvotet und es hat über 150 Kommentare erhalten. Darin schwelgen die Spieler in Nostalgie. Die einen feiern die gute Zeit, die sie damals hatten. Andere wünschen sich diesen Launcher zurück, da dieser noch kein Schaufenster für alle möglichen mit Echtgeld kaufbaren In-Game-Gegenstände gewesen sei.
Hier könnt ihr den Ankündigungstrailer für Burning Crusade in WoW Classic sehen:
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2021 brachte WoW Classic die erste Erweiterung Burning Crusade zurück
Original-Launcher von WoW: Burning Crusade löst Tränen, aber auch Frust aus
Wie reagieren die Spieler? In den Kommentaren schwelgen viele WoWler in Nostalgie. Reddit-Nutzer mrvalrek zum Beispiel schreibt, Danke, jetzt weine ich. shadedren wiederum meint, er habe noch die Release-Box Zuhause. Redditor _Keelo_ schreibt: Bring mich dahin zurück. Alter, die Tage, an denen du eine CD-Installaion überwachen musstest für nen kompletten Tag waren so super, wenn ich daran denke.
Der am meisten geupvotete Kommentar ist von SpectresCreed. Er schreibt, er vermisse die alten Launcher und Installationsprogramme. Die Diskussion darunter geht aber nicht nur in eine ähnliche, nostalgische Richtung. Unter anderem LysanderBelmont meint, Ja, denn damals waren Launcher und Installationsprogramme noch keine verdammten Ladenfronten.
garlicroastedpotato schreibt, er habe zwei Wochen lang darauf warten müssen, dass die Erweiterung per Post bei ihm ankommt. Dem entgegen stellt Desuexss, dass er sich in Eiseskälte für das Add-On angestellt habe.
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Wie kam Burning Crusade damals an? Tatsächlich hat Burning Crusade auf Metacritic bis heute einen Score von 91 und eine Nutzerbewertung von 8.2. Gelobt wurden damals die neuen Areale und die neuen Völker, wie die Blutelfen. Auch die neuen Monster seien klasse.
Zum Launch hat es aber wohl so einige Probleme gegeben. Laut WoWHead.com hätte die Erweiterung zum Release mit Server-Probleme und Abstürzen gekämpft. Gleichzeitig sei das Add-On zum damaligen Zeitpunkt aber das sich am schnellsten verkaufende Videospiel aller Zeiten gewesen. Seit 2007 gibt es Burning Crusade auch in WoW Classic und hat damals MeinMMO-Redakteur Benedikt Grothaus schwer beeindruckt.
Retail World of Warcraft bringt 2026 die dann schon 11 Erweiterung Midnight raus. Erste Features sind bereits spielbar, darunter unter anderem eine abgespeckte Version des Spieler-Housings. MeinMMO-Dämonin Cortyn hat sich die letzten Wochen schwer damit beschäftigt: Ich habe 2 Wochen nur am Housing in WoW gesessen – Das ist das Ergebnis
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Erst am 16. Dezember 2025 ging Patch 7.4 für Final Fantasy XIV live, prall gefüllt mit neuen Raids und Quests. Das Highlight ist allerdings eine neue geheimnisvolle Kreatur, um die sich innerhalb von nicht einmal zwei Tagen ein Kult geformt hat.
Was für eine Kreatur ist das? Die mit Patch 7.4 implementierte Kreatur spawnt im westlichen Hochland von Coerthas. Es sieht ähnlich aus wie der Level-50-Jagdboss Schneebock:
Es hat den Körperbau einer Gazelle oder eines Steinbocks, mit langem Hals, Schweif und Ohren. Im Gegensatz zum Schneebock ist dieser Mob allerdings Level 1 und trägt auch keinen Namen. Es hat sogar vermutlich nicht einmal mehr als 40 Lebenspunkte.
Das Geheimnis rund um dieses Wesen scheint die Spieler mehr zu begeistern als die Menge an frischen Inhalten, die zeitgleich online gingen. Rund um das Tier sammeln sich die Charaktere, emoten und schimpfen mit jedem, der es bekämpft. Aber was genau es ist, kann aktuell niemand sagen.
Update vom 26.12.2025: Laut mehreren Posts über unter anderem Reddit wurde die Kreatur am 25. Dezember 2025 aus Final Fantasy XIV raus gepatcht.
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Final Fantasy XIV: Rockiger Trailer zu „Into the Mist“ stimmt auf Patch 7.4 ein
Spieler feiern neuen Mob, aber kennen nicht mal den Namen
Wie geht die Community damit um? Die Spielerschaft von Final Fantasy XIV ist aktuell wild am Spekulieren, was hinter dem wilden, unbenannten Mob stecken könnte. Auf Reddit berichtet BK_0000 zum Beispiel, dass er herausfinden wollte, wie stark der Gegner ist. Für den Angriff hat er aber von einem anderen Spieler Ärger bekommen.
Auf X.com postete @LeoFreeze den Mob und gab später ein Update: Sie haben versucht, das Monster dazu zu bringen, Spieler zu töten – damit es hochlevelt. Ob es geklappt hat, schreibt der Poster aber nicht.
In einem anderen Post auf Reddit fragt CatStarwind, ob man dem Tier schon seinen Respekt gezollt hätte. In den Kommentaren holt das der ein oder andere nach und lässt dabei immer einen Platzhalter für den ja unbenannten Mob:
WimRorld:Jedes Mal, wenn ich durch die westlichen Hochlande von Coerthas komme, für eine Quest, stelle ich sicher, dass ich meinen höchsten Respekt dem zolle. Hoch lebe unser Retter, .
Odrareg17:Hoch lebe das .
weavejer261:Wir lieben dich .
Reddit-Nutzer Kyseraphym weißt zudemdarauf hinn, dass es ausgerechnet in den westlichen Hochlanden von Coerthas zum Launch der ersten Erweiterung Heavensward ein ähnliches Phänomengab –- den Himmelsbären:
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Was könntedahinterstecken?? Tatsächlich geistert besonders eine Theorie durch Social Media: Der unbenannte Mob könnte mit der für 7.5 angekündigten neuen Klasse Beastmaster zusammenhängen (via The Gamer). Dabei handelt es sich um einen besonderen Job, ähnlich wie dem Blaumagier.
Während der Blaumagier Mobs besiegen muss, um deren Fähigkeiten zu erlernen, liegt der Fokus des Beastmasters auf dem Fangen von Mobs. Diese können dann in den Kampf geschickt werden. Ein vermutlich Pokémon oder Palworld ähnliches System.
Der Level-1-Mob könnte laut den Theorien aus Versehen mit 7.4 livegegangen sein. Damit wäre es ein fangbares Biest für den Beastmaster oder zumindest ein Platzhalter für ein anderes. Ob der Mob noch länger im Spiel bleiben wird, ist allerdings nicht gesichert. Vielleicht finden die Entwickler den Hype lustig und nehmen den Mob nicht raus. MeinMMO-Redakteur Alexander Mehrwald hat einige andere neuen Inhalte des Patches angezockt und ist tatsächlich sehr positiv gestimmt: Die neuen Inhalte von Final Fantasy XIV schaffen bei mir das, was die ganze Erweiterung bisher nicht konnte: Sie machen Lust auf mehr
In den 2010ern war YouTube noch eine neue Plattform, auf der es schwieriger war, Geld zu verdienen. Videos wurden hauptsächlich aus Spaß erstellt, ohne eine monetäre Absicht. Schließlich änderte sich das jedoch und heutzutage ist Werbung auf YouTube in den verschiedensten Formen ganz normal.
Was war damals bei YouTube anders? Die Plattform YouTube wurde in 2005 erstellt und war in den 2010ern immer noch ziemlich neu. Zu den ersten YouTubern im US-amerikanischen Bereich gehörte beispielsweise das Duo Smosh.
Auch in Deutschland kam YouTube an und die ersten deutschen Creator machten sich auf der Plattform breit. Zu den hiesigen Pionieren gehören zum Beispiel Y-Titty, Gronkh oder iBlali, damals noch als Aligator1024.
Eins war damals aber noch nicht weit verbreitet: Die Möglichkeit, auf YouTube das große Geld zu machen. In 2010 fand der deutsche Let’s Player GermanLetsPlay jedoch eine Chance, doch Geld mit seinen Gaming-Videos zu verdienen. Dafür erntete er seinerzeit viel Kritik aus der Community. Auch die Gruppe Y-Titty war in einer ähnlichen Situation, als sie 2014 auf YouTube wegen Schleichwerbung verdächtigt worden waren.
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HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute
Als Werbung noch geächtet wurde
Was sorgte bei GermanLetsPlay für einen Aufreger? Der Let’s Player GermanLetsPlay war in den 2010ern einer der größten Creator auf YouTube. Für Let’s Player war es aber, im Vergleich zu Kanälen mit anderen Inhalten, viel schwieriger, in das schon damals existierende YouTube-Partnerprogramm aufgenommen zu werden.
GermanLetsPlay war zwar als einer der ersten Let’s Player in das Partner-Programm aufgenommen worden, doch hatte er noch eine andere Idee, seine Videos zusätzlich zu monetarisieren. Er erstellte eine eigene Website, auf der seine Let’s Plays hochlud und Werbung schaltete. Er animierte seine Zuschauer dazu, lieber die Videos auf seiner Website zu schauen, damit er so weiteres Geld verdienen konnte.
Das kam in der YouTube-Community nicht sehr gut an. In seinem YouTube-Video berichtet der YouTuber Viktor „iBlali“ von der negativen Stimmung, die damals rund um GermanLetsPlay herrschte. Besonders andere Creator kritisierten GermanLetsPlay für seine Aktion.
Für genauere Informationen und iBlalis Sicht der Dinge könnt ihr das YouTube-Video von ihm schauen:
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Wie sorgte Y-Titty damals für Aufregung? Im Jahr 2014 waren Placements für Produkte nicht sehr weit verbreitet. Innerhalb der Community war sowas eher geächtet, da schnell das Narrativ entstand, man würde sich für Produkte verkaufen.
Das Comedy-Trio Y-Titty stand im Jahr 2014 unter dem Verdacht der Schleichwerbung. Immer wieder sollen prominent Produkte von beispielsweise Samsung oder McDonald’s in die Videos eingebaut worden sein, ohne eine entsprechende Kennzeichnung. Die Landesmedienanstalten nahmen sich dem Fall damals an, wie DER SPIEGEL zu der Zeit berichtete.
Am Ende kam es zu keiner großen Geldstrafe oder ähnlichem, doch es fand eine Art Umschwung statt. YouTuber waren zukünftig angewiesen, die Werbung ordnungsgemäß mit „Unterstützt durch Produktplatzierungen“ oder „Werbung“ zu kennzeichnen.
Werbung gehört heutzutage zu YouTube dazu
Wie ist es heute? Heutzutage ist es auf YouTube ganz normal, mit Werbung Geld zu verdienen. Entweder lassen Content Creator ihre Videos auf YouTube direkt monetarisieren und sich das Geld von der Plattform auszahlen oder es gibt Placements in Videos.
Einige Creator sind sogar durch ihre aufwendigen Produktionen darauf angewiesen, regelmäßig Sponsoren in ihren Videos zu haben. Beispielsweise haben Creator wie Tomatolix und Simplicissimus immer mindestens einen Werbepartner in ihren Videos.
In einem seiner Videos ist der YouTuber Tomatolix einen Tag als Pilot unterwegs (Screenshot Quelle: YouTube).
In die Dreharbeiten von seinen Dokumentationen fließt viel Geld, was Tomatolix häufig nur mit Sponsoren, nicht aber alleine durch Werbeeinnahmen finanzieren kann.
Man sieht also: Es hat sich viel geändert in der YouTube-Community. Was damals noch mit einem kritischen Auge, sowohl von außen als auch in den Communitys innerhalb von YouTube, gesehen wurde, ist heutzutage Standard.
Wer den RPG-Kracher Disco Elysium noch nicht besitzt, sollte jetzt zuschlagen. Denn für wenige Stunden gibt es das Spiel noch kostenlos.
Wer das schöne Weihnachtsgeld nicht direkt verprassen will und dennoch das eine oder andere neue Spiel haben will, sollte jetzt den Epic Games Launcher starten. Denn dort gibt es heute das RPG „Disco Elysium“ vollkommen kostenlos. Das Spiel ist extrem beliebt – und das zurecht. Denn wer auf immersive Stories mit tollen Charakteren und tiefgründigen Dialogen steht, der kommt bei dem Spiel voll auf seine Kosten (auch, wenn es umsonst ist!).
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DISCO ELYSIUM – Launch Trailer
Worum geht es in Disco Elysium? Ihr schlüpft in die Rolle eines Detektives und müsst innerhalb eures Stadtviertels verschiedene Fälle aufklären. Wobei „müssen“ vielleicht übertrieben ist – denn ihr könnt auch einfach mal ein Auge zudrücken.
Dabei formt ihr die Geschichte mit euren Entscheidungen. Versucht ihr, jeder Straftat genau auf den Grund zu gehen und absolut jeden Bösewicht hinter Gittern zu bringen – egal wie gut oder nachvollziehbar seine Motivation vielleicht war? Lasst ihr euch von Bestechungsgeldern schmieren und werft eure Moral über Bord? Je nachdem, was für Entscheidungen ihr fällt, nehmen Teile der Story ganz andere Wege.
Dazu kommt, dass ihr 24 verschiedene Charakterwerte besitzt – und je nachdem, worauf ihr euren Fokus legt, stehen euch bestimmte Möglichkeiten zur Verfügung und andere kommen nicht infrage.
Disco Elysium umsonst – aber nur noch bis 17:00 Uhr
Wie bekommt man Disco Elysium umsonst? Der Epic Games Store veranstaltet rund um die Feiertage ein Aktion, bei der jeden Tag ein anderes Spiel kostenlos angeboten wird. Selbst, wenn ihr gar nichts kauft, könnt ihr das aktuelle Spiel am jeweiligen Tag in eure Bibliothek aufnehmen und besitzt es dann – für immer. Es entstehen also keine Kosten und ihr kommt in den Genuss einiger kostenloser Spiele. Hier geht es zu Disco Elysium im Epic Games Store.
Aktuell ist das „Disco Elysium“, aber nur noch bis zum 26.12.2026 um 17:00 Uhr – also heute Nachmittag. Wer das Spiel haben will, sollte den Epic Games Launcher starten und Disco Elysium rasch einpacken.
Falls ihr das Angebot verpasst habt und diese Artikel erst zu spät bemerkt habt – keine Sorge. Falls ihr Lust auf Disco Elysium habt, ist das Spiel auch gerade auf Steam drastisch reduziert, nämlich um satte 90 %. Für nur 4 € könnt ihr euch das RPG dort noch bis zum 5. Januar sichern, wenn ihr eure Chance im Epic Games Store verpasst haben solltet.
Für wen eignet sich Disco Elysium? Disco Elysium eignet sich für alle, die Spaß an RPGs mit immersiver und detailreicher Story haben und gerne längeren (auf Englisch vertonten) Dialogen folgen. Außerdem haben Entscheidungen eine große Tragweite im Spiel und je nachdem, welche Fähigkeiten ihr eurem Charakter spendiert, können die Ereignisse im Spiel anders verlaufen und unterschiedliche Wege führen zum Ziel. Ein wenig Forscherdrang und Freude an Detektivarbeit solltet ihr auch mitbringen.
Wer kann mit Disco Elysium nichts anfangen? Wer mit langen Texten nichts anfangen kann und dauerhaft Action in Form von Kämpfen haben will, der wird mit Disco Elysium vermutlich nicht so viel Freude haben. Auch wenn es ein isometrisches RPG ist, sind Kämpfe eher die Ausnahme und vor allem soziale Interaktionen stehen im Vordergrund. Zwar hat Disco Elysium deutsche Texte, die Stimmen sind aber nur auf Englisch verfügbar.
Stranger Things geht mit Staffel 5 auf Netflix in das große Finale. In diesem Artikel erfahrt ihr, wann die neuen Folgen der Serie erscheinen und wie viele es geben wird.
Wann erscheint Folge 8 von Stranger Things Staffel 5? Die nächste Folge der beliebten Netflix-Serie startet am 01. Januar 2026 ab 02:00 Uhr morgens.
Anders als bei vergangenen Staffeln von Stranger Things werden die neuen Folgen weder in einem Stück noch in zwei Parts veröffentlicht. Stattdessen hat sich der Streaming-Dienst dazu entschieden, die letzte Staffel in gleich drei Parts aufzuteilen.
Wie viele Folgen gibt es insgesamt? Stranger Things Staffel 5 wird über acht Episoden verfügen.
Wie viele Folgen erscheinen am 01. Januar 2026? An diesem Tag releast mit Folge 8 die letzte Folge der 5. Staffel. Das ist auch das Finale von Stranger Things.
Was bedeutet das für die Zuschauer? In erster Linie, dass die letzte Staffel zum Release nicht in einem Stück geschaut werden kann. Im Unterschied zu den bisherigen Staffeln wird zudem die letzte Folge ausgelagert und an einem eigenen Termin veröffentlicht.
Hier seht ihr den Trailer zur finalen Staffel von Stranger Things:
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Mit Stranger Things Staffel 5 geht die beliebte Hit-Serie von Netflix zu Ende
Die Handlung von Stranger Things Staffel 5
Achtung Spoiler: Im folgenden Teil geht es um die Geschichte der finalen Staffel von Stranger Things. Ihr seid gewarnt.
Worum geht es in Stranger Things Staffel 5? Das große Finale nimmt die Fäden der 4. Staffel auf und soll die Geschichte zu einem konsequenten Ende führen. Dabei soll es vor allem dem großen Antagonisten Vecna an den Kragen gehen, der in Staffel 4 eingeführt wurde.
Dieser hat bereits eindrucksvoll bewiesen, wie gefährlich er sein kann, als etwa Max ihm begegnete und es nur knapp überlebte. Die Gruppe rund um die nun deutlich älter gewordenen Kids aus Hawkings wollen den nun geschwächten Vecna endgültig erledigen. Denn das Upside Down dringt immer weiter in ihre Welt ein, seit der Riss dazwischen komplett offen ist.
Besonders Eleven wird dabei im Fokus stehen, die dank ihrer Kräfte die besten Chancen gegen den Oberbösewicht hat. Die finale Staffel soll dabei viele offene Fragen klären, etwa, was das Upside Down eigentlich ist. Das haben die beiden Showrunner, Matt und Ross Duffer in einem Interview mit Entertainment Weekly bestätigt.
Die Trailer geben bereits einen Vorgeschmack auf das Finale und zeigen, dass es auch in Staffel 5 wieder ziemlich düster wird. Freut ihr euch darauf? Was sind eure Gedanken zu Stranger Things? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Alle weiteren Infos zur Serie findet ihr auf MeinMMO: Stranger Things Staffel 5: Release, Trailer und Folgen – Alles zum Finale der Netflix-Serie
Wer mit Warhammer 40.000 anfängt, steht erst einmal vor der Wahl, welche Fraktion er eigentlich spielen soll – zumindest im Tabletop. Ein Nutzer hat sich für Chaos entschieden, schielt nun aber zu den Adepta Sororitas und will wissen, was die so toll macht. Die Community der Sisters of Battle hat eine eindeutige Meinung.
Anders als etwa Space Marines ziehen die Sororitas ihre Stärke nicht aus genetischer Züchtung zum Supersoldaten, sondern aus ihrem religiösen Eifer alleine. Sie haben keine zusätzlichen Organe wie die Astartes.
Da nur Männer Space Marines werden können, werden vielversprechende, weibliche Aspirantinnen oft den Adepta Sororitas anvertraut, um aus ihnen Schwestern zu machen – entweder für den Kampf, oder auch für Diplomatie, Forschung und Heilung.
Wie kommt der Häretiker nun da drauf? Auf Reddit meldet sich ein Warhammer-Spieler, der den Einflüsterungen der dunklen Götter des Chaos verfallen ist. Er schreibt: Eigentlich stehe er auf das Chaos, aber schiele immer wieder rüber zu den Sororitas.
Inbesondere die Minis gefallen ihm. Für euch zum Vergleich: In Warhammer 40.000 (dem Tabletop) baut und bemalt ihr Figuren selbst und lasst sie auf Tischen gegeneinander Schlachten austragen. Im Vergleich zu anderen Fraktionen haben die Sororitas etwa:
Mech-Anzüge und Walker, teilweise mit einer Sünderin, die nackt und schutzlos vor das Gefährt gespannt wird, um Buße zu tun.
Rüstungen mit gotischen Verzierungen und Frauen, die fette Panzer tragen und keine „Level 100 Fantasy-Rüstung“ (aka Plattenbikini).
Flammenwerfer bis zum Abwinken und – zumindest in der Lore – Angriffs-Kathedralen, die einfach auf einen Planeten geworfen werden.
Der Nutzer schreibt, er wolle einfach eine Armee haben, die cool aussieht und will nun wissen, warum die Sororitas-Spieler sich für ihre Fraktion entschieden haben. Die Antworten gehen vom simplen Coolness-Faktor bis tief ins Warhammer-Feeling.
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Die Adepta Sororitas aus Warhammer 40.000 sind ein Orden von Kampf-Priesterinnen mit Superkräften
„Dämonen und Sisters sind am meisten ‘On Brand’“
In den dutzenden Kommentaren schwärmen die Fans von ihren Sisters of Battle. Am häufigsten werden die ausgefallenen Waffen und die Darstellung der Krieger-Nonnen genannt: „Nonnen. Mit Knarren. Muss ich mehr sagen?“ Eine Sache sticht jedoch besonders hervor: der Exorzist.
Jede Fraktion hat Fahrzeuge, aber die Sororitas haben mit dem Exorzisten eine absolut einzigartige Kriegswaffe. Exorzisten sind umgebaute Rhino-Panzer mit einer Orgel auf dem Aufbau, die Raketen verschießen (und dabei natürlich Orgelmusik spielen).
Passend zum Sororitas-Flair fliegen bei einigen Models noch kleine Engel („Cherubim“) um den Panzer, er leuchtet und glänzt und sieht eigentlich mehr aus wie ein üppiger Altar in einer Kirche… wie fast alles bei den Sisters. Ein Nutzer meint knapp: „Ich tue gerne so, als wäre mein Denkprozess tiefer als [der Exorzist], aber das ist er echt nicht.“
In Kommentaren tiefer im Thread geht die Diskussion noch deutlich tiefer in die Lore. Dort heißt es etwa: Ein fanatischer Frauenorden, der absolut abgefuckt sei, passe einfach perfekt in das Bild vom „Grimdark“ Warhammer 40.000. Andere gehen noch weiter:
Für mich sind Chaos-Dämonen und Schwestern die am meisten „On Brand“-Dinge in 40k. Space Marines sind die Poster-Boys, Käfer, Orks, Elfen und Zwerge sind irgendwie so allgemein für Fantasy und fühlen sich nicht besonders 40k zugehörig an.
Aber etwas an den Dämonen als Gegner trägt die Essenz des menschlichen Ringens im Setting mit sich und die Sororitas wirken wie die ikonischste Repräsentation dessen, was die Menschheit tun muss, um zu überleben.
Die gesamte Idee der Sororitas ist übrigens ein Paradebeispiel für das Imperium selbst, weil sie nur existieren, um ein Gesetz auszuhebeln. Nach einer bedrohlichen Tyrannei durch einen Senator durfte die Kirche keine „Männer unter Waffen“ haben – von Frauen war nie die Rede.
Also hat die Ekklesiarchie die Sororitas gegründet (oder eher: bestehende Orden umbenannt und ausgebaut) und Millionen Frauen zu Soldatinnen gemacht, teilweise geführt von (männlichen) Konfessoren, die zwar dem Klerus angehören, aber de facto militärische Kommandeure darstellen. Wenn ihr euch tiefer in die Lore einlesen wollt, findet ihr hier mehr: Es gibt über 350 Bücher zu Warhammer 40.000 – Das sind die 15 besten, um in die Welt einzusteigen
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Auch in World of Warcraft wird Weihnachten gefeiert. Aber ihr habt nur wenige Tage Zeit, um euer Geschenk abzuholen.
Während wir in der realen Welt Weihnachten feiern, findet in World of Warcraft das Winterhauchfest statt. Alles ist festlich geschmückt und es gibt verschiedene wiederholbare Quests. Das Highlight ist in jedem Jahr jedoch das neue Geschenk, das sich unter dem Winterhauchbaum finden lässt. Wenn ihr euer Geschenk wollt, solltet ihr es jetzt abholen – bevor es verschwindet.
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So gestaltet ihr in WoW einen Weihnachtsbaum für die Feiertage
Schneemänner als Geschenk
Wo kann man die Geschenke abholen? Das ist von eurer Fraktion abhängig:
Als Mitglied der Allianz reist ihr nach Eisenschmiede und findet den großen Baum mit Altvater Winter und den Geschenken vor der Bank.
Als Anhänger der Horde reist ihr nach Orgrimmar in das Tal der Stärke. Vor der (ehemaligen) Hütte des Kriegshäuptlings steht der Winterhauchbaum.
Ab dem 25. Dezember – also heute – sind die Geschenke unter den Winterhauchbäumen verfügbar.
Sowohl das Pet als auch das Spielzeug sind ein Schneemann.
Was ist das neue Geschenk für 2025? Für das Jahr 2025 gibt es diese 3 neuen Geschenke:
Winziger Schneefreund (Tiny Snow Buddy): Ein kleines Haustier in Form eines Schneemannes. Das Pet fungiert auch als Kampfhaustier und kann daher für die verschiedenen Pet-Battle-Herausforderungen genutzt werden.
Glückliches Schneemannkostüm (Jubilant Snowman Costume): Ein Spielzeug, mit dem ihr euch selbst in einen Schneemann verwandeln könnt. Während der Verwandlung könnt ihr Geschenke werfen, die andere Charaktere verfolgen und mit Schneebällen attackieren. Auch ihr selbst könnt Schneebälle werfen – die danach sogar als Gegenstand geplündert werden können.
Rollender Schneeball (Rolling Snowball): Ein weiteres Spielzeug. Ihr springt auf eine große Schneekugel und balanciert, während ihr euch forwärts bewegt. Wenn die Schneekugel zu weit abgenutzt ist, zerfällt sie und der übriggebliebene Schnee kann geplündert werden.
Bis wann hat man Zeit? Falls ihr in den nächsten Stunden nicht zum Spielen kommt, keine Sorge. Das Winterhauchfest dauert noch bis zum 1. Januar 2026 an. Ihr habt also rund eine Woche Zeit, um einen kleinen Abstecher zum Winterhauchbaum zu machen und das Geschenk einzuheimsen.
Wenn das nicht gelingt, ist das auch kein Weltuntergang. Denn alle Geschenke kann man nachträglich in den Folgejahren noch erhalten – wenn auch mit einigem Farm-Aufwand und einer Menge Glück verbunden. Wer die Chance ergreifen kann, sollte also bald zuschlagen. Aber auch eine andere Sache könnt ihr nur noch für kurze Zeit farmen – zumindest effektiv: Diese Housing-Ressource ist bald schwieriger zu ergattern.
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MeinMMO-Redakteur Dariusz hat sich einst daran versucht, in GTA wirklich alles zu erledigen, doch endete erbärmlich.
Als ich etwa in der vierten Klasse war, habe ich – viel zu früh – zum ersten Mal GTA San Andreas bei einem Schulfreund auf der PlayStation 2 gespielt. Wir hatten damals wenig Interesse daran, die Story des Spiels durchzuspielen. Stattdessen haben wir rumgeblödelt und haufenweise Autos zu Schrott gefahren. Natürlich durften auch die Cheat-Codes nicht fehlen, die man bei GTA seit jeher über Tastenkombinationen eingeben konnte. Wir hatten unendliche Munition, spawnten uns mächtige Kriegsgeräte und konnten mit Autos durch die Nacht fliegen.
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GTA San Andreas – Trailer
Jahre später fand ich GTA San Andreas in einer Grabbelkiste im Supermarkt und erkannte es sofort wieder. Da ich aber weder Konsole noch Gaming-PC besaß, konnte ich es nur zocken, wenn ich in den Ferien bei meiner älteren Schwester und ihrem Freund zu Besuch war.
Das hielt mich aber nicht davon ab, San Andreas gleich mehrfach durchzuspielen. Oftmals habe ich dabei kleinere Cheat-Codes genutzt:
einen schicken Sportwagen für die lange Fahrt nach Las Venturas
neue Kampfkünste für CJ, die man eigentlich in einer Kampfschule lernt
Munition und Waffen, falls das Hosentaschen-Arsenal an seine Grenzen stößt
Fahren in Zeitlupe, bei diesem einen verdammten Rennen am Arsch der Welt, das ich als Noob einfach nicht gewinnen konnte
Den Großteil des Spiels habe ich aber „normal“ gespielt, vor allem nach dem ersten Durchlauf. Doch irgendwann packte mich der Geist eines Achievement-Hunters – zumindest kurzzeitig.
Vom Noob zum Achievement-Hunter, zurück zum Noob
Bei einem weiteren Durchlauf packte mich die Lust, das Spiel auf 100 % zu spielen. In GTA San Andreas heißt das: Alle Missionen abschließen, Prüfungen, Herausforderungen und Rennen absolvieren, alle Sammelobjekte finden und vieles mehr.
Außerdem warnt einen das Spiel: Bei der Verwendung von Cheats riskiere man, 100 % nicht erreichen zu können. Also verzichtete ich zum ersten Mal komplett auf Cheats.
San Andreas ohne Cheats durchzuspielen, war kein Problem und ich machte gute Fortschritte bei der 100%-Jagd. Doch an einem verhängnisvollen Tag war ich unaufmerksam.
Ich startete San Andreas und sah CJ, wie er ohne jegliche Muskelmasse dastand und leer in die Welt blickte. Die dünnen Ärmchen hingen wie Spaghetti aus dem Tanktop. Ein Skelett hätte mehr auf den Knochen als der Protagonist des Action-Spiels.
Wie muskulös der werte Carl ist, hängt davon ab, wie viel Sport er macht. Es gibt tatsächlich Fitnessstudios, in denen er trainieren und seine Muskeln aufpumpen kann – natürlich vom Spieler gesteuert. Alternativ kann er auch Gewichtsprobleme bekommen, wenn er zu viel isst.
Wie im echten Leben hatte ich auch in GTA San Andreas nie Lust, ins Fitnessstudio zu gehen. Da Carl aber auch keine Zeit für Besuche bei den örtlichen Fastfood-Ketten hatte, war er durchgehend dürr. Und dann geschah es.
Ohne nachzudenken, gab ich einen Cheat-Code ein. CJ wurde von einem Moment auf den anderen zu einem wahren Muskelpaket. Dann spielte ich ein paar Missionen, trieb die Geschäfte voran und tat, was ich so für die 100 % tun musste. Zwischendurch wurde natürlich gespeichert.
Stunden später dämmerte es mir dann wie ein Blitzschlag: “Mist, ich habe mir vorhin Muskeln gecheatet.” Daran habe ich ja gar nicht gedacht. Scheiße… und danach habe ich schon mehrfach gespeichert.”
Mein Versuch, 100 % zu erreichen, ist gestorben, begraben unter Bergen von Muskeln. Das war das letzte Mal, dass ich aktiv versuchte, 100 % in einem Spiel zu erreichen und besondere Erfolge zu sammeln.
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MeinMMO-Dämon Cortyn ist im Housing von World of Warcraft versunken. Jetzt ist der Magierturm endlich fertig – zumindest vorerst.
Wer mich kennt oder meine Artikel liest, weiß bereits, dass ich mich die letzten Wochen sehr ausführlich mit dem Housing in World of Warcraft beschäftigt habe. In den ersten 7 Tagen nach dem Patch bin ich fast nur durch die Welt gereist, habe Materialien und Ressourcen gesammelt, um mit verschiedene Dekorationen und Möbel herstellen oder versteckte Items kaufen zu können.
Danach habe ich mich einige Tage komplett von der (realen) Außenwelt abgeschottet und die ganze Zeit an meinem kleinen Haus gearbeitet, das ich euch heute vorstellen will.
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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet
Daher möchte ich euch heute zeigen, wie ich mein Haus im Spiel aufgebaut habe und dabei auch ein wenig über die Details sprechen. Vielleicht bekommt ihr so ja Inspiration für ein eigenes Haus, wenn euch bisher die Muse nicht geküsst hat. Oder aber ihr habt kreative Verbesserungsideen, wie man verschiedene Dinge noch ein bisschen hübscher gestalten kann.
Ein Magierturm für alte Elfen
Die „Idee“ hinter meinem Haus: ein Magierturm einer hochgeborenen Nachtelfe aus der Zeit von Königin Azshara. Es sollten also traditionell nachtelfische und leicht chaotische Elemente wie Pflanzen und Natur mit der Aufgeräumtheit, Ordnung und optischen Sterilität einer studierten Magierin zusammenkommen.
Der Eingangsbereich
Wie es sich für einen richtigen Magierturm gehört, wird der natürlich durch ein großes Portal betreten. Dafür habe ich einfach den Lichtbrunnen aus der Epic Edition von Midnight auf die Seite gedreht und zweckentfremdet. Eine Tür dahinter und schon wirkt es so, als könne man das Portal als Ein- und Ausgang benutzen.
Natürlich kommt man durch ein Portal in den Turm.
Die Blumenbeete bestehen aus simplen weißen Säulen als Begrenzung und grün gefärbte Teppich sorgen dafür, dass es so aussieht, als gäbe es tatsächlich Erde oder Gras, das den Boden bedeckt. Der Teppich ist ohnehin eines der vielseitigsten Items im Housing. Direkt am Eingang schwebt eine Schriftrolle mit Feder und Tintenfass – damit Besucher sich direkt eintragen können. Dass auf der Rückseite ein dämonischer Vertrag abgedruckt ist, verheimlichen wir lieber.
Viele Pflanzen, aber klar vom Rest getrennt – Ordnung muss sein.
Ein paar Schieferkopfsteinpfade mit schwarzer Farbe eingefärbt ergeben einen hübschen Pfad, der an den Blumenbeeten vorbei zu einer Sitzecke als Wartebereich führen und schließlich durch die erste Tür in das Treppenhaus – das Herzstück des Magierturms.
Das Treppenhaus – den Turm hinauf
In der Mitte steht die große Wendeltreppe, die über insgesamt 3 Etagen nach oben führt. Die Treppe besteht aus vielen „Runde Plattform aus Silbermond“. Optisch recht simpel und elegant, auch wenn ihr euch sicher vorstellen könnt, wie viel Feintuning in der Treppe steckte, damit jede Stufe den gleichen Abstand zur nächsten hat, im korrekten Maß angewinkelt ist und zugleich der Anstieg so „perfekt“ ist, dass man nach exakt einer Umdrehung auf der nächsten Ebene ankommt.
Die Treppe zieht sich vom Erdgeschoss über die erste und zweite Etage.
Am Ende jeder dritten Stufe schwebt dazu eine „Filigrane Mondlampe“, die nicht nur optisch etwas hermacht, sondern auch zugleich als Geländer fungiert und alles sanft bläulich ausleuchtet.
Kleine Lampen dienen als Geländer, Beleuchtung und Deko.
Innerhalb des Treppenhauses gehen auf den Etagen mehrmals kleine Wege zu Seitennischen, die verschiedene Funktionen haben. Eine kleine Erhöhung dient als Küche (auf die meine Magierin recht wenig Wert legt). Dort findet man vor allem gewöhnliche Nachtelfen-Möbel, die man in Val’sharah kaufen kann. Ein leeres Fass kann man voll erscheinen lassen, wenn man einen „Herbstlaubhaufen“ auf minimale Größe skaliert und an den oberen Rand des Fasses verschiebt.
Essen wird herbeigezaubert. Daher ist die Kochecke etwas verwahrlost.
Eine andere Ebene dient schlicht zur Entspannung, wenn man mal wieder einen Dark-Romance-Roman wichtige arkane Unterlagen studieren muss.
Chillen unter magischem Licht mit dem neusten Teil von “Novizinnen der Sünde” – verboten von der Priesterschaft Elunes.
An den sonst leeren Wänden kann man immer wieder große Blumenbeete sehen, die ich aus mehreren „Eleganter geschwungener Tisch“ gebaut habe – jeweils 3 davon ergeben einen perfekte Halbkreis. Zusammen mit einem Rankgerüst, einigen Pflanzen und jeweils einem elfischen Relikt (etwa einer „Kohlenpfanne von Elune“) gibt es sowohl mystisches Leuchten wie auch Natur und Magie in schöner Harmonie.
Aus Tischen lässt sich ein schönes Beet erstellen, wenn man alles genau anordnet.
Arbeitszimmer der artigen Magierin …
In der ersten Etage wartet dann das Arbeitszimmer einer geschäftigen Magierin. Recht aufgeräumt, nur auf dem großen Schreibtisch herrscht Chaos. Allerlei Bücher, magische Objekte und natürlich schwebende, rotierende Texte. Links und rechts gibt es jeweils einen größeren Blumenkasten, ähnlich derer im Flur. Doch dieses Mal gibt es hier einen besonderen Kniff.
Ein großes Arbeitszimmer darf natürlich nicht fehlen.
Denn einer der Blumenkästen verbirgt einen Durchgang. Beim Bauen habe ich nämlich gemerkt, dass „Trittstein aus Suramar“ nur aus Textur besteht, aber keine Kollision besitzt. Das bedeutet, man kann durch die Trittsteine einfach „hindurchgehen“ – sodass man dahinter einen Pfad verstecken kann.
Ein paar Objekte fehlen noch, aber Chaos herrscht schonmal.
Tritt man durch das Blumenbeet, wartet dahinter ein Pfad, in dem es bereits grünlich wabert. Das ist die „Späherkarte der Teufelshammer“, die ich so weit in die Wand geschoben habe, dass man nur noch den Magieeffekt sehen kann. Der Boden ist uneben – da habe ich einfach Felsbrocken auf das Maximum skaliert und damit die Wände überdeckt, um den Eindruck einer Höhle zu erwecken.
Wenn das nicht einladend ist, weiß ich auch nicht.
… und das der bösen Hexe
Der kleine Durchgang mündet dann in einem (verbotenen!) Ritualzimmer. Hier wird Teufelsmagie praktiziert und im Grunde schreit alles nach „Hexenmeister“ – aber was will man von einer Elfe aus der Zeit von Azshara auch anderes erwarten?
Hier finden sich allerlei Objekte aus Legion Remix oder der Hexenmeister-Ordenshalle. Ein Käfig aus Teufelsstahl, der über einen Brunnen mit Teufelsblut schwebt. Dazu ein großes Portal (mit eingebauter Tür als „Notausgang“) und natürlich ein kleiner Schreibtisch, um sich neue, fiese Dämonenanrufungen auszudenken.
Auf das “Blut” am Kelch bin ich ein bisschen stolz.
Auf einem großen Opferalter liegt ein umgestürzter Kelch, dessen blutiger Inhalt sich auf dem Altar verteilt hat. Dass es sich bei dem Blut lediglich um einen rot eingefärbten Schieferkopfsteinpflaster handelt, das braucht ja niemand wissen.
Die Wände bestehen aus Felsbrocken, die mit Schieferkopfsteinpfaden gesprenkelt sind, die eine giftgrüne Einfärbung erhalten haben. Das verstärkt den Eindruck der düsteren Felmagie und lässt die Wände gleichzeitig nicht so kahl erscheinen.
Jedes gute Hexer-Labor braucht einen Notausgang.
Der Schlafbereich
Im Obergeschoss befindet sich dann der Schlafbereich, sowohl für Gäste als auch für die Turmbesitzerin selbst.
Die Gästezimmer sind noch ein wenig spärlich eingerichtet und haben wenig Besonderheit – es sind die meiste Zeit ohnehin ungenutzte Räume, die einfach nur „für den Fall der Fälle“ existieren.
Deutlich aufwändiger ist das Schlafzimmer, das sehr stark vom Video der YouTuberin Elyonart Gaming inspiriert ist – in vielen Teilen ist es ein fast exakter Nachbau, den ich mir nicht selbst auf die Fahne schreiben will. Der Boden besteht aus umgedrehten Teppichen, die schwarz eingefärbt wurden.
Elune mit dem Fernglas beobachten. Man muss ja wissen, was die Göttin so will.
Durch die blauen „Goldhainfenster“ kann man den großen Mond erkennen – ebenfalls ein umgedrehter Teppich, nur eben strahlend weißgelb eingefärbt. Die meisten Gegenstände sind schwarz eingefärbt, um einen düsteren Look zu erschaffen.
Und ja: Der Magierturm ist noch nicht vollkommen fertig. Eine große Bibliothek steht noch aus, ebenso wie ein etwas zu dekadenter Badebereich. Aber dafür muss erst die Erweiterung Midnight veröffentlicht werden, denn ich habe die maximale Anzahl an Dekorationen bereits nahezu ausgereizt. In der Bibliothek könnte ich vermutlich gerade noch so die Böden verlegen und ein paar Wände ziehen, bevor mir der Platz ganz ausgeht. Daher warte ich ab – um dann noch mehr Energie ins Housing zu stecken.
Der Durchgang ist noch gesperrt – denn erst mit Midnight kann ich weiterbauen.
Denn es gibt durch neue Freischaltungen in Midnight nicht nur mehr Platz für Dekorationen, sondern auch ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten. Räumen kann man bald eigene Licht-Effekte verpassen und es soll auch Freiluft-Räume geben – perfekt, um ein schönes Panorama zu bauen.
Vielleicht konnte ich euch damit ja ein wenig Inspiration liefern, um eure eigenen Häuser in World of Warcraft endlich anzugehen. Tricks und Tipps gibt es auch überall in der Spielwelt, die jetzt wieder viel belebter ist. Habt ihr euch selbst schon ein schönes Eigenheim geschaffen in Azeroth? Oder hört die Kreativität nach der Gestaltung des Gartens bereits auf? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
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In Diablo 4 wartet ein versteckter Bosskampf auf euch, den ihr nur betreten könnt, wenn ihr zuvor bestimmte Materialien sammelt. Woher ihr die Geläuterten Essenzen bekommt und wo ihr die passenden Altäre findet, erfahrt ihr hier.
Was ist das für ein Bosskampf? Die neue Season 11 war noch gar nicht lange live, da haben Spieler bereits mysteriöse Items in Diablo 4 gefunden – die Geläuterten Essenzen. Mit ihnen lassen sich geheime Bosse beschwören, die richtig starken Loot droppen. Um euch nicht zu spoilern, gehen wir hier nicht näher auf den Ablauf des Bosskampfes ein. Klar ist aber: Ihr solltet gut vorbereitet sein und unbedingt darauf achten, dass eure Zähigkeit hoch genug ist, denn ihr kämpft dort nicht nur gegen ein geringes Übel.
Wo bekomme ich Geläuterte Essenzen? Um das Portal zum geheimen Bosskampf zu öffnen, benötigt ihr sogenannte Geläuterte Essenzen, die von den geringen Übeln stammen. Die Geläuterten Essenzen sind sozusagen die Unique-Variante der Verderbten Essenzen.
Insgesamt sind vier Geläuterte Essenzen notwendig, die ihr aus verschiedenen Quellen erhaltet (Quelle: maxroll.gg):
Geläuterte Zunge von Azmodan:
Kampf gegen Azmodan als Weltboss
Event in Hawezar.
Geläuterte Klaue von Andariel:
Bosskampf gegen Andariel
Unterstadt, wenn ihr dort gegen Andariel kämpft.
Geläutertes Auge von Belial:
Bosskampf gegen Belial
Grube, wenn ihr dort gegen Belial kämpft.
Geläutertes Horn von Duriel:
Bosskampf gegen Duriel
Höllenflut, wenn ihr dort gegen Duriel statt gegen die Blutjungfrau kämpft.
Diablo 4 zeigt seine neuen Features aus Season 11 im Gameplay-Trailer
Geläuterte Essenzen: Standorte aller Altäre
Wo finde ich die Altäre? Die vier Altäre, an denen ihr die Geläuterten Essenzen opfern müsst, sind über die gesamte Map verteilt. Ihr findet sie in Hawezar, Nahantu, in den Zersplitterten Gipfeln und in Kehjistan. Unsere Screenshots zeigen euch die genauen Standorte:
Den Altar der Sünde (Azmodan) findet ihr in Hawezar, nordöstlich von Zarbinzet.Den Altar der Qual (Andariel) findet ihr in Nahantu, südwestlich von den Docks von Kurast.Den Altar der Lügen (Belial) findet ihr den Zersplitterten Gipfeln, östlich von Kyovashad.Den Altar der Schmerzen (Duriel) findet ihr in Kehjistan, südlich der Kaiserlichen Bibliothek.
Portal zum Bosskampf aktivieren und benutzen
So öffnet ihr das Portal zum Bosskampf: Sobald ihr alle vier Geläuterten Essenzen an den jeweiligen Altären geopfert habt, öffnet sich ein Portal mit der Bezeichnung „??????“, das euch direkt zum geheimen Bosskampf führt. Ihr könnt die Essenzen entweder direkt nach dem Erhalt opfern oder warten, bis ihr alle vier gesammelt habt.
Habt ihr den Kampf erfolgreich abgeschlossen, spawnt eine Truhe mit starkem Loot. Darin findet ihr unter anderem:
Um für den geheimen Bosskampf bestens gerüstet zu sein, solltet ihr euch sorgfältig vorbereiten. Achtet auf ausreichend Zähigkeit – in der Übersicht der Schwierigkeitsstufen an den Statuen findet ihr dafür empfohlene Werte. Zusätzlich braucht ihr starkes Gear und einen soliden Build. Die besten Builds für alle Klassen in Season 11 von Diablo 4 findet ihr in unserer Tier List.
Schicke Gegenstände für das Housing in World of Warcraft gibt es nur noch für kurze Zeit sehr einfach – daher sollte man jetzt zuschlagen.
Damit man im Housing von World of Warcraft eine große Auswahl an Gegenständen hat, muss man eine Menge Währungen farmen. Je nachdem, um welche Währung es sich dabei handelt, kann das viele Stunden Zeit fressen – oder ist auch noch vom Glück abhängig, welche Quests gerade aktiv sind.
Dabei gibt es eine der eher nervigeren Währungen gerade nachgeworfen. „Schuld“ daran ist Legion Remix – selbst dann, wenn man gar nicht Remix spielt.
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So gestaltet ihr in WoW einen Weihnachtsbaum für die Feiertage
Ordensressourcen bringen schicke Belohnungen
Um welche Ressource geht es? Die Rede ist von Ordensressourcen (Order Ressources). Diese Ressourcen bekommt ihr vornehmlich über Weltquests in der Erweiterung Legion – also dem tatsächlichen Legion, nicht der Remix-Variante. Ob eine Quest Ordensressourcen anbietet, ist dabei ganz dem Zufall überlassen, aber ihr könnt es bereits als Belohnung sehen, wenn ihr über die entsprechende Quest hovert.
Ihr seht bereits, welche Quests viele Ordensressourcen geben.
Was kann mit Ordensressourcen kaufen? Jede der einzelnen Ordenshallen hat einen eigenen Händler, der exklusive Gegenstände verkauft, die für Ordenressourcen angeboten werden. Das sind Housing-Gegenstände, die meist besonders ikonisch zu einer Klasse passen – etwa teufelsverdorbene Gegenstände bei Hexenmeistern oder Buchbände mit heiligem Licht bei Paladinen.
Einen Teil dieser Items kann man einfach so kaufen, für andere muss man bestimmte Erfolge erfüllen.
Doch eine Sache ist immer gleich: Sie verschlingen große Mengen an Ordensressourcen und kosten gerne mal 2.500 Ressourcen pro Item.
In den Ordenshallen gibt es viele erspielbare Belohnungen – für Ordensressourcen.
Warum kann man da jetzt so viel von verdienen? Das liegt daran, dass auch das normale „Legion“ sich anders verhält, solange Remix aktiv ist. Weltbosse rotieren nicht wöchentlich, sondern jeden Tag. Gerade diese Weltboss-Weltquests haben eine hohe Chance, dass sie als Belohnung 1.000 Ordensressourcen anbieten – ein satte Sümmchen, das schon für einige Dekorationen ausreicht. Die Weltbosse sind auf Stufe 80 auch mit einer Attacke bereits besiegt.
Weitere Tipps für Ordensressourcen: Bedenkt, dass ihr euren Erhalt von Ordensressourcen auch noch zusätzlich steigern könnt:
Das Aktivieren des Kriegsmodus erhöht den Betrag der Ressourcen, die ihr aus Quests bekommt, um weitere 10 %.
Ihr könnt Anhänger aus der Ordenshalle als Begleiter auswählen und ihnen Ausrüstung geben, die zusätzliche Ressourcen beim Abschluss von Quests zu erhalten.
Schaut immer auch die Weltquests auf Argus an. Diese geben häufig besonders viele Ressourcen.
Falls ihr noch Ordensressourcen braucht, dann solltet ihr in den kommenden Tagen einen Abstecher auf die Verheerten Inseln machen, denn am 19. Januar endet Legion Remix. Damit werden auch die Quests wieder normal generiert. An der Weltkarte könnt ihr den Filter für Weltquests so einstellen, dass euch nur Missionen angezeigt werden, die Ordensressourcen abwerfen – dann seid ihr da bereits perfekt vorbereitet.
Legion hat eine Menge toller Housing-Gegenstände zu bieten, die sich perfekt eigenen, um tolle Akzente zu setzen oder dem Eigenheim einen thematischen Anstrich zu verpassen. Falls ihr noch gar nicht wisst, wie ihr euer Haus gestalten sollt – schaut doch mal, in was für ein geniales Haus wir da gestolpert sind.
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Ein Action-Rollenspiel auf Steammacht eine Sache besser als die Platzhirsche Diablo 4 und Path of Exile 2 – und das, obwohl es erst im Early Access ist. Es lohnt sich, jetzt schon einzusteigen.
Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Titan Quest 2 – die von Fans lang ersehnte Fortsetzung des Action-Rollenspiels aus dem Jahr 2006. Entwickelt wird diese vom Studio Grimlore Games in München, erschienen ist sie am 1. August 2025 auf Steam und im Epic Games Store. Versionen für PS5 und Xbox Series X|S wurden angekündigt.
Titan Quest 2 führt euch erneut ins antike Griechenland. Diesmal müsst ihr allerdings einer rachsüchtigen Göttin entkommen und ihre finsteren Pläne vereiteln. Vor einer malerischen Kulisse schnetzelt ihr euch so durch mythische Kreaturen und Bosse hindurch.
Obwohl sich das Spiel noch im Early Access befindet, macht es bereits eine wichtige Sache besser als die großen Platzhirsche im Genre, also Diablo 4 und Path of Exile 2 – zumindest dann, wenn man möglichst viel Freiheit beim Bau seines eigenen Builds haben will.
Hier seht ihr Titan Quest 2 im Launch-Trailer:
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Der Trailer zum Early Access von Titan Quest 2 auf Steam
Nicht nur eine, sondern gleich zwei Klassen pro Charakter
Was macht Titan Quest 2 besser? Während ihr in den meisten anderen Action-RPGs nur eine Klasse auswählen dürft, lässt euch Titan Quest 2 (wie schon das Original) gleich zwei nehmen. Diese dürft ihr völlig frei miteinander kombinieren. Wollt ihr einen mächtigen Nahkämpfer spielen, der Feinden Blitze entgegenschleudert? Kein Problem.
Grenzen bei der Build-Vielfalt setzt aktuell vor allem der Early Access. In Titan Quest 2 gibt es, Stand jetzt, nur 5 Klassen. Weitere sollen im Verlauf des Early Access kostenlos folgen.
Die jetzt schon enthaltenen Klassen, im Spiel „Meisterschaften“ genannt, sind:
Kriegskunst: Für alle, die sich schwer gepanzert in den Nahkampf stürzen wollen
Schurke: Setzt auf Giftschaden und schnelle, präzise Angriffe
Erde: Lässt euch Boden erschüttern und Feinde in Flammen stecken
Sturm: Enthält Blitzangriffe und lässt euch Feinde mit Frostattacken einfrieren
Schmiede: Die erste Meisterschaft, die nach Release hinzukam; bietet Zugriff auf Klingenfallen und macht euch zu einem lebenden Panzer
Titan Quest 2 verzichtet auch auf Multiplayer-Zwang, Battle-Pässe und einen Shop, in dem ihr echtes Geld für kosmetische Inhalte ausgeben sollt. Ihr dürft den Titel im Koop spielen, seid aber nie dazu gezwungen.
Wer früh einsteigt, kommt günstiger davon
Warum ist jetzt der beste Moment, einzusteigen? Derzeit bekommt ihr Titan Quest 2 auf Steam und auch im Epic Games Store mit einem Rabatt von 20 %. Das Spiel kostet aktuell also 27,99 € und bietet dafür schon jede Menge Inhalt.
Ihr solltet zwar nicht erwarten, direkt für hunderte Stunden versorgt zu sein, doch wer jede Meisterschaft einmal ausprobieren und jede Ecke der Welt erkunden will, kommt trotzdem auf seine Kosten.
Noch dazu haben die Entwickler angekündigt, dass das Spiel mit wachsendem Inhalt teurer werden soll. Eine kleine Preiserhöhung gab es bereits im November 2025. Habt ihr Interesse an dem Spiel, lohnt es sich also, früh einzusteigen. Am Ende bekommt ihr das Gesamtpaket so oder so.
Wie geht’s weiter mit Titan Quest 2? Am 22. Dezember 2025 haben die Entwickler ein neues Kapitel der Story angekündigt. Das schickt euch zuerst in die Heimat der griechischen Götter. Danach führt euch die Reise auf die offenen Felder Arkadiens und in die Stadt Tegea.
Im neuen Gebiet ihr endlich auch auf eine frische Art von Gegnern: Die Zentauren – halb Mensch, halb Pferd. Ihr müsst euch also nicht länger mit den Fischmenschen herumschlagen. Wann genau das neue Kapitel kommt, haben die Entwickler nicht verraten.
Path of Exile 2 hat gezeigt, wie komplex Action-RPGs sein können und auch Titan Quest 2 fährt einen Mittelweg zwischen Komplexität und Herausforderung. Einem Spieler wurden die ganzen knallharten Games aber zu viel – und Diablo 4 zur Rettung seines Hobbys. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Spieler ist „ausgebrannt“ vom Gaming, findet selbst Skyrim lahm – Diablo 4 rettet ihm das Hobby
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Dungeons & Dragons bietet das Potenzial für langfristige Kampagnen, in denen die Geschichte über mehrere Sessions fortläuft, wie in einer Serie. MeinMMO-Redakteur Alex spielt seine Lieblingskampagne bereits seit Jahren regelmäßig und mit viel Leidenschaft. Wie seine Gruppe das schafft und wie ihr das auch könnt, erzählt er euch hier.
Dungeons & Dragons ist ein Gruppenspiel, das viel Kreativität, aber auch Menschenkenntnis erfordert und gemeinsames Geschichtenerzählen zum Ziel hat. Es ist hochgradig sozial und dementsprechend auch anfällig für Konflikte und unterschiedliche Erwartungen. Das macht es häufig schwer, vor allem länger angelegte Kampagnen wirklich langfristig zu spielen, ohne dass die Gruppe aus verschiedensten Gründen das Interesse verliert oder anderweitig auseinanderbricht – vor allem, wenn sie sich über mehrere Jahre erstreckt.
Auch ich habe bereits etliche Gruppen und Versuche hinter mir und spiele nun seit einigen Jahren in einer festen Gruppe aus 6 Menschen, mit der ich mindestens zweimal im Monat einen ganzen Tag lang der Leidenschaft für unser liebstes Tabletop-Rollenspiel fröne. Meist spielen wir 11 – 14 Stunden und bewegen uns vor allem im Setting der Vergessenen Reiche und dem Feenreich. Dabei nutzen wir zwar (mehrere) offizielle Kampagnenbücher, weben sie jedoch in eine eigens von unserem Spielleiter ausgedachte Rahmenhandlung ein.
Und das wirklich mit sehr wenigen Ausnahmen regelmäßig und ein und dieselbe Kampagne, ohne großes Drama, böse Auseinandersetzungen oder Langeweilestrecken und mit ein und denselben Charakteren. Doch das war nicht immer so leicht und dahinzukommen war ein Prozess, der einige Zeit in Anspruch genommen hat.
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Der Trailer zu Critical Roles The Mighty Nein auf Amazon Prime zeigt die ersten Konflikte, mit denen die „Helden“ zu kämpfen haben
Grund dafür, dass das mittlerweile so gut funktioniert, sind einige ungeschriebene Regeln und Verhaltensweisen, die ich einmal mit euch teilen möchte, damit auch ihr die perfekte Gruppe für euch finden und gemeinsam lange, epische Kampagnen erschaffen könnt. Diese Regeln habe ich auch in anderen Runden und Systemen mitnehmen und erfolgreich einbringen können. Deshalb kommt hier einmal unser Erfolgskonzept, mit dem wir jetzt schon seit Jahren an ein und derselben Geschichte schreiben.
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In diesem Sinne möchte ich diesen Beitrag auch meiner Gruppe widmen, die mich jetzt schon so lange durch meine Abenteuer in Faerûn und den Kristallsphären begleitet: Meine lieben Selûnatics – dieser Beitrag ist auch für euch, denn ohne euch könnte ich dieses unglaublich bereichernde Hobby gar nicht erst so ausleben, wie es jetzt möglich ist. Danke, dass es euch gibt!
Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alexander Mehrwald ist seit über 15 Jahren in verschiedenen Pen-&-Paper-Rollenspielen zu Hause. Von Dungeons & Dragons über Pathfinder, Shadowrun, Das Schwarze Auge und Call of Cthulhu bis zu Die Schwarze Katze ist kaum ein System vor ihm sicher. Seine größte Leidenschaft gilt Faerûn in Dungeons & Dragons, in dessen Welt er nun schon über Jahre hinweg Abenteuer erlebt.
Auf dem Titelbild seht ihr die Charaktere seiner langjährigen Truppe, die von seinem liebenswe- äh mysteriösen Lieblings-Schurken (@kiriiartworks) gezeichnet wurden.
Erwartungen und Spielertypen hinterfragen
Einer der wohl größten Punkte, weshalb unsere Kampagne auch initial schon so gut lief war, dass wir von Anfang an bestimmte Fokuspunkte festgelegt hatten, die wir aber auch nicht als in Stein gemeißelt wahrgenommen haben. Der Start in eine lang angelegte Kampagne legt einen der Grundsteine dafür, wie sie sich im Verlauf entwickeln kann.
Für diesen Zweck hat unser Spielleiter (der das Ganze wohlgemerkt zum ersten Mal macht – er hatte vorher nur 2 Sessions Dungeons & Dragons als Spieler gespielt) mit jedem unserer 5 Spieler eine sogenannte Session 0 abgehalten, in der er mit uns über unsere Charakter-Ideen aber auch über unsere Erwartungen für die Kampagne sprach.
Wollten wir lieber einen größeren Fokus auf Kämpfe? Erkundungen von komplexen Dungeons? Oder einen hohen Rollenspielanteil? All das trug er als Orientierung für den Start zusammen. Mit diesem Vorgehen, geht ihr auch sicher, dass die Gruppenmitglieder grundsätzlich zusammenpassen und geht etlichen potenziellen Konflikten innerhalb der Gruppe aus dem Weg.
Ebenso achtete er darauf, dass die Stärken und Schwächen unserer Charaktere sich gut ergänzten, wir vor der ersten Session voneinander aber nicht erfuhren, wen oder was wir spielen. Dadurch konnten wir uns auch ingame während der ersten Sitzung authentisch kennenlernen und zeigten ungespieltes Interesse aneinander.
Doch damit war es nicht getan, denn Erwartungen können sich erfahrungsgemäß auch ändern und das, was man sich gerade wünscht, muss nicht das sein, was man in der Praxis dann auch wirklich gut findet. Womit wir zu Punkt 2 kommen.
Eine Art von Aufbauspiel hat MeinMMO-Autor Ody dieses Jahr besonders überzeugt: Parkbuilder. Ende Oktober war es noch Jurassic World Evolution 3, das er zu seinem persönlichen Spiel des Jahres krönen würde. Zum Jahresende schlägt allerdings die Konkurrenz auf Steamzu.
Als am 21. Oktober 2025 Jurassic World Evolution 3 (JWE3) erschien, konnte ich kaum die Finger davon lassen: Ich habe das Spiel am Releaseabend direkt 8 Stunden durchgesuchtet. Seitdem schaue ich immer wieder mal rein. Dennoch versinke ich aktuell wieder stundenlang in einem anderen Parkbuilder.
Dieses Spiel, das mit JWE3 um meine Zeit konkurriert, ist Prehistoric Kingdom (PK). Das ist am 27. April 2022 erschienen und befindet sich derzeit im Early Access. Ich zocke PK aber erst seit Anfang 2024 und das immer wieder mal. Richtig aktiv wurde ich aber wieder innerhalb der letzten Wochen und Monate, denn aktuell wird es wieder richtig spannend ums Game.
Am 23. Dezember erschien Update 16, das vollgepackt mit coolen neuen Inhalten ist:
10 neue Tierspezies aus verschiedenen Epochen der Erdgeschichte, die ihr in Vivarien (kleinen festgelegten Gehegen, die ihr aber individuell gestalten dürft) unterbringt
Eure Tiere werden jetzt auch krank oder ziehen sich Verletzungen zu und brauchen daher Tierärzte, die sich um sie kümmern
Mit dem Riesenrad und dem Aussichtsturm gibt es zwei neue Attraktionen, mit denen Besucher eine noch bessere Aussicht auf den Park erhalten
Hier seht ihr den Trailer zum neuen Update:
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Prehistoric Kingdom auf Steam schenkt euch 10 neue Tiere für euren Park, darunter die größte Schlange aller Zeiten
Der wahrgewordene Traum von Dino-Nerds (wie mich)
Prehistoric Kingdom ist der feuchte Traum eines jeden Dino-Nerds. Die Tiere im Spiel sind zum Leben erwachte Paläokunst und auf dem modernsten Stand der Forschung. Damit hebt sich PK deutlich von Jurassic World Evolution 3 ab. Das hat zwar viele sehr akkurate Designs, aber auch viele in der heute veralteten Jurassic Park/World-Ästhetik.
Und es gibt hier nicht nur Dinosaurier: Mammuts und Säbelzahnkatzen haben hier ebenso ihren Platz. Genau wie die Titanoboa, die größte Schlange aller Zeiten, oder Tiktaalik – eines der ersten Tiere überhaupt, die das Wasser verließen (und somit dafür gesorgt haben, dass wir heute hier jetzt sitzen und uns mit Dingen wie Steuern herumschlagen müssen). Nur große Flug- und Meeresreptilien fehlen leider noch komplett.
Aktuell fühlt es sich so an, als würden die Entwickler Blue Meridian ein riesiges Update nach dem anderen abliefern. Seitdem ich mit PK angefangen habe, wurde die KI der Tiere grundlegend verbessert und um neue Verhaltensweisen erweitert. Tiere können Babys bekommen, denen man sogar wirklich beim Wachsen und Altern zusehen kann. Noch dazu gibt es immer wieder neue kostenlose Tiere.
Derzeit bekommt ihr Prehistoric Kingdom auf Steam für 17,49 €. In Anbetracht dessen, was das Spiel bereits bietet, ist das ein richtig gutes Angebot. Behaltet allerdings im Hinterkopf, dass sich PK im Early Access befindet. An manchen Stellen fehlt also noch der Feinschliff.
Trotz klassischer Early-Access-Beschwerden habe ich bereits sehr viel Spaß mit dem Spiel. Und wenn ich mir so die Roadmap der Entwickler (auf trello.com) anschaue, dann erwartet uns noch sehr viel cooles Zeug. Ich kann jedenfalls nicht mehr sagen, ob nicht doch Prehistoric Kingdom mein unerwartetes Spiel des Jahres 2025 ist.