Vor 35 Jahren erschien eine Kult-Serie, die perfekt für Mystery-Fans ist und erst 2017 eine 3. Staffel erhalten hat

MeinMMO-Autor Christoph Waldboth kann nicht anders, als mindestens einmal im Jahr zu seiner absoluten Lieblingsserie Twin Peaks zurückzukehren. 2025 war es jedoch ein besonders emotionales Erlebnis, da eine wichtige Person verstorben ist.

Wer hat Laura Palmer getötet?

Als diese Frage unzählige Fernsehzuschauer Anfang der 1990er beschäftigte, war ich noch gar nicht geboren. Erst Jahre später habe ich Twin Peaks nachgeholt. Als großer Fan von David Lynch, der die Serie gemeinsam mit Mark Frost erschaffen hat, wollte ich verstehen, was so viele Menschen an Twin Peaks lieben.

Zwei Staffeln und 30 Folgen später hatte ich es verstanden. Seither schaue ich mir die Serie mindestens einmal im Jahr an, bevorzugt zu einer dunklen Jahreszeit, weil es gut zur Stimmung der Geschichte passt.

Zwar ist Twin Peaks über die Jahre zu einer Kultserie geworden, doch in der modernen Serienlandschaft wird sie eher selten erwähnt. Deshalb zur Auffrischung: Worum geht es in Twin Peaks eigentlich?

Oberflächlich betrachtet erzählt die Serie vom Mordfall Laura Palmer und den Ermittlungen, die das tragische Ereignis in der Kleinstadt Twin Peaks im Nordwesten der USA nach sich zieht. FBI-Agent Dale Cooper reist an, um den Fall zu lösen und muss sich bald mit den schrulligen Bewohnern des Ortes auseinandersetzen.

Während es vordergründig darum geht, die Frage – Wer hat Laura Palmer getötet? – zu klären, lernt man schnell die kleinen und großen Geschichten kennen, die abseits der Haupthandlung passieren.

Twin Peaks zeigt eine lebendige Welt voller skurriler Charaktere. Die meisten von ihnen sind irgendwie mit Laura Palmer verbunden und machen einen großen Teil des Charmes der Serie aus. Während Dale Cooper also ermittelt, offenbart sich ihm und uns als Publikum gleichermaßen eine vielschichtige Kleinstadtwelt, mit all ihren Problemen, Sorgen, Nöten, aber auch kleinen Freuden. Und sei es auch nur der schwarze Kaffee, den Cooper gerne mit den folgenden Worten beschreibt:

 „Das ist verdammt guter Kaffee.“

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Trailer zu Staffel 1 & 2 der Mystery-Serie Twin Peaks

Ein einzigartiger Genre-Mix

Twin Peaks fasziniert mich bis heute mit seiner ungewöhnlichen Mischung an verschiedenen Genres. Während die Haupthandlung, besonders anfangs, wie ein klassischer Krimi wirkt, kommen bald schon Mystery-Elemente hinzu. Kein Wunder, immerhin gehörte David Lynch zu den großen Surrealisten des amerikanischen Kinos. Träume und Albträume spielen eine wichtige Rolle beim Lösen des Falls.

Das führt zu absurden, rätselhaften Momenten innerhalb der Serie, die Fans bis heute beschäftigen und immer neue Interpretationen entstehen lassen. Einige der surrealen Bilder haben längst ikonischen Charakter, vor allem der sogenannte „Red Room“, in dem viele von Coopers Träumen stattfinden und der unter anderem schon bei den Simpsons zitiert wurde.

Twin Peaks Red Room
Ein mysteriöser Mann im „Red Room“ (Bildquelle: youtube.com)

Abseits davon enthält Twin Peaks aber auch Elemente einer Soap-Opera – die Liebe ist bei vielen Charakteren ein wichtiges Thema und romantische Beziehungen bestimmen ganze Nebenplots. Hinzu kommt das Genre Comedy, das in Form gewisser Figuren wie dem ungeschickten Polizisten Andy oder Nadine – einer Frau, die sich bemüht, möglichst geräuschlose Vorhänge zu bauen – auftritt.

Diese lustigen Momente lockern die eigentlich dramatische Haupthandlung immer wieder auf und sorgen dafür, dass Twin Peaks nie zu düster wird. So entsteht ein gutes Gleichgewicht zu den wenigen Horror-Momenten, die David Lynch und Mark Frost einstreuen.

Laura Palmer Twin Peaks
Das Mordopfer Laura Palmer (Bildquelle: youtube.com)

Besonders die ersten vierzehn Folgen schaffen es, mich mit ihrer Geschichte und darin verhandelten Themen zu fesseln – auch wenn ich die (ungewöhnliche) Auflösung des Mordfalls längst kenne. Twin Peaks geht dann nämlich noch sechzehn Folgen weiter. Die weitere Handlung fällt qualitativ im Vergleich leider etwas ab, doch am Ende sind es die Charaktere, die mich bei der Stange halten.

Sie sorgen dafür, dass ich Jahr für Jahr nach Twin Peaks zurückkehre. Trotz des traurigen Anlasses – der Tod von Laura Palmer – hat die Serie einen zutiefst optimistischen Grundton. Das liegt vor allem am Hauptcharakter Dale Cooper und dessen Darsteller Kyle MacLachlan, der mit Lynch auch Blue Velvet oder den 1984er Dune gedreht hat.

Auch die nostalgischen Bilder und die melancholische Musik von Lynch-Stammkomponist Angelo Badalamenti verzaubern mich immer wieder aufs Neue. Bloß war die erneute Rückkehr nach Twin Peaks 2025 ein ganzes Stück emotionaler als noch in den Jahren zuvor.

David Lynch Twin Peaks
David Lynch tritt auch selbst als FBI-Agent auf – hier links im Bild neben Kyle MacLachlan als Dale Cooper (Bildquelle: youtube.com)

Ein Meister verlässt die Bühne

David Lynch verstarb am 15. Januar 2025. Er hinterlässt eine Lücke im US-amerikanischen Kino und wird mir persönlich sehr fehlen. Als ich von seinem Tod hörte, habe ich in den folgenden Tagen seine Filme (Mulholland Drive, Lost Highway, Blue Velvet …), und dann auch Twin Peaks nochmal angeschaut.

Dieser Rewatch war viel emotionaler als die bisherigen und führte mir noch einmal vor Augen, was für ein Meistwerk Lynch und Frost da geschaffen haben – inklusive des Prequel-Films Twin Peaks: Fire Walk With Me. Nicht nur kreierten sie einen Meilenstein der Fernsehgeschichte, sie beeinflussten damit auch viele weitere Produktionen.

Besonders der Mystery-Boom der 90er mit Serien wie Akte X ist vielfach auf Twin Peaks zurückzuführen. Spätere Serien wie True Detective, Riverdale oder Fringe weisen ebenfalls Einflüsse auf.

Doch auch andere Medien beziehen sich auf Twin Peaks. Ein prominentes Beispiel ist das Spiel Alan Wake von Remedy, das sehr direkt Orte und Figuren zitiert. Über die Jahre entstanden also eine Reihe an Geschichten, die Fans von Twin Peaks darüber hinwegtrösteten, dass der Cliffhanger der 2. Staffel in Episode 30 seit 1991 nicht aufgelöst wurde.

Bis ins Jahr 2017.

Dann erschien nämlich eine dritte Staffel und überraschte viele Fans mit einem deutlich düstereren Ton und einer surrealen Handlung, die sich teils weit vom Original entfernte. Die neuen Folgen entsprachen mehr den späteren Filmen von Lynch als noch dem ursprünglichen Twin Peaks und sind wesentlich kryptischer und rätselhafter. Empfehlenswert ist die dritte Staffel allemal, auch wenn ihr die Leichtigkeit der ersten beiden fehlt (die ihr aus Spoiler-Gründen UNBEDINGT davor sehen solltet).

Wer hat Laura Palmer getötet?

Immer wieder diese Frage. Natürlich verrate ich die Antwort nicht. Betrachtet sie als eine Art Einladung. All jene von euch, die die Serie noch nicht kennen und auch nur ansatzweise etwas mit Mystery-Geschichte anfangen können, sei sie nämlich wärmstens empfohlen. Und alle anderen, die längst Fans sind, lade ich zu einer Rückkehr in die schrullige Kleinstadt ein. Auf einen Kaffee und ein Stück Kirschkuchen im Double R Diner. Wir sehen uns dort!

Mama nahm 15-Jährigen aus der Schule, damit er mehr Zeit für Fortnite hat – 6 Jahre später ist er erfolgreich, aber in einem anderen Shooter

Im Jahr 2019 sprach die E-Sport-Szene von Fortnite über einen jungen Briten und seine Mutter, denn diese nahm den damals 15-Jährigen aus der Schule, damit er mehr Zeit für Fortnite hat. Inzwischen hat er den Battle Royale hinter sich gelassen und ist in einem anderen Shooter erfolgreich.

Wer ist der 15-Jährige und was ist seine Geschichte? Im Jahr 2019 hatte Epic Games große Neuigkeiten für alle Spieler des Battle-Royales von Fortnite: Der erste und bislang einzige Fortnite World Cup wurde angekündigt und brachte einen Preispool von 30 Millionen US-Dollar mit.

Die besten 100 Solo-Spieler und die 50 besten Duos der ganzen Welt kamen zusammen und traten gegeneinander an. Jedem qualifizierten Spieler blühten dabei mindestens 50.000 $ Gewinn, den Sieger der Solo-Meisterschaft erwarteten sogar 3.000.000 US-Dollar. Unter den Teilnehmern der Weltmeisterschaft war auch der damals 15-jährige Benjy David Fish, besser bekannt als Benjyfishy. Dieser hat sich gleich zweifach für die Weltmeisterschaft qualifiziert – für den Solo- und den Duo-Wettbewerb. Damit waren ihm bereits 100.000 $ sicher.

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Fortnite: Zeigt Chapter 7 „Pacific Break“ in seinem neuen Cinematic-Trailer

Da bei dem Turnier viel Geld im Raum stand und sich für Benjyfishy eine einzigartige Gelegenheit bot, traf die Mutter des E-Sportlers eine bemerkenswerte Entscheidung: Sie nahm ihren Sohn von der Schule und ließ ihn stattdessen zu Hause von einem Privatlehrer unterrichten – mit einem angepassten Zeitplan.

Das, was er in der Schule in 2 Jahren gelernt hätte, sollte er nun in 3 Jahren beigebracht bekommen. So sollte er mehr Zeit für Fortnite und die Vorbereitung auf wichtige Turniere haben, ohne am nächsten Tag in der Schule müde zu sein.

Der Anfang einer Karriere

Bei der darauffolgenden Weltmeisterschaft gehörte Benjyfishy zwar nicht zu den großen Gewinnern, doch er schaffte es, sich eine Karriere in dem Shooter aufzubauen. Noch im selben Jahr wuchs sein Twitch-Kanal stark an. Während er im Januar 2019 noch unter 1.000 Follower hatte, sollten es im Dezember schon über 531.000 sein. Damals schauten ihm durchschnittlich über 8.000 Leute gleichzeitig zu (via Sullygnome).

Benjyfishy Twitch-Follower 2019
Die Kurve zeigt den Anstieg von Benjyfishys Followern auf Twitch im Jahr 2019 via Sullygnome

Schon mit 16 Jahren hatte Benjyfishy Preisgelder in Höhe von 539.623 US-Dollar gewonnen und konnte auch seinen Twitch-Kanal weiter vergrößern. 2020 gehörte er zu den 100 meistgeschauten Streamern. Plötzlich konkurrierte er bei der Watchtime mit Streaming-Größen wie Ludwig und Gronkh und ließ bekannte Namen wie moistcr1tical und Ninja hinter sich.

Doch während seine Karriere als Content-Creator Fahrt aufnahm, sollte sein Weg als professioneller Fortnite-Spieler stottern. Epic Games strich die für 2020 geplante zweite Ausführung der Fortnite-Weltmeisterschaft aufgrund der COVID-19-Pandemie und brachte das Großevent nie zurück. Zunächst gab es zwar noch die saisonale Fortnite Champions Series, doch auch die sollte 2021 endgültig verschwinden – und somit auch die Möglichkeiten, als E-Sportler mit Fortnite eine erfolgreiche Karriere zu führen.

Bruch und Neuanfang in einem anderen Spiel

Im Sommer 2022 folgte dann der Bruch: Benjyfishy gab bekannt, seine Fortnite-Karriere zu beenden. Der zu dem Zeitpunkt gerade mal 18-jährige Brite erklärte, er habe „seine Liebe zu Fortnite“ verloren. Er wollte Profi-Gamer sein, weil er dann einen Job habe, der ihm Spaß mache. Das sei zu dem Zeitpunkt nicht mehr der Fall gewesen, und so erscheine es ihm als „sinnlos, mit etwas weiterzumachen“, das ihm keine Freude mehr bereite. Er habe allerdings schon eine neue Berufung gefunden: Valorant.

Benjyfishy erklärte damals, er spiele sehr viel Valorant und habe so viel Spaß, wie seit 2019 nicht mehr. Er spiele es sogar, wenn er nicht streame, und wolle sich deshalb dem Taktikshooter von Riot Games widmen. Zunächst als Streamer, später dann als E-Sportler.

Noch im selben Jahr schloss er sich dem Team Enterprise Esports als Ersatzspieler an, wechselte jedoch schon ein halbes Jahr später zu der spanischen Organisation Team Heretics. Dort ist er bis heute tätig.

Der Stand im Winter 2025: Vom Content-Creator zum Valorant-Profi

In Valorant geht Benjyfishy quasi den umgekehrten Weg seiner Fortnite-Karriere. Diese startete als Profi-Gamer und ermöglichte es ihm, als Content-Creator Fuß zu fassen. In Valorant startete er als Content-Creator und wurde dann zu einem erfolgreichen Profi-Spieler.

Mit seinen gegenwärtigen Mitspielern bei Team Heretics fuhr er schon bald die ersten Erfolge ein:

  • 2. Platz bei den Valorant Mastern 2024 in Shanghai – Preisgeld: 200.000 $
  • 2. Platz bei den Valorant Champions 2024 – Preisgeld: 400.000 $

Im Jahr 2025 folgte dann der erste Titelgewinn: Im Juli gewann das Team um Benjyfishy das Valorant-Turnier beim Esports World Cup 2025, der zuvor unter dem Namen Gamers8 bekannt war. Dabei handelt es sich um ein E-Sports-Event in Ryadh, das vom saudi-arabischen „Public Investment Fund“ (einen Staatsfonds) ins Leben gerufen wurde. Das ist zwar kein Turnier, das offiziell von Riot Games ausgerichtet wird, brachte jedoch dem Team des Briten einen Gewinn von 500.000 US-Dollar ein.

Das große Ziel des inzwischen 21-jährigen Briten dürfte als Nächstes der Gewinn der Valorant Champions 2026 sein, des wichtigsten offiziellen Turniers des Taktikshooters. Bei den Valorant Champions 2025 schied Team Heretics frühzeitig gegen die später viertplatzierten Spieler von Paper Rex aus und beendete den Wettbewerb lediglich auf den Plätzen 5-6.

In Valorant ist die Karriere von Benjyfishy gerade insgesamt auf einem guten Weg und er hat sich als E-Sportler erfolgreich in der Szene etabliert. Sein Twitch-Kanal musste im Zuge dessen jedoch mächtig einstecken. Er war 2025 lediglich 71x live und konnte durchschnittlich nur noch rund 2360 Zuschauer verzeichnen – das ist der niedrigste Jahresdurchschnitt, den er jemals hatte.

Spieler aus Path of Exile 2 besiegt den Endboss komplett ohne Ausrüstung in nur einer Minute, sagt: „Es war nicht schwer“

In Path of Exile 2 hat ein Spieler den Endboss des Spiels ganz ohne Ausrüstung und Waffen erledigt und das auch noch innerhalb einer Minute. Die Community ist erstaunt, doch der Spieler selbst sieht das anders.

Um wen geht es? Der YouTuber „isfooPoE“ ist seit Kurzem dabei, die Bosse des ARPGs einen nach dem anderen ganz ohne Ausrüstung und Waffen zu erledigen. Sein neuestes Opfer ist der Endboss des Spiels, der Arbiter of Ash.

Der Boss gilt als besonders hartnäckig, und so ist es kaum vorstellbar, dass man den Gegner in nur einer Minute ganz ohne Waffen und Ausrüstung besiegen kann. Doch der YouTuber hat das in einem Video jetzt vorgemacht.

Hier könnt ihr das Video sehen:

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Ohne Gear, aber nicht ohne Build

Wie ist das möglich? In Path of Exile 2 ist es gerade als Mönch möglich, auch ganz ohne Waffen in den Kampf zu gehen. Das ist zwar wohl nicht die beste Möglichkeit, seinen Charakter auszurüsten, aber von den Entwicklern mitbedacht worden.

So hat auch der YouTuber einen Build erschaffen, der darauf ausgelegt ist, den Kampf gegen die stärksten Bosse im Spiel, ganz ohne Ausrüstung zu überstehen. Dafür nutzt er eine Fähigkeit, die Eisbrocken hervorzaubert, um sie dann mit einem Dash zu zerstören und Schaden am Feind zu verursachen.

Der Kampf dauert im Video nur eine Minute, gelingt aber auch nur so gut, weil der Spieler ein Profi ist, der den meisten Fähigkeiten gekonnt ausweicht. In einer Situation sieht man, wie viel Schaden der Boss austeilt, was den Build zu einem Glaskanonen-Build macht.

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Path of Exile 2 zeigt Gameplay zur neuen Druiden-Klasse

Wie reagiert die Community? Die Community ist außer sich. Die Spieler finden es ziemlich unglaublich, dass jemand diesen schwierigen Bosskampf nackt erledigt hat. Für viele ist der Arbiter of Ash bereits mit allen Hilfsmitteln eine gute Herausforderung, bei der viele schon mal gescheitert sind.

So gibt es aber auch Kommentare zum Budget des Builds, das ganz ohne Ausrüstung quasi kostenlos ist und damit auch attraktiv für andere Spieler wird.

Auf Reddit erklärt ein Spieler wiederum, dass das Video ihm nur beweise, wie schlecht er wirklich in Path of Exile 2 sei, wohl weil er selbst sich dieser Bossherausforderung so niemals stellen würde.

Der Spieler stellt seine Leistung in der Videobeschreibung eher bescheiden dar: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen OP mit null Ausrüstung schaffen würde. Im Allgemeinen ist dieser Kampf auch mit null DPS und null Verteidigung nicht schwer, aber es macht natürlich Spaß, ihn so schnell wie möglich zu absolvieren.“

Den Arbiter of Ash ganz ohne Ausrüstung zu erledigen, ist eine echte Herausforderung. Doch der YouTuber ist nicht der Einzige, der auf verrückte Ideen im ARPG kommt. Ein Spieler hat einfach zwei Charaktere gleichzeitig gespielt: Fan spielt Path of Exile 2 mit zwei Charakteren gleichzeitig durch, doch sein Plan geht nicht auf

MrBeast lässt Mädels gegen Jungs in Minecraft um 50.000 $ kämpfen, doch eine Teilnehmerin sagt: 30 % der Mädchen waren Kerle

MrBeast ist für virale Videos auf YouTube bekannt. Häufig lässt er dabei verschiedene Teilnehmer gegeneinander antreten. Jetzt packen Teilnehmerinnen aus und erklären, wie schlecht es hinter den Kulissen beim Minecraft-Event lief.

Was war das für ein Video? In einem neuen Video auf dem Gaming-Kanal von MrBeast auf YouTube treten 500 „Mädchen“ gegen 500 „Jungs“ in einem Minecraft-Wettbewerb an. Das Gewinner-Team erhält 50.000 US-Dollar (etwa 42.500 €), die auf die Teilnehmer aufgeteilt werden.

Gewonnen hat das Team, das zuletzt noch lebende Spieler hat. Das Video hat inzwischen mehr als 12 Millionen Aufrufe gesammelt und ging viral. Im Video gewinnt das Jungs-Team haushoch, doch eine Teilnehmerin klärt nun auf, dass der Wettbewerb ganz und gar nicht fair gewesen sei.

Hier könnt ihr das Video von MrBeast sehen:

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„Fake-Frauen“ sabotieren das Event

Was erklärt die Teilnehmerin? Die Teilnehmerin Shekai berichtet in einem Beitrag auf X.com von ihrer Teilnahme beim Event. Sie erklärt, dass man den anfänglichen Plan, 500 Streamerinnen zu finden, nicht erreicht und die zusätzlichen Plätze mit „normalen“ Spielerinnen gefüllt habe.

Dadurch sollen jedoch ihrer Schätzung nach 30 % der Spielerinnen in Wahrheit Kerle gewesen sein, die das Mädels-Team mit Absicht sabotierten, um dem Jungs-Team einen Vorteil zu verschaffen. Mit dem Ausdruck „Fake-Frauen“ seien allerdings nicht Transfrauen gemeint, sondern Männer, die durch Tools nur vorgegaukelt hätten, sie seien eine Frau, um das Team zu sabotieren.

Laut ihr haben die Kerle künstliche Intelligenz benutzt, um das Team von MrBeast zu überzeugen, dass sie weiblich sind. Sobald sie im Team der Mädels waren, sollen sie Fallen platziert und so das Team stark sabotiert haben, wodurch viele der Frauen starben. Ähnliches berichtet auch eine andere Teilnehmerin.

Was sagt die andere Teilnehmerin? Die Gamerin Zavvy hat sich auch in einem langen Beitrag auf X.com zu dem Event geäußert. Auch sie kritisiert das Event aufs Schärfste und bestätigt die Teilnahme von Fake-Frauen beim Event.

Außerdem sollen neben den Fallen, die das Event auf spielerische Art und Weise sabotierten, auch Swastikas und sexistische Nachrichten geschrieben und erbaut worden sein, wie sie auf X.com zeigt.

Weiter erklärt sie, dass das Event als Zivilisations-Event und nicht als PvP-Event vermarktet worden sei und viele der Mädels aus dem Mädchen-Team zum ersten Mal Minecraft spielten. Im Vergleich zum Jungs-Team sei die Balance dadurch nicht gegeben gewesen, gerade weil dort viele Minecraft-Profis im Team gewesen seien.

Ein Minecraft-Profi wurde sogar im Minecraft-Film geehrt:

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Im Minecraft-Film wird eine wahre Legende geehrt

Am Ende gewann das Jungs-Team das Event und damit auch die 50.000 US-Dollar als Preisgeld. Die Videobeschreibung des MrBeast-Videos auf YouTube erklärt seine Sicht auf das Thema:

Tausende Spieler wollten an unserem ersten großen, mehrtägigen Civilization-Wettbewerb teilnehmen, der nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ ablief. Wir nahmen die ersten 500 Jungen und 500 Mädchen auf, die sich in chronologischer Reihenfolge auf dem Minecraft-Server angemeldet hatten, als dieser live ging. Wenn ein Spieler in irgendeiner Weise gegen die vereinbarten Regeln verstieß oder in seiner Anmeldung falsche Angaben machte, um andere Spieler zu sabotieren, wurde er nach einer Untersuchung von den Mitarbeitern, die rund um die Uhr überwacht haben, gesperrt, seine Aktionen wurden rückgängig gemacht, die von ihm getöteten Spieler wurden wiederbelebt und er wurde durch den nächsten Jungen oder das nächste Mädchen ersetzt, die sich in chronologischer Reihenfolge früher für den Server angemeldet hatten.

Für Gamerin Zavvy ist dieses Statement zu vage und unzureichend für das Event, bei dem die Frauen wohl kaum eine wahre Chance gehabt haben. Für sie hätte das Team des Milliardärs eine bessere Leistung erbringen müssen. MrBeast selbst war laut den Teilnehmerinnen gar nicht anwesend. Wie sein Leben verläuft, verrät er hier: Er wurde mit YouTube zum Milliardär, jetzt sagt er: Niemand will das Leben, das er führt

Quelle(n):
  1. x.com
  2. x.com

Entwickler des besten Rollenspiels zu Warhammer 40.000 zwingt Fans 2026 einen Launcher zu verwenden, der Grund sorgt für noch mehr Ärger

Dass man im Jahr 2026 noch einen eigenen Launcher für sein Spiel anbietet, ist eher untypisch in der Gaming-Welt. Doch ausgerechnet die Entwickler von Warhammer 40.000 Rogue Trader wollen mit dieser Maßnahme jetzt punkten.

Was ist das für eine Maßnahme? Laut einem Bericht von PCGamesN haben die Entwickler des besten Rollenspiels zu Warhammer, Warhammer 40.000 Rogue Trader, für 2026 eine interessante Werbemaßnahme geplant.

So erklären die Entwickler in einer Ankündigung auf Steam, dass viele der Spieler von Pathfinder 2 ihren Statistiken nach gerne ein ähnliches Spiel spielen wollten, sie aber nicht den Weg zu Warhammer 40.000 Rogue Trader finden würden.

Genau deshalb wollen die Entwickler nun mit einem eigenen Launcher dafür sorgen, dass die Spieler eher von einem Titel zum anderen gelangen, indem man noch vor dem Start etwas Werbung präsentiert bekommt.

Hier gibt’s mehr vom besten Spiel zu Warhammer 40.000:

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Warhammer 40.000: Rogue Trader – Trailer zeigt Neuerungen von Update 1.5

Man erntet, was man sät

Wird der Launcher zur Pflicht? Nein, die Entwickler wissen, dass Launcher auch 2026 immer noch etwas sind, das Spieler lieber abschaffen wollen. Deshalb versuchen die Entwickler, die Gemüter schon im Vorhinein zu besänftigen. Sie bieten daher die Option an, über die Startoptionen bei Steam direkt festlegen zu können, dass die Spiele weiterhin ohne Launcher starten.

Das Verfahren ist jedoch quasi ein Opt-Out, das wohl vor allem technisch nicht so versierte Nutzer nicht direkt finden werden. Außerdem wollen die Entwickler den Launcher „so nahtlos und leicht wie möglich“ machen. So muss niemand sich anmelden, um Zugriff auf die eigenen Inhalte zu bekommen.

Tut man dies jedoch trotzdem, gibt es zusätzliche Inhalte zu entdecken und man erhält Zugriff auf Betas und Spieletests. So müssen Spieler, die sich für den Test von Warhammer 40.000 Dark Heresy angemeldet haben, den Test über den neuen Launcher zocken.

Wie kommt der Launcher an? Trotz des Versuches der Entwickler, einigen Kritikpunkten zuvorzukommen und den Launcher als positive Extra-Maßnahme darzustellen, sind die Kommentare durchaus negativ.

So erklärt ein Nutzer auf Steam: „Verstehe ich das richtig: Ihr wollt uns zwingen, ein Programm herunterzuladen, das wir vielleicht gar nicht nutzen wollen, und das mehr Speicherplatz auf unseren Festplatten beansprucht, als euer Spiel benötigt, nur damit ihr den Leuten Werbung für andere Produkte aufzwingen könnt?“

Ein anderer Nutzer prophezeit jetzt schon, dass der Launcher in 5 Jahren als Fehler darstellen wird und wieder entfernt wird. Ein Spieler schlägt vor, dass die Entwickler dort einen Modlauncher verbauen könnten, der die Nutzung eines Launchers attraktiver macht. Ob eine solche Funktion für die Zukunft geplant ist, bleibt jedoch noch offen.

Launcher sind eines der unbeliebtesten Features bei Gamern, vor allem weil sie oftmals keinen Mehrwert bringen. Dass die Entwickler von Owlcat jetzt für 2026 ausgerechnet darauf setzten, wirkt ungewöhnlich. Ob die Maßnahme Erfolg hat, muss sich entsprechend noch zeigen. Eine andere Firma hat 2025 Tschüss zum eigenen Launcher gesagt: Ein Publisher gibt endlich auf, entfernt nerviges Feature aus seinen Spielen auf Steam und Epic Games

Quelle(n):
  1. Steam
  2. pcgamesn.com

Das vergessene Spiel des Jahres ist auf Steam gerade so günstig wie nie, wird fast ein Jahr nach Release wieder zum Topseller

Bei den Game Awards 2025 hat ein Spiel ganz klar dominiert. Dabei ist ein richtig starkes Rollenspiel komplett untergegangen – jetzt ist es auf Steam wieder ein Topseller und so günstig wie nie.

Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Kingdom Come: Deliverance 2 (KCD2). Das Rollenspiel befördert euch ins mittelalterliche Böhmen und erschien im Februar, wo es direkt zu einem Hit wurde: Die Entwickler feierten bereits kurz nach Launch 1 Million Spieler, einen neuen Peak auf Steam und eine 91 % positive Wertung.

Knapp ein Jahr nach Release landet das Rollenspiel nun wieder auf der Liste der Topseller auf Steam (Stand 30. Dezember, 15:20 Uhr). Ein Grund dürfte der Winter-Sale sein. Kingdom Come: Deliverance 2 kostet auf Steam derzeit 29,99 € und ist dort damit so günstig wie noch nie.

Hier seht ihr den Trailer zur Royal Edition von Kingdom Come: Deliverance 2:

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Kingdom Come: Deliverance 2 zeigt Royal Edition mit allen DLCs fürs Mittelalter-Rollenspiel

Das Spiel des Jahres, das bei den Game Awards übersehen wurde

Warum ist KCD2 das vergessene Spiel des Jahres? Kingdom Come: Deliverance 2 ist zwar ein richtig gutes Rollenspiel, bei den Game Awards 2025 aber dennoch komplett leer ausgegangen. Der Titel wurde dreifach nominiert, gewann aber keinen einzigen Preis. 

Selbst in der Kategorie für das beste Rollenspiel musste sich das Spiel einem anderen Hit geschlagen geben, nämlich dem im April erschienenen Clair Obscur: Expedition 33. Dies hat aber auch zu großen Diskussionen geführt: HandOfBlood findet es zum Beispiel „fatal“, dass das Rollenspiel bei den Game Awards leer ausging.

Was ist das für ein Spiel? Spielerisch erwartet euch ein Action-RPG mit einer Open World, die im Europa des 15. Jahrhunderts angesiedelt ist. Gespielt wird wie schon in Teil 1 aus der Ego-Perspektive, Immersion und Realismus genießen hier Vorrang. Fantasy-Elemente wie Magie oder Drachen sucht ihr vergebens.

Teil 2 führt Heinrich in neue Gebiete, wie die Stadt Kuttenberg. Euer Ziel ist aber immer noch dasselbe: Den Mörder eurer Eltern aufsuchen. Auf seiner Reise begegnet Heinrich vielen neuen Figuren und auch einigen Charakteren, die er bereits im ersten Spiel angetroffen hat.

Übrigens: Für einen Aufpreis von 10 € bekommt ihr auf Steam auch die Royal Edition des Spiels. Diese enthält dann auch alle Zusatzinhalte zum Spiel, darunter die drei Story-DLCs Brushes with Death, Legacy of the Forge und Mysteria Ecclesiae.

Hat euch das Angebot überzeugt und ihr möchtet jetzt ins Spiel einsteigen? Dann solltet ihr einen Blick in unseren Guide für Einsteiger werfen. Dort findet ihr einige Tipps zu allen Aspekten des Spiels. Den Guide findet ihr hier: Kingdom Come Deliverance 2: 10 Tipps für den optimalen Start – Einsteiger-Guide

Das Sauercrowd-Event in WoW hat ein Cheater-Problem und Papaplatte will das jetzt ändern

In WoW Classic läuft derzeit das Sauercrowd-Event, das auf Twitch extrem beliebt ist. Doch die Organisatoren stehen vor einer großen Herausforderung, denn viele Streamer cheaten.

Wie lauten die Regeln des Events? Das Sauercrowd-Event in WoW Classic findet auf einem Hardcore-Server statt. Wer stirbt, muss mit einem neuen Charakter von Anfang an neu leveln und verliert seinen Fortschritt vollständig.

Dazu kommt noch die Einschränkung, dass man keine Hilfe oder sonstige Interaktion mit anderen Spielern außerhalb der eigenen Gilde annehmen darf. So gibt es ein eigenes Addon, das den Handel, die Post und auch die Gruppen kontrolliert.

Außerdem ist es verboten, eine optimierte Levelroute zu nutzen, um möglichst störungsfrei bis zum Endgame zu kommen. Doch die Regeln werden von den Streamern immer wieder gebrochen.

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SO wurden Challenges für Papaplatte zum Lebensunterhalt

Regelbruch nach Regelbruch

Welche Regelbrüche gibt es? Die Geschichte der Regelbrüche begann bereits vor dem eigentlichen Event. So versuchte zunächst Mitorganisator Papaplatte, die Regel der optimierten Levelroute mit einem Overhead-Projektor zu umgehen.

Als das Projekt dann gestartet wurde, fiel schon am ersten Tag LoL-Streamer NoWay negativ auf. Er nahm die Hilfe von anderen Spielern in Anspruch, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Die Projektleitung bestrafte das Handeln des Streamers, wobei dieser die Strafe zunächst nicht akzeptieren wollte. Doch dies ist nur ein Beispiel von vielen, bei dem die Regeln von den Streamern nicht vollständig beachtet werden.

Wie steht es um die Regeln? In einem neuen Clip auf YouTube sieht man Papaplatte, der der Streamerin Sunglitters beim Cheaten zusieht. Dabei befindet sich diese in einer brenzligen Situation und schreibt „Help“ in den Chat, worauf hin ihr wohl Zuschauer zu Hilfe eilen, um sie vor dem Tod zu bewahren.

Dieses Babysitting von Zuschauern ist nur schwierig zu verhindern, die direkte Aufforderung an die Zuschauer, die Streamerin vor dem Tod zu retten, ist jedoch verboten. So heißt es in den Regeln klar: „Das Spielen mit anderen Charakteren außerhalb der Gilde ist verboten.“

Wie reagiert Papaplatte auf den Clip? Der Mitorganisator Papaplatte findet das Verhalten der Streamerin falsch. So sagt er: „Die [Regelverstöße] häufen sich. Das müssen wir morgen nochmal ansprechen.“

Papaplatte möchte das Thema zusammen mit den anderen Organisatoren ansprechen und eine Lösung dafür finden. Wie das Ergebnis der Besprechung ist, ist noch nicht bekannt.

Das Sauercrowd-Event beschäftigt gerade ganz Twitch Deutschland. Im internationalen Raum hingegen sorgt MrBeast derzeit mit einem Minecraft-Video für Ärger, denn die Organisation dahinter lief wohl gehörig schief: MrBeast lässt Mädels gegen Jungs in Minecraft antreten, doch eine Teilnehmerin sagt: 30 % der Mädchen waren Kerle

Der Anime zu One-Punch Man hat „schlechte“ Nachrichten für alle Fans: Staffel 3 bekommt einen zweiten Teil

One-Punch Man hatte seinerzeit mit seiner ersten Staffel neue Maßstäbe gesetzt. Die 3. Staffel gilt hingegen als größte Enttäuschung im Anime-Jahr 2025 – und es ist noch nicht vorbei.

Was wurde angekündigt? Der offizielle Account zu One-Punch Man gab am 28. Dezember auf X bekannt, dass es Staffel 3 Part 2 geben wird. Die Ausstrahlung soll 2027 erfolgen. Ein kurzer Teaser auf YouTube deutet an, dass sich Fans auf eine, nun ja, epische Auseinandersetzung zwischen Saitama und dem selbsternannten Heldenjäger Garou „freuen“ können.

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One-Punch Man: Spezialankündigung zur 3. Staffel des Animes

Fans sagen: Bitte nicht

Warum sind das schlechte Nachrichten? Während für die meisten Fans eine Fortsetzung ihres Anime wohl ein Grund zum Feiern wäre, scheinen Fans von One-Punch Man eine Fortsetzung eher als göttliche Strafe zu sehen. Staffel 3 war bislang eine gewaltige Enttäuschung, insbesondere, nachdem man so lange darauf gewartet hatte.

Immerhin waren seit der durchwachsenen 2. Staffel 6 Jahre vergangen – da hatte manch einer wohl gehofft, dass in dieser Zeit die Probleme des Vorgängers aus dem Weg geräumt worden wären. Stattdessen hat die Qualität der Animationen eher noch nachgelassen, und auch mit einigen inhaltlichen Änderungen waren Fans unzufrieden. Ein kleines Charakter-Detail brachte Fans besonders auf die Palme, wie die Kollegen von GamePro berichteten, als aus einer Zigarette ein Lutscher wurde.

MeinMMO-Redakteurin Sophia hat für euch aufgeschlüsselt, warum Staffel 3 eigentlich nie eine Chance hatte.

Für den Nutzer Calems_Rule2005 ist es auf YouTube daher auch gar keine Ankündung, sondern: „Bandai DROHT damit, mehr von One Punch Man Staffel 3 zu veröffentlichen.“

Nun könnte man ja hoffen, dass es Teil 2 doch noch gelingen wird, das Ruder herumzureißen, und wenigstens an die Qualität der zweiten Staffel heranzukommen. Doch leider steht Part 2 bereits jetzt unter keinem guten Stern.

So stellten Nutzer schnell fest, dass das Key Visual der Ankündigung dasselbe war, das bereits für Staffel 3 verwendet worden war – nur mit anders angeordneten Charakteren.

Auch im Teaser auf YouTube fährt die Kamera knapp 30 Sekunden lang über dasselbe Bild, wobei Saitama und Garou diesmal immerhin lodernde Flammen-Auren verpasst wurden. Kqder spottet daher bereits: „Selbst die Teaser sind PNGs.“

Immerhin könnte der Release 2027 den Animatoren etwas mehr Zeit geben, wobei es unwahrscheinlich ist, dass die Produktion wirklich schon so lange im Voraus beginnt. Viel Hoffnung haben Fans allerdings nicht. Dennoch sollten sie sich etwas mit ihrer Kritik zügeln, zumindest, wenn es nach einem Animator geht: „Je mehr ihr uns schikaniert, desto mehr verschwinden wir“ – Animator äußert sich zur Kritik an Staffel 3 von One-Punch Man

Quelle(n):
  1. Vida Extra

Ein Schauspieler aus GTA 5 bekommt so oft Besuch von der Polizei, dass er die Cops schon freundlich grüßt

Ein Schauspieler aus GTA 5 bekam inmitten eines Livestreams Besuch von der Polizei. Dieser Vorfall ging so entspannt von der Bühne, dass man meinen könnte, die Polizisten besuchen nur einen Freund.

Von welchem Schauspieler ist die Rede? Gemeint ist Ned Luke. Fans, die bei den Credits von GTA 5 aufgepasst haben, wissen, dass er einen der Protagonisten spielt – und zwar den Bankräuber (und Filmproduzenten) Michael De Santa.

Der Schauspieler streamt auch auf YouTube und Twitch. Dabei kommt es jedoch seit ein paar Jahren immer wieder zu Zwischenfällen mit der Polizei. Seit November 2023 war der 67-Jährige nun schon zum 8. Mal das Ziel von sogenanntem Swatting.

Hier seht ihr den zweiten Trailer zu GTA 6:

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Rockstar Games präsentiert GTA 6 im zweiten Trailer

Polizeieinsatz wird zum Freundschaftsbesuch

Was ist Swatting? Der Begriff leitet sich von der Abkürzung „SWAT“ ab, die englische Bezeichnung für Spezialeinheiten der Polizei – vergleichbar mit dem deutschen SEK. Beim Swatting täuscht der Täter eine Gefahrensituation vor, um beim Betroffenen einen Polizeieinsatz zu provozieren.

Swatting ist kein harmloser Streich und sogar strafbar. Die Polizisten wissen nie, was genau sie am Einsatzort erwartet. Swatting kann für die Betroffenen traumatisierend sein, im schlimmsten Fall zu ihrem Tod oder dem anderer Personen vor Ort führen.

Ned Luke wurde zuletzt erneut Ziel von Swatting: Der letzte Vorfall ereignete sich am 23. Dezember 2025. Luke befand sich in diesem Moment in einem Livestream mit Rob Wiethoff, der Stimme von John Marston aus Red Dead Redemption. Eine Aufzeichnung des Streams findet ihr auf YouTube.

Der Schauspieler hat inzwischen so oft Besuch von der Polizei bekommen, dass diese ganz gemächlich ins Zimmer spaziert. Einer der Polizisten rief ihm direkt zu, dass er „schon wieder geswatted“ werde.

Luke reagiert ebenfalls komplett gelassen auf die Situation. Er begrüßt die Polizisten mit einem freundlichen „Wie geht’s, Jungs?“ und bittet die Zuschauer im Stream, „seinen Freunden“ frohe Weihnachten zu wünschen. Nach einem kurzen Gespräch wird sich freundlich verabschiedet.

„Habe damit gerechnet, dass sie sich auf die Couch setzen“

Den ganzen Vorfall seht ihr in einem Clip auf X.com (ehemals Twitter). Dort wird die Situation ebenfalls rege diskutiert. Dabei werden auch Scherze über die Absurdität der Situation geteilt:

  • „An diesem Punkt sollten sie einfach als Gäste dem Stream beitreten …“, schreibt X-Nutzer @SeyiGlobal. @megachogash pflichtet ihm bei und meint: „Ich habe wirklich damit gerechnet, dass sie sich auf die Couch setzen.“
  • @WarriorNight007 warnt davor, den eigentlichen Ernst der Lage zu verkennen: „Die Leute, die Witze darüber machen, begreifen nicht, wie lebensbedrohlich das ist“

Für mindestens eine der Personen, die den Schauspieler in der Vergangenheit geswatted hat, dürften nun rechtliche Konsequenzen folgen. Am 27. Dezember 2025 teilte Luke auf Instagram nämlich ein Bild, auf dem eine Anklageschrift zu sehen ist. Mit dabei ist eine deutliche Botschaft: „Fuck around and find out“.

Fans spekulieren nun schon länger, ob Figuren aus den vorherigen Spielen in GTA 6 auftauchen werden. Eine ikonische Figur ist sogar schon seit 20 Jahren Teil der Reihe. Doch wie stehen die Chancen, dass er auch im neuesten Spiel auftritt? Die Antwort des Schauspielers findet ihr in diesem Artikel: Eine Figur ist seit 20 Jahren Teil von GTA, kommt in 9 Spielen vor – Jetzt erklärt der Schauspieler seine Beteiligung bei GTA 6

Quelle(n):
  1. X.com
  2. Eurogamer.de

In Pokémon GO könnt ihr jetzt mehr garantierte Glücks-Monster erhalten – So kriegt ihr sie

Über den Jahreswechsel läuft in Pokémon GO ein passendes Event. Und das bringt euch eine starke, dauerhafte Änderung mit.

Was ist das für ein Event? Am Mittwoch, dem 31. Dezember 2025 um 10:00 Uhr startet in Pokémon GO das „Neujahr 2026“. Es ist bis Sonntag, dem 4. Januar 2026 um 20:00 Uhr aktiv.

Neben einigen Boni, starken Item-Belohnungen und einer erhöhten Shiny-Chance wird es mit Start des Events auch eine dauerhafte Änderung geben, von der ihr profitieren könnt.

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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer

Alle Inhalte von Neujahr 2026 in Pokémon GO

Was ist das für eine Änderung? Mit Start des Events wird die Anzahl an garantierten Glücks-Tauschen erhöht. Während es bisher 35 waren, werden es nun 45 sein. Einen garantierten Glücks-Tausch könnt ihr auslösen, wenn ihr ein Monster, das 2020 oder früher gefangen wurde, tauscht.

Es gibt keine Möglichkeit, im Spiel zu sehen, wie viele der garantierten Glücks-Tausche ihr bisher durchgeführt habt. Wenn ihr wisst, dass ihr die bisherigen 35 bereits benutzt habt, dann wisst ihr jedoch sicher, dass ihr nun 10 weitere durchführen könnt.

Welche Monster gibt es? Sowohl in der Wildnis, als auch in Raids könnt ihr verschiedene Event-Pokémon finden. Dabei handelt es sich um die folgenden:

In der Wildnis:

  • Bisasam mit Partyhut*
  • Pummeluff mit Schleife*
  • Hoothoot mit Neujahrs-Outfit*
  • Pikachu mit Party-Zylinder*

In 1-Sterne-Raids:

  • Pikachu mit Party-Zylinder*
  • Waumpel mit Partyhut*

In 3-Sterne-Raids:

  • Rattikarl mit Partyhut*
  • Nidorino mit Partyhut*
  • Gengar mit Partyhut*
  • Woingenau mit Partyhut*

Welche Boni gibt es? Absolviert ihr innerhalb des Events Raid-Kämpfe, dann erhaltet ihr hierfür die doppelte Menge an Erfahrungspunkten und Sternenstaub. Zudem ist die Chance, ein Shiny-Pikachu mit Party-Zylinder zu finden, erhöht.

Neben Event-Feldforschungen wird es in „Neujahr 2026“ außerdem sogenannte tägliche Feldforschungen geben. Diese erhaltet ihr beim ersten Login des Tages, solange ihr 3 oder weniger Feldforschungen besitzt.

Löst ihr eine tägliche Feldforschung, dann könnt ihr hier ein Glücks-Ei oder einen Rauch als Belohnung erhalten.

Wenn ihr im Spiel unterwegs seid, dann könnt ihr außerdem festliche Feuerwerke im Himmel entdecken.

Weitere Inhalte: Mit Beginn des Events könnt ihr zudem ein neues Accessoire im Ingame-Shop für euren Avatar erwerben. Dies sind Kopplosio-Stiefel. Auch nach Abschluss des Events könnt ihr dieses Accessoire weiterhin erwerben.

Zudem gibt es ein kostenpflichtiges Ticket, das ihr für 1,99 $ (also ungefähr 2,50 €) erwerben könnt. Hierdurch erhaltet ihr jeden Tag im Event einen zusätzlichen Raid-Pass an Arenen. Außerdem schaltet ihr hierdurch eine befristete Forschung frei, in der ihr 2 Premium-Kampf-Pässe, 3.000 Sternenstaub sowie Begegnungen mit dem kostümierten Pikachu erhaltet, wenn ihr sie löst.

Neben dem Neujahrs-Event, ist auch der erste Community Day für das Jahr 2026 bereits bekannt. Dort erwartet euch ein starker Angreifer, der sich ziemlich vielseitig einsetzen lässt und den ihr nicht verpassen solltet: Alle Informationen zum ersten regulären Community Day 2026 im Januar in Pokémon GO.

Faker ist 6-facher Weltmeister in LoL, verliert gegen einen Fan, reagiert schockiert, als er seinen Rang erfährt

Der LoL-Profi Faker gilt für viele als der beste Spieler des MOBAs. Zuletzt musste sich der koreanische Profi jedoch geschlagen geben und das ausgerechnet im Duell gegen einen Fan.

Was war das für ein Event? Bei einem Event der Marke Red Bull traten die koreanischen Profis von T1 gegen verschiedene Gegner an. Darunter waren einige Streamer, aber auch Fans, die sich mit dem Profi-Team in verschiedenen Modi messen durften.

Als Teil des Events durften Fans ihr Können im Duell mit der LoL-Legende Faker zeigen. Ein Spieler zeigte dabei, dass der Rang wohl wirklich keine Rolle spielt.

Mehr zu Faker erfahrt ihr hier:

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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende

Faker verliert gegen einen „Noob“

Was war das für ein Duell? Die Fans, die gegen Faker antreten durften, spielten kein ganzes Match gegeneinander. Stattdessen fand das 1-gegen-1-Duell als Skillshot-Duell im „Dr. Mundo Dodgeball“ statt.

Beide Spieler spielten den Charakter „Doctor Mundo“ und bewarfen einander mit der ungeklenkten Fähigkeit „Infizierte Knochensäge (Q)“. Durch die kurze Distanz, die die beiden Kontrahenten trennte, war das Duell vor allem auf Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision ausgelegt.

So musste man etwa voraussagen, wo der Gegner als Nächstes hinlaufen würde und wann man selbst auszuweichen hat.

Wie hat Faker verloren? Das Duell lief extrem chaotisch ab. So verfehlten sowohl der Fan als auch Faker mehrfach mit der Fähigkeit und trafen einander nicht. Am Ende überlebte der Fan nur knapp, nachdem Faker seine Fähigkeit daneben gesetzt hatte.

Der Spieler, der gegen Faker antritt, war keineswegs ein Profi, im Gegenteil: Vor dem Match erklärte er, er sei „Unranked“, hätte also gar keinen Rang im Wettkampforientierten Modus von League of Legends inne. So reagierte Faker auch schockiert, als er den Rang seines Gegners erfuhr, wie man auf sooplive.co.kr circa bei Minute 01:01:30 Uhr sehen kann.

Das könnte auch der Grund für die Niederlage von Faker sein. Der Spieler bewegte sich stets unberechenbar und sorgte so für Schwierigkeiten bei Faker. Gleichzeitig verfehlte der Fan mehrfach stark und auch die Nervosität, als der wohl beste Spieler aus LoL nur noch knapp vor dem Tod stand, setzte dem Fan zu. Am Ende war es kein ganz glanzvolles Duell.

Dass Faker verliert, ist eher untypisch, meistens gehört der Midlaner von T1 zum Gewinner-Team, egal wie stark und erfahren die Gegner sind. Fakers Leistung beim Duell wird in der Community derweil belächelt. Um seine Persona gibt es sowieso schon viele Geschichten: Faker wirkt oft kalt und distanziert, aber Fans sagen, er sei ein riesiger Troll

2004 war ein Niederländer der Beste in Warcraft 3, jetzt spielt er WoW mit der deutschen Chaos-Truppe auf Twitch

Manuel „Grubby“ Schenkhuizen ist ein ehemaliger E-Sportler aus den Niederlanden, der sich vor allem mit dem Strategiespiel Warcraft III einen Ruf aufgebaut hat. Mittlerweile ist er 39 und streamt auf Twitch. Aktuell hat er sich dem deutschen WoW-Projekt Sauercrowd angeschlossen.

Um wen geht es? Grubby ist ein ehemaliger Strategie-Profi, der seit 2004 als einer der besten Spieler in Warcraft 3 gilt. Mit seinem einstigen Clan 4Kings stellte er einen Rekord für die meisten Siege bei der WC3L auf, der wichtigsten Team-Liga des Strategiespiels. Dort gehört er auch zur Spitze der Spielerstatistik.

Zu seinen bedeutendsten Siegen gehören die World Cyber Games 2004 und 2008, der Electronic Sports World Cup 2005 sowie die World Series of Video Games 2006. Insgesamt verdiente Grubby mehr als 363.500 $ an Preisgeldern, davon etwa 58.000 mit Starcraft 2.

Seit 2014 streamt der Niederländer regelmäßig auf Twitch, wo er überwiegend Warcraft 3 zeigt, aber auch schon einige Tausend Stunden in Heroes of the Storm und Dota 2 abgerissen hat. Im MOBA von Valve erreichte er sogar binnen kurzer Zeit den zweithöchsten Rang.

Aktuell zeigt Grubby aber ein anderes Spiel von Blizzard: Er hat sich dem deutschen WoW-Projekt Sauercrowd angeschlossen, das von den Streamern HandOfBlood, Metashi12 und Papaplatte organisiert wird und aktuell Twitch weltweit dominiert.

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HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute

Twitch-Streamer wird von HandOfBlood „eingebürgert“

Wie kam es dazu? Grubby kam über sunglitters zu Sauercrowd, eine deutsche Twitch-Streamerin, die in Form einer Kartoffel auftritt und auf Englisch streamt. sunglitters und Grubby hatten bereits gemeinsam an OnlyFangs teilgenommen, dem US-amerikanischen Vorbild des WoW-Projekts.

Um mitmachen zu dürfen, musste sich Grubby einem strikten Bewerbungsprozess unterziehen, einschließlich eines „Einbürgerungstests“ mit HandOfBlood. Der Niederländer erhielt zudem die Auflage, den WoW-Client auf Deutsch zu installieren, um die Immersion zu fördern.

Einen Ausschnitt aus dem Test könnt ihr hier sehen:

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Sprich Deutsch du…

So läuft es jetzt für ihn: Bislang schlägt sich Grubby wacker, sowohl was WoW angeht, als auch das Spielen in deutscher Sprache. Auch wenn die ein oder andere Feinheit vielleicht mal in der Übersetzung verloren geht, wie etwa in diesem Clip auf Twitch.

Dafür ist Grubby umso besser darin, die deutschsprachigen Clips für sein englischsprachiges Publikum zu übersetzen, wie etwa seine Interpretation des Todes der Twitch-Streamerin Mowky.

Zudem hat der Niederländer sein Vokabular bereits um wichtige Phrasen erweitert, wie etwa „Ordnung ist das halbe Leben“ und natürlich „Sprich deutsch du…“ (Quelle: Twitch).

Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern hat Grubby durchaus Erfahrung mit WoW, denn viele der Twitch-Streamer versuchen sich zum ersten Mal überhaupt an dem MMORPG.

Zumindest sieht der Niederländer die meiste Zeit so aus, als könnte er sich vage daran erinnern, das alles schon mal gesehen zu haben. Dann muss sich Grubby aber nicht nur daran erinnern, wie das denn nun funktioniert, sondern sein Wissen seinen ahnungslosen Mitstreitern auch noch auf Deutsch verklickern, wie etwa in diesem Twitch-Clip.

Auch seinen ersten Tod hat Grubby schon hinter sich gebracht. Er verlor seinen Priester auf Level 12, und reagierte, wie auch sonst, mit einem innbrünstigen „Ach du Scheiße.“ Der Clip erhielt mehr als 36.000 Aufrufe, ihr könnt ihn euch hier anschauen:

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Für das Event ist Grubby mit seiner liebenswerten Art und seinen sympathischen Grammatik-Schnitzern eine echte Bereicherung. Doch auch für ihn könnte sich die Teilnahme als Erfolg erweisen. Denn bereits mit OnlyFangs war es dem Niederländer gelungen, ein sehr viel größeres Publikum auf Twitch anzuziehen, als mit seinen üblichen Streams. Nun bleibt abzuwarten, ob er das wiederholen kann.

„Willkommen in der Oase“ – Die Community von ARC Raiders ist überzeugt: Es gibt einen Weg, um in Lobbys mit freundlichen Spielern zu kommen

In ARC Raiders könnt ihr strikt gegen andere Spieler kämpfen, oder freundlich sein. Manche Spieler sind allerdings öfter in friedvollen Lobbys als andere. Jetzt ist die Community überzeugt, es gibt einen Weg, um auch als PvP-Spieler in die friedlichen Lobbys zu kommen.

Wovon ist die Community überzeugt? Vor einigen Tagen richtete der Reddit-Nutzer „WG_Envoy“ sein Wort an die Community und verschaffte seinem Frust Luft. Er meckerte über die Lobbys, in denen er den Extraction-Shooter spielt. Alle würden bei Sichtkontakt sofort anfangen zu schießen und keiner spreche im Sprachchat. Er fragt die Community, wie er zurück in die friedlichen Lobbys von ARC Raiders kommt.

Und er bekam eine Antwort.

Manche Spieler schrieben, er solle sich vor allem in der Nähe von anderen Raidern freundlich verhalten und dem Matchmaking signalisieren, dass er freundliche Interaktionen habe. Andere Spieler waren sich wiederum sicher, dass die Lobbys einfach zufällig seien und es keine freundlichen Lobbys und separate PvP-Lobbys gibt.

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ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht

Raider zurück auf dem rechtschaffenen Pfad

Das ist jetzt seine Spielerfahrung: Vier Tage später meldete sich „WG_Envoy“ erneut bei der Community auf Reddit und berichtete, dass sein Weg zurück zum Frieden erfolgreich war. Er sei jetzt zwei Tage am Stück nur noch in freundlichen, friedvollen Lobbys gewesen.

„In meinen aktuellen Lobbys rennen alle sorglos herum und begrüßen einfach Leute, an denen sie vorbeikommen. Sie looten offen, gehen an anderen vorbei, ohne ihre Waffen zu ziehen… Ich sehe fast nie PvP.“

Er habe sogar in Solo-Lobbys erfolgreich an einem Kampf gegen die Queen teilgenommen, bei dem sich mehrere fremde Raider geholfen haben. Niemand schoss einem anderen hinterhältig in den Rücken.

Wie genau ist er in die friedlichen Lobbys zurückgekehrt? „WG_Envoy“ sagt, er habe einige Matches gespielt, ohne auf einen einzigen Raider zu schießen – nicht mal um sich zu verteidigen.

Die Oase der Raider

Das sagt die Community: Ein Reddit-Nutzer erklärte mit einer Fightclub-Anspielung, die erste Regel der friedlichen Lobbys sei es, nicht über die friedlichen Lobbys zu sprechen. Ergänzte aber mit einer etwas „ernsteren“ Note: „Willkommen in der Oase. Bitte hilf dabei, sie als solche zu erhalten.“

Ein anderer Nutzer ergänzte, dass das Schöne an den „PvE-Lobbys“ sei, dass es nur 2-3 Matches benötige, um wieder in die „PvP-Lobbys“ zu kommen, wenn man plötzlich anfange, PvP zu spielen. Doch viele sind sich einig, dass es auch die „Ratten“ benötigte, die hin und wieder ein Gefecht in den friedlichen Runden anzetteln, damit die Spannung eines Extraction-Shooter erhalten bleibt.

Viele Spieler sind sich jedoch weiterhin uneinig, ob die Aggressivität von Spielern das Matchmaking beeinflusst. Ein Entwickler von ARC Raiders erklärte jedoch, dass das Verhalten durchaus analysiert werde. mehr dazu auf MeinMMO: Ein Entwickler verrät: Das Matchmaking von ARC Raiders bewertet ganz genau, wie fies ihr wirklich seid

Clair Obscur war so erfolgreich, dass jetzt die ersten „Ex33-Likes“ auf uns zukommen

Clair Obscur: Expedition 33 eroberte 2025 so ziemlich alle Herzen, und hinterließ Spieler mit dem Wunsch, nach mehr. Diesen Wunsch könnte ein kommendes Rollenspiel erfüllen, jedoch wohl nicht so, wie sich die Fans das vorgestellt hatten.

Was war so besonders an Clair Obscur? An Clair Obscur kam im Frühling 2025 wohl kaum einer vorbei. Die Mischung aus rundenbasierten Kämpfen mit Echtzeit-Elementen in realistischer UE5-Grafik war für viele genau der frische Wind, den das Genre benötigt hat. Gepaart mit einer packenden Story und einem großartigen Soundtrack wurde daraus ein Rollenspiel-Erlebnis, das zurecht einen Award nach dem anderen eingesteckt hat.

Spieler stellte das jedoch für ein Problem, denn viele waren sich sicher: So ein Spiel wird es so schnell nicht nochmal geben.

Ein kommendes Rollenspiel weist nun starke Parallelen zu Clair Obscur auf, doch es bleibt abzuwarten, ob es wirklich die Lücke füllen kann, die der Überraschungs-Hit hinterlassen hat.

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Clair Obscur: Expedition 33 hinterlässt bei den Spielern eine Leere

Billiger Abklatsch oder der Beginn eines neuen Sub-Genres?

Um welches Spiel geht es? The Legend of Sword and Fairy, auch bekannt als Sword and Fairy, ist eine chinesische Rollenspiel-Reihe, von der es mittlerweile 9 Mainline-Games sowie unzählige Spin-offs gibt, inklusive mehrerer Comics und Verfilmungen.

Am 29. Dezember erschien jetzt der Trailer zum offiziellen Remake von Sword and Fairy 4. Und der erinnert deutlich an den Rollenspiel-Hit 2025. Einige Spieler glauben bereits, das Zeitalter der „Ex33-Likes“ sei angebrochen, andere sprechen zynisch von „Parry-Slop“ – also quasi „Ramsch, aber mit Parieren.“

Hier könnt ihr euch ein eigenes Bild vom Trailer im chinesischen Original machen:

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Kann das Spiel die Lücke füllen? Daran scheinen Fans zumindest aktuell noch nicht so richtig zu glauben. In den Kommentaren auf YouTube wird Sword and Fairy 4 eher als „billige Kopie“ abgetan, denn als würdige Alternative.

So seien Kamerawinkel, Combat-Menüs und die gesamte Benutzeroberfläche quasi 1 zu 1 vom Rollenspiel-Hit übernommen worden. Auch sieht es im Trailer so aus, als könnten Charaktere gegnerische Angriffe in Echtzeit parieren – das gab es im Original aus dem Jahr 2007 so nicht. Manche glauben nun, dass das Parier-System in den bestehenden rundenbasierten Combat gezwängt wurde, um vom Erfolg von Clair Obscur zu profitieren.

Andere Nutzer weisen jedoch darauf hin, dass auch das Hit-Rollenspiel das Rad nicht gänzlich neu erfunden habe, und seinerseits stark von JRPGs wie Persona – und tatsächlich Super Mario – inspiriert gewesen sei.

Es bleibt also abzuwarten, ob sich das Remake mit genug eigenen Einfällen von Clair Obscur abheben kann, ohne sich zu weit vom eigenen Original zu entfernen, und die alten Fans zu verprellen. Bislang ist wenig über das Spiel bekannt, außer, dass es für PC erscheinen soll. Einen Release-Termin gibt es noch nicht.

Angesichts des immensen Erfolgs von Clair Obscur ist es jedoch wohl tatsächlich nur eine Frage der Zeit, ehe die ersten „Ex33-Likes“ versuchen, ein Stück vom Kuchen abzubekommen.

Auch, wenn es so bald wohl kein Spiel wie Clair Obscur: Expedition 33 geben wird, haben wir für euch 5 starke Alternativen zusammengestellt, mit denen ihr euer Verlangen wenigstens etwas stillen könnt. Und wer weiß, vielleicht überrascht uns das erste richtig gute Ex33-Like ja früher als erwartet.

Die meisten fürchten sich bei Horror-Filmen, doch ich kann dabei toll entspannen – Das hat sogar einen wissenschaftlichen Grund

Es gibt verschiedene Arten von Horror, die jedoch ein gemeinsames Ziel verfolgen – Unbehagen auszulösen. Doch wieso spaltet das Genre seine Zuschauer so stark und warum kann es, trotz dieses unangenehmen Gefühls, so viele Leute begeistern? Auch MeinMMO-Redakteurin Caro liebt das Genre, da es kaum ein anderes gibt, das sie so bewegen kann.

Man erschrickt, gruselt sich, ist angespannt und kann in manchen Momenten kaum hinsehen oder zuhören. Man wird mit Sachen konfrontiert, die definitiv kein wohliges Gefühl auslösen sollten – und trotzdem entscheiden sich eine Menge von Horror-Fans regelmäßig dazu, genau diesem Gefühl nachzugehen. 

Manche tun dies mit Büchern, andere schauen sich Horrorfilme an und weitere begeben sich in Games noch näher in diese grauenhaften Situationen. Doch warum ist das so?

Mancher mag vermuten, dass es eine Vorliebe für das Morbide ist, dass man sich über das Leid von anderen ergötzt und dass Horror-Fans doch einfach Masochisten sind. Ja, vielleicht kann das ein oder andere in manchen Fällen stimmen, doch es gibt psychologische Gründe, wieso sich Menschen so gerne in diese unangenehmen Situationen begeben, und die sind sogar gar nicht so makaber, wie man vermuten mag.

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The Substance – Trailer zum außergewöhnlichen Body-Horrorfilm

Trotz Angst und Ekel fühlen sich Fans in dem Genre besonders wohl

Obwohl Horrorfilme und -Games negative Gefühle auslösen, sind sie trotzdem sehr beliebt. Ähnlich wie bei tatsächlichen Bedrohungen, aktiviert ein Horrorfilm den Sympathikus, also das System für die nicht willige Steuerung der Organaktivität (Quelle: B. L. Kiss auf Springer Nature): Der Atem wird flach, man ist wachsamer, und das Herz schlägt schneller. Man ist in Alarmbereitschaft.

Verhaltensforscher und Professor Haiyang Yang und sein Kollege Kuangjie Zhang untersuchten die Gründe, wieso viele Menschen es kaum erwarten können, ausgerechnet solch ein Gefühl freiwillig zu suchen (Quelle: carey.jhu.edu).

Neben der körperlichen Stimulation, die durch Angst und die Bewältigung hervorgerufen wird, bietet Horrorunterhaltung die Möglichkeit für neue Erfahrungen, die man in der Realität nur ungern machen möchte. Das Medium ist wie eine Art Sicherheitsnetz, das Zuschauern die Möglichkeit bietet, ihre Neugier nach den dunkelsten Abgründen des Menschseins zu stillen, aber auch die Erfahrung und Bewältigung von grenzwertigen Stresssituationen zu wagen.

Filme und Spiele sind nicht real, man ist als Zuschauer oder Spieler komplett in Sicherheit und hat selbst die Kontrolle und die Entscheidungsfreiheit, sich mit diesen Gefahren und dem Nervenkitzel auseinanderzusetzen. Eine kontrollierte Gefahr, der man sich freiwillig stellt und die man überwinden kann.

Auch Lauri Nummenmaa, Leitung eines Labors für menschliche Emotionssysteme und Neurowissenschaften, unterstützt diese These, doch erklärt, dass das Gefühl der Angst nicht alleine für die Beliebtheit von Horror sorge. „Ein Teil des Vergnügens an Horrorfilmen kommt von der Erleichterung nach der Spannung“, sagt Nummenmaa (via The Scientist). Der Adrenalinstoß nach einer solch körperlichen und emotionalen Erfahrung nach einem Horrorfilm rege das Belohnungszentrum im Gehirn an, was den Wunsch erwecke, den Nervenkitzel erneut zu erleben. „Der Genuss resultiert also oft aus der Tatsache, dass wir diese starken Emotionen tatsächlich in einer sicheren Umgebung erleben können.“

Emotionaler als erwartet – wieso mich Horror noch mehr abholen kann, als andere Genres

Achtung! Milde Spoilerwarnung für P.T. und eine recht ausdrückliche Spoilerwarnung für das Ende von The Substance.

Ich liebe Horror, das kann ich so als Statement stehen lassen, auch wenn – oder vielleicht besonders weil – ich mich verschiedenen unangenehmen Inhalten in einem selbst ausgesuchten Rahmen stellen kann. 

Mit unangenehmen Inhalten sind nicht immer nur brutales Gemetzel oder groteske Monster gemeint (versteht mich nicht falsch, beides hat seine Daseinsberechtigung und spaßige Slasher sowie ein heftiges Monsterdesign können mich auch absolut abholen). Es geht um unausgesprochene Tabus, Gefahren der Gesellschaft und schlichtweg Themen, die existenzielle Ängste hervorrufen – und ich danke sämtlichen Horror-Projekten dafür, dass sie mir die Möglichkeit gaben, mich mit ihnen auseinanderzusetzen.

„P.T.“, der interaktive Teaser für das gecancelte, aber niemals vergessene Silent Hills, war eine absolute Grenzerfahrung für mich, die mich jedoch von Anfang bis Ende begeisterte. Ich hasse Jumpscares, ich bin nämlich trotz meiner Liebe für das Genre sehr schreckhaft, aber P.T. spielt mit dem viel schlimmeren Aspekt der Spannung, die mich langsam aber sicher emotional sowie körperlich durch den Fleischwolf jagte.

Lisa aus P.T.
Und auf einmal befindet man sich gemeinsam in einem Flur – und will einfach verschwinden (Quelle: Nerds with Mics)

Wenn ich mich erschrecke, ist der Moment der Angst schnell vorbei. Aber als ich dieses Baby betrachtete und hörte, wie sich hinter mir etwas regte, als sich eine Tür öffnete, aber nichts heraustrat, oder als Lisa einfach da stand und wir uns anstarrten: In diesen Momenten habe ich die Luft angehalten und konnte mich vor Spannung und Angst kaum rühren – und ich liebe P.T. dafür.

Innerlich weiß ich: Es ist ein Spiel, nur ein Spiel, ich kann dieses unangenehme Gefühl jederzeit stoppen, wenn ich es will. Aber ich will es nicht.

Ein Horrorfilm gab mir die emotionalste Kinoerfahrung, die mich bis heute beschäftigt

Das angesprochene Gefühl der Katharsis, das Gefühl des Ausbruchs und der Erleichterung im Horror-Genre, sorgte für eine emotionale Kinoerfahrung, die Cineasten neidisch machen könnte – und die fühlte ich ausgerechnet bei Coralie Fargeats Body-Horrorfilm „The Substance“ aus 2024.

Der Film behandelt, grob zusammengefasst, die Erlebnisse einer 50-jährigen ehemaligen Schauspielerin, die aufgrund der Reaktionen ihres Umfelds, der Branche und ihrer Selbstwahrnehmung mit ihrem Äußeren zu kämpfen hat. Um sich besser zu fühlen, lässt sie sich auf eine experimentelle Substanz ein, die bei Missachtung der Regeln heftige Nebenwirkungen mit sich bringt, die den Körper, aber auch die eigene Identität ordentlich … „durchmischen“.

Die Protagonistin, Elisabeth Sparkle (gespielt von Demi Moore, die durch ihre Rolle in dem Film auch für einen Oscar nominiert wurde), leidet immer mehr unter dem Einfluss der Substanz und den Erwartungen und Reaktionen einer Gesellschaft, in der der Wert von Frauen auf ihr Äußeres reduziert wird.

Als sie am Ende des Films die Früchte ihrer Entscheidungen erntet, und während einer Live-Übertragung als absolute Body-Horror-Monstrosität vor versammeltem Publikum angegriffen wird, konnte ich trotz des ekelhaften Bildes nicht wegsehen.

Einblick in das Storyboard aus The Substance
Einblick in das Storyboard aus The Substance (Quelle: YouTube)

Die Szene, in der „Monstro Elisasue“ (der Name der mutierten Elisabeth) durch einen abgerissenen Arm beginnt, alle Zuschauer mit einer Fontäne aus Blut zu begießen, löste bei mir – so absurd das jetzt klingt – eine der heftigsten emotionalen Reaktionen aus, die ich jemals durch einen Film erfahren durfte. 

Das Adrenalin, die Katharsis, die absolute Eskalation, gemischt mit all den Eindrücken und Gefühlen, die sich bis zu dem Moment aufgestaut haben, alles bricht in diesem Moment aus. Sie werden eingepackt in Brutalität, Wut und so viel Blut, dass man denken könne, es läge ein roter Filter über dem Bild. Ich fühlte mich wie bei einem Finale eines Konzertes, so heftig konnte es mich mitreißen. Bisher hat das noch kein anderer Film, geschweige denn ein anderes Genre hervorrufen können. 

(Allerdings war meine Freundin der lebendige Beweis, dass dies nicht für alle Zuschauer zutrifft, denn sie hätte sich am liebsten unter ihrem Kinositz verkrochen.)

In dem Making-of von The Substance könnt ihr sehen, wie diese Szene gemacht wurde – wenn ihr das Video hier startet, werdet ihr direkt an die relevante Stelle geleitet, ohne andere Spoiler zu sehen:

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Auch wenn man Gefühle wie Alarmbereitschaft, Angst und Adrenalin nicht direkt mit „Entspannung“ in Verbindung bringt, sind Horrorfilme und -Spiele die Sorte von Unterhaltung, auf die ich mich freue, wenn ich mir einen schönen Feierabend gestalten will. Denn auch wenn sie mich emotional fordern, spüre ich spätestens in den ruhigeren Momenten, dass ich gerade richtig abschalten kann.

Geht es euch genauso? Oder sollte man Horror lieber ganz weit von euch entfernt halten? Teilt es uns gerne in den Kommentaren mit – Vorschläge zu euren Lieblings-Horrorstücken sind ausdrücklich erwünscht!

Ob sich diese Liebe für Horror bereits in meiner Kindheit entwickelt hat, lässt sich schwer sagen, allerdings könnte es an manchen Filmen liegen, die trotz des Labels „Familienfilm“ viel zu viele Kinder verstört haben: Hier sind 10 Filme aus eurer Kindheit, die ihr viel zu früh gesehen habt

„Mama, Schüssel!“ – Spieler in WoW stellt die ganze Truppe von South Park in sein Haus

South Park wurde ein weiteres Mal in World of Warcraft verewigt. Dieses Mal aber eindeutiger als jemals zuvor – und äußerst kreativ.

Es gibt Wortkombinationen, bei denen denkt man sofort an etwas ganz Bestimmtes. Für WoW-Fans dürfte „Mama, Schüssel!“ oder „Mom, Bathroom!“ sofort ein lebhaftes Bild von Cartman aus South Park hervorrufen. Es spielt auf eine Folge an, die vor beinahe 20 Jahren im Fernsehen lief und noch heute bekannt ist. Für einen Spieler war das offenbar Anlass genug, die Charaktere aus South Park in das eigene Haus zu setzen – und das in erstaunlicher Detailgenauigkeit.

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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet

Teppiche erschaffen Cartman, Kyle und Co in WoW

Wie wurden die Charaktere nachgebaut? Wer sich das Bild vom Spieler Atlaslock eine Weile lang anschaut, erkennt sofort, wie er bei der Erschaffung vorgegangen sein muss. Denn der Vorteil der Charaktere ist, dass sie in den meisten Fällen aus vielen runden Einzelteilen bestehen – und diese lassen sich mit dem Teppich darstellen, den man einfärben kann. Der Teppich ist ohnehin eines der mächtigsten Housing-Gegenstände.

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Kleinere Details, wie Cartmans Kinn oder auch die Augenbrauen wurden dann offenbar mit Kopfsteinpflaster nachgebaut und die Augen sind nachtelfische Lampen, die auch noch ein schönes Leuchten in den Raum bringen.

Worauf spielt das Bild an? South Park macht sich im Grunde „seit immer“ über alle möglichen Themen lustig, die in der Gesellschaft irgendwie relevant sind. Das war auch schon bei World of Warcraft der Fall. Denn damals, im Jahr 2006 (Staffel 10, Folge 8) lief die Folge mit dem Namen „Make Love, Not Warcraft“. Die Folge war eine Mischung aus dem typischen South-Park-Stil und Machinima in World of Warcraft, bei dem Jungs versuchen, WoW zu genießen und dabei gleichzeitig jemanden besiegen müssen, der unendlich stark ist, weil er „kein Leben hat“.

Die Episode ist, wie alle anderen von South Park auch, kostenlos auf der Website von South Park zu sehen.

Community zeigt viel Kreativität beim Housing: Seitdem das Housing vor rund einem Monat gestartet ist, zeigt sich die Spielerschaft extrem kreativ. Obwohl erst ein kleiner Teil der Housing-Funktionen freigeschaltet ist und viele weitere Möbel, Dekorationen und Haus-Level noch kommen werden, haben wir bereits einige Meisterwerke zu sehen bekommen. Eines unserer Highlights war etwa das Haus vom Spieler Ticks, der viele kreative Ideen in sein Eigenheim gesteckt hat.

„Zuerst dachte ich, er scherzt“: Vor 50 Jahren bemerkte Steven Spielberg nicht, dass er gerade eine der besten Filmmusiken aller Zeiten hörte

Als Steven Spielberg vor 50 Jahren zum ersten Mal die Filmmusik zu einem seiner Filme hörte, verstand er nicht sofort, wie genial sie ist.

Was verstand Spielberg nicht? Steven Spielberg gilt als einer der größten und besten Filmregisseure aller Zeiten, doch als er vor 50 Jahren zum ersten Mal die Filmmusik zu „Der weiße Hai“ hörte, hielt er sie für einen Scherz.

Der Soundtrack des Horrorfilms stammt von dem US-amerikanischen Komponisten John Williams und zeichnet sich durch zwei sich wiederholende Noten (E und F) aus, die sich in Lautstärke und Intensität verändern, um die Annäherung des gefährlichen weißen Hais anzukündigen.

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Trailer zum Horrorfilm “Der Weiße Hai” von Steven Spielberg

Was genau sagt Spielberg zu der Musik? In der Doku „The Music by John Williams“, die das Lebenswerk des Komponisten thematisiert, spielt Spielberg eine große Rolle, da die beiden an 29 Filmen zusammenarbeiteten. Dort erzählt der preisgekrönte Regisseur auch, wie seine ersten, ganz ehrlichen Gedanken zu der Musik von „Der weiße Hai“ waren:

„Zuerst dachte ich, er scherzte. […] Ich dachte nur: ‚Oh mein Gott, wir werden kein Orchester haben. Wir werden nur ein Klavier haben, und Johnny wird nur ein paar Sachen in den tiefen Registern spielen.‘“

Doch trotz Spielbergs anfänglicher Bedenken schaffte es der musikalische Vorschlag von Williams in den Film und wurde zu einem legendären Soundtrack, den wohl jeder Filmliebhaber kennt.

Warum verwendete Spielberg die Musik trotzdem? Spielberg führte in der Doku aus, dass Williams immer wieder sagte, er solle sich die Musik des Films nochmal anhören – und das tat er. Irgendwann sprang der Funke dann über, berichtet der Regisseur: „Dann fing ich an, die Genialität dessen zu begreifen, was du da geschaffen hattest.“

Williams selbst erklärt den Gedanken hinter dem Soundtrack in der Doku mit den Worten: „Stell dir vor, du bist völlig allein an einem dunklen Ort, an dem du fast gar nichts sehen kannst. Es ist absolut still. Und das Erste, was du hörst, ist [imitiert das Theme von ‚Der Weiße Hai‘]. Du spürst, dass etwas Gefährliches auf dich zukommt. Allein durch diese tiefen Töne in einer Atmosphäre, in die sie eigentlich gar nicht hineingehören.“

John Williams hat auch die Musik für viele weitere Filme komponiert, darunter Star Wars, Jurassic Park, Indiana Jones und E.T., bei dem er ebenfalls mit Steven Spielberg zusammenarbeitete. Bei letzterem gestand Spielberg aber einen Fehler ein, der Jahre nach der Erstveröffentlichung gemacht wurde: Der erfolgreichste Regisseur aller Zeiten weiß, dass er Fehler macht, und einer betrifft ein Alien namens E.T.
Entertainment

Eine kostenlose Mod macht Starfield endlich zu dem Spiel, das sich Fans immer wünschten, aber nicht jeder kann sie spielen

Starfield hat eine kostenlose Mod bekommen, die das Spiel grundlegend verändert. Es kann aber sein, dass ihr sie nicht spielen könnt.

Im September 2023 veröffentlichte Bethesda mit Starfield ihr bislang jüngstes Rollenspiel. Die Erwartungen der Spieler waren im Vorfeld hoch, aber Bugs, eine durchwachsene Performance, zahlreiche Ladescreens, lange Laufwege und andere Kritikpunkte enttäuschten die ersten Tester – obwohl das Spiel auch vielen Gamern Spaß macht.

Rund 1 Jahr nach Release erschien dann der erste große DLC für Starfield, und trotz schwacher Reviews auf Steam halten manche Spieler Shattered Space für den besten Bethesda-DLC. Jetzt, im Jahr 2025, erschien eine umfangreiche Mod für das Rollenspiel, die das Spiel grundlegend verändert und damit zu einem Spiel macht, das sich Fans ewig wünschten.

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Starfield zeigt seine erste Story-Erweiterung Shattered Space im Trailer

Mod macht aus Starfield ein Star-Wars-Spiel

Was ist das für eine Mod? Bei der kostenlosen Mod handelt es sich um ein sogenanntes „Total Conversion Projekt“, bei dem das jeweilige Spiel, in diesem Fall Starfield, grundlegend verändert wird. Bethesdas Rollenspiel dient quasi nur noch als Grundlage, aus Starfield wird „Star Wars Genesis“.

Bei Star Wars Genesis werden dementsprechend nicht nur Assets von Starfield durch neue Assets im Star-Wars-Stil ausgetauscht und neu angemalt. Es werden auch völlig neue Inhalte hinzugefügt, darunter neue Waffen, Rüstungen und Planeten wie Tatooine und Mos Eisley, Städte wie Kestro City, eine neue Hauptstory und Fraktions-Quests. Es gibt auch neue Gegner.

Zusätzlich zu den neuen Inhalten und Gameplay-Elementen geht die Mod auch verschiedene Probleme des Grundspiels an und behebt etwa Bugs oder verbessert bestimmte Aspekte des Grundspiels, darunter die Ladescreens.

Auf YouTube könnt ihr euch einen Überblick über Star Wars Genesis verschaffen:

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Das sagt die Community zu der Mod: Für einige Spieler geht mit Star Wars Genesis ein großer Wunsch in Erfüllung. Nicht nur, weil das Projekt neue Inhalte für Starfield liefert und einige Probleme des Rollenspiels angeht, sondern vor allem, weil es ein nahezu unvergleichbares Star-Wars-Erlebnis erschafft. Ein Spieler schwärmt etwa auf Reddit: „Das ist das Star-Wars-Spiel, das ich mir immer gewünscht habe.“

Ein anderer Nutzer schreibt auf Reddit: „Starfield mit Star-Wars-Genesis-Mods ist das Star-Wars-Spiel, das wir alle verdienen.“ Anschließend führt er aus, dass er sehr viel Spaß mit dem Projekt habe.

Warum kann die Mod nicht jeder spielen? Star Wars Genesis hat 2 einschränkende Faktoren: Zum einen ist die Mod nur am PC und nicht für die Konsolen-Versionen von Starfield verfügbar. Obendrein wird am PC die Steam-Version benötigt.

Der andere, stark einschränkende Faktor, ist die geforderte Hardware. Star Wars Genesis hat relativ hohe Mindestanforderungen. Die Entwickler empfehlen beispielsweise eine Nvidia GeForce RTX 4060Ti mit 16 GB VRAM und einen 32 GB großen Arbeitsspeicher. Außerdem müsst ordentlich Speicherplatz auf eurer Festplatte freiräumen, denn es werden mindestens 250 GB benötigt, mit der HD-Überarbeitung sogar 350 GB (die Installation des Grundspiels ist mit 140 GB allerdings schon einberechnet).

Wie bei Starfield wird auch bei Star Wars Genesis eine SSD für die Installation empfohlen. Bereits beim Release des Rollenspiels im Jahr 2023 zeigte ein YouTuber, warum diese Empfehlung sinnvoll ist und ihr euch daran halten solltet: Starfield empfiehlt, unbedingt eine SSD zu nutzen – YouTuber zeigt, warum

Quelle(n):
  1. genesismodlist.com

Papaplatte will bei eigenem Event in WoW Classic cheaten, nutzt dafür ein Relikt aus der Schulzeit

Das „Sauercrowd“-Event zieht derzeit ganz Twitch Deutschland in seinen Bann. Doch schon vor dem Start wollte Papaplatte bei seinem eigenen Event in WoW Classic cheaten und kramte dafür ein Relikt aus der Schulzeit aus.

Was ist das für ein Event? Das „Sauercrowd“-Event in WoW Classic ist gerade das Highlight auf Twitch. Hunderte große Streamer sind zeitgleich in World of Warcraft Classic unterwegs, um dort ohne zu sterben ins Endgame zu kommen.

Doch dass ein Tod das Ende des eigenen Charakters bedeutet, ist nicht die einzige Regel des Projekts. So dürfen die Streamer nicht bewusst mit Nichtstreamern interagieren oder sich von Zuschauern helfen lassen. Das sorgte schon an Tag 1 für Streit.

Ebenso ist es verboten, auf optimierte Levelrouten zurückzugreifen. So sind die Addons „RestedXP“ und „Guidelime“ explizit in den Regeln verboten. Doch die Auslegung der Regeln wurde schon vor dem Event auf die Probe gestellt.

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SO wurden Challenges für Papaplatte zum Lebensunterhalt

Mit dem Overhead-Projektor an den Regeln vorbei

Wie wurden die Regeln ausgehebelt? In einem Clip auf YouTube sieht man Papaplatte zusammen mit Streamer Rumathra. Die beiden erklären, wie sie das Regelwerk austricksen wollen.

Während Addons und Levelrouten eigentlich verboten sind, wollen die beiden sich eine eigene Levelroute mit einem Overhead-Projektor an die Wand projizieren lassen. Das Gerät, das man wohl nur noch aus der Schule kennt, sei in den Regeln nicht explizit verboten worden.

Ganz nach dem Motto: „Was nicht verboten ist, ist erlaubt“ versuchten die beiden diese kreative Regelauslegung zu nutzen, um einen Vorteil beim Leveln zu erhalten. Doch die anderen Organisatoren waren nicht begeistert.

Hier könnt ihr den Clip sehen:

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Was sagen die anderen Organisatoren? Die anderen Organisatoren des Sauercrowd-Projekts waren nicht so glücklich über kreative Regelauslegung. In einem Clip auf Twitch sieht man die Reaktion von HandOfBlood und Metashi12, den beiden anderen Organisatoren des Events.

Im Video erklären sie Papaplatte, dass auch ein Overhead-Projektor mit einer Levelroute immer noch eine optimierte Levelroute sei, die laut den Regeln verboten ist. Des Weiteren finden sie auch, dass man als Gildenleitung eigentlich als gutes Beispiel vorangehen sollte.

Als Strafe für die Aktion schlägt HandOfBlood im Video auch eine Zeitstrafe von 10 Minuten vor, die Papaplatte später in das Event starten muss. Die Strafe wurde jedoch nicht durchgesetzt und alle starteten das Event zur gleichen Zeit. Der Streamer kam also nochmal ohne Strafe davon, seinen Overhead-Projektor-Cheat durfte er allerdings nicht benutzen.

Das WoW-Event ist extrem beliebt und sorgt auch immer wieder für lustige Momente. So sorgte das Ableben eines Streamers gleich für den nächsten Tod, einfach nur, weil die Streamer mit Lachen beschäftigt waren: Twitch-Streamer lacht über den WoW-Tod seines Kollegen – stirbt dabei selbst auf peinliche Art und Weise

Ein Betrüger wollte mich auf eBay mit einer Nintendo Switch abzocken, stattdessen bekam ich das Gerät am Ende kostenlos

Eigentlich wollte MeinMMO-Redakteurin Jasmin ihrer Schwiegermama einfach nur ein nettes Geschenk machen. Doch das Paket mit der Nintendo Switch Lite, das bei ihr ankam, war nicht das Geschenk, das sie sich erhofft hatte.

Hinweis: Meine Erfahrung soll keine Anleitung sein, Käufer ungerechtfertigt zu melden. Sie gilt nicht für alle Käufe, die ihr auf eBay tätigt. Informiert euch vorher, wann der Käuferschutz auf eBay greift.

Da ich meine Schwiegermama wieder mehr zum Zocken verführen wollte, hatte ich mir überlegt, ihr zusammen mit meinem Partner eine Nintendo Switch Lite zu schenken. Als Handy-Spielerin ist die Switch Lite die perfekte Alternative für sie:

  • Die Konsole ist kleiner und lässt sich durch ihr geringeres Gewicht überallhin mitnehmen.
  • Die Konsole gibt es ein wunderschönen, bunten Farben.
  • Die Bedienung ist leichter als bei anderen Handhelds.
  • Da sie die Joy Cons nie abnehmen muss, spart sie sich bei der Lite das Gefrickel und Gewackel der Controller.

Umso erfreulicher war es für mich, dass ich auf der Verkaufsplattform eBay eine Nintendo Switch Lite zusammen mit Mario Kart 8 Deluxe ersteigern konnte. Das Paket hat mich nur 120 € gekostet, was ein großes Schnäppchen für die Konsole plus einen preisstabilen First-Party-Titel ist.

Aber als ich schon den Schuhkarton gesehen habe, in dem die Konsole geliefert wurde, hatte ich ein ungutes Gefühl bei dem Kauf.

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Die Nintendo Switch 2 im Unboxing-Video

Ersteigerte Switch hatte mehr Macken als gedacht

Vielleicht habt ihr selbst schon einmal die Erfahrung gemacht, dass es eine gewisse Diskrepanz beim Verkäufer zwischen „neuwertig“ und „gebraucht“ geben kann. In meinem Fall war die Switch an sich in Ordnung. Es gab keine groben Kratzer oder Macken am Gehäuse selbst.

Allerdings sah ich direkt, dass sich der Bildschirm an einer Ecke langsam von der Konsole löst. Dadurch ist am Rand eine Luftblase entstanden, die man auch bei eingeschalteter Konsole gesehen hat. In der Produktbeschreibung auf eBay wurde die Luftblase nicht erwähnt.

Alleine damit hätte ich leben können. Mit ein bisschen Kleber und andrücken konnte die Luftblase auf eine kleine Stelle am Rand minimiert werden. Die Mini-Luftblase war so nicht mehr im Sichtbereich des Bildschirms.

Viel schlimmer war jedoch: Der Schuhkarton ließ nicht viel Platz neben der Konsole für Mario Kart 8 Deluxe. Ich dachte, dass das Modul vielleicht schon in die Konsole eingesteckt wurde oder dass sich der Verkäufer vertan hat und das Spiel digital installiert oder aus dem eShop heruntergeladen werden musste. Fehlanzeige.

Damit war die Switch Lite für 120 € gar nicht mehr so ein krasses Schnäppchen, wie es vorher gewirkt hat. Auf meine Nachrichten hat der Verkäufer erst mit „Da stand nie bei, dass Mario Kart enthalten ist“, dann irgendwann gar nicht mehr reagiert. Deshalb gab es für mich nur einen Ausweg, um die Sache doch noch irgendwie zum Guten zu wenden.

eBay Käuferschutz war die beste Lösung

Der eBay-Käuferschutz greift bei Fällen, in denen der Artikel beschädigt ist oder nicht der Beschreibung entspricht. In meinem Fall trafen gleich beide Sachen zu, denn der Bildschirm war beschädigt und Mario Kart fehlte komplett.

Zudem hatte sich der Verkäufer nicht mehr bei mir gemeldet. Deshalb schrieb ich den Käuferschutz an und fragte, wie man das Problem lösen könne. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich wirklich sehr geärgert und gehofft, dass eBay irgendwie eine Lösung für das Problem findet.

Natürlich hätte es mich auch schlimmer treffen können. Immerhin gibt es Geschichten von Betroffenen, die eine komplett andere Ware erhalten haben. Aber gerade, weil das ein Geschenk für eine nahe stehende Person sein sollte, war ich deshalb frustriert.

Und tatsächlich habe ich eine bessere Lösung erhalten, als ich es mir je hätte vorstellen können. eBay hat mir in diesem Fall einfach den kompletten Verkaufspreis erstattet. Das Problem mit der beschädigten Switch Lite war dadurch nicht aus der Welt, aber wie bereits erwähnt konnten wir es mit ein wenig Kleber und Drücken lösen.

Zudem konnten wir von dem erhaltenen Geld eine frische Version von Mario Kart 8 Deluxe noch dazu kaufen. Letztendlich hat sich also dieser Horrorkauf doch noch als glücklicher Zufall herausgestellt.

Was sind eure schlimmsten Erfahrungen auf Verkaufsplattformen? Wurdet ihr auch schon einmal so gescamt wie ich? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Ein anderer Spieler hatte ebenfalls schlechte Erfahrungen auf eBay gemacht. Er hatte ein Steam Deck erworben, das von Anfang an Probleme bereitete. Hier half nicht der Verkäuferschutz, sondern Steam selbst: Spieler fällt beim Kauf von Steam Deck auf Scam herein, Hilfe kommt von unverhoffter Seite: „Der Betrüger nimmt es, der Gabe gibt es“