5 Light Novels, durch die Anime-Fans wieder mehr zum Lesen kommen

Zu vielen Animes gibt es mittlerweile kleine Romane, auch Light Novels genannt. Oft ist es sogar der Fall, dass die Serien auf den Geschichten aus dem kleinen Buch basieren. MeinMMO stellt euch mehrere Light Novels vor, die Fans von Animes nicht verpassen dürfen.

In vielen Fällen entsteht zunächst ein Manga bei einem Verlag, der nach großem Erfolg zu einem Anime umgesetzt wird. Als weiteres Medium gibt es aber auch die Light Novels. Dabei handelt es sich um einen Roman, der mit viel Text und wenigen Illustrationen daherkommt.

Der Schreibstil ist bewusst einfach gehalten und deshalb leicht zu lesen. Es gibt viele Dialoge und kurze Absätze, die manchmal sogar Details verraten, die es im Anime und Manga nicht gibt. Manchmal sind die Light Novels außerdem die Grundlage für einen Anime, beispielsweise bei Solo Leveling oder Die Tagebücher der Apothekerin.

Im Folgenden stellen wir euch die persönlichen Empfehlungen von MeinMMO vor, die ihr als Fan des jeweiligen Animes lesen solltet.

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The Rising of the Shield Hero: Trailer zum Anime mit Schild-Helden

The Rising of the Shield Hero

  • Bände: 22 (in Pause seit Juni 2019)
  • In Deutschland erschienen: bis Band 16

Worum geht es? The Rising of the Shield Hero beginnt wie viele Isekais. Naofumi Iwatani ist eigentlich ein Student, erwacht aber, nachdem er durch ein Buch in der Bilibothek geblättert hatte, in einer anderen Welt. Die Fantasy-Welt wird von vier legendären Helden beschützt, die Monster abwehren sollen.

Naofumi erhält einen Schild als Waffe, was ihn zum schwächsten der Helden macht. Er wird innerhalb weniger Tage von der Prinzessin des Landes verraten, ausgeraubt und der Vergewaltigung bezichtigt. Niemand glaubt ihm und er verliert all sein Ansehen. Voller Rachegedanken beschließt er, auf eigene Faust stärker zu werden.

Was macht die Light Novel so gut? Im Anime gehen die inneren Monologe von Naofumi leider unter. Er wirkt im Roman deutlich zynischer und psychologisch instabiler. Sein Hass auf die Welt ist viel intensiver und wird nachvollziehbarer geschildert.

Das Buch gibt zudem mehr Einblick zu den Motivationen der einzelnen Charaktere. In der Light Novel wird zudem der Handlungsbogen „Spirit Turtle Arc“, der im Anime viel zu gehetzt wirkt, spannender und ausführlicher dargestellt.

Weiter geht es auf Seite 2.

Die Tänze in WoW hat sich nicht Blizzard ausgedacht, die gab’s schon vorher – Erkennt ihr sie?

Vermutlich habt ihr schon oft bemerkt, dass euch Tänze in World of Warcraft bekannt vorkommen. Kein Wunder, denn sie alle haben Vorbilder in der echten Welt. MeinMMO stellt euch 20 Tänze und ihren Ursprung vor – und ihr könnt direkt testen, wie viele ihr davon schon kennt.

Mit Emotes könnt ihr in WoW sogar ohne Text und Voice eure Gedanken ausdrücken, mit Freunden kommunizieren oder Feinde verspotten. /anspucken kann man zwar niemanden mehr, aber gemeinsam lachen geht und Blizzard hat sogar erst neue Emotes ins Spiel gebracht – andere dagegen wurden gestrichen, weil sie angeblich zu kontrovers sind.

Was aber immer noch geht, ist zu tanzen, eine Beschäftigung, die wohl jeder aus Raid-Pausen zwischen den Pulls kennt, von gelangweilten Händlern im Auktionshaus oder wenn mal wieder der nervige Typ mit seiner Flöte kommt und alle zur Bewegung zwingt. Es gibt sogar ein Tanzstudio in WoW.

Sämtliche Tänze, die ihr im MMORPG findet, haben aber ein Vorbild aus der echten Welt. Einige davon stammen aus Musikvideos – in denen früher viel getanzt wurde (ja, WoW ist von „früher“, das war 2005) – oder basieren auf einem bestehenden Tanz aus der Popkultur.

Ihr könnt euch auch ein eigenes Tanzstudio bauen – Housing macht’s möglich:

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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet

Nicht alle Tänze aus WoW basieren 1:1 auf der Vorlage, teilweise sind sie aus verschiedenen Musikvideos zusammengebaut, zeigen nur einen Ausschnitt oder wurden leicht angepasst. Trotzdem haben sie alle mehr oder weniger bekannte Grundlagen:

  • Mechagnome tanzen den „Roboter“
  • männliche Untote headbangen zu… irgendeinem Metal-Song
  • männliche Gnome geben den „Bad Touch“ von der Bloodhound-Gang zum Besten

Damit der Artikel hier nicht zu trocken wird, haben wir ihn direkt mit einem kleinen Quiz verbunden, damit ihr prüfen könnt, wie viele dieser Tänze ihr schon selbst im Spiel wiedererkannt habt. Viel Spaß!

Anmerkung: Wir haben nicht alle Tänze aufgeführt, weil einige keine eindeutige Quelle haben.

Blizzard hat sich mit World of Warcraft oft an der echten Welt bedient, um ein paar Easter Eggs einzubauen und Spielern ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern. So finden sich etwa einige – teilweise fragwürdige – Promis im Spiel wieder: WoW: Pornostars, Soullegenden und Hitler – 5 NPCs mit seltsamen Realvorbildern

PS Plus Essential: Alle Spiele im Januar 2026 für PS4 und PS5 – diesmal mit dem Remake eines alten Klassikers von Disney

Die kostenlosen Spiele für PS Plus Essential im Januar 2026 auf PS5 und PS4 sind jetzt bekannt. Wir stellen euch die Games kurz vor und verraten euch, ab wann ihr sie spielen könnt.

Welche PS Plus Spiele gibts im Januar 2026? Der Januar 2026 kommt mit drei Spielen, die ihr mit dem PS Plus Essential Abo zocken könnt.

  • Need for Speed Unbound | PS5
  • Disney Epic Mickey: Rebrushed | PS4, PS5
  • Core Keeper | PS4, PS5

Ab wann sind die Spiele verfügbar? Loslegen könnt ihr immer am ersten Dienstag des Monats:

  • PS-Plus-Spiele verfügbar: 06. Januar 2026, gegen 12:00 Uhr

Alles Wichtige zu den Spielen von PS Plus Essential im Januar 2026

Hier stellen wir euch die drei Spiele einmal kurz vor:

Need For Speed Unbound: Im bislang neuesten Ableger der Rennreihe kämpft ihr euch in Straßenrennen bis an die Spitze. Dabei müsst ihr euch nicht nur gegen andere Rennfahrer durchsetzen, sondern auch der Polizei ein Schnippchen schlagen, wenn sie euch wieder dicht auf den Fersen ist.

Disney Epic Mickey: Rebrushed: Das Remake des Action-Adventures aus dem Jahr 2010 schickt euch in eine fantastische Welt. Mit Farbe und Verdünner bewaffnet zieht ihr als Micky Maus in ein trostloses Reich voller vergessener Disney-Figuren. Eure Entscheidungen beeinflussen dabei den Verlauf eurer Reise.

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Disney Epic Mickey: Rebrushed – Der Release-Trailer zum Remake des Klassikers

Core Keeper: In diesem Sandbox-Game für 1–8 Spieler erforscht ihr endlose Höhlen voller Kreaturen, Relikte und Ressourcen. Ihr schürft Materialien, baut eure Basis, betreibt Landwirtschaft, craftet immer besseres Werkzeug und kämpft sogar gegen Titanen, um das Geheimnis des Kerns zu lüften.

Was muss ich sonst beachten? Habt ihr euch die Spiele aus dem letzten Monat für PS Plus noch nicht geholt, dann habt ihr jetzt noch Zeit, dies zu tun. Sobald die neuen Spiele verfügbar sind, werden die alten nämlich wieder abgeschaltet.

Wollt ihr euch die Spiele holen, braucht ihr zwingend das kostenpflichtige PS Plus-Abo für eure PS4 oder PS5.

Mehr zu PS Plus: Ihr wollt wissen, welche Inhalte zu welchem Abo von PS Plus gehören und welches am besten zu euch passt? MeinMMO stellt euch alle Optionen von PS Plus vor und erklärt, welches am besten zu euch passt: PS Plus Abo: Essential, Extra oder Premium – Welches Paket passt zu mir?

ARC Raiders hat 91 % seiner Spielerschaft auf Steam behalten – Battlefield 6 hat 85 % verloren

ARC Raiders hat etwas geschafft, von dem andere Multiplayer-Shooter wie Battlefield 6 derzeit nur träumen können. Das Spiel hat nämlich auch zwei Monate nach Release die meisten seiner Spieler auf Steam behalten können.

Woher kommen diese Zahlen? Um die Zahl an gleichzeitigen Spielern in einem bestimmten Titel auf Steam einzusehen, könnt ihr auf Webseiten wie SteamDB.info zurückgreifen. Dabei gilt zu beachten, dass in die Statistiken eben nur Spieler auf Steam einbeziehen. Andere Plattformen wie Konsolen oder andere Launcher fließen hier nicht mit ein.

Schaut man sich die Zahlen gleichzeitiger Spieler in ARC Raiders auf Steam an, fällt etwas auf: Der Titel hat seit Release am 31. Oktober 2025 kaum Spieler verloren.

  • Seinen Peak auf Steam erreichte ARC Raiders am 16. November 2025, und zwar mit fast 482.000 gleichzeitigen Spielern (laut SteamDB.info). Am 28. Dezember erreichte das Spiel noch einmal rund 439.000 Spieler.
  • Das englischsprachige Wirtschaftsmagazin Forbes hat einmal vorgerechnet, was das bedeutet. Demnach hat ARC Raiders es geschafft, seit Release 91 % seiner Spieler auf Steam zu behalten.
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ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht

ARC Raiders bleibt stark wie zu Release

Warum ist das so ungewöhnlich? Selbst erfolgreiche Multiplayer-Spiele verlieren in den ersten Monaten nach Release in der Regel einen Großteil ihrer Spieler. Das ist ganz normal und nicht immer ein Grund zur Sorge, solange die Spielerschaft groß genug ist.

So erreichte Battlefield 6 zum Release einen Peak von 747,440 gleichzeitigen Spielern auf Steam (laut SteamDB.info). Im letzten Peak waren es nur rund 113.600. Battlefield 6 hat also in einer ähnlichen Zeitspanne – ARC Raiders kam etwa zwei Wochen später – 85 % seiner Steam-Spieler verloren.

Dabei kam Battlefield 6 zumindest zum Release gut an. Nach dem Debakel von Battlefield 2042 fühlte es sich wie eine Rückbesinnung auf die Stärken der Reihe an.

Auch beim Free2Play-Heldenshooter Marvel Rivals zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Die aktuelle Zahl an gleichzeitigen Spielern hat sich auf etwa 100.000 eingependelt, liegt damit aber weit unter der Spitze von rund 644.000, die man im Januar 2025 erreichte (laut SteamDB.info).

Einen Teil des Erfolgs von ARC Raiders dürften die schnellen, soliden Updates ausmachen. Am 13. November 2025 lieferten die Entwickler eine neue Map und zwei ARCs sowie frische Event, Items und Quests. Am 16. Dezember 2025 folgte mit Cold Snap schon das nächste große Update.

Ein Spieler von ARC Raiders hat es sogar geschafft, die Entwickler nicht mit wütenden Kommentaren, sondern Gummienten – ja, richtig gelesen – zu einem Update zu zwingen. Und es könnte schon wieder passieren. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel: Spieler zwang Arc Raiders mit 600 Gummienten zu Update, hat jetzt 4.200 Enten, was zur nächsten Forderung führt

Quelle(n):
  1. Forbes

„World of Warcraft heilt“ – weil es endlich schicke Ketten-Bikinis gibt

Jahrelang wurde darum gebettelt, jetzt gibt es endlich schicke Kleidung in World of Warcraft. Aber ihr müsst euch beeilen, denn in ein paar Wochen ist sie weg.

Die Community in World of Warcraft zufriedenzustellen, ist manchmal relativ simpel. Denn alle wissen, dass das wahre Endgame aus Transmog besteht und man manchmal einfach nur will, dass der eigene Charakter hübsch aussieht. Dafür braucht es aber entsprechende Kleidung, die manchmal auch ein wenig freizügiger ist. Für Fans solcher Designs startet 2026 perfekt – denn endlich gibt es den lang erwarteten Ketten-Bikini, der sofort vielfältigen Einsatz findet.

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WoW: Patch 11.2.7 – Die Warnung zeigt, was Quel’thalas bedroht

Wie bekommt man die Kleidung? Der Ketten-Bikini ist Teil des Handelspostens im Monat Januar. Dort könnt ihr den Bikini für Händler-Devisen einfach kaufen. Da es sich dabei um ein kosmetisches Item handelt, gibt es keinerlei Beschränkungen, welche Klassen die Transmogrifikation verwenden können. Es lässt sich also sowohl von allen Stoff-Klassen, als auch Platten-, Kette- oder Leder-Klassen tragen – und natürlich auch von männlichen Charakteren, wenn man darauf wert legt.

Die Kosten liegen bei lediglich 150 Händlerdevisen, womit der Ketten-Bikini eindeutig am günstigeren Ende der Transmog-Items liegt.

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Da freut sich sogar Khadgar.

„Es fühlt sich surreal an, so etwas wieder in WoW zu sehen“

Entsprechend gut kommt die Kleidung auch in der Community von World of Warcraft an. Denn in einem Beitrag, bei dem ein Draenei-Spieler das Outfit seiner Man’ari-Eredar zeigt, gibt es viele positive Kommentare:

  • „WoW ist am Heilen.“ – LazyKaiju
  • „Es fühlt sich fast surreal an, ein neues Item mit Dekolleté in WoW zu sehen. Es fühlt sich an, als wären mindestens 12 Jahre vergangen, seitdem sie so etwas ins Spiel gebracht haben. Ich hoffe wirklich, dass WoW irgendwann zu seinen Wurzeln zurückkehrt, wo so freizügige Kleidung normal war, es hat niemanden gestört und die Leute haben es einfach genossen.“ – NeifirstX
  • „Also ist das Obstschalen-Embargo endlich vorbei?“ – WtONX
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Warum „heilt“ World of Warcraft? Vor einigen Jahren war Blizzard in einen Sexismus-Skandal verstrickt. Im Zuge der Aufarbeitung kam es dabei auch in World of Warcraft zu einigen Anpassungen. NPCs von problematischen Mitarbeitern wurden umbenannt und auch anzügliche Witze und Flirt-Sprüche ersatzlos gestrichen oder sogar Bilder von leicht bekleideten Frauen gegen Obstschalen ausgetauscht. Gerade der letzte Punkt wird heute noch oft als Meme in der Community benutzt.

Die überwiegende Meinung war hier: Blizzard ist über das Ziel hinausgeschossen. Damit ging auch die Sorge einher, dass es „attraktive“ Kleidung künftig nicht mehr im Spiel geben werde. Auch wenn es eine Weile gedauert hat, kamen im Laufe der Monate jedoch immer wieder neue Gegenstände ins Spiel, die zumindest diesen Vorwurf entkräften konnten. Auch der Ketten-Bikini gehört in diese Kategorie.
Mit Midnight geht dieser Trend übrigens weiter. Denn schon jetzt wurde eine HD-Variante von Kleidung in den Spieldaten gefunden, die wohl das bekannteste „Slut-Mog“ in neuem Glanz erstrahlen lassen: Das Magiestoffset.

Den härtesten Erfolg in WoW haben nur 0,0017 % der Accounts

Ein Erfolg in World of Warcraft ist so gnadenlos, dass die allermeisten ihn niemals bekommen werden. Denn der Aufwand ist enorm.

Es gibt Erfolge in World of Warcraft, die gibt es regelrecht nachgeschmissen. Einen Charakter auf Level 10 oder 20 zu leveln, ist keine große Leistung und auch einen gewissen Handlungsstrang eines Gebietes abzuschließen, stellt keine große Schwierigkeit dar. Doch dann gibt es auch Erfolge die sind so anstrengend, ätzend und schwierig zu bekommen, dass nur ein kleiner Bruchteil der Spielerschaft sie besitzt – wie der Erfolg „’Mitarbeiter’ des Monats“.

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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet

Was ist das für ein Erfolg? Den Erfolg „’Mitarbeiter’ des Monats“ gibt es immer zu Beginn eines neuen Monats, wenn ihr im vergangenen Monat beweist habt, dass ihr der „wertvollste“ Mitarbeiter gewesen seid. Eine Sache, die auf dem Papier so einfach klingt – aber viel gnadenloser ist, als man annimmt. Denn ihr tretet dabei gegen Hunderttausende andere Spielerinnen und Spieler an.

Hunderte Stunden farmen – für eine kleine Chance

Wie bekommt man den Erfolg? Das hat der Reddit-Nutzer Walocial dokumentiert und dabei auch aufgezeigt, wie verrückt das eigentlich ist. Denn wenn man den Erfolg will, muss man die Person sein, die die meisten „C.H.E.T.T.“-Listen auf einem Charakter innerhalb eines Monats abgegeben hat – und das in der ganzen Region (also etwa Europa oder Amerika). Diese Listen bekommt man in Lorenhall und schließt sie ab, indem man verschiedene Aufträge erfüllt. Nur ein einziger Charakter kann diesen Erfolg jeden Monat pro Region bekommen – im letzten Monat war das Walocial.

Kein Wunder also, dass aktuell nur 0,0017 % der Accounts diesen Erfolg haben (DataforAzeroth).

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Wie viele Listen wurden gebraucht? Damit sich Walocial seines Sieges sicher sein konnte, hat er innerhalb eines Monats satte 607 C.H.E.T.T.-Listen abgegeben, also jeden Tag 20 oder mehr.

Der Haken an der Sache ist, dass man eigentlich pro Woche und Charakter nur eine einzige Liste abgeben kann. Wenn man weitere C.H.E.T.T.-Listen will, muss man jeweils 40 C.H.E.T.T.-Karten sammeln, die nach der Abgabe der ersten Liste von Feinden in Lorenhall oder der dortigen Tiefe droppen. In der Regel droppen bei einem Durchlauf der Tiefe ungefähr 20 bis 30 dieser Karten, sodass man viele Hunderte Tiefen durchlaufen muss, um die notwendige Menge zu ergattern.

Ein weiterer Haken an dem Erfolg ist: Man weiß nie, wie viele Listen denn andere Charaktere abgegeben haben. Vielleicht wähnt man sich bereits mit 200 oder 300 Listen auf der sicheren Seite, während gleichzeitig ein anderer Spieler auf einem unbekannten Realm viel mehr abgegeben hat.

Das führt auch direkt zum nächsten Problem. Denn wenn man den Erfolg in einem Monat nicht ergattert, dann wird der Fortschritt logischerweise wieder auf Null zurückgesetzt – also muss man die ganze Farmarbeit im Folgemonat wiederholen.

Wie man es auch dreht und wendet, der „’Mitarbeiter’ des Monats“-Erfolg dürfte eine der härtesten und gnadenlosesten Grinds sein, die es in World of Warcraft überhaupt gibt – und das ohne Garantie, dass man den Erfolg am Ende auch ergattert.
Weitere, richtig harte Erfolge haben wir euch in den 5 schwierigsten Achievements von WoW vorgestellt.

2025 muss als eines der besten Jahre für Rollenspiele in die Geschichte eingehen

Während viele MMO-Fans derzeit vor Frust ins Kissen weinen (metaphorisch), blicken Freunde des RPG-Genres verzückt auf eines der besten Rollenspieljahre aller Zeiten zurück – das findet zumindest MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz.

Anfang 2025 hatte ich durchaus die Hoffnung, dass uns ein gutes Rollenspieljahr erwarten könnte. Da ich das erste Kingdom Come: Deliverance richtig gut fand, freute ich mich sehr auf den Nachfolger. Gleiches galt für Monster Hunter Worlds und das anstehende Wilds-Sequel.

Sicher war außerdem, dass mindestens ein neues Rollenspiel von den Obsidian-Kreativen (das Studio hinter Fallout: New Vegas, Pillars of Eternity oder auch The Outer Worlds) kommen sollte, die nie Totalausfälle veröffentlichen. Und auch meine Liste der kommenden MMORPGs war lang.

Ich hatte jedoch keine Ahnung, wie gut der Rollenspiel-Jahrgang 2025 am Ende tatsächlich werden würde. Dank positiver Überraschungs-Hits, die aus dem Nichts kamen, und trotz des letztlich sehr frustrierenden Jahres für MMORPG-Fans. Aus meiner Sicht finden sich gute Argumente dafür, dass sogar eines der besten RPG-Jahre aller Zeiten hinter uns liegt.

Clair Obscur: Expedition 33 ist für viele RPG-Freunde das beste Spiel des Jahres – hier ein Trailer:

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Clair Obscur: Expedition 33 – JRPG mit französischem Flair hat Release-Termin

Das Spiel des Jahres – welches RPG soll es sein?

Ich durfte dieses Jahr wieder eine Menge Games spielen und durchspielen. Und es spricht Bände, dass in meinem Herzen letztlich 3 ganz unterschiedliche Rollenspiele bis zur letzten Minute um den Titel „Mein persönliches Spiel des Jahres“ kämpfen.

Kingdom Come: Deliverance 2 war – ich hatte es bereits angedeutet – mein erwarteter Favorit. Die Entwickler von Warhorse Studios lieferten eine klasse Fortsetzung ab, die zwar nicht perfekt ist, aber auf eine eigenwillige Art ungemein charmant und unterhaltsam.

Entsprechend begeistert zeigte ich mich im März im Test. Knapp 100 launige Stunden verbrachte ich mit Heinrich und Co. dieses Jahr. Und es gibt einen zusätzlichen Pluspunkt, weil mir auch der Story-DLC rund um die Schmiede richtig gut gefallen hat. Über Weihnachten hole ich auf jeden Fall den Trip ins Kloster nach, den der neue Story-DLC bietet. Das bringt wohlige Erinnerungen an das erste Kingdom Come.

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Kingdom Come: Deliverance 2 zeigt Royal Edition mit allen DLCs fürs Mittelalter-Rollenspiel

Dass mir auch Clair Obscur: Expedition 33 gefallen könnte, hatte ich aufgrund der ersten Trailer zwar bereits vermutet. Ich hatte aber nicht auf dem Schirm, wie grandios gut die französische Interpretation eines japanischen Rollenspiels im Stil von Final Fantasy letztlich geworden ist.

Ich mag einfach die rundenbasierten Kämpfe mit ihren Echtzeit-Elementen und der gewissen Portion Soulslike-Härte. Dazu die wunderschöne Optik, der ohrwurmige Soundtrack, das spannende Setting, die nostalgische Oberwelt und die herzzerreißende Geschichte. Das hier ist „Spiel des Jahres“-Material und eines der besten Rollenspiele der vergangenen Dekade.

Und dann kam im November ja auch noch dieses Where Winds Meet raus, das eigentlich alles dafür tut, um von westlichen Spielern nicht gemocht zu werden: Mobile-Port. Free2Play-Modell mit zig Kampfpässen, Shop und Gacha-System. Eine Flut an Währungen und Ressourcen plus ein extrem unübersichtliches, verschachteltes Interface. Eine miese, ziemlich sicher KI-unterstützte Lokalisierung.

Hinter diesem vermeintlich generischen Free2Play-Spiel aus Asien steckt jedoch eines der bemerkenswertesten und spannendsten Rollenspiele der vergangenen Jahre.

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Where Winds Meet zeigt im neuen Gameplay-Trailer die Aktivitäten in der Open World und … Hunde, die Mahjong spielen?

Zum Ersten, weil es in vielen spielerischen Bereichen eigentlich zu gut und umfangreich ist, um kostenlos zu sein. Zum Zweiten, weil es fast schon unverschämt große Ambitionen hat und gleichermaßen Einzelspieler, Koop-Begeisterte und MMO-Fans ansprechen möchte, und dabei auf das schwächelnde Genre der MMORPGs eine frische Perspektive wirft.

Und zum Dritten begeistert es im Detail mit vielen ungewöhnlichen Ideen, beispielsweise, dass man eigene Tänze als Emotes ins Spiel bringen kann. Das alles in Kombination sorgt dafür, dass ich die Launch-Version von Where Winds Meet bereits zweimal durchgespielt habe – so etwas kommt wirklich nur selten vor.

Rollenspieljahr 2025 vs. 2017
Ich kann mich nur an ein anderes Spielejahr erinnern, in dem gleich 3 Rollenspiele um den Titel „Mein persönliches Spiel des Jahres“ gekämpft haben: 2017. Seinerzeit konnten mich Divinity: Original Sin 2, Nier: Automata und Persona 5 gleichermaßen begeistern. Am Ende hat der Nachfolger von Original Sin das Rennen gemacht. Ein paar Jahre später freute es mich daher auch sehr, dass es viele Stärken des Spiels in ein gewisses Baldur’s Gate 3 geschafft hatten.

Die tollen Rollenspiele aus der zweiten Reihe

Das Rollenspieljahr 2025 zeichnet sich für mich aber nicht nur durch eine starke Spitze aus. Auch die zwar nicht grandiosen, aber dennoch sehr spaßigen RPGs der zweiten Reihe konnten sich in den vergangenen Monaten sehen lassen.

Ähnlich wie Monster Hunter Worlds hab ich beispielsweise das neue Monster Hunter Wilds (im Test) zum Launch mit großer Freude gespielt. Die Art und Weise, wie sich die kleinen und großen Monster innerhalb des Ökosystems und während der Jagden verhalten, finde ich weiterhin faszinierend, auch wenn beim Blockbuster von Capcom sicherlich nicht alles perfekt war.

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Monster Hunter Wilds zeigt im Launch-Trailer, was es zu bieten hat

Gefreut habe ich mich zudem über gleich zwei solide Rollenspiele von Obsidian: Avowed und The Outer Worlds 2. Das Universum der beiden „Pillars of Eternity“-Teile (die ich ebenfalls sehr mag) erstmals in der First-Person-Perspektive zu erleben, funktioniert besser, als ich es nach den ersten Trailern befürchtet hatte. Zudem macht es erstaunlich viel Spaß, laufend, hüpfend und kletternd die Welt zu erkunden.

An der „The Outer Worlds“-Reihe mag ich indes den Humor, die unterschiedlichen Möglichkeiten, mit denen sich die Herausforderungen des RPGs meistern lassen, die kunterbunte Schar an Gefährten und die motivierende Charakterprogression. Da hat Teil 2 durchaus das geliefert, was ich im Vorgeld erwartet hatte.

Zu meinen persönlichen Highlights gehört auch noch WUCHANG: Fallen Feathers, das als Soulslike aus meiner Sicht sogar andere Perlen wie Lies of P oder Lords of the Fallen in die Tasche steckt. Vor allem das Design der Welt hat mir ausgesprochen gut gefallen. Aber auch die Kämpfe, Bosse sowie die Inszenierung konnten mich über viele Stunden hinweg begeistern.

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Wuchang: Fallen Feathers – Neues Action-RPG aus China zeigt Bosskampf und Release-Termin

Und dann hatte ich unverhofft noch mit der Early-Access-Version von Titan Quest II meinen Spaß, das sich wunderbar oldschool gibt, sich gleichzeitig aber auch nach einer sinnvollen Fortsetzung des Action-RPG-Klassikers Titan Quest anfühlt. Hier freue ich mich schon auf die kommenden Inhalts-Updates.

Die vergessenen Perlen

Sicherlich wird der eine oder andere von euch jetzt noch ein nicht genanntes Rollenspiel auf der Zunge liegen haben. In die Neuauflage von The Elder Scrolls IV: Oblivion habe ich beispielsweise nur kurz reingespielt. Für The First Berzerker: Khazan fehlen mir die Eier, das soll verflucht schwer sein.

Der Nightreign-Spinoff zu Elden Ring ist ebenfalls nicht meins, ich warte lieber auf ein richtiges „Souls“ von FromSoftware. Und die diversen neuen MMORPGs des Jahres fand ich unverschämt schlecht bis bestenfalls okay, aber dazu mehr hier: Zig neue MMORPGs sind 2025 erschienen – das Ranking der Schande verrät, welches Spiel am meisten enttäuscht hat.

Da ich diesen Artikel noch vor den Game Awards schreibe, spare ich mir zum Abschluss Spekulationen darüber, wie viele Rollenspiele zum Ende des Jahres Preise abräumen könnten. Genauso gibt’s jetzt keinen Ausblick auf die Rollenspiele von 2026.

Ziemlich sicher wisst ihr darüber jetzt besser Bescheid als der Vergangenheits-Karsten. Ich möchte von euch aber wissen, wie ihr das Rollenspieljahr 2025 bewertet und was eure Highlights waren! Was ich euch schon jetzt geben kann, ist ein Ausblick auf die wichtigsten Online-Rollenspiele der kommenden Monate: MMORPGs 2026 – Die 8 hoffnungsvollsten Online-Rollenspiele, die nächstes Jahr erscheinen sollen

Guild Wars 2: Die besten Klassen in PvE und PvP 2026

In unserem großen Klassen-Guide zu Guild Wars 2 stellen wir euch die besten Klassen für PvE und PvP fürs Jahr 2026 vor. Welche Klasse ist für Beginner am besten geeignet? Mit welcher geht es in Raids und Fraktale? Und welche Klassen bilden die aktuelle Meta für Arena in Guild Wars 2?

In unserer Übersicht zu den Klassen möchten wir auf die generellen Positionen der Klassen eingehen und euch die Unterschiede in den Spielmodi präsentieren. Wir unterscheiden deshalb zwischen den besten Klassen für Neueinsteiger, für das instanziierte PvE und für das PvP.

Das PvE in der offenen Welt lassen wir an dieser Stelle aus, da man mit jeder Klasse erfolgreich durch die Welt streifen kann. Generell ist die Balance in Guild Wars 2 aktuell sehr ausgewogen und nahezu alle Klassen sind in allen Bereichen spielbar.

Wer einen generellen Anfänger-Guide für GW2 sucht, wird hier fündig: Guild Wars 2 Guide für Einsteiger und Rückkehrer – Alles zum MMORPG.

Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich 2018 und wurde mit Blick auf den anstehenden Jahreswechsel zuletzt im Januar 2026 aktualisiert.

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Guild Wars 2: Launch Trailer von Janthir Wilds stimmt euch auf das neue Abenteuer ein

Die besten Klassen für Neueinsteiger in Guild Wars 2

Neueinsteiger, die etwa mit dem Steam-Release angefangen haben, besitzen noch keinen Zugriff auf die besonderen Spezialisierungen, die mit den Erweiterungen ins Spiel gekommen sind. Die Spezialisierungen werden frühstens mit Level 80 zugänglich.

Sie müssen sich also vorerst auf die Grundklassen verlassen.

Welche ist die einfachste Grundklasse?

Für den Einstieg eignet sich weiterhin am besten der Waldläufer. Dieser trägt mittlere Rüstung, hat einige Überlebensfertigkeiten und kämpft häufig auf Distanz mit dem Langbogen.

  • Hilfreich ist der Tiergefährte, der meistens die Gegner beschäftigt, sodass diese uns nicht angreifen.
  • Der Schrei „Beschütz mich” sorgt außerdem dafür, dass euer Tiergefährte den Gegner provoziert und somit auf sich lenkt.
  • Auch die Unverwundbarkeit aus dem Siegel des Steins oder die Ausweichrolle durch die Fertigkeit „Blitzreflexe” erhöhen die Überlebenschancen.

Ein einfaches Build setzt auf Langbogen und Schwert/Axt als Waffen und Rüstungen mit offensiven Werten (Kraft, Präzision, Wildheit). Dazu wählt ihr mit der Zeit die Spezialisierungen:

  • Schießkunst
  • Tierbeherrschung
  • und Gefechtsbeherrschung.
Guild-Wars-2-Path-of-Fire-011
Tiergefährten wie die Iboga helfen Waldläufern beim Überleben

Schwere Rüstungen für den einfachen Einstieg!

Ebenfalls für einen entspannten Einstieg eignet sich der Krieger. Als Träger schwerer Rüstung hält er automatisch mehr aus und hat mit dem Siegel der Heilung einen nützlichen passiven Effekt.

Mit Fertigkeiten wie „Schmerz ertragen” und „Dolyak-Siegel” könnt ihr auch in längeren Kämpfen gut überleben. Als Waffen bieten sich Großschwert und Schwert/Kriegshorn an. Diese Kombination verursacht viel Schaden und macht euch gleichzeitig sehr mobil.

In den Spezialisierungen findet ihr in den Bereichen Stärke, Waffen und Verteidigung alle wichtigen Verstärkungen, die euch in der offenen Welt weiterbringen.

Krieger gw2
Krieger können dank schwerer Rüstung viel Schaden einstecken.

Eine zweite Lebensleiste?

Der Nekromant ist die Klasse mit leichter Rüstung, die mit Abstand am meisten einstecken kann. Sie hat von Natur aus viele Lebenspunkte und bringt zusätzlich den Todesschleier mit.

Der Todesschleier verhält sich wie eine zweite Lebensleiste und sorgt dafür, dass ihr viel Schaden einstecken könnt. Gleichzeitig gibt es in der Spezialisierung Todesmagie eine Eigenschaft, die euch bei tödlichem Schaden zunächst automatisch in den Todesschleier bringt.

Zusätzlich können Nekromanten Diener beschwören, die sie im Kampf unterstützen. Eine nützliche Fertigkeit ist „Furcht”, die Gegner vor euch weglaufen lässt. Als Waffen empfehlen sich auch hier Fernkampf-Waffen wie Zepter/Kriegshorn und der Stab.

GW2 Nekromant
Nekromanten bekommen Unterstützung durch den Todesschleier und die Diener.

Welche Klassen sind am schwersten für Neueinsteiger?

Wir raten Neueinsteigern an dieser Stelle besonders vom Elementarmagier und vom Mesmer ab. Beide Klassen haben wenig Lebenspunkte und sind schwerer zu spielen, als die anderen.

Der Wiedergänger ist ebenfalls nicht einfach, steht euch aber auch nur zur Verfügung, wenn ihr eine der beiden Erweiterungen besitzt.

Auf der zweiten Seite verraten wir euch, welche Klassen besonders gut im instanziierten PvE funktionieren.

Die Antwort auf die RAM-Krise 2026? Günstigeren DDR5-Arbeitsspeicher einfach umrüsten

Während die Preise für DDR5-RAM seit einiger Zeit explodieren, gibt es mit dem Umrüsten von Laptop-Arbeitsspeicher noch eine günstige Alternative.

Wer aktuell einen PC mit DDR5-RAM bauen oder einfach nur aufrüsten will, muss bekanntlich exorbitant draufzahlen, was auf absehbare Zeit voraussichtlich auch nicht besser wird.

Während älterer DDR4-Arbeitsspeicher als eine mögliche Antwort gilt, gibt es noch eine, bei der man auf neuen und trotzdem vergleichsweise erschwinglichen DDR5-RAM nicht verzichten muss.

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Mit günstigen Adaptern, die es schon ab rund 15 Euro bei Amazon gibt, lassen sich auf Mainboards in Desktop-PCs statt teurer DIMMs (Dual Inline Memory Module) auch kleine SO-DIMMs nutzen, die eigentlich für Laptops gedacht sind (Small Outline Dual Inline Memory Module).

Letztere sind nämlich weniger interessant für große KI-Rechenzentren, die als Treiber der aktuellen Speicherkrise gelten. So kostet beispielsweise ein beliebter SO-Riegel von Crucial mit 16 GByte DDR5 aktuell sogar unterhalb der Preisempfehlung, während ein ähnlich ausgestattetes Desktop-Pendant von Kingston mehr als das Doppelte kostet.

YHAILI RAM-Adapterkarte für 14,79 Euro bei Amazon
YHAILI RAM-Adapterkarte für 14,79 Euro bei Amazon

Das Nutzungsprinzip ist denkbar einfach: Adapter einstecken, SO-DIMM einstecken und schon sollte alles laufen. Wie GameStar hierzu berichtet, kann es beim ersten Starten des PCs signalseitig ein wenig länger dauern, bis der RAM initialisiert wird.

Je nach Adapter bzw. RAM-Riegel kann es auch sein, dass sich nicht die höchste Geschwindigkeitsstufe nutzen lässt, was an den längeren Signalwegen und der Anbindung liegen kann. Entsprechend sollten im BIOS/UEFI gegebenenfalls die Geschwindigkeiten angepasst werden.

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Weitere Angebote: Pokémon-Spiel, Radeon RX 9070 XT, Alltags-Laptop und Gaming-Tastatur

Darüber hinaus gibt es aktuell auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei sind aktuell zum Beispiel der jüngste Pokémon-Hit für Nintendo Switch 2 günstig wie nie und das derzeit günstigste Custom-Design der beliebten Grafikkarte Radeon RX 9070 XT.

Außerdem bekommt ihr einen guten Alltags-Laptop von Lenovo mit 16 GByte Arbeitsspeicher günstig sowie eine nahezu perfekte Gaming-Tastatur von Corsair zum Tiefpreis.

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Der Schauspieler von Zorro auf Netflix räumt bei einem Turnier zu One Piece ab, hat einen Glücksbringer von Oda persönlich dabei

Die zweite Staffel der Netflix-Serie zu One Piece erscheint erst im März 2026. Die Zeit bis dahin verbringen die Schauspieler auf unterschiedliche Weise – einer, indem er ein Turnier zum offiziellen Kartenspiel des Anime aufmischt.

Um wen geht es? Der japanisch-amerikanische Schauspieler Mackenyu ist einer der Stars der Netflix-Adaption von One Piece. Doch schon lange bevor er in die Rolle des grünhaarigen Piraten Zorro schlüpfte, war er ein großer Fan des Anime, und des dazugehörigen Kartenspiels.

So bezeichnete sein Kollege Jacob Romero, der die Rolle von Lysop verkörpert, ihn in einer Fragerunde 2024 als regelrecht besessen mit dem Kartenspiel (via X). Gegenüber Crunchyroll erklärte Mackenyu zudem, dass One Piece zu seinen Top-3 Lieblings-Anime gehöre.

Nun zeigt der Schauspieler, dass er mit einem Karten-Deck ebenso gefährlich ist wie mit seinen 3 Schwertern.

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Der Trailer zu Staffel 2 von One Piece auf Netflix zeigt direkt, dass Staffel 3 kommen wird

Stell dir vor, du spielst Zorro… gegen Zorro

Was hat er jetzt erreicht? Mackenyu trat vom 27. zum 28. Dezember 2025 bei einem Turnier zum Sammelkartenspiel zu One Piece mit mehr 360 Teilnehmern an. Dabei erreichte er einen beachtlichen 8. Platz.

Auf X teilte anschließend das Deck, mit dem er angetreten war, das um den Charakter Imu aufgebaut ist.

Aufmerksame Fans dürfte ein anderes Detail aber viel mehr beeindrucken. Mackenyu hatte offenbar eine Spielmatte mit einer Zeichnung seines Charakters Zorro im Gepäck, signiert von Eichiro Oda persönlich. Mit so einem Glücksbringer konnte der Schauspieler natürlich nicht anders, als direkt in die Top-10 zu steuern. Tatsächlich soll Mackenyu sogar ein regelmäßiger Gast des Mangaka sein, und mit diesem Karten spielen.

Ein Nutzer schreibt auf X: „Kannst du dir vorstellen, es in die Top-8 eines riesigen One-Piece-Turniers zu schaffen, und dein Gegner ist wortwörtlich einfach fucking Zorro.“

Wenn ihr bereits ungeduldig auf die Fortsetzung der Live-Action-Verfilmung von One Piece auf Netflix wartet, haben wir hier alle wichtigen Informationen für euch zusammengestellt. Sobald sich etwas tut, aktualisieren wir den Artikel für euch: One Piece Staffel 2: Release, Trailer und Cast zur Netflix-Serie

Quelle(n):
  1. Fanstanza

Ein Star der Serie zu Fallout hatte eine Geheimwaffe bei der Vorbereitung auf seine Rolle: YouTube

Einer der Schauspieler aus der Serie zu Fallout auf Amazon hat sich bei einigen YouTubern bedankt, die ihm bei der Vorbereitung auf seine Rolle geholfen haben. Einer der genannten YouTuber hat darauf reagiert – und freut sich riesig. 

Wer ist dieser Schauspieler? Gemeint ist Rafi Silver. Der Schauspieler verkörpert in der Serie zu Fallout Robert House – eine Figur, die Fans der Spiele bereits aus Fallout: New Vegas kennen. Mr. House ist der rätselhafte Herrscher von New Vegas, die meiste Zeit erscheint er als Gesicht auf einem Bildschirm, das mit dem Spielercharakter spricht.

In einem kürzlich veröffentlichten Interview-Ausschnitt von IGN bedankte sich Silver öffentlich bei einigen YouTubern. Ihre Videos zu Fallout habe der Schauspieler genutzt, um ein besseres Gefühl für die Figur zu bekommen. Diesen Clip seht ihr auch als Short auf YouTube.

Hier seht ihr den Trailer zu Fallout Staffel 2:

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Der offizielle Trailer zu Fallout Staffel 2 führt uns zurück in die Apokalypse

Schauspieler zog sich stundenlang Lore-Videos auf YouTube rein

Das sagte der Schauspieler: Silver habe „Stunden um Stunden“ YouTube-Videos geguckt, um sich auf seine Rolle vorzubereiten. Er erklärt: „Ich komme von der Schauspielschule und arbeite gern mit einem Dramaturgen.” In diesem Fall sei YouTube sein Dramaturg gewesen.

Der Schauspieler nennt in diesem Interview sogar vier YouTuber beim Namen: JuiceHead, MrMattyPlays, Oxhorn und KnightRaven. „Ich habe jedes einzelne dieser Videos immer und immer wieder studiert“, sagt er. So habe er mehr und mehr über die Geschichte von Mr. House gelernt.

Diese YouTuber sind so engagiert. Sie waren es, die mich unterrichtet haben, und jetzt am Set zu sein und das hier zu machen, fühlt sich für mich wie meine Art an, ihnen ‚Danke‘ zu sagen.

Was sagen die YouTuber dazu? Einer hat sich nach Veröffentlichung dieses Clips bereits zu Wort gemeldet – und zwar MrMattyPlays. Dieser kann offenbar gar nicht fassen, was da passiert ist.

In einem Post auf X (ehemals Twitter) schreibt der YouTuber: „Alter, ich habe mir das bestimmt 80-mal angeschaut und kann es immer noch NICHT FASSEN!!!!“

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In den Kommentaren auf diesen Post regnet es Glückwünsche für den YouTuber:

  • „Yo, das ist großartig! Absolut verdient!“, schreibt der Nutzer Eric Smith auf X
  • PlayStalgia meint: „So cool, und dieser Mann schien auch bereit, euch namentlich zu erwähnen, so als wollte er sicherstellen, dass ihr ein ordentliches Shoutout bekommt“ (auf X)

Der YouTuber KnightRaven ist ebenfalls auf dieses Shoutout aufmerksam geworden. In den Kommentaren zum Clip auf YouTube meldet er sich zu Wort und schreibt: „Vielen Dank! Ich fühle mich so geehrt!“ Keiner dieser YouTuber hätte wohl gedacht, dass ihre Videos irgendwann auf diese Art und Weise in eine Fallout-Serie einfließen werden.

Habt ihr in Fallout: New Vegas bereits Bekanntschaft mit Mr. House gemacht? Dann wisst ihr bereits, was für eine wichtige Figur er dort war. Wollt ihr mehr über ihn wissen, dann lest hier weiter: Ein mächtiger Herrscher aus Fallout Staffel 2 lebte 261 Jahre lang, weil er sein Hirn an einen Supercomputer anschloss

„Sprich Deutsch du…“ – Die WoW-Gilde Sauercrowd dominiert gerade weltweit Twitch

Das WoW-Projekt von Papaplatte, HandOfBlood und Metashi12 läuft zwar noch keine Woche, hat aber bereits das internationale Twitch eingenommen, und dem MMORPG einen sichtbaren Schub verpasst.

Was ist das für ein Event? Sauercrowd ist eine Content-Gilde der deutschen Twitch-Streamer Metashi12, HandOfBlood und Papaplatte nach Vorbild von OnlyFangs, die WoW seinerzeit im Alleingang auf Twitch zu neuem Glanz verholfen haben. Das Event startete am 27. Dezember 2025 mit mehr als 200 Teilnehmern und dem erklärten Ziel, den Raid Molten Core zu schaffen. Hinweis: In einer früheren Version des Artikels war vom Raid Zul’Gurub die Rede, wir haben das korrigiert.

Alles zum Event haben wir euch hier zusammengetragen.

HandOfBlood ist einer der Veranstalter des Events.

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HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute

WoW wächst um 150 %, Twitch ist voll von Todes-Clips

So erfolgreich ist es: Das WoW-Event hat nicht nur die deutsche Twitch-Landschaft erobert, sondern geht auch weit über die Landesgrenzen hinaus. So verzeichnen sowohl das MMORPG selbst als auch die teilnehmenden Streamer starken Zuschauer-Zuwachs, und wo man aktuell auch hinschaut, sieht man Streamer-Chars sterben.

In Zahlen sieht das so aus:

  • Das Event hat WoW einen sichtbaren Push auf Twitch verpasst: In den letzten 7 Tagen stieg sowohl die Anzahl der gesehenen Stunden, als auch die Anzahl der durchschnittlichen Zuschauer um 152,7 % an (Quelle: SullyGnome, Stand: 31. Dezember 2025)
  • World of Warcraft befindet sich auf Twitch gerade weltweit auf Platz 3 der meistgesehen Spiele, im deutschsprachigen Raum sogar auf Platz 1 vor dem übermächtigen „Just Chatting“ (Quelle: SullyGnome).
  • Mit Papaplatte und HandOfBlood sind gleich zwei der Veranstalter in den Top-5 der aktuell meistgesehenen Streamer auf Twitch, Metashi12 schafft es immerhin auf Platz 13. Innerhalb der WoW-Kategorie sind die ersten 9 Plätze der Top-10 allesamt deutsche Streamer, angeführt von den 3 Gilden-Leitern (Quelle: SullyGnome)
  • Zum zweiten Tag in Folge sind die beliebtesten Twitch-Clips weltweit allesamt Sauercrowd-Momente. Die Streamerin JenNyan kann sich mit ihrem AFK-Tod aktuell sogar mit dem meistgesehenen Clip der Woche brüsten (Quelle: TwitchTracker).

Obwohl das Event aus Content-Sicht also bislang extrem erfolgreich ist, kann man das von den einzelnen Spielern gerade noch nicht unbedingt sagen. Denn viele der teilnehmenden Streamer versuchen sich zum allerersten Mal an WoW und begehen natürlich auch sämtliche Fehler, die man als Anfänger so machen kann – von zu großen Pulls zu AFK in gefährlichen Gegenden herumzustehen.

Aber immerhin: Die Compilations der Todes-Clips auf dem Fan-betriebenen YouTube-Kanal sind nach dem ersten Tag schon deutlich kürzer geworden, und es segnen weniger Charaktere das Zeitliche. Das ist auch nötig, denn so unterhaltsam die schmachvollen Tode am Anfang auch sind, gilt es am Ende doch, das Max-Level zu erreichen und einen Raid zu meistern.

Und irgendwie ist die Schadenfreude doch auch nochmal größer, wenn es einen Charakter erwischt, der über unzählige Stunden auf ein hohes Level gegrindet wurde.

Zuerst einmal muss sich die Gilde aber einem Problem in den eigenen Reihen stellen. Denn einige Teilnehmer schaffen es einfach nicht, sich an die Regeln zu halten. Nun spricht einer der Veranstalter ein Machtwort: Das Sauercrowd-Event in WoW hat ein Cheater-Problem und Papaplatte will das jetzt ändern

Gamer bestellt 2 Samsung-SSDs, erhält 20 Stück im Wert von 5.500 Euro und Amazon will sie nicht zurück

Ein Gamer hat eine viel zu große Lieferung von Amazon erhalten, darf aber angeblich die wertvolle Ware behalten.

Das Titelbild ist ein Symbolbild.

Das ist dem Gamer passiert: Ein Gamer berichtet auf Reddit, dass er eine falsche Lieferung von Amazon bekam. Er habe bei dem Online-Marktplatz zwei „Samsung 9100 Pro“-SSDs mit jeweils 2 TB Speicherplatz bestellt, doch stattdessen 2 Pakete mit Festplatten erhalten.

Auf Fotos, die er dem Post beifügte, sind die Samsung-SSDs stapelweise neben dem Gaming-Equipment des Nutzers zu sehen. Ein Bild zeigt das Ausmaß der Lieferung: Insgesamt liegen 20 originalverpackte Festplatten auf dem Schreibtisch des Nutzers.

Eine einzelne „Samsung 9100 Pro“-SSDs mit jeweils 2 TB Speicherplatz kostet auf Amazon (in Deutschland, Preise können sich regional unterscheiden) 279 Euro. Der Nutzer erhielt also Festplatten im Wert von 5.580 Euro.

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Amazon gibt glücklichen Gamer Freifahrtschein

Inwiefern darf er die Festplatten behalten? In den Kommentaren unter dem Post erklärt der Reddit-Nutzer, dass er die fälschliche Lieferung behalten dürfe (via Reddit). Er habe mit dem Kundenservice von Amazon telefoniert und der habe ihm gesagt, dass er die zusätzliche Lieferung nicht zurückschicken müsse.

Ein Nutzer gibt ihm jedoch den Tipp, alles zu dokumentieren und sich die Erlaubnis, dass er die Festplatten behalten könne, schriftlich zu geben. Er solle vorbeugen, dass der Kundenservice ihm am Telefon versichere, er könne eine fälschliche Lieferung behalten, um dann Wochen später jene Lieferung zurückzuverlangen. Und im schlimmsten Fall stehe man dann ohne Beleg dar, dass es zuvor hieß, man müsse nichts zurückschicken.

Die eigenen Angaben des Nutzers sollten zwar mit einer gesunden Portion Skepsis gesehen werden, jedoch kommen ähnliche Fehler tatsächlich immer mal wieder vor. Ein möglicher Grund ist, dass ein ganzer Karton fälschlicherweise als einzelne Einheit bei Amazon gescannt und verschickt wird. Wie das aus Verkäufer-Sicht aussieht, zeigen diverse Posts im Forum Amazon Seller Central.

Wie ist die Rechtslage in einem solchen Fall? Wir von MeinMMO haben 2024 einen Anwalt zu dem Thema befragt, da wir regelmäßig über ähnliche Fälle berichten. Dieser sagte auf das deutsche Recht bezogen, dass man sich zwar nicht eigenständig beim Verkäufer melden müsse, dieser jedoch drei Jahre lang Anspruch auf Herausgabe der Ware bzw. auf eine Kaufpreiszahlung habe.

Solltet ihr eine ähnliche Lieferung erhalten, sprecht am besten sofort mit dem Verkäufer und einer Rechtsberatung, ehe ihr die überschüssige Ware verkauft und Monate später auf den Kosten sitzt. Was genau der von uns befragte Anwalt zu der Thematik sagte, könnt ihr derweil hier nachlesen: Was ist zu tun, wenn Amazon euch nebst den bestellten, versehentlich weitere Artikel schickt? Wir haben einen Anwalt gefragt

Valve schickte einem Entwickler 7 Jahre lang regelmäßig eine Erinnerung, dass er kein Geld auf Steam verdiente [MeinMMO Classic]

Auf Steam gibt es unzählige Spiele, von teuren AAA-Produktionen bis hin zu kleinen Indie-Spielen von Solo-Devs. Für Entwickler, die ihre Spiele auf Steam anbieten, gibt es deshalb verschiedene Regeln und Bedingungen von Valve. Eine dieser Bedingungen sorgt dafür, dass ein Entwickler seit 7 Jahren daran erinnert wird, dass er kein Geld mit seinem Spiel verdient.

Hinweis: Dieser Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO. Ob der Entwickler die Nachrichten in diesem Jahr immer noch bekommen hat, konnten wir nicht mit Sicherheit feststellen.

Was steckt hinter der Erinnerung? Ein Indie-Entwickler hat auf Reddit erzählt, dass er von Valve eine E-Mail bekam, die ihn darauf hinwies, dass er für den August 2024 keine Auszahlung von Steam erhalte. Er habe demnach das erforderliche Minimum für eine Auszahlung nicht erreicht.

Unter dem Beitrag kommentierte ein weiterer Indie-Entwickler, der berichtete, dass er seit 2017 jeden Monat die gleiche E-Mail erhalte. Dazu teilte er seinen Screenshot via imgur.com, der den E-Mail-Verlauf mit Valve zeigt und seine Aussage bestätigt.

Das Besondere: der Entwickler erwartet gar keine Einnahmen über Steam. Er bietet sein Spiel seit 2017 mit einem Free2Play-Modell an und hat seither nichts auf der Plattform verkauft. Der Entwickler wird also seit 7 Jahren monatlich daran erinnert, dass er mit seinem F2P-Spiel kein Geld verdient.

Valve arbeitet aktuell auch an einem neuen Spiel. Wir stellen es euch im Video vor:

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Das ist Deadlock – Der neue MOBA-Shooter von Valve

Mindestbetrag soll Indie-Devs vor Kosten schützen

Was ist das mit dem Mindesteinkommen? Eine Bedingung für Entwickler auf Steam besagt, dass sie mindestens 100 US-Dollar verdienen müssen, ehe sie eine Auszahlung erhalten können. Das soll die Entwickler davor bewahren, dass für sie durch etwaige Kosten und Bankgebühren gegebenenfalls ein Nachteil entsteht, sagt Valve.

Das heißt jedoch nicht, dass Steam die Einnahmen der Entwickler einfach einbehält und sich selbst bereichert. Stattdessen wird das Geld aufbewahrt und gesammelt, bis die Entwickler das Minimum erreicht haben. Valve sagt dazu:

Da mit jeder einzelnen Zahlung, die wir vornehmen, Kosten sowie potenzielle Bankgebühren verbunden sind, die Ihnen beim Empfang der Zahlung in Rechnung gestellt werden, wäre es für Sie von Nachteil, wenn wir kleine Geldbeträge auszahlen würden. Daher halten wir Ihre Zahlung gegebenenfalls zurück, bis Sie einen Mindestbetrag von 100 USD verdient haben.

Valve via Steamworks

Steam bietet Entwicklern obendrein die Möglichkeit, selbst einen minimalen Betrag einzustellen, falls die Bankgebühren einen großen Teil der Auszahlungen für Verkäufe auf Steam in Anspruch nehmen.

Der Entwickler sagt, er habe Valve schon vor einigen Jahren darum gebeten, ihm keine E-Mails mehr zu schreiben und das Geld einfach zu behalten oder an wohltätige Zwecke zu spenden. Sie hätten jedoch abgelehnt. Die aktuellste E-Mail auf dem Screenshot stammt vom Morgen des Tages, an dem die Aufnahme gemacht wurde, also vermutlich vom 28. September 2024.

Valve hat auf Steam nicht nur verschiedene Bedingungen, die die Auszahlungen der Einnahmen betreffen. Es gibt auch Regelungen zur Gestaltung der Steam-Seite eines Spiels.

Eine dieser Bedingungen legt fest, dass eine Steam-Seite mindestens 5 Screenshots haben muss, die das Spiel zeigen. Doch ausgerechnet Valve selbst hat sich bei ihrem neuesten Spiel nicht an diese Regel gehalten: Valve bricht eigene Regel auf Steam für ihr neues Multiplayer-Spiel Deadlock

Ein Jäger in WoW besitzt ein Pet, das eigentlich keiner haben sollte

Manche Spieler haben in World of Warcraft Begleiter, die niemand mehr bekommen kann. Ein Spieler gehört zu der Handvoll Jägern auf der ganzen Welt.

In World of Warcraft will man sich, wie in den meisten anderen MMORPGs auch, mit besonderen Leistungen brüsten und von der Masse der Mitspielerinnen und Mitspieler abheben. Besonders Jäger haben dafür viele Möglichkeiten, indem sie sich einzigartige Begleiter zulegen. Doch selbst unter den seltensten Pets gibt es ein paar, die noch viel exklusiver sind – zum Beispiel, weil sie gar keine Wildtiere sind und deshalb gar nicht im Besitz des Charakters sein sollten.

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WoW: Patch 11.2.7 – Die Warnung zeigt, was Quel’thalas bedroht

Der Spieler Dizzy_Director_7506 hat in WoW einen Jäger erspäht, den er sofort im Subreddit des Spiels präsentieren musste. Mit dem Namen „Ach du Heilige, ein Schleim-Begleiter für Jäger“ zeigte er seinen Fund:

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Der Gnom Sneedge besitzt ein Pet, das er im Kampf benutzen kann, mit einer ziemlich ungewöhnlichen Form: Ein Schleim, wie man ihn in der Welt häufiger antrifft. Doch diese Schleime gelten in aller Regel nicht als „Wildtiere“, sondern als „Elementare“ oder „Entartungen“ und sollten daher gar nicht gezähmt werden können. Das ist also ein extrem seltener Anblick.

Sneedge verfolgt damit aber offenbar ein Gesamtbild und hat sein ganzes Aussehen darum aufgebaut. Denn seine Gnomin trägt dazu noch grüne Kleidung, eine Gasmaske und weitere grüne Begleiter, die mehr als deutlich zeigen, dass da jemand ein Faible für grünen Schleim hat.

Jäger-Begleiter gab es nur für wenige Tage

Was ist das für ein Pet? Diesem exakten Schleim konnte man bei einer Quest im Sholazarbecken von Wrath of the Lich King begegnen. Er tauchte nur während einer Questreihe auf und war fälschlicherweise als „Wildtier“ markiert und damit für Jäger zähmbar – zumindest für ein paar Tage, bevor Blizzard den Fehler behoben hat.

Inzwischen ist das Pet also nur noch im Besitz ganz weniger Jäger, die damals aktiv waren und es auch heute noch sind.

Geht das auch jetzt noch? Nein. Die entsprechenden Feinde wurden vor langer Zeit schon von Blizzard korrigiert, sodass es nicht mehr möglich ist, einen Schleim zu zähmen. Wer das heute versucht, bekommt lediglich eine Fehlermeldung und kann das demnach nicht wiederholen. Genau das macht ja die Seltenheit dieses Fundes aus.

Gibt es andere Pets dieser Art? Ja. In der Vergangenheit von World of Warcraft kam es immer mal wieder vor, dass Jäger kurzzeitig irgendwelche Feinde zähmen konnten, die eigentlich gar nicht dafür geeignet waren. So konnte man sich einen kleinen Worgen zähmen und auch eine Pflanzen-Kreatur war zwischenzeitlich möglich.

Allerdings wurden die meisten Pets dieser Art von Blizzard korrigiert. Wenn man entsprechende Begleiter aus dem Stall holt, dann verwandeln sie sich in den meisten Fällen in eine angemessenere Form. So konnte man etwa einen völlig mit Öl bedeckten Wolf zähmen – doch sobald man ihn beschwört oder eine Arena betritt, wurde das Öl entfernt.

Eine ähnliche Lösung gab es bei allen anderen Pets, die Jäger eigentlich nicht haben dürften. In diesem Fall scheint unsere Gnomin auf dem Bild noch Glück gehabt zu haben.
Falls ihr selbst ein ziemlich exklusives Pet als Jäger haben wollt, dann holt euch doch die Geisterbestie Sul’raka aus dem Smaragdgrünen Traum – die ist extrem begehrt.

Unser MMORPG-Experte sagte Anfang 2025 voraus, welche MMOs sterben werden – Jetzt ist klar: Als Wahrsager taugt er nicht

MeinMMO-Redakteur und MMORPG-Experte Karsten Scholz führte Anfang 2025 eine liebgewonnene Tradition fort und wagte einen Ausblick auf die Online-Rollenspiele, die das Ende des Jahres nicht live miterleben werden. Nun … seine Trefferquote ist so hoch wie bei einem Level-10-Schurken mit zwei Einhandwaffen.

Im Januar 2025 blickte ich auf das anstehende MMORPG-Jahr und dachte darüber nach, welche Online-Rollenspiele die nächsten 12 Monate nicht überleben werden. Ich tippte dabei auf 5 Spiele, die zuletzt große Probleme hatten, die schon lange mit schwachen Spielerzahlen kämpfen oder die es einfach verdient haben, offline zu gehen.

Ich mache es kurz: Keiner meiner 5 Vorhersagen traf ins Schwarze. Nur bei einem Titel konnte ich mir zumindest ein halbes Pünktchen verdienen, weil es aktuell nicht spielbar ist. Gehen wir die 5 MMORPGs kurz durch. Danach blicken wir auf die Spiele, die es tatsächlich erwischt hat. Über unsere Inhaltsangabe könnt ihr direkt zu den für euch interessanten Spielen springen:

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Einer der Gameplay-Trailer für Corepunk:

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Corepunk – 15 Minuten Gameplay

Was ist mit Corepunk?

Corepunk befindet sich trotz schwerwiegender Probleme in der Vergangenheit weiterhin in einer Frühzugang-Phase und bekommt regelmäßig Updates, die aber vor allem über den offiziellen Discord-Kanal sowie über die Webseite kommuniziert werden (die letzte Meldung ist vom 19. Dezember und betraf die Roadmap für 2026, via corepunk.com – vielen Dank an MathError, für den Hinweis).

Wenn man bedenkt, dass die offizielle FAQ auf corepunk.com weiterhin von einem Schluss des Early Access bis Ende 2025 spricht, war es lange erstaunlich ruhig um das Spiel. Dank des jüngsten Updates ist klar: Der finale Release soll erst Ende 2026 anstehen. In dem kommenden Jahr möchte man vor allem daran arbeiten, das technische Gerüst des MMORPGs auf Vordermann zu bekommen.

Was ist mit Fractured Online?

Die Server sind offline, ich hatte recht! Zumindest so halb. Das MMORPG soll nämlich wiederkommen. Der neue Besitzer möchte nämlich eine Art „A Realm Reborn“-Zaubertrick wie bei Final Fantasy XIV hinlegen. Der Relaunch soll im ersten Quartal 2026 erfolgen. Eine konkrete Roadmap ist für Dezember geplant.

Ob der Plan aufgeht und Fractured Online am Ende wirklich ein deutlich besseres Online-Rollenspiel sein kann? Das muss die Zeit zeigen. Genauso ist es möglich, dass das Spiel gleich offline bleibt. Ein Spiel namens Crowfall hat genau das 2022 vorgemacht, mit ähnlichen Versprechen. Vielleicht verdiene ich mir hier ja noch den ganzen Punkt.

Vater verspricht seinem Sohn eine PS5 und GTA 6, stellt ihm dafür eine fiese Aufgabe

Ein Vater verspricht seinem Sohn zum Geburtstag eine PS5 und GTA 6, wenn dieser zuvor eine ganz besondere Herausforderung meistert.

Was ist das für eine Aufgabe? Ein Nutzer mit dem Spitznamen Terminally Dyslexic erzählt in einem Post auf X (ehemals Twitter) von einer besonderen Herausforderung, die er für seinen Sohn erdacht hat. Er hat seinem Jungen eine PS5 inklusive GTA 6 zu seinem Geburtstag im Jahr 2026 versprochen, wenn er es schafft, alle Errungenschaften in einem ganz bestimmten Spiel zu sammeln.

Bei dem Spiel handelt es sich um Crash Bandicoot 4: It’s About Time, einen 3D-Plattformer. Der Nutzer hat das Spiel seinem Sohn zu Weihnachten geschenkt. Das gibt es gerade auf Steam bis zum 5. Januar 2026 zum halben Preis, also für 19,99 €.

Man könnte jetzt meinen, dass das keine allzu schwere Aufgabe sei. Wer das denkt, hat es aber vermutlich noch nie probiert. Die Reaktionen anderer Spieler machen erst deutlich, wie fies diese Challenge ist.

Hier seht ihr das Spiel im Gameplay-Trailer:

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Crash Bandicoot 4: It’s About Time – Gameplay-Trailer

Vater stellt Sohn vor eine „böse“ Herausforderung

So reagieren Spieler:

  • „Das ist eine verdammt große Herausforderung und ich sage das als jemand, der das auf der PS4 geschafft hat“, schreibt ein Nutzer auf X. Ihm antwortet der Vater, dass er diese Herausforderung selbst bereits gemeistert hat – zweimal.
  • „Oh, du bist BÖSE“, kommentiert ein anderer Nutzer auf X – recht viele sind dieser Ansicht. Der Vater reagiert stets mit Humor und einem bösen Lachen
  • Der Post hat es auch auf Reddit geschafft. Dort heißt es in einem Post: „Das würde ich nicht einmal meinem ärgsten Feind wünschen“. Ein anderer meint: „Nun, das ist eine Möglichkeit, sein Kind von GTA fernzuhalten“

Warum ist diese Aufgabe so fies? Um alle Errungenschaften in Crash Bandicoot 4: It’s About Time freizuschalten, muss der Junge ordentlich im Spiel schuften. Denn es gilt, nicht nur die Story durchzuspielen, sondern Collectibles zu sammeln, Zeit-Herausforderungen zu bestehen, und einige verstecke Aufgaben zu erfüllen.

  • Laut der Website HowLongToBeat braucht man rund 85 Stunden, um das Spiel zu 100 % abzuschließen – und das bei einer Story, die nur 10 Stunden dauert.
  • Laut PSNProfiles.com braucht man für alle Trophäen rund 100 Stunden und 4 Durchgänge. Das Spiel bekommt einen Schwierigkeits-Score von 9/10. Zum Vergleich: Elden Ring hat nur eine 6/10 (Quelle: PSNProfiles.com).
  • Auf Steam haben daher bislang auch nur 2,3 % der Spieler diese Herausforderung gemeistert. Auf der PlayStation sind es mit 3,5 % immerhin ein bisschen mehr, aber doch so wenig, dass die Platin-Trophäe als „ultra rare“ gilt [Stand: 31. Dezember 2025].

Sich die Errungenschaften über technische Umwege wie den Steam Unlocker zu holen, ist dem Sohn selbstverständlich nicht gestattet. Auch das Spiel mit Mods leichter zu machen ist untersagt. 

Immerhin geht der Junge nicht komplett unvorbereitet ans Spiel: Er habe bereits alle Original-Teile auf PS1 und die N. Sane Trilogy gespielt. Der Vater begleitet die Herausforderung und teilt auf seinem Profil regelmäßig Updates. Verfolgt man diese Posts, sieht man, dass der Sohn schnell Fortschritte macht.

Langsam dämmert dem Vater auch, worauf er sich da eingelassen hat. Dazu, dass er seinem Sohn am Ende wohl wirklich eine PS5 und GTA 6 kaufen muss (was ordentlich auf den Geldbeutel gehen dürfte), teilte er am 31. Dezember 2025 noch das folgende GIF auf X:

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Der Vater erhofft sich von dieser Herausforderung für seinen Sohn unter anderem, ihn für Plattformer zu begeistern. Und er ist nicht der einzige Vater, der zu kreativen Methoden greift, um den Nachwuchs fürs eigene Hobby zu begeistern. Ein weiteres Beispiel dafür findet ihr hier: Ein Vater findet einen Weg seine Töchter für sein Hobby zu interessieren, startet Kickstarter für ein D&D-Abenteuer mit KPop Demon Hunters

Quelle(n):
  1. gry-online.pl

Ich wollte ein kurzes Spiel für zwischendurch, stattdessen verbrachte ich meine Feiertage damit, den perfekten Mord auf Steam zu planen

Die Zeit zum Jahresende ist für MeinMMO-Redakteurin Lydia perfekt, um ein paar Titel aus ihrem unerschöpflichen Backlog auf Steam abzuarbeiten. Ein Spiel hat sie dabei mehr in Beschlag genommen, als erwartet.

Zwischen Plätzchenbacken, den letzten Geschenken kaufen, und die Bude für den Familien-Besuch fit zu machen, hatte ich vor Weihnachten nicht allzu viel Zeit – oder innere Ruhe – zum Zocken. Ich wollte kein episches Abenteuer starten, nur, um es dann nach ein bis zwei Stunden direkt wieder zu unterbrechen, weil irgendwas erledigt werden muss.

Stattdessen beschloss ich, mich meinem Pile of Shame zu widmen, der über Jahre voller Steam-Sales und Bundles bedenklich angewachsen ist. Ich suchte also nach Titeln mit einer Spielzeit von wenigen Stunden, ideal, um sie an einem Nachmittag vor Weihnachten durchzuspielen.

Aus einer ziemlichen Laune heraus startete ich Overboard!, ein Adventure-Game von Inkle aus dem Jahr 2021. Ehrlicherweise weiß ich nicht einmal, wie es eigentlich in meine Library gelangt ist. Aber als großer Fan von Detektiv-Spielen sprach mich die Prämisse an, einmal selbst die Mörderin zu sein, und meine Tat vertuschen zu müssen – und ehe ich mich versah, war ich am Haken.

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Overboard! zeigt die mörderische Seefahrt im Trailer

Die Lebensversicherung gibt es nur, wenn jemand anderes in den Knast geht…

In Overboard! schlüpfen wir in die Rolle der ehemaligen Schauspielerin Veronica Villensey, die ihre besten Tage hinter sich hat. Auf der Überfahrt nach Amerika entledigt sie sich ihres untreuen Ehemanns, um die Lebensversicherung einzustreichen, und nochmal ganz neu anzufangen.

Mit 8 Stunden bis zur Ankunft in New York gilt es, den Verdacht von sich abzulenken, damit das neue Leben nicht wenig glamourös im Knast beginnt.

Dieses Unterfangen ist an sich nicht schwierig: Während ich mich in meinem ersten Durchlauf noch in Widersprüche verwickelte, gelang es mir bereits beim zweiten Anlauf, die Mitreisenden von meiner Unschuld zu überzeugen, und mir sogar den schmucken Kommandeur des Schiffs zu angeln.

Ein Run ist mit etwa 30 Minuten recht kurz, und die Erfahrung ließ mich mit einem etwas unbefriedigten „Das war alles?“ zurück. Aber gut, ich hatte ja einen kleinen Gaming-Happen haben wollen, und theoretisch hätte wohl nichts dagegen gesprochen, das Spiel abzuhaken, und mich etwas anderem zu widmen. Wäre da nicht ein Detail.

Denn wie Veronica – und ich – schnell feststellen müssen, zahlt die Lebensversicherung bei einem Suizid nicht. Es genügt also nicht, alle davon zu überzeugen, dass mein Göttergatte sich selbst in die Wellen gestürzt hat – ich brauchte einen Mörder.

Die nächsten Tage verbrachte ich damit, immer perfidere Pläne zu schmieden, um mein Timing zu optimieren und den perfekten Mord zu begehen. Dabei hatte ich auch gerade dann Spaß, wenn ich eigentlich gar nicht spielte.

Denn nach jedem Durchlauf, wenn ich mein Steam Deck wegpackte, begann ich sofort, meinen nächsten Run zu planen: Was könnte ich beim nächsten Mal anders machen? Vielleicht erst die Schlaftabletten und dann… Ob ich dann noch genug Zeit für mein Stelldichein mit dem Kommandeur habe?

Das Spiel selbst liefert dabei einige zusätzliche Anreize. So kann man nebenbei auch noch den jungen Engländer beim Kartenspiel ausnehmen, oder in der Kapelle mit Gott plaudern… oder was auch immer sich dafür ausgibt.

Für ein Spiel, das eigentlich nur einen kalten Nachmittag überbrücken sollte, beschäftigte mich Overboard! auf diese Weise mehrere Tage, auch wenn die Spielzeit auf Steam am Ende nur ein paar Stunden sind.

Für den vollen Preis mag das manch einem zu wenig sein, doch praktischerweise ist der Titel im Zuge des Winter Sales noch bis zum 5. Januar 2026 um 50 % auf Steam reduziert und kostet gerade nur 6,24 €. Wer will, kann sich auch direkt den Nachfolger Expelled! sichern, der im März auf Steam erschienen ist.

Nach Weihnachten hatte ich übrigens die Muse, mich auf ein etwas intensiveres Gaming-Projekt einzulassen, und begann endlich das Spiel nachzuholen, an dem dieses Jahr wohl niemand vorbeigekommen ist: Clair Obscur. Nun kann auch ich nachvollziehen, warum das Rollenspiel so viele in seinen Bann gezogen hat – und jetzt bereits die ersten Nachahmer anlockt.

Videotheken von früher hatten einen großen Vorteil, der Netflix oder Amazon Prime immer fehlen wird

Heute dominieren Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime oder Disney Plus das Heimkino. Früher war das anders und hatte in Form von Videotheken die wesentlich bessere Alternative, um Filme zu sehen – findet zumindest MeinMMO-Autor Christoph Waldboth.

Den Geruch in der Videothek meines Vertrauens werde ich nie vergessen. Etwas modrig. Hinzu kamen die warme, trockene Luft und leise Stimmen im Hintergrund. Ich erinnere mich gerne daran, wie ich nach der Schule die Videothek nahe meines Elternhauses besucht und mir in aller Ruhe einen Film ausgesucht habe. Das hatte meditativen Charakter und bereitete mir große Freude.

Heute ist das längst vorüber. Videotheken gibt es nur noch in seltenen Fällen und die meisten von uns streamen Filme und Serien bequem von zu Hause aus. Dienste wie Netflix, Amazon Prime, Disney Plus und ähnliche machen es uns (scheinbar) leicht, direkt vom Sofa zu entscheiden, was über den Bildschirm läuft.

Das mag zwar praktisch wirken, trotzdem bin ich der Meinung, dass dieser Art, Filme zu sehen, etwas fehlt. Videotheken hatten einen entscheidenden Vorteil, der im digitalen Zeitalter nur noch schwer zu finden ist.

Ein berühmter Regisseur hatte vor seiner Karriere in einer Videothek gearbeitet: Quentin Tarantino:

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Pulp Fiction – Trailer zum Kultfilm von Quentin Tarantino

Jeder Film war eine bewusste Entscheidung

In einer Videothek habe ich mich bewusst für einen Film entschieden. Ich bin geduldig durch die Reihen spaziert, habe mich von den Covern der VHS- und DVD-Hüllen locken lassen, habe Titel und Inhaltsangaben gelesen und dann eine Wahl getroffen.

Anschließend habe ich den Film nach Hause getragen, wo er dann auf seinen Einsatz gewartet hat. Bis es so weit war, stieg meine Vorfreude immer weiter und auch die Erwartungshaltung wuchs.

Und hier sehe ich einen großen Unterschied zu etwa Netflix: Bei den Streamingdiensten ertappe ich mich oft, dass ich erst kurz vor knapp die Seite öffne, wahllos durch das Angebot scrolle und mich nach einer halben Stunde entnervt – der Abend schreitet schließlich schon voran – für irgendetwas entscheide, was mich am Ende am EHESTEN anspricht.

Selten fällt die Wahl so auf einen Film, den ich wirklich sehen wollte und der mich tatsächlich interessiert. Auch Vorfreude kann sich nicht aufbauen, weil ich nach der Entscheidung sofort auf die Starttaste drücke.

Was beim Streaming ebenfalls fehlt: Empfehlungen von kundigen Mitarbeitern, die es in Videotheken häufig anzutreffen gab. Klar, der Algorithmus von Netflix GLAUBT zu wissen, was mir gefällt, aber meist sitze ich nur kopfschüttelnd davor, wenn ich die Empfehlungen durchgehe.

Das alles mag für manche von euch vielleicht unwichtig erscheinen, aber als großer Filmfreund liebe ich es, das Filmerlebnis zu einem Ritual zu machen. Inklusive bewusster Auswahl, Vorfreude, Screening, Rückgabe in der Videothek und anschließendem Meinungsaustausch.

Es gibt eine gute Alternative

Da ich nicht auf dieser missmutigen Note enden möchte, habe ich eine Alternative zu den Videotheken in petto, die ihr alle kennt: Bibliotheken. Seit sie vor tausenden von Jahren entstanden sind, haben sie sich stark weiterentwickelt und beherbergen heute in den meisten Fällen neben Büchern auch andere Medien wie Filme.

Ich kann euch nur raten, eine Bibliothek mit einer gut sortierten Filmsammlung aufzusuchen. Dort lässt sich die Erfahrung, die eine Videothek euch liefert, erstaunlich gut nachstellen. Das Angebot ist häufig breiter gefasst und enthält auch ältere Titel, die bei den Streaming-Diensten nicht zu finden sind.

Noch dazu sind Bibliotheken oft deutlich günstiger, auch im Vergleich zu den Streaming-Diensten. In meinem Fall habe ich in einer deutschsprachigen Großstadt rund 30 Euro jährlich als Mitgliedschaft bezahlt. Das entspricht in etwa zwei Monaten Netflix im Standard-Abo ohne Werbung (13,99 €).

Ganz ehrlich: Auf dem Sofa sitzen ist bequem, aber für ein runderes Filmerlebnis nehme ich den Weg zur Bibliothek gerne in Kauf. Doch nun würde mich eure Meinung interessieren. Habt ihr Videotheken noch erlebt und vermisst diese Art, Filme auszusuchen? Schreibt es gerne in die Kommentare. Trotz allem streamen immer mehr Menschen, was zu Listen wie dieser führt: Die 10 meistgesehenen Filme aller Zeiten auf Netflix im Ranking

5 Jahre nach Shadowlands erkennt man World of Warcraft kaum wieder

5 Jahre sind seit dem Tiefpunkt von World of Warcraft vergangen. MeinMMO-Dämon Cortyn schaut zurück, wie sich Azeroth verändert hat.

World of Warcraft gibt es inzwischen seit über 21 Jahren. Und seit mindestens 20 davon wurde immer wieder von allen Seiten davon berichtet, dass World of Warcraft „gerade stirbt“. Das war ausnahmslos immer der Fall.

  • Schon als Paladine zur Horde und Schamanen zur Allianz kamen, wurde der Tod prophezeit.
  • Die Einführung des „Dungeon Finders“ war dann der nächste Genickschuss, der das Spiel hätte töten sollen.
  • Auch das Setting von „Mists of Pandaria“ löste viele Diskussionen darüber aus, warum WoW denn so „niedlich“ sein muss.

Das sind nur ein paar Beispiele, bei denen WoW „quasi tot“ war. Zumeist kamen diese Anschuldigungen von ehemaligen Fans, die sich im modernen Spiel nicht wiederfanden und nicht einsehen wollten, dass es für das moderne WoW mit seinen Änderungen auch eine große und oft sogar größere Zielgruppe gibt und man nur selbst nicht mehr dazu gehörte.

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WoW Midnight – Das Opening-Cinematic zum neuen Addon zeigt den Angriff auf Silbermond

Der Tiefpunkt von World of Warcraft

Dabei gab es aber einen einzigen Zeitraum, in dem World of Warcraft wohl wirklich an der Schwelle des Todes kratzte. Im Nachhinein ist es ziemlich ironisch, dass das ausgerechnet die Erweiterung war, die sich thematisch mit dem Jenseits und dem Tod beschäftigt hat: Shadowlands.

Ziemlich genau 5 Jahre ist es nun her, dass Shadowlands erschienen ist – und zu Beginn sah es gar nicht schlecht aus. Shadowlands wurde von tollen „Nachleben“-Cinematics eingeläutet. In der Beta sah der Turm Torghast vielversprechend und spaßig aus. Die Level-Gebiete waren kreativ und toll erzählt.

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Shadowlands begann relativ gut. Doch die Fehler und Probleme zeigten sich rasch.

Doch dann kam der brutale Absturz, denn das Endgame von Shadowlands war nicht weniger als die Hölle. In manchen Teilen sogar buchstäblich, denn der „Schlund“ war als Gebiet entwickelt worden, in dem man sich unwohl und ungewollt fühlen sollte – nicht nur geschichtlich, sondern auch durch das Gameplay dort. Ein im Nachhinein irres Konzept, bei dem man schon mal kritisch nachfragen kann, wer das denn für eine gute Idee hielt.

Auch der eigentlich so spannende Turm Torghast wurde mit dem Release drastisch umgebaut. Anstatt optional zu sein, mit dem Spaß im Vordergrund, wurde es schnell zu „Choreghast“ – eine wöchentliche Aufgabe, die man zwingend erledigen musste, wenn man nicht irreversibel zurückfallen wollte.

Immer mehr offenbarte sich auch, dass es keine gute Idee war, Charakter-Macht an Story- und Kosmetik-Entscheidungen zu knüpfen. Ein Pakt gewährte in Shadowlands starke Kräfte, aber man konnte immer nur einem Pakt gleichzeitig angehören. Ein Wechsel war nicht vorgesehen und mit viel Aufwand verbunden. Eine Katastrophe für alle, die mehr als einen Spielinhalt genießen wollten. Denn wenn ein Pakt in Dungeons eine starke Kraft gab, war die im PvP vielleicht gar nicht zu gebrauchen oder in Raids nahezu nutzlos.

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Gerade die Entwicklung von Sylvanas in Shadowlands fanden viele schrecklich.

Auch die Story stieß vielen sauer auf. Charaktere handelten plötzlich unsagbar dumm oder alte Geschichten wurden entwertet. Fast die ganze Lore von Warcraft sprach man plötzlich den genialen Plänen des Kerkermeisters zu. Ein Meme, das noch bis heute anhält, wenn mal wieder etwas in der Story keinen oder wenig Sinn ergibt.

Garniert wurden diese Probleme dann auch noch mit extrem langen Wartezeiten zwischen den einzelnen Patches. Content-Updates ließen viele Monate auf sich warten und brachten in manchen Fällen keinen Spaß, sondern eines der wohl schrecklichsten Endgame-Gebiete aller Zeiten: Korthia. Ein endloser, seelenloser Grind, der selbst die treuesten WoW-Fans in den Wahnsinn trieb.

Auch auf der Arbeit konnte ich das spüren. Meine WoW-Artikel erreichten immer weniger Leute und das allgemeine Interesse am Spiel schien schlicht nachzulassen.

Wie man es auch dreht und wendet: Shadowlands war der Tiefpunkt von World of Warcraft, obwohl die Gebiete, Dungeons und Raids ansprechend waren. Das Endgame, die Thematik, fragwürdige Entscheidungen, lange Wartezeiten und unfassbar uneinsichtige Entwickler in (viel zu seltenen) Statements lösten damals auch bei mir den Gedanken aus:

Zum ersten Mal könnte World of Warcraft wirklich im Sterben liegen.

Das MMORPG, dem ich bis dahin fast 15 Jahre meiner Lebenszeit gewidmet habe, war nicht nur am kränkeln, sondern gefühlt an einem Abgrund. Eine Frage drängte sich auf:

Ende oder Erneuerung?

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WoW hat man oft totgesagt – doch nur ein einziges Mal war es wirklich knapp.

Die Kehrtwende des MMORPG-Giganten

Zum Glück wissen wir inzwischen, dass World of Warcraft sich für die Erneuerung entschieden hat. Schon im letzten Patch von Shadowlands, der nach viel zu langer Wartezeit das Gebiet Zereth Mortis brachte, konnte man erste Verbesserungen spüren.

Aber der wirkliche „Turnaround“ begann erst mit Dragonflight. Dort besannen sich die Entwickler auf alte Stärken und wollten gleichzeitig alten Ballast loswerden.

Doch erst in Dragonflight nahm die Entwicklung richtig Fahrt auf. Neue Geschichten wurden gesponnen und gleichzeitig alte Systeme überarbeitet. Das Aufwertungs-System steckte damals noch in den Anfängen, ist inzwischen aber fester Bestandteil des Spiels. Jeder kann zu jeder Zeit an kleinen, individuellen Fortschritten arbeiten – ganz dem eigenen Geschmack entsprechend.

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Mit Dragonflight begann die Kehrtwende.

Immer mehr Inhalte sind optional, denn es gibt viele Wege, die zum Ziel führen. Wer die beste Ausrüstung will, muss nicht unbedingt Raids besuchen. Wer keine Lust auf Mythisch+ hat, muss auch dort keinen Fuß hineinsetzen. Crafting erschafft mächtige Gegenstände, besonders engagierte Solo-Helden können auch an gute Rüstung kommen. Und das wohl Beste: Einmal erspielte Inhalte sind auch für alle anderen Charaktere des Accounts zugänglich.

Inzwischen leben wir in einem ganz anderen World of Warcraft als noch vor 5 Jahren. Allein diese kleine Auflistung zeigt, wie krass sich Azeroth verändert hat:

  • Jede Spezialisierung hat wieder umfassende Talentbäume mit zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten.
  • Accounts haben nun eine Kriegsmeute, die nahezu sämtlichen Fortschritt teilt und Zweitcharaktere angenehmer zu spielen als jemals zuvor macht.
  • Solo-Spieler bekommen die gleiche Aufmerksamkeit wie Gruppen-Fans, denn neben Dungeons und Raids gibt es nun auch Tiefen.
  • Es gibt Cross-Faction-Gilden, die sogar serverübergreifend sind.
  • Wir haben gottverdammtes Housing! Etwas, von dem ich vor 5 Jahren nicht dachte, dass wir es tatsächlich jemals bekommen.
WoW Midnight Housing Screenshot
Eigene Häuser in WoW – lange unvorstellbar, inzwischen Realität.

Und ja, diese Erneuerung ist noch nicht abgeschlossen, aber sie geht mit großen Schritten voran. In einigen Wochen startet „Midnight“ und damit verabschiedet sich World of Warcraft von der uralten Tradition von Interface-Addons, die einen Vorteil im Spiel gewähren. Eine kontroverse Entscheidung, doch eine, von der die Entwickler sich viel versprechen. Denn es reduziert die Einstiegshürde in WoW und lässt die Designer endlich wieder Bosskämpfe entwickeln, die nicht sofort von einer WeakAura automatisiert gelöst werden.

Ich bin positiv gestimmt und gespannt auf die Zukunft, die World of Warcraft noch haben wird. Denn wir wissen schon jetzt, dass auch nach „The Last Titan“ noch nicht Schluss sein wird. Neue Erweiterungen sind bereits in der Entwicklung. Wenn Blizzard sich der Community gegenüber auch weiterhin so positiv und verständnisvoll wie in den letzten Jahren zeigt und nicht wieder in die „alte Arroganz“ abrutscht, haben wir die schönsten Jahre in World of Warcraft vielleicht noch vor uns.

Vor 5 Jahren hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass World of Warcraft noch einmal in einem solchen Glanz erstrahlen kann, wie das aktuell der Fall ist. Ich hoffe, dass der Pfad beibehalten wird. Denn es ist ein Spiel, mit dem ich gerne richtig alt werden möchte und das mich noch gerne viele Jahrzehnte lang begleiten darf. Aber so geht es wohl den meisten, die in Azeroth eine zweite Heimat gefunden haben.