Dieses Star-Wars-Spiel wurde zu Unrecht verschmäht: Für mich ist es eine der besten Open Worlds aller Zeiten – jetzt ist es supergünstig!

Es war einmal vor langer Zeit in einer weitweit entfernten Galaxis. Da existierte ein vielsprechendes Open-World-Spiel, das aufgrund zahlreicher Bugs und einiger Gameplay-Schnitzer nicht sein volles Potenzial ausschöpfte. Unzählige Patches und Gameplay-Überarbeitungen später sieht die Sache anders aus: Bei Amazon könnt ihr euch dieses Spielspaß-Juwel jetzt für weniger als 18€ im Angebot schnappen.

Ich habe etliche Stunden in dieser Welt verbracht und kann euch versichern, dass sie eine der atmosphärischsten Star-Wars-Umgebungen bietet, die ich je erlebt habe. Hier wurde nicht einfach nur eine Karte mit Symbolen gefüllt, sondern pure Star-Wars-Magie eingefangen. Und das Beste? Momentan bekommt ihr diese Open World zu einem Preis hinterhergeworfen, bei dem selbst Jabba der Hutte nicht mehr das Feilschen anfangen würde.

Sichert euch die wunderschöne Star-Wars-Open-World lächerlich günstig bei Amazon!

Endlich ein echtes Must-Play für Star-Wars-Fans: Warum diese Open World besser ist als ihr Ruf

Video starten
Trailer zu Star Wars Outlaws, dem ersten Open-World-Spiel im „Star Wars“-Universum

Jetzt lassen wir den Meerqal aus dem Sack: Wir reden natürlich von Star Wars Outlaws. Vielleicht habt ihr zum Launch die negativen Schlagzeilen gelesen, aber ich sage euch: Das Spiel wurde zu Unrecht abgestraft. Wenn ihr durch die staubigen Straßen von Mos Eisley schlendert, während im Hintergrund ein Droide vor sich hin fiept und ihr die Hitze der Zwillingssonnen förmlich auf der Haut spüren könnt, dann merkt ihr: Hier waren echte Fans am Werk.

Massive Entertainment hat es geschafft, die Ästhetik der Original-Trilogie (Episode IV bis VI) so detailgetreu einzufangen, dass man am liebsten alle fünf Minuten den Fotomodus aktivieren möchte. Es ist diese “Used Future”-Ästhetik, das wir so lieben – alles ist ein bisschen dreckig, abgenutzt und vollgestopft mit Star-Wars-Lore.

Holt euch Star Wars Outlaws stark reduziert bei Amazon!

Star Wars Outlaws präsentiert die weit, weit entfernte Galaxis so lebendig wie noch nie

Was macht eine gute Open World aus? Für mich ist es nicht die Anzahl der Fragezeichen auf der Karte, sondern die Glaubwürdigkeit der Welt. In Outlaws gibt es keine endlosen „Gehe zu Punkt A und töte 10 Wölfe“-Quests. Stattdessen stolpert ihr organisch in Abenteuer.

Ihr sitzt in einer Kantina, belauscht zwei Schmuggler am Nebentisch und erfahrt so von einem abgestürzten Frachter in den Bergen. Ohne Markierung, ohne Druck – ihr entscheidet, ob ihr dem Hinweis nachgeht. Die Planeten wie der Dschungelmond Akiva oder das windgepeitschte Toshara fühlen sich lebendig an. Die Tierwelt, die Bewohner, der Verkehr am Himmel – alles wirkt wie aus einem Guss. Es ist eine Welt, in der man gerne verweilt, anstatt nur schnell von Mission zu Mission zu hetzen. Das Gefühl, mit dem Speeder über die weiten Ebenen zu jagen, während der Wind pfeift, ist pure Freiheit.

Star-Wars-Outlaws-Szene-1
Kay Vess und ihr treuer Begleiter Nix blicken über die weiten Ebenen von Toshara – die Atmosphäre in Star Wars Outlaws ist unerreicht.

Die spannendsten Features im Überblick:

  • Das Ruf-System: Ihr arbeitet für verschiedene Syndikate wie die Pykes oder Crimson Dawn. Eure Entscheidungen haben echte Konsequenzen: Werdet ihr zum Liebling der Unterwelt oder jagen euch deren Kopfgeldjäger?
  • Nix, der heimliche Star: Euer kleiner Begleiter ist nicht nur Deko. Er stiehlt Waffen, lenkt Wachen ab oder betätigt Schalter. Das Zusammenspiel zwischen Kay und Nix ist spielerisch brillant gelöst und macht die Schleichpassagen einzigartig.
  • Nahtloser Übergang in den Weltraum: Ihr steigt in euer Schiff, die Trailblazer, gebt Gas und verlasst die Atmosphäre, ohne einen Ladebildschirm zu sehen. Das Gefühl von Größe ist gigantisch.
  • Keine Jedi-Kräfte: Ihr müsst euch mit Blaster, Gadgets und Köpfchen durchschlagen. Das macht die Kämpfe taktischer und bodenständiger als in vielen anderen Star-Wars-Titeln.
  • Expertise-System statt Skilltree: Um neue Fähigkeiten zu lernen, müsst ihr „Experten“ in der Galaxis finden und Aufgaben für sie erledigen. Das fühlt sich viel natürlicher an als das bloße Verteilen von Punkten in einem Menü.
Schnappt euch Star Wars Outlaws besonders günstig bei Amazon!

Das Syndikats-System: Wem schwört ihr die Treue?

Star-Wars-Outlaws-Szene-5
Wenn euch Schleichen zu langsam ist, könnt ihr auch ganz locker zum Blaster greifen. Diesen könnt ihr außerdem beliebig konfigurieren.

Eines meiner absoluten Highlights ist das Reputations-System. In vielen Open-World-Spielen seid ihr der strahlende Held, den alle lieben. Hier seid ihr eine Außenseiterin, die überleben muss. Wenn ihr einen Auftrag für Crimson Dawn annehmt, verärgert ihr vielleicht das Pyke-Syndikat.

Das führt dazu, dass euch in deren Territorien plötzlich der Zugang verwehrt bleibt oder ihr sogar angegriffen werdet. Es ist ein ständiges Abwägen: Nehmt ihr das schnelle Geld oder bleibt ihr loyal? Dieser Twist bringt eine spannende Dynamik ins Spiel, die man so in Star Wars noch nicht gesehen hat. Man fühlt sich wie Han Solo in seinen besten (oder schlimmsten) Zeiten.

Gönnt euch Star Wars Outlaws spottbillig bei Amazon!

Warum ihr ausgerechnet JETZT zuschlagen müsst

Vielleicht fragt ihr euch: Warum preist er das Spiel ausgerechnet jetzt so an? Ganz einfach: Star Wars Outlaws hat mittlerweile diverse Patches erhalten, die die anfänglichen Ecken und Kanten abgeschliffen haben. Die Performance ist besser, die KI der Gegner wurde optimiert und viele kleine Komfort-Funktionen wurden nachgereicht. Es läuft runder denn je.

Da die Verkaufszahlen zum Start hinter den Erwartungen zurückblieben, ist der Preis im freien Fall. Ihr bekommt hier ein AAA-Paket mit über 40 bis 60 Stunden Spielzeit für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises. Es ist die klassische “Spätzünder”-Story: Ein Spiel, das erst mit ein paar Monaten Abstand seine wahre Brillanz zeigt.

Noch mehr Gaming-Angebote bei Amazon:

Alle Gaming-Angebote bei Amazon im Überblick!

Unser Deal-Ticker informiert euch jederzeit über die heißesten Tech- und Gaming-Angebote. Wenn ihr die besten Rabatte und Aktionen künftig nicht mehr verpassen wollt, seid ihr dort an der richtigen Adresse!

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Trymacs soll bei Sauercrowd Steuern hinterzogen haben, beendet seine Strafe vorzeitig, weil ihn das deutsche Radio bricht 

Der Twitch-Streamer Maximilian „Trymacs“ Stemmler nimmt ebenfalls an dem WoW-Hardcore-Projekt Sauercrowd teil. Da er aber seiner Pflicht der Steuerzahlung nicht nachgekommen ist, wurde er nun von zwei der Gründer mit Musik abgestraft.

Steuerhinterziehung in WoW? In dem WoW-Hardcore-Projekt herrschen strenge Regeln. So müssen die Teilnehmer auch Steuern an die Gilde zahlen. Jeden Tag muss dafür ein Silber pro dem eigenen Charakter-Level abgegeben werden.

Trymacs wollte lieber die Steuern alle auf einmal zahlen, anstatt immer dann, wenn sie fällig waren. Seine Begründung dafür war, dass er zu viel Zeit verliere, sich dafür anzustellen: „Ich geh’ voll Crashout. Halbe Stunde Gilden-Meeting und dann 40 Minuten anstellen, um Steuern zu zahlen.“ (Quelle: YouTube ab Minute 00:09).

Weiter führte Trymacs aus, dass seine Mitspieler so viel mehr zocken würden als er. Während er „nur“ 8 bis 10 Stunden am Tag für WoW hätte, hätten die anderen eher so 16 Stunden Zeit. Da sei jede Zeiteinbuße, so wie sie bei der Steuerzahlung aufkäme, zu kostbar, um sie daran zu verschwenden. Schließlich würde er so Dinge verpassen.

Video starten
Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

„Ich hab’ es nicht gepackt“

Wie wird Trymacs bestraft? Zwei der Gründer, HandOfBlood und Papaplatte, konfrontierten den Twitch-Streamer in einem seiner Livestreams mit den Vorwürfen der Steuerhinterziehung und teilten ihm auch direkt seine Strafe mit. Sie wollten ihm keine In-Game-Strafe geben, denn das würde seinen Fortschritt zurückwerfen und sei unfair.

Stattdessen war die Strafe zweigeteilt und fand teilweise im echten Leben statt: Trymacs musste sich bei der nächsten Steuerzahlung ganz zuletzt anstellen, um zu bezahlen. Außerdem bereiteten HandOfBlood und Papaplatte ihm eine Playlist vor mit radiotypischen Liedern, die Trymacs in seinem nächsten Twitch-Stream hören musste.

Das Ganze für mindestens 6 bis 7 Stunden. Zudem wurden nur eine Handvoll von Liedern hinzugefügt, damit sich diese immer wiederholen würden

Wie ging Trymacs damit um? Für Trymacs schienen die Lieder eine Tortur gewesen zu sein. Nach rund 5,5 Stunden verkündete er seinen Mitspielern, dass er off gehen würde, und führte aus:

Ich hab’ es nicht gepackt. Ich kriege das nicht hin mit der Mukke, es ist so unglaublich. Das ist für mich wahrscheinlich viel schlimmer als für andere, ist das krass.

– Trymacs auf Twitch ab 05:39:57

Das WoW-Hardcore-Projekt scheint für jeden Twitch-Streamer auf unterschiedliche Art und Weise Hardcore zu sein. Besonders Neulinge lernen gerade kennen, wie bestrafend der Hardcore-Modus ist: Twitch-Streamerin von Sauercrowd kommt nur eine Sekunde zu spät, lernt so einen der „tödlichsten Bosse“ aus WoW kennen

Der LoL-Rivale von Faker spendet knapp 6.000 Euro an seine Heimatstadt, der Grund ist herzerwärmend

Der Rivale von Faker in League of Legends möchte seiner Heimatstadt etwas Gutes tun und spendet knapp 6.000 Euro. Sein Grund dafür ist richtig herzerwärmend und menschlich.

Wer ist der Rivale von Faker? Der 23-jährige Midlaner Zeka spielt seit November 2022 bei dem Team Hanwha Life Esports. Schon oft trat er gegen die LoL-Legende Faker an und kämpfte zuletzt im Finale des KeSPA Cups am 14. Dezember 2025 gegen ihn.

Zeka und Hanwha Life Esports, bei dem jetzt auch der ehemalige ADC von Faker spielt, konnten in einem spannenden Finale den zweiten Platz erreichen. Der Titel ging an T1 und Faker.

Warum hat Zeka an seine Heimatstadt gespendet? Der junge Profispieler wollte seine Dankbarkeit und Zuneigung für seinen Heimatort Pohang ausdrücken. Er spendete insgesamt 10 Millionen Won, was knapp 6.000 Euro entspricht.

Video starten
League of Legends zeigt neuen Trailer zu Season 1 aus 2026

Das Geld soll der Nachbarschaft und Bedürftigen helfen

Wofür wird das Geld genau benutzt? Das Geld wird zum Teil für bedürftige Nachbarn benutzt. Außerdem sollen damit Versorgungslücken im sozialen Hilfesystem in der Region geschlossen werden.

Unter dem X-Post von Sheep Esports feiern einige Fans Zeka. Der X-User aznsix7 schreibt: „Wow, Zeka, einfach wow. Sehr nett von ihm, dass er seiner Gemeinschaft etwas zurückgibt.“

Auch der Leiter der Abteilung für Soziales der Stadt Pohang, Pyeon Jun, dankte ihm herzlich auf threads.com: „Wir danken dem Spieler (Zeka), der auf der Weltbühne antritt, dafür, dass er Nächstenliebe und Teilen für seine Heimat praktiziert. Wir hoffen, dass dieses Geschenk diesmal Hoffnung für die lokale Gemeinschaft bringt.“

Für Zeka, Faker und alle anderen Spieler von League of Legends startete am 8. Januar 2026 die erste Season des Jahres. Auf 83 Seiten wurden von Riot die ausführlichen Neuerungen beschrieben und haben einem verbuggten Champion richtig gut getan: Die neue Season in LoL bringt 83 Seiten Patch-Notes, und für einen Champ sind sie besonders gut

Quelle(n):
  1. x.com
  2. threads.com

Spieler schickt kaputten Monitor ein, bekommt nicht nur besseres Modell zurück, sondern gleich zwei bessere Geräte geschickt

Ein Spieler schickt seinen Monitor zurück, bekommt nicht nur ein besseres Modell geliefert, sondern auch noch die doppelte Menge. So richtig davon profitiert hat der Nutzer am Ende jedoch nicht, denn der Wert der Monitore liegt zwischen 130 und 150 Euro.

Ein Garantieantrag ist erst einmal nichts Ungewöhnliches, wenn er denn vom Hersteller gewährt wird. Ein Nutzer stellte jetzt laut einem Beitrag auf Reddit einen Garantiefall für einen kaputten Monitor der Firma iiyama.

Die Firma erklärte ihm jedoch, dass man sein altes Modell nicht mehr vorrätig habe und ihm stattdessen ein besseres Modell der gleichen Serie schicken wolle. Doch die Überraschung war groß, als er schließlich das Paket öffnete. Denn die Firma schickte ihm nicht nur einen, sondern gleich zwei Monitore:

Heute kam das Paket an, und sie haben mir statt einem gleich zwei gleiche Monitore geschickt.
Wahrscheinlich muss ich einen zurückschicken, aber jedes Mal, wenn ich Beiträge von Leuten gesehen habe, die zusätzliche Sachen bekommen haben, dachte ich mir: „Ja klar, Kumpel.“

In mehreren weiteren Antworten erklärt er außerdem, dass er den doppelten Monitor melden und auch zurückschicken müsse, da ein anderes Verhalten in seinem Land illegal sei und Pakete außerdem sehr gut getrackt werden. Aus seinem Reddit-Profil ist zu erkennen, dass der Nutzer in Belgien lebt.

Hat sich die Aktion für ihn gelohnt? Einmal davon abgesehen, dass er jetzt einen Monitor mit schnelleren Hertz-Zahlen hat, nicht wirklich. Laut Plattformen wie Idealo liegt der Kaufpreis für einen Monitor zwischen 130 und 150 Euro. Am Ende ist es für iiyama sogar günstiger, den doppelten Monitor einfach abzuschreiben und sich nicht um die Rücknahme zu kümmern. Da hatte ein anderer Nutzer besser profitiert, dem Amazon versehentlich gleich zwei OLED-Monitore geliefert hatte.

Video starten
Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

Doppelte Sendungen passieren immer wieder, doch die zu viel gelieferte Ware gehört euch nicht

Sind doppelte Sendungen ungewöhnlich? Nein, es wird immer wieder darüber berichtet, dass Spieler Produkte doppelt oder zumindest mehrfach erhalten.

Darf man solche Mehrfachsendungen einfach behalten? MeinMMO hat mit einem Rechtsanwalt gesprochen und gefragt, was man tun sollte, wenn man zu viel Ware erhalten hat. So erklärt er:

Auch wenn man die Zuviellieferung gerne behalten will, hat man kein Recht dazu. Denn in solchen Fällen ist man im Rechtssinne „bereichert“, ohne dass es hierfür einen rechtlichen Grund gibt. Daher muss man mithelfen, dass die Ware wieder zurück zum Verkäufer gelangt. Bleibt man als Kunde stur, kommen sogar strafrechtliche Schritte in Betracht.

Wichtig ist jedoch, dass sich der Verkäufer oder Versender um die zu viel gelieferte Ware kümmern muss und der Fehler nicht bei euch liegt. Was der Verkäufer jedoch nicht darf: Für die zu viel gelieferte Ware plötzlich Gebühren verlangen oder erwarten, dass ihr die gesamte Hardware kauft, die ihr zu viel geliefert bekommen habt. Sämtliche Forderungen in diese Richtung dürft ihr ohne Probleme ablehnen.

In einigen Fällen verzichtet aber auch der Verkäufer darauf, die zu viel verschickte Ware zurückzuholen, da die Kosten und der Aufwand für den Rückversand höher ausfallen als der eigentliche Warenwert.

Andere Personen nutzen das Rücksendesystem besonders dreist aus, um sich kostenlose Produkte zu ergaunern: So bestellte sich ein Spieler Hardware auf Amazon, sein Paket ging aber verloren. Er bekommt Ersatz zugeschickt, doch storniert seine Sendung parallel. Am Ende hat er eine CPU von AMD und eine SSD zu viel: Ein Spieler nutzt Service von Amazon dreist aus, ergaunert sich 2 AMD-CPUs und 2 SSDs im Wert von rund 1.000 Euro

Branchen-Experte erklärt, wie es um GTA 6 steht: Soll noch lange nicht fertig sein

Während man sich bei Rockstar noch bedeckt über die Arbeiten an GTA 6 hält, verrät ein Branchen-Insider jetzt, wie es um das Spiel steht.

Update 9. Januar 2026: Branchen-Experte Jason Schreier hat in einem weiteren Post auf Bluesky klargestellt, dass er „nicht überrascht wäre, wenn GTA 6 tatsächlich diesen Herbst erscheinen würde, da es dem gleichen Verzögerungsmuster wie RDR2 folgt.“ Weiterhin stellt er klar, dass eine erneute Verschiebung weiterhin möglich sei, schließlich sei es immer noch ein Videospiel.

Was verrät er über den Stand von GTA 6? Der Branchen-Experte Jason Schreier ist stets bestens informiert, wenn es um die Entwicklung von Videospielen geht. Im Podcast „Button Mash“ hat er nun über den Stand von GTA 6 gesprochen und dabei erklärt, wie weit Rockstar Games bei der Entwicklung ist.

Laut ihm soll das Spiel bislang nicht „Content Complete“ sein, die Entwickler würden also noch an Inhalten für das Spiel arbeiten, zum Beispiel an Missionen. Das Spiel sei wirklich groß, weshalb man derzeit dabei sei, die finalen Züge der Missionen und Level zu gestalten und zu entscheiden, was es noch in die Release-Fassung des Spiels schaffen soll und welche Inhalte nicht mehr fertig werden.

Hier könnt ihr den zweiten Trailer zu GTA 6 sehen:

Video starten
Rockstar Games präsentiert GTA 6 im zweiten Trailer

Noch eine Verschiebung ist nicht ausgeschlossen

Was sagt er zum Release-Termin? Nachdem GTA 6 bereits zweimal von den Entwicklern bei Rockstar Games verschoben wurde, könnte dies auch ein weiteres Mal passieren, meint Schreier. So sagt er, dass selbst Rockstar Games nicht zu 100 % wisse, ob sie den Release-Termin am 19. November 2026 einhalten werden.

Der Release-Zeitraum werde laut Schreier intern bei den Entwicklern von GTA 6 realistischer angesehen als die vorangegangenen Release-Daten mit Herbst 2025 und Mai 2026. Gleichzeitig betont der Experte jedoch das Risiko eines zu frühen Releases.

So sagt Jason Schreier im Podcast: „Der gesamte Aktienkurs von Take-Two steht und fällt mit diesem Spiel.“ Laut ihm würde der Aktienkurs jedes Mal um 10 % fallen, wenn es zu einer neuen Verschiebung kommt. Tatsächlich hat der Aktienkurs bei der Ankündigung von GTA 6 einen großen Sprung nach oben hingelegt und ist in der Vergangenheit bei den Verschiebungen auch immer wieder gefallen, erlebte danach jedoch abermals einen Anstieg.

Der Einschätzung des Experten nach werden die Entwickler von GTA 6 Richtung Oktober schauen, ob das Spiel fertig sei, und im Zweifel noch eine Verschiebung ankündigen. Gleichzeitig geht er davon aus, dass man GTA 6 dennoch im Finanzjahr 2026, das bei Take-Two bis März 2027 geht, veröffentlichen will.

Wie reagieren die Fans auf die Informationen? Die Einschätzung des Experten sorgt bei den Fans für Unmut. Sie fragen sich, warum die Entwickler GTA 6 überhaupt im Jahr 2023 angekündigt haben, wenn man 2026 noch immer nicht alle Inhalte im Spiel hat.

In der Community auf Reddit ist der Unmut über die andauernden Verschiebungen, gepaart mit den Informationen zum unfertigen Spiel, groß. Spieler wie Big_Homie_Kratos gingen auf Reddit davon aus, dass man bei Rockstar Games wohl längst am Polishing und Bug-Fixing arbeiten würde und Missionen und Level längst fertig seien.

Ob GTA 6 seinen Release noch einmal verschieben muss oder ob die Entwickler doch rechtzeitig fertig werden, wird sich wohl erst in einigen Monaten zeigen. Spätestens am 19. November ist dann aber klar, wie es um GTA 6 steht. Wie viel MMO eigentlich in GTA 6 steckt, erfahrt ihr hier: GTA 6 hat so typische MMORPG-Features, es könnte leicht zu einem werden, sagt ein MMO-Entwickler

Quelle(n):
  1. play3.de

Esports-Profi wird beim Schummeln erwischt, soll sich die gesamte Karriere erschlichen haben

Auch in wichtigen Turnieren kommt es vor, dass die Profis das Schummeln nicht lassen können. Eine thailändische Profispielerin wurde im Dezember erwischt und soll sich ihre gesamte Karriere erschlichen haben.

Was hat die Profispielerin gemacht? Bei den SEA Games, den Olympischen Spielen von Südostasien, gibt es neben den herkömmlichen Sportarten auch die Esports-Kategorie. Dort werden verschiedene kompetitive Spiele wie das Battle-Royale Free Fire, das Sportspiel FC Online oder das mobile MOBA Arena of Valor gespielt.

Die Spielerin Tokyogurl war „Profi“ in Arena of Valor und trat für Thailand bei den SEA Games an. Gemeinsam mit ihrem Team erreichte sie am 15. Dezember 2025 das Halbfinale. Während einer Runde machte sie eine merkwürdige Fingerbewegung, die ihrem Gameplay nicht entsprach.

Die Turnierleitung ermittelte und fand heraus, dass sie eine Drittsoftware laufen ließ, um jemand anderen für sie spielen zu lassen (dexerto.com).

Video starten
Arena of Valor zeigt sein Gameplay im Trailer

Was waren die Konsequenzen für die Spielerin? Obwohl Tokyogurl die Vorwürfe bestritt, wurde sie anschließend disqualifiziert und Thailand zog das gesamte Team vom Turnier zurück. Einen Tag später wurde sie von ihrem Team Talon Esports entlassen und hat vom Publisher von Arena of Valor einen Bann für alle Turniere bekommen.

Ihr Freund spielte gleich mehrere Turniere für Tokyogurl

Wie ist die Wahrheit ans Licht gekommen? Ihr Freund und ebenfalls Profi in Arena of Valor, Cheerio, veröffentlichte am 2. Januar 2026 ein Tiktok, in dem er die Vorwürfe klarstellte.

Er schreibt unter anderem Folgendes im Tiktok (laut dexerto.com): „Ich möchte an die Öffentlichkeit gehen und die Vorfälle klarstellen, die in der Vergangenheit während der SEA Games und bei anderen Wettbewerben passiert sind, bei denen alle vermutet haben, dass in mehreren Matches eine dritte Person gespielt hat. Ich gebe zu, dass das stimmt.“

Was hat Tokyogurl zu dem Statement ihres Freundes gesagt? Die Klarstellung von Tokyogurl fiel weniger ausführlich aus. Auf Facebook schrieb sie lediglich: „Es tut mir leid.“ (laut dexerto.com)

Gibt es weitere Konsequenzen? Ja, die Esports Association von Thailand wird rechtliche Schritte gegen Tokyogurl, die sich ihre Karriere von einem anderen Spieler aufgebaut haben soll, und Cheerio einleiten. Durch die Aussage von Cheerio sollen die Ermittlungen beschleunigt werden und so lange gehen, bis der Fall vollständig abgeschlossen sei (laut en.thairath.co.th).

Wer nicht in einem Esports-Turnier geschummelt hat, war die 92-jährige Hisako Sakai aus Japan. Die Care Esports Association von Japan veranstaltet zweimal im Jahr ein Turnier für Senioren. Dort konnte sie ihren 18 Jahre jüngeren Gegner in Tekken plattmachen und die Goldmedaille erkämpfen: Mit 92 Jahren gewinnt eine Oma ihr erstes Esports-Turnier, macht ihren 18 Jahre jüngeren Gegner fertig

Quelle(n):
  1. dexerto.com

„Hatte mein Schicksal schon akzeptiert“ – Spieler erlebt einen Horror-Film in ARC Raiders, aber das Karma war auf seiner Seite

In ARC Raiders wurde ein Spieler zum Zeugen einer Szene, die so aus einem Horror-Film stammen könnte – und er ging als Überlebender heraus.

Was ist dem Spieler passiert? Ein Spieler berichtet auf Reddit, dass er mit einer Equalizer bewaffnet, also einer der seltenen und wertvollen goldenen Waffen, in einen Raid ging und sich einem Kampf gegen einen der ganz großen und fiesen ARC anschloss (es ist nicht ganz klar, ob Queen oder Matriarch)

Ihm war klar, dass er sich zum Ziel anderer Spieler mache, wenn er mit einer solchen Waffe rumlaufe. Und als der riesige ARC fiel, schoss ihm auch schon ein hinterlistiger Raider in den Rücken. Der Reddit-Nutzer ging zu Boden. Dann nahm der Horror-Film seinen Lauf.

Video starten
ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht

ARC Raiders wird zum Tierhorror

Wie wurde ARC Raiders zum Horror-Film? „Ich hatte mein Schicksal schon akzeptiert“, schreibt der Reddit-Nutzer, denn er dachte, seinen Raider erwartet der sichere Tod. Doch als sein Kontrahent gerade zum finalen Schlag ausholte und ihn zurück nach Speranza schicken wollte, sprangen diesem gleich vier „Zecken“ ins Gesicht.

Zecken sind spinnenartige ARCs, die einzeln zwar nicht viel Schaden verursachen, aber die Raider zunächst mit einer Animation abschütteln müssen. Sie sind eigentlich eher nervig, als eine wirkliche Bedrohung.

Mit der letzten Zecke stürzte der Angreifer jedoch in den Abgrund hinter sich und starb, während der Ersteller des Reddit-Beitrags von anderen, freundlichen Raidern wiederbelebt wurde.

Auf Reddit wird die Situation mit einem Gruselstreifen verglichen: „Nun, das hat sich ganz schnell in einen Horror-Film verwandelt“, kommentiert ein Nutzer. Er spielt damit auf verschiedene klassische Tierhorror-Filme an, in denen vor allem Spinnen im Mittelpunkt der Handlung stehen. Beispiele wären etwa „Arachnophobia“ oder „ARAC Attack“ (via Moviepilot).

Tipp von der Community: Der Reddit-Nutzer hat nochmal großes Glück gehabt, dass die Zecken im richtigen Moment zum Angriff ansetzten und ihm so das Leben retteten. Dennoch geben andere Spieler ihm in den Kommentaren auf Reddit den Tipp, die Equalizer niemals außerhalb eines Kampfes auszurüsten. Er solle sie am besten bis zum Kampf im Rucksack verstauen, da andere Spieler sie auf dem Rücken sehen können, wenn sie als Erst- oder Zweitwaffe ausgerüstet ist.

Hinterlistige Aktionen wie von dem angreifenden Spieler haben in ARC Raiders allerdings Auswirkungen auf das Matchmaking. Das Spiel erkennt, ob ihr eher friedlich oder PvP-orientiert seid und passt eure Lobbys entsprechend an. Wenn ihr in ARC Raiders ohne Vorwarnung schießt, könnt ihr sicher sein, dass euch das auch passiert

Ein Spieler bekommt von seinem Onkel „legendären“ Gaming-PC geschenkt, kämpft jetzt mit Gewissensbissen

Wenn man einen Gaming-PC geschenkt bekommt, ist erst einmal die Freude groß. Doch ein beschenkter Spieler weiß nicht so recht, was er von seinem neuen PC halten soll. Denn die Hardware ist vergleichsweise alt und dennoch stecken viele Erinnerungen seines Onkels darin.

Was wurde genau verschenkt? Ein Spieler berichtet in einem ausführlichen Post auf Reddit, dass er von seinem Onkel dessen „legendären“ Gaming-PC geschenkt bekommen habe, bevor dieser nach Thailand geflogen sei.

Das Problem an dem Geschenk ist vor allem das Alter der Hardware: Der verbaute i5 6600K ist bereits über 10 Jahre alt und die GTX 1070 stammt aus dem Jahr 2016. Gleichzeitig erklärte der Nutzer, dass er vor allem moderne Titel spielen wolle: Cyberpunk 2077 oder VR-Titel. Mit diesem Gaming-PC sei das nur bedingt möglich. Gleichzeitig überreichte sein Onkel ihm den PC mit den Worten: „Wage es ja nicht, das wegzuwerfen, rüste nur auf, was du brauchst.“

Nun hat er Gewissensbisse: Ein Freund habe ihm empfohlen, einfach das ganze Teil zu verkaufen und das dadurch verdiente Geld in ein völlig neues PC-System zu investieren, aber richtig wohl fühlt er sich bei dem Gedanken nicht. So erklärt er:

Mein Kumpel sagt, ich sollte das ganze Ding verkaufen und neu anfangen, aber das fühlt sich falsch an, nachdem mein Onkel so eine große Sache daraus gemacht hat.

Er hat rund 800 US-Dollar für einen neuen PC zusammengespart, die er investieren könnte, aber lieber in einen neuen PC stecken will.

Video starten
Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

800 US-Dollar reichen aktuell nicht für einen Top-Gaming-PC

Was rät die Community? Der wichtigste Tipp, dass er seinen Onkel doch einfach mal anrufen solle. Denn dann könne er das Problem mit seinem Gewissen ganz schnell aus dem Weg räumen (Reddit.com):

Wenn du dir wirklich Sorgen darüber machst, was er denkt, warum fragst du ihn nicht einfach? Gibt es in Thailand keine Telefone?

Andere erklären, dass man mit 800 US-Dollar aktuell nicht weit komme, wenn man einen neuen PC zusammenbauen wolle. Denn vor allem die Preise für Grafikkarten und Arbeitsspeicher sind rapide gestiegen.

Der PC seines Onkels sei zumindest eine gute, temporäre Option, wenn man sich die aktuelle Marktsituation ansehen würde. Allein für eine RTX 5060 Ti würde man bereits etwa 400 US-Dollar zahlen und dann würde für den restlichen PC nicht mehr viel übrig bleiben.

Und ein weiterer, wichtiger Tipp: Die GTX 1070 solle er auf keinen Fall verkaufen, sondern lieber als Reserve zurückhalten. Man könne nie wissen, ob die eigene GPU nicht doch mal plötzlich den Geist aufgebe.

Lohnt es sich überhaupt, sehr alte Hardware aufzurüsten? Ist Hardware in einem System sehr alt, lohnt es sich kaum noch, Geld in Upgrades zu investieren. Denn Upgrades sind oftmals durch bestimmte Teile eingeschränkt:

Das verbaute Mainboard unterstützt nur bestimmte Prozessoren und bei einem Wechsel der Architektur muss man auch das Mainboard und eventuell sogar den Arbeitsspeicher tauschen. Das kommt oft schon fast einem Neukauf gleich. Falls ihr euren Gaming-PC aufrüsten wollt: Hier sind Komponenten, die sich in den meisten Fällen nicht lohnen werden: 7 Upgrades für euren Gaming-PC, die ihr auf keinen Fall kaufen solltet

Anthem wird in wenigen Tagen abgeschaltet – Eine Schande, wenn man bedenkt, was daraus hätte werden können

Am 12. Januar 2026 ist endgültig Schluss: Die Anthem-Server werden abgeschaltet. MeinMMO-Chefredakteurin Leya spricht über ihren Frust und verschenktes Potenzial.

Das Gefühl, das mir Anthem gab, habe ich nie wieder zurückbekommen.

Wenn ich mit meinem froschgrünen Javelin-Kampfanzug wie Iron Man durch die Lüfte sauste, meinen Gegnern eine Giftbombe vor die Füße warf, mich direkt hinabstürzte und ihnen einen nach dem anderen einen mächtigen Tritt verpasste, um ganze Gegnergruppen auszuradieren – Mann, das hat sich einfach unbeschreiblich gut angefühlt.

Gerade das Fliegen mit den Kampfanzügen macht Anthem bis heute einzigartig. Jedes kleine Manöver durch Tunnel mit glänzenden Steinen, vorbei an modrigen Ruinen und weit über funkelndem Wasser, kann so präzise ausgeführt werden, dass selbst ein gewaltfreier Ausflug durch die Open World ein Erlebnis für sich war.

Ja, Anthem war wahrlich nicht perfekt. Fundamentale Systeme wie das Loot-System waren schlicht schlecht und fühlten sich nicht belohnend an. Raids wurden schnell eintönig. Ein Endgame? Nicht vorhanden.

Und trotzdem komme ich seit mittlerweile sieben Jahren gedanklich nicht mehr los von BioWares Loot-Shooter. Es steckt bis heute so viel Potenzial in diesem Spiel. Anthem hätte eines der relevantesten Service-Games aller Zeiten werden können.

Jedoch: Am 12. Januar 2026 werden die Server für immer abgeschaltet.

Eine Schande, sage ich.

Video starten
Schon im Launch-Trailer fühlt man, wie besonders das Fliegen wird

Anthem stand für einen Wandel, der vielen nicht schmeckte

Wir müssen die Uhr einmal zurückdrehen und einen Ausflug ins Jahr 2019 machen. In diesem Jahr wollten alle so sein wie der quietschbunte Battle-Royale-Shooter Fortnite.

2019 war das Jahr, in dem Fortnite seinen Status vom „Hype“ zu einer kulturellen Institution festigte und das Modell „Games as a Service“ (GaaS) endgültig zum Industriestandard erhob. Der Battle Pass wurde zur Norm. Fortnite wurde mehr als nur ein Spiel – es wurde eine lebendige Plattform mit Event-Charakter, die die Massen anzog.

Wir erinnern uns an das „Black Hole“-Event: Im Oktober 2019 „endete“ Fortnite spektakulär. Die gesamte Map wurde in ein schwarzes Loch gesaugt und das Spiel war für fast zwei Tage offline. Millionen Menschen starrten weltweit auf einen schwarzen Bildschirm.

MMORPGs machten solche Online-Dynamiken schon lange vor, sind in ihrer Beschaffenheit aber komplexer und teurer in der Entwicklung.

2019 markierte auch das Jahr einer Identitätskrise vieler Studios. „Wie können wir mehr wie Fortnite sein?“, schien der Antrieb zu sein. Große, etablierte Singleplayer-Studios wandten sich den Service-Games zu. Bethesda brachte Fallout 76 heraus – heute gelobt, damals verhöhnt und verspottet. Ubisoft versuchte, fast jedes Franchise in ein Service-Modell zu pressen. Damals war das besonders an Ghost Recon Breakpoint zu spüren, das ebenfalls floppte.

Mehr zum Thema
Bespuckt mich ruhig, aber ich finde Fallout 76 cool
von Benedict Grothaus

Und BioWare, bekannt für epische Singleplayer-Rollenspiele wie Dragon Age und Mass Effect, machte nun Anthem.

Aus Sicht der Publisher war das verständlich: Schafft man es in diesem Ökosystem, folgt ein stetiger Cashflow. Ein Singleplayer-Spiel wie The Witcher oder God of War verkauft sich in den ersten Monaten hervorragend, wirft danach aber kaum noch Geld ab. Ein Service-Game generiert über Jahre hinweg durch Battle Passes und Mikrotransaktionen Einnahmen, was für die Investoren der großen Publisher (EA, Bethesda/Zenimax, Ubisoft) attraktiv war und noch immer ist.

Dieser Wandel war für viele Studios und Teams schmerzlich, und einige schafften es nicht, da es teils an Zeit, Expertise und Ressourcen fehlte.

Und trotzdem: Anthem hätte niemals sterben dürfen

Zurück ins Jahr 2026.

Mittlerweile haben Spiele wie Baldur’s Gate 3 oder Clair Obscure: Expedition 33 gezeigt, dass starke Singleplayer-Titel doch nicht ausgestorben und nach wie vor verdammt lukrativ sind. Währenddessen feiern Service-Games wie Arc Raiders oder auch weiterhin Fortnite große Erfolge. Denn ja, beide Modelle können wunderbar nebeneinander existieren.

Erst kürzlich erklärte der ehemalige Chef-Entwickler des Loot-Shooters, woran Anthem aus seiner Sicht wirklich scheiterte. Hier wird die Schuld vor allem bei einem schlechten Management gesehen. Andere Projekte wie Dragon Age: Inquisition banden Ressourcen, die dann bei Anthem fehlten. Lange Zeit war dem Team gar nicht klar, was die Identität des Loot-Shooters werden sollte und worauf sie eigentlich hin entwickelten.

Das war seinerzeit von außen schwer ersichtlich.

Und bis heute frage ich mich: Was wäre passiert, wenn Anthem eine faire Chance bekommen hätte, sich zu wandeln und zu wachsen?

Denn gerade bei Service-Games ist es nicht ungewöhnlich, dass diese erst einmal einen katastrophalen Start hinlegen. Bei Final Fantasy XIV mussten die Server sogar komplett abgeschaltet und das Spiel nahezu neu aufgelegt werden. ESO holte sich Community-Experten ins Studio, um das Spiel in der Anfangsphase zu reparieren. Das heute gefeierte Warframe stand ebenfalls kurz vor dem Aus, weil faire Service-Systeme erst gelernt werden mussten. Die Liste ist lang.

Anthem hat immer noch etwas, wonach sich viele Studios die Finger lecken: eine leidenschaftliche Community, die dem Spiel nun hinterherweint. Ich tue es gewiss.

Anthem bietet eine perfekte Power-Fantasy, die sich wie die beste Iron-Man-Simulation aller Zeiten anfühlt. Die wuchtigen, vertikalen Kämpfe sind mächtig. Und auch die Story war für einen Loot-Shooter tiefer und ausgereifter als bei den meisten Genre-Vertretern.

Ich bin überzeugt: Mit etwas Liebe, Geduld und mehr Ressourcen hätte man die grundlegenden Probleme um das Loot-System fixen und mit Erweiterungen ein ordentliches Endgame bauen können. Die Community wäre drangeblieben – bis heute.

Die Erinnerung an Anthem wird für mich immer eine liebevoll positive bleiben. Aber sie ist auch ein Schandfleck der Gaming-Industrie – aus all den falschen Gründen.

Pokémon GO: 4 Tipps für eure Runde im Schnee, wenn ihr draußen nicht erfrieren möchtet

Die kalte Jahreszeit mag manche Trainer von Pokémon GO abschrecken. MeinMMO hat für euch einige Varianten gesammelt, was ihr auch in kalten Tagen im Spiel erledigen könnt.

Einer der Hauptaspekte von Pokémon GO besteht zweifelsohne im Umherlaufen. Doch gerade in der kalten Jahreszeit kann es sein, dass Trainer eher weniger Motivation haben, sich der Kälte zu stellen, um Monster zu fangen, PokéStops zu drehen oder Eier auszubrüten.

Glücklicherweise gibt es auch einige Optionen, wie ihr das Spiel genießen könnt, ohne euch die Finger abzufrieren. 4 haben wir euch zusammengestellt.

Video starten
Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer

1. Besucht die Kampfliga

Während die meisten Aktivitäten im Spiel von euch erfordern, unterwegs zu sein, gibt es eine Aktivität, die ihr problemlos auch von eurem warmen Zuhause aus erledigen könnt: die Kampfliga. Dabei könnt ihr, wenn nicht gerade ein passendes Event läuft, 5 Kampfsets mit jeweils 5 Kämpfen jeden Tag bestreiten.

Seid ihr bisher noch nicht in der Kampfliga unterwegs gewesen und besitzt noch keine passenden Teams, dann dürfte die Superliga die beste Möglichkeit für euch bieten, um in den PvP-Modus von Pokémon GO reinzuschnuppern. Das Erstellen von Teams ist hier vergleichsweise günstig, vorausgesetzt, ihr besitzt die passenden Pokémon. Hier haben wir einige Empfehlungen für euch.

Gerade in der aktuellen Season, die noch bis zum 3. März 2026 läuft, könnt ihr eines der seltensten Monster im Spiel viel einfacher erhalten als sonst, wenn ihr Rang 20 in der Kampfliga erreicht.

2. Fern-Raids absolvieren

Nicht nur vor Ort könnt ihr Raids und Dynamax-Raids absolvieren. Das geht auch bequem von Zuhause aus. Dabei benötigt ihr jedoch Fern-Raid-Pässe.

Während diese zu Corona-Zeiten vergleichsweise kostengünstig waren und teils sogar für nur 1 PokéMünze erhältlich waren, sieht das heutzutage jedoch leider anders aus. Wollt ihr euch im Ingame-Shop einen Fern-Raid-Pass holen, benötigt ihr hierfür 195 PokéMünzen. Das 3er-Pack gibt es für 525 Münzen.

Es gibt immer mal wieder Bundles, in denen ihr etwas günstiger an Fern-Raid-Pässe gelangen könnt. Aber auch hierfür benötigt ihr einige Münzen.

Wollt ihr Fern-Raids von Zuhause aus absolvieren, solltet ihr also einige PokéMünzen einplanen.

3. PokéBox ausmisten und sortieren

Die meisten Trainer kennen wohl die Problematik, dass ihre PokéBox voller und voller wird. Während man im alltäglichen Spiel das Aussortieren vielleicht nur auf das Minimum beschränkt, um weiterhin Monster fangen zu können, bieten sich die kalten Tage an, um hier einmal gründlich aufzuräumen.

Dabei können Exemplare von Monstern, die man in großer Anzahl hat und eigentlich nicht benötigt, gerne ihren Weg zum Professor finden. Auch kann die Zeit genutzt werden, um eure Raid-Teams mithilfe von Kampfteams und Tags zu organiseren.

4. Die richtigen Handschuhe nutzen

Falls ihr dennoch nach draußen wollt, um Pokémon GO zu spielen, dann solltet ihr entsprechend gewappnet sein. Gerade die Hände können hier eine wichtige Rolle spielen, um das Smartphone beim Spielen bedienen zu können.

Dafür solltet ihr auf Handschuhe zurückgreifen. Doch nicht alle Handschuhe sind geeignet, um ein Smartphone zu bedienen. Wichtig ist, dass ihr Handschuhe nehmt, bei denen die Fingerspitzen aus einem entsprechenden Material bestehen, um ein Smartphone bedienen zu können.

Wenn ihr solche habt, dann könnt ihr auch in den kalten Tagen eine Runde Pokémon GO drehen, ohne zu befürchten, dass eure Finger abfrieren. Denkt natürlich auch daran, euch grundsätzlich warm anzuziehen.

Im Folgenden findet ihr einige Handschuhe, die dafür geeignet sind:

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Während sich das Jahr 2025 in großen Schritten dem Ende nähert, gibt es auch jetzt schon die ersten Events für das kommende Jahr, die bekannt sind. Auch für den Übergang in das neue Jahr gibt es ein Event, in dem es eine erhöhte Shiny-Chance für ein Monster sowie eine starke, dauerhafte Änderung gibt.

Gen Z versus WoW Hardcore – Twitch-Streamer mit 40.000 Stunden Spielzeit verrät, wie Sauercrowd für die jungen Wilden ist

Beim aktuell laufenden Sauercrowd-Projekt der deutschen Twitch-Szene kommen alte und junge Streamer in WoW Classic Hardcore zusammen. Einer der erfahrensten Spieler spricht jetzt darüber, wie schwer es die junge Generation teils mit dem über 20 Jahre alten MMORPG hat.

Wer ist der alte Hase? Jessirocks bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als den besten Export aus Österreich seit Arnold Schwarzenegger. Durch seinen Content zu Hack’n’Slays wie Diablo 4 oder Path of Exile 2 konnte er sich in den vergangenen Jahren im deutschsprachigen Raum zu einem der beliebtesten Streamer überhaupt mausern.

Die meiste Spielzeit hat der Österreicher in all den Jahren aber in World of Warcraft gesteckt, wo er viele Jahre lang Teil einer ambitionierten Progress-Gilde war. Über 40.000 Stunden sollen dort locker zusammengekommen sein. Im Zuge des aktuell laufenden Sauercrowd-Projekts macht er jetzt erneut Azeroth unsicher.

Video starten
WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!

Kulturschock für die junge Generation

Woher kommen die neuen Aussagen? In der neuen Ausgabe des Podcasts „eins & null“, den er gemeinsam mit Johanna „Joey“ Pirker aufnimmt, sprach Jessirocks jetzt (gemeinsam mit Gast Prof. Manuel Ninaus) über Sauercrowd im Speziellen und WoW im Allgemeinen. Ihr könnt euch die Folge beispielsweise auf open.spotify.com anhören.

Was erzählt der Streamer? Zuerst wird Jessirocks gefragt, was Sauercrowd eigentlich ist. Seine erste Reaktion: „Das Allerschlimmste. Das kann man leider nicht anders sagen.“ Danach möchte er wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass HandOfBlood oder Papaplatte seinen Podcast hören. Denn er erklärt Sauercrowd im Anschluss wie folgt:

Die haben Onlyfangs von den Amis geklaut. So machen wir es ganz kurz. […] Damals hatten die 600 Streamende geholt und da war das Projekt, so viele, wie es geht, auf Level 60 zu bringen – das ist die Maximalstufe in WoW Classic, für die man im Schnitt so 150 bis 200 Stunden braucht -, um dann die ersten Bosse im Geschmolzenen Kern zu schaffen.

Und die [Anmerkung der Redaktion: HandOfBlood, Papaplatte und Co.] haben das in dieser Art und Weise jetzt ein bisschen nachgemacht, in einer abgeschwächten Version, und das läuft unter dem Event-Namen Sauercrowd, wo eben jetzt glaube ich 260 Streamende drin sind. Am Freitag soll es eine neue Einladungswelle geben, weil man schon gemerkt hat, dass nicht alle Level 60 werden, weil nicht alle so viel Zeit zum Spielen haben.

Jessirocks im Podcast eins & null

Dass bei dem Event auch so viele junge Streamer der Gen Z mitmachen, sorgt laut Jessirocks für einen regelrechten Kulturschock.

Man merkt das jetzt an dem WoW-Event, da sind ganz, ganz viele junge Streamende dabei. Die wurden geboren, als WoW rausgekommen ist. Die kennen diese Art von Spiel gar nicht. Jetzt mal 200 Stunden zu spielen, nur um die Maximalstufe zu erreichen, und bei einem Fehler verlierst du deinen gesamten Fortschritt …

Für viele ist das eine ganz, ganz harte Geschichte, wie man auch an den Todes-Clips und den stundenlangen Tränen sehen kann, wie die Leute innerlich auch an Hardcore dann zerbrechen. Viele finden dann auch nicht den Mut, um noch mal reinzugehen. Das kann man verstehen, weil es einfach so viel Zeit ist. Das war früher der Stand der Dinge in den Spielen.

Jessirocks im Podcast eins & null

Jessirocks ergänzt im Laufe der Podcastfolge, dass er WoW nie für das beste oder spaßigste MMORPG gehalten hat. Es war aus seiner Sicht aber das Spiel, das seine Community über einen langen Zeitraum am besten binden konnte, und auch er hat lange Zeit vor allem aufgrund dieser sozialen Bindung so viel WoW gespielt.

Dass der Streamer nur noch bedingt Freude daran hat, die klassische Version von WoW zu spielen, lässt sich an seinem aktuellen Fortschritt beim Sauercrowd-Projekt ablesen. Obwohl er noch kein einziges Mal beim Geistheiler war, steht sein Charakter erst bei Stufe 22. Ein Mitglied der Gen Z ist da schon viel weiter: Erster Twitch-Streamer von Sauercrowd erreicht Stufe 60, feiert den emotionalen Moment in Goldshire, bricht in Tränen aus

Avatar spielte über 2,4 Milliarden € ein, doch schon die erste Testaufnahme kostete über 8 Millionen

Avatar von James Cameron ist heute der erfolgreichste Film aller Zeiten. Doch anfangs war das Projekt ein Risiko. Der Regisseur investierte viel Geld, um die Produzenten in Hollywood davon zu überzeugen – unter anderem mit einer kurzen Szene, die Eindruck hinterlassen hat.

Erst im Dezember 2025 ist Avatar: Fire and Ash, der dritte Teil von James Camerons Saga in den Kinos gestartet. Der Film, der bisher gespaltene Meinungen hervorruft, tritt in große Fußstapfen, denn die Vorgänger erzielten an der Kasse absolute Spitzenergebnisse.

So steht der erste Teil mit über 2,4 Milliarden € weiterhin an der Spitze der Rangliste, Teil 2 steht derzeit auf Platz 3 und spielte rund 1,9 Milliarden € ein (via boxofficemojo.com) Erst vor wenigen Tagen wurde nun verkündet, dass auch der dritte Ableger die magische Grenze von einer Milliarde US-Dollar überschritten hat (via variety.com).

Die Reihe ist eine Erfolgsgeschichte von einem Regisseur, der Erfolg gewöhnt ist: James Cameron drehte schließlich auch Blockbuster wie Titanic oder Terminator 2, die bis heute begeistern. Sogar ein Spiel von Ubisoft konnte durch den Release von Teil 3 kürzlich neue Spieler für sich gewinnen.

Dabei war es anfangs nicht sicher, ob Avatar überhaupt verwirklicht werden könnte. Das Projekt war für Hollywood ein Risiko, unter anderem aufgrund der hohen Kosten und des ungewöhnlichen Produktionsprozesses.

Video starten
Avatar: Fire and Ash – Der Trailer zum dritten Teil der Na’vi-Geschichte

Ein Test, so teuer wie manch ein Kinofilm

Wie überzeugte Cameron die Produzenten? Ein Film, der komplett auf einem fremden Planeten spielt, in dem blaue Aliens herumlaufen, gespielt von Schauspielern, die im Motion-Capture-Verfahren gefilmt werden – Avatar war von Anfang an ein Experiment, das auch hätte scheitern können.

Cameron wusste, er musste gute Argumente vorlegen, um das benötigte Budget von rund 202 Millionen € zu erhalten. Dafür drehte er kurzerhand eine Szene, die den angepeilten Look von Avatar zeigen sollte. Was bei anderen Produktionen einige hunderttausend Euro kostet, war im Fall von Avatar wesentlich teurer.

Wie der offizielle Account des Films auf x.com verriet, gab Cameron 10 Millionen US-Dollar, umgerechnet 8,5 Millionen Euro aus, um die Szene zu drehen. Das ist ein Betrag, der sonst für komplette Kinofilme ausreicht. Am Ende dauerte die Szene nur 38 Sekunden und zeigt einen kurzen Dialog zwischen einer Na’vi und einem Avatar – vermutlich Platzhalter für Jake Sully und Neytiri.

Die komplette Szene seht ihr hier:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Obwohl die Szene nur kurz ist, überzeugte sie die Produzenten, die sich daraufhin bereit erklärten, die hohen Produktionskosten von 202 Millionen € zu stemmen. Also aufgerundet etwa 24-mal so viel, wie das Pitch-Video gekostet hat.

Das Risiko hat sich gelohnt. Aus der Konzeptszene, die im Jahr 2006 entstand, wurde ein fertiger, fast dreistündiger Film, der 2009 in die Kinos kam und das Medium nachhaltig prägte. 3D erfuhr einen neuen Hype, Motion Capture entwickelte sich technisch weiter und insgesamt konnte Cameron seinen bislang größten Erfolg feiern. Ein anderes Projekt musste darunter jedoch leiden: Zuschauer liebten einen Science-Fiction-Film von James Cameron, doch Avatar könnte der Grund sein, warum bisher keine Fortsetzung erschien

Erstes MMORPG von 2026 scheitert krachend, Spieler urteilt: „Das schlechteste MMO in 20 Jahren“

Mit Past Fate ist das erste richtige MMORPG von 2026 erschienen, doch statt Old-School-Charme gab es Ärger mit den Fans.

Was ist das für ein MMORPG? Mit Past Fate ist am 7. Januar 2026 das erste MMORPG des Jahres erschienen. Das MMORPG wurde 2021 auf Kickstarter finanziert und wollte mit Old-School-Charme und Hardcore-Gameplay einen Kontrast zu den modernen MMORPGs mit ihren leuchtenden Menüs darstellen.

Angesiedelt ist das Themenpark-MMORPG in einer Mittelalter-Fantasy-Welt voller Untoter, Orks, Skelette und den anderen typischen Vertretern. Die Aufgabe des Spielers ist es, sich vom tollpatschigen Bauern bis zum edlen Ritter hochzuarbeiten.

Im Endgame erwarten dann Dungeons für 5 Spieler sowie Weltbosse und Raids mit bis zu 25 Spielern die edlen Ritter. Beim Kampfsystem entscheidet die Waffe die Klasse, es braucht jedoch die passende Ausrüstung für die richtigen Charakterwerte, um aus einem Bogenschützen einen Nekromanten zu machen.

Hier könnt ihr den Trailer zu Past Fate sehen:

Video starten
Past Fate zeigt im Trailer, wie ein Old-School-MMORPG 2026 aussieht

Ärger zum Start

Wie lief der Release? Obwohl die Entwickler mehrfach klar betont haben, dass Past Fate hier in einer frühen Alpha-Version veröffentlicht wird, hagelt es nur so Kritik von den Spielern. Einen Tag nach dem Release steht das MMORPG nur bei 22 % positiven Bewertungen auf Steam.

Auch die Spielerzahlen sind mit einem Spitzensatz von 142 laut SteamDB nicht besonders gut.

Wofür gibt es Kritik? In den Bewertungen der Spieler liest sich häufig Kritik an der Technik des Spiels. So sollen einige Spieler gar nicht erst auf die Server gekommen sein, während andere nach einem Neustart ihre bisher erspielte Ausrüstung verloren hatten.

Andere beschwerten sich wiederum, dass man auf den PvP-Servern bereits in der ersten Stadt des Startgebietes Open-PvP hat und man gegankt und erledigt wird, was das Voranschreiten im MMORPG erschwert.

Bei Where Winds Meet gibt es übrigens eine neue Roadmap und frische Inhalte. Was genau alles in Patch 1.2 drin ist, stellen wir euch auf dem MeinMMO-YouTube-Kanal vor:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Für die Spieler ist klar: Past Fate ist im aktuellen Zustand noch viel zu unfertig, um sie zu begeistern. So schreibt auch Steam-Nutzer Khaled: „Ich spiele seit 2005 MMOs und dies ist das schlechteste MMO, das ich in meinen 20 Jahren als MMO-Spieler gespielt habe. In diesem Spiel funktioniert einfach nichts (so einfach ist das).“

Es gibt jedoch auch vereinzelt positive Stimmen, die sich beim Kauf im Klaren darüber waren, dass das MMORPG noch in einer sehr frühen Alpha-Version sein wird. Einer davon ist Steam-Nutzer Doctor Kannon, er schreibt:

„Daumen hoch. Dies ist kein ausgefeilter AAA-Titel. Es handelt sich um ein Indie-Spiel in EA. Es ist ein bisschen grob und holprig, aber es lief gut. Ich wurde ein paar Mal vom Server geworfen, konnte aber schnell wieder beitreten, kein Problem. Aus technischer Sicht muss die Benutzeroberfläche überarbeitet werden, die Quests könnten aufgeräumt und klarer gestaltet werden, und die Kampfmechaniken könnten besser kommuniziert werden.“

Ob die Entwickler es schaffen, Past Fate weit genug zu verbessern, um die Spieler wirklich mit Old-School-Charme zu überzeugen, bleibt noch offen. Der erste Release eines MMORPGs für 2026 ist jedoch erstmal daneben gegangen. Ein anderes MMORPG bemüht sich indessen, das Feedback der Spieler umzusetzen: Chef des härtesten MMORPG von 2026 verrät, wie es um die Entwicklung steht, sagt, selbst mit einer 10 Jahre alten Grafikkarte soll man spielen können

Quelle(n):
  1. Steam

Find Your Next Tech geht in den zweiten Streaming-Tag mit den Highlights der CES 2026

Das erste Mal live zur CES: Bei FYNT entdecken wir mit euch, wo Technik 2026 hingeht und diskutieren die großen Highlights der Tech-Messe im Januar!

Weiter geht es mit Find Your Next Tech CES 2026: Ab 10:00 Uhr startet der Stream auf GameStar-Twitch. Am heutigen 9. Januar sind die Highlights der CES 2026 und die Hardware-Krise mit dabi. Das vollständige Programm findet ihr hier:

Hinweis: Wir haben diesen Text von der GameStar Tech übernommen und geringfügig redaktionell bearbeitet. GameStar und FYNT sind Marken der Webedia GmbH, zu der auch MeinMMO gehört.

Was ist besser als eine Live-Show? Na, zwei Live-Shows. Nachdem wir im September mit euch unsere bisher größte Ausgabe von Find Your Next Tech auf der IFA gefeiert haben, ist das der logische nächste Schritt: ein weiteres Stream-Programm, ziemlich genau vier Monate später zur CES in Las Vegas.

Wir wollen also direkt mit Anlauf ins neue Jahr starten und versorgen euch mit Talks und Produkt-Highlights von der Tech-Messe im Januar.

Letztes Jahr waren wir mit FYNT auch live auf der IFA in Berlin für euch unterwegs:

Video starten
Find Your Next Tech 2025: Unser Trailer zum Live-Event von der IFA in Berlin

Was ist Find Your Next Tech?

Find Your Next Tech (FYNT) ist unser jährliches Live-Event rund um Tech. Wir wollen euch die Messe hautnah und kuratiert ins Wohnzimmer bringen.

In unserem Studio präsentieren wir euch die Technik-Highlights der CES, diskutieren über Chancen und Risiken von Technologie, und haben zwischendurch auch einfach mal ein bisschen Spaß mit Tech. Dabei seid ihr als Community vor Ort und im Chat immer mit dabei.

Kommt euch bekannt vor? Wenn ihr das FYNG-Feuerwerk unserer Gaming-Kolleginnen und -Kollegen zum Jahresende mitverfolgt habt, dann wisst ihr bereits ungefähr, was euch erwartet:

Neben News, Berichten, Guides und Kommentaren zur Messe auf GameStar Tech und MeinMMO senden wir sieben Stunden live auf Twitch und sprechen am 8. und 9. Januar über die wichtigsten Produkte, kuriose Neuheiten und die heißesten Trends der Messe.

So seid ihr dabei

Dem Stream beiwohnen könnt ihr auf dem offiziellen Twitch-Kanal der GameStar oder aber direkt über die Homepage von MeinMMO, und das zu den folgenden Uhrzeiten:

  • Donnerstag, 8. Januar – 15:30 Uhr bis 19:15 Uhr
  • Freitag, 9. Januar – 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Ausgewählte Programmpunkte seht und hört ihr im Nachgang außerdem auf den Kanälen von Tech like Vera und GameStar Talk

Wen ihr bei FYNT vor der Kamera seht

Durch das Programm führen euch unsere GameStar-Kolleginnen und -Kollegen Vera Tech like Vera Bauer, Felix Rick, Jan Stahnke und Magdalena Ihsen. Als Hosts begrüßen sie bei sich im Studio Tech-Profis aus der Redaktion, unterstützt von bekannten Gesichtern direkt aus Las Vegas.

Unsere Themen: Ein kleiner Blick hinter den Vorhang

Alles gut und schön, aber worum geht es denn jetzt im Detail? Das gesamte Programm findet ihr wie alle weiteren wichtigen Infos auf unserer Themenseite zu Find Your Next Tech.

Eine Auswahl an Highlights bekommt ihr aber auch hier:

  • Am Donnerstag sprechen wir darüber, warum das Handheld-Jahr 2026 furchtbar aufregend … und furchtbar schmerzhaft werden dürfte.
  • Außerdem: Warum die CES für Heimkino-Fans so spannend wird wie für sonst kaum jemanden.
  • Am Freitag stellen wir euch in unserer Morning Show die kuriosesten und coolsten Highlights der Messe vor.
  • Den Abschluss macht unser Talk zur Hardware-Krise 2026: Wie steht es um RTX 6090, PlayStation 6 und mehr?

Wir freuen uns jetzt schon riesig darauf, mit euch im Livestream Tech und die CES zu feiern! Schreibt uns gerne in die Kommentare, auf welchen Programmpunkt ihr euch besonders freut – und welches Thema ihr darüber hinaus gerne gesehen hättet. Nach der CES ist schließlich vor der IFA. Falls ihr jetzt schon ein persönliches CES-Highlight habt, dürft ihr uns das auch gerne verraten.

Pokémon GO: Kyurem kehrt als eines der stärksten Monster am Samstag zurück – So erhaltet ihr es

Pokémon GO startet den Fusions-Raid-Tag mit Kyurem. Das ist eines der besten Monster, die ihr fangen könnt. Wie erhält man es?

Wann startet der Raid-Tag mit Kyurem? Er läuft am Samstag, den 10. Januar 2026. Los geht es um 14:00 Uhr. Schluss ist um 17:00 Uhr.

Was ist das Highlight? Während des Events trefft ihr in Raids auf das schwarze und das weiße Kyurem, Reshiram und Zekrom. Das sind die Pokémon, die ihr für die Fusion der zwei mächtigeren Versionen von Kyurem benötigt. Dazu kommt, dass ihr den Pokémon mit erhöhter Shiny-Chance begegnen könnt.

Um sie herausfordern zu können, benötigt ihr Raid-Pässe. Während des Events erhaltet ihr bis zu fünf Gratis-Pässe beim Drehen von Arenen. Aber: Den nächsten Gratis-Pass gibt es erst, wenn ihr den letzten aufgebraucht habt.

Also ist der beste Weg der folgende:

  • Besiegt das Monster, das ihr benötigt, im Raid.
  • Dreht direkt danach die Arena und holt euch den nächsten Raid-Pass.
  • Zieht zur nächsten Arena weiter, um einen weiteren Raid zu starten.

Wichtig: Die Pokémon rotieren halbstündlich. Eine halbe Stunde lang trefft ihr Reshiram und das schwarze Kyurem, die nächste halbe Stunde tauchen dann Zekrom und das weiße Kyurem auf. Je nachdem, worauf ihr es abgesehen habt, solltet ihr die Zeiten ausnutzen. Denn was die Fusion angeht, solltet ihr ein paar Punkte beachten.

Video starten
Pokémon GO zeigt seine aktuelleSeason im Trailer

Fusion für das Weiße und Schwarze Kyurem – Wie funktioniert das?

Wie fusioniere ich ein Kyurem? Grundsätzlich braucht ihr für die Fusion zwei Pokémon: Ein Kyurem, das am besten die Attacke „Eiszeit“ beherrscht, und ein Zekrom oder Reshiram.

Zusätzlich benötigt ihr aber auch noch 1.000 Einheiten Fusionsenergie – und je nach dem Pokémon, das ihr am Ende haben wollt, sind das unterschiedliche Varianten. Und Bonbons benötigt ihr auch.

Insgesamt sehen die Materialien also folgendermaßen aus:

  • Schwarzes Kyurem: 1.000 Volt-Energien, Kyurem, Zekrom, 30 Bonbons von Kyurem, 30 Bonbons von Zekrom
  • Weißes Kyurem: 1.000 Brand-Energien, Kyurem, Reshiram, 30 Kyurem-Bonbons, 30 Reshiram-Bonbons

Das ist wichtig, denn es erfordert viele Raids, um die Ressourcen für eine der beiden Varianten zusammenzubekommen. Je nachdem, wie viele Raid-Pässe ihr habt und wie viele Raids ihr zeitlich abschließen könnt, solltet ihr euch auf eine der Varianten festlegen und die entsprechenden Pokémon fangen.

Wie erhalte ich Fusionsenergien? Die Fusionsenergie erhaltet ihr durch Kämpfe gegen die entsprechende Kyurem-Version. Ein Weißes Kyurem bringt euch Brand-Energie und ein normales Kyurem. Dazu braucht ihr noch ein Reshiram. Folglich wäre für das Weiße Kyurem der Plan, ein Reshiram zu fangen (wenn euch das noch fehlt), und eure restlichen Pässe für das Weiße Kyurem zu verwenden.

Beim Schwarzen Kyurem gilt dasselbe dann andersherum, nur eben mit Zekrom und dem Schwarzen Kyurem.

Wichtig: Nach der Fusion übernimmt euer neues Kyurem die Werte und den Shiny-Status von Kyurem, nicht von Zekrom oder Reshiram. Außerdem beherrschen beide Versionen unterschiedliche Spezialattacken und Abenteuereffekte. Dafür ist allerdings entscheidend, dass Kyurem vor der Fusion „Eiszeit“ beherrscht. Sonst erhält es die Spezialattacke nicht.

Wie geht es weiter? Die Rückkehr von Kyurem stellt das erste größere Highlight des neuen Jahres 2026 in Pokémon GO dar. Allerdings werden in den kommenden Wochen weitere interessante Termine stattfinden, die euch neue Pokémon und verschiedene Boni bringen. Welche das sind, erfahrt ihr in unserer Übersicht dazu: Alle Events im Januar 2026 bei Pokémon GO.

Der neue Battle Pass von Elder Scrolls Online fängt sich viel Kritik ein, über andere Pläne für 2026 freuen sich die Spieler: „Großartige News“

Die Entwickler von Elder Scrolls Online haben große Änderungen für das MMORPG im Jahr 2026 angekündigt. MeinMMO fasst euch zusammen, wie die Pläne bei der Community ankommen.

Was wurde angekündigt? Im Zuge eines Livestreams haben die Entwickler von Elder Scrolls Online am 7. Januar 2026 die Pläne für 2026 enthüllt. Einige der wichtigsten Ankündigungen:

  • Das MMORPG wechselt in ein festes Saison-Modell mit 4 Saisons pro Jahr, die jeweils 3 Monate laufen sollen.
  • Alle zukünftigen spielbaren Inhalte für ESO sollen ab dem Start von „Saison Zero“ kostenlos für jeden mit Zugang zu ESO sein. Der Content Pass von 2025 ist Geschichte. Stattdessen gibt es ein neues Battle-Pass-System.
  • Mit den kommenden Saisons sowie Updates möchte man viele Wünsche aus der Community umsetzen und Experimente wagen (etwa die Einführung von Schiffkämpfen auf hoher See).

Im Zuge des Streams kündigten die Entwickler noch sehr viel mehr an. Die volle Infobreitseite findet ihr in unserem Übersichtsartikel: The Elder Scrolls Online krempelt 2026 erneut das Bezahlmodell um, stellt ungewöhnliche Experimente vor.

Video starten
The Elder Scrolls Online: Eure Welt, Eure Spielweise – Live-Action-Trailer lockt euch nach Tamriel

Einiger Ärger, aber auch viel Lob

Wie reagiert die Community auf die Ankündigungen? Auf den ersten Blick recht gemischt. Das liegt aber vor allem daran, dass viele Spieler das neue Bezahlmodell kritisieren. Curious-Tome schreibt etwa auf Reddit: „Monatliches Abo plus kostenpflichtiger Battle Pass plus kostenpflichtiger Premium Battle Pass plus Lootboxen … das ist einfach nur verrückt.“

Andere Spieler stimmen der Kritik zu:

  • InBlurFather erklärt etwa auf Reddit: „Es ist lächerlich, zusätzlich zu ESO+ noch zwei kostenpflichtige Battle Passes zu haben. Ich hätte ihnen eine Chance gegeben, wenn sie angekündigt hätten, dass ESO+ aufgelöst wird und alle bisherigen DLCs/Erweiterungen allen Spielern gewährt werden + eine Crafting-Tasche mit zwei gestaffelten Battle Passes. Aber Premium-Battle Pass + ESO+ ist verrückt.“
  • NJH_in_LDN ergänzt auf Reddit: „Ich finde, dass ESO in Sachen Monetarisierung das Schlimmste von allem hat. Es gibt einen Kaufpreis für das Spiel, ein Abonnement, mit dem man die meisten Inhalte (aber nicht alle) erhält, und jetzt auch noch Battle-Passes?“
  • Karzak85 kritisiert das auch auf Reddit: „Also ESO+ und Kronen-Shop UND Battle Pass? Jetzt fehlen nur noch P2W-Gegenstände und sie haben alles vergoldet.“

Unter all den kritischen Kommentaren gibt es aber auch Spieler, die das neue Bezahlmodell verteidigen. Der Hauptgrund: Alle kommenden Gameplay-relevanten Inhalte werden kostenlos sein. Diverse der bislang kostenpflichtigen Inhalte werden sukzessive ins Hauptspiel integriert.

  • ITrageGuy schreibt daher auch auf Reddit: „Was übersehe ich hier? Das klingt doch großartig. Die einzige kostenpflichtige Ergänzung sind die kostenpflichtigen Battle Passes, alles andere ist kostenlos. Hassen wir hier nur um des Hassens willen?“
Die Roadmap von ESO für 2026
Die Roadmap von ESO für 2026

„Das sind alles großartige Änderungen“

Was wird gelobt? Tatsächlich hatten wir beim Scannen der unzähligen Kommentare auf Reddit sowie im offiziellen Forum den Eindruck, dass die Pläne für 2026 abseits der neuen Monetarisierung flächendeckend vor allem Lob abbekommen.

  • Cooperharley feiert etwa auf elderscrollsonline.com: „10 von 10, ich bin heiß. Großer Sieg.“
  • LunaFlora stimmt im Forum mit ein: „Ich danke euch so sehr. Ich freue mich riesig auf 2026. Ich liebe vor allem, dass wir alle Outfit-Teile ausblenden können. Die visuelle Auffrischung des Drachenritters sieht so episch aus, ich freue mich auch auf den Wächter riesig.“
  • DedlyX7 lobt eine andere Sache auf Reddit: „Dass die DLCs und Greymor im Hauptspiel landen, ist eine großartige News für alle Nicht-Abonnenten.“
  • Kestrel_Five bewertet auf Reddit die Komfortverbesserungen: „Das sind alles großartige Änderungen, die meiner Meinung nach die Lebensqualität verbessern und den Grind reduzieren.“
  • Brickthedummydog unterstreicht das auf Reddit: „Das ist schön zu sehen. Das sind eine Reihe kleiner Verbesserungen der Lebensqualität, die schon seit Ewigkeiten gefordert wurden!“
ESO: Pläne 2026
Die Liste der geplanten Lebensqualität-Verbesserungen.

Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz die Ankündigung? Über die vergangenen Jahre hinweg hat mir der ehemalige Game Director Rich Lambert immer wieder erklärt, dass sich gewisse Dinge gar nicht oder nur schwer in der mittlerweile sehr angestaubten Engine von Elder Scrolls Online umsetzen lassen.

Umso überraschter bin ich jetzt, dass Experimente wie Schiffskämpfe auf hoher See oder die oft geforderte Erweiterung der Möbelanzahl für gewisse Eigenheim-Größen kommen sollen.

Ebenfalls cool: Die Entwickler gehen endlich die seit vielen Jahren aufkommende Kritik bezüglich des niedrigen Schwierigkeitsgrads von Elder Scrolls Online an: mit den wählbaren Schwierigkeitsgraden für die offene Welt und der offenbar sehr knackigen Event-Zone, die mit Saison 0 kommen soll.

Die Kritik am Saison-Modell und dem neuen Battle Pass kann ich indes nachvollziehen. Ich selbst bin auch kein Fan von dieser Art Service und Monetarisierung, völlig unabhängig vom Genre. Der Content Pass 2025 aus dem vergangenen Jahr war aber noch schlimmer, weil teuer und verpflichtend für alle, die Bock auf die neuen Inhalte hatten.

Ich finde es daher auch richtig gut, dass man zukünftig neue Klassen, Dungeons, Raids, Quest-Inhalte und Zonen einfach über kostenlose Updates erhält (wenn sie denn gut sind und Spaß machen), und dass die tollen Inhalte von beispielsweise Greymoor und Orsinium im Basisspiel landen sollen.

Einige der Kommentare zum Stream zeigen aber auch, dass viele Spieler, die Elder Scrolls Online aktuell meiden, durch die angekündigten Verbesserungen nicht angesprochen werden. Zum einen, weil die Handwerkstasche, die essenziell fürs Crafting ist, weiterhin zum kostenpflichtigen ESO+-Abo gehört, und zum anderen, weil vielen das Kämpfen keinen Spaß macht.

Die Entwickler planen zwar umfassende Anpassungen für alle Klassen, doch dürfte sich durch diese die grundsätzliche Kampferfahrung nicht spürbar verändern. Das hält viele eigentlich interessierte Spieler aus Tamriel fern. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel: In Elder Scrolls Online geht es allen Klassen an den Kragen, Spieler fragt: „Seid ihr verrückt?“

In einem Horror-RPG auf Steam kämpft ihr als knallharte Agentin gegen fiese Mutanten und ihr könnt es in einer neuen Demo selbst ausprobieren

Parasite Mutant hat nun endlich seine Demo auf Steam veröffentlicht, in der man einen kleinen Einblick in das Spiel bekommt, das stark von einem Geheimtipp aus den 90ern inspiriert ist.

Was ist das für ein Spiel? Im September 2025 wurde das Spiel Parasite Mutant angekündigt. Ein Horror-RPG, das Survival mit rundenbasierten Kämpfen verbindet. Das Kampfsystem verwendet Active Time Chains (ATC), mit denen Spieler ihre Energie in jeder Runde weise einsetzen müssen, um den Kampf zu gewinnen.

Wovon wurde Parasite Mutant inspiriert? Das Aussehen und das Gameplay sind dabei stark von dem Spiel Parasite Eve von 1998 inspiriert. Parasite Eve gilt eher als Geheimtipp unter Horror-Games und befasst sich, genauso wie Parasite Mutant, mit Mutationen und einem rundenbasierten Kampf.

Parasite Mutant bedient sich des Stils und des Kampfsystems von Parasite Eve. Spieler können das Feeling der 90er noch verstärken, indem sie einen Retro- und einen CRT-Filter aktivieren.

Video starten
In diesem rundenbasierten Horror-RPG schlüpft ihr in die Rolle einer Agentin

Als Agentin Nova gegen die Mutanten

Worum geht es in Parasite Mutant? In Parasite Mutant spielt ihr die Agentin Nova. Sie verfügt über telekinetische beziehungsweise telepathische Fähigkeiten. Die und herkömmliche Waffen nutzt sie, um sich auf einer Insel gegen Mutanten zu verteidigen. Es müssen Rätsel gelöst werden, um so die Geschehnisse in der Welt zu verstehen.

Ob Parasite Mutant etwas für euch ist, könnt ihr ab sofort selbst herausfinden, denn die Demo für das Spiel ist ab sofort erhältlich. In rund 45 Minuten lernt ihr einen winzigen Teil des Spiels kennen.

Die Demo findet ihr auf Steam; einen offiziellen Release-Termin hat Parasite Mutant allerdings bisher nicht.

Werdet ihr Parasite Mutant ausprobieren? Schreibt es uns in die Kommentare! Auch New Arc Line ist ein Rollenspiel, das ein rundenbasiertes Kampfsystem hat. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: Rollenspiel auf Steam mischt Gameplay aus Baldur’s Gate mit Steampunk, bringt großes Update mit neuem Volk und Klassen

Nach der KI-Kontroverse stellt sich der Entwickler hinter Baldur’s Gate 3 heute euren Fragen zu ihrem neuen Rollenspiel

Nur ein paar Tage nachdem Larian Studios auf den Game Awards ihr neuestes Spiel angekündigt hatten, kam es zu einem Shitstorm wegen KI-Nutzung. Am 09.01.2026 gibt man den Fans jetzt eine Chance, in einem Q&A über die Entwicklung zum Spiel zu sprechen.

Was ist das für ein Q&A? Wie Larian Studios in einem X-Post angekündigt hat, findet heute, am 09.01.2026, um 14:00 Uhr, ein AMA auf dem r/Games-Subreddit statt. Bereits am 18. Dezember 2025 kündigte man auf Discord an, dass man so ein Q&A veranstalten möchte (via Reddit).

Die Ankündigung kam eine Woche nach dem ersten Trailer zu Larians neuem Spiel Divinity, der auf den Game Awards 2025 angekündigt wurde. Kurz danach kam es zu einem Shitstorm, nachdem Larian-Chef Swen Vincke in einem Interview über die Nutzung von KI während des Entwicklungsprozesses sprach.

Mit Baldur’s Gate 3 konnte Larian 2023 große Erfolge feiern:

Video starten
Baldurs Gate 3 – Trailer Game Awards

Was wird das für ein Q&A? Bereits bei dem Discord-Post erklärte man, dass man den Fans ermöglichen möchte, Fragen zur Entwicklung von Divinity bezüglich verschiedener Bereiche zu stellen. Auch in dem Post auf X betont man noch einmal, dass man Fragen über die Prozesse stellen kann.

Bei einem solchen AMA auf Reddit kann jeder Nutzer etwas fragen und einer oder mehrere Mitarbeiter von Larian können diese dann live im Thread beantworten. Falls ihr also brennende Fragen habt, habt ihr heute ab 14 Uhr die Chance, sie loszuwerden.

Abseits der KI-Kontroverse bietet ein solches AMA auf Reddit die Chance, hinter die Kulissen der Entwicklung zu blicken, vor allem bei einem Spiel, das noch kein Release-Datum hat. Auch MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski konnte mit Larian Studios in einem Interview über ihr neues Spiel sprechen: Larian-Chef Swen Vincke im Interview: „Ich hasse das Eichhörnchen“ – und über die große Freiheit für Divinity nach Baldur’s Gate 3

Ehemaliger Director von Assassin’s Creed glaubt, das Problem von AAA-Spielen liege bei zu viel Personal

In einem Interview sprach der Director von Assassin’s Creed Revelations und Unity, Alexandre Amancio, über die Entwicklung von Spielen. Die Zukunft, findet er, liege eher bei kleineren Entwicklungsteams.

Wer ist der Director? Alexandre Amancio ist ein ehemaliger Creative Director von den Assassin’s-Creed-Spielen. Er war für die Teile Revelations und Unity zuständig. Mittlerweile ist er Senior Vize Präsident für World-Building bei FunPlus. Bei der DevGAMM Lisbon im November 2025 hielt Alexandre Amancio einen Vortrag über die Zukunft der Entwicklung von AAA-Titeln und gab dort sein Wissen über die Spieleindustrie preis.

Wo sieht er das Problem? In einem darauffolgenden Interview mit gamesindustry.biz sprach Alexandre Amancio über die Probleme bei der Entwicklung von großen AAA-Titeln. Laut ihm, liege das Problem großer Spieletitel vor allem darin, dass vermeintliche Konflikte mit immer mehr Personal gelöst werden sollen.

Er führt weiter aus, dass sich die Dynamik eines Prozesses ändern würde, sobald mehr als 100 Menschen daran beteiligt seien. So müsse man noch mehr Menschen einstellen, um die Mitarbeiter wieder zu koordinieren.

Wenn man mehr Menschen zu den Spieleentwickler-Teams hinzufüge, so Alexandre Amancio, würden die Leute, die bereits an der Lösung eines Problems gearbeitet hätten, stagnieren. Einfacher ausgedrückt: Es sind so zwar mehr Leute an der Lösung eines Problems beteiligt, würden aber nicht unbedingt mehr dazu beitragen.

Video starten
Assassin’s Creed Shadows: Der offizielle Trailer zur Open World in Japan

Alexandre Amancio sieht die Zukunft bei kleineren Teams

Was schlägt Alexandre Amancio vor? Alexandre Amancio sieht die Lösung eher darin, kleine Teams für das Entwickeln eines Videospiels zu bilden. Ein kleines Kernteam, das gegebenenfalls durch das Auslagern gewisser Arbeiten an andere Teams, unterstützt wird.

Der ehemalige Assassin’s-Creed-Director führt weiter aus:

Die Filmindustrie hat sich zu festen Kernteams entwickelt, in denen jede Person dafür verantwortlich ist, ein Team zusammenzustellen, das sie bei diesem Projekt unterstützt. (…) Ich glaube, die Zukunft liegt darin, von der Filmindustrie zu lernen, wo es Kernteams gibt, die je nach Bedarf durch Outsourcing oder Co-Entwicklung ergänzt werden.

– Alexandre Amancio via gamesindustry.biz

Dass ein grandioses Spiel nicht unbedingt etwas mit der Größe des Teams zu tun hat, bewies erst in jüngster Vergangenheit das Spiel Expedition 33. Ein kleines Team aus Entwicklern entwickelte ein Spiel, das bei den Spielern sehr beliebt war und bei den Game Awards gleich mehrere Preise abräumen konnte.

Was sagt ihr zu der Ansicht von Alexandre Amancio? Schreibt es uns in die Kommentare! Der Director von Assassin’s Creed 3 sprach darüber, warum ein beliebter Protagonist schließlich sein Ende in dem Franchise finden musste. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: „Zu viel Lore“: 13 Jahre später spricht der Director von Assassin’s Creed 3 über Desmonds Schicksal

Quelle(n):
  1. gamesradar

Neuer Trailer zu Warhammer 40.000: Dawn of War 4 zeigt Orks, und die sind genauso doof und brutal, wie es sich gehört

In einem neuen Trailer haben die Entwickler von Warhammer 40.000 Dawn of War 4 ihre neue Fraktion gezeigt. Neben viel Action gibt es auch einiges zu lachen.

Was ist das für eine Fraktion? Die Ork-Fraktion von Warhammer 40.000 Dawn of War 4 wurde zuletzt von den Entwicklern in einem CGI-Trailer vorgestellt. Passend dazu gibt es erste Informationen zur Fraktion und wie es zu den Szenen des Trailers gekommen ist.

Besonders ist die Ork-Fraktion nicht nur durch ihren gleichermaßen hohen Grad an Brutalität und Dummheit, sondern auch, weil die Orks unbarmherzig mit ihren Feinden und Verbündeten umgehen. Im Trailer sieht man beispielsweise, wie sie ganz ohne Deckung mit großer Mannstärke und Feuerkraft gegen die Space-Marines kämpfen.

Hier könnt ihr den neuen Trailer zur Fraktion sehen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Start einer neuen Geschichte

Was haben die Orks mit der Story zu tun? Die Ork-Kampagne ist die erste von vier Kampagnen im Spiel und startet die explosive Rückkehr zum Planeten Kronus, wie die Entwickler gegenüber IGN verraten haben. So beginnt die Geschichte mit einem Angriff der Orks auf eines der letzten Kampfschiffe des Space-Marine-Ordens „Blood Ravens“.

Die Blood Ravens stehen im 42. Jahrtausend mit dem Rücken zur Wand: Ihr Orden ist fast vernichtet. Doch ihre Ankunft auf Kronus ruft einen alten Feind auf den Plan. Waaaghboss Gorgutz, monströser und brutaler als je zuvor, stellt sich ihnen direkt in den Weg. Er demonstriert seine gewaltige Kraft, indem er in seiner Mega-Rüstung einen Primaris-Marine spielend leicht zerreißt.

Während die Veteranen Cyrus und Jonah Orion die Evakuierung der Blood Ravens leiten, setzt Gorgutz zur Verfolgung an: Er lässt seinen gewaltigen Ork-Rok-Asteroiden direkt auf Kronus abstürzen, um die „Beakies“ am Boden weiter zu jagen. Doch die Ork-Kampagne birgt Konfliktpotenzial, denn ein ansässiger Kriegsboss verweigert Gorgutz die Gefolgschaft.

Hier der Story-Trailer zu Dawn of War 4:

Video starten
Im neuen Story-Trailer zu Dawn of War 4 taucht plötzlich der stärkste Primarch aus Warhammer 40.000 auf

Wie reagieren die Fans auf den Trailer? Die gezeigte Action im Trailer begeistert die Fans der Orks. Für sie sind die Orks so richtig „perfekt orkisch“, was wohl heißen soll, dass man hier die richtige Mischung aus Brutalität und Dummheit getroffen hat.

Gerade die Endszene des Trailers bringt manch einen Fan zum Lachen. So endet der Trailer mit der Verfolgung der fliehenden Space-Marines. Einem Ork geht diese Verfolgung jedoch nicht schnell genug, weshalb er befiehlt: „Crash faster“, also „Stürzt schneller ab“, während er dabei auf einen fetten, roten Button schlägt.

Ein solch orkisches Verhalten sorgt unter dem Video auf YouTube für viele Kommentare, welche die Inszenierung bejubeln, und die mit tausenden Daumen hoch gefeiert werden.

Warhammer 40.000: Dawn of War 4 soll 2026 erscheinen und möchte die Fans mit bester Echtzeit-Strategie fesseln. Bei MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat das schon nach 30 Minuten Spielen geklappt. Er war sofort hin und weg von dem Titel: Ich habe nur 30 Minuten lang Warhammer 40.000: Dawn of War 4 gespielt, aber bin jetzt schon so begeistert wie seit Jahren nicht mehr