Star Citizen vs. EVE Online: Vergleich der Weltraumsimulationen

EVE Online ist ein konkurrenzloses Weltraum-MMO. Bis jetzt zumindest. Mit Star Citizen steigt ein weiteres Sci-Fi-Rollenspiel in den Ring. Finanziert durch die Fans und entwickelt vom Wing Commander Schöpfer Chris Roberts ist Star Citizen ein ernst zunehmender Gegner des Sandbox-Games EVE Online. Wir haben die beiden Games für euch gegenübergestellt.

First- vs. Third-Person

Rein ins Cockpit, den Joystick in die Hand nehmen und mit Laserwaffen und anderem Pew Pew geht’s dann gegen die Feinde. So zumindest soll Star Citizen in Zukunft funktionieren. In der First-Person-Sicht kann man von einer tatsächlichen Simulation sprechen. Fliegt man zu schnell in die Kurven, wird der eigene Avatar ohnmächtig und die Reise nimmt ein jähes Ende. Mit intuitiven Dog-Fights, eben wie in Wing Commander, entsteht in Star Citizen schon ein ganz anderes Gefühl. Ist man der First-Person-Sicht müde geworden, kann man auch in die Third-Person wechseln. So ändert man situationsabhängig die Sicht und damit das Spielgefühl.

Star Citizen
Star Citizen

In EVE Online sieht die Steuerung dagegen ganz anders aus. Nicht mit dem Joystick, sondern mit Point-and-Click-System fliegt man durch New Eden. Die Kämpfe finden zwar in der Galaxis statt, könnten aber auch ausschließlich in den verschiedenen Menüs von EVE bestritten werden. Was nun mehr Action bietet ist dabei subjektiv. Spannender für Zuschauer ist wohl die First-Person-Sicht in Star Citizen. Für Freunde von strategischen Schlachten, wo die Entfernung zum Gegner eine entscheidende Rolle spielt, ist EVE Online die bessere Lösung.

EVE Online
EVE Online

In EVE Online braucht man Zeit

EVE Online - Skills

In First-Person-Sicht ist eines klar: Die persönlichen Fähigkeiten entscheiden über Sieg oder Niederlage. In Star Citizen ist somit jeder sein eigener Glücksbringer. Auch wenn es Vorteile durch ein schnelleres Schiff geben kann, sind doch die individuellen Flug-Skills ausschlaggebend für den Abschuss eines Gegners.

Anders in EVE Online. Zwar braucht man auch hier Erfahrung im Steuern eines Raumschiffes, doch die eigenen Skillpunkte spielen eine noch wichtigere Rolle. In EVE haut man einen Skill in die Warteschleife und kann nach Beendigung ein neues Schiff fliegen oder macht einige Prozent mehr Schaden. Je länger man dabei das Spiel zockt, beziehungsweise den Account bezahlt, desto mehr kann der Charakter, da er bereits unzählige Fähigkeiten gelernt hat. Im Kampf kommt es dann zwar immer noch auf die eigenen Flugfähigkeiten an, doch sind die investierten Skillpunkte der ausschlaggebende Faktor in EVE Online.

Raumschiffe: Von klein bis gigantisch

Star Citizen
Star Citizen

In einem Sci-Fi-Abenteuer kommt es natürlich auch darauf an, welches Schiff man fliegt. Mit rund 50 Schiffen ist Star Citizen im Vergleich zu EVE Online noch unterbebesetzt. Dafür sehen die Boliden im Spiel von Chris Roberts atemberaubend aus. Die Texturen sind schärfer und man findet viel mehr Details als an einem EVE Online Schiff. All zu groß sind die Raumschiffe aber nicht. In EVE Online wären die Star Citizen Schiffe nur der kleinsten Raumschiff-Gattung, den Fregatten, zuzuordnen. Aber in EVE gibt es weitaus größere Fluggeräte. So sind die Titans nicht nur die größten, sondern auch die stärksten Schiffe im EVE Universum. Eine Corporation muss einen riesigen Aufwand betreiben bis ein Titan vom Band läuft. Den Wert der gigantischen Raumschiffe kann man immer an Meldungen erahnen, die den Wert einer zerstören Flotte in Echtgeld errechnen.

EVE Online - Krieg der Halbgötter
EVE Online

In beiden Spielen kann man allerdings sein Schiff individuell an die eigenen Fähigkeiten und Vorlieben anpassen. In Star Citizen fügt man seinem Schiffchen extra Mods hinzu. So können beispielsweise auch Freunde einsteigen und die Kanonen steuern. In EVE hingegen rüstet man sein Schiff je nach Situation aus: PvE, PvP, Wormhole oder Massenschlacht. Hier entscheidet das Ziel über die Ausrüstung.

Single- oder Multiplayer?

EVE Online ist ein reiner Multiplayer. Selbst wenn man denkt, dass man in einer Mission sicher vor anderen ist, können einen gegnerische Spieler scannen, finden und dann abschießen. Das macht den Reiz dieser Sandbox aus: Man ist nie alleine und es kann jederzeit zur Zerstörung des teuren Schiffs kommen. Seit Mai 2013 hat der Entwickler CCP das Spiel Dust 514 in EVE integriert. Dust 514 ist ein kostenloser Shooter für die PlayStation, der auf den Planeten aus dem EVE-Universium spielt. Der Shooter ist daher auch vom Souverenitätsstatus des jeweiligen Systems abhängig. CCP verbindet so zum ersten mal erfolgreich zwei Spiele völlig verschiedener Genre. In Star Citizen unterscheidet man zwischen Single- und Multiplayer. Die Singleplayer-Kampagne nennt sich Squadron 42 und soll an alte Wing Commander Kampagnen erinnern. Hier zockt der Spieler einzelne Missionen durch ohne dabei mit echten, menschlichen Gegnern in Kontakt zu kommen. Allerdings können Mitspieler für Co-Op-Action eingeladen werden. Im Multiplayer muss sich der Spieler dagegen einen eigenen Status gegenüber den anderen Spielern aufbauen. Die Welt ist offen und persistent.

https://www.youtube.com/watch?v=8gGLE3USB2U

Das Wirtschaftssystem

Laut Chris Roberts soll es in Star Citizen keine Drops von Items geben. Lediglich wiederverwertbare Wracks von gegnerischen Schiffen findet der Spieler. Hier zieht er sich Handwerkswaren heraus, die weiterverarbeitet werden müssen. So entsteht eine komplexe Wirtschaft, die einer Simulation ähneln soll, da jedes Item letztendlich von einem Spieler hergestellt wurden ist. Hier haben Star Citizen und EVE Online große Ähnlichkeiten.

Denn auch in dem Game von CCP gibt es eine vollkommen von Spielern gelenkte Wirtschaft. Fast alles, was man auf dem Markt findet, kann von Spielern hergestellt werden. So gibt es Spielergemeinschaften, die sich nur auf die Produktion riesiger Schiffe oder einzelner Module ausgerichtet haben. Diese Art des Wirtschaftssystem ist natürlich sehr anfällig für kleine Änderungen, die beispielsweise per Patch hinzugefügt werden. Auch das Verhalten der Spieler verändert dann die Preise: So gibt es in den letzten  Monaten in EVE Online keinen wirklich großen Krieg mehr, weshalb die Preise für Module und Schiffe im Keller sind. Schlechte Zeiten für Industrielle.

Preisentwicklung EVE Online

Star Citizen vs. EVE Online – Was ist nun besser?

Star-Citizen-Charakter

Für Piloten, die einfach nur pure Action haben wollen, ist Star Citizen wohl besser geeignet. Spannende Dog-Fights mit wendigen Schiffen in einer atmosphärischen Umgebung. Durch die Singeplayer-Kampagne kann man auch mal in Ruhe mit Freunden eine Runde Co-op spielen. Chris Roberts hat hier ganze Arbeit geleistet und wir sind schon auf das endgültige Release gespannt. Fans der ruhigen Kugel sollten sich eher EVE Online herunterladen. Wobei ruhige Kugel hier etwas zu leicht gesagt ist: EVE ist für alle etwas, die gerne schweißgebadet vor dem PC sitzen, weil gerade 20 gegnerische Schiffe in das eigene System gesprungen sind und man selber noch mit seinem teuren Schiff zur Station fliegen muss. Außerdem können BWL-Studenten ihr Wissen im Wirtschaftssystem anwenden. Das Spiel lohnt sich, auch wenn es zu Beginn kompliziert aussieht. Neben riesigen Schiffen erwartet den Spieler eine hilfreiche Community und ein toller Entwickler.

Destiny: Kürbiskopf, Fledermäuse und Phantom-Sparrows

Auch der MMO-Shooter Destiny feiert Halloween. Wie funktioniert das mit dem Fledermausschwarm und wo sind die Sparrows?

Wir beleuchten, wie das mit dem Fledermaus-Schwarm als Respawn-Animation funktioniert und klären die Frage nach den vier Sparrows, die angeblich neu mit Halloween kamen.

Kürbiskopf läutet Halloween in Destiny ein

Nach dem letzten Update am Dienstag loggten Spieler ein und fanden in der Post einen Kürbiskopf, den sie sich aufsetzen konnten. Mit diesem traditionell irischen Jack-O’Lantern auf der Birne konnten die Hüter ihr ganz eigenes gruseliges Halloween feiern: Atmosphärische Schreie im Hintergrund sorgten für die nötige Atmosphäre.


Der „Jackolyte“, so heißt der Gegenstand im Spiel, machte Laune, wenn er auch nicht mit jedem Helm funktionierte und für Anzeigefehler sorgte. Drei Items kamen mit der Post, bis auf 5 lässt sich der Kopf stapeln, weitere droppen Gegner vom „Schwarm“. Der Gegenstand kann also noch immer erhalten werden.

Das war der Teil des Halloween-Updates, den jeder sehen konnte. Dataminer durchwühlten allerdings die Datenbank und fanden weitere Items. Was ist mit denen los?

Destiny

Wo sind die Sparrows?

Zusammen mit dem Update tauchten in der Datenbank von Destiny gleich vier neue Sparrows auf. So nennt man die Hoverbikes, die bevorzugten Fortbewegungsmittel der Hüter auf dem Land.

Die vier Sparrows wurden als „Halloween“-Sparrows von den Dataminern bezeichnet. Man vermutete gar, sie hätten irgendwelche „Horror-Motive“. Die Hüter in Destiny grasten jetzt die letzten Tage alles ab, um in den Besitz dieser Sparrows zu kommen. Wilde Theorien machten die Runde. Die absurdesten Versuche wurden angestellt. Es war ein Geheimnis, das es zu klären galt. Und auch wenn in so manchem Forum wer „Hier, hier, ich hab’s“ schrie, erwies sich das alles als Quatsch. Kein Mensch hat diese Sparrows in Destiny gefunden.

Jetzt gab es im offiziellen Forum eine Bestätigung dessen, was schon viele annahmen. „Es gibt keine Halloween-Sparrows“, so die offizielle und lapidare Ansage von Bungie.

Offenbar hat man lediglich vier Modelle ins Spiel gebracht, um sie später zu nutzen, vielleicht für den nächsten DLC „The Dark Below“. Mit Halloween haben die Modelle aber nichts zu tun.

Wie geht das mit der Fledermaus-Animation?

„Flight of Shadows“, ein weiteres Halloween-Item ist im Gegensatz zu den Sparrows tatsächlich im Spiel. Der Gegenstand verändert die Respawn-Animation, also das, was passiert, wenn ein Hüter stirbt und wieder zurück ins Leben kommt. Um ihn zu bekommen, muss man mit aufgesetztem Kürbiskopf zum Händler Xur pilgern (der ist nur noch bis Sonntag um 10 Uhr in der Nähe der Schmelztiegelhändler). Hat man den Kopf aufgesetzt, verkauft er den Gegenstand “Flight of Shadows” für eine seltsame Münze.

Die Fledermaus-Animation ist relativ kurz und nur aktiv, wenn man den Kürbiskopf aufhat und dann eben stirbt.

https://youtu.be/32sCblNIg6Ehttps://youtu.be/WSR9gsvcXeU

Star Wars: The Old Republic – Mit 60 so stark wie jetzt mit 55

Im Livestream haben die Entwickler von Star Wars: The Old Republic, kurz SWTOR, ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert und dabei recht ausführlich über die Änderungen gesprochen, die es in Bezug auf das Kampfsystem mit dem großen Patch 3.0 geben wird. Die wichtigsten Änderungen haben wir hier für euch auf einen Blick parat.

Weniger Schaden für alle

tar Wars The Old Republic - Kampf mit der Gruppe

Die Entwickler betrachten den von Spielern angerichteten Schaden in einigen Fällen als zu hoch, weswegen hier ordentlich nach unten korrigiert wird.

Das Ziel ist, dass die Spieler mit 3.0 auf Stufe 60 so viel Schaden verursachen, wie sie es bisher auf Stufe 55 tun. Da alle Charaktere mit dem kommenden Patch schwächer sind als zuvor, werden natürlich auch die HP-Pools der Gegner auf den Level-Planeten angepasst, sodass die Feinde schneller das Zeitliche segnen.

Jeder Klasse bekommt einen besonderen Buff

SWTOR - Shadow of Revan

Man möchte die Spieler dazu animieren, eine möglichst breit gefächerte Kombination aus Klassen mit in die Operationen zu nehmen und nicht nur genau jene, die gerade die Nase ein bisschen vorn haben. Um das zu ermöglichen, bekommt jede Klasse einen speziellen Gruppenbuff, einige sind nur temporär, andere permanent. Denkbar ist zum Beispiel eine gesteigerte Heilungsrate für die ganze Operationsgruppe oder Rüstungs-Debuffs für die Feinde, die miteinander stapelbar sind.

Schaden über Zeit – Im PvP nun deutlich stärker, dank weniger Reinigung

SWTOR PvP

Vor allem die DOT-intensiven Klassen können sich auf das Update freuen, denn ihre Zauber können nicht länger von Heilern entfernt werden. Ganz unaufhaltbar sind sie dann aber doch nicht, denn Spieler mit Selbstreinigungs- bzw. Immunitätsfähigkeiten (wie etwa die Machtbarriere vom Hexer/Gelehrten) können sich natürlich auch weiterhin von allen schädlichen Effekten befreien.

Gleichzeitig wird der Cooldown aller Reinigungsfähigkeiten auf 12 Sekunden erhöht. Damit diese Fähigkeiten im PvP aber immer noch einen Nutzen haben, kann man fortan die meisten Kontrolleffekte reinigen – dies soll vor allem mehr Teamplay im PvP erzwingen.

Schnelligkeit – Schneller, schneller und immer schneller!

SWTOR - Tython Flashpoint

Der Wert “Schnelligkeit” wird deutlich verbessert, letztlich soll er eine ganze Menge an Dingen gleichzeitig erfüllen: Die Aktivierungszeit von Zaubern verringern, die globale Abklingzeit reduzieren, die Regeneration der klasseneigenen Ressource beschleunigen, für mehr Ticks der DOTs sorgen und interne Abklingzeiten reduzieren. Wenn alles so klappt, wie die Entwickler es sich wünschen, dann sollte man mit 20% Schnelligkeit auch alle seine Tasten 20% schneller und öfter aktivieren, als Spieler ohne diesen Wert.

Im Anschluss daran wurden noch einige Fragen gestellt, die Antworten haben allerdings kaum neue Informationen ans Licht gebracht. Wer einen Blick auf alle besprochenen Änderungen im Detail werfen will, kann das bei Dulfy tun.

Schiebung bei Hearthstone: Blizzard bannt Win-Trader; auch prominente eSport-Pros betroffen

Beim kostenlosen Online-Kartenspiel Hearthstone hat es jetzt nach einigen Bottern auch sogenannte Win-Trader erwischt. Ihre Accounts wurden gebannt. Für immer, wie Blizzard mitteilt.

Bei Win-Trading versteht Blizzard überhaupt keinen Spaß, wie man an der Aktion jetzt sieht. Durch ein gleichzeitiges Anmelden auf relativ hohen Rängen war es Spielern wohl möglich, mit einiger Wahrscheinlichkeit gegeneinander zu spielen. Damit wurde Schindluder betrieben. Blizzard kennt diese Probleme schon vom Arena-Modus aus World of Warcraft und geht hart gegen eine solche Korrumpierung der eSport-Idee vor.

Blizzard reagiert mit der Sperrung aller betroffenen Accounts, die sich das zu Nutze machten. Bei den Bots vor einigen Wochen sprach man lediglich eine längere Sperre bis 2015 aus.

Wie PCGamer berichtet, hätte „Win-Trading“ wohl auch Einfluss auf die Zusammensetzung so manches Turniers genommen. Zu denen wird mitunter nach Ranking eingeladen. Wer sich durch solche Methoden Zugang zu einem Turnier verschaffte, wird disqualifiziert.

Angeblich sind auch einige bekanntere Namen (wie Specialist) von den Bans betroffen. Darunter mit Gabe Walls ein Spieler, der die Methode des Win-Tradings vor einem knappen Jahr publik machte, um Blizzard auf diesen Fehler in Hearthstone hinzuweisen, damit sie ihn fixen.

Während Gabe Walls gegen den Bann protestiert, ist Specialist, wie liquidhearth berichtet, mit dem Bann durchaus einverstanden. Er gibt offen zu, dass er Win-Trading betrieben hat, weil er’s albern findet, dass sich das Teilnehmerfeld der BlizzCon über ein so leicht zu manipulierendes System zusammensetzt. Specialist gewinnt dem Bann etwas Gutes ab. Jetzt habe er Zeit, sich auf sein Studium zu konzentrieren.

ArcheAge: 10%-Gründerbonus gibt es nicht, dafür Ersatz

Beim Sandpark-MMO ArcheAge will man Gründern den versprochenen 10%-Bonus auf alle Einkäufe im Cash-Shop jetzt anderweitig vergelten.

Vorm Release hatte man Gründern versprochen, dass sie 10% Rabatt auf alle künftigen Käufe im Cash-Shop von ArcheAge erhalten würden. Leider hat man sich bei der Formulierung etwas verhauen. Man sprach bei Trion Worlds davon, dass das nach dem Start geschehen würde und meinte damit: „Irgendwann nach dem Start.“ Die Kunden verstanden es allerdings bei der Kaufentscheidung als ein „ab dem Start.“ Seitdem sind einige Gründer darüber verärgert, dass der 10%-Bonus fehlt. Gerade, da jetzt schon einige Zeit vergangen ist. Die genauen Umstände der Kontroverse haben wir in diesem Artikel beleuchtet.

ArcheAge_Esel


Trion Worlds hat erklärt, dass der versprochene Bonus etwas sei, das man so alleine gar nicht gewähren könne. Dafür musste man Rücksprache mit XLGames, den koreanischen Entwicklern des Spiels, halten. Das ist jetzt geschehen. Das Resultat ist: Eine Lösung mit XLGames zusammen wäre zu aufwendig und würde Ressourcen von der Entwicklung der eigentlichen Spielinhalte in ArcheAge abziehen.

Trion Worlds möchte in den nächsten Tagen eine Lösung präsentieren, wie man das „alleine“ hinbekommt. Sozusagen einen Ersatz bieten. Der soll dann auch rückwirkend funktionieren.

Mein MMO meint: Dass man jetzt einen Monat gebraucht hat, um herauszufinden, dass man es doch alleine machen muss, ist ein bisschen seltsam. Grade bei solchen Rabatten geht es um bares Geld. Vielleicht hätte der ein oder andere mit 10% mehr Credits pro Einkauf nur eine kleinere Summe ausgegeben oder sich einen weiteren Dazukauf gespart.

Es ist ein heikles Thema, da auch ein verspäteter Ersatz nicht mehr so viel bringt wie eine rechtzeitige Implementierung: Ein Spieler könnte zwischenzeitlich das Interesse an ArcheAge verloren haben. Was bringt einem Ingame-Währung in einem Spiel, das man nicht mehr zockt?

Man kann nur hoffen, dass Trion Worlds in den nächsten Tagen einen attraktiven Ersatz für die Gründer vorstellt. Wenn Auroria kommt, der Nordkontinent von ArcheAge, dessen Öffnung am 4. November ansteht, werden einige Spieler, die damals den Gründer-Status erwarben, sicher erneut zur Brieftasche greifen und den Marktplatz aufsuchen.

Quelle(n):
  1. Scapes Forum

H1Z1 gibt Profi-Schminktipps zum perfekten Zombie-Halloween-Kostüm

Das Survival-MMO H1Z1 gibt zu Halloween jetzt Profi-Schminktipps, um den perfekten Zombie hinzukriegen.

In der Nacht von heute auf morgen ist Halloween. Auch in Deutschland geht man mittlerweile kostümiert auf die Straßen. Selbst wenn böse Zungen behaupten, hier hätte das lediglich die Kostüm-Industrie mit starker Lobby-Arbeit etabliert, um sich einen zweiten Markt neben Karneval zu verschaffen (wo doch jeder weiß, dass in Wirklichkeit die Treehouse-of-Horror-Episoden der Simpsons dahinterstecken). Wie auch immer, bei SOE hat man das zum Anlass genommen, ein paar Profi-Schminktipps für die eigenen Spiele rauszugeben.

Und was könnte sich für Halloween besser eignen als ein Zombiekostüm? Gerade wo auf RTL II der Walking-Dead-Marathon seit Wochen jeden Schlaf raubt. Sich in einen Zombie zu verwandeln, ist ziemlich ist in der Fiktion wie im realen Leben ziemlich stressig. Gerade, wenn man das professionell hinkriegen möchte – wie man am Video sieht. Und der arme Kerl auf dem Stuhl muss einiges an Sitzfleisch aufbringen, während die beiden Make-Up-Künstlerinnen an ihm herumarbeiten, als wär er Fleisch mit Augen. Das Ergebnis kann sich dann aber auch sehen lassen.

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Wer keinen Bock auf Makeup-Videos hat und lieber Fakten zum Spiel haben möchte: Bald sollen die Entwickler-Videos in die nächste Runde gehen. Auf reddit bittet man die Fans um Fragen an die nächsten Devs. Wer also von drängender Neugier geplagt wird, kann seine Fragen auf Englisch hier loswerden.

Star Trek Online macht Spielern das Lebenslange Abo schmackhaft – senkt Preise, legt Talaxianer obendrauf

Bei Star Trek Online erhalten Spieler, die ein lebenslanges Abo abschließen oder schon abgeschlossen haben, nun die Talaxianer als spielbare Rasse obendrein. Zudem senkt man die Kosten für das lebenslange Abonnement.

Bei Star Trek Online ist vor zwei Wochen die Erweiterung „Delta Rising“ erschienen. Jetzt nutzt man bei Perfect World die Gelegenheit und weist Spieler auf das Angebot hin, doch ein „Lebenslanges Abonnement“ abzuschließen. Als Bonus legt man mit den Talaxianer die Rasse obendrauf, zu der auch der Schiffskoch und Moraloffizier der Voyager, Neelix, gehört.

STO-Talaxianer

Für ein lebenslanges Abonnement bei Star Trek Online bezahlt man ab sofort einmal 143,83€. Das entspricht ungefähr den Kosten für ein Jahres-Abonnement. Dafür erhält man neben den Talaxianern, einen lebenslangen Goldstatus als Abonnent (an dem x Vorteile hängen), Veteranen-Boni, spezielle Schiffe, Charakterslots und so weiter. Die kompletten Vorteile könnt Ihr hier nachlesen.

Allerdings übernimmt – wie bei Lifetime-Sucriptions in MMOs üblich – Perfect World keine Garantie, dass Spiel auch so lange anzubieten, wie der Kunde lebt.

Unter den Fans gab’s damals bei der Einführung auch Ärger, da Veteranen, die von Monat zu Monat bezahlten, nicht diese Veteranen-Boni erhalten, die „Lebenslange“ schon mit dem ersten Tag ihres Abos genießen.

Was haltet Ihr von diesen lebenslangen Verpflichtungen? Ist es ein Angebot, das man nicht ablehnen kann, weil man sich sonst ärgert, wenn man 12 Monate so bezahlt? Oder seid Ihr eher skeptisch?

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Elder Scrolls Online: Update 5 kommt am Dienstag – größter Patch für TESO bisher

Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online soll schon in der nächsten Woche das bisher wohl größte Update in der noch jungen Geschichte des MMOs erhalten.

Wie Community Manager Kai Schober im offiziellen Forum von The Elder Scrolls Online schreibt, geht man davon aus, dass Update 5 schon Anfang der nächsten Woche kommen soll. Das wäre wahrscheinlich der frühe Dienstagmorgen für uns Europäer. Ganz darauf festlegen, möchte man sich noch nicht, wie auch später Gina Bruno, eine weitere Community Managerin, deutlich macht, ist das die Absicht und die Zielsetzung. Garantien gibt man nicht.

The Elder Scrolls Online Werwolf

Mit Update 5 beginnt der Umbruch bei The Elder Scrolls Online

Das Update 5 ist das bis jetzt wohl umfangreichste und auch tiefgreifendste Update in der Geschichte von The Elder Scrolls Online. Während bisherige Updates sich meist darum drehten, neue Spielinhalte für die am meisten fortgeschrittene Spieler einzuführen, geht man mit dem jetzigen Update ans Eingemachte, bringt neue tägliche Quests ins Spiel, neue Item-Sets und ändert die Gruppensuche. Außerdem kommen bessere Gesichtsanimationen zu TESO, es wird optionale Sprechblasen geben, man arbeitet am Balancing der Klassen, will hier vor allem die Ausdauer-Freunde stärken und auch die Werwölfe.

Mit einer Veteranen-Ausgabe der „City of Ash“ gibt’s aber auch direkt neue Spiel-Inhalte.

The Elder Scrolls Online

TESO bekommt in den letzten Wochen viel Lob für Neuanfang

Das Update 5 leitet eine Art Umstrukturierung ein, für die The Elder Scrolls Online in den letzten Wochen viel Lob bekam. Fachseiten wie mmorpg.com stellten TESO als ein gutes Beispiel heraus, wie man sich als MMO von einem eher holprigen Start erholt. Der offensive Umgang mit den Problemen, die stetige Verbesserung des Spiels und die Ruhe, die man bewahrte, wird als empfehlenswert herausgestellt.

Viele Fans fragen jetzt zum Jahresende, wie es mit der angekündigten Konsolenversion des Spiels aussieht. Hier gibt es bisher immer noch keine Neuigkeiten. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Zenimax den angepeilten Termin für Ende 2014 halten wird. Schon bald will man den Fans erzählen, wie es um den Port steht.

Update 2.11 15:30: Es ist jetzt offiziell, dass Update 5 kommt definitiv am Dienstagmorgen, am 3.11., auf den europäischen Mega-Server. Bereits Montagabend unserer Zeit sind die US-Amerikaner dran.

Destiny: Xur hat Geduld und Zeit über Halloween im Angebot

Im MMO-Shooter Destiny steht seit 10 Uhr wieder Xur, Agent der Neun und Wochenendhändler, im Turm und verkauft exotische Waffen und Rüstungen. Was hat er über das Halloween-Wochenende dabei?

Xur ist ein Händler, der nur 48 Stunden pro Woche in Destiny anzutreffen ist. Als Währung akzeptiert er überwiegend „seltsame Münzen”. Die Hauptbezugsquelle für diese Währung sind vor allem die wöchentlichen heroischen Strikes.

Destiny Waffenhandel

Xursday fällt auf Halloween in Destiny – Hat das Folgen?

Xur taucht heute zum ersten Mal schon um 10 Uhr in Deutschland im Turm auf. Grund ist die Zeitumstellung am vergangenen Wochenende. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum der Schwarzmarkthändler in Destiny heute besondere Beachtung genießt: Einige Spieler rätseln, ob er wegen Halloween andere Items als sonst dabei hat. Es sind vier Sparrows neu in die Datenbanken von Destiny gekommen, die bisher noch niemand aufgespürt hat.

Die Frage ist: Hat sie Xur im Angebot? Dient der Schwarzmarkthändler als so eine Art „bewegliches“ Element in Destiny? Zeitlich würde es passen, Halloween ist eigentlich erst in der Nacht von Freitag auf Samstag.

Destiny

Was kann Xur alles verkaufen?

Ein wenig hat Xur in der letzten Woche seinen Nimbus des Mysteriösen verloren. Spieler haben über einen Zeitumstellungstrick auf der Playstation sein ganzes Arsenal entschlüsselt. 9 exotische Helme, 6 Brustrüstungen und 3 Handschuhe hat er im Angebot und damit jedes bekannte exotisches Rüstungsteil in Destiny. Exotische Rüstungsteile in Destiny können einen Lichtwert von 30 erreichen, sonst schaffen das nur noch legendäre Rüstungsteile aus dem Raid. Der Lichtwert ist für die Berechnung des Licht-Levels entscheidend. Alles Wissenswerte dazu gibt es hier.

Bei den Waffen ist es bisschen kompliziert, da fehlen ihm die exotischen Waffen, für die man einen Beutezug erledigen muss, das Playstation-exklusive Duo aus Hawkmoon und Monte Carlo sowie die Vex Mythoclast. Sonst ist aber alles dabei, von Gjallahorn über die Suros Regime, das MIDA Multi-Tool oder die Universal Remote.

Wie immer ist sein Angebot aber noch unbekannt, bevor er auftaucht.

Alles zu Xur, dem Agent der Neun, am Wochenende vom 31.10 bis zum 2.10

Wann ist Xur im Turm und wie lange bleibt er?

Xur kommt eine Stunde früher (und geht auch eine früher) im Vergleich zu den Wochen davor. Er ist ab Freitag, dem 31.10., 10 Uhr im Turm und bleibt bis um 10 Uhr am Sonntag.
Wo ist Xur diesmal?

Die Location von Xur, sein Standort, ist diesmal direkt neben dem Quartiermeister des Schmelztiegels.

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Was hat Xur dabei?

Für die Titanen hat er das dritte Mal in Folge die Brustplatte Armamentarium dabei. 13 seltsame Münzen will er für sie.

Destiny-Thearmamentarium

Für Warlocks gibt’s auch zum wiederholten Mal die Brustplatte: Voidfang Vestments, auch für 13 seltsame Münzen. Die gab es schon letzte Woche und vor drei Wochen.

Destiny-Voidfang

Für Hunter gibt’s diesmal wieder eine Brust-Rüstung, in dieser Woche ist es die Lucky Raspberry. Die war vor 3 Wochen das letzte Mal dran, auch in den vergangenen beiden Wochen gab es jedesmal eine Brust. 13 seltsame Münzen will Xur für sie.

Destiny-Lucky-Raspberry

Als Waffe und Glanzlicht diesmal dabei: Das exotische Scharfschützengewehr Patience and Time. Die hatte Xur vorher noch nie, da sind sicher viele heiß drauf. Xur trennt sich von der Sniper-Rifle für 17 Strange Coins.

Geduld und Zeit, das Scharfschützengewehr, gilt als sehr solide Wahl, vor allem für Spieler, die nicht das Scharfschützengewehr Eisbrecher (Icebreaker) bekommen haben. Durch den Elektro-Schaden ist es für Wochen mit dem Modifikator Arc-Burn im Nightfall eine herausragende Wahl. Die meisten Spieler bevorzugen für Solo-Durchgänge durch den wöchentlichen Dämmerungs-Strike in Destiny eine Waffe mit viel Schussweite. Und da ist Patience and Time erstklassig.

Destiny-Patience_and_Time

Und ein exotisches Helm-Engramm gibt’s obendrein, 23 Motes of Light will er dafür haben. Welcher der 9 Helme hier herauskommt, weiß man – wie bei Engrammen üblich – vorher nicht.

Und gibt’s was Halloween-mäßiges?

In einem Video war schon zu sehen, dass er “Flight of Shadows” anbietet für eine seltsame Münzn. Das ist das Item, was die Respawn-Animation ändert. Das bietet er aber nur an, wenn Ihr die Halloween-Maske aufhabt, sonst nicht.


Was wir sonst noch alles über den MMO-Shooter haben (Tipp: Das ist eine Menge), findet Ihr auf unserer Destiny-Themenseite.

Destiny: So seht Ihr Euer Schiff landen und 9 andere Dinge, die Ihr bisher vielleicht übersehen habt

Jeden Tag loggen sich Millionen von Spielern im MMO-Shooter Destiny ein, gehen ihrem Tagesablauf nach, sind vielleicht in Routine erstarrt und vergessen über der ganzen Jagd auf den nächsten exotischen Gegenstand, auf das nächste Engramm, auf das nächste Ziel hinweg vielleicht, einen Blick in die Runde zu werfen. Schon einer auf den Boden kann Erstaunliches zu Tage bringen. Ein aktuelles Video zeigt zehn Geheimnisse in Destiny, die Ihr bisher vielleicht übersehen habt.

Ruhig mal den Blick mal in Destiny schweifen lassen – vielleicht lohnt es sich ja

Zehn Geheimnisse und Kuriositäten in Destiny, die auch Ihr vielleicht schon gesehen habt oder vielleicht auch nicht, hat ein Youtuber gefunden und zusammengestellt. Da geht es um den versteckten Kopf des Master-Chiefs aus Halo, ein Easter-Egg, das schon mehrfach um die Welt gegangen ist. Aber wusstet Ihr, dass die Zauberer gar keine Typen sind, sondern eindeutig weiblich? Ist Euch die Inschrift auf dem Fußboden des Turms aufgefallen, wo Ihr wahrscheinlich schon x-mal drüber gelatscht seid?

Destiny Venus Story


Vielleicht am bemerkenswerten ist die Möglichkeit, das eigene Jumpship auch im Spiel zu sehen. Wer schnell genug ist und die richtigen Abkürzungen im Turm nimmt, kann gerade noch mitansehen, wie es im Hangar verstaut wird: ein toller Anblick. Oh, und Ghost kann wesentlich mehr Türen öffnen als die Missionstüren, bei denen man ihn beschützen muss. Er kriegt auch ein paar andere auf. Ob sich dahinter weitere Geheimnisse in Destiny verbergen, lässt sich aber nicht sagen.

Außerdem: Wusstet Ihr, dass Bungie das Destiny-Logo im Trailer versteckt hat und an welcher Stelle? Könnte vielleicht Atheon doch gar nicht so übel sein und habt Ihr wochenlang den falschen vom Balkon runtergeschubst? Ist Euch mal aufgefallen, was passiert, wenn Ihr einen der Fallen mit einem Kopfschuss in Destiny erledigt? Und was zur Hölle hat das alles mit Dark Souls zu tun?

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Mehr zum MMO-Shooter gibt’s auf unserer Themenseite zu Destiny.

Quelle(n):
  1. Kotaku

EVE Online: Am 4. November kommt Phoebe

Der Entwickler von EVE Online, CCP, setzt mittlerweile nicht mehr auf halbjährliche, sondern auf monatliche Updates. Bisher erschienen Kronos (Juni), Crius (Juli), Hyperion (August) und Oceanus (September). Das Oktober-Update Phoebe kommt etwas verspätet und erscheint am 4. November. Wir haben uns die Änderungen angeschaut.

Es riecht nach Krieg

Dass die Stagnation langsam ein Problem für EVE Online wird, sollte jedem Spieler bekannt sein. Um den entgegenzuwirken veröffentlicht CCP eine dreiteilige Änderung am 0.0 und den Souverenitätsrechten. In Phoebe werden so die Art und Weise von Reisen geändert. Lange Strecken sind nicht mehr so leicht zu bewältigen. CCP hofft, dass eine Allianz nur noch einen Brandherd bekämpfen kann, bei einem Zweifrontenkrieg aber weniger Chancen hat als bisher.

Das wird aber auch Zeit…

EVE Online - Skill-Warteschlange

Eine sehr gute Nachricht für alle, die gerne mal den ein oder anderen Alt hochziehen: Die Skill-Warteschlange hat mit Phoebe keine 24 Stundenbegrenzung mehr. So kann mehrere Wochen, Monate oder gar Jahre geskillt werden, ohne sich mit einem Charakter einloggen zu müssen.

Was das Leben auch vieler leichter machen wird, ist der Multisell. Durch Markierung mehrerer Items werden auch mehrere Verkaufsaufträge erstellt. Gerade Missionrunner werden CCP dankbar sein, da Gegenstände nun schneller und unkomplizierter verkauft werden können.

Und noch mehr Änderungen

CCP verändert auch das Invention-System samt Interface ein wenig. So ist die Nachkonstruktion jetzt direkt im Interface möglich. Auch Erkunder bekommen etwas neues: Bessere Karriereagenten warten absofort auf die Abenteurer. Genau so wie hochwertigere Eskalationsgebiete und Umweltgefahren. Um alles besser zu finden, spendiert CCP noch ein paar Interface-Verbesserungen. Eine übersichtliche Auflistung der groben Änderungen findet hier eine Liste.

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MMO-Trends: Hoher Frauenanteil und wir werden immer älter!

Vor einigen Tagen berichteten wir schon über einige Erkenntnisse, die aus dem Bericht von “SuperData Research” hervorgehen, jetzt sind noch ein paar weitere interessante Zahlen aufgetaucht.

Frauen lieben RPGs, Männer MMOs und Shooter

Zuerst das, was wohl niemanden verwundert: Es gibt deutlich mehr Männer in MMOs und Shootern, dafür spielen Frauen häufiger RPGs und Mobile-Games.

SuperDataResearch: Geschlechterverteilung MMOs

Und jetzt die überraschendere Meldung: Die Zahlen liegen deutlich näher beieinander, als man vielleicht denken mag! 34% aller Spieler in MMOs und Shootern sind weiblich – also im wahrsten Sinne jeder Dritte. Das entspricht zwar immer noch einem deutlichen Unterschied, spiegelt aber in keinster Weise die “gefühlte” männliche Dominanz in diesen Genres wieder. Besonders erstaunlich ist die Tatsache, dass in RPGs die Frauen den Männern sogar den Rang abgelaufen haben – 53,6% sind hier nämlich weiblich, was eventuell auch den Boom der starken, weiblichen Hauptcharaktere in diesem Genre erklärt – vielleicht ist es hier aber auch eine ewige Suche nach der Ursache und der Wirkung bzw. nach dem Huhn oder dem Ei.

Insgesamt sind übrigens 60% aller Spieler männlich und 40% weiblich – die Geschlechterlücke schließt sich.

MMO-Spieler werden immer älter

The Elder Scrolls Online

Auch wenig verwunderlich ist die Tatsache, dass MMO-Spieler immer älter werden. Mit knapp 50% aller Spieler ist die Altersgruppe von 18-30 die Größte für den MMO-Markt. Die Studie sagt weiter, dass die meisten Spieler dieser Gruppe bereits im Kindesalter angefangen hätten zu spielen, und diese Leidenschaft noch immer mit sich tragen – und vermutlich noch eine lange Zeit weiter beibehalten werden. Besonders Männer, die im Jugendalter noch Shooter spielten, würden mit zunehmendem Alter (und dadurch sinkender Reaktionszeit) zu MMOs oder ähnlichen Spielen wechseln.

Wer beim nächsten Mal also im Handelschannel behauptet “Dieses Spiel ist doch voller Kiddies”, der hat höchst wahrscheinlich unrecht.

Destiny: Sind das die beiden besten Destiny-Spieler? Raid zu zweit auf hart

Im MMO-Shooter Destiny haben zwei Spieler das wohl härteste vollbracht, was im Moment möglich ist: Sie haben den Raid „Die Gläserne Kammer“ zu zweit auf dem Schwierigkeitsgrad „hart“ abgeschlossen.

Die beiden weltbesten Spieler in Destiny?

Vor knapp einer Woche berichteten wir darüber, dass es einem Fireteam aus drei Spielern gelungen ist, den Raid „Die Gläserne Kammer“ auf „hart“ zu bewältigen. Der Raid ist eigentlich für sechs Spieler vorgesehen und als solcher für manchen schon schwer genug. Nachdem sich die Spieler am Anfang noch gegenseitig damit unterboten, den Raid möglichst schnell zu bewältigen, gibt es seit einiger Zeit den Trend dazu, den Raid mit möglichst wenig Hütern zu bezwingen.

Wer dachte, dass mit „drei Hütern“ schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist, sieht sich im Irrtum. Es geht mit noch einem weniger. Dann reicht’s zwar nicht mehr für eine Partie Skat, aber immer noch für den Raid in Destiny. “Wahnsinnig”, hat das Tandem diesen individuellen Schwierigkeitsgrad getauft, der deutlich happiger als “hart” ist.

Wobei zwei wohl jetzt das Minimum sind, da man Atheon bei aller Liebe nicht soloen kann. Auch mit zwei Mann ist das nur durch einen Trick möglich, einer der Spieler stellt sich kurzzeitig tot (also er stirbt und steht dann wieder auf), um seinen Partner aus den anderen Phasen holen zu können.

Destiny Warlock

Spieler suchen nach immer neuen Möglichkeiten, sich zu beweisen

Die beiden Spieler sind übrigens bis an die Zähne bewaffnet: Der eine hat drei 30er auf seinem Account, der andere hinkt ein bisschen hinterher. Er hat nur zwei 30er. Aktiv sind beide im Clan „The Legend himself“ auf der XBox 360. Sie haben in dieser Formation schon zahlreiche andere Rekorde im Raid aufgestellt. So waren sie Anfang des Monats die ersten, die „Die Gläserne Kammer“ in Destiny mit nur zwei Leute bezwangen – damals freilich noch auf dem Schwierigkeitsgrad „normal“.

Es ist natürlich immer schwierig in einem Spiel, das von Millionen weltweit mehrere Stunden täglich gezockt wird, einen „Besten“ auszumachen, gerade wenn man noch die verschiedenen Modi betrachtet. Eins ist aber klar: Die Leistung der Spieler ist bemerkenswert und findet viel Anerkennung.

Ein zusammengeschnittenes Video des Raids findet Ihr im Anschluss.
https://youtu.be/GXi-zBDJK5s

Ach ja, für die Speed-Run-Fans. Der aktuelle Rekord für einen Schnelldurchlauf durch “Die Gläserne Kammer” auf dem Schwierigkeitsgrad “hart” liegt wohl bei etwas unter einer halben Stunde. Da haben wir auch ein Video für Euch.

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Elder Scrolls Online: Neue Sets verleihen Monsterfähigkeiten

Beim Fantasy MMO The Elder Scrolls Online hat man jetzt Artwork von neuen Helmen der Unerschrockenen vorgestellt. Sie sind nicht nur was fürs Auge, sondern sollen das anfangs etwas tröge Loot-System in Wallung bringen.

Auf Twitter postete Zenimax kürzlich Concept-Art von einigen neuen Helmen (Ihr könnt sie im Titelbild bestaunen). Schon für sich genommen sehen die Helme fantastisch aus. Aber sie sind nicht nur etwas fürs Auge, sondern zeigen einen neuen Weg auf, den The Elder Scrolls Online im Item-Design beschreiten möchte.

Vor einigen Wochen stellte Zenimax die Pläne vor, die hinter diesen Helmen stecken. So soll es 2-teilige Sets geben, bestehend aus Helmen und Schultern von den Unerschrockenen, die einem Träger dann ein Abbild jener Fähigkeiten verleihen, die auch ein Boss in einem Veteranen-Dungeon einsetzt.

Das sollen passive Fähigkeiten sein, die proccen (zufällig bei Spieleraktivitäten auslösen). Aber bevor jetzt wer in Allmachts-Phantasien verfällt: Die Fähigkeiten bleiben „balanced“, kein alles zerstörender Drachenatem oder so. Die Helme sollen schon mit dem Update 5 auf Tamriel losgelassen werden.

Zum Start des Spiels war einer der größten Kritikpunkte an The Elder Scrolls Online, dass das Belohnungs- und Lootsystem etwas zu unspekakulär sei, mit solchen Ideen versucht man wahrscheinlich dagegen vorzugehen.

Mehr zu den neuen Helmen in The Elder Scrolls Online

Wie man im Titelbild sehen kann, sucht man sich in der Tat entsprechende Bosse als Vorlage für die Helme aus. Der Helm ganz links, vom Nightflame-Set, entspricht diesem Kollegen hier:

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Der Helm in der Mitte ist Blood Spawn, einem Boss in der Veteranen-Ausgabe von Spindle Clutch nachgebildet:

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TESO-Undaunted-Helm1


Und vom Helm ganz rechts haben wir auch die Stats für Euch in einem Spieler-Beitrag im offiziellen Forum gefunden:

Quelle(n):
  1. Forum

World of Warcraft: Warlords of Draenor – Die Ruhe vor dem Sturm?

Der Pre-Patch zu World of Warcraft: Warlords of Draenor ist live und es gibt bis zum Start des Addons nichts zu tun? Weit gefehlt!

Wer dachte es würden zwei weitere gemütlich grüne Wochen in Pandaria vergehen, bis die Eiserne Horde über Azeroth hereinbricht, sollte sich schleunigst in die Verwüsteten Lande oder in die Tiefen Orgrimmars begeben!

Questlinie „Invasion der Eisernen Horde“

[intense_blockquote color=”#dbdbdb” author=”Thrall”]„Ein grausamer Feind ist in Azeroth eingedrungen, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Wir müssen schnell handeln, um dem Chaos Einhalt zu gebieten.“ [/intense_blockquote]

WoW - Orc Endboss

Das dunkle Portal hat sich rot gefärbt und eine Vorhut der Eisernen Horde ist über die Verwüsteten Lande hereingebrochen. Für Spieler bietet dieses Weltereignis die Möglichkeit, sich schon jetzt gegen die Flut der Eisernen Horde zu bewähren.

Die Eiserne Invasion Titel - WoW

Es müssen Belagerungsmaschinen sabotiert, Späher getötet, Exekutionen gestoppt und Burg Nethergarde gesäubert werden. Den einen oder anderen Spieler wird es darüber hinaus freuen, endlich wieder Schreckensfels-Oger statt Sha-Monstrositäten zu töten und als Endboss einem kampferfahrenen Orc in Burg Okril‘lon zu begegnen.

Wer alle Herausforderungen meistert, erhält als Belohnung das Haustier „Eisernes Sternchen“, eine Heldentat und den Titel „der Eisernen Vorhut“.

Accountgebundene Waffen von Garrosh Höllschrei

WoW - Höllschreis Enthaupter

Wer bislang Garrosh Höllschrei in der Schlacht um Orgrimmar noch nicht bezwungen hat, erhält für die nächsten zwei Wochen noch einmal einen besonderen Anreiz.

Für das erstmalige Bezwingen des Kriegshäuptlings erhalten Spieler garantiert eine der insgesamt 11 begehrten accountgebundenen Waffen, die bis Stufe 100 immer stärker und mit dem Release des Addons nicht mehr erhältlich sein werden.

Die Waffen sind, außer im Schlachtzugsbrowser, auf allen drei Schwierigkeitsgraden zu erhalten. Ihre Gegenstandsstufe gleicht sich bis Stufe 100 jedoch komplett auf 620 an.

World of Warcraft: Krieger-Nerf, Moonkin und Ele-Shammy-Buff (dt. Hotfix-Notes)

Beim Fantasy-MMO World of Warcraft wurde die nächste Runde an Balance-Änderungen angekündigt. Das Nerfbat erwischt diesmal den Frost-Magier und den Krieger. Über den Hotfix freuen können sich der Moonkin, der Ele-Shammy und der Unholy-Todesritter.

Bei World of Warcraft werkelt man weiter fleißig an der Balance. Dabei sagt Blizz, dass man mit den Änderungen vor allem das Spiel auf Stufe 100 im Sinn hat, aber natürlich wirken sich die Änderungen auch jetzt aus. So hat man den kleinen Buff für Frost-Magier, der mit einem der letzten Hotfixes kam, wieder zurückgenommen, Frostbolts machen 20% Schaden weniger.

Der Beastmaster-Jäger kann sich hingegen über 20% mehr Schaden für Fass freuen, der Geißelschlag vom Todesritter geht sogar um 50% hoch, der Moonkin, also der Balance-Druide, wird durch die Bank gebufft und auch der Ele-Schamane kann sich über etwas Liebe von Blizzard freuen. Treffen tut es hingegen den Krieger, Wirbelwind verliert gleich 30%, auch Slam büßt so viel ein.

Die kompletten Balance-Pläne zum Hotfix in der World of Warcraft, der schon bald live gehen könnte, lest Ihr hier:

Wir möchten euch auf ein paar Änderungen an der Klassenbalance hinweisen, die möglicherweise schon heute in Kraft treten werden. Viele dieser Änderungen werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit allerdings noch nicht in den Tooltips widerspiegeln.

Diese Änderungen zielen primär auf die Klassenbalance auf Stufe 100 ab, dürften sich aber auch positiv auf die Zeit bis dahin auswirken. Bitte bleibt in den Kommentaren konstruktiv, zumal wir auch weitere Feinabstimmungen für die Zukunft geplant haben.

Todesritter

  • Der Schaden von ‘Geißelstoß’ wurde um 50 % erhöht.
  • Der Schaden von ‘Nekrosis’ wurde um 67 % erhöht.
  • ‘Unheilige Macht’ erhöht die Stärke des Todesritters jetzt um 5 % (vorher 10 %).

Druide

  • Der Schaden von ‘Sternenregen’ wurde um 75 % erhöht.
  • Der Schaden von ‘Sternenfeuer’ wurde um 25 % erhöht.
  • Der Schaden von ‘Sternensog’ wurde um 25 % erhöht.
  • Der Schaden von ‘Zorn’ wurde um 25 % erhöht.

Jäger

  • ‘Anpassung’ erhöht jetzt die Schadenserhöhung von ‘Kampferfahrung’ auf 70 % (vorher 85 %).
  • Der Schaden von ‘Schimärenschuss’ wurde um 13 % reduziert.
  • ‘Fokussierender Schuss’ hat jetzt eine Einsatzzeit von 2,5 Sek. (vorher 3 Sek.) und der Schaden wurde um 25 % erhöht
  • Der Schaden von ‘Tötungsbefehl’ wurde um 20 % erhöht.

Magier

  • Der Schaden von ‘Frostblitz’ wurde um 20 % reduziert.

Priester

  • ‘Mentale Pein’ erhöht jetzt den verursachten Schaden um 3,125 % pro Punkt (vorher 2,5 %).

Schamane

  • Der Schaden von ‘Elementarschlag’ wurde um 20 % erhöht.
  • ‘Schamanismus’ erhöht den Schaden von ‘Blitzschlag’ um 70 % (vorher 36 %).

Krieger

  • Der Schaden von ‘Verheerer’ wurde um 25 % reduziert.
  • Der Schaden von ‘Zerschmettern’ wurde um 30 % reduziert.
  • Der Schaden von ‘Wirbelwind’ wurde um 30 % reduziert.

Update 31.10 12 Uhr: Wir haben die deutschen Hotfix-Notes nun nachgetragen.

Quelle(n):
  1. Us.battle.net

Destiny: Darum spielen XBox- und Playstation-Zocker getrennt

Beim MMO-Shooter Destiny hat Bungies Präsident jetzt erklärt, warum Spieler auf der XBox und der Playstation nicht miteinander Destiny spielen können.

In einem Interview mit eurogamer.net ging der Präsident von Bungie, Harold Ryan, auf die Frage ein, warum man denn, wenn man eine Playstation 4 habe, nicht mit einem Kumpel zocken könne, der auf der Xbox One unterwegs sei. Ryan antworte: „Das ist eine Frage für Sony und Microsoft.“

Auf die Nachfrage des Interviewers, ob sich Microsoft und Sony nicht grün seien, antwortete Ryan: „Es scheint so, als hätten sie einige wettbewerbsbedingte Schwierigkeiten miteinander.“

Aus der Sicht von Bungie selbst, gebe es keine Schwierigkeiten, die verhinderten, dass XBox- und Playstation-Spieler zusammen in Destiny unterwegs sein könnten. Sie seien ohnehin im selben Backend.

Mecker Mittwoch: Steam hat nen Vogel

Da reiße ich mich nach langen Tagen von WildStar und WoW los, um zu schauen was das gute, alte Steam so an Neuerungen hat. Das gute, alte Steam, das mich so lange begleitet, meine Spielebibliothek stets ordentlich geführt, und mir niemals aufdringliche Werbung zu irgendwelchen Spielen präsentiert hat, die ich nie haben wollte. Dasselbe gute, alte Steam, dass ich so viel besser fand als all die anderen Dienste wie etwa EAs “Origin”.

Doch irgendwann in den letzten Monaten muss sich ein kleiner, hundsgemeiner Entwickler gedacht haben “Cortyn machen wir heute mal richtig sauer”. Eine neue Reise, eine neue Wahnsinnsfahrt!

Meine Spielevorlieben: Dating-Simulationen mit Vögeln

Ein Schelm, wer bei der Überschrift nun etwas Böses gedacht hat. Ich bin mir sicher, jeder kennt eine solche oder ähnliche Situation: Irgendein “guter Freund” verlinkt einen Artikel von Amazon, den er oder sie total lustig findet und man selber war naiv genug, auf den Link zu klicken. Fortan erhält man immer wieder seltsame Angebote und bekommt mitgeteilt, dass man sich ja scheinbar für den “Karpfenkalender 2015” oder den “Hildegard Orgonakkumulator” interessiert. Es ist dieser Website nun auch nicht klar zu machen, dass man diese Dinge nicht mal dann kaufen würde, wenn sie umsonst wären.

Hatoful Boyfriend

Genau das gleiche Gefühl habe ich nun bei Steam. Weil ich ein Spiel geschenkt bekommen habe, wie etwa “Long live the Queen” ist man bei Valve nun offensichtlich der Meinung, ich würde mich brennend für “Hatoful Boyfriend” interessieren. Eine japanische Dating-Simulation, in dem man allerdings nicht mit Menschen flirtet, das wäre ja noch irgendwie amüsant und hätte seinen Reiz. Stattdessen flirtet man – richtig geraten – mit Vögeln. Ich muss gestehen, mich mit diesem Spiel nicht weiter auseinandergesetzt zu haben, deswegen tue ich ihm vielleicht unrecht, aber ganz ehrlich: Ich würde es nie im Leben interessant finden.

Immer vorwärts in die Vergangenheit

Auf der einen Seite ist Fortschritt ja stets als etwas Begrüßenswertes einzuordnen, aber hier arbeitet man ganz eindeutig an der falschen Stelle. Ich kann dieses neue Steamdesign nicht deaktivieren und es ist äußerst umständlich die allgemeinen Neuerungen zu finden, die bisher immer schön sortiert auf der Startseite zu finden waren. Stattdessen informiert man mich nun darüber, dass ich doch unbedingt “Papers, please!” haben will, ein Spiel, dessen Inhalt wohl daraus besteht, Einreisende auf ihre Papiere zu überprüfen.

Steam Shop

Viel erschreckender finde ich, dass einige Komfortfunktionen noch immer fehlen, vor allem einen Chatlog für die Gespräche mit Freunden sucht man noch vergebens – nach einem Neustart sind maximal noch die letzten drei Sätze sichtbar. Da man bei Steam primär am Spielen ist und nicht sofort jeden lustigen Link anklicken kann, da der Bosskampf mit der 9-köpfigen Hydra und dem Feueratem mir dann doch ein wenig der Multitaskingfähigkeit raubt, verstehe ich nicht, wie man nach so vielen Jahren noch immer auf einen Chatlog verzichtet.

Was den Steamshop angeht, tue ich mich etwas schwer, nicht einfach zu sagen: “Früher war alles besser”. Aber zum Glück kann ich dafür auch wieder auf Jochen Malmsheimer zurückgreifen: “Früher war nichts besser, aber früher war vieles gut. Und das wäre es auch heute noch, wenn man die Finger davon gelassen hätte”.

World of Warcraft: Anti-Grinding-Mechanik klaut 90% der EXP

Bei World of Warcraft gab’s in den vergangenen Tagen einigen Ärger um eine versteckte Anti-Grinding-Mechanik. Jetzt hat sich Blizzard endlich dazu geäußert: Ein Versuch, Exploits zu verhindern, hatte sich als zu streng herausgestellt und auch die Spielweise von ehrlichen WoWlern beeinträchtigt.

Nur noch 10% Exp von allem – auch von Tiernahrung

Seit einigen Tagen tauchen im offiziellen US-Forum von Blizzard Berichte verärgerter Spieler auf: Blizzard habe ihnen durch die Hintertür und ohne es anzukündigen, den Spielstil in World of Warcraft vermasselt. Spieler, die regelmäßig dieselben Mobs killen, erhalten ab dem 15. nur noch ein Zehntel der Erfahrung. Aber auch Spieler, die nur rasch und fix questen und dabei viele Mobs erledigen, etwa in Eiskrone, beklagten plötzlich immense EXP-Einbußen.

Tagelang führten die Spieler verschiedene Tests durch, experimentieren damit, wie lange eine Pause zwischen den Kills dauern müsse, und beschäftigten sich mit der Frage. Immer vehementer forderten sie eine Antwort von Blizzard. Sollte das etwa eine „Anti-Bot“-Mechanik sein, die jetzt auch ehrliche Spieler in der World of Warcraft erwischte?

WoW Schattengarde1

„Ups“, sagt Blizzard – so war das nicht gedacht

Jetzt kam endlich ein „Blue Post“, so nennt man die Antworten der Entwickler. Game Designer Ion „Watcher“ Hazzikostas äußerte sich zu den Bedenken der Fans. Und in der Tat war es kein Hirngespinst, man hatte tatsächlich an der Mechanik in World of Warcraft gedreht. Allerdings wollte man keine „Anti-Grinding“-Mechanik einführen, sondern viel mehr eine Anti-Bot- oder Anti-Exploit-Mechanik installieren.

wow_hogger

Man wollte damit Spieler bestrafen, die bestimmte Umstände ausnutzen, um im Gegenzug „ehrliche“ Spieler reichhaltiger zu belohnen. Immer wieder habe man bei World of Warcraft die Exp für rasch respawnende Bosse oder bestimmte andere Mobs senken müssen (etwa solche mit wenig HP, die im Kampf mit anderen NPCs verstrickt seien). Das habe aus Angst davor getan, dass solche Stellen dann von Spielern ausgenutzt werden würden, um etwa den immer gleichen Mob, der mehr EXP bringt, umzuhauen oder um low-HP-Mobs zu farmen.

Dieser Exp-Malus sei immer seltsam gewesen, weil man damit auch „normale“ Spieler bestrafe, die einfach nur auf der Durchreise seien, um die Quest zu bewältigen. Und auf die hatte man es gar nicht abgesehen.

Man wollte eine Möglichkeit finden, die normale Spieler gar nicht bemerkten, die es aber unattraktiv machte, einfach nur an einem Spot zu sein und dort dieselben Mobs zu farmen. Offenbar sei das mit der jetzt implementierten Mechanik allerdings nicht gelungen. Die sei viel zu streng. Deshalb habe man sich dazu entschlossen, sie erstmal zu deaktivieren. Idealerweise hätte diese Mechanik „normalen“ Spielern nie auffallen sollen.

Quelle(n):
  1. Us.battle.net

Destiny: 1. DLC bringt Playstation 3 und 4 exklusiven Strike

Beim MMO-Shooter Destiny sind jetzt bestätigte Informationen zum ersten DLC „The Dark Below“, „Dunkelheit lauert“, aufgetaucht. Der DLC erscheint am 9. Dezember, erhöht die Lichtstufe auf 32 und bringt drei neue PvP-Karten. Außerdem bekommen Spieler auf Playstation 3 und Playstation 4 dank eines Exklusiv-Deals zwischen Activision und Sony einen exklusiven Strike und ein exotisches Items, das den XBox-Spielern vorenthalten wird.

Die Leaks haben gestimmt, so lässt sich mehr oder weniger das zusammenfassen, was Bungie jetzt in einem Telefoninterview mit eurogamer.net und per Blog-Eintrag auch offiziell bestätigt. Die erste Erweiterung zu Bungies Destiny erscheint am 9. Dezember und bringt von allem mehr. Kosten soll das Ding 19,99€ oder im Paket mit der zweiten Erweiterung, die irgendwann 2015 erscheint, 34,99€.

Destiny Monster Action

Neue Rüstungen lassen Levelcap in Destiny auf 32 steigen

  • Es sollen neue legendäre und exotische Rüstungen und Waffen ihren Weg ins Spiel finden.
  • In dem Zusammenhang erhöht sich auch das maximale erreichbare Licht-Level von 30 auf 32. Das heißt, wenn man der jetzigen Formel treu bleibt, erreichen die besten Rüstungsgegenstände im Spiel statt einem Wert von 30 nun einen von 33 Licht-Punkten.

Neue Storys, neue PvP-Karten, mehr von allem

  • Neue Story-Missionen beginnen. Im Turm taucht mit Eris eine Händlerin auf, die diesen Stein ins Rollen bringt. Sie versucht, die Alien Rasse Hive, den Schwarm, und deren Anführer Crota daran zu hindern, die Macht im Universum von Destiny an sich zu reißen. Es sollen drei neue Story-Missionen sein, die alle von Eris ausgehen werden. Dabei will man das Story-Telling ändern und es mehr “Loot”-basiert gestalten, wie die aktuelle Exotic Bounty von “Thorn”. Die Action soll mehr im Vordergrund stehen.
  • Es kommen drei neue PvP-Karten ins Spiel. In „The Pantheon“ geht es in einen Vex-Tempel im Inneren des Black Garden. Bei „The Cauldron“, dem Kessel, handelt es sich um eine kleinere Map, die in einer verlassenen Ritualstäte des Hives spielt. Und „Skyshock“ wird eine Karte sein, bei denen wieder die Kriegsfahrzeuge zum Einsatz kommen. Es sollen aber keine neuen Fahrzeuge kommen.

Destiny Artwork

Für Destiny-Spieler auf der Playstation gibt es einen neuen exklusiven Strike und ein exotisches Item

  • Ein neuer Strike für alle kommt mit „The Will of Crota“ ins Spiel. Playstation-Spieler können sich über einen zweiten exklusiven Strike freuen: „The Undying Mind“ ist nur für sie. Ein weiteres exotisches Item bekommen sie ebenfalls. Bis zum Herbst 2015 sollen diese Dinge den XBox-Spielern verschlossen bleiben.
  • Der neue Raid „Crota’s End“ wiederum steht allen Spielern offen. Er befindet sich im Hellmouth, dem Höllenschlund, auf dem Mond, ist für sechs Spieler ausgelegt und wird wahrscheinlich nicht gleich mit dem Start aufgehen, sondern ein bisschen auf sich warten lassen. Einblicke in diesen Strike gab vor kurzem ein Leak.
  • Außerdem erhöht man die Zahl der gleichzeitig aktiven Bounties von 5 auf 10.

Wie Harold Ryan, der Präsident von Bungie, in einem Interview mit eurogamer.net bestätigt, wird es mit “The Dark Below” keinen neuen Planeten geben. Man weiß aber darum, wie sehr Spieler dies wünschen. Ob mit dem nächsten DLC dann auch neue Planeten zu Destiny kämen, wollte Ryan noch nicht preisgeben.

Zu anderen Inhalten, die Dataminern schon gefunden haben, wie etwa Shader-Verbesserungen, äußerte sich Ryan ausweichend: Man habe schon einige Inhalte von Destiny mit auf die Disc gegeben, um Spielern ein späteres Downloaden zu ersparen. Das sei kein Anzeichen dafür, wann was wirklich ins Spiel komme.