Bei The Elder Scrolls Online scheint das Rechts-System den Leuten bei der PEGI doch eine Spur zu brutal zu sein. Die Altersempfehlung wurde jetzt von 16 auf 18 angehoben.
Uns ist es nicht aufgefallen, aber der Community-Manager für die deutschsprachigen TESO-Fans Kai Schober spricht im offiziellen Forum davon, dass die PEGI (Pan European Game Information) sich dazu entschlossen habe, TESO neu zu bewerten. Grund ist wohl das Rechts-System. Hierdurch kann man auch unbescholtene Bürger angreifen und ermorden. Damit wirbt The Elder Scrolls Online sogar ein Stück weit im Trailer zum Update.
Und tatsächlich: Im Trailer sieht man erstmals die neue Alters-Empfehlung mit der roten “18”, vorher stand da immer eine gelbe “16.”
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Die Einschätzung der PEGI ist etwa für Spieler in der Schweiz und Österreich relevant. An der Einschätzung der für Deutschland zuständigen USK ändert sich nichts.
Laut Schober sei bisher noch kein Onlinespiel wegen eines Patches neu bewertet worden. Das scheint also eine Premiere zu sein, auf die man bei Zenimax wahrscheinlich gerne verzichtet hätte. Mal sehen, ob es dazu noch eine Stellungnahme offiziellerer Natur gibt.
Wie seht Ihr das? Verwandelt das Rechts-System Tamriel jetzt in Vice City? Und sollte Zenimax das neue Image von The Elder Scrolls Online als Gangster-Spiel voll annehmen und ganz auf Sex, Mord, Skooma und subversives Lautenspiel mit anstößigen Texten setzen?
Das Space-MMO Elite: Dangerous ist zwar für eine gewisse Zeit unter den Konsolen für die XBox One exklusiv. Das ist aber zeitlich begrenzt, wie der Studio-Chef David Braben nun mitteilte.
In den USA ist man schon bisschen weiter. Da hat David Braben, der Chef von Frontier Development, getwittert, dass der Deal mit Microsoft ein „time exclusive“ für die XBox One sei. Später solle Elite: Dangerous auch für weitere Plattforme erscheinen, etwa für die Playstation 4. Für den Mac sei ein Port ohnehin eine Selbstverständlichkeit.
@smallfaraway_ Sure. Mac of course, then down the line we will support more, including PS4. The XB1 is a timed exclusive.
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Bei Destiny gibt es mittlerweile Vorhersagen dazu, was Xur, der Agent der Neun, am Freitag verkaufen soll. Die letzte Male hatten die Propheten Recht.
Morgen am 6.3. wird Xur, der Agent der Neun, wieder im Turm erscheinen. So viel ist sicher. Die letzten Monate war das auch alles, was man über seinen Besuch im Vorfeld wusste, aber das hat sich seit wenigen Wochen in Destiny geändert. Es tauchten jetzt immer wieder User im Forum von reddit auf und konnten bereits vorher ansagen, was Xur im Inventar haben würde. Zwei von zwei Malen hatten sie damit schon Recht.
Auch für das dritte Mal stehen Vorhersagen an. Die sind diesmal aber nicht vom japanischen User Megaman, der hat sich zurückgezogen und bislang auch nur immer einen Teil des Inventars verraten und Hinweise gegeben. Die aktuellen Infos stammen von einem anderen User namens maimonguy. Der hatte das letzte Inventar von Xur richtig und verrät das komplette, vermeintliche Angebot von morgen.
Von Packet-Sniffing, müden Propheten und Xur-Doppelgängern
Die Methode, die dafür verwendet wird, läuft wohl auf ein relativ kompliziertes und aufwendiges Packet-Sniffing heraus. Allzuweit in die Zukunft kann man nicht sehen und es besteht eine philosophische Gefahr, wie man sie aus Science-Fiction-Filmen kennt: „Kann durch das Betrachten der Zukunft die Zukunft selbst geändert werden?“ Davor hat zumindest der japanische User Megaman Respekt, wobei es in der Realität nicht ganz so philosophisch, abstrakt, sondern ziemlich banal ist.
Denn Megaman glaubt: Bungie könnte den „normalen“ Xur, dessen Inventar man vorhersagen kann, durch „den anderen Xur“ ersetzen, wenn zu viele im Vorfeld um den Loot wissen. Der „andere Xur“ hat dann ein Inventar, das Bungie händisch ausgewählt hat. Deshalb sieht Megaman jetzt davon ab, weitere Vorhersagen auszusprechen.
Sein Kollege sieht das nicht ganz so eng und kündigt folgendes Inventar an:
Was soll Xur am 6.3. dabei haben? Was gibt es für Vorhersagen?
Xur soll morgen als Waffe das Scharfschützengewehr Eisbrecher für 17 seltsame Münzen verkaufen.
Für Titanen hat er angeblich den Helm des 14. Heiligen (106/114) dabei.
Für Jäger bietet er die Handschuhe „Ahamkaras Rückgrat“ (91/98) an.
Laut der Vorhersage gibt es zudem ein Brust-Engramm und schwere Munitions-Synthesen.
Selbstverständlich sind diese Daten unbestätigt. Da kam kein Bungie-Mitarbeiter und hat kopfschüttelnd zugegeben “Mist, Ihr habt uns schon wieder erwischt!” Wer definitiv wissen möchte, was Xur morgen verkauft, kann das morgen ab 10:00 Uhr erfahren, zum Beispiel in unserem mittlerweile fast schon ritualisiertem Xur-Artikel.
Funcom hat in 2014 im Vergleich zum Vorjahr drastisch Umsatzeinbußen zu verkraften. Grund sind die alternden MMOs und damit schwindende Einnahmen bei Titeln wie Age of Conan, The Secret World und Anarchy Online. Dabei soll sich The Secret World noch am besten halten. Der Hoffnungsträger Lego Minfigures Online scheint unter den Erwartungen zu bleiben.
Funcom ist seit Jahren in der Krise. Das letzte große Spiel, was man herausbrachte, war das Dark-Fantasy-MMO The Secret World. Das launchte man im Juli 2012 ausgerechnet zwischen Diablo 3 (Mai 2012) und Guild Wars 2 (August 2012). Seitdem möchte man auf kleinere Titel für mehrere Plattformen umsteigen und vor allem sparen, sparen, sparen. Aber das zeigt noch nicht so recht Wirkung.
Die anderen Live-Titel in Funcoms Stall „Anarchy Online“ (2001) und „Age of Conan“ (2008) haben ihre beste Zeit schon etwas länger hinter sich. Das Alter wird auch für die geringeren Einnahmen im Vergleich zu 2013 verantwortlich gemacht: Die Live-Spiele alterten, wie es heißt. Und der Trend wird sich, wie jeder von uns aus eigener Erfahrung weiß, fortsetzen: Man wird eben nicht jünger.
Wobei der Dezember 2014 gut gewesen sein soll – da gab es in den Games einige Events, man blieb daher im 4. Quartal über den Erwartungen und schrumpfte im Vergleich zum dritten nur relativ wenig.
Anarchy Online und Age of Conan machen noch Geld … aber wer weiß wie lange?
Eine Garantie dafür, diese alternden Spiele noch viel länger zu unterhalten, gibt man nicht. Man rechnet damit, dass ihre Einnahmen weiter sinken. Sagt aber im Finanzbericht zu, dass man sie unterhalten werde, solange sie positiv zur Gesamtbilanz des Unternehmens beitragen.
Auch wenn’s im Dezember 2014 bei den MMOs gut lief, fürs ganze Jahr sieht es düster aus. Hat man in 2013 noch 21,4 Millionen US-Dollar eingenommen, ist man in 2014 auf 12,6 Millionen runter.
Lego Minifgures Online wohl nicht der erhoffte Hit
Vom Hoffnungsträger Lego Minfigures Online scheint man sich auch mehr erwartet zu haben als jetzt herauskam. Die anfänglich gesetzten Ziele wird man in 2015 nicht so bald erreichen, wie es heißt, dafür brauche man länger. Ein Versuch, von Mikrotransaktionen auf eine Art Abo umzusteigen (Unlimited Membership), sei von Kindern und Eltern gut angenommen worden und das mache Hoffnung. Man arbeitet weiter am Spiel und will es im ersten Halbjahr 2015 auf neue Plattformen bringen.
Derweil arbeitet man weiter an der Umstrukturierung der Firma, trennte sich vom “Work for Hire”-Bereich und glaubt in 2015 die Früchte ernten zu können.
Bei Final Fantasy XIV will der Mastermind Naoki Yoshida am Wochenende weitere Details zur ersten Erweiterung „Heavensward“ verraten.
Der Producer von FF XIV: Naoki Yoshida, wir trafen ihn auf der Gamescom.
Wenn’s unter den Chefs von MMORPGs sowas wie eine Lichtgestalt gibt, dann ist das wohl Naoki Yoshida. Eei ihm laufen alle Fäden von Final Fantasy XIV zusammen. Er übernimmt die großen Präsentationen und auch die kleinen, hat die Ideen, ist engagiert, lebt und atmet sein Spiel. Während bei anderen Games „die hohen Tiere“ oft nur selten auftauchen und sonst eher im Hintergrund operieren, ist das bei Yoshida anders, alles Relevante zu FF XIV geht eigentlich über ihn.
Für den Samstagabend unserer Zeit kündigte man nun ein einstündiges Panel zu Final Fantasy XIV auf der GDC in San Francisco an. Man darf gespannt sein, welche frischen Details es zur ersten Erweiterung von FF XIV so gibt. Das, was man bisher weiß, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.
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Bungies MMO-Shooter Destiny wurde mehr als 1,1 Milliarden Stunden gespielt. Der einzelne zockt am Tag über 3 Stunden, die Erwartungen sind weit übertroffen.
Auf der GDC-Konferenz in San Francisco gab Bungie die aktuellen Zahlen seines Kolosses bekannt. Das übernahm John Hopson, der bei Bungie für User-Research zuständig ist, der den Entwicklern also sagt, was die Spieler wirklich wollen.
Junge, wenn du weiter so viel Destiny spielst, werden all deine Augen quadratisch!
Zahlen sind gigantisch
Über 17 Millionen registrierte Spieler hat man mittlerweile, 200 Milliarden Aliens mussten dran glauben und 1,1 Milliarden Stunden verbrachten die Zocker in der Welt von Destiny.
Besonders beeindruckt ist man von der Zahl „3 Stunden“, so viel Spielzeit verbringt der durchschnittliche Destiny-Spieler täglich mit dem Game. Mit dieser Zahl so, so Hopson, habe man überhaupt nicht gerechnet. Von 39 Minuten am Tag war man bei Bungie ausgegangen.
Der durchschnittliche Spieler hat Destiny 77 Stunden lang gespielt und dabei 200 Aktivitäten erledigt.
Wie bei der Messe GDC bekannt wurde, soll das Space-MMO Elite: Dangerous im Sommer für die Konsole XBox One erscheinen.
Bei der Messe GDC, die in diesen Tagen in San Francisco stattfindet, bleiben die Entwickler meist unter sich. Einige technische Innovationen stellte man einander vor – das interessierte dann auch die Medien, sonst hält man Vorträge darüber, wie man selbst mit den neuen sozialen Medien umgeht, wie man eine Community pflegt und natürlich viel Techno-Speak. Es passiert dort viel Neues, aber über weniges wird wirklich berichtet. Eine heiß ersehnte Präsentation von The Division fand zwar wohl statt, blieb aber sehr zum Ärger der Fans komplett unter Verschluss.
Ausnahmen gibt es aber und dann sind sie umso schöner: Elite: Dangerous, das Space-MMO, soll noch in diesem Jahr, im Sommer, auf die XBox One kommen. Wie der Chef von Elite, Dave Braben, sagt, soll es das „komplette authentische Elite-Erlebnis“ auf der Xbox geben. Es werde nicht „heruntergedummt.“ Braben verspricht, dass der Port die Weiter-Entwicklung der PC-Version nicht verlangsamen werde. Die erschien im Dezember.
Hier ist der Trailer:
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Das Military-MMO Armored Warfare lässt sich nicht lumpen und stellt seine „tieferen“ Spielsysteme in einem fast halbstündigen Video vor. Hier geht es vor allem um den Fortschritt, den ein Spieler erzielen kann, wenn er Armored Warfare über einen längeren Zeitraum hinweg treu bleibt.
Das US-Studio Obsidian hat sich seine Meriten mit RPGs wie Fallout: New Vegas, Neverwinter Nights 2 oder South Park: The Stick of Truth verdient. Als man von my.com den Auftrag erhielt, etwas zu basteln, was wie World of Tanks, aber doch nicht ganz so ist, entschloss man sich wohl dazu, vor allem am „Progression“-System anzusetzen. Damit regeln Computerspiele, in welcher Form sich das Spielen für den Zocker „lohnt“, bei Armored Warfare also, wie er an stärkere Panzer kommt, bessere Waffen erhält, sich eine fähige Crew zusammenstellt.
Alles über dieses Progression-System, mit dem Armored Warfare gegenüber World of Tanks punkten möchte, gibt es jetzt in diesem 27-Minuten-Video.
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Beim anstehenden Arena-Shooter von Blizzard, Overwatch, sind Hinweise auf einen weiteren Helden aufgetaucht, der wohl bei der PAX East in Boston vorstellig wird.
Es wär wahrscheinlich deutlich aufregender, wenn Overwatch schon erschienen wäre und wir das alle wie irre zocken würden, aber auch so gibt es Hinweise darauf, dass man bei Blizzard das Roster an spielbaren Figuren auffüllt. Morgen steht die PAX East in Boston an, hier will man Infos zu HotS, Hearthstone und eben auch Overwatch liefern – und für den neuen Shooter wohl zwei frische Helden vorstellen. Der erste scheint ein russischer Gewichtheber zu sein (denn … warum nicht?), der zweite könnte ein Cowboy werden, der in seiner normalen Identität über seine Geheimidentität als Selbstjustizler schreibt.
Das geht zumindest aus diesem Tweet hervor, der einen Zeitungsartikel zeigt. Hier schreibt der fiktive Kolumnist „Joel Morricone“ über einen seltsam anachronistischen Cowboy, der in einer „Post-Overwatch“-Welt (die Helden sind weg), das Recht in die eigene Hand nimmt. Wie 2p.com berichtet, habe Blizzard einen „Joel“-Cowboy-Charakter mal vorgestellt. Tja, wenn das mal nicht den inneren Sherlock weckt.
Ein Insider-Einblick gewährt Einblicke in die frühen Tage des MMO-Shooters Destiny. Bei der Messe GDC hat nun der Bungie-Mitarbeiter John Hopson die Geschichte der Loot-Cave erklärt. Man schloss sie, da sich die User darüber beschwerten.
Die Loot-Cave, die Schatzhöhle, ist ein heikles Thema. Als sie damals geschlossen wurde, entstand bei Spielern der Eindruck: „Bungie will, dass wir Destiny so zocken, wie sie das wollen und nicht so, wie wir möchten!“ Aus Bungies Sicht kam man mit der Schließung nur dem Willen der Spieler nach.
Loot-Cave war Ablenkung und Zankapfel
John Hopson ist bei Bungie für „User Research“ zuständig. Das heißt er wertet die Daten aus und sagt den Entwicklern dann, wie das Spiel genutzt wird. Und das wurde es in der Frühphase nach dem Launch wie geplant.
Die Spieler gingen einer Vielzahl von Aktivitäten nach, alles war gut. Doch dann fingen sie an, stundenlang in eine Höhle zu ballern! Und damit begann der Ärger. Die Spieler meldeten einander wegen „Cheaten“, weil sie die sogenannte Loot-Cave nutzten.
Einige ärgerte dieses Verhalten sogar so sehr, dass sie sich in die Höhle stellten, um den Spawn zu blockieren. Dieser Spieler wurde dann wieder von anderen gemeldet, die die Loot-Cave nutzen wollten. Es war ein Schlamassel. Die Meldungen erreichten bei Bungie Höchstwerte.Man musste die Höhle schließen.
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Die Loot-Cave lohnte sich mathematisch einfach nicht, aber Spieler sind keine Mathematiker
Bungie wusste schon vor dem Release um diese Loot-Cave. Man hatte das ausgerechnet und kam zum Entschluss, dass die Loot-Cave sich einfach nicht lohnte, da es hier weniger Drops gab, als wenn man den anderen Aktivitäten im Spiel nachgegangen wäre. Doch die Spieler rechneten das nicht aus.
Auf sie wirkte die Loot-Cave wie eine große „Ablenkung“, die sie von den anderen Aktivitäten wegzog.
Metall-Detektoren und Random-Drops
Hopson erzählt noch einige weitere Anekdoten aus der Frühphase von Destiny:
So habe man vorm Release, um ein Leak von Destiny zu verhindern, Metall-Detektoren aufgestellt, Handys einkassiert und niemanden das Spiel alleine spielen lassen. Das war im Nachhinein wohl übertrieben.
Bei Bungie dachte man, dass zufälliger Loot und Engramme eine Nebenrolle spielen würden. Man glaubte, die Spieler würden nach einer Weile einfach bessere Ausrüstung kaufen und dass die zufällige Belohnungen nur als Bonus wahrgenommen wurden. Nach dem Launch war es aber genau andersrum, das zufällige Beute-System rückte in der Vordergrund, und das änderte die Wahrnehmung des Spiels.
Als schwierigste Missionen für Spieler stellten sich Situationen wie in “Die Kammer der Nacht” heraus. Dort werden Spieler in einem Raum eingeschlossen und müssen Wellen von Gegnern bezwingen. Das ist ein Skill-Check, weil es keinen Speicherpunkt zwischen den Wellen gibt, die die Hüter bezwingen müssen und sie können sich auch nicht weiter zurückziehen: “Entweder man ist gut genug, um zu überleben, oder nicht.”
Während Bungie-Präsentation fragen Leute aus dem Publikum nach Loot
Einer aus der Menge stand dann auf, um sich bei Hopson zu beschweren, dass er nach 700 Stunden noch keine Gjallarhorn hätte. Hopson antwortete, einer müsse eben Pech haben.
Ein anderer aus dem Publikum beschwerte sich, dass Xur immer die „Kein Land Außerhalb“ verkaufte. darauf habe er keinen Einfluss, war Hopsons Antwort.
Tja, was wäre ein Gespräch über Destiny, ohne dass sich wer über den Loot oder Xur beschwert.
Ein vermeintlicher Mitarbeiter von Turbine plaudert in einem Forum nun Internas aus seiner Arbeit am MMO Herr der Ringe Online aus.
Das ist wahrscheinlich der Traum vieler Spieler: Einmal Mäuschen sein und hören, was hinter den Kulissen im Lieblings-MMO „wirklich“ los ist, was da in den geheiligten Hallen vor sich geht. Normalerweise erfährt man das nie. Es ist selten, dass mal wer wie etwa Marc Jacobs nach dem Ende von Warhammer Online Klartext spricht.
Bei der Geschichte um Herr der Ringe Online jetzt gibt es keinen Beweis dafür, dass wirklich alles so gelaufen ist, wie es ein Forennutzer namens „Aylwen“ erzählt. Doch das, was er sagt, hat Hand und Fuß und er postet zahlreiche Bilder aus einem ehemaligen Leben als QA-Mitarbeiter bei Turbine, als solcher war er für die Qualitätssicherung zuständig.
Deal mit Warner Brothers war Pakt mit dem Teufel
Die wichtigsten Aussagen, die Aylwen liefert, drehen sich um den Deal mit Warner Brothers, der HdRO auf den Free2Play-Weg schickte. Das mochte man im Team überhaupt nicht. Es sei ein „Pakt mit dem Teufel“ gewesen. Allerdings war der bitternötig, da Herr der Ringe Online, obwohl es nach außen so erfolgreich schien, als Bezahl-MMO erheblich kriselte. Bis auf 85.000 Abonnenten in den USA sei man im März 2010 abgesackt, bevor man das Modell wechselte, heißt es.
LOTRO was certainly ailing when they made the call to go f2p. We all assumed it would happen eventually but not so soon. In March or thereabouts in ’10 an email went out from Crowley stating that LOTRO’s US subs were down to around 85k (the only time specific sub numbers were ever mentioned even in-house while I was there) and could we maybe ask our friends to try the game? But nobody wanted the f2p thing. It basically said, yeah our game sucks so bad we won’t even ask you to pay for it. We knew our community was the best thing we had going for us and knew we were going to substantially lose that when the f2p floodgates were thrown open.
Danach habe man bei Turbine gespart, wo es nur geht, und dadurch viele Talente verloren. Später verzettelte man sich bei Turbine: Versuchte sich an einem Harry Potter MMO, das man WB schmackhaft machen wollte (die halten die Rechte) und entwickelte HdRO kurzzeitig für die Konsolen. Beides wurde nichts und kostete Arbeitskraft und viele Millionen.
Turbine’s biggest asset was its crazy bold ambition: we had less than 200 people in reconverted warehouse space behind a car dealership putting out 3 MMOs when ZOS, where I worked for a year, could barely put out one with far more money and resources. But it was also its biggest downfall. We tried to do too much with too little, attempting the LOTRO console game, building a proprietary downloader (Propel), mock ups of a Harry Potter MMO to woo WB…all of which soaked up bodies and millions and came to nothing.
Später verursachte „Infinite Crisis“ dann, der Versuch in den MOBA-Markt einzusteigen, weitere hohe Kosten und versetzte, zumindest aus Aylwens Sicht, Turbine den Todesstoß, weil das wahnsinnig teuer zu entwickeln und der MOBA-Markt schon verteilt war. Zudem setzte man auf eine Kampagne bei Twitch, die auch nix wurde. Das will Aylwen von einem Kollegen erfahren haben, er selbst arbeitete dann schon nicht mehr bei Turbine:
So, infinite crisis was costing 4mil a month to make. And they dumped all their marketing budget into a ‘twitch’ campaign….which is a new sorta web thing where you can watch people play games…..and unless you are Korean and playing starcraft, no one gives two fucks about. It resulted in Infinite Crisis peak concurrency being….less than 1,000 people. Hell most people had no inkling the thing even came out.
In einer Reihe von Forenposts wäscht Aylwen auch schmutzige Wäsche. So ist er vor allem mit dem „Management“ und den „Content-Designern“ unzufrieden, während er andere Arbeitskollegen lobt. Aylwens Steckenpferd waren übrigens die Ettenhöhen, das spezielle PvP von Herr der Ringe Online. Das hätte aber, sogar zur Spitzenzeit, maximal nur 7% der Spieler interessiert, und es fiel schwer zu rechtfertigen, dafür weitere Ressourcen aufzuwenden. Einen Grund, warum jetzt keine neuen PvE-Inhalte wie Raids mehr kommen, nennt er auch und der hat nichts mit dem Spielerwillen zu tun, sondern einfach damit, dass man nicht mehr genug Ressourcen habe, um das noch zu stemmen.
Then there’s the old (to use the Aussie expression) baffle with bullshit strategy: rather than just admit, ‘we simply don’t have the resources to make new raids/revamp pvmp/etc’, they hold up metrics data and say, ‘well noboby raids anyway, so it isn’t a priority…we’re just reacting to player trends!’
Blizzard als Schrecken der MMO-Szene
Laut dem Insider glaubte einige bei Turbine zudem, dass Blizzard es ein wenig auf sie abgesehen hätte. So seien die großen WoW-Patches immer gleichzeitig zu Updates bei HdRO gekommen und intern vermutete man einen Maulwurf.
Something not widely recognized about Blizzard outside the industry is their ferociously competitive nature. No competitor is too seemingly small to be ignored. We ourselves found that constantly WoW would schedule their periodic updates to coincide with our own. This occurred with such regularity that it was absolutely believed within the company that we had a leak passing along information. One might dismiss this as being rather akin to self-flattery on our parts but Blizzard’s crush all comers philosophy was generally accepted fact in my experience.
Und über The Elder Scrolls Online sagt er auch noch was
Zwischenzeitlich, erzählt Aylwen, hatte er auch für Zenimax an ESO gearbeitet. Das sei ursprünglich für den Frühling 2012 vorgesehen gewesen. Aber da habe man noch nicht mal ansatzweise was gehabt.
Das komme davon, wenn die Hälfte denkt, sie arbeite an einem Singleplayer-Spieler, und die andere glaubt, man mache das nächste WoW, wie er sagt.
Mein MMO meint: Die Aussagen sehen plausibel aus, die Fotos unterstützen die Glaubwürdigkeit. Es ist aber, auch wenn er der ist, der er zu sein vorgibt, natürlich eine Einzel-Meinung und muss nicht unbedingt dem dünnen Konzept entsprechen, das wir „Wahrheit“ nennen. Also bitte die Aussagen mit Vorsicht genießen.
Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ging heute nach langem Warten das Update 6 live. Das feiert man bei Zenimax mit einem eigenen Trailer.
Was hat Tamriel bislang gefehlt? Offenbar Mord, Raub, ein neues Tutorial und ein besseres Progress-System nach Stufe 50. Denn das alles und noch vieles mehr kommt mit Update 6. Das ist so groß, dass es einen eigenen Trailer verdient, der in einem Orbit um das Update herumschwebt.
Wir bei mein MMO haben zumindesten einen guten Teil des Stoffes, der heute online kam, seit ungefähr letztem Sommer begleitet und vorgestellt, deshalb ist es mal angenehm, Bilder sprechen zu lassen. Hier ist also der Trailer von Zenimax zum so wichtigen Update in TESO.
So geht es bei The Elder Scrolls Online nun weiter
Bei Destiny hat ein Spieler jetzt herausgefunden, wie er nur noch schwere Munition erhält. Dafür benötigt es allerdings allerhand komplizierte Vorbereitung.
Es ist eigentlich ganz logisch, was der Reddit-User izzray erklärt: Wenn man Gegner tötet, droppt in Destiny Munition. Denn das Spiel muss einem irgendwas geben. Welche Munition droppt, wird dann verschieden gewichtet ausgerollt. Der Spieler möchte gerne „schwere Munition“, denn die hat am meisten Wirkung. Doch das ist die seltenste.
Wie wird alles lila?
Die Frage also: Wie kann man es ausschließen, dass man Munition für die Primärwaffe und die Spezialwaffe bekommt, so würde ja nur schwere Munition übrig bleiben?
Schritt 1 ist einfach: Man benötigt das exotische Scharfschützengewehr „Eisbrecher“, dann gibt es, laut dem User, keine Spezialmunition mehr. Wobei dem bereits scharf widersprochen wird.
Wie krieg ich nur die Primärwaffe in Destiny weg?
Das zweite Problem ist deutlich schwerer, denn das Spiel tut alles, um zu verhindern, dass der Hüter ohne Primärwaffe dasteht. Hier sind tausend kleine Tricks aktiv, damit die „normalen“ Ideen nicht funktionieren. Man muss etwa das Einstiegsgewehr nehmen, sonst geht es nicht weiter, und ab dann hat man immer etwas in den Pfoten und kann nie völlig waffenlos dastehen.
Doch der reddit-User hat jetzt einen Weg gefunden: Das legendäre Automatikgewehr „Eidolon Verbündeter“ verwandelt sich bekannt in die exotische Waffe Necrochasm. Da es nicht möglich ist, zwei exotische Waffen gleichzeitig zu tragen (Und man hat ja die Eisbrecher an), legt der Spieler nun tatsächlich die aus der Eidolon entstehende „Necrochasm“ ins Inventar. Man “legt die Waffe zwangsweise ab”, nun versucht Destiny einem eine andere Waffe aus dem Inventar in die Hand zu drücken. Wenn man jetzt 9 andere exotische Primärwäffen dabei hat, läuft man ohne Primärwaffe, aber mit dem Eisbrecher und einer schweren Waffe der Wahl herum. Dann hat man das Ziel, das man wollte erreicht: Es kann jetzt nur noch schwere Munition droppen, schreibt izzray.
Der luxuriöseste Glitch aller Zeiten?
Das heißt: Es droppt schwere Munition wie verrückt und man kann mit einem Raketenwerfer oder Maschinengewehr Amok laufen. Das Ganze funktioniert als Titan, schreibt der User, noch besser, denn da kann man zusätzlich Ruinenflügel tragen. Er sagt, mit unendlich viel schwerer Munition wären Roch-Strikes in 4 Minuten möglich.
Das ist wohl wirklich der „luxuriöseste Glitch“ aller Zeiten, weil man dafür nicht nur 9 exotische Primärwaffen und den Eisbrecher, sondern auch noch eine voll aufgewertete Eidolon Ally und die Krux von Crota braucht, aber offenbar sind die Resultate es wirklich wert.
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Der User ist sich übrigens nicht ganz sicher, ob wirklich 9 exotische Primärwaffen für den Trick nötig sind oder ob es auch mit blauen Engrammen geht, dann wäre das ganze deutlich leichter hinzubekommen. Er hat sich nicht getraut, das auszuprobieren. Verständlich irgendwie. Unter dem Guide wird bereits fleißig über die “Eisbrecher” diskutiert, hier heißt es, es würde zwar weiter grüne Munition, also Spezialmunition, droppen, die könne man nur nicht aufheben. Nichtsdestotrotz scheint das Video der Methode Recht zu geben.
Eigentlich wollte ich heute einfach nur liegen bleiben, schlafen und diese äußerst nervige Grippe auskurieren. Weil mein Chef allerdings ein absoluter Dämonenhasser ist, hat er mich mit dem glorreichen Satz “Kein Artikel, keine Kekse” dann doch aus dem Bett gezerrt. Hier sitze ich nun also und könnte einen ganzen Mecker-Mittwoch der Herrlichkeit von Grippewellen widmen.
Ach, was soll es, Cortyn! Denke an etwas Schönes. Etwas, das Spaß macht. Wie wäre es mit Luftballons und toller Musik? Also quasi einem Jahrmarkt …
Und monatlich grüßt der Dunkelmond
Ja, ja. Ich weiß, ich weiß. Der Dunkelmondjahrmarkt in World of Warcraft hat bereits vor einigen Monaten meinen Zorn zu spüren bekommen. Damals ging es um feurige Kreise, heute um gleich zwei Probleme.
Ich hatte insgeheim gehofft, dass sie aus dem Startschlamassel der “Firebird’s Challenge” gelernt hatten, wo man nur durch das Benutzen eines Bugs oder das Ausnutzen anderer Mitspieler den begehrten Spielzeugerfolg bekommen konnte. Leider ist das nicht der Fall. Mit dem aktuellen Patch hat man für das Minispiel “Tonk Commander” einen neuen Erfolg eingeführt, der sich nur sehr, sehr schwer alleine bewältigen lässt.
Anstatt der üblichen 30 Ziele muss man nämlich 45 treffen – dies bedeutet, dass man knapp 1,5 Sekunden Zeit pro Ziel hat. Der Knackpunkt an der Sache: Man kann die Ziele anderer Spieler treffen. Diese sind zwar unsichtbar, aber der eigene Panzer visiert sie automatisch an, sobald man ihnen zu nahe kommt. Danke, Blizzard! Endlich wieder darauf warten, ein paar Leuten den Tag zu verderben, um selber an mein Spielzeug zu kommen!
Content strecken anstatt nachzuliefern
Das neue Rennen auf dem Jahrmarkt macht durchaus Spaß – die ersten drei Runden. Es fühlt sich ein bisschen an wie Mario Kart. Nur ohne Gegner. Und ohne Items. Nachdem man sich mit geschätzten 300 Versuchen endlich das begehrte Achievement gesichert hat (Ja, ich sammel die Dinger!), blättert man freudestrahlend durch den großen Erfolgskatalog und sieht: Es gibt noch drei weitere Erfolge für das Rennen.
Um diese zu erlangen, müsste man aber andere Reittiere benutzen, als momentan angeboten werden. Aber keine Sorge! Blizzard hat in einem Forenbeitrag natürlich sofort klargestellt: Jeden Monat gibt es nun ein anderes Reittier für die Rennstrecke. Langsam, aber sehr sicher macht mich das wütend.
Ich kann halbwegs nachvollziehen, dass man Quests und Raidinhalte über mehrere Monate strecken will – aber jetzt auch noch Erfolge? Als Nächstes wollen sie vermutlich noch eine einzelne Questreihe über mehrere Patches hinweg einführen, die dann einen einzigen Gegenstand als Belohnungen gewährt – Moment mal…
Und mit diesen Worten bin ich wieder im Bett. Weckt mich, wenn der Jahrmarkt wieder da ist. Meine Sammelsucht wird mich ohnehin dazu zwingen, auch das wieder zu akzeptieren.
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Der Team-Shooter Evolve bekommt als einen der ersten kostenlosen Zusätze den sogenannten „Observer-Modus.“ Der soll vor allem das Streamen von Evolve erleichtern.
Zocken macht Spaß, aber Zuschauen ist auch nicht schlecht. Das weiß man spätestens seit League of Legends. Da genießen es viele vorm Monitor zu sitzen, Chips zu mampfen und sich mit vollem Mund darüber aufzuregen, dass der AD-Carry wegen einem minimalen Mouse-Slip den Last-Hit verpasst hat, während sie selbst motorische Schwierigkeiten haben, Chips unfallfrei aus der Tüte in ihren Mund zu befördern. Das Zuschauen passiert bei League of Legends zum Teil im Spiel selbst, zum Teil aber auch über die populäre Plattform Twitch. Da nehmen Shout-Caster die Rolle von “Kommentatoren” ein. Genau diese Twitch-Erfahrung, sich von einem hysterisch brüllenden Fremden erklären zu lassen, was man da eigentlich genau schaut, will man mit einem kostenlosen Update bei Evolve verbessern.
Und Daisy kann man in Evolve auch noch zugucken
Der „Observer-Modus“ soll Teil von Turtle Rock’s Evolve werden, das kündigte man per Presse-Mitteilung an. Ein sechster Nutzer kann so in einem vollen Spiel die Rolle eines Kiebitz übernehmen, kann jede der fünf Perspektiven einnehmen (und sogar die von Maggies Hundeviech Daisy) und es gibt einen zusätzlichen Screen mit Infos, damit Zuschauer dem Geschehen leichter folgen können. Das Interface hat man entsprechend bearbeitet. Es gibt sogar eine Statistik, die so tut, als würde sie wissenschaftlich die Überlebenschancen von Jägern und Monstern ausrechnen … Mister Data-Style!
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Der Modus ist also vor allem für Shoutcaster gedacht, die eine spannende Partie zwischen Monster und 4 Jägern mittels Stream übertragen und kommentieren wollen, ohne selbst mitzuspielen. Sozusagen für die Marcel Reifs von Evole. Ein weiterer Schritt in Richtung eSport oder zumindest Twitch-Liebling.
Einen genauen Termin, wann der Observer-Modus kommen soll, gibt es nicht. Man kann vielleicht davon ausgehen, dass der Observer-Modus mit dem angekündigten Balance-Patch kommt.
Begeisterte Minecraft-Architekten haben nun einen Raid in Destiny, den „Dunkelheit Lauert“-Schlachtzug Crotas Ende, nachgestellt. Dabei haben sie sogar die Cheese-Spots mitgebaut.
Ein Video des Kanals „Rooster Teeth“ nimmt die Betrachter in der Reihe “Megacraft” mit auf eine virtuelle Tour durch die Crib von Orxy‘ Sohn, Crota: Der Raid ist mit viel Liebe zum Detail nachgebaut. Und man hat, heißt es, sogar an die Exploits und Cheese-Spots gedacht, um sich so die schweren Stellen zu ersparen. Ein Hobby, das Destiny-Spieler bis zum Exzess pflegen.
Die beiden Kommentatoren haben selbst Destiny gespielt und den Raid erkundet und haben nun hörbar Spaß daran, durch diese Pixelwelt zu laufen. Die fängt kreativ und clever die Ästhetik vom Raid und den Look von Destiny ein.
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Für diesen Balance-Patch gibt es noch immer kein Datum, aber es sieht so aus, als ließe er nicht mehr lange auf sich warten. Im Evolve Forum spricht Co-Founder Phil Robb davon, dass man die letzte Politur erledigt:
We’re currently putting the final touches on the next patch. More details coming soon, can’t give any specifics yet.
Ein anderer Co-Founder von Turtle Rocks, Chris Ashton, spricht davon, dass der Patch gerade in der Test-Phase sei. Da könne man schlecht abschätzen, wann er da raus käme. Manchmal gehe es sehr schnell, manchmal wandere ein Patch aus dieser Phase noch mal zurück und dann müsse nachgearbeitet werden:
Patch is in testing. Gotta run it through the wringer. Sometimes things get through testing really fast, sometimes they keep getting kicked back because additional problems are discovered so I don’t have an ETA. Just wanted to confirm it’s in the works!
Bei ArcheAge kommen mit dem nächsten Patch am Mittwoch, dem 10. März, neue Obsidianwaffen ins Spiel.
Das Sandpark-MMO ArcheAge bringt höchstwahrscheinlich am 10. März den neuen Patch „Ayanads Geheimnisse“ auf die Live-Server. Ein wichtiger Bestandteil des Updates sollen Obsidianwaffen sein und hier vor allem der Prozess, diese „aufzuwerten.“
In einem Feature auf der ArcheAge-Webseite beschäftigt sich der neue Producer des Games Merv Lee Kwai damit. Eine Reihe von Quests werde die Spieler durch den Herstellungsprozess ihrer ersten Obsidianwaffe führen. Zuerst brauche man die geborgene Version einer glorreichen Waffe und Materialien von den Kreaturen Aurorias. Daraus stellt man eine Obsidianwaffe der ersten Stufe her, die sich sofort mit dem Spieler verbindet.
Diese Waffe kann dann fünfmal aufgewertet werden. Das Ziel liege in der sechsten und ultimativen Stufe, den Weg dahin beschreibt Trion Worlds so:
– Die Komponenten, die zur Erstellung und Aufwertung von Obsidianwaffen benötigt werden, können bei Lv51+ Kreaturen in den Sonnengold-Feldern, Exeloch und der Diamantenküste aufgefunden werden. – Es ist des Weiteren bekannt, dass die Bewohner der Ayanad-Bibliothek Materialien mit sich führen, die für die ersten Aufwertungen benutzt werden können. – Die Komponenten, die zur ultimativen Aufwertung einer Obsidianwaffe benötigt werden, können bei äußerst schwierigen Bibliotheksbossen und berüchtigten Kreaturen in ganz Erenor aufgefunden werden. – Bei jeder Aufwertungsstufe wird außerdem eine geborgene Waffe benötigt.
Eine solche Waffe zu besitzen, heißt es weiter, stehe am Ende einer langen und beschwerlichen Reise, die nur die Verbissensten zu Ende führen würden.
Der neutrale Panda „Doubleagent“ hat im MMORPG World of Warcraft die Stufe 100 erreicht und das auf die pazifistische Art, die das Spiel ermöglicht: über Kräuterpflücken.
Als er 90 wurde, gab es sogar große Artikel auf den Online-Seiten der Mainstream-Medien: „World of Peacecraft“ hieß es da. Es wurde irgendwie als ein Akt der Rebellion beschrieben. Jemand verweigere sich einfach den vorgezeichneten Wege, schlachte keine Monster ab, sondern pflücke ganz friedfertig Blumen und arbeite sich so langsam voran. Quasi der Ghandi unter den WoW-Spielern.
Für die meisten WoW-Spieler selbst ist es einfach eine irre Kuriosität, weil sie abschätzen können, welcher Zeitaufwand dahinterstecken muss, so zu spielen. Und man fragt sich: Kann das denn Spaß machen? Ist das die bisschen Aufmerksamkeit wirklich wert.
Nun ist er Stufe 100 geworden, hat Draenor nicht gesehen, ist auf seinem Panda-Startinselchen geblieben und hat weiter fleißig Kräuter gepflückt.
— DoubleagentMannoroth (@NeutralAgent) 4. März 2015
Die Rede ist von Doubleagent, dem wohl verrücktesten WoW-Spieler. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, die jeweilige Höchststufe zu erreichen, ohne als neutral startender Panda eine Fraktion zu wählen. Dadurch bleibt er auf der Pandaren-Startinsel gefangen und kann nur winzige Dosen EXP sammeln, indem er Kräuter pflückt. Während für einen „normalen“ Spieler der Weg von 90 bis auf Stufe 100 ein paar Tage mit gepflegtem Spielen dauert, musste sich Doubleage vom November bis jetzt täglich mehrere Stunden abplagen, um die Stufe 100 zu erreichen. Seine Fortschritte dokumentierte er auf seinem Twitter-Kanal. Stufe 99 erreichte er etwa am 23. Februar, 98. am 11.
— DoubleagentMannoroth (@NeutralAgent) 4. März 2015
Es ist dann schon ironisch, dass mit dem Patch 6.1. vor wenigen Tagen ein Vorteil für ihn eingeführt wurde So konnte er auf dem letzten Stück des Weges die Erbstück-Rüstung tragen, die erhöht erhaltene Erfahrung und es gibt sie nun direkt aus dem Tab und nicht wie früher aus dem Briefkasten. Da kam er früher nie ran: Auf der Startinsel gibt’s keinen Briefkasten.
Allerdings ist es wohl so, dass er diesmal nicht nur “gekräutert” hat, wie von 85 auf 90, sondern dass er auch über einen Trick EXP von Haustierkämpfen abgesahnt hat. Zumindest wird das in den einschlägigen Foren gerade heftig diskutiert. Ein Statement des Spielers steht noch auch. Nun ja, beeindruckende Leistung ist es dennoch und den Titel “erster Fraktionsloser auf 100” kann ihm auch keiner streitig. Selbst Mitarbeiter von Blizzard gratulieren.
Bei Destiny hat eine Gruppe der Klasse „Titan“ nun eine besonders ungewöhnliche Methode gefunden, sich durch einen Teil des Raids „Crotas Ende“ zu schlagen.
So langsam kommen wir in den Bereich: „Und ich dachte, ich hätte schon alles an Destiny-Videos gesehen“, aber Nein, es gibt weiter wir kreative Ideen, die auch erfahrene Spieler verblüffen und ihnen vielleicht ein Schmunzeln entlocken dürfte.
Titanen sind, wie man mittlerweile weiß, ein ganz besonderes Völkchen. Doch normalerweise sind es die Punch-Bros, die für spektakuläre und ziemlich seltsame Aktionen bekannt sind. In diesem Video kam eine Bande Bubble-Bros, die sonst immer brav unterstützen, auf die Idee, man könnte doch mal unter sich bleiben und die Thrall-Passage in Crotas Ende mal im Entenmarsch durchqueren, während man gleichzeitig einen Tunnel aus Bubblen legt.
Daher legte man sich selbst die Regel auf: Wir bewegen uns in der Gruppe nur innerhalb von Titanenblasen weiter … eine ziemlich interessante Idee mit einem noch interessanteren Resultat. Alle 6 Titanen hatten übrigens den Helm des 14. Heiligen an.
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