Beim SF-MMO WildStar bringen die neuen Verträge Leben auf den Nexus, wenn es gegen Welt-Bosse geht, kann das schon mal zu viel sein.
Die „Welt-Bosse“ in WildStar waren in der Progression-Phase am Anfang wichtig, als man sie umlegen musste, um sich Zugang zu den Raids zu verschaffen. Danach flaute der Hype um sie ein wenig ab. Jetzt erleben sie einen Aufwind. Denn sie können zum Ziel der neuen „Contracts“ werden. So eine Art wechselnde “Instant-Quest.”
Wie aus einem Gespräch zweier Fans bei reddit hervorgeht, ist diese Aktivität wohl extrem beliebt. Und wenn die Welt-Bosse Ziel eines Contracts sind, kommt es zu solch großen Spieleransammlungen, dass darunter schon mal der Server leidet und das große Laggen beginnt.
Bei Fans von WildStar dürfte dieses Video zwiespältige Gefühle auslösen. Einerseits toll, dass so viele WIldStar-Spieler gleichzeitig an einem Ort sind. Andererseits: Schon echt laggy.
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Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online könnte Schnäppchenjägern eine böse Überraschung bevorstehen. Morgen am Dienstag, dem 26.5., werden illegal erworbene Codes deaktiviert.
Würden Sie von diesem Morag Tong einen CD-Code kaufen?
„Geiz ist geil und wenn man für ein MMO schon zahlen muss, dann doch aber so wenig wie möglich“, das ist eine verbreitete Einstellung unter Gamern heute. Da freut man sich schon diebisch drüber, dass man statt den knapp 40 oder 60 Euro, die ein Game bei Amazon oder sonstwo offiziell schon mal kostet, nur einen Bruchteil davon bezahlt. Auch wenn die Quellen, aus denen man die Codes bekommt, nicht immer ganz koscher wirken: „Na ja, ist nicht mein Problem, was soll da schon passieren?“
Morgen könnte für einige Schnäppchenjäger der Ernstfall eintreten: Mit betrügerischen Codes bei The Elder Scrolls Online erstellte Acounts werden dann einfach deaktiviert. Wie Zenimax mitteilt, seien in letzter Zeit vermehrt illegal erworbene Codes eingelöst worden. Ab dem 26.5. werden diese Accounts gesperrt, die Spieler erhalten eine Mitteilung, wie sie mit einem dann gültigen Spiel weiter TESO zocken können.
Zenimax schreibt:
Bestimmte Unternehmen schlagen Profit daraus, dass sie mit gestohlenen Kreditkarten und betrügerisch erlangten Kreditkarteninformationen digitale Käufe von seriösen Händlern tätigen und diese gestohlenen Waren dann weiterverkaufen. Diese Unternehmen bieten ihre digitalen Waren häufig zu Minimalpreisen an. Kunden dieser Unternehmen setzen sich dem erhörten Risiko aus, ihre persönlichen Daten ungewollt an Dritte weiterzugeben.
Extreme Preisunterschiede zu denen auf unserer offiziellen Webseite können ein Hinweis darauf sein, dass der angebotene digitale Code auf betrügerische Weise erlangt wurde.
Man empfiehlt den Kauf entweder über ihre Webseite oder über eine Liste von empfohlenen Händlern, die findet Ihr in dieser Quelle. Und bevor Ihr danach sucht: Nein, die bekannten “Game-Code-only”-Seiten mit den Niedrigpreisen finden sich nicht auf dieser Liste.
Bleibt die etwas indiskrete Frage: Wo habt Ihr eigentlich Eure Codes her und traut Ihr Eurem Händler?
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Beim MMO-Shooter Destiny zeigt ein Video aus dem neuen Trials of Osiris das wohl spektakulärste Comeback aller Zeiten.
Wäre Destiny ein Actionfilm, dann hätten die Hüter an dieser Stelle wohl jeder einen der typischen „Action-Film“-Sprüche mit einer Beleidigung am Ende gebracht. So „Yippieh-Yay-Yeah, Schweinebacke“-mäßig oder “Suprise und dann ein schlimmes Wort, das man nicht sagt.”
Im neuen Trials of Osiris ist der Kampf erst dann zu Ende, wenn er zu Ende ist. Und das ist nicht, wenn der „Du hast gewonnen“-Bildschirm erscheint, sondern 3 Sekunden danach. Denn in diesem Zeitfenster können noch Bösartigkeiten passieren.
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Was sieht man da im Video? Zwei Sonnensänger-Warlocks und ein Titan geben praktisch auf, lassen sich von den Gegnern umnieten, die kommen zum Triumphieren näher, sehen schon den „Gewonnen“-Bildschirm, wähnen sich bereits auf der Sonnenseite, auf dem Merkur, lassen die Aufmerksamkeit fallen. Da stehen die Warlocks dank ihrer Super wieder auf, beleben den Titan wieder, nutzen den Überraschungseffekt und gewinnen das Ding noch.
Klassischer Fall von “zu früh gefreut”, “wer früher stirbt, ist gar nicht länger tot” und “Das Destiny-Match ist erst dann zu Ende, wenn die dicke Frauen gesungen und der Warlock keine Super mehr hat.”
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Das koreanische Wuxia-MMO Blade & Soul kommt nach vielen Jahren endlich in den Westen. In einem Live-Stream gab es Details zum West-Release. Wir fassen den zusammen.
Nach der Ankündigung, dass Blade and Soul endlich im Westen erscheinen würde, waren noch zahlreiche Fragen offen. Immerhin ist das Game kein unbeschriebenes Blatt, kein Frischling. Die Hardcore-Fans haben sich in den vergangenen Jahren mit dem Spiel auseinandergesetzt und wollten nun Details wissen.
Wird das betont freizügige Game auch so sexy im Westen ankommen? Mit wie viel Content startet das Game? Können die koreanischen Stimmen ebenfalls gehört werden?
Wir haben uns den Live-Stream angesehen, können all die Frage beantworten und noch viele mehr:
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Blade and Soul wird im Westen und in den USA gleichzeitig erscheinen. Closed Beta im Herbst, Launch im Winter.
Man setzt auf ein Free2Play-Modell. Will in den nächsten Monaten noch Details nachliefern. NCSoft schließt Pay2Win aus und will auch keine „Paywalls“ errichten. Spieler sollen nicht für Spielinhalte bezahlen. Das würde die Spielerschaft auseinanderbringen.
Zu sexy für den Westen?
Blade & Soul wird auf den Westen zugeschnitten, aber sensibel
Das westliche Blade and Soul wird auf den Westen zugeschnitten. Das sei nichts Besonderes, genauso sei es mit dem japanischen, chinesischen und taiwanesischen Blade & Soul. Dort hätten diesen Anpassungen großen Erfolg gezeigt. In China loggten beispielsweise in der Spitze 1,5 Millionen Spieler gleichzeitig ein. Selbst im Milliardenland China ein großer Erfolg.
Bei der Übersetzung ist man im Moment in der Phase EN 1 – man hat alles aus dem Koreanischen 1:1 übersetzt. „Mit Google Translate?“, scherzt einer. „Nein, nein, wir haben schon Autoren“, heißt es. In dieser Phase hat man allerdings noch nicht auf kulturelle Gepflogenheiten geachtet. Im fertigen Launch sollen dann in der Übersetzung einige koreanische Besonderheiten wie hüpfende Vampire besser erklärt werden. Man werde es nicht übertreiben, werde keine „John Smiths“ herumlaufen lassen, aber es den Spielern leichter machen, in den stark asiatischen Hintergrund einzutauchen.
Die europäischen Server stehen in Frankfurt am Main.
Man will nichts aus dem Original weglassen, eher noch Neues hinzufügen.
Das westliche Blade and Soul wird kein „Fatigue“ (Ermüdungs)-System haben, wie in anderen Regionen. Das schränkt für gewöhnlich die Anzahl der am Stück möglichen Aktivitäten ein.
Als vorläufige Einschätzung gibt die ESRB übrigens ein „Mature“ ab.
Man wird das Spiel nicht zensieren. Das war eine der am meist gestellten Fragen. Das Spiel soll so genossen werden, wie es geplant war. Da will man nicht in den Art-Style eingreifen.
Die Rasse „Kun“ wird man im englischen zu „Yun“ umbenennen. Es ist sprachlich zu dicht an „Coon“, einem extrem beleidigenden Ausdruck mit rassistischem Hintergrund.
Östliche Erzähltradition spiegelt sich in Story-Line
Blade & Soul ist ein „over the top“ Eastern-Fantasy-Martial-Arts-MMO, dessen ist man sich bewusst. Diese Essenz will man erhalten.
Die Unterschiede in der Erzähltradition seien deutlich. In der westlichen Fantasy gebe es ein klares Bild von Gut und Böse. Der Gute sei auserwählt, das Böse zu besiegen, müsse die Welt retten. In der Wuxia-Erzähltradition gehe es darum, erlittenes Unrecht zu vergelten. Das sei wesentlich persönlicher. Meist werde dem Helden etwas genommen und er sinne dann auf Rache und wolle das vergelten. Es erinnere etwas an Kill Bill oder klassische Kung-Fu-Filme. Eine Abwechslung im MMORPG-Bereich.
4 Rassen und 6 Klassen: Assassine, Blademaster, Kung-Fu-Master, Destroyer, Summoner, Force Master. Wie im Westen üblich passt nicht jede Rasse zu jeder Klasse.
Die Charakter-Erstellung ist ebenfalls so, wie man sich das vorstellt. Mit Wahlmöglichkeiten, Slidern und einer „Randomize“-Option, bei der schräge Gesichter herauskommen.
Das kommt davon, wenn man auf Randomize drückt. Angeblich ist mit dem Char-Ersteller aber auch sowas wie George Clooney drin.
Spiel wird auch auf Deutsch erscheinen
Man wird Blade and Soul auch auf Deutsch und Französisch übersetzen – und hier ebenfalls auf die kulturellen Unterschiede eingehen.
Im Spiel selbst wird es ein „fully Voice-Over“ bei Cutscenes, eine Vollvertonung bei den Zwischensequenzen, auf Englisch, Deutsch und Französisch zu hören geben.
Einige Spieler würden es gerne mit koreanischen und chinesischen Voice-Packs spielen. Die plant man als optionalen Download anzubieten. Das ist im Moment noch nicht sicher.
Das Gameplay: Auf dem Wasser und durch die Luft laufen
Eine der Stärken ist die Fortbewegung im Spiel – die soll typisch „Eastern“ sein. Spieler können durch die Luft gleiten – fast wie auf einem Flugmount oder wie in ArcheAge mit dem Gleiter – aber ganz ohne Hilfsmittel, nur dank ihrer Fähigkeiten. Auch auf Wasser lässt sich sprinten.
Es wird „Dragon Streams“ in der Welt zu finden sein, das sind „Clicke auf A, komm bei B“-Reiserouten, die den Char Martial-Arts-mäßig durch die Luft springen und gleiten lassen.
Im Kampf setzt man auf ein möglichst reaktives System, innerhalb bestimmter Zeitfenster müssen Reaktionen des Spielers kommen.
Eine Heiler-Klasse gibt es nicht, jeder hat die Verantwortung, die anderen zu supporten und sich um seine eigene Lebensenergie zu kümmern. Beim aktiven Kampfstil wollte man keine Klasse haben, die sich das aus der zweiten Reihe anschaut.
Wer stirbt, kann versuchen, sich in Sicherheit zu schleppen und ins Leben zurückzufinden durch Meditation. Defensivere Klassen können ihn dabei unterstützen.
Blade and Soul soll schon poliert und mit vielen Luxus-Features erscheinen
Gruppensuche für Instanzen läuft über Match-Making (ein LFG-Tool), als Pool nimmt man alle Server, das müsste also relativ rasch gehen. Diese Luxus-Optionen kann man anbieten, weil das Spiel eben schon reif und poliert ist durch die lange Entwicklungs-Zeit in Korea.
Man will mit einem Client starten, der auf dem neuesten Stand ist, aber nicht die ganze Story enthält. In Korea hat man 6 „Acts“ draußen, im Westen will man mit 3 starten, den Rest nachliefern.
Viel Aufmerksamkeit bekommt die Möglichkeit, die eigene Waffe immer weiter aufzuwerten. Spieler sollen, wenn sie das wollen, eine Waffe vom Anfang bis zum Ende weiterverwenden und sie immer weiter aufzuwerten können. Die Mechaniken und Preise dafür will man nach dem Feedback der Spieler anpassen. Die Waffen können beim Upgrade-Prozess nicht brechen.
Rüstung funktioniert als „Soul Shield“, die Items werden nicht am Avatar dargestellt. Das regeln „Kostüme.“ Das passe auch zum Wuxia-Stil, da zeige man seine Macht nicht unbedingt nach außen.
Fürs PvP hat man sich was einfallen lassen. Man signalisiert PvP-Aktivität,in dem man ein bestimmtes Kostüm anzieht. Dadurch sind etwa Gegnerhorden klar zu erkennen, die wirken wie eine Armee.
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Mein MMO meint:Der Live-Stream war professionell, unterhaltsam und amüsant – mit sympathischen Köpfen besetzt, die sich vor der Kamera augenscheinlich wohlfühlten. Besonders amüsant war, wie die Brand-Managerin Juliane Harty in ihrem Summoner aufging. Auch die “Ey, disst mich nicht, nur weil ich Brite bin”-Nummer ist eine Erwähnung wert. Die Sprache war nah an den Spielern dran mit vielen Film-Anspielungen, vielen MMORPG-Themen. Da merkt man schon den Unterschied zwischen NCSoft und einem MMO-Publisher aus der zweiten Reihe.
Auch die englische Lokalisierung mit der Synchronisation wirkte hochwertige, zumindest in dem wenigen, was zu sehen war. Bei dem negativen Ruf, den Asia-Free2Play-Spiele hier “genießen”, ist es in jeden Fall schön zu sehen, dass ein AAA-Publisher einsteigt und dem Spiel offenbar auch eine hohe Priorität einräumt.
Es entstand der Eindruck: Man weiß bei NCSoft West selbst darum, wie unglücklich vieles in der Vergangenheit gelaufen ist und dass das Spiel spät kommt, versucht das jetzt wettzumachen.
Bauchschmerzen plagen den skeptischen MMO-Fan sicher, bis die genauen Details des Free2Play-Modells klar werden. Hier riecht das „Upgrade-System der Waffen“ nach einem kostspieligen Unterfangen, das mit der Frustration der Spieler liebäugelt und dann zum Gang in den Cash-Shop einlädt. Aber das ist im Moment noch Spekulation, die aus einer „Gebranntes Kind scheut das Feuer“-Erfahrung mit bisherigen Asia-Importen entsteht. Da sind solche “Waffen-Upgrade”-Systeme, so toll sie sich auch anhören, oft eine heikle Geschichte.
League of Legends ist für den ein oder anderen Wutausbruch bekannt. Oft entlädt sich diese Wut im Chat und andere Spieler werden beschimpft und beleidigt. Damit Beschwörer, die negativ auffallen, ihr Verhalten ändern, führt Riot nun ein System zur Rückmeldung ein.
Verhalten gleich vor Augen geführt
Der Spieleentwickler geht davon aus, dass Spieler, die gleich nach einem Game mit ihrem schlechten Verhalten konfrontiert werden, ihre Attitüde den anderen Spielern gegenüber ändern. Wie soll das funktionieren? In einer ersten Testphase sollen europäische Spieler wie gewohnt andere Spieler bei negativem Verhalten melden. Ein paar dieser Fälle werden manuell andere bereits automatisch ausgewertet. Klappt das, soll das Rückmeldungssystem in Zukunft automatisch beleidigende LoL-Spieler erkennen und bis zu 2 Wochen bannen.
Eure Meldungen helfen dabei, das System mit den sofortigen Rückmeldungen zu verstehen und genau die Art verbaler Belästigung zu bestrafen, welche die Community aktiv ablehnt: Homophobie, Rassismus, Sexismus, Todesdrohungen und andere Formen krasser Beleidigung.
Belohnungen für Feedback
Spieler, die sich immer positiv verhalten, gewinnen Riot gegenüber immer mehr Vertrauen. So können diese Spieler auch Teamkameraden melden, die angeblich mit Absicht das gegnerische Team feeden – eine oft subjektive Einschätzung. Alle Änderungen im Detail findet ihr im offiziellen League of Legends Blog vor.
Ob Riot mit diesem System die oft als “toxic” bezeichnete LoL-Community endlich unter Kontrolle bekommt?
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Vor wenigen Tagen ist wieder ein neues Video erschienen, das einen weiteren Helden von Blizzards Team-Shooter Overwatch vorstellt. Diesmal widmet man sich dem japanischen Bogenschützen “Hanzo”, der seinem Team nicht nur einen taktischen Vorteil verleiht, sondern auch hundsgemein durch Wände hindurch töten kann.
Anders als die meisten seiner Kollegen vertraut Hanzo nicht auf moderne Knarren, sondern ist mit einem traditionellen Bogen ausgerüstet. Abgefeuerte Pfeile haben eine kurvige Flugbahn, für einen Treffer in weiter Ferne muss man also höher zielen als gewöhnlich.
Auf Knopfdruck kann er einen gewöhnlichen Pfeil in einen “Sonarpfeil” verwandeln, der eine Energiewelle abgibt und Gegner im Umkreis aufdeckt, bzw. sie durch Wände hindurch sichtbar macht.
Mit seinem “Streupfeil” kann er gleich mehrere Gegner auf einmal unschädlich machen, denn er teilt sich auf, prallt von Objekten ab und kann mehrere Ziele zugleich verletzen.
Seine eindrucksvollste Fähigkeit ist natürlich der “Drachenschlag“: Ein riesiger Drachengeist wird beschworen, der in gerade Linie alle Hindernisse durchschlägt und getroffene Feinde verschlingt.
Aber genug der geschriebenen Worte, macht Euch am besten selbst einen Eindruck von Hanzo in Aktion.
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Im MMO-Shooter Destiny macht ein neuer exotischer Helm von sich reden: Die Jäger schwärmen von Himmlischer Nachtfalke, einem regelrechten Boss-Killer. Jäger werden damit zu Großwildjägern.
Am Freitag hatte Xur zwar keine neuen exotischen Items im Angebot, dafür aber ein exotisches Helm-Engramm. Und die Hüter hatten in den letzten Monaten eine Menge Lichtpartikel gesammelt und die gehortet, um solange Engramme zu öffnen, bis die neuen Exotics herauskamen. Von den drei neuen “Haus der Wölfe”-Helmen, die als Belohnung in der Engramm-Lotterie winkten, macht die Jäger-Ausgabe „Himmlischer Nachtfalke“ am meisten von sich reden.
Dank des Perks „Großwildjagd“ verursacht die Goldene Kanone, die Super des Revolverhelden, 6-fachen Schaden. Wie hier in diesem Video zu sehen.
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Und das macht Himmlischer Nachtfalke mit Crota und Freundin
Im Video wundert sich der Ersteller noch drüber, was das Ding mit Crota anstellen kann – Folgendes:
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Das Schild geht aufgrund dieses enormen Schadens in einem Zug runter. Die Hüter jubilieren: Wer braucht da noch Gjallarhorn? Und sie fragen sich, was das Ding mit anderen Bossen anrichten kann.
Die arme Ir Yûts wird fast mit einem Schuss gekillt. Keine Frage, der Helm sorgt für Furore.
Erste Kombinationen tun sich für Jäger in Destiny auf: Schlechtes Karma oder Titanen
Jäger suchen bereits nach Möglichkeiten, ihn zu kombinieren. Da ist man schon auf „schlechtes Karma“ gestoßen, als Waffe, die den Super schnell auffüllt. Die haben schon Void-Walker damals für sich entdeckt, um von Obsidian-Wille zu profitieren, und auch Sonnensänger setzen auf sie, um sich besonders oft wiederzubeleben.
Oder man tut sich mit Titanen als Sphären-Lieferanten zusammen. Es scheint so, als hätte sich Bungie mit dieser Waffe auch gleich ein neues Problem geschaffen: Jetzt braucht man Bosse, die diesem Boss-Killer auch Paroli bieten. Oder anders gedrückt: Neues Großwild. Fürs PvP muss man sich übrigens nicht sorgen, der Helm ist dafür ungeeignet.
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Himmlischer Nachtfalke ist nur das erste von insgesamt 9 neuen exotischen Rüstungsteilen, bei denen die Hüter entdecken, welche Möglichkeiten sie den Spielern bieten. Sicher werden findige Spieler auch noch bei einigen anderen Rüstungsteilen ein enormes zerstörerisches Potential erkennen.
Bei himmlischer Nachtfalke war es wohl einfach zu groß, um übersehen zu werden. Der Helm gilt schon jetzt vielen als das beste exotische Rüstungsteil für Jäger.
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Vor 3 Wochen haben wir uns gefragt: Ist 6.2. der letzte Patch zu Warlords of Draenor, war’s das schon? Jetzt gibt Blizzard die Antwort: „Nein.“ Man habe noch eine Menge Story übrig, um sie zu erzählen. Das verrät Lead-Designer Ion Hazzikostas im Interview mit Polygon.
Aber man arbeite schon an der nächsten Erweiterung. Eine solche Content-Lücke wie nach „Mists of Pandaria“ mit 13 Monaten soll es nicht mehr geben. Man bemühe sich um eine gute Balance zwischen der Häufigkeit von Content-Patches und dem nächsten „großen Ding.“
Beim SF-MMORPG Star Wars: The Old Republic hat eine ernste Warnung von Bioware das Gros der Win-Trader in Season 5 abgeschreckt. Einige Bans dürften ebenfalls eine Rolle gespielt haben.
„Das sind nicht die Droiden, nach denen Ihr sucht“ – spätestens seit dieser Szene wissen wir, dass ein wahrer Jedi nicht alles mit dem Lichtschwert regelt, manchmal reichen auch die richtige Worte, vor allem wenn man die Macht auf seiner Seite hat – und wenn diese Worte auch noch von Bans begleitet werden.
Die Macht, zu warnen und zu bannen, hat in dem Fall Bioware. Man hatte Probleme im PvP: „Win-Trader“ und „Ranked Trolle“ machten hier Ärger. Es kam zu zahlreichen Meldungen und Beschwerden. Win-Trader nutzen das Matchmaking aus, um gegeneinander zu spielen, die Ergebnisse sind vorher abgesprochen. “Trolle” spielen absichtlich schlecht oder wollen die Niederlage ihres Teams herbeiführen, weil es ihnen Spaß macht, andere auf die Palme zu bringen. Der Troll ist stark in ihnen.
Anfang letzter Woche sandte man Warnungen und Banns heraus. Jetzt sagt man: Das Problem ist im Griff. 90% der Probleme seien bei den Win-Tradern gelöst. 50% der „Trolle“ hätten mit ihrem Verhalten (und manchmal auch ganz mit SWTOR) aufgehört.
Since we started communicating about win-trading and the actions we were going to take, nearly 90% of the previous reports and related win-trading activity have stopped.
In addition, the majority of “trolls,” have stopped their behavior and over 50% of those players have ceased completely.
Beim MMO-Shooter Destiny mehren sich Vorwürfe, im neuen PvP-Event Trials of Osiris gehe es nicht mit rechten Dingen zu.
Seit das Event „Trials of Osiris“ am Freitagabend startete, finden sich zumindest vereinzelt Berichte von wütenden Spielern, die das Gefühl haben, von „Cheatern“ besiegt worden zu sein. Spieler berichten zum einen von einem Run, bei dem jedes Match okay laufe, bis man dann gegen eigentlich unterlegene Gegner spielt, die absichtlich einen extrem hohen Ping verursachen und sich dadurch Vorteile verschaffen können.
Zum anderen und deutlich „negativer“: Es scheint einen Trick zu geben, durch den Spieler, bevor das Match eigentlich beginnt, dafür sorgen können, dass die Gegner das Match verlieren, in dem sie gar nicht antreten: Für die anderen zählt das sowohl als Sieg wie auch als Niederlage. Das kann die Chancen vereiteln zum Leuchtturm auf dem Merkur zu kommen. Und gerade solche Niederlagen, für die man überhaupt nichts kann, wiegen schwer. Umso schlimmer da einige berichten, sie hätten auch nach dem Match weiterhin arge Probleme in Destiny.
Destiny ist anfällig für solcherlei „Tricks“ oder „Cheats“, das wissen die Spieler spätestens seit der Crota-„Zieh doch mal das Lan-Kabel“-Affäre. Auch im Schmelztiegel wurde bekannt, dass Zocker sich über Manipulation endlos schwere Munition verschafften und dafür gebannt wurdenn. Sogenannte Lag-Switches tauchten evebfalls schon in Destiny auf und sorgten für unfassbare Ergebnisse.
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Es ist schwer, zu diesen Vorwürfen genaue Belege zu finden. Es ist nicht klar, ob es sich hier um Einzelfälle handelt, ob es vielleicht Zufall ist oder gezielt herbeigeführt werden kann. Da die Spannung in den Trials of Osiris so hoch ist und ein einzelner Sieg oder eine Niederlage den Unterschied zwischen „Ziel erreicht“ und „Das war wohl nix“ ausmachen kann, ist die Lage im Moment angespannt.
Bungie warnt Cheater
So werden auch einzelne „Disconnects“ schon mal dem gegnerischen Team zu Last gelegt, die hätten einen „gebootet“, wie es heißt. Der Olive-Fehler macht hier von sich reden.
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Wird man vom Spiel getrennt, umgeht das wohl auch den Buff von Bruder Vance – zählt dennoch als Niederlage und verhindert den Leuchtturm-Besuch. Der ist nur bei einem makellosen 9-0 Run möglich.
Interessant: Es gibt einen Tweet von Bungie. Der kam am Samstag, da ist man normalerweise still. Im Tweet heißt es. „Seid nett im Schmelztiegel. Wir sehen alles …“
Play nice in the Crucible. We are always watching…
Man kann das wohl ohne Übertreibung als Bestätigung dafür zu sehen, dass in den Trials of Osiris nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Wobei sicher auch nicht jede Niederlage oder jedes technische Problem sofort auf Cheater in Destiny zurückzuführen ist. Wir halten Euch auf dem Laufenden, sollte sich hier Neues ergeben. Die Informationslage ist bei solchen Fällen leider immer unklar, bis es ein “konkreteres” Statement von Bungie gibt, muss man das im Moment mit Vorsicht betrachten – aber wohl auch mit etwas Argwohn.
Ende Juni will man auf ein neues Shop-Modell umstellen. Das neue soll „sauberer“ werden, mit vielen „Ein-Click-genügt“-Angeboten und mehr Bezahlmöglichkeiten.
Ende September will Turbine in neue Datenzentren ziehen. Für die europäischen Server geht es nach Amsterdam. Turbine verspricht „upgraded Hardware.“
Wahrscheinlich der größte Einschnitt für viele Spieler soll damit einhergehen. Details verrät man später, aber es sieht so aus, als öffnet man „neue, größere Server“, auf die können die Spieler dann transferieren. Die alten Welten werden nach einer Kulanz-Zeit nicht mehr erreichbar sein. Der Transfer funktioniert direkt über den Launcher, nicht über die Webseite. Sippen können transferiert, übernehmen die Errungenschaften der alten Gilden. Nachdem die neuen Welten da sind, wird man die „alten Welten“ noch 3 Monate lang betreiben. Nach den 3 Monaten können Spielfiguren immer noch transferiert werden, aber nicht mehr auf der „alten Welt“ weiterspielen.
Above and Beyond Technologies, die Entwickler vom Indie-MMO “The Repopulation”, haben einen Release-Zeitraum in Aussicht gestellt, der gar nicht mehr so weit entfernt ist. Ende 2015 soll das Sandbox-MMO schon erscheinen. Mit einem Teaser serviert man obendrein noch einen kleinen Vorgeschmack auf das Fraktionen- und Nationen-System.
The Repopulation ist ein Crowdfunding-Projekt, das mit Hilfe vieler Unterstützer bereits mehr als 1,5 Millionen Dollar einspielen konnte. Die Reise geht in die Zukunft, in ein Science-Fiction-Universum voller Freiheiten.
Wie einst bei Ultima Online oder Star Wars Galaxies legt man viel Wert auf soziale Interaktionen, einer großen Spannbreite an individuellen Entfaltungsmöglichkeiten und von Spielern erstellten Inhalten.
Basiert zwar auf Klassiker, doch bietet trotzdem Neues
Die Macher setzen aber nicht nur auf “altbackenes Gameplay”, sondern bemühen sich auch um Innovationen. So ist es zum Beispiel möglich, je nach Gusto, zwischen unterschiedlichen Kampfsystemen zu wechseln. Im RPG-Modus gehen Spieler mit dem traditionellen MMORPG-Kampfsystem auf Jagd. Der Action-Modus hingegen orientiert sich an neuere MMOs wie TERA. Hier kommen typische Shooter-Elemente wie das freie Zielen hinzu.
Auf schlauchförmige Gebiete verzichtet man weitestgehend und so erwartet die Spieler eine dynamische Welt, die nur so vor größeren, öffentlichen und zum gewählten Spielstil passenden Quests strotzt. Ob als Dieb, Diplomat, Baumeister, Tierzähmer, Handwerker oder Entertainer – es stehen einem viele Berufe und Wege offen.
Kolonialmächte, die eine neue Zivilisation erschaffen
Wie für Sandbox-Spiele üblich, herrschen Konflikte um Territorien. Das Ziel lag in den Ursprüngen darin, mit gemeinsamen Kräften einen fruchtbaren Planeten zu kolonisieren, eine neue Heimat aufzubauen. Nur waren sich wie so oft, die Geschichte lehrte uns dies des Öfteren, nicht alle beteiligten Siedler einig. So kam es, wie es kommen musste: Es bildeteten sich 2 Fraktionen mit unterschiedlichen weltpolitischen Interessen heraus. Und dabei bleibt es natürlich nicht, denn sie wollen sie auch mit aller Gewalt durchsetzen.
Damit das nicht untergeht: PvE-Fans kommen auch auf ihre Kosten. PvP ist kein Zwang, zumal nicht nur die Menschen eine Bedrohung darstellen, sondern auch andere Spezies, die ihren Platz in der Welt nicht kampflos hergeben möchten. Außerdem braucht das Land natürlich noch Händler oder Handwerker, die sich anderen Aufgaben als Soldaten widmen.
Im neuesten Alpha-Teaser werden Ausschnitte aus dem Fraktionen-System gezeigt, bei dem es darüber hinaus möglich ist, Nationen aufzubauen, die Land kontrollieren – mit von Spielern erstellen Basen. Generell liegt ein größerer Fokus auf das freie Bauen von Städten oder Häusern – in der offenen Welt wohlgemerkt – mit einer Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten.
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Das Science-Fiction-MMORPG – der neue Heilsbringer für Sanbox-Fans?
Zumindest auf dem Papier klingen die Features wie ein Paradies für Sandbox-Sympathisanten, die sich ein frisches, erwachsenes Setting wünschen. Für uns gehört es zu den vielversprechendsten Indie-MMOs, die in absehbarer Zeit auf den Markt kommen. Die hier aufgelisteten Bestandteile des Spiels bilden nur einen kleinen Teil dessen ab, was mit dem Release geplant ist. Erwähnenswert sind unter anderem noch mehrere Mount-Typen, ein ausgefeiltes Pet-, Crafting- oder auch ein Skill-System, mit dem der Charakter in großem Maße individualisert werden kann. Der vorige Trailer gewährt uns noch mehr Einblicke in die Spielsysteme von The Repopulation:
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Wer sich eine frühe Version des Spiels anschauen und das Projekt unterstützen möchte, kann dies über Steam tun. Aber Vorsicht: Man sollte sich noch nicht allzu viel davon erwarten.
Zwei Diablo 3 Item-Hacker hatten Künstler-Pech. Obwohl sie keinen Cent verdienten, wurden sie vom FBI verfolgt, schulden Blizzard ein hübsches Sümmchen und gelten als vorbestraft.
2012 war die Welt auch nicht mehr in Ordnung. Blizzard kam auf die Idee in ihrem Hack’n Slay-Epos „Diablo 3“ ein Echtgeld-Auktionshaus einzuführen. Das brachte zwei Hacker Patrick Nepomuceno und Michael Stinger auf dumme Gedanken, wie die US-Seite Fusion berichtet.
Nach der Schilderung von Stinger, benutzte Nepomuceno ein Remote Access Tool, mit der sie auf die Computer von Leuten zugreifen konnten, die einem Link folgten, der angeblich ein Bild mit einem „seltenen Item“ enthielt. In Wirklichkeit brachte dieser Link aber den Computer der Opfer unter Kontrolle von Nepomuceno. Der loggte die Diablo-3-Helden ein und nahm sie aus.
Echtgeld-Auktionshaus
Stinger behauptet, ihm sei es nicht ums Geld gegangen. Er wusste gar nicht, was da genau passiert. Er verbreitete lediglich den Link und freute sich über „Gratis-Items“ in Diablo 3. Nepomuceno schweigt zu den Vorwürfen gegenüber Fusion.
Ein opferloses Verbrechen?
Bei knapp 30 Leuten zogen sie die Nummer ab, drei Monate lang lief das, sie erbeuteten Items im Wert von 9.000 Dollar, stellten die ins Auktionshaus. Doch Blizzard war auf Zack: Die beiden wurden gebannt, Blizzard gab den Bestohlenen ihre Items zurück. Es kam also niemand wirklich zu schaden, könnte man sagen. Ein opferloses Verbrechen. Alles gut, oder? Na ja …
Eines schönen Dezember-Morgens um 6:00 Uhr kamen FBI-Agenten mit gezogenen Waffen zu Stinger und klagten ihn eines Kapitalverbrechens an. Zwar war niemandem wirklich ein bezifferbarer Schaden entstanden, aber sich über ein Tool Zugang zu anderer Leute Computer zu verschaffen, ist kein Kavaliersdelikt.
Aschenbringer: Wär heute sicher ein Sümmchen wert: Doch das Auktionshaus ist Geschichte.
“Es ist doch nur ein Computerspiel”
Obwohl die beiden kein Geld mit der Aktion machten – Blizzard bannte ihre Accounts, bevor sie ihr Diebesgut versetzen konnten – nahm die Justiz einen Wert von „8.000 US-Dollar“ an und das katapultiert die Aktion in die Kategorie Schwerverbrechen. Der Prozess, bei dem die zwei sich schuldig bekannten, resultierte in Freiheitsstrafen von 2 und 3 Jahren auf Bewährung. Außerdem müssen sie $5.654.61 $ an Blizzard zahlen, die Recherche-Kosten.
Und vielleicht die härteste Konsequenz: Sie gelten nun als vorbestraft. Während Nepomuceno schweigt, klagt der 21jährige Stinger darüber, dass er im College sei und dass der schwarze Fleck in seiner Vergangenheit bei Jobgesprächen zur Sprache kommen werde: „Sie schauen sich meinen Background an und da steht, dass ich mir unrechtmäßigen Zugang zu Computern verschafft habe.“ Das werde es schwer machen, einen Job zu finden: „Ich hab nur virtuelle Items gewollt. Es war doch nur ein Computerspiel.“
Beim MMO-Shooter Destiny hat die Rekordjagd begonnen. Die ersten Solo-Kills aus dem Gefängnis der Alten werden vermeldet. Ein Jägerin hat den 34er Endboss Urrox alleine bezwungen.
Lieblings-Satz von Destiny-PvE-Spielern: Gucken wir doch mal, ob ich das solo kann!Im letzten Content wurde Crota auf alle erdenklichen Möglichkeiten bezwungen. Mit dem neuen Content geht das wieder ähnlich los.
Eine Jägerin hat sich den Endboss des 34er-„Gefängnis der Alten“ Urrox in dieser Woche und schon mit Stufe 33 allein vorgeknöpft. Da braucht man gute Nerven, eine starke Strategie und dann muss alles zusammenkommen, um Urrox solo den Garaus zu machen. Normalerweise ist der für drei ausgewachsene Hüter vorgesehen.
Die Experten in Destiny schauen sich das an, nicken selbstbewusst und sagen: „Ich weiß schon, was ich als nächstes mache.“ Der Laie staunt und wundert sich.
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Der neue Champ bei League of Legends Ekko kann mit der Zeit spielen. Da ist ein Sand-Skin passend. Er erinnert an den „Prince of Persia.“
Wer sich fragt: Hm, dünner Typ, einhändiges Schwert, flink, kann die Zeit manipulieren … an wen erinnert mich der bloß? Für den winkt Riot Games jetzt mit dem Zaunpfahl: An den Prince of Persia. Der neue Skin für Ekko heißt zwar nicht offiziell so, aber man kann wohl davon ausgehen, dass man bei Riot den durchaus im Hinterkopf hatte.
„Sandstorm“ heißt der neue Skin, 975 Riot Points wird er kosten. Ekko ist übrigens bei Riot selbst als Mid-Laner beliebt, kann aber auch im Jungle oder auf der Top-Lane glänzen.
Auf drei weitere neue Skins können sich die LoL-Spieler ebenfalls freuen … oder auch nicht – je nach Gusto. Hier sind Nightmare Tryndamere, Knockout Lee Sin und Order of the Lotus Irelia. Die landeten zusammen mit Sandstorm Ekko in dieser Woche auf dem öffentlichen Test-Server.
Bei World of Warcraft (WoW) wird mit dem Patch 6.2. das Fliegen nicht zurückkommen. In ganz Draenor nicht mehr. Das gilt auch für künftige Erweiterungen.
“Fliegen” ist bei WoW ein heikles Thema. Die Spieler haben eine Menge Flugmounts über die Jahre gesammelt. Für Crafter, Sammler und Twinker war das Fliegen ideal, um schnell von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Über Jahre gehörte das eigenständige Fliegen zu den Alleinstellungsmerkmalen von World of Warcraft.
Im Interview mit Polygon spricht der Lead-Designer von WoW, Ion Hazzikostas, über das Thema “Fliegen.” Man habe das anfänglich als Experiment gestrichen, um zu sehen, was passiert. Wenn man ihn damals gefragt hätte, so der Lead-Designer, hätte er eher darauf gesetzt, dass es später kommt.
Jetzt habe man gesehen, was das Flugverbot mit World of Warcraft macht und es gefällt. Mit Fliegen war die Welt „viel kleiner“, fühlte sich weniger nach Abenteuer an. Spieler umflögen schwierige Stellen sonst einfach.
Hazzikostas geht weit in die Geschichte WoWs zurück, bis vor The Burning Crusade, die erste Erweiterung führte damals Flug-Mounts ein: Vorher, ohne Fliegen, mussten Spieler sich in gegnerische Lager schleichen, den Gefangenen befreien,sich den Weg nach draußen erkämpfen. Mit Fliegen landeten die Spieler punktgenau beim Gefangenen, befreiten ihn, flogen einfach wieder hinaus.
Bei Blizzard denkt man: Nur ohne Fliegen ist Raum für Geheimnisse, Erkundung, Abenteuer.
Bei Blizzard sagt man niemals nie, aber: Im Moment denkt man, World of Warcraft sei insgesamt ohne Fliegen besser dran. Man wird es für Draenor nicht mehr einführen. Das sei im Moment die Richtung, die man für die Zukunft einschlage.
There’s more room for exploration, for secrets, for discovery and overall immersion in the world. At this point, we feel that outdoor gameplay in World of Warcraft is ultimately better without flying. We’re not going to be reintroducing the ability to fly in Draenor, and that’s kind of where we’re at going forward.”
Das gelte auch für spätere Erweiterungen, so Hazzikostas. Vielleicht mache man Ausnahmen bei bestimmten Zonen, wenn es zu den Ideen passe. Außerdem wolle man weiter an den festen Flugrouten, den “Flug-Taxis”, arbeiten.
Aber klar ist: Die WoW-Entwickler sind keine Fans davon, dass Spieler ihre jetzige und künftige Arbeit überfliegen.
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Beim Free2Play-MMO Age of Conan hat man zum siebten Geburtstag ein Geschenk für die Spieler: Zwei neue Zonen. Die kommen aber mit einem Preisschildchen dran. Die Feierstimmung ist verdorben.
Es ist eine dieser etwas ungünstigen Marketing-Ideen. Da denkt man sich: Wir haben eh neue Spielinhalte geplant und bald Geburtstag, lass das doch zusammenbringen. Und weil’s so schön passt, vergisst man, dass Spieler zum Geburtstag eines MMOs eher Geschenke erwarten oder eine Feier und das kostenlos.
Man kündigte eine „erweiterte, permanente“ Version des Geburtstags-Event an. Es sollte Belohnungen geben, einen Reitbären, einen neuen 1-3-Spieler-Dungeon mit mehreren Instanzen. Die beiden „neuen“ Zonen: Die blauen Berge und „die verschneite Tundra von Vanaheim.“
Klang gut, bis die Spieler merkten: Das gibt’s ja gar nicht umsonst, das ist hinter einer Paywall. Es gibt die normale Version und noch eine Collector’s Edition im Cash-Shop.
Die Reaktion im Forum ist ziemlich garstig. Einige der „Freemium“-Spieler beschweren sich: Wir haben die letzten 6 Monate bezahlt. Für was eigentlich? Ein anderer Spieler meint: “Das ist ja, wie wenn man nach Hause kommt und sagt zur Frau: Schönen Geburtstag, Schatz! Gib mir 20$, dann lad ich dich zum Essen ein!”
Tja. Geburtstagsfeier bisschen vermasselt.
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Das Fantasy-MMO Allods Online will’s auf seine „alten Tag“ noch mal auf Steam versuchen.
5 Jahre hat das russische Free2Play-MMORPG Allods Online mittlerweile auf dem Buckel. Als Nachfolger von Free2Play-Games wie Runes of Magic gestartet, fand das Spiel in Europa und Nordamerika nicht die Beachtung wie in Russland. Das lag wohl hauptsächlich an einem kontroversen Start: Das Game zog viel Kritik für seine Monetarisierungs-Methoden auf sich.
Jetzt hat man die Plattform Steam für sich entdeckt, will hier nochmal versuchen. Im Moment ist das Game im „Greenlight-Prozess“ und man wirbt für Stimmen der Community. Einige Free2Play-MMOs haben in letzter Zeit den Sprung auf Valves Plattform gewagt. Tera hat dabei sicher die größten Erfolge zu vermelden.
Allods Online arbeitet im Moment an Patch 6.1. Vom Gang auf Steam verspricht man sich einen Zustrom neuer Spieler und eine neue Plattform, auf der über das Game gesprochen wird.
Beim Sandpark-MMO ArcheAge wird man Server zusammenlegen. Allerdings in einer etwas anderen Form.
ArcheAge damals: 6 Wochen Hype
Rückblick September letzten Jahres: Die Warteschlangen sind riesig, der Frust groß. ArcheAge ist das neue heiße Ding auf dem Free2Play-Markt. Die ersten Server sind rasch voll, die „Notreserven“ hat man schon in den ersten Stunden als zusätzliche Welten live gebracht. Es müssen neue Server besorgt und nach Europa geschifft werden. Der Zoll macht Stress. Der Ansturm der Spieler ist so groß wie der Frust über die Warteschlangen.
Damals schon die Befürchtung: Wenn der Ansturm nachlässt, werden die neuen Server leer sein, ArcheAge wird auf ihnen keinen Spaß mehr machen. Bei anderen Spielen ist das kein Problem: Server werden zusammengelegt. Bei ArcheAge wäre das nur schwer vorstellbar, jeder hat sein Grundstück in der offenen Welt: Gerade die “begehrten Bauplätze” sind auf jedem Server belegt. Wenn man zwei zusammen legen würde: Müsste man einem dann alles wegnehmen? Würde der Haus und Hof verlieren?
Noch zum Ende des Jahres gibt der CEO von Trion Worlds beste Perspektiven aus: Man rechnet damit, dass sich ArcheAge toll entwickelt, die Spieler hält, gibt Rekord-Zahlen bekannt.
Da sind allerdings schon einige Fehler begangen worden. Seit dem missglückten Release von “Auroria” Anfang November ist der Höhenflug nach 6 Wochen vorbei. Der Hype klingt ab. Trion Worlds verzettelt sich in kleinere und größere Probleme.
ArcheAge heute: Der Gürtel muss enger geschnallt werden
Ein Blick auf heute: Der Ansturm bei ArcheAge hat schon lange nachgelassen. In 2015 startete man mit einem neuen Producer, hatte einige Content-Patches am Start, die diesmal ruhiger liefen. Für die Zukunft sind noch große Pläne vorbereitet. Aber die fetten Zeiten sind vorbei, der Gürtel muss enger geschnallt werden. Die damals neuen Server sind in der Tat relativ leer und „Server-Transfers“ inzwischen offiziell angekündigt, die meisten Spieler verstehen das schon als Server-Zusammenlegungen.
Man war extra in Korea, um das mit den Entwicklern von XLGames abzuklären, holte sich hier das technische „Okay.“ In Korea arbeitet man dran, den händischen Prozess des Transfers weitesgehend zu automatisieren. Man will das auf „nicht-traditionellem Weg“ machen. Weitere Details gibt es noch nicht, die Zusammenlegungen sind für die zweite Jahreshälfte 2015 vorgesehen.
Die Fans im ArcheAge-Forum reagieren wie sie immer auf sowas reagieren: Mit einem Shit-Storm. Wenigstens das hat sich seit den Anfangs-Zeiten nicht geändert. Bei Trion Worlds hat man sich mittlerweile allerdings eine der wohl bekanntesten Community-Manager und PR-Menschen ins Team geholt, die Everquest-Veteranin mit dem Zwergen-Fimmel Linda “Brasse” Carlson. Die versichert nun: Man wisse darum, wie wichtig Land sei. Werde monatelang mit den Spielern reden, Feedback einholen, alles abklären.
Beim Fantasy-MMORPG Herr der Ringe Online hat Turbine die Pläne für 2015 offengelegt. Es steht eine neue PvM-Karte an, es geht nach Minas Tirith und episodische Abenteuer kommen.
Die Producerin von Herr der Ringe Online, Athena Peters, meldete sich im Forum zu Wort und erklärte die Pläne für 2015.
In Herr der Ringe Online können sich die Spieler auf das hier freuen:
Im Sommer soll eine neue „PvM“-Karte kommen. „Player versus Monsters“, auch bekannt als Ettenhöhen, ist das „PvP“ des Spiels. Da es sinnlos wäre, dass sich die „guten Rassen“ gegenseitig bei Herr der Ringe Online bekämpfen, ist das so geregelt, dass eine Hälfte der Spieler bei ihren Helden bleibt, die andere in Monster schlüpft. Die neue Karte soll in den Ruinen der Stadt Osgiliath spielen.
Ebenfalls im Sommer sollen die Abenteuer des Hobbits „Bingo Boffin“ erzählt werden – das in Episoden, jede Woche soll eine neue freigeschaltet werden.
Und für den späten Herbst (das dürfte so November/Dezember sein) ist dann Minas Tirith vorgesehen. Die Producerin verspricht eine aufregende und überraschende Herangehensweise an die Belagerung von Gondor – etwas, das die Spieler noch nie gesehen hätten.