Versandriese Amazon arbeitet an einem neuen MMORPG New World. Ein geleakter Trailer zeigt nun Concept-Art, die auf das ungewöhnliche Setting hinweisen: eine Mischung aus Kolonialzeit mit Horror-Elementen.
Die meisten MMORPGs spielen in einer Fantasy-Welt, die wirkt wie unser Mittelalter der Ritter in Europa mit einer Prise Orks, Magie und Drachen. Wenn MMORPGs mal von so einem Setting abweichen, dann geht es in Richtung Science-Fiction mit Alien-Rassen statt Fantasy-Gestalten und Blastern statt Schwertern.
New World mit neuem Setting im MMORPG-Genre
Das neue MMORPG von Amazon, New World, versprach von Beginn an einen neuen Ansatz. Das sollte zur Zeit der Kolonisierung von Amerika durch die Europäer spielen. Jetzt wird aber ein zweiter Aspekt immer deutlicher: Das wird kein historisches Setting, sondern es sieht nach einem ungewöhnlichen Horror-Fantasy-Hintergrund aus.
Dafür spricht jetzt ein zweiter, geleakter Trailer, der im reddit von New World auftauchte. Man weiß zwar nicht mit völliger Sicherheit, ob das wirklich ein offizieller Trailer von Amazon ist, der zu früh das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Doch der Trailer sieht schon glaubhaft aus und passt zu den offiziellen Aussagen, die wir zu New World kennen.
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New World spielt in einer Welt, in der Aberglaube zur Realität wird
Im neuen Trailer sieht man Concept Art, die auf das Setting anspielt.
Ein Erzähler erklärt zudem einige Grundpfeiler von “New World.” So heißt es:
New World spiele in einer alternativen Realität, in der Aberglaube ein Fakt ist. Monster existieren genau wie Magie.
Spieler werden wohl Artefakte und Talismane sammeln können, um sich vor den ruhelosen Toten und anderen spirituellen Bedrohungen zu schützen.
Es soll ebenso möglich sein, die Spieler-Siedlung mit Schutzrunen und Ritualen vor den Gefahren zu bewahren.
Der Trailer weist auf ein deutlich stärkeres Horror-Fantasy-Setting hin, als man ursprünglich nach der Ankündigung von New World erwarten konnte. Da sah es mehr danach aus, als wäre die Kolonial-Zeit im Fokus. Im Trailer wirkt es so, als wird der Fantasy-Aspekt stärker betont.
Es gab vor etwa drei Wochen bereits einen Leak, in dem man Gameplay von New World sehen konnte:
Das PSN ist heute, am 28.1., schon wieder down. Spieler können sich nicht ins PSN-Network einloggen. Der Fehlercode CE-34861-2 tritt auf. Was sagt Sony zu den Problemen und Störungen?
In dieser Woche bereitet das PlayStation-Network den Spielern arge Probleme. Bereits zwei Mal in dieser Woche war das PSN für mehrere Stunden offline, und heute, am 28.1., treten abermals Störungen auf. Seit etwa 14 Uhr am Sonntagnachmittag kommen die Meldungen rein, dass man sich nicht mehr einloggen, dass man nicht mehr online spielen kann.
Auch die Freundesliste und weitere Online-Dienste laden nicht. Es erscheinen dann Fehlermeldungen, wie CE-34861-2. Dieser bedeutet, dass die Verbindung fehlschlägt. Das PSN sei nicht erreichbar. Allerdings scheint es nicht komplett down zu sein, denn in manche Spiele kann man sich einloggen. Es treten aber immer wieder Verbindungsabbrüche auf.
Um 14:13 Uhr wurde der offizielle PSN-Status aktualisiert. Die Konto-Verwaltung, Gaming und soziale Netzwerke sind von den Problemen betroffen. Sony schreibt:
Möglicherweise wirst du beim Starten von Spielen, Anwendungen oder Online-Funktionen Schwierigkeiten haben. Unsere Entwickler arbeiten daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben, und wir bedanken uns für deine Geduld.
Möglicherweise wirst du Schwierigkeiten beim Anmelden im PlayStation™Network oder beim Erstellen eines Kontos haben. Unsere Entwickler arbeiten daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben, und wir bedanken uns für deine Geduld.
Die betroffenen Plattformen sind PS4, PS3 und “andere”.
Über den offiziellen Twitter-Account gibt es noch keine Stellungnahme von Sony.
Unterm Strich bleibt: Es liegt nicht an Eurer Internetverbindung, dass Ihr zurzeit mit dem PSN Probleme habt, sondern an Sony. Wie lange die Störungen andauern, ist noch ungewiss. Bereits vergangenen Dienstag und vergangenen Freitag hatte das PSN Störungen, die erst nach Stunden behoben werden konnten.
Das MMORPG Life is Feudal: MMO befindet sich seit November 2017 in der Open Beta und seit wenigen Tagen in der Early-Access- Phase. Die Spieler waren schon sehr fleißig.
Das Entwicklerstudio Bitbox hat nun einen neuen Trailer zum Spiel veröffentlicht, in dem zu sehen ist, was die Spieler bisher alles erreichen konnten. Beispielsweise, wie viel Prozent der gesamten Landmasse im Spiel schon beansprucht wurden oder wie viele Items die Spieler inzwischen hergestellt haben.
Das haben Spieler bisher erreicht
Zu den Errungenschaften der Spieler des MMOs gehören bisher:
53.558 Spieler, die sich am Housing beteiligen
42.734 Spieler sind in Gilden organisiert
4 Millionen Bäume wurden gepflanzt
5 Millionen Bäume sind schon gefällt worden
Es gibt 200.000 Gebäude in der Spielwelt
12 Prozent der Landmasse sind beansprucht worden
Die Spieler haben 7 Millionen Items gecraftet
Zudem sind im Video einige der Errungenschaften der Spieler wie deren selbst gebaute Häuser und Städte zu sehen.
Es gibt einige Kritik, aber es wird gespielt
Life is Feudal ist auf Steam “ausgeglichen” bewertet. Zu den Kritikpunkten gehören vor allem die schlechte Performance und auch das Kampfsystem, das sich nicht besonders gut steuern lassen soll. Dennoch hat Life is Feudal im Schnitt laut Steamcharts rund 1.500 Spieler, die gleichzeitig agieren. Zu Hochzeiten waren es sogar rund 5.300 Spieler.
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Ryu und Sakura aus Street Fighter V kommen zu Monster Hunter World (PS4, Xbox, PC). Ihr werdet die beiden Charaktere aus dem kultigen Beat ’em up spielen können.
Capcom gab bekannt, dass es ein Crossover zwischen Street Fighter V und Monster Hunter World geben wird. Die Charaktere Ryu und Sakura werden als Skins spielbar sein.
Ryu kommt bereits im Februar 2018 mit einer Event-Quest zu Monster Hunter World.
Sakura folgt später zu einem unbestimmten Zeitpunkt.
Während der Event-Quests könnt Ihr die Rüstung verdienen, die Euch wie Ryu und Sakura aussehen lässt. Euer Jäger wird dann auch die Stimmen und eigene Animationen der beiden Charaktere beherrschen. Wer Street Fighter V besitzt, erhält einen früheren Zugang zu den Event-Quests.
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Street Fighter V stammt wie Monster Hunter World aus dem Hause Capcom und hatte 2016 seinen Release. Es handelt sich um ein klassisches Beat ’em up. In dem Kampf-Spiel findet ein Turnier statt, in dem die besten Kämpfer der Welt gegeneinander antreten. Spieler steuern die Kämpfer und treten im Zweikampf gegeneinander an. Street Fighter V ist für die PS4 und Windows erschienen.
Wer sind Ryu und Sakura?
Ryu ist der Protagonist der Street-Fighter-Serie und erschienen bereits im ersten Teil. Er ist ein erfahrener Kampfsportler, der immer danach strebt stärker zu werden und seinen Fokus zu wahren.
Sakura hatte ihren ersten Auftritt in Street Fighter Alpha 2. Sie ein japanisches Mädchen, das dem erfahrenen Kämpfer Ryu nacheifert. Sie hat viele Techniken von ihm gelernt und möchte sich nun beweisen.
Wer länger Zeit in einer Gilde eines MMORPGs verbracht hat, wird sie kennen: Die nervigen, die lustigen und die einfach nur bekloppten Gildenmitglieder! Wir stellen euch hier die zehn Typen vor, die man in jeder Gilde antrifft – ob man will oder nicht!
Gildenmitglieder kommen und gehen und im Laufe der Zeit wird man mit unglaublich vielen verschiedenen Typen von Gildenmitgliedern konfrontiert. Während die einen angenehme Zeitgenossen sind, können die anderen aber auch ganz schön nerven. Bühne frei für die zehn Zeitgenossen, die auch mich bereits den ein oder anderen Nerv gekostet haben! Obacht: Kann Spuren von Klischee und Ironie enthalten.
Der Nestbauer
Einer der angenehmsten Gildenmitglieder und gleichzeitig der, der am häufigsten ausgenutzt wird. Er würde alles für seine Gilde tun, die er im Geheimen liebevoll “Familie” nennt. In mühevoller Kleinarbeit farmt er Ressourcen, stellt Rüstungen und Tränke her und legt am Ende des Tages alles feinsäuberlich in der Gildenbank ab – samt des Goldes, das er dabei zusammensammeln konnte.
Stets darum besorgt, dass es seiner Familie an nichts mangelt, opfert er Zeit und Geld. Wenn möglich, häkelt er auch noch warme Socken, damit niemandem im Winter beim Zocken die Zehen abfrieren müssen!
Typisches Zitat: “Ich habe gerade ein paar legendäre, nur schwer zu farmende Gänseblümchen gesammelt. Habe sie in die Bank gelegt, nehmt euch einfach, was ihr braucht. 🙂 “
Das Pärchen
Das Pärchen besteht nicht aus zwei Individuen – es ist das Individuum. Ist ein Teil des Pärchens im Raid eingeteilt, wird es der andere zwangsläufig auch bald sein. Spätestens nach einem ernsten Gespräch mit dem Raidleiter, in dem “Bessere Hälfte A” erklärt, dass er nur zusammen mit “Besserer Hälfte B” spielen kann, da ihre verliebten Herzen sonst elendig eingehen würden.
Oftmals ist der eine Part dabei ein Hardcore-Gamer, während sich der andere eher ziehen lässt, um bei seinem “Schnurzi” zu sein – und der restlichen Gilde dabei den letzten Nerv raubt.
Typisches Zitat: “Klar ich komme gerne mit! Aber Halt! Darf mein Freund mit? Er hat zwar noch nicht das richtige Equip, aber wir ziehen ihn schon durch, oder?”
Die Begehrenswerte
In von Männern dominierten Gilden fallen sie verstärkt auf: Die weiblichen Spieler. Dabei ist es fast egal, wie “die Begehrenswerte” aussieht; nach dem ersten zaghaften – und definitiv weiblichen – “Hallo” im TeamSpeak hat sie bereits ihren ersten Fanclub. Der folgt ihr mehr oder weniger auffällig überall hin und hilft ihr, wo er nur kann. Ob Items, Raidplätze oder ein nettes Wort: Der Begehrenswerten mangelt es an nichts!
Spielerisch treibt es die Begehrenswerte gerne auf die Spitze, indem sie immer wieder kleine Leckerbissen in Form von Photos, Stöhnen im TS (“Ich habe mich nur gestreckt!”) oder Flirtereien vor die Füße der Meute wirft. Kritisch wird es erst, wenn eine zweite Frau die Bühne betritt. Schnell werden die Krallen ausgefahren, um sicherzustellen, dass sie und nur sie das Recht auf den Mittelpunkt hat!
Typisches Zitat: “Upsi. Mir ist gerade der Lolli in den Ausschnitt gefallen, kurz afk!”
Der Achievement-Fan
Der Fan von Achievements jeglicher Art setzt alles daran, diese auch zu erreichen. Das leidige daran: Er lässt es auch alle wissen und will alle mit reinziehen. Das ist eigentlich nett von ihm, will er die anderen doch einfach nur an dem Spaß teilhaben lassen. Leider schießt er damit über das Ziel hinaus.
Kein Erfolg ist ihm zu blöd, kein Erfolg zu unerreichbar! Der Gildenchat ist voll von seiner Aufforderung, mit ihm gemeinsam vier Tage durchzufischen, um endlich das “MMO sucht den Superangler”-Achievement zu erhalten.
Typisches Zitat: “Jemand jetzt endlich Lust auf das Hüpf-Achievement? Man muss nur 10 Tausend Mal hintereinander ohne Pause hüpfen. Achja, frohe Weihnachten btw.”
“Das Mädchen”
Das Mädchen spricht im TS nicht. Das Mädchen zeigt nie Fotos von sich. Allerdings ist es immer nett, freundlich und dass sie ein Mädchen ist, lässt sie auch niemanden vergessen. Ihre ausschweifenden Geschichten über sich selbst erzählen von einem Mädchen, das sich vor Flirtanfragen kaum retten kann, das außerdem das Zimmer rosa eingerichtet und eine Armada an Katzen hat.
Ob es sich bei dem Mädchen tatsächlich um ein weibliches Wesen handelt ist allerdings nicht überliefert. Alte Gildenlegenden besagen, dass “Viola” eigentlich “Horst” heißt. Seit geraumer Zeit versucht man, “das Mädchen” zum Gildenevent einzuladen, was diese aber “leider aus Geldgründen” nicht wahrnehmen kann. Die Spendenaktion läuft bereits und wird auf RTL übertragen.
Typisches Zitat: “Mensch, warum sollte ich mir denn ein Mikro kaufen, wenn ich doch auch per Chat wunderbar kommunizieren kann?!”
Der Soziale
Raids und Level sind dem Sozialen eigentlich egal. Am liebsten treibt er sich im Gildenchat und im Gildenforum rum, um dort einfach nur zu quatschen. Schafft er es doch mal in eine Schlachtzugsgruppe, hört man im TS von ihm als Erstes das Zischen einer Bierdose. Zwar ist er am Erfolg des Raids nur mäßig beteiligt, doch schafft er es bei Wipes stets, die gute Laune des Teams aufrecht zu halten.
Viel wichtiger als Raids sind ihm ohnehin die Gildentreffen im Real Life. Die organisiert er liebend gerne, stellt dafür seinen Partykeller zur Verfügung oder recherchiert nach den coolsten Locations des jeweiligen Ortes.
Typisches Zitat: “So, aber nach dem Raid stimmen wir endlich ab, wann das Gildentreffen ist, ok?!”
Der Inaktive
Früher noch einer der Gildengründer, hat er sich längst geistig verabschiedet. Noch immer hat er dabei jedoch den zweithöchsten Gildenrang inne, was neuen Mitgliedern unbekannterweise Respekt einflößt. Kommt er alle paar Wochen mal online, geht sofort ein Raunen durch die Gilde, er wird mit Konfetti beworfen und man liegt sich virtuell in den Armen, um den verloren geglaubten Sohn gebührend zu empfangen.
Dann verspricht er hoch und heilig, ab sofort regelmäßig online zu kommen und auch die Raids zu unterstützen. Feierlich und unter den Argusaugen der treuen Gilde trägt er sich dann in das Line-Up ein – und taucht dann doch nicht auf. Stattdessen verschwindet er wieder wochen- wenn nicht monatelang in der Versenkung.
Typisches Zitat: “Hi! Wow sind wir mittlerweile viele, die Hälfte kenne ich gar nicht! Lasst uns morgen mal alle im TS treffen, habe nämlich voll Bock mit euch was zu machen!”
Der Hilflose
Der arme Tropf liegt immer ein Stück zurück. Sei es, weil ihm sein Brotjob keine Zeit für’s Farmen lässt oder er einfach langsam spielt, er kommt einfach nicht hinterher! Verzweifelt hängt er sich an die Rockzipfel der anderen Gildenmitglieder, um sich durch Instanzen ziehen zu lassen und doch noch das ein oder andere epische Item abzustauben.
Sein Problem: Er klingt dabei leider auch überaus bedürftig. Anstatt die Sache selbst in die Hand zu nehmen, fragt er lieber stundenlang nach Hilfe, bleibt ansonsten jedoch tatenlos.
Typisches Zitat: “Öhm, ich will euch ja nicht nerven, aber ich möchte halt auch mal mitraiden. 🙁 Kann mich jemand mal eben schnell durch Raid 1-10 ziehen und mir danach noch bei der ewig langen Klassenquest helfen? Pleeeeeease!”
Der Pro
Der Pro kann alles, weiß alles und hat alles. Also, im Kopf. Und in Form von Muskeln auf den Armen. Und überhaupt. Er kennt das MMO wie seine Westentasche und wenn man ihm Glauben schenken darf, hat er es bereits vor der Beta und sogar noch vor den Entwicklern selbst gespielt, sodass er alles besser weiß.
Immerhin: Er liest sich tatsächlich jeden Guide durch und verinnerlicht ihn, sodass in Raids auf ihn immer Verlass ist. Wenn nur nicht seine Art wäre, allen bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter die Nase zu reiben, dass er so wahnsinnig toll ist …
Typisches Zitat: “Jetzt hört aber mal auf mit dem Smalltalk hier! Lasst uns lieber nochmal die Taktik für den morgigen Raid durchgehen!”
Der Dieb
Der Dieb ist ein nicht allzu geselliges, aber auch nicht auffällig stilles Mitglied der Gemeinschaft. Manchmal questet er mit, wirft ab und an mal ein paar Sätze in den Gildenchat, fällt weder positiv, noch negativ auf. Seine Stunde kommt aber auch erst später. Dann, wenn er das Vertrauen der Gilde gewonnen hat und alle Rechte erhält. Auch die für die Gildenbank.
Im Schutze der Nacht loggt er sich dann ein, schleicht in die Bank und raubt alles, was er kriegen kann, in seine extra dafür angefertigten Taschen. Kurz darauf verlässt er wortlos die Gilde und wart nie mehr gesehen.
Typisches Zitat: “Hi. (…) Cu.”
Findet ihr euch selbst in einem dieser Typen wieder? Welche beherrschen eure derzeitige Gilde? Und welche Varianten kennt ihr noch? Schreibt es uns doch in die Kommentare!
Overwatch hat von Beginn an ein Problem mit toxischen Spielern. Das ist nicht neu – doch nun geht Blizzard aktiv auf die Jagd nach ihnen.
In einem neuen Entwickler-Video widmet sich Jeff Kaplan unter anderem dem Kampf Blizzards und des Teams gegen toxische, also beleidigende und störende Spieler.
Dabei geht man nun nicht mehr innerhalb des Spiels, sondern auch außerhalb auf die Suche nach ihnen und zieht Bilanz aus bisherigen Bestrebungen, Overwatch friedlicher zu machen.
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Der bisherige Kampf gegen toxische Spieler zeigt Früchte
Die Maßnahmen aus der Vergangenheit, wie etwa das neue Melde-System für Konsolenspieler und das Warnsystem für bereits gemeldete Spieler, haben bereits Wirkung gezeigt:
Vorfälle von missbräuchlichem Chat seien um 17 Prozent zurückgegangen.
Auch wurden etwa 20% mehr Meldungen über mangelhaftes Verhalten von Spielern abgegeben.
Dabei weiß Kaplan, dass das Problem so nur vermindert, jedoch nicht gänzlich beseitigt worden ist. Doch es zeigt den Kampf Blizzards gegen toxisches Verhalten und man spüre bereits die positive Veränderungen innerhalb der Community.
Die aktuellen Aktionen und Aussichten
Jeff Kaplan verdeutlicht, dass sie nun vor allem auf YouTube nach solch störenden Spielern auf die Suche gehen und sie finden wollen, noch bevor jemand anderes überhaupt den Melde-Button drücken kann. Man muss das Problem ja der Wurzel packen und nicht erst warten, bis sich ein Teppich aus Unkraut ausgebreitet hat!
“Wir nehmen uns nun aktiv Social Media Seiten wie YouTube vor. Dort suchen wir nach Vorfällen von toxischem Verhalten und machen die daran teilhabenden Accounts ausfindig. Und das oftmals noch bevor irgendjemand sie überhaupt melden kann oder sie an anderer Stelle auffällig werden. Und das ist nur ein Beispiel proaktiven Verhaltens. Das wird über die Zeit einen großen Unterschied machen”, Jeff Kaplan
Das Vertrauen in die Community und das System soll so bald wieder hergestellt werden. Es ist jedoch ein ständiger Kampf gegen toxische Spieler, der so bald wohl nicht vollständig gewonnen werden kann.
Die nächste Heldin in Heroes of the Storm wird die Nachtelfe Maiev Schattensang. Als erbarmungslose Assassine jagt sie ihre Beute.
Der letzte Held von Heroes of the Storm, Blaze, hat sich inzwischen gut im Nexus eingelebt, sodass es langsam Zeit für einen Neuzugang wird. Blizzard hat sich als nächstes für eine Heldin aus dem Warcraft-Universum entschieden, die Wächterin Maiev Schattensang.
Maiev gehört den nachtelfischen Wächterinnen an, den Kerkermeistern für besonders gefährliche Gefangene. Viele Jahrtausende lang war sie die Wächterin von Illidan Sturmgrimm, den sie anschließend in Warcraft 3 erbarmungslos verfolgte und erst in WoW: The Burning Crusade ihren Erfolg feiern konnte.
Maievs Fähigkeiten in HotS
Im Nexus von Heroes of the Storm wird Maiev eine Assassine sein, entsprechend wenig einstecken aber viel austeilen können.
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Die Eigenschaft Reflexe der Wächterin erlaubt es Maiev in die Luft zu springen und kurzzeitig immun gegen Schaden und Flächenangriffe zu werden.
Dolchfächer wirft mehrere Dolche in einer Sichelform aus, die alle Gegner im Zielbereich trifft. Wenn sie mindestens zwei Gegner trifft, wird die Abklingzeit der Fähigkeit drastisch reduziert.
Umbralfesseln sorgt dafür, dass Maievs nächster Angriff mehrere Helden trifft. Alle getroffenen Helden werden an Maiev gebunden und, wenn sie sich in den nächsten Sekunden entfernen, zurück zu Maiev gezogen.
Rachegeist lässt einen Geist in gerader Linie fliegen, der Gegner schädigt. Am Zielpunkt angekommen hält der Geist kurz inne und kehrt dann zu Maiev zurück. Maiev kann, solange der Geist aktiv ist, einmalig zu seiner Position springen.
Die erste heroische Fähigkeit ist Tragbares Gefängnis. Maiev schleudert eine Gleve auf den Gegner, die den ersten Helden trifft. Für einige Sekunden nach dem Treffer kann Maiev die Fähigkeit erneut aktivieren, was den getroffenen Helden für einige Sekunden in Zeitstop versetzt und sein Sichtfeld auf 0 setzt.
Die zweite heroische Fähigkeit ist Kerker der Wächterin. Maiev erschafft acht Kopien von sich, die kreisrund ein Areal bewachen. Wenn ein Gegner den Kopien zu nahe kommt, stoßen sie den Spieler zurück in den Kreis und lösen sich dann auf.
Im nächsten Addon für World of Warcraft gibt es dünne und dicke Modelle für die Menschen. Doch werden sie auch spielbar sein?
Einer der größten Kritikpunkte an World of Warcraft war im Laufe der Jahre, dass sich die verschiedenen Avatare zu sehr gleichen. Es gibt nur eine Handvoll von Anpassungsmöglichkeiten, während sich besonders prägnante Merkmale, wie etwa die Ausmaße des Körpers, gar nicht modifizieren lassen. Wer einen schmächtigen Magier verkörpern will, der muss dennoch mit Muskelbergen herumlaufen, als würde sein Charakter jeden Tag Steroide anstatt von Manatörtchen mampfen.
In Battle for Azeroth wurden nun zwei neue Modelle für Menschen gefunden, die für deutlich mehr Abwechslung sorgen könnten. Die Kollegen von wowhead haben bereits das genaue Aussehen ausgelesen.
Bewohner von Kul Tiras – Durch dick und dünn
So gibt es sehr dünne Menschen, die wohl der Definition eines Hungerhakens entsprechen. Wer genau hinschaut, der erkennt bereits, dass es sich bei den dünnen Menschen strenggenommen um die Modelle der Untoten handelt, die mit einem neuen Skin versehen wurden.
Aber auch etwas fülligere Männer und Frauen der Menschen sind in der Alpha von Battle for Azeroth zu finden. Diese benutzen offenbar das Skelett und die Animationen der Pandaren.
Allerdings sollte bei diesen Modellen deutlich gesagt werden, dass es bisher keine Hinweise darauf gibt, dass sie auch von Spielern genutzt werden können. Sie befinden sich zwar in dem Dateipfad, in dem auch die Spieler-Völker untergebracht sind, allerdings sind hier ebenfalls viele NPC-Völker wie etwa die Naga zu finden.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Charaktermodelle lediglich für NPCs in Kul Tiras und Zandalar genutzt werden und nicht zur Verfügung der Spieler stehen. Allerdings wäre es durchaus möglich, dass sich daraus das eine oder andere Verbündete Volk machen lässt …
Was haltet ihr von den zusätzlichen Modellen der Menschen? Ein guter Schritt, um die Welt von Azeroth ein bisschen bunter, lebendiger und realistischer zu gestalten? Oder habt ihr nun schon die Erwartungshaltung, dass diese Modelle auch Spielern zur Verfügung stehen werden?
Bei Fortnite: Battle Royale gibt es auch am Samstag, dem 27.1, Probleme. Es sind wohl einfach zu viele neue Spieler. Jetzt hat Epic die Notbremse gezogen und den Team-Modus abgeschaltet. Später kommt es noch zur Server-Wartung, dann werden die Server offline sein.
Wie Epic mitteilt, plagen ihr Spiel Fortnite arge Probleme. Spieler haben seit gestern Schwierigkeiten, einer Gruppe aus Freunden beizutreten. Das ist auch am heutigen Samstag noch ein Problem.
Fortnite: Team-Modus funktioniert nicht
Deshalb hat Epic jetzt den „Party-Service“ abgeschaltet. Der Team-Modus und der Duo-Modus funktionieren in Fortnite damit nicht mehr. Spieler können nur noch den Solo- oder den Fill-Modus spielen.
Außerdem sagt man, dass einige Spieler in der falschen Region gelandet seien. Das sollte sich von alleine erledigen. Es sei aber ratsam zu überprüfen, ob man in der richtigen Region spielt.
Später am 27.1. kommt wahrscheinlich es zum Server-Down
Wann genau die Server down sein werden, weiß man bei Epic noch nicht. Es könnte sein, dass es irgendwann heute Nacht unserer Zeit passiert oder auch schon in den Abend fallen.
Update 20:30: Die neuesten Entwicklungen sind, dass man nicht so sicher ist, ob eine Downtime heute wirklich notwendig ist.
Warum hat Fortnite so viele Probleme?
Bei Fortnite sagt man: Die Probleme diese Woche liegt daran, dass immer mehr Spieler zu Fortnite kommen. Die Spielerzahl sei diese Woche noch mal deutlich angestiegen: Man habe einen “Big Bump”, einen großen Anstieg, verzeichnet. Bei Epic haben sie wohl Probleme mit diesem Spieler-Anstieg.
In dem Zusammenhang hat man bei Epic sogar beschlossen, das MOBA “Paragon” zu killen und den Spielern eine volle Wiedererstattung für alles zu geben, was sie je in Paragon ausgegeben haben.
Epic will sich wohl voll auf die goldene Gans Fortnite konzentrieren können.
Übrigens: Fortnite hat zwar eine Entschädigung für die Probleme in Aussicht gestellt. Da solltet Ihr aber vorsichtig sein. Es kursieren Betrüger, die Euch schaden wollen:
Zum Release von Monster Hunter World (PS4, Xbox, PC) präsentierte Capcom einen neuen Launch-Trailer. In dem Video werden vor allem die beeindruckenden Monster gezeigt und es wird das Spiel-Prinzip erläutert.
Bei Monster Hunter World steht die Jagd nach riesigen Bestien im Vordergrund. Im Launch-Trailer des Action-RPGs wird das besonders deutlich. Capcom präsentiert in dem Video eine breite Palette an gefährlichen Monstern, die es in Monster Hunter World zu jagen gilt.
Der Trailer soll kurz zusammenfassen, worum es in Monster Hunter World geht und zeigt auch ein Stück der Story. Die beschreibenden Schlagworte im Trailer sind:
Begib Dich auf eine Reise
In ein unbekanntes Land
Das zurückschlägt
Überlebe alleine
Oder jage in der Gruppe
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Mit einer fremden Crew hat man es in Sea of Thieves nicht leicht. Können die anderen einen nicht leiden, geht’s ins Schiffsgefängnis.
Im Piratenspiel Sea of Thieves macht man mit fremden Crew-Mitgliedern kurzen Prozess. Nerven sie oder halten sie sich nicht an die Regeln, sperrt man sie einfach ein. Manchmal landet man aber auch im Schiffsgefängnis, obwohl man nichts falsches getan hat.
Schiffsgefängnis in Sea of Thieves wird von Piraten ausgenutzt
Auf den Schiffen von Sea of Thieves findet Ihr Kanonen zum Bekämpfen von anderen Schiffen, Segel und Ruder, um den Kurs zu halten, und Käfige, um lästige Crew-Mitglieder einzusperren.
Die ungemütlichen Käfige befinden sich unter Deck, neben alten Vorratsfässern und mit wenig Tageslicht. Da will man sich nicht lange aufhalten. Allerdings hat man darauf selbst keinen Einfluss.
Matchmaking bringt das Böse zum Vorschein. In Sea of Thieves ist es möglich, als Solo-Spieler einer Gruppe von drei anderen Piraten beizutreten und sich deren Crew anzuschließen. Das bringt Vorteile, wenn die eigenen Freunde nicht online sind, man aber als Gruppe spielen will. Allerdings stürzt man sich dabei in die Willkür der anderen.
Wenn die keinen Bock auf Euch haben, weil sie beispielsweise nur auf ihren vierten Mitspieler warten, der gerade afk ist, dann sperren sie Euch ins Gefängnis. Dafür brauchen sie keine triftigen Gründe, sondern nur einen Vote. Weil sie in der Überzahl sind, habt Ihr das Nachsehen.
Die Entwickler haben dieses Feature eingebaut, um das Teamplay zu fördern. Wer nicht richtig mitzieht oder die Arbeit auf dem Schiff sabotiert, kommt ins Schiffsgefängnis. Das Gefängnis ist ausbruchsicher und es gibt kein Zeitlimit, wie lange Ihr dort maximal verbleiben werdet. Wenn die Crew Lust hat, lässt sie Euch einfach so lange da drin, bis Ihr das Spiel verlasst.
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Eigentlich als Strafe für Trolle gedacht, zeigt das Gefängnis noch seine Schwachpunkte. Sind die Trolle in der Überzahl, sperren sie Euch einfach ohne Grund ein. Kurz in der Crew abgestimmt, und schon steckt Ihr fest.
Ein Grund, weshalb man ins Gefängnis gesteckt wird, ist die fehlende Kommunikation. Wer nicht mit seiner Crew spricht oder die Anweisungen des Captains ignoriert, macht das Spiel nur unnötig schwer. In diesem Fall ist es nachvollziehbar, wenn man weggesperrt wird. Auf Reddit beschweren sich aber auch viele Spieler, die zwar den Anweisungen der Crew folgten, doch trotzdem “zum Spaß” gefangen gehalten wurden.
Die einzige Möglichkeit zu entkommen besteht darin, den Server zu verlassen, wenn die Crew Euch nicht wieder raus lässt.
Das System hat seine Vor- und Nachteile.
Ihr könnt so schnell dem Crew-Mitglied zeigen, dass es nicht erwünscht ist. Der erkennt vielleicht das Signal und verlässt die Session.
Andererseits kann es nervig sein, der Willkür anderer Spieler ausgesetzt zu sein.
PixARK ist ein Spiel, welches Minecraft und ARK: Survival Evolved kombinieren möchte. Hört sich interessant an? Ab März dürft ihr es ausprobieren.
Im Onlinespiel PixARK erwacht ihr auf einer geheimnisvollen Insel, auf der ihr – typisch für ein Survival-Spiel – überleben müsst. Dazu begebt ihr euch auf die Jagd, sammelt Rohstoffe, baut Pflanzen an und errichtet euch eine sichere Unterkunft. In der Spielwelt lauern jede Menge Gefahren, darunter auch andere Spieler, mit denen ihr euch im PvP bekämpft oder mit denen ihr euch zusammenschließt.
Minecraft mit Dinosauriern
Darüber hinaus trefft ihr in der blockigen Spielwelt, die stark an Minecraft erinnert, auch auf gigantische Dinosaurier. Diese umgibt ein Geheimnis, das ihr ergründen sollt. Dazu bereist ihr eine riesige, offene Spielwelt, die aus Voxeln besteht und sich von euch verändern lässt. Das Spiel bietet folgende Features:
Single-Player und Online-Multiplayer
Sammelt Items oder stellt sie her, um euch eine Basis zu errichten
Mehr als 100 Dinos, die ihr zähmen, trainieren und reiten dürft
Verbessert und individualisiert euren Charakter
Prozedural generierte Welten, bei denen keine wie die andere aussieht
Kreativmodus, in dem ihr eurer Fantasie freien Lauf lasst
Über acht Biome wie Wüsten, Dschungel, Höhlen und mehr
Prozedural generierte Quests, durch welche ihr in den Welten immer etwas zu tun habt
Early Access startet bald
Mit PixARK will Snail Games der Ark-Reihe einen neuen Anstrich verpassen und eine neue Spielerfahrung bieten, die aber auf dem Original basiert. Das Onlinespiel startet im März für PC und Xbox One in eine Early-Access-Phase. Die Entwickler geben noch einen genauen Termin bekannt. Zudem sollen zu einem späteren Zeitpunkt auch Versionen für PS4 und Nintendo Switch folgen.
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Es hat lange gedauert, aber endlich gibt es einen Termin für die Deutsche Lokalisierung des MMORPGs Revelation Online. Eigentlich hätte es schon im Herbst 2017 soweit sein sollen.
Revelation Online hatte schon seit der Beta Sprachprobleme. In der Testphase waren weite Teile des Spiels nur Chinesisch oder Russisch. Selbst Monate nach dem Soft-Launch wurde es nicht viel besser und man konnte Revelation Online maximal auf Englisch spielen.
Neuer Producer verspricht endlich deutsche und französische Lokalisierung im März
Die deutsche (und französische) Community grummelt schon lange wegen der fehlenden Übersetzung. Doch der neue Game-Producer Ty Parr verspricht schon im ersten Statement an die Spielerschaft Abhilfe. Laut Parr kommt die Übersetzung schon bald.
Man plane schon für den Februar einen geschlossenen Beta-Test der Lokalisierung. Wenn alles klappt, dürften die deutschen und französischen Texte schon im März 2018 auf die Live-Server von Revelation Online gespielt werden.
Bugfixes haben höhere Priorität als neuer Content
Ein weiteres großes Thema von Ty Parr ist die Fehlerbehebung. Das sei ihm wichtiger als neue Inhalte im Spiel. Daher hat er die Arbeit der Entwickler neu ausgerichtet. Man soll im Dev-Team nun mehr Zeit auf Bugfixing als auf neue Inhalte verwenden.
Ein möglichst fehlerfreies Spiel sei für den neuen Producer ein starkes Fundament ohne das man keine weiteren Aufbauten unternehmen brauche. Daneben plant Ty Parr noch weitere Neuerungen in Revelation Online, die er aber erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten will.
Monster Hunter World ist zur Zeit in aller Munde und gerade bei den japanischen Spielern ist das Action-Game von Capcom sehr beliebt. Es ist daher nicht überraschend, dass auch Final Fantasy XIV-Fans ihren Spaß daran haben.
Vor allem aber haben sie Spaß mit dem ausführlichen Character Creator von Monster Hunter World, denn einige japanische Fans haben die Entwickler von Final Fantasy XIV als Jäger in MHW nachgebildet.
Direktor und Produzent Naoki Yoshida
Der in der FFXIV-Community liebevoll “Yoshi-P” genannte Yoshida, ist nach dem erfolgreichen Reboot des MMORPGs bei den Fans zur hoher Beliebtheit gelangt.
Er ist der Leiter der Business Division 5 von Square Enix, die sich um die Entwicklung und Instandhalung der MMORPGs der japanischen Spieleschmiede kümmert.
Head Game Master Toshio “Foxclon” Murouchi
Der Manager der Community und Service Division ist Yoshidas rechte Hand und unter den Spielern besser bekannt unter seinem Forum-Namen “Foxclon”.
Er ist bei allen Veranstaltungen dabei und unterstützt “Yoshi-P” während der “Briefe des Produzenten”-Streams.
Sound Direktor und Komponist Masayoshi Soken
Als Schüler des legendären Final Fantasy-Komponisten Nobuo Uematsu setzt Soken die Tradition der exzellenten Soundracks in der Spielereihe fort.
Er ist in FFXIV für das Sound Design und die Musik zuständig und hat sogar einen Weltrekord für die meisten Original-Stücke in einem Videospiel aufgestellt.
Was euch an neuen Klamotten im kommenden Final Fantasy XIV Patch 4.2 erwartet, könnt ihr hier nachlesen:
Und da man über das Everversum, den Cash-Shop in Destiny 2, schnell an Shader kommt, wurde die Shader-Problematik gleich richtig groß und beherrschte in den ersten Tagen die Medien.
Auch wenn sich die anfängliche Aufregung um die Einweg-Shader nach wenigen Wochen legte, stehen die Shader auch noch in 2018 in der Kritik: Denn mit zunehmender Spielzeit stellten die Hüter fest, dass man im Endgame mit Shadern zugeschüttet wird und es nun ein nerviger Aufwand ist, diese zu verwalten. Man kann stets nur einen Shader nach dem anderen zerlegen, sodass es eine Arbeit von mehreren Minuten ist, wenn man das Inventar ein wenig aufräumen will – oder muss, um neue Shader in der Poststelle annehmen zu können.
Ein Inventar voller Shader
Bungie plant Änderungen am Shader-System
Im neuesten Blog-Post nimmt Bungie zur Shader-Thematik ausführlich Stellung. Man habe das Feedback seit Launch gesammelt und mitbekommen, dass sich die Spieler über den mühseligen Prozess, die Shader einzeln zu löschen, beschweren.
Bungie wurde oft gefragt, warum sie keine Mechanik einbauen, damit mehrere Shader auf einmal zerlegt werden können. Bei anderen Items würde dies schließlich auch funktionieren. Senior-Design-Lead Tyson Green erklärt, dass dies nicht so einfach umzusetzen sei. Bei den Shadern gebe es ein Problem.
Jeder Shader, so Green, sei ein individueller Gegenstand und individuelle Gegenstände lösen individuelle Belohnungs-Bundles aus, wenn sie zerlegt werden. Wenn man nun einen ganzen Stapel von Shadern gleichzeitig zerlegt, werden Dutzende (oder Hunderte) Belohnungs-Bundles gleichzeitig ausgelöst. Dies führt zu einer Herausforderung, die die Entwickler erst noch angehen müssen.
Denn eine Shader-Massenzerlegung sei nicht nur aus dem Grund schwierig, dass eine große Anzahl an Belohnungen gleichzeitig geliefert werden muss, sondern auch aus dem Grund, dass die Menge an produzierten Belohnungen auch in Euer Inventar passen muss, damit sie nicht direkt verloren geht.
Man sucht noch immer nach Lösungen für das Problem.
Green hält fest:
Es soll künftig einfacher werden, die Shader-Massen zerlegen zu können. Man sucht nach “Massentausch-Lösungen”.
Bungie weiß, dass die Hüter die Shader-Mechaniken aus Destiny 1 vermissen. Diese möchte man wieder einführen, aber ohne die Fähigkeit zu verlieren, neben Rüstungsteilen auch Waffen, Geister, Schiffe, etc, mit Shadern versehen zu können.
Man versteht auch den Wunsch der Community, dass man die Shader freier einsetzen kann, dass die Shader nicht in ihrer Verfügbarkeit limitiert sind. Deshalb versucht Bungie, die Shader-Sammlungen zurückzubringen oder Wege zu suchen, dass man Kopien von Shadern im Besitz anfertigen kann.
Die Shader-Mechanik in Destiny 1 sah so aus, dass man jeden Shader nur einmal erhalten musste. Zerlegte man ihn, konnte man ihn kostenlos aus der Shader-Sammlung zurückholen und wieder einsetzen. Allerdings konnte in Destiny 1 nur die gesamte Rüstung und nicht einzelne Items individuell eingefärbt werden.
Die Arbeiten an einem neuen Shader-System in Destiny 2 sind in vollem Gange. In Zukunft werde es mehr Infos dazu geben.
Ein Fan der Overwatch League und des Teams der Shanghai Dragons wettete, dass sein Team keine einzige Map siegreich verlassen würde. Nun muss er blechen – und freut sich drüber.
Es sah aber auch finster aus für die Shanghai Dragons: Traurig dümpelten sie auf dem letzten Platz herum. Die Bilanz: Kein einziges gewonnenes Spiel und ein Team Manager, der sich in einem Tweet für die miese Leistung entschuldigt und mittels unermüdlichem Training Besserung gelobt.
Stand vom 26.01.
Top, die Wette gilt!
Für Reddit-Nutzer “MissingPear” Grund genug, seinem Team einzuheizen. “Wenn die Shanghai Dragons diesen Donnerstag auch nur in einer Map gegenüber Seoul Dynasty dominieren, werde ich jeden einzelnen Dragon Skin kaufen!”, verkündete er. Und das sind insgesamt immerhin 26.
Und das ausgerechnet bei einem Spiel gegen Seoul Dynasty! Die stehen momentan an der Spitze der Tabelle und haben noch kein einziges Spiel verloren. Und das, obwohl MissingPear eigentlich hofft, dass die Dragons gewinnen würden. Er sei besorgt, dass es am Ende der Liga 0:40 gegen sie steht.
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Das gesamte Match umfasste vier Spiele auf unterschiedlichen Maps. Die Dragons kämpften, doch konnten sie sich wie erwartet nicht gegen die Übermacht der spielstarken Seoul Dynasty behaupten. In den ersten drei Spielen räumten diese alles ab – das Match war gewonnen.
Doch die Wette war noch nicht verloren. Es fehlte schließlich noch ein Spiel. Dieses wurde auf der Mexico-Map “Dorado” ausgetragen. Hier bäumten sich die Dragons nochmal auf und schafften es, doch noch mit einem positiven Teilergebnis den Abend zu beenden.
Und MissingPear? Der freut sich – und löst seine Wettschuld selbstverständlich ein. Da er den Skin von Mei bereits besaß, fehlten “nur noch” 25 Dragon Skins. Die holte er sich und blätterte dafür knapp 100 Dollar hin.
2600 League Tokens kaufte er dafür ein. Da ein Skin 100 Tokens kostet, blieben demzufolge noch genau 100 übrig. Die investierte er passenderweise in den Seoul Dynasty Skin von Widowmaker.
Alle Sorgen rund um Star Wars: The Old Republic einmal beiseite legen, denn hier kommen die Ankündigungen für 2018!
Erst kürzlich berichteten wir von den Gerüchten, dass BioWare SWTOR bald den Stecker ziehen wird. Davon erwähnen die Entwickler in den News und dem kürzlichen Stream jedoch nichts. Dabei ging es in diesem Stream um die Pläne für 2018! Und die klingen nicht so, als würde das Spiel bald das Zeitliche segnen.
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2018 soll “das Jahr der zurückkehrenden Begleiter sein”, so Eric Musco und Charles Boyd im Entwickler-Stream auf Twitch. Das sind die Details aus dem Stream:
Einige Begleiter werden zurückkehren. Mit dabei: Jaesa und Kira.
Die Frühlings-Roadmap soll Mitte Februar veröffentlicht werden. Begleitend wird dazu ein Stream erfolgen, um die Details zu erläutern.
Solo-Ranked Cross Fraktion ist noch immer auf der To-Do Liste.
Anknüpfend an den Stream veröffentlichte Game Director Keith Kanneg einen Forumspost, der noch einmal zusammenfasst und Update 6.0 anteasert.
Mehr Spekulationen, aber nichts Konkretes
Kanneg bittet um Geduld bezüglich der kommenden Roadmap. Schließlich habe man erst kürzlich Update 5.8 herausgebracht und stecke noch knietief in Arbeit. Außerdem könne er leider noch nichts Genaueres über die Inhalte von 6.0 sagen.
Dass er noch nichts über die Inhalte sagen kann, zeigt aber auch, dass es ein 6.0 überhaupt geben wird. Das sind gute Neuigkeiten in Zeiten, in denen die Zukunft SWTORs in den Sternen steht.
Zeitlich würde ein neues größeres Update gut in den Mai passen. Dort startet schließlich “Solo: A Star Wars Story” in den Kinos. So oder so ist es gut zu hören, dass sich die Entwickler Gedanken um 6.0 machen und bereits daran arbeiten.
In wenigen Tagen endet die 12. Season von Diablo 3. Dann gibt es eine kleine Verschnaufpause, bevor es mit Season 13 weitergeht. Alle Infos zu den Start- und End-Daten.
Ihr habt noch ein paar Tage Zeit, um Eure gesetzten Ziele für die 12. Season von Diablo 3 zu erreichen. Wie die Entwickler nun erklären, ist das Ende bereits in Sicht.
Diablo 3 – Season 12 Ende
Am Ende einer Saison in Diablo 3 werden Eure Saison-Charaktere in normale Charaktere umgewandelt. Verdientes Gold, Ausrüstungsgegenstände und mehr werden mit in die Nicht-Season genommen.
Die 12. Season von Diablo 3 endet am Sonntag, den 11. Februar um 17:00 Uhr.
Danach folgt eine kleine Pause, in der Ihr Euch auf die nächste Season vorbereiten könnt. Darüber nachdenken, welche Klasse man im nächsten großen Abenteuer pushen will und sich dafür entsprechende Ziele setzen.
Season 13 – Start in Diablo 3
Nach dem Ende der zwölften Saison beginnt eine zweiwöchige Pause.
Am Freitag, den 23. Februar startet die 13. Season in Diablo 3 um 17:00 Uhr.
Dann könnt Ihr wieder mit einem frischen Saison-Charakter loslegen und um die Top-Plätze in der Bestenliste kämpfen. Versucht Ihr in Season 13 etwas neues und probiert eine Klasse aus, die Ihr bisher noch nicht viel gespielt habt?
Was wird von der Saison übernommen?
Was passiert eigentlich, wenn nach einer Season die Season-Charaktere in Nicht-Season-Charaktere umgewandelt werden? Dabei geht der Fortschritt nicht verloren. Ihr nehmt folgende Dinge mit in die Non-Season:
Gold,
Paragonstufen,
Helden,
Blutsplitter,
Gegenstände (angelegt und aus der Beutetruhe),
Handwerker-Fortschritte und Rezepte,
Beutetruhen-Plätze und -Reiter,
Erfolge,
Legendäre Eigenschaften aus Kanais Würfel
Belohnungen aus Season 12 (Transmogrifizierungen, Porträtrahmen und Flügel)
Die übertragene Beute findet Ihr dann als Brief auf Euren nicht-saisonalen Charakteren und könnt diese dann verwerten. Gleiches gilt auch für saisonale Hardcorde-Charaktere, deren Ausrüstung, Gold etc. auf die nicht-saisonalen Hardcore-Charaktere übertragen wird.
Eine Pannenserien an Problemen bei dem erfolgreichen Spiel Fortnite: Battle Royale ruft jetzt Betrüger auf den Plan. Die locken mit der Entschädigung, die Epic in Aussicht gestellt hat. Aber da sollte man sehr vorsichtig sein.
Zurzeit gibt’s eine Themen-Woche bei Fortnite: Thema sind Bugs, Wartungen und Probleme:
Vorgestern waren die Server für Wartungsarbeiten 14 Stunden lange down.
Gestern und heute gibt es Schwierigkeiten mit dem Beitritt zu Gruppen.
Chaos-Wochen bei Fortnite erhitzen die Gemüter
Manche Spieler sind da schon auf Entzug, rasten völlig aus und verschicken wütende Voice-Mails, in denen sie unschuldige Journalisten, die sie mit Fortnite-Mitarbeitern verwechseln, als Söhne von Prostituierten bezeichnen oder behaupten, die seien unehelich geboren. Beides wird allerdings nicht so höflich formuliert wie hier.
In jedem Fall kamen mit dem letzten Patch einige Bugs zu Fortnite: Battle Royale, die Epic noch nicht vollends entfernen konnte: Das Bau-Interface nervt etwa.
Kurz: Es läuft seit zwei, drei Tagen nicht rund bei dem so vom Erfolg verwöhnten Fortnite.
Entschädigung bei Fortnite in Aussicht gestellt, aber noch nichts bekannt
Die Entwickler von Fortnite haben daher angekündigt, Spieler für die Probleme zu entschädigen. Vor allem für die lange Downtime am Donnerstag. Hier gibt’s aber noch nichts „Handfestes.“ Es hieß nur, man werde Spieler entschädigen, hat da aber noch nichts in die Wege geleitet.
Diese Lücke nutzen nun offenbar Betrüger.
Offenbar eine Fake-Webseite, die mit falschen Versprechungen lockt, aber nur an Weiß-der-Geier-was ran will.
Fake-Webseite verspricht Entschädigung
Die haben eine Fake-Webseite hochgezogen und bewerben dort ein Giveaway. Es heißt, man könne zwischen zwei Entschädigungs-Paketen wählen. Beide locken mit 1000 V-Bucks und einem Kostüm. Man müsse nur seinen Account-Namen eingeben.
Das ist Fake – und man sollte das auf keinen Fall tun.
Tückisch wird das, weil es professionell aussieht und in den Kommentaren der offiziellen Fortnite-Social-Media beworben wird. Man muss zweimal hinsehen, um den Betrug aufzudecken. Das Fake-Giveaway wird da als Entschädigung verkauft.
1000 V-Bucks als Entschädigung – das wären knapp 10€. Wenn was zu schön klingt, um wahr zu sein – dann ist es das auch nicht.
Anmerkung: Wir machen diesen Artikel, weil auch auf unserer Seite, Mein MMO, schon Kommentare kursierten: Epic gebe da 1000 V-Bucks als Entschädigung. Außerdem … wären wir fast selbst drauf reingefallen.
Lootboxen sorgen noch immer für hitzige Debatten. Sind sie Glücksspiel? Oder sind sie noch viel schlimmer, weil sie Regeln von Glücksspielen umgehen?
Spätestens seit Ende 2017 ist um Lootboxen eine heiße Diskussion entbrannt. Auslöser dafür war Star Wars: Battlefront II von EA, das mit seinen Lootboxen bei einem Vollpreis-Titel den Spielern klare Vorteile gewährte, die man nur mit Hunderten Stunden Spielzeit erspielen konnten. Es folgte einer der größten Shitstorms, die je über einen Spieleentwickler niedergegangen sind.
Auf dem YouTube-Channel „The Game Theorists“ gibt es immer wieder spannende und gut ausgearbeitete Theorien. Entweder zu Story-Elementen von bestimmten Spielen oder zu einzelnen Mechaniken und wie sie genau funktionieren. Jetzt hat sich der Channel Lootboxen vorgenommen und geht dabei genauer auf die Psychologie hinter Lootboxen ein.
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Allerdings ist die Debatte um „Lootboxen“ nicht neu und schon knapp 80 Jahre alt. Denn wer das Konzept von „Kaufe diese Kiste und erhalte eine zufällige Auswahl an Gegenständen“ nicht mag, der hätte sich schon viel früher aufregen können. „Wundertüten“ im Supermarkt waren Lootboxen in ihrer reinsten Form und selbst Panini-Fußballbilder von den Top-Spielern sind nichts anderes als Lootboxen. Das gleiche gilt natürlich auch für Magic-Karten und andere Kartenspiele.
Wenn all diese Dinge rechtlich als Lootboxen gelten, eben weil man eine zufällige Auswahl an Produkten enthält, dann könnte man diese Diskussion auch noch weiter und ad absurdum führen. Denn dann wäre auch eine Tüte Gummibärchen eine Lootbox, wenn die Verteilung unterschiedlicher Gummibär-Farben nicht ausgeglichen ist.
Tüten mit Gummibären. Auch nur eine “Lootbox”?
„Jetzt wird es albern“ könnte man sagen und hätte damit wohl recht. Aber wo liegt denn der exakte Unterschied? Rechtlich könnte das zu einem großen Problem führen und eine sehr, sehr klare Definition erfordern.
Die rechtliche Diskussion
Allerdings gibt es auch einige Aspekte von Lootboxen, die sie deutlich von Glücksspiel unterscheiden. So gibt es in vielen Spielen ein verstecktes Belohnungssystem, das Ausdauer belohnt. Wer zum Beispiel 40 Kartenpackungen in Hearthstone öffnet, der hat darunter garantiert eine legendäre Karte, weil die Chance dafür mit jeder geöffneten Packung steigt – bei der 40. Packung ist es dann sogar garantiert.
Glücksspielautomaten haben das nicht und dürfen das sogar nicht. Einem verlierenden Spieler dürfen nicht plötzlich „bessere“ Gewinnchancen gegeben werden, um ihn wieder zu motivieren, weiterzuspielen. Die Chance ist jedes Mal identisch und so fehlen die „garantierten“ Gewinne zwischendurch.
Auch in Deutschland wird die Diskussion darum, ob Lootboxen rechtlich als Glücksspiel einzuschätzen sind, bereits lange geführt. Dabei gibt es einige unterschiedliche Punkte, wobei der wichtigste wohl die Frage nach einem klaren Gewinn ist. Denn ob die enthaltenen Gegenstände in Lootboxen mit unterschiedlicher Seltenheit wirklich ein „Gewinn“ im rechtlichen Sinne darstellen, das ist nicht klar entschieden.
Einige argumentieren, dass der Inhalt von Lootboxen keine „marktwirtschaftliche Relevanz“ hat, weil allein der Spieler über den Wert entscheidet und dieser ist fast immer ideeller Natur. Demnach wären Lootboxen ganz klar nicht als Glücksspiel zu betrachten.
Etwas anders sieht es bei Spielen aus, in denen einige Gegenstände aus Lootboxen auch gezielt im Shop gekauft werden können – etwa bei Star Wars: The Old Republic gibt es solche Fälle. Dann könnte man klar festlegen, was für einen Gegenwert ein einzelner Gegenstand hat und hätte damit einen festen Wert – und somit auch einen tatsächlichen Gewinn.
Verstärkt wird das Problem noch, wenn Spieler ihre Gegenstände an andere Spieler weiterverkaufen können, denn auch dann kann man ihnen einen klaren Wert zuschreiben. Da die Spielehersteller an diesem Handel allerdings nicht beteiligt werden, kann man ihnen den Vermögenswert auch nicht zurechnen.
Entwickler analysieren uns immer stärker
Darüber hinaus beobachten Entwickler immer genauer, wie wir unsere Spiele spielen. Wie viel Zeit verbringen wir durchschnittlich in einem Spiel? Wann kaufen wir Lootboxen?
Inzwischen arbeiten Entwickler sogar mit Analyse-Firmen zusammen, die etwa ein neues Matchmaking-System entwickeln.
Dadurch sollen Spiele in der Lage sein, herauszufiltern, welche Waffen oder Gegenstände einem Spieler gefallen könnten. Anschließend sorgt die Spielersuche dafür, dass man gegen Spieler mit einem höheren Skillrating antritt, die genau diese Waffen verwenden. Dadurch soll der Gedanke angeregt werden: „Wenn ich diese Waffe hätte, wäre ich auch so gut!“ – und schon ist man einen Schritt näher an der Kaufentscheidung.
Ob diese Mechaniken bisher in großen Spielen aktiv sind, ist natürlich reine Spekulation. Aber alleine die Möglichkeit, dass diese Möglichkeiten entwickelt und genutzt werden, ist besorgniserregend.
Jeder Spieler hat seinen eigenen Preis
Noch weitere Firmen und Geschäftsideen arbeiten an der Optimierung von Lootboxen mit. So arbeiten die großen Publisher zum Beispiel mit „scientific revenue“ zusammen, die Software liefert, die Spielerverhalten genau analysiert und herausfindet, wie viel Geld ein Spieler bereit ist, für Mikrotransaktionen auszugeben. Das Ergebnis ist, dass verschiedene Spieler verschiedene Preise zu sehen bekommen.
Kostet eine Lootbox für Spieler A etwa 1,50€, könnte sie für Spieler B nur 1,30€ und für Spieler C 1,70€ kosten. Da Lootboxen in der direkten „Herstellung“ keine Kosten erschaffen, wenn man vom ursprünglichen Design der enthaltenen Gegenstände absieht, ist es in jedem Fall ein Gewinn für den Entwickler.
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Unterschiedliche Preise für Spieler anzubieten dürfte in einigen Ländern zu rechtlichen Problemen führen, in anderen aber vollkommen legal sein. Auch hier bleibt abzuwarten, wann und ob das auch in großen Titeln wie Overwatch Realität wird.
Cortyn meint: In Anbetracht der beiden Videos und der rechtlichen, verzwickten Lage denkt man schon etwas intensiver über das Thema nach und hadert mit sich, wie viel Geld man überhaupt in Lootboxen stecken will. Fakt ist auf jeden Fall, dass die Spielehersteller immer geschickter darin werden, unser Verhalten als Spieler zu analysieren und uns unbewusst dazu zu verleiten, immer wieder mal Lootboxen zu kaufen. Ist es verständlich, dass Hersteller so viel Geld von den Spielern wollen, wie nur möglich? Auf jeden Fall.
Doch wo sollte die Grenze erreicht sein?
In dem Augenblick, wo Algorithmen das Matchmaking bestimmen, um mich zum Kauf von Lootboxen anzuregen, ist das Spiel in den Hintergrund getreten und nur noch eine Verkleidung, um den Kauf von Lootboxen zu verschleiern.
Inzwischen hoffe ich, dass Lootboxen und die dahinterliegenden Systeme bald staatliche Auflagen erhalten. Sie müssen nicht zwingend als Glücksspiel deklariert werden, aber irgendeine Form der Regulierung muss stattfinden.
Wie ist eure Meinung zum Thema Lootboxen und Glücksspiel? Wie sollte eine Regulierung aussehen oder braucht es gar keine?