Das Shader-System in Destiny 2 soll bald besser werden, sich an D1 orientieren

Bungie plant, die Shader-Mechanik in Destiny 2 anzupassen. Die Shader könnten bald wieder ähnlich wie in Destiny 1 funktionieren.

Als Destiny 2 Anfang September erschien, lösten die Shader den ersten mittelgroßen Shitstorm rund um den MMO-Shooter aus: Denn es stellte sich heraus, dass es sich bei diesen Items um Einweg-Shader handelt. Sie sind Verbrauchsgegenstände, die nur einmal verwendet werden können. Wechselt man die Rüstung, braucht man neue Shader.

Und da man über das Everversum, den Cash-Shop in Destiny 2, schnell an Shader kommt, wurde die Shader-Problematik gleich richtig groß und beherrschte in den ersten Tagen die Medien.

Auch wenn sich die anfängliche Aufregung um die Einweg-Shader nach wenigen Wochen legte, stehen die Shader auch noch in 2018 in der Kritik: Denn mit zunehmender Spielzeit stellten die Hüter fest, dass man im Endgame mit Shadern zugeschüttet wird und es nun ein nerviger Aufwand ist, diese zu verwalten. Man kann stets nur einen Shader nach dem anderen zerlegen, sodass es eine Arbeit von mehreren Minuten ist, wenn man das Inventar ein wenig aufräumen will – oder muss, um neue Shader in der Poststelle annehmen zu können.

Destiny-Shader

Ein Inventar voller Shader

Bungie plant Änderungen am Shader-System

Im neuesten Blog-Post nimmt Bungie zur Shader-Thematik ausführlich Stellung. Man habe das Feedback seit Launch gesammelt und mitbekommen, dass sich die Spieler über den mühseligen Prozess, die Shader einzeln zu löschen, beschweren.

Bungie wurde oft gefragt, warum sie keine Mechanik einbauen, damit mehrere Shader auf einmal zerlegt werden können. Bei anderen Items würde dies schließlich auch funktionieren. Senior-Design-Lead Tyson Green erklärt, dass dies nicht so einfach umzusetzen sei. Bei den Shadern gebe es ein Problem.

Jeder Shader, so Green, sei ein individueller Gegenstand und individuelle Gegenstände lösen individuelle Belohnungs-Bundles aus, wenn sie zerlegt werden. Wenn man nun einen ganzen Stapel von Shadern gleichzeitig zerlegt, werden Dutzende (oder Hunderte) Belohnungs-Bundles gleichzeitig ausgelöst. Dies führt zu einer Herausforderung, die die Entwickler erst noch angehen müssen.

Denn eine Shader-Massenzerlegung sei nicht nur aus dem Grund schwierig, dass eine große Anzahl an Belohnungen gleichzeitig geliefert werden muss, sondern auch aus dem Grund, dass die Menge an produzierten Belohnungen auch in Euer Inventar passen muss, damit sie nicht direkt verloren geht.

Man sucht noch immer nach Lösungen für das Problem. destiny-2-hüter

Green hält fest:

  • Es soll künftig einfacher werden, die Shader-Massen zerlegen zu können. Man sucht nach „Massentausch-Lösungen“.
  • Bungie weiß, dass die Hüter die Shader-Mechaniken aus Destiny 1 vermissen. Diese möchte man wieder einführen, aber ohne die Fähigkeit zu verlieren, neben Rüstungsteilen auch Waffen, Geister, Schiffe, etc, mit Shadern versehen zu können.
  • Man versteht auch den Wunsch der Community, dass man die Shader freier einsetzen kann, dass die Shader nicht in ihrer Verfügbarkeit limitiert sind. Deshalb versucht Bungie, die Shader-Sammlungen zurückzubringen oder Wege zu suchen, dass man Kopien von Shadern im Besitz anfertigen kann.

Die Shader-Mechanik in Destiny 1 sah so aus, dass man jeden Shader nur einmal erhalten musste. Zerlegte man ihn, konnte man ihn kostenlos aus der Shader-Sammlung zurückholen und wieder einsetzen. Allerdings konnte in Destiny 1 nur die gesamte Rüstung und nicht einzelne Items individuell eingefärbt werden.

Die Arbeiten an einem neuen Shader-System in Destiny 2 sind in vollem Gange. In Zukunft werde es mehr Infos dazu geben.


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Autor(in)
Quelle(n): Bungie
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