In Pokémon GO startet das Weltmeisterschaften-Event. Vor allem in der Kampfliga ist deshalb am Wochenende eine Menge los.
Wann läuft das Event? Der Start des WM-Events ist am Freitag, den 15. August um 10:00 Uhr. Es läuft dann bis Sonntag, den 17. August um 20:00 Uhr.
Der Anlass sind die Weltmeisterschaften, die an diesem Wochenende in Anaheim, USA stattfinden. Dementsprechend dreht sich beim Event in Pokémon GO auch alles passend um das Kämpfen.
Welche Boni bringt das Event? Einige, von denen ihr viele in der Kampfliga nutzen sollt. Aber nicht alle!
Pikachu mit College-Jacke erscheint erstmals, auch als Shiny. Ihr findet es in Raids und in Forschungen.
Die Shiny-Chance auf dieses Pikachu ist erhöht.
Ihr könnt bis zu fünf Spezialtausche am Tag durchführen.
Wenn ihr Lapras fangt, beherrscht es Eisstrahl
Entwickelt ihr Rasaff, lernt es die Attacke Zornesfaust
Entwickelt ihr Epitaff, lernt es auch die Attacke Zornesfaust
Entwickelt ihr Suelord, lernt es die Attacke Vielender
Diese vier Pokémon sind alle brauchbar in der Kampfliga!
Es gibt mehr Pokémon-Begegnungen als Belohnung in der Kampfliga
In der Kampfliga ist ein neues Stadion aktiv
Zudem laufen in der Kampfliga bereits ab Freitag, 00:00 Uhr bis Sonntag, 23:59 Uhr folgende Boni:
Vierfacher Sternenstaub für Siege in der PvP-Liga
Ihr könnt insgesamt 100 Kämpfe pro Tag spielen
Es gibt eine befristete Forschung, die euch Belohnungen rund um die Kampfliga bringt. Da sind auch neue Schuhe für euren Avatar drin.
Ihr erhaltet stärker variierende Werte bei Pokémon-Belohnungen aus der Kampfliga
Spielen könnt ihr in der Superliga, Hyperliga und in der Meisterliga. Ihr könnt also aussuchen, in welcher Liga ihr die besten Teams aufstellen könnt. Tipps zur Kampfliga haben wir hier für euch.
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Pokémon GO: Über 800 Trainer kämpfen in Gigadynamax-Kampf
Welche Pokémon erscheinen im WM-Event von Pokémon GO?
In der Wildnis, in Raids und in Feldforschungen könnt ihr auf unterschiedliche Pokémon am Wochenende treffen. Wir fassen sie hier für euch zusammen. Mögliche Shinys sind mit Sternchen* markiert.
Außerdem findet am Wochenende auch noch das Crypto-Raid-Wochenende statt. Hier könnt ihr Crypto-Kyogre als Boss herausfordern – ein mächtiger Gegner! Das findet im Rahmen der aktuellen Rocket-Übernahme statt, die generell einige neue Pokémon mitgebracht hat. Alles zur Rocket-Übernahme in Pokémon GO lest ihr hier.
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In Battlefield 6 hat die neue Beta einen weiteren Modus hinzugefügt, der eigentlich als Fan-Favorit gilt. Doch die Umsetzung im neuen Battlefield 6 passt vielen Spielern so gar nicht.
Was ist das für ein Modus? Der Spielmodus Rush gehört zu den beliebtesten der Battlefield-Reihe. Das Angreifer-Team muss zwei markierte Orte in die Luft jagen, während die Verteidiger die Angreifer dezimieren müssen.
Schaffen es die Angreifer, beide Orte erfolgreich in die Luft zu jagen, erobern sie das Gebiet und dürfen weiter vorrücken. Außerdem gibt es weitere Tickets für die Angreifer. Die Verteidiger können einen einmal gesprengten Ort nicht mehr zurückerobern, dürfen aber die Bomben der Angreifer entschärfen. Die Angreifer haben gewonnen, wenn sie alle Zielorte gesprengt haben. Der sonst so beliebte Modus sorgt diesmal aber für Ärger.
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Spieler fragen, was eigentlich aus „Niemals vorbestellen“ geworden ist, während Battlefield 6 die Charts auf Steam erobert
Reinfall statt Highlight
Wo liegt das Problem? Battlefield 6 lockt viele Veteranen der Reihe wieder ins Spiel. Die kennen den Modus noch aus älteren Teilen und haben deshalb eine genaue Vorstellung davon, was sie erwartet. Diese Vorstellung trifft die Umsetzung in Battlefield 6 jedoch nicht.
Das beginnt schon bei der Spielerzahl. Während Rush in anderen Battlefield-Teilen mit teilweise 64 Spielern gezockt wurde, spielt man den Modus in Battlefield 6 nur im 12 gegen 12.
Auch die wenigen Fahrzeuge, die auf den Karten zur Verfügung stehen, stehen im Gegensatz zu der Vielfalt, die die Spieler erwartet haben. Für sie gehören Helikopter und Panzer ebenfalls zum Rush-Spielmodus, die gibt es aber wohl nur ganz vereinzelt.
Ein großer Kritikpunkt sind auch die freigeschalteten Waffen. In Battlefield 6 sollen Spieler später selbst entscheiden können, ob sie mit klassenspezifischen oder mit den Waffen aller Klassen zocken wollen. Derzeit gibt es den Rush-Modus aber nur mit den Waffen aller Klassen, was dafür sorgt, dass viele Spieler auf der engen Karte zur Schrotflinte greifen, die Feinde aus kurzer Distanz mit nur einem Schuss erledigen kann.
Was sagen die Spieler dazu? Die Spieler sind sehr unglücklich mit der Umsetzung ihres Lieblingsmodus. Auf Reddit erreichen Beschwerdebeiträge in wenigen Stunden tausende Upvotes. Dort schreiben die Spieler:
Opest7999 ärgert sich auf Reddit: „Der gleiche Scheiß wie in Battlefield 1 und Battlefield V. Ich verstehe das nicht. Die ’64 Player Rush All Maps’-Server waren die beliebtesten Server in BF3. Ich hoffe, der Serverbrowser wird das ermöglichen.“
taka-sugi sagt auf Reddit: „12 gegen 12 ohne Fahrzeuge und offene Waffen, also ist es nur ein Schrotflinten-Fest. Sie wollten diesen Modus nicht wirklich zurückbringen. Edit: Es gibt einige Fahrzeuge, die von der Karte abhängen, daher ist es besser als ich dachte, aber ich bin immer noch enttäuscht von 12v12.“
Alternative-Spot1615 ist traurig auf Reddit: „Wir verlieren Damavand Peak aus BF3 und den Fallschirmsprung … Und das Rush mit großen Karten … für das hier …“
Buskungen drückt auf Reddit seine Enttäuschung aus: „Was zum … Ich hab mich auf Rush gefreut und du sagst mir, es ist 12 gegen 12!!??“
Der Twitch-Streamer Maik „Zarbex“ konnte seiner Mutter ihr Traumauto kaufen. Doch dann passiert das, was den anderen Autos der Familie auch passierte.
Was ist das für ein Auto? Im Februar 2025 konnte Zarbex nicht nur sich selbst den Traum von einem schönen Auto erfüllen, sondern im Mai 2025 auch seiner eigenen Mutter. Er schenkte ihr einen VW Caddy. Laut Zarbex ist das ihr „absolutes Traumauto“ (Quelle: TikTok). Mit einer roten Schleife dekoriert, überreichte er ihr das Auto stolz.
Doch nach gerade mal knapp 2 Monaten ist das Auto kaputt, und zwar auf eine Art und Weise, wie es schon vorangegangenen Autos passiert ist.
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„Das tat mir so leid“
Was ist mit dem Auto passiert? In einem vergangenen Twitch-Stream teilte Zarbex seiner Community mit, was dem Auto seiner Mutter widerfahren ist. An einem bestimmten Platz parkte der Caddy seiner Mutter. Neben dem Caddy stand ein weiteres Auto, dessen Besitzer den Caddy beim Ausparken vermutlich an Kotflügel, Spiegel und Tür beschädigte.
Zarbex zeigte ein Foto des Schadens in die Kamera und meinte dazu: „Das tat mir so leid. (…) Das ist ‘sind’n Schaden [von] 4- oder 5.000 Euro.“ (Quelle: Instagram). Laut Zarbex hat seine Mutter ihn weinend angerufen, denn auf den Besitz des Caddys sei sie so stolz gewesen. Vermeidbar, da der Twitch-Streamer meint, seine Mutter würde sonst immer auf der Auffahrt parken.
Das Besondere: Genau an der Stelle mussten auch schon andere Autos aus der Familie von Zarbex einen Schaden erleiden. Vor vier Jahren fuhr jemand Zarbex ebenfalls in die Seite seines Autos und sein Vater verursachte ebenfalls einen Schaden an dem Auto von Zarbex.
Insgesamt dreimal wurden an dieser Stelle Autos der Familie von Zarbex beschädigt und der Twitch-Streamer meint: „Mittlerweile sage ich, wir können da nicht mehr parken“ (Quelle: Instagram).
In League of Legends geht es nicht immer darum, den Champion zu bannen, der am stärksten ist. Manchmal bannt man einfach nur, weil ein Gegner so nervig ist, dass man nicht gegen ihn spielen möchte. Das zeigt auch einen Charakter, der aktuell am meisten gebannt wird.
Anmerkung der Redaktion: In einer ursprünglichen Version des Artikels hieß es, ein Pink-Ward hilft gegen Shaco. Die Passage wurde korrigiert.
Um welchen Champion geht es? Der Champion Shaco terrorisiert die Kluft der Beschwörer schon seit dem 10.10.2009. Schon seit seinem Release gilt er als einer der nervigsten Champions im Spiel, wenn man gegen ihn spielen muss.
Das zeigt sich auch in den aktuellen Statistiken. Shaco wird aktuell so viel gebannt wie kein anderer Champion, dabei ist er gar nicht mal so erfolgreich.
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Viele haben gar keine Lust, Shaco in ihrem Match zu sehen
Wie sehen die Zahlen für Shaco aus? Schaut man sich die Bannrate von Shaco basierend auf jedem Rang im aktuellen Patch auf lolalytics.com an (Stand: 18:30, 14.08.2025) dann steht er aktuell bei 39,58 %. Das heißt, er wird in fast 40 % aller Fälle gebannt. Damit ist er aktuell der meist-gebannte Champion in LoL. Auf Platz 2 ist Mel mit einer Bannrate von 28,15 %.
Schaut man sich seine Win-Rate an, dann wirkt das schon merkwürdig, denn mit 47,77 % gehört er aktuell eher zu den Junglern, die nicht ganz so erfolgreich sind.
Warum wird Shaco so oft gebannt? Darauf gibt es eigentlich eine recht einfache Antwort: Er ist echt nervig. Seine Unsichtbarkeit ist stark für Ganks, vor allem da Pink-Wards nicht helfen. Auch mit seinem Klon kann man in Kämpfen ziemlich viel Schabernack treiben. Selbst wenn er nicht immer das Match gewinnt, macht es selten Spaß, gegen ihn zu spielen. Das findet auch die Community unter einem Reddit-Thread mit über 500 Kommentaren und über 2000 Upvotes:
throwaysaway2303 (via Reddit) wundert sich, dass die Bannrate nicht höher ist: Gegen Shaco zu spielen ist furchtbar, und mit Shaco zu spielen ist irgendwie noch furchtbarer. Ich bin überrascht, dass seine Bannrate nicht bei 100 % liegt.
greendino71 (via Reddit) hat eigentlich nichts gegen Shaco, findet ihn trotzdem nervig: Ich persönlich habe kein Problem damit, gegen Shaco zu spielen. Aber ich habe schon genug Spiele erlebt, in denen meine Laner nacheinander durch Shaco gestorben sind, also wird er entweder gebannt oder ich dodge.
greenegg28 (via Reddit) findet ihn als Champion fürchterlich: Er und eine kleine Handvoll anderer Champions sind so konzipiert, dass es keinen Spaß macht, gegen sie zu spielen – das ist das Designziel. Warum sollte jemand das wollen?
GoblinMatr0n (via Reddit) sieht das etwas anders. Er hat gar nichts gegen Shaco, gewinnt laut eigener Aussage sogar immer gegen ihn, selbst wenn Shaco viele Kills hat, weil Spieler wohl nicht mit ihm carrien können.
Warum hat Shaco so eine Win-Rate? Shaco ist im frühen Spielverlauf stark und muss snowballen. Das heißt, er muss am Anfang Kills und andere Objectives bekommen, um im mittleren Spielverlauf darauf aufzubauen und sein Team zu stärken. Schafft er das nicht, hat er aber ein Problem. Im späten Spielverlauf stirbt er nämlich schnell und in Teamfights gibt es deutlich bessere Assassinen, etwa Diana oder Katarina.
Werden die Zahlen so bleiben? Auch Riot hat die Bannrate bemerkt und nerfte ihn im letzten Patch, 25.16 (via leagueoflegends.com). Dabei wird die AD-Skalierung seiner Passive und Q-Fähigkeit verringert und der Q-Fähigkeit erhöht man die Abklingzeit.
In Path of Exile fand ein Event statt, bei dem die besten Spieler 10 Tage lang Zeit hatten, um sich zu messen. Die Aufgaben waren schwierig und das Spiel so modifiziert, dass selbst die Leveling-Phase ein Problem darstellte. Einer hat es trotzdem geschafft und ist als Sieger hervorgegangen.
Was war das für ein Wettbewerb? Der „Zizaran Merciless Gauntlet“-Wettbewerb sollte eine Herausforderung für die besten der besten in Path of Exile sein. Hier wird Path of Exile nicht nur mit den Hardcore-Einstellungen, also ohne Handeln, Gruppen und mit dem Ende des Charakters beim Tod, sondern auch mit weiteren Veränderungen gespielt.
So hatten die Monster viel größere AoE-Angriffe, 150 % mehr Lebenspunkte, mehr Projektile. Sogar einige Angriffsmuster wurden verändert.
Um die Spieler zu vergleichen, gab es verschiedene Herausforderungen, die jeweils mit unterschiedlich vielen Punkten versehen waren. Ein Levelup gab beispielsweise einen Punkt, ein Boss-Kill zum Beispiel 8 Punkte. Am Ende konnten 260 Punkte erreicht werden. Doch die Herausforderung war wirklich schwierig.
Hier könnt ihr den Trailer zur aktuellen Season von Path of Exile sehen:
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Path of Exile zeigt neue Söldner-Season „Secrets of the Atlas“ im Trailer
Nur einer hat es geschafft
Wie ging der Wettbewerb aus? Während viele Profis und Streamer sich an den Herausforderungen die Zähne ausbissen, belegt derselbe Spieler sowohl Platz 1 als auch Platz 2 des Wettbewerbs. Für Spieler von Path of Exile kaum eine Überraschung: Der Gewinner lautet Ben_
Beim Wettbewerb in diesem Jahr konnte der Spieler 255 von 260 Punkten erreichen. Die einzigen fehlenden Punkte sind die 5 Level Ups von Level 95 auf Level 100, die der Spieler nicht erledigt hat. Alle anderen Herausforderungen hat er gemeistert. Manche gar zweimal, weil sein erster Charakter vor Abschluss aller Herausforderungen gestorben ist, musste er von vorne loslegen.
Außer ihm hat niemand sonst so viele Herausforderungen bezwungen. Dem nächsten Spieler mit 219 Punkten fehlen gleich 3 Boss-Kills, um gleichzuziehen (via poe-racing.com). Ben_ konnte also mit einem guten Abstand gewinnen. Somit gehen Platz 1 und Platz 2 an ihn.
Was hat er gewonnen? Für den Abschluss von Levelzielen und Herausforderungen gab es Lose für satte Hardwarepreise und kosmetische Gegenstände. Auch die Entwickler von Grinding Gear Games beteiligten sich mit einem Skin und einer Mystery Box für alle Teilnehmer, die mindestens Level 2 erreichten und Act 10 abgeschlossen haben.
Durch Crowdfunding (via Paypal) gab es ebenfalls einige Geldpreise. So hat Gewinner Ben_ mindestens 700 US-Dollar (etwa 600 €) durch den Wettbewerb verdient.
Drei deutsche Twitch-Streamer – Sascha „unsympathischTV“ Hellinger, Marcel „MontanaBlack“ Eris und Maik „Zarbex“ – planen eine Tour in Frankreich. Doch einige Zuschauer sind jetzt schon enttäuscht. Das liegt vor allem an der geplanten Strecke.
Was ist das für eine Tour? Vom 16. bis zum 17. August 2025 planen die Twitch-Streamer MontanaBlack, Sascha Hellinger und Zarbex eine Rollertour in Frankreich. In 2 Tagen wollen sie die Strecke von Nizza nach Port Grimaud schaffen. Das sind insgesamt 110 km.
Die Twitch-Streamer fahren dabei nicht mit E-Rollern, so wie Trymacs einmal eine Tour mit seinen Kollegen veranstaltete, sondern mit Motorrollern. Gesponsort wird das Ganze von GÖNRGY, der Getränkemarke von MontanaBlack.
Einige Stimmen in der Community wurden jetzt allerdings laut und äußerten Kritik.
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„Es muss immer mehr sein“
Was wird kritisiert? Die Strecke von Nizza bis Port Grimaud ist insgesamt 110 km lang, also eine Länge, die ungefähr in 3 Stunden gefahren werden kann. Angesetzt sind jeweils zwei Etappen á 90 Minuten Fahrtzeit und einer Pause inklusive Übernachtung.
Das ist einigen Personen aus der Community allerdings zu wenig und die angesetzten 2 Tage scheinen zu viel Zeit. Einige Kommentare unter einem TikTok zu dem Thema beschweren sich genau darüber:
HenryHenings schreibt: „Das kann man an einem Tag mit einem Fahrrad schaffen…“
Deanzen meint: „2 mal 90 Minuten? Da fahren Leute teilweise längere Arbeitswege pro Tag.“
Wie reagiert Sascha Hellinger darauf? In seinem Podcast Offline + Ehrlich spricht Sascha Hellinger mit seinen Podcast-Kollegen Trymacs und Varion über die Thematik. Zunächst scheint der Twitch-Streamer von der Kritik aus der Community überrascht, als Varion und Trymacs ihm davon erzählen.
Dann findet er klare Worte dafür: „Es muss alles dramatisch, immer mehr sein. Reicht es nicht, dass du irgendwo bist und ‘ne Tour machst miteinander? Muss es jetzt dieser Kick sein ‘Oh Gott, wir müssen hoffen, dass wir es schaffen. Es ist ein Livestream, du fährst von A nach B. Seit wann ist es ‘Jo, die Strecke ist zu kurz’. Wenn es dir nur um die Strecke geht, dann guck den Stream nicht. Es geht doch darum, dass du einfach woanders bist, dauerhaft live bist und die Leute mitnimmst. Seit wann muss es so sein? (…) Was kommt als Nächstes?“ (Quelle: Spotify ab Minute 42:30).
Auch Trymacs kann sich dieser Argumentation anschließen. Seine vorangegangene Kanu-Tour auf der Elbe ging insgesamt 7 Tage. Teilweise sind die Twitch-Streamer Stunden am Stück Kanu gefahren, bei denen nicht wirklich viel passiert ist. Ist eine Tour also länger und aufwendig, so kann es in einigen Abschnitten langweiliger für die Zuschauer werden.
Nach der ersten Beta von Battlefield 6 gab es Kritik, das Spiel und dessen Movement sei zu schnell. MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller glaubt jedoch, das ist ein Boomer Problem.
Battlefield 6 setzt auf ein modernes, vergleichsweise schnelles und flexibles Movement – und das ist gut so, denn es fühlt sich richtig gut an. Ich habe kürzlich noch einmal ein paar Runden Battlefield 4 gespielt und oh Junge – das ist kein Movement, das ich heutzutage noch in einem Shooter gut finde.
Besonders schlimm war das sogenannte „strafen“, also das seitliche Bewegen während des Zielens durch das Visier. Es war langsam, so unfassbar langsam. In Battlefield 6 ist es schneller, direkter, aber nicht übertrieben. Es fühlt sich natürlich an und ist eine weitere Mechanik, die Spieler perfektionieren können. Es ist ein weiterer Skill-Test, der die besten Spieler von den guten trennt und vor allem Wichtigkeit vom reinen Aim nimmt.
Ich finde es immer gut, wenn ich in einem Shooter mehr können muss, als nur möglichst schnell mit dem Fadenkreuz auf dem Kopf des Gegners zu klicken. Ich möchte schließlich Battlefield und nicht Aimlabs spielen.
Die generelle Sprintgeschwindigkeit unterscheidet sich zwischen Battlefield 6 und alten Spielen übrigens gar nicht mal so groß. Die alten Teile sind jedoch sehr träge, unpräzise und in der Bewegung leicht verzögert. Battlefield 6 spielt sich hingegen wie ein Shooter, der 2025 rauskommt.
Das direkte, unverzögerte Movement ist heutzutage oft der Standard in vielen Spielen. Wenn Battlefield 6 sich spielen würde wie Battlefield 4, würde sich das für Shooter-Fans komisch anfühlen, die auch andere neue Spiele zocken. Es ist aber gut, wenn Battlefield viele neue Spieler gewinnt. Davon würden auch die Battlefield-Veteranen profitieren. Großer Erfolg könnte bedeuten, dass EA Battlefield 6 möglichst lange mit neuen Inhalten versorgen möchte.
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Die große Stärke von Battlefield 6 sind die Maps!
Battlefield war nie eine Simulation und sollte es auch nicht werden
Es gibt den Teil der Battlefield-Community, der bei diesem Text vor Wut kocht. Der findet, Battlefield 6 sei zu schnell, zu unrealistisch und zu sehr wie Call of Duty. Ich schlage vor, ihr spielt zur Abwechslung eine Runde Black Ops 6 und überlegt, ob das Movement wirklich vergleichbar ist.
Black Ops 6 ist sehr viel schneller und bietet durch das neue Omnimovement echt extreme Bewegungsmöglichkeiten – besonders die Hechtsprünge und das Sliden in alle Richtungen sind nichts für grauhaarige Gamer.
Battlefield 6 ist nicht langsam und nicht hyperrealistisch, aber es ist auch weit von Black Ops 6 entfernt. Viel wichtiger ist aber: Battlefield 6 will gar nicht realistisch sein – genauso wenig wie schon Battlefield 3 und 4.
Battlefield war schon immer ein Hybrid aus Arcade-Shootern wie Call of Duty und einer Militärsimulation. Letztere haben aber einen deutlich stärkeren Fokus auf Hardcore-Gameplay und Realismus und sind entsprechend langsam und träge.
In vergangenen Battlefield-Teilen konntet ihr – anders als in Militärsimulationen – wunderbar Dropshotten und Bunnyhoppen. Battlefield 6 ist nicht schlimmer, im Gegenteil, es bleibt der Reihe treu.
Insgesamt hat Battlefield 6 einen Weg gefunden, das Spiel schnell genug zu machen, damit auch junge Spieler Spaß haben, ohne Movement-Techniken einzubauen, bei denen Boomer sich Handgelenk oder Finger brechen würden.
Für das Movement mancher CoD-Profis ist mein Mauspad zu klein. Battlefield 6 ist echt noch im Rahmen.
Der Hass gegen das Movement ist ein Skill-Issue
Ich bin überzeugt, dass es nur 2 Kritikpunkte an der Geschwindigkeit des Gameplays von Battlefield 6 gibt:
Es ist nicht realistisch – dann spielt ihr das falsche Spiel
Es ist FÜR EUCH zu schnell – das nenne ich ganz klassisch „Skill Issue“
Wenn ich als Gamer feststelle, dass ich einen Gegner aufgrund seines Movements nicht treffe, dann bin ich schuld, und nicht das Spiel. Besonders, da das Spiel mir die gleichen Möglichkeiten gibt wie meinem Gegenüber.
Statt das Spiel also dafür zu kritisieren und Änderungen zu fordern, kann ich mir einfach eingestehen, dass ich zu alt, meine Reflexe zu langsam und mein Aim zu schlecht geworden ist, um meine Gegner zu treffen. Zum Glück ist das bei mir aktuell nur hypothetisch der Fall, ich komme in Battlefield 6 noch gut zurecht. Aber auch ich gehöre mit 27 schon zum älteren Teil der Generation Z und merke, dass ich nicht die Präzision oder die Reflexe besitze, über die ein 16-Jähriger verfügt.
In einigen Jahren stoße ich ziemlich sicher an meine Grenzen und kann dem Movement der jüngeren Spieler nicht mehr folgen und bin spielerisch überfordert. Das ist auch gar nicht schlimm, weder bei mir noch bei den Gamern, die schon jetzt etwas älter sind. Ich werde dann allerdings nicht verlangen, dass eine gut umgesetzte Gameplay-Mechanik geändert wird, weil ich nicht mehr mithalten kann. Und sollte ich in 10 Jahren doch über zu schnelles Movement in meinem Lieblingsshooter meckern, schreibt mir gerne #SkillIssue in die Kommentare. Das habe ich dann verdient.
Bei Battlefield 6 bin ich aber überzeugt: Sollen die jungen und talentierten Spieler doch den gleichen Spaß haben, wie wir ihn mit 16 hatten.
Für Boomer und Realitäts-Fanatiker gibt es Alternativen
Falls ihr zu den Spielern gehört, die jetzt sagen, Battlefield 6 sei zu schnell, unrealistisch oder hektisch, empfehle ich euch, mal ein anderes Spiel zu testen. Besonders die Militärsimulationen könnten euch gefallen.
Spiele wie Squad, Arma 3 und Arma Reforger sind merklich langsamer und vermitteln euch das Gefühl, dass ihr wirklich schwere Ausrüstung mitführt und das auch bei euren Bewegungen in den Gefechten bedenken müsst. Die Bewegungen sind träge, brauchen Zeit und ihr könnt nicht schnell in Deckung springen, wenn euch ein Gegner überraschen sollte. Auf das Fahrzeug-Gameplay oder das strategische Vorgehen in großen Teams müsst ihr ebenfalls nicht verzichten.
In Militärsimulationen ist aber die Kommunikation noch wichtiger als in Battlefield. Ihr steht ständig im Austausch mit euren Kameraden und besprecht das Vorgehen. Die Interaktion innerhalb der Community ist entscheidend und es reicht nicht aus, nur auf Discord mit euren 2–3 besten Freunden zu quatschen. Dafür bekommt ihr beispielsweise in Squad einen sehr immersiven Online-Shooter mit PvP, der eine Spielerfahrung bietet, die das militärische Vorgehen so gut umsetzt, dass er auch für Roleplay-Fans geeignet ist. Und der Sound ist auch hammermäßig.
Die Remix-Version der WoW-Erweiterung Legion startet bald. Jetzt gab es erste Belohnungen zu sehen – doch ein Fan-Favorit ist nicht dabei.
Manch ein Fan von World of Warcraft freut sich gar nicht so sehr auf die Erweiterung Midnight, sondern auf das, was schon vorher erscheint: Legion Remix, die Rückkehr zu einem der beliebtesten Addons von Blizzards MMORPG. Bisher war nur wenig über das anstehende Event bekannt, jetzt hat Blizzard endlich mehr Details verraten – und die machen Lust auf mehr.
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WoW: Spieler sammelt ALLE Erfolge im Spiel, fragt dann „Was mache ich jetzt?“
WoW Legion Remix: Das steckt alles drin
In einem ersten Vorschau-Video hat Blizzard die größten Highlights von Legion Remix bereits vorgestellt. So gibt es auch dieses Mal wieder Artefaktwaffen, allerdings nicht mit den damaligen Talenten – das wäre auch schlicht nicht umsetzbar, immerhin sind viele Talente der Waffen inzwischen fester Bestandteil der verschiedenen Spezialisierungen.
Stattdessen könnt ihr bei eurer Waffe unterschiedliche Pfade freischalten, um bestimmte magische Aspekte tiefergehend zu erforschen. So könnt ihr eure Artefaktwaffe etwa mit Teufelsmagie aufladen, wenn ihr in den entsprechenden „Fel“-Zweig eurer Waffe investiert. So könnt ihr beispielsweise einen Schreckenslord als Pet haben, der für euch kämpft.
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Wie schon in Pandaria Remix gibt es auch dieses Mal wieder Bronze. Blizzard hat aus der Vergangenheit gelernt und sichergestellt, dass Bronze dieses Mal zu 100 % nur für kosmetische Belohnungen ausgegeben werden kann. Es gibt also keinen Konflikt mehr, ob man Bronze für Charaktermacht oder schicke Belohnungen ausgeben will.
Neu ist auch, dass Legion Remix dem Patch-Zyklus von Legion folgt, allerdings in drastisch erhöhter Geschwindigkeit. Neuer Content erscheint alle 2 Wochen, sodass es immer etwas Neues zu tun gibt.
Wie schon bei Pandaria Remix wird es auch diesmal extrem viele Belohnungen geben. Zu den Highlights gehören fel-verseuchte Varianten der Klassen-Reittiere, aber auch ein extrem schickes Kleid, das an die Gewänder von Königin Azshara angelehnt ist. Dazu kommen viele neue Waffen-Modelle – etwa Varians Schwert mit teufelsgrüner Verderbnis, aber auch die berüchtigte Sense von Argus bekommt eine teufelsgrüne Einfärbung.
Die Sensen werden Pflicht für alle Sammler.
Ein letztes Schmankerl: Ihr müsst dieses Mal nicht bis zum Ende von Legion Remix warten, um euren Charakter in das Live-Spiel zu übertragen. Das könnt ihr schon vorher, sobald ihr wollt. Allerdings ist das ein Pfad ohne Wiederkehr – ein Charakter, der Legion Remix verlassen hat, kann nicht wieder zurückkehren.
Wann erscheint Legion Remix? Auch wenn es noch kein konkretes Datum gibt, kommt Legion Remix mit dem Patch 11.2.5. Sollte Blizzard das aktuelle Tempo beibehalten, dürfte das in ungefähr 6 bis 8 Wochen der Fall sein, also Ende September bis Mitte Oktober. Das Event wird dann wohl für mindestens 8 Wochen aktiv sein, vielleicht aber auch länger. Mehr als genug Zeit, um sich alle Belohnungen zu erspielen.
Update: Erste Hinweise vom PTR gehen davon aus, dass Legion Remix am 8. Oktober 2025 startet und bis Anfang Januar läuft.
WoW schweigt zum Magierturm – und die Fans sind sauer
Was wollen die Fans? Wenn man sich die Kommentare unter dem YouTube-Video zur Vorstellung oder auch dem Subreddit von WoW anschaut, dann ist eindeutig, dass ein – zumindest recht lauter – Teil der Spielerschaft die Rückkehr eines Features wünscht, nämlich dem Magierturm.
Der Magierturm war während Legion eine besonders harte Herausforderung für alle Klassen und Spezialisierungen, belohnte aber mit exklusiven Designs für die Artefaktwaffen oder im Falle von Druiden sogar mit einer besonderen Tiergestalt für die Wächter-Spezialisierung.
Allerdings konnte man diese besonderen Vorlagen nur während Legion erspielen – danach nicht mehr. Etwas, an dem Blizzard bisher auch festgehalten hat und mehrfach betonte: Diese speziellen Designs sind eine Belohnung für alle, die damals die Herausforderung gemeistert haben und nachträglich wird man sie nicht mehr bekommen können.
Bisher hält Blizzard an dieser Entscheidung fest, doch es gibt zahlreiche laute Stimmen, die eine Abkehr von genau dieser Ansicht fordern, wie unter dem YouTube-Video:
„Wenn ihr das Feedback der Spieler gehört habt, bringt einige Recolors der Magier-Turm-Sets bitte.“ – TheAtomicDon
„Keine Erwähnung des Magierturms. Ganz großes L.“ – rebewnevets
„Sie haben nicht einmal das Wort „Magierturm“ in den Mund genommen.“ – justindeede
„Bitte Blizzard, wenn ihr das Feedback seht, dann gebt uns die Magierturm-Artefakte.“ – weslley7069
Wie steht ihr zum Magierturm und den Belohnungen, die man dort bekommen konnte? Sollten die ein zweites Mal verfügbar werden und Blizzard damit das vorherige Versprechen brechen? Oder ist es gut, dass man manche Dinge gar nicht mehr bekommen kann? Falls ihr auf mehr Belohnungen steht: Richtig seltene Transmogs sind auch im normalen WoW versteckt …
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Im neuen MMORPG Eternal Tombs sollen Gamemaster für eine unvergessliche Erfahrung sorgen. Jetzt zeigen die Entwickler, wie es gerade läuft.
Was ist das für ein MMORPG? Eternal Tombs ist ein MMORPG, das die Gamemaster in den Fokus rückt. Sie heißen im Spiel passend Tombmaster und sollen dafür sorgen, dass Spieler unvergessliche Abenteuer erleben. Sie können Spieler in Dungeons einsperren, Fallen aufstellen oder Bosse spawnen lassen und das Spiel so individuell verändern.
Neben den Gamemastern möchte das MMORPG eine offene Welt mit sechs verschiedenen Klassen in einer Sandbox bieten. Zu den Features sollen eigene Läden, tausende verschiedene Monstertypen, ein ausgefeiltes Crafting-System sowie PvP-Burgbelagerungen gehören.
In ihrem neuen Video zeigen die Entwickler, wie weit sie gerade sind:
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Entwickler zeigen den aktuellen Stand von Eternal Tombs im Video
Das MMORPG ist fertig, aber …
Wie weit sind die Entwickler? In ihrem Update-Post auf Steam haben die Entwickler verkündet, dass das MMORPG fertig entwickelt ist. Die Entwickler widmen sich dem Post nach derzeit dem Feinschliff des Spiels sowie der Behebung von Bugs.
Neben vielen Überarbeitungen haben die Entwickler seit dem letzten Test auch 14 weitere Gebiete fertiggestellt, die noch kein Spieler zu Gesicht bekommen hat.
In ihrem neuen Video haben die Entwickler auch erste Einblicke in das Farming-System rund um den Holzfäller-Skill gegeben. Ähnlich wie im Amazon-MMORPG New World soll es dabei verschiedene Bäume in verschiedenen Seltenheitsgraden geben, die man nach dem Fällen weiterverarbeiten kann.
Auch das neue Monsterblut-System wurde vorgestellt. Dabei bekommen Spieler für jeden besiegten Mob sogenanntes „Monsterblut“, das sie für Fähigkeiten und Verstärkungen ausgeben können.
Wann erscheint das MMORPG? Eternal Tombs möchte auf Early Access verzichten und gleich als Vollversion erscheinen. Dafür möchten die Entwickler ihre Änderungen noch einmal von Spielern testen lassen.
Der nächste und wohl finale Test des MMORPGs soll im Oktober stattfinden. Um teilzunehmen, können Spieler einfach ihr Interesse am Spieltest bei Steam kundtun. Sobald der Test losgeht, erhalten die Spieler dann eine E-Mail mit der Einladung.
Je nachdem wie der Playtest verläuft, ist auch ein Release noch 2025 denkbar. Dadurch, dass die Entwickler bereits mit den Features des Spiels fertig sind und sich nur noch um den Feinschliff kümmern, hängt es wohl am Spielerfeedback. Das entscheidet darüber, wie viele Änderungen Eternal Tombs noch umsetzen muss und ob es 2025 erscheint oder sich der Release auf das nächste Jahr verschiebt.
Das Open-World-Rollenspiel Crimson Desert gehört bei vielen Fans zu den lang erwarteten Titeln, die man 2025 endlich spielen kann. Doch jetzt melden sich die Entwickler mit einer schlechten Nachricht bei den Fans.
Was haben die Entwickler zu verkünden? Die Entwickler teilen in einer neuen Nachricht mit, dass Crimson Desert 2025 nicht erscheinen wird. Das zuvor kommunizierte Release-Datum Ende 2025 kann nicht eingehalten werden und die Entwickler müssen das Spiel verschieben.
Als neuen Release-Termin peilen die Entwickler das erste Quartal 2026 an, wobei ein genaues Datum weiterhin unbekannt bleibt. Schuld an der Verschiebung sollen jedoch nicht die Entwickler selbst sein.
Hier könnt ihr was sehen:
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Crimson Desert: Trailer zeigt mächtige Grafik-Engine des Open-World-RPGs
Externe Partner sorgen für Verzug
Warum wird das Spiel verschoben? Laut der Mitteilung der Entwickler wird die Verschiebung des Releases nötig, weil die Arbeiten von externen Partnern länger dauern als geplant.
So erklären die Entwickler: „[Die Verschiebung] ist auf länger als erwartete Zeitpläne zurückzuführen, die sich aus der Terminkoordination und der Zusammenarbeit mit mehreren Partnern für den Offline-Vertrieb, Voice-Overs, Konsolen-Zertifizierungen und andere Vorbereitungen für die Markteinführung ergeben haben“ (via gematsu.com).
Dass das Action-Rollenspiel verschoben wird, ist nicht wirklich überraschend. Das Projekt galt seit jeher als ambitioniert und wurde ursprünglich als MMORPG angekündigt. Im Laufe der Entwicklung wandelte sich das Rollenspiel aber zu einem Singleplayer-Titel mit Fokus auf eine fesselnde Kampagne. Der Multiplayer-Aspekt blieb zwar bestehen, doch ein echtes MMORPG ist es inzwischen nicht mehr. Auch die mächtige Grafik des Spiels kann viel Feinschliff in Richtung Performance erfordern.
Was ist auf der gamescom zu sehen? Die gamescom, die zwischen Donnerstag, dem 21. August und Sonntag, dem 24. August stattfindet, wird auch einen Stand von den Entwicklern Pearl Abyss haben. Dort möchten die Entwickler auch Crimson Desert wieder in die Hände der Spieler geben.
Auf der gamescom wird es eine spielbare Version der offenen Welt des Rollenspiels geben, die Spieler erkunden dürfen. Die Entwickler stellen in ihrer Mitteilung auch klar, dass es auf der Spielemesse keine Ankündigung mit einem genauen Release-Date geben wird.
Mit der Verschiebung von Crimson Desert, gewinnen die Entwickler kostbare Zeit, um das Spiel noch weiter zu verbessern. Allzu spät darf der Release jedoch nicht erfolgen, sonst konkurriert das Spiel wie viele andere Titel mit dem Gaming-Giganten GTA 6. Das soll am 26. Mai veröffentlicht werden, wenn es nicht zu einer Verschiebung kommt: Rockstar Games verschiebt GTA 6 auf 2026, aber nennt ein konkretes Datum – Fans finden das genau richtig
In Dune: Awakening haben die Entwickler hunderte Änderungen im großen August-Patch veröffentlicht. Eine Neuerung funktioniert jedoch nicht und sorgt damit für Belustigung bei den Spielern.
Was ist das für eine Neuerung? Neben den hunderten von Änderungen und Neuerungen des großen August-Updates von Dune: Awakening haben sich einige Fehler eingeschlichen. Ein prominenter Bug sorgt derzeit für einige Lacher, aber auch Unmut in der Community.
Die neue Suchfunktion sollte eigentlich den Marktplatz von Dune: Awakening vereinfachen. Wie in anderen Spielen üblich, sollte man einfach den Namen des gewünschten Items eingeben und finden können. Doch das neue Feature funktioniert nicht.
Hier könnt ihr sehen, was euch in Zukunft bei Dune: Awakening erwartet:
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Dune: Awakening – Das ist die Zukunft des MMOs
Defektes Feature sorgt für Diskussionen
Wie sieht das Problem aus? Auf Reddit zeigt der Nutzer theJSP123 in einem Video das Problem mit der Suche. Dort gibt er den Begriff „Firestorm“ ein, um die „Firestorm“-Waffe zu finden. Stattdessen schlägt ihm das Spiel allerlei andere Gegenstände wie „Stravidium Fiber“ und „Regis Disruptor Pistol“ vor.
Erst nachdem er durch die Liste der Items gescrollt hat, findet er die gewünschte Waffe. Dieses Problem zeigt sich bei weiteren Beispielen wiederholt im Video. Die neue Funktion hat zudem manche Filter entfernt, weil sie durch die neue Suchfunktion ersetzt wurden. Solange der Bug besteht, ist es nun jedoch schwieriger als zuvor, etwas zu suchen.
Wie reagieren die Spieler auf den Bug? Wie so häufig in Dune: Awakening gibt es zwei Gruppen von Spielern mit unterschiedlichen Meinungen. Während die meisten über die Absurdität des Bugs lachen können, vor allem weil solch ein gewöhnliches Feature es so kaputt ins Livespiel schafft, sieht die andere Gruppe darin ein Versagen des Qualitätsmanagements von Funcom. So schreiben die Spieler auf Reddit:
wittiestphrase: „Es ist so herrlich kaputt, dass ich nicht weiß, was ich dazu sagen soll. Die Dinge sind jetzt auch anders kategorisiert. Ich hatte mich an die holprige Art, Dinge zu tun, gewöhnt und wusste wenigstens, wo ich Sachen finde.“
Stunter740: „Ich schwöre, die testen nichts.“
Deadlynitro: „Auf dem Testserver funktionierte es immer nur mit dem ersten Wort des Gegenstands, aber das ist keine Entschuldigung für das Feuersturm-Problem.“
reboot-your-computer: „Jesus Christus, falls ihr jemals daran gezweifelt habt, ob es bei Funcom ein Qualitätsmanagement gibt, dann ist das hier die klare Antwort.“
Obwohl der Patch bereits 2 Wochen lang auf dem Testserver den Spielern zur Verfügung stand, haben die Entwickler die Suchfunktion nicht fehlerfrei auf den Liveserver gebracht. Gerade weil das Problem leicht reproduzierbar ist, zweifeln viele Spieler an den Testern bei Entwickler Funcom.
Lange hatte Assassin’s Creed eine Figur, die quasi das Maskottchen der Videospielreihe war. Nach dem dritten Teil entfernte man die Figur. Der Game Director erklärte jetzt, warum man das getan hat.
Wer ist Desmond? Desmond Miles war der rote Faden von Assassin’s Creed in Teil 1 und bis zu Teil 3. Aus seinen DNA-Erinnerungen spielte man quasi die Vergangenheit seiner Vorfahren. In Teil 2 war es Ezio Auditore und in Teil 3 dann Connor Kenway.
Auch wenn man die meiste Zeit in der Vergangenheit verbrachte, führten die Spiele auch die Geschichte der Gegenwart mit Desmond weiter. Im 3. Teil tötet man Desmond aber und beendet seine Geschichte. In einem Interview sprach der Game Director von Teil 3, Alex Hutchinson, über die Gründe.
Der neueste Teil der Reihe spielt in Japan:
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Assassin’s Creed Shadows: Der offizielle Trailer zur Open World in Japan
Zu viel Lore führt zu Problemen
Was erzählt Hutchinson über Desmond? Im YouTube-Podcast von Convergence Games Showcase sprach Alex Hutchinson über allerlei Dinge. Dabei ging es auch um Assassin’s Creed 3. Der Grund, Desmond zu töten, war dabei recht simpel: Die Story war zu lang.
An diesem Punkt werden wir die Leute bitten, sich an Geschichten von vor sieben Jahren zu erinnern […], um sie in die heutige Handlung einzubeziehen. Für mich ergab es keinen Sinn, dass man in der Grundschule war und jetzt auf dem College ist. […] Deshalb haben wir Desmond am Ende getötet.
Alex Hutchinson über die Desmond-Storyline (via YouTube)
Das Problem war also: Auch wenn die Geschichten der Assassinen sich änderten, musste man für den Desmond-Part auf Geschichten aufbauen, die Jahre her waren und die vielleicht nicht jeder kannte. Dabei erwähnt Hutchinson auch den ursprünglichen Plan der Reihe.
Laut ihm waren jeweils ein Teil zu Altair (Teil 1), Ezio (Teil 2), Connor (Teil 3) und ein Teil in der Gegenwart mit Desmond geplant. Die Reihe wurde aber zu erfolgreich und hält bis heute an. Mit Brotherhood und Revelations folgten schon nach dem 2. Teil Spiele, die Desmonds Geschichte fortführten. Es gab zwar Beschwerden, dass sie Desmond getötet haben, doch es gab zu viel Lore, dass es zu einer Belastung wurde.
Die Aussage, dass nur 4 Teile geplant waren, kann man zwar offiziell nicht bestätigen, doch in einer News aus 2009 sprach die Website vg247.com, dass ihnen auf der E3 gesagt wurde, dass man die Reihe als Trilogie konzipiert hat. Das war aber noch vor dem eigentlichen Release vom 2. Teil.
Er vergleicht es mit den Marvel-Filmen, die laut ihm das gleiche Problem haben. Durch viele Serien und Filme, die man für andere Projekte gesehen haben muss, gehen Fans verloren.
In Marvel Rivals gibt es neben den normalen Outfits für die Superhelden auch Skins, die mehr Haut zeigen. Der Creative Director wehrt sich in einem Interview nun gegen die Vorwürfe.
Was ist das für ein Spiel? Marvel Rivals ist ein 6 vs. 6-Hero-Shooter der vom Spielprinzip stark an Overwatch erinnert. Als Charaktere treten jedoch bekannte Marvel-Superhelden oder Bösewichte wie der „Hulk“ oder „Invisible Woman“ auf. Auf Steam geniest das Spiel große Beliebtheit. Mehr als 115.000 Gamer spielten es am 13. August 2025 zeitgleich (via SteamDB).
Während die Fans in den gewohnten Outfits ihrer Lieblings-Marvel-Charaktere herumlaufen können, gibt es gegen Echtgeld auch andere Skins. Manche davon zeigen mehr Haut, als so manch einem Spieler lieb ist.
Hier könnt ihr den Launch-Trailer von Marvel Rivals sehen:
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Marvel Rivals: Der Launch-Trailer zum Shooter mit Marvel-Superhelden auf PS5 und Steam
Alles wie im Cartoon
Was hat es mit den Skins auf sich? In Marvel Rivals gibt es wie in Hero-Shootern üblich viele Skins zu kaufen. Neben anderen Farben und starken Looks darf man seine Charaktere aber auch mit Outfits ausstatten, die weniger bedeckt sind. Freizügige Skins sind hierbei keine Seltenheit.
Für manche Spieler gehen einige dieser Skins zu weit, sie werfen dem Hero-Shooter vor, er sei ein „Gooner-Game“. Unterstützt wird dieser Vorwurf auch von den Jiggle-Physics im Spiel, die die Körperteile der Charaktere im Kampf und in Aktion wackeln lassen.
In einem Interview auf YouTube hat sich nun der Creative Director Guanguang zu diesen Vorwürfen geäußert.
Was sagt der Creative Director dazu? In einem Interview auf YouTube wird der Entwickler zu verschiedenen Themen befragt. Eine Frage zielt dabei auch auf den Gooner-Game-Vorwurf ab:
Rivals Assembled: „Apropos Kosmetik und Skins … Wie reagiert ihr darauf, wenn Leute Marvel Rivals als ‘Gooner-Spiel’ bezeichnen?“
Guanguang: „Da unser Design von klassischen Comic-Themen inspiriert ist, darunter einige herausragende Skins wie Mantis und auch Psylockes Rache, stammen diese alle aus klassischen Comic-Designs, und wir erstellen auf dieser Grundlage einige modischere Designs, um die Anerkennung der Spieler zu gewinnen. Ich denke, dies spiegelt auch die breite Anerkennung durch unsere Spieler wider.
Wie bereits bei Squirrel Girl und dem Krakoa-Resort-Skin erwähnt, handelt es sich hierbei um Designs, die auf realen Themen und der Handlung der Saison basieren. Bei Designs wie diesen versuchen wir unser Bestes, um die Handlungsstränge der Saison, einschließlich Elementen aus Krakoa, zu integrieren und beliebte Elemente aus dem realen Leben einzubinden. Auf dieser Grundlage erstellen wir neue Designs, und ich bin sehr dankbar, dass diese Designs von der Mehrheit der Spieler gut angenommen wurden.“
Der Creative Director bestreitet also nicht, dass die Skins dafür da sind, die Anerkennung der Spieler zu gewinnen, im Gegenteil, mit den Skins verdienen die Entwickler ihr Geld. Dass Marvel Rivals sich mit seinen Skins an den Comics orientiert und die Fans die aktuelle Ausrichtung der Skins mit ihren Einkäufen bestätigen, ist zwar wahr, geht auf den Vorwurf aber nur leicht ein. So könnten die Entwickler sich genauso gut an weniger freizügigen Skins orientieren.
Der Creative Director konnte mit seinen Aussagen den Vorwurf nicht wirklich ausräumen, und dass die Mehrheit der Spieler die Skins gut annimmt, ist keine wirkliche Entschuldigung. Welche Charaktere es derzeit bei Marvel Rivals gibt, erfahrt ihr hier: Marvel Rivals: Alle Charaktere und Helden, die ihr aktuell spielen könnt
Das Remaster zu Dawn of War ist da und es stellt sich eine Frage: Wie gut hat sich eines der besten Strategiespiele zu Warhammer 40.000 nach 21 Jahren gehalten? MeinMMO-Autor Odysseas Grigoriadis hat die neue Dawn of War – Definitive Edition bereits getestet und versucht, diese Frage zu beantworten.
Als ich das Spiel zum ersten Mal angeschmissen habe, überkam mich gleich ein Gefühl von Nostalgie, obwohl ich das erste Dawn of War zuvor gar nicht gespielt hatte. Trotzdem fühlte ich mich schon beim Startbildschirm in meine Kindheit zurückversetzt: Ein Hauptmenü, das nicht in hässlichen Boxen aufgeteilt ist?! Dass ich so etwas noch einmal erleben darf.
Die Dawn of War – Definitive Edition ist altbacken und das ist gut so. Das Spiel besitzt einen Charme und eine Verspieltheit, die man heute wegen des Trends zu minimalistischen Menüs und einem „sauberen“ UI gar nicht mehr gewohnt ist. Trotzdem hat sich das Spiel die letzten 21 Jahre ziemlich gut gehalten – auch wenn man dem Game sein hohes Alter ansieht.
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Der verbesserte Trailer zu Warhammer 40.000: Dawn of War – Definitive Edition
Dawn of War macht Grafik durch zeitloses Gameplay wett
Die Grafik sieht dank Verbesserungen bei Texturen, Schatten und Beleuchtung, Support für Auflösungen bis 4K und höheren Zoomstufen deutlich besser aus als im Original – vor allem aus der Ferne.
Zoomt man näher ran, sieht man immer noch etwas verwaschene Texturen. Zudem wirken Gesichter, die nicht durch einen Helm verdeckt sind, recht flach. Während einer Partie zoomt man mit der Kamera zwar selten so nah ran, in den Zwischensequenzen der Kampagnen fällt es dann aber deutlich stärker auf.
Aus der Ferne sehen die verbesserten Modelle echt spitze aus! Aber leider auch nur aus der Ferne…
Beim Gameplay erwartet euch auf den ersten Blick ein klassisches Echtzeitstrategiespiel: Ihr zieht eure Basis hoch, rekrutiert Truppen und reißt mit ihnen die Basis eures Feindes nieder. Anders als viele andere RTS belohnt euch Dawn of War allerdings nicht fürs frühe Herumsitzen in eurer Basis, ganz im Gegenteil – es bestraft euch sogar dafür.
Das liegt an den Ressourcen im Spiel, von denen es nur zwei gibt: Anforderungspunkte und Energie.
Anforderungspunkte bekommt ihr durch das Erobern von Kontrollpunkten, die auf der Karte verteilt sind. Energie liefern euch Plasmageneratoren
Beide Ressourcen sind wichtig für das Rekrutieren und Verbessern von Einheiten und Fahrzeugen, sowie den Bau von Gebäuden
Wer nicht schnell genug Kontrollpunkte erobert, hinkt beim Ausbau der Basis und des Militärs hinterher. Gleiches gilt für Plasmageneratoren – die baut ihr zwar selbst, doch jede Basis kann nur eine bestimmte Anzahl davon unterstützen. Dieser Spielansatz und die große Auswahl an Völkern machen Dawn of War auch heute noch spannend. Letztere spielen sich nämlich recht eigen und haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Zur Auswahl stehen Space Marines, Orks, Eldar, Dark Eldar, Chaos, Imperiale Armee, Necrons, Tau und der Adeptus Sororitas.
Wer schreibt hier? Ody hat schon seine ersten Strategiespiele gespielt, da wusste er noch gar nicht, wie das Genre heißt. Seine ersten Schritte machte er in RTS wie Age of Empires. Das Universum von Warhammer lernte er aber erst mit dem Reveal von Total War: Warhammer kennen.
Daraufhin entdeckte er Warhammer 40.000 und spielte Dawn of War 2 und 3 – er könnte schwören, dass er das Original ebenfalls gezockt hat (aber da hat ihm wohl die Erinnerung einen fiesen Streich gespielt). Dawn of War ist für ihn also neu, auch wenn es die Reihe an sich nicht ist.
Gelungener Einstieg ins düstere Universum von Warhammer 40.000
Die Hauptkampagne von Dawn of War ist nach wie vor richtig gut, sowohl was das Design der Missionen als auch die Geschichte angeht. Ich habe bislang die ersten 6 Missionen der Kampagne gespielt und war nur während einer Mission wirklich frustriert. Gut, diese Mission hätte mir vielleicht keine so großen Probleme bereitet, hätte ich darin nicht eine ganze Imperiale Armee verbraten. Viele würden hierzu „Skill Issue“ sagen, ich nenne es aber„Lore-akkurates Gameplay“.
Apropos Lore: Die gibt’s hier nicht mit der Schrotflinte ins Gesicht, sondern häppchenweise. Wer etwa die Inquisitoren im Universum von Warhammer 40.000 sind, wird erklärt, sobald es relevant ist – noch dazu auf eine Art, die für die Charaktere innerhalb der Welt Sinn ergibt. Die Hauptkampagne von Dawn of War bietet einen richtig guten Einstieg in die Welt von Warhammer 40.000, vor allem, weil sie euch nicht gleich in Lore ertränkt.
In dieser Skirmish-Partie habe ich es als der Adeptus Sororitas gegen die Necrons aufgenommen. Vorwissen über die beiden Fraktionen brauchte ich dafür keines.
Für Fans von Warhammer 40.000 ist aber trotzdem genug drin: Dass es sich hierbei wirklich um ein Spiel in diesem Setting handelt, zeigt sich anhand vieler kleiner Details. Schon in der ersten Zwischensequenz der ersten Mission der Kampagne sehen wir einen Colonel vom Imperium, also den „Guten“, fliehende Soldaten exekutieren – Warhammer ist eben grimdark und es gibt kein richtiges Gut oder Böse (außer ihr werdet gerade von einem Inquisitor befragt).
Die dreckige Warhammer-Atmosphäre kommt in Dawn of War richtig gut rüber. Das liegt auch an den vielen einprägsamen Voicelines von Figuren und Einheiten.
Einige nennenswerte Beispiele, die sich in mein Gehirn gebrannt haben:
„Hütet euch vor dem Alien, dem Mutanten… dem Ketzer“
„Unschuld gibt es nicht. Es gibt nur unterschiedliche Facetten der Schuld“
Fieser Schatten verdunkelt den Release von Dawn of War
Es gibt sehr viel Positives, was ich über das Remaster zu Dawn of War sagen kann. Trotzdem liegt für mich ein Schatten über diesem Release – und dieser Schatten heißt Performance. Meine Hardware liegt weit über den auf Steam angezeigten Systemanforderungen. Trotzdem hatte ich große Probleme damit, das Spiel flüssig darzustellen.
Auf den höchsten Grafikeinstellungen spiele ich die Dawn of War – Definitive Edition mit aktiviertem V-Sync bei durchschnittlich 41 FPS.
In großen Gefechten mit vielen Einheiten und Effekten fällt das Spiel sogar unter die 30 FPS
Das mag daran liegen, dass ich eine Pre-Release-Version des Spiels habe. Aber ich mache mir trotzdem Sorgen, dass sich das ins fertige Spiel überträgt. In diesem Fall könnte das den Release eines sonst gut gelungenen Remasters unnötig schwierig gestalten.
Ein neues Simulationsspiel auf Steam und PS5 will Genrefans mit mächtigen Geräten und großen Kränen abholen. MeinMMO-Redakteurin Caroline Fuller hat bereits einen Einblick in das Spiel erhalten und erkannte dieses Ziel – aber trotzdem blieb ein Gedanke, den sie nicht abschütteln konnte.
Von welchem Spiel ist die Rede? Es handelt sich um den Hafensimulator DOCKED von Saber Interactive, das für den PC, die PS5 sowie Xbox erscheinen wird. Das genaue Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt, doch trotzdem gibt es erstes Gameplay, wovon ich mir bereits einen eigenen Eindruck machen konnte.
Saber Interactive zeigte mir einen Rundlauf im Hafen des Singleplayer-Spiels, in dem der Spieler als Jungspund Tommy zum Familienbusiness seines Vaters zurückkehrt, um als Hafenarbeiter einzusteigen. Doch was sich anhört wie ein harmonisches Vater-Sohn-Gespann mit bodenständiger Hafen-Idylle wird von einem heftigen Sturm gestört, der den Hafen in einem schrecklichen Zustand zurücklässt.
Die Aufgabe von Tommy, und dementsprechend dem Spieler, ist es dann den Hafen nicht nur wieder auf Vordermann zu bringen, sondern selbst anzupacken, zu managen und zu expandieren.
Der Hafen des Familienbetriebs muss sämtlichen Stürmen standhalten. (Quelle: Saber Interactive)
Das Spiel und dessen Beschreibung schreit förmlich nach einem Fantasiebaukasten für absolute Nerds, die ein Herz für Simulationsspiele, Häfen, Schiffe oder Kräne mit Greifautomaten-Feeling haben.
Ich selbst habe wenig Berührungspunkte mit all diesen Aspekten und war von der Fülle und der Fachterminologie des Spiels zunächst ein wenig überfordert. Doch trotzdem muss ich sagen, dass DOCKED fachlich einen guten Eindruck macht.
Aufgrund all der durchdachten Schritte des Gameplays und der Liebe zum Detail, sieht es aus, als könnte man sich stundenlang zwischen der Bedienung der verschiedenen Gerätschaften und dem Logistik-Management verlieren.
Und außerdem ist mir als genrefremde Person die Nähe zu einer beliebten, gar ikonischen Mission eines anderen Spiels aufgefallen, was weitere Neulinge … mit ins Boot holen könnte.
Hier seht ihr den Announcement-Trailer zu DOCKED von Saber Interactive:
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Der Announcement-Trailer zu „Docked“ von Saber Interactive zeigt die harte Arbeit eines Hafenarbeiters
Auch Neulinge des Simulator-Genres können auf ihre Kosten kommen, wenn sie eine bestimmte Mission feiern
Die Geräte, der Hafen und die großen Maschinen – das kam mir direkt irgendwie bekannt vor, obwohl ich mich bisher eher wenig mit Containerhäfen auseinandergesetzt habe. Und wenige Momente später erkannte ich … einige dieser Geräte habe ich, wie vermutlich genug andere von euch, bereits selbst betätigt – Während der berühmten Hafenmission in GTA 5!
Die Nostalgie traf mich wie ein Schlag. Ich erinnere mich an die Mission, in der man als Trevor den Hafen für einen späteren Raubüberfall auskundschaftete.
Wer diese Mission und die Steuerung der Kräne und Maschinen immer noch mit guten Erinnerungen verbindet, könnte mit DOCKED genau dieses Gefühl nachempfinden. Nur mit deutlich mehr Details und weniger Nachsicht bei grob fahrlässiger Führung der Maschinerie. Mit dieser Erkenntnis war ich dann schließlich bereit, mich voll und ganz auf diesen neuen Simulator einzulassen.
Trevor am Hafen von Los Santos aus GTA 5 (Quelle: Screenshot)
Zwischen Wiederaufbau und Management darf der Betrieb nicht stoppen
DOCKED ist ein Singleplayer-Hafensimulator, in dem man versucht den zerstörten Hafen neu aufzubauen, während der Betrieb gleichzeitig möglichst reibungslos weiter stattfinden soll. Einlaufende Schiffe müssen entladen, Fracht bewegt und transportiert und Reparaturen vollzogen werden, um die insgesamt 7 Meilensteine des Businessplans durchzuarbeiten.
Zwischen Story- und Nebenmissionen, Transport und den Maschinen sind auch Managementfähigkeiten von großer Bedeutung. Verträge müssen abgeschlossen werden, Logistikketten aufgebaut und verbessert werden – Der Betrieb benötigt Führung.
Warum das nun in Tommys Hand fällt, anstatt dass sein erfahrener Vater Bill das tut, weiß ich zu diesem Punkt noch nicht. Aber das Vertrauen, das einem entgegengebracht wird, verleitet dazu, vielleicht wirklich sein Bestes zu geben, anstatt Container-Bowling zu spielen.
Papa Bill gibt Anweisungen während Tommy im STS-Kran ackert. (Quelle: Saber Interactive)
Trotz des Protagonisten sind die Maschinen die Hauptcharaktere
DOCKED beinhaltet 8 verschiedene schwere Maschinen: den Reachstacker, Straddle Carrier (Portalhubwagen), Ship-to-Shore-Kran (STS-Kran), Terminal Tractor (Terminaltraktor), RMG Crane (Schienenmontierter Portalkran), Rubber Tyre Gantry (RTG-Kran), Mobile Harbor Crane (Hafenmobilkran) und Hoppers.
Eine Menge Begriffe, die für Laien im ersten Moment vielleicht überfordernd wirken. Die erklären sich viel besser von selbst, wenn man sie in Aktion sieht.
Mit diesen Geräten wird Fracht von Schiffen (oder manchmal auch aus dem Wasser) manövriert, positioniert und an den richtigen Ort gebracht. Dabei steht die realistische Größe und Maßstab, sowie die genaue Handhabung der Maschinen im Vordergrund.
Einen einfachen „Hochheben“-Befehl gibt es nicht. Stattdessen muss man Seile verbinden, balancieren und genaue Positionen präzise einhalten, damit die Fracht überhaupt ordentlich bewegt werden kann.
Das kann aufgrund des Durcheinanders und dem fehlenden Spielraum eines zerstörten Hafens eine echte Herausforderung werden, dieses Verständnis konnte selbst ich durch die Präsentation erhalten. Auf diese Weise soll das Spiel auch im späteren Verlauf weiterhin eine Herausforderung bleiben: weniger Zeit, kompliziertere Fracht, schwierigere Wege, mehr Stress, aber dafür auch bessere Bezahlung.
Das UI zeigt durch die verschiedenen Perspektiven, ob der Kran auch wirklich präzise platziert wird. (Quelle: Saber Interactive)First-Person-Ansicht aus dem Ship-to-Shore-Kran (Quelle: Saber Interactive)Die Map zeigt die genauen Baustellen des Hafens an. (Quelle: Saber Interactive)Reachstacker (Quelle: Saber Interactive)
Während man die Maschinen benutzt, ist das UI stets auf präzises Arbeiten fokussiert. Teilweise gibt es dafür eine Ansicht aus 3 verschiedenen Perspektiven (von oben, von vorne und seitlich), damit ein Container genau an der richtigen Stelle gefasst und platziert werden kann.
Wer das weniger beachtet und wie ein Sohn arbeitet, der eigentlich so gar keine Lust auf Hafenarbeit hat, kommt mit halbherzigen Handgriffen nicht weit. Das eingebaute Schaden-System erfasst genau, wie oft und wie stark man Fracht gegen Hindernisse stößt, kippt oder fallen lässt. Wer jedoch konzentriert arbeitet, der wird einer glücklichen Vater-Sohn-Beziehung nicht im Wege stehen und den Hafen in seinem alten Glanz erstrahlen lassen.
Nur weil ich selbst kein absoluter Hafen-Nerd bin und ich mich vor Management und Logistik graule, muss ich zugeben, dass ich überrascht bin, wie viel Detail man in ein Simulationsspiel wie DOCKED stecken kann.
Die Entwickler haben großen Wert auf eine reale und detailreiche Darstellung der riesigen Gerätschaften und Abläufe eines aktiven Frachthafens gelegt, die selbst mich zum Staunen bringen konnten.
Der Aufbau des Hafens, das Progressionssystem und die unterliegende Story, dessen Geschichte sich parallel zum Wiederaufbau weiterentwickelt, machen DOCKED zu einem interessanten Kandidaten für Genre-Fans … und diejenigen, die sie nach GTA 5 noch werden wollen, bevor sie direkt in GTA 6 einsteigen werden: GTA 6 – Alle Infos zum Third-Person-Shooter
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Ein Spielleiter richtet Runden von Dungeons & Dragons für Kinder aus. Als einer seiner Gäste auffällig reagiert, wird er hellhörig und erzählt seiner Mutter von seinen Beobachtungen.
Was ist dem Spielleiter aufgefallen? Wie der Nutzer Llewellian in seinem Thread auf Reddit erzählt, kam eines Tages ein Kind in das Jugendzentrum, in dem er ab und zu DnD-Runden für Kinder und Jugendliche ausrichtet. Der Junge fragte, ob er mitspielen dürfte. Llewellian erwiderte, das sei kein Problem und er könne sich die gelben Gästewürfel aus dem Beutel dafür nehmen.
Doch statt der gelben nahm der Junge sich durchsichtige Würfel. Der Spielleiter dachte sich erst nichts dabei. Als die Kinder jedoch später auf einer Karte mit einem gelben Marker ihren Weg einzeichnen sollten, sagte der Junge: „Der Stift muss kaputt sein, es kommt keine Farbe raus.“ Die anderen Kinder reagierten mit Unverständnis und Llewellian bat um eine kurze Pause.
Die nutzte er, um dem Jungen verschiedene Würfel zu zeigen und ihn nach der Farbe zu fragen. Bei einigen passten die Aussagen nicht zu der tatsächlichen Farbe, doch der Spielleiter antwortete nur: „Oh, ok.“, und ließ sich zunächst nichts anmerken.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Für den Rest der Runde besorgte er einen grünen Marker und das Ganze war kein Thema mehr. Als die Mutter den Jungen dann abholte, erzählte er ihr von seinen Beobachtungen und empfahl, dass sie mit ihrem Sohn vielleicht einmal zum Arzt gehen sollte. Die Mutter bedankte sich, ihr sei bisher nichts in der Richtung aufgefallen.
Als der Junge das nächste Mal im Jugendzentrum vorbeikam, erzählte er Llewellian von seinem Arztbesuch. Wie sich herausstellte, habe er eine Gelb-Blau-Schwäche, eine sogenannte Tritanomalie, oder Tritantropie, wenn die Farbe blau überhaupt nicht wahrgenommen werden kann.
Betroffene können Farben aus dem blau-violetten Spektrum nicht gut erkennen, haben aber oft auch Schwierigkeiten mit der Farbe Gelb, wie der Junge aus dem Post. Nur etwa eine von 10.000 Personen hat eine Tritanopie (via DocCheck). Wie die Welt für betroffene aussieht, könnt ihr etwa auf Colur Blind Awareness erahnen.
Wie Llewellian weiter berichtet, habe die Mutter ihrem Sohn neue Würfel gekauft – in dunkelrot. Er selbst habe fortan sichergestellt, eine Tasche mit Stiften unterschiedlicher Farben parat zu haben.
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Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben – Zweiter offizieller Trailer zum Film
„Du bist ein toller DM und eine großartige Person.“
Wie kommt das Ganze bei der Community an? Auf Reddit erreicht der Thread mittlerweile über 10.000 Upvotes und 400 Kommentare (Stand 14. August 2025, 11:30 Uhr).
In den Kommentaren finden sich etliche User, die das Gefühl des Jungen nachvollziehen können, weil sie ähnliche Einschränkungen haben und sich gewünscht hätten, es hätte jemanden gegeben, der sie so sensibel darauf hingewiesen hätte. Viele merken auch an, wie selten die Einschränkung des Jungen, auch Tritanopie genannt, ist.
Andere feiern einfach nur die Geschichte dahinter und wie viel Einfluss diese scheinbar kleine Geste des Spielleiters auf das Leben des Kindes hatte:
dendroidarchitecture schreibt: „Zwei Dinge gefallen mir daran: Die Diskretion während der Toilettenpause; Die schnelle Umsetzung sinnvoller Anpassungen. Gut gemacht!“
Nevorrlet feiert: „Ich finde es total süß, dass Mutter und Sohn neue Würfel kaufen gegangen sind“
Life_Credit14 merkt an: „Wow! Tritanopie ist selten! Was für ein cooles Erlebnis“
Muahd_Dib freut sich: „D&D macht die Welt zu einem besseren Ort. Im Kleinen wie im Großen.“
sax87ton träumt: „Das ist die seltene [Version der Farbsinnschwäche]. Lässt die Welt wie Zuckerwatte aussehen.“
TehProfessor96 witzelt: „Du hast einen Ermittlungswurf erfolgreich abgeschlossen.“
PublicCampaign5054 lobt: „Du bist ein toller DM und eine großartige Person.“
Habt ihr selbst auch die Vermutung von Farbenblindheit betroffen zu sein, könnt ihr online einen Vortest machen, zum Beispiel bei Farbsehschwaeche.de. Diese Tests sollten aber einen Gang zum Arzt nicht ersetzen. Geht also, um sicher zu sein, immer lieber zu einem Fachmann.
Battlefield 6 bringt eine neue Funktion für die Beta, damit ihr nicht mehr Maps und Modi spielen müsst, auf die ihr keinen Bock – aber der Server-Browser ist es nicht.
Was ist ein Server-Browser?
In einem Server-Browser werden alle laufenden Server aufgelistet.
Spieler können sich einen Server aussuchen, der ihren Vorlieben entspricht, etwa mittels Filteroptionen für Maps, Ping und Modi.
Der Server-Browser fördert die Bildung von Communitys, da Spieler auf den gleichen Community-Server zurückkehren und dort Bekanntschaften mit anderen regelmäßigen Spielern knüpfen können.
In der Beta von Battlefield 6 gibt es keinen Server-Browser. EA gab jetzt aber bekannt, dass es jetzt eine Alternative gibt – die jedoch sehr abgespeckt ist und nur einen Part des Server-Browsers übernimmt.
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Die große Stärke von Battlefield 6 sind die Maps!
Was ist das für eine Alternative? In der zweiten Beta von Battlefield 6 gibt es eine benutzerdefinierte Suchfunktion („Custom Search“), mit der ihr nach Matches suchen könnt, die euren Interessen entsprechen.
Hierzu gibt es verschiedene Filteroptionen, mit denen ihr festlegt, was in der Suche berücksichtigt wird. Ihr wählt die Maps und Modi aus, die ihr zocken wollt, und vermeidet so Karten, auf die ihr keine Lust habt – beispielsweise wenn ihr Liberation Peak mit den unzähligen Scharfschützen vermeiden wollt.
Die benutzerdefinierte Suche ist allerdings nur für Modi mit offenen Waffen verfügbar, also dort, wo es möglich ist, alle Waffen unabhängig von euren Klassen zu spielen.
Wie kommt das bei den Spielern an? Während die Community es durchaus als sinnvolle Ergänzung für die Beta betrachtet, kritisieren die Spieler aber auch, dass EA nicht den richtigen Server-Browser zur Beta hinzufügt.
Der bekannte Content-Creator „Westie“ kommentiert etwa auf X.com: „Coole Ergänzung, um den Spielern mehr Optionen zu bieten! Aber anstatt ein weiteres Problem zu lösen, das durch das Fehlen eines Server-Browsers entsteht … warum nicht den Server-Browser hinzufügen?“ Viele Battlefield-Spieler wählen einen ähnlichen Wortlaut.
Die benutzerdefinierte Suche ist nur eine kleine Alternative für den richtigen Server-Browser, den Battlefield 6 zum Release im Oktober erhalten soll. Dieser wird als Teil von Portal und im Hauptmenü des Spiels verfügbar sein. Die wichtigsten Infos zum Release findet ihr hier: Battlefield 6: Alle wichtigen Infos zu Release, Beta und Crossplay
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Quentin Tarantino liebt Filme, ist aber auch teilweise kritisch, wenn es um die Bewertung von Werken anderer Regisseure geht. Besonders Superhelden-Filmen kann er wenig abgewinnen. Es gibt jedoch eine kuriose Ausnahme.
Was denkt Tarantino über Superhelden-Filme? Der Regisseur und Drehbuchautor ist eine wandelnde Enzyklopädie, wenn es um den Kosmos Kino geht. Bei Superhelden-Filmen ist er jedoch kritisch.
Tarantino erklärte bereits gegenüber Variety, dass er vor allem früher als Kind und junger Mann großer Comic-Fan war. Er habe die Ausgaben von Marvel gesammelt, und er ist sich sicher, wären die aktuellen MCU-Filme damals erschienen, hätte er sie gut gefunden.
Heute ist er jedoch mit 62 Jahren deutlich älter und kritisiert in einem weiteren Gespräch mit Variety, dass die Blockbuster von Marvel, DC und Co. den Markt dominieren würden. Außerdem sei man als Regisseur dieser Werke bloß ein Handlanger der Studios – etwas, das Tarantino nicht sein möchte.
Es gibt jedoch eine Ausnahme, einen Superhelden-Film, der er dennoch sehr mag. Hierfür müssen wir ein paar Jahre in die Vergangenheit blicken – zu „Superman Returns“.
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Die Rückkehr von Superman im Jahr 2006 im Trailer
Eine Kritik von Tarantino
Was für ein Film war „Superman Returns“? Kurioserweise nennt Tarantino einen Superhelden-Streifen, der zwar beliebt ist, aber sicherlich nicht zum absolut Besten gehört. „Superman Returns“ stellte 2006 eine Rückkehr auf die Kinoleinwand für den Helden dar. Der letzte Spielfilm zuvor war Superman 4 aus dem Jahr 1987.
Einige Plätze hinter „Superman Returns“ befindet sich übrigens „Man of Steel“ mit dem Fan-Liebling Henry Cavill.
Was sagt Tarantino zu „Superman Returns“? Der Regisseur erzählte gegenüber der New York Times, dass er im Jahr 2006 beim Filmfestival in Cannes war und sich dort viele Filme ansah. „Superman Returns“ lief zwar nicht im Programm, erschien aber etwa zur selben Zeit in den Kinos.
Tarantino erstellte sein eigenes kleines Ranking der gesehenen Filme. Den Preis für die beste Regie hätte er Bryan Singer für seinen Superman-Film gegeben. Doch damit nicht genug:
Ich bin ein großer Fan von „Superman Returns“. Ich arbeite gerade an einer 20-seitigen Rezension zu diesem Film, bin aber noch nicht fertig.
Quentin Tarantino
Das Interview erschien drei Jahre nach dem Release von „Superman Returns“, also im Jahr 2009. Es ist unklar, ob Tarantino heute mit seiner Rezension fertig ist – leider gibt es sie bislang nirgends zu lesen.
Es passt aber gut zu Tarantino, dass er sich sehr intensiv mit einem einzelnen Film auseinandersetzt und seine Meinung detailliert niederschreibt.
Vielleicht findet der Text ja irgendwann noch den Weg in die Öffentlichkeit. Immerhin betätigt sich Tarantino seit einigen Jahren auch als Autor und hat neben einer Roman-Fassung von „Once Upon A Time in Hollywood“ auch „Cinema Speculation“, ein Buch über das Kino, verfasst. Auch zu Serien äußert sich Tarantino kritisch, allerdings gibt es eine Ausnahme: Eine Horror-Serie auf Netflix ist so gut, dass Quentin Tarantino sie liebt, obwohl er nichts von Streaming hält
Über Nacht wurde das Indie-Game „Schedule 1“ zu einem Steam-Hit und viele tausende Spieler versuchten sich im Geschäft des Drogenhandels zu beweisen. Das Spiel befindet sich derzeit aber noch in der Beta und so warteten viele auf neue Inhalte. Jetzt ist es so weit – das Warten hat ein Ende.
Worauf haben Fans gewartet? Auf neue Inhalte, denn Schedule 1 befindet sich derzeit noch in der Beta. Die Simulation wird derzeit noch weiterentwickelt, bevor es in den 1.0 Release geht, und deshalb fehlen wichtigste Features, die das Spiel noch umfangreicher machen sollen.
Tyler, der einzige Entwickler hinter Schedule 1 brachte mit Update 0.3.0 schon neue Features ins Spiel, doch es sollte hier noch nicht enden. Eine Umfrage an die Community sollte entscheiden, welche Features als Nächstes implementiert werden sollte. Zur Auswahl standen das Kartell, ein Update der Polizisten oder die Implementierung von Pilzen.
Ersteres war der Gewinner mit über 64 % der Stimmen (440.000 Fans haben abgestimmt), und nun nach Monaten der Stille veröffentlichte Tyler Update 0.4.0 mit eurer neuen Konkurrenz auf dem Beta-Server, damit ihr es testen könnt.
So sieht Schedule 1 aus, solltet ihr es verpasst haben:
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Schedule I zeigt im Trailer, wie die Simulation von kriminellen Leben aussieht
Ihr seid dem Kartell ein Dorn im Auge
Was ändert sich mit Update 0.4.0? Die größte Änderung des Updates stellt die Implementierung der Familie Benzie dar. Es handelt sich dabei um ein Drogenkartell, das euch aus dem Geschäft drängen möchte. Das Kartell wird sich zuerst einschalten, wenn ihr keine kleine Nummer mehr seid. Von da an habt ihr mit Rivalitäten zu tun.
Ihr werdet bestohlen, angegriffen und sabotiert, solltet ihr Krieg mit ihnen anfangen. Wenn ihr aber einen Waffenstillstand habt, könnt ihr mit ihnen sogar handeln und das nicht nur mit dem Kartell selbst, sondern auch mit deren Kundschaft.
Das Update bringt aber neben dem Kartell auch eine neue Waffe, Haarschnitte, eine riesige Villa sowie viele Anpassungen bei der KI, den Polizisten und wie sich die Freischaltung der einzelnen Gebiete verhält.
Durch das Kartell hat sich das Machtverhältnis verändert und ihr seid darauf angewiesen, euch mit ihnen zuerst gutzutun, sonst werdet ihr nicht in neue Gebiete gelassen.
Was ist noch geplant? Tyler hat sich in seinem Blog-Post auf Steam für die Verspätung entschuldigt. Das Update hat doch länger gebraucht als gedacht. Zusätzlich arbeite der Entwickler noch an einem Update für das Steam-Deck sowie einer Version für die Konsolen – ein Release-Termin steht aber noch nicht.
Wie kann ich die neuen Inhalte testen? Um an die neuen Inhalte aus der 0.4.0-Version zu kommen, müsst ihr den Beta-Branch auf Steam aktivieren. Ihr geht dabei wie folgt vor:
Startet Steam
Navigiert zu eurer Bibliothek
Geht mit eurer Maus auf „Schedule 1“ und aktiviert mit Rechtsklick die „Eigenschaften“
Klickt nun auf das Feld „Betas“
Unter „Betateilnahme“ wählt ihr jetzt den Beta-Branch aus
Jetzt könnt ihr das neue Update herunterladen und von Update 0.4.0 profitieren
Werdet ihr das Kartell von Schedule 1 herausfordern und ihnen zeigen, wer der echte Drogenbaron ist? Solltet ihr einen neuen Spielstand anfangen, braucht ihr definitiv schnell viel Geld. Um die besten Sorten zu mixen, haben wir für euch deshalb eine Rezept-Liste zusammengestellt: Schedule 1: Die besten Rezepte, um viel Geld zu verdienen
Mehrere Gamer wunderten sich über Probleme bei dem Zahlungsprozess auf Steam über PayPal. Ein Spieler wendete sich direkt an den Kundenservice des Bezahldienstes, doch das darauffolgende Ergebnis verwirrte ihn umso mehr.
Bei dem Titelbild handelt es sich um ein Symbolbild.
Was ist dem Spieler passiert? Vielen Spielern ist aufgefallen, dass es bei ihren Zahlungen auf Steam mit PayPal zu Schwierigkeiten kam – verdächtig ähnlichen Schwierigkeiten. Ein polnischer Reddit-User (povi9) berichtet, dass er sich direkt an den lokalen Kundenservice des Bezahldienstes wandte, um herauszufinden, wieso er seinen Steam-Einkauf nicht mit PayPal zahlen könne.
Der Kundenservice habe darauf bestanden, dass er sich direkt an Steam wenden solle, da sie den „Stecker gezogen“ hätten, da Steam es bevorzugen würde, wenn Kunden eher mit Guthaben zahlen. Auf die Information des Spielers, dass Steam ihm kurz vor der Kasse die Nachricht „PayPal ist derzeit in Ihrem Land nicht verfügbar“ gibt, habe der Kundenservice ihn abgewürgt.
Doch das war noch nicht das Ende der Geschichte. Kurze Zeit später wurde sein Konto aufgrund des Verdachts auf Minderjährigkeit gesperrt.
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Keine Ausnahme – Steam gibt ein Statement
Wie ging es mit seinem Account weiter? Der Spieler erklärt, dass er aufgrund des Verhaltens des Kundenservices und der zufälligen Sperrung seines Steam-Accounts (die für ihn laut eigener Aussage offensichtlich zusammenhängen) eine formelle Beschwerde eingereicht hat. Später wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Ob in Folge der Beschwerde, kann man nicht sagen.
Die Community teilt seine Verwirrung und den Ärger über die Situation:
Random_SteamUser1: „Das ist wirklich ein fantastischer Kundenservice, Leute!“
CapnClover36: „Okay Valve, es ist Zeit, eure eigene Bank zu eröffnen.“
Wie begründet Steam die Probleme mit PayPal? In einem Statement des Steam-Supports zu Kaufproblemen über PayPal äußert sich Steam wie folgt:
Die Verwendung von PayPal auf Steam ist derzeit in meiner Währung nicht verfügbar. Warum?
Anfang Juli 2025 teilte PayPal Valve mit, dass ihre Händlerbank für Zahlungsvorgänge in bestimmten Währungen die Abwicklung aller Transaktionen im Zusammenhang mit Steam mit sofortiger Wirkung einstellt. Dies betrifft Steam-Käufe mit PayPal in anderen Währungen als EUR, CAD, GBP, JPY, AUD und USD.
Wir hoffen, PayPal in Zukunft als Option für diese Währungen anbieten zu können, aber der Zeitplan ist noch ungewiss. Wir prüfen derzeit auch die Einführung zusätzlicher Zahlungsmethoden auf Steam für die davon betroffenen Kunden.
In der Zwischenzeit bitten wir Sie, beim Bezahlen eine unserer anderen aktuellen Zahlungsmethoden zu verwenden. Wenn Sie keine der verfügbaren Optionen nutzen können, können Sie einen Steam-Guthabencode verwenden, um Ihrem Konto Geld hinzuzufügen.
Infolgedessen unterstützt PayPal nun nur noch Transaktionen in Euro, US-Dollar, kanadischen und australischen Dollar, Yen und britischen Pfund. Die Community ist nicht begeistert von dieser Situation.
Die meisten Spieler bezweifeln jedoch, dass dies mit der Zensur von Spielen für Erwachsene auf Steam (und itch.io) zusammenhängt. Man kann dies weder bestätigen noch widerlegen, dafür gibt es bisher zu wenig Nachweise.