In einem Interview mit einer englischen Website hat der Chef-Content-Designer des Fantasy-MMORPGs The Elder Scrolls Online weitere Details zu Kargstein enthüllt. Die neue Abenteuer-Zone steht schon bald an und gilt als erster Raid.
12 Mann werden in Kargstein gegen alles antreten, was ihnen Zenimax entgegenschleudert. Aber sie liefern sich auch ein Wettrennen um Bestzeiten gegen andere Spieler. Richard Lambert, der Lead-Content-Designer von TESO, ist für die Entwicklung aller Zonen verantwortlich. In einem Interview mit tamrielfoundry enthüllt er Details über die geplante Abenteuerzone:
Auf die Entwicklung von Kargstein hat sich Lambert die ganze Zeit gefreut. Für ihn ist es eine Rückkehr zum „Old School“-Raiden wie in Everquest oder World of Warcraft, als das Raiden noch hart war.
Kargstein ist mit der Idee designet worden, die Spieler zusammen zu schweißen und sie gemeinsam um ihr Überleben kämpfen zu lassen.
Mit Veteranen-Rang 1 kann man sofort nach Kargstein aufbrechen. Man muss dafür keine Vor-Quests erledigen oder sich irgendwie sonst qualifizieren.
Der Loot von den Bossen und den Quests wird beim Aufheben gebunden. Er ist also nicht handelbar. Auch die Belohnungen für die Zeitschnellsten der Rangliste sind Bind on Pickup (BoP).
Die Gegenstände können wie üblich in The Elder Scrolls Online durch Handwerksfähigkeiten weiter aufgewartet werden.
Mini-Bosse, sogenannte Bannermen, werden in den Trash-Packs auftauchen und es der Gruppe schwierig machen, gedankenlos durch den Trash zu wüten. Sie erfordern eine Anpassung der Strategie, je nachdem über welche Spezialfähigkeiten sie verfügen.
Wer in einer PvP-Kampagne spielt, die ihm zahlreiche Boni gewährt, weil sein Reich dort dominiert, wird von diesen Boni auch im Raid profitieren.
Pro Spieler sind im Moment 3 Seelen für das Seelen-Reservoir geplant. Wer stirbt, verbraucht eine dieser 36 Seelen. Sind alle aufgebraucht, gilt die Instanz als gescheitert, kann aber neu begonnen werden.
Auch für Kargstein wird es Erfolge geben. Mehr sollen später hinzugefügt werden.
Der Trash im Raid wird den Spielern einen Einblick darauf gewähren, was die Bosse später können.
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Das Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 rüstet akustisch auf. In einem Live-Stream ließ der Komponist durchblicken, dass er dreißig Minuten neue Musik für die nächste „Living Story“ komponiert habe. Nun wolle er sie mit einem Live-Orchester aufnehmen.
Der Live-Stream zur Vorstellung des neuen Musikinstruments, der Trommel, trudelte nach 49 Minuten aus, da kam der Inhouse-Komponist Maclaine Demer ins Plaudern. Für das nächste große Kapitel der Living Story habe er dreißig Minuten epische Musik komponiert und fliege nun „to far away lands“, ganz weit fort also, um die Musik mit einem Live-Orchester aufzunehmen.
Die Musik in vielen MMORPGs tritt oft in den Hintergrund, ist für einige Audiophile und Stimmungsspieler aber besonders wichtig. In einem Diskussions-Thread im englischen Forum reddit beschwerten sich einige Fans über die zu Anfang generische Hintergrundmusik des Titels, merkten aber auch an, dass sich das in den letzten Monaten verbessert habe. Vor allem die Musik zum Event über den Angriff der riesigen Killer-Marionette (mein-mmo.de berichtete darüber) erhielt viel Zuspruch.
Mit dem anstehenden Release im Wachstums-Markt China zum 15. Mai und den Problemen mit dem europäischen Mega-Server hat ArenaNet im Moment alle Hände voll zu tun. Allgemein rechnet man mit einer Ankündigung zur Living Story 2 zum Ende des Monats. Laut Spekulationen könnte sich die Fortführung der „Lebendigen Geschichte“ um Mordremoth drehen, einen der Alten Drachen.
WildStar präsentiert sich zum Start der Open Beta in Top-Form. Das SciFi-Fantasy MMORPG spielt sich runder als noch vor einigen Monaten und die deutsche Lokalisierung überrascht, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, mit einer gelungenen Umsetzung.
Seit Donnerstag kann wirklich jeder einen Blick auf das im Vorfeld heißt diskutierte Online-Rollenspiel werfen, das am 3.6. erscheint, also in gut einem Monat. Wenn man den ersten Stimmen lauscht, ob in öffentlichen Chatzonen auf dem Planeten Nexus oder in den jeweiligen Gaming Communities, so entsteht der Eindruck, dass Carbine den Spielern ein wirklich ausgereiftes, aber auch spaßiges Paket bietet. Der allgemeine Tenor ist bisher positiv.
Wer vor einigen Monaten noch etwas unzufrieden war, den erwartet unter Umständen ein ganz anderes Spielgefühl. Vieles hat sich in dieser Zeit zum Guten verändert: Ob nun eine modernere UI, benutzerfreundliche Menüs, ein verbesserter Questflow oder die neuen Möglichkeiten bei der Charaktererstellung – es wirkt zu diesem Zeitpunkt schon wie ein angemessen fertiges Spiel.
Noch ein Wörtchen zur Lokalisierung: Es wurden so einige Bedenken geäußert, zumal die englische Version mit einem speziellen Humor auftrumpft und dieser nicht leicht in andere Sprachen zu übertragen ist. Nach einigen Stunden in der deutschen Version lässt sich aber sagen: Gut gemacht, besser als gedacht für den Anfang.
Yippie, WildStar ist ready for launch!
Über 8 Jahre Entwicklungszeit und ein größzügiges Budget, mit vielen erfahrenen Entwicklern sowie eine sehr intensive Beta-Phase haben sich augenscheinlich ausgezahlt. Fast alle sind sich einig: Hier erscheint zum Release ein AAA-MMORPG, mit einer Version, die man guten Gewissens als releasewürdig bezeichnen darf. Den fleißigen Chuas und knuffigen Aurins sei Dank. Für den letzten Feinschliff reichen die verbliebenen 4 Wochen aus, da keine schwerwiegenden Patzer mehr zu finden sind. Sorgen macht derweilen noch die Performance, hier stehen laut den Entwicklern bis zum Start aber viele Optimierungen bereits in der Pipeline.
Wie oft musste man bei größeren Veröffentlichungen in den letzten Jahren hören, dass dem Spiel noch ein paar Monate gut getan hätten, es sogar zu früh auf den Markt gelassen wurde? Solche Zweifel treten hier bis dato kaum in Erscheinung. Ganz anders verhält es sich beim kürzlich erschienenen The Elder Scrolls Online, wo innerhalb der Community oft die “Das Spiel hat aber Potenzial”-Karte gezogen wird. Es ist ein gutes Spiel – nur leider noch nicht so ausgereift wie erhofft.
Negative Meinungen über WildStar begründen sich fast ausschließlich auf persönliche Vorlieben: “Die Grafik ist mir zu bunt, der Comic-Stil liegt mir nicht”, um das Beispiel schlechthin zu nehmen. Die Quest-Präsentation liegt auch nicht jedem, vor allem den Spielern nicht, die auf komplett vertonte Quests bestehen. MMO-Spieler, die mit klassischen Titeln sozialisiert wurden, wird das nicht stören. Immerhin gab es dort weder Cutscenes noch eine Voll-Synchro. Dazu jedoch später mehr. Im Moment möchte ich Euch einfach nur sagen, dass WildStar eine rundum polierte Spielerfahrung bietet. Und das ist heute alles andere als selbstverständlich.
Die Ruhe vor dem Sturm?
Ob das Konzept von WildStar über den Release hinaus aufgeht und auch nach ein, zwei oder drei Monaten die Spieler begeistert? Darüber werden wir auf mein-mmo.de noch ausführlich berichten. Vor allem dürfte interessant sein, inwieweit dieses Spiel die Masse anspricht – erleben wir hier vielleicht eine Renaissance des Straßenfeger-MMORPG, mit einem neu aufgelegten World of Warcraft 2.0? Zu wünschen wäre es den Entwicklern. Doch ist es noch relativ still um WildStar, wie wir bereits berichteten. Fehlt es an Interesse oder ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Der Trend bei Google in den letzten Tagen gibt aber Grund zur Hoffnung.
Wir können es natürlich nicht für jeden einzelnen Spieler garantieren, aber nach unseren Betaerfahrungen sind mehrere hundert Stunden Spielspaß auf jeden Fall drin. Man fühlt sich als MMO-Veteran sofort heimisch. Denn WildStar setzt vornehmlich auf altbewährte Features, weitet diese aber aus, sodass interessante Innovationen zum Vorschein kommen. Eine weitere Frage wird sein, ob die Spieler nicht lieber ein Spiel hätten, das mit mehr Konventionen bricht, wie einst Guild Wars 2. WildStar hingegen operiert innerhalb der Genre-Linien.
Ob es zu Anfang zu Problemen kommt, kann trotz der positiven Signale natürlich nie komplett ausgeschlossen werden. Man ist allerdings auf einem guten Weg.
Noch viel wichtiger: Wie gefällt euch bisher die Open Beta? Zieht euch WildStar in seinen Bann oder könnt ihr dem abgefahrenen Stil nichts abgewinnen?
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Kennt ihr das auch? Zu 19:30 Uhr ist der Raid in World of Warcraft angesetzt. 19:25 Uhr kommt man abgehetzt nach Hause, startet schnell den Computer, versorgt (während dieser gemütlich vor sich hin ratternd hochfährt) noch schnell die persönlichen Grundbedürfnisse und versucht dann (noch im Stehen) 19:29 Uhr einzuloggen. Ins Teamspeak ruft man schon, dass man da ist, aber ausgerechnet heute noch ein Hotfix runtergeladen werden muss! Dann ist es soweit, die atmosphärische Musik des Loginbildschirms ertönt und es könnte direkt losgehen. Wo aber ist der Authenticator hin?
Für dieses Problem gibt es nur zwei gute Tipps: Bindet den physischen Authenticator direkt am Monitorfuß fest oder installiert ihn auf eurem Smartphone – vorausgesetzt ihr habt es nicht im Bad unterwegs liegen lassen und müsst nun wieder losrennen. Doch auch diese scheinbar elegante Lösung hat ihre Tücken: Das kommende Update für den Battle.net Mobile Authenticator unter iOS (also auf iPhone, iPad und iPod) kann die geliebte App bzw. den Authenticator zurücksetzen.
Workaround, um dem Problem zu entgehen
Damit euch nicht Murphys Gesetz einholt, solltet ihr folgende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen:
Hinterlegt eure Handynummer bei den Mobilen Benachrichtigungen. Im Falle eines Problems mit dem Authenticator könnt ihr diesen per SMS entfernen!
Notiert euch die, in der App angegebene Seriennummer und den Wiederherstellungscode.
Nun müsst ihr den Authenticator aus eurem Battle.net-Account entfernen. Hierzu loggt ihr euch in euren Account und gebt dort zwei fortlaufende Authentifizierungscodes ein.
Dann aktualisiert ihr ganz normal die App. Um Verbindungskosten zu sparen am besten über ein Drahtlosnetzwerk – nach Blizzards Aussage sei das auch der empfohlene Weg, um einer ungewollten Zurücksetzung vorzubeugen.
Nun fügt ihr eurem Account den Authenticator wieder hinzu.
Leider ist nicht bekannt, wann das Update für die Mobile App verfügbar sein wird, aber wir hoffen, dass euch diese Nachricht noch rechtzeitig erreicht, bevor es unnötig kompliziert wird, weil ihr nicht in euren Account kommt.
Mehr über den Mobilen Authenticator und eure Accountsicherheit erfahrt ihr in diesem Video.
Patch 2.7Bande des Blutes für das Online-Rollenspiel Rift sollte ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des MMO werden: Vier spannende neue Seelen, unzählige Quests und Ui-Verbesserungen sind nur ein Teil der neuen Inhalte. Leider wurde die Vorfreude von zwei Pannen überschattet:
Zuerst gab es einen schwerwiegenden Fehler, wodurch angekündigt wurde, dass sich das Ausspielen des Updates leicht verzögerte würde. Inzwischen wurde das Update aber (zumindest teilweise) erfolgreich eingespielt. Angesichts der Emotionen die sofort hochkochten, war das Entwicklerteam von Rift wahrscheinlich sehr froh, noch am geplanten Release-Tag für den Patch, diese Zeilen schreiben zu können:
Wir sind stolz, euch mitteilen zu dürfen, dass unser RIFT Update 2.7: Bande des Blutes jetzt live ist.
Doch das zweite Problem ist bis jetzt noch nicht behoben: Es gibt Probleme bei der Lokalisierung und die Übersetzungen der Skills der neuen Seelen sind nicht vollständig eingedeutscht wurden. Dadurch fehlen die Fähigkeitsbezeichnungen oder es heißen einfach alle gleich.
Wenn ihr sowieso in englisch spielt, werdet ihr euch vielleicht fragen, wen das stören könnte – man könnte ja einfach die Sprache umstellen. Aber es gibt eben auch viele Spieler, die in ihrer Muttersprache und ihren gewohnten Interface- und Addon-Einstellungen spielen möchten, was zur Zeit nahezu unmöglich ist – und sich nun vor den Kopf gestoßen fühlen. Ein Community-Manager von Rift äußerte sich gestern Abend dazu wie folgt:
Wir untersuchen grade was genau hier passiert ist, der neue deutsche Text wird so schnell wie möglich nachgereicht.
Heute soll angeblich ein Hotfix eingespielt werden, der das Problem teilweise löst. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden!
Katja: Fehler sind natürlich menschlich! Aber wir hoffen trotzdem ganz fest für die enttäuschten Spieler, dass eine Lösung gefunden wird. Bei einem Preis von 5.000 Diamanten (aufgerundet ca. 25 Euro) für das Seelenpaket, kann man schon zu erwarten, dass alles funktioniert wie es soll.
Zum Start der Open Beta ist ein neues WildStar-Video erschienen. Doch wer – wie bisher – einen humorigen Bilderrausch mit markigen Akzenten, noch markigeren Worten, zähnefletschenden Fellknäueln und einer Menge Explosionen erwartet hat, reibt sich verwundert die Augen. Die können auch anders! Und das gar nicht schlecht.
Das Video beweist, was auf den ersten Blick viele gar nicht glauben: WildStar hat eine ernstzunehmende, ja sogar bombastische Hintergrundgeschichte. Wie im SF-Thriller Prometheus gibt es auch bei WildStar eine alte Rasse, die „Schöpfer“ oder Eldar, die schon lange vor den jüngeren Rassen das Universum bereiste und erkundete. Schon lange verschwunden, haben sie überall ihre Spuren hinterlassen. Nexus, der geheimnisvolle Planet, um den sich die Verbannten und das Dominion streiten werden, gilt als Heimatplanet der Schöpfer … Und der Rausch, der alle intelligenten Rassen des Universums auf einmal zu diesem Außenposten der Zivilisation zieht – welche Folgen wird er haben? Welche Geheimnisse beherbergt der Planet? Und wäre es vielleicht besser, man ließe das, was ewig schläft, ruhen?
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Mit dem stimmungsvollen Cinematic-Trailer beweist Carbine, dass hinter dem SF-MMORPG ein Hintergrundkonzept steht, dass Spielern den begehrten „epischen“ Kick geben kann.
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Der eigentlich für Juni angesetzte Release des Fantasy-MMORPGs The Elder Scrolls Online für die Next-Gen Konsolen Playstation4 und Xbox One verschiebt sich nach heute bestätigten Meldungen bis ans Ende des Jahres. Der Developer Zenimax macht den Konsolenspielern ein verlockendes Angebot: Sie können bereits jetzt auf dem PC anfangen zu spielen und später für 14,99 Euro auf die Konsole ihrer Wahl zu wechseln.
Was heute Morgen noch wie ein Debakel schien, könnte sich für Zenimax zu einem Glücksfall wenden. Denn man nutzte die Verspätung der Konsolen-Adaption für einen mutigen Ausfall-Schritt: Konsolenspieler können jetzt bereits auf dem PC mit dem Abenteuer beginnen und später gegen eine Gebühr von 14,99 Euro einfach reibungslos auf ihrer Lieblingskonsole weiterspielen.
20 Millionen Mal hat sich das letzte Spiel der The Elder Scrolls-Reihe Skyrim verkauft. Davon weit mehr als vier Fünftel für die Konsolen. Entsprechend heiß fieberten viele Konsolenspieler dem MMO entgegen und groß war die Enttäuschung kurz nach dem Bekanntwerden der Verzögerung.
Doch mit den jüngsten Entwicklungen haben Konsolenfans entweder die Wahl bis nach Weihnachten zu warten oder bereits jetzt auf dem PC zu den plündernden Massen hinzuzustoßen, die gerade Tamriel unsicher machen. Denn durch das Angebot von Zenimax wird es ihnen möglich sein, später mit dem Charakter, den sie jetzt auf dem PC beginnen, auf ihrer Lieblingskonsole weiter zu spielen. Für 14,99 Euro transferieren sie nicht nur ihren Account auf die neue Konsolen, sondern erhalten weitere 30 Freitage.
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Die wichtigste Nachricht der vergangenen Tage ist die Bekanntgabe einer Open Beta für das kommende Sci-Fi MMO WildStar. Ursprünglich hieß es immer, dass es nur die Betawochenenden geben werde, doch in der neusten Pressemitteilung von Entwickler NCSoft wurde bekanntgegeben, dass vom 08. bis zum 18. Mai eine offene Testphase stattfinden wird.
Auch in The Elder Scrolls Online gab es ein paar Neuigkeiten. In einem Pressebericht zu TESO gewährte uns ZeniMax nun einen kleinen Einblick in ihre zukünftigen Planungen. So wollen sie demnächst beispielsweise ein Rechtesystem einführen, automatische Stufenanpassungen für Dungeons oder auch die Drachenstern-Arena, die ähnlich den Prüfungen sein soll, aber für 4 Spieler ausgelegt ist.
Zu guter Letzt brachte ein neuer Patch in Hi-Rez MOBA Smite gleich ein paar Neuerungen am Spiel mit sich. Es wurde nicht nur der neue Gott Osiris als spielbarer Charakter implementiert, es wurde auch noch ein neuer Spielmodus spendiert. In den Belagerungen spielen zwei 5er Teams gegeneinander auf 2 Lanes und es gibt sogar ein brandneues Ligensystem.
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Oha, die Gerüchteküche um die Konsolenversion von The Elder Scrolls Online brodelt! Angeblich soll heute Morgen folgender Text auf der offiziellen Seite von ESO gestanden haben.
When does The Elder Scrolls Online officially launch? The Elder Scrolls Online officially launched on April 4, 2014 on PC and Mac. While it has become clear that our planned June release of the console versions isn’t going to be possible, we have made great progress, we have concluded that we’ll need about six more months to ensure we deliver the experience our fans expect and deserve. For additional information on the delay, please see this blog post (link).
Kurzfassung: Den Entwicklern sei klar geworden, dass es zurzeit unmöglich sei, die Konsolenversion für TESO zu veröffentlichen und sich der Release ungefähr um 6 Monate verschiebt. Die ersten Reaktionen waren Enttäuschung und Frust, doch dann wurde es mysteriös: Der Post wurde gelöscht und dazu angeblich die Kommentare auf den offiziellen Social-Media-Plattformen. Ebenso sei es zu Sperrungen einiger User im Forum gekommen, weil diese ihrem Frust freien Lauf ließen und zu verbalen Tiefschlägen ausholten.
Leider haben Bethesda und ZeniMax Online bislang dazu noch nicht Stellung bezogen, doch sobald es dazu Neues gibt, halten wir euch auf dem Laufenden! Bis es eine offizielle Stellungnahme seitens Bethesda oder ZeniMax Online gibt, ist diese Nachricht bzw. Meldung allerdings als Gerücht zu betrachten.
Wer wartet von euch schon sehnsüchtig auf die Konsolenversion? Einmal virtuell Hand heben bitte! 😉
[intense_testimonies]
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[intense_testimony_text]Sollte es sich wirklich um eine wahre Meldung handeln, die einfach zu früh rauskam, wäre das natürlich sehr traurig für alle Fans. Aber die Welle, die deswegen losgetreten wurde, ist Wahnsinn. Schade, dass es bislang kein offizielles Statement dazu gibt! [/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]
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Nachtrag:
Seit wenigen Minuten ist es gewiss: Die Konsolenversion für ESO wird sich verspäten!
Es ist uns dabei klar geworden, dass wir unseren angestrebten Veröffentlichungstermin der Konsolenversionen im Juni nicht werden einhalten können. Auch wenn wir große Fortschritte gemacht haben, werden wir trotzdem noch ungefähr sechs Monate benötigen, um unseren Fans das Erlebnis bieten zu können, das sie erwarten und verdienen.
Bethesda oder ZeniMax Online haben sich heute um 16:15 Uhr nochmal dazu in einem offiziellen Blogpost geäußert.
Vor einigen Wochen haben wir euch bereits die nächste Erweiterung Amazon Fury Teil 1 für das MMO DC Universe Online vorgestellt. Nun ist der DLC über Wonder Women und der Kampf der Amazonen endlich verfügbar und ihr könnt dem Chaos in Gotham City (hoffentlich) schnell ein Ende setzen.
Um richtig in die Geschichte einzutauchen, empfehlen wir euch, selbst zur Amazone zu werden, um so die aufregendsten Szenen und Momente rund um den Krieg der Amazonen nachzuempfinden. Dadurch versteht ihr dann auch, wie Hippolyta, die Königin der Amazonen, so leicht von Circe verwirrt werden konnte und warum sie Gotham City zerstören möchte.
Aber nicht nur die Geschichte ist es definitiv wert, den ersten Teil von Amazon Fury anzuspielen – auch die neuen Abenteuer im Palastviertel, den Lagerhallen und dem Hafen von Themyscira haben es wirklich in sich! Wenn das noch nicht genug Action war, versucht in der Alternativphase „Die Belagerung von Gotham” die Stadt vor ihrem Untergang zu bewahren. Dort könnt ihr tägliche Quests von den Amazonen annehmen, um Wonder Women und ihr Gefolge tatkräftig zu unterstützen.
Tipp: Als legendäre Spieler könnt ihr die neuen Funktionen wie gewohnt kostenlos nutzen, alle anderen können das Erweiterungspack für 8,99 Euro erwerben.
Na, habt ihr euch noch nicht ganz entschieden, ob ihr die Erweiterung antesten wollt? Dann macht euch sicher dieser Trailer Lust auf mehr!
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Das SF-MMORPG WildStar setzt auf die drei großen K’s: Krieg, Konkurrenz und den Kapitalismus. Mit der Open Beta in den Startlöchern und dem Release im Visier, wird es höchste Zeit einen Blick auf die inneren Werte der MMORPG-Hoffnung zu werfen.
Zurück in die Zukunft
Da wo The Elder Scrolls Online auf Immersion und ein Miteinander setzt, schlägt bei WildStar ein kühl-kalkulierendes Kapitalistenherz. Und da wo andere Games ein Miteinander fördern, heizt WildStar den Konkurrenzkampf an. Während in so manchem Spiel ein Held bereits nach 3 Wochen am Ende der Fahnenstange angekommen ist, wird es in WildStar auch nach drei Monaten immer neue Verbesserungen geben.
Drei Indikatoren dafür, die uns in den letzten Wochen ins Auge gestoßen sind:
In einem Interview mit unserem Magazin spricht der französische Pro-Gamer Pryda davon, dass seine Gilde in TESO mit dem Raiden aufgehört hätte. Sie bereiten sich auf WildStar vor.
Der Begriff „WildStar“ wird weltweit gegoogelt. Am stärksten ist das Interesse allerdings in den skandinavischen Ländern ausgeprägt: in Schweden, Dänemark und Norwegen. Die Skandinavier gelten als Koreaner Europas, was Pro-Gaming und den E-Sport angehen. Gilden aus diesen Ländern haben zum Beispiel bei World of Warcraft zahlreiche Raidbosse als weltweit erste gelegt und damit sogenannte World-First-Kills verbucht. Das ist der heilige Gral in MMORPGs. Wenn es jetzt nicht gerade eine skandinavische Biermarke, einen Schlittschuh oder eine Pop-Band namens WildStar gibt, sollte man davon ausgehen, dass gerade in diesen Ländern die Begeisterung für das Spiel hoch ist.
Regionales Interesse in den letzten 90 Tagen zum Suchbegriff “WildStar”. Quelle: Google Trends.
In einem Post erklärt einer der Devs eine scheinbare Selbstverständlichkeit ausführlich: Nie würde sich WildStar in irgendeiner Form in den Wettkampf zwischen den Spielern einmischen: Es gäbe weder Loot-Geschenke, noch irgendwelche Vorteile. Auch ansonsten senden die manchmal etwas skurrilen Devs von WildStar deutliche Signale aus, dass sie den Wettkampf unter den Spielen anheizen möchten.
Der Kapitalismus siegt!
Einer der Verkaufsargumente des Spiels ist das C.R.E.E.D.-System (verballhornt für das englische Wort für Gier). Dadurch ist es Spielern, die ingame wohlhabend sind, möglich, ihre Spielzeit direkt mit Spielgeld zu bezahlen. Spieler, die im richtigen Leben nicht jeden Cent umdrehen müssen, können nämlich für Euros Spielzeit kaufen und sie im Spiel dann gegen das Ingame-Geld verkaufen.
Auch sonst ist der Kapitalismus bei WildStar Trumpf. Das Spiel verfügt über ein ausgeklügeltes Crafting-System, setzt auf seltene Drops, noch seltenere Elite-Rezepte für die Handwerker und ein robustes Auktionshaus-System. Allein als Inneneinrichter, der die seltensten Möbel herstellen kann, wird man an modebewussten Aurins und Chuas ein Vermögen verdienen können.
Und Geld ist ja auch so eine Art High-Score, wenn auch die meisten von uns da nicht gerade in der ersten Liga mitspielen können …
Krieg ist gut fürs Geschäft
Im PvP orientiert man sich an den Schlachtfeldern und Arenen, die im Genre üblich sind. Aber auch hier belässt man es nicht beim Statuos Quo. Sondern geht mit der Zeit und schaut sich von Erfolgs-Spielen wie League of Legends so einiges ab. Ein Spectator-Mode ist bereits in Planung. Dann können die Top-Games zwischen den Eliten auch von den Durchschnitts-PvPlern verfolgt werden. Das ist bei League of Legends ein ziemlicher Hit und die besten Spieler können von ihren Erfolgen sogar leben. Außerdem wird es regelmäßige Ranglisten geben und auch eine Ansager-Stimme, die das Spektakel weiter anheizt.
Mit dem Rivalitäts-System ist dafür gesorgt, dass in der freien Wildbahn immer etwas los ist. Damit markiert man seine Todfeinde, um sie immer im Auge zu behalten. Wer den Nervenkitzel von Dauer-PvP in seinem Leben braucht, sollte ohnehin auf einem PvP-Server spielen. Da geht es richtig ab. Mit dem Release wird es, laut den neuesten Informationen des für Deutschland zuständigen Community Managers Bronn, auch einen deutschen PvP-Server geben. Die Namen für die beiden PvE-Server stehen mit Toria und Ikthia bereits fest.
Neben den Arenen werden die Kriegsbasen das Territorium der Besten der Besten der Besten sein (Sir!). Hier gehen gleich 40 Spieler aufeinander los. Der Weg bis an die Spitze wird über zahlreiche tote Aliens führen. Viele gehen davon aus, dass bestehende Gilden mit E-Sport-Absichten in WildStar einfallen werden, um das PvP an einem bestimmten Server an sich zu reißen, damit die bloße Aussicht darauf, gegen sie zu spielen, schon für Zittern und Haareraufen sorgt.
Mit den Warplots, die über unzählige Einstellungsmöglichkeiten verfügen, ist dafür gesorgt, dass ein Meta-Game abwechslungsreich und spannend bleiben sollte. Cookie-Cutter-Strategien dürften bei 40 Spielern auf jeder Seite und bei einem Dev-Team, das derart auf die Balance achtet, nicht so leicht zu finden sein.
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Konkurrenz belebt das Spiel: Wer holt sich den First Kill und die beste Waffe?
Für das Kernstück eines MMORPGs, die Raids, hat sich Carbine etwas Besonderes einfallen lassen. Zum einen orientiert man sich an einem Vanilla World of Warcraft und weitet die Raids bis auf 40 Spieler aus. Zum anderen will man sie knackig gestalten.
WildStar verspricht knackige Raids.
Nach der Philosophie von Chefentwickler Frost seien Raids ohnehin nur etwas für Core-Gamer und die möchten es dann ohnehin etwas härter.
Ein Reiz für viele Spieler ist es zudem, ihren Char mit Best-in-Slots-Items auszustatten. Das ist in vielen Spielen, die Wert auf Chancengleichheit legen, bereits nach wenigen Wochen erledigt, während es in typischen Jäger&Sammler-Spielen wie Diablo 3 nie so ganz zu Ende ist.
In WildStar sind die besten Gegenstände, die Artefakte, nur äußerst schwer zu bekommen. Und selbst, wenn man sie hat, ist man noch nicht am Ziel der Träume angelegt. Erst wenn der Held selbst und seine Waffe durch die Hölle gegangen sind und im Fegefeuer gestählt wurden, ist man an diesem Ziel: Denn ein Artefakt kann durch solche Weihen immer weiter verstärkt werden.
Mit Sicherheit stehen schon jetzt europäische und internationale Top-Gilden vor den Toren des Nexus und warten darauf, sich miteinander zu messen, um an die Spitze ihrer jeweiligen Branche aufzusteigen.
Wer wird der härteste im PvP, wer der reichste im Handelssystem und wer erlegt als erstes die dicksten Bosse und holt sich die besten Items?
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Gestern Abend haben die Entwickler in den offiziellen Foren des Free2Play-MMORPGs “Star Wars: The Old Republic” bekannt gegeben, was alles mit dem Spielupdate 2.8 auf uns zukommt, abgesehen von den bereits angekündigten Features.
Zuerst wird ein neues Event stattfinden, welches auf den Namen “Nar Shaddaa Nachtleben” hört, im Zuge dieses Ereignisses können Republik und Imperium an verschiedenen Spielautomaten ihre sauer verdienten Credits aufwenden, um mit etwas Glück und Geschick besondere Zertifikate zu erhalten, die sich im Gegenzug dann wieder in einzigartige Belohnungen tauschen lassen; wie genau diese aussehen, ist allerdings noch nicht bekannt. Das Event wird vom 10. Juni bis zum 21. August andauern – also exakt die Zeitspanne zwischen Patch 2.8 und 2.9.
PvP Belohnungen
Die Belohnungen für beide PvP-Modi (Schlachtfelder und Galaktischer Raumkämpfer) werden temporär verdoppelt. Zwischen Patch 2.8 und 2.8.1 profitieren alle Weltraumpiloten von doppelter Flottenrequisition und der doppelten Creditsumme, in der Zeit zwischen Update 2.8.1 und 2.8.2 können sich alle Fußsoldaten über die zweifache Anzahl von Kriegsgebietsauszeichnungen freuen.
Des Weiteren erhalten alle Piloten Zugriff auf zwei neue Raumschiffe, die sie zielgerichtet gegen den nächstbesten Meteoriten steuern können.
Gruppenfinder, Albtraummodus und Events
Die Gruppenfinder-Operationen werden überarbeitet und vereinfacht. Spieler der Maximalstufe werden gestärkt und benötigen keine hochstufige Ausrüstung mehr, um an den Operationen teilnehmen zu können, gleichzeitig werden die Belohnungen verbessert und einige Bosskämpfe abgeschwächt um kleine Fehler eher zu verzeihen.
Der “Schreckenspalast” bekommt einen Albtraummodus spendiert und legt so die Messlatte wieder eine Ebene höher, um den ambitioniertesten Spielern auch weiterhin eine Herausforderung zu bieten. Zeitgleich wird der Stärkungsbuff aus dem Albtraummodus der “Schreckensfestung” entfernt, wodurch die Schwierigkeit sinkt und die damit verknüpften Titel nicht länger verfügbar sind – wer sie noch abgreifen will, sollte sich beeilen!
Zusätzlich werden zwischen Juni und August alle großen Serverevents, außer die Rakghulseuche, zurückkehren, sodass Spieler ein weiteres Mal Gelegenheit haben, den Gree zu helfen, Kopfgelder einzusammeln und doppelte EP zu kassieren.
“Es arbeiten gerade viele Leute an einer sehr großen Sache”
Zu guter Letzt ließ man noch verlauten, dass die Entwickler, abgesehen von Patch 2.8 und 2.9, an etwas Großem arbeiten, das noch geheim ist – aber nicht so geheim, dass man es nicht schon erwähnen könnte. Man darf gespannt sein.
Knapp eine Woche ist es her, dass unruhige und unzufriedenen Stimmen bei The Elder Scrolls Online mit einem Geschenkepaket zum Schweigen gebracht wurden. Zum einen hatte Matt Firor fünf Frei-Tage für jeden Spieler mit einem aktiven Abo dabei.
Viel wichtiger für den Burgfrieden war allerdings eine lange Liste mit angekündigten Verbesserungen und Erweiterungen, die im Laufe der nächsten Monate und Jahre langsam ihren Weg in das Fantasy-MMORPG finden sollen. In unserem Special nehmen wir die Liste unter die Lupe.
Ich gestehe: Ich war von der Liste auch geradezu erschlagen. Während wir die News über die fünf freien Tage zusammenzimmerten, entdeckte Dawid, der mit mir zusammen an der News arbeitete, immer neue Punkte auf der Liste, die ihn begeisterten: Neue Raids soll es geben, da ist was geplant, die Diebes-Quest kommt und so weiter. Es war zu viel, um es überhaupt auf einmal zu begreifen.
Außerdem drängten ständig neue Themen nach, aber heute, knapp eine Woche seit „DIE LISTE“ (von Matt „Grisham“ Firor) unter den Leuten ist, wird es doch mal Zeit einen genauen Blick auf die wichtigsten Punkte zu werfen.
Hey, nimm deine Hand aus meiner Wäscheschublade!
Ein Rechtssystem, bei dem Diebstahl und Tötung von NSCs (Nicht-Spieler-Charaktere) Konsequenzen nach sich ziehen, wenn ihr erwischt werdet.
Das ist der Punkt, bei dem die meisten mit der Zunge geschnalzt haben. Ein deutliches Bekenntnis zur Single-Player-Reihe mit eingebauter moralischer Grauzone.
Das MMORPG ArcheAge bringt ein ähnliches System mit. Spieler sammeln Strafpunkte, können von anderen Spielern aufgespürt und verknackt werden, müssen sich vor einer Jury verantworten und letztlich ihre Strafe absitzen.
Viele Spieler haben TESO die Abwesenheit des Strafen-Systems übelgenommen. Andererseits: Wie soll das genau ablaufen? Wird es dann möglich sein, unschuldige NPCs zu töten? Dafür müssten die auch erstmal eingeführt werden.
Und kommen die chronisch kleptomanischen TESO-Spieler damit klar, nicht in fremder Leute Unterwäschetruhe zu kiebitzen? Geht Zenimax noch einen Schritt weiter und verbietet das Blitz-Lesen von 200 Folianten in vier Sekunden, während man vorbeistrafet und nach Skillpunkten lunst?
Vorfreude: Hoch. Das System gehört einfach in TESO. Es wird spannend sein zu sehen, wie es implementiert wird.
Wann wird das kommen? Ich denke relativ spät. Das ist ein typisches „nice-to-have“-Ding, das aber viel Arbeit erfordern wird. Vielleicht mit einer ersten Expansion? Am günstigsten wäre so ein Feature zum Start der strategisch wichtigen Konsolen-Ausgabe von TESO (die werden übrigens auf einem eigenen Server spielen und nicht mit den PC-Gamern zusammen, die hätten sonst einen viel zu großen Vorsprung.)
Kosmetik-Fans aufgepasst
Färben und Tönen von Rüstung
Eine Kleinigkeit auf den ersten Blick, für viele Spieler aber doch wichtig. Vor allem weil die eher „realistische“ Farbwahl im Moment wie grau in grau in ockergrau wirkt – also wie ein regnerischer Novembertag. Farb-Tupfer hier und da wären schon nett. Puristen hingegen werden mit den Augen rollen. Sollte das Spektakel in knallige Asien-Farben abrutschen, wäre auch der Weg zu Kostümen im Ingame-Shop nicht weit. Als nächstes liefen Menschen mit Khajit-Masken umher und hielten sich für Catman! Moment, so einen hab ich neulich doch schon gesehen …
Vorfreude: Für die einen gering, für die Leute, die auch sechs Stunden im Charakter-Editor verbringen, könnte sie kaum höher liegen. So richtig passt das nicht zur grimmigen Atmosphäre in TESO. Allerdings hat Zenimax bisher ein recht gutes Händen bewiesen und könnte sich auf dezente Farben beschränken.
Wie passen neue Gilden in das Spiel?
Geschichte und Quests zur Diebesgilde und zur Dunklen Bruderschaft
Ein großer Kritikpunkt der „Das ist ja gar nicht wie Skyrim“-Fraktion. Zwar haben es die Fighter’s Guild und die Mage Guild bis ins Spiel geschafft, die Diebe und die Dunkle Bruderschaft aber nicht mehr. Auch ein MMO-Spieler, der mit der Elder Scrolls-Reihe wenig am Helm hatte, wird eingestehen, dass die Storylines der Magier- und Kämpfergilde Höhepunkte im Spiel darstellen.
Gerade um die Dunkle Bruderschaft könnten sicher tolle Stories entstehen. Die Frage ist nur: Wie soll das ablaufen? Will man die mit Stufe 10 beginnen lassen? Dann wäre der Content für ein Gros Spieler unattraktiv, die bis dahin längst in den Veteranenrängen spazieren? Oder führt man sie gleich auf der Endstufe ein? Dann müssten Neulinge lange darauf warten.
Vorfreude: Für Neuanfänger (Stichwort: Konsolen-Version) könnte das eine tolle Sache sein, für Veteranen nicht unbedingt. Außer als High-Level-Version oder wenn die Gilden gar zu Auftraggebern in neuen Abenteuerzonen werden: Dann ist es sicher eine tolle Idee, die viele freut.
Wann wird das kommen: Vielleicht mit einer der nächsten Zonen? Oder erst mit einer möglichen Erweiterung? Vielleicht überrascht uns Firor hier und zaubert schon für die nächste Abenteuerzone ein paar Angehörige der Dunklen Bruderschaft aus seinem Weihnachtsmann-Hut. Einfach so ins Spiel werden sich die Meuchler und Dieben sicher nicht schleichen. Da wird man schon Fanfaren hören.
Zauberweben! Klingt kompliziert? Ist auch so!
Weben von Zaubern
Das Zauberweben war das, das als erstes Fragen aufgeworfen hat: „Echt so wie ich mir das vorstelle?“ Und die Antwort war ein weises Nicken. Zaubersprüche, die ein Spieler selbst zusammenstellen kann, sind ein interessantes Konzept in einem MMO, zumal in einem, das stolz mit einem so großen Baukasten an Fertigkeiten protzt, aus denen sich ein Spieler seinen Char zusammenstellen kann.
Wenn das Zauberweben kommt, wird es mit Sicherheit in engen Parametern ablaufen, so ähnlich wie das bei den Gylphen einst in der World of Warcraft war. Wenn bestimmte Aspekte eines Zaubers zu gut sind (ein Flammenstoß ohne Reichweite, dafür mit achtfachem Schaden, also ein Three-Finger-Fire-Deathpunch), ruiniert das die ohnehin fragile Balance.
Vielleicht wird man eine Farbe ändern können oder irgendetwas leicht modifizieren. Einen großartigen Eingriff in die Balance des Spiels wird man nicht erlauben.
Vorfreude: Wahrscheinlich zu hoch. Aber wir lassen uns gerne von Zenimax angenehm überraschen.
Die Rückkehr von Darkness Falls?
PvP-Dungeon in der Kaiserstadt
Hier kann ich mal mit meiner Dark Age of Camelot-Expertise brillieren, denn diese Idee stammt aus dem Oldie. Ein PvP-Dungeon!
Erinnerungen werden Wach: PvP Dungeons in DAOC
Bei DAOC war es ein besonders leckeres Verlies, das mit reichhaltigem Loot aufwartete. Es stand nur dem Reich offen, das gerade im PvP vorne lag. Das Reich hatte dann für eine bestimmte Zeit Zugang in das Verlies, konnte in einer reichsweiten Aktion den ansässigen Oberschurken ins Jenseits befördern und die Taschen vollmachen.
Das war ungefähr so wie der Sturm auf ein Kaufhaus im Winterschlußverkauf, nur dass alle bewaffnet waren und es nicht um Pelzmäntel, sondern um Loot ging, der da rausgetragen wurde. Gut, beim C&A wird auch selten ein tausendäugiges Dämonenmonster erschlagen, das die Seelen von Gefallenen in sich aufsaugt … andererseits war ich schon lange nicht mehr in einem C&A.
Außerdem war das PvP-Dungeon ein großartiger Ort, um zu leveln; die Exp war erhöht.
Eine besondere Freude war es übrigens, wenn das Reich wechselte, das den PvP-Dungeon besetzte. Dann nämlich ging es zu wie beim Groß-Reine-Machen. Eine neue Heerschar stürmte nach dem Triumph um irgendeine Burg sofort den PvP-Dungeon und killte dort Mob neben feindlichem Spieler, bis Darkness Falls allein ihnen gehörte. So eine Durchfeg-Aktion war möglich, denn nur wer noch Zugang zum PvP-Dungeon hatte, konnte direkt vor Ort respawnen. Der Rest fand sich auf einem Friedhof außerhalb wieder.
Das setzte auch eine andauernde Zirkulation im PvP-Gebiet in Gang, denn wenn 200 Leute des gerade dominanten Reichs im PvP-Verlies waren, konnten sie ja nicht ihre Festungen verteidigen …
Vorfreude: Wahrscheinlich im Moment zu niedrig. Das war bei DAOC ein riesen Ding, hat allen ein Ziel gegeben und dem Spiel nochmal einen zweiten Wind verpasst. Die Exp war gut, es war ein „serverweites“ Ereignis und das Gemetzel nach jedem Wechsel ein großer Spaß für die ganze Familie.
Wann wird das kommen? Wahrscheinlich das erste Mal, wenn Firor glaubt, das Spiel brauche einen Gameplay-Boost. Ende des Jahres? Zu Weihnachten vielleicht?
Sachen, die jetzt einfach mal fällig sind
Das war natürlich noch nicht die ganze Liste, die wird von einer ganzen Reihe von Änderungen komplettiert, die man sich schon zu Release gewünscht hätte.
Bessere Gesichtsanimationen von NSCs
Das ist dringend fällig und wird schon seit der Beta als die große Schwachstelle in der Präsentation angemerkt. Leider lassen solche Sachen erfahrungsgemäß lange auf sich warten …
Migration des europäischen Megaservers in unser europäisches Datenzentrum.
Die europäischen Server irgendwo in Amerika (wohl in Maryland) nehmen in der Tat viele deutsche Spieler Zenimax übel, weil vor dem Release der Eindruck erweckt wurde, die Server stünden in Frankfurt. Na gut, zumindest waren die meisten davon ausgegangen, dass, wenn es schon einen europäischen Server gibt, der auch in Europa stehen würde.
Für den Umzug gibt es noch kein Datum, aber jede Woche bekräftigt einer der Offiziellen, dass es wirklich weit oben auf der Prioritätenliste stehe und dass man das auf jeden Fall mache, sobald es etwas ruhiger um Bugs, Bots und Goldseller werde.
Wann wird das kommen? Bald. Denke bis Ende Mai sollte die Sache gegessen sein.
[doptoggle title=”Ansonsten stehen auf der Liste noch zahlreiche Verbesserungen, die wir euch hier zeigen….” icon=3 activeicon=4]
Ein System, das es Spieler in Gruppen ermöglicht, einander zu sehen, auch wenn sie sich in verschiedenen Phasen befinden.
Persönliche Anpassung des Sichtfeldes
Zwei neue Veteranen-Dungeons: Krypta der Herzen und Stadt der Asche
Neue Region in Kargstein mit neuer Prüfung: die Schlange
Verbesserte Möglichkeiten Gegenständen in der Welt aufzusammeln
Pferderennen
Drachenstern-Arena – ähnlich wie Prüfungen, aber für bis zu vier Spieler
Verbesserungen beim Fischen
Verbesserungen des Handwerkssystem
Verbesserte Gruppensuche
Neue Gildenfunktionen: Änderungen an der Benutzeroberfläche des Gildenladens, anpassbare Gildenabzeichen, Wappenröcke und Gildenkiosks – Gildenläden, die allen zugänglich sind und der höchstbietenden Gilde zur Verfügung stehen.
Automatisch levelnde Dungeons, die sich dem Level eures Gruppenleiters anpassen.
Errungenschaften für das Wiederholen von Dungeons
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Was meint Ihr? Auf was freut Ihr Euch bei der langen Reihen von Dingen am meisten? Sagt es uns in der Umfrage! Oder habt Ihr was ganz anderes auf dem Zettel? Dann ab in die Kommentare damit?
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Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Erinnert ihr euch noch, wie ihr das erste Mal mit ca. Level 20 in Modul 2 Shadowmantle eingeloggt habt und Feldwebel Knox in der Protector’s Enclave euch damals den Auftrag gab, einen Priester aufzusuchen, der euch über Artefakte berichtet? Diese mächtigen Gegenstände sind seither ein fester Bestandteil des Online-Rollenspiels Neverwinter und werden natürlich auch in der nächsten Erweiterung Curse of Icewind Dale wieder eine Rolle spielen!
Doch nun kommt das große “Aber”: Ihr könnt sie nur nutzen, wenn ihr mindestens zwei Charaktere auf Stufe 60 gespielt habt und die beiden schon einen Ausflug nach Caer-Konig genießen konnten.
Uff!
Wer mit Vorliebe nur einen Charakter spielt, um mit diesem alle Abenteuer in Neverwinter zu erleben, wird jetzt wahrscheinlich schlucken! Natürlich haben die neuen Artefakte super duper Fähigkeiten wie z.B.
Zum Feind teleportieren als Schurke
50% Schaden blocken als Wächter
aber die Nuss muss man trotzdem erstmal knacken! Wenn ihr trotzdem bereit seid, den Drow aus dem Haus Xorlarrin die Artefakte im letzten Moment zu entreißen, sprecht nächste Woche mit Jarlaxle in Caer-Konig, damit das Abenteuer losgehen kann!
Und nun die große Frage?
Wieviele Charaktere habt ihr auf Maximalstufe in Neverwinter?
Nachdem ich euch eine ganze Weile Ruhe vor meinen Kolumnen gegönnt habe, kommt ihr jetzt in den Genuss (oder den Schmerz?), den dritten Teil der “Nerdhobbies”-Reihe zu lesen.
Von mir durftet ihr schon eine Menge zum Thema “Rollenspiel in MMOs” erfahren, aber dieses Hobby geht natürlich noch weiter:
Auch abseits der Serverwelten von SW:TOR oder WoW kann man Rollenspiel betreiben und oft sind die Erlebnisse hier noch deutlich interessanter, da man keine Welt strikt vorgegeben hat, sondern sich komplett auf die Fantasie verlassen muss – und auf die “kleinen” Regelwerke.
Die Rede ist vom “Pen&Paper”-Rollenspiel, das seinen Namen passenderweise trägt, weil man im Grunde nicht mehr als Zettel, Stift und ein paar Würfel braucht, um loslegen zu können. Im folgenden versuche ich euch diese Art des Rollenspiels schmackhaft zu machen und will euch eine kurze Beschreibung bieten.
Pen&Paper Einführung
Nun gut, bei den benötigten Dingen habe ich vielleicht ein wenig verschwiegen. Ihr braucht natürlich auch noch 3-4 Mitspieler, bzw. eine Person, die das ganze leitet, sofern man das nicht selber tun will. Den Spielleiter kann man sich wie einen Erzähler vorstellen: Er gibt die Rahmenhandlung der Geschichte vor, baut Aufgaben, Belohnungen und Feinde in die Handlung ein, sorgt für die Einhaltung der Regeln und übernimmt die Rolle sämtlicher NPCs – also jeder Charakter, der nicht von einem Mitspieler dargestellt wird.
Grundsätzlich braucht es für das Pen&Paper nur eine einzige Regel: Der Spielleiter hat immer recht. Egal was irgendein Regelwerk besagt, egal was das Würfelergebnis anzeigt: Im Zweifelsfall ist der Spielleiter Gott und kann sich über alles hinwegsetzen.
Alle anderen übernehmen die Rolle eines Charakters – entweder, der Spielleiter erstellt mit jeder Person einzeln einen Charakter und achtet darauf, dass alles zusammen passt oder der Leiter erstellt eine eigene Auswahl an Charakteren. Gerade wenn man neue Spieler begeistern will, bietet es sich an, ihnen fertige Charaktere zu geben, damit sie sich gleich in das Geschehen stürzen können. Für die Erstellung solcher Charaktere gelten im Prinzip die gleichen Grundsätze, wie für die eines Rollenspielcharakters in einem Onlinespiel.
Was genau euer “Held” kann, wird auf dem Charakterbogen festgehalten, das werden die meisten schon aus MMOs kennen: Jeder Charakter hat Werte wie “Stärke”, “Ausdauer” und “Willenskraft”. Pen&Paper geht hierbei aber noch weiter ins Detail, für fast jede mögliche Handlung gibt es einen eigenen Wert: Schlösser knacken, Fährten lesen, Lügen oder Tarnen, fast alles wird durch einen Wert dargestellt.
Wie ist der genaue Ablauf?
Jeder Spielabend ist im Grunde eine interaktive Geschichte. Die Spieler entscheiden, was sie mit ihrem Charakter machen wollen, etwa die Taverne aufsuchen, irgendwo einbrechen oder einfach ihren Alltag leben. Dialoge werden dabei von den Spielern geführt, die sich entweder miteinander oder über den Spielleiter mit den NPCs unterhalten.
Natürlich könnten die Spieler auch versuchen, der Handlung des Leiters zu folgen – aber auch hier gibt es eine goldene Regel: Wenn man Spielern Möglichkeit A, B und C gibt, dann werden sie sich für E entscheiden – die anleitende Person hat oft eine schwierige Aufgabe, weswegen man bei “frischen” Spielleitern das Nachsehen haben sollte.
Die Macht des Würfels
Die Werte des Charakters kommen immer dann zum tragen, wenn irgendeine gravierende Handlung unternommen wird. Ein einfaches Beispiel: Halgrim der Zwerg möchte versuchen ein Schloss zu knacken. Der Spielleiter legt als Schwierigkeit einen Wert von 25 fest. Halgrim hat auf seinem Charakterbogen einen Wert im Schlossknacken von 12. Nun muss Halgrim einen W20 (einen 20-seitigen Würfel) benutzen. Er würfelt eine 15, diese wird nun mit seinem Wert von 12 im Schlossknacken addiert, ergibt also eine 27.
Da die 27 über der Schwierigkeit von 25 liegt, gelingt der Versuch und das Schloss öffnet sich, so dass die Spieler erforschen können, was auch immer hinter der Türe lag.
Solche und ähnliche Handlungen werden in allen Spielbereichen immer mal wieder durch den Einsatz eines Würfels entschieden, sodass immer ein gewisser Zufallsfaktor über Erfolg und Misserfolg entscheidet – oder die allumfassende Gewalt des Spielleiters.
Für wen ist das was?
Pen&Paper in der Welt von WildStar? Alles möglich!
Im Pen&Paper gibt es kaum Grenzen, abgesehen von der eigenen Fantasie. Da es für fast jede größere Fantasiewelt ein eigenes Regelwerk gibt, kann man auch jeden Geschmack bedienen. Egal ob Warcraft, Star Wars oder “Vampire – The Masquerade”, die möglichen Spielwelten sind unbegrenzt, denn mit relativ wenig Aufwand kann man auch jede andere Welt bespielen. Zum Beispiel könnte man mit dem “Pathfinder”-Regelwerk auch eine Welt wie jene von TERA oder WildStar darstellen.
Dank dem Internet ist es sogar möglich, eine Spielrunde komplett über Skype abzuhalten, wenn die entsprechenden Freunde nicht in der Nähe sind – Online-Würfelprogramme machen das und vieles mehr real. Zahlreiche Regelwerke für Einsteiger sind kostenlos im Internet verfügbar oder “Einsteigerkits” mit vorgefertigten Charakteren und einem kurzen Abenteuer können ausprobiert werden.
Also lasst eurer Fantasie freien Lauf, schnappt euch ein paar Raidkollegen und startet eure eigene Pen&Paper-Kampagne! Und glaubt mir: Was am Anfang noch schwierig und umständlich wirkt, wird nach wenigen Spielabenden eine Sucht, da man sich immer stärker mit seinem Charakter identifiziert.
Die RPC 2014: Ein Tag unter Nerds – so wie du und ich!
Wer am kommenden Wochenende noch nichts vor hat und in Reichweite von Köln lebt, der sollte sich zwei Tage Abstinenz vom Rechner gönnen und die alljährliche “Role Play Convention” auf dem Kölner Messegelände besuchen. Sowohl Samstag als auch Sonntag kann man ganztägig Neuigkeiten aus dem Themengebiet “Rollenspiel” erleben und ausprobieren: Darunter fallen Table-Top-Spiele, LARP, Pen&Paper, Brettspiele und auch eine Menge Cosplayer werden vor Ort sein. Natürlich zählen auch die Computerspiele thematisch dazu und der ein oder andere Hersteller wird ebenfalls mit einem Stand und PCs zum Ausprobieren vertreten sein.
Darüber hinaus ist auch ein großes Areal für den Mittelalterjahrmarkt vorhanden und der “Gamer-Musiker” Jan Hegenberg (“Die Horde rennt”) wird wieder ein Konzert geben.
Wer es lieber etwas makaber mag, den sei gesagt, dass zeitgleich auch der “Zombie-Walk” in Köln stattfindet, der auch über die RPC zieht. Mehr als 1000 Leute werden sich als Zombies verkleiden und rund um den Dom pilgern.
Das Programmheft der RPC könnt ihr hier einsehen, um euch einen Überblick über die zahllosen Aktivitäten zu verschaffen.
Die Karten können im Regelfall auch noch kurzfristig vor Ort gekauft werden, so dass auch spontane Besucher eine Gelegenheit bekommen, sich alles anzusehen.
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Was ist eine der Lieblingsbeschäftigungen in Die Sims 3? Mit Sicherheit mit dem Baumodus rumspielen, um die eigenen Grundstücke noch individueller und schöner zu gestalten. Eine der Aufgaben von Senior Art Director Chris Robinson und dem Environment-Team ist genau das, aber für das Online-Rollenspiel World of Warcraft. Derzeit laufen die Arbeiten an der nächsten Erweiterung Warlords of Dreanor noch auf Hochtouren – und doch blieb etwas Zeit für einen exklusiven Einblick auf die Entstehung von Landschaften in dem MMORPG.
Besonders spannend ist vor allem der Screenshot rechts neben diesem Text. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was daran sein soll – man sieht ja kaum was!? Aber genau darum geht es: Wird die Nacht in Wow endlich wieder dunkel, düster, geheimnisvoll und jagt einem eine Gänsehaut ein? So genau kann man die Frage leider noch nicht beantworten, denn die Entwickler halten sich zu dem Thema seit letztem Jahr relativ bedeckt:
If it does come back at some point in the future, it wouldn’t be as dark as some of you have suggested through screenshots (pitch black, or very close to pitch black) because it’s very important to see mobs in dark environments, though.
Es könnte daher durchaus sein, dass die Region ansich einfach sehr düster ist – aber eine tolle Vorstellung ist es schon, oder? Der Wunsch nach dunklen Nächten flammt immer wieder auf – und die Ausrede, dass man nichts sehen würde nachts, kann man doch einfach nicht gelten lassen… Wozu gibt es schließlich die tollen Laternen? 😉
Mehr zum Thema Landschaftsgestaltung in World of Warcraft könnt ihr diesem Video entnehmen:
Heute hat man bei Carbine eine weitere Aurin aus dem Sack gelassen: Die offene Beta für WildStar beginnt in 2 Tagen, also am 8. Mai! Und als wäre das nicht schon ein Grund zum feiern, so kann man ab dem Tag auch die deutsche Version des Spiels testen – zumindest eine Vorabversion, an der natürlich bis zum Release in 3 Wochen weiter geschraubt wird.
Das Levelcap für alle Nicht-Closed-Beta-Spieler wird gleichzeitig auf 30 angehoben, das bedeutet, dass man Nexus verlassen und auch noch die Gebiete von “Fernseits” erkunden kann – quasi den Asteroidengürtel rund um den Planeten. Zusätzlich wird damit auch der letzte Fähigkeitsslot freigeschaltet, sodass man einen umfassenden Eindruck der gewählten Klasse gewinnen kann.
Für alle unentschlossenen Spieler, die sich noch nicht für oder gegen WildStar entschieden haben, bietet die offene Beta eine gute Gelegenheit, um selbst einen Eindruck von dem SciFi-Fantasie-MMO zu gewinnen: Abenteuer, Dungeons und das umfangreiche Housing warten nur darauf, von euch getestet zu werden.
Die offene Beta endet am 19. Mai, ihr habt also 11 Tage Zeit, um einen Blick auf Nexus zu werfen – nutzt sie!
Update bzgl. der Namensreservierung (Quelle Newsletter):
Wenn ihr WildStar vorbestellt, könnt ihr noch deutlichere Spuren auf Nexus hinterlassen, indem ihr vor dem offiziellen Start einen Charakternamen und einen Gildennamen reserviert. Das heißt, euer Wunschname ist sicherer als ein Infochron in den Rastalocken eines Draken.
Die Seite zur Namensreservierung ist nur vom 13. bis zum 23. Mai verfügbar. Besucht die Seite also so bald wie möglich, da bei Namensreservierungen das Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ gilt. Außerdem haben wir dort einen FAQ-Bereich eingerichtet, in dem ihr Antworten auf alle eure Fragen (welche Namen sind zulässig, auf welchen Servern werden sie gespeichert usw.) findet.
07.05.2014: Update bzgl. des Clients (Quelle Twitter):
Ihr könnt euch jetzt schon einmal auf die Open Beta vorbereiten und mit dem #WildStar Download beginnen!
Hört man passionierte WoW-Zocker mit anderen Menschen über ihr Lieblings-MMORPG reden, wird meistens das Totschlag-Argument “World of Warcraft hat die meisten Spieler!” bemüht. Bis jetzt schien das oberflächlich betrachtet auch so gewesen zu sein. Doch wie passt da aber folgende Schlagzeile rein, die aktuell durch das Netz geistert: Dota 2 hat laut den jüngsten Berichten über Spielerzahlen 7,86 Millionen Nutzer, die das Moba regelmäßig spielen – und damit mehr als WoW?!
Schock… Atemlosigkeit… Stille… und dann Nachdenken. Als leidenschaftliche Wowlerin frage ich mich natürlich direkt:
Was ist denn das bitte für ein Vergleich?
Dota 2 ist ein völlig anderes Spiel mit einer andere Mechanik, eines anderen Genres. Kurz: Das ist von vornherein ein Vergleich von Äpfeln und Birnen! Und: Nicht nur, dass die 7,6 Millionen Wow-Spieler Gebühren bezahlen, während Dota 2 einfach jeder zocken kann – das MOBA fährt nicht mal über Mikrotransaktionen (z.B. Pets, Mounts usw.) so viel ein wie Blizzard! Laut einer Marktstudie von SuperData Research gehört Blizz zu den Top-Verdienern bei zusätzlichen Bezahldiensten im MMO-Genre. Im Jahr 2013 nahmen sie 213 Mio. US-Dollar damit ein (neben z.B.
Dota 2 taucht in dieser Liste nicht mal auf. Es mag nun sein, dass 200.000 Spieler mehr Dota 2 zocken, im Vergleich zu Wow – aber der Vergleich hinkt trotzdem gewaltig! Die Spielerzahlen werden mit der Veröffentlichung der nächsten Erweiterung Warlords of Draenor hoffentlich auch wieder kräftig ansteigen. Doch wenn man betrachtet, wie viele Spieler Blizzard seit Jahren bei der Stange hält, ist das schon eine beachtliche Leistung.
Jetzt können sich alle Wow-Fans mit einem angekratzten Ego wieder zurücklehnen und sich entspannt auf die Schulter klopfen: World of Warcraftist, trotz aller Unkenrufe, noch nicht tot!!!
PS: Dieser Artikel ist natürlich nichts gegen Dota 2! Aber das musste trotzdem mal klargestellt werden!
Woah, was für eine Informationsflut, oder? Es ist nur noch eine Woche, bis die nächste Erweiterung für das Online-Rollenspiel Neverwinterrauskommt und die Nachrichten überschlagen sich förmlich. Vorab, hier nochmal ein kurzer Überblick, was wir schon so für Themen hatten:
Und nun können wir euch heute die neuen Bossgegner näher vorstellen.
Schamanen des Reghed-Barbarenbärstammes
In Acht nehmen solltet ihr euch vor allem vor den Schamanen des Reghed-Barbarenbärstammes. Ihre Ur-Magie wird verstärkt durch die Wirkung des Schwarz-Eises, was sie zu nervigen Feinden macht. Sie halten euch nicht nur aus der Ferne und mit ihrem Angriff “Zorn des Winters” auf Trab, sondern rufen auch einen Geist-Gefährten zur Unterstützung, welcher bis zum bitteren Ende bleibt – es sei denn ihr tötet ihn oder den Schamanen selbst. Als wäre das nicht schon genug, können die Schamanen ihre Verbündeten immun gegen Schaden machen und sich selbst buffen.
Wirker der Zwergen
Ebenso in Sachen Magie sind die Wirker der Zwergen bewandert, die dem Battlehammer-Klan angehören. Ihre mächtigen Arkanmagie-Angriffe und Meteoriten werden geschossartig in eure Richtung fliegen – Achtung ist also angesagt! Außerdem können sie ihre Verbündeten stärken, in dem sie diese widerstandsfähig gegen Kontrolleffekte machen.
Remorhaz
Etwas wärmer unter dem Po werden es euch die Remorhaz machen. Doch sie verstecken sich im tiefen Schnee und lauern nur auf ahnungslose Abenteurer, welche sie als Nachtisch vernaschen können. Vorher werden die Feinde natürlich noch ordentlich mit einer Hitzewelle gegrillt, damit sie auch schmackhaft sind. Werden die Remorhaz richtig böse, spucken sie Galle in eure Richtung – sehr eklig und sehr ätzend!
Blutsänger der Eistrolle
Ebenso heiß und explosiv mögen es die Blutsänger der Eistrolle, die wildesten Vertreter ihrer Art. Ihre große Vorliebe ist es, ihre Gegner langsam und schmerzhaft ausbluten zu lassen – jammi! Unterstützt werden sie von ihren mächtigen Totems, also nehmt euch in Acht, wenn eines neben euch auftaucht.
Yeti-Wüter
Weniger feinfühlig sind da die Yeti-Wüter, die eigentlich eher kuschlig wirken – abgesehen von dem fiesen Blick und den großen Hörnern! Aber gut, sie wollen mit euch sicher auch nur spielen, wenn die Yetis auf euch zu stürmen und mit ihren großen Klauen nach euch greifen. 😉 Haltet euch jedoch lieber die Ohren zu, wenn ihr furchteinflößender Schrei durch das Icewind Dale hallt – nicht das ihr am Ende noch wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend rennt!
Akar Kassell
Und wer fehlt da noch? Richtig! Der mächtige Zauberer Akar Kassell!
Noch hat er es sich in seinem Hexenhäuschen in Kelvins Steinhügel gemütlich gemacht und denkt ihm kann nichts passieren, aber bald werdet ihr sicher an seine Tür klopfen… und das nicht unbedingt zu Kaffee und Erdbeerkuchen! Und was kann der Gute?
Korrumpierte Geschosse auf euch schießen.
Drei sich langsam auf euch zu bewegende Sphären aus gebündelter Schwarzeis-Korruption wirken, die euch Schaden zufügen und benommen machen.
Einen Splitter aus Schwarzem Eis hervorrufen, der in viele kleine Schwarzeis-Sphären explodiert.
Wenn nichts mehr geht, kommt sein Schwarzeis-Golem zur Hilfe. doch Vorsicht, wenn ihr ihn vernichtet, wird er explodieren!
Die Versklavten Betrachter solltet ihr jedoch eher am Leben lassen, denn wenn ihr ihre Fesseln löst, werden sie euch im Kampf gegen Akar beistehen.
Na das klingt doch schon richtig spannend! Vor allem die Bossbegenung mit Akar könnte richtig spannend sein. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gegner wirklich eine Herausforderung sind und nicht schon mit einem Windhauch umgepustet werden…
Kennt ihr die Seite Kickstarter? Über diese amerikanische Internetplattform können kreative Köpfe, denen das nötige Kleingeld zur Finanzierung ihrer Träume fehlt, dafür Spenden sammeln. Es muss sich dabei nicht zwangsläufig um MMOs handeln, sondern es stehen alle Möglichkeiten offen. Von Musikalben bis Ernährungsprojekte war schon alles dabei.
Bedingung ist: Versprechen müssen auch gehalten werden. In der Vergangenheit kam es immer wieder mal zu Problemen, aber bislang war die Rechtslage etwas schwammig. Klar war nur, wer sein Projekt nicht fertig stellt, bekommt die Spenden auch nicht. Doch was ist, wenn das Projekt abgeschlossen ist, aber Teilaspekte nicht eingehalten wurden?
Im Falle von Ed Nash und seiner Firma Altius Management ging es um fehlende Belohnungen für die Unterstützer. Anstatt der angepeilten 15.000 US-Dollar kamen mal eben satte 25.146 US-Dollar zusammen. Als Dankeschön haben die Entwickler des Online-Kartenspiels Asylum den Spendern exklusive Kartendecks und Artworks mit Autogrammen versprochen – sich aber nicht daran gehalten.
Doch der Washington State Attorney General Bob Ferguson nahm sich der Sache an und verklagt nun Ed Nash und dessen Unternehmen auf einen Schadensersatz und die Übernahme der Verfahrenskosten.
Konsumenten müssen sich bewusst werden, dass Crowdfunding nicht risikobefreit ist. Diese Klage soll eine klare Nachricht an alle Leute sein, die die Öffentlichkeit um Geld bitten: Der Bundesstaat Washington toleriert keinen Diebstahl via Crowdfunding. Die Generalstaatsanwaltschaft wird die Verantwortlichen verklagen, die nicht nach den Regeln spielen.
Noch ist der Ausgang des Verfahrens offen, doch wir dürfen gespannt sein – denn dies wäre ganz klar ein Präzedenzfall in Sachen Kickstarter.
[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Habt ihr schon mal für ein Projekt dort gespendet? Verlief alles zu eurer Zufriedenheit? Wurdet ihr enttäuscht? Haltet ihr gar nichts davon? Ich persönlich finde die Idee von Kickstarter im Grunde super – aber ob unsere Gesellschaft wirklich reif für so ein Großprojekt ist, steht leider auf einem anderen Blatt. :/[/intense_testimony_text]
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