The Elder Scrolls Online: Die entscheidenden Punkte von 1.1 beleuchtet

Bei The Elder Scrolls Online steht der erste größere Content-Patch an, auf dem Test-Server ist nun die Abenteuerzone Kargstein aufgespielt und wir haben die Patchnotes 1.1 für Euch aufbereitet.

Bei den Änderungen ist darauf zu achten, dass die bisher erst für den Patch-Server gelten und noch geändert werden können.

Die neue Abenteuerzone Kargstein wird eingeführt, hier gibt es 12-Mann-Fights – das TESO Äquivalent zu Raids; Spieler teilen sich ein Lebens-Reservoir von 60 Leben, sind die aufgebraucht, muss man zur Not neu anfangen

Das ist der neue End-Content, über den haben wir schon ausführlich berichtet.

Die 12-Mann-Fights gehen nicht unbedingt auf Zeit, es wird aber eine Bestenliste geführt und die zeitschnellsten 100 Teams bekommen am Ende der Woche eine zusätzliche Belohnung

The Elder Scrolls Online: Boss bei den Prüfungen
Wer besiegt die Bosse bei den Prüfungen am schnellsten?

Interessantes Konzept, vor allem weil die ganze Aktion nur ungefähr anderthalb Stunden gehen soll und Zenimax interessante Wege bei der Encounter-Gestaltung geht; der krasse Rivalitätsgedanke ist für ein Spiel wie The Elder Scrolls Online dennoch ein wenig befremdlich.

Veteranen-Ränge 11 und 12 nun im Spiel, Veteranen-EXP von Mob-Kills verdoppelt

So mancher Spieler ächzt schon unter der Mühsal auf Veteranen-Rang 10 zu kommen, da war die Aussicht auf zwei weitere nicht gerade rosig. Doppelt so viele Exp von Mobs kann hier die Mühsal hoffentlich lindern.

Für jeden Spieler, der sich im Umkreis von 50 Metern um eine Truhe in einer Instanz befindet, spuckt eine Truhe individuellen Loot aus

Wurde schon im Vorfeld angekündigt, soll das Truhen-Griefing verhindern, da haben sich Spieler von der Gruppe weggeschlichen und sind einfach auf eine Solo-Tour gegangen.

Es gibt genau zwei Truhen pro Instanz, wo die stehen ist jedes Mal zufällig

Interessante Idee, um das Spiel fairer und vergleichbarer zu machen. Nimmt aber auch ein bisschen den Glücksfaktor raus.

Death-Recap: Nach einem Tod werden die Schadensquelle aufgelistet und es gibt einige Tipps, was man vielleicht beim nächsten Mal besser machen könnte.

The Elder Scrolls Online: Death Recap

Ist aus LoL allen ein Begriff. Ob es zu TESO passt? Freu mich aber schon wahnsinnig drauf, nach einem Boss-Fight das berühmte „Nicht im Feuer stehen“ zu lesen. Außerdem ist das ein idealer Platz für Easter-Eggs. So sollte bei einem Tank-Fail unbedingt „Dem Heiler die Schuld geben!“ zu lesen sein.

Doppelte Exp für Player-Kills im PvP, deutlich mehr EXP für die Quest, für die man 20 Spieler töten muss 

Dadurch wird das Leveln in Cyrodiil attraktiver.

Ein zahlenmäßig unterlegenes Reich bekommt in Cyrodiil nun Bonus-Punkte, sowohl individuell als auch für die ganze Allianz; der Bonus wird im UI angezeigt 

Auch damit war eigentlich zu rechnen, das ist ein Underdog-Konzept, das man aus vielen anderen Spielen kennt.

Höher auflösende Texturen für nicht-menschliche Gegener

Bisschen Eye-Candy! Nett!

Es wird seltener Craft-Motive und Koch-Rezepte aus Containern geben

Jeder, dem jetzt noch was fehlt, sollte mal mit dem Farmen anfangen. War aber fast zu erwarten.
Und natürlich noch ein ganzer Haufen Bug-Fixes und Balance-Ändungeren in den Details der Klassen!

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Nähestress in Guild Wars 2: ArenaNet räumt Schwierigkeiten mit Mega-Server ein

In Guild Wars 2 wurde das April-Update von den Spielern mit Freude erwartet, die wurde dann aber durch die Einführung der Mega-Server getrübt.

Auf ihnen fühlten sich viele Spieler verloren, sie gerieten mit ausländischen Mitspielern aneinander und konnten nicht mehr mit ihren Freunden spielen. Das hat ArenaNet mittlerweile auch eingesehen und räumt einige Schwierigkeiten ein.

In einem Forums-Post bemühte sich ArenaNet darum, die Gemüter der Fans zu beruhigen. So habe die Einführung eines Mega-Servers keinerlei finanziellen Hintergründe. Es würden dadurch keine Server eingespart, die ohnehin nur einen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachten. Im Moment arbeite man daran, die Algorithmen weiter zu verfeinern, um den Spielern ein „Heimatgefühl“, gerade in den Städten, zu erlauben.

Feedback sei nun wichtig, vor allem von großen Gilden. Die litten unter Schwierigkeiten, gemeinsame Groß-Events durchzuführen, da es nur schwer möglich sei, alle Gildenmitglieder in die gleiche Tasche der Welt zu bekommen.

Guild Wars 2 Megaserver

Als Knackpunkt gilt für ArenaNet die maximale Spielerzahl pro Karte, an der werde weiter gefeilt. Auch die Spawn-Timer der drei großen Weltbosse, Tequatl, Wurm und Karka-Königin, werde man weiter optimieren, so dass europäischen Spielern hier keine Nachteile entstünden.

Weiterhin bittet ArenaNet die Spieler einen kühlen Kopf zu bewahren. Beleidigungen anderer Spieler seien ein Unding und sollten sofort gemeldet werden.

[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Mein-mmo meint:

Die Idee eines Mega-Servers ist im Prinzip dasselbe, was World of Warcraft mit Cross-Zonen macht oder was TESO vorlebt. Im Idealfall soll dadurch jederzeit etwas los sein und ein Spieler nie das Gefühl bekommen, er ist gerade allein auf der Welt.

Nur hat Guild Wars 2 ein ganz anderes Klima unter den Spielern als TESO oder die World of Warcraft. Denn dort werden nur Spieler zusammengeworfen, die ohnehin zur selben Fraktion gehören. Und auch dort kommt es des Öfteren zu unfreundlichen Auseinandersetzungen über Servergrenzen hinweg, so als hätte der Klick auf einen Namen aus einer langen Reihe von Servern sofort eine charakterprägende Wirkung.

Bei Guild Wars 2 sind die Server untereinander durch die wöchentlich stattfindenden WvWvW-Matches auf Konflikt gedrillt. Wenn dann den Spielern das Gefühl gegeben wird, sie verlören ihre Heimat, ihren Server, zu dem sie eine Bindung aufgebaut haben, ist das Chaos perfekt.

Auch wenn’s unangenehm ist: Natürlich gibt es auch Vorurteile gegen Spieler, die aus anderen Ländern kommen. Diese Ressentiments kochen gerade jetzt wieder hoch. Eine Atmosphäre wie in Guild Wars 2, wenn es eben nicht nur heißt: Server gegen Server gegen Server, sondern auch Deutschland gegen England gegen Frankreich, heizt so etwas an, da kann ArenaNet dreimal sagen, in ihrem Spiel sei kein Platz für Beleidigungen.

Der Fall „Mega-Server“ lehrt uns auf einer theoretischen Ebene, dass eine Lösung, die für Spiel A und B funktioniert, für Spiel C noch lang nicht die richtige sein muss. Es ist für die GW2-Spieler zu wünschen, dass ArenaNet sich bald etwas einfallen lässt, um die Probleme dauerhaft zu lösen und dabei dennoch für vollen Spielspaß garantieren kann. Im Moment wünschen sich sicher alle Beteiligten, sie hätten das Wort „Mega-Server“ nie gehört.

[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]

Quo Vadis Hearthstone?

Seit ein paar Wochen ist Hearthstone, Heroes of Warcraft nun offiziell released und es wurde auch schon die erste “Erweiterung” Fluch von Naxxramas angekündigt. Doch reicht das, um die Spieler bei Laune zu halten?

In diesem Video nimmt Darion das Online-Kartenspiel von Blizzard einmal genauer unter die Lupe und schaut sich an, was es aktuell besser machen könnte bzw. was dem Spiel noch fehlt.

Offizielle Website: http://eu.battle.net/hearthstone/de/

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The Elder Scrolls Online: Gamemaster gehen im Spiel spektakulär gegen Bots vor

Dem Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online droht eine Bot-Attacke bereits seit Spielbeginn die Lebensader abzuschnüren. In zahlreichen Höhlen stehen Trauben robotöser Gesellen um die Endgegner herum und farmen sie vom Spawn weg.

Das ruiniert nicht nur jedes Gefühl, in einer Fantasy-Welt zu Hause zu sein, sondern macht es ehrlichen Spielern auch schwer, das Spiel zu genießen. Gegen diese Bots sind nun einige GM’s von Zenimax spektakulär vorgegangen.

Dōmo arigatō, Mr. Roboto

Alles begann mit einer systemweiten Nachricht. Da kündigte ein Gamemaster Satsui No Boto an, in den nächsten 15 Minuten alle Bots, denen er angesichtig werde, auszulöschen. Dann portete er in einige der von Bots am häufigsten frequentierten Höhlen, warnte alle Spieler davor, vor dem Höhlenboss zurückzutreten, wollten Sie nicht in seinen Bannstrahl geraten, und setzte seine gottgleichen GM-Fähigkeiten dazu ein, die Bots verschwinden zu lassen.

TESO Gamemaster
Bildquelle: Oh a GM!

Ob das nun regelmäßig stattfindet oder ein cooler PR-Gag von Zenimax war, bleibt abzuwarten. Laut Berichten war das Vorgehen kein Einzelfall, sondern hat sich mit verschiedenen GMs bis heute Morgen wiederholt.

In jedem Fall haben die Spieler im englischen Forum reddit und auch in den deutschen Community-Foren die Aktion mit viel Applaus quittiert. Hat die Bot-Plage hat doch vielen gehörig den Spielspaß verhagelt. Zwar bekräftigt Zenimax, allen voran Chef Matt Firor, schon seit Release, dass man beständig Bots banne und gegen sie vorgehe.

Doch eine solche Aktion trägt das nochmal nach außen und ist für jeden sichtbar.

Allerlei News zusammengefasst

  • Der europäische Mega-Server steht bis auf weiteres in Dallas, Texas. Ein Umzug nach Frankfurt ist zwar weiter geplant, das sei aber, so teilt der deutsche Community Manager Kai Schober mit, wesentlich aufwändiger, als einfach wen mit einem USB-Stick in ein Flugzeug zu setzen. Daher legt sich bei Zenimax keiner auf ein Datum fest.
  • Laut Schober ist der deutschsprachige Markt für Zenimax der zweitwichtigste.
  • Crafter sollen bei der neuen Abenteuerzone Kargstein, die auch zwei neue Veteranenränge bringen wird, nicht zu kurz kommen. Sie werden auch Items für diese neuen Veteranenstufen herstellen können.
  • Die Berichte über die Popularität von The Elder Scrolls Online sind durch die Bank positiv. So war TESO zusammen mit Diablo 3 der meist-gegoogelte Begriff aus dem Spiel-Genre über die Feiertage. Auch bei Verkaufscharts sind die Werte hoch, genaue Zahlen weiß man noch nicht.
  • Wer vergeblich Tomaten im Spiel sucht, die sind zwar implementiert, sie gibt es aber nur von den Handwerks-Lehrlingen ab der Stufe 2.
  • Eine besonders Kombination von Fähigkeiten hat zu einer Art Gott-Modus für einen Spieler im PvP gefügt. Offenbar kamen dort Vampire-Fähigkeiten mit denen einer Kaiserin zusammen, wodurch ein einzelner Spieler sich lange gegen eine Übermacht von Gegnern halten konnte, da er sich immer an ihnen hochheilte. Dazu gibt es ein spektakuläres Video, mit der wir diese News beschließen möchten.
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Dragon’s Prophet: Traut ihr euch?!

Wenig pompös wurde gestern ein wahrhaftes Meisterwerk der Bautechnik in Dragon’s Prophet eröffnet. Doch Achtung, die Säule der Prophezeiung ist nur nur irgendein schnöder Turm in der Landschaft, sondern dort müsst ihr euch jahrhundertelang eingeschlossenen Kreaturen stellen, die nur eins möchten: Euer Ableben!

Wollt ihr euer Können trotzdem unter Beweis stellen? Dann sprecht mit dem Schlachtherold in Arteicia (östlich der Drachenarena), um zur Insel der Vorfahren portiert zu werden. Der Legende nach erschufen mächtige Drachen dieses Plätzchen, um die Gebeine ihrer verstorbenen Mitstreiter im ersten Drachenkrieg zu beerdigen. Doch die finsteren Verdammnisdrachen fanden das Grab der Legendären Drachen und erkoren deren Knochen zu ihrer Leibspeise, welche sie in Seelenschlinger verwandelt. Auch die Shax missbrauchten die Gerippe, um sie zu untoten Drachen auferstehen zu lassen.

Dragon's Prophet

Nun ist es an euch, dem Treiben ein Ende zu setzen. Seid ihr mutig genug? Dann geht allein – ansonsten schnappt euch eure mutigsten Verbündeten und betretet die Säule der Prophezeiung! Die Stärke eurer Gegner orientiert sich an der höchsten Stufe eurer Gruppenmitglieder. Als wäre soviel Aufregung nicht schon genug, gibt es Zeitvorgaben, in denen ihr eure Feinde eliminieren müsst! Ist die Zeit abgelaufen und eine der Kreaturen lebt noch, so habt ihr versagt – und findet euch im Krankenlager im Süden der Insel wieder.

Schafft ihr es aber eure Feinde zu besiegen und den Sanitäter, welcher euch begleitet zu beschützen, habt ihr 60 Sekunden Zeit die Belohnung einzusacken, den Schweiß von der Stirn zu tupfen und weiter zu kämpfen. Seid euch bewusst: Je weiter ihr die Spitze des Turmes erklimmt, desto schwieriger wird es, euren Gegnern das Garaus zu machen. Und was gibt es für den ganzen Stress? Neben Unterstützungs- und Herausforderungskisten, erhaltet ihr Zerstörer-Insignien, welche ihr gegen wertvolle Ausrüstung für Elite-Krieger tauschen könnt.

Und nun die große Frage: Traut ihr euch in die Säule der Prophezeiung?!

TERA Rising – wie schön, dass du geboren bist…!

Bei uns in Europa ist es erst am 3. Mai so weit, doch in Nord Amerika feiert man aufgrund der früheren Veröffentlichung schon jetzt den 2. Geburtstag von TERA Rising

Neben einer Vielzahl an Events, spendiert uns der amerikanische Publisher EnMasse auch einen eindrucksvollen Trailer, der die Highlights des umstrittenen Fantasy-MMORPGs der vergangenen Jahre zusammenfasst.

TERA Rising – ein Neuanfang

Das millionenschwere Projekt durchlebte turbulente Zeiten. Nach einem fulminanten Start im Mai 2012, verlor der asiatische AAA-Titel nach einigen Monaten zusehends an Spielern. Woran das lag? Den alles erklärenden Grund gibt es wohl nicht, aber die mangelnde Abwechslung im Endgame, die eintönigen Quests, das frustrierende Verzauberungssystem und weitere Schwachstellen zu Anfang trugen ihren Teil dazu bei. Das Pay-to-play Modell galt zu diesem Zeitpunkt ebenfalls als nicht mehr zeitgemäß, was der Talfahrt einen draufsetzte.

Mit der Free-to-play Umstellung im Februar 2013 ging es wieder aufwärts; das nun angehängte “Rising” im Namen läutete sinnbildlich eine neue Ära ein, einen Neuanfang. Seitdem läuft das Action-MMO auch ganz gut, wenngleich noch mehr drin gewesen wäre.

Elin Reaper Tera

In diesen 2 Jahren hat sich natürlich so einiges am Spiel getan. Von mehreren neuen Dungeons über ein Allianz-System, bei dem um Territorien gekämpft wird, bis hin zu neuen Schlachtfeldern und zahlreichen Verbesserungen im Gamedesign, ist das Online-Rollenspiel in vielerlei Hinsicht gereift. Im Juni erwartet uns dann auch die heiß erwartete neue Elin-Klasse, der Reaper, oder zu Deutsch die “Klingentänzerin”.

Schwächen mag es zwar noch geben, doch sollten diese nicht im Zeichen des Geburtstags stehen. Dem aktuellen Stand des Spiels widmen wir uns ein anderes Mal.

TERA, mein-mmo.de wünscht Dir alles Gute zum zweiten Jahrestag im Westen. Trotz des fortgeschrittenen Alters, ist Dir der Neuwagengeruch noch nicht abhanden gekommen. Mit spektakulären Bossen, einer beeindruckenden Grafik und dem vielleicht besten Action-Kampfsystem im Genre, machst Du nach wie vor viele Spieler glücklich und bist immer noch eine willkommene Anlaufstelle für neue Spieler. Viel Erfolg für die Zukunft!

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P.S.  Sobald der europäische Publisher Gameforge Details zu den Feierlichkeiten hierzulande nennt, melden wir uns wieder!

Falls es jemanden interessiert: In Asien ist TERA am 25.01. 2011 erschienen.

10 Gründe, warum WildStar Deinen Sommer ruiniert

Obwohl WildStar gefühlt “in aller Munde” ist, gibt es immer noch eine ganze Menge Gamer, die sich noch gar nicht mit der kommenden MMO-Hoffnung auseinandergesetzt haben.

Um allen Unwissenden ein paar Stichworte an den Kopf zu werfen, haben wir hier zehn Gründe, warum WildStar vielleicht doch einen Blick wert ist.

1. Einzigartige Welt

WIldStar 2014

Ich weiß, ich weiß. Kein sehr starker Beginn. Jedes MMO behauptet natürlich erst mal von sich, eine einzigartige und unvergleichliche Welt zu haben und im Kern stimmt das natürlich.

WildStar geht hier aber einen Schritt weiter: Anstatt, dass sich mit jedem Gebietswechsel nur die Farbgebung und das Aussehen der Feinde ändert, so verwandeln sich auch immer eine Handvoll anderer Begebenheiten zu eurem Vor- oder Nachteil. Von der wechselnden Schwerkraft, die sich auf Sprunghöhe und Fallschaden auswirkt, bis zur gefährlichen Umgebung, die euch einfach verschlingt, wenn ihr einer Pflanze auf die Wurzel tretet, hat jedes Gebiet seine kleinen Eigenheiten, die angehenden Weltraumhelden den Alltag ruinieren.

2. Die Entwickler

Für die meisten Spieler sind Entwickler immer nur ferne Gestalten und höchstens über etwaige Communitymanager erfährt man mal irgendwelche sauber gefilterten Informationen aus dem Programmierbereich; nicht so bei WildStar. Die Entwickler beteiligen sich während der Beta an Forendiskussionen, gehen auf Vorschläge ein oder besuchen die Beta-Tester im Spiel, um ihnen Frage und Antwort zu stehen – und das oft mehrmals täglich.

[quote_right]The devs are listening![/quote_right]Man merkt, dass die Macher nicht nur namenlose Gestalten hinter den Vorhängen sind, sondern auch in die Öffentlichkeit der Spielerschaft treten, was sicher nicht immer ganz einfach ist.

Aber das oft wiederholte “The Devs are listening!” (“Die Entwickler hören euch!”) wird hier massiv umgesetzt – selten fühlte man sich so mit den Entwicklern verbunden, wie in der Beta dieses Spiels.

3. Abgedrehter Humor

Wenn wir von Einzigartigkeiten sprechen, dann kommt man nicht drum herum, den Humor auf dem Planeten Nexus zu erwähnen.

Ganz egal, ob man bei den Rassen anfängt und die Mordesh erwähnt, Weltraumzombies, die auf der Suche nach einer Heilung sind, oder die kleinen Lopp, eine Kaninchenrasse, die durch die Galaxis reist, um schimmernde Objekte zu sammeln und dabei des Öfteren zu halluzinogenen Drogen greift, um den Alltag entspannter zu gestalten.

Jeder Aspekt des Spiels trieft nur so vor Überraschungen. Siehst du zum Beispiel den Erzklumpen da? Ja, genau den. Das ist in Wirklichkeit ein 40 Meter langer Felswurm, der dich frisst, sobald du an seine Rohstoffe willst.

4. Pfade

Ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal ist die Pfadauswahl – diese ist unabhängig von der Klasse und entscheidet darüber, was für Bonusmissionen man in den einzelnen Gebieten bekommt.

WildStar Pfade

Während Soldaten jede Menge Bosse und “Verteidige das Dorf”-Missionen bekommen, können Siedler die Welt mit Lagerfeuern, Questhubs und allerlei Buffstationen zupflastern. Kundschafter erforschen jeden Winkel des Planeten und finden so manche versteckte Höhle, wohingegen die Wissenschaftler jede Pflanze und jede Kreatur unter die Lupe nehmen, um alle über diese fremde Welt zu erfahren.

Und das Beste: Nichts davon muss getan werden, es ist nicht verpflichtend – aber ungeheuer spaßig.

5. Nostalgie

Trotz all dieser Neuerungen fühlt sich WildStar im Kern wie das Spiel an, das man seit Jahren vermisst.

[pull_quote_right]WildStar: World of Warcraft 2.0[/pull_quote_right]Es ist fordernd, es ist spannend und kaum ein Kampf ist langweilig oder trivial. Das Gefühl, was beim Spielen aufkommt, gleicht sehr stark dem, was man mit seinem ersten MMO verbindet.

Im Wesentlichen ist WildStar nämlich rückständig – und das auf die beste erdenkliche Art und Weise. Es nimmt einen an die Hand, wo es zwingend notwendig ist, lässt einen ansonsten aber auf die große, unbekannte Welt los, die man nach Herzenslust entdecken kann.

6. Endgame ohne Ende

Nachdem man sich unter stetig steigendem Schwierigkeitsgrad bis zum 50. Level durchgebissen hat, ist WildStar noch lange nicht zu Ende. Erst dann beginnt der richtige Spaß.

WildStar Raid

Wie schon bei vielen anderen MMOs zuvor kann man erst auf der Maximalstufe die Raids besuchen und sich von den Bossgegnern ordentlich auf die Mütze geben lassen. Aber es bleibt nicht nur bei den Beschäftigungen für bis zu 40 Spieler im großen Stil.

Über normale PvP-Schlachtfelder, bis hin zu Kriegsbasen, die ihr – mit euren Freunden zusammen – mit allerlei Fallen spicken könnt, geht das Endgamevergnügen weiter. Aber auch für Solisten gibt es in den Zonen für das Maximallevel noch genügend zu tun. Von den zahllosen Achievements und Titeln ganz zu schweigen…

7. Action trotz MMORPG

Die meisten MMOs lassen sich nur schwer mit dem Begriff “Action” kombinieren. Denn auch, wenn der Charakter zwar heldenhaft eine riesige Feuersäule beschwört und es auf dem Bildschirm nur so knistert, täuscht das nicht darüber hinweg, dass man nur ein einziges Knöpfchen drückt und der Charakter den ganzen Rest übernimmt – nicht so auf Nexus.

http://youtu.be/RbuZBSXVCho

Jeder Angriff muss sitzen und jeder feindliche soll möglichst ins Leere gehen, das bedeutet für euch: ständige Bewegung! Jeder Gegner verfügt über unterschiedliche Angriffsmuster, sogenannte Telegrafen – genau wie ihr auch.

So wird jeder Gegnertyp einzigartig und schon mancher Faulpelz, der eine halbe Sekunde zu lange im roten Bereich stand, ziert nun als Skelett die Landschaft.

8. Herausforderungen

Immer dann, wenn man gerade auf den Gedanken kommen könnte: “Hm, diese Feinde sind aber doch etwas einfacher als die letzten”, dann dröhnt durch die Lautsprecher “Challenge begins!” und es ploppt eine sogenannte Herausforderung auf.

Das können relativ simple Sachen sein wie “Töte 30 dieser Feinde in 5 Minuten”, oder aber auch “Erreiche die Bergspitze innerhalb von 2 Minuten, ohne von einem der Tornados erfasst zu werden”.

Je nach Herausforderung gibt es auch noch unterschiedliche Ränge zu erreichen: Bronze, Silber, Gold. Und nur die letzte Stufe verspricht die höchste Chance auf einen wunderbaren Ausrüstungsgegenstand oder das fantastische Housingobjekt, das man schon seit Tagen sucht… aber keine Sorge! Jede Herausforderung kann nach einer Abklingzeit wiederholt werden. Die direkte Belohnung motiviert, macht sie zugleich nicht so zwangsgebunden wie Daily-Quests.

9. Housing

Eines der Argumente, wenn nicht DER Grund um WildStar auszuprobieren. Die Gestaltungsmöglichkeiten der eigenen Spielerunterkunft lassen sich fast mit den Möglichkeiten von “Minecraft” messen – nur in deutlich schönerer Grafik und mit viel mehr Nutzen.

Wildstar Zimmer
Du willst mehr darüber erfahren? Dann lese doch mein 100-stündiges Housing Abenteuer!

Denn ganz egal, was ihr aus eurem Eigenheim machen wollt, es ist möglich. Ein schönes Haus für die ganze Chuafamilie, in der überall irgendetwas explodiert? Kinderspiel! Eine zwielichte Bar, die für alle Spieler zugänglich ist, und in der nachts die Mechari auf den Tischen tanzen? Nichts einfacher als das! Die Möglichkeiten sind grenzenlos und selbst der größte Housing-Feind wird sich hier bekehren lassen. Versprochen.

10. Aurin

WildStar Aurin

Wer könnte den langohrigen Damen und Herren widerstehen? Wenn alles andere nicht reicht, um zu überzeugen, dann wird es diese Spezies ganz sicher tun.

Habe doch ein wenig Mitgefühl, immerhin haben sie gerade ihren Heimatplaneten verloren! Also, wickel deinen Schwanz eng um die Taille, leg die Ohren steil an und stürze dich mit deinem Aurin in das Abenteuer!

Wenn du dich dabei gut anstellst, bekommst du sogar eine Umarmung. Gut, du bekommst in jedem Fall eine. Aurin stehen da irgendwie drauf. Wer will es ihnen verdenken?

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Wenn auch nur einer dieser Punkte dich angesprochen hat, dann solltest du einen Blick auf WildStar werfen – im Zweifelsfall lässt man sich einfach von einem guten Freund einen Gästepass geben, denn Vorbesteller bekommen diese bei Release als Dreingabe. Wenn du aber selbst direkt zum Start dabei sein willst, dann ist jetzt noch die Gelegenheit, um sich für den Headstart zu qualifizieren! Worauf wartest du also?

[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]

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Neverwinter: Neue Informationen zu Curse of Icewind Dale

Der 13. Mai 2014 naht – und damit steigt die Vorfreude bei allen Fans des Online-Rollenspiels Neverwinter. Auch bei mir ist ein roter Kreis um das Datum im Kalender! Doch je näher der Termin ranrückt, desto größer wird auch die Neugier: Was wird es alles neues geben in Modul 3 Curse of Icewind Dale? Einen groben Überblick zu den neuen Inhalten hatten wir euch bereits im Zuge der Veröffentlichung des Releasetermins gegeben.

Wie bereits mehrfach erwähnt dreht sich in der nächsten Erweiterung alles um das magische schwarze Eis. Um an die heiße Ware zu gelangen, empfiehlt es sich einen Söldnervertrag bei den Zehn-Städter oder Arkane Bruderschaft zu unterschreiben. Doch was unterscheidet die beiden Gruppen?

Die Zehn-Städter sind davon überzeugt, dass die Gewinne aus dem Schwarzen Eis jenen zustehen, die das harsche Leben in den kalten Ländern des Nordens gemeistert haben. Die Arkane Bruderschaft hingegen ist darum bemüht, ihren Ruf aufzubessern und möchte das Schwarze Eis zur Erweiterung des Wissens studieren.

Doch gute Vorhaben bringen nichts, wenn sie keiner umsetzt – und da seid ihr gefragt! Entscheidet euch für eine der beiden Seiten und kämpft um die begehrte Ressource, die euch Verderbnis oder Macht bringen kann. Je nach dem für welchen Weg ihr euch entscheidet, tragt ihr künftig das Symbol der Fraktion tragen – hoffentlich voller Stolz. In beiden Fällen wird es neben dem Abbau des schwarzes Eises eure Aufgabe sein, die korrumpierten Kreaturen des Zwergentals und Icewind-Passes zu läutern.

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Solltet ihr jedoch feststellen, dass ihr nicht mehr hinter den Zielen der Zehn-Städter oder Arkanen Bruderschaft steht, könnt ihr den Vertrag auch jederzeit, allerdings nicht am gleichen Tag, kündigen und zu der gegnerischen Fraktion wechseln.

All das, was ihr auf euren spannenden Abenteuern in Neverwinter erleben könnt, werdet ihr endlich auf einer Account-Bank sammeln können. So könnt ihr mühelos Gegenstände zwischen euren Charakteren hin und her transferieren, ohne auf einen Postkasten angewiesen zu sein.

Wie findet ihr die Ideen für das dritte Modul? Seid ihr auch schon so gespannt, wie sich das alles live im Spiel anfühlen wird? Bei wem werdet ihr euren Söldnervertrag unterschreiben? So viele Fragen… Wir sind gespannt auf eure Antworten! 🙂

Star Wars: The Old Republic – Erweiterung verspätet sich um 2 Monate

Der Senior Producer Bruce MacLean hat einen offenen Brief an die Community des MMORPGs “Star Wars: The Old Republic” gerichtet und die Kernaussage ist erst einmal negativ:

Die angekündigte Erweiterung “Galactic Strongholds” wird nicht am 24. Juni, sondern erst am 19. August erscheinen.

Begründet wird dieser Verzug damit, dass die zusätzliche Zeit es den Entwicklern ermöglicht, alle wichtigen Features der Erweiterung bereits zum Start zur Verfügung zu stellen und nicht – wie ursprünglich geplant – diese im Laufe des Jahres nach und nach hinzuzufügen.

Aber was genau bekommt man denn nun “mehr” für die zwei Monate Wartezeit?

  • Zum einen: Eroberungsevents! Mit den Festungen (den namensgebenden “Strongholds”) wird man Schlachten um ganze Planeten schlagen können. Gilden können an Eroberungen teilnehmen und ihre Kontrolle damit über ganze Planeten erstrecken, was für Belohnungen es dafür gibt, ist aber noch ungewiss – ebenso, ob es sich um reine PvE- oder PvP-Scharmützel oder gar einer Mischung aus beidem handelt.
  • Die bereits angekündigten Gildenschiffe werden ebenfalls erweitert, so wird es möglich sein, vom Weltall aus die Mitglieder der eigenen Gilde mit Buffs zu verbessern, oder aber ganze Gruppen von Gildenmitgliedern zu sich rufen zu können – egal, wo man sich gerade befindet.

Der neue Zeitplan wirft allerdings auch die Belohnungen für bestehende Abonnenten durcheinander.

Wie zuvor erhalten aktive Abonnenten am 5. Mai zusätzliche 1000 Kartellmünzen.

SWTOR NarShaddaa Housing

Der 12. Mai ist aber nicht länger der Stichtag, wenn man sich frühzeitigen Zugang zu Galactic Strongholds sichern wollte, das neue Datum dafür ist der 16 Juli. Alle Spieler, die bereits ein Abo abgeschlossen haben, welches danach ausläuft, brauchen aber nicht enttäuscht sein.

BioWare vergibt als Entschädigungen zwei Titel, ein Haustier und nach wie vor noch den NarShaddaa-Himmelspalast an alle, die am 12. Mai über ein Abonnement verfügen – allerdings erst zum offiziellen Start der Erweiterung.

Den offenen Brief, mit einer Auflistung aller Features und Belohnungen findet ihr in voller Länge hier.

Everquest Next: Seit wann ist Sony eigentlich so cool?

Everquest – das war für mich ein Spiel, das schon out-of-date war, als ich mit MMORPGs anfing. Das zweite Everquest hab ich dann einfach völlig verschlafen. Aber natürlich hab ich über Everquest gehört.

Jeder, der mal ein MMORPG gespielt hat, hat davon gehört. Weil ehemalige Everquest-Spieler gar nicht aufhören können, darüber zu reden. Sie erzählen dir von stundenlangen Bosskämpfen, in denen 14 Heiler auf die Sekunde genau ihre Heilsprüche abstimmen mussten, damit der Tank, nachdem er sekündlich für 98% seines Lebenspools geschlagen wurde, den nächsten Hit überlebt. Sie erzählen dir von Bonus-Leveln und neuen Rassen, von der zwanzigsten Expansion und weiß der Geier was. All diese Sachen klangen für mich immer furchtbar altbacken und aus der Zeit gefallen. Wenn ich Screens sah, fühlte ich mich nur bestätigt.

Sony Online Entertainment Logo

Und so ähnlich ging mir das, ich geb’s zu, mit Sony. Ein riesiges, irgendwie gesichtsloses Unternehmen, das gigantische Titel mit riesigen Lizenzen ausspuckte, mit denen ich gar nichts anfangen konnte. Ich hielt die für seelenlos. Da waren mir kleinere Spiele sympathischer mit frischen Ideen. Irgendwelche Underdogs.

Dann kam Everquest Next. Mit genau diesen neuen und frischen Ideen. Man bedient sich kräftig bei der Sandbox, lässt Spieler mit Landmark ganze Welten erschaffen und auf einmal ist Sony Online der coolste Developer auf dem Markt, hat ein tolles Image und alle freuen sich darauf. Woran liegt das?

Es liegt, meiner Ansicht nach, an John Smedley. Ganz seltsam. Der Mann ist seit 22 Jahren im Geschäft, hat sich jahrelang in der Hierachie nach oben gearbeitet und ist nun an der Spitze von SOE angekommen und schafft es, den Giganten in ein komplett neues Licht zu rücken.

Ein Chef-Entwickler zum Anfassen?

Er zeigt sich dabei unheimlich transparent und im Plauderton. In einem AMA vor einem Jahr spricht er über StarWarsGalaxies. Für die Entscheidungen, die er damals traf, hassen ihn viele Spieler noch heute. Darauf angesprochen, gibt er zu: „Ja, war völliger Mist. Ich hab’s verbockt.“

Wer das glattgebügelte Sprech von anderen Leuten aus der Gaming-Industrie gewöhnt ist, reibt sich bei sowas doch die Ohren.

Auf den Emulator angesprochen, mit dem Fans SWG am Leben erhalten wollen, sagt er frei heraus: „Offiziell find ich das total blöd. Aber nur offiziell.“ Darauf angesprochen, dass durch den Wechsel von Planetside 2 zur Pro7-AG das Station Cash nichts mehr wert ist und jetzt nur noch Pro7 Cash zählt, antwortet er pragmatisch: „Wenn es da Schwierigkeiten gibt, hier ist meine E-Mail-Adresse. Ich kümmer mich persönlich darum.“

Und auch sonst scheint es sich bei diesem Veteran der Gaming-Industrie auf einmal um einen Macher 2.0 zu handeln, deren oberste Gebote Transparenz, Austausch und Kundennähe sind. Und dabei so wirken, als müssten sie das nicht, sondern als könnten sie einfach nicht anders.

Smedley wirkt nicht wie ein Konzern-Mensch an der Spitze eines riesigen Unternehmens, sondern wie ein junger Kickstarter, der mit 20 Fans und einer Kaffeemaschine im Rücken, um Zustimmung für sein Projekt wirbt.

Revolution von oben

Das war früher noch anders. Da setzte er sich zwar auch mit den Fans auseinander, aber die Distanz war immer klar. Hier der Developer und dort die Kundschaft, die lästert, ohne so recht zu wissen, wie viel Mühe und Herzblut eigentlich in den Projekten steckt. Da ging es öfter schon mal etwas ruppig zu.

Doch diesen Kommunikationsdrang hat Smedley mittlerweile in produktive Bahnen gelenkt. Auf einem Entwickler-Blog teilt er seine Gedanken zur Sandbox mit. Mit den Fans steht er bezüglich Everquest Next in einem regen Austausch und das Image der Firma hat sich komplett geändert.

Die Frage ist nur, ob Everquest Next und Landmark diesem Vorbild auch nachfolgen können. Offenbar gibt es in der Alpha bereits besondere Items zu kaufen – gegen Cash. Das entspricht nun nicht gerade dem Bild eines Heroen, der loszieht, die ganze Gaming-Kultur zu ändern. Aber auch der muss eben essen.

http://youtu.be/SYTgjc7V-ds

Ich für meinen Teil bin gespannt auf Everquest Next und das ist vielmehr als ich jemals für Everquest oder Everquest II sagen konnte. Wer hätte gedacht, dass die Gaming-Revolution bei MMORPGs ausgerechnet von oben, von Sony, kommt?

Elder Scrolls Online – Solo a Dungeon Boss

Dieser Bosskampf ist Teil meines allerersten Dungeonruns in The Elder Scrolls Online. Ich bin dort nur hinein gegangen, weil ein Freund es mir empfohlen hat um ein bisschen EP und einen Skillpunkt zu sammeln, da mein Charakter deutlich zu niedrig im Level war und ich noch etwas nachzuholen hatte.

Es war auf jeden Fall nicht der schlechteste Ratschlag, den man mir bisher gegeben hat. Aber seht das Ergebnis selbst!

Alternativer Titel: Subjektive Wahrnehmung der eigenen Klasse und wie falsch man damit liegen kann. 😉

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World of Warcraft: Auf die Plätze, fertig, BlizzCon 2014!

Jaja, ich weiß… Nicht noch eine World of Warcraft-News. Aber es gibt einfach Dinge, die müssen angesprochen werden – und das ist die diesjährige BlizzCon. Der Schneesturm fegt vom 7. bis 8. November 2014 über das Anaheim Convention Center in Kalifornien hinweg und hinterlässt hoffentlich begeisterte Fans!

Wie jedes Jahr werden dort spannende Informationen zu neuen Spielen aus dem Haus Blizzard bekannt gegeben, ihr könnt sie exklusiv antesten und mit den Entwicklern darüber diskutieren. Aber auch die eSports-Turniere mit Profispielern aus allen Teilen der Welt sind immer wieder spannend zu beobachten.

Housing WoW
Kommt ihr auch wieder nach Hause?

Doch bevor ihr nun schon das Care-Paket für die Anreise zusammenpackt, euren Rucksack schnürt und zum Flughafen pilgert, wollen wir euch noch auf den Preis aufmerksam machen: Stolze 199 US-Dollar (zzgl. anfallenden Steuern und Gebühren) wird euch der Eintritt kosten. Ob euch die BlizzCon soviel wert ist, müsst ihr relativ zeitnah entscheiden, denn der Verkauf der Online-Tickets läuft von Donnerstag, den 8. Mai um 4:00 Uhr (MESZ) und am Samstag, den 10. Mai um 19:00 Uhr (MESZ).

Wollt ihr auch an dem legendären Benefizdinner am 6. November teilnehmen? Dann spart auf insgesamt 750 US-Dollar (ebenfalls zzgl. anfallenden Steuern und Gebühren) – dafür ist das Eintrittsgeld für die BlizzCon schon drin. Der Erlös wird dem Children’s Hospital of Orange County gespendet und ihr habt die Gelegenheit, Spieleentwickler, leitende Angestellte und weitere Mitarbeiter von Blizzard zu treffen. Der Verkauf hierfür beginnt findet am 14. Mai um 4 Uhr (MESZ) statt.

Und jetzt mal ehrlich:

Ist es euch das wert? Wart ihr vielleicht sogar schon mal bei einer BlizzCon? Wartet ihr lieber auf die Informationen im Netz?

Doch bei aller Freude über das nahende Event stellt sich mir noch ein paar Fragen…

  • Das bedeutet doch nicht ernsthaft, dass Warlords of Draenor erst NACH der BlizzCon kommt, oder?
  • Vielleicht erst zum nächsten Geburtstag von World of Warcraft?
  • Beginnt die WoD-Beta nicht mehr im Frühsommer?
  • Und wenn WoD doch vorher kommt – was wollen sie da ankündigen? Die nächste Erweiterung für WoW?
  • Fragen über Fragen… Und dabei bin ich doch so ungeduldig!

The Elder Scrolls Online: Jetzt spricht der Chef

In einem Statement an die Fans hat sich Matt Firor, der Chefentwickler hinter dem Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online, nun zu den Problemen geäußert, die sein Baby plagen. Der Probleme gibt es viele, allen voran Bugs, Dupes, Goldseller und Bots. Doch Firor ist zuversichtlich. Zwar räumte er Schwierigkeiten ein, das Spiel sei aber auf einem guten Weg.

Goldseller und Bots die Hauptprobleme

Firor machte in seinem Statement deutlich, dass er kein abgehobener Armlehnen-General ist, der von den Beschwerden der Spieler nur aus Mails oder Berichten hört, sondern er und seine Mitarbeiter zockten selbst The Elder Scrolls Online. Auch ihnen seien die Bots aufgefallen, die in den Höhlen campen und es ehrlichen Spielern erschweren, Spaß zu haben. Zenimax tue alles in seiner Macht stehende um gegen Bots und Goldseller vorzugehen.

Und der Kampf zeige bereits Früchte: Erst seien die Goldseller im Chat gewesen, dann in der Ingame-Post und mittlerweile gründeten sie Fake-Gilden, um Spieler einzuladen und mit ihren Angeboten zu belästigen.

TESO Cheater
Zahlreiche Bots, Cheater und Goldseller wurden bereits eingesperrt. Für immer.

Inzwischen habe man schon zahlreiche Bots gebannt und es würden immer mehr. Der Kampf gegen die Bots und Goldseller sei aber kein Sprint, sondern ein Marathon.

Die Goldseller machte Frior auch dafür verantwortlich, dass manche Spieler mit dem Support unzufrieden waren. Denn Bots und Goldverkäufer machten 85% der Arbeit des Supports aus. Da kämen andere Probleme manchmal zu kurz.

Firor äußert sich zu den Dupes

Auch die beiden jüngsten Dupes sprach Firor an. Dabei konnten Gegenstände im Spiel durch ein Ausnutzen einer fehlerhaften Gildenbankmechanik beziehungsweise durch Fehler bei der Systempost dupliziert werden. Beim ersten Dupe habe man sofort reagiert, die Gildenbanken geschlossen und beteiligte Spieler aus dem Verkehr gezogen. Zu Unrecht gebannte Spieler hätten bereits nach acht Stunden wieder einloggen können. Nach Ansicht von Firor hat man das Problem damit eingedämmt und es sei nicht so weit verbreitet, dass es die Ingame-Wirtschaft massiv schädigen könne. Der zweite Dupe-Bug, der mit den Lehrlingen in den Handwerksberufen zu tun habe, sei ebenso rasch behoben worden und hätte sich in einer deutlich kleineren Dimension abgespielt.

Die beiden Fixes für die Dupes hätten allerdings zu deutlich mehr Wartungsarbeiten geführt, als eigentlich geplant waren.

The Elder Scrolls Online: Kargstein

Zum Abschluss seines Briefs ging Firor noch auf die angekündigte erste Content-Erweiterung Kargstein ein. Die Abenteuer-Zone fürs Endgame werde bald auf den Test-Server aufgespielt und nach 7 bis 10 Tagen live gehen. Firor attestierte The Elder Scrolls Online einen allgemein guten Zustand, der in Zukunft nur besser werden könne.

Mein-mmo meint:

Ja, das ist das Statement auf das alle gewartet haben und es fällt so aus, wie man es annehmen konnte. Die entscheidende Frage wird sein, ob die Auswirkungen der Dupes auf die Ingame-Wirtschaft wirklich so gering sind, wie Firor das sagt. Es wäre dem Spiel und seiner Spielerschaft sehr zu wünschen.

Offenbar ist der erste größere Schlag gegen Botter nun mit dem inneren Loot-Timer für Höhlenbosse erfolgt. Das ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Die Folgen der Dupes hätte man wohl nur mit einem massiven Eingriff in das Spiel vollends beheben können, einem Rollback. Dass davon keine Rede ist, war eigentlich zu erwarten. Da hätte man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben müssen.

Das Spiel geht jetzt in die entscheidende Phase. Spieler stehen vor der Wahl, ihr Abo auslaufen zu lassen oder zu verlängern. So ist die Aussicht auf neuen Content mit Kargstein wesentlich angenehmer als die Aussicht auf einen Rollback.

Klassenfreiheit im Sozialismus: ArcheAge im Blickpunkt

ArcheAge Crafting

ArcheAge, das MMORPG mit Sandbox-Elementen, ist im Moment in Russland unter der Aufsicht von mail.ru schon live. Die haben aber kürzlich eine grausliche IP-Sperre entrichtet, um westeuropäische Kiebitze auf Abstand zu halten.

Uns bleibt also nur der sehnsüchtige Blick auf Videos. Im heutigen Video zur Rollenspielhoffnung geht es um Klassen und Crafting. Hört sich langweilig an, ist aber eine spannende Angelegenheit bei ArcheAge. Die Freiheit und Auswahl sind riesig. Interessante Synergie-Effekte bieten sich an. Aber seht selbst!

http://youtu.be/HeSnnsOzyhU

WildStar: Alles einsteigen bitte, Freifahrt steht an!

Liebe WildStar Fans und jene, die es werden wollen oder es noch nicht besser wissen: An diesem Wochenende findet von Freitag bis Montag ein Bonus-Beta-Wochenende statt. Und es kann eigentlich jeder teilnehmen. Kostenlos. 

Dafür ist nicht mal Hokuspokus notwendig, denn es genügt bereits eine simple Anmeldung auf der offiziellen Website von WildStar.

Wir laden jede Person, die sich jemals bei WildStar registriert hat, zu diesem Beta-Event am Wochenende ein. Das sind sehr viele Leute – du wirst also auf eine Menge Freunde treffen, mit denen du dich in Battlegrounds, Abenteuern, Dungeons und mehr austoben kannst!

Das war aber noch nicht alles! Das Level-Cap wird auf Level 25 angehoben. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass ihr nun auf dem neuen “Endlevel” das Abenteuer “Nödliche Wildnis” bestreiten könnt. Außerdem bekommt ihr beim Transport-Händler ein cooles Hoverboard.

Einziger Wehrmutstropfen, zumindest für einige Spieler: Es liegt immer noch keine deutsche Lokalisierung vor, was in sozialen Netzwerken für rege Diskussionen sorgt. Es beherrscht eben nicht jeder Englisch und bis zum Release ist es auch nicht mehr weit. Bleibt zu hoffen, dass bei der deutschen Version am Ende nicht der Eindruck entsteht, es wäre auf dem letzten Drücker gemacht worden. Kann gut enden, muss aber nicht. Die größte Herausforderung dürfte darin liegen, den Humor von WildStar so ins Deutsche zu übertragen, dass der Witz nicht irgendwo auf dem Weg zum Nexus verloren geht. Ich bin da aber erstmal optimistisch.

P.S. Freitag, ab 15 Uhr, bis Montag, um 8 Uhr morgens.

P.P.S. Mittlerweile gibt es diese Nachricht auch auf Deutsch (siehe Quelle).

http://youtu.be/p95sNB-8Ju4

World of Warcraft – Noch eine Runde Eier suchen gefällig?

Na, war euer Osterhase fleißig? Falls ihr noch nicht genug habt von der Eiersuche, nutzt eure Chance dem Osterhasen in World of Warcraft noch etwas abzuluchsen. Noch bis zum 28. April 2014 könnt ihr das Nobelgartenfest feiern und Belohnungen abstauben.

Als Spieler der Allianz solltet ihr zur/nach

  • Azurwacht
  • Dolanaar
  • Goldhain oder
  • Kharanos

reisen, als Anhänger der Horde nach/ zum

  • Brill
  • Klingenhügel
  • Dorf der Bluthufe oder
  • Falkenplatz

und dort mit der Eiersuche loslegen. In Shattrath können beide Fraktionen zusammen Ostern feiern.

wow_ostern2

Die kleinen bunt gefärbten Eier verstecken sich an allen möglichen – und unmöglich – Stellen, auch unter Wagen, in Kisten usw. – Also haltet die Augen offen. Ob ihr bei der Eiersuche mobil bleibt, oder an einer Stelle stehen bleibt, müsst ihr für euch entscheiden – beide Taktiken haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn ihr den Eierkorb schon habt, nutzt ihn um während der Laufzeiten 60% schneller unterwegs zu sein.

Aber egal was ihr macht – wichtig ist: Nicht die Nerven verlieren! Seid der serverübergreifenden Zonen sind die Orte zum Teil sehr überfüllt und damit ein Pulverfass kurz vor der Explosion. Wenn ihr die Möglichkeit habt, versucht in den frühen Morgenstunden oder spät abends eure Eier zu suchen – erfahrungsgemäß ist da weniger los.

In den Eiern findet ihr entweder direkt eure Belohnungen oder Nobelgartenschokolade, welche ihr zum Kauf der Ostergegenstände sammeln müsst. Natürlich gibt es auch wieder tägliche Quests, bei denen ihr Gold oder Blühende Zweige abstauben könnt.

  • Ich hab eins gefunden! – Findet ein Bunt gefärbtes Ei.
  • Schokoholiker – Esst 100 Nobelgartenschokolade während des Events.
  • Wüstenblume –  Legt die Frühlingsrobe an und pflanzt im Ödland, Desolace, Silithius, Tanaris und Tausend Nadeln eine Blume.
  • Errötende Braut – Küsst jemanden in einem eleganten Kleid, während Ihr ein weißes Smokinghemd und eine schwarze Smokinghose tragt. Die benötigte Kleidung findet ihr in den bunten Eiern oder könnt ihr beim Nobelgartenhändler kaufen.
  • Hartgekocht – Legt während des Nobelgartenfests in Hasengestalt ein Ei in die Heißen Quellen von Golakka im Krater von Un’Goro. Für diesen Erfolg benötigt ihr einen Mitspieler, der euch in ein Hoppelhasi verwandelt.
  • Frühlingsgefühle – Findet für Euren Frühlingshasen einen Artgenossen zum Kuscheln in den aufgelisteten Ortschaften. Diese sind je nach Horde/ Allianz unterschiedlich, aber leicht erreichbar.
  • Nobelgarten – Versteckt ein bunt gefärbtes Ei in Sturmwind oder Silbermond, dies ist ebenfalls abhängig von eurer Fraktion.
  • Von Hasen und Häschen – Benutzt Frühlingsblumen, um weiblichen Charakteren auf Stufe 18 oder höher Hasenohren aufzusetzen. Für diesen Erfolg solltet ihr unbedingt in Dalaran oder Shattrath vorbei schauen. Wenn ihr immer mal wieder in den Banken oder beim neutralen Auktionshaus vorbeischaut, findet ihr sicher alle benötigten Völker.

Viel Spaß beim Suchen und Sammeln! Wenn ihr fleißig wart, könnt ihr am Ende nicht nur den Titel “Der/Die Noble”, sondern auch einen Schnellen Frühlingsschreiter und Frühlingshasen euer Eigen nennen!

Elder Scrolls Online – FAQ (TESO-Cast #19)

Im Laufe der Zeit bekomme ich immer wieder Fragen über The Elder Scrolls Online und oftmals sind es sogar dieselben. Aus dem Grund habe ich nun dieses Video hier aufgenommen, um einmal die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um TESO zu beantworten.

Inhaltsverzeichnis:
• Welche Klasse soll ich spielen als DD/Tank/Heiler? 0:33
• Magicka oder Ausdauer? 0:57
• Welche Rasse ist am besten für Klasse XY? 1:42
• Welche Rüstungsart soll ich nehmen? 2:26
• Was sind Veteranenränge? 3:02
• Wie soll ich Fähigkeit XY morphen bzw. was ist eigentlich „morphen”? 4:03
• Wie werde ich Vampir/Werwolf? 4:50
• Kann ich Fähigkeiten aus mehreren Skilllinien nehmen oder muss ich mich für eine entscheiden? 5:46
• Wo ist das Auktionshaus? 6:17
• Ist es wichtig alle Himmelsscherben zu sammeln? 6:40
• Lohnt es sich ein Pferd zu kaufen? 7:16
• Kann man auch das Rüstungsdesign von anderen Rassen tragen? 8:10
• Kann ich in Cyrodiil leveln? 8:52

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The Elder Scrolls Online im Visier der Cheater und Duper: Droht ein Rollback? +++Update+++

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist nun vollends in das Visier von Hackern und Expoitern geraten. Nachdem ein erster Exploit über das Wochenende gefixt wurde, tauchten bereits am Ostersonntag neue Meldungen auf, dass es möglich sei, im Spiel zu betrügen. Die Hacker selbst fordern einen Rollback. Das würde für jeden Spieler bedeuten, dass er das in den letzten Tagen Erreichte verliert.

Haie im blutigen Wasser

Hacker, Cheater und Exploiter sind ein bisschen wie Haie im Ozean. Sobald sie Blut riechen, geraten sie in Raserei. Ein Tripple-A-MMORPG, das wahrscheinlich über zwei Millionen Menschen spielen, ist eine höchst attraktive Beute. Immerhin lässt sich das virtuelles Gold in echte Euros ummünzen.

Die Beute ist umso attraktiver, wenn das Spiel so verwundbar und weidwund scheint. The Elder Scrolls Online gilt, so wird es in Foren diskutiert, als „Client-Trust-Heavy“-Game. Ist daher anfällig für allerlei Tools und Tricks, die in anderen Spielen schon lange nicht mehr ziehen.

Zum Launch häuften sich bereits Meldungen über Speed-Hacks und Bots. Dagegen ging Zenimax schnell vor.

Gildenbank-Exploit gefixt

Am Karfreitag wurde ein Exploit bekannt, mit dem Spieler Gegenstände beliebig duplizieren konnten, ein sogenannter Dupe-Exploit. Die sind gefürchtet, weil sie massiv die Ingame-Wirtschaft beeinträchtigen können. Ein Gegenstand ist einfach nichts wert, wenn er aus der blanken Luft erschaffen werden kann. Pikant dabei: Der Exploit konnte dazu verwendet werden, um Handwerks-Utensilien herzustellen, die nicht nur für einen Gold-, sondern auch für einen Ausrüstungsvorteil sorgen.

Übers Wochenende sind neue Dupes aufgetaucht

TESO Henker

Nachdem der Exploit gefixt wurde und einige Spieler der Ban-Hammer traf, dachte man vielleicht, der Trubel hätte erstmal ein Ende. Es wäre dem Spiel zu gönnen. Immerhin hat Zenimax alle Hände voll zu tun. Jeden Tag hat man mit einer neuen Sache zu kämpfen. Erst heute Morgen wurde ein Patch aufgespielt, der die dringendsten Probleme des Fantasy-Giganten angehen sollte. So werden zahlreiche Sackgassen-Quests gefixt. Außerdem ist man bei der jüngsten Ban-Welle wohl etwas übers Ziel hinaus geschossen und hat nun einige Spieler wieder entbannt. Also hat man doch die schlimmsten Lecks erstmal gefixt und kann nun durchatmen, oder? Weit gefehlt.

Am Ostersonntag tauchten in einschlägigen Foren Berichte darüber auf, dass weitere Fehler im Spiel seien, die Item-Dupes ermöglichten. Diesmal sogar noch einfacher und auf eine Weise, die tatsächlich auch zufällig geschehen kann. Wahrscheinlich ist der Exploit ohnehin erst durch einen jüngsten Bug ins Licht gekommen. Hängt er doch mit dem Ladescreen zusammen, in dem viele Spieler die letzte Zeit hingen.

Exploiter fordert Rollback

Die Auswirkungen auf die Ingame-Wirtschaft und das Spiel bleiben weiterhin hochgefährlich und scheinen verheerend. Wie Zenimax das unter Kontrolle kriegen möchte, ist völlig unklar.

Ein Exploiter hat in einem Foren-Post ausführlich dargelegt, welche Mechanismen er dazu verwendet hat, um das Gold, was er durch den ersten Dupe-Bug „verdient“ hat, möglichst geschickt zu „waschen“, zu „verteilen“ und vor den Augen der GMs zu verbergen. Offenbar hat er einiges aus Mafia-Filmen und Dokumentationen gelernt.

Ironischerweise fordert der Exploiter nun Zenimax zu einem Rollback auf. Seiner Ansicht nach sei das Spiel ansonsten nichts mehr wert, weil jede Errungenschaft und jeder Erfolg durch das illegal im Spiel befindliche Gold und die Gegenstände beschmutzt seien.

[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]

Mein-mmo meint:

So ironisch das klingt und so viele „ehrliche“ Spieler es aufregen wird: Der Hacker hat nicht Unrecht. Ein Rollback wäre die einzige „saubere“ Methode, um derart viel Zahnpasta wieder zurück in die Tube zu drücken.

Die neuen Exploits sind so schwerwiegend, dass Zenimax vor der Frage steht, entweder einen Rollback in Kauf zu nehmen oder die Ingame-Wirtschaft auf Monate hin zu beschädigen. Ein Rollback würde allerdings viele Kunden verprellen. Hier steht man vor der Wahl zwischen Pest und Cholera. Kurzfristig wäre ein Rollback sicher mit einem furchtbaren Shitstorm verbunden. Jeder Spieler würde das Erreichte der vergangenen Tage verlieren. Der Mittelweg wird es sein, möglichst viele Cheater zu bannen, möglichst viel geduptes Gold und viel Ausrüstungen aus dem Spiel zu entfernen, aber es wird schier unmöglich sein, alles oder auch nur einen Großteil zu erwischen. Den Spielern wird das „gedupte“ Geld hoffentlich nicht allzu negativ ausfallen.

Eine kreative Lösungsmöglichkeit kursiert ebenfalls im Internet: Forbes schlägt vor, neue „legendäre“ Crafting-Materialien einzuführen und die alten zu entwerten. Das wäre ein Schlag für die im Moment schon „reichen“ Spieler, würde aber viele „Normalspieler“ kaum oder gar nicht betreffen.

Die entscheidende Frage bleibt: Wie weit verbreitet ist das? Wie weit beeinträchtigt es wirklich die Ingame-Wirtschaft und wie wirkt es sich auf jeden Einzelnen aus? Und wer kann diesmal gebannt werden? Die neu bekanntgeworden Exploits sind von einer derart simplen Machart, dass die Verteidigung für einen Ban auf der Hand liegt: Ich hab davon nix gewusst.

Es bleibt zu hoffen, dass ein wirklich gutes Spiel langsam in ruhigeres Fahrwasser gerät. Doch wenn man Berichte über „Client-Trust-Heavy“-Games hört, scheint das in weiter Ferne zu liegen.

Ein Statement von Zenimax zu den neuerlichen Problemen steht noch aus, wir reichen es nach, sobald wir etwas hören.

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UPDATE am 22.04.2014:  Zenimax hat nun bestätigt, dass die Serverwartung heute morgen mit dem hier geschilderten Exploit zusammenhing.

The maintenance this morning was to fix an issue with that was allowing unintended outcomes with crafting hireling mails.

Guild Wars 2: Der Schrecken des Mega-Server

Das riesen April-Update für Guild Wars 2 brachte in der vergangenen Woche jede Menge frischen Wind in das Online-Rollenspiel – und riesen Ärger! Die Idee der Mega-Server ist im Grunde super, jedoch haperte es an der Umsetzung.

Bald könnt ihr ganz einfach jede PvE-Karte mit euren Freunden zusammen spielen, und zwar unabhängig von der Heimatwelt! Durch die Neuordnung der Beziehung zwischen Spieler und Welt können wir euch mit den Leuten verbinden, die euch im PvE das beste soziale Erlebnis bieten. […]

Was bedeutet das genau? Zur technischen Seite kommen wir sofort. Aber ganz grundsätzlich bedeutet dies, dass ihr auf jeder Karte die ihr spielt mehr Freunde, Gildenkameraden, Leute, die eure Sprache sprechen und insgesamt öfter die gleichen Spieler treffen werdet. Es bedeutet auch, dass auf allen Karten mehr Spieler auf Abenteuer aus sind und wir euch so das bestmögliche PvE-Erlebnis bieten können.

Klingt erstmal wie eine gute Idee, oder? Doch bereits wenige Stunden nach dem Update hagelte es Kritik an dem neuen System. Im offiziellen Forum wurden Screenshots mit Ausschnitten aus den Chatverläufen gepostet. Von drei Sprachen in nur wenigen Zeilen eines “Gespräches”, bis hin zu wüsten Beleidigungen war alles dabei. Wer nicht gerade vorhatte, sein Schimpfwort-Repertoire in Fremdsprachen aufzufrischen, war sehr schnell sehr angenervt.

Guild Wars 2

Leider war dies nicht das einzige Problem. Das System nimmt genauso wenig Rücksicht auf Faktoren wie Freunde und Gilden – was eben ausschlaggebende Gründe waren, dieses System überhaupt zu starten. So berichteten Gildenmitglieder, dass es bis jetzt nicht möglich ist, sich zum Beispiel in der Hauptstadt zum Rollenspiel zu versammeln oder überhaupt zu sehen. Ein No-Go! Doch die gute Nachricht:

ArenaNet hat reagiert

Inzwischen wurde ein Hotfix aufgespielt, der diesem Schrecken optional ein Ende setzt. In den Chat-Optionen könnt ihr auswählen, dass nur die Nachrichten von Spielern angezeigt werden, die im Client dieselbe Sprache eingestellt haben. Das lindert erstmal den größten Schmerz, in dem man fremdsprachige Nachrichten nicht mehr angezeigt werden. Doch daraus ergeben sich weitere/ neue Probleme:

  • Was ist mit den Spielern, die in Englisch spielen, aber mit ihren deutschen Freunden spielen?
  • Wie werden sich Gildenmitglieder und Freunde wieder in Hauptstädten treffen können? Wie sollen Gilden überhaupt gemeinsame Aktionen starten, wenn jeder irgendwelchen Maps zugeordnet wird?
  • Wie sollen WvW Raids organisiert werden, wenn der Feind mithört?
  • Wie umgeht man die Gefahr, dass man während man auf ein Event wartet und noch eben in die Hauptstadt portet, um Verbündete zu suchen, auf einer völlig anderen Karte landet – und am Event nicht mehr teilnehmen kann?

Schade, dass ArenaNet nicht aus den Problemen in Rift gelernt, wo sich immer wieder Spieler auf Schlachtfeldern an die Gurgel gehen, weil die einen die Sprache des anderen nicht beherrschen oder nicht sprechen wollen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, wie es mit den Mega-Servern in Guild Wars 2 weitergeht!

Dragon Nest Europe – Nach einem Jahr ist einiges passiert

Worum geht es in Dragon Nest eigentlich?

Vieles ist geschehen seit die friedvolle Göttin Althea ihre Welt erschuf und in einem Anfall rasenden Neides von ihrer Schwester Vestinel vergiftet wurde. Mit dem ewigen Schlummer der Göttin hielten Krieg und Feindseligkeit Einzug in den Kontinent Althea und öffneten die Pforten für Vestinels Albträume und niederträchtige Drachen, deren Verderbtheit das Land mehr und mehr in die Dunkelheit zogen und die Bewohner Altheas terrorisierten.

Jahrzehnte ist es nun her, dass ein mysteriöser Weiser die Geburt einer Prophetin vorhersagte, die die Welt zu ihrem Gleichgewicht zurückführen soll und endlich haben die Sterne Zeugnis davon abgelegt, dass die Zeit reif ist, um sie ihrem Schicksal entgegentreten zu lassen.

Wenn da nicht die unsterblichen Drachen und ihre fanatischen Anhänger wären, deren Absichten für das junge Mädchen und ihre Fähigkeiten ganz anders aussehen. In einem heimtückischen Hinterhalt nahmen die Schergen der Drachenjünger die zarte Prophetin Rose gefangen und nun liegt es an einer Gruppe auserwählter Helden, die Prophetin zu finden und zu beschützen, sicherzustellen, dass sie ihr Schicksal erfüllt und auf diesem Weg den Gral zu finden, der Althea aus ihrem ewigem Schlummer wiedererwecken kann.

Dragon Nest

Das Anime-Action-MMORPG aus Korea im Wandel

Vor einigen Wochen ist das Free-to-Play-MMORPG Dragon Nest Europe 1 Jahr alt geworden! Man kann dabei auf ein recht ereignisreiches Jahr zurückblicken, von einem Publisher-Wechsel über 2 neue eingeführte Klassen hin zu der Anhebung der Maximalstufe von 40 auf 60 (mehr Informationen gibt es hier: http://www.dragonnest.eu/)

Das kostenlose Anime-Action-MMO sticht besonders durch sein freizielendes Kampfsystem sowie ein einzig und allein skill-basiertes PvP-System, in dem Ausrüstung keine Wertboni gibt, hervor. Neben schnellen, abwechslungsreichen Kämpfe in individuell einstellbaren Dungeons und ausladenden Kombo-Möglichkeiten, gilt es nach Erreichen der Maximalstufe mit einer der 6 Grundklassen, mächtige Drachen in 8-Mann-Raids zu vernichten.

Ob für PvE-Spieler oder PvP-Spieler, Dragon Nest Europe bietet mit seinen fordernden PvP-Kämpfen, story-getriebener Charakterentwicklung, zunehmend anspruchsvollerem Endgame-Content, einem Farming- sowie ausgeklügelten Ausrüstungs-Upgrade-System und individuell personalisierbaren Skill-Trees die Möglichkeit, den asiatischen free-to-play Erfolg auch in Europa spielen zu können. Ein Besuch könnte sich für Anime-Fans und jene, die auf ein Action-Kampfsystem a la Tera stehen, lohnen.

http://youtu.be/lN2UHQ2W1vY

Bei diesem Let’s Play von ALL EYES ON GAMES bekommt ihr zudem einen ganz guten Eindruck, wie sich das MMORPG anfangs so spielt.