The Elder Scrolls Online: So viel Langzeitspaß wie Skyrim

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online entpuppt sich als wahrer Dauerläufer. Unser Tester Schuhmann reibt sich nach mehr als 100 Stunden verwundert die Augen: „Immer noch kein Ende in Sicht?“

Nach mehr als hundert Stunden hat das Spiel noch einiges zu bieten

Wir haben euch direkt nach der ersten Woche einen Test erspart, weil wir es albern finden, nach 20 Stunden schon über den Langzeitspaß eines MMORPGs zu mutmaßen. Und um den geht es den meisten Spielern ja. Gerade wenn ein Spiel in der Tradition von Skyrim steht, das genau mit dem Langzeit-Suchtfaktor begeistert hat.

Jetzt sind es ein bisschen mehr als 100 Stunden Spielzeit vergangen. Man kann natürlich immer noch keine abschließende Prognose abgeben oder das in genaue Prozente fassen. Dafür fehlt das Endgame. Aber ich bin mir sicher: The Elder Scrolls Online ist kein Spiel für nur eine Woche.

The Elder Scrolls Online:: Skyshard

Ich hab mich durch vier Gebiete im Dienste des Aldmeri-Dominions gekämpft, mich bis auf den fünften Rang im PvP vorgearbeitet (erschreckend ruhmlos) und schon mal kräftig gehandwerkert und gehandelt.

Jetzt ist es an der Zeit, nochmal ein paar Dinge anzusprechen, die in dem steten Strom um Bugs, Exploits und Probleme vielleicht verloren gehen.

[pull_quote_center]Ich geb es ja zu: Ich war skeptisch. Aber jetzt muss ich sagen: The Elder Scrolls Online ist ein richtig gutes MMORPG.[/pull_quote_center]

Der Quest-Flow in TESO ist exzellent

Was mir wieder und wieder auffällt im Spiel: Ich schau nicht auf die EXP-Bar. Während es mir in anderen Spielen immer klar ist, dass ich ein MMORPG zocke und dass ich noch 22% bis zum Level-Aufstieg brauche und in drei Leveln bekomme ich die neue Fähigkeit, mit der ich das und das erreichen kann, ist mir das bei TESO nicht so wichtig.

Von vielen Stufenaufstiegen bin ich überrascht worden. Dreimal am Tag stehe ich vor dem Fertigkeitsbaum und überleg mir, wo ich die herrlich zahlreichen Punkte verteile. An denen besteht wirklich kein Mangel. In anderen Spielen schaut man bei Google nach oder macht sich einen Kopf, wie das beste Build nun aussehen wird (Na gut, meistens machen sich andere einen Kopf und man schreibt es ab). Ständig fragt man sich, wie man die wenigen Punkte verteilen kann, wie aus dem minimalen Wert X der maximale Wert Y wird.

The Elder Scrolls Online: Skillung

In The Elder Scrolls Online knoble ich das selbst aus. Wenn man ein bisschen abseits des Weges schaut, gibt es überall Skillpunkte, die ab einem gewissen Grad nicht mehr die Kampfeskraft verbessern, sondern das Leben ein bisschen leichter und vielfältiger machen. Das find ich eine tolle Geschichte in einem MMORPG.

Am Anfang hab ich mich mit Händen und Beinen (genauer: mit Tatzen und Pfoten) dagegen gewährt, zwei kostbare Skill-Punkte in die Quest-Fähigkeiten der Magier- und Kriegergilde zu stecken: Völliger Unsinn, dachte ich. Ich guck lieber, ob ich irgendwo noch 2% mehr Schaden mitnehmen kann. Mittlerweile hab ich die Fähigkeiten seit Wochen und möchte sie nicht missen. Und so geht es mir mit vielen Skills.

Kleine Quest-Juwelen

The Elder Scrolls Online Quests

Man kann TESO schwer jemandem anpreisen, weil es viele Dinge richtig macht, die für ein MMORPG selbstverständlich sein sollten: Es hat tolle Quests. Das ist das Kerngeschäft von MMORPGs, wird aber oft vernachlässigt. Es passiert mir bei anderen Spielen selten, dass ich mich wirklich auf eine Quest einlasse und abtauche.

Um mal ein Beispiel zu nennen für eine Quest, die mich „erwischt“ hat (milder Spoiler-Alarm): Vor einer Ruine sitzt ein junger Mann, der mir die Ohren vollheult, ihm stünde ein magischer Schatz zu und ich solle ihm zu seinem Recht verhelfen. Das Verlies ist gleich nebenan und es geht los. Auf dem Weg zum Ende der Höhle kommen ein paar geisterhafte Warnungen, das übliche Buhuu, denke ich. Nun stellt sich heraus, dass dieses Erbstück ein verhexter Helm ist, der sofort Besitz von ihm ergreift und in ein Monster verwandelt. Der Mann stirbt (ist in meinen Pfeil gerannt) und auf dem Weg nach draußen stehen an verschiedenen Ecken geisterhafte Erscheinungen, Vorfahren des Unfallopfers, von denen jeder nur einen Satz sagt, zu was ihn der Helm verführt hat. Gänsehaut!

TESO Quests
Den Geschichten hört man in The Elder Scrolls Online gerne zu. Auch in den Tavernen.

So gibt es viele kleine Quests, bei denen sich die Developer einfach eine Spur mehr Mühe gegeben haben, als nötig gewesen wäre. Immer wieder sind es diese kleinen Details, für die ich noch eine Ecke weitergehe und das, was ich eigentlich vorhatte, zwanzig Minuten nach hinten verschiebe.

Besonders angetan haben es mir die drei Haupt- und Gildenquests, die sich in den Zonen fortsetzen oder alle fünf Level wiederkommen. Da darf ich natürlich nichts spoilern, aber die treffen eine erzählerische Ader bei mir.

[quote_right]Ein Kunstwerk, auf das man sich einlassen muss[/quote_right]Am Anfang dachte ich: Können die keine Untertitel einbauen, wenn in einer Zwischensequenz gesprochen wird? Aber Nein, das ist ein Spiel, das man ohne Fernseher im Hintergrund oder das Gequake im Teamspeak zockt. Ein Spiel, fast möchte ich sagen: Ein Kunstwerk, auf das man sich einlassen muss. Es schämt sich dafür nicht.

Gegenstände spielen keine große Rolle

TESO geht einen interessanten Weg in vielen Dingen, wodurch es sich eben nicht wie ein „Standard-MMORPG“ anfühlt. Während in anderen Spielen Items unheimlich wichtig sind, achte ich in The Elder Scrolls Online nicht genau drauf, was ich trage.

Alle fünf Level gehe ich den Gildenladen, bediene mich an der gutsortierten Auslage und kann mich für ein bisschen Gold komplett neu einkleiden. Dadurch dass so viele Items handelbar sind, nehmen die Gegenstände für mich keine große Rolle im Spiel ein. Ich denke aber, dass das zu den Sachen gehört, die im Endgame noch anziehen. Immer öfter finde ich jetzt einzigartige Gegenstände mit einem Eigennamen und einer höheren Qualitätsstufe, die dann auch sofort gebunden sind.

The Elder Scrolls Online: Mit Pfeil und Bogen

Eigentlich hätte ich gedacht, dass mich das stören würde. Aber es gehört zu den Dingen, die mir nicht negativ auffallen. Genau wie die fehlende Mini-Map oder die relativ kleine Auswahl an Skills im Kampf. Ich vermisse sie nicht. Ich muss auch nicht genauestens darüber informiert werden, wie viel DPS ich mit jedem einzelnen Skill gerade mache und welche Rotation jetzt am vorteilhaftesten für mich wäre.

Ich erkenne mich hier ein Stück selbst nicht wieder. In anderen Spielen stand ich stundenlang an der Puppe, hatte meinen Excel-Calculator auf und ein extra Programm dafür, wie viel Haste ich von meinem Gear runterschmieden kann, um auf einen Crit-Sweet-Spot zu kommen. Hier bin ich wieder im Informations-Steinzeitalter und fühl mich wunderbar dabei. Ich bin kurz davor, mir einen Volleyball zu holen und ihn Wilson zu nennen.

Kein Interesse an Theory-Craften

The Elder Scrolls Online Questen

Heute Mittag hab ich in ein Forum geschaut und da mit Befremden das typische Theory-Crafting-Gerede wahrgenommen. Als wieder im Denglish des MMORPG-Gamer-Slangs davon geredet wurde, dass der Restro-Stab den besten AE-Dmg hätte und dass der Nightblade ohne einen Destro-Stab beim AE-Farmen die schwächste Klasse sei – und was man eben sonst noch so sagt, wenn der Tag lang ist, kam ich mir wie im falschen Film vor.

Diesen Zugang zu einem Spiel kenn ich natürlich auch, aber es wäre mir bei The Elder Scrolls Online gar nicht in den Sinn gekommen, danach zu suchen.

Die Frage ist: Liegt das an mir oder liegt das an dem Spiel? Wahrscheinlich an beidem.

Für mich ist in den letzten Stunden im Spiel klar geworden, dass MMORPGs auch so sein können. Dass man sie nicht rein mit dem Kopf, sondern auch mit dem Bauch spielen kann. Gerade deshalb stoßen allerdings auch einige Bugs und Sackgassen besonders sauer auf, die man nicht verschweigen darf. The Elder Scrolls Online ist kein Spiel für jeden und im Moment verhageln einige Sackgassen-Quests vielen Leuten den Spielspaß. Und wenn man das Game ohne Zuneigung und einen gewissen Faible dafür betrachtet, tun sich natürlich Schwächen an einigen Stellen auf. Paar haben wir auch schon erwähnt. Es ist kein MMORPG, in dem Milch, Honig und Mana fließen. Das ist klar.

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[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Aber im Moment, bei Stufe 43, verspüre ich von dieser neuen Geschmacksrichtung MMORPG noch keine Sättigung. Ich meld mich dann wieder, wenn ich im Endgame angekommen bin.
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[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]
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TESO Crafting
Ich habe nach 100 Stunden immer noch Hunger auf ESO. Warum auch nicht? Es schmeckt doch.
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WildStar: Ich zeig dir, wie schön dein Charakter aussehen wird!

In diesem Video zeige ich euch die aufgepeppte Charaktererstellung vom SciFi-Fantasy MMORPG WildStar. Zur Zeit ist das Oster-Beta-Wochenende nämlich voll im Gange und da wollte ich es mir nicht nehmen lassen, einen kleinen Blick auf bestimmte Änderungen zu werfen, die mit dem wohl letzten Patch vor dem Launch am 3. Juni online gegangen sind.

WildStar Charaktererstellung
Mehr Individualisierungsmöglichkeiten bei der Charakterstellung!

Für die größte Überraschung sorgte dabei die Ankündigung, dass jede Rasse neue oder in dem Fall überhaupt unterschiedliche Körpermodelle erhält. Die Entwickler von Carbine sind hier auf einen riesigen Wunsch der Community eingegangen, denn für ein Spiel, das auf eine sehr individuelle Charakterentwicklung setzt, war das schon fast ein No-Go.

Immer wieder hörte man Aussagen wie “Ein AAA-MMORPG aus 2014 muss eine Auswahl an Körpermodellen bieten können – mein Charakter ist mir sehr wichtig und soll nicht wie der 12424. Klon der Baureihe Aurin aussehen”. Aber wie sagen die WildStar-Macher immer so schön? “the devs are listening”. Was sonst noch mit dem finalen Patch neu hinzugekommen ist, könnt ihr hier nachlesen.

Auf die neuen Körperformen gehe ich aber nur kurz ein, wichtiger war mir hier zu zeigen, was für eine Vielfalt einem bei der Erstellung seines Helden geboten wird. Vielleicht entdeckt ihr auch ein paar neue Frisuren 😉 Zum Ausklang des Videos gibt es noch einen kurzen Abschnitt mit der neuen und etwas moderneren UI (Benutzerschnittstelle). Die erhielt mit diesem Patch ebenfalls Einzug.

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The Elder Scrolls Online – Alle Emotes für uns Rollenspieler!

Die TESO-Emotes im Überblick – in der Liste und im Video

Für Rollenspieler – und bekanntlich ist The Elder Scrolls Online ein ja MMORPG 😉 – sind Emotes, also der Ausdruck von Emotionen in Form von Animationen – ein wichtiges Element für eine überzeugende Spielatmosphäre. Genau wie in anderen Spielen des Genres gibt es selbstverständlich auch bei TESO eine ganze Reihe netter Gefühlsausbrüche, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

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Und da Blicke über den eigenen Tellerrand immer ratsam sind, versüßen wir Euch das Ganze noch mit den zwei Videos, die Elloa auf YouTube veröffentlicht hat und in denen „sie“ zahlreiche Emotes sowie die Volkstänze (mit Ausnahme der Kaiserlichen) sehr hübsch aufbereitet hat.

http://youtu.be/dg3cfYEokz8
The Elder Scrolls Online Emotes

Ein letzter Tipp noch: Eine sehr geniale PDF-Version zum Ausdrucken, die sämtliche, derzeit aktuellen Emotes enthält, findet Ihr übrigens auch hier!

Diese sehr stilvoll erstellte TESO-Emote-Liste stammt direkt von „kijiima” aus dem offiziellen TESO-Forum.

So wir hoffen, wir konnten Euch hiermit wieder wertvolle Informationen hübsch aufbereitet liefern und wünschen allen Rollenspiel- und TESO-Fans viel Spaß bei gemütlichen RPG-Runden im wundervollen Tamriel! Freilich dürft Ihr den Beitrag wie immer sehr gern kommentieren, teilen und weiterempfehlen. 🙂

P.S.: Ach, und solltet Ihr Mitglied einer RP-Gilde sein, dann postet doch hier direkt Euren Charakternamen (welchen Interessierte ansprechen dürfen) sowie den Eurer Gilde, damit auch andere Spieler den Weg zu Euch finden.

P.P.S.: Doch noch ein allerletzter Tipp: Im Ladebildschirm werdet Ihr öfter mal darüber informiert, dass Ihr mit /guild1 oder eben /guild2 etc. zwischen den Gildenchats wechseln könnt. Es geht auch einfacher! 😀 Nämlich so: /g1

Herr der Ringe Online: Erklimmt Turbine den Schicksalsberg?

Das Free2Play-MMORPG Herr der Ringe Online steht vor großen Umwälzungen mit einer neuen Klasse und zahlreichen Änderungen. Ist das genug, um das Spiel mit der weltbekannten Lizenz nach schwierigen Zeiten wieder auf Kurs zu bringen?

Einige der besten Fans der Welt

Herr der Ringe Online hat eine fantastische Atmosphäre. Das Spiel lebt von seiner Design-Art, vom Quellenmaterial, den Verfilmungen durch Peter Jackson und vor allem von einer großartigen Spielerbasis. Mit kaum einem anderen Game sind die Fans so verbandelt wie mit der Mittelerde-Saga. Die Fan-Art ist ausgezeichnet, es gibt fantastische Fan-Fiction und allgemein handelt es sich bei den HdRO-Fans um die treuesten und freundlichsten Seelen, die man sich als Game-Developer nur wünschen kann.

Herr der Ringe Online: Schwere Zeiten
Die HDRO Anhänger bleiben ihrer Heimat auch in schweren Zeiten treu. Nur wie lange noch? 2017?

Doch so ähnlich wie die Fans eines Traditionsvereins, die mit dem Club auch den Abstieg hinnehmen müssen, haben die Anhänger von HdRO schwere Zeit durchgemacht.

Das hängt vor allem mit der letzten Erweiterung, der Schlacht um Helms Klamm, zusammen. Die bekam von der Gaming-Presse desaströse Kritiken und auch die Fans schüttelten ein ums andere Mal das weise Hobbit-Haupt, was man sich dabei nur gedacht hatte.

Letzte Erweiterung verlief desaströs

Denn in der Schlacht um Helms Klamm wurden einige Probleme im Spiel-Design deutlich: So steuern die Spieler nicht die Gefährten selbst, die aus der Herr-der-Ringe-Trilogie bekannt und geliebt sind, sondern Helden am Rande der Ereignisse. Die Schlacht um Helms Klamm war einer der größten Momente der jüngsten Filmgeschichte. Viele Fans der Filme hatten auf genau diesen Moment hingefiebert, auf eine glorreiche und im besten Sinne „epische“ Schlacht.

Doch wurden in den Filmen alle entscheidenden Momente von den Gefährten geprägt; für Spieler-Helden war in der Schlacht um Helms Klamm, wollte man der Vorlage treu bleiben, offensichtlich kein Platz. So entschied man sich vom Hersteller Turbine dazu, das Problem zu umgehen, indem man die Spieler indirekte Aufgaben verrichten ließ, ihnen das Kommando über kleine Einheiten gab und ähnliche Richtungen einschlug.

HDRO: Diskussion
Noch heute diskutieren die wahren Helden über die fragwürdigen Design-Entscheidungen aus der letzten Erweiterung.

Das Ergebnis war suboptimal und ging weit vom Spielerlebnis weg, das frühere Erweiterungen gebracht haben. Viele Spieler hatten nicht länger das Gefühl, ein Abenteuer zu erleben und einen Unterschied zu machen. Sie fühlten sich auch nicht mehr so, als spielten sie wirklich „ihren“ Helden, den sie über all die Jahre beim Wachsen begleitet haben. Kurz: Es machte keinen Spaß.

Auch dass man erst der vorherigen Erweiterung eingeführten Elemente, zum Beispiel den Kampf zu Pferde, so vernachlässigte, nahmen die Fans den Entwicklern übel. Gerade weil ein Free2Play-Game im fortgesetzten Alter eine heikle Sache ist, hätte diese fehlgeschlagene Erweiterung den Todesstoß für das betagte Spiel bedeuten können, das kürzlich seinen siebten Namenstag beging.

Neuer Anlauf, neue Klasse

Als dann vor einer Weile bekannt wurde, dass HdRO durch eine neue Klasse wiederbelebt werden sollte, ließ der Spott nicht lange auf sich warten. „Totengräber“, unkten einige Scherzkekse, „der kann das Spiel dann endgültig begraben.“

Doch die Beoringer werden es sein, die den Spielern als neue Klasse zur Verfügung stehen. Dabei handelt es sich um Gestaltwandler, die, kocht ihr Blut heiß genug, sich in einen Bären verwandeln können.

Außerdem gibt man von Seiten Turbines zu verstehen, dass man die Probleme der Spielerschaft gezielt angehen möchte. Doch die Ressourcen sind knapp. So muss eine Erneuerung des Housing-Systems erstmal warten.[quote_box_right]Schon unser Special zu Herr der Ringe Online gelesen? Die stille Größe eines schlummernden Riesen[/quote_box_right]

Man will sich wieder verstärkt um „die Reise“ kümmern. Immerhin erzählt das Game seine Geschichte nicht frei wie die Konkurrenten, sondern orientiert sich an der Heldenreise der Gefährten bis hin zum Schicksalsberg. Mit dem Update-Packs 14 geht es nach Dol Amroth, der ersten Stadt in Gondor. Damit schlägt man den 4. Teil der Saga auf.

Herr der Ringe Online: Kampfsystem
Was hier spektakulär aussehen mag, ist im Spiel eher träge: Das Kampfsystem. Man gelobt bald Besserung.

Außerdem spendiert man den Helden 5 neue Level und will sich verstärkt den technischen Dingen widmen, vor allem dem Kampfsystem.

Vielleicht die letzte Chance?

Sicher hat man bei Turbine gehofft, dass die großen Verfilmungen, Der Hobbit und Smaugs Eindöde, dem angeknacksten Game noch einmal neuen Schwung verleihen. Unserer Ansicht nach sind die Änderungen bei den eher langweiligen technischen Fakten der richtige Weg.

Noch wichtiger ist es allerdings, dass die Entwickler ihre Fans und deren Wünsche nicht aus dem Auge verlieren. Noch so ein Desaster wie Helms Klamm wird man sich nicht erlauben können. Egal, wie sehr die Fans Mittelerde und ihre Helden auch lieben, Spaß muss das Spiel dennoch machen. Und dafür sind die grundlegenden Mechaniken wichtig.

Herr der Ringe Online: Helms Klamm
Auf geht’s in die Schlacht gegen die Widersacher!

Den Spielern wäre es zu wünschen, wenn Herr der Ringe Online die Legende um die Gefährten zumindest noch zu Ende bringt. Realistisch muss man allerdings sagen, dass 7 Jahre für ein MMORPG eine lange Zeit sind und dass der Schicksalsberg in einiger Ferne bleibt. Zum Ende von 2015 soll die Schlacht vor den Toren von Minas Tirith auf die Spieler warten. Solange reichen die aktuellen Pläne.

In einem immer stärker umkämpften MMORPG-Markt verwandelt sich HdRO langsam in seine Hauptfigur, den Hobbit Frodo, der musste auch gegen eine Legion von Widersachern und entgegen unmöglicher Chancen, eine schwierige Mission bewältigen. Ob es HdRO ebenfalls gelingt, in 2016, 2017 oder 2018 den Schicksalsberg zu erklimmen, bleibt abzuwarten.

Von Seiten der Betreiber bleibt man optimistisch. Im offiziellen Forenthread dazu fragt ein Fan: „Minas Tirith? Könnte die Geschichte dann schon 2016 zu Ende sein?“ Der Producer Rowan antwortet:

Das wäre kein Ende, sondern wir könnten dann kreativ werden und frei weitererzählen. Ich sehe es überhaupt nicht als Ende.

Rowans Wort in Gandalfs Ohr.

The Elder Scrolls Online: Massiver Dupe-Exploit bekannt geworden +++ Update +++

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online wurden heute Morgen die Server heruntergefahren, um einen Exploit zu stoppen, der das Spiel auf Monate hin schädigen und beeinträchtigen könnte.

Einige Fan-Seiten vermuteten bei der Server-Wartung heute Morgen bereits einen umfangreichen Patch, der Fehler in einzelnen Quests beheben sollte. Doch statt dass Probleme gelöst wurden, deaktivierte man vorübergehend die Gildenbanken. Denn durch sie war es Betrügern möglich, Items beliebig zu duplizieren. Eine der größten Katastrophe, die ein junges Spiel ereilen kann.

Mithilfe eines Third-Party-Tools und der Gildenbank war es wohl eine ganze Weile möglich, Items zu „dupen“, also zu vervielfachen. Dadurch konnten Spieler zum einen unheimlich viel Geld verdienen, weil sie Items vermehrten und dann an die Händler verkauften. Viel gravierender jedoch ist die Methode, wenn wertvolle Gegenstände, wie Rüstungen oder Waffen dupliziert werden. Die sind in The Elder Scrolls Online nämlich oft nicht beim Aufheben gebunden, sondern können frei getauscht werden.

Legendäre Items betroffen

TESO Dame
Es könnte jeder sein: Ob diese holde Dame gerade ein legendäres Item versteckt?

Zudem scheint die Methode vor allem dazu genutzt worden zu sein, um die legendären Ugprade-Utensilien zu duplizieren. Denn mit denen können einige der besten Gegenstände im Spiel hergestellt werden. Im jetzigen Spiel-Design waren sie als die wichtigsten Handels-Güter vorgesehen. Bei The Elder Scrolls Online ist es über die Handwerksberufe möglich, aus einem Gegenstand immer bessere Versionen zu formen, bis sie schließlich die Qualitätsstufe „Legendär“ erreichen, die höchste im Spiel.

Dieses innovative Konzept könnte TESO nun zum Verhängnis werden.

Um ein Item auf die höchste Qualitätsstufe zu bringen, sind sehr viele der Upgrade-items notwendig. Denn mit jedem einzelnen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Upgrade-Prozess gelingt. Misslingt er, verschwindet das Item und die Upgrade-Utensilien. Das hätte die Items auf Jahre hin zu einem begehrten und seltenen Handelsgut machen sollen, das Handwerker unter viel Mühe aus Items oder Rohstoffen gewinnen.

Kriminelle Energie notwendig

Das heißt für Betrüger war es nicht nur möglich, sich Unsummen von Gold zu ercheaten, sondern auch das beste Gear in unendlicher Menge herzustellen und die Wirtschaft dauerhaft zu zerstören. Auf die genauen Umstände des Exploits wollen wir hier nicht näher eingehen, wie aus entsprechenden Videos zu entnehmen ist, war dafür allerdings schon eine gewisse kriminelle Energie nötig. Aus Versehen passierte so etwas nicht.

TESO Henker
Auch wenn sich das viele wünschen würden, aber Cheater werden nur gebannt, nicht geköpft

Kommt ein Rollback?

Wie Zenimax die gedupten Gegenstände wieder aus dem Spiel entfernen möchte, ist im Moment noch nicht bekannt. In englischen Diskussionsforen fürchtet man sogar einen Rollback. Dabei wird der Server auf einen früheren Stand zurückgefahren und jeder einzelne Spieler verliert den Fortschritt, den er seitdem im Spiel erreicht hat.

Wie umfassend der Exploit genutzt wurde und zu welchen Maßnahmen Zenimax greifen wird, steht im Moment noch nicht fest. Wir halten Euch darüber auf dem Laufenden.

UPDATE: Statement von Zenimax um 23:30 Uhr. Das ist brandfrisch aus dem offiziellen Forum. Der deutsche Community Manager Kai Schober hat das gepostet:

Massnahme gegen Exploiter

Gestern konnten wir einen Fehler in ESO identifizieren, der es erlaubte, Gegenstände zu vervielfältigen, und der von einigen Spielern missbraucht wurde. Wir haben schnell reagiert und den Fehler mittlerweile behoben. Wir zeigen keinerlei Toleranz, wenn es um das wissentliche Ausnutzen von Missbrauchmöglichkeiten geht; die Konten aller darin verwickelten Spieler wurden jetzt permanent gesperrt.

Wir danken allen, die uns von diesem Problem berichtet haben. Wenn ihr in Zukunft noch einmal Missbrauchsmöglichkeiten findet, lasst es uns bitte mit /help im Spiel oder über unser Hilfecenter wissen: https://hilfe.elderscrollsonline.com/app/ask.


Wenn ihr der Meinung seid, dass ihr zu Unrecht von diesen Banns getroffen wurdet, könnt ihr gegen den Suspendierung eures Kontos Einspruch erheben. Hier ist beschrieben, wie das geht: http://hilfe.elderscrollsonline.com/app/answers/detail/a_id/8541

Neverwinter: Curse of Icewind Dale kommt am 13. Mai 2014

Erinnert ihr euch noch an unsere Ankündigung des dritten Moduls für das Online-Rollenspiel Neverwinter? Nun ist endlich bekannt, wann die Erweiterung Curse of Icewind Dale veröffentlicht wird: Ihr solltet euch den

13. Mai 2014

unbedingt freihalten, denn es gibt einiges zu entdecken.

Neben den neuen Abenteuerzonen “Zwergental” und “Icewind-Pass”, könnt ihr in Caer-König auf die Suche nach dem magischen schwarzen Eis begeben. Das einstige Fischerdörflein ist nicht nur bekannt für seine schmackhaften Knöchelkopfforellen, sondern zieht Zehn-Städter und der Arkanen Bruderschaft in die Stadt, welche nach neuen Mitstreitern Ausschau halten. Doch die dunkle Materie hat auch die Verderbnis der schönen Umgebung ausgelöst, wodurch sich Akar Kessells und seine Armee dort besonders wohlfühlen. Um gut gerüstet gegen diese fiesen Kreaturen zu sein, solltet ihr z.B. bei Urgus Battlehammer vorbeischauen, der euch mit mächtiger Schwarzeis-Ausrüstung versorgt.

Neverwinter:  Kessels Zuflucht

Es wäre natürlich viel zu gefährlich jeden in so eine Region zu lassen. Ihr müsst daher einen Rang 3 Segen aus Sharandar oder dem Ring des Grauens freigeschaltet haben und einen Ausrüstungswert von mindestens 10.000 besitzen! So gewappnet könnt ihr euch dann auch zu Kessells Zuflucht aufmachen, um dort Akar’s Schergen ein schnelles Ende zu bereiten.

Doch dieses epische Gefecht an Kelvins Steinhügel hat es in sich und ihr werdet so sicher einige Male die Entwickler verfluchen! Im „Turm der Zwerge“ könnt ihr in einem großartigen Finale dem dunklen Meister selbst gegenübertreten und seine Magie gegen ihn einsetzen. Am Ende winken euch tolle Belohnungen, welche den Frust sicher schnell wieder wettmachen.

Zur optimalen Vorbereitung auf die Erweiterung solltet ihr unbedingt eure Ausrüstung verbessern, damit ihr euch gegen die neuen Gegner in Icewind Dale behaupten könnt.

Wie, ihr habt keine Lust? Vielleicht bringt euch ja dieser Trailer in Stimmung:

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World of Tanks – mit 9.0 “Zurück in die Zukunft”

Seit gestern befindet sich das im Vorfeld groß angekündigte Update 9.0 auf den Liveservern von World of Tanks. Die Highlights sind zweifelsohne die visuellen Verbesserungen in allen Bereichen des Spieles sowie die historischen Gefechte, die es möglich machen, der Vergangenheit nicht nur nachzugehen, sondern sie auch zu seinem Gunsten zu verändern.

Lasst uns Geschichte schreiben

Operation Zitadelle, Ardennenoffensive und Operation Frühlingserwachen. Das sind die ersten drei Zeitreisen, die beim historischen Spielmodus ab sofort zur Auswahl stehen. Die Historiker unter uns dürften bei diesen Begriffen sofort aufspringen. Für alle anderen: Es handelt sich hierbei um Kriegsschauplätze aus dem 2. Weltkrieg, die so weit wie möglich nachgestellt werden.

Um die Immersion aufrechtzuerhalten, stehen einem nur Panzer-Cockpits offen, die bei den vor über 70 Jahren stattgefunden Schlachten auch wirklich mit von der Partie waren. So kann nun jeder beim Zocken sein Allgemeinwissen ein wenig aufbessern. Sehr schön.

Spieglein, Spieglein an der Wand….

Panzer in World of Tanks

Wie schon angedeutet, wurde der taktische Online-Shooter World of Tanks einer Schönheits-OP unterzogen. Von aufpolierten und mit vielen Details angereicherten HD-Panzermodellen, über eine neue Shader-Technologie, die flächendeckend realistischere Oberflächen zaubert, bis hin zu variationsreicheren Explosionseffekten und einem erweiterten Schadensmodell, hat man so einiges für das Auge getan. Das isst ja bekanntlich auch mit.

Was bringt das Update 9.0 “New Frontiers” sonst noch? Zum Beispiel wären da noch signifikante Balanceänderungen bei mehreren Maps und Fahrwerke, die sich an das Gelände anpassen. Das ist natürlich aber noch nicht alles. Wer sich die ganzen Änderungen näher anschauen möchte, dem sei noch das Video empfohlen:

http://youtu.be/i69SLV1fnDg

Planlos in Cyrodiil? – The Elder Scrolls Online PvP Guide

Das PvP in The Elder Scrolls Online unterscheidet sich gravierend von dem, was viele Spieler aus anderen MMORPGs gewohnt sind und so manch einer steht ratlos vor den Toren Cyrodiils. Wir beantworten die drängendsten Fragen, geben erste Tipps und eine grobe Orientierung.

Der Einstieg leicht gemacht

Wo bitte geht es hier nach Cyrodiil?

Für manche Spieler steht hier die erste Hürde. Sie suchen nach einem Ort, wollen zu Pferd dort hin oder halten die Augen nach Kampfmeistern auf. Alles nicht nötig.

  • Schritt 1: Level 10 erreichen
  • Schritt 2: Die Taste „L“ drücken
  • Schritt 3: Sich für eine von 10 Kampagnen entscheiden
  • Schritt 4: Auf die Kampagne gehen und sie mit „R“ zur Heimat-Kampagne erklären
  • Schritt 5: Mit dem Cursor auf die Kampagne und „E“ drücken
  • Schritt 6: Kurz warten, bis die Einladung in die Kampagne erscheint, dann auf die Nachricht gehen und zweimal „E“ drücken
  • Schritt 7: Es gibt keinen Schritt 7, das war’s, man ist in Cyrodiil

Was ist eine Kampagne, kann man das essen und welche ist die richtige für mich?

Eine Kampagne ist eine bestehende Instanz der PvP-Zone Cyrodiil. Das heißt es gibt einen Flur mit 10 Türen, hinter den Türen ist immer das gleiche, aber wenn man durch eine geht, ist man in dieser Instanz des eigentlich gleichen Raums … und ähm. Okay, das ist echt schwer zu erklären: So wie es in anderen Spielen eben mit Raids oder ID’s auch ist.

Grausamkeiten mit Freunden

Es gibt zehn verschiedene Kampagnen. Eine kann der Spieler zur Heim-Kampagne erklären. Vorzugweise eine, in der die Freunde oder die Gilde spielen. Als Faustregel gilt: Je weiter oben eine Kampagne in der Liste steht, desto voller ist sie; die eigene Fraktion wird durch eine Farbe dargestellt: gelb sind die Aldmeri, rot der Ebenherzpakt und blau das Dolchsturzbündnis.

TESO Kampagnen

Es kommt selten vor, dass eine Fraktion eine Kampagne total dominiert. Später wird es sicher so sein, dass „große“ Gilden einer Fraktion, die gewaltigen Einfluss auf den Ausgang einer Kampagne nehmen, sich gemeinsam dazu entscheiden, für drei Monate in einer Kampagne zu spielen. Dann kann es leicht sein, dass eine Kampagne „kippt“.

Die Kampagne kann man später noch wechseln. Das kostet allerdings 15.000 Allianz-Punkte. Zudem sind die Bonus-Punkte verloren, die man bereits gesammelt hat, und die am Ende einer Kampagne besondere Belohnungen bieten.

Belohnungen? Wer hat hier was von Belohnungen gesagt?

The Elder Scrolls Online PvP

Am Ende einer 90-tägigen Kampagne bekommt jeder Spieler einen relativ hohen Goldbetrag, je nachdem, wie sein Reich abgeschnitten hat und in welchem „Reward“-Tier er sich selbst befindet. Im Reward-Tier steigt man durch regelmäßige Teilnahme an der Kampagne auf. Zudem gibt es noch eine Higscore-Liste, bei der ebenfalls Belohnungen winken. Das dauert aber immer 90 Tage.

Skill-Punkte in Cyrodiil

Pro Rank, den man aufsteigt, wird ein Skill-Punkt gutgeschrieben. Außerdem grüßen in regelmäßigen Abständen grüne Items aus der Post, solange man aktiv an PvP teilnimmt. Bei Händlern lassen sich grüne oder blaue Mystery-Items erwerben.

In Cyrodiil sind 45 Seelensplitter versteckt, die es abzugreifen gilt. Ein Teil davon unterirdisch. Nicht vergessen: alle 3 Splitter gibt es einen Skill-Punkt.
Das heißt: Im PvP-Gebiet Cyrodiil gibt es 65 Skill-Punkte zu verdienen.

Okay, jetzt bin ich neugierig: Ränge?

Jau, wie man im PvE Stufen aufsteigt, steigt man im PvP Ränge auf. Insgesamt gibt es 50, für jeden Rang-Aufstieg kassiert man einen Skill-Punkt, den man beliebig verteilen kann.

Cyrodiil Rang

Alle zwei Ränge gibt es auch noch einen neuen Titel und einen Erfolg. Den Titel kann man sogar anzeigen lassen und er wird mit einem gelben Symbol neben dem Namen dargestellt. Schick, oder?

Was mach ich zuerst in Cyrodiil?

Die Quests abholen, die es im Basis-Camp gibt. Es ist immer eine Quest dabei, für die man 20 Spieler töten muss. Die gibt es täglich neu und sie sollte zu bewerkstelligen sein. In anderen Quests geht es darum, eine Burg zu erobern, oder eine Mine oder gar eine Elder Scroll – die wird man nicht jeden Tag schaffen.

Das wusste ich schon, erzähl mir etwas Neues!

Alles klar.

Kein Platz für Rambos, Einzelkämpfer und Helden

Grundsätzlich muss man sich von der Vorstellung verabschieden, man spielt in The Elder Scrolls Online seinen Char als Ein-Mann-Abriß-Unternehmen. Im Spiel ist man Bestandteil der Fraktion und einer größeren Armee. Zwar gibt es auch für Einzelkämpfer etwas zu tun, zum Beispiel hinter den feindlichen Linien Nachschub abfangen, doch ist man in dieser Position äußerst verwundbar, braucht viel Geduld und wird nur selten erfolgreich sein. Unter 4 Mann (einer normalen Gruppengröße) sollte man sich nicht bewegen.

PvP Raid Cyrodiil

Mit 4 Mann (oder Frauen oder Katzen oder Echsen) kann man beginnen, Nachzüglern aufzulauern oder Flankenangriffe zu starten. Schließen sich mehrere Gruppen zusammen, also 8, 12 oder 16 Spieler, können die bereits locker einzelne Ressourcen angreifen und so die Gegner auf sich aufmerksam machen. Mit einer vollen Raidgruppe von 24 Spielern lassen sich sogar koordinierte Angriffe auf wesentlich größere Spielermengen durchführen: Weil bei denen ein Viertel pennt, die Hälfte rennt und der Rest stirbt. Und mit 2 vollen Raidgruppen, insgesamt 48 Spielern, sollte es möglich sein, eine Festung bombensicher zu verteidigen oder einzunehmen.

Der Schlüssel zum Erfolg sind Teamarbeit, Kommunikation und das richtige Bedienen der Belagerungswaffen.

Wer „ernsthaft“ PvP betreiben möchte, der wird in The Elder Scrolls Online nicht drum rum kommen, sich einer PvP-Gilde anzuschließen.

Das kann auch sehr lohnend sein: Das koordinierte Vorgehen im Team ist für viele Spieler ein Höhepunkt in jeder Art von MMORPG. Der Kick, den man bekommt, wenn man mit einer vermeintlichen Unterzahl einen Zerg angreift und niedermetzelt ist ein großartiger Triumph. Mit Zerg meint man übrigens eine große Menge unkoordinierter Spieler.
Aber für solche Triumphe sind einige Schlüssel-Fähigkeiten notwendig:

Die Map-Awareness: Wo bin ich und wenn ja, wie viele?

Es ist wichtig, die Karte zu verstehen, und die eigene Rolle zu begreifen. Wenn man nur mit 4 Leuten unterwegs ist, dann ist ein Frontalangriff auf eine befestigte Stellung keine brillante Idee. Andererseits wäre es auch unsinnig mit 200 Mann im Schlepptau irgendwo auf der Lauer zu liegen, bis sich mal wer aus einer Festung raustraut.

Wichtig ist es, Spielerströme vorauszusehen und auszunutzen. Wenn die eigene Fraktion eine Festung des Gegners angreift, werden Spieler der anderen Fraktion auf dem schnellsten Weg versuchen, diese Festung zu erreichen und zu verteidigen (und Verteidiger in einer Burg sind unheimlich lästig).

Cyrodiil Mappe

Sie porten also in benachbarte Festungen und reiten einen bestimmten Weg lang. Das tun sie häufig als langgezogener Tross – es „tröpfelt“. Diese Spieler können gezielt angegriffen und abgefarmt werden. Dafür eignen sich kleinere Gruppen von 4 bis 12 Spielern ideal. Wenn es mehr sind, kann auch eine Brücke oder eine Tor-Region besetzt werden. Auf so manchen Spieler wartet dann eine unliebsame Überraschung.

Mit einem Druck auf „M“ werden größere und kleinere Scharmützel angezeigt. Hier kann es für kleinere Gruppen lohnend sein in Gefechte der beiden gegnerischen Fraktionen einzugreifen. Späher, die im Stealth vorgehen und auskundschaften, wo die Schwachstelle einer Armee liegt, sind eine gute Idee. Es kann Spaß machen und lohnen, in einen Kampf der beiden anderen Fraktionen einzugreifen, indem man die belagernde Armee aus dem Rücken heraus angreift und aufreibt.

Aber Warnung: Wer das als einzelner Spieler versucht, hat die Überlebenschance eines Schneeballs in der Hölle. Und wenn die beiden gegnerischen Fraktionen um die Elder Scrolls kämpfen, sind vielleicht ihre Festungen um Cyrodiil unbewacht …

Die Kommunikation

Generell reden im /zone-Chat immer zu viele. Die Ansagen sollten Leute machen, die auch ein paar Leute haben, die auf sie hören. Also Gilden- oder Raidgruppenleiter: Wenn fünf Leute im Chat acht verschiedene Ziele ansagen, sich dabei widersprechen und Sprachbarrieren überschreiten, bringt das keinem was.

The Elder Scrolls Online

Wenn Ihr eine feste Raidgruppe habt (entweder in der Gilde oder random), wird das meiste sowieso über TS stattfinden. Wichtig ist in einer Umgebung wie Cyrodiil nicht etwa, dass alle das „Richtige“ machen, sondern dass alle dasselbe machen. Wenn 40 Spieler zum strategisch richtigen Angriff starten, 60 aber den strategisch falschen Rückzug antreten, hilft das keinem.

Es ist besser, wenn alle das Falsche machen, als wenn die Hälfte das Richtige macht.

The Elder Sieges Online

Jeder Spieler sollte eine Auswahl an Belagerungswaffen dabei haben.

Es gibt da einige einfache Regeln: Trebuchets feuern langsam, haben einen riesigen Bogen und können weit hinten stehen. Ballisten haben einen niedrigen Bogen und feuern schnell. Katapulte sind irgendwo in der Mitte.

Will man nun eine Festung angreifen, bring eine Balliste, die von relativ weit hinten schießt, weil vorne überall Trebuchets stehen, überhaupt nichts. Wer nur eine Belagerungswaffe dabei hat und sie aufstellt, obwohl er gar nicht damit anfangen kann, schadet der Sache nur. Denn der Platz für Belagerungswaffen ist kostbar und rar.

Belagerungswaffen TESO

Generell ist die Stein-Munition gegen Festungsmauern gut und die Brandmunition gegen die Belagerungswaffen des Gegners. In einer starken Belagerung oder Verteidigung schießen verschiedene Batterien auf denselben Ort und zur selben Zeit, damit dort kein Gras mehr wächst. Schießt jeder Spieler auf irgendein Ziel, können die Gegner den Schaden gegenheilen oder reparieren und es zieht sich ewig hin.

Als letzte Linie der Verteidigung wirkt das Öl übrigens Wunder, das von Kübeln nach unten geschüttet werden kann. Wenn der Gegner auf Max-Range hinter Barrikaden seine Trebuchets aufbaut, bringt es allerdings überhaupt nichts.

Also: Beschäftigt Euch mit den Belagerungswaffen, habt eine Auswahl davon in eurem Rucksack und baut Sie nur auf, wenn Sie irgendetwas bringen. Steinkatapulte richten bei einer Verteidigung zum Beispiel wenig aus und mit Ballisten lässt sich nur sehr schwer nach oben feuern. Achtet darauf, dass Ihr auf Ziele Druck ausübt, die bereits durch andere Geschütze in Bedrängnis sind. Sonst liefert Ihr euch ein stundenlanges Patt.

Wenn kein Platz mehr für weitere Geschütze ist: Nicht schmollen, sondern die eigenen Geschütze supporten. Das geht mit Heilzaubern am besten, aber auch Reparatur-Kits sind eine tolle Sache. Diese Leute, die auf den Zinnen rumkaspern und verzweifelt versuchen, irgendwen mit einem nicht geskillten Bogen zu erwischen oder so: Schwierig.

TESO Burg

Wer natürlich den Drachenritter spielt und das „Grabben“ mit den Feuerketten beherrscht, kann hier seinen Spaß haben. Ansonsten kann es sinnvoller sein, einen Ausfall zu wagen oder einzelne ungeschützte Geschütze von der Seite oder von hinten anzugreifen.

Der Tod steht ihm gut

Der Tod in Cyrodiil tut richtig weh, weil es in den entscheidenden Situationen nicht möglich ist, direkt an den Ort der Schlacht zurückzukehren. Deshalb: Lieber zu vorsichtig spielen als zu riskant. Mit 40% HP noch mal den Kopf herausstrecken, bringt nix. Das gleiche gilt für die Verfolgungs- und Fluchtjagden der Gegner.

The Elder Scrolls Online
Alleine gegen eine Gruppe? So ein Szenario wird eher selten zum Erfolg führen.

Das Problem wird man vor allem in einem unkoordinierten Zerg haben: Da können 200 Leute auf der eigenen Seite stehen, wenn sie von 50 angegriffen werden, setzt trotzdem ein Flucht-Reflex ein. Wenn man das Gefühl hat, hier tut sich nichts, wir kommen nicht voran oder der sechste Sinn meldet sich und fürchtet einen Angriff: Lieber gleich zurückziehen. Man will nicht am Ende einer panischen fliehenden Kette von Typen sein. Den Letzten beißen die Hunde.

Wenn man, und so wird es ja vielen gehen, unbedingt darauf besteht, unkoordiniert unterwegs zu sein und irgendwie zu versuchen, ein paar Kills zu leechen und sein eigenes Ding zu drehen: Bitte so feige wie möglich spielen.

Die höchsten Ziele

Es gibt zwei große Ziele, die das „Reich“ anstrebt. Das ist zum einen die Eroberung der gegnerischen Elder Scrolls. Dafür müssen Kern-Festungen des Gegners erobert und dann die Tempel eingenommen werden.

Das andere Ziel ist die gleichzeitige Eroberung der „Außen“-Festungen beider Gegner, die um die Königsstadt liegen. Wenn das einem Reich gelingt, stellt es den Kaiser. Der Kaiser wird dann der Spieler mit den meisten Allianz-Punkten. Das mit dem Kaiser sollte für die meisten von uns in derart weiter Ferne liegen, dass wir darauf hier erstmal nicht gesondert eingehen.

Kaiser Rüstung TESO

Das Wichtigste noch mal zusammengefast

Das Wichtigste sollte es einfach sein Spaß zu haben. Wenn man das PvP erfolgreich betreiben will, führt kaum ein Weg an einer Gilde oder einer Raidgruppe mit Teamspeak, Mumble oder Skype vorbei.

Das mit den Belagerungswaffen sollte jeder üben, bis er die Grundlagen beherrscht. Das sind mal zwei Stunden Arbeit, sich damit auseinander zu setzen, ein Gefühl für die einzelnen Flugkurven der Geschütze zu bekommen und dann hält das ein Leben lang. Noch wertvoller sind die Supporter der Belagerungswaffen (mit der Schutzkuppel und Repair-Kits), das ist aber ein undankbarer Job.

Geheim-Tipp: Es ist fast Pflicht, folgende Filme gesehen zu haben, um einzelne Sätze daraus bei Bedarf auswendig zu brüllen: Braveheart und 300.

PvP Schlacht TESO

Kaum eine Schlacht vergeht, ohne dass einer im Brustton der Überzeugung William Wallace oder König Leonidas zitiert. Hier gilt es, sich wenigstens über die grundlegenden Ausrufe (auch in verschiedenen Sprachen) zu informieren und auf dem Laufenden zu bleiben.

Wer auf „Für Sparta!“ übrigens mit „Für Frau Merkel“ antwortet, hat sich einen Bonus-Punkt verdient.

Tipp 2: Dem Vernehmen nach sollen Vampire ganz hervorragend brennen. So eine Feuer-Ballista sollte man einfach immer dabei haben!

Im Moment ist das PvP und in welche Richtungen es sich entwickeln wird wirklich hochspanend.

Welche Erfahrungen habt Ihr bisher im PvP gesammelt? Macht euch das Spaß? Fühlt Ihr euch verloren? Habt Ihr irgendwelche Tipps für uns? Lasst es uns wissen!

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Dragon’s Prophet – Auf zur Eiersuche in Auratia

Habt ihr euch schon gefragt, was es mit den roten Ausrufezeichen auf euren Mini-Karten im Online-Rollenspiel Dragon’s Prophet auf sich hat? Passend zum Osterfest, machen sich auch die Bewohner von Auratia daran, sich auf den Ostaratag im Auge des Himmels vorzubereiten. Die Festboten in der Welt werden euch zu der speziellen Osterinsel transportieren – ihr findet sie in allen Städten und an Luftschiffdocks.

Als Besuchsgeschenk erhaltet ihr direkt ein paar der begehrten Dracheneimünzen, welche ihr später in tolle Belohnungen umtauschen könnt. Nach eurer Ankunft auf der Osterinsel solltet ihr mit Alex’ Priesterin Rachael sprechen, um die Aufgaben für das Oster-Event zu erhalten.

DragonsProphet_sonnenblume

Eierdieb

Als erstes gilt es die diebischen Ratten zu verjagen in einem öffentlichen Event.

Dracheneiersuche

Glaubtet ihr wirklich, ihr begebt euch auf die Suche nach einfachen Hühnereiern? Nee! Eure Aufgabe ist es nach Schicksalsblick.Dr acheneiern Ausschau zu halten – doch habt Geduld, das ist nicht so einfach. Schaut in die Büsche, in Spalten zwischen den Steinen und natürlich auch nach offensichtlichen Orten, wie direkt neben Fackeln.

Operation Eier-Rückeroberung (Im Norden der Insel von Seelenkünstlerin Tia)

Die fiesen Ratten haben sich die Eier geschnappt, welche die Bewohner von Auratia benötigen, um dem Drachengott zu gedenken. Wenn ihr es schafft die Ostereier zurückzuholen, weden ihr wieder mit Dracheneimünzen belohnt.

Farbkollektion (Im Norden der Insel von Seelenkünstlerin Tia)

Damit die Eier der Seelenkünstler mit so wunderschönen Mustern geschmückt werden können, werden spezielle Farbpigmente benötigt. Einige Ingredienzien kann man kaufen, doch

  • die Creme-Sonnenblumen für das sonnige gelb müssen im Auge des Himmels gesammelt werden.
  • Zudem wird oranges Heu von den Ratten benötigt.
  • Die Fossilien findet ihr im Norden der Insel.
dragons_prophet_hase

Diese Quests könnt ihr beliebig oft wiederholen, bis ihr genug Münzen zusammen habt, um sie gegen tollen Waffen, Möbel usw. einlösen zu können. Mit etwas Glück oder wenn ihr alle Aktivitäten beendet habt, könnt ihr sogar dieses putzige Haustier oder einen besonderen Drachen abstauben.

Wir sehen uns im Auge des Himmels!

Quelle(n):
  1. Ostern in Auratia

Das erste Mal ist noch besonders…

Ersteindrücke sind etwas unglaublich Wichtiges. Das gilt nicht nur für das erste Date, den ersten Schultag oder den ersten Pfannekuchen bei Oma, sondern auch für den ersten Login in ein MMO.

Jedes weitere Spiel wird unweigerlich an unseren Erfahrungen und Erwartungen gemessen, die wir damals gesammelt haben, ganz egal ob das in Aion, Silkroad, WoW oder TESO war.

Die Erwartungshaltung: Final Fantasy 9 mit anderen Leuten!

Ich weiß gar nicht mehr so genau, was ich eigentlich erwartet habe. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, dass “Final Fantasy IX” mich zuvor viele Nächte in stiller Heimlichkeit an die Playstation gefesselt hatte und mir dann dachte: “Ein Online-Rollenspiel wird ja wohl so ähnlich sein wie ein Offline-Rollenspiel, nur mit mehreren Leuten.”

Pustekuchen. Kein fester Handlungsstrang, kein vorgefertigter Weg, sondern eine riesige Welt, in die man einfach losstapfen konnte. Ich kann nur noch erahnen, wie oft mich die Wölfe von Duskwood gefressen haben, wenn ich mal wieder versuchte, den Fluss auf Level 6 zu überqueren, um mich endlich den “großen Herausforderungen” zu stellen.

Damals hielt ich es auch für eine ziemlich clevere Idee, mich im Redridge-Gebirge von einem Ork töten zu lassen, um dann als Geist über den ganzen Kontinent zu wandern, um so in das Zwergengebiet zu kommen. Ha, nehmt das, Blackrockwölfe! Mich fresst ihr nicht!

Dass mein Plan ein Loch hatte, erkannte ich dann, als, nach mehreren Stunden des geisterhaften Umherirrens, im Allgemeinchannel von Ironforge gerade nach meiner Ankunft gefragt wurde: “Wo ist denn hier der Eingang zur Tiefenbahn nach Stormwind?”

Na gut, das war vielleicht nicht der effizienteste Weg, aber immerhin war die Karte nun etwas aufgedeckt!

Das Unbekannte ist das Spannende

Doch was genau machte das erste Spiel so viel besser, das Erlebnis so intensiver als fast alles, was danach kommt? Es ist nicht das, was wir über ein Spiel wissen, sondern das, was wir eben nicht wissen.

Damals habe ich nicht jeden Tag auf irgendwelchen Gamingseiten “rumgehangen” und mir erst mal die neusten Patchnotes durchgelesen, sondern man kam nach der Schule nach Hause, hat eingeloggt und einfach ein bisschen mit den “Gildies” geredet, die das sehr ähnlich gehandhabt haben.

Magierin Cortyn
Die Magierin Cortyn. Der Inbegriff für eine nachhaltige Skillung.

Um mich mal eben als offiziellen Noob zu outen: Meine Magierin in World of Warcraft hat bis Level 43 nicht einen einzigen Talentpunkt verteilt gehabt und das nicht, weil ich nicht wusste, dass es möglich war, sondern wegen folgendem Gedanken: “Wenn ich mit jedem Level-Up und jedem Talentpunkt stärker werde, dann verteile ich doch lieber alle Talentpunkte ganz spät, um einen größeren Effekt zu haben!” Als ich dann endlich dem ersten dicken Oger in der Stromgarde-Festung des Arathi-Hochlands einen Pyroschlag in das Gesicht donnern konnte – Ha! Das war Spaß! Plötzlich fielen Gegner richtig schnell um!

Doch damit endeten die Peinlichkeiten noch nicht. “Polymorph” oder gemeinhin auch als “Sheepen” bekannt, habe ich bis Level 60 gar nicht benutzt, außer um mal ein Eichhörnchen des Elwynnwaldes in ein Schaf zu verwandeln. Warum denn auch?

Für mich hat es nie einen großen Sinn ergeben, Feinde in ein Schaf zu verwandeln. Das war ziemlich unheldenhaft. Ich muss den Spielern von der “ewigen Wacht” damals wirklich danken, dass sie so viel Geduld mit mir hatten und mir den Sinn und Unsinn von Polymorph und Gegenzauber in unzähligen Besuchen der Scholomance erklärt haben (Na, wer erinnert sich noch daran, dass man im Nekromantenraum die Zauberer kontern musste und dann um die Ecke gezogen hat?).

Das erste Epic!

Das ist wohl eine Erinnerung, an welche sich die meisten von uns noch lebhaft erinnern dürften. Bei mir ist das ähnlich, aber doch ein bisschen anders.

Magier in WoW

Ich weiß noch sehr genau, dass ich in Felwood (heute “Teufelswald”) fröhlich und friedlich die örtliche Satyr-Population dezimierte, um an größere Vorräte von Teufelsstoff heranzukommen – damals brauchte man das noch, um den teuren “Mondstoff” herzustellen.

Wieder einen der roten Höllenrufer in den Nether geschickt. Ping. Lila Item im Textlog. “Band der Eiseskälte”. Das war ein Ring, der dafür sorgte, dass man bei einem erhaltenen Treffer eine Frostnova abgab und den Feind festfrieren konnte. Jetzt muss man dazu sagen, dass ich eine Feuermagierin war und Frostzauber auch aus rollenspieltechnischen Gründen für ziemlich feige hielt. Und ich war auch eine Verzauberin, bzw. Entzauberin. Ihr wisst vermutlich, wie die Szene ausgeht.

10 Sekunden später war ich um 3 “kleine glänzende Splitter” reicher und mein erstes Epic im Nirvana verschwunden. Ich dachte nicht für einen Augenblick daran, dass man es verkaufen könnte…

Asche zu Asche, Feuer zu Frost

Aber auch auf Level 60 ist mit der grenzenlosen Unwissenheit noch nicht Schluss. Immerhin warteten noch die ersten Raidinstanzen darauf, von mir und meiner Feuermagierin erobert zu werden! Es ist eigentlich ein Wunder, dass man es damals für eine kluge Idee hielt, mich zum “Anführer” der Magier zu ernennen – das gab es in unserem Raid aber für jede Klasse, denn wir hatten einen Pool von 80 Spielern.

Nun stellte sich mir aber recht bald die Frage, was Blizzard sich denn dabei gedacht hatte, die ersten beiden Raidinstanzen mit Feuermonstern anzufüllen, wo ich doch rollenspielfanatische Feuermagierin war. Umskillen? Niemals! Eher wird meine Magierin vom Frostblitz getroffen! Die ersten zehn Raidbosse bestanden für mich also daraus, dass ich aus meinem großen Repertoire an Frostzaubern wählte, um mit meiner Feuerskillung den Feinden so richtig einzufrosten.

Frostblitz, Frostblitz, Frostblitz. Ich fühlte mich schmutzig.

Trotzdem ist dieses Gefühl der Euphorie unbeschreiblich, wenn 40 Leute im TS zufrieden aufschreien, weil Ragnaros nach 5 Monaten harter Arbeit zum ersten Mal getötet wird. So abgrundtief nerdig das nun klingt – es gehörte zu den schönsten Momenten meines Lebens.

World of Warcraft: Ragnaros

Mit 39 Leuten zusammen, mit denen man seit so langer Zeit mehrfach die Woche sich Stück für Stück vorkämpft, um dann endlich im 253. Versuch einen der schwersten Gegner des Spiels zu besiegen … fantastisch!

Kein Vergleich zu dem heutigen “Raid-Finder”, in dem man nach 2 gescheiterten Versuchen aufgibt, die Gruppe aus 40 namenlosen (und teilweise auch seelenlosen) verlässt und sich nie wieder sieht.

Große Klappen gab es schon damals

Auch unvergessen sind die ersten Abende an der Drachenlady Onyxia. Zu diesem Zeitpunkt haben wir gerade Verstärkung für unseren Raid gesucht und einen neuen Magier dabei gehabt. Während wir in unseren separaten Magierchannel über den Neuling und seine Leistung reden, hören wir ihn auf einmal im TS schreien “Yeah! 6.000er Pyroschlag-Crit!” und da muss irgendwas in einer meiner Magierkolleginnen gebrochen sein. Sie war sonst immer nur ein “stilles Mäuschen”, das nie im TeamSpeak gesprochen hat, aber jetzt flüsterte sie ganz leise “Aber Onyxia ist doch Feuerimmun…”.

Diese Stille. Sie hielt nur für drei Sekunden, aber man konnte förmlich das Klicken in den Köpfen von allen 40 hören, bevor das Gelächter losbrach. Den entsprechenden Magier haben wir übrigens danach nie wieder gesehen.

Es gibt noch viele, viele Anekdoten, die ich aus dieser Zeit erzählen könnte, allerdings weiß ich nicht, ob sie auch interessant genug sind, um sie zu lesen. Es sind die Erfahrungen, die man alle nur beim “ersten Mal” und beim ersten Spiel in einer Onlinewelt sammelt.

Bei jedem neuen Spiel, weiß ich schon, was mich erwartet, denn ich informiere mich so umfassend darüber, dass ich Neuheiten nicht mehr als solche wahrnehme, sondern stattdessen vorher schon verdamme oder als gut abnicke. Es ist lange her, dass ich beim Schreiben eines Textes wirklich Tränen in den Augen hatte, aber diese Zeit war herrlich, sie hat mich auch persönlich zu einem großen Maße geprägt.

Ich kann nur hoffen, dass mir zukünftige Spiele ähnliche Erinnerungen bescheren, auf die ich in 10 Jahren zurückblicken kann, wie heute auf die ersten Monate in WoW.

Erzählt doch mal, mit welchem MMO verbindet ihr die schönsten Erinnerungen?

The Elder Scrolls Online: Höhlenbosse stehen bald unter Artenschutz

Die Entwickler des Fantasy-MMORPGs The Elder Scrolls Online, Zenimax, reagieren auf Beschwerden der Spielerschaft und gehen zentrale Probleme im Spiel-Design an, so will man das massive Campen von Höhlenbossen unterbinden.

Dies beschädigt die Ingame-Wirtschaft und beeinträchtigt den Spielspaß massiv. Dafür geht man ungewöhnliche Wege und führt interne Timer ein.

Bosse in Public Dungeons stellen Entwickler vor Probleme

In The Elder Scrolls Online gibt es zwar auch Dungeons – wie in anderen Spielen -, in die man zusammen mit einer Gruppe gerät und in der man jedes einzelne Monster nur einmal töten muss, damit es tot bleibt.

Allerdings gibt es in der frischen Genre-Perle auch sogenannte „öffentliche Verliese“ oder Höhlen. Die sind Bestandteil einer geteilten Welt. Am Ende einer dieser Höhlen wartet ein etwas stärkerer Gegner auf den Spieler. Wer ihn besiegt, schließt die Höhle für seinen Helden ab. Das wird auf der Karte markiert. Zudem wird ein Erfolg verbucht. Weil das allein noch nichts Besonderes wäre, hat man vielen dieser Höhlenbosse bessere Ausrüstung mit in die Taschen gegeben. Bei ihrem Ableben streichen Spieler fette Beute ein.

Blaue Items überfluten den Markt

Das hat dazu geführt, dass sich um diese Bosse zahlreiche Spieler versammeln, die sie im 30-Sekunden-Takt töten, in der Hoffnung Craft-Materialien, Gold oder besonders starke Gegenstände einzustreichen. Immerhin hat fast jeder Höhlenbosse ein einzigartiges „blaues“ Item, ein Rare, in seiner Loot-Table.

TESO Waldelf und Skelette
Das Dauer-Campen ist nicht gerade heldenhaft und kann bei zu geringer Nahrungszufuhr böse enden.

Da der Boss nur eine bestimmte Summe Lebenspunkte hat, die nicht mit der Anzahl der Spieler ansteigt, ist es zu einem Geduldsspiel geworden, genügend Schaden auf den Mob zu bekommen, damit der Kill auch zählt. Sonderlich heldenhaft oder immersiv ist ein Szenario, in dem 10 Helden einen armen Boss campen nicht. Ärgerlich –  wo doch The Elder Scrolls Online sonst so viel Wert auf stimmige Atmosphäre legt.

Zudem droht das Dauer-Campen die Wirtschaft von TESO nachhaltig zu beeinträchtigen, weil Spieler sonst bald nichts anderes machen könnten, als sich durch diese simple Methode Zugang zu blauen Items zu verschaffen, die sie für das Handwerk zerlegen, um begehrte Upgrade-Utensilien zu erhalten.

Interne Timer sollen Abhilfe schaffen

Zenimax kündigt nun eine etwas technische Lösung für das Problem an. So will man Spieler mit einem internen Timer kennzeichnen, der beim Töten eines Höhlenbosses startet und den Spieler, solange er tickt, daran hindert, erneut Loot von einem Höhlenboss zu erhalten.

Im gleichen Atemzug will man sich auch dem Problem der Schatztruhen in geschlossenen Instanzen widmen. Die sollen nun von allen Spielern gelootet werden können und nicht nur von demjenigen, der sie öffnet.

Wann diese Änderungen auf die Live-Server kommen, ist im Moment noch nicht bekannt. Zurzeit schlagen sich viele Spieler mit verbuggten Quests herum, die in den Gebieten den Fortschritt blockieren, die für Level 30 und höher ausgelegt sind.

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[intense_testimony_text]Mein-mmo meint:
Eine elegante Lösung ist das nun nicht gerade, immerhin geht man über „interne Timer“ einen recht technischen Weg. Sicher hätte man eine organische Lösung bevorzugt, die mehr „innerhalb“ der Spielwelt stattfindet. Aber es war Not im Mann und eine Lösung musste rasch gefunden werden. Hoffentlich wird sie auch bald implementiert.[/intense_testimony_text]

[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]
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SWTOR – Die 2. PVP-Saison wird schneller, besser, härter

Habt ihr schon die neuen Flashpoints und die Huttenball-Grube ausprobiert, die euch Patch 2.7 für Star Wars: The Old Republic bescherte? Vor allem letzteres verspricht spannend zu werden… Denn den Ball zum Ziel zu bringen, während ihr den verzweifelten Angriffen eurer Gegner und dem fiesen Säureregen ausweicht, ist auch für Nicht-Movement-Günther eine Herausforderung!

swtor_hutte

Nun soll bald mit der Veröffentlichung von Patch 2.7.1 die PvP Saison 2 in SWTOR beginnen – und sich einiges ändern. Während diese letzte Sasion ganze 21 Wochen andauerte, soll sich der Zeitraum nun auf drei Monate verkürzen, um die Spieler bei Laune zu halten und schneller den Gewinner zu küren. Das Ende der zweiten Season geht dann wieder mit einem größeren Update einher.

Doch wo Licht ist, gibt es bekanntlich auch Schatten. Für eine geringere Dauer bzw. weniger erforderlichem Durchhaltevermögen, gibt es auch weniger Belohnungen und nicht regelmäßig eine neue Ausrüstungsstufe. Künftig wird es drei Belohnungstufen geben – was genau steht noch nicht fest. Aber im offiziellen Forum des MMO könnt ihr eure Wunschliste niederschreiben. Neu ist auch, dass die besten 96 Spieler der Welt eine einzigartige Belohnung bekommen werde. Was das wohl sein wird?

Mit Saison 2 erwarten euch tägliche und wöchentliche Missionen, bei denen ihr euren Heldenmut und euer können unter Beweis stellen könnt. Ihr findet sie am PvP-Missionsterminal oder den neuen Terminals im Startbereich der Arenen.

Sobald wir genauer wissen, wann es losgeht mit dem PvP-Spektakel in SW:TOR, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden! Und nun die große Frage:

Werdet ihr dabei sein?!

WildStar: Kreative Ideen bei Marketing und Item-Mechanik

Den 3. Juni haben sich viele MMORPG-Enthusiasten rot im Kalender angestrichen, denn dann erscheint das neue designierte Spiel für Hardcore-Raider, WildStar.

Langsam kommt das Game in die heiße Phase und es werden immer mehr Details darüber bekannt, wie genau WildStar MMO-Veteranen begeistern möchte, die in der World of Warcraft mal zuhause waren, sich dort aber nicht mehr wiederfinden: Das Team von Carbine setzt auf cleveres und amüsantes Viral-Marketing, knallharte Fakten und überraschende Design-Ideen.

Virales Marketing mit knuffigen Comicfiguren und unter Einsatz des eigenen Lebens

Die Videos von WildStar zeichnen sich durch einen schrägen Humor aus. In Comic-Grafik schwadronieren da finstere Machthaber vor sich hin oder eine etwas verpeilte Guerilla-Kämpferin mit Aufmerksamkeitsdefizit erklärt die Rolle der Verbannten. Im Hintergrund lauern die gemeingefährlich süßen Chuas auf ihre Gelegenheit, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Chef-Entwickler Stephen Frost ist bereit für WildStar zum Äußersten zu gehen. Bei einem Video-Event knallte er sich kürzlich zwei super-scharfe Chillis rein, während er WildStar vorstellte – mit wesentlich mehr Flüchen als gewöhnlich.

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Raffinierte Mechanik für Sets und Verbesserungen

[pull_quote_right]WildStar: World of Warcraft 2.0[/pull_quote_right]Es wäre unfair, WildStar und Carbine nur als Gag-Lieferanten oder irgendwelche Punks abzutun, die Aufmerksamkeit erregen wollen. Hinter dem Spiel stecken verdammt gute Ideen.

Einige davon wurden neulich erst auf einer Spielemesse in Boston vorgestellt. WildStar hat sich ganz genau angeschaut, welche Probleme der Hauptkonkurrent World of Warcraft regelmäßig mit den Raids hat und plant, diese auf kreative Art zu umgehen.

Die Set-Eigenschaften liegen auf den Runen

Raid-Outfit Meuchler
Raid-Set vom Meuchler (Go go Power Rangers?).

So gibt es in WoW Klassen-Sets, die bestimmte Boni verleihen. Ständig ist der Spieler vor die Wahl gestellt, ein eigentlich schwächeres Set-Item anzubehalten, nur um den Set-Bonus nicht zu verlieren. Dabei würde er das Item liebend gern gegen ein besseres Non-Set-Item tauschen. Und was ist wenn einem der Bonus eines Sets so toll gefällt, es aber hoffnungslos veraltet ist?

Bei WildStar werden die Sets nicht direkt auf den Gegenständen liegen, sondern in Form von Runen in die Rüstungen integriert sein. Ob ein Item einen Runen-Slot hat oder nicht, hängt teilweise vom Zufall ab. Dadurch ist die Auswahl beim Gear größer – es gibt nicht länger nur „EIN“ Item bei einem bestimmten Raid-Fortschritt. Sogar von Handwerkern hergestellte Items können als Teil eines „Sets“ fungieren.

Item-Fortschritt durch Erfolge

Eine andere Geschichte, die bei WoW erst spät dazu kam, waren die sogenannten Achievements. In Raids ging es häufig darum, einen Boss auf eine ganz bestimmte, eigentlich unsinnige Art zu besiegen. Nur so bekam man einen bestimmten Erfolg, der sonst wenig brachte: Das hatte zur Folge, dass es einen Keil zwischen Spieler trieb, ob man mit dem Raid nun ein Achievement angehen oder einfach den Boss auf Nummer Sicher machen sollten. Einige Spieler entwickelten sich zu regelrechten Erfolg-Hassern, weil sie im Streben nach den Erfolgen keinen Progress für ihren Char sahen.

Bei WildStar werden die besten Items im Spiel durch sogenannte „Imbuements“ weiter aufgerüstet. Das heißt, es kann Waffen geben, die noch einmal stärker werden, wenn der Spieler dafür einen besonderen Erfolg erzielt, also etwa einen Boss auf eine bestimmte Art besiegt.

Hier kann es sich also für eine Raidgruppe massiv lohnen durch Reifen zu springen und einen Gegner auf ungewöhnliche Art zu besiegen. Oder werden die Erfolge individueller Natur sein?

Schon das Special gelesen? Raid-Bosse: Nur echt mit 252 Zähnen! 

Mein-mmo meint:  Die Sets als Runen? Clevere und logische Idee, aber nicht gerade wahnsinnig sexy.

Mit der Einführung der „Imbuement“-Waffen hat sich das Team von Carbine hingegen die Möglichkeit geschaffen, kreativ zu bleiben und im Fortgang aufregende Erfolge und Events zu gestalten.
Das sind aus Sicht eines Raiders hochspannende Innovationen, die WildStar hier in das MMORPG-Genre einführt. Bleibt zu hoffen, dass das fertige Spiel all diesen innovativen Konzepten Rechnung trägt.

Wer sich WildStar selbst einmal anschauen möchte: Über Ostern startet das nächste Beta-Wochenende. Vorbesteller haben garantierten Zugang.

http://youtu.be/te1O4bgzlTA

Guild Wars 2: Das April-Update kommt endlich

Habt ihr euch schon seelisch und moralisch auf den heutigen Patchtag im MMO Guild Wars 2 vorbereitet? Ja, ihr habt richtig gelesen, endlich ist es so weit. Ihr wisst nicht genau, was euch erwartet nach dem Update? Dann werft unbedingt nochmal einen Blick in unser Special zum April-Featurepack.

Ein Highlight dieses riesen Patches ist das Garderobensystem, dank dem ihr nun alle Looks mit wenigen Klicks vergleichen und ausprobieren könnt. Um direkt mit dem Umstyling loslegen zu können, erhaltet ihr fünf Transmutationsladungen gratis, wenn ihr euch bis zum 17. April 2014 um 8:59  Uhr MESZ eingeloggt habt. Ihr könnt euch dieses Dankeschön für eure Treue bei den Aktionen im Shop abholen.

GW2 Frisuren Teil 3

Tipp: Denkt dran, euch nach dem Update mit allen Charakteren einmal einzuloggen, damit sich die Garderobe aktualisiert und ihr auch auf die gesammelten Skins eurer Twinks zugreifen könnt. So werden auch die Farben abgeglichen, die künftig ebenfalls serverübergreifend sind.

Was mir persönlich an diesem Update besonders gefällt, ist die Tatsache, endlich nicht mehr schauen zu müssen, auf welchem Server meine Freunde zocken, sondern das System weist mich (hoffentlich) der richtigen Karte zu, sodass ich problemlos mit ihnen spielen kann. Die Kombination aus dem Mega-Server und den accountweiten Features versprechen mich endlich von der Entscheidung zu erlösen, was ich gerade wo spielen möchte.

Was gefällt euch am besten?

Oder gehört ihr zu jenen, die nicht mehr einloggen? Na aber bitte – das Featurepack bietet definitiv genug Gründe, wieder mal reinzuschauen, oder?!

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The Elder Scrolls Online: Level-Cap wird angehoben

Für die meisten ist das Höchstlevel, die Veteranenstufe 10, noch in weiter Ferne, da kündigt Zenimax für The Elder Scrolls Online auch schon zwei weitere Veteranenstufen an. Sie sollen zusammen mit der neuen Abenteuerzone Kargstein kommen.

Noch veteranigere Veteranen

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist vor knapp zwei Wochen offiziell erschienen. Während die „natürliche“ Höchststufe bei genreüblichen 50 liegt, ist es den Spielern möglich, weitere Stufen auf der Helden-Karriereleiter zu erklimmen, die sogenannten Veteranenstufen. Bis VR (Veteranen-Rang) 10 geht es bisher. Spieler steigen diese Stufen hoch, indem sie die Quests der beiden anderen Fraktionen abschließen.

Gestern Abend, im Rahmen einer Fragestunde von Developer Zenimax, wurde die neue Abenteuerzone Kargstein genauer beleuchtet. Ein findiger Fan hatte auf einem vorab veröffentlichen Video bereits einen Helden entdeckt, der stärker war, als es das System bislang vorsieht.

Von Zenimax kam die Bestätigung: „Kargstein und die Prüfungen werden für die Veteranenränge 11 und 12 sein (…)“

The Elder Scrolls Online führt den Time-Run ein

Für ein MMORPG, das so viel Wert auf Immersion und Atmosphäre wie TESO legt, durchaus ungewöhnlich: In der Abenteuerzone Kargstein wird auf Zeit gekämpft. Die Gruppen konkurrieren nicht nur mit Monstern, sondern auch untereinander um die beste Zeit. Dabei wird für jede der drei Fraktionen eine eigene Instanz der Zone zur Verfügung stehen. Am Ende einer Woche bekommen die Spitzenreiter dann zusätzliche Belohnungen. Doch auch ohne Highscore-Liste soll, laut Zenimax, sich ein Run in der Zone lohnen. Viele neue Items warten auf die Spieler, ein neuer Rüstungsstil ist allerdings nicht dabei.

Fans vermuten bereits, dass es sicher Abkürzungen und Tricks geben wird, also eine Art „Idealspur“, um die Instanz mit möglichst wenig Feindkontakt zu bewältigen.

Lore aus Skyrim und der Elder Scrolls Reihe wird fortgeführt

Aber TESO wäre nicht TESO, wenn es nur um Veteranenränge und Time-Runs ginge. Auch die Hintergrundgeschichte, die Lore, nimmt man im ersten Content-Patch wichtig. So verspricht Zenimax, der Welt treu zu bleiben. Mit den Himmlischen, den mythischen Sternbildern, will man Aspekte der Spielewelt beleuchten und vertiefen, die Fans schon aus den früheren Singleplayer-Spielen kennen:

Die Himmlischen sind ein neues Konzept, das auf den bestehenden Hintergründen zu den Sternzeichen der bisherigen The Elder Scrolls-Spiele aufbaut. Ihr werdet hierzu in Kargstein einige neue Dinge entdecken können, die besonders Fans interessieren dürften.

Noch mehr Informationen zu den Prüfungen gibt es hier.

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Final Fantasy XIV zum zweiten Mal neugeboren, diesmal auf Playstation 4

Die NextGen-Version von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn ist ab sofort auf der Playstation 4 erhältlich. Bei einem bedeutenden Launch wie diesem, darf ein passender Trailer natürlich auch nicht fehlen. Den könnt ihr am Ende des Beitrags bestaunen.

Nach DC Universe Online, bildet FF XIV das nunmehr zweite Online-Rollenspiel auf der PS4. Wir haben schon einige Male über das erfolgreiche Comeback des ehemals zurückgezogenen Final Fantasy MMORPGs gesprochen, weshalb ich mich jetzt etwas kürzer halte.

Das Spiel verzeichnete in der Gaming Presse durchweg positive Wertungen. Das AAA-MMORPG begeistert vor allem Anhänger von klassischen Elementen, die diese gerne in einem neuen Gewand erleben möchten. Das heißt jetzt nicht, dass das Spiel überhaupt keine innovativen Ansätze verfolgt, die gibt es selbstversändtlich auch, aber im Kern wird man es eher als “klassisch” bezeichnen.

Optisch gesehen ist das Werk von Square Enix ein wahrer Augenschmaus – die Grafik kommt in einer lebhaften und atmosphärischen Spielwelt wirklich gut zur Geltung. Die größten Stärken des Final Fantasy Franchise liegen aber im überaus gelobten Handwerk und dem freien Klassensystem. Mehr Informationen zur PS4 Version und zum Spiel allgemein, inklusiver einer “Passt das MMO auch zu mir?” Checkliste, gibt es hier.

Nutzern der Playstation 3 wird übrigens die Möglichkeit geboten, kostenlos auf die Playstation 4 Version zu wechseln. Es wäre dabei von Vorteil, wenn man auch wirklich die neueste Konsole von Sony besitzt und fortan nur noch über diese spielen möchte, weil ein Zurück gibt es dann nicht mehr.

Was unterscheidet die PS3 eigentlich von der PS4 Version?

  • Die Grafik wurde natürlich aufpoliert – einem Erlebnis in Full-HD (1080p) steht nun nichts mehr im Wege.
  • Verbessterte Performance: Framerate Einbrüche sind nicht zu erwarten.
  • Remote Play über die PlayStation®Vita möglich – unterwegs sammeln oder handwerken? Kein Problem!
  • Share-Funktionen – mit Freunden Screenshots teilen oder  das eigene Spiel im Netz streamen.
  • Maus & Tastatur Eingabegeräte sind mit dieser Version kompatibel – für ein MMORPG sicherlich sehr nützlich.
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Elder Scrolls Online – Interview mit einem Vampir (TESO-Cast #18)

Dieses Video schließt direkt an den letzten TESO-Cast an, in dem es um Vampire ging. Da dort nicht alle Fragen beantwortet worden konnten, habe ich mir für heute einen waschechten Vampir geschnappt und ein Interview mit ihm geführt.

In dem Gespräch klären wir viele Dinge, wie beispielsweise die Frage, wie man in The Elder Scrolls Online überhaupt zum Vampir wird, was das für Auswirkungen auf die Spielweise hat und natürlich inwiefern sich das Aussehen des eigenen Charakters verändert.

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World of Tanks – Das Panzer MMOTPS wird drei Jahre alt

Erinnert ihr euch noch, wie ihr vor drei Jahren das erste Mal in World of Tanks eingeloggt habt und die tollen Panzer bewundert habt? Ja genau, es ist schon ganze drei Jahre her…. Wie, ihr habt noch gar nichts mitbekommen von der großen Geburtstagsfeier von WOT? Na dann aber schnell, denn morgen endet die große Sause schon wieder und es wäre ja schade, wenn ihr von den tollen Boni nichts gehabt hättet.

  • Loggt schnell ein und gewinnt ein Match – ihr erhaltet dafür beim ersten Mal 5-fache Erfahrungspunkte
  • Kauft Fahrzeuge, Garagenstellplätze, Ausrüstung, Besatzungs(um)schulungen und Verbrauchsgüter zum halben Preis (teilweise auch für Credits)
  • Auch Premium-Spielzeit ist zur Zeit günstiger
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Damit ihr genug Gold für all die tollen Angebote habt, schließt vier mal am Tag den Auftrag “Jahrestag von World of Tanks” ab. Nehmt dafür einen Panzer der Stufe IV oder höher und sammelt 10.000 Erfahrungspunkte in beliebig vielen Zufallsgefechten – und die zehntmeisten EP eures Teams! Als Belohnung gibt es jedes mal 30 Gold! Genauso viel erhaltet ihr, wenn ihr fünf Zufallsgefechte gewinnt und zuvor mindestens die fünftmeisten EP eures Teams erhalten habt.

Etwas leichter ist die Herausforderung, mindestens 7.000 Schadenspunkte in Zufallsgefechten zu verursachen – aber in einem Zug! Dafür gibt es immerhin drei große Ersatzteillkisten.

Nur einmal pro Spielerkonto könnt ihr den Auftrag “Alles Gute zum Jahrestag, World of Tanks!” absolvieren, in dem ihr alle Wochenendaufträge mindestens einmal abgeschlossen habt. Okay, das ist viel Arbeit – aber dafür bekommt ihr auch drei Tage Premium-Spielzeit.

Da bleibt nicht mehr viel zu sagen, als…

Happy Birthday, World of Tanks!

Ps: Für alle Statistiker unter euch noch ein Schmankerl:

  • Im letzten Jahr wurden 150.435.955 Gefechte ausgetragen
  • 3.288.352.647 Panzer zerstört
  • 42.942.110.895 Granaten abgefeuert
  • 2.973.817.585.621 Schadenspunkte verursacht
  • und 2.106.103 Gefechte gingen unentschieden aus.

Wahnsinn, oder?

WildStar PAX East: Videos zu Warplots und Raids

Natürlich sind auch die Entwickler von WildStar auf der diesjährigen PAX East vertreten, einer großen Spielemesse in Boston, USA. Größtenteils wurde über das Endgame vom abgedrehten SciFi-Fantasy-MMORPG berichtet. Das untermauern auch die Videos, die wir euch hier zeigen. Das erste veranschaulicht die sogenannten Warplots, witzig wie eh und je, und mit dem zweiten gewährt man uns ein paar Einblicke in die wandelbaren 20- sowie 40-Mann-Raids, aber Vorsicht, die sind nichts für Weicheier!

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Das Endgame, oder auch Elder Game, ist das Herzstück von WildStar. Wenn es etwas gibt, was uns die Jungs und Mädels von den Carbine Studios ständig predigen, dann gehört der anhaltende Spielspaß auf der Endstufe definitiv dazu. Dafür erwartet uns schon zum Release ein riesengroßes Paket an Inhalten auf Level 50 und in diesem Fall liefert die CBL (Carbine Studios Lieferdienst) auch zum gewünschten Zeitpunkt. Am 03.06.2014 ist es endlich so weit. 

WIldStar Warplot
Die Warplots versprechen anspruchsvolles und abwechslungsreiches PvP in einer ganz neuen Dimension.

Für diejenigen unter uns, die mit dem Begriff Warplots mal so gar nichts anfangen können, gebe ich mal eine klitzekleine und knackige Erklärung: Hierbei handelt es sich um Festungen, die in spektakulären 40 vs. 40 PvP Kämpfen zum Einsatz kommen, ergo in Schlachten für bis zu 80 Spieler!

Wir wissen jetzt also, dass sich bei den Warplots koordinierte PvP-Gruppen die Köpfe einschlagen. Aber auch Freunde von Sandbox-Features kommen hier zum Zug, denn selbstverständlich könnt ihr eure Festung in vielfältigerweise ausbauen. Noch mehr Informationen zu den Kriegsbasen findet ihr auf der offiziellen Seite: http://www.wildstar-online.com/de/game/features/warplots/

Neben den Warplots bietet WildStar aber noch genügend für jene, die Spieler gegen Spieler Kämpfe in kleineren Gruppen bevorzugen: In Arenen und Battlegrounds wird es dir möglich sein, eine überschaubare Anzahl an Spielern zu schnetzeln.

Bei Raids orientiert sich Carbine an Vanilla World of Warcraft. Nach der Philosophie von Game-Designer Stephan Frost sind Raids ohnehin nichts für Casuals und daher geht es bei WildStar Hardcore und mit 20 Mann zur Sache. Ist der 20er Raid Genetic Archives dann bewältigt, geht es im 40er Datascape nochmal eine Spure härter zu (mehr gibt es hier darüber zu lesen).

http://youtu.be/te1O4bgzlTA

Schon unser Preview gelesen? WildStar – World of Warcraft 2.0

Wie werde ich reich in The Elder Scrolls Online?

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist finanziell für jeden ein raues Pflaster; mit unseren Tipps zum Handwerk und Handel kommt Ihr durch die erste Durststrecke und aus den roten Zahlen.

Dabei präsentieren wir Euch eine Vielzahl von Ratschlägen und Hinweisen, die Ihr auf Euren persönlichen Spielstil abstimmen könnt.

1. Seid sparsam

TESO ist erbarmungslos, gerade im Low-Level-Bereich. Das Porten zu einem Wegschrein kostet Gold – und zwar richtig viel. Nur von Wegschrein zu Wegschrein ist das Teleportieren umsonst. Auch die Rep-Kosten, die nach jedem Tod anfallen, belaufen sich in diesem Spiel schnell auf ein Vielfaches dessen, was eine Quest so hergibt. Und die sind für Spieler gerade am Anfang die Haupteinnahmequelle. Also: Wenig porten, wenig sterben.

2. Nichts beim Händler kaufen

Im Gegensatz zu anderen Spielen sind die NPC-Händler in TESO durchaus verlockend. Da warten sie mit grünen und blauen Items auf, die sie in legendärer „Geh aufs Ganze“-Manier dann hinter einem Tor verbergen (Okay, in einem Rucksack). Der Vorteil: Kann kein Zonk dabei sein. Der Nachteil: Die Preise sind gesalzen.

Außerdem ist eine Waffe in TESO, nur weil sie „blau“ ist, noch nichts Besonderes. Hier gilt es, im Kopf umzuschalten und sich genauer mit dem Item-System vertraut zu machen. Denn viele „blauen“ Items in The Elder Scrolls Online sind nicht wie in anderen Spielen „Rares“ oder irgendwelche besonderen „Unikate“, sondern einfach Items mit willkürlichen Stats und einem etwas größeren Budget. Das Gleiche gilt für Epics.

Es gibt auch die Items mit einem eigenen Namen – doch droppen die oft von farmbaren Named Mobs – und sind nicht so selten, wie man annehmen könnte. Weil der durchschnittliche Höhlenboss in The Elder Scrolls Online bei jedem Ableben gleich zehn Spielern Loot spenidert, darunter ist eben ab und an dann das Blaue seiner Wahl.

TESO Händlerin
Diese NPC-Händlerin ääh Rüstung sieht durchaus verlockend aus, oder?

3. Nicht alles an den Händler verkaufen

Blaue Items oder Set-Items bringen viel mehr Geld ein, wenn man sie an andere Spieler vertickt. Dazu sollte man sich Gilden anschließen. Dann hat man Zugriff auf so eine Art Auktionshaus. Im niedrig-stufigen Bereich gehen grüne Items für 150 Gold raus, blaue für 400 Gold und die Epics liegen bereits im Bereich 1500 Gold. Das ist viel mehr als ein Händler gibt. Wenn man das Crafting ausgebaut hat, kann es aber lohnender sein, die Items selbst auseinander zu nehmen – wobei hier wieder der G-Faktor, das Glück, eine Rolle spielt.

Typische Items, die man an den Händler verkauft sind niedrigstufige Tränke, verarbeitete Materialien, mit denen man nichts anfangen kann, natürlich die Loot-Items und auch weiße und grüne Rüstungen und Waffen, wobei es für die manchmal schon einen Markt gibt, gerade wenn sie bestimmte Traits haben.

4. Die Sammelwut einschränken

Hand aufs Herz: Wie viele von Euch haben angefangen, Sets zu sammeln, in der festen Überzeugung, die werde man dann für den nächsten Twink verwenden? Fast alle, oder? Das bringt wenig.

Set-Gegenstände gibt es im mittleren Bereich zahlreich. Wenn man sie nicht selbst verwendet, ist es besser, die Gegenstände loszuwerden und abzustoßen. Jetzt mag man noch Profit draus schlagen, weil andere Spieler heiß darauf sind, Sets zu vervollständigen. Mit der Zeit werden die Preise runter gehen. Und wer sich dann wirklich ein Set, das spezielle Boni gewährt, für einen Twink zulegen möchte, wird die Gegenstände leicht kaufen können. Im Moment gilt es, die Leute auszunutzen, die denken, sie spielten hier WoW oder Diablo 3.

5. Das Geld liegt im Crafting, aber nicht so wie in anderen Spielen

Das Crafting, das Handwerk, unterscheidet sich in TESO massiv von dem anderer Spiele. Denn die eigentlichen Rohgegenstände sind nicht das entscheidende. Mit einem Stapel Planken lassen sich lediglich weiße Items herstellen, die schlechter sind als gefundenes Zeug.

Der Clou ist, dass man in TESO ein Item in die nächsthöhere Qualitätsstufe aufwerten kann (weiß->grün->blau->lila->gelb). Dafür braucht man spezielle Upgrade-Materialien, die beim Verfeinern von Rohstoffen oder beim Zerlegen von Gegenständen anfallen. Natürlich ist jeder Stufengewinn schwerer und jedes weitere Upgradematerial seltener und teurer. Und der Prozess kann auch böse schiefgehen, wenn der Spieler gabmlet und nicht genug Upgrade-Materialien verwendet, um einen Erfolg zu Garantieren. Dann sind Gegenstand samt Upgrade-Materialien verschwendet … das ist doch mal ein Goldsink.

TESO Crafting

„Upgrade“-Items bringen auf dem freien Markt das Geld ein. Idealerweise skillt man im Handwerksbereich die Skills dazu, die eine höhere Ausbeute beim Zerlegen von Gegenständen versprechen.
Bitte passt auf, welche Eigenschaften Ihr entdeckt. Es bringt wenig, Zeit in die Erforschung völlig unsinniger Eigenschaften in Items zu investieren, denn mit jedem erforschten Trait verdoppelt sich die Zeit für den nächsten.

Der Vorteil im Crafting liegt darin, dass man passgenaue Items herstellen kann, die über bestimmte Traits und– über die Verzauberung – auch über ausgesuchte Effekte verfügen. Beim Leveln lohnt es sich allerdings nicht, sich die Gegenstände selbst herzustellen, da tun es gefundene genauso.

Im Moment gilt es abzuwarten, ob die nur an speziellen Werkstätten in der Welt craftbaren Set-Items so viel wert werden, wie manche denken. Ob die den Markt im Sturm erobern können, wird sich erst zeigen, wenn viele Spieler im Endgame angekommen sind. Im Moment ist für die meisten das Crafting ein Verlust-Geschäft.

6. Twinks sind in

Twinks bei The Elder Scrolls Online sind nicht nur Mulis mit günstigem Lagerplatz, sondern können mit minimalem Aufwand auch zu regelmäßigen Itemspendern werden. Nach der Startinsel schickt man den Figuren einfach ein paar Items zu, die sie zerlegen können, dadurch steigen die Handwerksfertigkeiten. Skillpunkte wandern nun in den Lehrlings-Skill. Der garantiert regelmäßig Rohstoff-Lieferungen.

Bei 8 Chars auf einem Account, die jeden Tag Rohstoff-Pakete erhalten, kann sich hier mit der Zeit etwas zusammenläppern. Dem Vernehmen nach können in diesen Rohstoff-Paketen nämlich echte Schätze enthalten sein.

7. Vampir werden und den Biss teuer verkaufen

Das ist ein Ratschlag, der sich selbst erklärt. Im Moment wird der Biss so zwischen 20.000 und 40.000 Gold gehandelt. Vampire können den Biss einmal pro Woche weitergeben. Wer ihn ohne Spielerhilfe bekommen möchte, steht vor einer Quest – Spawnpunkte sind je nach Fraktion verschieden. Unser Youtuber Darion hat das Thema Vampirismus bereits behandelt.

8. In mehreren Gilden tanzen

Ihr könnt Euch bis zu 5 Gilden anschließen. Dabei solltet Ihr darauf achten, dass Sie jeweils voll sind und dort auch rege gehandelt wird. Wenn die Gilden davon absehen, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen oder Ressentiments über nationale Unterschiede auszutauschen, ist das ein netter Bonus.

The Elder Scrolls Online Kommunikation
Wird hier gerade über eine Handelsgilde diskutiert? Schließt Euch anderen an, das bringt Vorteile!

Je nach Gilde lassen sich andere Sachen verkaufen. Generell ziehen bereits grüne Items gut, weil andere Spieler die gerne auseinandernehmen für höhere Skill-Gewinne und eine Chance auf die Upgrade-Items. Nach Runen sind viele Spieler süchtig, die unbedingt Verzauberung skillen möchten. Rohstoffe sind lukrativer als die bereits verarbeiteten Ressourcen. Die kann man in vielen Fällen einfach an den Händler verscherbeln.

9. AE-Farming

Bereits in den ersten Wochen wurden von Früh-Levelern besondere Farmspots ausgegraben und ausgeplaudert. Wir könnten die auch nennen, es würde nur relativ wenig bringen, weil sie dann überlaufen wären. Außerdem ändern die sich im Moment auch ständig, bisschen so wie der Austragungsort für illegale Straßenrennen … zumindest wenn man den Lehrfilmen der Fast-and-the-Furios-Reihe glauben möchte.

Es sind immer Veteranen-Gebiete mit Packs von Low-Hp-Mobs und schnellem Respawn. Die meisten Farmer arbeiten in einem Team von 2 oder mehr Leuten. Die Masse macht es dann. Für solche Farm-Touren empfiehlt sich zudem ein Pack-Pferd. Vor Veteranen-Rank 1 lohnt sich das aber wohl nicht.

10. Rohstoffe farmen

TESO: Rohstoffe sammeln

In The Elder Scrolls Online kann jeder alles aufsammeln, es sind keine besonderen Skills notwendig. Es hilft immens, jeweils einen Punkt in die Aufspür-Fähigkeiten zu stecken. Dann leuchten die Pflanzen und Erzadern weißlich und lassen sich kaum übersehen.

Um die Items weiter zu verarbeiten, ist allerdings ein bestimmter Skill-Level nötig. Ob man das mit dem Main-Char anstreben möchte und in wie vielen Berufen, bleibt jedem selbst überlassen. TESO bedeutet nicht nur die Rückkehr von Bank-Twinks, sondern auch ein Revival der Craft-Twinks.

11. Kontakte pflegen

The Elder Scrolls Online belohnt Kontakte zwischen den Spielern. Wer die Schmiedekunst steigern möchte, kann natürlich acht Dolche herstellen und sie dann wieder zerlegen. Das bringt nur nichts. Ein anderer könnte diese acht Dolche zerlegen und davon weit mehr profitieren, dafür tauscht er andere Dolche oder Gegenstände ein, die Ihr dann mit Wonne und Inspirationsgewinn zerlegt. Win-Win.

Vielleicht habt Ihr Wolle, mit der Ihr nichts anfangen könnt, und ein Kontakt hat dafür Roherz rumliegen – ein Bereich, in den Ihr schon kräftig Punkte investiert habt und ohnehin mehr Upgrade-Items daraus ziehen könnt. Solche Partnerschaften gilt es zu pflegen.

Aber Vorsicht bei den Gilden: Die sind nicht wie in anderen Spielen eine Versammlung von Freunden oder Partner. Gerade in den Handelsgilden herrscht oft ein rauer Ton. Die Spieler möchten sich gegenseitig übers Ohr hauen oder streiten um Handelsmethoden. Den meisten Gildenmitgliedern sollte man so weit trauen, wie man sie werfen kann.

12. Lasst Euch Zeit

Ich weiß, vielen Spielern fällt es im Moment schwer, mit dem Handelssystem in The Elder Scrolls Online zurecht zu kommen. Nach den durchautomatisierten Mechanismen in anderen Spielen wirkt es fast wie die Steinzeit – so ganz ohne AddOns. Doch ist es lohnend, den Markt genau zu beobachten und sich mit den Wünschen der Kunden (also der anderen Spieler) auseinander zu setzen.

TESO Betteln
Vom armen Bettler zum reichen Geschäftsmann? Alles möglich, aber beachte: Geduld ist eine Tugend.

Es gelten dieselben Regeln wie in unserem ersten Beitrag über Gold in MMORPGs. Beobachtet den Markt, beobachtet Euer Verhalten und fragt Euch, wo der Profit liegt. Und dann schnappt Ihn Euch!
Wie macht der Profit-Wolf? Aoowwwww. Fangfrage: Gar nix macht er. Hat ja das Maul voll mit den ganzen unschuldigen Schafen und Lämmern und deren Altersvorsorge!

13. Farmt die Höhlenbosse

Ja, ich weiß, wir haben es schon in einer Kolumne als Sache aufgezählt, die man dringend fixen müsste.

Fakt ist: Höhlenbosse mit schnellem Respawn-Timer werden aus einem guten Grund gefarmt: Es lohnt sich. Wenn irgendwo 5 Leute in einer Höhe stehen und sich keinen Meter von der Stelle rühren, ist das ein Wink der Karmagötter, sich mal daneben zu stellen und den Boss so lange umzuprügeln, bis was Blaues droppt. Das mag nicht gerade innovatives Gameplay sein, aber es funktioniert.

Das Spiel und der Markt sind im Moment noch in einem volatilen Zustand. Das heißt, vieles, was hier besprochen wurde, kann sich noch ändern, wenn entweder an der Spiel-Mechanik gedreht wird oder sich der Markt anders entwickelt.

Wie seht Ihr das? Habt Ihr irgendwelche Beobachtungen gemacht, wie man vom armen Schlucker zum TESO-Millionär wird? Dann verratet Ihr das eh nicht!