Der Anime-Liebhaber von heute sollte auf eine schöne Auswahl im eigenen Regal zurückschauen können. Diese Klassiker hier dürfen nicht fehlen.
Die Welt der Anime ist groß, bunt und abgedreht. Inzwischen erscheinen pro Jahr mehr Serien als je zuvor und es ist lange nicht mehr so „nerdig“, sich als Anime-Fan zu outen, wie noch vor einem Jahrzehnt. Doch damit man der ganzen Welt auch beweisen kann, dass man ein kleines bisschen „mehr“ Anime-Liebhaber ist, als all die Leute, die während der Pandemie auf den Zug aufgesprungen sind, muss man die Liebe zu japanischer Animationskunst im eigenen Wohnzimmer verewigen.
Oder anders gesagt: Einen schönen Schrank im Wohnzimmer haben, auf dem einige Anime-Schätze prangern, um in der Welt der Weebs mithalten zu können. Wir stellen euch daher 5 Anime-Serien vor, die sich perfekt für euer Regal eignen.
Worum geht’s in Neon Genesis Evangelion? Die Welt wurde durch den verheerenden „Second Impact“ für immer verändert. Zahlreiche Menschen starben, ganze Spezies wurden ausgelöscht. Und immer wieder greifen sonderbare Gestalten an, die sogenannten „Engel“, um den Rest der Welt zu reinigen. Noch gelingt es den verschiedenen Regierungen, die Engel immer wieder zurückzudrängen, aber nach und nach werden die Verteidigungen durchbrochen.
Der junge Shinji Ikari wird von seinem Vater kontaktiert, um als Pilot beim „EVA“-Projekt zu dienen und dort einen riesigen Kampfroboter zu steuern, der gegen die Engel bestehen kann. Was heroisch klingt, entpuppt sich jedoch schnell als düsteres Geflecht unterschiedlicher Interessen, die rasch am Verstand des Jungen und seiner Umgebung nagen.
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Neon Genesis Evangelion – Trailer zur legendären Anime-Serie
Warum gehört Neon Genesis Evangelion ins Regal? Neon Genesis Evangelion ist nicht nur ein absoluter Klassiker des Mecha-Genres, sondern gilt auch als einer der großen Meilensteine, der Anime massentauglicher gemacht hat. NGE hat bewiesen, dass sich Action mit großen Kampfrobotern und eine emotionale, tiefgründige Geschichte mit eingebauter Gesellschaftskritik nicht ausschließen müssen. Wer die Serie im Schrank hat, sagt damit deutlich: Ich kenne die Grundlagen und die Klassiker, ich renne nicht nur den neusten Trends nach.
Mit Blick auf die vergangenen Jahre liest man vielerorts, dass das Genre der MMORPGs auf der Stelle steht und sich kaum entwickelt. Die Einschätzung von MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz fällt sogar noch düsterer aus.
Zur Wahrheit gehört aber genauso, dass die spannendsten Projekte aufgrund der langen Entwicklungsphasen noch einige Jahre auf sich warten lassen werden. In dieser Zeit kann viel passieren. Die frühzeitige Einstellung eines eigentlich vielversprechenden Online-Rollenspiels ist keine Seltenheit – das hat uns das Ende des Zenimax-MMORPGs vor kurzer Zeit erst in Erinnerung gerufen.
Throne and Liberty ist leider auch nur ein okayes MMORPG mit schicker Grafik und spannendem Fokus auf das „Massively“ geworden, das manch eine Stolperfalle für den Spielspaß besitzt.
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Throne and Liberty: Trailer zeigt Regionen der Erweiterung Wildnis von Talandre
Die alten Säcke zeigen dem Nachwuchs, wie es geht
Gehen wir doch mal durch, welche MMORPGs in welchen Bereichen die aktuelle Speerspitze darstellen:
Das beste Action-Kampfsystem? Für mich wäre da ganz klar Black Desert (von 2014) der Gewinner.
Das beste Tab-Targeting-Kampfsystem und die abwechslungsreichsten Gruppenherausforderungen? World of Warcraft (2004).
Die besten Quests? Hier fällt meine Wahl auf The Secret World von 2012.
Die atmosphärischste Welt? Herr der Ringe Online von 2007.
Das beste Mount-System und der schönste Grafik-Stil? Guild Wars 2
Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 16 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt. Den privaten Erstkontakt gab’s 2005. Seitdem hat er in verschiedenen Online-Rollenspielen mehrere Jahre Spielzeit angehäuft und fast jeden relevanten Genre-Vertreter der vergangenen knapp zwei Dekaden zumindest eine Weile gespielt.
Diese Liste könnte man weiter und weiter führen und es würde nicht ein einziges Mal ein MMORPG auf der höchsten Position landen, das in den vergangenen 10 Jahren erschienen ist. Die jeweiligen Durchschnittswertungen auf Plattformen wie Steam unterstreichen den meist durchwachsenen Zustand der jüngeren Genre-Vertreter:
Throne and Liberty von 2024 auf Steam: 67 Prozent positiv
Pax Dei von 2024 auf Steam: 56 Prozent positiv (noch Early Access)
Pantheon: Rise of the Fallen von 2024 auf Steam: 74 Prozent positiv (noch Early Access)
The Quinfall von 2025 auf Steam: 47 Prozent (noch Early Access)
BitCraft Online von 2025 auf Steam: 73 Prozent (noch Early Access)
Andere aktuelle MMORPG-Projekte, die man bereits anspielen kann oder konnte – wie Chrono Odyssey, Ashes of Creation oder Corepunk -, bestätigen dieses deprimierende Bild.
Derweil finden sich in unserer Top 10 der beliebtesten MMORPGs auf Steam lauter Oldies, die oftmals eine Dekade und mehr auf dem Buckel haben, wie SWTOR, Guild Wars 2, Final Fantasy XIV, die beiden Versionen von RuneScape, ESO oder Herr der Ringe Online.
Das aktuell am besten bewertete MMORPG auf Steam – Star Wars: The Old Republic:
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Star Wars: The Old Republic zeigt Grafikupdates im Trailer
Wenn die Hoffnung fehlt, bleibt auch die Motivation weg
Ein großes Problem dieses Trends: Viele Genre-Fans sind derart enttäuscht vom Status quo, dass sie gar keine Lust mehr haben, viel Zeit sowie Energie in ein neues Spiel zu investieren, das ziemlich wahrscheinlich im zweiten oder dritten Monat nach dem Launch über Server-Zusammenlegungen respektive die stark schrumpfende Community nachdenken muss.
Profitieren können davon vor allem einige MMORPGs, die es schon eine gefühlte Ewigkeit gibt und die es ziemlich sicher auch in 10 Jahren noch geben wird. Das macht sich vielerorts durch steigende Spielerzahlen deutlich – hier einige Beispiele aus den vergangenen Wochen und Monaten:
Guild Wars 2 verzeichnet seit einigen Monaten steigende Spielerzahlen auf Steam.
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Guild Wars 2 setzt mit Erweiterung „Visions of Eternity“ im Ankündigungstrailer die Segel in ein neues Abenteuer
Es fehlen Innovationen und sichtbare Sprünge
Wer kann es den Spielern verübeln? Abseits der Technik hat sich im Genre über die vergangenen 10 bis 20 Jahre so wenig getan, dass man heute auch mit angestaubten MMORPGs viel Spaß haben kann. Nehmen wir nur mal Action-Kämpfe als Beispiel.
Ich hatte bereits erwähnt, dass Black Desert hier für mich den Goldstandard darstellt … und das mit großem Abstand. Asiatische Entwickler waren über Jahre dafür bekannt, wuchtige Kampferfahrungen anzubieten, mit denen die westliche Konkurrenz einfach nicht mithalten kann – Tera und Blade and Soul sind 2 andere Positivbeispiele aus dem MMORPG-Genre.
Irgendwas ist jedoch in den vergangenen Jahren passiert. In vielen neuen Online-Rollenspielen fühlen sich die Kämpfe einfach schlecht an. Es fehlt ordentliches Treffer-Feedback, die Wucht von Schlägen überträgt sich nicht, die Eingaben reagieren nicht responsiv genug oder es macht aufgrund der wenigen Skills und Combo-Möglichkeiten schlicht keinen Spaß, zu kämpfen. Positive Ausnahmen? Nicht in Sicht.
Die Entwickler von Chrono Odyssey müssen noch viel Arbeit investieren, damit sich die Kämpfe des MMORPGs beim Release im nächsten Jahr wirklich gut anfühlen.
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Chrono Odyssey: Trailer vom Summer Game Fest 2025 zeigt actionreiche Kämpfe und düstere Welt
WoW war ein Problem, Mobile ist eines
Der enorme Erfolg von WoW sowie die zahlreichen missglückten MMORPG-Versuche in den nachfolgenden 10 Jahren haben dem Genre nicht gutgetan. Viele Spiele orientierten sich so stark am Genre-König, dass sich Struktur sowie Inhalte oftmals stark ähnelten, ohne die Klasse des Vorbilds zu erreichen.
Was die vielen Fails angeht: Selbst heute, nach den unfassbaren Launch-Erfolgen von Lost Ark sowie New World, finden sich kaum Entwickler oder Publisher, die ausreichend Geld in die Entwicklung eines Online-Rollenspiels investieren möchten, um mit den ganz Großen mithalten zu können.
Aion 2 soll auf PC und Mobile erscheinen. Das wird sich zwangsläufig in irgendeiner Form negativ auf die PC-Version des MMORPGs auswirken.
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Aion 2: Neuer Trailer bereitet auf den koreanischen Launch des MMORPGs vor
Alle Teams mit kleinen Größen und Budgets können indes überhaupt froh sein, wenn sie ihr MMORPG in einem halbwegs vernünftigen zeitlichen Rahmen über die Ziellinie gewuppt bekommen. Große Qualitätssprünge darf man hier nicht erwarten. Daher setzen viele dieser Projekte auch auf nostalgische Erfahrungen, die gezielt an Klassiker wie RuneScape oder EverQuest erinnern sollen.
Mindestens genauso schwer wiegt der Trend hin zu Mobile-MMORPGs, der seit den 2010er-Jahren zunehmend aufgekommen ist. Die mit diesem Trend einhergehenden technischen Restriktionen sowie die negativen Auswirkungen, die zugehörige Bezahlmodelle auf das Gameplay haben, sorgen automatisch dafür, dass die MMORPG-Spielerfahrung leidet.
Immerhin gibt es ein Licht am Ende des Tunnels: Zum einen gibt es – wie eingangs erwähnt – endlich wieder ein paar mehr namhafte Projekte, hinter denen große Budgets stehen dürften. Es kommt nicht von ungefähr, dass beispielsweise das MMORPG zu League of Legends bereits einen Neustart hinter sich hat, weil man etwas ganz Besonderes erschaffen möchte, das den Erwartungen der Fans gerecht werden kann.
Asiatische Studios möchten ihre Spiele zum anderen immer häufiger mit Blick auf den globalen Markt entwickeln, und verzichten daher auf einige der Eigenheiten, die ihnen in der Vergangenheit die ganz großen Erfolge im Westen verwehrt haben. Damit das aber auch wirklich klappt, sollten sie nicht ständig die gleichen Fehler wiederholen: 5 Fehler, die MMORPGs aus Asien vermeiden müssen, wenn sie bei uns Erfolg haben möchten
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Ein Blick auf das Jahr 2025 zeigt: So gut hatten wir Gamer es schon lange nicht mehr. Die Wahl zum Spiel des Jahres wird richtig, richtig kniffelig.
Die Gaming-Industrie steckt seit einigen Jahren in einer tiefen Krise. Immer wieder gibt es Berichte von Massen-Entlassungen, große AAA-Titel floppen katastrophal zum Release und eigentlich konnten „wir Spielerinnen und Spieler“ in den letzten Jahren froh sein, wenn wir nur ein einziges, richtig gutes Spiel bekommen hatten, das ganz ohne „Bullshit“-Mikrotransaktionen auskam.
Doch 2025 war anders. Denn wir haben drei phänomenale Spiele bekommen und ein viertes davon steht in den Startlöchern. Was dabei auffällt: Nur ein einziges davon ist eine große „AAA“-Produktion, der Rest stammt von kleineren Studios.
Expedition 33 wird definitiv das Spiel des Jahres 2025 … oder?
Als Ende April dieses Jahres das Spiel „Clair Obscur: Expedition 33“ erschienen ist, war ich mir im Grunde sofort sicher: Das ist das Spiel des Jahres, daran gibt es nichts zu rütteln. Die Geschichte rund um die Malerin, die jedes Jahr einen signifikanten Teil der Bevölkerung buchstäblich ausradiert, hat, zusammen mit dem phänomenalen Kampfsystem, einfach all das gebracht, was ein modernes Rollenspiel im JRPG-Stil brauchte.
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Clair Obscur: Expedition 33 hinterlässt bei den Spielern eine Leere
Expedition 33 habe ich mehrfach am Stück durchgespielt, mich in der Story und dem actionreichen Kampfsystem verloren und erst aufgehört, nachdem ich wirklich alle Erfolge hatte. Die emotionale Handlung des Spiels hallte bei mir noch mehrere Wochen nach, der grandiose Soundtrack ist dauerhaft Gast auf meiner Playlist. Daran konnte gar kein Spiel mehr heranreichen, egal wie sehr man es auch versuchen würde.
Zumindest dachte ich das.
Donkey Kong und Silksong machen alle glücklich
Doch dann erschien die Switch 2, ich versank erst etwas in Retro-Spielen, bevor die Welt von „Donkey Kong Bananza“ mich in ihren Bann zog. Der kindliche Grafikstil hatte mich erst abgeschreckt, aber dann dachte ich mir: Warum nicht? Das letzte Mal hatte ich ein Donkey Kong auf dem SNES gespielt und das war im letzten Jahrtausend.
Donkey Kong Bananza war reiner Spaß. Egal wie alt man ist.
Tja, was soll ich sagen? Es hat keine 10 Minuten gedauert, dann hatte mich auch Bananza in seinen Bann gezogen. Egal, was man von Nintendo aktuell aufgrund kurioser Patent-Vorfälle halten mag, das Spiel ist einfach unfassbar gut. Es ist reiner, ungefilterter Spaß, egal wie jung oder alt man ist. Ich hab’s von der ersten bis zur letzten Sekunde genossen, die verschiedenen Level zu demolieren und goldene Bananen zu sammeln, als wäre es das Wichtigste im Leben. Donkey Kong Bananza ist eines der ganz wenigen Videospiele, die irre Spaß machen können, egal ob man 6 oder 60 Jahre alt ist.
Doch damit endete es ja nicht. Vor einigen Tagen erschien Hollow Knight Silksong, das so hart eingeschlagen ist, dass sogar die Shop-Server verschiedener Plattformen in die Knie gingen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Silksong noch gar nicht ausprobiert habe. Aber hier verlasse ich mich einfach auf die Aussagen von Kolleginnen oder der allgemeinen Spielerschaft: Hollow Knight Silksong scheint alles zu sein, was man von einem guten Spiel erwarten würde. Ein Spiel, das sich für seine Entwicklung Zeit genommen hat und erst erschien, als es wirklich fertig war.
Hades II wird das 4. Spiel im Kampf um den Thron
Aber selbst das ist noch nicht das Ende, denn in wenigen Tagen steht noch ein weiterer Hit an – zumindest dann, wenn man auch nur einen Hauch Interesse am „Roguelite“-Genre hat. Hades II geht aus dem Early Access endlich in die Release-Version über und erscheint am 25. September. Das Spiel setzt auf die Stärken des Vorgängers, der sogar zu einem der ganz wenigen Spiele gehört, der auf Steam das „God Tier“ erreicht hat.
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Ein beliebtes Roguelike auf Steam verlässt endlich den Early Access
Klar, hier ist eine finale Bewertung von Hades II noch nicht möglich und zumindest theoretisch könnte das Spiel noch eine Bruchlandung auf den letzten Metern hinlegen. Doch wenn wir uns auch hier die Meinungen von denen anschauen, die den Early Access bereits gespielt haben, scheint das nahezu ausgeschlossen. Man scheint alles richtig gemacht zu haben, sowohl in Bezug auf die Story als auch auf die Mechaniken und Verbesserungen.
Egal, wer am Ende die Auszeichnung „Spiel des Jahres“ gewinnen wird, eine Gruppe hat auf jeden Fall gewonnen: die Spielerinnen und Spieler. Denn das Jahr 2025 hat so viele richtig starke Spiele hervorgebracht, wie schon lange nicht mehr.
Roblox ist eine der größten Plattformen in der ganzen Branche. Assoziiert wird sie vor allem mit Kindern, doch ein Experte glaubt nicht, dass sie jemals zu anderen Spielen wie GTA oder Call of Duty wechseln werden.
Was ist Roblox? Roblox ist eine Plattform, die den Nutzern nicht nur ermöglicht, diverse Spiele zu zocken, sondern sie auch zu entwickeln. Es entstehen ganze Communitys, um einzelne Spiele wie Grow a Garden. Dabei sprechen auch die Spielerzahlen für sich.
Regelmäßig steht Roblox aber auch in der Kritik, insbesondere wegen des Schutzes von Kindern. Auch der Deutschlandfunk äußert sich kritisch. In der ZDF-Mediathek erschien Anfang des Jahres eine Dokumentation zu den Gefahren der Plattform.
Sie wird vor allem mit jüngeren Spielern assoziiert. Doch ein Experte ist sich sicher, dass sie auch im Alter auf der Plattform bleiben werden.
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Roblox – Der offizielle Trailer zum virtuellen Universum
Andere Spiele haben eine größere Einstiegshürde
Was sagt der Experte zur Gen Alpha und Roblox?PCGamer sprach mit dem Leiter für Marktforschung von Newzoo, Emmanuel Rosier, über die Vorlieben von jungen Gamern und wie ihre Spielweise auf dem PC aussieht. Newzoo ist ein Forschungsunternehmen, das Daten zum Nutzungsverhalten von Spielern oder zum Videospielmarkt an sich sammelt und analysiert.
Rosier kommt dabei auf 2 Punkte in Bezug auf Gen Alpha (Jahrgänge zwischen 2010 und 2024), die PCGamer herausstellt: Zum einen seien ihnen die Grafik und Aspekte wie Ray Tracing egal. Spiele wie Minecraft, Fortnite oder Roblox brauchen so etwas nicht. Dazu sagt Rosier: Ich glaube nicht, dass die jungen Leute, die von Geburt an auf Handys oder Tablets spielen, so viel Wert auf die Optik legen.
Der andere wichtige Punkt: Auch wenn viele glauben, dass junge Spieler im Alter die Spiele und Plattformen wechseln, ist Rosier anderer Meinung. Er hinterfragt die Perspektive, dass Kinder aus Roblox herauswachsen.
Zum einen brauche man für Plattformen und Spiele wie Roblox keinen leistungsstarken PC, man benötige nur einen Browser. Roblox ist zudem kostenlos und andere Spiele hätten eine größere Hürde:
Ich würde sagen, dass die Chance besteht, dass sie bei Roblox bleiben, weil alle ihre Freunde immer noch bei Roblox sind und es diesen Netzwerkeffekt gibt, dass es schwierig ist, Call of Duty alleine zu spielen oder so viele Freunde davon zu überzeugen, mit dir zu spielen und 80 oder 70 Dollar auszugeben, um eine andere Erfahrung zu machen. Und ich bin mir nicht sicher, ob diese Teenager oder Kinder, wenn sie erst einmal erwachsen sind, anfangen werden, andere Spiele zu spielen.
Emmanuel Rosier über Roblox und ob die Nutzer jemals zu anderen Spielen wechseln (Quelle: PCGamer)
Diese Aussagen kann Rosier zwar noch nicht belegen, doch laut seinen Daten steigt das Durchschnittsalter der Spieler in Roblox. Er glaubt, dass es daran liegt, dass existierende Spieler altern und auf der Plattform bleiben.
Bis man die Entwicklung der Nutzer und Spieler auf Roblox sehen und analysieren kann, wird man wohl noch ein paar Jahre warten müssen. Spieler bleiben immer mehr nur bei einzelnen Games oder Plattformen. Das hat auch einen großen Einfluss auf den Wandel der Industrie, wie ein Experte zuletzt analysierte: Analyst sagt: Gamer sterben langsam aus, die nächste Generation spielt ganz anders
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Für viele Spieler beginnt erst nach der Story von Borderlands 4 das richtige Gameplay. Der große Fokus liegt dabei auf Builds. Um es euch einfacher zu machen, solltet ihr schon ab Level 25 ein Auge auf bestimmte Items werfen, auch wenn sie schwach sind.
Anmerkung der Redaktion: In der vorherigen Version des Artikels stand, dass auch auf dem Item, auf das man Firmware überträgt, Firmware sein muss. Das ist nicht korrekt und wurde korrigiert.
Was passiert mit Level 25? In einem Reddit-Post gibt der Nutzer AlabastersBane den Spielern von Borderlands 4 einen wichtigen Tipp, wenn man Level 25 erreicht, den er gerne vorher gewusst hätte. Dabei geht es um Firmware und dass ihr aufpasst, welche Items ihr verkauft.
Erreicht ihr nämlich Level 25, können Items mit Firmware droppen, die ihr später im Endgame vom Ultimate Vault Hunter-Mode gebrauchen könnt. Solltet ihr also solche Ausrüstungsgegenstände finden, lagert sie lieber in der Bank, statt sie zu verkaufen, denn das kann sich ziemlich lohnen, vor allem wenn ihr später gute Builds bauen wollt.
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In Borderlands 4 helfen wir einer Rakete ihre Mission zu erfüllen
Mächtige Set-Boni, die eure Builds im Endgame mächtiger machen können.
Warum ist Firmware so wichtig? Firmware kann ab Level 25 auf allen Items enthalten sein, die keine Waffen sind. Das sind Schilde, Reparaturkits, Klassenmods, Verbesserungen und Kampfmittel (etwa Granaten oder Messer). Die Rarität der Items ist dabei egal. Firmware funktioniert wie Set-Boni in anderen Spielen. Alleine haben sie nur einen schwachen Effekt, 3 gleiche Firmwares sind der bestmögliche Effekt.
Damit könnt ihr dann neue passive Fähigkeiten bekommen, die den richtigen Build noch einmal gut verstärken können.
Warum sollte man Firmware auf schlechten Items behalten? Habt ihr die Kampagne durchgespielt, könnt ihr Firmware von Items auf andere Items transferieren. Dafür gibt es eine extra Maschine in den verschiedenen Hub-Städten, und ein Transfer kostet Geld und Eridium.
Ihr müsst dabei aber Folgendes beachten:
Firmware kann nur auf Items transferiert werden, die dieselbe Art von Item sind. Ihr könnt also Firmware eines Klassenmods nur auf die Firmware anderer Klassenmods transferieren.
Eine Firmware kann nur einmal übertragen werden.
Das Item, von dem eure Firmware übertragen wird, wird zerstört.
Man kann also nur empfehlen, ab Level 25 jedes Item mit Firmware zu sammeln und zu lagern, damit ihr später, falls ihr ein Set braucht, Möglichkeiten zum Transfer habt. Firmware-Drops sind zufällig, weshalb sich das frühe Sammeln auch lohnt.
Wie farmt man Items mit Firmware am besten? Dedizierte Farm-Spots nur für Items mit Firmware gibt es nicht. Ihr solltet am besten ein bestimmtes Legendary farmen und darauf achten, ob auch Items mit Firmware droppen. Eine gute Methode wäre der Boss Splashzone, den man ziemlich einfach besiegen kann.
Wolverine musste sich in Filmen, Serien und Comics vielen Gegnern stellen. Dabei stammen nicht immer alle aus dem Marvel-Universum. In einer Storyline musste er sich sogar einem ikonischen Alien stellen, dem sogar Arnold Schwarzenegger das Leben zur Hölle gemacht hat.
Um welchen Comic geht es? In der Comic-Reihe Predator vs. Wolverine von Benjamin Percy und Ken Lashley aus dem Jahre 2023 trifft Wolverine auf den legendären Predator. Es bleibt aber nicht nur bei einem einzelnen Kampf. Die Jagd der beiden zieht sich über 100 Jahre und zeigt, dass in Wolverine auch ein großer Jäger steckt.
Am 26.08.2025 veröffentlichte Panini erneut den Sammelband Predator vs. Wolverine: Ewige Jagd, der die gesamte Storyline zusammenfasst und einen Teil von Wolverines-Charakter ziemlich gut zeigt.
Predator vs. Wolverine – Ewige Jagd wurde uns von Panini als redaktionelles Rezensionsexemplar zugeschickt.
Die beste Geschichte von Wolverine in Filmform ist wohl Logan:
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Logan – Trailer zum emotionalen Wolverine-Film
Der perfekte Gegner für Wolverine
Wie treffen sich der Predator und Wolverine?Wer sich etwas mit dem Predator auskennt, der weiß, dass das Alien vor allem für die Jagd lebt. Dabei ist es wichtig, dass der Gejagte es auch wert ist und dem Predator eine Herausforderung bietet.
Das erste Treffen von Wolverine mit einem fand in einem alternativen Universum um 1900 statt. Die X-Men gab es noch nicht und Wolverine lebte allein im Wald im Gebiet von Alaska. Gelegentlich nahm er auch Aufträge an, die ihm etwas Geld brachten. Von einem Geschäftsmann wurde er gebeten, seinen entführten Sohn zu retten.
Das war für Wolverine kein Problem, auch wenn die Mission gelogen war. Sein Auftraggeber erschießt Logan, doch der kann sich einfach regenerieren. Plötzlich taucht ein weitaus mächtigerer Gegner auf. Ein Yautja (der Name des Predator-Volks) stürzt sich auf Wolverine und ein Kampf beginnt.
Wolverine schafft es scheinbar, ihn zu besiegen, aber das war erst nur der Anfang. Der Predator überlebt und es beginnt eine Jagd, die knapp 100 Jahre andauern wird.
Das Cover vom Sammelband Predator vs. Wolverine – Ewige Jagd
Ein ständiger Begleiter von Wolverine
Wie geht die Geschichte weiter? Im Verlauf der Storyline wird Wolverine über mehrere seiner bekannten Lebensabschnitte vom Predator gejagt. Als er mit Team X unterwegs ist, stellen ihm sich sogar mehrere Yautja in den Weg.
Jede Begegnung mit Wolverine ist ein harter Kampf für beide Seiten, und man sieht historische Punkte vom Helden. Die X-Men sind dabei nur ein kleiner Teil, der durch den Predator bedroht wird. Man sieht das Waffe-X-Programm, aber auch Wolverines Abenteuer in Japan.
In einer finalen Auseinandersetzung opfert sich Wolverine sogar für seine Freunde, doch auch nach der ziemlich langen Nacht schafft es der Predator nicht, Wolverine zu töten.
Am Ende ist Wolverine sogar leicht wehmütig. Er spricht über die Jagd, die ihn all die Jahre am Leben erhalten hat. Er beendet den Kampf gegen seinen Nemesis mit den Worten: Ich verspürte eine innere Leere. Erst nach einer Weile erkannte ich die Ursache. Er fehlt mir da draußen. […] Ich werde mich für den Rest meines elenden Lebens an ihn erinnern.
Was sagt MeinMMO-Redakteur und X-Men-Fan Nikolas Hernes zu Predator vs. Wolverine – Ewige Jagd? Als ich den Sammelband gesehen habe, war ich direkt voll dabei. Es ist fast wie ein Kindheitstraum, den man sich vorstellt, während man mit Actionfiguren spielt: Wolverine gegen den Predator? Wie soll das denn ausgehen?
Und so liest sich die Storyline auch. Wie der Predator als Figur fühlt sich der Comic selbst an wie ein Produkt der 80er. Es wird fast nur gekämpft. Als erwachsener Fan von Wolverine kommt man voll auf seine Kosten. Es gibt keine komplexen Themen oder geistreichen Dialoge. Der Fokus der Story liegt auf dem Jagen und dem Gejagtwerden.
Die Rollen der beiden vertauschen sich im Seitentakt und es entsteht eine Dynamik, die man mit den besten Actionfilmen vergleichen kann. Dazu passt der Predator einfach perfekt. Das Pacing beim Lesen ist dabei so gut, dass man den Sammelband schnell in einem Rutsch durchlesen will.
Es kommt zwar nie in die Nähe der besten Wolverine-Geschichten, aber den bekannten Mutanten als stumpfe Kampfmaschine zu sehen, macht einfach Spaß, zumindest wenn man auf solche Geschichten steht.
Wie kann ich Predator vs. Wolverine am besten lesen? Der neue Sammelband von Panini eignet sich wahrscheinlich am besten, um die Reihe aus 2023 nachzuholen. Einzelhefte muss man sich leider auf Englisch importieren oder die digitale Kindle-Version lesen.
In League of Legends sind die Worlds das wichtigste Turnier des Jahres. Ein legendärer Spieler hat noch dieses Jahr die Chance auf seinen ersten Weltmeistertitel, denn nächstes Jahr muss er zum Militär.
Um welchen Spieler geht es? Wer sich schon länger mit dem E-Sport von LoL auseinandersetzt, wird früher oder später mal von Hang Wang-ho, besser bekannt als Peanut, gehört haben. Seit 2014 (damals noch als Ersatzspieler bei NaJin e-mFire) spielte der Südkoreaner als Jungler mit den besten Teams der Welt.
Bei Gen.G spielte er zwischen November 2018 und November 2019 und dann noch einmal zwischen November 2021 und November 2023.
Seit November 2023 spielt er für Hanwha Life und aktuell sieht es ziemlich gut für das Team aus. Bei den aktuellen LCK 2025 Season Playoffs stehen sie im Finale, nachdem sie KT Rolster am 20. September 3:0 besiegt haben. Durch ihre Platzierung sind sie bereits für die Worlds 2025 qualifiziert.
Doch für Peanut-Fans gab es jetzt eine traurige Nachricht. Das wird wohl das letzte Worlds-Turnier für Peanut, denn er muss zum Militär.
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Neuling spielt eine Runde LoL – Will wegen seinen Freunden direkt deinstallieren
Peanut muss zum Militärdienst, hat nicht dasselbe Privileg wie Faker
Warum muss Peanut aufhören? Wie im Zuge des Matches gegen KT Rolster bekannt geworden ist, hört Peanut nach dieser Season auf (Quelle: YouTube). Er muss in Südkorea zum Militärdienst.
Im Land wird jeder Mann mit 18 erfasst, mit 19 gemustert und bis spätestens 28 muss man den Wehrdienst beginnen. Peanut ist jetzt 27. Der Militärdienst dauert in der Regel 18 bis 21 Monate (Quelle: 90daykorean.com). In seltenen Fällen muss der Dienst von Männern nicht angetreten werden, dafür muss man aber Großes für das Ansehen des Landes leisten.
Das weiß anscheinend auch Peanut, denn beim Match gegen KT Rolster spielten sie im LoL Park in Seoul. Im Zuge seines letzten Matches im Stadion brachte er für die Mitarbeiter des Stadions Geschenke mit und bedankte sich für die Zeit.
In einem Interview nach dem Match sagte er dazu noch: Ich habe das Gefühl, dass ich hier am meisten gespielt habe. […] Ich habe das Gefühl, dass ich mich als Spieler sehr weiterentwickelt habe, und wenn ich zurückblicke, fühlt es sich großartig an, dass ich mein letztes Spiel so stark beenden konnte, um ins Finale zu kommen. Das ist so eine tolle Sache (Quelle: YouTube).
Wie geht es für Peanut weiter? Am 28.09.2025 spielt Hanwha Life im Finale der LCK 2025 Season Playoffs gegen einen noch unbekannten Gegner, möglich wären T1, Gen. G oder KT Rolster. Danach geht es weiter zu den Worlds, für die sie sich bereits qualifiziert haben. Am 14.10. 2025 beginnt die Play-in-Stage, und das Finale der Worlds ist dann am 09.11.2025 (Quelle: Leaguepedia).
Als er gerade live auf Twitch aus seinem Auto streamt, fährt Marcel „MontanaBlack“ Eris fast einem stehenden Auto hinten auf. Seine Freundin neben ihm ist geschockt, der Streamer selbst meckert über die Technologie, die ihn da gerade gerettet hat.
Wie kam es zum Fast-Unfall?
Während eines Live-Streams auf Twitch fährt der Streamer MontanaBlack Auto mit einer Beifahrerin. Dabei schaut er über seine Schulter auf die Rückbank, wo offenbar seine Kamera steht.
In dieser Zeit fährt er weiter und achtet nicht auf die Straße, wie in einem Clip zu sehen ist. Das Video ist auf Twitch nicht mehr abrufbar, aber auf Reddit wird der Clip geteilt. Seine Beifahrerin warnt ihn noch, aber der Streamer sagt nur: „Ja, ja, der bremst.“
Kurz, bevor er mit einem stehenden Auto kollidiert, springt ein Warn-System des Wagens an und geht in eine Vollbremsung, ehe es zu einem Unfall kommt.
Darüber beschwert sich MontanaBlack: Beim Gespräch mit seiner Beifahrerin sagt diese noch direkt nach der Situation, sie könne nicht atmen, und zeigt sich geschockt. In einem längeren Clip auf TikTok zeigt sich MontanaBlack eher gelassen von der Situation.
Er scheint wenig aufgebracht zu sein, schimpft sogar noch auf die Technik:
„Das war aber Autopilot. […] Man darf sich einfach nicht auf die moderne Technik verlassen. Das war hier ein gutes Beispiel. Das war Autopilot und ich musste selber nachbremsen.“
Twitch: MontanaBlack wird wegen seinem Fahrverhalten kritisiert
„Autopilot? Das ist die Notfallbremsung, die als letzte Instanz versucht, einen Unfall zu verhindern“
Auf Reddit diskutieren dutzende Nutzer das Verhalten des Streamers. Sie kritisieren MontanaBlack, fordern, dass man mit einem solchen Fahrverhalten nicht auf der Straße fahren dürfe, halten den Fahrstil sogar für lebensgefährlich.
Schon früher wurde MontanaBlack für seinen Fahrstil kritisiert, obwohl er damals verweigerte, sich zum Schnellerfahren drängen zu lassen. Einige Nutzer merken an, dass der Streamer nicht einmal genau die Technologie kennt, die ihn da gerade gerettet hat. Das sei nämlich gar nicht der Autopilot, sondern eine Notfall-Assistenz:
Was fürn Autopilot? Das war der Collision Prevention Assist, auch bekannt als Notbremsassistent und dieser ist seit Juli 2024 Pflicht in allen Fahrzeugen in der EU. Konnten auch schon Audis 2007. Dort war es aber eine Zusatzausstattung.
Twitch selbst hat strenge Richtlinien, wenn es darum geht, aus dem Auto heraus zu streamen. Grundsätzlich ist das zwar erlaubt, allerdings nur, solange man sich damit nicht in Gefahr bringt. In den Richtlinien von Twitch steht, dass „gefährliches Fahrverhalten (z.B. beim Fahren das Telefon benutzen)“ verboten ist.
Das Video von MontanaBlack ist nicht mehr aufrufbar auf Twitch, der Kanal aber noch verfügbar. Ob es eine Strafe gibt, steht offen. Bereits zuvor ist eine Streamerin in den USA mit ihrem Fahrverhalten aufgefallen. Dort hat Twitch allerdings direkt Maßnahmen ergriffen und ihren Kanal vorübergehend gesperrt: 27-Jährige streamt im Auto, überfährt rote Ampel
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Eigentlich ist Warhammer 40.000 bekannt für seine absolut absurden Maßstäbe. Alles ist größer, schlimmer, düsterer. Aber ausgerechnet das eine Kriegsgerät, das alles andere überragen soll, ist offiziell viel kleiner als gedacht. Darüber beschwert sich ein neuer Fan und bekommt direkt Nachhilfe in Sachen: „Wie funktioniert Warhammer eigentlich?“
Was sind das für Einheiten?
Titanen sind die größten Kriegsmaschinen, die das Imperium der Menschheit zu bieten hat. Diese Kampf-Anzüge sind haushohe Läufer, die von mehreren Menschen gleichzeitig bedient werden müssen. Titanen haben teilweise ganze Kathedralen als Aufbau auf dem Rücken.
Der Pilot, oder „Princeps“, ist über Neurallinks mit der Maschine verbunden, sodass er und der Titan eine Einheit bilden. Im Gegenschluss heißt das: Wird der Titan getroffen, spürt der Princeps den Schmerz selbst.
Wie groß sind sie nun wirklich? In den Quellen gibt es verschiedene Angaben zu den Größen der Titanen. Laut offiziellen Zahlen sind die größten unter ihnen etwa 60 Meter hoch. Zum Vergleich: Ein Imperial Knight ist etwa 9 Meter groß, ein Space Marine im Schnitt 2,50 Meter.
Auf Reddit beschwert sich nun ein Nutzer darüber, dass das viel zu klein sei. Er sei neu in Warhammer, habe sich Titanen aber immer größer vorgestellt. So 100 Meter sollten schon drin sein, vielleicht sogar 200. Die Dinger sollten normale Gebäude überragen können – was in einigen Illustrationen nicht der Fall ist.
In den Antworten schalten sich erfahrene Warhammer-Fans ein und erklären: Auf solche Zahlen sollte man nicht allzu viel geben. Warhammer 40.000 sei ein Fantasy-Setting, in dem Zahlen rein gar nichts bedeuten.
Titanen könnten durchaus größer sein – oder auch nicht. Das spiele eigentlich gar keine Rolle. Denn egal, worum es gehe, die „Rule of Cool“ sei in Warhammer immer die oberste Regel.
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Kill Lupercal: Der offizielle Trailer zur neuen Serie im Universum von Warhammer 40.000
„Alles ist Kanon. Nicht alles ist wahr.“
Die Nutzer kommentieren: In Warhammer sei immer alles genau so, wie es gerade sein muss, um so cool wie möglich zu sein. Ein Space Marine haut genau so kräftig zu, dass der Gegner möglichst eindrucksvoll draufgeht. Der ikonische Bolter hat exakt so viel Munition, wie nötig ist – oder eine Kugel zu wenig, wenn das gerade cooler ist.
Und selbst darauf solle man nicht allzu viel geben, erklären andere Veteranen. Denn Warhammer sei vor allem eines: Propaganda. Fast alles, was ihr aus irgendwelchen offiziellen Quellen bekommt, sind keine von Games Workshop festgelegten Fakten, sondern Infos aus der Welt.
Entsprechend können sich Quellen unterscheiden, weil den jeweiligen Verfassern andere Grundlagen zur Verfügung stehen, oder weil sie schlicht andere Ansichten haben. Das gehöre alles zum Kanon, selbst, wenn es nicht stimmt.
Selbst Dinge, die man eigentlich sicher zu glauben weiß, seien, abhängig vom Standpunkt, anders zu interpretieren. Ein Nutzer fragt etwa danach, wie viele Primarchen es gibt. Klar, jeder der 20 ursprünglichen Orden hat einen Primarchen. Oder doch nicht?
Es gab 20 Legionen, jede davon hat einen „Vater“, aus dem die Space Marines gezüchtet wurden.
Zwei Legionen sind aber verschwunden – oder vielleicht hat es sie auch nie gegeben, also sind es doch nur 18 Primarchen?
Netflix kann auf der eigenen Plattform mit einer Vielzahl an starken Serien aufwarten. Doch welche wurden bislang am meisten angesehen? Werfen wir einen Blick auf die tatsächlichen Zahlen.
Auf Netflix haben die Zuschauer eine riesige Auswahl an Serien zur Verfügung. Besonders die Eigenproduktionen der Plattform warten oft mit großen Budgets auf und bieten gute Unterhaltung.
Netflix hat nun selbst verraten, welche Serien am häufigsten angesehen wurden. Die Zahlen beziehen sich auf die ersten 91 Tage nach Veröffentlichung. In das Ranking eingeschlossen sind sowohl englischsprachige und nicht-englischsprachige Serien.
Wer dachte, dass Serien mit englischer Originalsprache das Ranking dominieren, irrt sich. Besonders Platz 1 zeigt mit beeindruckenden Aufrufzahlen, dass das Netflix-Publikum an starken, internationalen Produktionen interessiert ist.
Noch ein Hinweis: Da Netflix selbst Aufrufe pro Staffel zählt, kommt eine Serie gleich mehrmals im Ranking vor. Das unterstreicht ihre Beliebtheit aber umso mehr.
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Das Chaos beginnt in Staffel 4 von „Haus des Geldes“
Platz 10: Haus des Geldes – Staffel 4
Erscheinungsjahr: 2020
Episoden: 8
Aufrufe: 106 Millionen
Die vierte Staffel der spanischen Heist-Serie ist gleichzeitig auch die erfolgreichste von Haus des Geldes, landet im Ranking aber dennoch „nur“ auf Platz 10. In den acht neuen Folgen steht das Leben von Nairobi auf dem Spiel, nachdem die Protagonisten in einer Bank eingekesselt werden. Der ikonische Professor gibt alles, um die Bande aus ihrer Lage zu retten, gleichzeitig hat er mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen.
Bei Staffel 4 kamen die Kritiker auf Rotten Tomatoes zum Fazit, dass sich die Geschichte zunehmend verwirrender anfühlt und mühsam wirkt. Trotzdem unterhält die Serie weiterhin gut, was insgesamt mit einer Bewertung von 80 % belohnt wird. Die User gaben 77 %, denken also ganz ähnlich. Verglichen mit den anderen Staffeln ist Teil 4 somit aber dennoch am schwächsten.
Am 18. September ist das neue Dying Light: The Beast erschienen. Der neuste Teil der beliebten Reihe kommt direkt gut an bei den Spielern, mit großem Lob. Dabei hätte es ursprünglich gar nicht als eigenes Spiel erscheinen sollen.
Ihr spielt in Dying Light: The Beast als Kyle Crane, den Protagonisten aus dem ersten Teil. Nach Jahren voller grausamer Experimente in einem Labor habt ihr besondere Kräfte erhalten und seid nun auf der Suche nach Rache an eurem Kerkermeister.
Das macht The Beast so gut: Auf Steam alleine hat Dying Light: The Beast bereits eine Bewertung von 91 % und ist damit „sehr positiv“, wenn auch nur bei über 10.000 Rezensionen. Laut SteamDB haben bereits über 97.000 Spieler gleichzeitig gespielt – nur auf Steam. Dying Light: The Beast ist auch auf PS5 und Xbox erschienen.
Dennoch zeigen sich diejenigen Spieler, die The Beast bewertet haben, absolut begeistert. Es heißt etwa: Techland habe mal wieder gezeigt, warum sie die Meister des Zombie-Genres seien. The Beast sei optisch hervorragend, das Gameplay sei ausgereift und die Gesamterfahrung äußerst immersiv. Ein begeisterter Spieler schreibt:
Mein erstes Dying Light-Spiel und ich bin überrascht, wie gut es ist. Ich empfehle es. Habe am Release-Tag 8 Stunden lang gespielt […] Die Story ist gut bisher, es bleibt immer spannend, was als Nächstes passiert. […] Der Preis des Spiels ist in Ordnung, nicht zu teuer, nicht zu billig, genau richtig. Alles in allem eine 9 von 10.
Für einige Spieler hat Dying Light: The Beast sogar das Potential zum Spiel des Jahres. Kritik gibt es dagegen an Bugs, die seit den Tests nicht behoben worden sein sollen, und stellenweise am Skill-System, bei dem man merke, dass das Spiel ursprünglich ein DLC gewesen ist. Solche Anmerkungen gibt es jedoch nur vereinzelt, viele Fans feiern eine Rückkehr zum Gefühl des ersten Teils.
Dying Light: The Beast zeigt seine Mischung aus Open-World und Action-Survival-Horror im Trailer
Ein härteres Dying Light mit weniger Entscheidungsfreiheit
Anders als bei Dying Light 2 habt ihr in The Beast keine Fraktionen mit verschiedenen Nebenquests und eigenen Geschichten, sondern eine lineare Story ohne Entscheidungs-Möglichkeiten. Das Ende ist fest mit dem Ziel, Kyle Crane genau an die Position zu bringen, an der er sein soll. Denn geschichtlich spielt The Beast zwischen Teil 1 und Teil 2.
Gerade im Vergleich zu Dying Light 2: Stay Human ist The Beast deutlich härter. Gegnergruppen sind schnell tödlich, Elite-Zombies wie Schattenjäger zwingen euch in der Regel zur Flucht – die an sich schon schwierig ist.
Denn der kleine Ort in der Schweiz, in dem The Beast spielt, hat weniger Kletter-Möglichkeiten als ihr vielleicht aus Teil 2 gewohnt seid. Flucht und Parcours müssen gut geplant sein, sonst findet ihr euch schnell am letzten Speicherpunkt wieder.
Der Fokus liegt vor allem auf vereinzelten Boss-Kämpfen und Survival-Elementen wie Crafting. Eure Waffen zerbrechen schnell, sodass ihr ständig dabei seid, neue Items zu bauen und zu verbessern, um nicht plötzlich nackt dazustehen.
Als besondere Neuerung gibt es den Bestien-Modus. Kyle verwandelt sich – anfangs ungewollt, später geplant – in eine Art Super-Zombie und kloppt Feinde einfach mit bloßen Händen kaputt, teilweise mit sehr… grafischen Szenen, die an Glory-Kills aus Doom erinnern.
Tatsumaki ist im Anime von One Punch Man unter ihrem Spitznamen Schrecklicher Tornado bekannt. Mit ihren grünen Haaren sticht die Heldin hervor. MeinMMO erklärt euch, was sie so besonders macht.
Wer ist Tornado? Tatsumaki ist ein Mitglied der Hero Association und dort auf einem unglaublich hohen Rang eingeteilt. Sie ist nämlich in der S-Klasse auf dem 2. Rang, was sie zur stärksten Heldin in One-Punch Man macht. Zusammen mit anderen Helden wie One-Punch Man versucht sie, die Menschheit vor allen Übeln zu schützen.
Die 28-jährige Frau sticht mit ihrem grünen Haar und ihrem arroganten Charakter aus der Masse heraus. Sie hat keinen Respekt vor anderen Personen oder Monstern, was sie sich durch ihren hohen Status erlauben könnte. Obwohl Tornado so klein ist, sollte man sie nicht im Kampf unterschätzen. MeinMMO verrät euch, was sie so stark macht.
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One-Punch Man: Spezialankündigung zur 3. Staffel des Animes
Tornado ist die stärkste Heldin in One Punch Man
Wieso ist sie so stark? Tatsumaki ist ein Esper. Dabei handelt es sich um Personen, die telepathische oder auch psychokinetische Fähigkeiten ausbilden.
Tornado kann ihre Kräfte auf unterschiedliche Weisen einsetzen. Ihre Vielfältigkeit macht sie zu einer starken Kämpferin. Sie kann:
Schwere Gegenstände mühelos hochheben und als Wurfgeschosse nutzen
Fliegen
Schilde um sich herum erzeugen, um gegnerische Angriffe zu blocken
Materie manipulieren, beispielsweise den Boden aufreißen
Kopien von sich erzeugen
Telepathie einsetzen, um mit anderen zu kommunizieren
Das Ganze hat allerdings den Nachteil, dass es bei übermäßigem Gebrauch der Kräfte zur Beeinträchtigung des Körpers kommt. Tornado hat schon einmal Blut gespuckt, weil sie sich so überanstrengt hat.
Gibt es Konkurrenz? Tatsumaki hat eine jüngere Schwester namens Fubuki. Allerdings ist Fubuki nur auf Rang 1 der B-Klasse eingeteilt. Sie ist nicht ansatzweise so talentiert wie ihre ältere Schwester, weshalb sie wohl nie das Level von Tornado erreichen wird.
Kräftetechnisch wäre Psykos noch eine ernstzunehmende Konkurrenz. Sie steht auf der Seite der Monster Association und ist damit ein Feind von Tatsumaki. Im Laufe des “Monster Association”-Arcs treffen die beiden sogar in einem epischen Kampf aufeinander – aus Spoilergründen wollen wir hier nicht verraten, wie dieser ausgeht.
Aber so viel sei gesagt: Beide liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel der stärksten Frau in One-Punch Man.
Für die, die es doch wissen wollen, wie der Kampf ausgeht
Psykos fusioniert mit Orochi und wir dadurch zu einem mächtigen Gegner. Doch Tatsumaki schafft es durch eine List, sie endgültig zu bezwingen. Damit bleibt sie die stärkste Frau in One-Punch Man!
Viele MMORPGs adaptieren regelmäßig traditionelle Kleidung aus aller Welt. Vor ein paar Jahren fügten die Entwickler von Final Fantasy XIV ein Dirndl hinzu. Zum Start des Oktoberfests 2025 analysiert unsere Expertin, wie lebensnah das Outfit tatsächlich ist.
In Final Fantasy XIV gibt es alle paar Jahre neue, von realen traditionellen Kleidungsstücken inspirierte Outfits im Online-Shop. Für die Spieler, die nicht aus der entsprechenden Kultur kommen, sind es meist einfach hübsche Glamour- bzw. Transmog-Outfits, mit denen sie die Garderobe ihres Kriegers des Lichts ausstatten können.
Seit 2020 gibt es im Online-Store aber natürlich auch zwei Outfits, die mich sehr an die traditionelle Kleidung meiner eigenen Heimat erinnert: das Dirndl-Kostümset und das Bergsteiger-Kostümset. Außerhalb meines Katzenmädchen-Daseins bin ich nämlich geborene Oberbayerin mit Wurzeln im Alpenvorland rund um Garmisch-Partenkirchen. Entsprechend trage ich Dirndl, seit ich denken kann.
Und natürlich wollte ich wissen, wie gut die Entwickler hinter einem meiner Lieblingsspiele unsere Dirndl umgesetzt haben. Bitte einmal anschnallen, es folgt ein Info-Dump vom Feinsten rund um mein Lieblings-Familien-Event-Kleidungsstück.
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Monster Hunter Wilds und Final Fantasy XIV wagen ein Crossover
Dirndl in der Realität – Tradition vs. Mode
Bevor wir uns das digitale Dirndl anschauen, müssen wir wissen, was ein reales Dirndl ist. Dirndl ist der Begriff für die weibliche Tracht im Alpenraum, also in Süddeutschland, Österreich und Norditalien. Dabei unterscheidet man zwischen normalen Dirndln und Tracht.
Was ist eine weibliche Tracht?
Das Trachtendirndl verändert sich nicht mit der aktuellen Mode. Zum Beispiel in Murnau am Staffelsee, meinem Heimatort, tragen die weiblichen Mitglieder des Trachtenvereins bei diversen offiziellen Veranstaltungen Dirndl mit schwarzem Mieder, silberner Metallschnürung, dunkelrotem Rock, eine hellblaue Schürze und ein dazu passendes Schultertuch mit Fransen. Im Ausschnitt haben sie rote Blumen stecken.
Mehr dazu sowie Bilder findet ihr zum Beispiel auf der offiziellen Seite des Vereins auf der Webseite des Marktes Murnau. Aber Achtung: Die Tracht verändert sich über die Zeit kaum, variiert aber von Ortschaft zu Ortschaft, von Region zu Region.
Das weltweit bekannte Dirndl unterliegt den Geschmacksschwankungen des Modemarktes. Regulär besteht es aus einem taillierten Kleid mit Mieder-Top, einer Schürze, einer Bluse und dazu passenden Schuhen. Es gibt aber auch Top-Rock-Kombinationen, die Länge ist variabel von Mini bis Knöchel und die Blusen verändern sich fast im Jahrestakt.
Wie die aktuelle Mode aussieht, könnt ihr zum Beispiel auf der Webseite des Shops Grasegger aus Garmisch nachschauen. Die meisten meiner Dirndl habe ich wiederum bei Daller Tracht erstanden. Beide Seiten bieten einen guten Einblick in die aktuelle Dirndl-Mode, wie sie jetzt auch wieder auf dem Oktoberfest zu sehen ist.
Eine Bitte: Verzichtet auf die günstigen Polyester-Dirndl, wenn ihr denn eines zum Beispiel zum Oktoberfest erstehen möchtet. Leiht euch ein richtiges oder investiert das Geld in ein eigenes, teureres. Dirndl kann man zu fast jedem Anlass tragen und ich trage mein ältestes mittlerweile seit knapp 10 Jahren. Ich wechsle nur regelmäßig die Blusen für etwas aktuellen Flair. Ein gut sitzendes, zu einem selbst passendes Dirndl ist den Kaufpreis wert.
Das Final Fantasy XIV Dirndl – Wie akkurat ist es wirklich?
Das Dirndl in Final Fantasy XIV kann für 13,50 Euro im Online-Store erstanden werden. Es besteht aus fünf Teilen: Hut, Mieder, Fingernägel sowie Armbänder, Rock und Schuhe (mit Socken). Ich gehe das Outfit Stück für Stück durch, lasse aber Hut und Fingernägel aus.
Das Mieder sieht für mich vom Schnitt und der Passform her korrekt aus. Die goldenen Dreiecke vorne wären in der Realität vermutlich mit einem Seidenband oder einer Metallkette verbunden. Das käme auf die aktuelle Mode und den Hersteller an.
Dass der Miederausschnitt so tief liegt, ist mittlerweile nicht mehr besonders in Mode, kann aber bei älteren Modellen immer noch vorkommen. Dass die Bluse entsprechend den Blick in den Ausschnitt verdeckt, ist vollkommen akkurat.
Die Bluse an sich ist übrigens auch korrekt: Entspannte T-Shirt-Ärmel sind zwar nicht besonders elegant, aber möglich. Der weiße, wellige Kragen passt gut zu Modellen aus den 2010ern. Modern ist aktuell teils hochgeschlossen, Spitzenblusen oder V-Ausschnitte.
Dirndl-Ausschnitte
Dass der Dirndl-Ausschnitt so tief blicken lässt, ist aus meiner persönlichen Sicht ebenfalls recht akkurat. Klar, die aktuell eher hochgeschlossenen Blusen sprechen dagegen, aber so wie in Final Fantasy XIV sahen meine Selfies aus meinen frühen 20ern oft aus. Auch gibt es eigene Dirndl-BHs, die nur dafür getragen werden und dafür sorgen, dass die Anatomie auch wirklich korrekt in Szene gesetzt im Dirndl sitzt.
Bei den Bildern von meinem Charakter fehlt jetzt noch eine passende Kette. Je nachdem, was einem gefällt kann man ein großes Statement-Piece tragen oder auch ein Stoffhalsband. Motive sind oft Blumen wie das Edelweiß oder Herzen.
Der Rücken des Mieders im Game soll wohl geschnürt sein. Das ist an sich nicht falsch und kann einfach eine Entscheidung des In-Game-Schneiders gewesen sein.
Das Mieder und die Bluse. Schon sehr akkurat!
Der Rock des Dirndls sieht auf den ersten Blick auch in Ordnung aus. Er ist vergleichsweise lang. Jüngere Frauen greifen oft zu den eher Knielangen, da lange Röcke als eher gediegen gelten. Da spielt also der Geschmack der jeweiligen Lady die Hauptrolle.
Wichtig zu beachten ist aber, dass zum Rock immer eine Schürze gehört und sich beide Teile ergänzen sollten. Zu einem einfachen Rock passt eine gemusterte, farbenfrohe Schürze. Zu einem Rock mit Motiv passt eine einfache Schürze. Das Schürzenmotiv im Spiel sieht mir allerdings sehr nach Porzellanmalerei aus und habe ich so in der Form noch nie an einem Dirndl gesehen.
Der weiße Rand unten am Dirndl ist ebenfalls nicht mehr allzu modern, aber deswegen nicht weniger korrekt. Einzig Farbe und Größe der Schleife passt aus meiner Sicht nicht ganz dazu. Es sieht mehr nach einem unabhängig vom Kleid um die Hüfte geschlungenen Schal aus. Ich würde das unter künstlerische Freiheit verbuchen.
Der Rock? Auch fein! Dem Teeservice-Muster zum Trotz.
Vor allem die Schuhe begeistern mich aber so richtig: Pumps oder die im Spiel verwendeten Spangenschuhe mit Riemchen sind auch heute noch der Go-To für viele zum Dirndl. Auch, dass Socken mit dargestellt werden, ist für mich korrekt:
Während mein Schuhschrank heute teilweise aus allen Nähten platzt, hatte man vor hundert Jahren eher zwei, vielleicht drei Paar Schuhe Zuhause. Ein Paar schöner Sonntagspumps aus oft schwarzem Leder waren dabei, für festliche Anlässe wie den sonntäglichen Kirchenbesuch, Hochzeiten, Beerdigungen etc.
Und weil man sich eben nicht regelmäßig neue Schuhe kaufen konnte, trug man die kühlen Sommerschuhe eben auch im Winter. Nur eben – wie hier dargestellt – mit warmen Socken oder Strümpfen.
Das eine gute Paar Schuhe. Für Hochzeiten, Beerdigungen, Feste… immer gut passend!
Ja, das Dirndl kann was – Gut gemacht, liebe Entwickler
Als Oberbayerin mit Dirndln im Schrank bin ich insgesamt sehr zufrieden damit, wie Square Enix die Mode meiner Heimat umgesetzt hat. Hier und da haben sie sich beim Motiv und der Schleife etwas künstlerische Freiheit rausgenommen, aber das ist für mich persönlich absolut in Ordnung.
Spannend wird es tatsächlich nur an einem Punkt: Die Schleife ist vorne rechts gebunden. Das bedeutet traditionell, dass die Trägerin bereits vergeben ist. Links gebunden wäre Single, Hinten verwitwet. Jetzt ist nur noch die Frage offen, ob sich Square Enix dabei etwas gedacht hat und die Kriegerin des Lichts mit jemand Bestimmten shipt, oder ob hier jemandem einfach ein kleiner Unfall passiert ist.
Am Ende des Tages ist das aber nur eine minimale Kritik. Das Dirndl ist sehr gut umgesetzt worden und auch wenn ich es meinem Charakter nur selten anlege, freue ich mich doch immer wieder darüber. Wenn Square Enix mir jetzt noch den Wunsch erfüllt, mehr schöne Langhaarfrisuren zu implementieren, gerne auch hübsche Flechtfrisuren: Ausgerechnet in der falschen Version von Final Fantasy XIV gibt es jetzt die Traumfrisuren vieler Spieler.
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Mit Borderlands 4 ist ein neuer Ableger der Loot-Shooter-Reihe veröffentlicht worden, und wer das Spiel kennt, weiß, dass es viele verschiedene Easter Eggs versteckt. Eines dieser Easter Eggs nimmt sogar Destiny 2 aufs Korn und zeigt humorvoll ein Problem, vor dem sich Hüter derzeit befinden.
Mit welchen Problemen hat Destiny 2 zu kämpfen? Wer Destiny 2 aktiv zockt, wird wissen: Der Loot-Shooter liegt im Sterben, und das langsam und qualvoll. Die neue Erweiterung „Am Rande des Schicksals“ konnte solide abliefern, doch für viele hat die cinematische Inszenierung einer neuen Saga nicht gereicht, um den Funken zu entfachen.
Hinzu gesellt sich zudem noch der mangelnde Post-Content, der kaum Anreize bot, das Spiel zu besuchen. Die üblichen Bugs nach neuen Patches, sowie angebliche Shadow-Nerfs taten ihr Übriges.
Mit der neuen Season „Ash and Iron“ hofften viele Fans auf eine nostalgische Reise zu den Verseuchten Landen, doch auch hier handelt es sich nur um eine Aktivität, die Fans stumpf auf und ab grinden können – zudem wird auch der schlechte Loot kritisiert, wenn man kein entsprechendes Lichtlevel erreicht hat.
Der derzeitige Zustand von Destiny 2 ist besorgniserregend, aber immerhin hat Borderlands 4 seinen Konkurrenten nicht vergessen. Es gibt ein Easter Egg, das ihr auf Kairos finden könnt, und dieses könnte den einen oder anderen Hüter zumindest in der derzeitigen Situation zum Schmunzeln bringen.
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Boss in Borderlands 4 droppt starken Loot und lässt sich schnell farmen
Es begann mit einem Geist… im Plumpsklo?
Wie sieht das Easter Egg aus? Auf den Welkfeldern im Gebiet „Das Heulen“ gibt es eine Nebenquest, die „Mitgerissen“ heißt. Diese startet ihr, wenn ihr mit einem sprechenden Plumpsklo interagiert. Nehmt ihr die Quest an und öffnet die Tür, wird euch eine Drohne begrüßen, die zugegebenermaßen genug von dem Mist hat.
Die Drohne ist erleichtert, uns gefunden zu haben, jemand habe sie nämlich dort eingesperrt, mit der Aussage: „Ich bringe dich dorthin, wo Scheiße hingehört.“ Wie üblich spart Borderlands nicht an seinem Humor.
Der Geist ist froh uns zu sehen....aber das Ziel lässt zu Wünschen übrig..
Leider sind die Batterien der Drohne leer und deshalb kann sie nicht ihre Umgebungsscans durchführen. Wir als Kammerjäger sind natürlich zur Stelle und helfen. Nach einem kurzen Marsch geht es ans Ziel, und dieser stellt einen großen Kothaufen dar.
Die Drohne scannt ihr Ziel und überschüttet dann den Hüter Kammer-Jäger mit Loot. Der Loot fiel bei uns mies aus, denn es handelte sich nur um seltene Items. Wer nun aus Destiny kommt, sollte aber genau in dieser Nebenmission Parallelen zum Loot-Shooter erkennen.
Ein passendes Easter Egg zu Destiny: Das Easter Egg, hat Destiny sehr gut dargestellt, auch wenn Borderlands wie immer maßlos übertreibt. Scans sind im Loot-Shooter von Bungie nicht unüblich, vor allem wenn man sie auf Patrouillen erledigt – dementsprechend ist der Loot auch mies, denn dieser ist entweder nicht existent oder besteht aus Items mit grüner oder blauer Seltenheit.
Borderlands hat also Destiny perfekt dargestellt und zumindest mich, einen langjährigen Veteranen des Loot-Shooters, der schon seit über 10 Jahren das Spiel von Bungie begleitet, zum Lachen gebracht. Immerhin konnte ich für einen kurzen Moment die Probleme von Destiny 2 vergessen.
Seid ihr auch als Kammer-Jäger aktiv oder zockt ihr noch Destiny 2? Wir begleiten den Release von Borderlands 4 aktiv und liefern euch die wichtigsten News und Guides. Solltet ihr also zum Beispiel wissen wollen, welche Items ihr von den Bossen bekommen könnt, solltet ihr hier vorbeischauen: Borderlands 4: Alle Boss-Drops aus dem Loot-Table
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Warhammer 40.000 ist bekannt für seine absurden Maßstäbe. Die gelten nicht nur für Kriege und Waffen, sondern auch für die schiere Masse an Menschen, die existieren. Um eine solche Menge an Leuten irgendwo im Universum unterzukriegen, müssen die sehr dicht gepackt werden – in Städten mit enormen Ausmaßen und dystopischen Umständen.
Das Imperium der Menschheit ist die aktuell dominante Fraktion in Warhammer 40.000 – ausgestochen höchstens durch die unbekannten Zahlen der Tyraniden, Necrons und Orks. Offiziell leben mehrere Billiarden Menschen in der Galaxie, die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher.
Eine solche Menge an Menschen lässt sich nur durch Struktur und Organisation überhaupt verwalten. Agrar-Welten sorgen für Nahrung, Produktionswelten für Waffen und Technologien. Nur durch die Verwertung von Leichen können überhaupt alle ernährt werden.
Und dann gibt es da noch die Makropol-Welten, sogenannte „Hive Worlds.“ Makropol-Welten sind die am dichtesten bevölkerten Planeten im Imperium, auf denen eine oder gleich mehrere Makropolen, oder „Hives“, entstehen. Diese streng strukturierten Städte sind eine Dystopie in sich selbst.
Solltet ihr euch, warum auch immer, im 41. oder 42. Jahrtausend wiederfinden, ist die Wahrscheinlichkeit enorm hoch, dass ihr in einem solchen Hive geboren… und dort auch sterben werdet, ohne jemals etwas Anderes gesehen zu haben.
Necromunda ist eine der bekanntesten Makopol-Welten mit dutzenden Hives. Im Action-Spiel Hired Gun könnt ihr die Welt erkunden:
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Der Trailer zu Warhammer 40.000: Necromunda – Hired Gun, dem Shooter in der düsteren Makropolwelt
Makropolwelten – Die Brutkästen des Imperiums
Zwischen 10 und 25 % der Welten im Imperium sollen Makropolwelten sein, auf denen die absolute Mehrheit der Menschen leben, wobei die meisten anderen Welten ebenfalls mindestens einen Hive besitzen. Die Welten sind so enorm groß, dass sie sich unter keinen Umständen selbst versorgen können. Nahrung und andere Güter müssen von Außen kommen.
In den meisten Hives leben an sich schon mehrere Milliarden Menschen, die meisten von ihnen in Armut. Auf einer Makropolwelt können dann mehrere dieser Hives existieren, teilweise sogar direkt nebeneinander in sogenannten „Hive Clustern.“
Ist eine Makropolwelt jemals isoliert, weil Reisen durch den Warp gerade nicht möglich sind, besteht sofort größte Gefahr für alle Einwohner. Hungersnöte brechen innerhalb kürzester Zeit aus.
Der wichtigste Planet im Imperium, das Heilige Terra, wo der Imperator auf seinem goldenen Thron gefangen ist, gilt übrigens selbst als Makropolwelt, die vollständig mit Städten bedeckt ist – wodurch sich Terra von der Struktur der meisten Hives deutlich unterscheidet.
Von Adel, Bourgeoisie und Proletariat
Ein Hive ist im Regelfall strukturiert aufgebaut, mit gewissen Regeln. Necromunda dient hier als Beispiel, insbesondere, weil der Aufbau dieser Welt durch offizielle Regelwerke dokumentiert ist. Ein Hive besteht demnach aus verschiedenen Ebenen:
Der Spitze, in der Verwaltung, Adel und höhergestellte Bewohner leben,
„Hab Zones“, wo der größte Teil der Bevölkerung lebt
und dem „Underhive“, der Zone am Boden des Hives.
Dazu kommen äußere Schichten mit Schutzschilden und Geschützen, um einen Hive zu verteidigen sowie besondere Strukturen innerhalb des Hives. Oft werden Planetenkerne durch eine gigantische Röhre angezapft, die sich durch den Hive zieht, um diesen mit Wärme und Energie zu versorgen.
Als Faustregel gilt: Je höher ihr im Hive lebt, desto höher ist euer Status – und umgekehrt. In den oberen Bereichen gibt es kostenlosen Strom, gutes Essen und frische Luft, während all das immer schlechter wird, je weiter ihr nach unten kommt.
Der Großteil der Menschen in einem Hive bildet so etwas wie die „Mittelklasse“ mit ihren eigenen Schichten von gehoben bis ärmlich. Weiter oben lebt die gehobene Mittelschicht fast ähnlich wie der Adel, mit echtem Tageslicht und Zugang zu Luft und Nahrung.
Direkt darunter sind die Bedingungen schon härter: Gedimmtes Licht, Essen wird wiederaufbereitet und häufig sind die Bewohner nur „Lohnsklaven“, deren Körper selbst eine Ressource für die Arbeitgeber sind.
Gerade weiter unten im Hive gibt es häufig Fabriken, die zumindest grundlegende Güter für einen Hive produzieren – teilweise sogar für andere Welten des Imperiums. Es passiert nicht selten, dass Operationen und kybernetische Verbesserungen einen Menschen für seine Arbeit optimieren sollen.
Die ewige Unterwelt: Underhives
Wirklich übel sieht es dann in den Underhives aus, dem „Boden“ einer Makropole. Hier gibt es kein Tageslicht, Luft und Nahrung stammen aus mehreren Recycling-Durchgängen und „Regen“ besteht normalerweise aus den giftigen Abwässern der Schichten darüber.
In Underhives gibt es an den meisten Stellen kein echtes Gesetz. Ab und zu vollstrecken Mitglieder der Adeptus Arbites imperiales Recht, aber die meisten Bereiche unterliegen der Kontrolle lokaler Gangs. Oft formen Ruinen alter Gebäude und Fabriken das „Stadt“-Bild.
Im Koop-Shooter Darktide kämpft ihr euch durch einen Underhive:
Zugang zu Energie ist begrenzt bis gar nicht vorhanden und wenn überhaupt, dann streng von einem mächtigen Clan bewacht und reguliert. Die Abwässer, Giftstoffe und Produktionsabfälle sorgen dafür für einen giftigen Sumpf unterhalb des Underhives.
Wasser und was sich sonst noch durch Ritzen zwängen kann, sammelt sich in kleinen Seen, in denen Mutanten und andere gefährliche Wesen hausen. Manchmal sind solche Kreaturen die einzige Nahrung, die Bewohner eines Underhives zu essen bekommen.
Entsprechend sind Mutationen und Chaos-Kulte in Underhives keine Seltenheit, da sie logische Folge der Umstände sind. In diesem Teil der Hives herrscht die absolute Armut mit einem täglichen Überlebenskampf. Wer hier lebt, sieht vermutlich niemals echtes Tageslicht und wird niemals etwas anderes kennenlernen als den Underhive.
Eine Twitch-Streamerin der besonderen Art ging mit einem Clip viral, weil sie die Kamera anpöbelte, um Essen zu bekommen.
Wer ist die Twitch-Streamerin? Die gemeinnützige Organisation Alveus Sanctuary wurde von Maya Higa gegründet und rettet Tiere, um ihnen in Texas, USA einen Platz zum Leben zu bieten. Alveus Sanctuary produziert Inhalte rund um die Arbeit mit den Tieren. Sie haben einen YouTube- und einen Twitch-Kanal. Auf diesen Kanälen läuft ein durchgehender Livestream, in dem einige der Tiere gezeigt werden.
Eine Kuh namens Winnie (The Moo) hat ebenfalls ein Heim bei der Organisation gefunden. Sie ist eine Rote Angus und 3 Jahre alt. Ihr Auftreten in einem Clip von dem Twitch-Livestream ging vor einiger Zeit im Internet viral.
Menschliche deutsche Twitch-Streamer stellen wir euch in unserem Video vor:
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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google
„Essen und bezahlt werden“
Was ist das für ein Clip? In einem Stream-Ausschnitt ist Winnie The Moo zu sehen, wie sie gerade an einem Trog steht und ihren Kopf daran reibt. Sie wendet sich zur Kamera und gibt ein lautes „Muh!“ von sich. Kurz darauf spendet ein Zuschauer des Streams Bits und aktiviert damit die Mechanik an dem Trog: Es wird Futter in den Trog gegeben.
Winnie schaffte es also erfolgreich, die Zuschauer dazu zu „überreden“, ein paar Leckereien zu geben.
Den Clip könnt ihr euch hier auf TikTok anschauen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von TikTok, der den Artikel ergänzt.
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Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
In einem Post auf X stellte die Gründerin Maya Higa klar: „Nur damit alle wissen, dass dies nur Leckerlis für Winnie sind und sie zusätzlich dazu ABSOLUT JEDEN TAG gefüttert wird.“ Winnie ist also nicht davon abhängig, dass Spenden in dem Twitch-Stream getätigt werden.
Kommentare unter dem Clip auf X sind begeistert von Winnie der Kuh:
zeroXhope schreibt: „Die Kuh Winnie hat mehr echte Zuschauerinteraktion als die meisten menschlichen Streamer.“
aimi_xyz ist auf Winnie neidisch: „Winnie lebt den Traum: Essen und bezahlt werden.“
stables_money kommentiert: „Stell dir vor, du überprüfst deine Twitch-Statistiken und stellst fest, dass du von einer Kuh übertroffen wurdest.“
Was bedeutet das Ende von Windows 10? Erst einmal endet nur die offizielle Unterstützung von Microsoft für Windows 10. Eure Lizenz für Windows 10 bleibt weiterhin gültig und ihr könnt euren Computer mit Windows 10 auch weiterhin einsetzen.
Das Ende für Windows 10 bedeutet für euch aber auch, dass es keine kostenlosen Software-Updates, Sicherheitsaktualisierungen oder technischen Support von Microsoft mehr geben wird. Computer mit Windows 10 funktionieren zwar weiterhin, sind aber deutlich anfälliger für Viren, Schadsoftware und andere Sicherheitsprobleme. Aus diesem Grund ist vom Verbleib bei Windows 10 grundsätzlich abzuraten.
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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?
Systeme mit Windows 10 bekommen ab Oktober nur noch mit kostenpflichtigem Abo Updates
Kann man weiterhin Updates erhalten? Ja, es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, den Support von Windows 10 um 1 Jahr zu verlängern. Microsoft bezeichnet diese als Extended Security Updates (ESU). Die Kosten sollen bei 61 US-Dollar für ein Jahr liegen. Ihr bekommt dann Sicherheitsupdates bis zum 13. Oktober 2026. Wichtig ist jedoch, dass ihr nur noch Sicherheitsfixes erhaltet und keine neuen Funktionen oder andere Verbesserungen. Microsoft schreibt selbst dazu:
Das ESU-Programm ermöglicht es PCs, nach Ablauf des Supports weiterhin kritische und wichtige Sicherheitsupdates über einen jährlichen Abonnementdienst zu erhalten.
Extended Security Updates soll es für Privatanwender ein ganzes Jahr lang geben, Firmen und öffentliche Einrichtungen sollen ESU maximal auf drei Jahre verlängern können.
Kann man weiterhin kostenlos auf Windows 11 updaten? Ja, sowohl zum aktuellen Zeitpunkt (September 2025) als auch zu einem späteren Zeitpunkt soll es weiterhin möglich sein, Windows 10 auf Windows 11 aufzurüsten. Für ein Update müsst ihr aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Systemanforderungen für Windows 11 findet ihr auf MeinMMO erklärt.
Windows 11 ist das aktuelle Betriebssystem von Microsoft und läuft mittlerweile auf vielen Computern. Doch einige Nutzer zögern noch, ob sie wirklich von Windows 10 oder einem noch älteren System auf Windows 11 upgraden sollten. MeinMMO erklärt Vor- und Nachteile von einem Upgrade und listet Gründe auf, die für und gegen ein Upgrade sprechen: 6 Gründe, warum ihr Windows 10 auf Windows 11 upgraden solltet und 4 Gründe, die dagegen sprechen
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Wer noch keine Gelegenheit hatte, sich in Hades durch die Unterwelt der griechischen Mythologie zu kloppen, bekommt jetzt die beste Chance bisher. Kurz vor dem finalen Release von Teil 2 gibt es das Original auf Steam so günstig wie noch nie.
Was ist das für ein Spiel? Hades ist ein Action-Roguelike von Supergiant Games. Es ging ursprünglich als Early-Access-Fassung an den Start und erschien am 17. September 2020 final auf Steam.
Inzwischen gibt es das Spiel auch auf der Nintendo Switch, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S
Hades ist einer der Gründe, warum das Roguelike-Genre in den letzten Jahren so beliebt geworden ist. Das Spiel hat insgesamt über 262.000 Rezensionen auf Steam, davon 98 % positiv. Damit landet es in der Liste der am besten bewerteten Spiele auf Steam auf Platz 7 (laut steamdb.info)
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Ein beliebtes Roguelike auf Steam verlässt endlich den Early Access
Wie der Bruder, so die Schwester
Worum geht es in Hades? Ihr spielt Zagreus, Sohn von Hades, dem Herrscher der Unterwelt. Aus dieser wollt ihr ausbrechen, dazu müsst ihr jedoch eurem eigenen Vater und den Kreaturen des Hades trotzen. Nach jedem gescheiterten Fluchtversuch beginnt eure Reise von vorne.
Weil sich die Welt auch nach eurem Tod an euch erinnert, habt ihr stets ein Gefühl von Fortschritt. Zudem bietet jeder Neuanfang auch eine Möglichkeit, es mit einem anderen Build an Waffen und Fertigkeiten zu probieren.
Der Erfolg von Hades war so groß, dass eine Fortsetzung folgte: Die erste Fortsetzung, die Supergiant Games je für eines ihrer Spiele entwickelt hat. In Hades 2 spielt ihr jedoch nicht mehr Zagreus, sondern seine jüngere Schwester Melinoe. Die kämpft sich ebenfalls durch die Unterwelt, diesmal aber gegen die Lakaien der Titanen.
Nach über einem Jahr im Early Access neigt sich Hades 2 jetzt seinem Release zu. Am 25. September 2025 bekommt das Spiel sein 1.0-Update. Bis dahin könnt ihr beim Kauf des Originals ordentlich Geld sparen.
Auf Steam bekommt ihr das erste Hades derzeit für nur 6,12 € statt 24,50 €. Ihr spart damit 75 % des Kaufpreises – so viel wie bei keiner vorherigen Rabatt-Aktion des Spiels.
Auf Hades folgten zahlreiche Spiele, die sich vom Indie-Hit inspirieren ließen: Darunter Realm of Ink, das chinesische Mythologie und eine einzigartige Tintenoptik liefert. Oder auch Ravenswatch, das mit Horror-Versionen bekannter Märchen lockt. Wieder ein anderes macht euch zum Feind der Ritter der Tafelrunde und verlässt bald den Early Access.
Hexenmeister in Dungeons & Dragons sind besonders für einen Zaubertrick bekannt und beliebt und setzen daher auf Zauber, um diesen Angriff zu unterstützen. Ein Spieler beteuert jedoch, wie mächtig ein anderer Zauber ist, der den Gegnern das Leben schwer macht.
Von welchem Zauber ist die Rede? Es geht um den Zauber „Verderben“ (auf Englisch „Bane“), einem Level-1-Zauber, der daher von Zauberwirkenden Klassen recht früh erlernt werden kann. Es handelt sich bei „Verderben“ um einen Konzentrationszauber, bei dessen Einsatz bis zu drei Kreaturen innerhalb der sichtbaren Reichweite einen Charisma-Rettungswurf bestehen müssen, oder sonst einen Malus von 1W4 auf ihre Angriffs- und Rettungswürfe erhalten. In der Hinsicht funktioniert „Verderben“ wie „Segnen“ (auf Englisch „Bless“), nur mit der gegenteiligen Wirkung.
Der Spieler LashOut2016 schreibt auf Reddit, dass der Hexenmeister seiner Gruppe alleine mit Verderben und einem W4 seinen Teammitgliedern wirklich „den Arsch gerettet“ hat: „Wie sich herausstellte, [hätte eine unserer letzten Begegnungen] ein TPK [totale Vernichtung der Gruppe] werden müssen, da der Gangboss jedes Gruppenmitglied innerhalb einer Runde hätte töten können. Aber dann – Verderben.“
Hier seht ihr die Vorstellung des Rollenspiels „Daggerheart“ von Critical Role:
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Critical Role stellen ihr neues, eigenes Rollenspiel vor: Daggerheart
Hexenmeister können – und sollten – mehr machen als reinen Schaden
Was sagt die Community zu dem Zauber? Die Spieler sind sich einig, dass Spieler, die mehr Wert auf den Erfolg der Gruppe legen, anstatt sich selbst immer stärker zu machen, wirklich anerkannt werden sollten: „Ich schätze jemanden, der lieber als Debuff-Support spielt anstatt zu sagen: ‚Schaut mal, ich mache 5 Milliarden DPS‘“ (LashOut2016 via Reddit).
„Verderben“ galt eigentlich nie als ein schlechter Zauber, er wurde schlichtweg einfach oft übersehen, da ein Kontroll-Zauber für viele Spieler nicht so toll ist, wie einer, der hohen Schaden anrichtet. „Die De-Buffer sind nicht so glamourös wie die Damage-Dealer, aber Mann, sind die hilfreich“, schreibt BroasVideo8 (via Reddit).
Wann eignet sich Verderben am meisten? Der Zauber eignet sich am besten für Gruppen, die besonders viele Angriffe und/oder Zauber einsetzen, die einen verfehlten Rettungswurf des Zieles benötigen, um besonders effektiv zu sein. Aus diesem Grund sind sie perfekt für Crowd-Control, die oft diese Rettungswürfe voraussetzen.
„Ich habe Verderben immer geringer eingeschätzt als Segnen, aber ich hatte seine Nützlichkeit in einer Gruppe, die hauptsächlich über Rettungswürfe angreift, nicht berücksichtigt. Dein Beitrag hat mich zum Nachdenken gebracht“, schreibt crazyrich (via Reddit).
Auch VelvetCowboy erkennt den Wert des Zaubers, wenn die Rettungswürfe von Gegnern immer sicherer werden: „Für zauberwirkende Charaktere, die nicht viele Konzentrationszauber einsetzen, reicht es schon aus, Verderben auf die 3–6 wichtigsten Gegner zu wirken, um viel zu erreichen, insbesondere wenn man höhere Stufen erreicht. Die Rettungswürfe der Gegner werden stärker, daher wird es umso wichtiger, 1–4 von diesen Würfen abzuziehen“ (via Reddit).
Hexenmeister lieben den Zaubertrick „Schauriger Strahl“ (auf Englisch „Eldritch Blast“) und nutzen daher oft Zauber, die besonders gut mit ihm im Einklang sind, wie „Verwünschen“ („Hex“) oder „Hunger von Hadar“ („Hunger of Hadar“). All diese Zauber sind Konzentrationszauber und überaus mächtig, doch trotzdem weigern sich viele Spieler in Dungeons & Dragons sowie Baldur’s Gate 3 sie zu lernen: Spieler verzichten freiwillig auf mächtige Zauber in Baldur’s Gate 3, weil eine alte Mechanik aus D&D sie nervt
Seit der Erfindung des MMORPG-Genres haben sich Entwickler immer mal wieder die ganz großen Lizenzen geschnappt, um für diese ein Online-Rollenspiel zu entwickeln. Doch welches MMORPG konnte das jeweilige Universum am besten umsetzen? Genre-Experte Karsten Scholz wagt sich an ein Ranking.
Das macht nicht nur die große Zahl an Ankündigungen sowie Veröffentlichungen von 2005 bis einschließlich 2014 deutlich. Entwickler investierten in dieser Zeit auch viel Geld, um sich starke Lizenzen zu sichern, die mit Warcraft konkurrieren können.
Mit dabei auch die ganz großen Franchises aus Film und Fernsehen oder anderen Bereichen wie Tabletop, die aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken sind. Doch welches MMORPG hat das jeweilige Universum eigentlich am besten abgebildet? Genau das möchten wir in diesem Artikel erörtern.
Wir konzentrieren uns dabei wirklich nur auf die ganz großen IPs, die außerhalb der Videospiele entstanden und groß geworden sind. Ihr findet hier also kein World of Warcraft, The Elder Scrolls Online oder Final Fantasy XI und XIV. Stattdessen erwarten euch Star Wars, Warhammer, Herr der Ringe, Dungeons & Dragons, Matrix, Star Trek und andere Popkultur-Marken.
Nach welchen Kriterien bildet sich das Ranking? Unser MMORPG-Experte Karsten Scholz bewertet vor allem die Art und Weise, wie das jeweilige Universum im zugehörigen Spiel umgesetzt worden ist. Wie gut bildet das MMORPG die Lore ab und erweitert diese vielleicht sogar noch? Auf welche bekannten Figuren, Völker und anderen Elemente trifft man? Wie hoch ist die Qualität der Dialoge und Texte?
Wichtig fürs Ranking ist aber auch, dass das jeweilige MMORPG Freude macht beziehungsweise, dass Gameplay, Bugs und andere Faktoren den Spaß im Universum nicht trüben. Was bringt es, wenn eine Lizenz detailliert umgesetzt wurde, aber jeder Kampf nervt?
Da sich viele dieser Faktoren nicht klar beziffern lassen, steckt hinter dem Ranking natürlich auch sehr viel persönliche Meinung unseres Genre-Experten. Teilt uns daher unbedingt in den Kommentaren mit, wenn ihr die Einschätzungen teilt oder bestimmte Platzierungen ganz anders einschätzt.
Über unsere Inhaltsangabe könnt ihr direkt zu den Abschnitten springen, die euch interessieren:
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Platz 15: Drakensang Online
Entwickler: Bigpoint | Plattform: PC | Release-Datum: August 2011 | Bezahlmodell: Free2Play | Status: Weiterhin aktiv
Was muss ich zur Lizenz wissen? Hinter Drakensang Online steht die Lizenz von „Das Schwarze Auge“, dem vielleicht bekanntesten Pen-&-Paper-Rollenspiel aus Deutschland. Die Abenteuer aus Aventurien begeistern Fans seit mehr als 40 Jahren. Zu den verschiedenen Editionen gesellen sich heute zahlreiche Romane, Gesellschaftsspiele und Videospiele.
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Drakensang Online – Gameplay-Trailer aus 2019
Was muss ich zum Spiel wissen? Drakensang Online entstand in den 2010er-Jahren unter der Leitung von Bernd Beyreuther, der mit seinem Team von Radon Labs vorher bereits zweimal bewiesen hatte, dass er tolle Spiele für das Universum von „Das Schwarze Auge“ entwickeln kann – nämlich mit den Rollenspielen „Das Schwarze Auge: Drakensang“ und „Drakensang: Am Fluss der Zeit“.
Das Problem: Als Radon Labs Insolvenz anmelden musste und von Bigpoint übernommen wurde, hatte man zwar die Rechte an dem Namen Drakensang, aber nicht für die Lizenz von „Das Schwarze Auge“. Die Entwickler durften für ihr MMORPG also den Namen nutzen, mussten sich aber eine völlig neue Welt und ein eigenes Regelwerk ausdenken.
Obwohl der Name es verspricht, hat Drakensang Online also sehr wenig mit „Das Schwarze Auge“ zu tun. Ein Blick ins Spiel kann sich dennoch lohnen. In diesem Monat feiert das MMORPG nämlich seinen 14. Geburtstag. Zudem machen eine Runde Looten und Leveln durchaus Laune, wenn ihr gern aus der Iso-Perspektive (wie beispielsweise in einem Sacred oder Diablo) auf Monsterjagd geht. Und es gibt weiterhin regelmäßig neue Inhalte: Deutsches MMORPG spielt sich wie Diablo, hält sich seit 14 Jahren, startet jetzt eine neue Season