REDSEC zeigt mir schon in der ersten Runde, warum Millionen Spieler Battle Royale lieben, aber vergisst nicht, dass es trotzdem ein Battlefield ist

Mit Battlefield REDSEC haben Shooter-Fans einen neuen Battle Royale bekommen, und der Ersteindruck von MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller zeigt: EA hat die Zielgruppe perfekt verstanden – aber ihr seid vielleicht kein Teil davon.

In Battle-Royale- und Extraction-Shootern kommt immer eine gewisse Spannung auf. Es ist ein bisschen wie ein Survival Game, denn wenn ich sterbe, habe ich verloren. Es gibt keine Respawns, keine unendlichen Chancen. Ich bewege mich in einem teils riesigen Gebiet, höre stetig in weiter Ferne fremde Schüsse und weiß nie, wann die nächsten Gegner vor mir stehen.

Ich muss immer achtsam sein, wenn ich gewinnen will. Dadurch vermitteln Battle-Royale-Shooter dieses Gefühl des Mysteriösen, des Unbekannten. In gewisser Weise verbindet das Genre die Spannung von Survival-Spielen mit dem kompetitiven Gameplay von PvP-Shootern, da jeder von uns quasi seine eigene Version der Hunger Spiele spielt.

Mit diesem Gefühl schaffte es das Battle-Royale-Genre von vielen Gamern geliebt zu werden und brachte einige der größten Spiele unserer Zeit hervor: Fortnite, PUBG, Warzone, Apex Legends.

REDSEC schafft es, genau dieses Gefühl zu wecken.

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Battlefield 6 bringt den Sweet-Spot zurück – So funktioniert er

Die erste Landung, eigenes Versagen und der erste Tod

Pünktlich zum Release von REDSEC habe ich mir meinen Battlefield-Kameraden Jacob geschnappt und den neuen Battle Royale getestet. Es gibt einen Duo-Modus, was perfekt für uns zwei ist. Und so sind wir ohne große Vorbereitung in die erste Runde gestartet.

Zu Beginn gab es einen kleinen Lacher: REDSEC wurde für mich kurzzeitig zu einem Hardcore-Shooter.

Ich mache für Screenshots vom Spiel gelegentlich das HUD von Battlefield 6 aus und habe wohl beim letzten Mal vergessen, es wieder einzuschalten. Das fiel mir aber erst nach der Landung auf – blöderweise haben wir schon in der Luft gesehen, dass gleich mehrere Gegner-Squads in unserer Nähe gelandet sind.

Ich habe also erstmal panisch die Einstellungen nach den HUD-Optionen gesucht, während Jacob mich mutig mit Pistole beschützte – denn ihr habt bei der initialen Landung nur eine Pistole und ein Messer dabei.

Als das HUD dann endlich wieder an war – und ich könnte schwören, EA hat die Einstellungen verschoben – waren unsere Gegner leider schon mit dem köstlichen Boden-Loot der näheren Umgebung ausgestattet. Währenddessen hatten wir nicht mal Panzerplatten eingesammelt.

Zwar konnten wir auf unserer Suche nach zurückgelassenen Schießeisen zwei Squads geschickt umgehen, doch bevor wir Waffen fanden, fanden uns die Kugeln eines Kontrahenten. Es dauerte also nicht lang, bis wir das erste Mal starben. Das war allerdings nicht verheerend, wie wir kurz darauf bemerkten.

Battlefield REDSEC Zweite Chance

In den Spuren von Warzone mit einem Hauch Battlefield

Nach dem ersten Tod bemerkten wir: EA hat sich von der Konkurrenz inspirieren lassen. Es gibt eine zweite Chance. Diese wurde uns allerdings noch einfacher gemacht, als in Call of Duty: Warzone. Wir müssen uns nicht erst im 1v1 gegen einen anderen „Loser“ beweisen, sondern hängen einfach wieder am Fallschirm und segeln entspannt Richtung Boden.

Dieses Mal hatten wir etwas mehr Glück beim Looten und fanden recht schnell brauchbare Waffen. Ein Feature, das mir hierbei besonders gut gefällt, sind die sogenannten Upgrade-Kits. Hiermit könnt ihr eurem möglicherweise miesen Boden-Loot eine höhere Stufe verpassen. Dadurch bekommen sie etwa größere Magazine, einen Laser oder bessere Visiere.

Mit unserer neuen Ausrüstung konnten wir endlich unsere ersten Gefechte siegreich bestreiten und nebenbei ein paar Aufträge erfüllen. Außerdem fand ich heraus, dass ich mit dem Reparaturwerkzeug meines Pioniers einen Tresor öffnen kann – außer einem XP-Case war da aber nicht viel Lohnenswertes drin. Dafür waren wir inzwischen zu gut ausgerüstet.

Im Verlauf der Runde kamen wir durch die erfüllten Aufträge dann an eine Schlüsselkarte, die uns einen besonderen Anhänger öffnen ließ. In diesem Anhänger fanden wir einen Schützenpanzer – nice.

Battlefield REDSEC Fahrzeuganhänger

Unser neuer Panzer wurde fast zum stählernen Sarg

In unserem Stahlross machten wir uns motiviert auf den Weg und fanden direkt ein Duo, das uns vors Rohr lief – oder besser gesagt, das vor unserem Rohr weglief. Sie flüchteten in ein Gebäude, doch das rissen wir in typischer Battlefield-Manier einfach ein. Während es Trümmer regnete, liefen die beiden Soldaten geschwind über die Straße ins Nebengebäude.

Mist, auf der Straße stand ein Loot-Drop, den sie anscheinend angefordert haben. Das haben wir nicht bemerkt und sie konnten im Vorbeilaufen Raketenwerfer einsammeln.

Nun flüchteten wir hinter das Gebäude, denn wir wollten weder, dass der Panzer für uns zum stählernen Sarg wird, noch, dass sie ihn uns stehlen, wenn wir aussteigen, um sie auf die traditionelle Weise Richtung Jenseits zu schicken.

Das gelang uns zum Glück und wir suhlten uns im Loot unserer Kontrahenten. Der Panzer war leider trotzdem hinüber, denn sie schickten uns vor ihrem Ableben einen Artillerieschlag, als ich ihn gerade mit dem Werkzeug meines Pioniers reparieren wollte.

Alles, was ein gutes Match brauch

Nach unserem Panzer-Debakel mussten wir zu Fuß weiter. An einem kleinen, zerstörten Haus fielen uns zwei weitere Gegner in die Arme. Bedauerlicherweise hatten sie keinen Loot, den wir gebrauchen konnten. Also weiter Richtung Zone.

Der Kreis schrumpfte immer weiter und es waren nur noch wenige Teams übrig. Vor uns tat sich ein Spieler auf, der sich auch direkt die ersten Kugeln fing – doch plötzlich kam sein Freund aus einem Gebüsch. Wir haben verloren und das Duo sollte den Sieg holen. Wir wurden Dritter, aber ich habe keine Ahnung, wo die Spieler auf Platz 2 im finalen Gefecht waren.

Das Match endete und Jacob stellte verblüfft fest: Das war unsere erste Runde. Das war dieselbe Runde, in der wir diesen doofen HUD-Tod gefressen haben. Dafür sind wir doch noch echt weit gekommen.

Und diese erste Runde hatte alles, was man so von einem guten Battle-Royale-Match erwartet: lustige Momente, guten und schlechten Loot, viel Action und spannende Kämpfe bis zum Schluss.

Dariusz’ Fazit: REDSEC ist für Fans von Battle Royale, nicht von Battlefield

Bevor ich mich an diesen Artikel setzte, spielten wir noch ein paar Runden. Knapp 3 Stunden habe ich Ersteindrücke gesammelt. Ich lernte, dass man seine favorisierten Waffen inklusive personalisierter Loadouts an Waffen-Stationen abholen kann, wir schossen feindliche Helikopter ab und kämpften gegen einen Panzer. Mein Fazit dabei ist ganz klar:

EA hat REDSEC auf eine ganz bestimmte Zielgruppe ausgerichtet, aber das sind nicht unbedingt die langjährigen Battlefield-Spieler.

REDSEC spielt sich wie ein klassischer Battle Royale und macht das – so ist zumindest mein erster Eindruck – ganz gut. Ihr könnt hier auf jeden Fall ähnlich coole Momente erleben, wie in anderen Battle-Royale-Shootern.

Ist REDSEC besser als die Konkurrenz? Keine Ahnung. Bietet REDSEC das, was Fans an dem Genre mögen? Ja, durchaus!

Den eigenen Stempel drücken die Battlefield-Entwickler dem Battle Royale vor allem durch die Fahrzeuge, durch die Zerstörung und die Klassen auf. So wird aus REDSEC nicht nur ein Warzone-Konkurrent, sondern ein Battle Royale mit mächtigen Fahrzeugen wie Panzern, ein Battle Royale, mit Battlefield-Gameplay.

REDSEC fühlt sich aber leider nur wie ein Battle Royale an, nicht wie ein Battlefield. Zwar haben wir Gameplay aus Battlefield, aber das typische Battlefield-Gefühl kommt nicht auf. Das Gefühl, das ihr nur habt, wenn in einer chaotischen Schlacht mit 64 Spielern an allen Ecken etwas explodiert, Kugeln und Raketen durch die Luft fliegen, Panzer an euch vorbeirollen, Häuser über euch einstürzen und Jets im Tiefflug über euren Kopf sausen.

Die Atmosphäre und Immersion von Battlefield kommt in REDSEC nicht auf. Das „Battle-Royale-Gefühl“ ist auch nicht schlecht, aber anders. Wenn ihr das Battlefield-Gefühl sucht, werdet ihr in REDSEC vielleicht nicht fündig.


Falls ihr Battlefield REDSEC testen wollt: Der Battle Royale ist kostenlos. Es spricht also nichts dagegen, selbst einen Blick auf den Modus zu werfen. Und damit ihr nicht mit schwachen Waffen rumlaufen müsst, habe ich euch hier Schießeisen aufgelistet, die in REDSEC gut performen könnten: Nach 150 Stunden in Battlefield 6 sage ich voraus: Diese 7 Waffen werden im neuen Battle Royale besonders stark

Amazon entlässt rund 14.000 Mitarbeiter – Twitch und MMORPGs stark betroffen

Amazon hat eine neue Welle an Entlassungen angekündigt. Diese sollen nach neuen Informationen auch den Gaming-Sektor und Twitch stark betreffen und einen signifikanten Teil der Belegschaft reduzieren.

Update 28. Oktober, 19:40 Uhr: Wir haben diesen Artikel aktualisiert, weil neue Informationen zu Entlassungen bei Amazon Games Studios bekannt wurden.

Was sind das für Entlassungen? Amazon hat in einer Mitteilung veröffentlicht, dass man einen Umstrukturierungsprozess starten werde, der sowohl Kündigungen als auch neue Einstellungen bedeutet. Nach der Umstrukturierung soll es jedoch 14.000 weniger Stellen geben als zuvor.

Vor allem werde man Bürotätigkeiten in der Verwaltung reduzieren, heißt es laut Informationen der Tagesschau. Beschäftigte, die gekündigt werden, sollen 90 Tage Zeit bekommen, bevor sie das Unternehmen verlassen müssen. Neuen Berichten zufolge sind auch die Mitarbeiter bei großen Gaming-Projekten und Twitch stark betroffen.

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Große Einschnitte bei Amazon Games

Was ist zu Amazon Games bekannt? Laut Brancheninsider Jason Schreier sind „signifikante“ Kürzungen bei der Videospiel-Abteilung von Amazon geplant. Laut seines Artikels auf Bloomberg.com betreffen die Entlassungen vor allem die Studios in Irvine und San Diego sowie die Mitarbeiter, die im Bereich Publishing angestellt sind.

Wie Schreier berichtet, werde Amazon die Arbeit an Titeln mit großem Budget und vor allem an MMORPGs und anderen Multiplayer-Titeln reduzieren. Dabei werden wohl vor allem die Titel New World, aber auch Throne and Liberty sowie Lost Ark betroffen sein. Letztere werden zwar nicht von Amazon direkt entwickelt, dennoch hat das Unternehmen als Publisher bislang viele Veränderungen im Vergleich zu den asiatischen Versionen der Spiele herbeigeführt.

Weiter soll es hingegen für das Entwicklerstudio in Montreal gehen, das derzeit mit der Entwicklung des Strategiespiels „March of Giants“ beauftragt ist. Zusätzlich soll das Unternehmen laut den Informationen des Brancheninsiders an „Gelegenheitsspielen und KI-fokussierten Spielen“ festhalten. Auch das externe Studio Crystal Dynamics, das in San Francisco an einem neuen Tomb Raider arbeitet, sowie Maverick Games, das in Großbritannien ein Rennspiel für Amazon entwickelt, sollen weiterhin bestehen bleiben.

Noch unklar ist, wie sich die Entwicklung auf das geplante MMORPG zu Herr der Ringe auswirkt. Das sollte nach New World der große neue MMORPG-Erfolg für Amazon werden.

Entlassungen auch bei Twitch

Wie wirken sich die Entlassungen auf Twitch aus? Einem Bericht der Economic Times India Times zufolge sowie dem Brancheninsider Zach Bussey auf X.com, sind die Mitarbeiter von Twitch stark von den Entlassungen betroffen.

Laut dem Bericht sollen 500 Stellen gestrichen werden, was die Mitarbeiterzahl signifikant reduziert. So wurden erst im Januar 2024 500 Mitarbeiter entlassen, was etwa 35 % der Belegschaft entsprach. Das würde bedeuten, dass bei Twitch danach nur noch etwa 1.000 Mitarbeiter arbeiteten, von denen nun nochmal 500 gehen sollen.

Es ist zwar unklar, wie viele Mitarbeiter Twitch derzeit beschäftigt, dennoch ist davon auszugehen, dass diesmal erneut ein Großteil der Angestellten entlassen wird.

Was steckt hinter den Entlassungen? Im Blogbeitrag von Amazon erklärt das Unternehmen die Umstrukturierung mit dem Erfolg von künstlicher Intelligenz. So erklärt das Unternehmen in dem Beitrag:

Wir dürfen nicht vergessen, dass sich die Welt rasant verändert. Die aktuelle Generation der KI ist die transformativste Technologie seit dem Internet und ermöglicht es Unternehmen, viel schneller als je zuvor Innovationen zu entwickeln (sowohl in bestehenden als auch in völlig neuen Marktsegmenten). Wir sind überzeugt, dass wir schlanker organisiert sein müssen, mit weniger Hierarchieebenen und mehr Eigenverantwortung, um für unsere Kunden und unser Geschäft so schnell wie möglich voranzukommen.

Mit einem agileren Unternehmen möchte man mithilfe von Künstlicher Intelligenz also effizienter arbeiten. Wie man diese bei Twitch integrieren will und die Arbeit der verbleibenden Mitarbeiter so vereinfachen möchte, dass die wegfallenden Stellen kompensiert werden, verrät das Unternehmen jedoch nicht im Blogpost.

Amazon beschäftigt etwa 350.000 Mitarbeiter in der Verwaltung und in Bürojobs. Dass davon nun 14.000 entlassen werden, wirkt klein. Wenn es aber wirklich etwa die Hälfte der Mitarbeiter von Twitch betrifft, könnten die Einschnitte auch für die Nutzer spürbar werden. Bislang hat Amazon sich jedoch nicht zu genauen Zahlen bei seinen einzelnen Bereichen geäußert. Ein großes Problem bei Twitch ist die Rentabilität: Chef von Twitch gibt öffentlich zu, dass sie kein Geld machen: „Wir waren größer, als wir sein mussten“

Hübsches MMORPG startet heute im Westen, will mit nordischer Mythologie und großem Themenpark die Spieler begeistern

Das neue MMORPG Legend of Ymir startet heute. Die Entwickler setzten dabei auf tolle Grafik und Unreal Engine 5, doch es gibt auch einige Kritikpunkte.

Was ist das für ein MMORPG? Legend of Ymir ist ein Themenpark-MMORPG, das in der nordischen Mythologie spielt und euch zu einem echten Wikinger werden lässt. Dabei überzeugt der Titel mit schönster Grafik dank Unreal Engine 5.

Beim Gameplay setzten die Entwickler auf fünf Klassen: Berserker, Skalde, Völva, Kriegsherr und Bogenschütze. Beim Kampf gibt es im MMORPG ein Tab-Target-System, das durch Action-Skills etwas aufgebrochen wird. Gebraucht wird dies aber nur, wenn der Spieler sich bewusst für den Kampf entscheidet, ansonsten kämpft der Charakter auch von alleine.

Der Themenpark des Spiels bietet einen bunten Mix aus PvE- und PvP-Inhalten. Mit dabei sind Dungeons, Raids, Schlachtfelder, Gilden-vs-Gilden-Kämpfe, Belagerungsschlachten und Weltenbosse. Doch das MMORPG bietet auch viele Features, die im Westen für gewöhnlich schlecht ankommen.

Hier könnt ihr einen Trailer zum MMORPG sehen:

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Legend of Ymir 5 Minuten Gameplay-Trailer

Blockchain, Play-to-Earn und Auto-Kampf

Was stört am MMORPG? Wenn es um MMORPGs geht, dann gibt es große regionale Unterschiede, was Spielern gefällt und was nicht. Während in Korea Pay2Win kein Problem ist, stören sich viele Spieler im Westen daran. Ähnlich ist es beim Autoplay.

Legend of Ymir hat bei seinem Start im Westen jedoch keine umfangreichen Anpassungen vorgenommen, um den Spielern hierzulande zu gefallen. Weiter gibt es beim globalen Release immer noch Play-To-Earn-Aspekte, mit denen Spieler Kryptowährung durch das Spielen verdienen können (via LegendofYmir.com).

Auch hat es das Autoplay-System des Spiels (via LegendofYmir.com) in die westliche Version geschafft. Das soll zwar nicht gut genug sein, um im PvP oder in Raids zu siegen, zum Farmen und Questen soll es jedoch ausreichen.

Wo kann man Legend of Ymir spielen? Das neue MMORPG gibt es nicht auf Steam. Stattdessen lässt sich das neue Spiel nur über den hauseigenen Launcher, den es auf LegendofYmir.com gibt, starten oder im Google Play Store und auf iOS herunterladen.

Neben den klassischen Themenpark-Elementen möchte das MMORPG auch einen eigenen E-Sports-Cup bieten, bei dem die besten Gilden im PvP gegeneinander antreten sollen. Dabei treten immer Server gegeneinander an, weshalb die Auswahl des richtigen Spielservers wichtig für den späteren Verlauf ist.

Legend of Ymir sieht auf den ersten Blick nach einem schönen MMORPG mit vielen Inhalten aus. Leider haben die Entwickler bei der Lokalisierung nur wenig an die westlichen Spieler gedacht, die bekannterweise wenig Interesse an Autoplay, Play-To-Earn und Kryptowährung haben. MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz hat die typischen Fehler auch in diesem Artikel beschrieben: 5 Fehler, die MMORPGs aus Asien vermeiden müssen, wenn sie bei uns Erfolg haben möchten

Quelle(n):
  1. Mmorpg.org.pl

Roblox: Alles, was ihr zum Einstieg wissen müsst

Roblox ist eine der größten und beliebtesten Spieleplattformen überhaupt. Doch was kann man damit überhaupt machen und wie funktioniert das? MeinMMO hat für euch die wichtigsten Infos.

Was ist Roblox? Roblox erschien am 27. Februar 2008 und startete als kreativer Spiele-Baukasten, der an eine Mischung aus Lego und Minecraft erinnert. Die Plattform richtet sich vor allem optisch an jüngere Spieler und ermöglicht es ihnen, eigene Spiele zu entwickeln und zu teilen.

Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Von Shootern über Rennspiele und Rätselabenteuer bis hin zu Rollenspielen oder MMOs ist nahezu jedes Genre vertreten. Die von Nutzern erstellten Spiele können anschließend kostenlos von anderen Spielern ausprobiert und gespielt werden.

Alles, was ihr wissen müsst, um die in die Welten von Roblox einzusteigen, erfahrt ihr hier.

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Roblox – Der offizielle Trailer zum virtuellen Universum

Alles zu Plattformen und Altersempfehlung von Roblox

Für welches Alter ist Roblox geeignet? Die pädagogischen Fachkräfte vom Spieleratgeber NRW empfehlen Roblox ab einem Alter von 16 Jahren. Auch die USK hat die Altersempfehlung von 12 Jahren auf 16 Jahre angehoben (siehe USK). Das liegt vor allem an folgenden Punkten:

  • Man braucht gewisse Englischkenntnisse, um das Spiel zu verstehen
  • Es gibt Chatmöglichkeiten, die nicht ausreichend moderiert werden
    • Durch die Anonymität des Internets bestehen hier Gefahren, wie beispielsweise Cybergrooming, bei dem Kinder und Jugendliche von Erwachsenen zu sexuellen Handlungen verführt werden (siehe ZEBRA)
  • Manche Spiele enthalten Thematiken und Inhalte, die nicht für jüngere Kinder geeignet sind, wie beispielsweise Gewaltdarstellungen, virtuelle Beziehungen, Horror oder Alkoholgenuss
  • Es gibt einen InGame-Shop, in dem man kosmetische Gegenstände für echtes Geld kaufen kann

Nützliche Tipps zu Jugendschutzeinstellungen von Roblox findet ihr auch bei ZEBRA, einem Projekt der Landesanstalt für Medien NRW, oder bei medien-kindersicher.de.

Wo kann man Roblox spielen? Roblox ist auf den Plattformen PC (Windows und Mac), Smartphones und Tablets (iOS und Android), Xbox, PlayStation und VR-Headsets (Meta Quest, Pico, Valve Index, HTC Vive) verfügbar. Der Download erfolgt entweder über den Plattform-eigenen Store oder die Roblox-Webseite.

Alles zu Account, Zugang und Währungen von Roblox

Kann man Roblox einfach so spielen? Um die Funktionen nutzen zu können, braucht ihr einen Roblox-Account. Dabei müsst ihr euer Geburtsdatum und einen Benutzernamen angeben. Hier sollte darauf geachtet werden, dass das Geburtsdatum der Wahrheit entspricht (zwecks Jugendschutz) und der Benutzername nicht mit dem echten Namen in Verbindung gebracht werden kann.

Bei Spielern unter 13 Jahren aktiviert die Plattform automatisch strengere Datenschutzeinstellungen sowie Chat-Filter, weshalb wahrheitsgemäße Angaben beim Alter wirklich wichtig sind.

Kann man Roblox auch offline spielen? Nein, Roblox ist eine reine Onlineplattform. Ihr könnt das Ganze also nicht ohne Internetverbindung nutzen.

Ist Roblox kostenlos? Grundsätzlich ja, allerdings gibt es eine InGame-Währung namens Robux, die ihr für echtes Geld kaufen könnt.

Was sind Robux genau? Robux sind eine virtuelle Währung für den spielinternen Shop bei Roblox. Diese könnt ihr für echtes Geld kaufen und euch dann im InGame-Shop kosmetische Gegenstände für euren Avatar, also eure Spielerfigur, kaufen, um ihn individueller anzupassen. Die Gegenstände haben aber keinen Einfluss auf das Spiel an sich, sondern lediglich auf die Optik.

Alles zum Aufbau, Funktionen und Spielen von Roblox

Wie ist Roblox aufgebaut? In Roblox gibt es im Grunde zwei Hauptaspekte, die man nutzen kann:

  • Erlebnisse/Experiences: So werden die Spiele genannt, die von Nutzern erstellt wurden und die ihr spielen könnt
  • Roblox Studio: Das ist die Funktion beziehungsweise das Programm, mit dem ihr Spiele für Roblox erstellen könnt

Zusätzlich spielt das gemeinsame Zocken mit anderen Spielern eine große Rolle. Viele nutzen Roblox als eine Art virtuellen Treffpunkt zum Chatten und gemeinsamen Spielen. Demnach spielt sich ein Großteil des Spiels vor allem online ab.

Wie findet man sich im Hauptmenü zurecht? Habt ihr euch eingeloggt, kommt ihr direkt auf die Startseite. Dort findet ihr:

  • Startseite (Home): Hier werden personalisierte Empfehlungen angezeigt. Der Abschnitt „Die heutige Auswahl“ hebt aktuell beliebte oder neue Erlebnisse hervor, während „Für dich empfohlen“ Spiele vorschlägt, die auf eurem bisherigen Spielverlauf basieren.   
  • Entdecken (Discover/Charts): Dies ist der Hauptkatalog, um neue Spiele zu finden. Er ist in Kategorien wie „Am beliebtesten“, „Top-Bewertungen“ und eine Vielzahl von Genres unterteilt, die das Stöbern erleichtern.   
  • Avatar, Marktplatz und Erstellen (Create): Über die Hauptnavigationsleiste gelangt ihr direkt zum Avatar-Editor, zum Marktplatz für virtuelle Gegenstände und zum Creator Hub, von wo aus ihr das Roblox Studio starten können.   
  • Profil und Einstellungen: Hier könnt ihr euer Profil bearbeiten und auf wichtige Konto-, Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen zugreifen.

Wie findet man das passende Spiel und wie startet man es? Um nach Spielen zu suchen, könnt ihr die Suchleiste oder den „Entdecken/Discover“-Tab verwenden. Sucht euch dann ein Spiel aus, das euch interessiert und drückt den grünen „Play“-Button.

Wie funktioniert der Multiplayer beziehungsweise, wie spielt man mit anderen gemeinsam? In Roblox habt ihr verschiedene Möglichkeiten, euch mit anderen Spielern zu verbinden oder mit ihnen gemeinsam zu zocken:

  • Freundesliste
    • Über die Suchleiste könnt ihr Freunde anhand ihrer Benutzernamen finden und eurer Liste hinzufügen, indem ihr ihnen eine Freundschaftsanfrage stellt oder diese von ihnen annehmt
  • Freunde zu Spielen einladen oder ihnen beitreten
    • In der Übersicht eures gewünschten Spiels könnt ihr über eine Schaltfläche Spieler von eurer Freundesliste einladen
    • Über die Freundesliste könnt ihr sehen, was eure Freunde gerade spielen und ihnen beitreten
  • „Party“-Funktion
    • Mit dieser Funktion könnt ihr euch in einer Gruppe zusammenschließen und dann gemeinsam ein Spiel starten
  • Communities
    • Langfristige Gruppen, die wie beispielsweise Gilden funktionieren und in sich viele Spieler zeitgleich austauschen und gemeinsam Spiele mit Roblox Studio entwickeln können
  • Chat-Fenster
    • Über das Chat-Fenster auf der Webseite oder in der App könnt ihr 1:1 mit euren Freunden oder anderen Spielern in eurem Spiel chatten

Es gilt zu beachten, dass diese Chats nicht moderiert werden und ihr niemals wissen könnt, wer wirklich auf der anderen Seite am Bildschirm sitzt, außer, ihr kennt sie aus der Schule oder eurem privaten Umfeld. Hier ist im Umgang mit Fremden also Vorsicht geboten.

Wie erstellt man ein Spiel mit Roblox Studio und wie findet man sich zurecht? Roblox Studio ist die kostenlose, integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) für die Erstellung von Roblox-Spielen und -Inhalten. Es ist eine leistungsstarke Anwendung für Windows und macOS, die automatisch zusammen mit dem Roblox-Player installiert wird und alles enthält, was man zum Bauen, Testen und Veröffentlichen von 3D-Erlebnissen benötigt.

Dabei habt ihr Zugriff auf folgende Funktionen:

  • 3D-Viewport: Dies ist das zentrale Fenster, in dem die virtuelle Welt visualisiert und aufgebaut wird. Hier bewegt ihr Objekte und navigiert mit der Kamera.   
  • Explorer: Dieses Fenster zeigt eine hierarchische Liste aller Objekte in eurem Spiel.
  • Properties (Eigenschaften): Wenn ein Objekt im Explorer oder Viewport ausgewählt wird, zeigt dieses Fenster alle seine konfigurierbaren Attribute an, wie z. B. Farbe, Größe, Material, Transparenz und Verhalten.   
  • Toolbar (Werkzeugleiste): Die Leiste am oberen Rand enthält die wichtigsten Werkzeuge zur Manipulation von Objekten (Verschieben, Skalieren, Drehen) sowie Optionen zum Testen und Veröffentlichen des Spiels.   

Damit könnt ihr so ziemlich alle möglichen Spiele erstellen und herumexperimentieren.

Wenn ihr in Roblox erstmal als Spieler durchstarten wollt, um euch mit der Plattform vertraut zu machen, ist es sinnvoll sich erst einmal verschiedenste Spiele anzusehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was möglich ist. Hier haben wir eine Liste mit den besten Spielen, sortiert nach Genre: Roblox: 8 der besten Spiele nach Genre

Netflix bestätigt Release-Termin für One Piece Staffel 2, zeigt die Heimat eines neuen Crew-Mitglieds

Endlich hat Netflix bestätigt, wann es 2026 mit der 2. Staffel von One Piece weitergeht. Im Zuge dessen zeigt der Streaming-Dienst auch neue Bilder, und der Showrunner erklärt, was man alles erwarten kann.

Wann startet die 2. Staffel von One Piece auf Netflix? In einem neuen Blogpost hat Netflix endlich das genaue Release-Datum der 2. Staffel von One Piece bekannt gegeben. Somit soll die Fortsetzung der erfolgreichen Serie am 10. März 2026 auf Netflix erscheinen und nahtlos an die Ereignisse der ersten Staffel anknüpfen.

Zusammen mit der Release-Ankündigung hat Netflix auch neue Bilder veröffentlicht, die vor allem die Insel Drum zeigen, auf der die Crew auf Chopper treffen wird.

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Neuer Sneak Peek zeigt Behind the Scenes zu One Piece Staffel 2 und wie einige Kampfszenen gedreht wurden

Alles soll größer werden

Welche Informationen gibt es im Blogpost noch? Auf den neuen Bildern zur 2. Staffel kann man Szenen aus Drum Island sehen. Das ist die Insel, auf der die Strohhüte zum ersten Mal auf Chopper treffen, den man vorher bereits gesehen hat.

One Piece Netflix Staffel 2 Drum-Island Snow Promo
Bildquelle: Netflix

Auf den Bildern sieht man verschneite Szenen und die Winterkleidung, die die Strohhüte tragen. Dabei orientieren sich die Outfits wohl an den Designs aus dem Anime und Manga. Zur Winter-Location sagt der Co-Showrunner Joe Tracz: Das ist unser mittelalterlicher Winterfell-Drehort aus Game of Thrones, wo es auf dem Gipfel eines verschneiten Berges spukt und jemand wohnt, den die Dorfbewohner für eine Hexe halten.

Im Zuge dessen spricht Tracz auch von der Grandline und den kommenden Abenteuern: Alles wird größer. Wir werden Riesen und Dinosaurier sehen. Wir enden im Bauch eines Wals. In der 2. Staffel sollen die Träume, die sich die Crew versprochen hat, getestet werden. Sie soll zeigen, dass die Strohhüte sich aufeinander verlassen müssen.

Auch für die Anime-Fans wird es 2026 eisig: Im April 2026 soll im Anime der Elbaf-Arc starten (via x.com). Das erste Promo-Bild verspricht auch hier eisige Gefilde. Im Zuge dessen erklärte man auch, dass der Anime nächstes Jahr nur 26 Folgen erhalten soll.

Regelmäßig veröffentlicht Netflix neue Bilder, aber auch Behind-The-Scenes-Material zur 2. Staffel der Netflix-Serie. Dabei kann man in kurzen Szenen auch wichtige Charaktere und ihr Live-Action-Design entdecken. Manche Bilder lassen die Fans aber auch staunen: One Piece zeigt neue Bilder aus Staffel 2 auf Netflix, aber Fans starren dabei nur auf die Kehrseite von Ruffy

Schon vor 18 Jahren bestätigte Oda, welches Mitglied der Strohhutbande in One Piece das schwächste ist

Die Strohhutbande in One Piece besteht aus vielen bunten Figuren mit verschiedenen Fähigkeiten. Doch manche sind stärker als andere. Schon 2007 erklärte Oda, wer das schwächste Mitglied der Crew ist, doch das ist seine größte Stärke.

Wer ist das schwächste Mitglied der Strohhutbande? Im aktuellen Stand besteht die Piratenbande von Ruffy aus 10 Mitgliedern:

  • Ruffy als Käpten
  • Zoro als Vize-Käpten
  • Nami als Navigatorin
  • Lysop als Schütze
  • Sanji als Kich
  • Chopper als Arzt
  • Nico Robin als Archäologin
  • Franky als Zimmermann und Techniker
  • Brook als Musiker
  • Jinbei als Steuermann

Doch nicht nur ihre Aufgaben auf dem Schiff sind wichtig. Als Shonen-Anime und -Manga wird auch ziemlich viel gekämpft. Schon 2007 erklärte Oda in einem Interview, dass Lysop der schwächste Charakter in der Crew ist. Doch genau das macht ihn zu einer starken Figur.

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One Piece Film: Strong World – Der Trailer zum Kinofilm des Animes

Ein normaler Typ unter gottgleichen Supermenschen

Was hat Oda zu Lysop gesagt? Der x-User sandman übersetzte ein Interview von Oda aus dem Buch One Piece 10th Treasures aus 2007. Dort sind neben Zeichnungen anderer Mangaka auch viele Informationen zur Welt von One Piece enthalten. Dort sprach er auch im Zuge des Kampfes von Ruffy und Lysop in Water 7 über den Scharfschützen der Crew. Er sagt:

Ja, meine Leser können sich Lysop nahe fühlen, da die meisten Figuren um ihn herum Supermenschen sind. […] Ich hoffe, Lysop wird weiterhin das schwächste Strohhut-Mitglied bleiben, egal, wer in Zukunft zur Crew stößt. Und ich hoffe, Chopper wird für immer auf Lysops Lügen hereinfallen.

Wenn man sich anschaut, dass Brook, Franky und Jinbei dazugekommen sind, scheint Lysop immer noch der schwächste der Crew zu sein. Nami wäre eine andere Kandidatin, aber da sie mittlerweile die Wolke Zeus in ihrer Waffe hat, ist wohl auch sie stärker.

Oda beschreibt Lysop als Identifikationsfigur für die Leser. Er hat Angst und rennt auch mal weg, denn anders als Ruffy oder Zoro ist er ein normaler Mensch, der von den immer stärker werdenden Gegnern getötet werden kann. Doch wenn es sein muss, kämpft er, und schon in einem der besten Kämpfe vor dem Timeskip zeigte er, dass man viel mit Kreativität und den richtigen Gadgets erreichen kann.

Lysop war der Held in Dressrosa

Nur, weil Lysop schwach ist, heißt es nicht, dass er unnütz ist. Im Dressrosa-Arc hat Lysop seine gesamte Crew und die Insel gerettet, nachdem er durch Wände sehen konnte, was voraussichtlich Observations-Haki sein sollte. Hätte Lysop Sugar damit nicht aus der Ferne getroffen, hätte die Strohhutbande wahrscheinlich verloren. Seinen Titel als Gott-Lysop hat er damit wohl auch verdient.

Würde er die Fähigkeit meistern, könnte er einer der besten Scharfschützen der One-Piece-Welt werden, sogar besser als sein Vater Yasopp. Er wird wohl nie im direkten Kampf gegen starke Piraten wie Kaido gewinnen können, doch seine Tricks und sein Ideenreichtum können komplizierte Situationen lösen.

Ironischerweise gibt es mit Buggy eine ähnliche Figur auf der Schurken-Seite. Er hat zwar Teufelsfrüchte, doch durch seine Lügen hat er sich in eine gefährliche Situation gebracht. Zusammen mit Mihawk und Crocodile gehört er zu einer der gefährlichsten Banden der Welt von One Piece. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Die Cross Guild aus One Piece kam noch nicht oft vor, dabei ist sie eine der wichtigsten Organisationen

Alle kennen Pennywise aus Es, doch kaum einer weiß, was er wirklich ist

Selbst wenn man kein Fan von gruseligen Filmen ist, hat man schon mal Pennywise gesehen. Der gruselige Horror-Clown aus Es wurde zu einem festen Teil der Popkultur. Doch er ist mehr als nur ein Dämon oder Geist.

Stephen King veröffentlichte 1986 seinen Roman Es. Das Buch ist wohl eines seiner bekanntesten Werke, das auch 3 Verfilmungen (2 Filme als Zweiteiler) bekommen hat. Das liegt wohl auch am Horror-Clown Pennywise, der auch abseits der Werke, in denen er vorkommt, bekannt ist.

Wenn man Es gelesen oder geschaut hat, weiß man vielleicht, dass er mehr Formen hat als der Clown, doch hinter seiner Existenz steckt so viel mehr. Im Zuge des Starts der neuen Prequel-Serie Es: Welcome to Derry erklären wir euch alles, was ihr von der Kreatur wissen müsst.

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Im Remake zu Es terrorisiert Pennywise erneut die Kinder der Vorstadt Derry

Ein Wesen, das mehrere Milliarden von Jahren alt ist

Wie ist Pennywise entstanden? Das Wesen, das wir als Pennywise kennen, ist mehrere Milliarden Jahre alt und existierte bereits vor der Entstehung der Erde. Es ist eine kosmische Entität, die aus dem Makroversum stammt. Eines Tages landete er, Millionen von Jahren vor den Ereignissen des Romans, auf der Erde, wo später die Stadt Derry entstehen sollte.

Als 1715 die ersten Menschen an der Stelle siedelten, erwachte die Entität und begann einen Zyklus. Alle 25 bis 28 Jahre tötet Pennywise Menschen, vorzugsweise Kinder, weil sie leichter Angst empfinden und dadurch wohl besser schmecken. Hat das Wesen konsumiert, gerät es wieder in eine Art Schlaf.

Die Entität Es ist ein Gestaltwandler und Pennywise ist eine ihrer bevorzugten Formen. Seine echte Form kann nicht beschrieben werden und ist nur in den Totenlichtern aus dem Makroversum wirklich sichtbar. Wer da hineinsieht, stirbt oder wird wahrscheinlich wahnsinnig. Grundsätzlich kann Pennywise aber jede Form annehmen, die es möchte. Das nutzt es vor allem, um die Ängste seiner Opfer auszunutzen.

Im Roman und in den Filmen ist seine letzte Form die einer weiblichen, schwangeren Spinne. Das scheint aber nur die physische Form zu sein, die der menschliche Verstand sehen kann. Damit ähnelt Es anderen kosmischen Wesen aus dem Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft. Auch dort sind die Gestalten der Kreaturen oft außerhalb der menschlichen Verständniskraft.

Eine mächtige Entität – mit Limitationen

Wie mächtig ist Pennywise? Das Wesen aus Es kann sich nicht nur in andere Wesen verwandeln, es kann auch in die Erinnerungen und Gefühle seiner Opfer schauen, damit es die schlimmsten Formen annimmt. Dabei kann es Illusionen erzeugen und unsichtbar sein. So kann es die Wahrnehmung anderer Menschen manipulieren oder sie sogar kontrollieren.

Pennywise scheint auch nicht physisch an einen Ort gebunden zu sein, da es sich schnell an andere Orte bewegen kann. Trotz seiner nicht physischen Ursprungsform ist es ziemlich stark und fast unsterblich. Es konnte zwar durch Waffen verletzt werden, sich aber regenerieren.

Je nach Angst und Form hat Pennywise aber Limitationen, die auf seiner aktuellen Form basieren. Schafft es ein Opfer, seine Angst zu kontrollieren, scheint es Pennywise damit auch schwächen zu können. Das Monster ist außerdem ziemlich arrogant, weshalb es die Menschen öfter unterschätzt und mit ihnen spielt.

In ES Kapitel 2 aus 2019 schaffen es die Kinder etwa, ihn zu schwächen, indem sie ihn beleidigen.

Wie konnte man Pennywise überhaupt besiegen? Ein Aspekt, der in den Filmadaptionen nicht enthalten ist, ist die andere Entität, die für den Sieg des Klubs der Verlierer essenziell war. Der Bruder von Pennywise ist die Schildkröte, eine gigantische Kreatur, die die Erde auf ihrem Rücken trägt (Quelle: Stephen King Wiki).

Beim ersten Sieg gegen Pennywise, als der Klub der Verlierer noch Kinder waren, traf Bill (also sein nicht physischer Körper) im Makroversum auf den Bruder des Monsters. Die Schildkröte gab Bill einen Rat, um Pennywise zu besiegen. Er soll seine Angst überwinden und ihn mit Willenskraft besiegen. Anders als von der Schildkröte gewarnt, haben die Kinder Pennywise aber nicht getötet und er entkam.

27 Jahre später kehrt Pennywise zurück, doch der mittlerweile erwachsene Klub der Verlierer will ihn endgültig erledigen. Zusammen mit dem Ritual von Chüd (einer mentalen Taktik, die Bill von der Schildkröte gelernt hat) und einem Medizinspray schaffen sie es, das Monster zu schwächen. Letztendlich zerstören sie die Eier, die Pennywise in seiner Form gelegt hat, und Bill nimmt das Herz des geschwächten Monsters und zerquetscht es (Quelle: Screen Rant).

Es ist aber unklar, ob Pennywise wirklich tot ist, da er angedeutet auch in anderen Werken von Stephen King auftaucht.

Stephen King fand Clowns gruselig

Basiert Pennywise auf Geschehnissen aus dem echten Leben? In der Talkshow von Conan O´Brien aus dem Jahre 2019 (via YouTube) sprach Stephen King über seine Beziehung zu Clowns. Er erklärt ironisch:

Ihre Gesichter waren leichenblass, ihre Münder waren rot, als wären sie voller Blut. Sie schreien alle, ihre Augen sind riesig. Was kann man daran nicht mögen?

King ist der Ansicht, dass Kinder Clowns gruselig fanden, nur Eltern fänden sie witzig. Clowns sähen aus wie Monster. Zusätzlich dazu spricht King auch ein eigenes Erlebnis mit einem Clown an. Als er nach einer Buch-Tour mit dem Flugzeug fliegen sollte, kam plötzlich ein Mann, verkleidet als Ronald McDonald (das Maskottchen von McDonalds), und setzte sich neben ihn.

Der Clown bestellte einen Gin Tonic, zündete sich eine Zigarette an, und King konnte nur denken: Was ist, wenn das Flugzeug abstürzt? Ich werde neben einem Clown sterben. Ein Special zu einem anderen Clown findet ihr hier: Alle kennen den Joker, aber die wenigsten wissen, was der Schurke wirklich ist

Roblox: 8 der besten Spiele nach Genre

Roblox besitzt eine riesige Sammlung von Spielen, die ihr zocken könnt, doch welche von ihnen gehören zu den besten? Wir haben uns alle angesehen und euch nach Genre die besten rausgesucht.

Wie die Liste aufgebaut? Roblox besitzt unzählige Spiele, die von der Community erschaffen wurden. Die Mehrheit von ihnen ist kostenlos spielbar, aber nicht alle erfreuen sich großer Beliebtheit. Wir haben uns deshalb alle angeschaut und listen euch je nach Genre die besten Modi auf.

Unsere Parameter für die Auswahl der Liste beruhen auf der aktuellen Beliebtheit sowie auf der Höhe der Gesamtbewertungen. Bei den Genres sind wir ebenfalls mit bekannten Kategorien gefahren wie Shooter, Horror und Co. Es sollte also für jeden etwas dabei sein. Bei den Modi handelt es sich nur um kostenlose Optionen, ihr müsst also keinen Cent ausgeben, um alleine oder mit euren Freunden zu spielen.

Obwohl es viele coole Spiele auf Roblox gibt, lauern dort auch Gefahren für jüngere Spielende, über die sich vor allem Eltern im Klaren sein sollten. Deshalb liegt die offizielle Altersempfehlung für die Plattform seit Januar 2025 bei 16 Jahren. Hier auf MeinMMO findet ihr alles, was ihr zum Einstieg wissen solltet.

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Roblox – Der offizielle Trailer zum virtuellen Universum

Shooter

Name: RIVALEN

Bewertung: 6 Millionen Likes, 361k Dislikes

Altersfreigabe: Ab 5 Jahren

Beschreibung: Miss dich gegen Freunde oder Fremde in 1vs1- oder 5vs5-Duellen. Wer zuerst 5 Siege holt, gewinnt. Ihr könnt euch nach Duellen Schlüssel verdienen, um neue Waffen und Skins freizuschalten. Aufträge bieten euch beim Abschluss ebenfalls exklusive Belohnungen. Wer richtig gut ist, kann sogar in den Bestenlisten aufsteigen.

Horror

Name: DOORS

Bewertung: 4 Millionen Likes, 333k Dislikes

Altersfreigabe: Ab 5 Jahren

Beschreibung: In diesem Modus findet ihr euch in verschiedenen Räumen wieder und müsst Rätsel lösen und dabei Monstern aus dem Weg gehen, die euch töten wollen. Das Spiel zeichnet sich vor allem durch seine Komplexität aus. Es ist abwechslungsreich und bleibt durch seine unzähligen Rätsel, die sich hinter jeder Türe verstecken, spannend – zudem sind die Monster gruselig.

Puzzle

Name: Projekt: Escape Room

Bewertung: 64k Likes, 5k Dislikes

Altersfreigabe: Ab 5 Jahren

Beschreibung: Hier findet ihr euch in diversen Escape Rooms wieder, in denen ihr einen Ausweg finden müsst. Mit bis zu 5 Spielern könnt ihr euch den Rätseln stellen. Wer neu in dem Genre ist, kann auch gerne zuerst den Anfänger-Modus ausprobieren, um sich reinzufuchsen.

RPG

Name: Dungeon Quest!

Bewertung: 1 Million Likes, 101k Dislikes

Altersfreigabe: Ab 5 Jahren

Beschreibung: In diesem Modus wählt ihr eine von vielen Klassen aus und stellt euch alleine oder im Trupp diversen Dungeons. Bis zu 17 Gebiete könnt ihr entdecken und dabei neue Rüstungen und Waffen abstauben. Am Ende eines jeden Dungeons wartet auf euch ein mächtiger Boss, den es zu besiegen gilt. Es gibt zudem exklusive kosmetische Inhalte, mit denen ihr euren Helden anpassen könnt.

Strategie

Name: BedWars

Bewertung: 2 Millionen Likes, 505k Dislikes

Altersfreigabe: Ab 5 Jahren

Beschreibung: BedWars ist eine Mischung aus Strategie und Shooter. Ihr spawnt mit einem Trupp in eurer Basis, und im umliegenden Gebiet sind weitere feindliche Basen. Ziel ist es, durch strategische Manöver die Betten der feindlichen Basen zu vernichten. Das Team, das als Letztes noch ein Bett übrig hat, gewinnt.

Tower Defense

Name: Toilettenturmverteidigung

Bewertung: 1 Million Likes, 219k Dislikes

Altersfreigabe: Ab 5 Jahren

Beschreibung: Ein Tower-Defense-Spiel, aber mit Toiletten als Gegnern. Ihr stellt verschiedene Einheiten auf und versucht dabei, die feindlichen Toiletten aufzuhalten. Es gibt auch einen Endlos-Modus, wenn ihr euch traut.

Sport

Name: Volleyball-Legenden

Bewertung: 1 Million Likes, 70k Dislikes

Altersfreigabe: Ab 5 Jahren

Beschreibung: In diesem Modus kämpfen zwei Teams mit jeweils 6 Spielern gegeneinander an. Das Spiel ist Volleyball, doch bei den Moves, die ihr hinlegen könnt, geht es actionreich zu. Ihr könnt dynamische Kombos hinlegen und taktisch versuchen, eure Gegner auszuspielen. Einen Ranked-Modus soll es ebenfalls geben.

Battle Royale

Name: Insel Royale!

Bewertung: 461 Likes, 100k Dislikes

Altersfreigabe: Ab 5 Jahren

Beschreibung: Es handelt sich hierbei um einen klassischen Battle Royale, ähnlich wie in Fortnite. Ihr spawnt auf einer Map, müsst schnell Ausrüstung finden und versuchen, zu überleben. Der Letzte, der übrigbleibt, gewinnt.

Das waren die 8 besten Modi, nach Genre sortiert. Habt ihr selbst einige Modi in eurer Liste, die wir nicht aufgeführt, aber erwähnt haben sollten? Dann lasst uns gerne einen Kommentar da. In Roblox könnt ihr zudem auch Codes verwenden, um euch Boni in den jeweiligen Modi zu sichern. Grow a Garden macht es vor: Grow a Garden: Alle gültigen Codes für kostenlose Items

27-Jähriger wurde früher von Eltern gedrängt, den Job zu kündigen – Jetzt ist er einer der größten Streamer auf Twitch

Der Twitch-Streamer Case „CaseOh“ Baker ist ein großer Streamer im internationalen Bereich. In einem Stream offenbarte er, dass er seinen Erfolg vor allem seinen Eltern zu verdanken hat und wie seine Mutter ihn unterstützte.

Um wen geht es? Der US-amerikanische Streamer CaseOh hat auf Twitch über 7,7 Millionen Follower und konnte in seinen Streams im letzten Jahr durchschnittlich über 51.000 Zuschauer begeistern (Quelle: sullygnome.com). Seine Streaming-Inhalte befassen sich hauptsächlich mit Gaming.

CaseOh erstellte seinen Twitch-Account bereits in 2018, streamte bis 2022 allerdings nur sporadisch. Ab 2022 fasste er das Streamen mehr ins Auge und kündigte schließlich seinen Job, um sich vollkommen auf Twitch als Karriere konzentrieren zu können. Seine erste Unterstützerin dabei war seine Mutter, während beide seiner Elternteile ihn dazu ermutigten, sich mehr mit Twitch zu beschäftigen.

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

CaseOhs erste Zuschauerin war seine Mutter

Warum wurde CaseOh gedrängt seinen Job zu kündigen? Seine eigenen Eltern überredeten CaseOh, seinen Job zu kündigen, um sich Vollzeit auf Twitch konzentrieren zu können. Sie waren diejenigen, die an ihn und an seinen Erfolg auf der Plattform glaubten und ihn aktiv dabei unterstützten, erzählt er Twitch-Streamer.

Wie hat seine Mutter CaseOh unterstützt? CaseOh sprach in einem Stream darüber, wie viel er seinen Eltern, aber auch vor allem seiner Mutter zu verdanken habe. Laut ihm war seine Mutter seine erste Zuschauerin und das noch vor Twitch.

Als CaseOh noch ein Kind war, setzte sie sich noch für eine Stunde zu ihrem Sohn und schaute ihm beim Zocken zu, bevor sie ins Bett ging, erzählt der Streamer. Als CaseOh anfing, auf Twitch zu streamen, zog sich die „Tradition“ weiter und seine Mutter war auch auf der Plattform seine Zuschauerin.

CaseOh sagt dazu (Quelle: X): „Sie war die erste CaseOh-Zuschauerin. Vor all den Jahren.“

Jetzt, 7,7 Millionen Follower später, ist CaseOhs Mutter Moderatorin für seinen Twitch-Chat und schaut ihrem Sohn immer noch beim Zocken zu.

Unter anderem auch durch die Unterstützung seiner Eltern konnte CaseOh zu einem der erfolgreichsten Twitch-Streamer der Plattform werden. Mehr zu der Erfolgsgeschichte von CaseOh lest ihr hier auf MeinMMO: Mit 24 war sein Leben in einer Sackgasse, mit 26 ist er durch Gaming reich geworden – So clever hat CaseOh seinen Einstieg auf Twitch hingetrickst

Quelle(n):
  1. Dexerto

Chef von Path of Exile erklärt die Serverprobleme für gelöst, sagt sie haben „absurd viele Ressourcen“ auf das Problem geworfen

Der Chef von Path of Exile, Mark Roberts, hat MeinMMO verraten, wie es mit den Serverproblemen der vergangenen Season vorangeht. Er erklärt, wie man das Problem gelöst hat.

Um welches Problem geht es? Zum Start der letzten Season von Path of Exile kam es zu schwerwiegenden Serverproblemen. Über das Release-Wochenende des Spiels konnten viele Spieler nicht auf die Server verbinden, und es kam immer wieder zu Disconnects und Lags.

Die Entwickler versuchten zwar die Probleme zu lösen, doch erst mit niedrigerer Serverlast durch weniger Spieler gelang es ihnen, für ein reibungsloses Spiel zu sorgen.

Bei der Pressevorführung der neuen Season hatte MeinMMO die Möglichkeit, dem Game Director Mark Roberts einige Fragen zu stellen. Dabei verriet er auch, wie es um das Problem steht.

Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Season von Path of Exile sehen:

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Path of Exile 2 zeigt Features, Bosse und Handelssystem von „Keepers of the Flame“ im Trailer

Serverprobleme sind Schnee von gestern

Was hat der Chef verraten? Auf die Frage, wie es um die Serverprobleme der letzten Season steht und wie man sie zum Start von „Keepers of the Flame“ am 31. Oktober 2025 verhindern will, hat der Chef erklärt, wie man das Problem angegangen ist.

Zunächst stellte Mark Roberts nochmal klar, dass die Serverprobleme nicht einfach durch die Spielermassen, sondern durch zeitgleiche DDoS-Angriffe entstanden sind. Während viele Spieler auf die Server zugreifen, attackieren Hacker die Server zusätzlich mit Millionen von unechten Anfragen, was die Server zusätzlich unter Druck setzt.

Um das Problem zu lösen, habe man am Schutz vor spezifisch dieser Art von Angriffen gearbeitet. Genau sagt Mark Roberts: „Wir haben absurd viele Ressourcen auf das Problem geworfen, um es zu lösen“.

Ist das Problem jetzt gelöst? Ja, laut Chef Mark Roberts ist Path of Exile im Vergleich zum letzten Saisonstart viel besser vor DDoS-Angriffen geschützt. Er verriet, dass man an dieser Front zuvor einfach zu wenig Schutzmaßnahmen hatte und diese nach den Ereignissen massiv ausgeweitet hat.

Zeitgleich erklärt er aber auch, dass niemand eine hundertprozentige Sicherheit garantieren kann, gerade, weil eine neue Season samt DDoS-Angriffen einfach viel Last für die Server bedeutet. Die Schutzmaßnahmen sind allerdings bereits jetzt im Einsatz und man sei zuversichtlich, dass man für den Release gut gerüstet ist.

Mark Roberts scheint überzeugt, dass die neue Season nicht in einer Serverproblematik endet. Wer auf die Server kommt, darf neben den Neuerungen auch einige Verbesserungen der Spielqualität genießen. Was Path of Exile so gut macht, hat der Chef ebenfalls verraten: Eine geheime Strategie macht Path of Exile viel besser als andere Spiele, jetzt verrät der Chef sie

Ein Charakter hat das wohl mieseste Schicksal in Cyberpunk 2077, aber kaum jemand weiß es

Auch fast fünf Jahre nach Release lassen sich in Cyberpunk 2077 noch kaum bekannte Dinge entdecken. Das Scheitern einer bestimmten Mission war zwar bereits vor fünf Jahren möglich, dennoch kennt fast niemand das Schicksal von Jesse Johnson.

Um welche Mission handelt es sich? „Brennende Begierde“ ist eine Nebenmission in Cyberpunk 2077, in der ihr einem Mann namens Jesse Johnson helfen müsst. Dieser leidet an einem defekten und zurückgerufenen sexuellen Implantat, dem Mr. Stud XCV 19. Es ist also an uns, Jesse zu einem Ripperdoc zu fahren, um die defekte Technik entfernen zu lassen.

Eine Quest, die nahezu jeder Spieler direkt erfolgreich abschließt – aber nicht wirklich jeder. Denn solltet ihr trotz der fast unfehlbaren Aufgabe dennoch zu spät den Ripperdoc erreichen, hat der Mann mit rauchender Hose ein größeres Problem: er explodiert.

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Cyberpunk 2077: Der Trailer der Ultimate Edition zeigt eine „Stadt der Träume“

„Ich hätte nicht gedacht, dass das überhaupt möglich ist”

Wieso weiß kaum jemand von dem Schicksal? Es ist das Schicksal einer kleinen Nebenfigur, von dem die meisten Spieler des Cyberpunk-Hits noch nie gehört haben – weil es nahezu unmöglich ist, bei der Quest zu scheitern. Auch auf Reddit scheint das mögliche Ableben des NPCs nicht wirklich bekannt zu sein.

Wie reagiert die Community darauf? Auf Reddit tummeln sich dutzende Kommentare zum tragischen Schicksal der „brennenden Begierde“. Doch vor allem wundern sich viele Gamer, dass das überhaupt möglich ist. So auch AcceptableHamster149 auf Reddit: „Ich habe diese Quest in mehreren Durchläufen buchstäblich nie nicht geschafft. Ich hätte nicht gedacht, dass das überhaupt möglich ist“, so der User.

Eine andere lustige Anekdote erzählt der User 05032-MendicantBias. Dieser hat nämlich versucht, den lädierten Jesse mit einem Motorrad abzuholen, worauf jener entgeistert schrie: „Im Ernst? So kann ich doch nicht fahren.”

Was das Ganze noch abrundet, ist die Tatsache, dass der leidende Jesse vom amerikanischen Gamer und YouTuber Jesse Cox gesprochen wird. Auch das Äußere ist dem 44-Jährigen nachempfunden.

Wo findet ihr Jesse? Wenn ihr im Stadtbezirk „Watson“ auf der Farrier Street entlangfahrt, könnt ihr das Stöhnen von Jesse hören. Dieser steht auf einem kleinen Platz vor dem Megabuilding H10 und hält sich den Schritt. Dort findet ihr Jesse und könnt entscheiden, ob ihr dem armen Jesse helfen wollt.

Dass solche haarsträubenden Schicksale in Night City jedoch nicht außergewöhnlich sind, musste erst kürzlich ein anderer Gamer feststellen: Nach 600 Stunden Cyberpunk 2077 hilft ein Spieler erstmals einem NPC, muss erkennen, dass es in Night City für niemanden ein Happy End gibt.

Ein neuer Loot-Shooter auf Steam erinnert an Borderlands, ohne euren Kartoffel-PC zum Glühen zu bringen

Auf Steam und im Epic Games Store erscheint ein neuer Loot-Shooter, der stark an Borderlands erinnert. Im Gegensatz zu Borderlands 4 bringt der euren Kartoffel-PC aber nicht ins Schwitzen.

Von welchem Spiel ist die Rede? Das Spiel heißt Skopje ‘83 – so wie die Hauptstadt von Nordmazedonien – und ist ein Loot-Shooter mit Roguelite-Elementen. Darin kämpft ihr euch, alleine oder im Online-Koop, durch eine verfallene Stadt voller mutierter Kreaturen.

Vor allem optisch erinnert das Spiel stark an Borderlands. Skopje ‘83 setzt auf einen ähnlichen Comic-Look. Dadurch sehen Figuren und Umgebungen aus wie aus einem Comic, trotz 3D-Grafik. Aber auch mit seinem Fokus auf Loot, Geballer und einen humorvollen Ton orientiert sich das Spiel durchaus an der beliebten Shooter-Reihe.  

Skopje ‘83 erscheint in nur wenigen Tagen, und zwar am 7. November 2025, für den PC auf Steam und im Epic Games Store. Auf Steam bieten die Entwickler derzeit eine Demo für das Spiel an, ihr könnt es also noch vor Release kostenlos ausprobieren, falls ihr euch unsicher seid, ob das Spiel auf eurem PC wirklich läuft.

Im Trailer präsentiert Skopje ‘83 sein Gameplay und den besonderen Grafikstil:

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Neuer Loot-Shooter auf Steam erinnert an Borderlands, mit einer Prise S.T.A.L.K.E.R.

Läuft im Gegensatz zum Vorbild selbst auf schwachen Rechnern

Welche Hardware benötigt ihr für Skopje ‘83?: Dies zeigt der Blick auf in die minimalen Systemanforderungen, zu denen auf Steam Angaben gemacht werden.

  • Als Prozessor wird lediglich eine „aktuelle“ Quad-Core-CPU benötigt, die Grafikkarte sollte 6 GB VRAM besitzen. Ausführlicher werden die Entwickler nicht. Selbst ältere Grafikkarte wie die RTX 3060 oder die GTX 1060 Ti, die als besonders beliebt gelten, haben mehr Videospeicher.
  • Arbeitsspeicher solltet ihr mindestens 16 GB eingebaut haben, was für heutige Verhältnisse gar nicht ungewöhnlich ist und heute für jeden Gaming-PC Pflicht sein sollte.
  • Bei der Festplatte wird eine SSD empfohlen. Das Spiel benötigt aber nur 10 GB freien Speicherplatz und ist damit kein Vergleich zu modernen Titeln, die schnell 100 GB oder mehr benötigen.

Im Vergleich dazu fallen die Systemanforderungen von Borderlands 4 deutlich höher aus, trotz stilisiertem Comic-Look. Das sorgt nach wie vor für Kritik von Spielern, die seit dem Release im September 2025 über die Technik meckern.

Community sagt: Die schicke Grafik reiche schon, um das Spiel zocken zu wollen

Wie sieht die aktuelle Situation aus? Einige seiner Äußerungen zur Performance des Spiels stießen Fans übel auf. „Das Spiel ist verdammt optimal“, meint Pitchford zur Kritik vieler Fans, und suchte den Fehler bei den Spielern, obwohl auch viele Systeme mit Highend-Hardware Probleme gehabt haben sollen.

Fairerweise muss gesagt sein, dass Borderlands 4 grafisch deutlich mehr Details bietet als Skopje ‘83. Der neue Shooter liefert nicht das exakt gleiche grafische Ergebnis bei besserer Performance. Die Frage, die sich viele stellen ist aber, ob auch alle technischen Spielereien nötig sind. „Der Grafikstil ist alles, was die Leute brauchen, um dieses Spiel zu spielen“, meint YouTube-Nutzer Keprion in einem Kommentar zum Trailer auf YouTube – und findet dafür Zustimmung.

Wenn ihr auf der Suche nach einem neuen, aber ähnlichen Erlebnis wie in Borderlands seid und Randy euren PC für zu schwach befunden haben soll, dann bekommt ihr mit Skopje ‘83 vielleicht eine gute Indie-Alternative, die ihr auch auf eurer Kartoffel spielen könnt.

Ein weiterer Shooter, der gute Grafik ganz ohne Highend-PC liefern will, ist Arc Raiders. Das Spiel soll trotz Unreal Engine 5 keine allzu hohen Systemanforderungen besitzen. Mehr dazu lest ihr hier: Neuer Shooter für Steam und PS5 will zeigen, dass gute Grafik keinen Highend-PC braucht: „sieht 10-mal besser aus und läuft auf einer Mikrowelle“

Ein Nutzer wechselt nach über 15 Jahren vom Benziner zum E-Auto und erklärt, warum er nie wieder zurückkann

Ein Nutzer ist nach mehr als 15 Jahren auf ein E-Auto umgestiegen. Einen Verbrenner will er jetzt nicht mehr fahren und das aus einem einfachen Grund: Denn der Benziner würde sich plötzlich unangenehm und altmodisch anfühlen. Eine Erfahrung, die auch viele andere Nutzer teilen, die das Auto gewechselt haben.

Ein Nutzer berichtet auf Reddit, dass er nach über 15 Jahren vom Fahrzeug mit Verbrennungsmotor auf ein vollelektrisches Fahrzeug umgestiegen ist. Bisher war er einen Toyota Camry 2011 gefahren, ein Auto, welches in Europa nie verkauft wurde. Erst die Baureihe ab 2019 schaffte erneut den Sprung nach Europa.

Der Nutzer nennt gleich mehrere Punkte, die ihn an seinem Auto begeistern:

  • Die Laufruhe des Fahrzeugs, das sofort verfügbare Drehmoment und das entspannte Fahrgefühl haben ihn überrascht.
  • Besonders begeistert zeigt er sich vom „One-Pedal-Driving“, das ihm zuerst wie ein Marketing-Gag vorkam, das er aber bereits nach wenigen Minuten schätzen gelernt hat.
  • Das morgendliche „vollgetankte“ Auto dank heimischer Wallbox sei im Alltag sehr bequem. Eine Tankstelle müsse er im Alltag nicht mehr aufsuchen.

Warum kann er nicht mehr zurückwechseln? Nach einer kurzen Rückkehr zu einem aktuellen Verbrenner, dem Auto seiner Partnerin, erscheinen ihm der Lärm, das Ruckeln und die langsamere Reaktionszeit des Verbrenners plötzlich als unangenehm und altmodisch.

Wie reagieren andere Nutzer? Viele Nutzer teilen ähnliche Momente und beschreiben, dass besonders das leise, vibrationsarme Fahren, der Komfort zu Hause zu laden und die direkte Beschleunigung sie nachhaltig beeindruckt haben. Erfahrungen, die auch ein anderer Nutzer teilte, der sich ein E-Auto zugelegt hatte.

Oft wird berichtet, dass sich die Wahrnehmung von Verbrennerautos nach einiger Zeit im Elektroauto deutlich verschlechtert: Geräusche, Vibration, Trägheit und ständiges Tanken werden als störend oder zumindest als Nachteil empfunden.

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Slate Auto präsentiert neuen Truck mit E-Motor

E-Autos besitzen kürzere Reichweite und sind im Schnitt deutlich teurer

Gibt es auch Nachteile bei E-Autos? Viele Elektroautos bieten eine geringere Reichweite als Verbrenner, was besonders bei längeren Fahrten und im Winter relevant wird. Obendrein dauert das Aufladen in der Regel länger, als wenn man sein Auto an der Tankstelle auftankt. Entsprechend längere Rasten muss man einplanen, wenn man lange Strecken mit dem E-Auto zurücklegen will. Das muss aber nicht zwingend ein Nachteil sein, wenn man ohnehin eine verlängerte Mittagspause einlegen möchte.

Ein weiterer Punkt, der nicht unterschätzt werden sollte: In der Regel sind E-Fahrzeuge deutlich teurer in der Anschaffung: Denn die Batterie verteuert E-Autos im Vergleich zu Verbrennern deutlich. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine staatliche Förderung für den Kauf eines E-Autos, eine Prämie für Elektroautos ab Januar 2026 ist aber im Gespräch (via adac.de).

Selbst E-Autos sind nicht völlig umweltfreundlich: Denn die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen für Batterien (wie Lithium, Kobalt) kann erhebliche Umweltprobleme verursachen, auch wenn das Auto selbst lokal emissionsfrei fahren sollte.

Der japanische Händler hat sich von seinem Plan, voll aufs E-Auto zu setzen, verabschiedet. Stattdessen hat man ein anderes Ziel vor Augen: die CO₂-Neutralität. Dafür will man auch bei Fahrzeugen auf einen gesunden Mix verschiedener Technologien setzen. Und dazu gehören auch Verbrennungsmotoren: Eine der zuverlässigsten Automarken hat gerade zugegeben: E-Autos sind nicht das Ziel

CoD will sich nochmal mit Battlefield anlegen, und ein anderer neuer Shooter könnte darunter leiden

Diese Woche feiern zwei Shooter wichtige Release-Tage, doch die Konkurrenz von Call of Duty: Black Ops 6 setzt zum Gegenschlag an.

Welche Spiele starten diese Woche? Nicht nur Halloween findet diese Woche statt, sondern auch der Release von zwei wichtigen Shootern, auf die Fans sich schon lange freuen. Den Anfang macht der neue Battleroyal-Modus von Battlefield 6.

Mit Battlefield REDSEC startet ein eigenständiger, kostenloser Battleroyal-Modus am 28. Oktober, der vor allem zur großen Konkurrenz von Call of Duty: Warzone werden kann. Zeitgleich startet auch die 1. Season von Battlefield 6, die mit einem Update die Spieler lockt.

Neben dem großen Release bei Battlefield gibt es aber noch einen weiteren Shooter, der diese Woche auf große Zahlen hofft. Den Entwicklern von ARC Raiders gelang bereits in der Beta mit fast 190.000 Spielern ein Achtungserfolg, den sie nun zum offiziellen Release am 30. Oktober gerne wiederholen wollen. Doch Call of Duty hat etwas dagegen.

Hier könnt ihr den Trailer zu ARC Raiders sehen:

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ARC Raiders: Der Extraction-Shooter auf Steam und PS5 zeigt einen neuen Trailer, lässt sich jetzt vorbestellen

Call of Duty bläst zum Angriff

Was hat CoD vor? Die Entwickler von Call of Duty wollen die Woche nicht kampflos der Konkurrenz überlassen und haben deshalb eine neue Aktion angekündigt. Vom 28. Oktober bis zum 3. November 2025 läuft eine kostenlose Testwoche bei Call of Duty: Black Ops 6.

Die Spieler können den Multiplayer-Modus des Shooters sowie den Zombie-Modus kostenlos für den Zeitraum spielen. Dabei sind auch die neuen Karten des Spiels und das Halloween-Event „Der Spuk“ enthalten. Fans können passend zu Halloween in die Zombie-Welten eintauchen oder sich ganz wie gewohnt im Multiplayer duellieren.

Wie reagieren die Fans auf die Aktion? Die Fans durchschauen den Plan von Call of Duty, die wichtigen Releases der Konkurrenz mit ihrer Gratis-Woche zu schmälern. In den Kommentaren unter der Ankündigung der Aktion auf X.com schreiben viele Nutzer neckische Kommentare:

  • @stonesandsnakes: „Battlefield hat euch wohl Angst eingejagt.“
  • @AkiraJkr1: „Ich kann erkennen, dass das wieder ein fauler, aber erfolgloser Versuch ist, die Spielerzahlen eines bestimmten Spiels zu sabotieren, aber ich kann es nicht beweisen …“
  • @arcadllama: „Sieht so aus, als würde Battlefield ihnen wieder Angst machen, LOL.“
  • @EthralTV: „Es ist wirklich urkomisch, wie sehr ihr versucht, die Blutungen aufgrund des Erfolgs von Battlefield 6 zu stoppen.“
  • @ModernWarzone: „Wir werden uns bei RedSec tummeln, Freunde.“

Die eigene Community von Call of Duty scheint sich mehr für die neue Konkurrenz zu interessieren. Immer wieder finden sich auch Kommentare, dass durch den Gratis-Zeitraum wieder neue Hacker ins Spiel kommen, was die Konkurrenz noch attraktiver für einige Spieler macht.

Diese Woche ist für Fans von Shootern besonders interessant, weshalb es verständlich ist, dass auch Call of Duty mit einer Aktion punkten möchte. Für die meisten Spieler wird jedoch wohl die Neugierde auf die Konkurrenz überwiegen, vor allem weil sie neue Inhalte liefert. Mehr zum Start von Battlefield REDSEC gibt es in unserem Liveticker: Battlefield 6: Season 1 und Battle Royale starten heute – Alles zum Preload, Uhrzeit und Patch Notes im Live-Ticker

Quelle(n):
  1. X.com
  2. X.com

Weil ihr KI so viele dumme Fragen stellt, kaufen Rechenzentren jetzt Turbinen von Flugzeugen, um genügend Energie zu liefern

Um ihre gewaltigen KI-Rechenzentren zu betreiben, setzen Tech-Giganten jetzt auf alte Flugzeugturbinen. Diese liefern zwar schnell Strom, sorgen aber auch für neue Umwelt- und Versorgungsprobleme.

Warum setzt die KI-Industrie auf Flugzeugturbinen? Der Bedarf an Strom für KI-Rechenzentren ist in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Doch viele dieser neuen „Hyperscale“-Zentren warten oft jahrelang auf einen regulären Netzanschluss. Deshalb greifen Firmen wie OpenAI und xAI jetzt zu einer eher ungewöhnlichen Lösung: ausgemusterte Flugzeugtriebwerke, umgebaut zu mobilen Kraftwerken.

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Slate Auto präsentiert neuen Truck mit E-Motor

Diese sogenannten aeroderivativen Gasturbinen stammen ursprünglich aus der Luftfahrt, sind aber längst ein fester Bestandteil mobiler Energieversorgung – etwa auf Offshore-Plattformen oder in der Militärtechnik. Sie liefern schnell, modular und verhältnismäßig unabhängig Energie.

Eine GE LM6000-Turbine kann in unter zehn Minuten 50 Megawatt bereitstellen (via Gevernova). ProEnergy bietet sogar komplette Anlagen auf Trailern, die in weniger als 30 Tagen einsatzbereit sind (via TomsHardware).

Eine GE LM6000 Turbine (Quelle: GE)

Wie groß ist der Run auf diese Turbinen? Die Nachfrage hat inzwischen historische Ausmaße erreicht. Laut Bloomberg und Siemens Energy sind bereits über 60 % aller Gas-Turbinen-Bestellungen in den USA direkt mit KI-Rechenzentren verbunden.

Hersteller wie GEVernova und Siemens Energy berichten von Lieferzeiten bis 2028 oder sogar 2030 – viele Unternehmen zahlen inzwischen Millionenbeträge nur, um sich Produktionsslots zu sichern (via TomsHardware).

OpenAIs Partner Crusoe Energy hat kürzlich 29 LM2500XPRESS-Turbinen bestellt, um ein Gigawatt Leistung für das Projekt „Stargate“ bereitzustellen – eine Art mobiler, jetbetriebener Strompark in West-Texas (via Tom’s Hardware). Auch Elon Musks xAI setzt bei seinem neuen Supercomputer auf Methan-Turbinen – was bereits zu ersten Umweltkonflikten geführt hat (via Tom’s Hardware).

Notlösung mit erheblichen Folgen für die Umwelt

Welche Probleme bringt der Einsatz von Turbinen mit sich? Die kurzfristige Lösung hat einen hohen Preis – ökologisch wie infrastrukturell. Auch wenn moderne Turbinen mit Katalysatoren ausgestattet sind, stoßen sie CO₂, Stickoxide und andere Schadstoffe aus.

In Tennessee haben bereits Anwohner gegen die Methan-Turbinen von xAI protestiert – teilweise sollen dort Anlagen ohne vollständige Genehmigung laufen (via SELC & Politico & Times).

Wie geht es jetzt weiter? Der notgedrungene Anstieg bei Turbinen-Bestellungen zeigt, wie überfordert die bestehende Infrastruktur mit dem KI-Boom ist.

Das Nutzungsverhalten von KI-basierten Alltagsanwendungen wie ChatGPT ist mittlerweile elementarer Bestandteil des digitalen Lebens vieler. Die aktuelle JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) zeigt, dass  62 % der Jugendlichen KI-Anwendungen wie ChatGPT nutzen – am häufigsten im Kontext der Schule/für Hausaufgaben (65 %), zum Spaß (52 %) oder bei der Informationssuche (43 %).

Und auch in Unternehmen ist die Verwendung von KI omnipräsent. Laut Marktforschungsinstitut bitkom Research beschäftigen sich erstmals mehr als die Hälfte (57 %) der Unternehmen mit KI. Jedes fünfte Unternehmen (20 %) nutzt bereits KI. Vor einem Jahr waren es erst 15 %.

Während die GPU-Produktion durch Nvidia und Co. aufgrund der stetigen Nutzungserweiterung hochgefahren wurde, bleibt der Ausbau der Energieversorgung ein massiver Flaschenhals. Sprich: nicht alle technischen Fortschritte gehen gleichermaßen schnell voran und können daher nur notgedrungen mit der nötigen Versorgung ausgestattet werden.

Die Transformation der digitalen Infrastruktur bringt nicht nur technologische Fortschritte, sondern auch massive Herausforderungen für Umwelt und Netzstabilität. Während sich die Rechenzentren der Welt mit Jet-Turbinen aufrüsten, um den KI-Hunger zu stillen, entwickeln sich auch die KI-Modelle selbst rasant weiter – manchmal sogar zu schnell: Experten haben mithilfe von ChatGPT CAPTCHAs umgangen

Für einen versteckten Erfolg in WoW Legion Remix müsst ihr richtig hart grinden

Einer der anstrengendsten Erfolge in World of Warcraft erfordert knallharten Grind in kurzer Zeit.

Inzwischen gibt es viele Tausende Erfolge in World of Warcraft und auch mit dem Modus „Legion Remix“ sind eine ganze Menge dazugekommen. Nicht alle davon sind allerdings offensichtlich. Für eine Leistung müsst ihr die absolute Grenze erreichen und das Maximum an Macht sammeln, das in Legion Remix überhaupt möglich ist.

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WoW Legion Remix: So läuft die irre Zeitwanderung ab

Was ist das für ein Erfolg? Der Erfolg „Endlich in der Unendlichkeit“ („Putting the Finite in Infinite“) ist eigentlich eine Heldentat – wie alle Erfolge in WoW Legion Remix. Das heißt, es gibt für den Abschluss keine Erfolgspunkte. Allerdings ist auch keine andere Belohnung an diese Leistung geknüpft. Es ist eine reine Prestige-Leistung, die danach in eurem Account für immer verewigt ist.

Um die Heldentat freizuschalten, muss eine von zwei Bedingungen erfüllt sein:

  • Erreicht mit der Artefaktwaffe das Maximum, also 999 Punkte im letzten Talent „Grenzenlos“ („Limits Unbound“).
  • Schließt einen mythischen Schlüsselstein-Dungeon der Stufe 49 oder höher erfolgreich ab.

Beide Bedingungen sind ziemlich knackig und dürften eine Menge Zeit in Anspruch nehmen.

Wie lange dauert das? Wer den Erfolg farmen will, sollte sich auf eine große Zeitinvestition einstellen. Schon vor einigen Tagen erreichten erste Spieler das Limit von 999 – doch die haben nach eigenen Aussagen mehrere Tage lang über 12 Stunden pro Tag in Dungeons verbracht, die sie in Rekordzeit von wenigen Minuten erledigten.

Man muss schon sehr fokussiert und zugleich recht eintönige Spielinhalte über lange Zeit wiederholen, um besonders schnell das Maximum zu erreichen.

Wer mehr Zeit hat, besucht einfach jeden Tag gemütlich ein paar Raids und sammelt pro Tag nur ein paar Stufen. Wenn man das jeden Tag durchhält, kommt man früher oder später auch am Ziel an.

Was ist die einfachste Lösung? Wer keine Lust auf den langen Grind hat, ist vermutlich besser beraten, einfach auf ein paar übermotivierte Freunde zu hoffen. Denn anstatt das Maximum von Stufe 999 auf der Artefaktwaffe auszureizen, geht es vermutlich deutlich schneller, einfach einen Dungeon auf der Stufe „49“ zu absolvieren. Dafür braucht man zwar eine gut vorbereitete Truppe, doch im Regelfall können 3 sehr gute Charaktere hier 2 andere einfach „durchziehen“.

Wird das Ganze noch leichter? Ja. Wer es nicht eilig hat, braucht sich mit der Heldentat auch nicht hetzen. Denn in den kommenden Phasen von Legion Remix gibt es noch mehr Ewiges Wissen, das wiederum den Erhalt von Ewiger Macht steigert.

Da dann auch noch mehr Raids zur Verfügung stehen und Blizzard sogar Catch-Up-Mechaniken angekündigt hat, dürfte der Erfolg in den kommenden Monaten deutlich einfacher zu bewerkstelligen sein als jetzt. Spätestens um die Weihnachtszeit herum solltet ihr mit weniger Aufwand den Erfolg einstreichen können, wenn ihr denn Wert darauf legt.
Nach Weihnachten dürfte es übrigens schon bald Zeit für Midnight sein, denn das Release-Datum wurde wohl geleakt.

Anime-MMORPG Blue Protocol: Star Resonance bringt endlich schwierige Dungeons, doch die Spieler sagen: Ihre Teamkameraden ruinieren den Spaß

Im Anime-MMORPG Blue Protocol: Star Resonance wurden zuletzt die neuen Master-Dungeons veröffentlicht. Doch die sind so hart, dass die Mitspieler zum Problem werden.

Was sind das für Dungeons? Im Anime-MMORPG Blue Protocol: Star Resonance gibt es immer wieder neue Inhalte, die über ein Time-Gating-System freigeschaltet werden. Zuletzt kam neben dem ersten Raid auch der Master-Schwierigkeitsgrad für die Dungeons heraus.

Dieser Schwierigkeitsgrad upgradet die bestehenden 6 Dungeons auf ein neues Level, wobei neue Areale, Minibosse, Events und veränderte Bossmechaniken hinzukommen. Dabei werden die Spieler nicht nur durch höhere Stärke der Gegner, sondern auch Wipe-Mechaniken gefordert.

Als Belohnung winkt die neue Ausrüstung der Stufe 60, welche die Stufe 40 Ausrüstung der ersten zweieinhalb Spielwochen ersetzt. Doch der neue Schwierigkeitsgrad setzt den Spielern ganz schön zu.

Hier könnt ihr den Trailer zum Anime-MMORPG sehen:

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Blue Protocol: Star Resonance präsentiert bunte Charaktervielfalt im neuen Release-Trailer

Ärger mit den Teamkameraden

Wie läuft es bei den Spielern? Die Spieler freuen sich eigentlich im Allgemeinen über die neuen Freischaltungen. Der knackige Master-Modus der Dungeons ist eine willkommene Abwechslung. Doch eine Sache stört die Spieler: Ihre Teamkameraden.

In einem Beitrag auf Reddit erklären die Spieler, wie nervig es doch sei, mit einer zufällig zusammengewürfelten Truppe den neuen Modus zu spielen. Zwar gibt es eine Mindestvoraussetzung an die Ausrüstung der Mitspieler, doch die ersetzt eben keinen Skill. So schreiben die Spieler auf Reddit:

  • NaoXehn: „Ich habe die neuen Dungeons ununterbrochen gespielt und muss sagen, dies ist wahrscheinlich die schlechteste Dungeon-Erfahrung meiner gesamten Gaming-Karriere, obwohl ich Tausende von Stunden in MMORPGs wie World of Warcraft verbracht habe. Die Dungeons selbst sind spaßig, das Problem sind die Spieler. […]“
  • Ok-Acanthocephala442: „Stimmt, mit Gildenmitgliedern liefen fünf Dungeons reibungslos. Danach bin ich dreimal zufälligen Gruppen beigetreten, konnte aber keinen einzigen abschließen, da niemand zuhört, wenn ich erkläre, was wir tun sollen.“
  • Exotic-Blacksmith-84: „Man darf auch nicht die Zufallsspieler vergessen, die sich weigern, Wiederbelebung-Items zu nutzen, und die ganze Zeit tot bleiben oder sofort wieder sterben, nachdem ich sie wiederbelebt habe.“

Welche Lösung gibt es? In Blue Protocol: Star Resonance gibt es kein Scaling von Dungeons oder Bossen. Entsprechend werden die Spielmodi immer leichter, je bessere Ausrüstung gesammelt wird. Zwar hilft dies nicht, wenn Spieler Mechaniken, die zu einem Wipe führen, nicht spielen, aber ab einem Punkt werden die Dungeons rasch beendet sein.

Im Beitrag raten viele Spieler zudem, einfach nur mit Gildenmitgliedern die neuen Dungeons zu absolvieren. Das erleichtert die Kommunikation und im besten Fall knüpft man noch neue Freundschaften.

Die Master Dungeons wird es später in noch weiteren Schwierigkeitsgraden geben. Wem es derzeit zu einfach ist, der wird in Zukunft also noch gefordert werden.

Blue Protocol: Star Resonance begeistert die Spieler immer wieder mit neuen Inhalten, die durch das Time-Gating ins Spiel kommen. Dafür muss jedoch die Ausrüstung des eigenen Charakters immer wieder verbessert werden. Gut, dass es dafür gratis Items von den Entwicklern gibt: Blue Protocol: Star Resonance Codes – Alle aktiven Promocodes des Anime-MMORPGs im Oktober 2025

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. X.com

Wenn ihr in Pokémon GO jetzt richtig fleißig seid, könnt ihr später viel leichter Leveln

In Pokémon GO wurde vor kurzem das Level-System überarbeitet. Ein aktuelles Event kann euch helfen, eine neue Anforderung leichter zu erfüllen.

Aktuell läuft in Pokémon GO der 2. Teil des Halloween-Events 2025. Es ist am Montag, dem 27. Oktober 2025 um 10:00 Uhr gestartet und läuft noch bis Sonntag, dem 2. November 2025 um 20:00 Uhr. Neben dem Tassen-Pokémon Fatalitee gibt es unter anderem auch einige kostümierte und reguläre Monster im Event.

Zwei der Monster im Event können euch dabei helfen, wenn ihr die Anforderungen für die Level 71 bis 80 erfüllen wollt. Neben Erfahrungspunkten müsst ihr hierfür nämlich noch andere Aufgaben erfüllen.

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Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer

2 Monster, 2 Medaillen

Was sind das für Monster? Im Event gibt es unter anderem Pikachu in einer kostümierten Variante sowie das Kürbis-Pokémon Irrbis, das eine Besonderheit hat. Das Monster gibt es in 4 verschiedenen Größen. Ihr erkennt im Spiel recht gut, welche Größe ein Irrbis hat, bevor ihr es anklickt.

Wie können die Monster helfen? Eine wichtige Neuerung in den Leveln 71 bis 80 sind die Platin-Medaillen. Ihr benötigt für jedes der Level eine gewisse Anzahl an Platin-Medaillen, um das nächste Level zu erreichen. Für das neue maximale Level 80 benötigt ihr sogar 50 Medaillen auf Platin.

Dabei gibt es 2 Medaillen, bei denen ihr im aktuellen Event leichter Fortschritt erzielen könnt. Bei der Medaille „Sammler riesiger Pokémon“ müsst ihr insgesamt 500 XXL-Pokémon fangen, um Platin zu erreichen. Fangt dafür die großen Irrbis-Varianten im Event.

Wie der Trainer Time-Relative-5360 auf Reddit mitteilt, könnt ihr zudem mit einem Freund ein XXL-Irrbis tauschen und dadurch noch einen Fortschritts-Punkt in der Medaille erhalten. Durch den Tausch könnt ihr zudem ohne Bonbon-Kosten die Entwicklung auslösen und so noch einen Punkt in der Medaille erhalten. Insgesamt könnt ihr so 3 Fortschrittspunkte pro XXL-Irrbis mit eurem Freund erzielen.

Die 2. Medaille, für die ihr im Event Fortschritt erzielen könnt, ist „Pikachu-Fan“. Hier müsst ihr insgesamt 1.000 Pikachu fangen, um Platin zu erhalten. Da innerhalb des Events Pikachu eines der Monster ist, das häufiger in der Wildnis erscheint, solltet ihr alle Exemplare fangen, die ihr findet.

Nutzt ihr das Event, um ordentlich Fortschritt in den Medaillen zu erzielen, dann kann euch das später Zeit sparen, falls ihr noch nicht genug Platin-Medaillen gesammelt habt.

Nicht nur das Halloween-Event wartet in der nächsten Zeit in Pokémon GO auf euch. Der kommende Monat ist wieder vollgepackt mit verschiedenen Events, Raids und weiteren Inhalten. Wenn ihr wissen wollt, welche das sind, dann werft gerne einen Blick auf unsere Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.

Nike will, dass ihr schneller lauft, ohne euch anzustrengen – Bringt futuristische Schuhe, die euch beim Laufen helfen

Nike entwickelt einen motorisierten Schuh, der euch beim Gehen und Joggen unterstützen soll. Pendler und Nicht-Profis stehen bei dem Projekt im Fokus der Zielgruppe.

Was genau steckt hinter den neuen Schuhen von Nike? Mit Project Amplify hat Nike offiziell seinen ersten motorisierten Laufschuh vorgestellt. Laut eigener Aussage handelt es sich dabei um das weltweit erste „powered footwear system“ für Gehen und Joggen. Die Idee dahinter: Menschen sollen damit schneller, weiter und mit weniger Anstrengung unterwegs sein können – ähnlich wie bei einem E-Bike für die Füße (via The Verge).

Das System basiert auf einer Kombination aus robuster Mechanik und intelligenter Steuerung. Es besteht aus:

  • einer motorisierten Einheit mit Antriebsriemen
  • einem leichten, wiederaufladbaren Akku
  • einer Carbonfaserplatte im Schuh selbst
  • und einem flexiblen „Cuff“, der den unteren Unterschenkel umschließt

Gemeinsam mit dem Robotikunternehmen Dephy Inc. entwickelte Nike einen Prototyp, der speziell auf Menschen zugeschnitten ist, die mit einem Tempo zwischen 10 und 12 Minuten pro Meile unterwegs sind (das entspricht etwa 6,2 Minuten pro Kilometer, also umgerechnet ca. 9 km/h) – also nicht unbedingt Leistungssportler, sondern vielmehr alltägliche Jogger oder Pendler. Laut Nike soll das System so nahtlos arbeiten, dass es sich „wie ein zweites Wadenpaar“ anfühlt (via Nike).

Gemäß aktuellem Pressebericht haben in der Testphase über 400 Athletinnen und Athleten mehr als 2,4 Millionen Schritte mit über neun Hardware-Iterationen gemacht. Allerdings befindet sich das Produkt noch im frühen Entwicklungsstadium. Ein Marktstart ist erst „in den kommenden Jahren“ geplant (via Nike).

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Slate Auto präsentiert neuen Truck mit E-Motor

Keine echte Innovation

Warum die Idee nicht neu ist – und was die Moonwalkers anders machen? So futuristisch und „cyberpunkig“ Nikes Konzept auch wirkt, ist es nicht die erste Idee von motorisierten Schuhen, die den Alltag leichter und gleichzeitig schneller werden lassen wollen.

Das US-amerikanische Start-up Shift Robotics präsentierte bereits 2022 die sogenannten Moonwalkers: eine Art „Schuhaufsatz mit Motorantrieb“, der den Gehkomfort massiv steigern sollte.

Im Unterschied zu Nikes Lösung handelte es sich bei den Moonwalkers nicht um ein Schuhsystem mit unterstützendem Motor, sondern um motorisierte Rollplattformen, die an normale Schuhe geschnallt wurden. Sie verfügten über:

  • kleine elektrische Räder unter dem Fuß
  • KI-basierte Steuerung der Schrittlänge und Geschwindigkeit
  • 3x schnellere Gehgeschwindigkeit
Moonwalkers (Quelle: Shiftrobotics)

Das Konzept wurde über Kickstarter finanziert und richtete sich ebenfalls an Pendler und Alltagsnutzer – mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 11 km/h (via Galileo).

Im Vergleich zu den Moonwalkers zeigt sich, dass Nike mehr einen integrierten Weg geht. Statt eines auffälligen, motorisierten Rollsystems bietet Project Amplify die nahtlose Erweiterung eines klassischen Laufschuhs.

Ein großer Knackpunkt bleibt der Preis: Die Moonwalkers kosten stolze 1.400 US-Dollar, also etwa 1.320 Euro. Und auch bei Nike ist noch unklar, wo sich der Preis in Zukunft (sollte der Prototyp tatsächlich in Produktion gehen) einpendeln wird – günstig dürfte das Ganze aber kaum werden.

Die Entwicklung von Alltagsbeschleunigern ist in den vergangenen Jahren deutlich mehr in den Vordergrund gerückt worden. Zuletzt hat eine französische Firma auch eine Alternative zum E-Bike vorgestellt, die bis zu 120 km/h erreichen kann: Mit einem elektrischen Dreirad könnt ihr mit Pedalen bis zu 120 km/h erreichen

Quelle(n):
  1. Titelbild via Nike

Neue Alpha zu Marathon soll viel besser sein als vor einigen Monaten, aber Kritik gibt es dennoch

Was ist aus dem Extraction-Shooter von Bungie geworden? Genau diese Frage stellen sich Fans, wenn es um Marathon geht. Eins können wir euch sagen, die Entwickler arbeiten noch fleißig dran und der neue Alpha-Test zeigt, dass es sogar Fortschritte gibt.

Warum ist es um Marathon so still? Der Extraction-Shooter von Bungie hatte es nicht leicht, denn seit der letzten Beta gab es viel Kritik:

  • Marathon fühle sich generisch und langweilig an.
  • Die Gefechte sind nicht einprägsam.
  • Das umliegende Terrain ist grau und trostlos.
  • Das Loot- und Auftragssystem fühle sich belanglos an.
  • Das Klassensystem passe nicht zum Extraction-Gerne.

Zudem hätte Bungie verschiedene Designs eines Künstlers ohne dessen Einwilligung benutzt und Container sowie Gebäude damit verziert. Bungie zog sich deshalb zurück und verschob bis auf Weiteres seinen Release auf unbestimmte Zeit.

Es gab eine lange Funkstille zwischen den Entwicklern und ihren Fans, aber nun brachte das Studio einen neuen geschlossenen Alpha-Test heraus.

Dieser durfte unter NDA von auserwählten Spielern gezockt werden. Viele ignorierten die Verschwiegenheitspflicht aber und äußerten ihre Meinungen zur neuen Version von Marathon. Zur Überraschung vieler scheint sie besser zu sein als die vor einigen Monaten.

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Bungie zeigt erstes Gameplay zu Marathon im Trailer

Besser, aber Probleme gibt es trotzdem

Wie gut ist der neue Alpha-Test? Paul Tassi, ein Urgestein in der Destiny-Community und Redakteur bei Forbes, hat viele Meinungen zur geschlossenen Alpha sammeln können (Quelle: forbes.com). Auserwählte Spieler meldeten sich trotz NDA auf sozialen Netzwerken und bei ihm, um mitzuteilen, wie es um den Shooter derzeit steht. Folgendes lässt sich derzeit vernehmen:

  • Bungie hatte mit Marathon eine Identitätskrise, weil es viel zu casual für das Gerne sein wollte. Das hat sich aber jetzt geändert. Die TTK (Time to Kill) wurde nun drastisch gesenkt. Das heißt, ihr tötet und sterbt viel schneller.
  • Die AI-Roboter (UESC NPCs) stellten keine Gefahr dar. Sie agierten oft hirnlos und waren nicht wirklich zielsicher. Auch das hat sich geändert. Sie sind jetzt tödlicher und stellen abseits feindlicher Spieler eine Bedrohung dar. Wer nicht aufpasst, kann viel Munition und Heilung an sie verschwenden.
  • Der Grafikstil, erst grau und trist, ist inzwischen viel besser und aufpolierter.

Insgesamt würde sich laut den Änderungen Bungie weg von einer breiteren Zielgruppe entfernen und eher in den Hardcore-Bereich vordringen. Laut Tassi habe es Bungie bei einigen Punkten eventuell etwas übertrieben, aber es gäbe ja ohnehin Zeit durch Feedback an den Problemen zu schrauben.

Gibt es auch negative Kritik? Ja, die gibt es. Das Klassensystem mit festen Talenten passt einfach nicht in das Gerne. Während einige Skills dominieren (Rauchgranaten und Stealth) gehen andere unter. Die Community hofft immer noch darauf eher benutzerdefinierte Loadouts erstellen zu können, doch das System ist leider schon fest integriert.

Das Quest-System erzeugt zudem regelrechte Blutbäder, denn viele von ihnen werden simultan an Spieler vergeben. Alle stürzen sich dann auf dieselben Orte oder Items, was dann in riesige Schießereien ausartet.

Zu guter Letzt haben Genre-Neulinge ein Problem durch die nun hohe Schwierigkeit sich in den Shooter einzufinden. Kämpfe sind zu schwitzig, ob gegen richtige oder AI-Gegner. Anhand des Feedbacks lässt sich aber deutlich aufzeigen, dass Bungie ein Ziel verfolgt und sich nicht zu schade ist, auch Risiken einzugehen.

Es bleibt abzuwarten, ob die Bemühungen eine breitere Masse ansprechen werden. ARC: Raiders konnte viele Spieler in das nischige Extraction-Genre ziehen, vielleicht schafft es Marathon in einem offenen Beta-Test auch, doch bis es so weit ist, müssen sich Fans in Geduld üben. Immerhin startet bald ARC: Raiders durch. Alles zum Release findet ihr hier.