Zum zweiten Mal in der Geschichte der Game Awards wurde ein V-Tuber auf Twitch für eine Kategorie nominiert. Ihr Boss möchte, dass ihr dem Anime-Mädchen eine Chance gebt – auch wenn sie nur Japanisch spricht.
Um wen geht es? Neben Twitch- und YouTube-Größen wie Kai Cenat und Moist Critikal ist auch die V-Tuberin Sakura Miko als Content Creator of the Year nominiert. Sie ist bei hololive angestellt, einem der größten Unternehmen im V-Tuber-Bereich. Ihr Avatar ist ein Anime-Mädchen mit pinken Haaren.
Zu ihren liebsten Spielen zählen GTA, Undertale, Minecraft und Pokémon, wie sie auf YouTube verrät. Sie streamt aber auch Party-Spiele, die nur in Japan erschienen sind, oder Horror-Spiele wie Shadow Corridor.
Die Streamerin spricht allerdings rein Japanisch und kein Englisch. Alle Zuschauer, die der Sprache nicht mächtig sind, werden also Probleme haben, sie zu verstehen. Doch ihr Boss fasst ganz gut zusammen, wieso ihr der Streamerin trotzdem eine Chance geben solltet.
Sakura Miko spricht nur Japanisch, aber das ist nicht schlimm
Was sagt ihr Boss? Gegenüber PC Gamer verriet Matoaki Tanigo, der CEO von hololives Mutterkonzern, dass sein Talent eine toughe Konkurrenz habe, vor allem wegen der Sprachbarriere. Er rät aber dazu, auch als Person, die kein Japanisch spricht, ihr einmal eine Chance zu geben:
Ich hoffe, dass sie ihren Stream wenigstens einmal schauen. Wenn sie kein Japanisch verstehen, gibt es viele Highlight-Clips von ihr, die von Fans erstellt wurden.
Solche Clips bieten dann meist eine Übersetzung und es gibt sogar Fans, die direkt im Livestream eine Übersetzung anbieten.
Ist sie wirklich so lustig? Auf Twitch kann die V-Tuberin 334.645 Follower vorweisen (Stand: 22. November 2025 um 9:30 Uhr). Auf YouTube sind es sogar 2,46 Millionen User, die der Streamerin regelmäßig folgen.
Damit kommt sie nicht ganz an ihre Konkurrenz an, doch laut Statista.com sprechen 1,5 Milliarden Menschen weltweit Englisch, Japanisch dagegen nur 125,6 Millionen. Dann sehen die Zahlen gar nicht mehr so schlecht aus.
Wenn ihr euch selbst einmal überzeugen wollt, könnt ihr euch einmal den folgenden Clip ansehen, der so ein beschriebener Highlight-Clip von Fans ist:
Dieses Video könnt ihr auch verstehen, wenn ihr kein Japanisch könnt. Sakura Miko muss mit ihrer Stimme bestimmte Geräusche wie Vogelgeschrei oder einen Roboter imitieren. Je nachdem, wie gut sie das macht, erhält sie Punkte.
Jedes Mal, wenn sie die volle Punktzahl erreicht, schreit sie einfach in ihr Mikrofon – eine Sprache, die man universell verstehen kann.
In einem weiteren Highlight singt Sakura Miko japanische Songs, sogar ein bekanntes Intro aus Naruto, während sie in GTA in ihrem pinken Auto verfolgt wird (siehe Reddit). Auch hier braucht man kein Wort Japanisch zu verstehen.
Wenn euch die restlichen Kandidaten aus der Kategorie der Game Awards nicht überzeugen, könntet ihr Sakura Miko ja eine Chance geben. Im vorherigen Jahr war schon ihre Kollegin Usada Pekora nominiert, die sogar einen Auftritt in Death Stranding 2 hat. Zu Death Stranding wurde jetzt auch ein neuer Anime angekündigt: Macher von Death Stranding enthüllen Anime zum Videospiel, verraten, wie das Ganze mit Protagonist Sam zusammenhängt
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