Auch in wichtigen Turnieren kommt es vor, dass die Profis das Schummeln nicht lassen können. Eine thailändische Profispielerin wurde im Dezember erwischt und soll sich ihre gesamte Karriere erschlichen haben.
Was hat die Profispielerin gemacht? Bei den SEA Games, den Olympischen Spielen von Südostasien, gibt es neben den herkömmlichen Sportarten auch die Esports-Kategorie. Dort werden verschiedene kompetitive Spiele wie das Battle-Royale Free Fire, das Sportspiel FC Online oder das mobile MOBA Arena of Valor gespielt.
Die Spielerin Tokyogurl war „Profi“ in Arena of Valor und trat für Thailand bei den SEA Games an. Gemeinsam mit ihrem Team erreichte sie am 15. Dezember 2025 das Halbfinale. Während einer Runde machte sie eine merkwürdige Fingerbewegung, die ihrem Gameplay nicht entsprach.
Die Turnierleitung ermittelte und fand heraus, dass sie eine Drittsoftware laufen ließ, um jemand anderen für sie spielen zu lassen (dexerto.com).
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Arena of Valor zeigt sein Gameplay im Trailer
Was waren die Konsequenzen für die Spielerin? Obwohl Tokyogurl die Vorwürfe bestritt, wurde sie anschließend disqualifiziert und Thailand zog das gesamte Team vom Turnier zurück. Einen Tag später wurde sie von ihrem Team Talon Esports entlassen und hat vom Publisher von Arena of Valor einen Bann für alle Turniere bekommen.
Ihr Freund spielte gleich mehrere Turniere für Tokyogurl
Wie ist die Wahrheit ans Licht gekommen? Ihr Freund und ebenfalls Profi in Arena of Valor, Cheerio, veröffentlichte am 2. Januar 2026 ein Tiktok, in dem er die Vorwürfe klarstellte.
Er schreibt unter anderem Folgendes im Tiktok (laut dexerto.com): „Ich möchte an die Öffentlichkeit gehen und die Vorfälle klarstellen, die in der Vergangenheit während der SEA Games und bei anderen Wettbewerben passiert sind, bei denen alle vermutet haben, dass in mehreren Matches eine dritte Person gespielt hat. Ich gebe zu, dass das stimmt.“
Was hat Tokyogurl zu dem Statement ihres Freundes gesagt? Die Klarstellung von Tokyogurl fiel weniger ausführlich aus. Auf Facebook schrieb sie lediglich: „Es tut mir leid.“ (laut dexerto.com)
Gibt es weitere Konsequenzen? Ja, die Esports Association von Thailand wird rechtliche Schritte gegen Tokyogurl, die sich ihre Karriere von einem anderen Spieler aufgebaut haben soll, und Cheerio einleiten. Durch die Aussage von Cheerio sollen die Ermittlungen beschleunigt werden und so lange gehen, bis der Fall vollständig abgeschlossen sei (laut en.thairath.co.th).
In ARC Raiders wurde ein Spieler zum Zeugen einer Szene, die so aus einem Horror-Film stammen könnte – und er ging als Überlebender heraus.
Was ist dem Spieler passiert? Ein Spieler berichtet auf Reddit, dass er mit einer Equalizer bewaffnet, also einer der seltenen und wertvollen goldenen Waffen, in einen Raid ging und sich einem Kampf gegen einen der ganz großen und fiesen ARC anschloss (es ist nicht ganz klar, ob Queen oder Matriarch)
Ihm war klar, dass er sich zum Ziel anderer Spieler mache, wenn er mit einer solchen Waffe rumlaufe. Und als der riesige ARC fiel, schoss ihm auch schon ein hinterlistiger Raider in den Rücken. Der Reddit-Nutzer ging zu Boden. Dann nahm der Horror-Film seinen Lauf.
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ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht
ARC Raiders wird zum Tierhorror
Wie wurde ARC Raiders zum Horror-Film? „Ich hatte mein Schicksal schon akzeptiert“, schreibt der Reddit-Nutzer, denn er dachte, seinen Raider erwartet der sichere Tod. Doch als sein Kontrahent gerade zum finalen Schlag ausholte und ihn zurück nach Speranza schicken wollte, sprangen diesem gleich vier „Zecken“ ins Gesicht.
Zecken sind spinnenartige ARCs, die einzeln zwar nicht viel Schaden verursachen, aber die Raider zunächst mit einer Animation abschütteln müssen. Sie sind eigentlich eher nervig, als eine wirkliche Bedrohung.
Mit der letzten Zecke stürzte der Angreifer jedoch in den Abgrund hinter sich und starb, während der Ersteller des Reddit-Beitrags von anderen, freundlichen Raidern wiederbelebt wurde.
Auf Reddit wird die Situation mit einem Gruselstreifen verglichen: „Nun, das hat sich ganz schnell in einen Horror-Film verwandelt“, kommentiert ein Nutzer. Er spielt damit auf verschiedene klassische Tierhorror-Filme an, in denen vor allem Spinnen im Mittelpunkt der Handlung stehen. Beispiele wären etwa „Arachnophobia“ oder „ARAC Attack“ (via Moviepilot).
Tipp von der Community: Der Reddit-Nutzer hat nochmal großes Glück gehabt, dass die Zecken im richtigen Moment zum Angriff ansetzten und ihm so das Leben retteten. Dennoch geben andere Spieler ihm in den Kommentaren auf Reddit den Tipp, die Equalizer niemals außerhalb eines Kampfes auszurüsten. Er solle sie am besten bis zum Kampf im Rucksack verstauen, da andere Spieler sie auf dem Rücken sehen können, wenn sie als Erst- oder Zweitwaffe ausgerüstet ist.
Wenn man einen Gaming-PC geschenkt bekommt, ist erst einmal die Freude groß. Doch ein beschenkter Spieler weiß nicht so recht, was er von seinem neuen PC halten soll. Denn die Hardware ist vergleichsweise alt und dennoch stecken viele Erinnerungen seines Onkels darin.
Was wurde genau verschenkt? Ein Spieler berichtet in einem ausführlichen Post auf Reddit, dass er von seinem Onkel dessen „legendären“ Gaming-PC geschenkt bekommen habe, bevor dieser nach Thailand geflogen sei.
Das Problem an dem Geschenk ist vor allem das Alter der Hardware: Der verbaute i5 6600K ist bereits über 10 Jahre alt und die GTX 1070 stammt aus dem Jahr 2016. Gleichzeitig erklärte der Nutzer, dass er vor allem moderne Titel spielen wolle: Cyberpunk 2077 oder VR-Titel. Mit diesem Gaming-PC sei das nur bedingt möglich. Gleichzeitig überreichte sein Onkel ihm den PC mit den Worten: „Wage es ja nicht, das wegzuwerfen, rüste nur auf, was du brauchst.“
Nun hat er Gewissensbisse: Ein Freund habe ihm empfohlen, einfach das ganze Teil zu verkaufen und das dadurch verdiente Geld in ein völlig neues PC-System zu investieren, aber richtig wohl fühlt er sich bei dem Gedanken nicht. So erklärt er:
Mein Kumpel sagt, ich sollte das ganze Ding verkaufen und neu anfangen, aber das fühlt sich falsch an, nachdem mein Onkel so eine große Sache daraus gemacht hat.
Er hat rund 800 US-Dollar für einen neuen PC zusammengespart, die er investieren könnte, aber lieber in einen neuen PC stecken will.
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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor
800 US-Dollar reichen aktuell nicht für einen Top-Gaming-PC
Was rät die Community? Der wichtigste Tipp, dass er seinen Onkel doch einfach mal anrufen solle. Denn dann könne er das Problem mit seinem Gewissen ganz schnell aus dem Weg räumen (Reddit.com):
Wenn du dir wirklich Sorgen darüber machst, was er denkt, warum fragst du ihn nicht einfach? Gibt es in Thailand keine Telefone?
Der PC seines Onkels sei zumindest eine gute, temporäre Option, wenn man sich die aktuelle Marktsituation ansehen würde. Allein für eine RTX 5060 Ti würde man bereits etwa 400 US-Dollar zahlen und dann würde für den restlichen PC nicht mehr viel übrig bleiben.
Und ein weiterer, wichtiger Tipp: Die GTX 1070 solle er auf keinen Fall verkaufen, sondern lieber als Reserve zurückhalten. Man könne nie wissen, ob die eigene GPU nicht doch mal plötzlich den Geist aufgebe.
Lohnt es sich überhaupt, sehr alte Hardware aufzurüsten? Ist Hardware in einem System sehr alt, lohnt es sich kaum noch, Geld in Upgrades zu investieren. Denn Upgrades sind oftmals durch bestimmte Teile eingeschränkt:
Das verbaute Mainboard unterstützt nur bestimmte Prozessoren und bei einem Wechsel der Architektur muss man auch das Mainboard und eventuell sogar den Arbeitsspeicher tauschen. Das kommt oft schon fast einem Neukauf gleich. Falls ihr euren Gaming-PC aufrüsten wollt: Hier sind Komponenten, die sich in den meisten Fällen nicht lohnen werden: 7 Upgrades für euren Gaming-PC, die ihr auf keinen Fall kaufen solltet
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Am 12. Januar 2026 ist endgültig Schluss: Die Anthem-Server werden abgeschaltet.MeinMMO-Chefredakteurin Leya spricht über ihren Frust und verschenktes Potenzial.
Das Gefühl, das mir Anthem gab, habe ich nie wieder zurückbekommen.
Wenn ich mit meinem froschgrünen Javelin-Kampfanzug wie Iron Man durch die Lüfte sauste, meinen Gegnern eine Giftbombe vor die Füße warf, mich direkt hinabstürzte und ihnen einen nach dem anderen einen mächtigen Tritt verpasste, um ganze Gegnergruppen auszuradieren – Mann, das hat sich einfach unbeschreiblich gut angefühlt.
Gerade das Fliegen mit den Kampfanzügen macht Anthem bis heute einzigartig. Jedes kleine Manöver durch Tunnel mit glänzenden Steinen, vorbei an modrigen Ruinen und weit über funkelndem Wasser, kann so präzise ausgeführt werden, dass selbst ein gewaltfreier Ausflug durch die Open World ein Erlebnis für sich war.
Ja, Anthem war wahrlich nicht perfekt. Fundamentale Systeme wie das Loot-System waren schlicht schlecht und fühlten sich nicht belohnend an. Raids wurden schnell eintönig. Ein Endgame? Nicht vorhanden.
Und trotzdem komme ich seit mittlerweile sieben Jahren gedanklich nicht mehr los von BioWares Loot-Shooter. Es steckt bis heute so viel Potenzial in diesem Spiel. Anthem hätte eines der relevantesten Service-Games aller Zeiten werden können.
Jedoch: Am 12. Januar 2026 werden die Server für immer abgeschaltet.
Eine Schande, sage ich.
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Schon im Launch-Trailer fühlt man, wie besonders das Fliegen wird
Anthem stand für einen Wandel, der vielen nicht schmeckte
Wir müssen die Uhr einmal zurückdrehen und einen Ausflug ins Jahr 2019 machen. In diesem Jahr wollten alle so sein wie der quietschbunte Battle-Royale-Shooter Fortnite.
2019 war das Jahr, in dem Fortnite seinen Status vom „Hype“ zu einer kulturellen Institution festigte und das Modell „Games as a Service“ (GaaS) endgültig zum Industriestandard erhob. Der Battle Pass wurde zur Norm. Fortnite wurde mehr als nur ein Spiel – es wurde eine lebendige Plattform mit Event-Charakter, die die Massen anzog.
Wir erinnern uns an das „Black Hole“-Event: Im Oktober 2019 „endete“ Fortnite spektakulär. Die gesamte Map wurde in ein schwarzes Loch gesaugt und das Spiel war für fast zwei Tage offline. Millionen Menschen starrten weltweit auf einen schwarzen Bildschirm.
2019 markierte auch das Jahr einer Identitätskrise vieler Studios. „Wie können wir mehr wie Fortnite sein?“, schien der Antrieb zu sein. Große, etablierte Singleplayer-Studios wandten sich den Service-Games zu. Bethesda brachte Fallout 76 heraus – heute gelobt, damals verhöhnt und verspottet. Ubisoft versuchte, fast jedes Franchise in ein Service-Modell zu pressen. Damals war das besonders an Ghost Recon Breakpoint zu spüren, das ebenfalls floppte.
Und BioWare, bekannt für epische Singleplayer-Rollenspiele wie Dragon Age und Mass Effect, machte nun Anthem.
Aus Sicht der Publisher war das verständlich: Schafft man es in diesem Ökosystem, folgt ein stetiger Cashflow. Ein Singleplayer-Spiel wie The Witcher oder God of War verkauft sich in den ersten Monaten hervorragend, wirft danach aber kaum noch Geld ab. Ein Service-Game generiert über Jahre hinweg durch Battle Passes und Mikrotransaktionen Einnahmen, was für die Investoren der großen Publisher (EA, Bethesda/Zenimax, Ubisoft) attraktiv war und noch immer ist.
Dieser Wandel war für viele Studios und Teams schmerzlich, und einige schafften es nicht, da es teils an Zeit, Expertise und Ressourcen fehlte.
Und trotzdem: Anthem hätte niemals sterben dürfen
Zurück ins Jahr 2026.
Mittlerweile haben Spiele wie Baldur’s Gate 3 oder Clair Obscure: Expedition 33 gezeigt, dass starke Singleplayer-Titel doch nicht ausgestorben und nach wie vor verdammt lukrativ sind. Währenddessen feiern Service-Games wie Arc Raiders oder auch weiterhin Fortnite große Erfolge. Denn ja, beide Modelle können wunderbar nebeneinander existieren.
Erst kürzlich erklärte der ehemalige Chef-Entwickler des Loot-Shooters, woran Anthem aus seiner Sicht wirklich scheiterte. Hier wird die Schuld vor allem bei einem schlechten Management gesehen. Andere Projekte wie Dragon Age: Inquisition banden Ressourcen, die dann bei Anthem fehlten. Lange Zeit war dem Team gar nicht klar, was die Identität des Loot-Shooters werden sollte und worauf sie eigentlich hin entwickelten.
Das war seinerzeit von außen schwer ersichtlich.
Und bis heute frage ich mich: Was wäre passiert, wenn Anthem eine faire Chance bekommen hätte, sich zu wandeln und zu wachsen?
Denn gerade bei Service-Games ist es nicht ungewöhnlich, dass diese erst einmal einen katastrophalen Start hinlegen. Bei Final Fantasy XIV mussten die Server sogar komplett abgeschaltet und das Spiel nahezu neu aufgelegt werden. ESO holte sich Community-Experten ins Studio, um das Spiel in der Anfangsphase zu reparieren. Das heute gefeierte Warframe stand ebenfalls kurz vor dem Aus, weil faire Service-Systeme erst gelernt werden mussten. Die Liste ist lang.
Anthem hat immer noch etwas, wonach sich viele Studios die Finger lecken: eine leidenschaftliche Community, die dem Spiel nun hinterherweint. Ich tue es gewiss.
Anthem bietet eine perfekte Power-Fantasy, die sich wie die beste Iron-Man-Simulation aller Zeiten anfühlt. Die wuchtigen, vertikalen Kämpfe sind mächtig. Und auch die Story war für einen Loot-Shooter tiefer und ausgereifter als bei den meisten Genre-Vertretern.
Ich bin überzeugt: Mit etwas Liebe, Geduld und mehr Ressourcen hätte man die grundlegenden Probleme um das Loot-System fixen und mit Erweiterungen ein ordentliches Endgame bauen können. Die Community wäre drangeblieben – bis heute.
Die Erinnerung an Anthem wird für mich immer eine liebevoll positive bleiben. Aber sie ist auch ein Schandfleck der Gaming-Industrie – aus all den falschen Gründen.
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Die kalte Jahreszeit mag manche Trainer von Pokémon GO abschrecken. MeinMMO hat für euch einige Varianten gesammelt, was ihr auch in kalten Tagen im Spiel erledigen könnt.
Einer der Hauptaspekte von Pokémon GO besteht zweifelsohne im Umherlaufen. Doch gerade in der kalten Jahreszeit kann es sein, dass Trainer eher weniger Motivation haben, sich der Kälte zu stellen, um Monster zu fangen, PokéStops zu drehen oder Eier auszubrüten.
Glücklicherweise gibt es auch einige Optionen, wie ihr das Spiel genießen könnt, ohne euch die Finger abzufrieren. 4 haben wir euch zusammengestellt.
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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer
1. Besucht die Kampfliga
Während die meisten Aktivitäten im Spiel von euch erfordern, unterwegs zu sein, gibt es eine Aktivität, die ihr problemlos auch von eurem warmen Zuhause aus erledigen könnt: die Kampfliga. Dabei könnt ihr, wenn nicht gerade ein passendes Event läuft, 5 Kampfsets mit jeweils 5 Kämpfen jeden Tag bestreiten.
Seid ihr bisher noch nicht in der Kampfliga unterwegs gewesen und besitzt noch keine passenden Teams, dann dürfte die Superliga die beste Möglichkeit für euch bieten, um in den PvP-Modus von Pokémon GO reinzuschnuppern. Das Erstellen von Teams ist hier vergleichsweise günstig, vorausgesetzt, ihr besitzt die passenden Pokémon. Hier haben wir einige Empfehlungen für euch.
Nicht nur vor Ort könnt ihr Raids und Dynamax-Raids absolvieren. Das geht auch bequem von Zuhause aus. Dabei benötigt ihr jedoch Fern-Raid-Pässe.
Während diese zu Corona-Zeiten vergleichsweise kostengünstig waren und teils sogar für nur 1 PokéMünze erhältlich waren, sieht das heutzutage jedoch leider anders aus. Wollt ihr euch im Ingame-Shop einen Fern-Raid-Pass holen, benötigt ihr hierfür 195 PokéMünzen. Das 3er-Pack gibt es für 525 Münzen.
Es gibt immer mal wieder Bundles, in denen ihr etwas günstiger an Fern-Raid-Pässe gelangen könnt. Aber auch hierfür benötigt ihr einige Münzen.
Wollt ihr Fern-Raids von Zuhause aus absolvieren, solltet ihr also einige PokéMünzen einplanen.
3. PokéBox ausmisten und sortieren
Die meisten Trainer kennen wohl die Problematik, dass ihre PokéBox voller und voller wird. Während man im alltäglichen Spiel das Aussortieren vielleicht nur auf das Minimum beschränkt, um weiterhin Monster fangen zu können, bieten sich die kalten Tage an, um hier einmal gründlich aufzuräumen.
Dabei können Exemplare von Monstern, die man in großer Anzahl hat und eigentlich nicht benötigt, gerne ihren Weg zum Professor finden. Auch kann die Zeit genutzt werden, um eure Raid-Teams mithilfe von Kampfteams und Tags zu organiseren.
Falls ihr dennoch nach draußen wollt, um Pokémon GO zu spielen, dann solltet ihr entsprechend gewappnet sein. Gerade die Hände können hier eine wichtige Rolle spielen, um das Smartphone beim Spielen bedienen zu können.
Dafür solltet ihr auf Handschuhe zurückgreifen. Doch nicht alle Handschuhe sind geeignet, um ein Smartphone zu bedienen. Wichtig ist, dass ihr Handschuhe nehmt, bei denen die Fingerspitzen aus einem entsprechenden Material bestehen, um ein Smartphone bedienen zu können.
Wenn ihr solche habt, dann könnt ihr auch in den kalten Tagen eine Runde Pokémon GO drehen, ohne zu befürchten, dass eure Finger abfrieren. Denkt natürlich auch daran, euch grundsätzlich warm anzuziehen.
Im Folgenden findet ihr einige Handschuhe, die dafür geeignet sind:
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Beim aktuell laufenden Sauercrowd-Projekt der deutschen Twitch-Szene kommen alte und junge Streamer in WoW Classic Hardcore zusammen. Einer der erfahrensten Spieler spricht jetzt darüber, wie schwer es die junge Generation teils mit dem über 20 Jahre alten MMORPG hat.
Wer ist der alte Hase? Jessirocks bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als den besten Export aus Österreich seit Arnold Schwarzenegger. Durch seinen Content zu Hack’n’Slays wie Diablo 4 oder Path of Exile 2 konnte er sich in den vergangenen Jahren im deutschsprachigen Raum zu einem der beliebtesten Streamer überhaupt mausern.
Die meiste Spielzeit hat der Österreicher in all den Jahren aber in World of Warcraft gesteckt, wo er viele Jahre lang Teil einer ambitionierten Progress-Gilde war. Über 40.000 Stunden sollen dort locker zusammengekommen sein. Im Zuge des aktuell laufenden Sauercrowd-Projekts macht er jetzt erneut Azeroth unsicher.
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WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!
Kulturschock für die junge Generation
Woher kommen die neuen Aussagen? In der neuen Ausgabe des Podcasts „eins & null“, den er gemeinsam mit Johanna „Joey“ Pirker aufnimmt, sprach Jessirocks jetzt (gemeinsam mit Gast Prof. Manuel Ninaus) über Sauercrowd im Speziellen und WoW im Allgemeinen. Ihr könnt euch die Folge beispielsweise auf open.spotify.com anhören.
Was erzählt der Streamer? Zuerst wird Jessirocks gefragt, was Sauercrowd eigentlich ist. Seine erste Reaktion: „Das Allerschlimmste. Das kann man leider nicht anders sagen.“ Danach möchte er wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass HandOfBlood oder Papaplatte seinen Podcast hören. Denn er erklärt Sauercrowd im Anschluss wie folgt:
Die haben Onlyfangs von den Amis geklaut. So machen wir es ganz kurz. […] Damals hatten die 600 Streamende geholt und da war das Projekt, so viele, wie es geht, auf Level 60 zu bringen – das ist die Maximalstufe in WoW Classic, für die man im Schnitt so 150 bis 200 Stunden braucht -, um dann die ersten Bosse im Geschmolzenen Kern zu schaffen.
Und die [Anmerkung der Redaktion: HandOfBlood, Papaplatte und Co.] haben das in dieser Art und Weise jetzt ein bisschen nachgemacht, in einer abgeschwächten Version, und das läuft unter dem Event-Namen Sauercrowd, wo eben jetzt glaube ich 260 Streamende drin sind. Am Freitag soll es eine neue Einladungswelle geben, weil man schon gemerkt hat, dass nicht alle Level 60 werden, weil nicht alle so viel Zeit zum Spielen haben.
Dass bei dem Event auch so viele junge Streamer der Gen Z mitmachen, sorgt laut Jessirocks für einen regelrechten Kulturschock.
Man merkt das jetzt an dem WoW-Event, da sind ganz, ganz viele junge Streamende dabei. Die wurden geboren, als WoW rausgekommen ist. Die kennen diese Art von Spiel gar nicht. Jetzt mal 200 Stunden zu spielen, nur um die Maximalstufe zu erreichen, und bei einem Fehler verlierst du deinen gesamten Fortschritt …
Für viele ist das eine ganz, ganz harte Geschichte, wie man auch an den Todes-Clips und den stundenlangen Tränen sehen kann, wie die Leute innerlich auch an Hardcore dann zerbrechen. Viele finden dann auch nicht den Mut, um noch mal reinzugehen. Das kann man verstehen, weil es einfach so viel Zeit ist. Das war früher der Stand der Dinge in den Spielen.
Jessirocks ergänzt im Laufe der Podcastfolge, dass er WoW nie für das beste oder spaßigste MMORPG gehalten hat. Es war aus seiner Sicht aber das Spiel, das seine Community über einen langen Zeitraum am besten binden konnte, und auch er hat lange Zeit vor allem aufgrund dieser sozialen Bindung so viel WoW gespielt.
Angesiedelt ist das Themenpark-MMORPG in einer Mittelalter-Fantasy-Welt voller Untoter, Orks, Skelette und den anderen typischen Vertretern. Die Aufgabe des Spielers ist es, sich vom tollpatschigen Bauern bis zum edlen Ritter hochzuarbeiten.
Im Endgame erwarten dann Dungeons für 5 Spieler sowie Weltbosse und Raids mit bis zu 25 Spielern die edlen Ritter. Beim Kampfsystem entscheidet die Waffe die Klasse, es braucht jedoch die passende Ausrüstung für die richtigen Charakterwerte, um aus einem Bogenschützen einen Nekromanten zu machen.
Hier könnt ihr den Trailer zu Past Fate sehen:
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Past Fate zeigt im Trailer, wie ein Old-School-MMORPG 2026 aussieht
Ärger zum Start
Wie lief der Release? Obwohl die Entwickler mehrfach klar betont haben, dass Past Fate hier in einer frühen Alpha-Version veröffentlicht wird, hagelt es nur so Kritik von den Spielern. Einen Tag nach dem Release steht das MMORPG nur bei 22 % positiven Bewertungen auf Steam.
Auch die Spielerzahlen sind mit einem Spitzensatz von 142 laut SteamDB nicht besonders gut.
Wofür gibt es Kritik? In den Bewertungen der Spieler liest sich häufig Kritik an der Technik des Spiels. So sollen einige Spieler gar nicht erst auf die Server gekommen sein, während andere nach einem Neustart ihre bisher erspielte Ausrüstung verloren hatten.
Andere beschwerten sich wiederum, dass man auf den PvP-Servern bereits in der ersten Stadt des Startgebietes Open-PvP hat und man gegankt und erledigt wird, was das Voranschreiten im MMORPG erschwert.
Bei Where Winds Meet gibt es übrigens eine neue Roadmap und frische Inhalte. Was genau alles in Patch 1.2 drin ist, stellen wir euch auf dem MeinMMO-YouTube-Kanal vor:
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Für die Spieler ist klar: Past Fate ist im aktuellen Zustand noch viel zu unfertig, um sie zu begeistern. So schreibt auch Steam-Nutzer Khaled: „Ich spiele seit 2005 MMOs und dies ist das schlechteste MMO, das ich in meinen 20 Jahren als MMO-Spieler gespielt habe. In diesem Spiel funktioniert einfach nichts (so einfach ist das).“
Es gibt jedoch auch vereinzelt positive Stimmen, die sich beim Kauf im Klaren darüber waren, dass das MMORPG noch in einer sehr frühen Alpha-Version sein wird. Einer davon ist Steam-Nutzer Doctor Kannon, er schreibt:
„Daumen hoch. Dies ist kein ausgefeilter AAA-Titel. Es handelt sich um ein Indie-Spiel in EA. Es ist ein bisschen grob und holprig, aber es lief gut. Ich wurde ein paar Mal vom Server geworfen, konnte aber schnell wieder beitreten, kein Problem. Aus technischer Sicht muss die Benutzeroberfläche überarbeitet werden, die Quests könnten aufgeräumt und klarer gestaltet werden, und die Kampfmechaniken könnten besser kommuniziert werden.“
Avatar von James Cameron ist heute der erfolgreichste Film aller Zeiten. Doch anfangs war das Projekt ein Risiko. Der Regisseur investierte viel Geld, um die Produzenten in Hollywood davon zu überzeugen – unter anderem mit einer kurzen Szene, die Eindruck hinterlassen hat.
Erst im Dezember 2025 ist Avatar: Fire and Ash, der dritte Teil von James Camerons Saga in den Kinos gestartet. Der Film, der bisher gespaltene Meinungen hervorruft, tritt in große Fußstapfen, denn die Vorgänger erzielten an der Kasse absolute Spitzenergebnisse.
So steht der erste Teil mit über 2,4 Milliarden € weiterhin an der Spitze der Rangliste, Teil 2 steht derzeit auf Platz 3 und spielte rund 1,9 Milliarden € ein (via boxofficemojo.com) Erst vor wenigen Tagen wurde nun verkündet, dass auch der dritte Ableger die magische Grenze von einer Milliarde US-Dollar überschritten hat (via variety.com).
Dabei war es anfangs nicht sicher, ob Avatar überhaupt verwirklicht werden könnte. Das Projekt war für Hollywood ein Risiko, unter anderem aufgrund der hohen Kosten und des ungewöhnlichen Produktionsprozesses.
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Avatar: Fire and Ash – Der Trailer zum dritten Teil der Na’vi-Geschichte
Ein Test, so teuer wie manch ein Kinofilm
Wie überzeugte Cameron die Produzenten? Ein Film, der komplett auf einem fremden Planeten spielt, in dem blaue Aliens herumlaufen, gespielt von Schauspielern, die im Motion-Capture-Verfahren gefilmt werden – Avatar war von Anfang an ein Experiment, das auch hätte scheitern können.
Cameron wusste, er musste gute Argumente vorlegen, um das benötigte Budget von rund 202 Millionen € zu erhalten. Dafür drehte er kurzerhand eine Szene, die den angepeilten Look von Avatar zeigen sollte. Was bei anderen Produktionen einige hunderttausend Euro kostet, war im Fall von Avatar wesentlich teurer.
Wie der offizielle Account des Films auf x.com verriet, gab Cameron 10 Millionen US-Dollar, umgerechnet 8,5 Millionen Euro aus, um die Szene zu drehen. Das ist ein Betrag, der sonst für komplette Kinofilme ausreicht. Am Ende dauerte die Szene nur 38 Sekunden und zeigt einen kurzen Dialog zwischen einer Na’vi und einem Avatar – vermutlich Platzhalter für Jake Sully und Neytiri.
Die komplette Szene seht ihr hier:
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Obwohl die Szene nur kurz ist, überzeugte sie die Produzenten, die sich daraufhin bereit erklärten, die hohen Produktionskosten von 202 Millionen € zu stemmen. Also aufgerundet etwa 24-mal so viel, wie das Pitch-Video gekostet hat.
Das erste Mal live zur CES: Bei FYNTentdecken wir mit euch, wo Technik 2026 hingeht und diskutieren die großen Highlights der Tech-Messe im Januar!
Weiter geht es mit Find Your Next Tech CES 2026: Ab 10:00 Uhr startet der Stream auf GameStar-Twitch. Am heutigen 9. Januar sind die Highlights der CES 2026 und die Hardware-Krise mit dabi. Das vollständige Programm findet ihr hier:
Hinweis: Wir haben diesen Text von der GameStar Tech übernommen und geringfügig redaktionell bearbeitet. GameStar und FYNT sind Marken der Webedia GmbH, zu der auch MeinMMO gehört.
Was ist besser als eine Live-Show? Na, zwei Live-Shows. Nachdem wir im September mit euch unsere bisher größte Ausgabe von Find Your Next Tech auf der IFA gefeiert haben, ist das der logische nächste Schritt: ein weiteres Stream-Programm, ziemlich genau vier Monate später zur CES in Las Vegas.
Wir wollen also direkt mit Anlauf ins neue Jahr starten und versorgen euch mit Talks und Produkt-Highlights von der Tech-Messe im Januar.
Letztes Jahr waren wir mit FYNT auch live auf der IFA in Berlin für euch unterwegs:
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Find Your Next Tech 2025: Unser Trailer zum Live-Event von der IFA in Berlin
Was ist Find Your Next Tech?
Find Your Next Tech (FYNT) ist unser jährliches Live-Event rund um Tech. Wir wollen euch die Messe hautnah und kuratiert ins Wohnzimmer bringen.
In unserem Studio präsentieren wir euch die Technik-Highlights der CES, diskutieren über Chancen und Risiken von Technologie, und haben zwischendurch auch einfach mal ein bisschen Spaß mit Tech. Dabei seid ihr als Community vor Ort und im Chat immer mit dabei.
Neben News, Berichten, Guides und Kommentaren zur Messe auf GameStar Tech und MeinMMO senden wir sieben Stunden live auf Twitch und sprechen am 8. und 9. Januar über die wichtigsten Produkte, kuriose Neuheiten und die heißesten Trends der Messe.
So seid ihr dabei
Dem Stream beiwohnen könnt ihr auf dem offiziellen Twitch-Kanal der GameStar oder aber direkt über die Homepage von MeinMMO, und das zu den folgenden Uhrzeiten:
Donnerstag, 8. Januar – 15:30 Uhr bis 19:15 Uhr
Freitag, 9. Januar – 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Ausgewählte Programmpunkte seht und hört ihr im Nachgang außerdem auf den Kanälen von Tech like Vera und GameStar Talk.
Wen ihr bei FYNT vor der Kamera seht
Durch das Programm führen euch unsere GameStar-Kolleginnen und -Kollegen Vera Tech like Vera Bauer, Felix Rick, Jan Stahnke und Magdalena Ihsen. Als Hosts begrüßen sie bei sich im Studio Tech-Profis aus der Redaktion, unterstützt von bekannten Gesichtern direkt aus Las Vegas.
Eine Auswahl an Highlights bekommt ihr aber auch hier:
Am Donnerstag sprechen wir darüber, warum das Handheld-Jahr 2026 furchtbar aufregend … und furchtbar schmerzhaft werden dürfte.
Außerdem: Warum die CES für Heimkino-Fans so spannend wird wie für sonst kaum jemanden.
Am Freitag stellen wir euch in unserer Morning Show die kuriosesten und coolsten Highlights der Messe vor.
Den Abschluss macht unser Talk zur Hardware-Krise 2026: Wie steht es um RTX 6090, PlayStation 6 und mehr?
Wir freuen uns jetzt schon riesig darauf, mit euch im Livestream Tech und die CES zu feiern! Schreibt uns gerne in die Kommentare, auf welchen Programmpunkt ihr euch besonders freut – und welches Thema ihr darüber hinaus gerne gesehen hättet. Nach der CES ist schließlich vor der IFA. Falls ihr jetzt schon ein persönliches CES-Highlight habt, dürft ihr uns das auch gerne verraten.
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Pokémon GO startet den Fusions-Raid-Tag mit Kyurem. Das ist eines der besten Monster, die ihr fangen könnt. Wie erhält man es?
Wann startet der Raid-Tag mit Kyurem? Er läuft am Samstag, den 10. Januar 2026. Los geht es um 14:00 Uhr. Schluss ist um 17:00 Uhr.
Was ist das Highlight? Während des Events trefft ihr in Raids auf das schwarze und das weiße Kyurem, Reshiram und Zekrom. Das sind die Pokémon, die ihr für die Fusion der zwei mächtigeren Versionen von Kyurem benötigt. Dazu kommt, dass ihr den Pokémon mit erhöhter Shiny-Chance begegnen könnt.
Um sie herausfordern zu können, benötigt ihr Raid-Pässe. Während des Events erhaltet ihr bis zu fünf Gratis-Pässe beim Drehen von Arenen. Aber: Den nächsten Gratis-Pass gibt es erst, wenn ihr den letzten aufgebraucht habt.
Also ist der beste Weg der folgende:
Besiegt das Monster, das ihr benötigt, im Raid.
Dreht direkt danach die Arena und holt euch den nächsten Raid-Pass.
Zieht zur nächsten Arena weiter, um einen weiteren Raid zu starten.
Wichtig: Die Pokémon rotieren halbstündlich. Eine halbe Stunde lang trefft ihr Reshiram und das schwarze Kyurem, die nächste halbe Stunde tauchen dann Zekrom und das weiße Kyurem auf. Je nachdem, worauf ihr es abgesehen habt, solltet ihr die Zeiten ausnutzen. Denn was die Fusion angeht, solltet ihr ein paar Punkte beachten.
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Pokémon GO zeigt seine aktuelleSeason im Trailer
Fusion für das Weiße und Schwarze Kyurem – Wie funktioniert das?
Wie fusioniere ich ein Kyurem? Grundsätzlich braucht ihr für die Fusion zwei Pokémon: Ein Kyurem, das am besten die Attacke „Eiszeit“ beherrscht, und ein Zekrom oder Reshiram.
Zusätzlich benötigt ihr aber auch noch 1.000 Einheiten Fusionsenergie – und je nach dem Pokémon, das ihr am Ende haben wollt, sind das unterschiedliche Varianten. Und Bonbons benötigt ihr auch.
Insgesamt sehen die Materialien also folgendermaßen aus:
Schwarzes Kyurem: 1.000 Volt-Energien, Kyurem, Zekrom, 30 Bonbons von Kyurem, 30 Bonbons von Zekrom
Das ist wichtig, denn es erfordert viele Raids, um die Ressourcen für eine der beiden Varianten zusammenzubekommen. Je nachdem, wie viele Raid-Pässe ihr habt und wie viele Raids ihr zeitlich abschließen könnt, solltet ihr euch auf eine der Varianten festlegen und die entsprechenden Pokémon fangen.
Wie erhalte ich Fusionsenergien? Die Fusionsenergie erhaltet ihr durch Kämpfe gegen die entsprechende Kyurem-Version. Ein Weißes Kyurem bringt euch Brand-Energie und ein normales Kyurem. Dazu braucht ihr noch ein Reshiram. Folglich wäre für das Weiße Kyurem der Plan, ein Reshiram zu fangen (wenn euch das noch fehlt), und eure restlichen Pässe für das Weiße Kyurem zu verwenden.
Beim Schwarzen Kyurem gilt dasselbe dann andersherum, nur eben mit Zekrom und dem Schwarzen Kyurem.
Wichtig: Nach der Fusion übernimmt euer neues Kyurem die Werte und den Shiny-Status von Kyurem, nicht von Zekrom oder Reshiram. Außerdem beherrschen beide Versionen unterschiedliche Spezialattacken und Abenteuereffekte. Dafür ist allerdings entscheidend, dass Kyurem vor der Fusion „Eiszeit“ beherrscht. Sonst erhält es die Spezialattacke nicht.
Wie geht es weiter? Die Rückkehr von Kyurem stellt das erste größere Highlight des neuen Jahres 2026 in Pokémon GO dar. Allerdings werden in den kommenden Wochen weitere interessante Termine stattfinden, die euch neue Pokémon und verschiedene Boni bringen. Welche das sind, erfahrt ihr in unserer Übersicht dazu: Alle Events im Januar 2026 bei Pokémon GO.
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Die Entwickler von Elder Scrolls Online haben große Änderungen für das MMORPG im Jahr 2026 angekündigt. MeinMMO fasst euch zusammen, wie die Pläne bei der Community ankommen.
Was wurde angekündigt? Im Zuge eines Livestreams haben die Entwickler von Elder Scrolls Online am 7. Januar 2026 die Pläne für 2026 enthüllt. Einige der wichtigsten Ankündigungen:
Das MMORPG wechselt in ein festes Saison-Modell mit 4 Saisons pro Jahr, die jeweils 3 Monate laufen sollen.
Alle zukünftigen spielbaren Inhalte für ESO sollen ab dem Start von „Saison Zero“ kostenlos für jeden mit Zugang zu ESO sein. Der Content Pass von 2025 ist Geschichte. Stattdessen gibt es ein neues Battle-Pass-System.
Mit den kommenden Saisons sowie Updates möchte man viele Wünsche aus der Community umsetzen und Experimente wagen (etwa die Einführung von Schiffkämpfen auf hoher See).
The Elder Scrolls Online: Eure Welt, Eure Spielweise – Live-Action-Trailer lockt euch nach Tamriel
Einiger Ärger, aber auch viel Lob
Wie reagiert die Community auf die Ankündigungen? Auf den ersten Blick recht gemischt. Das liegt aber vor allem daran, dass viele Spieler das neue Bezahlmodell kritisieren. Curious-Tome schreibt etwa auf Reddit: „Monatliches Abo plus kostenpflichtiger Battle Pass plus kostenpflichtiger Premium Battle Pass plus Lootboxen … das ist einfach nur verrückt.“
Andere Spieler stimmen der Kritik zu:
InBlurFather erklärt etwa auf Reddit: „Es ist lächerlich, zusätzlich zu ESO+ noch zwei kostenpflichtige Battle Passes zu haben. Ich hätte ihnen eine Chance gegeben, wenn sie angekündigt hätten, dass ESO+ aufgelöst wird und alle bisherigen DLCs/Erweiterungen allen Spielern gewährt werden + eine Crafting-Tasche mit zwei gestaffelten Battle Passes. Aber Premium-Battle Pass + ESO+ ist verrückt.“
NJH_in_LDN ergänzt auf Reddit: „Ich finde, dass ESO in Sachen Monetarisierung das Schlimmste von allem hat. Es gibt einen Kaufpreis für das Spiel, ein Abonnement, mit dem man die meisten Inhalte (aber nicht alle) erhält, und jetzt auch noch Battle-Passes?“
Karzak85 kritisiert das auch auf Reddit: „Also ESO+ und Kronen-Shop UND Battle Pass? Jetzt fehlen nur noch P2W-Gegenstände und sie haben alles vergoldet.“
Unter all den kritischen Kommentaren gibt es aber auch Spieler, die das neue Bezahlmodell verteidigen. Der Hauptgrund: Alle kommenden Gameplay-relevanten Inhalte werden kostenlos sein. Diverse der bislang kostenpflichtigen Inhalte werden sukzessive ins Hauptspiel integriert.
ITrageGuy schreibt daher auch auf Reddit: „Was übersehe ich hier? Das klingt doch großartig. Die einzige kostenpflichtige Ergänzung sind die kostenpflichtigen Battle Passes, alles andere ist kostenlos. Hassen wir hier nur um des Hassens willen?“
Die Roadmap von ESO für 2026
„Das sind alles großartige Änderungen“
Was wird gelobt? Tatsächlich hatten wir beim Scannen der unzähligen Kommentare auf Reddit sowie im offiziellen Forum den Eindruck, dass die Pläne für 2026 abseits der neuen Monetarisierung flächendeckend vor allem Lob abbekommen.
Cooperharley feiert etwa auf elderscrollsonline.com: „10 von 10, ich bin heiß. Großer Sieg.“
LunaFlora stimmt im Forum mit ein: „Ich danke euch so sehr. Ich freue mich riesig auf 2026. Ich liebe vor allem, dass wir alle Outfit-Teile ausblenden können. Die visuelle Auffrischung des Drachenritters sieht so episch aus, ich freue mich auch auf den Wächter riesig.“
DedlyX7 lobt eine andere Sache auf Reddit: „Dass die DLCs und Greymor im Hauptspiel landen, ist eine großartige News für alle Nicht-Abonnenten.“
Kestrel_Five bewertet auf Reddit die Komfortverbesserungen: „Das sind alles großartige Änderungen, die meiner Meinung nach die Lebensqualität verbessern und den Grind reduzieren.“
Brickthedummydog unterstreicht das auf Reddit: „Das ist schön zu sehen. Das sind eine Reihe kleiner Verbesserungen der Lebensqualität, die schon seit Ewigkeiten gefordert wurden!“
Die Liste der geplanten Lebensqualität-Verbesserungen.
Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz die Ankündigung? Über die vergangenen Jahre hinweg hat mir der ehemalige Game Director Rich Lambert immer wieder erklärt, dass sich gewisse Dinge gar nicht oder nur schwer in der mittlerweile sehr angestaubten Engine von Elder Scrolls Online umsetzen lassen.
Umso überraschter bin ich jetzt, dass Experimente wie Schiffskämpfe auf hoher See oder die oft geforderte Erweiterung der Möbelanzahl für gewisse Eigenheim-Größen kommen sollen.
Ebenfalls cool: Die Entwickler gehen endlich die seit vielen Jahren aufkommende Kritik bezüglich des niedrigen Schwierigkeitsgrads von Elder Scrolls Online an: mit den wählbaren Schwierigkeitsgraden für die offene Welt und der offenbar sehr knackigen Event-Zone, die mit Saison 0 kommen soll.
Die Kritik am Saison-Modell und dem neuen Battle Pass kann ich indes nachvollziehen. Ich selbst bin auch kein Fan von dieser Art Service und Monetarisierung, völlig unabhängig vom Genre. Der Content Pass 2025 aus dem vergangenen Jahr war aber noch schlimmer, weil teuer und verpflichtend für alle, die Bock auf die neuen Inhalte hatten.
Ich finde es daher auch richtig gut, dass man zukünftig neue Klassen, Dungeons, Raids, Quest-Inhalte und Zonen einfach über kostenlose Updates erhält (wenn sie denn gut sind und Spaß machen), und dass die tollen Inhalte von beispielsweise Greymoor und Orsinium im Basisspiel landen sollen.
Einige der Kommentare zum Stream zeigen aber auch, dass viele Spieler, die Elder Scrolls Online aktuell meiden, durch die angekündigten Verbesserungen nicht angesprochen werden. Zum einen, weil die Handwerkstasche, die essenziell fürs Crafting ist, weiterhin zum kostenpflichtigen ESO+-Abo gehört, und zum anderen, weil vielen das Kämpfen keinen Spaß macht.
Parasite Mutant hat nun endlich seine Demo auf Steam veröffentlicht, in der man einen kleinen Einblick in das Spiel bekommt, das stark von einem Geheimtipp aus den 90ern inspiriert ist.
Was ist das für ein Spiel? Im September 2025 wurde das Spiel Parasite Mutant angekündigt. Ein Horror-RPG, das Survival mit rundenbasierten Kämpfen verbindet. Das Kampfsystem verwendet Active Time Chains (ATC), mit denen Spieler ihre Energie in jeder Runde weise einsetzen müssen, um den Kampf zu gewinnen.
Wovon wurde Parasite Mutant inspiriert? Das Aussehen und das Gameplay sind dabei stark von dem Spiel Parasite Eve von 1998 inspiriert. Parasite Eve gilt eher als Geheimtipp unter Horror-Games und befasst sich, genauso wie Parasite Mutant, mit Mutationen und einem rundenbasierten Kampf.
Parasite Mutant bedient sich des Stils und des Kampfsystems von Parasite Eve. Spieler können das Feeling der 90er noch verstärken, indem sie einen Retro- und einen CRT-Filter aktivieren.
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In diesem rundenbasierten Horror-RPG schlüpft ihr in die Rolle einer Agentin
Als Agentin Nova gegen die Mutanten
Worum geht es in Parasite Mutant? In Parasite Mutant spielt ihr die Agentin Nova. Sie verfügt über telekinetische beziehungsweise telepathische Fähigkeiten. Die und herkömmliche Waffen nutzt sie, um sich auf einer Insel gegen Mutanten zu verteidigen. Es müssen Rätsel gelöst werden, um so die Geschehnisse in der Welt zu verstehen.
Ob Parasite Mutant etwas für euch ist, könnt ihr ab sofort selbst herausfinden, denn die Demo für das Spiel ist ab sofort erhältlich. In rund 45 Minuten lernt ihr einen winzigen Teil des Spiels kennen.
Die Demo findet ihr auf Steam; einen offiziellen Release-Termin hat Parasite Mutant allerdings bisher nicht.
Nur ein paar Tage nachdem Larian Studios auf den Game Awards ihr neuestes Spiel angekündigt hatten, kam es zu einem Shitstorm wegen KI-Nutzung. Am 09.01.2026 gibt man den Fans jetzt eine Chance, in einem Q&A über die Entwicklung zum Spiel zu sprechen.
Was ist das für ein Q&A? Wie Larian Studios in einem X-Post angekündigt hat, findet heute, am 09.01.2026, um 14:00 Uhr, ein AMA auf dem r/Games-Subreddit statt. Bereits am 18. Dezember 2025 kündigte man auf Discord an, dass man so ein Q&A veranstalten möchte (via Reddit).
Mit Baldur’s Gate 3 konnte Larian 2023 große Erfolge feiern:
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Baldurs Gate 3 – Trailer Game Awards
Was wird das für ein Q&A? Bereits bei dem Discord-Post erklärte man, dass man den Fans ermöglichen möchte, Fragen zur Entwicklung von Divinity bezüglich verschiedener Bereiche zu stellen. Auch in dem Post auf X betont man noch einmal, dass man Fragen über die Prozesse stellen kann.
Bei einem solchen AMA auf Reddit kann jeder Nutzer etwas fragen und einer oder mehrere Mitarbeiter von Larian können diese dann live im Thread beantworten. Falls ihr also brennende Fragen habt, habt ihr heute ab 14 Uhr die Chance, sie loszuwerden.
In einem Interview sprach der Director von Assassin’s Creed Revelations und Unity, Alexandre Amancio, über die Entwicklung von Spielen. Die Zukunft, findet er, liege eher bei kleineren Entwicklungsteams.
Wer ist der Director? Alexandre Amancio ist ein ehemaliger Creative Director von den Assassin’s-Creed-Spielen. Er war für die Teile Revelations und Unity zuständig. Mittlerweile ist er Senior Vize Präsident für World-Building bei FunPlus. Bei der DevGAMM Lisbon im November 2025 hielt Alexandre Amancio einen Vortrag über die Zukunft der Entwicklung von AAA-Titeln und gab dort sein Wissen über die Spieleindustrie preis.
Wo sieht er das Problem? In einem darauffolgenden Interview mit gamesindustry.biz sprach Alexandre Amancio über die Probleme bei der Entwicklung von großen AAA-Titeln. Laut ihm, liege das Problem großer Spieletitel vor allem darin, dass vermeintliche Konflikte mit immer mehr Personal gelöst werden sollen.
Er führt weiter aus, dass sich die Dynamik eines Prozesses ändern würde, sobald mehr als 100 Menschen daran beteiligt seien. So müsse man noch mehr Menschen einstellen, um die Mitarbeiter wieder zu koordinieren.
Wenn man mehr Menschen zu den Spieleentwickler-Teams hinzufüge, so Alexandre Amancio, würden die Leute, die bereits an der Lösung eines Problems gearbeitet hätten, stagnieren. Einfacher ausgedrückt: Es sind so zwar mehr Leute an der Lösung eines Problems beteiligt, würden aber nicht unbedingt mehr dazu beitragen.
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Assassin’s Creed Shadows: Der offizielle Trailer zur Open World in Japan
Alexandre Amancio sieht die Zukunft bei kleineren Teams
Was schlägt Alexandre Amancio vor? Alexandre Amancio sieht die Lösung eher darin, kleine Teams für das Entwickeln eines Videospiels zu bilden. Ein kleines Kernteam, das gegebenenfalls durch das Auslagern gewisser Arbeiten an andere Teams, unterstützt wird.
Der ehemalige Assassin’s-Creed-Director führt weiter aus:
Die Filmindustrie hat sich zu festen Kernteams entwickelt, in denen jede Person dafür verantwortlich ist, ein Team zusammenzustellen, das sie bei diesem Projekt unterstützt. (…) Ich glaube, die Zukunft liegt darin, von der Filmindustrie zu lernen, wo es Kernteams gibt, die je nach Bedarf durch Outsourcing oder Co-Entwicklung ergänzt werden.
Dass ein grandioses Spiel nicht unbedingt etwas mit der Größe des Teams zu tun hat, bewies erst in jüngster Vergangenheit das Spiel Expedition 33. Ein kleines Team aus Entwicklern entwickelte ein Spiel, das bei den Spielern sehr beliebt war und bei den Game Awards gleich mehrere Preise abräumen konnte.
In einem neuen Trailer haben die Entwickler von Warhammer 40.000 Dawn of War 4 ihre neue Fraktion gezeigt. Neben viel Action gibt es auch einiges zu lachen.
Was ist das für eine Fraktion? Die Ork-Fraktion von Warhammer 40.000 Dawn of War 4 wurde zuletzt von den Entwicklern in einem CGI-Trailer vorgestellt. Passend dazu gibt es erste Informationen zur Fraktion und wie es zu den Szenen des Trailers gekommen ist.
Besonders ist die Ork-Fraktion nicht nur durch ihren gleichermaßen hohen Grad an Brutalität und Dummheit, sondern auch, weil die Orks unbarmherzig mit ihren Feinden und Verbündeten umgehen. Im Trailer sieht man beispielsweise, wie sie ganz ohne Deckung mit großer Mannstärke und Feuerkraft gegen die Space-Marines kämpfen.
Hier könnt ihr den neuen Trailer zur Fraktion sehen:
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Was haben die Orks mit der Story zu tun? Die Ork-Kampagne ist die erste von vier Kampagnen im Spiel und startet die explosive Rückkehr zum Planeten Kronus, wie die Entwickler gegenüber IGN verraten haben. So beginnt die Geschichte mit einem Angriff der Orks auf eines der letzten Kampfschiffe des Space-Marine-Ordens „Blood Ravens“.
Die Blood Ravens stehen im 42. Jahrtausend mit dem Rücken zur Wand: Ihr Orden ist fast vernichtet. Doch ihre Ankunft auf Kronus ruft einen alten Feind auf den Plan. Waaaghboss Gorgutz, monströser und brutaler als je zuvor, stellt sich ihnen direkt in den Weg. Er demonstriert seine gewaltige Kraft, indem er in seiner Mega-Rüstung einen Primaris-Marine spielend leicht zerreißt.
Während die Veteranen Cyrus und Jonah Orion die Evakuierung der Blood Ravens leiten, setzt Gorgutz zur Verfolgung an: Er lässt seinen gewaltigen Ork-Rok-Asteroiden direkt auf Kronus abstürzen, um die „Beakies“ am Boden weiter zu jagen. Doch die Ork-Kampagne birgt Konfliktpotenzial, denn ein ansässiger Kriegsboss verweigert Gorgutz die Gefolgschaft.
Hier der Story-Trailer zu Dawn of War 4:
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Im neuen Story-Trailer zu Dawn of War 4 taucht plötzlich der stärkste Primarch aus Warhammer 40.000 auf
Wie reagieren die Fans auf den Trailer? Die gezeigte Action im Trailer begeistert die Fans der Orks. Für sie sind die Orks so richtig „perfekt orkisch“, was wohl heißen soll, dass man hier die richtige Mischung aus Brutalität und Dummheit getroffen hat.
Gerade die Endszene des Trailers bringt manch einen Fan zum Lachen. So endet der Trailer mit der Verfolgung der fliehenden Space-Marines. Einem Ork geht diese Verfolgung jedoch nicht schnell genug, weshalb er befiehlt: „Crash faster“, also „Stürzt schneller ab“, während er dabei auf einen fetten, roten Button schlägt.
Ein solch orkisches Verhalten sorgt unter dem Video auf YouTube für viele Kommentare, welche die Inszenierung bejubeln, und die mit tausenden Daumen hoch gefeiert werden.
Als Benjyfishy die Schule verließ, um Fortnite-Star zu werden, war er 15. Einen ähnlichen Werdegang möchte nun ein japanischer Junge hinlegen, der sogar noch jünger ist.
Um welchen Jungen geht es? Tarou kommt aus Japan und ist 12 Jahre alt. Er spielt, seitdem er 3 ist. In der 2. Klasse nahm er es bereits mit Profispielern auf. Sein 2020 gestarteter Social-Media-Kanal, auf dem der Junge vor allem Fortnite-Inhalte veröffentlicht, kommt bereits auf 230.000 Abonnenten.
Dabei soll es nicht bleiben. Tarou möchte laut eines Berichts auf scmp.com ein Esports-Star werden und beim Fortnite World Cup antreten. Damit er dort eine Chance hat, muss der Junge sein Trainingsprogramm erweitern: „Die Spitzenreiter in diesen Wettbewerben verbessern sich ständig. Wenn ich aufholen oder sie übertreffen will, reicht es nicht aus, weniger als 10 Stunden am Tag zu trainieren.“
Daher kündigte Tarou auf seinem Kanal an, keine weiterführende Schule besuchen zu wollen: „Ich möchte einen Lebensstil schaffen, der es mir ermöglicht, Esports ernsthaft zu verfolgen und gleichzeitig genügend Zeit für Schlaf, Bewegung und Lernen zu haben.“
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Fortnite: Zeigt Chapter 7 „Pacific Break“ in seinem neuen Cinematic-Trailer
Training > Schule
Wie reagieren seine Eltern? Die unterstützen seine Entscheidung und sind überzeugt, dass er das Potenzial hat, die Weltspitze zu erreichen. Sein Vater wird wie folgt zitiert:
„Traditionelle Athleten trainieren etwa fünf Stunden am Tag, aber im Gaming können Spieler 13 bis 14 Stunden trainieren. Die Top-Anwärter auf dem asiatischen Server üben normalerweise 10 bis 12 Stunden täglich, und das konsequent über fünf oder sechs Jahre hinweg. Wenn er jeden Tag zur Schule gehen müsste, wäre er nach dem Unterricht erschöpft. Es wäre unmöglich, die konzentrierte Trainingszeit zu garantieren, die er braucht.“
Laut scmp.com herrscht in Japan eigentlich eine neunjährige Schulpflicht. Es ist aber nicht bekannt, ob Tarou eine Form von Hausunterricht erhalten wird. Die Schule von Tarou soll nach einer einjährigen Diskussion dem Plan jedoch zugestimmt haben.
Manche Generationen haben es schwer, andere Altersgruppen zu verstehen. Dabei zeigt sich deutlich, dass unterschiedliche Altersklassen zwar andere Präferenzen haben, im Kern aber dieselben Abläufe auf verschiedene Weise handhaben.
Wieso ärgern sich ältere Personen über junge Leute? Die sogenannten Boomer legen vor allem Wert auf höfliche Unterhaltungen oder Smalltalk. Dabei gehen Sie davon aus, dass jüngere Menschen diese Fähigkeit verlernt haben. Das verärgert ältere Personengruppen, wenn sie mit anderen Personen interagieren.
Denn das Morgengespräch über das Wetter oder die Frage nach den Kindern ist laut Lifestyle-Magazin msn bei Boomern als höfliche Gesprächseröffnung gemeint. Dabei soll unter anderem die Gen Z einen direkteren Kommunikationsstil bevorzugen. Vor allem im beruflichen Umfeld.
Dadurch kann es zu Missverständnissen kommen, da ältere Personengruppen einen abrupten Sprachgebrauch als unhöflich oder störend empfinden können. Ebenso unterscheidet sich die Gen Z auch in ihrer Arbeitsmoral. Denn die meisten geben zu, während der Arbeit zu schummeln.
Nicht nur während der Arbeit wird geschummelt, einige junge Studenten gehen sogar noch einen Schritt weiter:
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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus
Sprache entwickelt sich und damit auch die Frage nach dem Wetter
Wieso verwenden jüngere Generationen ungern Smalltalk? Laut einem Beitrag von msn sollen junge Menschen zielgerichtete Konversationen bevorzugen, statt Gespräche mit einer langen Einleitung über das Wetter. Wobei ein kurzes Erkundigen über das Wohlbefinden kein Problem darstellen soll.
Umfragen zum Thema zeigen ein anderes Bild. Das Marktforschungs- und Datenanalyseunternehmen YouGov veröffentlichte auf der eigenen Website am 27.10.2025 eine Studie, in der über 16.000 Personen gefragt wurden: „Wie sehr, wenn überhaupt, mögen Sie Small Talk?“
Das Ergebnis zeigt, dass junge Menschen im Alter von 18 bis 34 Jahren Smalltalk zu etwa 33 bis 40 Prozent bevorzugen. Menschen im Alter von 50 aufwärts mögen die kleinen Gespräche zu etwa 33 Prozent.
Wie unterscheidet sich der Smalltalk verschiedener Altersgruppen? Junge Menschen verzichten oft auf trivialere Themen und wollen meist direkt zur Sache kommen. Manchmal wird statt Text mit einem Emoji oder Bild reagiert.
Das soll laut einem Zitat von Psychotherapeut Daren Banarsë für Boomer ungewohnt sein, die nicht mit modernen Kommunikationsmethoden wie E-Mail, SMS und Social Media aufgewachsen sind. Außerdem sollen sich Gesprächsmethoden schneller als je zuvor entwickeln. Dabei können Generationen voneinander lernen.
Psychologin Carolina Estevez erklärt in einem Zitat auf der Seite Huffpost, dass ältere Personen von der GenZ lernen können, Formalitäten zu ignorieren und mehr Authentizität in Gesprächen zu zeigen.
Wenn ihr nach dem Finale von Stranger Things neues Futter sucht, dann könnte ein Action-RPG auf Steamgenau das Richtige für euch sein.
Von welchem Spiel ist die Rede? Kingdom of Night ist ein Action-Rollenspiel, das euch in eine Kleinstadt in den USA der 80er führt. In einem Mix aus Stranger Things und Dungeons & Dragons macht ihr euch auf, eure Stadt vor Dämonen aus der Hölle zu retten.
Das Action-RPG, das ihr übrigens auch zu zweit im Splitscreen-Koop spielen könnt, ist am 2. Dezember 2025 auf Steam erschienen. Dort kostet das Spiel standardmäßig 19,50 €.
Hier seht ihr einen Trailer zu Kingdom of Night:
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Kingdom of Night: Das neue Action-RPG zeigt sich im Launch-Trailer wie ein Mix aus Stranger Things und D&D
Worum geht es in dem Spiel? Kingdom of Night spielt in der kleinen Stadt Miami, Arizona (nicht zu verwechseln mit dem deutlich bekannteren Miami in Florida). Es ist das Jahr 1987, ein satanischer Kult beschwört aus Versehen ein altes Böse, das die Stadt ins Chaos stürzt.
Ihr spielt den jungen John, der sich in die Nacht hinauswagt, um gegen eine Invasion der Dämonen zu kämpfen und seine Freunde zu retten. Ihr erkundet dabei aus einer isometrischen Kameraperspektive (also schräg von oben) die Stadt und kloppt euch in Echtzeitkämpfen durch die dämonischen Feinde.
Der Rollenspielaspekt kommt insbesondere bei den Klassen zur Geltung: Hier entscheidet ihr euch zwischen Barbar, Ritter, Schurke, Nekromant und Zauberer. Die gewählte Klasse beeinflusst euren Kampfstil, den ihr durch neue Skills im Fähigkeitenbaum weiter anpasst.
Auf eurer Reise kämpft ihr aber nicht nur gegen Dämonen, sondern trefft und unterhaltet euch auch mit zahlreichen NPCs. Die Entwickler selbst bezeichnen Kingdom of Night als einen Mix aus Coming-Of-Age-Drama und kosmischem Horror.
Nachschlag für Fans von Stranger Things
Ein Spiel für Fans von Stranger Things? Dank des 80er-Jahre-Flairs wird Kingdom of Night gerne mit Stranger Things verglichen. Und da die beliebte Mystery-Serie auf Netflix Anfang des Jahres ihre fünfte und letzte Staffel bekam, ist der eine oder andere derzeit sicher auf der Suche nach Alternativen.
Wenn man die Steam-Reviews durchforstet, scheint Kingdom of Night eine ziemlich gute Alternative zu sein:
„Stell dir Stranger Things vor – mit einem Kult in einer Kleinstadt in Arizona in den 80ern, dazu hervorragende Pixel-Art, Musik und Storytelling“, schreibt MonkDave666 in seiner Steam-Review
„Ich bin in letzter Zeit total im Stranger-Things-Fieber wegen der finalen Staffel“, erzählt Emmy in ihrer Steam-Review. „Prämisse, Setting, Charaktere und Vibe – einfach alles – treffen dieses Stranger-Things-Gefühl in Spielform genau.“
Der Steam-Nutzer anoknusa plädiert dafür, das Spiel nicht auf seine Ähnlichkeiten zur Serie zu reduzieren: „Das ist das Highschool-Kid-RPG – kein anbiedernder Fanservice für Stranger-Things-Fans.“ (auf Steam)
Stranger Things ist zu Ende und innerhalb von 9 Jahren erschienen 5 Staffeln der Mystery-Serie. Doch welche ist eigentlich die beste? MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes verrät es euch.
Wie wurde diese Liste erstellt? Da Stranger Things mit Staffel 5 beendet wurde, ranken wir auf dieser Liste nun alle 5 Staffeln von Stranger Things. Dabei beziehen wir die Gesamtheit einzelner Staffeln ein und zeigen, welche Folge der jeweiligen Staffel auf IMDb am besten bewertet wurde.
Das Ranking basiert dabei auf der persönlichen Meinung des Autors und ist rein subjektiv. Falls ihr ein anderes, persönliches Ranking der Staffeln habt, schreibt es uns gerne in die Kommentare.
5. Staffel 2
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Stranger Things zeigt im Trailer zu Staffel 2, was mit Will passiert ist, nachdem er zurückgekehrt ist
Bestbewertete Folge auf IMDb: Folge 9 (Kapitel neun: Das Tor) mit 9,3 von 10 Sternen bei über 46.800 Bewertungen.
Wenn ich versuche, alle Staffeln von Stranger Things Revue passieren zu lassen, dann fällt es mir bei der 2. Staffel am schwierigsten. Nach der fantastischen ersten Staffel wirkte alles etwas heruntergefahrener. Viele Folgen sind einfach vergessenswert, und Will als so zentrale Figur hat bei mir nicht immer funktioniert.
Es wurden coole neue Figuren wie Max oder Murray eingeführt und auch die emotionalen Momente um Bob haben funktioniert. Leider ist der Mindflayer hier als Schurke hinter seinem Potenzial. Sein Design ist echt stark, doch diese dauerhafte Bedrohung durch das Wesen möchte einfach nicht rüberkommen.
Die Staffel hat immer noch viele gute Momente, aber im Vergleich zum Rest lässt sie etwas nach. Dennoch ist das Staffelfinale hier ein Spektakel.
007: First Light hat seine Systemanforderungen vorgestellt. Diese fallen nicht nur teilweise überraschend hoch aus, sondern setzen auch Hardware voraus, die ihr gar nicht kaufen könnt. Derzeit ist noch unklar, wie die Fehler passiert sind.
Was sind das für Anforderungen? Das neue Action-Spiel zu James Bond, 007: First Light, hat seine Systemanforderungen für den PC vorgestellt. Diese sorgten bereits für Aufsehen, denn die hohen RAM-Anforderungen von 007: First Light sorgen zu einer Zeit, in der RAM sehr teuer ist, für Ärger unter den Fans.
Gleichzeitig sorgen die vorgestellten Anforderungen des neuen Action-Spiels zu James Bond für eine weitere Überraschung: Das Spiel setzt Hardware voraus, die es offiziell gar nicht gibt.
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007 First Light – Annoucement Trailer des neuen Spiels der Hitman-Entwickler
Systemanforderungen mit falschem Prozessor und seltsamer VRAM-Angabe
Welche Hardware gibt es nicht? Konkret setzt 007: First Light einen Intel i5 9500K oder einen Ryzen 5 3500 als Minimum voraus. Das Problem ist, dass es den i5 9500K gar nicht gibt: Laut Intels offizieller Seite gibt es nur den i5 9500 ohne K und den i5 9600K.
Eine weitere Ungereimtheit, die ebenfalls einigen aufgefallen ist: First Light empfiehlt 12 GB Videospeicher und nennt hier mit der RTX 3060 Ti und der RX 6700 XT jeweils eine Grafikkarte von Nvidia und AMD. Die RTX 3060 Ti besitzt jedoch keine 12 GB, sondern nur 8 GB VRAM. Die langsamere RTX 3060 ohne Ti hingegen bietet 12 GB VRAM. VRAM ist ein besonders schneller Speicher, der auf der Platine der Grafikkarte fest montiert ist.
Woher kommen die Fehler? Ein offizielles Statement der Entwickler gibt es bisher noch nicht, daher ist unklar, wie es zu den Fehlern gekommen sein könnte. Auf X.com wirft ein Nutzer den Entwicklern vor, entweder keine Ahnung von PC-Hardware zu haben oder KI eingesetzt zu haben, um die Liste mit den Systemanforderungen zu erstellen.