Im Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 herrscht im Moment Krisenstimmung. Grund dafür ist keine Invasion durch finstere Mächte, auch Scarlett Dornstrauch oder diverse Eisdrachen sind diesmal an der Misere unschuldig, sondern die Probleme sind hausgemacht.
Es hätte alles so schön werden können für ArenaNet. Im April stand für Guild Wars 2 ein großer Feature-Patch an. Außerdem ist man gerade dabei, den riesigen chinesischen Markt für sich zu erschließen, doch Beschwerden gegen die kürzlich eingeführten Mega-Server mehren sich.
Guild Wars 2 sucht nach einem Schub
Zwar ist es in den vergangenen Monaten doch etwas ruhiger um GW 2 geworden und mit einigen hochkarätigen MMORPG-Debüts steht jetzt weitere Konkurrenz ins Haus, aber das Game ist nach wie vor ein attraktiver Titel.
Bei Google Trends, einem Stimmungs-Barometer, liegt Guild Wars 2 noch immer deutlich vor Konkurrenz-Titeln wie Star Wars: The Old Republic oder Final Fantasy XIV, zumindest in Deutschland. Doch die Zeiten werden rauer. World of Warcraft war in den letzten 90 Tagen in weiter Ferne und der Hype, den das Release von The Elder Scrolls Online ausgelöst hat, lässt den kleinen Sprung des April-Updates von GW2 verschwindend gering aussehen.
Die Mega-Server dominieren das offizielle Forum
Natürlich hätte auch Guild Wars 2 ein Schub im April gut getan, doch der positive Effekt, den man sich vom Feature-Patch erhofft hat, scheint nun verpufft. Ja, schlimmer noch, er ist durch eine negative Stimmung ersetzt worden. Denn der Patch brachte neben vielen kosmetischen Änderungen auch die Mega-Server. Das Konzept kam bei vielen Spielern nicht gut an. Wir haben über die Probleme schon berichtet.
In dem Foren-Beitrag beschweren sich zahlreiche Spieler darüber, dass sie Kommunikations-Schwierigkeiten mit ihren oft französisch oder englisch sprechenden Mitspielern hätten. Außerdem seien die Zonen überlaufen, das allgemeine Klima feindseliger geworden und Gilden und Freunde hätten nun Probleme, zusammen zu finden.
Diese Diskussion regt zum Nachdenken an. Sind die Beschwerden übertrieben oder gerechtfertigt?
Am meisten aber stört die dort vertretenden Mitglieder das Schweigen von ArenaNet zu den Problemen. Außer einem beschwichtigenden Statement, dass man sich um die Probleme kümmern werde und noch Feintuning vornehme, ist wenig von Seiten der Betreiber zu hören.
Nicht verschwiegen werden sollen hier aber auch Spieler, die sich positiv zum Mega-Server äußern und deren kulturübergreifende Wirkung über Sprachgrenzen hinweg loben. Doch die Stimmen scheinen zumindest in diesem Thread eher in der Minderheit. Dagegen häufen sich die Meldungen von Spielern, die von leeren Friend-Listen sprechen und offen Abwanderungs-Gedanken hegen.
Ob es sich dabei nur um ein Sturm im Wasserglas handelt oder ob die Konsequenzen aus dem Mega-Server langfristig negative Auswirkungen auf das Spiel in Deutschland haben, ist im Moment noch fraglich. Gerade weil die China-Erweiterung ins Haus steht und der Fokus von Guild Wars 2 auf anderen, größeren Märkten zu liegen scheint, beschleicht viele Spieler der Eindruck: ArenaNet würde die Probleme, die der Mega-Server in Europa bringt, vernachlässigen oder schlicht aussitzen.
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Bei Sony Online Entertainments Landmark setzt man auf die Spieler als Kreativposten. In einem wunderschön gestalteten Video verneigt sich der Developer von Everquest, Everquest II und Everquest Next nun vor seinen kreativen Fans.
Im Video wird an den Sense of Wonder des Zuschauers appelliert. Der kommt ins Staunen, wenn er die Entwicklung der Gebäude verfolgt. „Wir geben euch ein Werkzeug und Ihr überrascht uns immer wieder aufs Neue“, ist der Tenor des Videos.
So sind die Developer selbst erstaunt darüber, was die Spieler mit ein paar Blöcken und ein paar Voxeln alles so anzustellen wissen. Und auch dem Zuschauer gehen die Augen über, wenn aus simplen Türmen märchenhafte Gebilde entstehen oder wenn aus einer Ansammlung von ein paar Häusern schließlich eine lebendige Stadt erwächst.
Raider heißt jetzt Twix und Everquest Next Landmark nur noch Landmark
Landmark war bis vor kurzem noch als Everquest Next Landmark bekannt und sollte als eine Art Sandbox-Editor dienen, um es Spielern zu erlauben, Gebäude und Landschaften zu gestalten, die sich später auch in Everquest Next wiederfinden sollten.
Mittlerweile ist das Projekt Landmark aber diesen Anfängen entwachsen und schickt sich an, das eigentliche Mutterprojekt Everquest Next an Strahlkraft zu übertreffen. Der Developer Sony Online Entertainment (SOE) macht unter seinem Präsident und Spiritus Rector John Smedley gerade einen heftigen Image-Wechsel durch.
Der MMO-Shooter Defiance tritt den Weg vom Buy2Play- zum Free2Play-Game an. Tipps holt man sich von den Kollegen aus Rift, die unter demselben Dach arbeiten.
Defiance ist nicht nur ein MMO-Shooter, sondern auch eine Fernsehserie auf dem amerikanischen Syfy-Channel, dem wir einige Stargate-Ableger, Battlestar Galactica oder Warehouse 13 zu verdanken haben. Zum Start der zweiten Staffel von Defiance möchte man auch den dazugehörigen Shooter in Bestform bringen. Da bot sich ein Wechsel zu einem Free2Play-System an.
Free2Play-Wechsel soll für Spielerzustrom sorgen
In einem Interview mit der englischsprachigen Gaming-Seite mmorpg.com wurden die Hintergründe des Wechsels beleuchtet. Von der Umstellung auf ein Free2Play-System verspricht man sich vor allem einen Zustrom neuer Spieler.
Davon profitiere auch das Spielerlebnis: Defiance sei ein Game, das vom Gewusel einer lebendigen Karte lebt und erst dann zu Hochform aufläuft, wenn sich viele Spieler auf engem Raum befänden.
Bei Bill Fisher von Rift und seinem Team hat man sich Anregungen für einen Wechsel von einem Bezahl- zu einem Free2Play-Modell geholt. Das liegt nahe, laufen doch beide Titel unter dem Dach von Trion Worlds, die mit ArcheAge ein weiteres heißes MMO-Eisen im Feuer haben.
Eine typische Schwierigkeit bei einem Wechsel ist immer die Frage, wie man mit Spielern umgeht, die das Spiel bereits gekauft und bezahlt haben. Für die ändert sich erstmal nichts. Sie können alle Items, die sie aus dem Shop gekauft haben, behalten und bekommen einen Monat unter Sonder-Konditionen spendiert, so als hätten sie für den Premium-Status einen Monat lang bezahlt. Statt weiterhin DLCs zu bringen, will man auch bei der Content-Versorgung dem Beispiel von Rift folgen und in regelmäßigen Abständen größere Content-Patches veröffentlichen.
Der Wechsel zum Free2Play findet am 4. Juni auf dem PC statt, am 15. Juli für die PS3 und zu einem bis jetzt noch unbekannten Zeitpunkt für die Xbox 360. Ein Release des Spiels für die PS4 und Xbox One ist im Moment noch nicht vorgesehen, allerdings auch nicht ausgeschlossen.
In „VS the World“ tritt Darion gegen zufällige Gegner im Best-of-Three Modus im Online-Kartenspiel Hearthstone an, um herauszufinden, wer besser ist: die Welt oder er.
Spiel 1 ab 00:50 Spiel 2 ab 11:55 Spiel 3 ab 19:34
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Heute ist ein historischer Tag im Bestehen unserer Webseite. Heute ist nämlich der erste Tag, an dem wir überhaupt was verlosen können. Und was schmeißen wir unters Volk? Nicht etwa Kaffeetassen oder Kamellen (die könnten am Ende noch wen verletzten), sondern 100 Beta-Keys für das SF-MMORPG WildStar. Die wurden uns dankenswerterweise von Carbine zur Verfügung gestellt.
Wir bei mein-mmo haben über WildStar schon oft berichtet und sind selbst begeisterte Beta-Zocker. Hier sind kurz unsere wichtigsten Artikel über WildStar:
In WildStar: World of Warcraft 2.0 geben wir einen allgemeinen Überblick über das Spiel und zeigen die Parallelen zu einem gewissen World of Warcraft auf. Schon mal gehört?
Im Vorfeld unseres Housing-Special hat sich Cortyn 100 Stunden lang mit der Einrichtung ihres Space-Eigenheimes beschäftigt. Hier sagt sie euch, wie sie das Feature findet. Kleiner Tipp: Sie findet es nervenzerfetzend toll.
Im Raid-Special werfen wir einen Blick auf den Aufbau der Hardcore-Raids von WildStar.
Und in diesen 10 Punkten haben wir Euch erst letzte Woche davon zu überzeugen versucht, unbedingt mal in die WildStar-Beta reinzuschauen.
Hey, und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet wir Euch das ermöglichen können. Okay, okay. Ich weiß, was Ihr jetzt denkt. „Halt endlich den Mund und gib uns den Free-Stuff!“ Alles klar.
Hier könnt Ihr den Key abstauben:
UPDATE: Die Keys sind nun alle vergeben! Wir wünschen allen Spielern viel Spaß bei dieser Beta.
Die Codes gelten von Freitag, den 2. Mai, ab 16:00 Uhr MESZ, bis Montag, den 5. Mai, um 8:59 Uhr MESZ.
http://youtu.be/ukb7oOCkhJw
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Könnt ihr euch noch an unsere Ankündigungen zu den vier neuen Seelen für das Online-Rollenspiel Rifterinnern? Nachdem es nun lange ruhig um Patch 2.7 “Bande des Blutes” war, steht endlich der Release-Termin nun endlich fest: Am Mittwoch, dem
7. Mai 2014
geht der nächste Meilenstein in Rift online!
Doch was erwartet euch in dem Update?
Das wohl Wichtigste: Vier neue Seelen! So sind künftig heilende Krieger genauso wenig ein Problem, wie tankende Magier! Mehr dazu erfahrt ihr in unseren beiden News zu den Seelen für Krieger und Kleriker, sowie für Magier und Schurken. Damit die Lore wenigstens etwas gewahrt wird, werden auch passende neue Seelen-Quests implementiert, um die Geschichte und den Ursprung hinter diesen tiefgreifenden Neuerungen zu erklären.
Aber auch die Benutzeroberfläche rückt ins Visier der Entwickler! Neben der Möglichkeit künftig Textfarben individuell einstellen zu können, wurden auch folgende Fenster überarbeitet:
Handwerk
Quests
Makros
Garderobe
Erfolge
Nicht sofort verfügbar, aber relativ zeitnah, werden neue Schlachtzüge sein – mit dem Ziel Laethys und Flammenmaul zu binden. Solltet ihr es nicht schaffen, wäre Telara dem Untergang geweiht! Natürlich kommen auch die PvPler unter euch nicht zu kurz. Das neue Schlachtfeld “Grünschuppes Kriegsfront“, verspricht spannende 15 vs 15 – Gefechte beim Kampf um die Flagge. Konntet ihr euch bei dem ersten Hellbug-Event kein Reittier sichern? Pünktlich zum Start der zweiten Staffel von Defiance, werden die gruseligen Krabbelviecher wieder über Rift herfallen!
Mögt ihr es lieber romantischer und träumt davon auf einem weißen Einhorn durch Telara zu reiten und mit eurem Zauberstab Feenstaub auf die bösen Jungs zu werfen? Dieser Wunsch kann bei der Einhorn-Feier wahr werden. Neben einer großen Party wird es eure Aufgabe sein, einem kleinen putzigen Einhorn-Fohlen zu helfen… Awwww!
Genauso gefeiert wird beim großen Sommerfest – und wer mehr als Faulenzen in der Sonne mag, kann auch an Schnitzeljagden teilnehmen, sich Gefährten sichern und zahlreiche Quests absolvieren.
Der Mai hat begonnen, der Release der dritten Erweiterung Curse of Icewind Dale naht und die Entwickler von Neverwinter überschlagen sich förmlich mit Ankündigungen! Unsere bisherigen Themen waren die neuen Fraktionen und Söldnerverträge und ein Ausblick auf die neuen Kampagnen und Bestenlisten. Heute geht es wieder um die Schwarzeis-Rüstung, aber eher optisch:
Wie wird euch der kühle Stahl kleiden?
Der Zwergenhandwerker Baerick Hammerstone gehört wohl seit seiner Entdeckung der Möglichkeiten von Schwarzeis zu den VIPs unter der Bevölkerung von Caer-König. Seid er die massive, glasähnliche Substanz zu Rüstungen und Waffen formt, ist er äußerst beliebt bei den Kriegshelden von Neverwinter. Der große Vorteil: Je mehr Teile ihr davon besitzt, umso größer wird eure Resistenz gegen die korrumpierte Magie und Schaden des Schwarz-Eis! Um noch stärker zu werden, solltet ihr eure Rüstung und Waffen regelmäßig wieder mit ihrem Hauptmaterial in Verbindung bringen, um euch kurzzeitig einen Macht-Schub zu geben!
Doch bekanntlich zählen nicht nur die inneren Werte bzw. Stats in einem MMO, sondern auch das Aussehen!
Fangen wir an mit dem Zweihandwaffenkämpfer: Die Schultern sind sehr stylisch, oder?
Der Wachsame Waldläufer ist dagegen eher schlicht, aber schick:
Der Trickserschurke besticht durch seine großen Waffen:
Der Taktische Magier macht echt was her, oder?
Fragt ihr euch auch, ob sich der Glaubenskleriker nicht weh tut an den oberen Zacken der Stiefel?
Das Schild des Beschützenden Kämpfers ist einfach ein Hingucker:
Wie findet ihr die Rüstungen? Welche findet ihr am Besten – oder gefällt euch gar keine?
Achja, ein Tipp zuletzt: Denkt dran, heute Abend beginnt das Doppel-EP-Wochenende in Neverwinter!
Wäre das nicht was?! Weit über den Dächern der Welt ein kleines Apartment und jederzeit die Möglichkeit zu haben, das Treiben der Stadt zu beobachten? Der Himmelspalast in Star Wars: The old Republic macht’s möglich! Macht es euch in dem Wolkenkratzer auf Nar-Shaddaa gemütlich. Doch seid gewarnt, eure Umgebung ist nicht unbedingt die sicherste, denn die Stadtlandschaft des Schmuggler-Monds wird von der Unterwelt beherrscht.
Dort findet ihr aber zahlreiche günstige Festungen für beide Gruppierungen, welche ihr vielfältig anpassen und erweitern könnt – sogar mit Balkonen und Treppenhäusern! Doch soviel Luxus hat seinen Preis! Euer eigenes 5-Zimmer-Apartment im Himmelspalast kostet mal eben 4.000.000 Credits. Ja ihr habt richtig gelesen: Vier Millionen! Doch wenn es nur halb so schön wird, wie in dem folgenden Video, lohnt sich die Investition auf jeden Fall, oder?
Wenn ihr wissen wollt, wie ihr an diese Wohnung kommt, ohne euer Vermögen zu plündern, lest nach dem Schauen unten weiter:
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Brav, dass ihr weiterlest! 😀 So nun zum Tipp: Jeder Spieler, der bis zum 12. Mai 2014 Abonnement von SWTOR ist, erhält einen eigenen luxuriösen Nar Shaddaa-Himmelspalast mit fünf Zimmern zur freien Verfügung. Wenn ihr es am 19. August auch noch seid, könnt ihr sogar die neue Erweiterung Galactic Strongholds vor allen anderen anzocken! Oben drauf gibt es den Charaktertitel “Der Beherzte” und ein Subteroth-Mini-Haustier.
Natürlich ist an dieser Stelle noch nicht das Ende der Tipps, denn wenn ihr noch schnell einen Charakter für das nächste Addon hochleveln wollt, solltet ihr das Doppel-EP-Wochenende
vom 2. Mai 20 Uhr bis 5. Mai um 9 Uhr
ausnutzen! Wie immer gibt es 100% mehr Erfahrungspunkte für das Töten von Monstern und Abschließen von Quests! Dafür erhaltet ihr auch den putzigen kleinen MT-4T-Astromech-Droiden als Mini-Haustier gratis. Vielleicht wisst ihr ja, dass bald der Star Wars Day ist – und der kleine Droide ist ein Dankeschön an alle Spieler. Ihr müsst aber kein Abonnement sein, um diesen Begleiter zu bekommen. Einfach einloggen und im Briefkasten abholen!
Und versprochen, der letzte Tipp: Auch in Neverwinter erhaltet ihr am kommenden Wochenende doppelte XP!
Zum ersten Mai hat sich der Chef-Entwickler von Zenimax‘ Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online, Matt Firor, zum aktuellen Stand des Spiels geäußert. Dabei beschwichtigt er die Spieler mit fünf freien Tagen und lässt sich in die Karten schauen. Was ist für die Zukunft von TESO geplant?
Viele Spieler haben sich in den letzten Wochen über die zahlreichen Wartungsarbeiten beschwert. Dem Frust der Spieler will man von Seiten Zenimax‘ nun mit 5 Frei-Tagen entgegenwirken. Weitere Highlights im Bericht von Firor finden sich beim Ausblick auf die Zukunft. So plant man die Einführung eines bis jetzt vermissten Strafen-Systems, der die Singleplayer-Spiele auszeichnete, und weitere Verbesserung gerade im Gruppenspiel. Einige zusätzliche Instanzen sind ebenso geplant wie „Quality-of-Life“-Verbesserungen.
Der Blick auf die Gegenwart und die nahe Zukunft von TESO
Chef-Entwickler Matt Firor hat sich bereits vor einer Woche an die Fans gewandt und offenbar möchte man das zu einer Tradition machen. Im zweiten Brief an die Fans begibt sich Firor gleich mitten ins Getümmel und geht auf den Status Quo ein.
Im Moment arbeite man laut Firor weiter mit Feuereifer daran, Bots zu bekämpfen, den Goldsellern Einhalt zu gebieten und die Quest-Bugs einzudämmen. Hier ist man weiter auf die Mithilfe der Spieler angewiesen und bittet sie um weiteres Feedback.
In der nahen Zukunft stehe mit dem Kargstein-Update schon ein erster großer Schub an neuem Content an, der im Moment auf dem Testserver einer Prüfung unterzogen werde. Mit einer Ankündigung, wann der Patch auch für die Spieler live geht, ist schon bald zu rechnen.
Firor stellt sich negativer Kritik von Presse und Spielern
Firor geht im weiteren Verlauf des Briefs auf einige negative Berichte der Presse und Feedback der Spieler ein.
[pull_quote_center]ESO weckt in Spielern starke Emotionen – sowohl positive als auch negative.[/pull_quote_center]
Für ein erfolgreiches Spiel sei es wichtig, auf jede Art von Kritik zu hören. Ganz egal, ob sie von der Presse oder von Spielern komme. Das habe man sich von Seiten Zenimax‘ auf die Fahnen geschrieben. Firor verspricht der Community, sich jede Kritik zu Herzen zu nehmen, um das Spiel Woche für Woche noch etwas besser zu machen.
Die Zukunftspläne für The Elder Scrolls Online
Für die langfristige Zukunft von The Elder Scrolls Online haben sich Firor und Zenimax einiges vorgenommen. Hier ist eine Aufzählung von geplanten Features für den Rest von 2014 und darüber hinaus.
Neben Fehlerbehebungen, dem Kampf gegen Schwarzmarkt-Goldfarmer und Anpassungen der Spielbalance haben wir eine lange Liste mit Features und Updates, an denen wir arbeiten und die wir 2014 und darüber hinaus ins Spiel integrieren möchten. Nachfolgend findet ihr einen kurzen Ausblick auf das, was euch erwartet. Bei den meisten dieser Features wissen wir noch nicht, in welchem Update wir sie unterbringen werden, aber sie befinden sich derzeit in der Entwicklung:
Ein System, das es Spieler in Gruppen ermöglicht, einander zu sehen, auch wenn sie sich in verschiedenen Phasen befinden.
Ein Rechtssystem, bei dem Diebstahl und Tötung von NSCs (Nicht-Spieler-Charaktere) Konsequenzen nach sich ziehen, wenn ihr erwischt werdet.
Migration des europäischen Megaservers in unser europäisches Datenzentrum.
Persönliche Anpassung des Sichtfeldes
Färben und Tönen von Rüstung
Zwei neue Veteranen-Dungeons: Krypta der Herzen und Stadt der Asche
Neue Region in Kargstein mit neuer Prüfung: die Schlange
Verbesserte Möglichkeiten Gegenständen in der Welt aufzusammeln
Geschichte und Quests zur Diebesgilde und zur Dunklen Bruderschaft
Weben von Zaubern
Pferderennen
Drachenstern-Arena – ähnlich wie Prüfungen, aber für bis zu vier Spieler
Verbesserungen beim Fischen
Verbesserungen des Handwerkssystem
Verbesserte Gruppensuche
Bessere Gesichtsanimationen von NSCs
Neue Gildenfunktionen: Änderungen an der Benutzeroberfläche des Gildenladens, anpassbare Gildenabzeichen, Wappenröcke und Gildenkiosks – Gildenläden, die allen zugänglich sind und der höchstbietenden Gilde zur Verfügung stehen.
Automatisch levelnde Dungeons, die sich dem Level eures Gruppenleiters anpassen.
Was haltet Ihr von den Änderungen, die The Elder Scrolls Online bevorstehen? Freut Ihr euch darauf? Habt Ihr irgendwelche Favoriten? Und wie sieht es mit den fünf freien Tagen aus? Reichen die Euch?
Das kommende MMORPG-Highlight Black Desert von Pearl Abyss ist nicht nur ein wahrer Blickfang und ein actionreiches Spektakel, sondern verfolgt auch inhaltlich innovative Ansätze. Den Game Designern ist hier nicht entgangen, dass Sandbox-Features bei den Online-Rollenspielen zusehends auf Zuspruch stoßen.
Black Desert aus Korea sorgt bei heimischen Zockern für offene Münder und Begehrlichkeiten. Ob das Spiel jemals seinen Weg nach Europa findet, ist im Moment nicht klar. Angesichts der Bilder, Videos und positiv gestimmten Berichten aus der geschlossenen Beta, muss man aber sagen: Wär schon geil!
Der oben aufgeführte Trailer gewährt uns erste Einblicke in das sogenannte “Mounted Combat”.
Einige werden nach den ersten Szenen sofort Parallelen zu Herr der Ringe Online erkennen. Sieht hier aber schon etwas spektakulärer aus, oder? Wie man bereits auch schon weiß, kann der Spieler beim berittenen Kampf auf eine spezielle Skillinie zurückgreifen; die Features rund um die Reittiere gehen übrigens über den bloßen Kampf hinaus, denn man wird sie unter anderem auch züchten und trainieren können.
Es sind in den letzten Monaten auch noch weitere, interessante Videos zum AAA-MMORPG Black Desert erschienen. Hier eine Auswahl dessen:
Schon die Charakterentwicklung lässt kaum Wünsche offen:
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Ein Video zum Housing in der offenen Spielwelt (man wird Häuser mieten und gestalten können):
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Zum Abschluss ein Trailer zur Spielwel von Black Desert:
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Die Tage vergehen soooo schleppend, wenn man auf ein Spiel wartet, oder? So geht es zumindest mir mit Neverwinter… Meine kleine Jägerin wartet schon sehnsüchtig auf die Veröffentlichung von Modul 3: Curse of Icewind Dale – Ihr auch? Nachdem es bei unseren letzten großen News um die Söldnerverträge und das schwarze Eis ging, werden wir euch heute mehr über die neuen Kampagnen und Bestenlisten verraten.
Wenn ihr auch unbedingt die tollen neuen Ausrüstungen haben wollt, solltet ihr nach dem Release am 13. Mai den geschickten Handwerkern im Eiswindtal einen Besuch abstatten, welche mit mächtigen Waffen und Rüstungen handeln. Doch sie verkaufen ihre Waren nicht an jeden! Ihr müsst Abenteuer für die Bewohner von Caer-Konig absolvieren, um euch ihr Vertrauen und ihren Respekt zu verdienen.
Mit Hilfe von täglichen Quests könnt ihr euch so Konig-Münzen, Zwergengold und Aurils Tränen verdienen, um Zugang zu neuen Gebieten, wie dem Zwergental und Kessells Zuflucht zuerhalten. Wenn euer Ruf bei den Zwergen besser wird, werden sie euch zusätzlich mit Segen und Schwarzeis-Verzauberungen versorgen, damit ihr bestens gewappnet gegen Akar Kessells und seine korrumpierten Schergen zu sein.
Aber auch für die PvP-Fans unter euch gibt es einiges zu tun: Die drei open-world-PVP-Gebiete laden zu hitzigen Schlachten um Ruhm und Ehre ein. Doch das ist natürlich nicht alles – denn davon kann man sich bekanntlich nichts kaufen! 😉 Ihr werdet Aufgaben bekommen, wie das “Erobern von 100 Punkten in der Herrschaft” oder die “Vernichtung von 150 Spielern in Gauntlgrym”. Schafft ihr es, diese Vorgaben zu erfüllen, werdet ihr mit tollen Gegenständen und neuen Titeln belohnt. Seid ihr besonders fleißig und erreicht sogar mehrere dieser Meilensteine, gibt es noch zusätzlich schwarze Opale und Segen oben drauf.
Damit auch die ganze Welt von euren Bestleistungen erfährt, wird es bald möglich sein, eure Gemetzelstatistik abzurufen – für euch persönlich und für die Besten in Neverwinter. Natürlich werden nur eure Erfolge nach dem Release des dritten Moduls in den neuen Bestenlisten beachtet! Also bereitet euch am 13. Mai am besten direkt auf epische Schlachten vor und übt bis dahin noch ein bisschen, um fit zu bleiben.
Habt ihr die Maximalstufe noch gar nicht erreicht? Dann nutzt das kommende Wochenende bzw. das schlechte Wetter aus und levelt euren Helden nochmal fleißig mit doppelten Erfahrungspunkten. Los geht das
Event am 2. Mai und endet am 5. Mai – jeweils um 19 Uhr!
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H1Z1 klingt nicht nur wie ein gefährlicher Virus, sondern ist in dem Fall auch einer. Und zu allem Unglück verwandelt er infizierte Menschen nach dem Tod in unheimlich dumme, aber auch hungrige Zombies.
Dahinter steckt allerdings noch mehr: H1Z1 beschreibt das neueste Eisen im Feuer von Sony Online Entertainment, ein Endzeit-MMO, auf das die communitynahe Spieleschmiede große Stücke setzt. Ob das gelingt? Der erste offizielle Trailer gewährt uns jedenfalls ein netten Einblick in die Atmosphäre von H1Z1.
Noch ein wenig zum Spiel: Genau15 Jahre nach dem Ausbruch des Krankheitserregers geht es im postapokalyptischen Amerika hauptsächlich ums Überleben. In einer wandelbaren Welt lauern überall Gefahren, denen man sich entweder entzieht oder alternativ mit kompromissloser Gewalt stellt.
Dabei gelten nicht nur die verwaisten Zombies oder fleischfressenden Raubtiere als Problemfälle, die geradezu nach den Körpern der Menschen lechzen, sondern auch andere Spieler tun alles Erdenkliche, um die letzten lebenswichtigen Ressourcen für sich zu beanspruchen.
Da die Charaktere von einer regelmäßigen Nahrungs- sowie Flüssigkeitszufuhr abhängig sein werden, ist es wichtig dem nachzugehen, ansonsten passiert das, was im echten Leben nun auch passieren würde. Interessant ist zudem, dass es über einen “Jeder gegen Jeden” Modus hinaus geht; dem Gruppenspiel weist man einen höheren Stellenwert zu, weshalb zum Beispiel auch Clans gegründet werden können.
Mein-mmo.de: H1Z1 steht jetzt in direkter Konkurrenz zu DayZ, ebenfalls ein Survival-Horror-Online-Game, das sich noch in der Alpha befindet, aber bereits auf mehr als eine Million Verkäufe zurückblicken kann. Die Story rund um tödliche Viren und Zombies ist alles andere als neu, doch scheint das Endzeit-Szenario nach wie vor sehr viele Menschen zu faszinieren und demnach in seinen Bann zu ziehen.
Es wird spannend zu verfolgen sein, welches Spiel sich letzten Endes auf dem Markt durchsetzt. Sony verspricht mit H1Z1 ein wahres MMO-Erlebnis, denn im Gegensatz zu DayZ, ist die Servertechnik sowie die Engine des Spiels auf eine sehr große Anzahl an Spielern ausgelegt. Darüber hinaus soll auch ein ausgeklügeltes Crafting-System, das dem Handwerkserlebnis von Star Wars Galaxies ähneln soll, den Unterschied ausmachen.
Wir halten euch auf dem Laufenden und lassen den Beitrag mit einem 50 minütigen Livestream zum Sandbox-Survival-MMO ausklingen:
http://youtu.be/6C8phAdpJuA
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Das PvP-Gebiet Cyrodiil im Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online leidet unter einer Vampirplage. Denn eine Kombination aus Vampir-Fähigkeiten und bestimmten Klassenboni macht aus dem netten Drachenritter einen üblen Dracula-Verschnitt, der es alleine mit einer ganzen Horde Gegnern aufnimmt.
Der Weg zum Vampir
In TESO ist es für jeden Spieler möglich, selbst zu einem Vampir zu werden. Dazu muss er nur von einem anderen Spieler gebissen werden. In Tamriel, der Welt von The Elder Scrolls Online, übt man sich in Toleranz und Offenheit gegenüber Vampiren. Einige Blutsauger bieten den Vampirkuss sogar offen im Chat an.
Doch Vorsicht: Erst beißen lassen, dann zahlen – die Berichte über Betrügereien mit den Bissen mehren sich.
Oder man lässt sich von NPC-Vampiren beißen und startet seine Blutsauger-Karrieren mit einer Quest. Auch hier ist ein Haken dabei: Vampir-Mafia-Gilden haben sich zusammengetan, um ihre NPC-Cousins vom Spawn weg auszuradieren. So können sie weiter ihren eigenen Biss teuer verkaufen oder Spieler mit der Aussicht darauf, um ihr Gold prellen.
Der Vampir in TESO: How to not suck
Vampire verfügen über einige Eigenschaften und Skills, die sie besonders auszeichnen. Da ist zum einen der Ultimate: Der Fledermausschwarm. Er wird so „gemorphed“, dass die Fledermäuse auch noch Lebenspunkte zurückgeben. Auch als „Verschlingender Schwarm“ ist er weiter auf 6 Ziele beschränkt, die um den Vampir herumstehen müssen, damit sie getroffen werden (PBAE, nennt man das).
Der Schwarm macht, nach Berichten auf reddit, von entsprechend starken Vampiren eingesetzt, 300 Schaden an jedem Gegner. Das sind 1800 Lebenspunkte aus den zu Blutbeuteln umfunktionierten Gegnern um ihn herum. Damit kann sich ein Vampir jede Sekunde um die Hälfte seiner Gesamt-Lebenspunkte heilen. In der Wolkenform, die er als Vampir ebenfalls annehmen kann, wird der Schaden zudem noch gewaltig verringert.
Das wäre schon viel, aber deshalb ist der Fledermausschwarm ja auch ein Ultimate, der stärkste Skill, der nur selten eingesetzt werden kann, oder? Falsch. Denn die Kosten von 200-Ultimate-Punkten pro Einsatz der Fähigkeit lassen sich durch spezielle Klassen-Boni, Rüstungs-Boni auf Sets und von passiven Fähigkeiten der Vampire offenbar bis auf ein Viertel drücken.
Da der Vampir, jedes Mal wenn er getroffen wird, Ultimate-Punkte aufbaut, kann er die ihn speisenden Fledermäuse ständig aktiv halten. Solange die was zum Beißen haben, läuft er in so einer Art Vampir-Gott-Modus herum.
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Synergie-Effekte machen jeden Aushilfsvampir zu Dracula
Für diese Kombination ist noch nicht einmal eine spezielle Waffe notwendig. Daher kann sich der Vampir aussuchen, ob er, wenn er Schwert und Schild benutzt, zudem noch ordentlichen Tank abgibt oder mit dem Zerstörungsstab seinen AE-Schaden weiter in die Höhe treibt.
Da diese Vampire meist von erfahrenen Spielern gelenkt werden, die sich mit jeder Nuance des Spiels auskennen, verwenden sie zudem Fähigkeiten, die im Moment als zu stark (overpowered) oder gar fehlerhaft (broken) gelten. Das hat verheerende Auswirkungen. Dadurch können einzelne Spieler bis zu 20 andere angreifen und vernichten.
Ganz besonders tückisch wird die Kombination, wenn zu der Kosten-Reduktion für den Ultimate noch die Fähigkeiten eines Kaisers kommen. So wird der Vampir wirklich zu Dracula oder Draculine und kann es alleine mit einer ganzen Heerschar aufnehmen.
Die eigentlich vorhandenen Schwächen eines Vampirs, unter anderem seine Anfälligkeit gegen Feuer, sind im Moment wohl durch entsprechendes Gear leicht zu kontern.
Knoblauch wird da nicht helfen
In den englischen Foren wird hitzig darüber gesprochen, wie so einem Über-Vampir beizukommen sei. Das Problem sieht man im unkoordinierten Vorgehen gegen einen Vampir auf Höchststufe. Sind genügend schwache Spieler direkt um ihn gruppiert, kann er sich durch seinen oft großen Level-Vorteil nahezu unendlich gegenheilen.
Eine effektive Methode, um gegen ihn zu bestehen, sieht man in direkten Treffern aus der Ferne am besten mit den Silver-Bolts aus der Fighters-Guild-Skill. Gegen ein konzertiertes Feuer aus der Distanz ist auch der mächtigste Blutsauger machtlos, solange sich niemand in seiner direkten Nähe aufhält. Das erfordert allerdings ein aufmerksames Vorgehen und bis zu einem Dutzend Spieler müssen ihre volle Aufmerksamkeit dem Blutsauger widmen. Ist der nicht alleine, sondern hat noch ein paar Kameraden dabei, sieht es düster aus.
Viele Spieler fordern von Zenimax einen sofortigen Fix des Problems.
Das Problem liegt nicht nur am Vampir, sondern auch daran, dass die Hardcore-PvPler ihn im Moment als Lieblings-Char auserkoren haben. Die werden ohnehin jeden Vorteil im Spiel nutzen und maximieren.
Sicher haben sich viele darauf gefreut, was ganz Besonderes zu sein, den Unterschied zu machen, alleine mit einer Überzahl von Gegnern fertig zu werden. Genau das erfolgt im Moment, allerdings ist es weniger heldenhaft und mehr das Ausnutzen von einem großen Level-Vorsprung, Item-Vorteilen und einer ganzen Reihe noch „verbesserungswürdigen“ Eigenschaften und Boni.
Der Vampir hat es zum ersten „Flavour of the Month“-Charakter gebracht. Er ist die gerade angesagte „Weapon of Choice“ für Elite-PvPler. Wer sich jetzt noch Team-Edward anschließen will, der sei gewarnt: Solche Ausreißer (oder Ausbeißer, in dem Fall) halten für gewöhnlich nicht lange an.
Wie mächtig letztlich ein einzelner Spieler im Verhältnis zu anderen sein sollte, ist eine spannende Design-Frage. Im Vorfeld des Releases hat man gerade mit der Sonderstellung des Kaisers geworben. In der Praxis zeigen sich nun auch Schattenseiten: Denn nur einer ist Kaiser, aber dutzende oder gar Hunderte können von ihm niedergemetzelt werden.
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Update vom 1.5: Vampiren wird nächste Woche schon der Reißzahn gezogen
Das ist direkt aus der Fragestunde der Developer von Zenimax zum Vampir-Thema:
Yeah, we are aware of the issues vampires in PvP. One bug fix and two balance changes are in the pipe, and should get to you guys next week. The changes are:
Fixed the bug where multiple Bat Swarms can be stacked on the same Vampire. Reduced the movement speed bonus durring mist form to 30% (which makes it equivalent to the “Boundless storm” morph of Lightning form) Reduced the Vampire ability cost reduction to 7% per stage We’ll continue to monitor Vampires in pvp after these changes hit as well.
Grob übersetzt: Man hat bei Zenimax auch gemerkt, dass die Vampire zu stark im PvP sind. Bis nächste Wochen soll ein Bug-Fix und zwei Balance-Änderungen erfolgen.
Der Bug-Fix ist (wie von Lena in den Kommentaren vermutet), dass es bisher möglich war, dass ein Vampir mehrere Feldermausschwärme gleichzeitig zünden konnte. Das war nicht so vorgesehen, ist ein Bug und wird behoben. Zudem wird der Geschwindigkeitsbonus der Nebelform auf 30% heruntergesetzt. Und die reduzierten Kosten für Fähigkeiten durch den Vampirismus sinken auf 7% pro Stufe.
Vor einigen Monden ähh Staffeln wurde die Ressource Dilithium im Online-Rollenspiel Star Trek Online eingeführt. Doch vor allem Neulinge tun sich manchmal etwas schwer damit rauszufinden, wo man das Erz denn herbekommt.
Der einfachste Weg ist wohl das Abschließen der täglichen PvE- und PvP-Quests. Aber es gibt auch immer wieder spezielle Foundry-Missionen, Events und KAs, welche euch Dilithiumerz bescheren. Doch Achtung: Die unveredelten Erze möchten Händler nicht. Täglich könnt ihr maximal 8.000 davon in vollwertiges Dilithium umwandeln.
Gehört ihr zu den 800-Tage-Veteranen oder seid sogar Goldmitglieder steht euch die Möglichkeit zur Verfügung 1.000 Dilithiumerz mehr umzuwandeln und diesen Vorgang automatisch ablaufen zu lassen. Gehört ihr nicht zu diesen Spielern, gewöhnt euch am Besten an, das gleich beim Einloggen zu erledigen.
Zusätzlich solltet ihr Ausschau nach einer Dilithiummine halten, um noch effizienter Dilithiumerz abbauen und veredeln zu können. Ist euch das alles zu mühsam? Wenn alle Stricke reißen, könnt ihr die Tauschbörse bemühen, und dort eure ZEN gegen das begehrte Dilithium tauschen.
Und was hat man nun davon? Ihr könnt Dilithium u.a. gegen
Boden- und Schiffsausrüstung
Sternenschiffe
einige Dienstoffiziere
Handwerksmaterialien
eintauschen. Ab und zu braucht ihr sie auch für besondere Projekte der Staffeln 6, 7 und 8. Wollt ihr das Ganze lieber im Filmformat? Euer Wunsch ist uns Befehl:
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Als Item-Duping bezeichnet man den Vorgang, virtuelle Gegenstände unerlaubterweise zu vervielfältigen. Meist geschieht das durch illegale Methoden, wie in diesem Fall durch das Verwenden von Third-Party-Tools. Das führt meist zu einer Überflutung des Marktes mit Gold und Waren und schädigt dadurch massiv die Ingame-Wirtschaft eines Spiels.
Nun ist auch The Elder Scrolls Online Ziel der Hacker und Exploiter geworden und Entwickler ZeniMax muss sich nun mit den Folgen herumschlagen. Doch erste Versuche, der Lage Herr zu werden, sind leider gescheitert und nun droht eventuell sogar ein Rollback. Aber kann es wirklich so weit kommen?
Anmerkung der Redaktion: Mittlerweile hat der Chef von Zenimax auf die Ereignisse reagiert, die Darion in dem Video beschreibt. Seine Nachricht an die Fans haben wir für Euch hier zusammengefasst.
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Seid ihr auch manchmal genervt von dem MMO-Einheitsbrei und habt mal Lust auf etwas richtig Verrücktes? Etwas das an eure Kindheitstage erinnert und euch in Gedanken schwelgen lässt? Wie wäre es dann mit der Registrierung für die Open-Beta von LEGO Minifigures Online? Im Juni diesen Jahres soll es losgehen – also gehört zu den Ersten, die sich für einen Test des Action-Adventure-Onlinespiels registriert haben!
Action-Adventure-Onlinespiel… Wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt und daneben die possierlichen Lego-Figuren sieht, muss man eventuell schmunzeln – aber die Entwickler meinen es ernst. Wie genau das Konzept umgesetzt ist, lässt sich dann schon bald testen!
Bekannt ist aber schon, dass es eine spannende Geschichte geben wird, denn die Mini-Figuren befinden sich in großer Gefahr! Denn ein fieser Oberschurke will sie entführen – und es ist die Aufgabe eures Helden, seine Gefährten zu befreien. Spielen könnt ihr auf PCs oder Tablets, ganz wie es euch beliebt.
Der Release ist also für den Herbst geplant – Also keine Hektik, falls ihr im Sommer lieber am Strand liegen und grillen wollt! Natürlich werden auch wir euch auf dem Laufenden mit allen wichtigen Informationen halten. 🙂
Tipp: Passend zur Beta wird im LEGO-Club-Magazin im Juni ein großes Spezial mit einem umfassenden Vorschaubericht erscheinen. Im September, zur Veröffentlichung des Spiels wird es dort sogar einen Spezial-Code für exklusive Ingame-Minifiguren geben.
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Der April war ein turbulenter Monat für die AAA-Titel: Während der Genre-Primus World of Warcraft gerade seinen zweijährlichen Winterschlaf hält und sich auf die nächste Expansion vorbereitet, hat The Elder Scrolls Online einen turbulenten Debüt-Monat hinter sich. Bei Guild Wars 2 sorgt ein Update für Aufsehen und für WildStar geht es auf die Zielgerade.
Das MMORPG-Kalenderjahr ist vollgestopft und die großen Titel ringen um ein Zeitfenster, wann sie in die Taschen der Spieler greifen oder für Furore sorgen können. Der größte Titel am Markt, 400-Pfund-Gorilla World of Warcraft, ist letztlich der Fixstern, nach dem sich die anderen richten.
Das Datum für die nächste Expansion steht noch nicht fest, allgemein geht man von einem Termin Ende September aus. Zwei Titel stehen miteinander in direkter Konkurrenz, um sich bis dahin auf dem Markt zu etablieren: The Elder Scrolls Online und WildStar. Beide setzen auf das Abo-Modell, das bis vor kurzem noch als tot galt. Aber auch Guild Wars 2 steht im zweiten Jahr gut da.
Wir werfen in unserer Kolumne „State of Play“ einen Blick auf die drei Anwärter auf den MMORPG-Thron. Wer hat Boden gut gemacht, wer zeigt Schwächen und welcher Titel kann den Dornröschenschlaf der World of Warcraft nutzen?
The Elder Scrolls Online: Viel Potential, aber einige Startschwierigkeiten
The Elder Scrolls Online ist der Titel mit dem größten Renommee unter den Herausforderern. Immerhin steht mit den Elder Scrolls eine große Singleplayer-Tradition hinter dem Game. Der Release zum Anfang des Monats lockte viele Spieler an. Er fand in drei Wellen statt: Schon fünf Tage und drei Tage vor dem eigentlichen Release wurden Helden nach Tamriel eingelassen. Die erste Reaktion war positiv: So glatt sei bisher noch kein MMORPG-Start verlaufen, hörte man allerorten.
Doch war das nur die Ruhe vor dem Sturm. Jetzt zum Ende des Monats macht The Elder Scrolls Online gerade die vierte Mini-Krise durch und offenbart doch einige Probleme. Wobei man das auch immer relativieren sollte: Oft sorgt nur eine laute Minderheit für einen negativen Eindruck, weil sie besonders laut brüllt. Von einem PR-Wunder oder Jubelchören ist The Elder Scrolls Online dennoch meilenweit entfernt.
Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde. Gilt dieses Sprichwort auch in Tamriel?
Zu Beginn des Monats beschwerten sich Spieler über Probleme beim Antreten des kostenfreien ersten Monats, dafür brauchte man eine gültige Zahlungsmethode. Das brachte dem Hersteller Zenimax sogar einen Tadel der Verbraucherzentrale ein. Später störten vor allem einige Sackgassen-Quests den Spielspaß. Goldseller, Botter und Speedhacker ließen so manchen ehrlichen Spieler verzweifeln. Der Dupe-Exploit sorgte über Ostern für Stress; im Moment laufen die Foren heiß, weil die ersten viel zu starken Fähigkeiten im PvP Amok zu laufen drohen.
Vielzahl der Fähigkeit sorgt für eine Vielzahl von Problemen
Diese Probleme rühren ein Stückweit daher, dass TESO noch ein wenig Zeit in der Entwicklung gut getan hätte. Sie kommen aber auch daher, weil The Elder Scrolls Online einige interessante Wege geht.
Durch ein modulares Skill-System ist es möglich, sich seinen Helden aus einem ganzen Setzkasten von Fähigkeiten zu basteln. Die Klassenwahl, die Waffenwahl, die Rüstungswahl bieten die Grundlage.
Dazu kommen noch optionale Skill-Linien und Bonusfähigkeiten, wenn man etwa zum Vampir wird. Gerade die Ultimate vom Vampir, die zu schnell auflädt, weil eine AE-Fähigkeit wiederum zu wenig Mana braucht und auf zu viele Ziele wirkt, sorgt im Moment für „Bomben“-Stimmung im PvP-Gebiet von Cyrodiil.
Diese Vielzahl von Fähigkeiten ist einerseits für jeden wunderbar, der die starren Linien eines MMORPGs verlassen möchte. Andererseits ist es ein Albtraum, das jemals zu balancen oder jede Fähigkeit so funktionieren zu lassen wie gewollt.
Meta-Critic-Wert im gelben Bereich, 70% wollen trotzdem verlängern
Zenimax steckt den Kopf ob all der Probleme und Problemchen nicht in den Sand, sondern geht jede Schwierigkeit aufs Neue an. Zwar tauchten schon bald Beschwerden über einen überforderten Support auf, doch nach und nach erobert sich der Hersteller das Vertrauen der Fans zurück.
Bots werden neuerdings direkt von Gamemastern aus den Höhlen herausgekillt; ungerechtfertigt gebannte Spieler bekamen ihren Zugang innerhalb von Stunden zurück und die Dupe-Exploits wurden behoben. Nach neuesten Meldungen erhielten Spieler, die im Zuge von Inventarprobleme ihre Gegenstände verloren, große Mengen Gold zugespielt.
Wenn man alle Kritiken von weltweiten Spiele-Magazinen zusammennimmt, kommt zwar kein sonderlich berauschender Wert heraus. Bei unserer Umfrage, ob die Spieler denn das Abo verlängern wollten, sagten dennoch von 450 Votern 70% „Ja“.
Umfragen bei reddit oder anderen Magazinen verlaufen ähnlich. Zu groß und zu verlockend ist einfach der Content und Langzeitspaß, den das Game bereithält. Außerdem hilft es sicher, dass für den Mai sonst kein Konkurrent in den Startlöchern steht.
Mit Kargstein steht sogar schon der nächste Content-Patch in den Startlöchern. Ein weiteres Argument, um am Ball zu bleiben.
Der Ausblick
The Elder Scrolls Online spaltet das Publikum. Wer es intensiv spielt und in die höheren Gebiete vordringt, bemerkt häufig Bugs und trifft auf Probleme, die den Spielspaß gehörig einschränken. Auch wer schlechte Erfahrungen mit einigen Kinderkrankheiten gemacht hat oder ganz andere Erwartungen an das Spiel stellte, lässt kein gutes Haar am Game.
Wer sich auf die TESO-Erfahrung einlässt, das Spiel so annimmt, wie es ist, und über die Kinderkrankheiten hinwegsehen kann, der kann The Elder Scrolls Online viel Gutes abgewinnen.
Ungefähr Anfang Mai, wenn die Spieler entscheiden müssen, ob sie ihr Abo verlängern wollen oder nicht, steht das erste große Content-Update an. Bis Ende Mai sollte Zenimax aber dringend die gröbsten Probleme beseitigt haben. Auf einem guten Weg ist man.
MMORPGs laufen nie problemlos vom Stapel, in Frustmomenten hilft solch eine weise Erkenntnis aber auch nicht weiter.
Guild Wars 2: Mega-Server sorgen für Mega-Frust
Das Buy-to-Play-MMORPG Guild Wars 2 hatte für den April ein großes Feature-Update angekündigt. Es sollte vor allem „Quality of Life“-Verbesserungen bringen: eine accountweite Garderobe, ein entschlacktes Skill-System und andere Goodies. Allerdings brachte es auch den Mega-Server und das sorgte im Detail für einige Schwierigkeiten, die den Erfolg des Updates zu überschatten drohen.
Nach dem großen April Update jubelten leider nicht alle Spieler.
Guild Wars 2 und das Problem mit dem „Oomph“
Guild Wars 2 ist in einer einzigartigen Position. Es setzt nicht auf große, kostenpflichtige Erweiterungen, sondern bringt das ganze Jahr über beständig Content in Form von zusammenhängenden Events heraus. Dadurch fehlt dem Spiel aber auch ein „Oomph“-Moment, der mit einer Erweiterung einhergeht. Der könnte dafür sorgen, dass abgewanderte Spieler mal wieder in das Spiel hineinzuschauen.
Wochenlang wurden einzelne Details des Feature-Patches vorgestellt, es sollte eine Aufbruch-Stimmung erzeugt werden. Doch wenn nach einem Patch in den nächsten Tagen die Foren mit „Was ist nur aus meinem Spiel geworden?“-Threads überflutet werden, ist das Ziel wohl etwas verfehlt worden.
Sprachen-Wirrwarr, Event-Probleme und eine zu volle Welt?
Mit der Einführung von Mega-Servern wollte man sicherstellen, dass jede Ecke der Welt belebt und lebendig wirkt, so dass sich nie das Gefühl einstellt, auf einem Geister-Server zu zocken. Das Resultat fanden allerdings nicht alle Spieler gut, um es mal freundlich zu formulieren.
Gilden haben nun Probleme, zu Gildenevents zusammenzufinden, es herrscht ein Sprachen-Wirrwarr, manche Zonen wirken überlaufen, Worldboss-Events enden im Disconnect und viele haben daher eine ziemliche Wut auf ArenaNet.
Und die Moral von der Geschicht: Gemeinsam sind wir stark!
Perspektive
Wenn nach einem groß angekündigten Patch ein schaler Geschmack im Mund zurückbleibt, dann ist es schwer, von einer Aufbruchs-Stimmung zu reden. Wie in vielen Fällen ist es unmöglich zu sagen, was die Spielerschaft „wirklich“ von dem Problem denkt und wie viele Zocker mit den Änderungen einverstanden sind, sich aber nicht groß dafür aussprechen.
Unser Eindruck ist leider, dass Guild Wars 2 hier eine Chance verpasst hat, einen Schritt nach vorne zu machen. Gerade wenn es an heikle Themen wie das Gemeinschaftsgefühl einer Gilde geht, reagieren viele Spieler wesentlich sensibler, als wenn lediglich ein Wert um zwei Punkte hoch- oder runtergeht. Im Handling der „Krise“ lässt ArenaNet unserer Ansicht nach auch ein wenig Fingerspitzengefühl vermissen.
Die Lage und Diskussion ist im Moment noch im vollen Gange. Einen bleibenden Schaden wird das Spiel wahrscheinlich nicht erleiden. Pluspunkte konnte man allerdings auch nicht gerade sammeln.
Der größte Konkurrent zu Guild Wars 2 ist im Moment sicher The Elder Scrolls Online, hier gibt es vor allem im PvP Parallelen. Bei Guild Wars 2 ist allerdings keine Abo-Gebühr notwendig, wodurch das Spiel immer wieder dazu einladen kann, zu ihm zurückzukehren, sollten andere Games nicht die Erwartungen der Spieler erfüllen und keine 12 Euro im Monat wert sein.
WildStar: Noch 5 Wochen, noch relativ wenig zu hören
Das SF-MMORPG WildStar wird am Anfang Juni auf die Menschheit losgelassen. Es ist der krasse Gegenentwurf zu The Elder Scrolls Online.
Während TESO über einen großen Namen verfügt, ist WildStar der erste Abstecher in die Welt der Chuas, der Exilanten und auf den Planeten Nexus.
Während TESO auf Freiheit und Immersion setzt, wird bei WildStar ganz klar Balance und ein Konkurrenz-Gedanke unter den Spielern groß geschrieben. Es wird Ranglisten geben, es wird um First-Kills gehen, irgendeiner wird der Beste und irgendeiner der Schlechteste sein. Während sich TESO um MMORPG-Neulinge bemüht, spricht WildStar eher League-of-Legends- oder WoW-Coregamer an.
Dabei sind die ersten Eindrücke vielversprechend und haben in der Beta bereits dafür gesorgt, dass sich um das Spiel eine Hardcore-Fangemeinde gebildet hat, die jedem von diesem großartigem Spiel WildStar erzählen möchte, ob der nun hören will oder nicht.
Nur noch wenige Wochen bis zum Release: Die Warteschlange dürfte bald länger werden. Oder etwa nicht?
Ist das grelle Spiel bisher noch zu leise?
MMORPG-Insider haben das Game daher schon länger auf dem Radar. Doch außerhalb eines relativ kleinen Zirkels haben noch nicht viele von WildStar gehört. In der Facebook-Gruppe sind ein wenig mehr als 200.000 Fans, The Elder Scrolls Online kann mit 1,8 Millionen aufwarten.
Auf den großen Gaming-Zeitschriften findet WildStar zwar statt, doch erhalten die entsprechenden Berichte lang nicht so viel Zulauf wie andere Themen. Die Diskussion über das Game spielt sich hierzulande vor allem auf zwei Fan-Seiten statt. Dort ärgert man sich immer wieder darüber, dass so wenig über WildStar berichtet wird.
Manchmal steht unter einem WildStar-Artikel auf einer der Mainstream-Gaming-Seiten lediglich ein enttäuschter Kommentar eines Fans, man möge doch bitte in Zukunft mehr über WildStar berichten und weniger über die nächste Mini-News bei WoW oder TESO.
Das Studio Carbine wird in den nächsten Wochen vor der Aufgabe stehen, das Game auch nach außen zu tragen und eine „neue Welt“ an die Spieler zu verkaufen. Von Carbine signalisiert man, dass genau das nun der Plan sei. Strategisch sei es am sinnvollsten, die Ressourcen kurz vor Launch einzusetzen.
WildStar: Nicht für jeden etwas?
Dabei fallen die ersten Reaktionen auf das Spiel unterschiedlich aus: Während manche sofort verliebt in die neue Welt sind, sich entweder alleine ins Housing stürzen oder mit einer bestehenden Gilde die umfassenden Raid- und PvP-Herausforderungen angehen möchten, gibt es auch einige Gegenstimmen zum Spiel.
„Zu wenig Innovation“, unken manche Veteranen, die ihren Blick schon auf MMORPGs mit Sandbox-Elementen wie Everquest Next oder ArcheAge richten.
Eine Kritik, die wir auch bei mein-mmo.de hörten: Bei WildStar handele es sich nur um Versatzstücke bestehender MMORPGs. Andere bemängeln eine „unernste“ Geschichte, die wohl Kinder und Jugendliche anspreche, der man selbst aber längst entwachsen sei. Oder sie tadeln eine Grafik, die nicht mehr in die heutige Zeit gehöre.
In seiner Kolumne Wiped vom letzten Wochenende hält Frank Fischer WildStar für eine der letzten Zuckungen des westlichen Marktes. Er setzt auf die Revolution aus Asien.
Weit verbreitete Kritikpunkte sind zudem die „Twitter-Quests“. Damit spielt man auf die eher kurzen Quest-Texte an, die dazu einladen, übersprungen oder nur überflogen zu werden.
Andere Gaming-Journalisten sehen in dem Spiel allerdings eine Weiterentwicklung von Konzepten, finden vor allem lobende Worte für das PvP oder die frischen Raid- und Item-Ideen.
Perspektive
Viel wird davon abhängen, ob es WildStar gelingt, in den nächsten Wochen mehr als die schon jetzt begeisterten Fans zu gewinnen. Ohne einen starken Markennamen im Rücken und mit einem Konzept, das auf „Wie WoW – nur besser“ hinausläuft, steht das Team hier vor einigen Herausforderungen. Die tollen Promo-Videos sind zwar schick, Screenshots oder der etwas zähe Einstieg ins Spiel mögen auf so manchen Interessierten dann aber abschreckend wirken.
Carbine hat sich bislang noch keinen Schnitzer erlaubt. Nur einige wenige Fans warten nun doch lautstark auf eine Lokalisierung, um sich genauer mit dem Spiel zu befassen.
Kann es wirklich nur einen geben?
In einem derart umkämpften MMORPG-Markt kann sich keiner der Titel größere Fehlschläge erlauben. In ein paar Monaten steht bereits Warlords of Draenor an und fürs Jahr 2015 steht die Sandbox-Invasion mit Everquest Next an – und hochkarätige aktuelle Titel aus dem Osten wie Black Desert werden wahrscheinlich auch irgendwann im Westen aufschlagen.
Dadurch dass mit WildStar und The Elder Scrolls Online nun zwei Pay2Play-Modelle auf den Markt drängen, die sich in direkter Konkurrenz mit WoW befinden, wird auch die Frage auf die Spieler zukommen, ob sie bereit sind, mehr als nur ein monatliches Abonnement für ein MMORPG abzuschließen.
Das könnte die große Chance für ein Buy2Play-Spiel wie Guild Wars 2 oder zahlreiche Free2Play-Titel sein. Die eignen sich ideal, um sie während Content-Flauten von Abo-Titeln zu zocken oder einfach mehrere nebeneinander.
Was sind für euch die größten Highlights im Leben von Zockern? Ok, ok der Release von MMOs und Addons gehört definitiv dazu! Aber diesmal geht es um etwas, was fast genauso aufregend ist: Das erste Final Fantasy XIVFan Festival 2014. Woah – bei dem Satz kriegt man ja Knoten in der Zunge! 😉
Wollt ihr mit anderen Spielern des Online-Rollenspiels lachend im Gras liegen, grillen und schwatzen? Oder lieber spannende Bühnenpräsentationen erleben, an interaktiven Events mit euren Freunden teilnehmen und mit etwas Glück einen kurzen Schwatz mit den Entwicklern des Kult-MMOs halten? Das ganze verbunden mit einem Kurztripp in eine der folgenden wunderschönen Städte?
Mitte Oktober in Las Vegas
Ende Oktober in London
Ende November in Tokyo
Dann haltet euch bereit, denn die nächsten Informationen zu dem Spektakel folgen bald! Seid ihr Fans von solchen Veranstaltungen? Dann ist die BlizzCon2014 vielleicht auch etwas für euch! Denkt dran, der Ticketverkauf dafür beginnt schon am 8. Mai um 4 Uhr!
Ob und wann ihr euch einen Platz für das FF XIV Fan Festival 2014 sichern müsst, ist bislang unbekannt. Doch sobald wir mehr wissen, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden! Derweil könnt ihr noch in Ruhe eine Runde zocken, denn der Patch von letzter Woche bescherte dem Fantasy-MMO nicht nur einen neuen Nebenauftrag, sondern auch die PVP-Rang-Obergrenze wurde auf 40 angehoben. Damit gibt es jede Menge neue Ausrüstung zu ergattern!
Gibt es einen besseren Start in die Woche, als mit euren Selbstfahrlafetten eine paar Schlachten zu bestehen? Noch bis Dienstag, den 29. April 2014 um 7:00 Uhr könnt ihr dadurch eure Konten in World of Tanks auffüllen.
Also schnappt euch eure Selbstfahrlafetten der Stufe IV oder höher, begebt euch in Zufallsgefechte und Team-Gefechte und erledigt folgende Aufträge:
Feuerdisziplin: Hierbei gilt es 10 feindliche Fahrzeuge zu zerstören. Doch keine Sorge: diesen Auftrag müsst ihr nicht in einer Schlacht erledigen, dafür könnt ihr ihn beliebig oft wiederholen und erhaltet dafür jedes Mal satte 50.000 Credits!
Feuerbefehl: Schafft ihr es in einem Gefecht 3.500 Schadenspunkte zu verursachen? Dann streicht in jeder Schlacht 25.000 Credits ein!
Machen wir sie fertig! Leider nur einmal am Tag könnt ihr das große Geld einstreichen, indem ihr 10 Selbstfahrlafetten im Verlaufe eurer kämpfe zerstört. Klingt nicht so leicht, ist es auch nicht – dafür gibt es aber mal eben 250.000 Credits!
Wenn sich euer Arsenal an Großen Ersatzteilkisten langsam wieder leert, könnt ihr heute noch fünf davon sichern, in dem ihr in beliebig vielen Gefechten 15.000 EP verdient – doch Achtung, diese werden nur gezählt, wenn ihr mindestens zehntmeisten Erfahrungspunkte eures Teams erhalten habt!
Seid ihr gern der Aufklärer in eurem Team? Dann könnt ihr euch spielend leicht 10 automatische Feuerlöschsysteme verdienen, in dem ihr 10.000 Schadenspunkte durch eure Lieblingstätigkeit als Aufklärer verursacht.
Und das Beste: Ganz nebenbei erhaltet ihr doppelte Besatzungserfahrung, wodurch eure Crew deutlich schneller trainiert wird!
Im Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online hat ein kleines Detail des Patches 1.1, der jetzt auf den Testserver aufgespielt wurde, für einen weiteren Shitstorm gesorgt. AE-Fähigkeiten sollen ab sofort nur noch auf 6 Spieler wirken. Elite-PvPler sehen dadurch ihren Spielspaß gefährdet.
Für die einen ist es ein Bugfix, für die anderen der Untergang des Spiels. Innerhalb von wenigen Stunden, nachdem der neue Patch auf den Testserver aufgespielt wurde, gab es im englischen Forum reddit bereits zwei Threads, die aus allen Nähten platzten. In beiden beschwerten sich vor allem PvPler darüber, dass ein nun heimlich eingeführtes AE-Cap die schlimmste Entscheidung aller Zeiten sei. Immerhin habe das schon Guild Wars 2 in ein reines Zergfest verwandelt und ruiniert. Nun werde es sicher auch zum baldigen Ende von The Elder Scrolls Online führen.
Um mal ein Beispiel dafür zu bringen, was genau das Problem ist:
Vier gewinnt gegen Fünfzig
In diesem Video hat ein Raid aus wahrscheinlich unkoordinierten Spielern nach einer Belagerung auch das zweite Tor eingerissen und steht um die unbewachte Flagge des gegnerischen Keeps. Im Video schleichen sich eine Handvoll Spieler in den Flaggenraum, zünden gleichzeitig ihre AE-Fähigkeiten und löschen die 10-fache Anzahl des Gegners in Sekunden aus aus. Wären die AE-Fähigkeiten der Spieler gecappt gewesen, hätten sie nur 6 Leute erwischt und der Rest hätte wahrscheinlich in einem Kampf 44:6 kurzen Prozess mit ihnen gemacht.
Zebras oder Löwen – auf welcher Seite steht Ihr?
Folgt man der Argumentation der lauten Beschwerdeführer in Reddit, hätten die 50 Spieler, die dort stehen, es verdient zu sterben, da sie unkoordiniert und herdenmäßig in der Gegend herumstehen. Mit dem Nerf würde ihnen das Herdenverhalten Schutz bieten – so wie Fluchttieren in der Wildnis, das könne man ja wohl kaum gutheißen.
Andere Forenmitglieder halten dagegen, es sei nun ja auch nicht wahnsinnig schwer, sich dort reinzuschleichen und innerhalb von 2 Sekunden alles platt zu machen. Solch ein Triumph müsse anders erkämpft werden.
Zenimax weicht Frage aus
Von Seiten Zenimax möchte man der Debatte offenbar ausweichen. Hier sagt man, das sei kein Problem und kein entscheidender Eingriff in die Balance, da alle AE-Fähigkeiten auf 6 Ziele begrenzt seien, lediglich einige „buggy“ Fähigkeiten würden nun auch angepasst. Eine Liste, welche Fähigkeiten das genau trifft, wolle man später nachreichen.
Ein Nebenaspekt des Nerfs trifft auch das PvE. Spieler sehen vor allem die Möglichkeit bedroht, mit AE-Effekten, dem sogenannten Bomben, möglichst viele Mobs gleichzeitig zu besiegen. Heiler fürchten mit AE-Zaubern nicht mehr alle Spieler zu erreichen, vor allem weil mit dem neuen Patch auch 12er-Raids eingeführt werden. AE-Heilungen, die dann nur 6 Spieler treffen, beunruhigen die Heiler natürlich.
Das Problem ist, dass die „wenigen“ Effekte, die nicht von dem AE-Cap betroffen sind, von denen Zenimax spricht, entscheidend sind. Denn genau die werden Elite-PvPler nutzen, um solche Zerg-Sprengungen wie im Video vorzunehmen. Ob 99 andere Fähigkeiten gecappt sind, spielt da keine Rolle, solange es die eine gibt, die so verheerende Schäden anrichten kann.
Die Position jedes einzelnen zu dem Fix wird davon abhängen, wie man zu der Aktion der Spieler in dem Video steht: Sollen sie das können oder sollen sie das nicht können?
Das ist eine Frage, die Zenimax letztlich beantworten muss. Im Spiel-Design ist vorgesehen, dass so eine Aktion über Belagerungswaffen durchgeführt werden kann – Stichwort: Brennendes Öl. Aber einfach nur 4 Leute, die hineinschleichen und dann die Atombomben zünden, damit in 2 Sekunden alles vorbei ist?
Das ist ein generelles Problem im Balancing eines PvP-Spiels. Wenn man lange und ausgeglichene Schlachten möchte, in denen Spieler auch die Gelegenheit haben, auf Aktionen des Gegners zu reagieren, macht man solche überfallartigen Aktionen unmöglich. Doch nur mit solchen Überfällen sind kleine Gruppen in der Lage, größere Gegnermenge zu sprengen.
Es wäre auf jeden Fall nun wichtig, von Zenimax eine genaue Stellungnahme zu dem Problem zu hören: Ist das eine bewusste Design-Entscheidung oder ist das nicht beabsichtigt?