ArcheAge konfisziert Gold vom Goldseller

Bei ArcheAge hat der Betreiber nun Gold aus dem Spiel genommen, das Zocker von Goldsellern erhalten haben.

„Puff“ und da war das Gold weg

Mit einem Forenpost machte Victoria Voss, die Producerin von ArcheAge, klar, woher die Beschwerden einiger im offiziellen Forum rühren, es fehle ihnen Gold. Laut Voss habe man Gold aus dem Spiel entfernt, das Spieler von Goldsellern entweder erworben oder geschenkt bekommen haben. Man habe bei Trion Worlds die Möglichkeit, dem Goldverlauf zu folgen, genau das passiere jetzt und dann verschwinde es in denselben mysteriösen Ether, aus dem es mal gekommen war.

Voss rät allen Spielern dazu, nicht von Goldsellern Gold zu kaufen. Das seien dieselben Leute, die den Chat vollspammten, ArcheAge mit Bots belagerten oder den Landhack ausnutzten.

Spieler könnten gerne versuchen, sich mit den Goldsellern in Verbindung zu setzen und über eine Rückerstatung verhandeln. Trion Worlds werde das Gold keinesfalls wiederherstellen.

ArcheAge-Doppelgleiter

17.000 Spieler in den letzten 2 Tagen bei ArcheAge gebannt

In einem anderen aktuellen Posting schreibt der Community-Manager Scapes davon, dass allein in den letzten 2 Tagen 17.000 Accounts gebannt wurden. Die ersten 10.000 habe man am Tag zuvor per Ingame-Nachricht noch im Spiel verkündet, danach habe man weitere 7000 erwischt.

Die Spieler verloren ihren Accounts, da sie Spamming-Software benutzt hätten, 3rd-Party-Bot-Tools oder weil sie gehackt hätten. Man werde den gebannten Spielern ihren Account nicht zurückgeben, sie könnten sich aber gerne einen neuen erstellen, um dann legal am Spiel teilzunehmen.

Das Gold, auf das sich Voss bezieht, kommt wohl von diesen 17.000 Accounts. Erst gestern haben wir darüber berichtet, dass der Trion Worlds CEO Scott Hartsman solche Maßnahmen beschrieben und angekündigt hat.

ArcheAge_Gericht_Warteschlange

Mein MMO meint: Interessant ist neben allem anderen, dass man hier im Statement erstmals konkret den Landhack als Problem erwähnt. Da hieß es im Vorfeld zumindest von Fanseiten öfter: Das seien einfach sehr schnelle Klicker und das sei zufällig, das wär schon okay. Aber das Problem war real oder ist real. Darauf deutet auch ein Fix im letzten Patch hin: Da hat man die Distanz verringert, die zwischen Spieler und platziertem Haus liegen durfte. Außerdem hat man die maximale Länge von Chat-Lines reduziert. Damit umging so mancher Spammer einen Block durch genervte Spieler.

World of Warcraft: Kräuterkunde mal anders

Im neusten Entwicklerblog von World of Warcraft geht es zur Abwechslung einmal nicht um die Garnisonen oder neue Charaktermodelle, sondern um die Widersacher, die es im neuen Gebiet “Gorgrond” zu bezwingen gibt. Da ich Lore aufsauge, wie ein Schwamm, fasse ich euch die spannendsten Tatsachen zu diesen Kreaturen zusammen – die sind mitunter nämlich recht finster.

Die Botani und die Befallenen

World of Warcraft - Befallenen

Die Botani ähneln ein wenig den Treants, so sind sie humanoide Kreaturen, die scheinbar vollkommen pflanzlich sind (Ein Schelm würde nun sagen, dass sie ziemlich genau wie die Sylvari aus Guild Wars 2 aussehen). Im Gegensatz zu ihren ulkig-tanzenden Kollegen sind diese Bewohner von Draenor aber hochintelligent und schrecken vor kaum einer Handlung zurück, um die Landschaft in eine wuchernde Wildnis zu verwandeln. Besonders grausig ist die Tatsache, dass sie Pflanzen in lebende Personen einsetzen können – so wird ein nichts ahnender Oger Stück für Stück von der Pflanze kontrolliert und verliert letztlich komplett den eigenen Willen. Selbst wenn diese Wirtskörper, die sogenannten “Befallenen” sterben, dann dienen ihre Leichen als Nährboden für weitere Pflanzen, die den Botani dienen.

Genesaurier – Groß, stark und nicht so ganz unsterblich

World of Warcraft - Genesaurier

Bei den Genesauriern war Blizzard sich wohl etwas uneins, welche Informationen man veröffentlichen wollte. Klar ist auf jeden Fall, dass die Botani diese Giganten verehren, dass sie wohl Halbgötter sind (ähnlich wie Cenarius oder Aviana) und von den Botani eben als solche Gottheiten der Natur verehrt werden. Man konnte nie feststellen, ob die Genesaurier wirklich über ihre nachgesagte Unsterblichkeit verfügen – offensichtlich ist das aber eine Lüge, denn im nächsten Satz heißt es schon, dass nur eine große Gruppe von Helden sie bezwingen kann. Das klingt doch nach einem hervorragenden Weltboss!

Goren

World of Warcraft - Goren

Zu guter Letzt wurden die Goren vorgestellt, ein Volk, das den Troggs sehr ähnelt, aber einige interessante Eigenschaften hat. Sie ernähren sich nämlich von Erzen und seltenen Kristallen, scheiden diese jedoch nicht wieder aus, stattdessen wachsen sie durch ihre Haut nach außen und bilden einen Schutzpanzer. Gleichzeitig können die angesammelten Erze aber auch als Geschosse genutzt werden und wem das noch nicht nervig genug ist, den erfreut sicher die Tatsache, dass die kleinen Nervensägen am liebsten in großen Rudeln aus dem Hinterhalt angreifen. Alle Bergbauer dürfen sich also auf gefräßige Konkurrenz einstellen.

Quelle: Enwicklerblog von Blizzard: Die Tierwelt der wilden Lande – Gorgrond

Destiny: Shader Previewer – so sehen 53 Shader an Euch aus

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es keine Möglichkeit, im Spiel zu sehen, wie ein bestimmter Shader am Hüter aussehen würde. Auf einer Webseite ist das mittlerweile möglich. Ein Shader-Previewer wurde entwickelt.

In vielen MMOs ist es seit langem Standard, sich beim Händler oder mit dem Click auf ein Rüstungsteil anzusehen, wie das Ding am eigenen Astralkörper aussehen würde. Diese „Voransicht“ oder „Anprobieren“-Funktion ist gerade bei Ästheten beliebt, die viel Wert darauf legen, den eigenen Char zu formen. Bei Destiny gibt es diese Möglichkeit nicht. Dabei schreien die verschiedenen Shader geradezu „Probier mich aus“. Es gehört zu den Features in Destiny, die’s irgendwie nicht bis ins fertige Spiel gebracht.

Destiny

Destiny hat 53 verschiedene Shader, Ihr könnt sie alle anprobieren

Auf der Seite destinytracker, die auch neulich von Bungie offiziell vorgestellt und gewürdigt wurde, gibt es einen „Shader Preview“. Dafür reicht es lediglich, wenn der Spieler seinen Gamertag angibt, wenn er auf der XBox One oder der XBox 360 unterwegs ist, oder seine PSN ID in ein Feld schreibt. Das, wenn er auf der Playstation 3 oder der Playstation 4 Destiny zockt. Hat er Gamertag/PSN ID eingegeben, gibt ihm die Seite 53 verschiedene Shader zur Auswahl und der Spieler kann mit einem einfachen Klick entscheiden, in welchen Farbtopf er gerne fallen würde.

Gerade für Spieler, die vor der Entscheidung stehen, sich für Glimmer einen Shader zu holen oder die sich überlegen, welche Ziele sie in Destiny noch verfolgen könnten, eine schöne Sache. Ist ja auch blöd, sich auf Rang 3 eines Events zu quälen und dann sehen Goldspiral (Iron Banner) oder Prism Dancer (Zorn der Königin) am eigenen Hüter nach nix aus.

Destiny Shooter

Zwei Shader gibt’s geschenkt, Chatterwhite und God of War müsst Ihr Euch verdienen

Zwei der Shader können wir Euch übrigens gleich so besorgen, die gibt’s nämlich gegen Eingabe eines Codes bei Bungie. Wer die vermisst, kann das gleich erledigen:

• Double Banshee: 7MM-VPD-MHP
• Oracle 99: RXC-9XJ-4MH

Kurz noch zu den beiden super-beliebten Shadern Chattewhite und God of War: Für Chatterwhite muss einmal der Raid “Die Gläserne Kammer” in Destiny geschafft werden, egal wie. God of War gibt’s random – viele bekommen ihn nach einem LvL-Up des Kryptarchen.

Hier geht’s zum Shader-Previewer.

Quelle(n):
  1. Craveonline

Rift: Launch-Trailer zur Erweiterung Nightmare Tide!

Rift „Nightmare Tides“ ist seit dem 22. Oktober live. Trion Worlds hat im Zeichen dieses Updates nun einen Launch-Trailer veröffentlicht. Dieser stellt kurz die neuen Features der großen Erweiterung vor. Spieler können sich auf neue Zonen, Raids, Verliese, Features (Schergen-System), Item-Slots und noch viel mehr gefasst machen. Wir haben Euch die Erweiterung bereits hier vorgestellt.

Mecker Mittwoch – World of Warcraft: Nostalgie-Nörgler

Ja, es ist passiert. Ich bin wieder rückfällig geworden. Nein, ich rede nicht von meiner heimlichen Leidenschaft, das Internet nach neuen Sukkubus-Bildchen zu durchsuchen auch nicht von meiner Passion für Chili-Schokolade. Das Grauen hat einen viel schlimmeren Namen: World of Warcraft. Was ich da so alles in der letzten Woche erlebt habe, lest ihr in ein paar Tagen, heute befasse ich mich aber mit einem der negativen Aspekte: Den ewig Gestrigen, jene, die immer meckern, obwohl es gar nicht Mittwoch ist.

“Früher war alles besser!”

World of Warcraft: Gemeinsam am Lagerfeuer
Die anonymen Nörgler treffen sich regelmäßig und besprechen neue Pläne.

Ich bin mir sicher, den Spruch hat absolut jeder schon einmal gehört, ganz egal ob in der Familie, der Schule, bei Freunden oder im Fernsehen. Beim Nether, wie mich dieser Spruch aufregt!

Besonders schrecklich sind diese Leute allerdings in MMORPGs, wo sich WoW mit nun knapp 10 Jahren Laufzeit einfach als Paradebeispiel eignet. Wer sich einmal den Spaß antut und sich in einer Hauptstadt platziert, um die dortigen Chatkanäle zu verfolgen, der wird vermutlich im 5-Minuten-Takt eine Diskussion finden, in denen es um die ach-so-herrliche Vergangenheit geht. “Früher war das Spiel noch anspruchsvoll”, “damals haben die sich bei den Raids noch Mühe gegeben”, “das RP damals war einfach besser”.

Ich kann es einfach nicht mehr hören. Wenn alles, was Leute noch am Spiel mögen, die Möglichkeit zur Beschwerde zu sein scheint, warum spielen sie dann überhaupt noch? Warum erkenne ich auch jetzt noch die Namen von Leuten, die sich schon vor 5 Jahren beschwert haben, dass es “niemals so gut wie in Classic sein wird”? Haben diese Personen denn – verzeiht mir den platten Ausdruck – keine anderen Hobbys?

World of Warcraft: Neues Zwergmodell
“Blizzard hat WoW ruiniert! Die neuen Zwergmodelle in WoD sind hässlich!”

Ich stimme ja zu, dass viele Dinge früher anders waren. Aber anders ist nicht immer besser. Will mir jemand rückblickend sagen, dass die Entwickler eines so erfolgreichen Spieles wirklich alles vermurkst haben und trotzdem noch erfolgreich sind?

Ich bin gespannt auf jemanden, der dafür Partei ergreift. Aber weil wir Menschen nun mal alle den gleichen Knacks haben, die Vergangenheit zu glorifizieren und in den Himmel zu loben, bleiben mir solche Gehirnakrobaten leider nicht erspart. “Früher war alles besser, aber die ganzen neuen Spiele sind eben nicht so, wie WoW jetzt ist.” Aha. Tue mir einen Gefallen und deinstallier dich selber, danke.

Ich denke, dass ich meinen Standpunkt klargemacht habe, sollte das nicht so sein, schließe ich mit den Worten eines meiner liebsten Kabarettisten ab, nämlich Jochen Malmsheimer: “Früher war nichts besser. Früher war vieles früher.”

Oder um es in meinen Worten zu sagen: Das Einzige, was in WoW früher besser war, ist die Tatsache, dass da noch niemand sagen konnte, dass früher alles besser war.

Destiny Cheats: „Mods“ erlauben mittlerweile God-Mode

Der MMO-Shooter Destiny ist mittlerweile auch von einigen Cheats betroffen. Selbst wenn sie nicht sonderlich verbreitet sind, sorgen sie doch für Aufmerksamkeit.

Kotaku beschäftigt sich in einem aktuellen Artikel mit den sogenannten „Mods“ in Destiny. Hier hat man vor einiger Zeit (darüber berichteten auch wir) schon von einem Cheat erzählt, der unendlich Munition gewähre. Offenbar hat sich das mittlerweile deutlich weiterentwickelt. So sei mit dem Programm inzwischen auch ein Godmode möglich, so nennt man es in Shooterkreisen wenn ein Spieler unverwundbar wird, außerdem können damit per Konsolenbefehl ungeheurliche Schadenszahlen erreicht werden.

Nur auf XBox 360, aber wohl nicht nur für den Privatgebrauch

Auch Kotaku hat nun nicht gerade Kontakte in die Cheater-Szene etabliert und kann nur augenscheinlich berichten. Im Gegensatz dazu, wie es bei MMORPGs wie ArcheAge gerade läuft, scheinen die Probleme bei Destiny noch sehr beschränkt zu sein. Solcherart „Mod“ laufe nur auf den Last-Gen-Konsolen, heißt es. In dem Fall auf einer XBox 360. Dafür brauche man auch eine „gemoddete“ XBox 360, wodurch der Durchschnitts-Destiny-Spieler nichts damit angefangen kann.

Und, Kotaku sieht das etwas seltsame Beruhigungspille an, der Cheater sich in seinem Video davon, dass der Trainer nicht zum Verkauf stehe, sondern nur für den privaten Gebrauch sei. Auch der Source-Code werde nicht herausgegeben. Wenn man das allerdings bisschen nachverfolgt, stammt der „Cheat“ nicht von dem Youtuber, sondern von einem anderen Spieler. Und der ist durchaus bereit, den sogenannten „Trainer“ weiterzugeben allerdings nur gegen finanzielle Gegenleistung.

Destiny Gunslinger


Man habe, berichtet Kotaku, Bungie mittlerweile um eine Stellungnahme gebeten. Denn auch wenn die Cheats nur vereinzelt aufträten, sei ihre bloße Existenz schon besorgniserregend.

Video zeigt God-Mode und andere Cheats in Destiny

Im Video könnt Ihr sehen, wie ein Youtuber den sogenannten „Mod“ mittels einer Konsole bedient und dadurch allerhand Unfassbares in Destiny erreichen kann, unter anderem „99.999“-Schadenstreffer und den Unverwundbarkeits-Modus. Allesamt gefährliche Cheats, die viel Wirbel auslösen dürften, sobald andere Spieler davon betroffen sind. Das mit „Mod“ in Anführungszeichen liegt daran, dass so gut wie alle anderen außerhalb dieser kleinen Szene das keinesfalls als Mod sehen, sondern klar als Cheat.

Zur Beruhigung: Einige Kommentatoren beschweren sich darüber, der „Mod“ würde ja gar nichts bringen, nach drei Stunden sei man jedes mal gebannt worden. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wie sich die Story entwickelt.

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Quelle(n):
  1. Kotaku

Destiny: Heftig! Raid zu dritt auf hart geschafft (47 Minuten-Version)

Im MMO-Shooter Destiny wurde der Raid „Die Gläserne Kammer“ jetzt erstmals von einem Team aus nur drei Hütern auf der Schwierigkeitsstufe „hart“ bezwungen.

Der Raid „Die Gläserne Kammer“ ist der im Moment einzige Raid in Destiny. Einige Spieler kennen den wohl mittlerweile wirklich so gut wie ihren eigenen Handrücken. Seit einiger Zeit beginnen sie, Kunststückchen vorzuführen oder sie legen sich Handicaps auf.

In den ersten Wochen hatten Top-Teams noch so Ziele wie „Möglichst schnell durch kommen“, da gab’s die Berichte von ersten Speed-Runs. Später legte man sich Handicaps auf, senkte die Zahl der Hüter möglichst nach unten, um zu berichten, dass man den Raid nur zu viert, nur zu dritt oder nur zu zweit geschafft habe. Das war aber alles auf dem Schwierigkeits-Stufe „normal“. Im harten Modus, den bis vor kurzem nur knapp 40.000 Spieler überhaupt geschafft haben, gab’s das eher selten.

Destiny Screenshot

Der Trend in Destiny geht zu Handicap-Raids

Jetzt hat es gestern Nacht erstmals eine Truppe geschafft, mit nur drei Spielern den Raid „Die Gläserne Kammer“ auf hart zu bewältigen. Das Ganze gibt’s nicht in einem lustigen 40-Minuten-Video, wo man alle Fails rausgeschnitten hat (das will man nachreichen), sondern im „Extended Cut“ sozusagen, auf siebeneinhalb Stunden. Da das auch den Hardcore-Fans unter Euch zuviel sein dürfte, haben wir im Video mal vorgespult und zeigen Euch den letzten Angriff auf „Atheon“.

Hier benutzt man, wie man sagt, auch den einzigen „mjo … Trick“, um den einzutüten. Denn Atheon ist eigentlich unter 4 Spielern nicht zu machen. Bei nur drei Spielern würde er immer alle wegporten, die dann jämmerlich in Zukunft oder Vergangenheit festsitzen und krepieren würden ohne wen, der sie da rausholt. Das umgeht man mit der Lazarus-Fähigkeit des Sunwalkers: Der stirbt kurz vorm Port und steht danach wieder auf.

Oder lieber perfekt?

Anderer Trend in Destiny grade übrigens: Den Raid „perfekt“ abschließen, ohne dass einer dabei stirbt, dafür gibt’s auch einen Erfolg. Wobei mit drei Leuten das Ding auf hart zu rocken, ist natürlich noch mal eine andere Liga. So ein bisschen liegt in den Videos schon die Aufforderung an Bungie, doch mal den nächsten Raid rauszubringen. Man weiß nicht so recht, was die Spieler sich sonst noch einfallen lassen könnten: Einer hat schon den Templar gesolet, die nächste Raid-Gruppe Atheon in 17 Sekunden pulverisiert, viel ist da nicht mehr übrig.

So beeindruckend diese Ergebnisse und sicher auch sind: Destiny hat ein „bisschen was“ von Flex-Raids. Die HP der Mobs sinkt, wenn weniger Spieler im Raid sind. Trotzdem ist es natürlich schwieriger, mit so wenigen Spielern vorzugehen. Im Gegensatz zu klassischen MMORPG-Raids, regeneriert die Spieler natürlich in Destiny auch sehr schnell ihre Lebenskraft zurück. Solche Stunts wären in “klassischen” Raids nicht möglich.

http://youtu.be/NEEeMMGLSTE?t=1h7m45s

Update 23.10 14:15: Mittlerweile ist, wie angekündigt, auch die verkürzte Version des vollständigen Runs einzusehen. Dazu hat man einfach nur alle Fails und Wipes rausgeschnitten.

https://youtu.be/rBAMtCZseXA
Quelle(n):
  1. Reddit

ArcheAge: Trion Worlds kämpft gegen Hacker-Schwemme, bannt jeden Tag 5000

Beim Sandpark MMO ArcheAge tut der Publisher Trion Worlds nach eigenen Angaben alles dafür, um der Hacker-Schwemme Herr zu werden.

Der Autor Wolf Haas beginnt seine Romane um den knorrigen Protagonisten Brenner mit dem immer gleichen Satz: „Jetzt ist schon wieder was passiert.“ So könnte man in den letzten Wochen fast jede Nachricht über ArcheAge beginnen: Meldungen über Hacks und Cheats überschlagen sich. In den Foren zum Spiel herrscht seit Wochen Alarmstufe Rot, mittlerweile gibt es so viele verschiedene Angriffe auf die Integrität des Spiels von außen, dass es zu einer Top-10-Liste der „populärsten“ Hacks reicht.

Hartsman twittert gegen negative Stimmung an

Gerade weil bei ArcheAge die Integrität und Gesundheit der Ingame-Wirtschaft so wichtig ist, ist das ein heikles Thema. Mittlerweile greift es derart um sich, dass auch Spielern, die völlig „legal“ zu Erfolg in ArcheAge kommen, vorgeworfen wird, sie seien Betrüger und hätten das nur mit Cheaten erreicht.

ArcheAge PvP

Der CEO von Trion Worlds hat jetzt in einer Reihe von Tweets Stellung dazu genommen. So nannte er einen Thread auf reddit, in dem es um die Hacks ging, nur teilweise wahr. Hartsman sagt nicht genau, welchen er meint. Wahrscheinlich geht es um einen Thread, in dem ein Nutzer Gespräche aus „Hacker-Foren“ kopiert hat, die sich darüber unterhielten, mit welchen Methoden sie sich einen Vorteil in ArcheAge verschaffen. Der Beitrag findet im Subreddit zu ArcheAge im Moment die meiste Aufmerksamkeit und hat mehr als 500 Kommentare erhalten

Manche Hack’s gibt’s tatsächlich, vieles ist nur Prahlerei

Einiges davon, so Hartsman, sei tatsächlich „legit“, entspreche also den Tatsachen und sei problematisch. Vieles sei aber lediglich Foren-Prahlerei. Derweil arbeite man bei Trion rund um die Uhr, 24/7, an den Problemen. Spüre Cheater auf, banne Spieler, gebe Gehackten den Account zurück. Das sei für Trion Worlds extrem wichtig. Jeden Tag verbesserten die Techniker die Tools, die ihnen dabei helfen. Laut einem weiteren Tweet banne Trion Worlds jeden Tag 5000 Spieler. Dutzende Mitarbeiter beschäftigten sich jeden Tag mit den Problemen.

Quelle(n):
  1. Massively
  2. Reddit

Elder Scrolls Online: Werwolf-Video ist zum Heulen

Im Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online setzt ein Fan den Werwölfen ein musikalisch-humoristisches Denkmal.

Fansongs werden populärer, und meistens tun die Fans – auch aus stimmlichen Gründen – gut daran, die jeweiligen Hits von der witzigeren Seite anzugehen. Trifft sich gut, wenn man sich ohnehin schon einen augenzwinkernden Song zum Vorbild nimmt: Warren Zevons Kult-Hit „Werewolves of London“ aus den späten 70ern mit eingängiger Meldoie, markantem „Wohooo“ als Refrain und einem ziemlich, ziemlich seltsamen Text eignet sich denn auch wirklich hervorragend, um den Werwölfen in The Elder Scrolls Online ein Denkmal zu Setzen.

Das geschieht mit einigem Charme und vor allem Witze, etwa wenn sich ein Khajiit beschwert, er möge keine Werwölfe, die röchen komisch und streichelten ihm das Fell immer gegen den Strich.

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Rift: Erweiterung Nightmare Tide sollte heute Nacht live gehen

Beim Free2Play-MMO Rift müsste heute Nacht die Erweiterung „Nightmare Tide“ live gehen, sie wurde bereits einmal verschoben.

Heute ist’s für Rift-Fans soweit: Es geht in die planare Ebene des Wassers und das, was dort auf die Spieler wartet, soll an ihren Nerven zerren, ist das Thema der Erweiterung doch Wahnsinn. Nightmare Tide sollte eigentlich schon Anfang Oktober erscheinen, man hat sich bei Trion Worlds aber noch zwei Wochen länger für den Feinschliff gegönnt. Der Launch der Erweiterung steht für den Nachmittag an der Westküste der USA an, bei uns dürfte das so auf Mitternacht bis drei Uhr nachts hinauslaufen.

Wer also in Europa lebt, Rift-Fan ist und zu den ersten gehören möchte, die etwa auf der neuen Höchststufe landen oder sich als erstes mit dem neuen Schergen-System vertraut machen wollen, stellt sich besser auf eine lange Nacht ein.

http://youtu.be/4tjfHIg_og8
Quelle(n):
  1. Forum RIft

Hearthstone: Kein Release auf iPhone und Android-Phones vor 2015

Hearthstone wird in diesem Jahr nicht mehr den Weg auf das iPhone und auf Smartphones finden, die mit dem Android-System laufen. Für Android-Tablets soll es noch in diesem Jahr erscheinen.

Viele hatten damit gerechnet, dass zur Blizzcon in wenigen Wochen ein Release des kostenlosen Kartenspiels Hearthtsone für iPhone und Android bekanntgegeben werden würde. Blizzard überrascht uns nun und lässt die Katze früher aus dem Sack.

Zu einem Kamingespräch lädt Blizzard die User in einem Blogpost ein und plaudert über die Zukunft des Spiels. So ist man sehr zufrieden damit, wie es läuft (20 Millionen spielen es immerhin) und sagt, was man dieses Jahr schon alles geschafft hat. Zum Ende des Posts kommt man allerdings zum Hogger im Raum: dem Port auf die mobilen Plattformen. Darauf warten viele Gamer seit langem, ist Hearthstone doch ein ideales Spiel für unterwegs. Mit einer Partie Hearthstone ließe sich bequem so manche Busfahrt oder Pause überbrücken. Und für die Besitzer einen Android-Tablets geht der Wunsch auch noch in 2014 in Erfüllung. Hier ist man soweit und muss nur noch ein paar Feinheiten abstimmen. Das soll aber noch dieses Jahr klappen.

Blizzard braucht mehr Zeit, um Hearthstone aufs iPhone zu bringen

Der Port auf die Smartphones, den sich die Fans am meisten wünschen, wird allerdings noch bis Anfang 2015 auf sich warten lassen. Grund sind die wesentlich kleineren Displays der Handys:

„Wir benötigen etwas mehr Zeit, um diese Version richtig hinzubekommen. Wir haben zwar eine funktionsfähige interne Version, aber wir glauben, dass es unrealistisch ist, zu erwarten, dass wir sie vor Anfang des nächsten Jahres mit euch teilen können. Es ist sehr wichtig für uns, dass das Spielerlebnis von Hearthstone auf Mobilgeräten genauso zugänglich ist, wie die Tablet- und PC-Versionen. Eine der größten Herausforderungen dabei ist die Neugestaltung der Benutzeroberfläche, sodass sie intuitiv ist und gleichzeitig dasselbe großartige Hearthstone-Erlebnis liefert und all das in eurer Handfläche.“

Man ließe sich lieber mehr Zeit, um auf die besonderen Anforderungen des kleinen Bildschirms einzugehen als einfach nur einen Port rauszubringen, der das nicht berücksichtigt, heißt es.

WildStar in 2015: Was kommt, nachdem endlich etwas kommt?

Der lange erwartete Contentdrop 3 ist zwar noch immer nicht auf den Liveservern aufgeschlagen, aber das hindert natürlich niemanden daran, schon fleißig über all das zu sprechen, was irgendwann zu Beginn des nächsten Jahres in WildStar auf uns zu kommt. Wie gewohnt haben wir Euch die Highlights hier zusammengestellt.

2 neue Instanzen: ProtoStar für Jung und Alt

Zwei wichtige Standbeine von Contentdrop 4 werden natürlich die beiden schon im Vorfeld bekannten Dungeons sein: Die “Protostar Akademie” für Neueinsteiger, die sich bereits mit Stufe 10 in das neue Gruppenvergnügen stürzen können. Im Fokus steht hier allerdings das Erlernen der Spielmechaniken, die man in allen weiteren Dungeons auch bitter braucht – der Sturz ins “kalte Wasser” soll somit jedoch etwas gedämpft werden.

WildStar Ultimate Protogames

Die Veteranen-Version lautet “Die ultimativen Protospiele” und ist ein ganz anderes Kaliber. Obwohl die Schwierigkeit eher an die anderen Veteranen-Instanzen erinnert, spielt sich das Ganze wie ein Abenteuer, da die Herausforderungen und Umgebungen stark vom Zufall und den Entscheidungen der Spieler abhängen. Anders als gewohnt wird die finale Beute auch nicht durch eine simple “Bronze, Silber, Gold”-Wertung festgelegt, sondern ist abhängig davon, wie viele Punkte ihr erreicht habt – das Ganze ist nämlich eine irre Gameshow und ihr seid die Kandidaten.

Neue Raidinstanz: “Augmentor 20”

Auch für Raider wird der 4. große Patch vermutlich neues Futter liefern, wenngleich auch deutlich weniger, als zuerst angenommen. Die neue 20-Spieler-Instanz wird allem Anschein nach nur über einen einzigen Boss verfügen. Da die meisten Gilden die bisherigen Raidinhalte aber ohnehin noch nicht abgeschlossen haben, stellt dies auch kein Problem dar. Es ist darüber hinaus auch noch nicht bekannt, welchen Schwierigkeitsgrad “Augmentor 20” haben wird – es könnte also sowohl ein Zwischenschritt der bisherigen Herausforderungen, oder gar ein kleiner Einstiegsraid sein.

Generalüberholung der Items

WildStar Hardcore

Aktuell gibt es noch eine Menge Unmut über bestehende Items im Spiel – so sind einige Gegenstände aus Abenteuern deutlich besser als alles, was man in den Veteraneninstanzen oder gar dem 20-Spieler-Raid bekommen kann. Die Belohnungen sollen sich deutlicher voneinander abheben – schwierigere Inhalte sollen immer die besseren Belohnungen bieten.

Diese Anpassungen werden aber noch eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, von daher wäre es möglich, dass sie nicht rechtzeitig erscheinen – man ist jedoch optimistisch.

Schiffsjungenmissionen für Profis

WildStar Schiffsjungenmission

Alle Spieler, die während der Levelphase Gefallen an den verrückten “Schiffsjungen”-Ausflügen hatten, dürfte es freuen, dass all diese kleinen Minidungeons eine Veteranenversion spendiert bekommen und fortan im Gruppenfinder verfügbar sein werden.

Neben besserer Ausrüstung könnte eventuell auch das eine oder andere Housingobjekt ein Motivator sein, um diesen Inhalten wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Altes “neues” Daily-Gebiet

Inzwischen ist es eine Tradition, dass die Einführungsgebiete Stück für Stück in Engame-Zonen umgewandelt werden. Nach dem “Blutroten Hinterland” und der “Nördlichen Wildnis” wird als Nächstes die Levian-Bucht überarbeitet und von den leicht fischigen Ikthianern übernommen. Viele konkrete Aussagen gibt es aber noch nicht zu der Zone, außer dass man sich vom Konzept der “statischen Quests” in den täglichen Zonen verabschieden will. Möglich wären etwa verschiedene Events, die durch unterschiedliche Aktivitäten ausgelöst werden, aber das ist bisher reine Spekulation.

PvPler bekommen frostige Arena

WildStar Icebox Arena
Quelle: www.wildstar-arkship.de
Aber auch Liebhaber von Arenakämpfen können sich auf ein neues Gebiet freuen, die “Protostar Eisbox” befindet sich im wohl im abschließenden Teststadium und könnte im Januar auf den Megaservern aufschlagen. Im Gegensatz zur bereits spielbaren Arena verfügt diese über zwei Ebenen und einige Fallen, die den Spielern zusätzliches Geschick abverlangen, sodass nicht nur das gegnerische Team für das Ableben zuständig sein kann.

Treue Spieler bekommen Belohnungen

In den ersten Monaten hatte man Spieler mit aktiven Abonnements noch belohnt, so gab es unterschiedliche Kostümmasken – nach 2 dieser Masken war aber erst mal Schluss. Dieses Konzept der “Treuebelohnungen” möchte man wiederbeleben, auch wenn dazu noch keine genauen Details bekannt sind – sobald es konkrete Ansätze gibt, erfahrt Ihr sie natürlich von uns.

P.S.: Mehr zu WildStar gibt es auf unserer Themenseite zum Sci-Fi-MMO. Dort findet Ihr auch Informationen zum Content Drop 3 vor.

Quelle: WildStar-Arkship.de

Destiny Nightfall: Wöchentlicher Dämmerungs-Strike geht in die Summoning Pits

Der wöchentliche Dämmerungs-Strike, der Nightfall, im MMO-Shooter Destiny geht diese Woche auf den Mond, die Summoning Pits sind dran. Spieler haben es hier mit dem Hive zu tun.

Jedesmal, wenn wir schreiben, dass der Nightfall es diese Woche besonders in sich hat, heißt es zwei Minuten später, das sei Quatsch. Eine Gruppe von bis an die Zähne bewaffnete Guardians schafft es mühelos, das Ding zu knacken und dreht uns eine Nase. Sagen wir einfach: Diese Woche scheint der Nightfall nicht ganz ohne zu sein, auch wenn es sicher wieder Spieler gibt, die ihn zum Frühstück verputzen, sich den Mund abwischen und Nachschlag verlangen.

Destiny-Fatebringer

Was ist der wöchentliche Nightfall inDestiny?

Kurz: Der wöchentliche Dämmerungs-Strike in Destiny läutet für erfahrene Spieler jeden Dienstag den Wochenanfang ein. Denn wer ihn abschließt, erhält einen Buff, der für den Rest der Woche 20% mehr Erfahrung und Ruf bringt. Außerdem lohnt sich der Dämmerungsstrike aus sich selbst heraus. Es gibt die Chance auf exotische Gegenstände und seltsame Münzen, die man für Xur braucht und für dessen Exotics.

Wo geht’s diese Woche hin? Diese Woche geht’s auf den Mond, in die „Summoning Pits.“

Was sind die Modifier? Die Modifier sind diese Woche wie immer Nightfall und Epic. Durch Epic wird sichergestellt, dass der Dämmerungsstrike schön knackig ist, noch schwerer als ein „heroischer Strike“. Und Nightfall heißt: Wenn alle Hüter sterben, geht’s zurück in den Orbit.

Die drei anderen Modifier sind „Lightswitch“, dadurch machen die Gegner deutlich höheren Nahkampfschaden, „Angry“, wodurch Gegener nicht zurückweichen, und „Arc Burn“.

Das ist immer die interessante Frage: Welche Schadensart ist diese Woche erhöht? Arc Burn ist der einzige Elemanterschadens-Modifikator. Das heißt in dem Fall, dass Elektro-Waffen, Blitzkanonen, alles in der Richtung, deutlich erhöhten Schaden machen. Das gilt sowohl für die Gegner wie auch für die Hüter.

Destiny-Visions-of-Confluence

Blitze sind der Schlüssel, bisschen Hitze für die Wizards

Viele hatten auf „Solar Burn“ gehofft, um den Eisbrecher, den’s neulich bei Xur gab, mal richtig auszufahren und weil die Wizards dann leichter fallen. Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Durch Arc Burn ist die Instanz kniffliger, man muss vorsichtiger spielen, da einige Gegner Elektro-Schaden machen. Da der Nightfall im Prinzip sowieso in jeder Woche aus “Shoot and Hide and Shoot” besteht, ist das aber alles machbar, wie man an den Videos sieht, solange man geduldig ist und immer wieder schön den Kopf einzieht, wenn’s brenlig wird.

Als Waffen empfiehlt sich sowas wie Fatebringer oder die Vision of Confluence. Man rät auf jeden Fall zu einem Scoutgewehr mit Arc-Schaden, ein Arc-Fusionsgewehr ist aber auch nicht zu verachten.

Gegen die Wizards, die bekanntlich vom Mond kommen, empfiehlt sich dennoch Solar-Schaden – also Hitze-Damage.

Auch in dieser Woche gibt es wieder sogenannte „Cheese“-Spots, die den Fight deutlich erleichtern. Auf reddit empfiehlt man vor allem einen Felsen im hinteren linken Winkel der Karte.

Wir haben für Euch wieder einige Videos vorbereitet, die einen erfolgreichen Abschluss des dieswöchigen Dämmerungs-Strike zeigen und nach einer Menge Spaß aussehen (und außerdem nutzen sie fiese Tricks, um den höchst sympathischen Phogoth zu bezwingen).

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Neverwinter: „Geh dahin, töte das“ und trotzdem spannend – so erzählt das Free2Play-MMO seine Geschichten

Beim Free2Play-MMO Neverwinter lässt sich einer der Chef-Designer in die Karten schauen. Was ist beim Quest-Design wichtig? Und wie kann eine Story erzählt werden, wenn die immer gleichen Quest-Mechaniken verbaut werden müssen?

Die US-Seite massively hatte die Gelegenheit zu einem Interview mit dem Senior Content Designer Randy Mosiondz. Als „Content“ bezeichnet man die tatsächlichen Spielinhalte.

Im Gespräch ging Mosiondz auf ein altes Problem ein, das Spieler mit „MMOs“ haben: Es ist ja immer alles dasselbe. Kill-Quests, Bring-Quests, wieder zurück zum Questgeben, da passiert ja nichts. Nie kommt was Neues, immer ist es dasselbe. Mosiondz stimmt dem im Prinzip zu. Jede Quest zerfalle letztlich in eine Reihe von einfachen Mechaniken.

Die Größe der Story

Man stelle sich vor: In einem verlassenen Sumpf trifft man auf den Geist einer Elfenjungfer, die inmitten von Ruinen schluchzt und hadert. Sie sagt, vor ewig langer Zeit habe sie hier auf ihren Bräutigam zur Hochzeit gewartet, der aber nie kam. Sie sagt, sie spüre die Anwesenheit ihres Geliebten, könne die Ruinen aber nicht verlassen, um ihn zu suchen.

Neverwinter Gefährten


Der Spieler verlässt die Ruinen, wandert weiter durch den Sumpf und trifft auf Irrlichter. Er kämpft mit ihnen und findet ein Skelett, das ein Band um den Hals trägt, an dem zwei Ringe hängen. Der flimmernde Geist eines elfischen Kriegers erscheint. Er sagt, dass er vor langer Zeit auf dem Weg war, seine Braut zu freien, aber er wurde von Irrlichtern überwältigt, die sich an seiner Lebensenergie labten.

Der Spieler macht sich nun auf den Weg, erschlägt die Irrlichter, setzt die Lebensenergie des Elfenkriegers frei. Dessen Gestalt stabilisiert sich dadurch und er bittet den Spieler schließlich, die Kette mit den zwei Trauringen zurück zu seiner Geliebten zu bringen. Der Spieler bringt die Kette zurück, die beiden Geister entschwinden glücklich ins Jenseits, der Elfenkrieger lässt dem Spieler noch ein altes Schwert als Dank zurück.

Die Banalität der Quest-Mechanik

So, setzt Mosiondz an, wenn man das runterbreche sei die Story folgendes:

  1. Nimm die Quest mit einem Click an.
  2. Löse das Irrlichter-Encounter auf dem Weg zum Quest-Ort aus.
  3. Klick auf das Quest-Objekt, um den zweiten Quest-Geber zu spawnen.
  4. Töte-und-sammele-Quest mit Irrlichtern und Lebensessenzen.
  5. Quest abgeben beim zweiten Questgeber.
  6. Transport-Quest zurück zum ersten Questgeber.
  7. Quest abschließen, Loot kassieren.
Der Hexenmeister in Neverwinter


Wenn es dem Designer gelingt, den Spieler in die Welt zu entführen, verringern diese immergleichen Quest-Bestandteile aber nicht das Erlebnis. Wichtig sei es, dass die einzelnen Schritte story-technisch funktionierten und dass die Quest-Mechanik nicht das bestimmende Element sei.

Es gehe nicht darum, den Spielern einfach nur Text zu geben, der keinen Bezug zur Welt hat, den sie sehen. Sondern die ganze Umgebung müsse der Geschichte und dem Erzählen dieser Geschichte dienen.

Neverwinter kostenlos spielen

Bei Neverwinter setzt man, um das zu erreichen, auf sichtbares Story-Telling, Synchronsprecher und gelegentliche Lore-Schnipsel. Da es sich bei Neverwinter um ein Action-MMO handelt, vermeide man sogenannte „Walls of Text“, große zusammenhängende Textmasse, und setze eher aufs Auge. Das garantiere, dass die Handlung in Bewegung bleibt. Außerdem wisse man, wie wichtig den Fans der Dungeons&Dragons-Hintergrund ist und setze sich daher einmal die Woche mit den Wizards of the Coast zusammen.


Mehr zum Free2Play-MMO Neverwinter findet Ihr auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. massively

Destiny: Witzigstes Video zu Destiny ist bissiger Pixel-Cartoon

Bei Destiny ist ein Pixelart-Cartoon aufgetaucht, der sich über einige Ungereimtheiten im Spielablauf und Design-Entscheidungen amüsiert.

Bei Destiny beweisen nicht nur die Macher von Bungie Humor und Selbstironie, auch die Fans genießen es, das Spiel zünftig durch den Kakao ziehen. Gestern ist ein Pixelart-Video durchgestartet und hat sich viral verbreitet, das sich genüsslich die verschiedenen Macken des Spiels vornimmt. Sowohl der erstaunlich redselige und dabei informationskarge Ghost, der sadistische Kryptarch und die Loot-Cave-Manie spielen wichtige Rollen im kleinen Streifen.

Den solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen, hunderttausende schmunzelnde Typen im Internet können sich einfach nicht irren. Unser Favorit: „We’re helping!“

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MMO-Trends: ArcheAge der große Gewinner im September

Das MMO ArcheAge ist das zweitmeistgespielte MMO unter den Raptr-Usern. Das Free2Play-Game konnte sich gleich auf Rang 7 platzieren.

Jeden Monat gibt raptr auf seinem Blog die Zahlen bekannt, in welchen PC-Games User, die raptr installiert haben, die meiste Zeit verbrachten. Das ist kein „absoluter Trend.“ Gerade Fans von Spielen, die in der Liste weiter unten auftauchen, schwören gar, dass es absoluter Quatsch sei. Da es aber keine andere Möglichkeit gibt, an irgendwelche Zahlen ranzukommen, um Trends nachzuvollziehen, und da raptr eine Spielerbasis hat, die in die Millionen reicht, genießen die Zahlen von raptr mittlerweile einige Beachtung.

An der Spitze der Tabelle geht es bei den MMO-Trends ähnlich zu wie in der Fußballbundesliga. Richtig spannend ist es nicht. Im September rangiert weiter League of Legends uneinholbar auf Platz 1, auf Rang 2 kommt dann schon World of Warcraft, das sich vor kurzem noch DOTA 2 geschlagen geben musste, sich mittlerweile aber wieder einen Vorsprung erarbeitet hat. Das MOBA SMITE rangiert immer noch erstaunlich weit oben, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie im August. Ein Rang 6 ist dennoch aller Ehren wert.

World of Warcraft Warlords of Draenor

Wahrscheinlich steigt bei World of Warcraft schon jetzt im Oktober die Spielzeit ein wenig an, im November mit dem Erscheinen von Warlords of Draenor dürfte sie dann explodieren. Ob’s für einen Angriff auf League of Legends reicht, darf dennoch bezweifelt werden.

ArcheAge steigt hoch ein, ist gekommen, um zu bleiben

Auf Rang Sieben und damit verdammt hoch steigt ArcheAge ein. Das Free2Play-MMO profitierte von einigen Faktoren, die seine Zahl gespielter Stunden erhöhten. So verleitet ein Release ohnehin schon dazu, deutlich mehr zu spielen als normalerweise: Der Charakter muss ja auf Stufe 50 kommen, bevor wieder an Seelenruhe zu denken ist. Das ist auch in anderen MMOs so. ArcheAge hat zudem noch – für die Stunden-Messung bei raptr ideal – eine Spielmechanik, durch die Spieler „belohnt“ werden, wenn sie online bleiben, selbst wenn sie nicht super-aktiv spielen.

ArcheAge

Auch wenn man das Pi-mal-Daumen rausrechnet, ist der Rang Sieben wirklich beeindruckend und deckt sich mit den Aussagen von Trion Worlds, man habe mehr als zwei Millionen Spieler begrüßen dürfen und dass der Ansturm alle Erwartungen gesprengt habe. Dafür dass ArcheAge erst am 16. September für alle startete und zum Anfang des Monats noch gar nicht live war, sind das beeindruckende Zahlen.

Laut ratpr sieht es auch für den Oktober so aus, als würde es ArcheAge wieder in die Top 10 schaffen.

Wenig Spektakuläres bei Guild Wars 2, Hearthstone, Final Fantasy XIV und World of Tanks

World of Tanks Rally Modus

Die anderen MMOs (oder zumindest die Spiele, die wir auf mein-mmo.de begleiten) machen keine allzu spektakulären Sprünge. World of Tanks hat einen neuen Rallye-Modus eingeführt und geht ein bisschen hoch. Guild Wars 2 hatte im September trotz des Feature-Updates eine eher ruhige Zeit und auch jetzt im Oktober ist es noch ruhig ums Spiel, im September fiel GW2 von 12 auf 13, hier könnte es noch ein Stück runtergehen.

Auch bei Final Fantasy XIV ist, obwohl alle zwei Tage eine Bombenankündigung kommt, alles noch in der Zukunft. Der Oktober verlief bisher ruhig, hier wird sich mit dem Erscheinen von 2.4 vielleicht erst im November was tun, was sich messbar im Ranking niederschlägt. Hearthstone hat im Moment ebenfalls eine ruhige Phase nach dem Naxxramas-Release. Das Spiel ist nach wie vor populär, was Besonderes passiert allerdings grade nicht, das dürfte sich mit der Blizzcon Anfang November ändern. Hier rechnet man mit neuen Ankündigungen.

Raptr PC Games September

Wie lief es die letzten Monate?

Guild Wars 2: Lebendige Welt geht am 4. November weiter

Im Fantasy-MMO Guild Wars 2 soll die zweite Staffel der Lebendigen Welt ab dem 4. November zu einem schwungvollen und bombastischen Ende finden. Bis dahin vertreibt man sich die Zeit mit einem saisonalen Event, dem Verrückten Reich zu Halloween.

In einem Blog-Post wendet sich Colin Johanson an die Spieler des Buy-to-Play-MMOs Guild Wars 2. Er kündigt die Rückkehr der Lebendigen Welt zum 4. November an und ist sich sicher, dass gerade das Ende der Geschichte die Spieler fesseln wird. Immer hätten sich große Umwälzungen ereignet, wenn ein Alt-Drache erscheine. Das Antlitz von Tyria war nie wieder dasselbe.

Einmal auf dem Kriegspfad, gibt es kein Zurück mehr. Tyria hat sich bereits dazu entschlossen, den Kampf mit Mordremoth aufzunehmen. Beim Beschreiten dieses Pfads lernen wir dunkle Geheimnisse aus Tyrias Vergangenheit kennen, tauchen in Geschichten ab, die tief im Herzen von Guild Wars verwurzelt sind, und besuchen Orte, über die es bisher nur Gerüchte gab.

Die erste Hälfte dieser Saison der Lebendigen Welt erhielt viel Lob. ArenaNet konzentrierte sich diesmal darauf, eine zusammenhängende Geschichte mit interessanten Nebenfiguren und Plotentwicklungen zu erzählen.

In 2014 stehen ferner zwei saisonale Events an. Ab heute, Dienstag, dem 21. Oktober, kehrt das Verrückte Reich pünktlich zu Halloween zurück. Über Weihnachten laufen ab dem 16. Dezember die Wintertag-Feierlichkeiten.


Auf unserer Themenseite gibt’s mehr zu Guild Wars 2.

Quelle(n):
  1. Dev Blog

Destiny Events: Was kommt als nächstes? Trials of Osiris vielleicht?

Beim MMO-Shooter Destiny sind zwei Events, das Eisenbanner und der Zorn der Königin, gelaufen. Könnte als das nächste „Trials of Osiris“ auf die Spieler warten?

Ein wenig fragt man sich bei Destiny, was jetzt noch bis zum Dezember kommen soll. Die zwei größeren Events „Zorn der Königin“ und „Das Eisenbanner“ waren geplant, angekündigt und wurden absolviert, seitdem herrscht Funkstille: Hat man noch was in Petto, um die Fans bis zum Start von „The Dark Below“ im Dezember bei Laune zu halten? Vielleicht. Es ist bereits durch Datamining bekannt, dass noch ein weiteres dieser „Groß-Events“, die Trials of Osiris, vorbereitet sind. Was weiß man darüber? Schon ziemlich viel. Wir stellen das Wesentliche zusammen – davon ist aber noch nichts offiziell bestätigt.

Wann kommt Trials of Osiris?
Das weiß keiner. Es könnte jetzt schon kommen, es könnte auch erst im Dezember mit der Erweiterung losgehen oder sogar noch später.

Destiny-Trials-of-Osiris


Um was geht es bei dem Event? PvP oder PvE?
Das Event ist im Prinzip das, wovon man dachte, dass es das Eisenbanner werden würde – das Highend-Schmelztiegel-Event in Destiny, also PvP gegen andere Spieler. Bei Trials of Osiris würde es diesmal wohl bessere Belohnung geben, aber das dachte man beim Iron Banner auch.

Neue PvP-Karte und es geht auf den Merkur in Destiny

Wie läuft das genau ab?
Das Eisenbanner konnte nur im Control-Modus gespielt werden, Trials of Osiris wird wohl nur im Skirmish-Mode laufen und zwar auf der Karte „The Burning Shrine“ auf dem Merkur. Es geht also auf einen neuen Planeten. Das soll eine relativ kleine Karte sein für Drei-gegen-drei-Matches voll mit Vex-Bauten, die auch die Sicht versperren.

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Was wird auf der Map gespielt? Zählen Level-Boni?
Es wird wohl auf drei gegen drei Matches hinauslaufen. Die Frage ist, ob hier ein Matchmaking in Kraft sein wird oder ob man sogar nur mit vorgefertigten Teams am Event teilnehmen kann. Das ist noch unklar. Auch ob der Level-Vorteil zählt – wie beim Eisenbanner – und wenn ja, in welchem Maße ist, noch nicht klar. Das kann man aus dem Datamining nicht entnehmen. Um den zu geringen Vorteil durch einen Equipment-Vorsprung gab’s beim Iron Banner ziemlich Ärger.

Ohne Matchmaking würden sich Leute aufregen, dass sie vom Event ausgeschlossen wären – so wie jetzt beim Raid. Mit Matchmaking wären Flames vorprogrammiert, dass man immer nur mit Noobs spielt und allein deshalb verliert (das sogenannte “League of Legends Elohell”-Syndrom). Man muss die Designer von Destiny einfach beneiden.

Was ist das Besondere an dem Modus?
Das Besondere ist, dass man sich den Eintritt „erkaufen“ muss. Ein Ticket, ein „Osiris Coin“, kann für einen „Mote of Light“ erworben werden. Mit diesem Ticket kann man solange an dem Event teilnehmen, bis man dreimal verloren hat. Danach wird man wohl ausbezahlt und muss erneut ein Ticket lösen, wenn man sein Glück wieder versuchen will.

Viele denken durch diesen Modus, dass es für Spieler, die sehr erfolgreich sind, mit jedem Sieg dann eine Chance auf besseres Equipment gibt. Und das läge eigentlich auch nahe, so ist es zumindest in Spielen wie Hearthstone, die diesen “Eintrittsgeld und Siegesserien”-Modus auch kennen.

Destiny Team

Auf Sieges-Serien kommt es im Trials of Osiris an

Welche Items wird’s geben?
Die Belohnungen ähneln ziemlich denen des Eisenbanners – von der Auswahl her. Es gibt Shader, Embleme, ein legendäres Jump-Ship, legendäre Waffen und Rüstungen. Bilder von Rüstungen bringen grad noch wenig, da steht nur ein generischer Text dabei. Die Datamier kommen auf 11 Rüstungsteile pro Klasse. Jeweils zwei für Brust, Beine und Füße, sogar drei für den Kopf. Und spezielle Klassen-Items gibt’s auch wieder. Bei den Waffen kommt fast eine von jeder Sorte neu nach Destiny, nur ein Automatikgewehr fehlt, so dass man acht legendäre Waffen erwartet – wenn die Dataminer alles erwischt und richtig zugeordnet haben.

Es ist wieder die heikle Frage, ob diesmal die Rüstungen bis auf einen Lichtwert von 30 aufzurüsten sind oder ob der Raid die einzige Quelle dafür bleibt. Rüstungen mit einem Lichtwert von 30 sind nötig, um auf die aktuelle Höchststufe von 30 aufzusteigen. Aber wenn die Trials of Osiris erst mit der Erweiterung kommen und dort die Höchststufe angehoben wird, wäre das ohnehin nicht mehr so wichtig.

Außerdem ist mit dem Trials of Osiris eine Exotic Bounty verbunden, an deren Ende ein exotisches Scoutgewehr, die Fate of all Fools, herauspringt.
Um das Scout-Gewehr zu erhalten, muss man in einem ersten Schritt einen bis jetzt noch unbekannten Test bestehen, in einem zweiten Schritt entweder in einem Durchgang 10 Spiele gewinnen (bevor man dreimal verliert) oder insgesamt 25 Partien in den Trials of Osiris. Außerdem geht’s in einem dritten Schritt noch darum, mit einem Scoutgewehr Headshots und Killing-Sprees hinzubekommen.

Wie gesagt, die Informationen sind im Moment noch nicht völlig schlüssig, geben aber Gelegenheit zu einem Ausblick. Vielleicht wär’s eine gute Idee, mit den „Motes of Light“ ein bisschen sparsamer zu sein und sich schon mal zwei Freunde zu suchen. Das kann ja nie schaden.

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Destiny: Was hat sich Bungie nur beim Raid gedacht? Ganz schön viel

In Destiny hat man noch Großes mit den Raids vor. Mit dem ersten sind die Entwickler sehr zufrieden, in einem Interview spricht der Lead-Designer des Raids über die einzelnen Design-Entscheidungen.

Wenn Ihr das nächste Mal im Raid wipet, könnt Ihr Luke Smith dafür danken. Das ist der Lead-Designer von „Die Gläserne Kammer“, dem bislang einzigen Raid in Bungies MMO Destiny. Kotaku hatte nun die Gelegenheit für ein langes Gespräch mit Smith, der seinen Job, Euch zu quälen und zu fordern, so gut gemacht hat, dass er sogar befördert wurde.

Destiny Venus

Ghost ist still, damit sich die Raider unterhalten können

Eine der häufigsten Fragen zum Raid ist: „Warum ist eigentlich Ghost so still?“ War da keine Zeit mehr für Tonaufnahmen, oder was? Doch laut Smith hat das damit nichts zu tun. Das Spiel hindurch sei Ghost die Stimme, die der Hüter höre. Doch im Raid „Die Gläserne Kammer“ sind fünf andere Stimmen zu hören, die der Mitspieler. Auf sie soll man sich konzentrieren können.

Die Raids wurden mit der festen Vorgabe geschaffen, dass Hüter sie bewältigen, die miteinander reden und kommunizieren können. Mit der Zeit veränderten sich die Gespräche, die Anweisungen. Kommandos wie „Oracles up!“ entstünden, bis man die letztlich nicht mehr brauche und sich dann über seinen Tag unterhalten oder einfach schweigen könne. Doch für den Anfang sei die Kommunikation unheimlich wichtig, damit es voran gehe.

Deshalb tut man sich bei Bungie wohl auch so schwer mit der Forderung der Spieler nach einem Matchmaking-System oder gar einem Raid-Finder. Einer entsprechenden Frage weicht Smith eher aus.

Destiny

Die Raids nehmen Vorreiter-Rolle in Destiny ein

Durch die Möglichkeit der Spieler, miteinander zu reden – die im Rest des Spiels nicht vorgesehen ist – hatte das Design-Team des Raids die Möglichkeit, neue Mechaniken und Ideen einzubringen: „Die Grundfesten des Raids waren, dass sowohl Zusammenarbeit als auch Kommunikation erforderlich sind.“ Dadurch haben sich Spielprinzipien aufgetan, die der Interviewer von Kotaku sonst nirgends in Destiny findet.

In gewisser Hinsicht werde das Raid-Team, so Smith, damit zu einer Art „Pionier-Truppe“, die Spielmechaniken ausprobiert und testet, die dann vielleicht später auch in andere Teile von Destiny kommen.

Destiny SciFi-Shooter

Spieler sollen durch die Raids lernen

Eines der Leit-Themen im Raid-Design ist es für Smith, den Spielern langsam etwas beizubringen und sie immer enger mit dem Spiel vertraut zu machen. Dabei ist es wichtig, sie nicht zu frustrieren: „Es ist leicht, was unheimlich schwer zu machen. Aber es ist schwer, etwas so zu designen, dass die Spieler es probieren, scheitern, besser werden und dabei die ganze Zeit Spaß haben.“

Für die Zukunft hat man bei Bungie offenbar noch einiges mit den Raids in Destiny vor. Jeder Raid soll den Spielern etwas Neues zeigen, etwas Neues beibringen. Darauf freut man sich schon.

Für den jetzigen Raid „Die Gläserne Kammer“ hat man bei Destiny jedenfalls viel Lob eingeheimst – das Design-Team, das dafür verantwortlich war, ist noch zusammen, hat Verstärkung erhalten und auch für Luke Smith läuft’s gut: Der Raid wurde so gut von den Fans aufgenommen, dass für ihn eine Beförderung drin war. So sollen nicht nur Raids künftig eine größere Rolle bei Destiny spielen – wohl auch Luke Smith.

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Quelle(n):
  1. kotaku

Final Fantasy XIV: Dark Knight könnte ein neuer Job werden

FFXIV Patch 2.4

Beim Fantasy-MMO Final Fantasy XIV hat Producer Naoki Yoshida jetzt mit einigen kryptischen Andeutungen Spekulationen um die neuen Jobs angeheizt.

Schon länger ist bekannt, dass mit 3.0 neue Jobs ins Spiel kommen, so nennt man die Prestige-Klassen in Final Fantasy XIV: A Realm Reborn. Das war bis zum Wochenende noch Zukunftsmusik, da keiner wusste, wann die Erweiterung kommen würde. Das hat sich jetzt geändert, man spricht vom Frühling 2015, plötzlich ist es aktuell. Welche Klassen kommen denn nun? Das will man sich bei Square Enix noch ein bisschen aufsparen – eigentlich.

Final Fantasy XIV kriegt vielleicht den Batman unter den Klassen

Doch jetzt hat Naoki Yoshida, der Producer und Mastermind, auf die Frage, was denn nun komme und ob er nicht einen Tipp geben könne, geantwortet, dass er zur Ankündigung der neuen Jobs ein Batman-T-Shirt tragen werde. Vor allem der Batman nach den Vorstellungen von Christopher Nolan gefalle ihm. Nun ist Batman auch als „Dark Knight“ bekannt, so hieß auch der zweite Teil der Kino-Trilogie (der mit dem irren Joker).

Warum ist das interessant? Nun der „Dark Knight“ ist im Universum von Final Fantasy schon öfter eine spielbare Klasse gewesen. Dabei handelt es sich um so eine Art „Anti-Paladin“, der Lebenspunkte opfert, um stärker zuzuschlagen, schwere Rüstung trägt und richtig böse Aua macht. Und vor allem: Er ist in jedem Spiel unfassbar cool. Wie Batman eben.

Quelle(n):
  1. dualshockers