Mecker Mittwoch – World of Warcraft: Nostalgie-Nörgler

Ja, es ist passiert. Ich bin wieder rückfällig geworden. Nein, ich rede nicht von meiner heimlichen Leidenschaft, das Internet nach neuen Sukkubus-Bildchen zu durchsuchen auch nicht von meiner Passion für Chili-Schokolade. Das Grauen hat einen viel schlimmeren Namen: World of Warcraft. Was ich da so alles in der letzten Woche erlebt habe, lest ihr in ein paar Tagen, heute befasse ich mich aber mit einem der negativen Aspekte: Den ewig Gestrigen, jene, die immer meckern, obwohl es gar nicht Mittwoch ist.

“Früher war alles besser!”

World of Warcraft: Gemeinsam am Lagerfeuer
Die anonymen Nörgler treffen sich regelmäßig und besprechen neue Pläne.

Ich bin mir sicher, den Spruch hat absolut jeder schon einmal gehört, ganz egal ob in der Familie, der Schule, bei Freunden oder im Fernsehen. Beim Nether, wie mich dieser Spruch aufregt!

Besonders schrecklich sind diese Leute allerdings in MMORPGs, wo sich WoW mit nun knapp 10 Jahren Laufzeit einfach als Paradebeispiel eignet. Wer sich einmal den Spaß antut und sich in einer Hauptstadt platziert, um die dortigen Chatkanäle zu verfolgen, der wird vermutlich im 5-Minuten-Takt eine Diskussion finden, in denen es um die ach-so-herrliche Vergangenheit geht. “Früher war das Spiel noch anspruchsvoll”, “damals haben die sich bei den Raids noch Mühe gegeben”, “das RP damals war einfach besser”.

Ich kann es einfach nicht mehr hören. Wenn alles, was Leute noch am Spiel mögen, die Möglichkeit zur Beschwerde zu sein scheint, warum spielen sie dann überhaupt noch? Warum erkenne ich auch jetzt noch die Namen von Leuten, die sich schon vor 5 Jahren beschwert haben, dass es “niemals so gut wie in Classic sein wird”? Haben diese Personen denn – verzeiht mir den platten Ausdruck – keine anderen Hobbys?

World of Warcraft: Neues Zwergmodell
“Blizzard hat WoW ruiniert! Die neuen Zwergmodelle in WoD sind hässlich!”

Ich stimme ja zu, dass viele Dinge früher anders waren. Aber anders ist nicht immer besser. Will mir jemand rückblickend sagen, dass die Entwickler eines so erfolgreichen Spieles wirklich alles vermurkst haben und trotzdem noch erfolgreich sind?

Ich bin gespannt auf jemanden, der dafür Partei ergreift. Aber weil wir Menschen nun mal alle den gleichen Knacks haben, die Vergangenheit zu glorifizieren und in den Himmel zu loben, bleiben mir solche Gehirnakrobaten leider nicht erspart. “Früher war alles besser, aber die ganzen neuen Spiele sind eben nicht so, wie WoW jetzt ist.” Aha. Tue mir einen Gefallen und deinstallier dich selber, danke.

Ich denke, dass ich meinen Standpunkt klargemacht habe, sollte das nicht so sein, schließe ich mit den Worten eines meiner liebsten Kabarettisten ab, nämlich Jochen Malmsheimer: “Früher war nichts besser. Früher war vieles früher.”

Oder um es in meinen Worten zu sagen: Das Einzige, was in WoW früher besser war, ist die Tatsache, dass da noch niemand sagen konnte, dass früher alles besser war.

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Gerd Schuhmann

Silber Stern: Wir haben dich schon aus dem Forum gebannt, wir haben dich auch von Facebook gebannt. Das liegt nicht daran, dass wir Probleme mit deiner Meinung haben, sondern das liegt daran, dass du ausfällig und beleidigend wirst.
Und wenn du jetzt mit Zweitaccounts postest und da wieder so abgehst, werden wir dich wieder bannen. Lern dich so zu artikulieren, dass du halbwegs Respekt für andere aufbringst oder du bist hier nicht willkommen.

Das habe ich dir jetzt schon wirklich x-mal erklärt.

P.s.: “Du bist erbärmlich” mag in irgendeinem Parallel-Universum ein völlig normaler Umgangston sein. Hier nicht. Das mal als Beispiel. Ich weiß nicht, warum das nicht in deinen Kopf geht. So unterhalten sich Menschen nicht miteinander, so geht man nicht miteinander um. Das soll hier kein Nonnenkloster werden, aber es sollte einfach ein Grundrespekt für den Gegenüber da sein. Das kriegen auch 95% der User hin.

Zeekro

*edit*
Mein Fehler bin verpeilt ^^

Gerd Schuhmann

Doch, einen hab ich gestern gelöscht, weil das wieder stark ins Beleidigende reingeht.

Das andere ist so: Disqus verschiebt manchmal sehr kurze Beiträge in den Spam-Ordner, da hab ich neulich mal wieder 2,3 rausgefischt.

Ich hab in den letzten Monaten eigentlich nur Posts von 2 oder 3 Leuten gelöscht, wenn einfach jedes vorstellbare Niveau unterschritten wurde. Wir löschen aber nix aus inhaltlichen Gründen, sondern wenn sich einer hart im Ton vergreift und beleidigend wird.

Das ist wirklich was, das uns an anderen Foren und Seiten selbst ärgert, dass sich die Leute da gegenseitig so anfotzen und in welchem Ton da miteinander gesprochen wird. Das wollen wir hier auf unserer Seite nicht. Und dann löschen wir auch. Es muss sich hier keiner auf der Seite beleidigen lassen, weder Autoren noch Leser. Das haben wir uns vorgenommen und das werden wir auch durchziehen. Und wer sich in einem Forum nur wohlfühlen kann, wenn er andere richtig unter der Gürtellinie angreifen darf, der muss sich halt ein anderes Forum suchen.

P.S.: Das Ausfällige passiert übrigens selten und es ist dann eher eine IP-Adresse, die mit mehreren “Namen” sozusagen Stress macht.

Zeekro

Ja ne hab mein Post einfach nur übersehen, deshalb hatte ich auch wieder edited. Aber trotzdem gut zu wissen mit dem Disqus Spamfilter.

Zeekro

lol FANBOY-ALERT!

Arebs

“das Internet nach neuen Sukkubus-Bildchen zu durchsuchen” Ich hab jetzt n neues Bild erwartet….
Back to Topic: Ich hasse dieses “Früher ist aaaaaaaaalles besser” genörgel auch. Zwar gibt es vielleicht ein paar Sachen, die früher besser waren, es gibt aber auch vieles was viel besser ist.

Gerd Schuhmann

Wenn man so drüber nachdenkt, man redet beim Spiel-Design immer von x Sachen, wie das sein soll, wie das sein soll. Das Wichtigste, was man von WoW lernen kann, ist letztlich ein funktionierendes und wirklich motivierendes Loot- und Belohnungssystem. Ich kenn, glaub ich, keinen WoW-Spieler, dem Loot egal wäre, ich war in so vielen Raids mit Leuten, die nur wegen dem und dem Gegenstand da waren, oder die AV’s nachjagten, weil sie schwer zu kriegen sind, das hat WoW einfach verstanden.

Und wenn man sich mal anguckt: Dieses Jahr, TESO und WildStar – da hat man x Sachen gefunden, warum die nicht so ankamen. Die hatten beide kein ordentliches Loot-System, jedenfalls lange nicht (TESO bis zum Endgame, WIldStar hatte sogar da noch Schwierigkeiten).
Und wenn man schaut, welche Games in den letzten Jahren funktionierten: Destiny und Diablo 3 (nach dem Add-On) und die haben beide ein funktionierendes und motivierendes Loot-System. (Wenn auch bei Destiny Frust mitreinspielt.)

Ich glaube, das ist, auch wenn man’s nicht wahrhaben will, für den Erfolg eines MMOs viel entscheidender als so manches andere.

mmonsta

ja die 5 minuten terri…ähh epixxxe funzen einfach am besten aber genau deswegen hab ich unter anderem damit aufgehört.

Honk

Wobei ich glaube, dass es bei Vielen nicht das “leichter an Epix kommen” an sich war, was Frust ausgelöst hat, sondern vielmehr, dass es eben nichts mehr besonderes war wenn man Item XY hatte.

Es hat sich irgendwann einfach kein Schwein mehr für stolz posierenden Epic-Models vor dem AH interessiert.

Es gab mal Gespräche ala ” Hast du gesehen was der Maintank von GIlde X für ein geiles Brustteil hat…: Alter Schwede” Der fühlte sich als was ganz Besonderes und erwartete nicht selten dass man ihn mit einem gewissen Respekt begegnet.

Als der Laufsteg zwischen AH und Bank nicht mehr attraktiv genug war, zog man weiter um sich in den Daily Gebieten samt epischen Reittier mitten in die Questgeber gestellt, dass man diesen nicht mehr anklicken konnte.

Aber selbst da wurden die dann von blaugekleideten Neulingen angeraunzt, sich doch gefälligst zu verfatzen, weil die ja wussten “in 2 Wochen hab ich das auch”

Gerd Schuhmann

Das liegt halt auch an der “sophistication” des Spiels, dass die Leute durch AddOns, Guides immer mehr wissen.
Was hat man früher immer gefragt: “Wo hast du das denn her?” Das war ja überraschend, so Items zu sehen. Das war ein Mysterium, wo der das her haben könnte.

Heute sieht jeder: Aha, das Item X, steht ganz am Ende, da und da gibt es das her, so so. Da muss keiner mehr fragen: Wo kommt das her? Weil es jeder weiß.

Der Horizont ist da auch weiter geworden. Da ist die “Top-Gilde” auf dem eigenen Server weltweit auch nur die 54. beste und nix Besonderes mehr. 🙂

Das mit diesem Neid und “Wo hast du das her?” gab’s später auch noch – hab ich noch miterlebt, da ging’s aber nicht um Ausrüstung, sondern um Trading-Card Mounts und Pets. Da hat man dann auch noch Tells bekommen, für nen Mini Kel-Thuzad und ähnliche Gimmicks.

Gorden858

Was da zum Teil reinspielt, könnte ich mir vorstellen, ist ja das die Teile, die man aus dem LFR zieht tatsächlich fast genauso aussehen wie die HC-Varianten. Sind ja meist nur Reskins.

Außerdem sehen Ausrüstungsteile aus Dungeons auch meist schon ganz ordentlich aus. Zu Classiczeiten war Dungeonequip noch eher langweilig. Und dadurch, dass es so viele verschiedene Quellen für Equip gibt und jetzt auch noch die Möglichkeit zur Transmogrifikation kennen die meisten die Teile nicht so sehr, dass man auf 100m erkennt, dass der Typ da drüben Equip aus irgendnem schwierigen Raid hat.

Was glaube ich auch ein psychologischer Effekt ist, das Blizzard zu wenig Farbkategorien hat ;-). Items aus einem HC Raid sind klar besser als welche aus dem LFR. Und Items aus späteren Tiers ja sowieso. Erkennbar ist das nur an dem Itemlvl und den Stats. Episch lila strahlen schon Items aus dem LFR oder dem AH. Im Grunde genommen sind diese Items auch nichts besondereres (gibts das Wort überhaupt?) als T0 Equip aus Classic. Aber viele Veteranen stören sich daran, dass man diese “5 Minuten Epixx” so leicht bekommt. Vielleicht könnte man diese Leute beruhigen, indem man mehr unterschiedliche Itemkategorien einführt (siehe AA).

Gerd Schuhmann

Das mit den LFR-Items stimmt sicher. Früher gab’s auch so Gear mal mit Animationen, wo sich die Schulter bewegt haben, wo im Schild ein Auge aufging, wo der Stab sich bewegt hat, das waren so “WoW”-Effekte. Was ist das denn?

Und stimmt das mit mehr Item-Stufen wär sicher gut. Das ist halt viel im Kopf. Wenn man sagen würde: Wem machen wir was vor, LFR-Gear ist nur noch blau, hat aber genau die Werte wie jetzt, würden die Leute so aufheulen und der psychologische Effekt wär weg, LFR-Raids wären ein Flop usw. Aber dann muss es halt “Low Epics” geben. 🙂

Hab neulich in einem Video gehört, ganz früher war’s so: Spieler bekamen EXP, wenn sie zu viel gespielt haben, gab’s irgendwann einen Malus. Leute haben sich tierisch drüber aufgeregt.
Was hat Blizz gemacht? Hat alles so gelassen, hat aber den bisherigen Normalzustand “Rested EXP” genannt und den eigentlichen Malus zur Normalität erhoben. Und die Leute lieben ihre Bonus-Rested EXP. Genau so ist es bei Destiny grade. Das ist schon fantastisch. 🙂

Zeekro

“…Und die Leute lieben ihre Bonus-Rested EXP.”
Schon echt lol wie leicht man uns verarschen kann. Blizzard hat bestimmt mehr Psychologen als Programmierer angestellt. 😉

Zeekro

Der Erfolg eines Themepark-MMOs wohlbemerkt…bei AA gibts eigentlich kaum Loot der wirklich glücklich macht (außer in Hasla aber das ist alles andere als motitivierend…). Also Sandbox(/Sandpark) sollte man da mal außen vor lassen. Da ist das Belohnungssystem etwas komplexer gestrickt und auch individuell abhängig.

Aber recht hast du wohl scheinbar, dass hat mit Sicherheit etwas mit dem ERfolg dieser Spiele zu tun auch wenn diese “Mechanismen” sicher nicht bei jedem Gamer greifen…

Gerd Schuhmann

Ich hab gestern seit anderthalb Jahren wieder WoW gespielt. Die ersten 5 Level im Orc-Startgebiet. Das ist seit 10 Jahren gleich (oder in groben Zügen gleich, wurd ja mal mit Cata geändert), gut heute killt man da mit Autoshot alles in 2 Schüssen (völlig nackt gespielt, ohne Heirloom und nix).

Also jetzt sagen wir mal, das Spiel ist noch so wie vor 10 Jahren – wer will das denn heute noch spielen?

Ich hab WoW mit BC angefangen, da hatte ich schon einige Jahre MMO-Erfahrung und konnte das Spiel dann auch schon abstrakter sehen. Da hat mich das Leveln und das Solo-Spiel nie so begeistert. Ich kam von DAOC, deshalb fand ich das PvP in WoW (im Vergleich) eh immer ziemlich albern.
Was dann ein Kick war, waren die Raids und das Loot-System. Die PvE-Progression – mit 25 Leuten koordiniert zu spielen, bis aus Chaos irgendwann Ordnung wurde. Das war für mich der Kick bei WoW. Da machte man auch ne Entwicklung mit. Ich war am Anfang einfach ein kleines Licht, das mitgelaufen ist (das waren auch furchtbare Raids), später hab ich mehr Verantwortung übernommen, hab mich dann informiert, dann war ich ne Weile auch Raidleiter, das war alles ganz cool, nutzte sich aber auch alles ab irgendwann.
Ich hatte auch in BC schon furchtbare Motivationslöcher, wie später in Lichking und Cata auch, ich habe eigentlich nie ein Add-On komplett durchgespielt vom ersten Content bis zum letzten – das war mir immer zu lang, die Muster haben sich wiederholt und es war dann irgendwann mal gut.

Diese ganze “Das Spiel hat sich so verändert im Vergleich zu früher”-Sache seh ich nicht. Nicht richtig. Aber ich fand auch von Anfang an WoW nie so “anspruchsvoll” wie’s viele gemacht haben – außer vielleicht im Highend-PvP, davon hab ich keine Ahnung, kann sein, dass es da richtig brutal abgeht. Aber sonst fand ich WoW nie so anspruchsvoll, auch in BC nicht. Ich hab Hunter gespielt, Warlock und Heal-Pala hauptsächlich. Vielleicht hab ich dann immer grad die Super-skillastigen Klassen verpasst, wo’s auf jede Millisekunde ankam, um die perfekte Rota zu fahren … aber hm, ich fand das Skill-Ceiling in WoW zu jeder Zeit relativ niedrig

Was WoW ausmacht, ist die Karotte vor der Nase: ein gutes Progression und Loot-System und das oft geradezu tranceartige Gameplay, das extrem entspannend wirkt. Manche verstehen das nicht, aber viele wollen einfach beim Zocken abschalten und nur vor sich hin metzeln, während irgendein Balken größer wird oder man irgendeinem Ziel näherkommt. Das hat sich doch in WoW auch seit Jahren nicht geändert. Die Zielgruppe ändert sich halt.

Bonebanger

Aus PvP Sicht würde ich die Addons so einschätzen:

TBC -> 2v2 3v3 spielbar nur wenige Combos auf “high-level” deswegen etwas monoton zum vergleich Porsche Cup immer das selbe Auto dafür Chancengleichheit.

Wotlk -> Einführung der Heldenklasse Todesritter war ein pures desaster trotz aller Warnungen der Betatester ignorierte Blizz die Fakten und brachten den letzten Beta build live. Was dazu führte das Comps wie Dk/Baum unbesiegbar wurden, der Dk war bashte schon in lev 50-59er Bgs alles weg, dieser faden zog sich durch bis ins Endgame. Ich für meinen Teil machte nach der miserablen Session 5 (Nochmal Gz an alle R1 Dk Gladi`s gaaanz großes Kino 😉 nur noch PvE bis zum Release von :

Cata -> Alles neu alles besser! Naja immerhin wurde kein neuer HERO auf das WoW Volk losgelassen und die neuen Rassen, Bgs und Arenen sorgten fürn bissel Abwechslung und die RBG`s brachten auch einen Hauch des neuen ins Spiel. Über Cata möcht ich nich viel ablästern die ersten Sessions fand ich ganz ok die letzten beiden habe ich selber nicht gespielt. Aber vernommen, dass der ein oder andere Rogue wohl im Godemode war als er die legendären Dolche im Slot hatte.

MoP -> PANDAS, ja das war mein erster Gedanke und es ist auch nicht abzustreiten, dass viele alt eingesessene WoW-Hasen dieses Addon mieden. PvP lässt sich relativ einfach zusammen fassen HUNTER oder WARRI im Team und die Wahrscheinlichkeit eines Wins stieg drastisch an. Hunter waren so dermaßen op wir fühlten uns etwas wie in Woltk`s Session 5 zurück versetzt…. Und wieder war es das selbe Schema die Community der Betatester warnte einschlägig davor das Ding so auf die Liveserver zu schicken, doch Blizz
war das mal wieder egal, einige Hunter waren schon auf Schwindelerregend hohen Ratings bevor überhaupt mal der Stampede- *hust* “bug” gefixt wurde.
Zum Ende hin pendelte sich die Balance etwas mehr ein allerdings bestand MoP-PvP zu einem Großteil aus CC-CC-CC-CC-CC-CC-CC-CC uuuund CC in diesem Addon stand mein Priest in längeren CC-Chains als so manche Burstphase andauerte, oft hatte man das Gefühl eine Insignie wäre laaaaange nicht genug.
Die Einführung des Mönches brachte übrigens keine Katastrophe mit sich, diese neue Klasse fiel in den ersten Session noch nicht einmal auf, abgesehn von dem Missgeschicken mit Touch of Karma (kommt wir haben uns doch alle beim erstem mal selber gekillt als wir die ersten Mönche antrafen 🙂 Mir gefiel die Art wie man den Mönch spielen musste, denn gut gespielt hatte er doch einen OP Charakter doch man konnte deutlich mehr falsch machen als z.b. beim Hunter.

Fazit ->
In Bc den meisten Spaß, aber da war auch nicht alles Gold was glänzt.
In Wotlk hatte ich am wenigsten Spaß (im PvP)
Cata stach für mich nicht so extrem raus kann aber sein, dass ich einfach zu wenig gespielt hatte in dieses Phase.
Und in MoP waren die ersten Sessions nicht so Prickelnd und später immer noch zu CC lastig, aber nicht unspielbar man musste einfach lernen mit dem CC umzugehen.

Das was die Leute als “früher war alles besser” empfinden ist nichts anderes als das vermissen des “alles ist neu” Gefühls meiner Ansicht nach.
Jedes Addon hatte höhen und tiefen und wollt ihr wissen was WoW für mich ausmacht?
Die Abwechslung und nach wie vor dem Community ein Spiel ist nur so geil wie die Leute mit denen ihr es spielt und auch ein CC-Fest wie MoP kann erfolgreich gespielt werden mit der richtigen Crew.

Thumbs up for the never give up generation 😀

Judah

“Was WoW ausmacht, ist die Karotte vor der Nase: ein gutes Progression und Loot-System und das oft geradezu tranceartige Gameplay, das extrem entspannend wirkt. Manche verstehen das nicht, aber viele wollen einfach beim Zocken abschalten und nur vor sich hin metzeln, während irgendein Balken größer wird oder man irgendeinem Ziel näherkommt. Das hat sich doch in WoW auch seit Jahren nicht geändert. Die Zielgruppe ändert sich halt.”

Ganz genau aus dem Grunde spiele ich WoW. Ich habe alle anderen MMO’s der letzten Jahre gespielt und bin doch wieder zurück zu WoW, einfach weil es total entspannend ist, nach einem langen Arbeitstag wie in Trance vor sich hinzudaddeln. Zudem bietet WoW so unglaublich viele Beschäftigungsmöglichkeiten und ist mit seinem Loot und Erfolgssystem extrem motivierend.

Michel

Ich hab nun nach 2 Jahren auch wieder angefangen und doch, früher war vieles anspruchsvoller. Ich schieße normale Mobs im selben Level mit 2 Schüssen tot. Das war früher definitiv anders. Heute ist WoW schneller und einfacher. Die normalen Inis sind ein einziges Durchgerenne und mit 10-15min sehr kurz (erinnert sich noch jmd an die Schwarzfelstiefen?). Ich könnte diese Liste noch ziemlich lange ausführen, aber das erspare ich mir und euch 😉

Ob man das besser oder schlechter findet ist Geschmackssache. Mir hat WoW von Vanilla bis WotLk am besten gefallen. Cata war ok aber mit Panda bin ich dann ausgestiegen. Der Spielfluss war mir viel zu schnell.

Im Moment queste ich ein bisschen rum und ja, die Quests sind in meinen Augen besser geworden. Nicht aber, dass man von Questhub zu Questhub gehetzt wird. “Früher” konnte man in verschiedenen Bereichen questen und musste nicht die Story durchspielen. Ich werde jetzt schauen wie es mit WoD wird, aber wenn das die Entwicklung alles zu beschleunigen und vereinfachen fortführt, werd ich wohl nicht lange dabei bleiben.

mmonsta

klar brd^^ die hat man eig nie komplett gemacht….oder ubrs oder strat (anfangs noch ne 10er)….nich so lang aber schön^^

Gorden858

Das mit den 2 Schüssen dürfte an dem aktuellen Patch liegen. Habe mich die Tage auch schon drüber gewundert. Das wird aber mit WoD wohl wieder in gewohnte Bahnen gehen. Aber beim Soloquesten hat das Spiel doch auch noch nie wirklich gefordert (was es in meinen Augen aber auch gar nicht soll.) Wenn ich nicht mal versehentlich ne Mobgruppe geaddet habe, hatte ich auch zu Classic oder BC-Zeiten nie Probleme.

Der Schwierigkeitsgrad der Instanzen wird sich hoffentlich wieder etwas erhöhen. (Vlt Cata-Niveau? Meine mich zu erinnern, dass das ganz gut war.) Was die von dir genannten langen Dungeons angeht, bin ich tatsächlich zwiegespalten. Das war damals von der Atmosphäre schon cool. Wenn man in BRD zum Beispiel mal vor dem Endboss stand, hatte man tatsächlich das Gefühl, man hat sich jetzt bis ganz nach unten in diese Zwergenstadt gekämpft. Aber dafür brauchte man dann auch einen ganzen Abend (inkl. Gruppensuche) und auf dem Weg dahin hat man meist ewig lang Trashgruppen routinemäßig umgehauen und die Bosse waren auch in den allermeisten Fällen nicht mehr als “Tank and spank”. Relevante Drops gabs auch meist erst von den Endbossen. Also ich finde es schon gut, dass man für schnell mal zwischendurch die Dungeons so hat wie sie aktuell sind (+ bisschen mehr Herausforderung vlt). Hat aber beides seine Daseinsberechtigung denke ich.

Was die Quests angeht, finde ich, ist das der Bereich, in dem sie sich am meisten verbessert haben. Bombin Runs, “Vehikel” Quests, Questannahme/abgabe “in the field”, Phasing. Das macht das questen schon wesentlich interessanter. Auch dass es jetzt immer eine durchgängige Geschichte innerhalb einer Zone gibt ist wesentlich besser als diese Aneinanderreihung von Questhubs, die vlt manchmal ein übergeordnetes Thema hatten, aber doch ehe unabhängig voneinander waren. Und wann macht man das schon, dass man einfach irgendwo in einer Zone einsteigt anstatt sie von vorne bis hinten so durchzuspielen, wie es gedacht ist.

Capscreen

Da bin ich wieder^^ Ich muss zuerst sagen, dass ich kein Hater bin, was WoW angeht, ich habe damals erst mit den Lich King Zeiten angefangen und muss sagen, dass das Feeling in dieser Zeit einfach anders war.

Es gab, meiner Meinung nach, auch wesentlich weniger Leute, die meinten, WoW wäre totgepatcht worden, diese Massen, die das sagen, haben einen Grund dafür und es bleiben nunmal nicht alle in WoW, um das noch weitere 5 Jahre vom Stapel zu lassen, sondern quitten einfach. Sie die Spielerzahl. Jetzt sind es mittlerweile wieder über 7 Millionen, aber davor waren es weniger als 6 und in ein paar Monaten wird genau dasselbe wieder eintreten, nur dass es dann noch weniger sind. Blizzard patcht das Spiel einfach tot.
Es ist sicherlich nicht alles schlecht an diesem Spiel geworden. Es wird immer noch häufig als Vorlage für andere neue MMOs genommen. Okay, zugegeben, die next-gen MMOs verfolgen das Ganze eher nicht mehr so, siehe EQ Next, Black Desert oder AA (auch wenn es kein next-gen ist^^). Man setzt eher auf sandbox und so weiter und ich muss sagen, dass ich das schon echt interessant finde, aber Themepark MMOs sind mittlerweile in all möglichen Variationen vorhanden und die meisten reichen nicht an die Bandbreite von WoW heran. Das ist etwas, was man WoW hoch anrechnen kann. 10 Jahre und es geht noch weiter, mehr oder weniger. Expansions sind natürlich nicht so häufig, dass man sagen könnte, es wäre ausreichend Content da. Ich kenne ein paar, die noch spielen bzw. gespielt haben. Die hatten schon vor Monaten den Content von MoP durch und waren enttäuscht.

Leute, die jetzt spielen, bestätigen mir oft, dass das alles immer einfacher wird. Was damals echt schwer war, zb. HCs, sind heute nur noch lachhaft und sind keine Herausforderung. Ein Grund auch, warum Wildstar am Anfang trotz gescheiterter Werbe-Kampagne einen großen Zulauf hatte, man hat sich viel versprochen und sich die alten WoW Zeiten herbeigesehnt. Auch wenn Ws nicht das war, was alle sich erhofft hatten.
Versteht mich nicht falsch, ich halte WoW für ein großes Spiel und hat durchaus seine Daseinsberechtigung, aber ich finde es sinnlos, sich darüber zu beschweren, dass es Leute gibt, die sich über WoW beschweren. Erstens haben wir, also die “Hater” von WoW, nunmal unsere Meinung und die wird sich auf jeden Fall mit WoD, so zumindest bei mir, nicht ändern. Zweitens war damals das Spiel einfach unerforschter, wie du schon sagtest und es gab noch nicht so viele Leute, die Addons und Guides schrieben für jeden Schei*, den man sich auch selbst ausrechnen kann. Heißt, es war doch früher besser, denn die Community hat sicherlich auch einen Anteil an diesem “WoW-Verschleiß”.
Und drittens und das ist nunmal meine Meinung, war das Spiel damals auch besser. Ob es nun die Inis waren, die Skilltrees, die Atmosphäre, die Raids, die Mysterien, die Welt, das Fliegen, die Fähigkeiten, die Story, was auch immer. Viele der benannten Sachen, fand ich damals einfach besser und sind für mich heute… wenn ich es jetzt sehe und sogar, wenn ich das Spiel nie gesehen hätte, einfach nur noch Abfall. Nicht alles natürlich, aber ich kann das Skillsystem nicht nachvollziehen, das Rausnehmen des Umschmiedens, die Simplifizierung der Raids und Dungeons und so weiter, vieles davon sieht neben heutigen Ablegern wie eine schlechte Kopie aus, obwohl doch eigentlich die Spiele alles von WoW kopiert haben. Ist es paradox oder ist vielleicht etwas an dem WoW-Verschleiß dran? Man kann es sehen wie man will und ich verurteile keinen für seine Meinung.

Gorden858

MoP-WoW mit WotLK-WoW zu vergleichen ist tatsäclich etwas schwieriger, da damals schon viele der wesentlichen Verbesserungen im Spiel waren, die es zu Classic Zeiten nicht gab und WotLK auch in meinen Augen Storytechnisch die interessanteste Erweiterung war. Von daher kann ich das sogar noch ganz gut verstehen, im Gegensatz zu Leuten, die meinen Classic war am besten, wo nun wirklich alles wesentlich unkomfortabler war.

Was die Schwierigkeitsgrade von Dungeons/Raids angeht, habe ich häufig das Gefühl, dass da einfach die falschen Vergleiche gezogen werden. Ja, die MoP-Dungeons sind wirklich extrem unfordernt gewesen, da bin ich auch der Meinung, dass die hätten fordernder sein sollen. Aber es gibt ja auch noch den Herausforderugnsmodus. Und mit WoD soll wieder ein getrennter Max-LvL-Normal und Heroic modus für Dungeons eingeführt werden, wenn ich das richtig verstanden habe. Aber die Raids zum Beispiel finde ich keinen Deut einfacher als zu WotLK-Zeiten. Zumindest wenn man LFR außen vor lässt, da es den damals ja noch nicht gab. Was das Problem glaube ich für viele ist, ist dass sie sich dazu gezwungen fühlen, diese für sie zu einfachen Modi zu machen, weil sie die Valourpunkte nicht verpassen wollen, die es für das abschließen gibt. Aber vielleicht kriegen sie ja auch das besser hin, jetzt wo es die nicht mehr gibt und sich mehr auf Gold konzentriert werden soll. Ich habe allerdings irgendwie das Gefühl, dass die Apexiskristalle dieses Loch füllen werden.

Über das Entfernen von Anpassungssystemen wie Skilltrees oder Umschmieden kann man sich aber wahrscheinlich noch am besten streiten. Ich für meinen Teil bin da aber bei den Entwicklern, da mein Spiel genauso aussah, wie sie das beschrieben haben. Neues Teil bekommen -> Guide nachgelesen -> Stats entsprechend angepasst -> Fertig. Das hat mich vlt fünf Minuten beschäftigt und toll gefühlt habe ich mich danach auch nicht, weil ich genau wusste, dass dieses Wissen allen verfügbar ist. Besser ist es dadurch (zumindest für mich) auch nicht geworden, da man Items immer noch nicht direkt wird anziehen können, wenn Sockel und Enchants noch fehlen. Aber vermissen werde ich es auch nicht.

Honk

Das einzige was früher besser war, war dass wir uns alle zu wenig auskannten. Es war was neues, es war aufregend. Ja es war toll den ersten Boss gelegt zu haben, es war episch die ersten violetten Klamotten zu tragen… Das war aber nicht WoW sondern die Tatsache dass es eben das Erste mal war. Das Gefühl kommt nie wieder in dieser Form zurück – wie mit allen ersten Malen. Und dennoch lässt der Mensch nichts unversucht dieses erste Gefühl zu reanimieren und mit jedem gescheiterten Versuch wird die Sehnsucht stärker.
Mein erster Raid war damals Karazhan – Herrje war das aufregend und wie episch war der Moment als der Fraggle mit seinen Pferden zum ersten mal im Dreck lag. Wie spannend waren die ersten Schritte im Schlangenschrein… Und der nächste Boss, und noch einer, und dann noch einer… Bis es irgendwann nur noch “Ein Boss von Vielen war, den man gelegt hatte” und der lag dann da irgendwann vor einem im Dreck – Tja ist halt so… Wo ist der Loot ? thx bb. Nicht weil die Gegner schlechter wurden, nicht weil WoW schlechter wurde – Nein weil sich das prickelnde Gefühl zu alltäglicher Monotonie entwickelte.
That´s the circle of life ! Nicht mehr und nicht weniger.

Misanthrop

Früher War alles besser bei WoW naja, früher War nur eine Sache besser bei WoW und zwar das alte skill system.
Aber ansonsten hm… mal überlegen, ja doch der Anspruch in Raids War höher wodurch das game noch Spaß machte. Bis zu dem Zeitpunkt als blizzard meinte NEIN STOPP das Spiel ist für gelegenheits spieler zu schwer. Darum werfen wir den Leuten mal alles Hinterher und senken die Anforderungen auf ein Minimum.

Naja und zusammengefasst, gab es früher über 12 Millionen Spieler und jetzt ?

Cortyn

Das alte Skillsystem enthielt, wenn man genau darüber nachdenkt, keinerlei Entscheidungen. Du wählest zwischen 1% Crit und 1% Hit. Da finde ich das aktuelle System, in dem man zwar nur wenige, dafür aber spürbar gewichtige Entscheidungen fällt deutlich besser.
Das der Anspruch in Raids höher war, das halte ich für ein Gerücht.”LFR” und “Flex” ist eine neue Schwierigkeitsstufe, die leichter als die anderen ist, dabei stimme ich dir noch zu. Aber die anderen Modi, gerade Heroic (oder jetzt Mythic) sind schwerer als alles, was es jemals in WoW gab. – Gut, mit dem aktuellen Patch hat sich die Schwierigkeit natürlich etwas verschoben, da man schon auf WoD vorbereitet, aber das war ja auch nicht der Punkt.
Was die Spielerzahlen angeht hast du Recht, was aber meiner Meinung nach an den Alternativen liegt und an der Tatsache, dass das Spiel inzwischen 10 Jahre alt ist. Das kann aber kein Indikator für ein “gutes” oder ein “schlechtes” Spiel sein, höchstens für dessen Popularität.

mmonsta

das mit den schwierigkeitsgraden find ich für mich persönlich eher unmotivierend..ich will den einen raid haben der eben der schwerste is und um den zu laufen will ich, von mir aus, den 2. schwersten laufen und dafür die ein oder andere 5er.
dieses “jeder soll jeden content spielen” gefällt mir überhaupt nich aber darin besteht glaub ich auch nen großer teil des erfolgs…genau die art erfolg die candy crush und co feiern.
und ich hab nie viel von todesschwinge oder später black temple gesehn das war für mich aber auch vollkommen ok. alles davor war genug “herausforderung” für mich damals.
wo cc und nen getimter pull noch wichtig war^^……
ich hab keinen überblick über das momentane skillsystem aber als die damit anfingen die bäume zu beschneiden kann ich nur sagen das es wesentlich mehr gab als 1% mehr hit oder crit.
anfangs konnte man ja sogar beim lvl up statpunkte verteilen 😀 ok das war wirklich rudimentär…..

“früher” wars nen a la carte menu jetz isses nen “all you can eat” mit viel fast food, beides lecker…..aber nix mehr für mich

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