World of Warcraft: Kräuterkunde mal anders

Im neusten Entwicklerblog von World of Warcraft geht es zur Abwechslung einmal nicht um die Garnisonen oder neue Charaktermodelle, sondern um die Widersacher, die es im neuen Gebiet „Gorgrond“ zu bezwingen gibt. Da ich Lore aufsauge, wie ein Schwamm, fasse ich euch die spannendsten Tatsachen zu diesen Kreaturen zusammen – die sind mitunter nämlich recht finster.

Die Botani und die Befallenen

World of Warcraft - Befallenen

Die Botani ähneln ein wenig den Treants, so sind sie humanoide Kreaturen, die scheinbar vollkommen pflanzlich sind (Ein Schelm würde nun sagen, dass sie ziemlich genau wie die Sylvari aus Guild Wars 2 aussehen). Im Gegensatz zu ihren ulkig-tanzenden Kollegen sind diese Bewohner von Draenor aber hochintelligent und schrecken vor kaum einer Handlung zurück, um die Landschaft in eine wuchernde Wildnis zu verwandeln. Besonders grausig ist die Tatsache, dass sie Pflanzen in lebende Personen einsetzen können – so wird ein nichts ahnender Oger Stück für Stück von der Pflanze kontrolliert und verliert letztlich komplett den eigenen Willen. Selbst wenn diese Wirtskörper, die sogenannten „Befallenen“ sterben, dann dienen ihre Leichen als Nährboden für weitere Pflanzen, die den Botani dienen.

Genesaurier – Groß, stark und nicht so ganz unsterblich

World of Warcraft - Genesaurier

Bei den Genesauriern war Blizzard sich wohl etwas uneins, welche Informationen man veröffentlichen wollte. Klar ist auf jeden Fall, dass die Botani diese Giganten verehren, dass sie wohl Halbgötter sind (ähnlich wie Cenarius oder Aviana) und von den Botani eben als solche Gottheiten der Natur verehrt werden. Man konnte nie feststellen, ob die Genesaurier wirklich über ihre nachgesagte Unsterblichkeit verfügen – offensichtlich ist das aber eine Lüge, denn im nächsten Satz heißt es schon, dass nur eine große Gruppe von Helden sie bezwingen kann. Das klingt doch nach einem hervorragenden Weltboss!

Goren

World of Warcraft - Goren

Zu guter Letzt wurden die Goren vorgestellt, ein Volk, das den Troggs sehr ähnelt, aber einige interessante Eigenschaften hat. Sie ernähren sich nämlich von Erzen und seltenen Kristallen, scheiden diese jedoch nicht wieder aus, stattdessen wachsen sie durch ihre Haut nach außen und bilden einen Schutzpanzer. Gleichzeitig können die angesammelten Erze aber auch als Geschosse genutzt werden und wem das noch nicht nervig genug ist, den erfreut sicher die Tatsache, dass die kleinen Nervensägen am liebsten in großen Rudeln aus dem Hinterhalt angreifen. Alle Bergbauer dürfen sich also auf gefräßige Konkurrenz einstellen.

Quelle: Enwicklerblog von Blizzard: Die Tierwelt der wilden Lande – Gorgrond

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