Destiny Cheats: „Mods“ erlauben mittlerweile God-Mode

Der MMO-Shooter Destiny ist mittlerweile auch von einigen Cheats betroffen. Selbst wenn sie nicht sonderlich verbreitet sind, sorgen sie doch für Aufmerksamkeit.

Kotaku beschäftigt sich in einem aktuellen Artikel mit den sogenannten „Mods“ in Destiny. Hier hat man vor einiger Zeit (darüber berichteten auch wir) schon von einem Cheat erzählt, der unendlich Munition gewähre. Offenbar hat sich das mittlerweile deutlich weiterentwickelt. So sei mit dem Programm inzwischen auch ein Godmode möglich, so nennt man es in Shooterkreisen wenn ein Spieler unverwundbar wird, außerdem können damit per Konsolenbefehl ungeheurliche Schadenszahlen erreicht werden.

Nur auf XBox 360, aber wohl nicht nur für den Privatgebrauch

Auch Kotaku hat nun nicht gerade Kontakte in die Cheater-Szene etabliert und kann nur augenscheinlich berichten. Im Gegensatz dazu, wie es bei MMORPGs wie ArcheAge gerade läuft, scheinen die Probleme bei Destiny noch sehr beschränkt zu sein. Solcherart „Mod“ laufe nur auf den Last-Gen-Konsolen, heißt es. In dem Fall auf einer XBox 360. Dafür brauche man auch eine „gemoddete“ XBox 360, wodurch der Durchschnitts-Destiny-Spieler nichts damit angefangen kann.

Und, Kotaku sieht das etwas seltsame Beruhigungspille an, der Cheater sich in seinem Video davon, dass der Trainer nicht zum Verkauf stehe, sondern nur für den privaten Gebrauch sei. Auch der Source-Code werde nicht herausgegeben. Wenn man das allerdings bisschen nachverfolgt, stammt der „Cheat“ nicht von dem Youtuber, sondern von einem anderen Spieler. Und der ist durchaus bereit, den sogenannten „Trainer“ weiterzugeben allerdings nur gegen finanzielle Gegenleistung.

Destiny Gunslinger
Man habe, berichtet Kotaku, Bungie mittlerweile um eine Stellungnahme gebeten. Denn auch wenn die Cheats nur vereinzelt aufträten, sei ihre bloße Existenz schon besorgniserregend.

Video zeigt God-Mode und andere Cheats in Destiny

Im Video könnt Ihr sehen, wie ein Youtuber den sogenannten „Mod“ mittels einer Konsole bedient und dadurch allerhand Unfassbares in Destiny erreichen kann, unter anderem „99.999“-Schadenstreffer und den Unverwundbarkeits-Modus. Allesamt gefährliche Cheats, die viel Wirbel auslösen dürften, sobald andere Spieler davon betroffen sind. Das mit „Mod“ in Anführungszeichen liegt daran, dass so gut wie alle anderen außerhalb dieser kleinen Szene das keinesfalls als Mod sehen, sondern klar als Cheat.

Zur Beruhigung: Einige Kommentatoren beschweren sich darüber, der „Mod“ würde ja gar nichts bringen, nach drei Stunden sei man jedes mal gebannt worden. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wie sich die Story entwickelt.

Autor(in)
Quelle(n): Kotaku
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