Der Shared-World-Shooter Destiny kündigt für den Patch 1.1.2. mit dem Weekly Update gravierende Änderungen an. So will man bestimmte Strikes deutlich vereinfachen, Bugs aus den Raids entfernen und eine Art „Spieler bewerten Spieler“-System einführen.
Das Weekly Update bei Bungie kam in der Nacht von Donnerstag mit einiger Verspätung – die Zeitumstellung. Übrigens wird auch Xur durch die Zeitumstellung heute am Freitag, dem 3.4., erst um 11:00 Uhr kommen.
Man befindet sich bei Bungie noch immer der Phase, in der man Änderungen für den nächsten Patch 1.1.2. vorstellt. Der soll im April kommen: Er wird einen größeren Tresor und Änderungen bei den Sound- und Grafikeinstellungen bringen. Heute wurde klar, was er außerdem noch verändern wird.
Das will Bungie in den Raids ändern
Man möchte Bugs in den Raids „Die Gläserne Kammer“ und „Crotas Ende“ beseitigen. Dabei konzentriert man sich vor allem auf Spielfehler bei Atheon und Crota, den beiden Endbossen.
Hier verrät man noch keine Details, sagt aber, dass die Spieler das in den künftigen Patch-Notes nachlesen könnten. Die seien bald zu erwarten.
Das will Bungie in den Strikes ändern
Bei den Änderungen, die für die Strikes in Destiny geplant, geht es darum, dass einige deutlich seltener abgeschlossen werden als andere, weil sie länger, zäher und schwerer sind. Man hat zwei Übeltäter ausgemacht: Das ist der Strike mit „Valus Ta’aurc“, der Cerberus Vae III-Strike. Wenn der überhaupt abgeschlossen wird, braucht er 27 Minuten im Durchschnitt. Der zweite, der hervor sticht, ist der Playstation-exklusive Strike „Dust Palace“ mit 23 Minuten.
Beide Strikes möchte man verkürzen und vereinfachen. Dazu wird man einige der gehobenen Gegner abschwächen. Zusätzlich soll Valus Ta’aurc 15% seiner Lebenspunkte verlieren. Die Gruppe von Endgegner im Dust Palace wird 15% weniger Schilde haben.
Und das schaut sich Destiny von League of Legends ab
Ein weiteres Problem möchte man angehen: Das ist das sogenannte „toxische Verhalten.“ Darunter fasst man in der Gaming-Industrie Spieler-Verhalten zusammen, das anderen Spielern schadet und sie nachhaltig verärgert. Das größte Übel bei Destiny sind Spieler, die in einen Strike kommen und dann einfach afk gehen oder das vortäuschen, um sich durchziehen zu lassen, während die anderen die Arbeit machen.
Einige dieser Spieler hat man bereits vom Matchmaking, also der Gruppensuche, ausgeschlossen. Das wird man weiter tun und zu noch härteren Maßnahmen greifen.

Unbescholtene Spieler sollten hier keine Angst haben: Es könne natürlich mal passieren, wenn der Pizzabote grade beim Endboss klingle, dass man da afk gehen müsse. Da brauche sich niemand Sorgen machen, hier gehe es um wiederholtes und absichtliches Verhalten. Im Weekly Update hebt man aber auch mehrfach herausragend hilfsbereite Teile der Community hervor.
Damit Bungie schneller Wind davon bekommt, wer sich negativ oder auch besonders positiv verhält, wird man Spielern am Ende einer Aktivität die Möglichkeit geben, Teamkameraden entweder zu loben oder zu tadeln. Hier kann man auch bestimmte Dinge wie „Inaktivität“ oder „das Spiel verlassen“ ansprechen.
Man werde aber nie nur aufgrund dieser Berichte handeln, schreibt man.
In der nächsten Woche kann man wohl noch nicht mit dem Patch rechnen. Man will im nächsten Weekly Update vorstellen, wie man das mit der Munition im Schmelztiegel zu regeln gedenkt.
Zu rechnen ist allerdings mit dem Auftreten von Xur. Denkt dran: Der kommt am Freitag, dem 3.4., erst um 11:00 Uhr in den Turm. Wir haben Sommerzeit, auch wenn’s draußen nicht danach aussieht. Hier geht zu unserem Artikel über Xur, am 3.4.
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