Beim MMO-Shooter Destiny hat der letzte Patch im Turm einiges verändert. Jetzt gibt es Sammlungen und Quests – alles in einer Art „hängendem Monitor“ oder, viel eher, in einem Setzkasten.
Lange Zeit plagte die Spieler in Destiny ein großes Platzproblem. Der Tresor war einfach zu klein. Mit dem Patch 2.0 hat man den deutlich vergrößert, aber auch neue „Kioske“ eingeführt.
Der Name ist bisschen irreführend, es sind diese blauen Konstruktionen. Die heißen Kiosk oder Sammlung, sehen aus wie ein überdimensionaliertes iPad, funktionieren aber wie Setzkästen. Na ja, wie futuristische Setzkästen, denn das, was man rausnimmt, geht nicht wirklich weg. Man schnappt sich immer nur eine Kopie.
Das war eine Lösung, die sich schon seit fast drei Monaten abgezeichnet hat – jedenfalls haben wir das schon früh erschnüffelt. Dass sie in diesem Umfang kommen würde, weiß man allerdings erst seit Dienstag.
Setzkasten für Shader, Embleme, Schiffe und Sparrows
So einen Setzkasten zu füllen ist relativ leicht: Einmal erhaltene Gegenstände der betreffenden Items füllen ein Fach in einem Setzkasten aus. Kopien dieses Items können „herausgenommen“ werden. Jedes Fach in diesem Setzkasten hat zudem eine Beschriftung. Die sagt, was man tun muss, um das jeweilige Item zu erhalten. Das kann das einfache Kaufen bei einem Händler sein, es können komplizierte Questreihen oder spezielle Heldentaten gefordert werden.
Es gibt Sammlungen für:
- Shader
- Embleme
- Schiffe
- Sparrows
- und Gesten
Haben ist besser als brauchen
Das heißt, man muss jetzt keine Sparrows, Embleme, Shader oder Schiffe mehr im Inventar aufheben, sondern kann, wenn man ein bestimmtes Ding braucht, eine Kopie davon aus dem Setzkasten nehmen. Die solange gebrauchen wie, man will. Und sie danach einfach zerstören. Neue Kopien gibt es reichlich.
Das kommt dem Sammelwahn der Spieler in Destiny entgegen, die schon gern “bleibende Zeichen” für jede Kleinigkeit, die sie je erreicht haben, behalten wollen, aber sie niemals verwenden werden.
Der gemeine Destiny-Spieler folgt der uralten MMO-Weisheit: “Haben ist besser als brauchen.”
Entwürfe für Rüstungen und Waffen
Eine Sonderstellung nehmen die „Blaupausen-Sammlungen“ (oder Entwürfe) für exotische Waffen und Rüstungen ein. Das läuft im Prinzip genauso, ist durch eine Zusatzfunktion aber noch ein bisschen komplizierter: Denn hier können auch „Jahr-2-Ausgaben“ von bestehenden exotischen Waffen oder Rüstungen herausgezogen werden. Diese “neuen alten” Items können höhere Werte erreichen als ihre auf Jahr-1-Werten festhängenden Cousins.
Für das Herausziehen benötigt man legendäre Marken (gibt’s erst ab dem 15. September) und man muss die Jahr-1-Ausgabe besitzen, damit man den entsprechenden Setzkasten ausfüllt und damit freischaltet. Das klappt allerdings nicht mit jedem “alten” Exotic: Nur ausgewählte Jahr-1-Items haben auch eine „Jahr-2-Ausgabe“ erhalten. Das sind längst nicht alle. Allerdings heißt es, dass nach und nach Jahr-2-Ausgaben von weiteren altbekannten Exotics kommen werden.
Im Vergleich zu den Setzkästen haben die Entwürfe zwei Nachteile: Zum einen kostet es was, da Items herauszuziehen.
Zum anderen beginnen Gegenstände, die man aus den exotischen Entwürfen entnimmt, wieder “nackt.” Bei Bungie hat man schon gesagt: Der Platz für eine aufgewertete Exotic ist im Inventar oder Tresor des Hüters. Die sollten also nicht unbedingt zerlegt werden.
Die Blueprints scheinen eher dafür gedacht zu sein, dass Spieler Jahr-1-Exotics, die jetzt zum 15. September noch keine Jahr-2-Ausgabe haben, später ziehen können. Oder dass man sich von Items trennt, für die man gar keine Verwendung findet, die man aber dann immer noch “hat.”
Es gilt: Haben > brauchen.
Auch die Quests sind nun anders angeordnet
Und als dritte Neuerung im Turm: Es gibt ein neues Quest-Interface, auch das hängt an so einer Sammlung, funktioniert aber etwas anders. Damit lassen sich Quests erneut starten. So können zum Beispiel Spieler, die “Das Gewehr der Fremden” mal zerlegt haben, nun wieder an eine Ausgabe der Waffe herankommen.
Wie das alles live und in Farbe funktioniert, wo die einzelnen Sammlungen sind und wie das ausschaut, zeigt Euch unser Freund Nexxoss in diesem Video.
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