Die Sichtweite kann in World of Warcraft: Legion deutlich gesteigert werden. Aber sieht man diesen Effekt wirklich?
Doppelte Sichtweite – Doppelte Schönheit?
Wie es bei einer neuen Erweiterung zu World of Warcraft üblich ist, drehen die Entwickler von Blizzard wieder fleißig an den verschiedenen Stellschräubchen, um aus der angestaubten Engine des Spiels das meiste rauszuholen. In Legion kümmert man sich dabei vornehmlich um die Sichtweite, mit der Umgebungen im Spiel dargestellt werden. In einem neuen Blogeintrag der Entwickler spricht man ausführlich über die Neuerungen und wie sich die Grafikpracht für neue und alte PCs ändern wird.
Die Sichtweite von World of Warcraft wird grundsätzlich von zwei Faktoren beeinflusst. Das erste ist die Distanz des Nebels, also die Entfernung zum Charakter, ab wann alle Pixel der Umgebung die Farbe des Nebels annehmen (und damit nicht mehr zu erkennen sind). Der zweite Faktor ist die allgemeine Sichtweite, also die Entfernung, bis wo die Spielwelt überhaupt berechnet und dargestellt wird. Besonders Spieler auf niedrigen Grafikeinstellungen werden schon oft den Effekt bemerkt haben, wenn plötzlich ganze Gebäude “aus dem Nebel aufploppen” – dann sind beide Einstellungen recht niedrig gesetzt.
Mit “Legion” wird die Sichtweite von 1300 Längeneinheiten auf 2500 angehoben – also eine knappe Verdopplung. Wer das absolute Maximum aus dem Spiel herausholen will – und einen Rechner hat, der das ermöglicht – wir sogar bis auf 3500 Einheiten gehen können. Wie das im Spiel aussieht, könnt Ihr auf diesen beiden “Vorher/Nachher”-Bildern sehen (Klicken zum Vergrößern).
Der erste Screenshot deutet es schon an, aber diese neuen Grafikeinstellungen wirken sich auch auf die alte Welt aus. Egal ob in Azeroth, der Scherbenwelt, Draenor oder auf den verheerten Inseln, jeder Bereich des Spiels profitiert von diesen neuen Einstellungsmöglichkeiten.
Ermöglicht wird das Ganze durch eine neue Technik, mit der die Entwickler bereits seit Mists of Pandaria experimentieren. Verschiedene Modelle der Umgebung haben nun unterschiedliche Detaillierungsgrade, sodass sie bei größerer Entfernung aus weniger Polygonen bestehen und somit auch weniger Rechenleistung fressen.
Die neuen Sichtweiten sind darüber hinaus aber nur für den 64-Bit-Klienten verfügbar – alle Besitzer von “älteren” Rechnern wären aber wohl ohnehin nicht auf die Idee gekommen, die Grafik so weit hochzuschrauben.
Was sich ansonsten noch alles mit World of Warcraft: Legion ändert, könnt Ihr in unserem Übersichtsbeitrag zur neuen Erweiterung einsehen.
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