Beim MMO-Shooter Destiny nimmt sich Bungie viel vor, um die Hüterschaft in Zukunft zufriedenzustellen.
Mit “Das Erwachen der Eisernen Lords” läutet Bungie das dritte Jahr von Destiny ein. Nach dem Launch im September 2014 folgten zwei kleinere DLCs und im September 2015 die große “König der Besessenen”-Erweiterung. Nun steht das nächste große Ding bevor, was wohl gar nich so umfangreich sein wird, wie es sich die Hüter erhofften.
“Irgendwo” zwischen “Haus der Wölfe” und “König der Besessenen” soll “Rise of Iron” stehen. Die anstehende Erweiterung bringt dabei den ersten Raid seit einem Jahr, eine neue Story, neue Orte und allerhand Spielzeug für die Hüterschaft. Aber ist das genug, um die Spieler bis zum nächsten DLC bei Laune zu halten?
Bungie liefert so viel Content wie irgend möglich
Im Gespräch mit Eurogamer beantwortete Creative Director Chris Barrett diese Frage mit: “Ich hoffe es”. Man werde letzten Endes sehen, wie die Community auf “Das Erwachen der Eisernen Lords” reagieren wird.
Barrett traf die Aussage:
Wir werden den Spieleren so viel geben wie wir können.
Nach einer goldenen Zukunft für Destiny klingt das erstmal nicht, eher nach: Wir haben schnell was zusammengekratzt, um unseren Spielern wenigstens etwas liefern zu können. Es ist nicht allzu viel, aber alles, was in der Zeit ging.
Dies passt auch zu den Gerüchten und Meldungen, welche seit Monaten um Destiny wabern: Bungie konnte wohl das geplante Tempo nicht durchziehen und musste in 2016 einige Inhalte verschieben und anders planen. Zudem soll man mit Destiny 2 nicht zufrieden gewesen sein und habe es deshalb rebootet. Alles, was bis Destiny 2 geliefert wird, soll demnach nur eine Notlösung sein.
Falls dies alles so stimmt, so soll die “Notlösung” trotzdem für ordentlich Spielspaß und Beschäftigung sorgen. Laut Barrett gab’s kürzlich einen großangelegten Test im Studio, und das Feedback zu “Rise of Iron” sei sehr positiv gewesen:
Jeder mochte den neuen Content.
Zudem erzählt er, dass die Teams leidenschaftlich bei der Sache waren und auch einige Vorschläge machtem. Um welche es sich hierbei handelte, verriet der Creative Director jedoch nicht.
Wie wird die Zukunft von Destiny?
Laut Barrett versucht Bungie stetig darin besser zu werden, was sie tun. Sie schaffen Werkzeuge, um Inhalte schneller erstellen zu können. Zudem wollen sie sich auf die besten Erfahrungen für die Spieler fokussieren.
Bungie mache im Laufe der Zeit einen Lernprozess durch. Und Barrett geht davon aus, dass sie immer besser werden und Inhalte schneller veröffentlichen können.
Für die nahe Zukunft, für die Herbsterweiterung, lautete das Ziel: Den Spielern “so viel Content, wie wir können” zu geben.Bereits vor wenigen Tagen sprach der Community Manager DeeJ über die Zukunft von Destiny, wobei er betonte, dass künftige Destiny-Inhalte “richtig” sein und die Standards von Bungie erfüllen müssen.
Es bleibt also abzuwarten, für wie lange “Das Erwachen der Eisernen Lords” für gute Laune sorgen muss – und kann. Ein Release-Termin für das nächste große Ding – voraussichtlich “Destiny 2”, steht noch in den Sternen.
Wie blickt Ihr in die Zukunft von Destiny?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
































