Destiny: „Endet die Content-Dürre, Bungie?“ – Teile der Antwort könnten Euch verunsichern

Bei Destiny hat sich Bungie über künftige Inhalte geäußert. Man setzt sich das Ziel, dass diese „richtig“ werden.

Im Herbst steht die Erweiterung „Das Erwachen der Eiseren Lords“ an. Laut Bungies Community-Manager DeeJ handelt es sich hierbei um eine „große“ Erweiterung: Neue Story, neue Orte, neue Waffen und Rüstungen, ein neuer Social-Space – viel Neues kommt auf die Hüter zu.

Die Erweiterung zieht uns die Verseuchten Lande hinaus: Eine neue Zone auf der Erde, jenseits des Walls und des Kosmodroms, zu welcher wir fliegen können. Dies wird das erste Mal sein, das ein bestehender Bereich eine komplett neue, umfassende Zone erhält. destiny-iron-axt

Dabei möchte man nicht nur frische Inhalte liefern, sondern auch die Fantasie der Hüter anregen: Ihr habt die Chance, selbst zu einem Eisernen Lord zu werden. Lord Saladin hat Euch im Eisenbanner trainiert, um Euch auf eine Katastrophe solchen Ausmaßes, wie der SIVA-Ausbruch, vorzubereiten.

Mit „Rise of Iron“ will Bungie ausführlich auf die Wünsche der Community eingehen und vor allem den Durst nach Lore stillen. Sie wollen ihre Sache „richtig“ machen.

Neue Inhalte in Destiny werden „richtig“

Im Interview mit IGN wird der Community Manager DeeJ gefragt, ob die Spieler bald wieder mehr Content nach der langen Dürre in 2016 erwarten können.

DeeJ spricht als Antwort über den Anspruch, den sich Bungie für die Zukunft von Destiny setzt. Neue Inhalte sollen der Leidenschaft und dem Enthusiasmus gerecht werden, welche die Hüter in das Spiel investieren. Bungie selbst steckt viel Herzblut in den MMO-Shooter und verweist dabei auf eigene Standards, denen sie gerecht werden wollen.

Die Entwickler möchten eine Welt liefern, welche zum Entdecken einlädt. Die Spieler sollen sich mit ihren Charakteren identifizieren und sie stets voranbringen. Man will den Weg fortsetzen, dass sie sich um Ihre Hüter kümmern wollen. Dies sei der „richtige“ Weg. Jedoch brauchen „richtige“ Inhalte auch Zeit, die sich Bungie dafür nehmen wird – und muss.destiny-iron-hüterIn der Zeit zwischen den großen Erweiterungen sorgt das Live-Team dafür, das Destiny ein interessanter Ort bleibt und die Hüter immer wieder zurückruft. Auch dieses Team erschafft Dinge, die die Spieler gerne tun und genießen sollen.

Laut DeeJ arbeitet man immer an neuem Destiny-Content. Erst letzten Dienstag kam das Update 2.3.0, welches neben Balance-Änderungen auch neue Inhalte, wie zusätzliche Chromatin-Farben, brachte.

Das steckt hinter der diplomatischen Antwort

Mein MMO meint: Eine klare Bekenntnis zu „mehr Content“, auf die sicher viele Spieler hoffen, hört sich anders an. Mit etwas Phantasie spiegelt sich in der Antwort DeeJ‘ auch das wieder, was sich in Gerüchten und Meldungen seit Monaten abzeichnete: Bungie musste wohl in 2016 einige Inhalte verschieben und anders anordnen. Zum einen, weil man das Tempo aus Jahr nicht aufrecht erhalten konnte. Zum anderen soll man mit Destiny 2 nicht zufrieden gewesen sein und habe es deshalb rebootet. Das, was die Spieler dann bekamen, war eine Notlösung.

Das könnte erklären, warum DeeJ so viel über „der Content muss auch richtig sein“ und „unseren Standards erfüllen“ spricht.

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