Warframe hat mich in seinem Bann! So wurde ich Space-Ninja aus Leidenschaft

Unsere Autorin Leya hat sich den Online-Shooter Warframe angeschaut und war sofort hin und weg. Als Space-Ninja schlug sie sich durch die ersten Missionen und kann Warframe jetzt schlecht zur Seite legen. Lest hier ihren Anspielbericht. 

Ich wurde direkt in mein Abenteuer als Space-Ninja hineingeschleudert und wusste gar nicht, wie mir geschah. Ein finsterer Alien-Captain namens Vorr erzählte mir, dass ich ein mächtiger Krieger sei. Er nannte mich einen der “Tenno” – anscheinend gehöre ich zu einer längst vergessenen Krieger-Fraktion, die das Universum und seine Planeten vor Unheil beschützt.

Ich erwachte aus einem ewigen Cryo-Schlaf und musste nun vor Captain Vorr und seiner Armee fliehen. Dabei begleitete mich eine mysteriöse Frauen-Stimme namens Lotus, sie hat mich erweckt.

Hier beginnt jeder Spieler seine erste Mission, die gleichzeitig das Tutorial darstellt. Ich durfte mir einen aus drei “Warframes” aussuchen. Warframes sind Anzüge, die den Tennos ihre speziellen Fähigkeiten und Skills verleihen. Gleichzeitig sind Waframes die unterschiedlichen Charaktere, die man spielen kann – derzeit gibt es 34 davon.

Warframe Lotus

Aus diesen 3 Warframes dürfen sich Spieler zu Beginn einen aussuchen: 

  • Excalibur: Dieser Warframe ist besonders geschickt im Nahkampf und beschwört ein Schwert, das Energie durchströmt. Excalibur gilt als besonders Anfänger-freundlich.
  • Mag: Diese Dame erzeugt magnetische Felder, mit denen sie ihre Umgebung und Feinde manipuliert. Ihre Skills geben Mag starke Crowd-Control und lassen sogar Knochen zu Staub zerfallen.
  • Volt: Der Meister der Elektrizität eignet sich für den Nah- und Fernkampf gleichermaßen. Volts Elektro-Skills sind besonders effektiv gegen “Corpus”, die Roboter-ähnlichen Gegner in Warframe.

Ich entschied mich für Mag. Ihre Fähigkeit, Knochen in Magnete umzuwandeln und mit Energie zu zermalmen, sprach mich besonders an.

Warframe Mag

Im Tutorial fühle ich mich wie der mächtigste Space-Ninja des Universums

Nachdem die Frage meines ersten Warframes geklärt war, ging es direkt mit Action los. Ich musste mich durch die Schergen von Captain Vorr kämpfen und zu meinem Raumschiff gelangen. Die Stimme aus dem Nichts, Lotus, brachte mir alles bei, was ich wissen musste, um zu überleben.

So lernte ich, dass ich mich als Warframe geschmeidiger als eine Katze bewege. Direkt zu Beginn habe ich die Gabe, weit über den Boden zu gleiten, mich in die Luft zu schrauben und an Wände lang zu springen. Normales Laufen kommt für die Space-Ninjas aus Warframe nicht in Frage!

Durch die Bewegung alleine habe ich schon das Gefühl, ein mächtiger Krieger zu sein, der seine Feinde umkreist und ihnen geschickt ausweicht. Dann bekomme ich auch direkt drei starke Waffen, mit denen ich Vorrs Armee niedermetzle.

Ich durfte mich an drei Stationen zwischen zwei Waffen-Typen entscheiden. Durch meine Wahl erhielt ich dieses Set:

  • Nahkampfwaffe: Schwert (anstelle eines Stabs)
  • Seitenwaffe: Wurfmesser (anstelle einer Pistole)
  • Hauptwaffe: Pfeil und Bogen (anstelle eines Gewehrs)

Mein erster Skill “Sog” stand mir auch zur Verfügung. Mit Mags Magnetfeld zog ich Gegner an mich heran, verteilte Schaden und machte sie kurz kampfunfähig.

Ich fühlte mich großartig und stark!

warframe bogen

Das Gefühl der Macht täuschte – Ich war noch ein kleiner Baby-Ninja

Mit all den Mitteln, die mir zur Verfügung standen, erreichte ich mein Schiff mit Leichtigkeit. Nach dem langen Cryo-Schlaf kam dann aber das zweite Erwachen: Ich war nicht so mächtig, wie ich dachte.

Nach und nach schaltete ich durch die ersten Missionen das Arsenal-System meines Raumschiffs frei. Das Schiff wurde nämlich ausgeschlachtet und alle Stationen wie die Schmiede, die Brutmaschine oder die Modifikationen wurden entfernt. Alles ist offline. Ich mach mich also auf, die Segmente zu versammeln, mit denen ich die einzelnen Stationen wieder in Betrieb nehmen kann.

Hier merke ich, wie komplex Warframe wirklich ist. Ich stellte langsam fest:

  • Alle Waffen im Spiel müssen gelevelt werden
  • Alle Waffen können mit Modifikationen angepasst werden
  • Die Modifikationen müssen ebenfalls gelevelt werden und können Upgrades erhalten
  • Ich kann einen Roboter als Begleiter haben, einen Sentinel
  • Die verschiedenen Roboter-Sentinel haben ebenfalls Skills und tragen Waffen
  • Der Sentinel wird gelevelt, ebenso seine Waffe – Auch diese können mit Mods aufgerüstet werden
  • Mein Warframe kann auch im Level steigen, auch er kann Mods erhalten
  • Die Skills der Warframe können gelevelt werden und Mods erhalten
  • Mein gesamter Account besitzt einen eigenen Level
  • Es gibt eine Zuchtstation für Haustiere, die Hunden und Katzen ähneln. Auch diese erhalten Upgrades, die im Kampf nützlich sind.
  • Waffen und Ausrüstungen können mit Blueprints selbst hergestellt werden
  • Die Liste könnte ich noch weiterführen, aber es ist deutlich: Einfach alles kann gelevelt und angepasst werden.

Langsam fange ich an, mit den Modifikationen zu experimentieren und spüre mich und meine Waffen mächtiger werden. Der Baby-Ninja wächst!

warframe mods

In Warframe nimmt mich keiner an die Hand – Leichter Einstieg, schwierig zu meistern

Die Komplexität kann einen zu Beginn nahezu erschlagen. Wie der Online-Shooter im Detail funktioniert, erklärt mir Warframe nicht.

Wer sich auf das Abenteuer einlässt, muss bereit sein, sein Wissen woanders als im Spiel selbst zu suchen. Das könnte gerade für deutsche Spieler, die nur wenig Englisch können, eine Herausforderung sein. Denn die besten Quellen für Warframe sind in englischer Sprache zu finden. Oder man muss sich einen erfahrenen, deutschen Mitstreiter suchen, der einem die ersten Schritte erklärt.

Denn ab einem gewissen Punkt muss man sich in das Level- und Upgrade-System vertiefen.

Meine ersten Stunden in Warframe verbrachte ich allerdings ohne großes Wissen und habe locker die ersten Missionen geschafft! Man darf sich nur nicht von den vielen Möglichkeiten, die einem Warframe bietet, abschrecken lassen.

Warframe hat einen leichten Einstieg, ist aber nach hinten raus schwierig zu meistern.

Warframe1

Warframes Tiefe und Gameplay hat mich in seinem Bann

Nach meinen ersten Stunden als Space-Ninja bin ich einfach angefixt. Das Gameplay fühlt sich fantastisch an. Es macht unglaublich Spaß, über die Map zu gleiten und die Welt zu erkunden.

Die weiten und athletischen Sprünge der Warframe geben mir das Gefühl von Freiheit und Macht. Das Gunplay wird von meinem Build und meinen Modifikationen bestimmt. Ich entscheide, ob ich schnell schieße, starke Treffer lande oder Elementar-Schaden auslöse.

In Warframe gibt es neben den Quests viel zu tun. So arbeite ich gerade daran, mir ein Haustier freizuschalten und die Tiere danach zu züchten. Da schlägt das Herz des Pokémon-Züchters in mir besonders hoch! Denn auch die treuen Begleiter können modifiziert und spezielle Statistiken erzüchtet werden.

Ich bin gespannt, wo die Reise mit Warframe hingeht und werde wohl noch eine Weile als Space-Ninja aus Leidenschaft durch die Galaxie düsen.


Meine ersten Stunden in Warframe, könnt Ihr auch in dieser Aufnahme unseres Live-Streams verfolgen:

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Warum das neue Eisenbanner in Destiny 2 enttäuscht

Das neue Eisenbanner von Destiny 2 ist mit großen Erwartungen gestartet. Wie spielt es sich im Vergleich zu Destiny 1? Und warum sind so viele Spieler nun enttäuscht? Wir haben die Antworten für euch!

Das Eisenbanner ist ein monatliches PvP-Event im Destiny-Universum, das bereits während der Destiny-Beta im Sommer 2014 gespielt werden konnte. Regelmäßig durften sich alle Hüter darin messen und die Macht ihres Lichts beweisen. Darüber hinaus galten die Eisenbanner-Waffen und -Rüstungen in Destiny 1 zu den begehrtesten im Spiel, hatten sie doch nahezu allesamt starke Rolls.

Mit Destiny 2 kehrt das Eisenbanner nun zurück. Zeit für einen Vergleich des Eisenbanners zwischen Destiny 1 und Destiny 2. Was hat sich geändert? Und warum sind viele Spieler enttäuscht? Alle Antworten gibt es hier.

Hinweis: Wir vergleichen das Eisenbanner zum Ende von Destiny 1 – nicht zum Start. Zwischenzeitlich hat es große Veränderungen gegeben.

Die Voraussetzungen für die Teilnahme am Eisenbanner

Um in Destiny 1 am Eisenbanner teilnehmen zu können, musste man erst einmal ein gewisses Lichtlevel erreichen. Denn die Level-Vorteile waren aktiv – Hüter mit einem geringeren Lichtlevel als andere hatten daher einen Nachteil.

Auch wenn diese Level-Vorteile marginal waren, haben sie sich doch bemerkbar gemacht.

All dies ist in Destiny 2 unerheblich. Ihr müsst lediglich mit einem Charakter den Turm freigeschaltet und Level 20 erreicht haben, ab dann dürft Ihr accountweit das Eisenbanner zocken. Somit könnt Ihr mit euren Zweit- und Drittcharakteren auch unter Level 20 am Eisenbanner teilnehmen.

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Die Power-Level-Vorteile sind deaktiviert, ein Level-3-Hüter macht genau so viel Schaden wie ein Hüter mit Power-Level 305. Bungies Marschrichtung ist klar, mehr Hüter sollen Zugang zum Eisenbanner erhalten.

Ob damit der Grundgedanke des Eisenbanners erhalten bleibt, darüber kann vortrefflich diskutiert werden. Denn eigentlich verstößt es gegen die Lore, dass die Level-Vorteile deaktiviert sind. Lord Saladin hielt das Eisenbanner bislang immer ab, um die Macht des Lichts der Hüter zu prüfen. Man rechnete daher fest damit, dass Level-Vorteile auch in Destiny 2 aktiv sind. Für die Population der Playlist schadet es aber sicher nicht, wenn mehr Spieler daran teilnehmen können.

Der Spielmodus – Kontrolle 4vs4

Dass es Änderungen am Spielmodus geben wird, hat niemanden überrascht. Auch wenn viele Spieler insgeheim gehofft haben, dass Bungie zumindest das Eisenbanner als 6vs6-Playlist einführen würde, blieb es beim gewohnten 4vs4, so wie es im gesamten Schmelztiegel von Destiny 2 üblich ist.

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Der Spielmodus des ersten Eisenbanner in Destiny 2 ist Kontrolle. Es gilt Zonen einzunehmen, die über der Karte verteilt sind. Für jede eingenommene Zone gibt es bei einem Kill einen Punkt. Wer mehr Zonen hält, bekommt bei Kills mehr Punkte. Gewonnen hat das Team, welches zuerst 100 Punkte gesammelt hat.

Bungie hat in Destiny 1 monatlich den Eisenbanner-Spielmodus verändert, dies wird bei zukünftigen Eisenbanner-Events in Destiny 2 wohl ebenfalls eine Rolle spielen.

Das Teamplay – Nichts für Solo-Spieler?

Über das Für und Wider der Verkleinerung der Teams wurde bereits an anderen Stellen ausführlich debattiert. Speziell im Eisenbanner sorgt diese Änderung allerdings für einen Effekt, der vor allem Alleinspieler betrifft. Diese werden häufig mit festen Einsatztrupps konfrontiert, die sich absprechen und koordiniert vorgehen.

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In Destiny 1 konnte dieser Nachteil durch die Fähigkeiten einzelner Spieler ausgeglichen werden. In Destiny 2 ist dies ungleich schwerer, Teamplay und Teamshots sind die beste Strategie im Schmelztiegel.

Man mag nun argumentieren, dass Eisenbanner ein teamorientierter Spielmodus ist. In der Praxis will Bungie aber dafür sorgen, dass auch Solo-Spieler auf ihre Kosten kommen – die Implementierung der Guided Games belegt das. Die Spielersuche beim Eisenbanner hingegen nicht.

Dies sorgt dafür, dass Spieler einzelne Matches vorab verlassen – und in Konsequenz für Frust bei den verbleibenden Spielern.

Das Loot-System in Destiny 1 – Garantiert!

Bei jedem Eisenbanner-Event gibt es Loot abzustauben. Hier macht Destiny 2 keine Ausnahme. Der Weg, diesen Loot zu bekommen, hat sich gegenüber dem Vorgänger jedoch signifikant geändert.

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Das Angebot von Lord Saladin in Destiny 1

In Destiny 1 brachte Lord Saladin eine Auswahl an Gegenständen mit, die stark gerollt waren und insbesondere im Schmelztiegel große Vorteile brachten. Darüber hinaus hatte man nach jedem Match eine Drop-Chance auf einen zufällig gewürfelten Gegenstand aus Saladins Repertoire.

Dieses System hielt die Spieler bei der Stange, da der Loot nach einem Match nicht nur besser sein konnte als das Equipment, welches Saladin verkaufte, es brachte darüber hinaus auch das Licht-Level nach oben. Spieler konnten so während des Eisenbanners im Level aufsteigen.

Die wöchentlichen Beutezüge motivierten die Spieler zusätzlich – Beutezüge, die speziell auf das Eisenbanner-Event zugeschnitten waren.

Das Lootsystem in Destiny 2 – Viel Glück!

Dieses System hat Bungie für Destiny 2 komplett über den Haufen geworfen. Ihr müsst nun Token verdienen und diese bei Saladin gegen Eisen-Engramme eintauschen, die ein zufälliges Eisenbanner-Item beinhalten. Für einen Sieg gibt es 5 Token, für eine Niederlage 2 Token. Wer die täglichen Eisenbanner-Herausforderungen abschließt, erhält weitere Token.

20 Token benötigt Ihr für ein Eisen-Engramm. Wollt Ihr nun die Eisenbanner-Rüstung komplett farmen (bestehend aus 5 Teilen), müsst Ihr sehr viel Glück haben. Ein findiger Hüter hat die durchschnittliche Anzahl der für alle Rüstungsteile benötigten Eisen-Engramme anhand der Monte-Carlo-Methode berechnet.

Mithilfe dieses Verfahrens aus der Stochastik hat der Hüter die statistische Verteilung von Drops aus Eisen-Engrammen simuliert. Wollt Ihr lediglich die Rüstung bekommen, müsst Ihr dafür im Schnitt 30 Eisen-Engramme öffnen. Dies entspricht 600 Token oder 120 gewonnene Spiele.

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Wollt Ihr alle Gegenstände inklusive der Waffen des Eisenbanners sammeln, müssen im Schnitt 41 Eisen-Engramme geöffnet werden (820 Token). Die Zahlen variieren je nach Glück oder Pech, zeigen jedoch eines deutlich: Wer alles innerhalb einer Woche bekommen möchte, hat einen langwierigen Grind vor sich – Und muss sich darüber hinaus auf sein Glück verlassen.

Die Loot-Qualität – Generischer Einheitsbrei?

Die Eisenbanner-Waffen aus Destiny 1 wiesen nicht nur exzellente Perk-Verteilungen auf, sondern besaßen darüber hinaus ein einzigartiges Design. Mit nahezu jeder Ausgabe des Eisenbanners kamen starke Waffen, die speziell im Schmelztiegel dominierten. Fast jeder Veteran wird mit den Namen Nirwen’s Gnade, Felwinters Lüge oder auch dem schlauen Drachen etwas anfangen können.

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Der schlaue Drache – einst das beste PvP-Impulsgewehr in Destiny 1

Auch Destiny 2 bietet wieder eine Auswahl an Eisenbanner-Waffen. Acht sind es an der Zahl, für jeden Waffen-Slot ist etwas dabei. Die Rolls der Waffen sind statisch, Ihr werdet immer die gleichen Perks einer Waffe bekommen. Diese orientieren sich auch in Destiny 2 eher am Schmelztiegel, sind aber längst nicht mehr so dominant wie noch im Vorgänger.

Das Impulsgewehr ist stark, allerdings nur schwer zu meistern. Das Automatikgewehr ist exzellent, hat aber mit Uriels Geschenk und der Ursprungsgeschichte starke Konkurrenz. Die anderen Waffen ragen kaum heraus, was die Motivation der Spieler, diese zu jagen, zusätzlich trübt.

Alle Waffen sind darüber hinaus schlichte Reskins von schon bestehenden Schießeisen.

Die Rüstungen hingegen sehen schick aus und sind im klassischen Eisenbanner-Design gehalten. Die Frage wird hier sein, wie oft Bungie das Inventar von Lord Saladin überarbeiten und neue Designs kreieren wird.

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Nirwens Gnade – ein Eisenbanner-Impulsgewehr aus Destiny 1

Robert meint: Das Eisenbanner von Destiny 2 soll mehr Spieler ansprechen und leichteren Zugang ermöglichen. Dieser Auftrag wurde erfüllt. Gleichzeitig hat Bungie jedoch den kompletten Loot-Pool in nur ein Event gepackt. Früher waren nur wenige Gegenstände pro Eisenbanner-Ausgabe im Angebot. Dies bedeutete, dass man die Rüstung erst nach 4 oder 5 Monaten vervollständigen konnte.

Dies mag design-technisch fragwürdig sein, doch zumindest garantierte es, dass alle Spieler nach diesem Zeitraum das Rüstungsset komplett hatten (sofern sie regelmäßig teilnahmen). Destiny 2 setzt hier komplett auf den Zufall. Wenn es ungünstig läuft, werdet Ihr in 8 Monaten immer noch auf der Suche nach dem schicken Jäger-Umhang sein. Dies war in Destiny 1 undenkbar.

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Die fehlenden Eisenbanner-Drops nach einem Spiel sorgen darüber hinaus für große Langeweile. Zufällig ausgewürfelte Gegenstände sind aufregend. Nicht selten mussten wir nach einem Match erst einmal in den Orbit fliegen, damit jeder seinen Loot bestaunen konnte. Der fehlende Loot nach einem Match nimmt vielen Spielern die Motivation, überhaupt am Eisenbanner teilzunehmen.

Die fehlende Level-Progression und das langweilige Token-System (viele Hüter wollen Loot-Drops, keine Token!) setzt dem ganzen System die Krone auf. In Destiny 1 war der Fortschritt des eigenen Charakters eine wesentliche Motivation, am Eisenbanner teilzunehmen. Dies fehlt in Destiny 2 komplett.

Viele Hüter bezeichnen das aktuelle Eisenbanner als das schlechteste aller Zeiten. Viele vergessen zwar, welch ausgewachsene Katastrophe das erste Eisenbanner von Destiny 1 war. Drops waren so gut wie nicht existent und auch dort hat die Level-Progression gefehlt. Bungie muss sich aber am Eisenbanner messen lassen, welches zum Schluss von Destiny 1 abgehalten wurde. Und hier wurden leider drei Schritte zurückgemacht.

Zumindest hat Bungie angekündigt, dass es auf die Sorgen und Anregungen der Spielerschaft hört. Die kommenden Monate werden zeigen, wie Bungie der Kritik entgegentreten wird.

Was haltet Ihr vom Eisenbanner? Konntet Ihr bereits alles ergattern, was Ihr haben wolltet? Schreibt es uns in die Kommentare!  

Content in Elite: Dangerous ist unendlich, Spieler zeigen warum

Elite: Dangerous ist eine gigantische Weltraum-Sandbox. Ihr macht also, was ihr wollt, auch eure eigenen Geschichten und Spielmodi!

Das Weltraumspiel Elite: Dangerous ist eine komplexe Weltraum-Sandbox. Das bedeutet, dass die Spieler dort wirklich die Hauptakteure sind. Das meiste, was im Spiel passiert, geht also von den Spielern aus. Ab und zu gibt es öffentliche Events vom Hersteller oder zuletzt die Invasion der fremdartigen Thargoiden-Aliens.

Dennoch fasziniert viele Spieler vor allem der offene Sandbox-Teil des Spiels. Wir waren auf der Frontier Expo 2017, der großen Messe des Elite-Entwicklers Frontier Development, und haben Spieler dort gefragt, was für sie den großen Reiz des Spiels ausmacht.

Streamerin fliegt am liebsten Crash-Rennen im Weltraum

Elite Dangerous bietet eine Menge Missionen und Aufgaben. Ihr könnt Fracht herumschippern, Passagiere kutschieren, Planeten erforschen oder als Pirat oder Kopfgeldjäger wilde Kämpfe ausfechten. Doch manchmal ist einem das alles zu ernst. Dann ist es Zeit für ein Sidewinder-Crash-Derby!

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Frontier Expo Sidewinder Sports Day von Kateclick auf www.twitch.tv ansehenIm Gespräch mit der Streamerin Kate Russel (Kate Click auf Twitch) erfuhren wir, dass es regelmäßig wilde Crash-Rennen mit Sidewinder-Schiffen ohne Schilde in Elite gibt. Dabei geht es darum, sich gegenseitig zu rammen und zu demolieren. Da die Sidewinder die kostenlosen Start-Schiffe sind, muss niemand wertvolle Ressourcen verschwenden, wenn er beim Crash-Rennen mitmachen mag.

Radio Sidewinder – Ein Radiosender von Fans für Fans

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In Elite gibt es einen galaktischen News-Sender namens GalNet, der mit einem zukünftigen Update auch Nachrichten vorliest. Dabei gibt es bereits einen vollvertonten Radiosender namens „Radio Sidewinder“ im Spiel. Hinter dem Sender stecken 15 bis 20 Spieler weltweit, die täglich rund um die Uhr Nachrichten aus dem Elite-Universum verkünden und Musik spielen.

Neben politischen Ereignissen und Alien-Sichtungen gibt es immer wieder Interviews mit bekannten Spielern. So kam es beispielswiese sogar zu Interviews mit dem berüchtigten Schurke Harry Potter, der durch seine Untaten schon ganze Romane umschrieb! Radio Sidewinder findet ihr unter der dieser Seite.

Gestrandet im Weltraum? Ruf den Space-ADAC!

Elite Dangerous 2018 03

Eines der grausamsten Schicksale, das euch in Elite Dangerous ereilen kann, ist es, im Weltraum ohne Treibstoff zu stranden. Sollte euch niemand zur Hilfe eilen, müsst ihr euer Schiff aufgeben und zerstören. Ihr könnt dann zwar an der nächsten Station respawnen, aber eure gesammelten Daten, Ressourcen und ein Haufen Geld sind dann weg.

Damit niemand dieses Schicksal erleiden muss, gibt es die Fuel Rats. Dabei handelt es sich um einen rein von Spielern unterhaltenen galaktischen Pannendienst. Unter dem Motto „We got Fuel, you don’t!“ könnt ihr die Fuel Rats auf ihrer Webseite aufsuchen. Kurz darauf nehmen sie im Spiel mit euch Kontakt auf und bringen euch Treibstoff vorbei.

Die Rats sind dabei selbstlos am Werk und fliegen furchtlos durchs Weltall, um jedem Piloten in Not zu helfen. Selbst wenn das bedeutet, dass sie ab und an Opfer von böswilligen Piraten werden, die Notrufe vortäuschen, um die armen Rats auszurauben. Fuel Rats sind die wahren Helden von Elite!

Elite-Hörspiele und interaktive Romanhandlung

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Die vielen kleinen Storys, die von den Spielern ausgehen und im großen Metaplot von Elite ihren Platz haben, inspirieren wiederum zu Literatur außerhalb des Spiels. So gibt es offizielle Romane, deren Schlüsselszenen im Spiel vorkommen und von Spielern bestimmt werden.

So passierte es, dass die Raumpilotin und Romanheldin Salomé vom schon erwähnten Erzschurken Harry Potter gemeuchelt wurde. Jetzt steht tatsächlich im Buch, dass ein gewisser Harry Potter ihr Mörder war.

Neben Romanen gibt es noch mehr Werke zu Elite, wie das Audio-Drama „Escape Velocity“. Das aufwändig produzierte Werk wurde via Patreon von Fans gesponsert und ihr könnt es kostenlos online anhören. Ebenfalls cool: Wer Elite als Rollenspieler außerhalb des Computers erleben will, kann sich das schicke Elite Roleplaying Game holen, ein Pen&Paper-Rollenspielsystem im Elite-Universum!

Fazit von der Frontier-Expo 2017: Ein Hoch auf die Sandbox!

Elite: Dangerous macht also dem Sandbox-Genre alle Ehre. Wer genug Zeit und Kreativität mitbringt, kann im großen Universum des Spiels sehr viel erleben und weit mehr machen, als nur stur Aufträge abzuklappern.

elite expo 2017 01
Viele Spielergruppen in Elite traten auf der Frontier Expo 2017 in einheitlichem Look auf. Hier ist die “Hyperion Star Alliance” zu sehen.

Laut vielen Spielern, die wir auf der Frontier Expo 2017 interviewten, macht genau das den Reiz des Spiels aus. Wer nur offiziellen Content durchnudelt, dürfte daher weniger Spaß am Spiel haben als Sandbox-Enthusiasten, die sich ganz in der alternativen SciFi-Welt von Elite verlieren.

Derzeit sorgen vor allem die Aliens vom Volk der Thargoiden in Elite für Ärger. Die Aliens könnten laut einem Astrobiologen übrigens wirklich existieren!

Pokémon GO: Verschwundene PokéStops und weniger Beute – Ist da was im Busch?

An irgendwas muss Niantic doch gerade arbeiten, oder? In Pokémon GO passieren komische Dinge. PokéStops geben nur noch zwei Items oder verschwinden sogar ganz. Dann wird ein Update forciert und plötzlich geht alles wieder. Steckt da etwas Größeres dahinter?

Die Spieler von Pokémon GO erleben seit ein paar Tagen komische Ereignisse im Spiel. Angefangen hat es mit einem neuen Update, das angeblich viele Fehler beheben sollte, dieses Versprechen aber nicht einhalten konnte. Dann gab es ein neues Update, das diesmal mehr Bugs beseitigte. Kurz danach bekamen Pokémon-Trainer nur noch zwei Items aus PokéStops.

Eine Häufung kurioser Ereignisse, die es in der Form noch nicht in Pokémon GO gab. Spieler vermuten: Da steckt mehr dahinter.

Spekulationen über Niantics Verhalten – Was ist los?

Trainer des beliebten Mobile-Games “Pokémon GO” bemerkten in den letzten Tagen ungewöhnliche Veränderungen im Spiel. In den sozialen Netzwerken häuften sich Fragen wie “Habt Ihr schon bemerkt? PokéStops geben nur noch zwei Items” oder “Sind bei Euch auch plötzlich neue PokéStops wieder verschwunden?”

Auch außerhalb des Spiels gab es Veränderungen. Das neue Update 0.77.1 wurde überraschend forciert.

Was ist ein forciertes Update? Spieler mit einer älteren Pokémon-GO-Version werden aufgefordert, ihr Spiel zu updaten, bevor sie Pokémon GO spielen dürfen. Das bedeutet normalerweise, dass in einem forcierten Update gravierende Änderungen stecken, die unbedingt für jeden Trainer aktiv sein sollten. Spieler mit älteren Versionen könnten die neuen Änderungen sonst nicht wahrnehmen und hätten dadurch Vor- beziehungsweise Nachteile.

Pokémon GO Lugia Trainer

Auf Reddit fasst Trainer Waldo56 die Geschehnisse der letzten Woche zusammen:

  • Ein neues Update wurde veröffentlicht. Soll Bugs beheben, macht aber auf den ersten Blick gar nichts.
  • iOS-Nutzer bekommen das Update ungewöhnlich schnell. (Normalerweise warten iOS-Nutzer länger auf ein neues Update)
  • Das Update wurde früher als andere Updates forciert.
  • Ein einziger EX-Raid findet auf der Welt statt. Die Einladungen dafür werden nur Minuten vor Start des Raids versendet.
  • Etwa einen Tag später wird das nächste Update veröffentlicht. Das behebt nun wirklich ein paar Bugs. Beim Data-Mining fallen allerdings keine größeren Änderungen auf.
  • iOS-Nutzer bekommen das Update.
  • Das Update wird erneut schnell forciert. Diesmal allerdings zu schnell, denn zu diesem Zeitpunkt hatten noch nicht alle iOS-Nutzer Zugang zum Update und konnten dadurch gar nicht spielen. Die Forcierung wird wieder aufgehoben.
  • PokéStops geben nur noch 2 Items.
  • Kurze Zeit später wurde das Item-Problem bei den PokéStops behoben. Dafür verschwanden die neuen Stops und Arenen wieder, die erst kürzlich dem Spiel hinzugefügt wurden.
  • Das Update wird wieder forciert und kurze Zeit später wird die Forcierung erneut aufgehoben.
Pokemon GO Evolutionssteine Titel

Spieler vermuten, dass Niantic hier an einer Veränderung arbeitet und diese heimlich testet. Interessant ist auch, dass das 2-Item-Problem bei PokéStops weiterhin bei manchen Spielern auftritt, obwohl es bei anderen behoben ist. Die Vermutungen der Spieler reichen in viele Gebiete.

  • Ganz oben steht die Hoffnung auf den Rollout von Generation 3.
  • Reddit-Nutzer Waldo56 hat eine eigene Theorie. Er glaubt, dass wir bald Raid-Scanner bekommen. Weil die Änderungen größtenteils auf der Server-Seite passieren, sei den Data-Minern noch nichts aufgefallen. Ohne gezwungenes Update würde das nicht funktionieren, sagt er. Das würde seiner Meinung nach auch zu den fehlenden EX-Raids passen. Damit diese nicht während der Update-Zeit stattfinden, gäbe es keine neuen Einladungen.

Fakt ist, dass es in der letzten Zeit ungewöhnliche Ereignisse in Pokémon GO und mit den neuen Updates gab. Unklar ist, ob es sich hierbei schlicht um eine Verkettung von Bugs handelt, oder die Entwickler gerade etwas Größeres planen.

pokemon

Eine offizielle Nachricht von Niantic zu den PokéStop-Problemen gibt es bisher nicht. Was glaubt Ihr, was hier vor sich geht?

John Hanke macht inzwischen Hoffnung auf die 3. Generation – Soll “bald” in Pokémon GO sein

Quelle(n):
  1. Reddit

Destiny 2: Kehrt das Gefängnis der Alten zurück? – Hinweise entdeckt

Das Gefängnis der Alten in Destiny 2? Hüter entdecken Hinweise, Bungie antwortet!

Das Gefängnis der Alten war ein Spielmodus in Destiny 1, der im Frühling 2015 mit dem “Haus der Wölfe”-DLC eingeführt wurde. Darin betrat man zu dritt verschiedene Arenen, in denen man sich gegen mehrere Gegner-Wellen zur Wehr setzen musste. Sofern man die Wellen überlebte und bestimmte Ziele im Gefängnis erreichte, erhielt man Zugang zur Schatzkammer der Königin, wo es Loot für die Hüter gab.

Dieses Gefängnis der Alten wurde nun in der Datenbank von Destiny 2 entdeckt, wie der Redditor xxoACEoxx verkündet. Was hat es damit auf sich?

Welche Hinweise gibt’s denn auf das Gefängnis?

Laut dem Redditor wurde am 12. Oktober eine Code-Zeile zu den Aktivitäten in den Datenbanken ergänzt. Bislang fehlte in dieser Zeile der Name der Aktivität. Nun steht da:

DestinyActivityTypeDefinition as of 12/10/2017 Line 15 – {“displayProperties”:{“name”:”Prison of Elders”,”icon”:”/common/destiny2_content/icons/379421028a0209ae0e28122ec8e33454.png”,”hasIcon”:true},”hash”:680256650,”index”:8,”redacted”:false}

icon

Als Name wird nun “Prison of Elders”, also das Gefängnis der Alten, angegeben. Zudem führt die Nummer des PNG-Bilds zu diesem Symbol:

Ein Blick in Destiny 1 zeigt: Dieses Symbol ist das Symbol für das Gefängnis der Alten:

gefängnis

Das heißt: Vor kurzem wurde zweifellos ein Eintrag zum Gefängnis der Alten in den Datenbanken von Destiny 2 vorgenommen. Dessen Symbol findet sich darin und es wird sogar explizit erwähnt.

Der Redditor schließt das Fazit: Das Gefängnis der Alten kommt in Destiny 2 zurück. Die Frage sei nur, wann das passieren wird.

Das Gefängnis der Alten kommt aber (vorerst) nicht

Vor wenigen Stunden hat sich der Community-Manager Cozmo zu diesem Fund geäußert. Er stellt klar:

Es gibt gegenwärtig keine Pläne, das Gefängnis der Alten in Destiny 2 zu bringen. Es handle sich bei der Code-Zeile nur um ein Überbleibsel. Er entschuldigt sich für das Chaos.

Kurzum: Der Hinweis auf das Gefängnis der Alten in den Datenbanken ist kein Fake, jedoch dürfen wir (vorerst) nicht damit in Destiny 2 rechnen. Dass es gegenwärtig keine Pläne dafür gibt, heißt jedoch nicht, dass es nie kommen könnte.

Würdet Ihr eine Rückkehr des Gefängnisses begrüßen? Könnte es das Endgame abwechslungsreicher machen?

Schließlich plant Bungie zurzeit, das Endgame zu verbessern. Vielleicht ist ein PvE-Horde-Modus da eine Lösung.

Quelle(n):
  1. reddit

Die Spieler von LawBreakers könnt Ihr an 2 Händen abzählen

Der Shooter LawBreakers kämpft weiter mit seinen Spielerzahlen. Diese haben nun ein neues, desaströses Tief erreicht.

Auf dem PC läuft der Low-Gravity-Shooter “LawBreakers” schlecht. Schon wenige Tage nach der Veröffentlichung im August wurde deutlich, dass der Shooter um seine Spieler kämpfen muss. Am vergangenen Donnerstag gab es dann ein neues Tief der Spielerzahlen.

Nur 10 Spieler zockten gleichzeitig LawBreakers

Am Donnerstag, den 12. Oktober, war ein Tiefpunkt von nur 10 Spielern, die gleichzeitig Lawbreakers via Steam spielten, erreicht. Sprich, es waren gerade so viele Leute online, um ein 5v5 Match im Arena-Shooter zu füllen. Die Konsolen-Zahlen sind nicht bekannt.

lawbreakers tiefpunkt

Die Spielerzahlen von LawBreakers waren nie “toll”. Die Entwickler versuchten mit Gameplay-Updates und einem Wochenende, an denen man den Shooter kostenlos zocken konnte, mehr Spieler ins Boot zu holen.

Das Gratis-Wochenende trug kurzzeitig Früchte, viele Spieler wollten den Shooter zumindest kostenlos ausprobieren. Dadurch gab es knapp 1000 Spieler, die gleichzeitig LawBreakers spielten. Nach der kostenlosen Spielzeit fielen die Zahlen aber schnell wieder ab.

Wenig Spieler und hohe Wartezeiten – Ein Teufelskreis

Das Gute an LawBreakers ist, dass das Spiel einen neuen Stil auspackt. Niedrige Erdanziehungskraft und schnelles Gameplay verlangen den Spielern neue Skills und Anpassungsfähigkeiten ab.

Allerdings müssen die Shooter-Spieler dafür auch bereit sein. Und die kämpfen gerade in beliebten Helden-Shootern wie Overwatch oder ballern sich in Weltkriegsshootern wie Battlefield 1 über den Haufen. Angeführt wird die Shooter-Szene gerade vom Battle-Royale-Shooter PlayerUnknown’s Battlegrounds, der die Massen anzieht.

LawBreakers Gun Gameplay Überkopf

Einige Spieler, die LawBreakers ausprobieren und gut finden, stecken dann in einem Teufelskreis. Ihnen gefällt das Spiel, sie melden sich zum Zocken an und kommen aufgrund der wenigen Spieler in eine lange Warteschlange. Das schlägt auf die Stimmung und das sieht man auch in den Steam-Reviews. Die sind in den letzten 30 Tagen nur noch zu 65% positiv und erreichten damit den Status “ausgeglichen”.

Lawbreakers Steam Bewertung
Lawbreakers Steam Bewertung2

Außerdem erklären Spieler in den Reviews, dass der Patch 1.4 dem Spiel geschadet haben soll. Unter anderem gab es in dem Update 100 Lebenspunkte mehr für jede Klasse und automatische Lebensregeneration außerhalb von Kämpfen.

Nun wünschen sich Spieler eine Free-To-Play-Version des Shooters. Ob das die Rettung für LawBreakers sein könnte?

In unserer Oktober-Auswahl zeigen wir Euch unsere Game-Empfehlungen für diesen Monat

Quelle(n):
  1. PCGamesN
  2. Gamestar

King of the Kill heißt plötzlich nur noch H1Z1 – Kommt nun der Launch?

H1Z1: King of the Kill wird seit neuestem nur noch H1Z1 genannt. Ist das ein Hinweis auf den baldigen Launch des Spiels und das Ende der Early-Access-Phase?

Unter H1Z1: King of the Kill kennt man ein Battle-Royale-Game, das einst der PvP-Ableger des Zombie-Survival-Games H1Z1 war. Schließlich wurde King of the Kill so beliebt, dass man das ursprüngliche H1Z1 unter den Namen „Just Survive“ abkoppelte.

Aus dem ursprünglichen H1Z1 wurde so ein eigenes Spiel, das den Namen H1Z1 gar nicht mehr im Titel führt.

H1Z1-Psychopathen

Bei King of the Kill scheint Entwickler Daybreak gerade den umgekehrten Weg zu gehen.

Ist H1Z1 der neue Markenname des Battle-Royale-Spiels?

Wenn man den aktuellen Gerüchten im Netz Glauben schenkt, dürfte H1Z1: King of the Kill bald nur noch H1Z1 heißen. Dafür gibt es die folgenden Hinweise:

  • Als jüngst die neue Pro-Liga im eSport angekündigt wurde, war nur die Rede von H1Z1 ohne extra Erwähnung von King of the Kill.
  • Der neue Ladebildschirm des Testservers zeigt in einem Video nur den Titel H1Z1. Auch hier fehlte der Zusatz „King of the Kill“.
https://youtu.be/Vo0RdN0qZew

Außerdem sei, laut der Seite, MassivelyOP der Titel „King of the Kill“ mittlerweile gar nicht mehr nötig. Verwechslungen mit dem Sandbox-Zombie-Game gäbe es ja seit dessen Umbenennung in „Just Survive“ und mit Wegfall des H1Z1-Titels ohnehin nicht mehr.

Warum also noch umständliche Bezeichnungen verwenden, wenn eh jeder das Game nur noch H1Z1 nennt?

Steht der Full-Release von H1Z1 bevor? Wird es free2play?

H1Z1-Hit-Marker

Die angebliche Umbenennung des Spiels als alleiniger H1Z1-Titel könnte, laut MassivelyOP, sogar bedeuten, dass das Spiel womöglich endlich als Full-Release erscheint. Bisher befindet es sich immer noch auf Steam im Early Access. Der Launch war schon für letztes Jahr angedacht, wurde aber – zusammen mit den Versionen von PS4 und Xbox One – auf unbestimmte Zeit verschoben.

Auf Reddit spekulieren die Leute derweil weiter. Wenn H1Z1 erscheint, könnte es womöglich sogar ein Free2Play-Titel werden. Zumindest war das damals der Plan, als das Spiel noch bei Sony Online Entertainment lief.

Wegen den Änderungen am UI auf dem Startbildschirm wollen sich die Entwickler übrigens später noch offiziell zu Wort melden. Womöglich wird dann auch der endgültige Name des Spiels geklärt.

H1Z1: King of the Kill hat übrigens keine Angst vor dem großen Konkurrenten PUBG – Es sei Platz für beide Spiele!

Quelle(n):
  1. MassivelyOP

The Division: Händler-Reset am 14.10. – Die besten Angebote

Bei The Division ist heute, am 14.10., der große Händler-Reset (Vendor Reset). Greift bei diesen Items zu!

Jede Nacht von Freitag auf Samstag werden die Händler in The Division mit neuen Waren beliefert. Der Händler-Reset findet statt. Alle Verkäufer in den Safehouses, Schutzräumen und Social-Spaces bringen frische Items mit.

Damit Ihr nicht jeden Händler selbst ablaufen müsst, zeigen wir Euch hier eine Übersicht mit den Angeboten, die sich besonders lohnen.

Empfehlenswerte Waffen am 14.10.

  • Spezialausrüstungshändler: Historian mit hohem 90% Schadens-Roll, jedoch sind die Talente mit Erfahren und Kenner unterdurchschnittlich.
  • Verkäufer fortgeschrittener Waffen: M4 – Leichtversion mit Tödlich, Kenner, Intensiv
  • W 53rd St: L86 LSW Militärversion mit Sorgfältig, Kompetent und Nachtragend
  • DZ03: SOCOM Mk20 SSR mit Ausgewogen, Boshaft und Mit kühlem Kopf
    division-historian

Die Mods nach dem Händler-Reset

  • Spezialausrüstungshändler: Mod mit Bonus auf Ballistischer-Schild-Schaden; Schusswaffen-Mod
  • Verkäufer fortgeschrittener Waffen: Gewehrschalldämpfer Omega mit Kopfschussschaden, Crit-Chance, Stabilität und Verminderte Bedrohung
  • Dark-Zone-Ausstattungshändler in der Basis: Mod mit Bonus auf Hilfsposten-Reichweite
  • Wolves Den Safehouse: Kleiner Laserpointer mit Präzision, Optimale Reichweite und Nachladetempo
  • The Firewall Safehouse: Mod mit Bonus auf Erste-Hilfe-Verbündeten-Heilung
  • Southpaw Safehouse: Mod mit Bonus auf Hilfsposten-Heiltempo
  • Dante’s Run: Mod mit Bonus auf Geschützschaden
  • W 46th St: Elektronik-Mod mit Lebenspunkten
  • DZ09: Erweitertes Magazin mit Crit-Damage und Feuerrate

Das Angebot des speziellen Blaupausenhändlers

Wenn Euch kein einziges Item der Händler gefällt, könnt Ihr Euren Kram auch selbst zusammenbauen. Dafür benötigt Ihr Blaupausen und Crafting-Materialien. Diese Blaupausen sind diese Woche im Angebot:

  • Super 90 – Schrotflinte
  • USC umgewandelt – Maschinenpistole
  • Ausdauer-Knieschoner
  • Ausdauer-Maske
  • Schwere Magazinfeder mit Feuertempo und zwei weiteren Boni
  • EXPS3-Holovisier – Hellbraun mit Optimale Reichweite und zwei weiteren Boni
  • Ausdauer-Ausstattungs-Mod
  • Leistungs-Ausstattungs-Mod

Alle Angebote dieser Woche.


Welche neuen, exotischen Waffen Ihr in The Division 1.8 erlangen könnt, zeigen wir Euch hier.

Quelle(n):
  1. reddit

Die Open-World von Warframe macht mir Angst, aber ich will mehr!

Heute Nacht um Mitternacht erschien endlich das Open-World-Update zu Warframe. In den Plains of Eidolon könnt ihr frei bei Tag und Nacht herumlaufen und schaurige Abenteuer erleben. Wir waren pünktlich zum Release online und haben die Open-World-Map erkundet.

Heute, am 13. Oktober um Mitternacht, war es endlich soweit. In Warframe ploppte plötzlich die Nachricht auf „Achtung, Neues Update kommt in 5 Minuten“. Jeder, der sich in den letzten Wochen auch nur ein bisschen für den Coop-Shooter von Digital Extremes interessiert hat, wusste sofort, was gemeint war: Das große Update „Plains of Eidolon“ ist endlich da.

Plains of Eidolon – Für jeden Spieler erreichbar

warframe eidolon screens 07

Ein wenig hatte ich ja Bammel, dass ich massig Content freischalten muss, um die Plains of Eidolon zu erreichen. Doch meine Sorgen waren unbegründet. Die Plains of Eidolon liegen nicht in – für neue Spieler unerreichbaren – Weiten des Weltraums wie dem Uranus oder der Void. Vielmehr befindet sich die Eidolon-Ebene auf der guten alten Erde.

Die Erde kann eigentlich jeder erreichen, der die erste Mission durch hat. Womöglich müsst ihr noch ein, zwei kurze Missionen auf der Erde erledigen, dann steht der Weg offen nach Cetus, dem Außenposten, von dem es auf die Plains of Eidolon geht.

Ankunft im Außenposten Cetus – Eine lebendiger Stadt voller Wunder

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Allein der Anflug nach Cetus ist schon eine Augenweide. Unser Tenno landet inmitten einer lebendigen Welt voller cooler Details. Gerade als ich aufsetze, verladen ein paar Arbeiter einen riesigen Brocken Fleisch (wo kommt der wohl her?), der dann fachgerecht zerlegt wird.

warframe eidolon screens 13

Im Hintergrund spielen ein verkleidete Kinder „Tenno gegen Grineer“, wobei die „Grineer-Kinder“ schnell und spektakulär ihren unvermeidlichen Tod gegen den „Tenno“ inszenieren. Solche lebendigen und spaßigen Szenen gab es im sterilen und düsteren Warframe Universum bisher nicht zu sehen.

Später komme ich in eine Art Basar, wo es alles Mögliche zu kaufen gibt. Zahlreiche bunte Tenno in prächtigen Warframes streunen durch den Markt und sehen sich das Angebot an. Es gibt exotische Pets, Kosmetikkram und sogar besondere Waffen. Leider habe ich meist keine der nötigen Ressourcen, um sie gegen die neuen Sachen zu tauschen. Dazu muss ich wohl erst raus in die Plains um mir die Materialien zu grinden.

Die Ebenen von Eidolon – Planlos in der Open World

Doch genug herumgestreunt, ich will endlich was erleben! Ich spreche noch kurz mit einem NSC, der Aufträge auf den Plains vergibt, dann gehe ich raus in die Open World! Dort soll ich zusammen mit drei weiteren, mir zufällig zugeteilten Mitspielern, ein Grineer-Depot ausschalten.

warframe eidolon screens 28

Kaum bin ich draußen, bewundere ich die tolle Aussicht auf den Ebenen. Die Sonne scheint, Gras wiegt im Wind und seltsame Geier-Viecher fliegen am Himmel. Wunderschön! Außerdem kommt endlich ein Gefühl von Freiheit auf. Vorbei sind die engen Korridore und Schlauchlevel der bisherigen Warframe-Missionen. Hier habe ich wirklich Freiheit!

Meine Mitspieler rennen jedoch gleich los und greifen die Grineer in der Nähe an. Die ganzen Ebenen scheinen nämlich von den hässlichen Klon-Knechten zu wimmeln. Ständig tauchen ihre Außenposten in der Landschaft auf und ihre schwer bewaffneten Landungsschiffe setzten regelmäßig Patrouillen ab.

Der Angriff auf den Außenposten geht daher auch spektakulär in die Hose. Bis ich jedenfalls angekommen bin, haben meine Mitspieler es schon verbockt und irgendwas falsch gemacht. Jedenfalls ist die Mission gescheitert.

Erkunden ist trumpf

Wenn eine Mission im regulären Warframe scheitert, ist normalerweise ein Rückzug angebracht. Hier jedoch geht es einfach weiter und ich kann weiterhin die Map erkunden. Meine planlosen Mitspieler machen dies ebenfalls und rennen willkürlich in alle Ecken der Map. Ich tu es ihnen gleich und wende mich nach Osten.

warframe eidolon screens 18

Dort erwarten mich weitere Grineer-Posten und massenweise neue Ressourcen. Konkrete Inhalte wie Aufgaben oder Events finde ich jedoch erst einmal nicht. Außer der bereits gescheiterten Mission scheint es gerade nicht zu tun zu geben. Dafür kann ich  aber die riesige Open-World Map erkunden. Am Horizont sind immerhin massenweise seltsame Strukturen zu sehen, die ich mir näher anschauen will.

Dabei wird aber schnell klar, dass die Plains selbst bei Tag ein gefährlicher Ort sind. Denn neben den Grineer-Patrouillen fliegen die Klone hier in bemannten Angriffsdrohnen herum, die aus der Luft heraus extrem starke Laser abfeuern und gleichzeitig viel aushalten. So werde ich mehrfach umgenietet und muss die Mission schließlich abbrechen.

Anscheinend muss man dazu aber zum Ausgang zurückkehren, sonst verliert man – wie im regulären Warframe – alles, was man bisher gesammelt hat. Blöd!

Schauerliche Ereignisse in der Nacht!

warframe eidolon screens 36

Ich wollte es nochmal versuchen und holte mir eine neue Aufgabe vom NSC in Cetus. Derweil war es allerdings Nacht geworden und die Ebene ist vom Sternenlicht erleuchtet und sieht noch schöner aus als bei Tag.

Aber irgendwas stimmt nicht, denn immer wieder leuchten seltsame blaue „Flammen“ über den Wasserflächen und unheilverkündende Lichter sind am Horizont zu sehen. Dazu kommt noch die kryptische Warnung von Lotus am Anfang, dass dieser Ort Nachts nicht sicher sei.

Gut, bei Tag wurde ich hier schon ordentlich verdroschen, mir schwant also Böses … Dabei geht es noch recht gesittet los. Ich soll erstmal eine Grineer Drohne erobern und hacken. Das geht erstaunlich leicht. Auch bei Nacht scheint ein typisches Grineer-Platoon mir nicht viel entgegensetzen zu können.

Das Grauen in der Nacht!

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Doch dann soll ich die Drohne sicher woanders hin eskortieren und plötzlich fallen mich seltsame leuchtende Viecher an. Ich versuch sie abzuwehren, aber die Dinger sind extrem stark und hauen hart rein! Ich muss fliehen, die Drohne verreckt und zu allem Unheil rennt mir genau JETZT ein Grineer-Trupp vor die Nase.

Ein paar Tode später muss ich einsehen: Ja, bei Nacht ist die Eidolon-Ebene echt ein harter Ort! Dabei habe ich das namensgebende Eidolon-Riesenviech noch gar nicht gesehen! Das soll angeblich ebenfalls nachts auf die Pirsch gehen.

Hier könnt ihr Warframe kostenlos spielen

Jedenfalls war für mich zu diesem Zeitpunkt erst einmal Schluss. Es war ohnehin schon spät nachts und ich hatte bei meinem zweiten Streifzug wenigstens die Plains ordnungsgemäß durch das Tor verlassen und einiges an Beute behalten.

Plains of Eidolon – Erkunden mit Plan

Ich werde – trotz meiner bisherigen vielen Tode – auf jeden Fall wieder in die Plains of Eidolon aufbrechen und dort weitere Mysterien erkunden und Beute sammeln. Allerdings werde ich mich vorher etwas besser informieren, was es dort überhaupt wo zu tun gibt. Und das Arcwing-Upgrade zum schnellen Reisen muss ich unbedingt noch erforschen, die Laufwege sind nämlich sonst echt lang!

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Wenn ihr wissen wollt, wie sich der Coop-Shooter außerhalb der Plains of Eidolon gerade spielt, dann verpasst nicht unseren Test zu Warframe.

WoW: Bannwelle schlägt zu, sperrt zahlreiche Accounts

In World of Warcraft wird wieder aufgeräumt. Mit einer Bannwelle geht Blizzard gegen Betrüger vor und sperrt sie aus dem Spiel.

Immer wieder gibt es in MMORPGs Spieler, die sich nicht an die Regeln halten wollen. Wer besonders schnell Ressourcen ergattern will oder im PvP nicht durch Skill glänzen kann, der greift vielleicht zu einer Schummelsoftware. Doch in World of Warcraft sind diese Art der Betrügereien gar nicht gerne gesehen.

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Besonders auf Servern mit vielen Spielern gibt es oft Bots und andere Cheat-Tools, mit denen sich Prozesse automatisch abwickeln lassen. So können Kräuterkundler sich etwa von Pflanze zu Pflanze teleportieren und diese ernten, sodass ehrliche Spieler kaum eine Chance haben.

Botter kassieren 6 Monate Accountsperre

In der letzten Nacht gab es eine neue Bannwelle. Blizzard hat eine große Anzahl an Accounts gebannt, wenngleich die genaue Anzahl nicht bekannt ist. Den Posts im Forum und auf Reddit nach zu urteilen, dürfte das aber eine empfindliche Menge an Spielern getroffen haben, die nun keinen Betrügereien mehr nachgehen können. Das vornehmliche Ziel waren hier wohl Botter.

Die Strafen fallen dieses Mal vergleichsweise hart aus. Statt einem Bann von nur wenigen Tagen haben die meisten Accounts eine Suspendierung von knapp 6 Monaten erhalten – also bis zum April 2018.

WoW Draenei Embracing the Fel
In Fesseln gelegt – zahlreiche Accounts wurden gebannt.

Wie üblich häufen sich auf Reddit und in den Blizzard-Foren die Meldungen von Nutzern, die angeblich zu Unrecht gebannt wurden. Da die E-Mail ausdrücklich erwähnt, dass Blizzard nicht auf Anfragen reagiert, den Bann vorzeitig aufzuheben, ist die Chance hier allerdings sehr gering.

Was haltet ihr von dem 6-Monats-Bann? Genau richtig für solche Schummler? Oder sollten die ihren Account gar nicht wiederbekommen?


Habt ihr schon die Goodies für die BlizzCon 2017 gesehen? Im virtuellen Ticket steckt viel drin …

Destiny 2: Trials of the Nine am 13.10. – Map und Spielmodus

Bei Destiny 2 starten heute, am 13.10., die Trials of the Nine (Prüfungen der Neun). Auf welcher Map wird gespielt, was ist der Modus?

Wer sich im Eisenbanner genügend ausgetobt hat und nun eine härtere PvP-Challenge will, der kann sich ab heute in den Prüfungen der Neun versuchen.

destiny-2-pvp-hüter

Die Trials beginnen am 13. Oktober um 19 Uhr und dauern bis zum 17. Oktober um 11 Uhr an. Der Modus ist Countdown und die Map ist Innenstadt.

Was sind die Prüfungen der Neun mit dem Modus Countdown?

Dieses Mal kämpft Ihr in den Trials im Modus “Countdown”. Das ist ein runden- und zielbasierter PvP-Modus.

Ihr tretet in Vierer-Teams gegeneinander an, wobei jede Runde die offensive und defensive Rolle zwischen den Teams wechselt:

  • Seid Ihr das offensive Team, müsst Ihr an einer von zwei möglichen Locations eine Bombe platzieren und diese verteidigen, bis sie detoniert.
  • Seid Ihr das defensive Team, müsst Ihr verhindern, dass eine Bombe platziert wird, oder die Bombe rechtzeitig entschärfen.

Das Team, das seine Rolle erfolgreich ausgeführt hat, gewinnt eine Runde. Man kann auch eine Runde gewinnen, indem man das gegnerische Team restlos besiegt. Eine begrenzte Anzahl an Wiederbelungen durch Teammitglieder ist verfügbar. Das Team, das zuerst 6 Runden gewinnt, gewinnt das Match.

Nach jedem Match erhaltet Ihr “Prüfungen der Neun”-Token, die Ihr bei der Botin gegen Trials-Engramme einlösen könnt. Zudem erhaltet Ihr ab 3, ab 5 und ab 7 Match-Siegen zusätzliche Belohnungen. Gelingt Euch ein makelloser Run (7 Siege ohne Niederlage), könnt Ihr Euch eine Extra-Prämie abholen. Habt Ihr 3 Match-Niederlagen auf dem Ticket, müsst Ihr von vorne anfangen.

Bei den Prüfungen der Neun gibt es kein Matchmaking. Ihr müsst Euer Team aus 4 Spielern selbst zusammenstellen. Zudem handelt es sich um eine “locked-loadout-Playlist”. Das heißt, Ihr könnt solange Eure Waffen und Rüstungsteile nicht wechseln, bis Ihr die Playlist verlasst.


Interessant: Bungie plant, das Endgame in Destiny 2 zu verbessern

WoW: Dreist geklaut – Das RPG „Dragon Glory“ stiehlt Charaktere

Das Spiel Dragon Glory bedient sich nicht allzu subtil an World of Warcraft. Velen und Deathwing wurden einfach übernommen!

Im Laufe der Jahre gehen einigen Entwicklern schon mal die Ideen bei der Erschaffung von Spielen aus. Wenn man keine Lust hat, sich selber ausführliche Charakterdesigns zu überlegen, dann bedient man sich einfach an bestehenden Charaktere anderer Hersteller, wandelt die ein bisschen ab und setzt dann den eigenen Namen darauf. Doch wenn selbst das zu viel Arbeit ist, dann werden die Charaktere einfach komplett kopiert!

WoW Dragon Glory Deathwing

So macht es zum Beispiel das Spiel Dragon Glory. Das hat sich mehr als nur ein bisschen an den bestehenden Artworks und Ingame-Charakteren bedient. Wer aufmerksam ist, der kann etwa Deathwing erspähen – mit seinen typischen Panzerungen und einem ähnlich markanten Kiefer.

WoW Dragon Glory Archmage Velen

Das kann noch Zufall sein? Dann schaut Euch mal den „Erzmagier“ an – der ist einfach Prophet Velen von den Draenei. Zwar wurde sein Stab verändert – es ist aber noch immer ein Modell aus World of Warcraft.

Generell scheint Dragon Glory aber eines dieser typischen Facebook-Spiele zu sein, bei denen man alle halbe Stunde kurz einloggt, einen oder zwei Klicks macht und das Spiel dann wieder von alleine spielen lässt. Es ist also nicht verwunderlich, dass man nur mit dem Einsatz von Echtgeld später noch richtig vorankommt. Die regelmäßigen Bild-Einlagen von großbusigen, leicht-bekleideten Damen sorgen dann dafür, dass der erste Verdacht sich erhärtet und man genau weiß, mit welchen Qualitäten in diesem Spiel zu rechnen ist.

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Was haltet ihr von diesen billigen Kopien und deren offensichtlicher Inspiration? Eine lustige Sache, bei der man ruhig ein Auge zudrücken kann? Oder sollte so etwas direkt „weggeklagt“ werden?


Habt ihr schon diese lustige Kopie gesehen? Dort hat man einfach Overwatch und sämtliche Charaktere mit ihren Fähigkeiten kopiert …

Quelle(n):
  1. gamespot.com

Warframe im Live-Stream: Plains of Eidolon ist da! Wir schauen rein

Warframe (PC, PS4, Xbox) ist ein Free2Play-Online-Shooter, der viele an Destiny erinnert. Ihr spielt in einer fernen Zukunft einen Krieger, der das gesamte Sonnensystem von bösen Monstern, Klonen und Konzernen befreien muss. Derzeit scheint Warframe genau das zu bieten, was den Spielern in Destiny 2 fehlt: Die Langzeit-Motivation.

Update 13. Oktober:

Bereits gestern, am 12. Oktober, veranstalteten wir einen Live-Stream zu Warframe. Thema war, ob sich der komplexe Online-Shooter als Alternative für Destiny-2-Spieler eignet, die gerade unzufrieden mit dem Endgame sind.

Nun wurde das riesige Update “Plains of Eidolon” auf dem PC veröffentlicht. Warframe besitzt jetzt eine Open-World-Map, die man auch als Anfänger recht schnell freigeschaltet hat.

Spontan entschlossen wir uns, Warframe heute nochmal zu streamen und ich, die Leya, werde mich in “Plains of Eidolon” ab 18:00 Uhr umschauen:

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Datum und Uhrzeit des Streams: 

  • Wann? Der Stream läuft heute, am 13. Oktober.
  • Wie spät? Der Stream läuft 3 Stunden lang von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr abends.
  • Wo? Ihr könnt direkt auf der Twitch-Seite von Mein-MMO zuschauen. Oben ist der Stream eingebettet.

Meldung von gestern, den 12.10.: 

In Destiny 2 macht sich gerade unter vielen “Hardcore”-Spielern Frust breit. Es gibt im Endgame zu wenig zu tun, die Langzeit-Motivation bleibt aus. So wurden unter anderem die zufälligen Perks bei Waffen entfernt, wodurch die Jagd nach “dem God-Roll”, die in Destiny 1 für viel Motivation sorgte, wegfällt.

Unser Destiny-Fan und Autor Robert hat hier die Situation ausführlich beschrieben: Bungie, es gibt nichts zu tun – Destiny 2 und die Langzeitmotivation

Für die Spieler, denen der Endgame-Grind in Destiny 2 jetzt fehlt, könnte Warframe eine durchaus ansprechende Alternative sein. Destiny und Warframe setzen im Grunde beide auf das “Diablo-Modell” – Ihr tötet eine Menge Gegner, bekommt besseren Loot und benutzt den Loot, um stärkere Gegner zu erledigen. Es geht darum, Eure Waffen und Ausrüstungsteile zu verbessern und immer mächtiger zu werden.

warframe-eidolon
  • In Destiny 2 sieht der Loot-Zyklus im Groben so aus: Ihr findet eine bessere Waffe und tauscht sie gegen die alte ein. Danach findet Ihr wieder eine besser Waffe und tauscht sie gegen die alte ein. Das geht dann so weiter und führt zu einem schnellen Waffen-Wechsel. Im Endgame können auch stärkere Waffen in die bisherigen Waffen infundiert werden, um diese zu verbessern.
  • In Warframe hingegen sieht der Loot-Zyklus so aus: Ihr könnt Waffen selber herstellen und levelt diese hoch. Ihr bleibt lange bei ein und derselben Waffe und verbessert sie bis Level 30. Der Spieler sammelt außerdem nebenher Material, um neue Waffen und Warframes herstellen zu können.

In Warframe ist keine Waffe besser als die andere. Die Stärke der Waffe ergibt sich aus Sammelkarten-Upgrades und Modifikationen, welche die Statistiken verändern. Die Statistiken können an verschiedene Kampf-Situationen angepasst werden. Die Mods werden ebenfalls gelevelt. Dadurch entsteht ein starker Grind, der darauf basiert, die besten Statistiken zu erreichen und mit seinem Build zu experimentieren.

Bei uns in der Redaktion kam aus diesen Gründen die Diskussion auf, ob Warframe eine Alternative für die Destiny-2-Spieler sein könnte, die gerade den Grind so vermissen.

Quelle(n):
  1. polygon

Overwatch: Mercy nochmal überarbeitet – Doppelte Wiederbelebungen!

Mercy aus Overwatch bekommt erneut Änderungen spendiert. Ihr Wiederbelebung-Spielstil dürfte sich damit einmal mehr wandeln.

Was die Balance der Heilerin Mercy in Overwatch anbelangt, gibt es fast jede Woche eine neue Nachricht. Auch diese Woche ist keine Ausnahme. Einmal mehr wird die schweizerische Heilerin überarbeitet. Dieses Mal gibt es einen kleinen Buff.

Seit dem letzten großen Update wurde Mercys Massenwiederbelebung zu einer gewöhnlichen Fähigkeit, die jedoch nur auf einzelne Charaktere gewirkt werden kann. Die Abklingzeit von 30 Sekunden wurde während des Ultimates „Valkyrie“ auf 10 Sekunden reduziert, was oft zur Folge hatte, dass Mercy 3 oder gar 4 Spieler wiederbeleben konnte.

Overwatch Mercy

Dies wurde zuletzt geändert, sodass Mercys Wiederbelebung dauerhaft eine Abklingzeit von 30 Sekunden hatte und auch während der Valkyrie nicht zurückgesetzt wurde, aber die doppelte Reichweite erhielt.

Zusätzliche Aufladung von Wiederbelebung bei Mercy

Auf dem PTR befindet sich nun die neuste Änderung:

Wenn Mercy das Ultimate „Valkyrie“ aktiviert, erhält sie eine temporäre „Aufladung“ von Wiederbelebung. Das bedeutet, dass sie (wenn die Fähigkeit nicht auf Abklingzeit war), sofort 2 Spieler am Stück wiederbeleben kann. Sollte Mercy während der ganzen Valkyrie niemanden wiederbeleben, dann verfällt diese zusätzliche Aufladung ungenutzt. Auch die Erhöhung der Reichweite wurde wieder entfernt.

Overwatch Mercy Poster

Die Entwickler versprechen sich von dieser Änderung, dass Mercy ein bisschen mehr Potenzial für „kleine“ Gruppenwiederbelebungen hat. Die Anzahl der gesamten Wiederbelebungen wird aber kleiner sein als vor den letzten Änderungen.

Darüber hinaus setzt die Wiederbelebung nicht mehr die Abklingzeit von Schutzengel zurück. Das macht es für Gegner einfacher, eine Mercy zu töten, die sich an eine schlechte Position begibt, um einen Mitspieler wiederzubeleben.

Was haltet ihr von diesen Mercy-Änderungen? Sind das genau die kleinen Änderungen, die noch gefehlt haben? Oder sollte man Mercy langsam mal in Ruhe lassen?


Habt ihr schon die “geheimen” Buffs vom letzten Patch gesehen? Vor allem Sombra freut sich …

Star Wars Battlefront 2: Dice reagiert auf Lootbox-Kritik, kündigt Änderungen an

Die Entwickler bei Dice haben sich zur Kritik an den Lootboxen des Online-Shooters Star Wars: Battlefront 2 geäußert. 

Die Lootboxen in Star Wars: Battlefront 2 enthalten neben kosmetischen Dingen auch Star Cards, Craftingmaterial und Waffen. Das zeigte die Beta des anstehenden Online-Shooters.

Gerade die Karten und das Craftingmaterial sind es, die viele Spieler als unfair empfinden, da sich durch diese die Fähigkeiten der Charaktere erweitern lassen und man durch den Kauf vieler Lootboxen – und damit mit erkauften Star Cards und Crafting-Ressourcen – schneller besser werden kann. Zumindest in der Beta.

Star Wars Battlefront 2 Starfighter Assault Gamescom 1

Ohne einen hohen Rang gibt es keine Verbesserungen der Star Cards

Jetzt haben sich die Entwickler zu Wort gemeldet- Sie erklären, dass die Launch-Version der Lootboxen nicht ganz so dramatisch ausfallen soll. Im Detail listet das Team dies auf:

  • Zu den Inhalten der Lootboxen gehören in der Launch-Fassung des Online Shooters: Waffen, Mods, Credits, Star Cards, Emotes, Outfits und Siegesposen.
  • Um das Balancing zu wahren, sollen die mächtigsten Items nicht in Lootboxen auftauchen, sondern nur über Ingame-Achievements freigespielt werden können.
  • Lootboxen enthalten immer einen Mix aus Star Cards, Outfits, Emotes oder Siegesposen.
  • Spieler können die Kisten auch als Belohnung erhalten, indem sie Herausforderungen meistern und bestimmte Meilensteine erreichen – es ist aber nach wie vor möglich, die Lootboxen mit Ingame-Credits oder der Premiumwährung “Kristalle” zu kaufen.
  • Erhaltet ihr aus einer Kiste eine Star Card, die ihr schon besitzt, bekommt ihr stattdessen Craftingmaterialien, mit denen ihr eine Karte eurer Wahl verbessert.
  • Darüber hinaus könnt ihr Star Cards nur dann verbessern oder neue Waffen freischalten, wenn ihr im Spiel einen höheren Rang erspielt habt. Ihr kommt also nicht drumrum, viel zu spielen, wenn ihr eure Karten verbessern möchtet.

In der Release-Version ist es also nicht möglich, seine Karten schnell zu verbessern, indem man sich Lootboxen kauft und dann sofort die Craftingmaterialien einsetzt. Ihr müsst euch dafür zuvor einen höheren Rang erspielt haben.

Battlefront Boese

Entwickler werden das System bei Bedarf weiter anpassen

Die Entwickler versichern den Fans zudem, dass sie immer ein Auge auf das Balancing haben und notwendige Änderungen vornehmen werden, wenn sie merken, dass es unfair zugeht und nicht jeder Spaß am Spiel hat, egal, ob er Lootboxen kauft oder nicht.

Wie sich das dann spielt und ob Dice nicht doch irgendwo noch mal nachbessern muss, sehen wir dann am 17. November, wenn Star Wars Battlefront 2 für PC, Xbox One und PS4 erscheint.

Mit diesem Statement und den Änderungen geht Dice auf die Kritik der Spieler ein, welche die Lootboxen in Star Wars Battlefront 2 bisher als Pay2Win angesehen haben.

Quelle(n):
  1. PCGamer
  2. PCGamesN

Riot Games will mehr als LoL – Neue Spiele sollen her!

Die Chefs von Riot Games wollen weniger LoL managen und dafür mehr Spiele machen. Sie wollen dem “s” in Riot Games Bedeutung geben. Was kommt da auf uns zu?

Riot Games, die Entwickler des beliebten MOBA League of Legends, haben in den letzten 11 Jahren einiges erreicht. Von einem kleinen Entwickler-Studio sind sie zu einem Videospiel-Entwicklungsunternehmen herangewachsen, das über 2500 Mitarbeiter, “Rioters”, an 20 Standorten auf der Welt beschäftigt.

Jetzt wollen die Gründungsmitglieder wieder Spiele bauen und treten aus der Manager-Rolle zurück. Große Pläne für Riot Games?

LoL Team Dublin
LoL Team Dublin

Zurück zum Entwickeln von Spielen

Nachdem Riot Games in den letzten Jahren riesig geworden ist, wollen die Gründer Brandon “Ryze” Beck und Marc “Tryndamere” Merrill wieder Spiele machen. In einem Post auf der offiziellen Webseite erklären sie, dass der Erfolg von League of Legends und das damit verbundene Wachstum von Riot Games positive Auswirkungen hatte:

“Dieses Wachstum brachte viele Vorteile: Unsere Fähigkeiten verbesserten sich, unsere Reichweite hat sich erhöht und wir konnten League of Legends und eSports mehr Spielern näherbringen als jemals zuvor.”

Der Erfolg zwang die Gründer aber auch dazu, in eine bestimmte Rolle zu schlüpfen.

LoL Beck und Merrill

“Das Wachstum bedeutete aber auch, dass wir einen großen Teil unserer Zeit damit verbringen mussten, die Firma zu managen. Wir konnten uns nicht darauf fokussieren, unglaubliche Erfahrungen für Gamer zu erschaffen. Obwohl es das ist, was wir lieben.”

Um sich dieser Leidenschaft wieder widmen zu können, lassen sie wichtige Rollen bei den langjährigen Mitarbeitern Dylan Jadeja (Chief Financial Officer), Scott Gelb (Chief Technology Officer) und Nicolo Laurent (Präsident). Sie selbst wollen sich wieder auf das Designen von Games konzentrieren.

Merrill und Beck glauben sehr an die Fähigkeiten ihres Teams und freuen sich, nun endlich dem “s” in Riot Games Bedeutung zu geben und LoL nicht als einziges Aushängeschild des Unternehmens zu haben.

Welches Spiel kommt als nächstes von Riot Games?

In den vergangenen Jahren haben die Jungs und Mädels bei Riot Games viel von League of Legends lernen können. Das konnten wir als Spieler an unzähligen Balance-Veränderungen und vielen neuen Spiel-Inhalten wie Champions, Maps oder Spielmodi sehen.

Erfahrung in Multiplayer-Spielen mit Koop-Faktor und verschiedenen Strategien ist im Riot-Team vorhanden. Tiefe Einblicke in den eSport und den Umgang mit einer gigantischen Community haben die Entwickler auch bekommen.

LoL Spielmodus Rotation Wallpaper

Die Basis für interessante neue Spiele von Riot Games ist also gelegt.

Über welches Genre aus den Händen der LoL-Chefs würdet Ihr Euch freuen? Ein Action-RPG wie Path of Exile oder Diablo? Vielleicht ein MMO wie Guild Wars 2?

Diese 6 Online-Spiele empfehlen wir Euch im Oktober 2017

Destiny 2: Löwengebrüll – Die schlechteste exotische Waffe?

Bei Destiny 2 sieht das Löwengebrüll zwar cool aus, im Gefecht kann es jedoch nicht überzeugen. Ist es die schlechteste exotische Waffe?

Ein Löwenkopf, Flügel und aufwendige Verschnörkelungen in Gold und Silber zieren diese Waffe: Das Löwengebrüll.

Es handelt sich um einen exotischen Granatenwerfer, der vom Design her an eine Gjallarhorn aus Destiny 1 heranreicht. Allerdings – und da sind sich wohl alle Hüter einig – gibt es krasse Unterschiede zwischen diesen beiden hübschen Waffen, was die Power angeht.

destiny-2-löwengebrüll

Bei Umfragen in der Hüterschaft, welches Exotic die schlechteste Waffe in Destiny 2 sei, wird immer wieder der Fighting Lion (Löwengebrüll) genannt. Warum das? Was macht diese Waffe so miserabel?

Was macht Löwengebrüll in Destiny 2 aus?

Das Löwengebrüll ist ein exotischer Granatenwerfer, der Leere-Schaden anrichtet. Das Magazin fasst einen Schuss. Ihr erhaltet ihn aus allen möglichen Quellen, die exotische Engramme springen lassen. Auch Xur kann ihn mitbringen. 

Drei Besonderheiten, darunter zwei spezielle Perks, zeichnen ihn aus:

  • Das Löwengebrüll wird im Energie-Slot getragen. Alle anderen Granatenwerfer sind im Power-Slot. Das ist eigentlich ein großer Vorteil, da die Munition für Energie-Waffen viel häufiger droppt als Power-Muni.
  • Der intrinsische Perk ist Verzögerte Freude: Granatenprojektile prallen von Oberflächen ab. Ihr könnt den Zeitpunkt der Explosion selbst bestimmen, indem Ihr die Schusstaste gedrückt haltet (für den Schuss) und die Taste dann loslasst (für die Explosion).
  • Herden-Ausdünnung: Direkte Treffer richten mehr Schaden bei feindlichen Kämpfern mit Schild an. Schnelle Kills von Feinden, die durch eine Granate Schaden genommen haben, füllen das Magazin wieder auf.

Die Idee hinter dieser Waffe klingt eigentlich interessant: Da Löwengebrüll eine Energie-Waffe ist, steht sie einem häufig zur Verfügung. Damit schießt man dann die Schilde der Feinde weg, wechselt zur Kinetik-Waffe, gibt dem Feind den Rest, wodurch das Löwengebrüll automatisch aufgeladen wird, wechselt zurück zum Löwengebrüll und gibt einen weiteren Schuss ab.

destiny-2-gjallar-leere

Sprich, Ihr wechselt durchgehend die Waffen, wobei das Nachladen beim Löwengebrüll wegfällt.

Dieser Spielstil, dass man ständig die Waffe wechselt, ist allerdings

  • nicht jedermanns Sache
  • und außerdem bei Weitem nicht so cool, wie man sich das vielleicht vorstellt.

Wieso ist Löwengebrüll so schlecht?

Ein erster Nachteil ist der Perk “Verzögerte Freude”. Anstatt direkt beim Aufprall zu explodieren, hüpft die Granate noch ein bisschen in der Gegend rum. Man kann die Explosion zwar auch selbst herbeiführen, allerdings ist das richtige Timing gerade in hitzigen Gefechten, wie im PvP, schwierig. Denn wenn man aus der Distanz eine Granate abfeuert, hat man nicht die Zeit, bis zur Explosion zu warten. Stattdessen sollte man schon den nächsten Feind ins Visier nehmen oder hinter einer Wand in Deckung gehen.

Zudem richtet die Waffe viel zu wenig Schaden an. Manchmal wird nicht einmal das Schild komplett zerstört, klagen Hüter. Sprich, entweder ladet Ihr dann nach und schießt nochmal mit dem Löwengebrüll (was den besonderen Perk überflüssig macht), oder Ihr wechelt zur Kinetikwaffe und hofft, dass Ihr das Gegner-Schild mitsamt der Lebensenergie schnell genug herunterbekommt, um vom Perk zu profitieren.

Das Löwengebrüll haut im PvE und im PvP einfach zu wenig Schaden raus. Der benötigte Spielstil ist kaum umzusetzen. Das macht keinen Spaß, das ist nicht hilfreich, das ist nur ärgerlich.

Im PvP richtet die Waffe selbst aus kürzester Distanz nur knapp über 100 Schaden an. Sie ist nicht in der Lage, direkt zu töten. Und in der Zeit, in der Ihr nachladet oder die Waffe wechselt, seid Ihr ein leichtes Ziel.

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Obendrauf kommt, dass Ihr für den exotischen Granatenwerfen den Exotic-Slot opfern müsst. Da ist es sinnvoller, eine beliebige legendäre Energie-Waffe auszurüsten, damit die Schilde der Feinde zu eliminieren und dann zur Kinetikwaffe zu wechseln.

Kurzum: Das Löwengebrüll ist weder im PvE noch im PvP zu empfehlen. Die Waffe benötigt einen Buff. Allerdings ist sie für Bungie schwer zu balancen – denn als Granatenwerfer müsste sie viel Schaden raushauen, als Energie-Waffe darf sie jedoch nicht zu stark sein. Schwierig …

Dieser Artikel ist erstmals Ende September erschienen.

Welche Waffe ist Eurer Meinung nach das schlechteste Exotic?

Eine Übersicht aller exotischen Waffen in Destiny 2 findet Ihr hier.

Quelle(n):
  1. Polygon

HPS-Vergleich: Die besten Raid-Heiler in WoW

Sie sind wichtig, und trotzdem werden sie oft vernachlässigt und vergessen: Die Heiler von World of Warcraft: Legion. Von ihnen hängt zu großen Teilen ab, wer in der Gruppe überlebt und wer stirbt. Wir werfen für Euch einen genaueren Blick auf die Stärksten!

Vorab sei gesagt: Es ist sehr schwer, eine „Tier-List“ an Heilern aufzustellen. Jede Klasse hat verschiedene Vorzüge. Sie sind in bestimmten Bereichen gut, bringen besondere Fähigkeiten mit, oder ergänzen sich besonders gut mit anderen Klassen.

Ein Ranking zu erstellen ist trotzdem möglich, auch wenn es mit Vorsicht zu genießen ist. Die verschiedenen Heiler benötigen unter anderem auch verschieden viel Ausrüstung oder „Skill“, um vergleichbar stark zu sein.

Die HPS-Rankings für das Grabmal des Sargeras

Für unsere Liste stützen wir uns auf die Zahlen von warcraftlogs, sowie auf persönliche Erfahrungen mit Heilern oder als Heiler.

Die vorliegenden Log-Werte beziehen sich auf die heroische Version des Grabmals des Sargeras mit einem Percentile-Wert von 75% über alle Gegenstandsstufen hinweg. Für den Mythic-Raid gelten andere Zahlen!

World of Warcraft WoW Healer Logs

Heiler in WoW – Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Wie schon bei den Schadensklassen, liegen auch die Heiler allesamt sehr nah beieinander. Anders als bei ihren Kollegen mit den weißen Zahlen, ist ihre Einschätzung aber schwieriger, denn: Wenn ein Heiler besonders viel heilt, bleibt für den anderen nichts mehr übrig. Charaktere mit vollem Leben kriegen keine Heilung.

Das ist zwar nicht unbedingt vorteilhaft für das Ego des „langsameren“ Heilers, aber sehr gut für den Raid. Das sollte immer im Hinterkopf behalten werden. Je weniger Heiler benötigt werden, desto leichter wird der Boss. Sollten Eure Zahlen also etwas weiter unten sein, die Eures heilenden Kollegen dafür umso höher, ist das kein Grund, zu verzagen, solange der Boss liegt!

World of Warcraft Holy Priest Fan Art by Fuyaoyao
Ein Priester Fan-Art. Künstler: Fuyaoyao. Quelle: Blizzard Fan Art

Die vorliegende Liste ist daher eher eine Orientierungshilfe. Der persönliche Spielerskill ist hier deutlich ausschlaggebender als die Klasse!

Grabmal des Sargeras – Die Heiler im Vergleich

Mit diesem Gedanken sollte nun auch die Tier-Liste der Heiler gelesen werden:

Platz 1: Der Heilig-Priester

Wow priest healer

Die Heilig-Priester sind nicht nur die aktuell stärkste Heiler-Klasse im Raid, sondern auch die zweitbeliebteste. Häufiger werden nur Wiederherstellungs-Druiden gespielt. Sie haben ein sehr ausgewogenes Repertoire an Heilungen, das für alle Situationen überdurchschnittlich gut ist.

Durch ihre Mechanik mit den Heiligen Worten und ihren Set-Boni können Heilig-Priester relativ leicht die Gruppe wieder auf volles Leben bringen, als auch ein Einzelziel intensiv heilen und starke Schadensspitzen abfangen.

Sie bringen zudem unterstützende Fähigkeiten wie den Glaubenssprung oder den Geist der Erlösung mit. Mit dem Talent „Symbol der Hoffnung“ können sie allen anderen Heilern im Schlachtzug ermöglichen, 12 Sekunden lang Zauber kostenfrei zu wirken. Lediglich auf sein eigenes Mana muss der Heilig-Priester etwas genauer achten.

WoW Legion Priest Artwork

Da der Heilig-Priester auch sehr einsteigerfreundlich und selbst auf „durchschnittlichem“ Niveau ein starker Heiler ist, kann er sich getrost auf dem ersten Platz ausruhen.

Platz 2: Der Nebelwirker-Mönch

WoW Legion monk mistweaver

Mönche sind mitunter die unbeliebteste Klasse in WoW. Lediglich bei einigen Bossen sind die Tanks gern gesehen, ansonsten werden sie meist vermieden. Auch bei den Heiler sind sie auf Platz 2 der am wenigsten gespielten – nur Disziplin-Priester gibt es noch weniger.

Ihre Heilung ist dahingegen sehr stark. In den nackten Zahlen der Daten sind sie zwar ein gutes Stück hinter dem ersten Platz, aber noch recht deutlich auf dem zweiten. Nebelwirker können durch Chi-Ji sehr effektiv Gruppen heilen, und das auf Distanzen, die anderen Heiler eher schwer fallen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie auch mit zugefügtem Schaden effektiver heilen können („fistweaving“). Dies erfordert jedoch ein extrem gutes Klassenverständnis und einen besonderen Talentpfad – macht den Nebelwirker jedoch zu einer interessanten Option zwischen DPS und Heiler.

World of Warcraft Meditating Pandaren monks at the Temple of the Jade Serpent

Ihr größtes Problem dabei ist, dass sie sich zwischen der Gruppen- und der Einzelzielheilung entscheiden müssen (zum Beispiel Chi-Ji für Gruppenheilung vs. Statue der Jadeschlange für Einzelzielheilung). Versuchen sie beides zur gleichen Zeit, geht ihnen schnell das Mana aus. Stärker noch als ihre Kollegen in den Roben müssen sie ihre Talente der Situation anpassen.

Mit genügend Folianten sollte das allerdings kein Problem sein, was den Mönchen einen stabilen, zweiten Platz beschert.

Platz 3: Der Wiederherstellungs-Schamane

World of Warcraft wow restoration shaman tcg

Schamanen sind schon seit einiger Zeit im Mittelfeld, mit einigen Abweichungen. Ihre einzigartige Spielweise unterscheidet sie dabei stark von den anderen Heilern und gibt ihnen einen besonderen Platz im Raid.

Allem voran ist bei den Heilern in Kette natürlich die Kettenheilung zu erwähnen. Durch ihre Meisterschaft heilen Schamanen Ziele mit wenig Lebenspunkten stärker, was die Kettenheilung zu einem mächtigen Instrument macht. Sie ist das wichtigste Werkzeug der Klasse.

World of Warcraft wow restoration shaman artwork healing wave

Was jedoch für die meisten Raids wichtiger ist sind die Totems. Insbesondere das Totem der Geistverbindung und das Wolkenbruch Totem spielen eine große Rolle. Ersteres ist dabei ein Raid-Cooldown, der starke Schläge auf die ganze Gruppe abfangen kann.

Zugleich erleichtert es das Heilen des Schlachtzugs enorm, da die Lebenspunkte aller Mitglieder aneinander angepasst werden. Es ist vermutlich der Grund, warum Schamanen besonders gerne als Ergänzung zu anderen Heilern mitgenommen werden.

Durch ihre Reinkarnation können Schamanen zusätzlich eine Mechanik aushebeln, oder einen Fehler ausgleichen. In Raids vor allem eine gute Wahl, um den „Haupt-Heiler“ zu unterstützen.

Platz 4: Der Heilig-Paladin

wow-legion-paladin-artwork-female-syncmax

Um die Rüstungsklassen zu vervollständigen finden wir auf dem vierten Platz die Paladine. Paladine sind seit jeher bekannt als die Heiler für Einzelziele und Tanks. Genau diesen Platz füllen sie auch heute noch aus, wie keine andere Klasse.

Durch ihre enorm starken Einzelziel-Heilungen werden sie gerne abgestellt, um sich rein um die Tanks zu kümmern und zu unterstützen, wann immer Zeit und Mana es erlauben. Sie erleichtern damit den anderen Klassen die Arbeit, da diese sich nicht mehr auf die Tanks konzentrieren müssen.

Auch die unterstützenden Fähigkeiten machen den Paladin zu einem soliden Heiler. Die Hand des Schutzes und das Gottesschild erlauben dem Paladin selbst und einem anderen Ziel, Fähigkeiten zu absorbieren oder zu ignorieren. Hand der Freiheit kann Effekte aufheben, die gefährlich werden können.

World of Warcraft

Durch ihre Flammen bringen sie die Möglichkeit mit, ein zweites Ziel ebenfalls sehr effektiv zu heilen. Die Auren verstärken passiv und aktiv (als Raid-Cooldown) die Heilung oder Schadensresistenz. Durch ihre Meisterschaft, die Ziele in ihrer Nähe stärkere Heilung zuteil kommen lässt, sind sie auch gerne im Nahkampf und teilen Schaden aus. Ihre größte Schwäche ist, dass sie kaum mobil sind.

Platz 5: Disziplin-Priester

World of Warcraft wow Discipline Priest 2

Von Platz 4 zu Platz 5 gibt es einen etwas größeren Sprung in der Heilleistung. Disziplin-Priester sind die unbeliebteste Heilerklasse im Raid, und mit nicht einmal 50.000 Durchgängen sind die Zahlen auch nicht so sehr aussagekräftig.

Dennoch dürften sie weitgehend stimmen, da Disziplin-Priester zum einen extrem schwer zu spielen sind. Zum anderen füllen sie eine Nische aus, die kein anderer Heiler in diesem Umfang füllen kann.

Die Stoffträger beziehen ihre Heilung vor allem aus dem Schaden, den sie machen. Durch ihre Fähigkeit „Abbitte“ heilen sie jedes Ziel, das von Abbitte betroffen ist, um 40% des verursachten, magischen Schadens des Priesters. Das macht sie vor allem als Schaden-Heiler-Hybride sehr wertvoll.

World of Warcraft wow Discipline Priest

Hinzu kommt, dass ihre hauptsächlichen Zauber zum „heilen“ Schilde und Schadensreduktionen sind. Disziplin-Priester sind nicht sonderlich stark darin, erhaltenen Schaden auszugleichen. Dafür können sie besser als andere Heiler Schaden vermeiden.

Nichtsdestotrotz ist ihr Spielstil sehr schwer und verlangt ein hohes Verständnis der Klasse, sowie ein tieferes Beschäftigen mit den Mechaniken. Nicht unbedingt geeignet für Einsteiger, in den richtigen Händen aber ein gutes Werkzeug.

Platz 6: Wiederherstellungs-Druiden

druide wow

Den etwas traurigen, letzten Platz belegen gerade die beliebtesten Heiler: Die Wiederherstellungs-Druiden. Die liebenswerten „Bäume“ sind für ihre Fähigkeit der Wiederbelebung im Kampf sowie ihrer Heilzauber über Zeit (kurz: HoT für „healing over time“) bekannt.

Druiden können relativ leicht große Gruppen als auch Einzelziele dauerhaft heilen. Sie belegen ihre Gruppe schlicht mit Zaubern und warten, bis diese ihre Wirkung entfalten. Das ist jedoch auch zugleich ihr größter Nachteil gegenüber den anderen Klassen.

Da sie zwar vergleichsweise stark, aber auch sehr langsam heilen, ist der Schaden oft schon von einem anderen Heiler negiert worden, ehe der HoT wirksam war. Ein weiterer Nachteil ist, dass sie einen Flächenzauber zum Heilen haben – der jedoch von vielen Spielern konsequent ignoriert wird.

WoW Fanart Druid

Die Lederträger sind an sich sehr gut in dem, was sie tun. Sie sind relativ leicht zu erlernen und bieten solide Heilung über Kämpfe hinweg. Ihr Mana reicht, wenn sie richtig gespielt werden, auch über längere Zeit und sie sind gern gesehene Unterstützer – aber auch Hauptheiler.

Was soll ich denn nun spielen?

Benedict meint: Wie bereits eingangs erwähnt, kommt es bei Heilern vor allem darauf an, wie gut sie gespielt werden. Ihre Unterschiede sind nicht groß genug, um objektiv sagen zu können: „Dieser Heiler ist immer besser als der andere.“

Dennoch hat jeder Heiler Spezialgebiete, in denen er besonders stark ist. Gerade für Schlachtzüge ist die Zusammenstellung der Gruppe und der Heiler wichtig. Die meisten Bereiche können allerdings Heilig-Priester und Wiederherstellungs-Druiden abdecken. Sie sind solide Heiler für jede Situation und finden mit hoher Wahrscheinlichkeit in jedem Raid ihren Platz.

Dieser Dämonenjäger braucht offensichtlich gar keine Heiler – er legt Gul’dan einfach solo!

Die geheimen Buffs und Nerfs vom letzten Overwatch-Patch

Der neuste Patch für Overwatch hat viele Änderungen gebracht. Unter anderem Anpassungen für Sombra, Genji, Orisa und D.Va. Die wichtigste ist dabei allerdings die Änderung der Ultimates – welche einige Helden ungleich stärker gemacht hat.

Sombra – Die Ult-Killerin

Overwatch Sombra HAck

Durch das Update 1.16 / 2.19 wurde unter anderem die Heldin Sombra angepasst. Sie kann nun die Ultimates von Ana, Orisa, Mei und Reinhardt sowie „Mech anfordern“ von D.Va mit ihrem Hack unterbrechen.

Zugleich wurden aber auch alle Ultimates angepasst. Sobald sie eingesetzt werden, sind alle Aufladungen verschwunden. Man muss also wieder bei 0% beginnen. Sie entladen sich also schon beim Drücken der Taste, nicht erst, wenn sie Wirkung entfalten oder über einen kurzen Zeitraum.

Das ist etwas, auf das Blizzard in den Patchnotes nicht explizit eingegangen ist. Diese Änderung bedeutet für Sombra, dass sie mit ihrem Hack und auch dem EMP die Ultimates eines Gegners komplett aufzehren kann.

Overwatch DVa Highlight 1 Screenshot
Insbesondere D.Va-Spieler dürften sich über den Patch ärgern.

Die Computerspezialistin kann durch gutes Timing den Einsatz einer Ultimate nicht nur verhindern, sondern sie komplett zurücksetzen. Das gilt sowohl für die in den Patchnotes genannten, als auch für fast jede Ultimate, die nicht unter die Kategorie „Transformation“ fällt.

Wer ist gewappnet?

Die Kollegen von Your Overwatch und Overwatch Central haben Tests durchgeführt und kamen zu dem Ergebnis, dass die Ultimates der folgenden Helden nicht (immer) zurückgesetzt werden können:

  • Doomfist
  • Zenyatta
  • Tracer
  • Symmetra
  • Zarya
  • sämtliche Helden mit Transformations-Ultimate (Soldier 76, Genji, Mercy etc.)

Ganz sicher sind sie sich allerdings nicht bei Doomfist, Zenyatta, Tracer und Zarya. Bei ihren Tests kam es vor, das durch perfektes Timing das Wirken der Ultimates selbst unterbrochen werden konnte.

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Durch absolute Präzision können auch diese Fähigkeiten negiert werden. Ähnlich verhält es sich mit Ana, bei der das Zeitfenster allerdings etwas größer ist. Blizzard sollte hier noch einmal ans Zeichenbrett und genauer festlegen, welche Ultimates verhindert werden können.

Es gibt noch mehr…

Das alles klingt so, als wäre Sombra nun einer der stärksten Helden des Spiels. Sie ist mit Sicherheit durch diese Anpassung stärker geworden – gleiches gilt aber auch für alle Helden mit der Fähigkeit zum Betäuben der Gegner („hard CC“).

Die Charaktere, für die das besonders interessant ist sind McCree, Doomfist und Roadhog. Da sie alle eine sehr präzise und schnelle Betäubung hervorrufen können, gilt für sie das gleiche wie schon für Sombras Hacks. Wenn eine Ultimate mit ihnen unterbrochen wird, ist sie weg.

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Denselben Effekt haben auch zum Beispiel Meis Einfrieren und Anas Schlafpfeil. Diese erfordern allerdings extreme Genauigkeit und präzises Timing sowie eine gute Voraussicht, um den gleichen Effekt zu erzielen.

Die Verlierer

Diese Änderungen sind insbesondere für D.Va und Lúcio ein Problem. Sollte D.Va nach dem Einsatz ihrer Explosion unterbrochen werden, wenn sie den Mech ruft, kann sie dies nicht sofort nich einmal tun. Sie ist so lange Zeit verwundbar und sehr wahrscheinlich kurz darauf tot.

Bei Lúcio gilt: Schon beim Drücken der Taste ist die Ultimate entladen, nicht erst beim Landen. Er muss also nun sehr vorsichtig sein, wann er die Soundbarriere zündet.

Overwatch-Lucio
Solche “beat drops” aus großer Höhe sieht man wohl nun seltener

Für das Spiel an sich bedeutet es, dass das Timing der Ultimates und die Teamfights generell sehr viel mehr Feingefühl benötigen. Außerdem werden taktische Unterbrechungen von Charakteren, die unterbrechen können, häufiger belohnt. Kämpfe generell sollten also sehr viel intensiver sein, das Spiel etwas ausgeglichener, wenn Spieler mit ähnlichen Fertigkeiten aufeinandertreffen.

Die Entwicklung des Overwatch eSports scheint dagegen etwas zu stocken. Analysten zweifeln an der Overwatch Liga.

FIFA 18: Harry Kane als Player of the Month – Neue SBC ist live in FUT

In FIFA 18 FUT ist der Player of the Month der Premier League im September bekannt. Harry Kane erhält eine Spezial-Karte im Ultimate Team sowie Squad-Building-Challenges zum “Premier-League-Spieler des Monats”.

Jeden Monat kürt EA Sports einen “Player of the Month” aus der Premier League. Zuvor werden 7 Kandidaten, die in dem Monat starke Leistungen auf dem Platz zeigten, zur Wahl aufgestellt. Dann wird durch ein öffentliches Voting und durch die Meinungen von Premier-League-Experten und Club-Kapitänen ein Gewinner bestimmt.

Dieser “Spieler des Monats” erhält dann eine violett-goldene Spezialkarte in FUT 18, die Ihr Euch über Squad-Building-Challenges verdienen könnt.

Am 13. Oktober gab EA Sports den Player of the Month (POTM) im September bekannt: Es ist Harry Kane von Tottenham Hotspur.

Die anderen Kandidaten waren übrigens Alvaro Morata, Jamaal Lascelles, Kevin De Bruyne, Pascal Gross, Romelu Lukaku und Sergio Aguero. Harry Kane erzielte im September in 4 Spielen 6 Tore:

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POTM im September – So kommt Ihr an die Karte – Ultimate Team

kane

Die Standard-Karte von Kane hat ein Rating von 86. Die neue POTM-Card hat eine Gesamtbewertung von satten 89:Ihr habt zwei Möglichkeiten, um mit dieser POTM-Karte zu spielen:

  • Harry Kane – SBC: Ihr meistert insgesamt vier Squad-Building-Challenges, um die gesamte Harry-Kane-SBC-Gruppe abzuschließen. Die Gruppen-Belohnung ist eine permanente, untauschbare POTM-Karte von ihm.
  • Harry Kane als Leihspieler: Wenn Ihr lediglich eine Leihspielerkarte von ihm wollt, könnt Ihr die entsprechende SBC dafür meistern. Dafür ist nur eine SBC notwendig. Die POTM-Karte von Kane steht Euch dann für 20 Spiele zur Verfügung.

Diese Squad-Building-Challenges sind ab sofort (13. Oktober) zwei Wochen lang live. Wenn Ihr Lösungsvorschläge für die SBCs sucht, werdet Ihr auf der futhead-Seite fündig. Hier sollten im Laufe der kommenden Tage Lösungen aus der Community aufgelistet werden.

Übrigens: Der POTM im Monat September war Sadio Mané. Dessen Karte könnt Ihr noch bis heute Abend 19 Uhr freischalten.


Interessant: FIFA 18: National-Helden – 5 Hero-Cards sind jetzt im Ultimate Team

Quelle(n):
  1. fifauteam