Am 22. Juli erschien Wildgate auf Steam und für PS5 sowie Xbox Series X|S. Das ist ein neuer Multiplayer-Shooter, der von Moonshot Games entwickelt wird – ein Studio, das zur Spieleschmiede Dreamhaven gehört, die vom ehemaligen Blizzard-Mitgründer Mike Morhaime ins Leben gerufen wurde.
Worum geht es in Wildgate? In Wildgate schlüpft ihr in die Rolle einer Space-Crew, die ihr Raumschiff in der Ego-Perspektive durch prozedural generierte Maps steuert und das wertvollste Objekt des Universums sucht: das Artefakt.
Wer als Erstes alle Gegner besiegt oder mit dem Artefakt durch das namensgebende Wildgate entkommt, der geht als Sieger hervor.
Video starten
Wildgate zeigt Gameplay im Trailer, sieht aus wie eine Mischung aus Sea of Thieves und Overwatch
Hero-Shooter trifft auf Sea of Thieves im Weltall
Was zeichnet Wildgate aus? Ihr verbringt die etwa 20-minütigen Matches nicht nur in eurem Raumschiff, sondern erkundet verschiedene Himmelskörper auf der Suche nach dem Artefakt und Loot, mit dem ihr euren Weltensegler verbessern könnt.
Vor Beginn eines Matches wählt ihr zudem einen Helden aus, der mit passiven Fähigkeiten perfekt für bestimmte Rollen der Weltraumpiraterie zugeschnitten ist, etwa das Verteidigen des eigenen Schiffes. Ihr seid nämlich nicht die einzigen, die auf der Jagd nach dem wertvollen Artefakt sind. Immer wieder trefft ihr auf andere Raumschiffe, die ebenfalls von Spielern manövriert werden.
In bester „Sea of Thieves“-Manier versucht ihr natürlich, den Sternenkreuzer eurer Kontrahenten mit verschiedenen Kanonen zu kentern oder euch als Weltraum-Piraten auf das Schiff zu begeben und euch den Sieg mit klassischer Shooter-Action und Waffengewalt zu krallen. Dabei dürft ihr aber nicht die Wartung eures eigenen Schiffes vergessen und müsst Feuer löschen und Schäden reparieren.
Fans wollen Wildgate vor Concords-Schicksal bewahren
Wie kommt Wildgate an? Wildgate konnte bereits am Release-Tag rund 7.800 Spieler auf Steam verzeichnen. Über 700 davon hinterließen eine positive Bewertung, das sind rund 88 Prozent aller abgegebenen Reviews. Die Rezensionen sind dabei voll des Lobes, sprechen etwa von dem „größten Spaß seit Jahren“ und bezeichnen den Shooter als eine „erfrischende Veränderung“.
„Das beste PvP-Multiplayer-Spiel seit Jahren. Bitte lasst dieses Spiel nicht sterben.“ – via Steam
„Wildgate erinnert mich an die Zeiten, als FPS-Spiele sich fast magisch, interessant und ein bisschen eigenwillig anfühlten – und nicht wie ein ständiger Kampf gegen ein Matchmaking-System um Rangpunkte, mit voreingestellten und überstrapazierten Strategien.“ – via Steam
„Dieses Spiel ist definitiv eure Zeit und euer Geld wert. Wildgate hat mich auf eine Weise gefesselt, wie es seit dem ursprünglichen Overwatch im Jahr 2016 kein Spiel mehr getan hat. Die Charaktere sind einzigartig und sympathisch, das Gunplay ist wirklich gut (sowohl im Schiffskampf als auch zu Fuß).“ – via Steam
„Hier steckt jede Menge Potenzial drin. Eine wirklich frische PvP-Erfahrung mit überraschend viel Tiefgang für eine Erstveröffentlichung.“ – via Steam
Da das Spiel bei den Spielern so gut ankommt, wünscht sich die Community natürlich den Erfolg des Space-Shooters und möchte verhindern, dass dieser schnell stirbt. Nachdem die Rezensionen in den ersten Stunden nach Release durchwachsen ausfielen, rief ein Fan im Subreddit des Spiels dazu auf, eine positive Review zu schreiben. Auf Steam sind einige Rezensionen mit dem Kern „Bitte stirb nicht“ zu finden.
Kritik gibt es bei Wildgate in erster Linie für den Ingame-Shop. Außerdem merken einige Spieler an, dass es Solo nicht so viel Spaß mache wie mit Freunden, weil Absprache und Teamplay sehr wichtig seien.
Der Twitch-Streamer und E-Sport-Enthusiast HandofBlood hat den Esports World Cup kritisiert und zeigt dabei auch mit dem Finger auf die beteiligten deutschen Akteure.
Was sagt Hänno zur Debatte? In einem neuen Beitrag auf X.com hat der Twitch-Streamer und Gründer des E-Sport-Teams Eintracht Spandau den E-Sport World Cup kritisiert. „Alles rund um den Esports World Cup kotzt mich so unsagbar an […]“ schreibt er in seinem Beitrag. In diesem Post spricht er weiter von „kognitive Dissonanz der ganzen Szene“ und kritisiert die Zuschauer, die dem Turnier nicht kritisch genug gegenüberstehen.
Aber auch auf die Organisationen, die sich an dem Turnier beteiligen, übt Hänno deutliche Kritik in seinem Tweet aus. Seiner Meinung nach wurde der E-Sport durch „dick Überstunden & engagierten Menschen mit Überzeugung“ aufgebaut und nun würde man „vor den Saudis“ einknicken. Außerdem versuche man all das auch noch auf der Business-Plattform LinkedIn als „etwas Gutes“ zu verkaufen.
Hier könnt ihr sehen, wie HandofBlood mit seinem Team deutscher Meister wurde:
Video starten
HandOfBlood wollte mit seinem LoL-Team den E-Sport verändern, jetzt ist er endlich deutscher Meister
Alles nur Sportswashing?
Was soll so schlimm am Esports World Cup sein? Der Esports World Cup in Riad steht bereits seit seiner Ankündigung in der Kritik, wie Esports Insider berichtet. Einer der Hauptvorwürfe ist dabei das sogenannte „Sportswashing“. Dies beschreibt den Versuch eines Landes, durch die Ausrichtung von großen Sportveranstaltungen sein internationales Image zu verbessern.
Im Fall von Saudi-Arabien gibt es erhebliche Kritiken. So steht die Menschenrechtslage des Landes immer wieder in der internationalen Kritik (via ecdhr.org). Sei es für die Einschränkung der Meinungsfreiheit, die Behandlung von Frauen und Minderheiten, den Einsatz der Todesstrafe (via amnesty.de) oder die mutmaßliche Beteiligung an der Tötung des kritischen Journalisten Jamals Khasoggi (via reporter-ohne-grenzen.de).
Auch steht das Land von seiner Haltung konträr gegenüber den offenen Werten, die es im E-Sport gibt. So ist Homosexualität im Land strafbar (via lsvd.de), während der E-Sport die Werte Inklusion und Diversität vorlebt. So berichtet Fragster.de von Zensur bei einer Dokumentation, in der LGBTQ+-Inhalte aus der saudischer Version entfernt wurden.
Ein rund zweiminütiger Abschnitt, in dem Steve Arhancet, Co-CEO von Team Liquid, offen über seine Erfahrungen als schwuler Mann im Esport spricht, wurde vollständig entfernt. Auch visuelle Elemente, die auf LGBTQ+-Solidarität hinweisen, wurden durch technische Eingriffe unkenntlich gemacht.
Hintergrund soll laut Fragster.de die lokale Gesetzgebung sein, die verhindert, dass LGBTQ+-Darstellungen in Medien stattfinden. In den internationalen Versionen sei die Szene des Co-CEOs wiederum enthalten.
Wie reagieren die Leser? In den Kommentaren unter seinen Beiträgen erhält der Content Creator viel Zuspruch. So schreibt unter anderem Twitch-Kollege Vlesk auf X.com: „Wer nur für seine Werte einsteht, wenn er dafür nichts aufgeben muss, der hat keine Werte“. Zudem sammeln beide Beiträge zusammen binnen weniger Stunden über 1.500 Likes.
Es gibt aber auch Erklärungsversuche. So erklären Nutzer, der E-Sport würde sich derzeit in einer schwierigen Phase befinden. Auch wir bei MeinMMO berichteten in der Vergangenheit immer wieder von den Folgen des sogenannten „E-Sport Winters“. Ein Begriff, der die wirtschaftliche Flaute im professionellen E-Sport beschreibt. Zum Beispiel für einen wichtigen deutschen Caster in LoL.
Jahrelang flossen viele Gelder in den E-Sport, doch seit einigen Jahren ziehen sich Sponsoren immer weiter zurück und den Vereinen und Organisationen fehlen zunehmend die Gelder (via kicker.de). Die Teilnahme am Esports World Cup könnte dadurch für die Organisationen attraktiver wirken, so winken schließlich Preisgelder in Millionenhöhe in den Disziplinen (via esportsworldcup.com).
Der Esports World Cup läuft noch bis zum 24. August und endet mit dem großen Finale in Counter-Strike 2. Auch League of Legends war eine der Disziplinen des Turniers. Hier könnte es schon bald eine wichtige Änderung im E-Sport geben: Profis aus Europa loben neues Format in LoL: Es ist die Zukunft des E-Sports
8 Jahre Entwicklung, 1 erfolgreiche Kickstarter-Kampagne, am Ende aber keine 3 Jahre Live-Betrieb … ein ambitioniertes SciFi-MMO geht im August 2025 für immer offline.
Der Mix aus Eve Online und Minecraft kämpfte aber von Anfang an mit großen Probleme bei der Wirtschaft. Zudem gibt es trotz der Freiheiten gar nicht so viel zu tun. Viele Baustellen aus den Anfangstagen sind weiterhin vorhanden. Inhalts-Updates sind selten geworden, trotz Abo-Gebühr.
Das Ergebnis von all dem: Dual Universe steht auf Steam bei nur 51 Prozent positiv. Zuletzt sind kaum ein Dutzend Steam-Nutzer gleichzeitig in dem Universum online gewesen (via steamdb.info).
Video starten
Seht hier den Release-Trailer zu Dual Universe: Das neue Sci-Fi-MMO, das Eve Online mit Minecraft mischt
Was haben die Entwickler angekündigt? Im offiziellen Forum auf dualthegame.com kündigen die Verantwortlichen das Ende des offiziellen Servers von Dual Universe an. Dort heißt es:
Heute geben wir die Schließung des Dual-Universe-Servers bekannt. Mit schwerem Herzen müssen wir euch mitteilen, dass der Dual-Universe-MMO-Server am Mittwoch, dem 27. August 2025, um 14:00 Uhr UTC abgeschaltet wird.
Wir können euch allen nicht genug dafür danken, dass ihr Dual Universe während dieser Zeit unterstützt habt. Während sich der offizielle Dual-Universe-MMO-Server seinem großen Finale nähert, wird die Reise der Noveaner weitergehen und sie werden in myDU zu den äußeren Grenzen des Universums fliegen.
MyDu bleibt, die Kosten für MyDu auch
Was bedeutet der letzte Abschnitt aus dem Zitat? Die kostenpflichtige, Community-getriebene Standalone-Version MyDu von Dual Universe soll laut den Entwicklern weiterhin online bleiben. Dort finden sich von Spielern gehostete, öffentliche Server.
Die Entwickler prüfen mit Blick auf die „Stop Killing Games“-Bewegung derzeit die Möglichkeit, das Spiel als Open-Source-Lizenz OpenDU allen Interessierten kostenlos zugänglich zu machen. Dafür müssen aber noch technische und rechtliche Aspekte geklärt werden.
Was ist noch wichtig? Wer noch DACs auf seinem Dual-Universe-Konto besitzt, soll diese laut den Entwicklern bis zum August 2025 verwenden – etwa für den Zugang zu MyDu. Wer auf einen MyDu-Server wechselt, soll zudem daran denken, seine Blaupausen zu exportieren.
Weiter heißt es in der Ankündigung: „Nach dem 27. August 2025 wird die verbleibende ungenutzte bezahlte Abonnementzeit auf eure Konten zurückerstattet. Bitte beachtet, dass es 7 bis 14 Werktage (manchmal auch länger) dauern kann, bis eine Kreditkartengesellschaft eine Rückerstattung bearbeitet hat (dies liegt außerhalb unserer Kontrolle). Alle aktuellen/aktiven Abonnenten können das MMO Dual Universe bis zum 27. August 2025 spielen.“
Die letzte Ankündigung der Devs spiegelt schön wider, dass bei Dual Universe vieles nicht rund lief: Man arbeitet weiter daran, die letzten physischen Kickstarter-Belohnungen aus der Kampagne von 2016 (!) an die jeweiligen Unterstützer zu senden. Das SciFi-MMO ist aber nicht das einzige Crowdfunding-Projekt der vergangenen 13 Jahre mit Problemen: 24 Kickstarter-MMOs, die Geld von euch wollten – Ein Kassensturz nach 13 Jahren mit frustrierender Bilanz
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Seit über einem Jahr existiert ein Werbespot von einem Autohändler, der schon jetzt in die Geschichtsbücher der Memes eingehen wird. Der Star der Show: der ehemalige Rennfahrer Ralf Schumacher.Jetzt sollen weitere Spots kommen.
Um wen geht es? Der ehemalige Rennfahrer Ralf Schumacher spielt seit ungefähr einem Jahr in Werbespots des Autohändlers wirkaufendeinauto.de mit. Seine Karriere als Rennfahrer umfasst ungefähr 11 Jahre, bei denen er einige Grand-Prix-Siege einfahren konnte.
Allerdings konnte er nie so erfolgreich wie beispielsweise sein Bruder werden. Michael Schumacher holte sich insgesamt 7-Mal den Weltmeistertitel, Ralf Schumacher dagegen kein einziges Mal. Doch kann der kleine Bruder heutzutage auf einem anderen Weg an mehr Ruhm gelangen, zumindest im Internet, und zwar mit einer Reihe von Werbespots für den Autohändler wirkaufendeinauto.de.
Einprägsam ist bei den Werbespots der fast immer gleiche Ablauf: Ein Charakter weiß nicht, wie oder wo er sein Auto verkaufen soll und Ralf Schumacher kommt ins Bild und fragt „Du willst wissen, wie viel dein Auto wert ist?“. Danach wird die Website von wirkaufendeinauto.de beworben.
Video starten
„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt
„Will weiterhin wissen, wie viel euer Auto wert ist“
Was plant Ralf Schumacher? Auf Instagram teilte der ehemalige Rennfahrer nun ein Reel, in dem er am Set eines Drehs für weitere Werbespots von wirkaufendeinauto.de zu sein scheint. Dazu sagt er: „Da ich weiterhin wissen will, wie viel euer Auto wert ist, machen wir heute ein neues Set, wie ihr im Hintergrund seht. Also kommen da bald neue Spots. Ich hoffe, sie werden euch gefallen.“ (Quelle: Instagram).
Ralf Schumacher scheint sich bewusst zu sein, dass sich sein Auftreten und sein immer wiederkehrender Spruch „Du willst wissen, wie viel dein Auto wert ist?“ als Kulturgut in Sachen Memes zu etablieren scheint. Der Werbespot wird häufig vor allem auf YouTube als Werbung vor Videos ausgespielt, sodass viele Menschen ihn kennen.
Wie reagiert die Community? Die Community scheint es unter dem Beitrag auf Instagram schön zu finden, dass Ralf Schumacher versteht, dass das Internet die Werbespots witzig findet:
xmx.edgior.xmx schreibt: „Geil🔥 So sollte jeder mit Memes von einem umgehen, viel Liebe❤️“
bademeister_flo findet: „So geil, dass er es einfach rafft und trotzdem, oder vielleicht genau deswegen weiter macht, mit Spaß daran.“
Gleichzeitig wird Ralf Schumacher von vielen mit Marcel Davis verglichen. Eine andere Figur aus bekannten Werbespots, allerdings von der Firma 1&1. Marcel Davis gilt als Kulturgut in Sachen Memes und Ralf Schumacher ist auf dem Weg, ein Anwärter auf eben so einen Platz zu sein. Das findet auch sjard_roscher, der auf Instagram schreibt: „Der Tag wird kommen, da werden wir ihn vermissen wie Marcel Davis“.
Jemand, der ebenfalls einen Platz in der Meme-Kultur gefunden hat oder zumindest eine Menge Nostalgie mitbringt, ist Benedikt Weber. Der ehemalige Moderator von Art Attack musste jedoch erstmal beweisen, dass er basteln kann, nachdem fast 20 Jahre später Zuschauer realisiert haben, dass nicht wirklich er in der Show gebastelt hat: Der Held eurer Kindheit hat euch hinters Licht geführt, fast 20 Jahre später macht er es auf YouTube wieder gut
Während neue MMORPGs immer seltener werden, wächst das Genre der Cozy Games immer weiter und buhlt damit auch um die typischen MMO-Spieler.
In den letzten Jahren haben sich MMORPGs stark gewandelt. Die Gründe dafür sind vielfältig, ein Hauptaugenmerk liegt aber darauf, dass zum Release bereits alles gelöst ist, was es zu lösen gibt. Während Titel wie Ultima Online schon früh viel Fokus auf Sammeln und Craften setzten, werden Spieler in modernen MMORPGs von einer Attraktion zur nächsten getrieben, um ihre 10–bis-60-Minuten-Häppchen Spaß abzuholen.
Wer schreibt hier? Cedric Holmeier ist freier Autor bei MeinMMO und spielt MMORPGs schon seit der Kindheit. Vorallem asiatische MMORPGs haben es ihm angetan. In Spielen wie Throne and Liberty, Swords of Legends Online, Metin2 oder Jade Dynasty hat er tausende Stunden verbacht.
Dabei wurden Crafting-, Handels- und Berufssysteme immer weiter ausgehöhlt, sodass sie zur reinen Nebensächlichkeit geworden sind. In manchen modernen MMORPGs führt sogar gar kein Weg am Raid und Dungeon vorbei, um im Spiel etwas zu erreichen. Dabei sind genau diese Aspekte ein essenzieller Bestandteil des Genres. Das hat auch schon MeinMMO Ex-Redakteur Alexander Leitsch im Jahr 2021 so beschrieben.
Gleichzeitig gewinnen sogenannte Cozy Games immer mehr an Popularität, indem sie genau die Mechaniken aufgreifen und perfektionieren, die MMORPGs einst bei den gemeinsamen Urvätern wie zum Beispiel Harvest Moon abgeschaut hatten. Dadurch werden Cozy Games – auch wenn sich das komisch lesen mag – langsam zu den besseren MMORPGs.
Was ist Harvest Moon? Harvest Moon ist eine Farming-Simulation, in der Spieler einen Bauernhof aufbauen, Felder bestellen, Tiere pflegen und Beziehungen zu Dorfbewohnern knüpfen. Es prägte früh zentrale MMORPG-Elemente: Berufe, Crafting und Fortschritt durch Alltag statt Kämpfen. Das Spiel 1998 in Europa erschienen ist, zeigte, wie erfüllend Sammeln, Handeln und Gestalten sein kann.
Wisst ihr eigentlich, warum der Loot immer die gleichen Farben hat?
Video starten
Warum ist der Loot eigentlich immer Weiß, Grün, Blau, Lila und Gold?
Nebensache: Crafting
Früher war das Sammeln von Ressourcen und das Crafting oft nicht nur eine Nebenaktivität, sondern eine tragende Säule der Spielerökonomie. Wer sich auf das Herstellen von Waffen, Rüstungen oder Tränken spezialisierte, konnte sich seinen Platz in der Gemeinschaft eines Spiels sichern. Man musste in gefährliche Gebiete vordringen, um seltene Materialien zu ergattern, oder in stundenlanger Arbeit Erze abbauen und Fische fangen.
Die Wirtschaft innerhalb der Spiele wurde durch das Spielerhandwerk angekurbelt, während Händler und Auktionen von selbst geschaffenen Produkten lebten. Raph Koster, Lead Designer von Ultima Online, erklärte in einem Interview mit MeinMMO im Jahr 2020, dass der Reiz klassischer MMORPGs gerade darin bestand, dass Spieler eine echte, lebendige Wirtschaft erschaffen.
In Ultima Online ging es darum, dass die Welt von den Spielern gestaltet wurde. Ein Schmied war auf den Bergmann angewiesen, der das Erz abbauen musste, um daraus Waffen und Rüstungen zu schmieden. Händler spielten eine essenzielle Rolle, indem sie Rohstoffe verteilten und Märkte belebten.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Diese interessante Wirtschaft gab Spielern eine tiefere Motivation, sich auf Berufe und Crafting zu spezialisieren. Das ist etwas, das viele moderne MMORPGs weitgehend aufgegeben haben.
Wer seinerzeit einen der MMORPG-Urväter spielte, der hatte vermutlich auch einen oder gleich mehrere Gildencrafter und -sammler in seinem Umfeld, die dafür sorgten, dass die eigene Gruppe alles nötige hatte, um Kämpfe überhaupt bestreiten zu können.
Dass man andere Spieler braucht, um überhaupt für eine Aktivität gerüstet zu sein, ist längst ein Relikt der Vergangenheit. Heute droppt die Ausrüstung für Attraktion Nummer 35 in vielen Spielen bei den Attraktionen 32, 33 und 34. Selbst ist der Held.
Tarisland ist ein typisches Thempark-MMORPG der Neuzeit. Es bietet sogar einen echten Themen-Park im Spiel.
Hauptsache: Spaß
Viele der modernen MMORPGs folgen dem Themenpark-Modell: Die Entwickler setzen auf lineare Inhalte, bei denen Spieler von einer Attraktion zur nächsten geleitet werden, ohne dass sie von einer Hürde aufgehalten werden, die ihren Spielfluss unterbricht (vgl. Wikipedia). Während dies für viele Gelegenheitsspieler ein Vorteil ist, weil es den Einstieg erleichtert, führt es gleichzeitig dazu, dass tiefere Spielmechaniken wie Berufe und Handwerk immer weniger Bedeutung haben.
In klassischen MMORPGs wie EverQuest oder Ultima Online war das Handwerk oft eine echte Alternative zum Kampf – manche Spieler verbrachten ihre gesamte Zeit damit, Materialien zu farmen, zu verarbeiten und mit anderen Spielern zu handeln. Ohne das Sammeln von Ressourcen und das Crafting von Gegenständen brachen Versorgung und Wirtschaft ein. Dann schauten auch Kämpfer in die Röhre.
Wer sich auf das Herstellen von Waffen, Rüstungen oder Tränken spezialisierte, konnte sich daher seinen Platz in der Gemeinschaft eines Spiels sichern. Im Jahr 2001 wurde das Bruttosozialprodukt der Welt von EverQuest geschätzt, indem man die Preise der Spielgegenstände mit ihrem Wert auf Echtgeld-Marktplätzen und Flohmarktseiten verglich. Dabei wurde die virtuelle Welt weltweit auf Rang 77 eingeordnet – zwischen Bulgarien und Russland (via windowsunited.de).
Heute hingegen sind viele dieser Mechaniken stark vereinfacht oder nahezu bedeutungslos geworden. Anstelle von komplexen Produktionsketten oder tiefgehenden Berufssystemen sind in modernen MMORPGs oft simplifizierte Crafting-Menüs getreten. Materialien lassen sich leicht über Quests, Dungeons oder Shops beschaffen, und das Handwerk wird mehr zu einer Randnotiz als zu einem zentralen Feature des Spiels.
Obwohl der Handel in Throne and Liberty gut funktioniert, stammen viele der Materialen für nötige Ausrüstungs-Upgrades aus Dungeons.
Alternative: Cozy-Games
Während MMORPGs das echte Handwerk und die Berufe immer mehr vernachlässigen, greifen Cozy Games genau diese Mechaniken auf und bauen ganze Spielerfahrungen darum auf.
Spiele wie „Stardew Valley“, „Animal Crossing: New Horizons“, „Disney Dreamlight Valley“ oder „Dinkum“ bieten umfangreiche Sammel- und Crafting-Systeme, die oft noch tiefgehender sind als in MMORPGs. Doch sie gehen noch weiter:
Sammel- und Crafting-Mechaniken im Fokus – Während MMORPGs diese Elemente oft nur noch als Nebenbeschäftigung behandeln, sind sie in Cozy Games der Kern des Spiels. Spieler können farmen, fischen, Bergbau betreiben und ihre Umgebung aktiv gestalten sowie designen, ohne dass diese Mechaniken durch andere Spielinhalte in den Hintergrund gedrängt werden. Hier muss kein Raidboss bezwungen werden, um ein Item zu craften.
Soziale Interaktionenmit und ohne Menschen – Viele Cozy Games bieten eine simulierte soziale Erfahrung. NPCs mit komplexen Beziehungen, Multiplayer-Features oder asynchrone Interaktionen (wie bei „Animal Crossing“ oder „Dreamlight Valley“) ersetzen klassische MMORPG-Communitys. Während das Soziale in MMORPGs immer mehr durch Singleplayer-Inhalte abgeschafft wird, interessieren sich die NPCs in Cozy Games für den Spieler und schaffen durch Dialoge eine parasoziale Beziehung. Ebenso bieten einige Cozy-Games auch einen Koop-Modus an.
Keine Raids, kein PvP – aber langfristiger Fortschritt – Spieler, die in MMORPGs nur sammeln und craften wollten, fühlen sich oft in einer Welt gefangen, die sie letztendlich dazu drängt, Raids oder PvP zu spielen, um genügend Inhalte zu haben. Cozy Games hingegen geben diesen Spielern eine Möglichkeit, Fortschritte zu erzielen, ganz ohne Kampfmechaniken.
Spielzeit, die sich besser in den Alltag integrieren lässt – MMORPGs verlangen oft längere Sessions und regelmäßiges Einloggen, um am Ball zu bleiben. Cozy Games hingegen lassen sich flexibler spielen – perfekt für Gelegenheitsspieler. Und wer als Sammler schon immer nächtelang unterwegs war, den halten Cozy Games auch nicht davon ab.
Belohnungssysteme, die den MMORPG-Faktor ersetzen – Einige Cozy Games haben mittlerweile Mechaniken wie tägliche Quests, Season-Pässe oder freischaltbare Belohnungen, Erfahrungspunkte sowie Level integriert, die ähnlich wie in MMORPGs funktionieren. Dadurch bekommen Spieler denselben Dopamin-Kick wie beim Loot-Grind, jedoch ohne den Frust von Raids oder Endgame-Content und im eigenen Tempo. Ob die Erfahrungspunkte vom Monstergrind oder vom Erzabbau kommen, ist schlussendlich egal.
Housing mit mehr Freiheiten – In Cozy Games ist das Housing oft deutlich flexibler als in MMORPGs. Da es sich meist um Singleplayer- oder kleinere Multiplayer-Spiele handelt, haben Gamer weit mehr Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung ihrer Umgebung. In MMORPGs ist Housing hingegen oft durch feste Platzierungen, limitierte Bauplätze oder instanziierte Gebiete eingeschränkt.
In Disney Dreamlight Valley belgeiten uns bekannte Charaktere beim Sammeln, Craftern und Questen.
Cozy-Games versus MMORPGs – das Fazit
Cozy Games haben MMORPGs in vielen Bereichen überholt, indem sie sich auf spezialisierte Spielerwünsche konzentrieren und Crafting, Sammeln sowie soziale Interaktionen zu einem eigenständigen Spielerlebnis machen. MMORPGs hingegen haben in diesen Bereichen nachgelassen und verlieren dadurch einen wichtigen Teil ihrer Community.
Trotzdem bleibt das MMORPG-Genre einzigartig, weil es als einziges Spielprinzip einen persistenten Charakter durch eine Vielzahl unterschiedlicher Inhalte führt – von Crafting über Quests bis hin zu PvP und Raids.
Während Cozy Games eine Alternative für Spieler sind, die nur sammeln und craften wollen, bieten sie keinerlei Ersatz für jene, die sich in herausfordernden PvE-Dungeons, Raids oder im kompetitiven PvP beweisen möchten.
Kein anderes Genre schafft es, so viele Spielstile in einer lebendigen, miteinander verbundenen Welt zu vereinen. Damit MMORPGs diesen Vorteil nicht verlieren, müssen sie dringend wieder mehr auf Vielfalt setzen und Spielertypen, die nicht nur kämpfen wollen, besser integrieren. Und genau deshalb finde ich, dass Cozy Games aktuell fast die besseren MMORPGs sind.
In einem neuen Strategie-Spiel auf Steam spielt ihr einen König, der seine Untertanen ganz genau im Auge behalten muss. Twitch-Streamer Max „HandOfBlood“ Knabe ist bereits begeistert – ebenso 83 % der Spieler, die eine Review dagelassen haben.
Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist The King is Watching. Entwickler Hypnohead bezeichnet sein Spiel als Roguelite-Königreichsaufbau. Das Game erschien am 21. Juli 2025 und kommt bei Spielern bislang sehr gut weg:
Von über 600 Reviews auf Steam fallen 83 % positiv aus, die Gesamtwertung ist also „sehr positiv“
Gelobt werden das interessante Gameplay, der hohe Tiefgang und die Vielzahl an Möglichkeiten, die das Spiel bietet. Der visuelle Stil wird auch positiv hervorgehoben
Video starten
The King is Watching: Im neuen Strategie-Spiel auf Steam müsst ihr ganz genau hinsehen
Ein Hänno-zertifizierter „Banger“
Twitch-Streamer HandOfBlood (oft auch Hänno genannt) hat das Spiel bereits live gezockt. Eine Aufzeichnung dessen findet ihr auf YouTube. Er selbst bezeichnet The King is Watching als „nagelneuen Banger“ – was vielleicht auch daran liegt, dass es einige Ähnlichkeiten zu seinem eigenen Spiel aufweist.
Steam-Nutzer JinDiesel schreibt in seiner Review: „Wenn du 9 Kings oder Monster Train magst, […] dann ist das genau dein Spiel.“
9 Kings ist in diesem Fall das Spiel, an dem HandOfBlood mit seiner Firma INSTINCT3 als Publisher beteiligt war. MeinMMO-Autorin Johanna hat übrigens einen Anspielbericht dazu geschrieben:
Worum geht es in The King is Watching? Ihr verwaltet euer eigenes Königreich, während ihr rundenweise Horden von Gegnern zurückschlagt. Die Besonderheit des Spiels liegt darin, dass ihr euer Königreich ganz genau im Blick behalten müsst.
Als König lasst ihr euren Blick stets über die Burg schweifen. Doch wenn ihr irgendwo nicht hinguckt, stellen eure Untertanen die Arbeit sofort wieder ein.
Es liegt an euch, zu entscheiden, welche Prioritäten ihr setzt: Habt ihr ein waches Auge auf die Ressourcenproduktion? Oder auf die Ausbildung neuer Truppen?
Mit Ressourcen erweitert ihr euer Sichtfeld und sorgt dafür, dass mehr Betriebe gleichzeitig aktiv sind.
Bis zum 28. Juli bekommt ihr The King is Watching auf Steam für 13,49 €. Danach kostet das Spiel 14,99 €. Was jedoch nichts kostet, ist ausprobieren – es gibt nämlich eine kostenlose Demo.
Nvidias-Chef Jensen Huang erklärt in einem Interview, dass er 7 Tage die Woche arbeitet. Selbst wenn er einen Film schaut, kann er die Arbeit nicht vergessen.
In einem Gespräch mit Stripe-Gründer Patrick Collison auf YouTube erklärte Jensen Huang seinem Gesprächspartner, dass ihn seine Arbeit sogar beschäftigt, wenn er sich ausruht oder einen Film schaut. „Wenn ich nicht arbeite, denke ich über die Arbeit nach“, sagt er.
Video starten
In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?
Doch um sein Unternehmen zur wertvollsten Firma der Welt zu machen, musste er einige Kompromisse eingehen. Dazu gehört auch, dass er im Alltag keine echte Work-Life-Balance hat. In dem Interview sagte er zu seinem Gesprächspartner (via Fortune.com):
Ich arbeite vom Aufwachen bis zum Schlafengehen. Ich arbeite sieben Tage die Woche. Wenn ich nicht arbeite, denke ich über die Arbeit nach (…) Ich schaue mir Filme an, aber ich erinnere mich nicht daran, weil ich über die Arbeit nachdenke.
Und er fügte hinzu, dass er Nvidia in eine große KI (engl. „into a one giant AI“) verwandeln wolle: Einer seiner größten Träume ist es, dass jeder Bereich seines Unternehmens KI intensiv nutzt. Danach könne er sich dann immer noch Gedanken um ein besseres Verhältnis zwischen Freizeit und Job machen:
Ich möchte NVIDIA zu einer einzigen riesigen KI machen. Wie großartig wäre das? Und dann habe ich endlich Work-Life-Balance.
Anfang Juli 2025 platzte die Bombe bei Microsoft, mal wieder. Tausende Mitarbeiter mussten gehen, erneut. Erwischt hat es dabei auch viele Mitarbeiter bei ZeniMax. Jetzt sprechen Betroffene über einen der schlimmsten Tage ihres Lebens.
Es handelt sich hier um die vierte größere Entlassungsrunde bei Xbox innerhalb von 18 Monaten und die zweite Entlassungswelle im Jahr 2025.
Bereits im Zuge der ersten Berichte rund um die Entlassungen kam ans Licht, dass die Microsoft-Verantwortlichen in dieser schwierigen Situation fragwürdig agiert haben sollen. So schwärmte Xbox-Chef Phil Spencer in seinem Memo an die Mitarbeiter, in dem er über die geplanten Einsparungen informierte, davon, dass man bei Xbox „mehr Spieler, Spiele und Spielstunden als jemals zuvor“ vorweisen könne.
Zudem soll man Mitarbeiter frühzeitig aus dem internen Slack-Kanal und ihrem E-Mail-Zugang gesperrt haben, bevor überhaupt klar gewesen sein soll, was genau los ist. Aufgeklärt wurde das laut den Berichten Betroffener wohl erst Stunden später.
Microsoft zieht gegen Sony schon seit Jahren den Kürzeren, wenn es um Konsolen-Verkäufe geht:
Video starten
Es ist offiziell, der Konsolenkrieg ist vorbei: Phil Spencer sagt angesichts der PS5, dass er nicht mehr alle Spieler zur Xbox holen will
Ein großer, nachhaltiger Schaden für ZeniMax
Was berichten die Betroffenen noch? Ein Bericht von gamedeveloper.com gibt jetzt konkrete Aussagen diverser ehemaliger und aktueller Mitarbeiter von ZeniMax wieder, die sich zu den Vorfällen rund um die jüngste Entlassungswelle bei Microsoft äußern.
Laut mehreren anonymen Quellen sorgte die Kommunikationspolitik von Microsoft am Tag der Entlassungen bei so ziemlich allen Mitarbeitern für Verwirrung und Panik. Niemand wusste, woran man war. Es gab keine verifizierbaren Infos. Gleichzeitig war man von allen offiziellen Kanälen abgeschottet. Eine Person erklärte, dass sie sich nach der Tortur fühlte, als wäre sie von einem LKW überfahren worden.
ZeniMax-Mitarbeiterin Page Branson berichtet von einem der schlimmsten Tage ihres gesamten Berufslebens. Ihrer Einschätzung nach haben die Entlassungen ZeniMax zudem entscheidend geschwächt, da viele der Betroffenen absolut entscheidend für den Erfolg von Elder Scrolls Online und seit teils 15 Jahren ein integraler Bestandteil des Studios gewesen seien.
Was man an diesem Tag an Erfahrung und Wissen verloren hat, erklärt Branson weiter, lässt sich nicht ersetzen. Die, die noch da sind, können jetzt nur die Scherben auflesen. Negative Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsablauf hätten sich durch den Verlust eigentlich unverzichtbarer Mitarbeiter sofort bemerkbar gemacht.
Autumn Mitchell, Senior QA-Testerin bei ZeniMax Media, kritisiert die Führung hart:
Das ist nicht in Ordnung. Das war nicht normal. Es ist mir egal, wie oft sie es tun, um es normal erscheinen zu lassen – es ist nicht normal. Die Art und Weise, wie sie es tun, ist unmenschlich. Es ist mir egal, wie oft sie sagen, dass es würdevoll ist oder dass sie es auf respektvolle Weise tun wollen – es ist nicht so.
Die beiden Gewerkschafts-Angehörigen sind sich übrigens sicher, dass die Entlassungswelle ohne die Unterstützung von Organisationen wie der „Communications Workers of America“ (kurz CWA) noch viel verheerender gewesen wäre. Jetzt befürchten sie, dass die Rationalisierung nur dazu führen wird, dass sie noch mehr Aufgaben übernehmen müssen – um die fehlenden Mitarbeiter irgendwie aufzufangen.
Die übrig gebliebenen Mitarbeiter sollen irgendwie weiterhin preisgekrönte Spiele herausbringen. Ich weiß nicht wirklich, wie das funktionieren soll. Es sieht so aus, als würden viele Leute zwischen Projekten hin- und herwechseln, um die Position von jemandem zu übernehmen, der entlassen wurde – und wahrscheinlich werden sie gut sechs Monate brauchen, um herauszufinden, wie sie diese Rolle effektiv ausfüllen können.
Mitchell vergleicht die aktuelle Situation, als ob man auf einen Friedhof blickt: „Die Stimmung ist furchtbar. Es ist grotesk. Die Leute sind gestresst. Sie weinen. Für viele von uns waren das einige unserer besten Freunde. Sie sind unsere Mitbewohner. In meinem Fall war es mein Partner – mein Partner und ich haben zusammen gearbeitet und er wurde entlassen. Und ich bin kein Einzelfall.“
Spieler von Ghost of Tsushima können sich bestimmt noch an einige monotone Nebenaufgaben erinnern. Das Team von Ghost of Yotei will für PS5 bestimmte Quests abwechslungsreicher gestalten.
Um welche Aufgaben geht es? In Ghost of Tsushima reicht es nicht, die Story durchzuspielen, um an die begehrte Platin-Trophäe zu kommen. Hinzu kommt das Absolvieren von Duellen oder das Erlernen von Kampfhaltungen.
Während viele Trophäen abwechslungsreich sind, gibt es einige, für die Spieler einen monotonen Ablauf durchlaufen müssen. Für den Erfolg „Körper, Geist und Seele“ haben Fans die Aufgabe, alle heißen Quellen, Haikus, Inari-Schreine und Bambusstände zu finden.
Um die Inari-Schreine zu entdecken, müssen Spieler einem Fuchs nachlaufen, der sie dann zum Schrein führt. Da es 49 Schreine gibt, wurde das zu einer langweiligen Aufgabe, die einiges an Zeit gekostet hat.
Ghost of Yotei: Neuer Trailer zeigt alles Wissenswerte zum PS5-Titel
Ghost of Yotei soll keine langweilige Fuchsjagd bieten
Wie wollen die Entwickler das verhindern? Gegenüber Automaton verriet der Co-Director von Ghost of Yotei, der ironischerweise Nate Fox heißt, dass der Vorgänger unter dem Tempo der Erkundungen und Minispiele gelitten haben soll. Die Entwickler sollen viel Kritik erhalten haben, dass einige Gameplay-Elemente zu repetitiv gewesen seien.
Das Hinterherjagen des Fuchses sei nicht sehr abwechslungsreich gewesen und sich wie eine lästige Pflicht angefühlt haben. Doch dem wollen die Entwickler entgegenwirken:
Ghost of Yotei verbessert [die Minispiel-Segmente] in dem Sinne, dass wir die Spieler nicht immer wieder dasselbe durchmachen lassen, wenn ihre Neugier sie bei der Erkundung auf neue Geheimnisse stoßen lässt. Wir haben verschiedene Arten von Ergebnissen vorbereitet, die über die Erwartungen des Spielers hinausgehen könnten. Wir glauben, dass die Schönheit von Open-World-Spielen in der Erkundung liegt, daher waren wir entschlossen, den Spielern eine abwechslungsreiche Erfahrung zu bieten.
Als Beispiele nannte das Entwicklerteam die Sumi-e-Malerei in der Ego-Perspektive oder das Murmelspiel Ohajiki. Es wirkt so, als wenn die repetitiven Aufgaben gegen abwechslungsreichere Minispiele ausgetauscht werden.
Das könnte allerdings den Nachteil mit sich bringen, weil es länger dauern könnte, bis Spieler die Platin-Trophäe in ihrer Sammlung haben. Ob das abwechslungsreichere Gameplay mehr Zeit kostet, hat Fox nicht verraten.
Einer der erfolgreichsten Twitch-Streamer ist Cody „Clix“ Conrad, zumindest, wenn es um Fortnite geht. Jetzt hat er einen wohltätigen Spender gebannt, der ihm über 30.000 Euro überwiesen hat.
Wie kam es zu dem Bann? Dem Twitch-Streamer Clix ist ein besonders spendabler Zuschauer aufgefallen, der über 30.000 Euro in einem Monat an den Streamer verteilt haben soll. Er stellte den Jungen zur Rede, der laut eigenen Aussagen erst 15 Jahre alt sei.
Der 15-Jährige verriet, dass er durch Aktien über 15.000 Euro verdient habe. Auf die Nachfrage, ob er sich dadurch verschuldet habe, antwortete er, dass er kurz davor sei. Das Geld sei von seiner eigenen Kreditkarte aus gespendet worden, die allerdings unter dem Namen des Vaters laufen soll, da der Junge noch nicht volljährig ist.
Dem Zuschauer zufolge soll sein Vater herausgefunden haben, dass er so viel Geld gespendet hat. Er sei sauer geworden und habe dem Sohn verboten, noch mehr Geld auszugeben.
Das hielt leider nicht lange, denn direkt zu Beginn des Streams von Clix spendete der 15-Jährige erneut einen kleinen Geldbetrag. Clix entschloss sich dazu, den Jungen daraufhin zu bannen.
Video starten
In Fortnite gäbe es beinahe nie Crossover – Bis 2018 das Telefon klingelte
15-Jähriger erklärt den Grund für gigantische Spende
Wieso hat er gespendet? Dem 15-Jährigen zufolge habe es ihm Freude bereitet, das Geld auszugeben. Es hätte Dopamin in ihm ausgeschüttet, ein Amin des Körpers, das beispielsweise für Glücksgefühle zuständig ist.
Außerdem soll er nicht auf das Geld angewiesen sein. Clix widerspricht direkt vehement und erklärt, dass man als 15-Jähriger sehr wohl Geld gebrauchen könne.
Was zudem auffällt: Der Junge betont immer wieder, dass er behindert sei. Unter was für einer Behinderung er leidet und ob das überhaupt stimmt, lässt sich durch den Stream jedoch nicht sagen.
Was sagen andere zu? Auf X.com zweifeln viele daran, dass der 15-Jährige das Geld durch Aktien verdient habe. Im Fragenhagel verriet der Junge nämlich, dass seine Eltern wohlhabend seien. Einige User vermuten deshalb, dass der Teenager einfach das Geld seiner Eltern benutzt hat.
Die Community ist zudem gespalten, was mit dem Geld passieren soll, das der Junge gespendet hat. Einige sind dafür, ihm das Geld wiederzugeben. Andere sagen, er müsse aus seinem Handeln lernen:
hhbddaryl würde das Geld zurückgeben: „Der verdammte Idiot [Clix] sagt, ich will keine Rückerstattungen fördern. Wenn es dich wirklich kümmert, sag ihm einfach, dass er das Geld erstatten soll“.
Obungamoto denkt, der Teenager bereue es bald: „Dieser Junge wird es in ein paar Jahren bereuen, 30k an Streamer gespendet zu haben, während er einen Job ausübt, den er hasst.“
weezard0f0z denkt, dass der Junge nur so lernen könne: „Am besten, wir lassen ihn auf die harte Tour lernen, denn der Junge scheint ein Idiot zu sein, der es sofort wieder tun würde.“
Einige User werfen auf Reddit zudem vor, dass er die Eltern des Kindes kontaktieren solle, statt das Geld einfach zu behalten und den Zuschauer zu bannen.
Bei Final Fantasy XI passiert gerade etwas Untypisches. Das 23 Jahre alte MMORPG erlebt einen Spielerandrang und muss jetzt Maßnahmen ergreifen.
Was ist das für ein MMORPG? Final Fantasy XI ist der erste Online-Ableger der Reihe und wurde von Square Enix 2002 veröffentlicht. Das MMORPG spielt in einer persistenten Welt, die man mit tausenden anderen Spielern teilt. Aufgrund seines Alters ist FFXI ein Old-School-MMORPG, bei dem das Leveln noch ein mühsamer Prozess ist, der viele Stunden andauern kann.
Auch die heilige Dreifaltigkeit von Heiler, Tank und Schadensausteiler gibt es dort. Erweitert werden die Rollen durch „Puller“ und „Debuffer“, die Zusatzfunktionen in der Gruppe ausfüllen. Typisch für das Old-School-MMORPG ist der hohe Schwierigkeitsgrad, der viel von den Spielern abverlangt.
Jetzt erlebt das MMORPG eine Art Renaissance, und schuld sind ausgerechnet die neuen Inhalte des Nachfolgers.
Video starten
Trailer aus 2015 zeigt Versionsupdate für Final Fantasy XI mit vielen neuen Features
Zwischen Renaissance und Nostalgie
Warum ist das MMORPG gerade so beliebt? Final Fantasy XI ist gerade so beliebt wie schon lange nicht mehr. Der Grund dafür ist ausgerechnet der neue Raid in Final Fantasy XIV, die eine Art Cross-Over-Event „Echoes of Vana’diel“ zwischen dem MMORPG und seinem Vorgänger darstellen.
Der Raid führt die Spieler von Teil 14 gegen bekannte Feinde des Vorgängers, zeigt ikonische Gebiete von damals und bringt beliebte Charaktere zusammen. Für die Vertanen ein perfekter Moment, um die Erinnerungen nochmal hochleben zu lassen, während Gamer, die den Vorgänger nicht gespielt haben, eine Art Best-of erleben.
Diese Zusammenarbeit lockt deshalb alte wie neue Spieler an, den Vorgänger selbst mal auszuprobieren oder sich eben wieder in den alten Charakter einzuloggen. Unterstützt wird das von einer Rabatt-Aktion der Entwickler (via playonline.com), bei der die Spieler das Abonnement des MMORPGs für die Hälfte des Preises erhalten.
Welche Auswirkungen hat der Andrang? Dass so viele Menschen das Angebot nutzen und wieder oder neu in Final Fantasy XI hereinschauen, hätten wohl die Entwickler selbst nicht gedacht. Entsprechend überrascht reagieren sie in ihrer Nachricht an die Fans vom 22. Juli 2025 (via playonline.com).
Producer und Director Yoji Fujito bedankt sich in der Nachricht bei den neuen Spielern, gibt aber auch zu, dass die vielen neuen Spieler die Server in Mitleidenschaft gezogen haben.
Es wurde festgestellt, dass die Konzentration der Spielerpopulationen auf bestimmten Welten zu einer Reihe von unerwarteten Problemen geführt hat, die die Qualität der Erfahrung etwas beeinträchtigen. Dazu gehören z.B. Dinge wie nicht korrekt angezeigte Systemmeldungen in Vana’Bout.
Weiter verkündet er, dass die Entwickler sich dazu entschieden haben, den größten Server „Asura“ für neue Charaktere zu sperren. Ausgenommen sind dabei neue Charaktere von Accounts, die bereits einen Charakter dort haben. Das soll die Last der neuen Spieler auf andere Server verteilen und den beliebtesten Server des MMORPGs stabilisieren. Die Änderungen sollen ab dem 29. Juli 2025 in Kraft treten.
Der Aufschwung der Spielerzahlen durch das Cross-Over-Event zwischen den beiden MMORPGs ist eine erfreuliche Nachricht für die Entwickler. Dass man nun sogar den größten Server schließen muss, belegt klar den großen Erfolg der Aktion. Die Rabatt-Aktion dürfte einen erheblichen Einfluss darauf gehabt haben, wie eine Umfrage zeigt: Ein 22 Jahre altes MMORPG fragt, wie es seine Spieler zurückgewinnen kann – Die geben klare Antwort
Die Entwickler von Throne and Liberty haben über die kommenden Neuerungen des MMORPGs gesprochen. Freut euch auf die Premiere der Behausungen, einen neuen 24-gg-24-Schlachtfeldmodus und Hyperboost-Server.
Wie sehen die Pläne für den Sommer aus? Die Verantwortlichen bei Amazon Games planen eine ganze Reihe von Neuerungen, die im Laufe der kommenden Wochen und Monate auf den Servern von Throne and Liberty landen sollen:
Mit „Orb“ kommt eine neue, Magie-basierte Support-Waffe, die euch dabei hilft, Heilung zu wirken und hereinkommenden Schaden zu verhindern.
Throne and Liberty bekommt Housing. Jeder Spieler kann sich sein Eigenheim über einen neuen Story-Strang freischalten und dieses dekorieren sowie mit Möbeln ausstatten. Dabei soll das Haus auch einen tatsächlichen Nutzen liefern, und Spieler können sich mehrere Eigenheime in unterschiedlichen Regionen zu legen.
Das Sammeln wird erweitert, durch neue Ressourcen und einen Progressionspfad. Mit den neuen Ressourcen lassen sich über eine ebenfalls neue Profession dann Möbel für die neuen Eigenheime herstellen.
Die Entwickler erfüllen einen oft genannten Wunsch aus der Community und bringen Schlachtfelder, zuerst in einer 24v24-Variante. Weitere Modi sollen im Laufe der Zeit kommen.
Das Team möchte es Neulingen und Wiederkehrern erleichtern, zum aktuellen Content aufzuschließen. Dafür bringen sie neue Hyperboost-Server mit beschleunigter Progression sowie Hyperboost-Events für bestehende Server.
Ein neues Erfolgssystem soll kommen, um es lohnenswerter zu machen, alte Inhalte zu spielen und alle Regionen bis in den letzten Winkel zu erkunden.
Die Dimensionsprüfungen sollen eine umfassende Überarbeitung erhalten, um für mehr Spieler attraktiver zu sein – etwa durch spürbar bessere Belohnungen.
Für wann sind die Inhalte geplant? All diese Inhalte sollen mit dem großen Content-Update im September kommen. Im Juli soll hingegen erstmal das Artefakt-System überarbeitet und um ein neues Interface erweitert werden. Außerdem startet diesen Monat das Sommer-Event mit einer Amitoi-Arena.
Video starten
Throne and Liberty: Trailer zeigt Regionen der Erweiterung Wildnis von Talandre
Von Hype bis Skepsis
Wie reagiert die Community auf die Pläne? In mehreren Diskussionen auf Reddit sowie unter dem aktuellsten Video der Entwickler auf YouTube tauscht sich die Community derzeit über die Neuerungen aus. Während viele die Pläne loben und sich beispielsweise riesig auf die Premiere der Schlachtfelder freuen, blicken andere skeptisch auf die Roadmap.
Appolinerfs freut sich auf Reddit: „Tolle Neuigkeiten, ich bin hyped auf die Schlachtfelder!“
jlfbalo feiert die Ankündigung auf Reddit: „In jeder Hinsicht großartig – einige alte Spieler könnten aufgrund all dieser neuen Inhalte zurückkommen, insbesondere wegen der neuen Waffen und Schlachtfelder, und auch für neue Spieler mit dem kommenden Hyper-Boost ist was dabei.“
K4musX2 schreibt auf YouTube: „Heiliger Strohsack, was für ein großes Update und ein Gewinn in jeder Hinsicht! Großartige Arbeit, Leute!“
Prize-Orchid8252 ist auf Reddit skeptisch: „Endlich ein paar gute Neuigkeiten … aber vielleicht kommen sie zu spät.“ Prp_Ckn sieht das auf Reddit auch so: „Das kommt viel zu spät.“
Neil Newbon, der beliebte Sprecher von Astarion in Baldur’s Gate 3, hat einen Podcast gestartet, in dem er zeigt, dass Dungeons & Dragons alles andere als trockenes Regelwerk ist. Und dafür müsst ihr D&D nicht einmal kennen.
Was für ein Podcast ist das? Neil Newbon, die beliebte und bekannte Stimme von Astarion aus Baldur’s Gate 3, hat einen eigenen Podcast gestartet. Unter dem Namen Dungeons & Dragons & Dramas (kurz: D3) bietet er hörbare Sessions von Dungeons & Dragons der etwas anderen Art.
Denn er selbst betitelt das Ganze eher als eine Art Impro-Comedy-Hörspiel in Form eines Podcasts, der zweimal im Monat erscheint (siehe YouTube). Dungeons & Dragons und sein Regelwerk müsse man dafür explizit nicht kennen und auch selbst kein Rollenspieler sein, um Spaß daran zu haben und es zu verstehen. Sie würden die Regeln nur extrem abgespeckt verwenden und innerhalb der Folgen kaum als Thema haben, wie er selbst via YouTube erklärt.
Die Geschichte dreht sich um vier Theaterschaffende im Norden Englands, die sich durchschlagen müssen und in einer Laientheatergruppe ein High-Fantasy-Stück aufführen. Bis sie dann plötzlich tatsächlich in ein magisches Reich verfrachtet werden und das Abenteuer seinen Lauf nimmt.
Dabei fungiert Neil Newbon selbst als der „Drama Master“, also der Dungeon Master beziehungsweise Spielleiter der Runde, der die Spieler durch die Geschichte führt. Neben ihm sind Devora Wilde (Lae’zel aus Baldur’s Gate 3), Inel Tomlinson (Final Fantasy XVI) und Tom De Ville (Writer für Hannibal) Teil des Casts.
Zurzeit ist das Ganze nur via Patreon mit einem Abo hörbar. Allerdings sollen die Episoden 2 Monate nach ihrem Erscheinen auch auf YouTube und Spotify frei verfügbar gemacht werden.
In einem neuen Horrorspiel könnt ihr Neil Newbon auch in einer Hauptrolle als Schauspieler sehen:
Video starten
Dead Take auf Steam macht Neil Newbon und Ben Starr zu Grenzgängern zwischen Film und Spiel
„Der Podcast gefällt mir wirklich gut!“
Wie kommt der Podcast bisher an? Die ersten Folgen kommen bei Fans gut an und auch das Konzept begeistert die Community. Sowohl auf YouTube als auch auf Reddit finden sich etliche Stimmen, die sich teils extra für den Podcast einen Account bei Patreon angelegt und die Entscheidung nicht bereut haben:
@rachelchristian2925 kommentiert bei YouTube: „Ich hatte vorher noch nie Patreon, habe mich angemeldet, um ihn zu bekommen, und es hat so viel Spaß gemacht!“
@Terigation begeistert via YouTube besonders die Audio-Qualität: „Ich glaube, eines meiner Lieblingsdinge ist die Audio-Qualität. Sie lässt meine Nerven richtig kribbeln. Sie hat mir in letzter Zeit auch geholfen, etwas besser zu schlafen.“
@terryenby2304 freut sich via YouTube: „JUHU! Der Podcast gefällt mir wirklich gut! Ich kann es kaum erwarten, ihn mit anderen zu teilen, wenn er auch kostenlos erscheint!“
laviothanglory schreibt via Reddit: „Ich habe es mir gleich als es rauskam angehört und es war brillant.“
Sexy_Anemone überlegt via Reddit: „Ich habe die Beschreibung gelesen und finde sie super interessant! Die Isekai-Idee ist tatsächlich etwas, das ich für meine eigenen Spieler in Betracht gezogen habe – soweit ich online recherchiert habe, hat das noch niemand zuvor gemacht, also betreten wir Neuland. Vielleicht finde ich im Podcast ein paar Ideen!“
Neil Newbon wird neben einigen anderen sehr bekannten und beliebten Sprechern auch eine große Rolle im kommenden Horrorspiel Dead Take spielen. Der Titel erscheint am 31. Juli 2025 und lässt die Grenzen zwischen Film und Videospiel verschwimmen, während euch bekannte Stimmen die passende Atmosphäre liefern: Horrorspiel auf Steam kommt bald und lehrt euch mit Stars aus Baldur’s Gate 3 das Fürchten
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Auf TikTok machen sich Millennials derzeit darüber lustig, dass die Gen Z keinen Smalltalk führen könne. Grund ist eine Angewohnheit, die als der „Gen Z Stare“ bekannt ist – doch was steckt dahinter?
Was hat es mit dem „starren Blick“ auf sich? Viele Nutzer von sozialen Netzwerken wie TikTok – vor allem aber Millennials – bezeichnen den vermeintlich toten, starren Blick der Gen Z als „Gen Z Stare“. Dieser trete in ganz alltäglichen Situationen auf, etwa wenn man ein Mitglied der Gen Z ganz normal anspreche.
„Sie schauen dich einfach an, als hätten sie gerade einen Geist gesehen“, beschreibt TikTok-Nutzerin „185dashuaige“.
Millennials (und auch einige Mitglieder aus der Generation Z) machen sich darüber lustig und laden Videos hoch, in denen sie diesen „Gen Z Stare“ imitieren.
Einen solchen Clip seht ihr zum Beispiel hier:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von TikTok, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Ein häufiger Vorwurf lautet, dass die Gen Z keinen Smalltalk mehr beherrsche und selbst mit einfachen Gesprächen überfordert sei. Viele sehen hinter diesem Verhalten jedoch andere, weniger lustige Gründe.
Fehlende soziale Fähigkeiten oder doch etwas anderes?
Was sagt die Gen Z dazu? TikTok-Nutzerin „tateytottz“, die selbst ein älteres Mitglied der Gen Z ist, spricht sich klar gegen die aktuelle Diskursform aus: „Alles, was ich sehe, ist, dass ihr Teenager mobbt, die in einer viel schwierigeren Zeit aufwachsen, als ihr es getan habt.“ (via TikTok)
In einem späteren Clip auf TikTok sagt sie noch einmal präzise, warum die Gen Z es schwieriger habe, Social-Skills aufzubauen.
Da wäre zum einen die Covid-19-Pandemie, die viele Mitglieder der Gen Z als Teenager erlebt haben. In diesen zwei bis drei Jahren war es besonders schwierig bis nahezu unmöglich, mit anderen Leuten zu interagieren.
Zum anderen wäre da noch die wachsende Abhängigkeit von technischen Geräten, die seit Corona nur noch größer geworden sei.
„Es ist echt ironisch, dass Gen X und Millennials diese Konversation über den ‚Gen Z Stare‘ […] antreiben, wenn sie dieselben Eltern sind, die ihren Kindern ein iPad in die Hand drücken – jedes Mal, wenn sie eine unangenehme Emotion empfinden“, ergänzt sie außerdem.
Für alle, die sehr gerne auf Landkarten starren, hat Paradox genau die richtige Ankündigung parat:
Video starten
Der Ankündigungs-Trailer zu Europa Universalis V, dem großen 4X-Strategiespiel von Paradox auf Steam
Mit jedem neuen Video tauchen auch neue Erklärungen für den „Gen Z Stare“ auf:
„Wir wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden“, kommentiert BTR unter einem TikTok-Clip zum Thema.
„Ich denke nicht wirklich, dass es ein Mangel an sozialen Fähigkeiten ist. Ich denke, es juckt uns einfach nicht“, erklärt TikToker Jetty._Wetty gegenüber NBC News.
Was steckt also hinter dem „Gen Z Stare“? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, da anscheinend jeder ein anderes Bild davon im Kopf hat. Auch die Gründe scheinen vielfältig zu sein: Vielleicht hat die Person wirklich keine Ahnung, wie sie reagieren soll. Womöglich hatte sie aber auch nur einen schlechten Tag, ist genervt oder möchte lieber in Ruhe gelassen werden.
EA zeigt im neuen FC 26-Trailer, wie das Dribbling endlich flüssiger und einfacher werden soll – ganz ohne Stick-Akrobatik. Was das genau bedeutet, erfahrt ihr hier.
Das ist das neue Dribbling: In FC 26 soll dribbeln deutlich einfacher funktionieren – auch ohne komplizierte Skill-Move-Kombos. Zusätzlich dazu wird technisch einiges am Dribbling verändert. Das Ganze nennt sich „Dynamic Dribbling“ und soll nicht nur das Dribbling selbst verbessern, sondern das gesamte Spielgefühl in 1-gegen-1-Situationen verändern.
Die großen Gameplay-Neuerungen, sowie weitere Anpassungen zum Dribbling könnt ihr euch hier im Deep Dive Trailer anschauen.
Video starten
Deep Dive Trailer zum Gameplay zeigt 2 verschiedene Gameplays und zahlreiche Anpassungen
Automatische Skill Moves ganz ohne Fingerakrobatik
Während man in früheren FIFA- und FC-Teilen teils verrückte Stick-Kombos beherrschen musste, reicht in FC 26 laut EA ein simpler Stick-Flick und der Spieler entscheidet dann automatisch, welcher Trick gerade passt.
Das klingt, besonders für Neueinsteiger oder Spieler, die sich bisher nie an Skills herangewagt haben, ziemlich spannend. Gleichzeitig bleibt aber wohl die Option, klassische Skill Moves weiterhin manuell auszuführen.
Abzuwarten bleibt nur, welche Skill Moves hier genutzt werden und ob auch kompliziertere Tricks mit nur einem Stick-Flick ausgeführt werden können.
Zudem soll sich laut Pitch Notes folgendes beim Dribbling ändern:
Ballberührungen: Der Abstand zwischen Ballberührungen beim Dribbling wurde angepasst. Er variiert nun je nach Spielmodus (Competitive oder Authentic).
Spielergröße: Große und kleine Spieler sollen sich gleichermaßen flüssig bewegen. Geschwindigkeit und Animationen passen sich der Körpergröße besser an.
Bevorzugter Fuß: Das Dribbling-Fußverhalten wurde überarbeitet. Spieler nutzen intelligenter links oder rechts, abhängig von Situation und Richtung.
Jog Dribble: Die Laufgeschwindigkeit beim lockeren Dribbling wurde erhöht. Auch die Ballführung ist präziser. Richtungswechsel sollen damit intuitiver sein.
Animationstransitionen: Bewegungen sollen spürbar flüssiger ineinander übergehen. Das klassische „Feststecken“ in Animationen soll reduziert werden.
Mit der Überarbeitung fällt auch etwas weg: Agile Dribbling – also das Dribbling über L2 + R2 – wurde in FC 26 komplett gestrichen. EA ersetzt das System durch neue Animationen und Logiken, die von allein greifen sollen. Für Fans des „alten“ präzisen Dribblings könnte das eine Umgewöhnung bedeuten.
Das neue Dribbling-System in FC 26 klingt vielversprechend. EA verspricht mehr Kontrolle, realistischere Bewegungen und weniger Frust bei Tricks. Ob das am Ende wirklich so intuitiv wird, wie der Deep Dive andeutet, zeigt sich erst auf dem Platz.
Kaum ein Spiel hat so eine beeindruckende Entwicklungsgeschichte wie das MMORPG Final Fantasy XIV. Von einer anfänglichen Totalkatastrophe hat es sich über die Jahre zu einem der erfolgreichsten MMOs gemausert. Wie das möglich war, beleuchten wir in unserer MMORPG-Themenwoche für euch genauer.
Was für ein Spiel ist Final Fantasy XIV? Final Fantasy XIV ist ein sogenanntes Themenpark-MMORPG. Ähnlich wie bei einem Besuch in einem Freizeitpark, mit klaren Attraktionen und Routen, werden Spieler auch in so einem Spiel im Rahmen einer Hauptgeschichte von Quest zu Quest und Inhalt zu Inhalt geführt.
Gesäumt wird der Weg entlang der Kampagne mit Nebenquests, Raids, Dungeons und weiteren instanziierten Inhalten. Das Spiel nimmt euch an die Hand, entlang einer epischen Geschichte, bietet gut designte „Attraktionen“ und sorgt für ein klares Fortschrittsgefühl.
Ihr stürzt euch als eigens von euch kreierter Charakter in die Welt Eorzea, in der ihr verschiedenste epische Abenteuer erlebt und Inhalte mit euren Mitspielern bestreitet. Mit mittlerweile 5 Erweiterungen bietet das Spiel gut und gerne mehrere 1.000 Spielstunden und hat sich zu einem der beliebtesten MMORPGs dieser Zeit entwickelt.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Doch das war nicht immer so: Das Spiel war bei Release der Version 1.0 am 30. September 2010 so fehlerhaft, unzugänglich und frustrierend, dass es selbst bei treuen Fans von Final Fantasy auf massive Ablehnung stieß. Dadurch sah es zunächst so aus, als sei das Spiel grundsätzlich gescheitert und würde in vielerlei Hinsicht den Erwartungen der Spieler und dem Anspruch eines modernen MMORPGs nicht gerecht.
Final Fantasy XIV Trailer zu Version 1.0 zeigt eine vergangene Zeit
Ein Erlebnis zwischen technischer Vollkatastrophe, überladener Welt und langweiligen Inhalten
Wieso ist 1.0 gescheitert? Final Fantasy XIV war damals technisch unausgereift, spielerisch frustrierend und designtechnisch übertrieben ambitioniert. Die Engine war extrem ressourcenintensiv und schlecht optimiert, wodurch selbst starke PCs, aber auch die PS3, mit Performance-Problemen zu kämpfen hatten. Die Benutzeroberfläche war langsam, unübersichtlich und machte selbst einfache Aktionen unnötig kompliziert.
Auch das Gameplay ließ zu wünschen übrig: Viele Spielmechaniken waren schlecht erklärt, umständlich, unübersichtlich oder schlicht langweilig. Hinzu kam, dass die Spielwelt zwar ambitioniert und umfassend wirkte, aber bei genauerem Blick voller Copy-Paste-Elemente steckte. Ganze Abschnitte bestanden aus exakt gleich aussehenden Umgebungselementen oder Gebäuden, was der Welt ihre Glaubwürdigkeit nahm.
Ein weiteres Problem war, dass lange Zeit nicht auf das Feedback der Spielenden gehört wurde, denn schon in der Beta-Phase wurden viele der genannten Schwächen deutlich. Doch das Entwicklerteam hielt zu lange am eigenen Konzept fest, sodass die Community zunehmend frustrierter wurde.
Einen Eindruck zu Version 1.0 könnt ihr hier gewinnen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Verschärft wurde all das, weil auch motivierende Inhalte fehlten: Es gab kaum spannende Dungeons, Raids oder Quests. Mehrspielerinhalte gab es nur wenige und Kämpfe waren häufig langatmig, undynamisch und zäh. Ebenso gab es keine Weltbosse oder Events innerhalb der Spielwelt.
Leveln konnten die Spieler vor allem über Quests und Freibriefe, von denen man aber nur eine begrenzte Anzahl pro Tag machen konnte. Zwar konnte man auch damals schon mit einem einzelnen Charakter zwischen den verschiedenen Klassen wechseln, jedoch waren viele Teile des Systems unlogisch oder stark eingeschränkt, zum Beispiel durch ein wöchentliches XP-Limit.
All das führte dazu, dass sich selbst riesige Fans von Final Fantasy enttäuscht abwandten und das Spiel mieden.
Die Zerstörung der Welt
Letztlich erkannte Square Enix den Ernst der Lage und traf eine zugleich risikoreiche wie beispiellose Entscheidung: Die Welt von Final Fantasy XIV wurde in einem großen Ingame-Event zerstört, als symbolischer und erzählerischer Neuanfang, aber auch als offizielles Eigenständnis vom Scheitern der damaligen Version. Das Event fand am 11. November 2012 statt, also gut zwei Jahre nach Release von 1.0.
In der Spielwelt wurde dieses Ereignis als die „Siebte Katastrophe“ bekannt – eine gewaltige Apokalypse, bei welcher der Mond Dalamud vom Himmel fiel und so Bahamut entfesselte. Der mächtige Drache verwüstete daraufhin Eorzea und legte dabei fast alles in Schutt und Asche.
Die letzten Minuten von Version 1.0 könnt ihr hier erleben:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das Event gipfelte in einer beeindruckenden Zwischensequenz, die direkt in den Neustart überleitete und auch heute noch in der aktuellen Geschichte des MMOs eine Rolle spielt.
Statt Version 1.0 komplett aus der Historie von Final Fantasy XIV zu tilgen, entschied sich das neue Team dazu, es Teil des Neuanfangs werden zu lassen und sein Ende in die Geschichte der neuen Version zu integrieren. Dieses Finale gilt bis heute als eines der denkwürdigsten Shutdown-Events in der Geschichte der MMORPGs.
Dass dieses Ereignis auch als Teil von A Realm Reborn erhalten blieb, hatte neben der Gestaltung der Geschichte auch einen weiteren wichtigen Grund, wie uns Produzent Naoki Yoshida im Interview verriet:
Damals dachte ich über „Vertrauensrückgewinnung“ nach. Dies umfasste nicht nur den Wiederaufbau und die Wiedergeburt von FFXIV, sondern ich kam zu dem Schluss, dass das Wichtigste war, unsere Kunden für die Zukunft wieder Vertrauen fassen zu lassen, anstatt für den geschäftlichen Erfolg des Unternehmens. Wenn wir den Dienst beendet und das Spiel nach einem gescheiterten Start einfach neu aufgebaut hätten, wären die Erinnerungen, Daten und die Zeit all derer, die das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt gespielt hatten, verloren gegangen.
In Helldivers 2 haben sich die Entwickler zum Urlaub abgemeldet, doch ein Bug nervt die Spieler so sehr, dass sie wünschten, die Entwickler würden ihn auch im Urlaub beheben.
Was ist das für ein Bug? In Helldivers 2 haben die tapferen Soldaten von Über-Erde derzeit mit einem nervigen Bug zu kämpfen, der eine beliebte Waffe unbrauchbar macht. Betroffen ist die PLAS-45 Epoch, die von den Spielern kurz „Epoch“ genannt wird.
Sie wurde in einem der letzten Patches unbrauchbar gemacht. Egal, wie viele Stunden ein Helldiver beim Schießtraining verbracht hat, mit der „Epoch“ trifft man derzeit keinen Feind. Doch eine baldige Anpassung seitens der Entwickler wird es wohl nicht geben, die sind jetzt im Urlaub.
Erst kurz vor dem Urlaub haben die Entwickler ihre neueste Kriegsanleihe veröffentlicht:
Video starten
Helldivers 2 zeigt seine neue Kriegsanleihe „Control Group“
Sommerferien sorgen für Ärger
Was ist bei den Entwicklern los? Die Entwickler von Helldivers 2 stammen aus Schweden, wo es für Schüler lange Sommerferien gibt. Die sind wohl auch eine willkommene Abwechslung zu den langen Wintern in Skandinavien.
Die Entwickler von Helldivers 2 schließen sich dem nun an und machen zwei Wochen lang Betriebsurlaub. Auf X.com kündigte das Entwicklerstudio Arrowhead Game Studios an, die nächsten zwei Wochen statt auf Über-Erde lieber an Seen, mit taktischem Sonnenbad und mit Fika (einer schwedischen Tradition ähnlich wie Tea-Time in Großbritannien oder Kaffee und Kuchen in Deutschland) zu verbringen.
Das Spiel läuft derweil weiter, doch neue Patches sind in der zweiwöchigen Urlaubsphase wohl nicht zu erwarten.
Wie reagieren die Fans auf den Urlaub? Die tapferen Soldaten von Helldivers 2 zeigen sich genervt davon, dass man den Bug nicht noch behoben hat, bevor man in den Urlaub ging. Die Spieler mögen die „Epoch“ und zeigen sich nicht verständnisvoll gegenüber den Entwicklern. Auf Reddit schreiben sie:
Theobald_4: „Wenigstens ist es nicht mehr so schlimm wie letztes Jahr. Ich erinnere mich, dass die Waffen sich wie eine Nerf-Gun anfühlten und Raketen-Devs einen mit unendlichen Raketen in die Stratosphäre schleuderten.“
teh_stev3: „Stell dir vor, wie gut sich die Epoch anfühlen wird, nachdem wir zwei Wochen lang unter ihrem aktuellen Zustand gelitten haben.“
josenight: „Ja, lol, ein bisschen riskant, direkt nach einem Update abzuhauen. Hoffe, sie reparieren wenigstens die Epoch.“
ikarn15: „Glaubst du, die Leute sind nur wegen der Epoch sauer? Das Spiel ist voller Bugs (keine Terminiden) und die Performance ist kompletter Müll. Ich habe heute früh versucht, ein paar Spiele zu spielen, aber beschloss dann, einfach aufzuhören, weil es im Moment keine angenehme Erfahrung ist.“
Obwohl die Entwickler von Helldivers 2 im Urlaub sind, können die Spieler weiterspielen, nur wohl erstmal ohne eine ihrer Lieblingswaffen. Die Entwickler haben bereits angekündigt, nach ihrem Urlaub voll aufgeladen wieder durchzustarten. Den Urlaub haben die Entwickler wohl nötig, wenn man einem Kommentar des Chefs Beachtung schenkt: Chef von Helldivers 2 benennt ein großes Problem, vergleicht es mit dem Imperium aus Star Wars
Spieler, die mit tausenden Stunden ein Spiel auf Steam negativ bewerten, ernten häufig komische Blicke von der Community, doch in diesem Beispiel liegt die Begründung für eine schlechte Bewertung in einem neuen Patch von Ark: Survival Evolved.
Um wen geht es? Auf Steam ist eine neue negative Bewertung beim Survival-Dino-Spiel Ark: Survival Evolved aufgetaucht. Das Besondere: Der Verfasser hat über 35.000 Stunden in dem Spiel verbracht. Umgerechnet sind das etwa 4 Jahre seines Lebens, die der Spieler mit dem Survival-Spiel verbracht hat.
Wer nun glaubt, wer so viel Zeit in einem Spiel verbracht hat, der müsse es ja mögen, der hat Recht, denn die Bewertung des Nutzers bezieht sich auf den neuesten Patch, der für ihn alles zerstört hat.
Hier könnt ihr den Trailer zum neuen DLC sehen:
Video starten
ARK: Survival Evolved zeigt die neue Unterwasser-Erweiterung im Trailer
Ein Patch ärgert die Fans
Was hat es mit dem Patch auf sich? Der Spieler bewertet Ark: Survival Evolved nach seinen vielen Spielstunden negativ, weil der neuste Patch mit dem DLC „Ark Aquatica“ für Ärger sorgt. Durch den DLC, der eigentlich ein Dankeschön für 10 Jahre Ark sein sollte, wurden die meisten der vorhandenen Modifikationen für das Survival-Spiel unbrauchbar.
Modifizierte Server auf denen viele Spieler das Survival-Game erleben, wurden dadurch nicht mehr benutzbar und die Community steht wegen des Patches vor der großen Herausforderung nun alles wieder zum Laufen zu bringen.
Auch der Spieler mit seinen 35.000 Spielstunden steht vor dieser Herausforderung. Er schreibt (via Reddit), dass er Betreiber eines Custom-Servers ist, der Ark: Survival Evolved mit vielen Modifikationen versieht, die jetzt nicht mehr funktionieren. Er geht sogar so weit, nach all den Stunden nach einer Erstattung zu fragen.
Wie reagiert die Community? Der Vorwurf der Community, die Entwickler hätten nicht darauf geachtet, den neuen DLC möglichst ohne Kompatibilitätsprobleme zu veröffentlichen, zeigt sich auch bei den Steam-Bewertungen. Dort ist das Spiel von 84 % der Allzeit-Bewertungen um 15 % auf nur noch 69 % bei den kürzlichen Bewertungen (rund 5.000 Rezensionen) gefallen. Insgesamt hat das Spiel über den gesamten Zeitraum mehr als 550.000 Bewertungen erhalten.
Der neue DLC „Ark Aquatica“ schneidet bei den Fans gar „Äußerst Negativ“ ab und steht nur bei 12 % positive Bewertungen bei rund 1.300 Rezensionen. Neben den starken Problemen, die der DLC mit Mods auslöst, beschreiben Nutzer ihn außerdem auf Steam als „Leer. Oberflächlich. Langweilig.“
Was tun die Entwickler? Die Entwickler von Ark: Survival Evolved arbeiten weiter an dem DLC und die Probleme zu beheben und die Qualität zu verbessern. So schreiben diese auf Steam: „Unsere oberste Priorität bleibt die Behebung eines Problems mit der Spiel-Engine in der Live-Version von ARK: Survival Evolved[…]“.
Auch die Mods kommen dabei zur Sprache: „Es wird weiterhin an einer Lösung gearbeitet, um Mods vor dem sofortigen Absturz zu bewahren, und wir freuen uns darauf, ein Update zu veröffentlichen, sobald dies möglich ist.“
Es bleibt abzuwarten, ob die Entwickler von Ark: Survival Evolved es schaffen, die Kompatibilität mit den Mods wieder so herzustellen, dass ihre Spieler glücklich sind. Bis dahin wird der neue DLC und das Spiel wohl noch weiter mit schlechten Bewertungen abgestraft. Schon die Ankündigung des neuen DLCs sorgte für Ärger: Alles an der neuen Erweiterung zu ARK macht die Fans wütend: „Das ist widerlich“
Das Feuerfest ist in Monster Hunter Wilds eingezogen und bringt einen sommerlichen Flair in das Spiel. Dabei kommt vor allem ein Aspekt bei den Spielern sehr gut an – auch wenn er für einige einen faden Beigeschmack hat.
Welchen Aspekt feiern die Fans? Auf Reddit sind die Fans vor allem von den neuen Outfits begeistert, die das Fest der Eintracht: Feuerfest mitgebracht hat. Dabei steht vor allem der Bikini der Schmiedin Gemma im Vordergrund, der es den Spielern besonders angetan hat, ihr könnt es zum Beispiel auf dem Titelbild sehen.
Das Outfit besteht aus einem knappen Bikini und einem offenen Overall mit Hotpants, die gerade so den Hintern bedecken. Im Thread berichten etliche Spieler, dass sie andere Jäger mit einem Fernglas vor ihr stehen sehen haben.
Das Outfit müsst ihr für den Eventzeitraum erst aktivieren, indem ihr mit Gemma sprecht. Dann könnt ihr auswählen, welche Kleidung sie tragen soll. Viele Spieler sind durch das Outfit derart gehyped, dass sie sogar behaupten, das würde alle Kritikpunkte des Spiels wieder wettmachen. Für andere hat das Ganze aber auch einen faden Beigeschmack.
Video starten
Fest der Eintracht: Feuerfest – Trailer zeigt sommerliches Event in Monster Hunter Wilds
„Ich verzeihe dir alles, Capcom“
Was sagt die Community zu dem Outfit von Gemma? Die Community auf Reddit feiert das Outfit. Viele machen sich auch einen Spaß daraus, dass es besonders knapp und anzüglich ist, besonders, wenn Gemma sich über die Schmiede beugt:
RegalizOscuro postet in seinem Thread ein Foto des Outfits mit den Worten: „Ich verzeihe dir alles, Capcom“
KillerPalkia kommentiert: „Ich benutze einfach immer das Wasserpistolen-Emote bei ihr.“
VictusFrey schreibt: „Ich bin sicher, dass die Spieler die Schmiedeszenen heute nicht überspringen.“
Es gibt aber auch einige kritische Stimmen, die das Outfit geschmacklos finden oder meinen, dass ein gutes Outfit die anderen Mängel des Spiels nicht wettmacht. Andere bemängeln, dass das Outfit nicht Teil der erspielbaren Belohnungen des Events ist, sondern als DLC für rund 6 € gekauft werden muss, wenn man möchte, dass Gemma es auch danach noch trägt:
Hikaruhiyoko2 erklärt: „Äh … ich würde nicht sagen, dass man alles verzeihen soll, nur weil ein NPC-Skin hinter einer Paywall steht. Ich meine, klar würde ich es verstehen, wenn es für alle kostenlos wäre.“
factually_accurate_1 meint: „Sie verzeihen Capcom, dass sie 6 Dollar für digitale Brüste verlangen, die sich wahrscheinlich millionenfach verkaufen werden? Sicher.“
Fragrant-Band-7295 bemängelt: „Brüste bringen mir keine höheren FPS, Capcom.“
Das Outfit ist Teil des aktuell laufenden Fest der Eintracht: Feuerfest, das noch bis zum 06. August 2025 stattfindet. Dort erwarten euch viele verschiedene Belohnungen, Aktivitäten und Quests und die Große Stätte ist in einen feurig sommerlichen Flair getaucht. Alle Infos dazu findet ihr hier: Monster Hunter Wilds: Feuerfest ist gestartet – Alles zu Belohnungen und Quests
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Sennheiser hat mit dem HD 550 einen neuen Kopfhörer auf den Markt gebracht: Offene Kopfhörer, die sich jedoch nicht nur für Musik, sondern auch für Gaming eignen sollen. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat den Test gemacht und die Kopfhörer mehrere Wochen lang im Alltag getragen.
Was ist das für ein Gerät? Mit dem Sennheiser HD 550 hat der gleichnamige Hersteller einen neuen Kopfhörer für 299,99 Euro vorgestellt. Mit dem Kopfhörer richtet man sich an Personen, die offene Kopfhörer für Musik suchen. Gleichzeitig sollen sich die neuen Kopfhörer auch für Gaming eignen. Um reine Gaming-Kopfhörer, das betonte Sennheiser bei der Vorstellung, handelt es sich bei dem Kopfhörer nicht.
Mittlerweile konnte ich den Kopfhörer rund 3 Monate im Alltag testen. Dabei habe ich die Kopfhörer mehr als 250 Stunden getragen, im Schnitt 4 Stunden am Tag. Die 250 Stunden sind daher eher konservativ geschätzt.
Ich habe ein Faible für Hardware und Tech und besitze privat mittlerweile über 20 Gaming-Mäuse, daneben etliche Tastaturen und Controller. Für MeinMMO teste ich seit 2019 Hardware für unsere Leser. Neben dem PC und den großen Konsolen zocke ich mittlerweile auch auf dem Steam Deck.
Bei unserem Gerät handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches uns Sennheiser für einen Test zur Verfügung gestellt hat.
Benedikt Schlotmann Hardware-Redakteur MeinMMO
Technische Details
Hier findet ihr alle wichtigen technischen Details des Headsets als Tabelle:
Modell
Sennheiser HD 550
Verbindung
Klinke, 3,5 mm oder 6,3 mm
Plattform
PC, Konsole (via Controller oder externen USB-Adapter)
Lieferumfang
Kopfhörer; 1,8m-langes Kabel mit 3,5 mm Klinke; Aufschraubbarer 3,5-auf-6,35-mm-Klinkenadapter; Transportbeutel
Besonderheiten
Impedanz von 150 Ohm
Gewicht
237 Gramm
Preis (UVP)
299,99 Euro
Design und Aufbau
Was ist im Lieferumfang enthalten? Die Kopfhörer werden mit einem 1,8-m-langen Kabel mit 3,5 mm Klinke ausgeliefert. Des Weiteren befindet sich ein aufschraubbarer 3,5-auf-6,35-mm-Klinkenadapter und ein Transportbeutel in der Schachtel.
Aufbau des Headsets: Beim HD 550 handelt es sich um offene Kopfhörer. Der Vorteil ist, dass die Kopfhörer eine breite Klangbühne (Soundstage) haben: Instrumente und Sänger lassen sich gut differenzieren und auf einer Fläche orten. Der Klang klingt dadurch luftiger und weniger gedrungen. Ein Problem, welches häufig In-Ears aufgrund ihrer Bauweise haben.
Es gibt aber auch einen klaren Nachteil: Zum einen können Außenstehende eure Musik oder was ihr gerade hört, deutlich wahrnehmen. Zum anderen dämmen offene Kopfhörer schlecht. Im Alltag kann ich alles hören, was meine Frau im Hintergrund macht, wenn sie telefoniert, Serie schaut oder am PC spielt.
Verarbeitung
Die Kopfhörer lassen sich zum Teil auseinander nehmen und mit Ersatzteilen neu ausstatten: So lässt sich das Kabel entfernen und durch ein anderes Kabel austauschen. Nachteil: Es passen nur die Kabel von Sennheiser und keine Produkte von Drittanbietern. Das liegt an einem Drehmechanismus, mit dem das Kabel im Korpus des Kopfhörers eingerastet wird. Andere Kabel kann man zwar einstecken, sitzen aber nicht fest und lösen sich sofort wieder.
Die Ohrpolster lassen sich ebenfalls abnehmen und durch neue Polster austauschen. Die Ohrpolster kosten direkt bei Sennheiser rund 30 Euro.
Die Kopfhörer selbst sind aus einer Kombination aus Kunststoff und Metall-Mesh gefertigt, was eine hohe Haltbarkeit gewährleisten soll. In meinem Alltag hatte ich bisher keine Probleme mit dem Gerät.
Sennheiser HD 550: Klinkekabel mit Dreh-Adapter
Software
Eine wirkliche Software, die direkt auf die Kopfhörer zugeschnitten ist, gibt es nicht. Wollt ihr einen Equalizer nutzen oder den Klang ändern, dann müsst ihr eine Software eines Drittanbieters verwenden. Sennheiser selbst bietet keine dedizierte Software für das HD 550 am PC oder an der Konsole an.
Komfort und Gewicht
Wie sieht mein Kopf aus? Mein Kopfumfang beträgt etwa 58 cm, ich habe also einen eher kleineren Kopf.
Gewicht: Das HD550 wiegt 237 Gramm und gehört damit zu den leichteren Vertretern auf dem Markt von Kopfhörern und Headsets.
Wie tragen sich die Kopfhörer? Im Schnitt habe ich das HD550 täglich etwa 6 Stunden getragen. Dazu zählen Gespräche mit Kollegen oder Gaming-Sessions, wo ich das Gerät ebenfalls trage. Langfristig wird es unter den Kopfhörern warm, aber nicht unangenehm. Die Stoffpolster sind daher eine gute Entscheidung gewesen. Das geringe Gewicht von 237 Gramm trägt ebenfalls dazu bei, dass sich die Kopfhörer sehr bequem tragen.
Nicht ganz so optimal: Den gepolsterten Kopfbügel spüre ich nach längeren Sessions auf meinem Kopf. Das ist nervig, aber ein feines Nachjustieren der Kopfhörer auf meinem Schädel helfen hier.
Sennheiser HD 550: Seitenansicht mit Kopf
Klang
Sennheiser selbst betont, dass man mit dem HD550 ein Einsteigermodell mit klangneutralem und ausgewogenen Klang liefern wollte.
Und genau das bekommt ihr auch mit den Kopfhörern. Im Alltag kann mich das Modell vor allem bei Musik überzeugen, denn hier kommt das neutrale Klangbild voll zur Geltung. Da das HD550 die Bässe nicht überbetont wie viele „echte“ Gaming-Modelle, fallen die Explosionen nicht ganz so beeindruckend aus, dafür klingen aber Höhen und Mitten präsenter.
Die Stärke des HD 550 liegt aber vor allem im Mitteltonbereich, denn hier klingt er nicht nur ausgewogen, sondern auch sehr präsent: Instrumente und Stimmen sind klar voneinander getrennt und im Raum gut ortbar. Vor allem einzelne Instrumente heben sich gut ab. Das liegt auch an der offenen Bauweise der Kopfhörer. Musik und auch Gaming machen damit großen Spaß.
Die Ortung von Gegnern funktioniert aber ebenfalls sehr gut: In Vermintide 2 oder Darktide, wo es lebenswichtig ist, dass man seine Gegner einer Richtung zuordnen kann, gelingt das in der Regel sehr gut, da die genannten Spiele auch gutes Soundmaterial liefern. Auf gutes Soundmaterial kommt es an: In Marvel Rivals klingen Schritte so matschig, dass die Zuordnung nur schwer möglich ist.
Sennheiser HD 550 mit Schachtel.
Fazit: Tolle Kopfhörer, die sich auch für Gaming eignen
Für wen ist das Headset geeignet? Sucht ihr ein reines Gaming-Headset oder Kopfhörer, die klar an Gaming richten, mit wuchtigen Bässen und einstellbarem Equalizer, dann seid ihr hier falsch. Sucht ihr hingegen Kopfhörer, die ausgewogen und neutral klingen wollen, ohne euch zu erdrücken, dann bekommt ihr hier ein sehr gutes Modell von Sennheiser.
Für derzeit rund 250 Euro Markpreis könnt ihr, wenn ihr nicht nur Spielen wollt, sondern auch Musik hören oder Serien schauen möchtet, wenig falsch machen. Außer ihr wollt damit Musik in der Straßenbahn hören oder seid viel unterwegs. Da sind geschlossene Kopfhörer oder In-Ears mit Geräuschunterdrückung die bessere Empfehlung.
Welche Alternativen gibt es?
Das Hifiman Sundara bekommt ihr mittlerweile für knapp unter 300 Euro und setzt auf planare Treiber. Klanglich bekommt ihr viel geboten, dafür ist das Gerät sehr schwer (400 Gramm), das neuere Modell ist etwas leichter (340 Gramm).
Das Sony WH-1000XM5 gilt als eines der besten Noise-Cancelling-Modelle und ist regelmäßig für unter 300 Euro erhältlich. Das Modell ist obendrein kabellos.
Das Beyerdynamic DT 700 PRO X gibt es ebenfalls für unter 300 Euro, liefert eine ausgezeichnete Klangqualität und ist außerdem langlebig. Das Modell ist kabelgebunden wie das HD 550.