Zombie-Minecraft H1Z1: Gameplay-Demo von der E3

Das Zombie-MMO mit Sandbox-Elementen H1Z1 hat zwar noch keinen festen Termin für den Early Access, dafür aber mit Sony Online Entertainment einen auskunftsfreudigen Entwickler. Auf der E3 stellte man knapp 12 Minuten frisches Gameplay vor. Jetzt wird das Video erstmals auch Spielern zugänglich gemacht, die nicht auf der E3 waren.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein

Der Senior Designer Jimmy Whisenhunt führt in der Demo einige Grundkonzepte von H1Z1 vor. So macht er deutlich, was es so mit sich bringt, einen Baum zu fällen: Andere Spieler können das hören und dann entscheiden, ob der Holzfäller da draußen einen Besuch wert ist. Vielleicht hat er ja Ressourcen dabei, die man selbst braucht. „Leute können ziemlich verrücktspielen, in dieser Sorte Spiel“, meint Whisenhunt dann. „Aber das ist ja ein Teil des Spaßes.“

Aber Bäume müssen gefällt werden, liefern sie doch Holz und damit Holzplanken. Und die sind der erste Schritt auf einem Weg vom mittellosen Neuankömmling in der Zombie-Apokalypse bis zu einem mit allen Wasser gewaschenen und top-ausgerüstetem Zombie- und Menschenkiller der Spitzenklasse.

In der Demo sieht man, wie das Fahrzeug-System funktioniert, man bekommt einen Einblick in das Kampfsystem von H1Z1, sieht die Wettereffekte in Aktion und bekommt einen Ausblick darauf, was sich alles im Spiel craften lässt. Denn der Holzfäller, der sich rasch einen Bogen und ein paar Pfeile zimmert, kann später Destillationsanlage bauen oder einen formidablen Unterschlupf zurechtzimmern. Und das Ganze mit dem „Snakes on a plane“-Effekt, den Zombies nun mal haben. Immer, wenn es langweilig zu werden droht: „Zombies!“ Oder andere Spieler … und die können, wie wir jetzt wissen ziemlich paranoid werden in dieser Art Game. Woran das wohl liegt? … „Zombies!“

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Guild Wars 2: Brandenburgisches Orchester spielt Musik ein

Beim Fantasy-Onlinerollenspiel Guild Wars 2 legt man besonderen Wert auf eine passende Ton-Spur. Der hauseigene Komponist Maclaine Diemer spielte mit dem Brandenburgischen Staatsorchester aus Frankfurt an der Oder nun den Soundtrack für die zweite Staffel der Lebendigen Welt ein.

In zu vielen MMOs wird der Musik nur wenig Bedeutung beigemessen, dabei ist sie für viele Spieler eine wichtige Komponente. Vielleicht nimmt sie nicht jeder ständig bewusst wahr, doch trägt sie viel zu einer passenden Stimmung bei. Überhaupt ist Musik aus den erzählerischen Medien kaum noch weg zu denken. Gerade orchestrale Stücke mit starken Hochs und Tiefs und eingängigen Motiven sind gefragt. Nicht umsonst haben Hollywood-Blockbuster häufig mächtige Orchester-Soundtracks, an deren dominierende Motive man sich auch noch Jahre später erinnert – wie an den Imperial March aus Star Wars oder die berühmten Klänge aus Jurassic Park, als die Dinosaurier zum ersten Mal auftauchen.

Auch MMOs sind so ein erzählerisches Medium. Sie leben von ihrer Stimmung und ihrer Fähigkeit, den Spieler (und damit auch Zuhörer) in eine Form von Verzückung und Erstaunen zu versetzen.

Musik als erzählerische Form

Maclaine Diemer Orchester

Der hauseigene Komponist von ArenaNet, Maclaine Diemer, schien vor einigen Wochen in einem Live-Stream zu GuildWars 2, in dem es um die Musik des Spiels ging, schon auf gepackten Koffern zu sitzen. Erstmals habe er nun die Gelegenheit, sagte er, mit einem Live-Orchester die von ihm komponierte Musik zur zweiten Staffel der Lebendigen Welt aufzunehmen, die schon bald in Tyria zu bestaunen sein wird. Nun gibt es auf Youtube das Orchester zu bestaunen und vor allem zu hören.

Diemer hat, nach eigenen Angaben, bei der Komposition besonderen Wert darauf gelegt, die Seele der einzelnen Zonen und Episoden zu treffen, und auch mit den Motiven seine ganz eigene Version der Lebendigen Geschichte zu erzählen. Vielleicht könnt Ihr ja von den wenigen Minuten, die jetzt aufgetaucht sind, schon darauf folgern, welche Wendungen die Geschichte nehmen wird? Welche Saiten werden bei Euch angespielt, wenn Ihr diese Töne hört?

Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt

Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (kurz BSOF), das Ihr in dem Video bestaunen könnt, sitzt übrigens in Frankfurt an der Oder. Es ist ein international anerkanntes Sinfonieorchester und wurde vor über 170 Jahren gegründet. Und Ihr könnt auf youtube und anderswo gern damit angeben, dass Ihr als echte Experten für Orchestermusik die Musiker dort erkennt – denn in den Sneak Peeks und auch fast überall sonst spricht man bisher nur von einem „mysteriösen german orchestera“ – ganz so, als gäbe es da nur eines hier.

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The Elder Scrolls Online: Werwölfe auf der Abschuss-Liste

Mit dem Patch 1.2.4. stehen bei The Elder Scrolls Online einige Fixes von Bugs an, die der letzte Patch gebracht hat. Doch nicht alle Probleme lassen sich so leicht lösen und der Patch bringt auch ein paar neue Schwierigkeiten: Werwölfe stehen ab sofort auf der Liste der bedrohten Arten.

Über die vielen guten Sachen, die 1.2.3. brachte, haben wir letzte Woche berichtet: Die besseren Lichtverhältnisse finden viel Anklang, allgemein wirkt das Gameplay bei The Elder Scrolls Online nun runder. Doch schlichen sich mit dem Patch auch einige Invasoren und Bugs nach Tamriel, die mit 1.2.4. nun herausfliegen sollen.

Die Löcher, durch die Invasoren in die Startzonen der Gegner schlichen, werden mit dem heutigen Bug-Fix-Patch der Vergangenheit angehören. Doch bleiben zwei andere Probleme ungelöst, die man eigentlich mit 1.2.4. hätte fixen wollen. Das wissen wir durch die US-Spieler, die, was TESO angeht, praktisch schon in unserer Zukunft leben und immer ein wenig früher in den Genuss der Patches kommen.

Teso Vampir

Zum einen sorgt eine Änderung bei einem Heilzauber für dramatische FPS-Einbußen bei einigen Spielern. Das prüft Zenimax weiterhin. Zum anderen hat es die armen Werwölfe schwer getroffen. Seit dem Release von The Elder Scrolls Online haben sie es schwer: Sie stehen im Schatten der Vampire. Und es war ihnen nicht mal deren Allmachts-Phase vergönnt. Nun gibt es eine Kombination, die Werwölfe im PvP in Windeseile in ein Häufchen Asche verwandelt.

Silberbolzen (ein Skill aus der Linie der Kriegergilde) hat eigentlich eine nur verschwindend geringe Chance, auf Vampire gewaltigen Schaden zu machen („Der Silberkugel ins Herz“-Effekt). Nun sorgte der Patch dafür, dass der Schaden aber nicht nur selten eintritt (bei jedem 20. Schuss), sondern garantiert bei jedem Treffer. Der 1.2.4. Patch sollte das Problem eigentlich aus der Welt schaffen, das ist ihm bei Vampiren auch ganz gut gelungen. Dafür trifft er nun die Werwölfe in The Elder Scrolls Online unter Garantie. Solange der „Van Helsing“-Verschnitt eine weiteren Fähigkeit aus der Linie aktiviert hat, der die Silberbolzen auch für Werwölfe tödlich macht, trifft er immer zum silbernen Blattschuss.

Zenimax bessert im Moment nach – man rechnet damit, dass der kommende Patch 1.2.5. Werwölfe wieder halbwegs kugelsicher macht. Das wird eine Woche dauern. Bis dahin sollten sie Cyrodiil nur in Menschengestalt oder auf eigene Gefahr betreten. Die kompletten Patch-Notizen für 1.2.4. findet ihr hier.

WildStar – Bald noch mehr Charakter-Services

Spieler von World of Warcraft und Co. kennen das ja. Nach einiger Zeit ist man mit den Entscheidungen, die bei der Charaktererstellung getroffen wurden, nicht mehr ganz so zufrieden. Zum Friseur kann man zwar auch mit Gold in der Tasche gehen, aber möchte ein Spieler beispielsweise das Geschlecht wechseln, zukünftig auf einem anderen Server spielen oder sich anderweitig “umorientieren”, so wird eine Echtgeld-Gebühr fällig.

Auch die Carbine Studios möchten solche kostenpflichtigen Charakter-Anpassungen für WildStar in Zukunft verstärkt anbieten. Bereits jetzt ist es möglich, gegen eine Bezahlung den Heimatserver zu wechseln, oder dem Charakter auch einen neuen Namen zu verpassen.

Neue Optionen in Planung

Die Entwickler denken nun nach eigener Aussage bereits über weitere Möglichkeiten nach, mit denen man den Spielern bestimmte Anpassungen anbieten. Es heißt, dass diese Neuerungen zwar nicht im nächsten oder übernächsten Patch Einzug halten werden, aber dass man auf jeden Fall vorhat, den Spielern “alle möglichen Charakter-Anpassungen anzubieten”.

Wir sind gespannt darauf, welche verschiedenen Anpassungen sich die Carbine Studios für die Spieler von WildStar einfallen lassen werden. Viel wichtiger als die Tatsache selbst, dass die Anpassungen kommen werden, ist allerdings der Preis. Im Fall von World of Warcraft ist dieser in den meisten Fällen erschwinglich und verhältnismäßig angemessen (was natürlich immer im Auge des Betrachters liegt). Allerdings sind auch 20 Euro für einen Server-Wechsel oder weitere Anpassungen durchaus umstritten, daher sind wir gespannt, mit welcher Preis-Politik die Carbine Studios im Fall von WildStar tätig werden.

Für welche Anpassungen habt ihr in einem MMORPG schon mal Geld bezahlt und für welche Dienste würdet ihr auch in WildStar in die Geldbörse greifen?

Quelle(n):
  1. buffed.de

WildStar – Nur noch 1 Tag bis zum großen Contentpatch

Wie angekündigt haben die Entwickler von Carbine einen Tag vor dem ersten großen Contentpatch für WildStar noch einen DevSpeak unters Volk geworfen, der alle Aspekte der “Megabeute: Transmutation” noch einmal auf die gewohnt lustige Art und Weise beleuchtet. Diesen wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

WildStar: Hoverboard zur Transmutation

Darüber hinaus haben wir noch eine kleine Randinformationen, frisch vom öffentlichen Testrealm: Dort kostet das “Transmutations-Hoverboard” stolze 100 Platin, wer sich den fahrbaren Untersatz zulegen will, der sollte möglichst bald mit dem Sparen beginnen.

Zu guter Letzt lässt man auch schon durchblicken, worum es im nächsten Update gehen wird: Hier werden die PvP-Spieler auf ihre Kosten kommen, denn diese werden im aktuellen Patch leider vernachlässigt. Sie dürfen sich in 4-6 Wochen dann aber auf einem neuen Schlachtfeld tummeln. Zu den bisherigen Modi “Sammel die Masken” und “Herrschaft” gesellt sich dann noch “Sabotage” – man darf gespannt sein, wir halten euch auf dem Laufenden!

Final Fantasy XIV: Hit dank MMO-Neulingen und Nostalgie

Naoki Yoshida, der Kopf hinter Final Fantasy XIV, sprach in einem Interview über die Gründe des Erfolgs von Final Fantasy 14: A Realm Reborn. Dabei beleuchtete er auch einige Design-Entscheidungen, wie die kurzen Dungeons und die Steuerung über den Controller. Yoshida machte aber vor allem die einfache Zugänglichkeit des Spiels für MMO-Neulinge für den überraschenden Erfolg des eigentlich schon totgeglaubten Spiels verantwortlich.

Naoki Yoshida steht wie kaum ein anderer Developer für den Erfolg seines Spiels. Immerhin schien eine Rettung des Final Fantasy MMORPGs fast unmöglich. Doch Yoshida gelang die Mission Impossible. Und FF XIV mauserte sich langsam zu einem Hit bei Fans und Kritikern. Als Grund dafür macht der Interviewer von usgamer.net aus, dass FF XIV auch die Spieler anspreche, die sonst niemals ein MMO anrühren würden.

Immer die MMO-Neulinge im Blick

Yoshida stimmt ihm da gerne zu. Heute versuchten die meisten Entwickler von MMORPGs Spieler zu gewinnen, die gerade ein anderes MMORPG spielen. Das sei genrebedingt schwer. Gerade weil diese Spiele eine starke Bindung erzeugen und Spieler über zwei, drei Jahre oder noch länger binden.

Mit Final Fantasy habe man eine andere Spielerschaft ansprechen wollen. Und weil Final Fantasy eine Konsolenspiel-Reihe war, musste man es auch für die Konsolen entwickeln, aber vor allem für deren Spieler. Also musste es zugänglicher und auch einfacher werden als ein konventionelles MMO. Deshalb habe man darauf geachtet, auch komplexe MMO-Mechaniken einsteigergerecht zu entwickeln.

Gerade beim Designen von Verliesen habe man Spieler im Hinterkopf behalten, die sich nicht stundenlang von ihrem Alltag frei machen könnten. 4er-Verliese über den Duty-Finder gingen rasch und einfach, Spieler könnten hier etwas erledigen und danach mit ihrem Leben weitermachen.

Spieler mit Controller sollten auf keinen Fall benachteiligt werden

[quote_box_right]final-fantasy-ps4-pc-3Schon unseren Test zu Final Fantasy XIV: A Realm Reborn gelesen?[/quote_box_right]

Bei der Entscheidung, auch eine Steuerung über den Controller zu erlauben, an den sich viele Konsolen-Spieler gewöhnt hatten, sei es das Wichtigste gewesen, dass Controller-Spieler sich nicht gegenüber „Maus und Tastatur“-Spielern benachteiligt fühlten.

Immerhin sorgten Tastaturen dafür, dass sich jede Fähigkeit mit einem Klick abrufen lassen. Bei Controllern galt es immer, ein Menü zu öffnen, dann eine Fähigkeit auszuwählen … – hätte man das so gemacht, wären Spieler mit Controller immer benachteiligt gewesen. Als man dann auf die Cross-Hotbar-Idee kam, wusste man, dass es die richtige war. Und das habe sich ja auch ausgezahlt.

Ein Final Fantasy ohne Chocobos? Wie Disneyland ohne Mickey Mouse!

Auf das allgemeine Feeling angesprochen und wie viel Final Fantasy im MMORPG sein müsse, betont Yoshida, dass es natürlich wichtig sei, die klassischen FF-Elemente im Spiel zu haben: „Wäre es ein Final Fantasy ohne Chocobos? Nein, natürlich nicht.“ Das wäre ja so, als würde man sich Disneyland ohne Micky Mouse vorstellen.

Natürlich spiele man auch mit der Nostalgie der Fans. Auch Yoshida selbst ist davon nicht frei. „Ich habe es damals auf dem Super-Nintendo gespielt und war gespannt darauf, wie es jetzt in Full HD aussieht. Oder wie sich der Crystal Tower spielt, wenn ich mit 24 Freunden da reingehe“, so Yoshida.

Das komplette Interview gibt es auf Englisch bei usgamer.net

Youtube in 60 FPS, Hearthstone Erweiterung im Juli & TESO Contentpatch – Update!

Youtubes (zukünftige) Änderungen:

Youtube hat mal wieder einige Änderungen durchgeführt und weitere sind noch geplant. Neben einer groß angelegten Löschung inaktiver Accounts, wurde das Design ein wenig angepasst, das Youtube Creator Studio eingeführt und ein Option für 60 fps in den Player soll auch bald kommen.

Fluch von Naxxramas im Juli:

Hearthstone-Spieler müssen schon eine geraume Weile auf neue Karten im Spiel warten – doch die Leidenszeit hat bald ein Ende. Laut Angaben der Entwickler im offiziellen Forum ist der Release der ersten Erweiterung „Der Fluch von Naxxramas“ für Juli geplant. Hiermit werden nicht nur rund 30 neue Karten ihren Weg ins Spiel finden, es wird auch einen neuen Spielmodus geben. In dem kämpft ihr gegen die verschiedenen Bosse der Nekropole und könnt dadurch die neuen Karten freischalten.

The Elder Scrolls Online mit Patch 1.2.3

Und auch in The Elder Scrolls Online hat sich mal wieder etwas getan. Dort wurde letzte Woche Patch 1.2.3 auf die Server aufgespielt und mit ihm kamen ein paar nette Änderungen. So gibt es nun einen FoV-Slider fü r die Egoperspektive, der zwischen 70° und 130° eingestellt werden kann und das Spielerlebnis verbessern soll, Waffen und Ausrüstungen in der Welt sind nun realistischer und können aufgehoben werden und die Lichteffekte sind erheblich verbessert worden.

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WildStar: Hoffnungsschimmer für Spieler mit FPS-Problemen

Das SF-MMO WildStar ist seit einem Monat draußen und während es von vielen Kritikern und Fans gelobt wird, gibt es doch einige Spieler, die an dem MMORPG keine rechte Freude finden: FPS-Probleme verhageln ihnen den Spielspaß. Nun schraubt ein Forenpost die Hoffnungen hoch. Offenbar hat einer der Techniker einen Fix für AMD-Prozessoren gefunden.

Das SF-MMO WildStar ist nun nicht gerade ein Grafik-Riese, bei dem man erwarten würde, dass die Frameraten einbrechen, doch geschieht genau das bei einigen Usern, die sich das nicht erklären können. In den Foren kursieren zahlreiche Tricks und Tipps. Manche helfen, viele nicht – auch wir haben schon einige der beliebtesten Lösungen vorgestellt. Da es bei WildStar mit dem dynamischen Gameplay auf flüssige Bildraten ankommt, war dieser Kritikpunkt bereits in der Beta heikel, wurde oft angesprochen und hinderte einige Spieler sicher bereits am Kauf.

Carbines Präsident Jeremy Gaffney beruhigte vor dem Release die Spieler damit, dass die Performance-Probleme mancher an dem neuen Interface 2.0 lägen, man würde das schon bald optimieren. Diese Hoffnungen wurden nicht erfüllt.

Doch nun macht ein Post im offiziellen Forum den Usern Hoffnung, gerade denen, die auf AMD setzen.

„Ich hab wahnsinnig gute Nachrichten! Einem unserer Techniker ist ein großer Durchbruch bei der AMD-Sache gelungen! Das ist jetzt in der Test-Phase, drückt alle die Daumen“, so meldete der Carbine-Mitarbeiter Virtue schon gestern.

Die Fans reagierten freudig darauf und hofften, dass der Fix schon möglichst bald kommt. So viel Euphorie war Virtue und Carbine dann wohl doch zu viel. Später schränkte Virtue ein: „Damit das klar ist, das ist keine Magie, die alle Probleme löst. Wir testen es gerade noch. Wir wissen noch nicht, um wie viel besser es bei AMD-Nutzern läuft. Es sollte die Performance verbessern, aber wir wissen noch nicht, um wie viel.“

Tipps: Zu den Kniffen, auf denen viele User schwören, gehört es alle Dateien in folgendem Ordner zu löschen: C:\Users\%username%\AppData\Roaming\NCSOFT\WildStar

Auch die neuesten Beta-Treiber der Grafikkartenhersteller mögen manchem helfen.

The Elder Scrolls Online: Mega-Server-Umzug nach Frankfurt geht voran

Bei dem Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online gibt es gute Nachrichten für alle Spieler, die mit Lags zu kämpfen haben. Offenbar geht der Umzug des Megaservers nach Frankfurt gut voran.

Doch keine unendliche Geschichte?

Es drohte fast eine unendliche Geschichte zu werden. Immerhin zieht sich die Kritik daran durch die Geschichte von TESO. Viele Spieler gingen bei der Ansage, dass es einen europäischen Mega-Server geben würde, fest davon aus, dass sich der auch in Europa befinde. Doch steht der nach wie vor in den USA, damit die Techniker leichteren Zugriff auf ihn haben, sollte etwas schief gehen.

Von Anfang an war der europäische Mega-Server in „Ami-Land“, wie viele sagten, ein Kritikpunkt der europäischen Spielerschaft. Wieder und wieder betonte Zenimax, wie wichtig ihnen der Umzug der Server sei, doch klang das „sehr bald“ im April, kurz nach dem Start, genau so bald wie das im Mai. Anfang Juni hieß es dann aus dem Mund des Chefs persönlich, der Mega-Server komme im Sommer nach Frankfurt, seitdem hat man nichts mehr davon gehört. Bis jetzt.

Im offiziellen Forum bringt der deutsche Community Manager Kai Schober die TESO-Spieler auf den neuesten Stand:

Der geplante Serverumzug nach Frankfurt geht voran. Der Megaserver dort läuft schon und wird getestet.

Auch für die FPS-Probleme, die so manche Spieler seit dem 1.2.3. Patch plagen, hat Schober gute Nachrichten im Gepäck. Die sollten mit einem Hotfix gelöst werden, der bei der nächsten Serverwartung in der Nacht vom Montag auf den Dienstag kommt.

Update 1.7.: Die FPS-Probleme wurden, laut Aussagen der US-Spieler, mit dem Patch 1.2.4. leider nicht gelöst. Sie hängen wohl an der Veränderung eines Heilzaubers.

Hearthstone: Die Karten werden ab Dienstag neu gemischt

Bei Blizzards Kartenspiel Hearthstone geht es ab Dienstag mit der 4. Staffel neu los. Alle Ränge werden gelöscht und die Chance auf den Regebogen-Kartenrücken ist auch vertan. Dafür gibt es neue Chancen, bald neue Karten und sicher auch ein neues Meta-Game.

Am Dienstag beginnt die mittlerweile 4. Saison des Kartenspiels, das wohl zu den Überraschungshits des Jahres gezählt werden kann. Zwar kommt es aus der Spieleschmiede Blizzards, die schon seit Jahren ein goldenes Händchen bei ihren Titeln beweist, aber dass Hearthstone so einschlagen würde, hätten sich wohl auch die abgebrühten Veteranen von Blizzard nicht träumen lassen.

Eigentlich sollte mit dem 1. Juli schon bekannt gegeben werden, wie die neuen Preise für die Karten der Erweiterung Naxxramas sind. Doch wurde das mittlerweile in einem Foren-Post nach hinten verschoben. Soweit sei man dann doch nicht.

Wird der neue Kartenrücken grün und lila?

Hearthstone Leak

Blizzard hat bereits versprochen, dass es auch in der 4. Saison einen neuen Kartenrücken geben wird, doch der ist bisher noch nicht bekannt. Die fünf Kartenrücken, die man in der Beta gezeigt hatte, sind mittlerweile alle erhältlich, also können die Spieler auf eine Überraschung warten. Die Kollegen von cinemablend glauben in den kürzlich geleakten Screenshots zu Naxx einen neuen Kartenrücken mit grünem und lilafarbenem Hintergrund ausgemacht zu haben. Die Farben von Naxx sozusagen.

Mit der neuen Staffel wird es auch ein neues Wettrennen geben, wer zuerst die Stufen zum Legendenstatus erklimmen wird. Dabei haben Veteranen, die in der 3. Staffel gut abgeschnitten haben, gegenüber völligen Neueinsteigern einen kleinen Bonus: Pro Rang erhalten sie ein Bonus-Sternchen.

Ein sich stetig wandelndes Meta-Game wird zudem für die 4. Saison erwartet. Statt den in der 3. Saison dominierenden Decks wie dem Miracle Rogue oder dem Headlock, könnten jetzt ausgefallene Priester-Decks oder New Age Frost-Decks dran sein, mit denen die Top-Spieler Amaz und RDU bei der Dreamhack von sich reden machten.

Mein MMO hofft auf Mister Bigglesworth

Unser Tipp für die Erweiterung Naxxramas übrigens, bis jetzt sind ja noch längst nicht alle Karten bekannt: Wir würden uns ja wundern, wenn das Pack ohne die Lieblingskatze des Nekromantenfürsten Kel’Thuzad erschiene. Mister Bigglesworth könnte als Karte auftauchen, die zu töten der gegnerische Spieler besser vermeiden sollte. Immerhin ist das Thema der Expansion das „Todesröcheln“. Und der Tod von Mister Bigglesworth war schon immer eine heikle Angelegenheit.

Während es zu jeder Zeit in Naxxramas wilde Gerüchte darüber gab, dass sich die Loot-Table mit dem Ableben des Fellknäuels veränderte, konnte das nie bestätigt werden.

Aber eins ist sicher: Kel’Thuzad wurde jedes Mal wütend! Welche Auswirkungen könnte das nur auf seine Karte im Spiel haben?

Update 01.07.: Der vermutete Kartenrücken wurde bestätigt. Es ist der aus Naxx mit lila/grünen Farben.

Quelle(n):
  1. www.cinemablend.com

TERA: Doch keine direkte Fortsetzung

Durch einige Job-Ausschreibungen und Konzept-Art hielt sich seit über einem Jahr das Gerücht, es werde an einer direkten Fortsetzung für das Action-MMO TERA gearbeitet. Bluehole Studios dementierte das jetzt, stellte aber einige neue Projekte vor.

Ein Tera 2 wird es als direkten Nachfolger nicht geben, so äußerte sich der CEO von Bluehole Studios, laut einem Bericht von mmoculture, zu den chinesischen Medien. Die Games „Project W“ und „Project Exa“ seien insofern Tera ähnlich, weil beide in einem westlichen Fantasy-Setting spielten. Beide „Projects“ befinden sich noch in einem frühen Entwicklungs-Stadium, werden aber ein brandneues Kampf-System aufweisen, das es so noch nie in einem Online-Spiel gab.

Im Moment entwickle man zudem das rundenbasierte Mobile-Game „Elin Expansion“, das in der Welt von Tera spielt, und Leuten die Hintergrundgeschichte von Tera näherbringen solle, die mit stundenlangen Sessions am PC nicht so viel anfangen können, die also keine „Core-Gamer“ sind.

Mein MMO meint: Seit Mai 2013 gibt es diese Gerüchte, wir haben Tera 2 in unserem MMO-Sequel-Special auch aufgeführt. Offenbar geht man nun doch in eine andere Richtung bei Bluehole Studios. Warum man fast 14 Monate braucht, um ein derart hartnäckig kursierendes Gerücht aus der Welt zu räumen, das man mit einem eigenen Job-Inserat erst in die Welt gesetzt hat, das wissen die Götter oder die höheren Würdenträger bei Bluehole. So schlecht scheint ihnen die Publicity wohl nicht gefallen zu haben.

Quelle(n):
  1. mmoculture.com

World of Tanks: Blitz erst der Anfang von mobiler Offensive

Rob Carrol, der Producer von Wargaming für Nordamerika, sprach beim Launch-Event der neuen Mobile-App Blitz nun über die Pläne der Spieleschmiede für die Zukunft. So könnte es wohl auch bald Versionen von World of Warplanes und World of Warships für die iOS geben – auch weitere Ports von World of Tanks sind gut vorstellbar.

Im Interview mit dem englischsprachigen Magazin news10 sprach Rob Carrol über die Entscheidung Wargamings, eine mobile Version des Panzer-MMOs World of Tanks herauszubringen: „Für uns war das folgerichtig und einfach sinnvoll. Das Gaming entwickelt sich in diese Richtung. Viele Spieler suchen nicht mehr unbedingt nach dem großen Erlebnis in ihrem Wohnzimmer, sondern möchten etwas haben, das sie mitnehmen und spielen können, wenn sie unterwegs sind.“

In Blitz seien drei Länder spielbar, die UDSSR, Deutschland und Großbritannien. Die Spieler hätten 90 Panzer zur Auswahl, im Moment leider noch keine Artillerie, doch bei einem lebendigen Spiel wie Blitz könnten Spieler damit rechnen, dass die Auswahl später noch wachse.

World of Tanks macht mobil

Auch weitere Ports von World of Tanks auf andere Systeme sind geplant. Auf die Frage, ob man World of Tanks denn über die jetzigen 3 System hinaus auch für andere Plattformen entwickeln würde, antwortete Caroll: „Ich denke die sind in Arbeit, wir haben noch nichts öffentlich bekanntgegeben, aber wir werden da erweitern.“

World of Tanks ist dabei nur das Kronjuwel im Reservoir der Kriegs-Simulationen von Wargaming. Darauf angesprochen, ob auch die Schwesternspiele World of Warplanes und World of Warships für mobile Systeme, die Playstation-Familie oder die WiiU kommen, antwortete Caroll dem Magazin: „Wir haben weitere Titel für die mobilen Plattform in der Entwicklung.“ Einen genauen Titel habe man bisher noch nicht vorgestellt, aber die Spieler könnten sich sicher sein, dass mehr auf dem Weg seien.

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Guild Wars 2: Popularitäts-Schub dank Gollum

Die Dreharbeiten zu einem Guild Wars 2-Werbespott sorgten in Asien für einen weit höheren PR-Erfolg als geplant.

Bigfoot, Sasquatsch und das Monster vom Loch Ness werden regelmäßig gesichtet, genau wie die grauen und dürren Aliens, die immer Dinge mit unseren Körperöffnungen anstellen wollen. Aber Gollum? Und doch: Da war er. Ein chinesischer Tourist sah die seltsam verwachsene Kreatur, die in den Herr der Ringe Filmen immer von ihrem Schatz faselte, am Ufer eines kleinen Flusses. Offenbar trank der Schurke.

Guild Wars 2 Gollum

Sofort zückte der chinesische Tourist (Vorsicht Klischee) die Kamera, die er dabei hatte, und schoss einige Fotos des seltsamen Wesens mit den riesigen Ohren. Er stellte sie ins Netz, das Ding wurde zu einem Internet-Hit, erreichte 16 Millionen Clicks, verbreitete sich in sozialen Netzwerken und schaffte es auf einige Webseiten.

Doch gab es für den Gollum eine ganz irdische Erklärung: Es fanden dort am Fluss gerade Dreharbeiten für einen neuen Guild Wars 2 Werbespot statt. Und Gollum war gar nicht Gollum, sondern ein Schauspieler im Asura-Kostüm, der in einer kurzen Drehpause an den Fluss ging, um etwas zu trinken.

Eine viel bessere Gratis-Werbung für ihr Spiel hätte man sich bei ArenaNet wohl nicht träumen können.

TERA – Umfangreiches Update mit 5 Dungeons im Anmarsch

Beim Action-MMORPG TERA Rising wurde für den Juli ein großes Inhaltsupdate angekündigt, das den Spielern einen heißen Sommer in Arborea bescheren soll. Erst kürzlich berichteten wir über die neu eingeführte Elin-Klasse, die Klingentänzerin. Doch das war nur der Anfang des Contenstroms. Gleich fünf neue Dungeons, ein überarbeitetes Extraktionssystem und verbesserte Ausrüstungsgegenstände werden in wenigen Wochen auf die europäischen Server losgelassen.

5 neue Dungeons, darunter ein richtiger Kracher

  • Lakans Gefängnis (5-Spieler)
  • Tarnlichtung (1-Spieler)
  • Rand des Abgrunds (Normal/Hardmode, 10-Spieler)
  • Der Abszess (Normal, 7-Spieler)
  • Der Abszess (Hardmode, 5-Spieler)

Im offiziellen TERA Forum freuen sich die Core-Gamer insbesondere auf den 5-Mann Hardmode-Dungeon “Der Abszess”. Eine sehr anspruchsvolle Instanz, die erst vor kurzem auf dem koreanischen Server Einzug erhielt. Dieser Dungeon bringt nicht nur neue Boss-Mechaniken ins Spiel, sondern soll die Spieler auch wieder richtig fordern, ähnlich wie damals im Hardmode von Shandra Manaya. Die “Queen”, die 2 Jahre nach ihrem Erscheinen auch heute noch für regelmäßige Wipe-Sessions sorgt, dürfte damit endlich ein würdigen Nachfolger erhalten. Ein guter Grund für progress-orientierte Spieler, um wieder in die bedrohte Traumwelt von TERA zurückzukehren. Aber auch die anderen Herausforderungen versprechen interessante Mechaniken, spektakuläre Bosse und viel Abwechslung.

Erweiterung des Handwerks und Chancengleichheit im PvP?

Die Entwickler sind darüber hinaus auch bemüht, nicht nur neue Inhalte zu integrieren, sondern die aktuellen Bereiche des Online-Rollenspiels zu verbessern. So wird beispielsweise der Crafting-Part des asiatischen MMOs TERA Rising um einen neuen Rang erweitert. Mit einem Extraktionssystem wird es zudem möglich sein, wertvolle Materialen für die T14 und 15-Sets zu gewinnen. Damit werdet ihr in Zukunft also noch mächtigere Gegenstände herstellen können.

Canyon der Ehre Tera

Mit Vorsicht zu genießen: Im Forum wird außerdem über eine egalisierte Ausrüstung im PvP spekuliert, basierend auf einen Patch in Korea, der auch in diesem Update enthalten sein könnte. Es ist demnach gut möglich, dass PvP-Gear im Schlachtfeld “Canyon der Ehre”  keine Rolle mehr spielen wird, sondern nur noch die Fähigkeiten der Spieler und der Klasse. Diesen Weg ist man bekanntlich auch schon bei den anderen instanzierten Spieler-gegen-Spieler Inhalten gegangen. Beim Nexus-System, den dynamischen Events im Endgame, ist ebenfalls mit Änderungen zu rechnen. Ob und inwieweit die koreanischen Patches übernommen werden und welche Neuerungen sonst noch mit der kommenden Inhaltserweiterung folgen, erfahrt ihr schon sehr bald. Spätestens dann, wenn die Patchnotes stehen.

“Wounded World” in Amerika ab dem 8. Juli – und wann in Europa?

Die US-Spieler dürfen das große Update, das auf den Namen “Wounded World” getauft wurde, bereits ab dem 8. Juli 2014 auf ihren Servern begrüßen. Der exakte Termin für die europäischen Server steht zwar noch nicht fest, der Release soll aber laut dem deutschen Community Manager auf jeden Fall noch im Juli erfolgen. Wahrscheinlich ist, dass dieser maximal 1-2 Wochen hinter dem amerikanischen Termin liegt. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, wenn Publisher Gameforge weitere Informationen zu “Wounded World” bekanntgibt.

Bis dahin genießt doch das Video vom amerikanischen Publisher EnMasse, das Einblicke in den Dungeon “Der Abszess” gibt. Es handelt sich hierbei allerdings um den normalen Modus, der für 7 Spieler ausgelegt ist. Auf deren Themenseite zu Wounded World könnt ihr auch noch weitere Gameplay-Trailer anschauen.

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The Elder Scrolls Online: Rückt PS4 und Xbox Release auf 2015?

Im Moment verdichten sich beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, TESO, die Anzeichen dafür, dass der Konsolen-Release für die Playstation 4 und die Xbox One nicht mehr – wie eigentlich geplant – noch 2014 stattfinden kann, sondern sich bis in den März 2015 hinein verschieben könnte.

TESO hätte eigentlich schon Anfang Juni für die Konsolen erscheinen sollen, doch das wurde einige Wochen vor dem geplanten Erscheinungstermin abgesagt. Pikant daran: Die Information, dass sich der Release verschiebt, war durch einen Fehler von Zenimax schon zu früh bekannt geworden. Das Internet spekulierte einen halben Tag darum, was dahinter steckte, und kam auf nicht allzu freundliche Ideen, war das Spiel bis dahin doch durch einen rechten Seuchenmonat gegangen und litt unter durchwachsener Kritik und einigen Kinderkrankheiten.

Am Abend machte Zenimax deutlich, dass die Probleme beim Port doch größer seien als vorher angenommen. Man komme zwar gut voran, werde aber noch sechs Monate brauchen. Deshalb verschiebe man den Release bis zum Jahresende. Bis dahin könnten Konsolen-Spieler schon auf dem PC zocken und später gegen eine geringe Gebühr ihren Account auf die Next-Gen-Konsole ihrer Wahl übernehmen. Das Grundspiel für die Konsolen müssten sie sich dann nicht mehr neu kaufen.

The Elder Scrolls Online: PS4 und Xbox

Kurz danach wurde Paul Sage, einer der bei Zenimax viel zu sagen hat, bei ign.com auf das Thema angesprochen und man wollte von ihm wissen, wann der Konsolen-Release denn anstehe. Sage antwortete darauf, dass man alles dafür tue, das Spiel noch in 2014 auf Playstation 4 und Xbox One zu bekommen. Garantien könne man allerdings nicht aussprechen.

In einem erst kürzlich erfolgten Interview mit gamingbolt.com wurde die Aussage sogar noch vager. Hier machte Sage deutlich, dass man sich nicht mehr auf Spekulationen zu dem Thema einlasse.

Für die Konsolen-Fans nun ein Schlag: Amazon hat das Veröffentlichungs-Datum für TESO auf Xbox One und der PS 4 auf den 31. März 2015 gelegt. Was hinter dieser Entscheidung von Amazon steckt, weiß man noch nicht. Von Zenimax gibt es bisher kein definitives Statement. Die Zeichen sehen aber nicht gut aus.

Quelle(n):
  1. spieletipps.de

WildStar denkt olympisch: Gold ist nicht alles

Beim SF-MMO WildStar erwiesen sich Veteranen-Verliese als Gift für die Moral der Spieler. Denn zusammengewürfelte Gruppen brachen nach dem ersten Fehler ab, weil die begehrte Gold-Auszeichnung nicht mehr zu erreichen war. Daran schraubt Carbine nun. Außerdem werkelt man an den FPS-Problemen der AMD-Benutzer. Zeichnet sich hier ein Durchbruch ab?

„Gold oder gar Nix“ hat ein Ende

Da hatten wir bei Mein MMO wohl den richtigen Riecher mit unserem Artikel über die giftige Atmosphäre, die in den Verliesen von WildStar herrscht. Das Problem liegt daran, dass Spielergruppen, um ein Veteranen-Verlies mit „Gold“ abzuschließen, keine Fehler machen dürfen. Passieren die doch, sind die Spieler frustriert und die Gruppe löst sich auf. Es gibt keinen Grund für manche, die Instanz jetzt noch zu Ende zu spielen. Denn sie sind hinter besonders starken Items her, die es nur für Gold-Gewinner gibt: „Gold or Bust“ – Sekt oder Selters, Hopp oder Topp, hieß die Devise.

Genau hier setzt Carbine an. Man möchte den Schwierigkeitsgrad der Instanz halten und auch das Niveau der Gold-Runs nicht senken, aber den Spielern einen Anreiz dafür bieten, eine Instanz auch dann abzuschließen, wenn Gold nicht mehr möglich ist. Und man dreht an den Schrauben, an denen es zählt: Beim Loot.

Epics für jeden, aber für Gold-Gewinner noch ein bisschen mehr?

Die jetzigen Gold-Rewards, die Top-Items bringen können, werden von den Gold-Belohnungen gelöst und an die Endbosse oder Abschluss-Prüfungen der Abenteuer und Verliese gekoppelt.

Jede errungene Medaille wird den Spielern Bonus-Rolls auf den Instanz-weiten Loot gewähren und zusätzlich Gold (die Währung diesmal) in die klamme Abenteurer-Kasse spülen und Bonus-EXP geben. Für Bronze gibt es einen Roll, für Silber zwei und für Gold drei Zusatz-Rolls. Die Änderungen sollen schon bald in Kraft treten. Allerding erst nach dem „Strain“-Drop, der Anfang Juli erwartet wird.

Community reagiert gespalten: Werden Top-Spieler nun benachteiligt?

Durch die Änderungen wird es wichtiger, einen Dungeon überhaupt abzuschließen als ihn „perfekt“ zu meistern. Wie in einigen Statements deutlich wurde, war man bei WildStar unzufrieden mit der Anzahl der Spieler, die ein Veteranen-Verlies auch wirklich durchspielen.

Dungeons in WIldStar

Vorgeschlagene Änderungen aus der Community waren unter anderem, sogenannte „Gold“ oder „Medaillen“-Runs im Group-Finder kenntlich zu machen oder einer Gruppe die Möglichkeit zu geben, die Instanz zu „resetten“. Bei einer Umfrage auf Mein MMO.de stimmten von ca. 190 Teilnehmern fast 70% für eine Änderung des Systems.

Im Moment sind die Details der Änderung noch unklar. Ob Gruppen, die einen Veteranen-Verlies auf Gold abschließen, ein „garantiertes“ Item mit erhöhter Qualität erhalten oder ob deren Chance darauf nur höher ist, ist den bisherigen Aussagen Carbines noch nicht zu entnehmen. Die Community reagiert gespalten auf die angekündigte Änderung. Während einige Spieler sie als einzig richtigen Schritt begrüßen, sehen die anderen Carbine damit auf einen Weg zu „Sozialamts-Epics“, der schon Bizzards World of Warcraft ruiniert habe.

Ein Ende der Performance-Probleme für AMD-Nutzer?

Neben den Problemen mit dem etwas zu elitären End-Game schlagen sich viele WildStar-Spieler mit Performance-Problemen herum. Gerade Spieler, die auf ein AMD-System schwören, haben mit Problemen und einbrechenden Frame-Raten zu kämpfen. Für die gibt es nun einen Silberstreif am Horizont. Der Carbine Mitarbeiter Virtue postete im offiziellen Forum folgendes:

I’ve got incredibly good news for you next week… One of our Engineers had a major breakthrough on AMD stuff this afternoon (it’s in testing right now) and affects AMD CPUs.

Einer der Techniker von Carbine hat wohl den gordischen Knoten um die AMD-Prozessoren gelöst. Das befinde sich zur Zeit in einer Test-Phase und könnte schon nächste Woche zum Einsatz kommen.

ArcheAge, WildStar, TESO: MMOs und ihre Bot-Probleme

Das anstehende MMO mit Sandbox-Elementen ArcheAge hat genau wie vorher The Elder Scrolls Online und WildStar mit Bots und Goldsellern zu kämpfen. Das Besondere bei ArcheAge dabei: Es ist noch in der Alpa und der Zugang kostet 135 Euro.

ArcheAge: Schon in der Alpha hat man mit Bot-Befall zu kämpfen

16.000 Accounts habe man gebannt, die schon in der Alpha illegal Bots verwendeten oder ihre Mitspieler mit Gold-Spam belästigten. Nun wird sich mancher fragen: „16.000 Accounts, bei 135 Euro Eintrittsgebühr, haben die Botter 2,2 Millionen Euro ausgegeben, nur um jetzt gebannt zu werden? Und kann Trion Worlds wirklich auf so eine Summe verzichten?“

Ganz so einfach ist es nicht. Denn Trion Worlds spricht darüber, dass sich die Botter den Zugang zur Alpha über „ ill-gotten funds“, über unrechtmäßig angeeignete Mittel also, verschafft hätten. Das heißt: Hier werden die Spieler nicht um 2 Millionen Euro gebracht, viel wahrscheinlich ist es, dass die Überweisungsaufträge oder Kreditkarten, mit denen die Botter ihre Konten „bezahlten“, ohnehin geplatzt sind/wären.

The Elder Scrolls Online: Darum gab es Bot-Trains in Kalthafen

TESO Gamemaster

Besonders The Elder Scrolls Online hatte in den vergangenen Monaten mit wahren Bot-Trains zu kämpfen. Zuerst waren sie in den Höhlen, in den Städten, dann in den Ingame-Briefsystem und schließlich sogar im offiziellen Forum von Zenimax. Die Game-Master entschlossen sich hier zum publikumswirksamen Schritt, die Bots aus den Höhlen persönlich zu entfernen, dort machten sie Jagd auf die Höhlenbosse.

Auch hier sind die Entwickler in einem ständigen Kampf mit den Goldsellern und Bottern. In einem Foren-Post erklärte neulich ein User, was hinter den Kulissen abläuft. So seien die „Bot-Trains“ von Level 3 Spielern in der eigentlich für das Endgame reservierten Stadt Kargstein daher zu erklären, dass es dort eine Einführungs-Quest gab, die mit 300 Gold dotiert war. Das nutzen viele Botter zu ihrem Vorteil und porteten sich direkt von der Startzone zu einem Level3-Botfreund vor Ort.

Eine der Änderungen des letzten Patches traf die Botter dann subtil: Ab sofort kann man nur noch 3 Charaktere am Tag löschen (mit einem vollen Account also auch nur noch drei frische erstellen).

WildStar: Die Botter auf den Pfaden Monty Pythons

Im neuen MMO WildStar hat man martialisch angekündigt, dass man die Botter zerquetschen werde im besten „Games of Thrones“-Stil. Wegen cleverer Mechaniken hat man Gold-Spammer mittlerweile aus den Hauptstädten verbannt. Doch hält das Gold-Seller nicht davon ab, sich den Spielern auf andere und intimere Weise zu nähern. Eine Weile nutzen sie Invites in Arena-Teams, dann das Ingame-MailSystem. Hier täuschten sie erst vor, man sei ein lieber Freund „Dear Friend!“, danach gab man sich als Auktionshaus aus „You won an auction!“ und mittlerweile verschickt man Protostar-Rationen, also Schinkenbrote, zusammen mit der Spam-Mail.

Und irgendwie schließt sich hier der Kreis. Stand doch das englische Wort „Spam“ in den verwelkten Tagen unserer Jugend einst nur für Schinken. In einem Sketch der Kult-Komiker von Monty Python wurde dieses Wort in wenigen Minuten mehr als 120-mal wiederholt, dem Umstand verdankt es die neue Bedeutung.

Wer hätte gedacht, dass uns MMOlern der Schinken mal so stinken würde.

WildStar: Doch noch eine Chance auf Wundertüten und Epic-Mounts

Beim SF-MMO WildStar wurden Beta-Tester mit „Wundertüten“ belohnt, in denen Belohnungen steckten, an die sonst kein Herankommen ist. Nach der Beta schien jede Chance auf diese Belohnungen verschwunden, doch Carbine gibt Spielern eine weitere Chance.

Wundertüten oder Boomboxes – das sind Schatztruhen, von denen sich eine alle 22-Stunden öffnen lässt. Darin enthalten sind Elite-Versionen von Housing-Kits, das „Raiden“-Kostüm (dem Mortal-Kombat-Blitzgott nachgestaltet) und allerlei andere beliebte Goodies, auf die Spieler heiß sind und die auf dem Markt durchaus einige Platin bringen. Die Hauptpreise sind zwei „epische“ Reit-Tiere, ein spezielles Kampfschwein fürs Dominion und ein Equivar (so eine Art psychedelisches Pferd) für die Exiles.

Die Wundertüten bekamen Spieler, die am Beta-Test von WildStar teilnahmen, als Belohnung für ihren Pionier-Geist. Für die Spieler, die das verpassten oder deren Vorrat sich nun zu Ende neigt (weil sie durch ihre Reserven pflügen wie ein Chua durch einen Berg Erdnüsse) oder für alle anderen, gibt es nun eine zweite Chance, an diese Kisten heranzukommen, die auf Deutsch seltsamerweise Tüten heißen: Wer den neuen Content-Drop auf dem öffentlichen Test-Server ausprobiert und dort Quests abschließt, wird auf dem Live-Server später Nachricht vom Proto-Weihnachtsmann erhalten. Und in der Post sind dann nicht die Schinkenbrote, die Gold-Spammer neuerdings verschicken, sondern: mehr Wunder-Tüten!

  • Für das Lösen der ersten 5 Quests auf dem PTR, gibt es jeweils eine Box
  • Für das Lösen von jeweils 5 weiteren Quests wieder eine.

Dadurch können sich Spieler bis zu 14 Wunder-Tüten sichern.

Arena of Fate: Vorschusslorbeeren für League of Legends und DOTA 2-Rivalen

Das MOBA Arena of Fate befindet sich in der Entwicklungsphase. MOBA-Experten der amerikanischen Seite IGN.com, selbst jahrelang in League of Legends und DOTA 2-Schlachten gestählt, hatten bei der E3 nun die Gelegenheit, eine Proberunde zu spielen.

Dabei sind sich die Journalisten darüber einig, dass Arena of Fate dem MOBA-Genre tatsächlich einen neuen Kick verleiht, indem es die Schwerpunkte anders setzt. Durch das 20-Minuten-Zeitlimit gehe es immer um Punkte. Die Helden begännen die Duelle bereits mit allen Fähigkeiten, ein Maximal-Level gebe es nicht, nur die tickende Zeituhr werde enorm wichtig.

20-Minuten-Runden fordern Big-Plays

Dadurch sei es viel wichtiger als in anderen MOBAs „Big Plays“ zu machen, gegnerische Spieler zu töten, etwas zu riskieren, Punkte einzufahren. Spieler, die eher gemächlich und vorsichtig spielen wollten, müssten sich hier umorientieren. Der Fokus des Spiels liege eher auf den spektakulären Aktionen.

Für einen anderen Tester steht das vereinfachte und klare Gameplay im Vordergrund. Arena of Fate biete nicht so viele Shop-Items wie League of Legends oder DOTA 2, überfordere den Spieler dadurch aber auch nicht.
Ein dritter Tester lobte die Zugänglichkeit des Spiels , von der sich die Konkurrenz ein Scheibchen abschneiden könne.

Und die vierte Testerin fand besonderen Gefallen an den zur Verfügung stehenden, neo-mythologischen Helden . Dadurch sei es leichter, tief in die Hintergrundgeschichte des Spiels abzutauchen. Solche Helden wie Jack the Ripper lüden dazu ein.

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Rift: Thema der Erweiterung ist Wahnsinn, nicht Wasser

Das Free-to-Play MMO Rift bekommt noch dieses Jahr seine nächste Erweiterung „Nightmare Tides“. In einem Interview enthüllten die Köpfe hinter dem Spiel nun weitere Details.

Im Gespräch mit den Redakteuren von mmorpg.com machten die Rift-Macher deutlich, wo ihre Inspiration für die anstehende Erweiterung „Nightmare Tides“ liegt. Dabei geht es zwar in die Fluten, man will es aber nicht übertreiben: „Nur 10% des Core-Spiels finden im Wasser statt.“ Statt Planschspiele interessiert sie viel eher, was Verborgenes, Verdrehtes und Unheimliches im Wasser lauert. Im Interview wird klar, dass H.P. Lovecraft hier für die Erweiterung Pate steht. Die Betonung liegt also eher auf dem „Nightmare“, dem „Albtraum“-Teil des Titels, als auf den „Gestaden.“

Für Nightmare Tides habe man sich vorgenommen, einen engeren erzählerischen Rahmen zu finden. Der habe sich in der Entwicklungsphase als die Phantasie beflügelnd erwiesen. Aus einer Idee wurden zehn, aus zehn rasch hundert.

Kein Gear-Reset

Im Gegensatz zu den meisten anderen MMOs wird es bei Nightmare Tides keinen harten Gear-Reset geben, so dass man die hart erkämpften Raid-Teile, die vor der Expansion noch Best-in-Slot waren, nicht schon nach ein paar Leveln gegen grüne Questbelohnungen austauschen muss.

Bis auf Level 65 und noch ein Stück weiter hinaus werde das „alte“ Gear die bessere Option bleiben. Dadurch will man erreichen, dass Spieler bis zum Start der Erweiterung motiviert bleiben und weiter ihren Char verbessern.