In der heutigen Ausgabe von Update dreht sich alles um das Sci-Fi MMO WildStar.
Über 1000 Accounts gesperrt:
Wie in jedem neuen MMO wird auch Wildstar von Bottern, Hackern und Goldsellern überflutet. Die erste Bannwelle ließ nicht lange auf sich warten und so wurden bereits ca. 1000 Accounts gesperrt, bei denen „verdächtige Aktivitäten” festgestellt wurden. Die Entwickler sagen zwar, dass ihr System nahezu fehlerfrei sei, dennoch könne man sie nie ganz vermeiden.
World First geht an Enigma:
Die Gilde „Enigma” vom US-PvE Server Avatus hat es als allererste Gilde weltweit geschafft, den finalen Boss des ersten Raids „Genarchiv” im 20er Modus zu legen. Nachdem die ersten Bosse relativ schnell zu Boden gingen, stellte sich der Endboss „Dreadphage Ohmna” als ziemlich harter Brocken heraus. Doch in der Nacht auf den 21. Juni gelang der amerikanischen Gilde schließlich der Firstkill.
Erster Contentpatch kommt Anfang Juli:
Zum Abschluss gibt es noch einen Ausblick auf den ersten Contentpatch. Er trägt den Namen „Transmutation” und macht seinem Namen wahrlich alle Ehre. Mit dem Patch werden 2 neue Gebiete ins Spiel implementiert, das „Fäulnisrefugium” und das „Nördliche Ödland”, die beide direkt an die Hauptgeschichte von Wildstar anschließen.
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Wie bereits bekannt, werden in der neuen Erweiterung von World of Warcraft auch die Rassen des Spiels generalüberholt. Das haben einige von ihnen auch bitter nötig, wenn man sich beispielsweise mal die aktuellen Orks anschaut. Für genau diese Rasse des Online-Rollenspiels wurde die Überarbeitung für Warlords of Draenor scheinbar schon mal abgeschlossen, denn sie ist nun offiziell im sogenannten Charakter-Viewer integriert.
Rundum-Sicht der Orks
Im Klartext bedeutet das, dass ihr euch die neu gestalteten bzw. feiner ausgearbeiteten Orks nun im Charakter-Viewer auf der offiziellen Internetseite von Blizzard anschauen könnt. Übrigens bekommen alle Rassen von World of Warcraft ein derartiges Facelift, wenn sie zu den Grundrassen bzw. Rassen bis The Burning Crusade im Spiel enthalten waren.
Vor einiger Zeit präsentierte Blizzard der Öffentlichkeit und den Fans schon einmal die überarbeitete Fassung der Orks. Dieses Mal können wir uns die grünhäutigen Damen und Herren allerdings nicht nur als Bild ansehen, sondern direkt im Viewer als animierte Figur.
Die Menschen sind bald dran
Um die aufgepeppten Charaktere für World of Warcraft: Warlords of Draenor genauer vorzustellen, veröffentlicht Blizzard sogenannte Artcraft-Beiträge. Hier gibt es nicht nur jede Menge Bilder, sondern auch Informationen zur Rasse und zur Überarbeitung. Demnächst sind laut dem Senior Art Director Craig Robinson nun die Menschen an der Reihe, die einen entsprechenden Post von Blizzard spendiert bekommen. Zuletzt wurden die Nachtelfen im Mai 2014 vorgestellt. Diese Allianz-Rasse ist allerdings noch nicht im Charakter-Viewer vertreten – hier lassen sich in animierter Form derzeit nur die Orks, Tauren, Zwerge und Gnome bestaunen.
Mit der Erweiterung Warlords of Draenor geht es dann final im Herbst 2014 los, wenn alles gut läuft! Falls ihr im August noch etwas Zeit übrig habt, könnt ihr ja zur gamescom 2014 vorbeischauen und die WoW-Erweiterung selbst einmal ausprobieren.
Das SF-MMO WildStar ist jetzt schon eine Weile draußen und allgemein positiv aufgenommen worden, auch in unserem Test hat WildStar hervorragend abgeschnitten. Heute soll es nicht ums große Ganze gehen, sondern um die kleineren Aspekte, die in einem Test vielleicht nicht so wichtig sind, die erst später auftauchen oder für jeden ganz anders gelten.
Viele Gags in der Tonspur, aber Augenschmerzen durch FPS-Probleme
Ich bin eigentlich ein Audio-Muffel, hab normalerweise das Spiel gemutet und Teamspeak oder den Fernseher an. Zu meiner Überraschung: Bei WildStar nicht. Die Gags, die sich in der Tonspur verstecken, sind für mich ein Highlight. Ob ich eine „The Sims“-Melodie erkenne, wenn ich zum Housing-Händler komme oder ob mich der Protostar-Geldsack mit einem „Ahoy-hoi“ wie Mister Burns aus den Simpsons anspricht, hier kann das Spiel was. Der Ansager „I don’t know what happened, but i have to change my pants“ ist großartig, es sind Gags verborgen, die ich sicher auch noch in ein paar Monaten finden oder übersehen kann.
Mein Liebling ist der hyperaktive Chua Mondo Zax. Bei dem muss ich immer grinsen, wenn er in Schnapp-Atmung irgendwelche Beleidigungen ausstößt. Das haben sie toll hinbekommen. Genau wie die unzähligen augenzwinkernden Popkultur-Referenzen. Toll gemacht.
Die FPS. Ich hab nicht unter Problemen mit Memory Leaks oder falschen Prozessoren zu leiden wie andere, aber auch für mich könnte das Spiel etwas flüssiger laufen. Aussetzer hab ich relativ selten, nur wenn es gegen ganz bestimmte Mobs geht (eine AE-Fähigkeit der Schnecken killt mein Spiel immer für 2 Sekunden). Aber ab und an geht es mit der FPS arg runter und ich krieg davon Kopfschmerzen. Von 60 FPS bin ich weit entfernt bei mittlerer Einstellung, 30 müssen mir reichen. Soo toll sieht das Spiel nun nicht aus, dass ich das okay finden würde. Die Lösung von Hardcore-Fans („Losrennen, neuen PC kaufen“) schmeckt mir auch nicht, dafür laufen andere Spiele noch zu gut bei mir – vielleicht brauch ich nur eine dieser gelben Gamerbrillen wie sie die gesponsorten Typen auf Twitch tragen.
Einstieg ein wenig zäh, Inventar-Probleme, aber eine neue Lieblingszone
Der Einstieg ist zäh und wird beim wiederholten Spielen nicht besser. Ich weiß nicht, woran das liegt, ob die Zonen zu groß sind, ob sie zu sehr zerfasern, aber ich hatte wie in der Beta ein Motivationsloch so mit Level 12 und dann wieder von 17 bis Ende 20. Die Skills kriegt man zwar früh, aber es gibt noch wenige Möglichkeiten, den Char anzupassen. Die Zonen ziehen sich, ohne Mount dauern die Wege lange und das Inventar ist immer kurz vorm Platzen. Es gefällt mir nicht.
Die Zone Farside, Fernseits, ist ab Ende 20 eine Offenbarung. Eine großartige Zone, die mir schon in der Beta wahnsinnig gut gefallen hat, im Release noch einmal besser. Überhaupt tun die kleineren Zonen und die übersichtlichen Story-Lines dem Spiel gut. Die geringere Schwerkraft bringt Abwechslung und die im Release neuen Drusera-Missionen sind ganz großes Tennis. Sie geben dem Spiel eine gewisse Schwere, eine Gravitas. Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht und freu mich auf den nächsten Content. Ab Ende 20 öffnet sich das Spiel und damit die Welt, es gibt was zu tun, ich bin mobiler, das Housing funktioniert, die Zonen sind toll: Ab Ende 20 mit Farside geht WildStar für mich los.
Klares Plus für mich: das Kampfsystem. Darüber wurden schon ganz Romane geschrieben, ja es ist clicky, aber es macht Spaß, wenn einem die Klasse zusagt. Die spielen sich angenehm verschieden. Mir war der Meuchler in der Beta zu clicky, der Tech-Pionier gefällt mir besser. Das Schöne am Kampfsystem: Man bekommt ein Gefühl für die eigene Macht und Zerbrechlichkeit. Und ich find die beiden A’s des Kampfsystems erfrischend: Ausweichen und Aufpassen. Wenn man danach ein anderes MMO zockt, kommt einem das wie in Zeitlupe vor. Bonuspunkte gibt’s für den „Verwirrt“ und „Blindheits“-Status und natürlich wenn man wie irre schaut, wo die Waffe nach einem „Entwaffnen“ schon wieder liegt.
Die zu starken AddOns sind für mich ein Problem, das ich mir selbst mache. Es gibt in WildStar Farb-Puzzle, an denen man manchmal verzweifelt und die mich persönlich beim 8. Durchlauf dann doch nerven (vor allem die Puzzle Master Quest, bei der ich wie RainMan vorm Monitor sitze und Grün-Grün-Blau-Gelb murmle). Das wäre für mich aber weder Schwäche noch Stärke. Immerhin muss jeder damit leben. Und wenn neben mir ein Draken wegen falschem Farb-Code von der Brüstung fliegt und ich dafür die nächste Konsole für mich allein hab, ist das fair. Allerdings gibt es ein AddOn, das den ganzen Farbkram automatisch für mich löst. Der AddOn-Draken neben mir ist also achtmal schneller als ich. Deshalb hol ich mir das AddOn auch (und ich bin nicht stolz drauf). Wenn man so AddOns zulässt, warum gibt man nicht gleich ingame die Möglichkeit, diese Farb-Rätsel zu überspringen?
Es soll auch ein AddOn geben, das schneller klicken kässt, wodurch man aus Stuns und so etwas herausrollt. Mir gefallen zu starke AddOns nicht, die einen dazu verleiten, sie zu nutzen, will man mithalten.
Schon zwei Freimonate rausgeholt, aber die Hölle sind irgendwie doch die anderen
Das Handels-System ist der Hammer. Das ist auch mein Steckenpferd in MMOs. Ich hab mir, bevor ich überhaupt 50 war, schon ingame 2 C.R.E.D.D.s gekauft. Das Crafting ist toll. Im Moment ist alles komplex und undurchschaubar und es gibt unheimlich viel zu kaufen und zu basteln, man muss sich da erst richtig einfuchsen und es wird noch einige Zeit dauern, bis man wirklich sagen kann, ob Carbine alles richtig gemacht hat. Im Moment sieht es so aus. Der C.R.E.D.D.-Preis hat sich auf meinem Server schon verdoppelt – und wer sich Sorgen macht, ob zu wenige Gold-Sinks im Spiel sind: Das Experten-Reiten kostet 76 Platin oder so.
Bei WildStar betrachtet man Mitspieler manchmal wieder als Gegner. Das ist nicht immer so und für Gruppen-Bosse in offenen Zonen freut man sich, dass man wen trifft, aber gerade wenn es um Herausforderungen geht oder wenn man Items aufsammeln muss, ärgert man sich über jeden Mitspieler, der einem da was wegschnappt. Ich dachte mit den Umstellungen bei WoW’s Mists of Pandaria oder durch Guild Wars 2 hätte sich das Problem für immer gelöst, aber es ist wieder da – und ich mag es nicht. Gerade weil viele Challenges, wenn man sie auf Gold schaffen will, knapp sind, führt es zu Frust. Mich stört es nicht so, aber ich kenn Leute, die deswegen aufgehört haben: Für Komplettisten, die jedes AV wollen und jede Herausforderung auf Gold machen möchte, bevor sie weitergehen, ist WildStar wahrscheinlich ein Albtraum.
Auf Level 50 hab ich als Solo-Spieler im Moment bisschen die A-Karte. Die Solo-Insel, wo es die Dailies gibt, hab ich jetzt schon ein paar Mal durch, zum Attunement-Key fehlen mir aber immer noch ein paar Gems. Es gibt eine ziemlich langweilige Crafter-Daily, die aus einem blöden Botengang besteht. Ich weiß, dass ich wohl auf 50 jetzt damit anfangen müsste, in Gruppen zu gehen, um Adventure oder Dungeons zu bestreiten (in Veteranen-Rängen dann, wenn ich vorankommen will), aber da ist mir im Moment die Schwelle bisschen zu hoch. Ich warte im Moment drauf, dass die neuen Zonen kommen oder dass ich meinen Schiss überwinde und doch mal mit PvP oder Grp-PvE anfange, sonst ist gerade twinken angesagt oder Endstation.
Klares Plus für mich bisher: Die Community. Kein Gefluche, kein Gespamme im Chat, wenig dummes Gelaber, keine blöden Anmachen. Die Leute sind höflich zueinander, wie ich das mitbekomme, allgemein schöne Community. Kann auch an dem Carebear-Server liegen, auf dem ich rumhänge (PvE), aber im Vergleich zu anderen MMOs ist das wie Urlaub.
Highlight bis jetzt für mich: In der Housing-Zone hat jemand dazu eingeladen, ihn doch zu besuchen. Als ich rüber bin, war ich wirklich geflasht, was der mit dem Housing-Tool angestellt hatte. Überhaupt ist das Housing eine richtig gute Sache. Wenn man zu Freunden herüberbeamt, um zu gucken, wie die das gemacht haben. Ich bin da weder talentiert, noch sonderlich strebsam und muss mir dann wieder was anhören, weil irgendein Auge angeblich schief hängt oder irgendein mysteriöser „Ofen“ irgendwie „in der Wand hängt“, aber naja. Ich mag die Idee des Hauses als „Ruhestein“, ich porte dahin, wenn ich 10 Minuten afk muss, und kann dann gleich wieder einsteigen. Ich logge da ein, ich logge da aus, tolle Sache.
Mein größtes Problem bisher, wobei da sicher das Problem vorm Bildschirm sitzt: Bitte, bitte Carbine, lasst mich Items schützen. Ich weiß nicht, wie oft ich schon ein Deko-Item im Salvage-Wahn zerlegt habe. Nie werd ich erfahren, wie mein Haus aussehen könnte ohne all diese Klick-Opfer. Und dass mit den Questbelohnungen, die man im Feld unter Stress auswählt und dann die falsche wählt … okay, es kommt jetzt seltener vor, aber einmal am Tag schaff ich es immer noch, einfach auf irgendwas zu klicken und die Item-Auswahl zu verpennen. Bitte macht das Spiel an diesen Stellen narrensicher. Schützt meine Items vor mir, es sind doch auch nur Gegenstände wie du und ich!
Als Fazit: Das Spiel ist jetzt schon, in meinen Augen, saustark und hat richtig viel Potential. Die ganzen Systeme, die sie haben, funktionieren und sind so gebaut, dass man da immer noch was oben draufstecken kann. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen passieren wird, was oben auf die vier-stöckige Torte, die WildStar jetzt schon ist, noch draufkommt. [intense_icon type=”thumbs-up” size=”2″ color=”#7cbc14″ /]
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Guild Wars 2 nimmt die Gamescom zum Anlass, ein internationales All-Stars-Turnier in Köln auszurichten. Fans können entweder live oder auf Twitch dabei sein.
Die besten Spieler weltweit werde man auf die Gamescom nach Köln holen, wie ArenaNet auf der Guild-Wars2-Webseite bekannt gibt. Das wird das erste Mal sein, dass man Spielern aus Europa, Nordamerika und auch aus China die Gelegenheit gibt, miteinander in e-sportlichen Wettstreit zu treten. Für das erste PvP-Großereignis nach diesem Muster wird man sich mit Twitch zusammentun.
Außerdem können Fans am ArenaNet-Stand selbst Guild Wars 2 spielen, mit den Entwicklern einen Plausch halten oder an „aufregenden Aktivitäten“ teilnehmen. Was das genau ist und weitere Details zum Turnier werde man verraten, wenn die Gamescom näher rückt. Die findet vom 13. bis zum 17 August statt.
In einem Interview hat der Creative Director des Fantasy-Onlinespiels The Elder Scrolls Online, Paul Sage, bekräftigt, dass TESO auch weiterhin am Bezahl-Modell festhalten will. Außerdem sprach er über Details zur Konsolenversion von The Elder Scrolls Online für die Playstation 4 und die Xbox One.
Im Interview mit dem auf Konsolen spezialisierten Online-Magazin Gamingbolt wurde Paul Sage mit einigen unangenehmen Fragen konfrontiert. So sei das Bezahl-Modell seit Release oft genug von den Fans kritisiert worden. Ob man sich hier nicht vielleicht eine Änderung vorstellen könne, wollte der Interviewer wissen.
Doch dem schob Sage gleich einen Riegel vor. Es sei kein Wechsel im Geschäftsmodell geplant, jedenfalls keiner, von dem er wisse. „Das Geschäftsmodell bleibt das Geschäftsmodell“, so Sage weiter. Immerhin erlaube es ihnen auf höchstem Niveau regelmäßigen Content zu liefern.
Keine Spekulationen über Termin für Konsolen-Release mehr
Für Konsolenfans vielleicht etwas besorgniserregend: Darauf angesprochen, ob schon ein genauerer Termin für die PS4 und Xbox One-Version anstehe, antwortete Sage, dass man sich im Moment da auf keine Spekulationen einlassen wolle.
Auf die Frage, ob man bei den Konsolen auf 1080p bei 60 FPS gehe, antwortete Sage ausweichend. Man werde sich darum bemühen, das Bestmögliche aus den Konsolensystem herauszuholen, um eine hohe Qualität zu garantieren. Intern laufe das Spiel bereits mit 30 FPS. Bei der Konsolenumsetzung wolle man vor allem auf eine flüssige Performance achten. Die sei vor allem für das PvP in Cyrodiil entscheidend.
Erweiterungen möglich, aber im Moment kein Thema
Eine der größten Attraktionen für Konsolenspieler am MMO ist es, dass sie hier eine lebendige Welt vorfinden, die wächst, lebt und sich nach und nach erweitert. Sage ging daher auch auf die Änderungen ein, die TESO bald bevorstehen.
Kurzfristig stehe als neuer Content die Veteranen-Version der Krypta der Herzen an.Mittelfristig sei ein weiteres Veteranen-Dungeon geplant, diesmal wird es möglich sein, der „City of Ash“ einen erneuten Besuch abzustatten. An Features, die langfristig eingeführt werden sollen, nennt Sage das von den Single-Player-Titeln beliebte Schuld&Sühne-System.
Mögliche Erweiterungen des Contents in Form von Add-Ons seien intern kein Thema, ganz ausschließen wollte Sage so etwas für die Zukunft aber auch nicht.
Paul Sage lud Spieler, die Tamriel bisher noch nicht besucht haben, zu einem Abstecher ein: „Es wird immer besser. Das ist das Tolle an einem MMO, es wird vor allem durch das Feedback der Spieler immer besser.“
SOE Chefs John Smedley spricht in einem Interview über das MMO-Business. Als einer der führenden Köpfe hört man ihm aufmerksam zu. Vor allem, was er über Verdienstmöglichkeiten der Spieler in seinen MMOs zu sagen hat, sollte jeden mit einer kreativen Ader aufhorchen lassen.
In einem Interview mit dem Fortune-Magazin spricht John Smedley querbeet über alle MMO-relevanten Dingen. Sein Studio Sony Online Entertainment hat mit DCUO, Planetside 2 und den anstehenden Titeln Everquest Next, Everquest Landmark und H1Z1 einige heiße Eisen im Feuer. Das Interview streift zahlreiche Themen.
10.000-Dollar Checks gehen an Planetside 2-Spieler raus.
So glaubt Smedley fest daran, dass Content, also Spielinhalte, zukünftig auch von den Spielern selbst geschaffen werden sollten und müssten. Die Spieler will man dadurch motivieren, dass man sie an den Erlösen ihrer kreativen Arbeit beteiligt. 40% erhalten die nebenberuflichen Designer, werden ihre Kreationen in den Ingame-Shops von anderen Spielern gekauft. Bei Planetside 2 hätten Spieler „Camouflage“ erschaffen, die mittlerweile mehr als 100.000$ eingespielt habe.
„Wir schreiben mittlerweile regelmäßig Schecks über zehntausend Dollar aus“, so Smedley. „Das wird etwas ganz Normales.“
Zudem sei Player-Feedback immens wichtig. Bei Planetside 2 hatte man geplant ein aufwändiges „Implantat“-Feature einzuführen, das sicher ein halbes Jahr Aufwand erfordert hätte. Doch als man die Spieler befragte, fanden die allein die Idee eines solchen Features schon scheußlich. Also habe man die Idee einfach schnell vergessen und mit was anderem weitergemacht, statt sinnlos Ressourcen zu vergeuden.
DC Universe Online spielt auf Playstation 3 und 4 am meisten Geld ein
Smedley verriet ein weiteres erstaunliches Detail im Interview. So macht nicht etwa Planetside 2 den höchsten Umsatz auf den Konsolen, sondern das Superhelden-MMO DC Universe Online liegt bei PS3 und PS4 vorne. Auch hier sieht sich Smedley bestätigt: Die Vorteile eines Free-to-play-Modells, das auf Mikro-Transaktionen setzt, seien dem konventionellen Bezahl-Modell überlegen. Das gehöre der Vergangenheit an.
Auf den Konsolen habe die Idee von Free-to-play-Titeln es schwerer gehabt, sich durchzusetzen als auf dem PC. Doch nun, wo man die immensen Umsätze sehe, die durch die Mikro-Transaktionen generiert würden, interessierten sich auch anderen Teile von Sony, SECA und SCEE, für das Free-to-Play-Modell.
Die Zukunft gehöre einem offenen Modell, in dem Spiele in ihrer Entstehung schon vom Feedback der Community profitieren, und die später in Zusammenarbeit mit den Spielern Content produzieren und liefern und sich letztlich durch Mikro-Transaktionen finanzierten.
Mein MMO meint: Wenn man sich vorstellt, dass bei Everquest Next und Everquest Landmark die Sandbox betont wird und diese für Player‘s Studio designten Gegenstände noch wichtiger werden als in Planetside 2, könnte sich das erklecklicher Nebenerwerb für passionierte Spieler erweisen, sofern sie gute Ideen haben, kreatives Geschick und ein Gespür für die Nachfrage der Spieler.
Sony Online Entertainment wird am 1. Juli diesen Jahres seine Zusammenarbeit mit ProSiebenSat.1 Games beenden. Das deutsche Unternehmen betreibt u.a. die Spiele EverQuest 2, Planetside 2 und DC Universe Online. Durch den Umzug bleiben aber alle Daten, Charaktere, Level, Kontostände, etc. alle erhalten.
In World of Warcraft gibt es immer wieder Leute, die behaupten, das Spiel sei zu einfach. Das dachte sich wohl auch der Spieler „Doubleagent”, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen Charakter bis auf Maximalstufe zu leveln ohne sich einer der beiden Fraktionen anzuschließen. Ein solcher „neutraler” Char ist seit der letzten Erweiterung „Mists of Pandaria” möglich, da man sich erst nach Abschluss des Startgebietes für eine Seite entscheiden muss.
Erst im vergangenen Herbst kam die letzte Iteration der Battlefield-Reihe heraus, doch schon jetzt gibt es bereits die Beta für die nächste, diesmal von DICE. Bis Donnerstag um 21 Uhr können alle Spieler das neue Battlefield Hardline kostenlos ausprobieren und sich in Kämpfen Polizei gegen Verbrecher die Kugeln um die Ohren jagen.
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Kaum ist die diesjährige E3 geschafft, so beschäftigen sich Spiele-Freunde aus dem deutschsprachigen Raum schon wieder mit der nächsten Messe: die gamescom 2014 steht vor der Tür! Zwischen dem 13. und 17. August 2014 findet die Spiele-Messe in der Domstadt Köln statt und lädt tausende Fans ein, sich an den Ständen der Spiele-Firmen umzusehen, an spannenden Events teilzunehmen, Goodies zu kassieren, Spiele auszuprobieren und vieles mehr.
Blizzard is in da house!
Natürlich ist auch Spiele-Entwickler- und Publisher Blizzard vor Ort und gesellt sich zu den zahlreichen weiteren Ausstellern. Dieses Mal sollen die Show und generell die Aktivitäten, die Blizzard während der gamescom 2014 anbietet, allerdings sehr umfangreich sein.
Der Stand von Blizzard soll im Jahr 2014 noch größer als je zuvor sein. Das Unternehmen hat zudem nach eigener Aussage ein “fantastisches Aufgebot an unterhaltsamen Aktivitäten”. In den vier offenen Besucher-Tagen könnt ihr beispielsweise die folgenden Spiele selbst ausprobieren:
World of Warcraft: Warlords of Draenor
Heroes of the Storm
Diablo 3: Reaper of Souls – Ultimate Evil Edition für PlayStation 4
Hearthstone: Heroes of Warcraft
Abgesehen davon darf natürlich auch eine große Bühne nicht fehlen. Hier erwarten euch sowohl Aufführungen musikalischer Natur, aber auch der Wettbewerb im Tanz- und Kostüm-Bereich, der natürlich nicht fehlen darf.
Quiz und Geburtstag
Abgesehen davon erwarten euch außerdem in regelmäßigen Abständen während der gamescom 2014 Quiz-Spiele, bei denen ihr “tolle Preise” abstauben könnt, wie es heißt. Schon bald soll es zum Kostümwettbewerb nähere Infos geben.
Doch das ist noch nicht alles. Blizzard feiert außerdem dieses Jahr das zehnte Jubiläum von World of Warcraft. Daher darf natürlich auch eine prächtige Galerie nicht fehlen, in denen das Unternehmen offizielle und auch von Fans erstellte Kunstwerke zusammengestellt hat. Wann diese Galerie veröffentlicht wird, steht allerdings noch aus. Generell wird Blizzard in den nächsten Wochen noch viele Infos zur gamescom 2014 bekanntgeben, unter anderem auch den Zeitplan auf der Messe, damit ihr wisst, wann genau welche Aktionen und Events stattfinden.
ArcheAge, das MMO mit Sandbox-Elementen, wird in Europa mit einem Patch an den Start gehen, der Sandbox-Elemente betont, die von der koreanischen Version im Stich gelassen wurden.
ArcheAge startete 2012 in Korea unter großer Beachtung. Spieler, auch aus Europa und Nordamerika, sahen in dem Game eine Rückkehr zu Sandbox-Ideen, die sie seit Ultima Online und Star Wars Galaxies im Genre vermissen. Doch mit dem Update 1.0, einem „Theme-Park“-Update, bewegte sich das Spiel von diesen Sandbox-Wurzeln weg: Das Crafting verlor an Bedeutung, dafür hielt der aus Theme-Park bekannte Daily- und Instanzen-Wahn nun Einzug in ArcheAge. Manche sagen, es hätte dadurch ein wenig den Drive verloren. Andere sagen, der habe auch schon kurz vorher gefehlt. Wie auch immer – das Spiel erreichte danach nicht mehr die anfängliche Bedeutung.
Was vom Sande übrig blieb
Trion Worlds setzt das Spiel nun für Europa um und ist von dem anhaltenden Erfolg selbst überrascht. Der Zugang zur Alpha über ein „Founder-Pack“ ist sündhaft teuer, wird aber trotzdem so oft gekauft, dass sie den Server auf die dreifache Größe erweitern mussten. Für Spieler ein heikles Thema: Welche Version von ArcheAge bekommen wir denn? Etwa das gefürchtete Theme-Park-Update 1.0, das ein „logischer“, aber ungewollter Startpunkt wäre?
Nein, Trion Worlds hat mit dem koreanischen Publisher XLGames einen Deal geschlossen. Wie massively berichtet, hätten sowohl Trion Worlds als auch XLGames eingesehen, dass ArcheAge eine „unbeabsichtigte“ Richtung eingeschlagen habe. Beiden Publishern seien nun die Sandbox-Elemente wichtig und man möchte das betonen.
Zurück in die Zukunft? Orphan Black? Alternative Realitäten? Klingt alles spannend!
Für Trion Worlds heißt das: Man geht nicht mit dem Theme-Park-Update 1.0 an den Start, sondern mit 1.2., das die Sandbox-Features stärker betont. Es wird hochinteressant sein zu beobachten, ob sich das europäische ArcheAge von dem koreanischen ArcheAge entfernt und was mit dem Hybrid-ArcheAge passiert, das von mail.ru für den russischen Markt entwickelt wird.
[intense_testimonies][intense_testimony][intense_testimony_text]Das ist wirklich mal eine spannende Richtung, die hier eingeschlagen wird, das eine Lokalisierung einen Weg in eine alternative Realität wählt. Ein bisschen erinnert es an die Klon-Show Orphan Black.
Das ist bei Lokalisierungen vom asiatischen auf den europäischen Markt schon öfter passiert (WoW-Skelette in China müssen Fleisch aufweisen, weil Knochen dort tabu sind; außerdem gibt es 2 Lockouts pro Woche statt einem) und auch beim GW2-Port gibt es Änderungen in der Spielmechanik, aber hier wird offenbar die Philosophie hinter dem Game ebenfalls gewechselt.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]
Beim Buy-to-play Online-Rollenspiel Guild Wars 2 stellte man vor zwei Monaten von einer konventionellen Server-Struktur auf Mega-Server um. Das wurde von einer lautstarken Mehrheit der Spieler abgelehnt. Wie sieht es heute aus?
Mitte April sollte Guild Wars 2 mit einem Feature-Update bedacht werden, um gut gerüstet gegen WildStar und The Elder Scrolls Online zu bestehen. Doch führte ArenaNet mit diesem Patch auch die Mega-Server ein, was den Unmut der nicht-englischsprachigen, europäischen Spieler heraufbeschwor. Wir haben darüber in mehreren Artikeln berichtet.
Die meisten Presse-Statements und News beziehen sich auf den englischsprachigen Raum (und neuerdings auf den chinesischen). Dort war das Thema lange nicht so präsent wie im kleinen, „alten“ Europa. Bedeutet hier doch ein ungewollter Server-Wechsel auch eine Überschreitung von Sprachbarrieren und das kann zu unguten Erlebnissen führen.
In einem Interview am Rande der E3 hat massively nun die Entwickler auf das Thema angesprochen – allerdings ohne das Sprachproblem zu erwähnen und aus englischsprachiger Sicht. Sieht doch auch massively den Mega-Server zwiespältig. Auf der einen Seite habe er dazu geführt, dass Gebiete im mittleren und niedrigen Stufen-Bereich nun besser besucht seien, andererseits habe man ein Auflösen der Server-Communities beobachtet und Schwierigkeiten für Roleplayer festgestellt, wenn diese mit Nicht-Roleplayern in ein Gebiet gewürfelt werden. Assosciate Game Director Stephen Waller antwortete darauf, dass man sich der Schwierigkeiten bewusst sei und bereits daran gearbeitet habe. Auch in Zukunft werde man auf Spieler-Feedback hören und dementsprechend Änderungen vornehmen.
In der deutschen Community ist es mittlerweile um das Mega-Server-Thema ruhiger geworden. Einige Spieler haben festgestellt, dass auch in Europa der Mega-Server langsam besser sortiere. Immer häufiger lese man wieder Deutsch und sehe Leute vom eigenen Server.
[intense_testimonies][intense_testimony][intense_testimony_text]Tja, wenn man sich die Situation so anschaut, muss man das als Spieler nüchtern sehen. Der Shitstorm ist verklungen, so richtige Statements kamen dazu nicht, hinter den Kulissen hat man weiter ruhig vor sich hingearbeitet, nun überdecken die positiv aufgenommen Änderungen an der Lebendigen Welt diese ungefähr einen Monat andauernde Negativ-Stimmung. Und es ist ja auch besser geworden. „Also was soll die Aufregung eigentlich?“, mögen manche fragen.
Ein schaler Beigeschmack bleibt: Als deutscher Spieler ist es eine seltsame Situation. Zwar ist man ein „bedeutender“ Markt, betrachtet sich selbst so und hat auch deutschsprachige Webseiten und Community Manager, aber letztlich nimmt man im großen Ganzen, in der Unternehmensstrategie, nur einen untergeordneten Platz ein. Der Fokus liegt auf anderen Märkten. Nach deren Bedürfnissen richten sich die strategischen Entscheidungen. Das wird selten so klar wie hier im Falle der Mega-Server – gilt aber für so gut wie jeden Publisher, Fans von Asien-MMOs können davon ein Lied singen.
Die Umstellung auf Mega-Server nahm auf die Besonderheiten Europas wenig Rücksicht und orientierte sich an Nordamerika und Asien. Wenn man die Geschäftsberichte sieht, ist auch völlig klar, warum das so ist.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]
Der fraktionslose Panda Doubleagent auf dem World of Wacraft-Server Mannoroth ist in der Nacht von gestern auf heute endlich Stufe 90 geworden.
Es ist wohl die krasseste Art, überhaupt einen Char zu leveln, die sich der fraktionslose Panda Doubleagent da ausgesucht hat: Er hat im Anfangsgebiet der Pandaren niedrigstufige Erze und Kräuter gesammelt, die im Vergleich zu den Millionen von Erfahrungspunkte, die er benötigt, immer nur winzige Mengen geben. Aber: Mühsam ernährt sich der Panda.
Seit Monaten schon twittert er in regelmäßigen Abständen seinen Marsch auf die 90 zu. In „5%-pro-Tag“-Schritten ging es die letzte Zeit voran. Wir haben letzte Woche bereits über den wohl ungewöhnlichsten und härtesten WoW-Spieler berichtet. Der ist im Zeitplan geblieben und gestern Nacht unserer Zeit endlich auf Level 90 geworden. Einige Fans verfolgten das Spektakel live und erstellten sich dafür extra einen eigenen Panda auf Mannoroth.
„Schlechtes Equip? Das ist Best-in-Slot Wandernde Insel!“
Darauf angesprochen, ob er nun mit Level 90 endlich von der Insel heruntergehe, um „normal“ zu spielen, antwortete der Panda allerdings mit einem Kopfschütteln. Mit Warlords of Draenor geht es weiter auf Stufe 100. Wieder auf der Insel, wieder mit Kräutern und Erzen. Dann eben mit einem etwas kleineren Fortschritt als 5% pro Tag. Für die Strecke von 85 auf 90 hat er knapp 4 Monate gebraucht. Insgesamt liegt seine played bei einem knappen halben Jahr.
Auf sein „schlechtes“ Gear angesprochen, „Double-Agent“ hat mit Level90 einen Gear-Score von 11, antwortete er übrigens: „Das ist Wandering Isles Best-in-Slot.“ Und wer sich fragt, wie viel Exp es auf der Insel so gibt: Für ein Kupfervorkommen, einen Strauch Friedensblüte und Silberblatt kassiert er 20 Exp. Für einen Strauch Erdwurzel 30 Exp. Für die letzten 2000 EXP brauchte Doubleagent ungefähr eine halbe Stunde.
Übrigens: Auch wenn einige gespannt waren, ob Blizzard sich etwas einfallen ließ, um den ungewöhnlichsten Level-90er weltweit mit einem besonderen Titel zu belohnen: Nein.
In einem Interview mit CNN sorgt Stephen Gilett, der CEO von Symantec, mit einer ungewöhnlichen Aussage in der Business-Welt für Staunen. Bei der Job-Bewerbung gab er ganz natürlich auch seinen World of Warcraft-Char als Teil seiner beruflichen Leistungen an.
Laut Gilett legte er seine Errungenschaft in der virtuellen Welt von Azeroth den Bewerbungsunterlagen bei, die ihm zu einer steilen Karriere verhalfen. Denn hier gehe es nicht nur um Rollenspiele. Sind doch für eine erfolgreiche WoW-Karriere als Gildenleiter einige Fähigkeiten nötig, die man auch in hochdotierten Manager-Jobs braucht.
So habe er als Leiter einer erfolgreichen Gilde virtuell Führungsstärke bewiesen. Außerdem zeige es an, dass er die aktuelle Begeisterung der Gesellschaft für das Ringen um Punkte verstehen kann.
Gildenmeister organisiert, verwaltet und rekrutiert – Erfahrungen sind übertragbar
Als Gildenleiter habe er Raids organisiert, ein Auge auf die Gildenbank gehabt und ein Gespür dafür bewiesen, hoffnungsvolle Talente zu entdecken und anzuwerben. Auch wenn es dabei nicht um junge Bewerber, sondern um Magier und Hexenmeister geht.
Es gebe natürlich einige Gesprächspartner, so Gilett, weiter, die bei Ansicht seiner WoW-Chars in den Bewerbungsunterlagen die Augen gerollt und gefragt hätten „Was zum Teufel ist das denn?“ Aber manche sagten auch: „Das ist genau das, wonach wir suchen.“
Von World of Warcraft lernen, heißt siegen lernen?
Dieser ungewöhnliche Teil seines Lebenslaufs hat Gilett im Laufe der Jahre einen Job bei Corbis, einem Unternehmen für digitale Medien, und danach beim Kaffee-Riesen Starbucks eingebracht. Hier war es dann Giletts Erfahrung mit dem Belohnungs-System von World of Warcraft, der das „Starbucks Reward“-System, eine Art Prämienprogramm, inspirierte.
Nun bei Symantec angekommen, der Firma hinter dem Anti-Virenprogramm Norton Antivir, glaubt Gilett, dass „Gamifizierung“ auch auf die Wirtschaft anwendbar ist.
Beim SF-MMO WildStar hat der erste Raid drei Wochen lang gehalten, dann musste er sich der Gilde Enigma vom US-PVE-Server Avatus beugen.
Die Gilde hatte gleich stark mit dem Progress angefangen und am 9.6. bereits die ersten zwei Bosse, Kuralak und das Experiment X-89 geschafft. Die Phagetech-Prototypes waren am 10.6. fällig, einen Tag danach Phagemaw. Die Phagemaw Convergences hielt dann 2 Tage länger Stand, bis zum 13.6.
[pull_quote_right]Der mit Abstand beste Raid-Content in einem MMO zum Release[/pull_quote_right]
Der Endboss Dreadphage Ohmna machte den Spielern von Enigma dann doch zu schaffen. Erst um halb Eins in der Nacht, Ortszeit USA, streckte er seine Glieder von sich – höchstwahrscheinlich zum ersten Mal weltweit, es sei denn, irgendeine andere Gilde hat ihn noch früher getötet, aber beschlossen den World-First-Kill geheim zu halten (ziemlich, ziemlich unwahrscheinlich).
Die Gilde lobt Carbine ausdrücklich dafür, den „mit Abstand besten Raid-Content geliefert zu haben, mit dem ein MMO an den Start ging.“ Am Freitag wurde ein Hotfix aufgespielt, der unter anderem zahlreiche Änderungen an Dreadphage Ohmna umfasste. Gut möglich, dass der Kill dadurch beschleunigt wurde.
Ex-WoW Gilde raidet an 5 Tagen und immer, wenn genug Leute da sind
Die Gilde Enigma spielt – für Hardcore-Raiding-Gilden ungewöhnlich – auf einem PvE-Server. Nach Angaben aus ihrem Recruting-Thread war man 4 Jahre in World of Warcraft aktiv, auch durchaus erfolgreich, löste sich dann vor 2 Jahren nach dem T13-Tier auf (Also mit dem Ende von Cataclysm). Nun habe man sich voll und ganz WildStar verschrieben und plane diesem Spiel treu zu bleiben.
Carbine selbst hat vorm Release vermutet, die ersten Raidgruppen würden 4 Wochen brauchen, bis der 20er-Content clear ist, Engima ist ungefähr im Zeitplan geblieben, war vielleicht 3 Tage zu früh dran.
Das Schwierige für Engima und alle anderen Gilden, die den 20er-Raid hinter sich bringen, wird es sein, entweder eine Partner-Gilde zu finden, die auf dem hohen Niveau raiden möchte, oder eine zweite Raidgruppe durch die Gen-Archive zu schleusen. Ist doch der nächste Raid, Datascape, für 40 Spieler ausgelegt.
Progression ist nichts für Muttersöhnchen
Enigma startet daher auch schon die Bewerbungsgespräche für Spieler der zweiten Raid-Gruppe. Wer das auf sich nehmen möchte, sollte viel Zeit mitbringen. Raidzeiten sind offiziell zwar zwischen 8 und 12 Uhr abends an 5 Tagen die Woche, doch gilt: „Wenn genug Leute online sind, wird geraidet.“
Dabei sollten Spieler flexibel sein und dem Raiden eine hohe Priorität einräumen. Wer in einem Job, der Schule oder Uni sitzt und sich dort nicht eine Woche Urlaub nehmen kann, hat ein Problem. Außerdem sei es wohl kaum mit dem Raiden vereinbar, wenn die Mami den Stecker ziehe, aus Furcht der Sohne sei an Internet-Sucht erkrankt.
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Das SF-MMO WildStar läuft, nach Angaben von Carbine, viel besser, als sie es erwartet haben. 4 bis 5-mal so viele Spieler wie in der Open Beta seien nun auf Nexus unterwegs.
Am Rande der E3 konnte das englischsprachige Online-Magazin craveonline den auskunftsfreudigen Präsidenten Carbines, Jeremy Gaffney, erwischen. Der gab im Gespräch mit dem Magazin an, dass sie vom Erfolg des Launches überrascht worden seien. Zwar sei die Open-Beta schon unheimlich gefragt gewesen, die Erwartungen seien aber nochmal übertroffen worden. Viermal so viele Spieler seien in Nexus unterwegs.
Spielen eine Millionen Menschen WildStar?
Craveonline folgert daraus, dass die Zahl der im Moment aktiven Spieler im siebenstelligen Bereich, also bei über einer Million, liegen könne.
Gaffney hat seine Aussage noch einmal auf reddit bestätigt, aber auch gleichzeitig eingeschränkt: „Im Moment haben wir noch keine Abonnenten, weil noch jeder im Frei-Monat ist.“ Doch offenbar sind die Box-Verkäufe extrem positiv verlaufen.
[pull_quote_center]Es ist schon seltsam, wenn mehr Leute bezahlt spielen als kostenlos. Aber wir kommen damit klar.[/pull_quote_center]
Gaffney glaubt, der Anstieg von der Open Beta zur Live-Version liege daran, dass die Spieler nun Charaktere zocken, die ihnen auch erhalten bleiben und nicht zum Ende der Beta gelöscht werden. Auch einige der Devs seien zum Release noch angefixter vom Game als zu Beta-Zeiten.
[intense_testimonies][intense_testimony][intense_testimony_text]Auch diese Zahlen sind – wie schon die letzten – nur Indikatoren für einen Erfolg. Zumal keine Zahlen bekannt sind, wie viele Spieler in der Open Beta unterwegs waren. Offizielle Zahlen erwartet man im NCSoft-Quartalsbericht in ungefähr zwei Monaten.
Vorher können und dürfen die Carbine-Devs noch keine „Verkaufszahlen“ nennen. Zur Ursprungs-Quelle gab es bereits Diskussionen, weil Carveonline von „Verkäufen“ und „Suscribern“ spricht, von denen Gaffney gar nicht berichten dürfte. Gaffney hat das mittlerweile korrigiert und „pedantisch“ von einer Server-Belastung gesprochen, sich aber bei Carveonline für das gute Interview bedankt.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]
Man kennt das ja. Kaum kommt ein neues Online-Rollenspiel auf den Markt, so werden auch schon unzählige Hacker, Cheater, Botter, Goldspammer und Co. von der neuen Spielwelt magisch angezogen. Auch im Fall von WildStar ist das natürlich nicht anders und so ist es auch kein Wunder, dass die kreativen Köpfe des Spiels nun mal mit dem Hammer durch die Reihen gehen.
Die Carbine Studios geben offiziell bekannt, dass mal eben tausende Accounts in WildStar gebannt wurden! Generell halten die Entwickler nicht nur die Augen nach unrechtmäßigen Aktivitäten offen, sondern setzen natürlich auch entsprechende Kontroll-Maßnahmen ein, um Cheater, Bots und Co. aufzuspüren.
Tausende Konten sind erst der Anfang
Wer denkt, dass ein paar tausend gesperrte Konten schon alles ist, was die Carbine Studios drauf haben, der irrt sich. Ein paar weitere tausend Spieler-Konten von WildStar stehen derzeit schon auf der Beobachtungsliste. Sollten auch hier Aktivitäten festgestellt werden, die gegen die Spielregeln von WildStar verstoßen, so schmeißen die Entwickler jene Konten ebenfalls aus dem Spiel.
Natürlich kann es immer mal sein, dass bei so vielen gesperrten Konten Spieler durchrutschen, hier eigentlich gar nicht unter den Bann-Hammer kommen sollten. Wenn es bei einem Spieler soweit kommen sollte, kann dieser sich immerhin an die Entwickler wenden, die die Sache dann noch mal manuell prüfen.
Wie es in Zukunft weiter geht
Auch in Zukunft werden die Entwickler des Online-Rollenspiels WildStar definitiv nicht stillstehen, sondern weitere Cheater, Hacker und Co. aus dem Spiel verbannen. In Zukunft wird es hierfür sogar noch sehr bequeme Möglichkeiten geben, um mit einem einfachen Klick “verdächtige Spieleraktivitäten” zu melden. Auch die entsprechenden Tools und Aufzeichnungen werden dahingehend weiter verbessert, um die Spielwelt und das MMORPG selbst so fair wie möglich zu halten.
Warlords of Draenor, die Erweiterung von Blizzards MMO World of Warcraft, schreitet weiter voran. Nach und nach gibt es Informationen zum Gameplay. So hat sich Blizzard offenbar das Gruppen-Finder-AddOn OQueue genau angeschaut und integriert einige Bestandteile des beliebten Tools ins Spiel. Bald wird man damit auch gezielt nach dem Gear-Score suchen können.
Bereits Ende Dezember hatte Blizzard mit 5.2 den alten Raid-Finder überarbeitet. Allerdings teilte man damals mit, dass dies nur einige Verbesserungen am „crappy, old Raidfinder“ seien, die großen Umwälzungen stünden für Warlords of Draenor, also den Patch 6.0, bevor. Die dringen nun langsam an die Öffentlichkeit.
Gruppen-Finder soll differenzierter werden
Der neue Gruppen-Finder von Warlords of Draenor ist, laut Angaben von wowhead, bisher in Arenen, „Legacy Raids“, Mists of Pandaria-Raids und Quests unterschieden. Spieler können – wie bei OQueue – genau angeben, welchen Itemlevel die anderen Spieler haben sollen und ob ein Voice-Programm genutzt wird und wenn ja, welches. Dabei kann das Itemlevel, nach dem man sucht, nicht das eigene überschreiten. Mit „Legacy Raids“ sind ältere Raids aus Catacylsm oder noch früher gemeint.
Bleibt OQueue die PvP-Alternative?
Die entscheidende Frage wird sein, wie weit der Gruppen-Finder reicht und ob er auch Rated BG’s führt, um eine sinnvolle Alternative zu OQueue zu bilden. Das AddOn wurde meist dazu genutzt, über Servergrenzen hinweg Spieler zu finden, die sich für gewertete Schlachtfelder begeistern. Hier war eine Auswahl nach Voice-Chat, Gearscore und PvP-Rating für viele Spieler wichtig, da im gewerteten Schlachtfeld nur der Sieg entscheidet.
[intense_testimonies][intense_testimony][intense_testimony_text]Mein MMO meint: Viele Spieler beschweren sich schon heute darüber, dass die Anforderungen an den Gear-Score, also die Qualität der Items, übertrieben seien, und man nur mitgenommen werde, wenn man aus einem Raid schon gar nichts mehr brauche. Man darf gespannt sein, wie diese Änderungen am Gruppenfinder von den Spielern aufgenommen werden.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]
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Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online steht eine Änderung der PvP-Kampagnen an. Das Team von Zenimax ließ die Fans darüber diskutieren, wie diese Änderungen aussehen sollten. Jetzt steht ein erster Termin im Raum.
Brian Wheeler, der PvP-Chef von TESO, meldete sich im offiziellen Forum zu Wort und gab jetzt erstmals ein Datum bekannt, wann die geplanten Änderungen stattfinden sollten. Mit dem dritten Update, das Matt Firor in seinem Brief an die Fans auf Ende Juli datiert hatte, sollen sich auch die Kampagnen ändern.
Es wird also keinen „sauberen“ Wechsel geben, bei dem die 90-Tage-Kampagnen „natürlich“ auslaufen und dann durch die wahrscheinlich 5 neuen Kampagnen ersetzt werden, sondern es wird eine Zwischenphase geben, in der die jetzigen Kampagnen nochmal starten, dann aber vorzeitig abgebrochen werden. Wheeler verspricht allerdings, dass die Kampagnen geordnet beendet werden sollen, so dass Spieler je nach ihrer Position auf der Ranglisten und ihren Verdiensten ausgezeichnet und belohnt werden. Bei der bisher einzigen vorzeitig beendeten Kampagne „Geißel“ war das nicht gelungen.
Dauer der Kampagnen erheblich gekürzt worden
Im Moment ist immer noch im Gespräch jeweils 5 neue Kampagnen für den EU und den US-Megaserver zu starten, die über unterschiedliche Regel-Systeme verfügen. Wir sind in einem großen Special bei Mein MMO auf die Hintergründe des Wechsels eingegangen. Die vorgesehenen Regeln für die 5 Kampagnen sehen im Moment so aus:
Bow of Shadows – Kampagne für Veteranen – 5 Tage Laufzeit
Blackwater Blade – Kampagne für Spieler, die noch keinen Veteranen-Level erreicht haben – 5 Tage Laufzeit
Haderus und Chillrend – Kampagnen für jedermann – 7 Tage Laufzeit
Thornblade – Kampagne für jedermann – 30 Tage Laufzeit
Die Dauer der Kampagnen verringert sich also erheblich.
Zwar hat das Zombie-MMO H1Z1 immer noch kein Datum für den Early-Access, doch hindert das SOE-Chef John Smedley nicht daran, die Stimmung der Fans anzuheizen.
Heute Mittag unserer Zeit postete Smedley über den Kurznachrichten-Dienst Twitter ein Pic von einer Steam-Gaming-Liste, auf der zwischen „Global Agenda“ und „Half-Life“ auch „H1Z1“ auftauchte. Die Fans versetzte das in helles Verzückung: Sollte das etwa heißen, dass der Early-Access über Stream bald losgeht?
Heute Abend sorgte ein Post von Smedley auf der inoffiziellen Homepage des Spiels, im H1Z1-Sub-Reddit, für Klarheit. Smedley selbst konnte heute das erste Mal H1Z1 über Stream spielen, für die Fans wird das allerdings noch etwas dauern. Die Version, mit der man eigentlich in den Early Access habe gehen wollen, sei zwar eine Version gewesen, auf die man bei SOE stolz war, aber: „Tief in unseren Herzen haben wir gewusst, dass wir noch mehr Features ins Spiel bringen wollen.“
Early-Access-Datum Ende Juni nicht bestätigt
Wir arbeiten auf kein Datum hin, sondern auf eine Version, die alle Features auf unserer internen Liste hat.
Als Beispiel für solche Features nennt Smedley das Bogenbauen und die Möglichkeit, einem Reh ins Auge zu schießen. Heute Morgen tauchte zudem die Information auf, dass Spieler Getreide ernten könnten, um daraus Ethanol für Fahrzeuge oder Selbstgebrannten für einsame Nächte zu gewinnen.
Das angebliche Datum Ende Juni für den Early Access, das andere Gaming-Magazin bereits veröffentlicht haben, wurde von Smedely nicht bestätigt.
Gehört auch ihr zu den Spielern des Online-Rollenspiels Guild Wars 2? Falls ja, dann kennt ihr das Problem ja sicherlich, dass man beim X-ten Charakter schon gar nicht mehr weiß, welches Aussehen man dem Alter Ego eigentlich verpassen soll. Um mal wieder etwas Abwechslung in die Gestaltung der Charaktere zu bringen, bieten die Entwickler nun ein paar neue Frisuren und Augenfarben an.
Neuer Look bei den Charakteren
Wer denkt, schwarze Haare für einen Charakter seien cool, der sollte man die neuen quietschbunten Farben für die Charaktere in Guild Wars 2 unter die Lupe nehmen. Schrilles Grün ist nicht so euer Ding? Ja, kein Problem: Auch ein greller Pink-Ton darf natürlich im sommerlichen Angebot nicht fehlen, um den eigenen MMO-Charakter entsprechend aufzuwerten.
Um den neuen Look anzunehmen, schaut im Shop von Guild Wars 2 vorbei und erwerbt euch ein Frisur-Styling-Kit, alternativ ein Umstyling-Kit. Ihr könnt übrigens nicht nur die Haare der Charaktere in Neon-Grün oder Ultra-Pink stylen, sondern auch die Augenfarben in diese doch eher gewöhnungsbedürftigen Farben ändern. Kontaktlinsen an die Macht!
Drachenjade-Waffen
Wer weniger auf pinke und grüne Haare steht, sollte alternativ mal beim Schwarzlöwen-Waffenspezialisten vorbeischauen. Hier erwartet euch ein alter Favorit in Form des begehrten Skins für Drachenjade-Waffen. Ihr könnt diese Skins für einen Einführungspreis von nur einem Schwarzlöwen-Ticket erwerben.
Bonus-Truhen und Pakete
In den nächsten zwei Wochen lohnt sich zudem ein Besuch in Guild Wars 2 gleich dreifach. Nicht nur neue optische Veränderungen erwarten euch bzw. euren Charakter, sondern beim Öffnen einer Schwarzlöwentruhe im Spiel erhaltet ihr zudem eine Drachenkiste als Geschenk dazu. Nur noch für kurze Zeit gibt es zudem das Tequatl-Erwacht-Mini-Paket, Traumspalter-Holzfälleraxt und das Minis-Scarlets-Champions-3er-Pack im Spiel.
Die Flugzeugsimulation War Thunder sollte eigentlich von der Luftausgabe des großen Konkurrenten World of Tanks erledigt werden. Doch War Thunder triumphierte gegen World of Airplanes in der Luft und dringt mit Ground Forces nun in das Kerngebiet des Konkurrenten vor, in den Panzerkampf.
In einem Bericht des englischen Gaming-Magazins Polygon.com spricht der 33-jährige CEO von War Thunder, Anton Yudintsev, über die Erfolgsgeschichte des Free-to-play-Games. Dabei sah es vor einigen Jahren nicht danach aus, als hätte er überhaupt noch ein Spiel. Nur drei Monate, nachdem War Thunder im Jahr 2012 auf dem PC erschien, habe der große Konkurrent Wargaming mit „World of Airplanes“ die eigene Luftkampf-Simulation angekündigt. Yudintsev dazu, laut dem Artikel bei polygon.com: „Leute haben uns gefragt, ob wir überhaupt eine Chance haben. Sie sind so eine große Firma. Sie haben so viele Spieler, soviel Geld, so viele Ressourcen. Sie sagten uns, dass wir scheitern würden. Wargaming sagte in der Öffentlichkeit, dass wir sofort untergehen würden, sobald sie ihr Spiel veröffentlichten.“
Yudintsev: Man kann Spieler nicht kaufen. Auch wenn man viel Geld hat und große Ressourcen, heißt das noch nicht, dass man alleine dadurch erfolgreich ist. Man braucht immer noch ein gutes Spiel.
Heute, so der Artikel weiter, habe War Thunder jederzeit zehnmal so viele Spieler auf ihren Servern wie World of Warplanes. Jetzt steht mit Ground Forces die Panzererweiterung von War Thunder an. Yudintsev dreht den Spieß also um und geht zum Gegenangriff über. Obwohl Ground Forces im Moment noch in der Beta ist und nur 60.000 User zählt, glaubt der Autor des Polygon-Artikels an den Erfolg des Underdogs.
Yudintsev spielt, darauf angesprochen, die Rivalität zu Wargaming herunter: „Wir achten nicht auf unsere Mitbewerber und versuchen das zu tun, was sie tun oder lassen. Wir machen das Spiel, das sich für uns gut anfühlt.“