Civilization Online: Rom wurde doch an einem Tag gebaut (und zerstört)

Civilization als MMO – kann das funktionieren? Schaut Euch das Video an und urteilt selbst.

Civilization Online funktioniert nicht, wie manche meinen könnten, wie Age of Empires Online, also einfach als normale Partie Civ gegen mehrere Spieler, sondern ist ein MMO, in dem man einen Charakter lenkt, in der Welt von Civ. Natürlich hat das MMO zahlreiche Sandbox-Elemente und schwört auf eine Zusammenarbeit der Spieler. Das Gameplay-Video zum Ende der ersten Phase einer geschlossen Beta in Korea zeigt Euch nun, wie Spieler zusammen eine Stadt errichten – und wie andere kommen und sie zerstören.

Zugegeben das Ganze ist ziemlich exotisch und haut jetzt grafisch keinem vom Stuhl, wie die Videos von Black Desert oder Black Gold Online … aber trotzdem. Was wäre besser für ein Sandbox-MMO geeignet als Civilization? Viel mehr als die Menschheit kann man ja nicht bauen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Arkanschützen Guide – Wildstar-Cast #06

Nachdem es in der letzten Woche einen Überblick zu den Klassen in WildStar gab, geht Darion in diesem Video sehr viel detaillierter auf die Klasse des Arkanschützen ein.

Der Arkanschütze ist ein sehr guter Fernkampf-DD, aber schwer zu spielen. Die Kombination aus sehr starken Angriffen, seiner hohen Mobilität und den Selbstheilfähigkeiten machen ihn zu einer der besten Klassen im Spiel. Ausgeglichen wird dies durch kleine Telegraphen, sodass es eine gute Portion Übung braucht, um sein volles Schadenspotential ausschöpfen zu können.

Als Heiler ist der Arkanschütze vielseitig einsetzbar. Er kann sowohl als Tankheiler, aber auch als Gruppenheiler bedenkenlos eingesetzt werden und wird seinen Job auch zur vollen Zufriedenheit erfüllen können. Doch auch hier kommt es auf den individuellen Skill des Spielers an.

WildStar: Details zum Fäulnisrefugium und Nördlichem Ödland

Vor wenigen Stunden hat Carbine, das Entwicklerstudio hinter WildStar, schon einen neuen Trailer zum kommenden Contentpatch veröffentlicht – und das nur knapp zwei Wochen nach dem Release des Spiels.

Die Handlung der beiden neuen Zonen “Fäulnisrefugium” und “Nördliches Ödland” schließt direkt an die Hauptgeschichte an und führt diese fort – denn zugegebenermaßen fühlte man sich an dessen Ende doch nicht sehr befriedigt, blieben doch zu viele Fragen ungeklärt. Was genau sind die Ursprünge der Versuchung, die auch “Strain” genannt wird, und gibt es einen Weg, Nexus vor der Vernichtung zu retten?

Genau diesen Fragen werden Spieler auf den Grund gehen. Aber nicht nur Freunde der Hintergrundgeschichte werden zufrieden sein, auch all jene, die von dem spaßigen Kampfsystem nicht genug bekommen, werden bestens bedient. Neue Gegnertypen mit einzigartigen Telegrafen werden euch ihre lilanen Mutationen entgegenschleudern und mit etwas Glück das hinterlassen, was ihr begehrt: haufenweise Beute, die euch den Eintritt in die ersten Veteranen-Dungeons erleichtern sollte. Die Ausrüstungsgegenstände werden dabei thematisch zur “Strain” passen, sodass ihr selbst wie ein Verseuchter aussehen könnt, oder gar ein transmutiertes Hoverboard euer eigen nennen könnt!

Weitere Informationen zu dem großen Contentpatch, der irgendwann im Juli auf die Spieler losgelassen werden soll, gibt es spätestens am 24. Juni, denn dann werden die Entwickler ausführlicher über die beiden neuen Schauplätze reden. Bis dahin: Haltet die Aurinohren geschmeidig und bereitet euch vor!

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Update am 19.06.2014: Und schon gibt es ein paar neue Informationen zum anstehenden Patch: So ist der geplante Veröffentlichungstermin der 2. Juli und das Gebiet “Fäulnisrefugium” wird über einen neuen Dungeon verfügen. Anders als bisher gewohnt ist dies aber ein öffentlicher Bereich und darüber hinaus auf PvP-Servern umkämpft.

Wer sich geschichtlich nicht spoilern lassen will, sollte die folgende Zeile überspringen: In den Tiefen dieser Instanz geht es nämlich der verseuchten Eldan Elyona an den Kragen und man wird mehr über die Ursprünge der “Strain” erfahren.

Transmutation WildStar

Aber das ist noch lange nicht alles: Ein neues “Tower Defense”-Event mit vielen Zufallsfaktoren soll die Zone lange lebendig halten. Apropos lebendig: Die Verbannten-Startzone “Nördliche Wildnis” kehrt als Daily-Questgebiet zurück, ganz ähnlich wie die blutrote Insel, die es schon jetzt gibt.

Neue Sockel für das Housing und eine Handvoll neue Emotes, wie bereits im Trailer zu sehen, werden ebenfalls ihren Weg in das Spiel finden. Hoffentlich heilt der große Patch auch die restlichen Kinderkrankheiten, dann steht großartigem Content nichts mehr im Wege.

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn im Test: Gereift und gewachsen

Ein Test der PS4-Version von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn ist nicht nur ein Check, wie sich das Spiel auf der neuen Plattform macht, sondern zeigt auch, wie wichtig ein Reifeprozess für jedes MMO ist.

Als Tester bekommt man meistens die erste Fassung eines Spiels unter die Griffel und ist dazu gezwungen, über so manche Kinderkrankheit hinwegzusehen. Bei Final Fantasy XIV: ARR sind diese Kinderkrankheiten verschwunden und man hat es mit einem ausgereiften und über die Jahre polierten Spiel zu tun.

Das war nicht immer so. 2010, als das Pay-to-play Game zuerst erschien, hagelte es desaströse Kritiken. Das Spiel zog den Unmut der Fans auf sich. Square Enix, wie eine Fußballmannschaft in Abstiegsnot, zog die Notbremse und heuerte mit Naoki Yoshida einen Feuerwehrmann an. Der machte Tabula Rasa, wischte den Tisch leer, zog das Spiel aus dem Verkehr und brachte es später als A Realm Reborn neu heraus. Nun ist nochmal etwas Zeit vergangen und das wiedergeborene Final Fantasy hat einen vielbeachteten Port auf die Playstation 4 hinter sich. Das erlaubt uns einen erneuten Blick auf ein Game, das mittlerweile poliert und technisch auf der Höhe ist.

Die Playstation 4 befreit FF 14 aus zu engem Rahmen

Dem Gestaltungsdrang von Yoshida konnte die Playstation 3, das war ein Wermutstropfen, nicht genug Platz bieten. Wo man auf der PS3 noch mit FPS-Einbrüchen und flimmrigen Kanten zu kämpfen hatte, sieht es auf der Next-Gen besser aus. In 1080p kommt die PS4-Version an das heran, was Besitzer eines High-End-PCs schon länger genießen können: Eine ungewöhnlich gestaltete Welt mit flashigem Asien-Touch und schönen Ideen. Gerade bei FATES, dynamischen Ingame-Events, stieß die PS3-Version wegen des Wimmel-Faktors an ihre Grenzen. Auf der PS4 läuft FF XIV flüssig, auch wenn über 200 Spieler gleichzeitig an den Events teilnehmen.

Final Fantasy XIV: PS4

Für ein MMO auf der Konsole, das auch Cross-Plattforming unterstützt, immer ein heikles Thema: Der Controller. Zwar ist FF XIV mit allen möglichen Controller der PS4 spielbar, ein bisschen besser geht es freilich immer noch, wenn man sich mit Tastatur und Maus bewaffnet. Besonders mit der Zielauswahl hatte ich so meine Probleme, die auf dem PS4 Controller nicht ganz so präzise vonstatten geht.

Aber das mögen eingefleischte Konsoleros anders sehen. Mancher hält ja auch Maus und Tastatur ausschließlich für die Arbeitsgeräte von Bürohengsten und desinfiziert die eigene Konsole, wenn sie mit diesen Bedienwerkzeugen der Bourgeoise nur flüchtig in Berührung kommt. Zugegeben: Spielt man FF 14 mit dem Controller, erweist sich der 2,5-Sekunden-Global-Cooldown als nicht so langwierig wie bei der Maus/Tastatur-Steuerung. Darüber hinaus ist die Steuerung intuitiv und durch die Schnellzugriffe über die hinteren Tasten lassen sich die Fähigkeiten gut auslösen, wenn man sich daran gewöhnt hat. Das Touchpad, sogesehen die “falsche Maus”, hilft dabei, um sich besser durch die Menüs zu wühlen.

Ein unterschätzter Vorteil der PS4-Version: Die Benutzeroberfläche wirkt, dank der höheren Auflösung, weniger störend und lässt genug Platz für die Action. Dadurch ist der Bildschirm nicht so zugemüllt und das Spiel hat mehr Platz, um zu wirken. Vielleicht eine Änderung, die vielen nur unterbewusst auffällt, aber einige werden sie spüren. Deutlicher auf das Spielgefühl schlägt sich die erhöhte Sichtweite nieder. Dadurch kommt es einem nie so vor, als würden Mobs so plötzlich auftauchen wie Papp-Ungeheuer in einer Geisterbahn. Nie wieder können sich die Viecher an einen heranschleichen und den Kampf mit einem Vorteil starten, der nur an der schwachbrüstigen PS3 liegt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

In diesem Video könnt ihr zusammengefasst die Besonderheiten der PS4 Version anschauen. Besitzer der PS3 Version können übrigens noch bis zum Ende diesen Jahres kostenlos auf die nächste Generation wechseln.

FF XIV ist spielerisch enorm gereift

Der Vorteil bei einem MMO, das auf einer Konsole neubeginnt, aber schon Jahre auf dem Buckel hat: Es startet mit viel mehr Content als ein Frischling – und der Content ist poliert und erprobt.

Final Fantasy XIV unter der künstlerischen Leitung von Naoki Yoshida ist zu einem wunderschönen Spiel mit viel Seele gereift, man kann es nicht anders sagen. Die Patchnotes waren in der Vergangenheit seitenlang und würde man sie zusammennehmen und zu einem Buch binden, könnte man damit sicher wen erschlagen: All die Arbeit hat sich bezahlt gemacht.

Mit neuen Bosskämpfen, einem klassisch-orientierten, ausgereiftem Gameplay und Features wie dem Housing präsentiert sich Final Fantasy XIV in dieser Inkarnation als Alternative zu eher westlichen MMOs. Dabei ist FF XIV trotz des Asien-Einschlags mit dem westlichen Geschmack im Hinterkopf designet und erinnert in vielen Gameplay-Situationen am ehesten an eine Mischung aus Guild Wars 2 und Star Wars: The Old Republic (okay, mit einem kräftigen Schuss Tera im Mix).

Final Fantasy XIV

Die Präsentation der Story erfolgt in Cut-Scenes, wodurch einem auch dann klar ist, wer wer ist, wenn einen das normalerweise nicht interessiert. Die epischen Höhen, zu denen sich die Story auch zu Beginn schon aufschwingt, erinnern jeden Spieler ständig daran, dass er hier ein Final-Fantasy-Game zockt.

Auch im Konzept des Spiels, dem Design-Zeug, das man schon auf der Papierform für gut oder schlecht halten kann, bringt das Game mit einem besonderen Klassen- und Job-System neue Impulse in das Genre. 8 Klassen gibt es zum Start, mit Level 10 kann man in eine andere wechseln, dort neu leveln und so Fähigkeiten freischalten. Ab 30 öffnen sich neue Karrieremöglichkeiten: die Jobs. Durch die Kombination von zwei Basisklassen wird man im neuen Job zu einem Spezialisten. In Gruppen mit anderen Fachleuten der Zerstörung läuft man nun zu Hochform auf. Durch das komplexe System kann man sich das Twinken sparen.

Die Stärken und Schwächen von Final Fantasy XIV auf einem Blick (PC/PS4)

Hier geht es zwar primär um den Test der PS4 Version, vor allem hinsichtlich des Spielgefühls und der Features. Auf die Spiel-Inhalte möchte ich an dieser Stelle dennoch – zumindest kurz – eingehen. Diese Wertungen gelten gleichermaßen für die PC-Version, die ich eigentlich auch primär spiele.

Wunderschön gestaltete Welt. Wenn sie nur offener wäre…(9/10)

Sowohl die idyllischen Landschaften als auch die prachtvollen Städte sind ein Augenschmaus und fördern das Eintauchen, die Immersion, in die virtuelle Welt von Eorzea. Ein Bonus-Sternchen hat sich Final Fantasy für den eigenwilligen Art-Style und den symphonischen Soundtrack verdient.

Umgebung bei Final Fantasy XIV

Es gibt an der fotorealistischen Grafik eigentlich kaum was auszusetzen. Es existieren vielleicht nur ein oder zwei MMOs auf dem Markt, die hier mithalten können. Technisch wird die PS4-Version den Anforderungen gerecht, die das Spiel stellt. Es sieht nach Next-Gen aus, wenn Ihr wisst, was ich meine. Einziger Kritikpunkt ist, dass die Spielwelt nicht immer so offen ist, wie einem auf dem ersten Blick suggeriert wird. Die häufige Instanzierung ist wahrscheinlich noch der PS3 geschuldet.

Der Einstieg wirkt etwas zäh und ist solo-lastig (6/10).

Die vielen Tutorials zu Anfang haben auf MMO-Veteranen eine ermüdende Wirkung. Außerdem ist das Navigieren auf der Karte zu umständlich und erfordert Eingewöhnungszeit.

Erst ab Stufe 15 ziehen das Gruppenspiel und damit auch das MMO an. Für mich wird FF XIV auch erst ab dann wirklich interessant, da sich ab Stufe 15 das vielseitige Gameplay nach und nach öffnet.

Das Quest-System ist leider eintönig. Doch die Hauptgeschichte glänzt (7/10).

Kreative Aufgaben sind Mangelware. Kill- und Sammelquests gehören natürlich zu einem MMO, wie Chocobos zu Final Fantasy. Hier wurden sie aber dann doch ein wenig überstrapaziert. Ich hätte mir hin und wieder vom Schema F abweichende Quest-Mechaniken gewünscht. Ein paar willkommene Ausnahmen gibt es: Auf Level 50 taucht zum Beispiel die Hildibrand-Questreihe auf, die einem spannenden Krimi ähnelt. Sie weckt den Detektiv, der in jeden von uns schlummert, und gibt ihm Futter. Sherlock Holmes lässt grüßen.

Hildibrand Final Fantasy XIV

Die dynamischen Events bzw. Fates hören sich auf dem Papier gut an, sind aber eher trocken gestaltet und reichen nicht ganz an das Niveau des Vorreiters in diesem Gebiet heran: Guild Wars 2. Manchmal vergisst man über das Schnetzeln, warum man jetzt gerade Mobspezies X vernichtet. Abwechslung bieten die Full Action Time Events dennoch.

Die epische Story-Line, die in großen Dimensionen daherkommt, kann darüber hinweg trösten. Wer mit Final Fantasy positive Erinnerungen verbindet, wird sofort bekannte Wesen und Völker wiedererkennen und kann sich an der nostalgisch geprägten Quest-Präsentation laben. Mich hat die durchgedrehte Geschichte in Eorzea gut unterhalten. Ein Mogry-Haar gibt es dennoch in der Suppe: Es wirkt merkwürdig, dass die Cut-Scenes nicht konsequent vertont worden sind.

Abwechslungsreiches und innovatives Klassen-System (10/10)

Statt zu twinken wird der Main-Char immer vielfältiger und interessanter. Es ist im Prinzip möglich alle Klassen und Job-Spezialisierungen auf einem Charakter zu spielen, vorausgesetzt man schaltet sie bei der jeweiligen Gilde frei. Praktisch: Mit nur einem Klick wechselt man komfortabel die Waffe und somit auch die Klasse.

Die zahlreichen Klassen-Kombinationen sorgen für Abwechslung und eine große Auswahl an unterschiedlichen Spielstilen. Das Klassen-System gilt zurecht als das Herzstück von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn. Als problematisch erweist sich höchstens, dass die Levelmethoden einander irgendwann gleichen, weil mit zunehmender Anzahl der freigeschalteten Klassen auch der letzte alternative Questweg bereits abgegrast wurde. Dann bleiben nur noch FATEs, Gruppeninhalte und die Freibriefe, die wiederholbaren Quests, wenn keine Langeweile aufkommen soll.

FF XIV ARR Crafting

Ein weiteres Highlight ist das Handwerkssystem. Der Clou: Die Berufe sind quasi auch Klassen, mit eigenen Skills, die mit fortschreitendem Berufslevel zunehmen und über die Hotbar aktiviert werden. Die Parallelen gehen sogar noch weiter: Auch hier ist es notwendig, seine Werkzeuge, das Äquivalent zu den Waffen, stetig aufzuwerten. Genauso verhält es sich mit einer zum Beruf passenden Ausrüstung.

Das angestaubte Kampfsystem  (6,5/10).

Die lange globale Abklingzeit von 2,5 Sekunden, die für fast alle Skills gilt, ist gewöhnungsbedürftig. Zwar bessert sich das Spielgefühl im späteren Verlauf und mit meinem Level 50 Monk konnte ich den Cooldown sogar drücken. Es bleibt aber dabei, dass das halbrundenbasierte Tab-Kampfsystem nichts Neues bietet und in dieser Form auch schon vor 10 Jahren existieren hätte können, trotz der Synergieeffekte im Gruppenspiel. Spieler, die in letzter Zeit vermehrt mit einem aktiven Kampfsystem unterwegs waren und dieses schätzen gelernt haben, könnten unglücklich werden.

Solides Endgame mit imposanten Bossen, aber ohne Überraschungen – wenig PvP (8/10)

Das Endgame besteht hauptsächlich aus Dungeons und Raids in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Man arbeitet sich genreüblich über mehrere Instanzen in einer bestimmten Reihenfolge hoch und verbessert dabei seine Ausrüstung.

FFXIV: Verschlungenen Schatten von Bahamut

Die Bossmonster sehen spektakulär aus, überzeugen mit interessanten Mechaniken und bieten darüber hinaus eine packende Hintergrundgeschichte. Am Gipfel der Herausforderungen angelangt, wird dem Spieler dabei Movement und Taktikverständnis abverlangt. Der 8-Mann-Raid die “Verschlungenen Schatten von Bahamut ” ist aktuell das Höchste der Gefühle und ein Brocken, an dem sich selbst Hardcore-Spieler die Zähne ausbeißen. Lobenswert ist, dass es Square Enix beim Raid-Design gelingt, die Bedürfnisse verschiedener Spielergruppen zu erfüllen. Der Kristallturm bietet Platz für 24 Spieler und ist auch für Gelegenheitsspieler gut zugänglich, ohne dabei zu anspruchslos zu wirken. Final Fantasy setzt übrigens passend zum klassisch orientierten Gameplay auf die Holy-Trinity, bestehend aus Tank, Schadensausteiler und Heiler.

Außerhalb der Instanzen vertreibt man sich die Zeit mit dem Hochleveln der anderen Berufe und Klassen, geht mit Schatzkarten auf Schnitzeljagd und eifert täglichen Aufträgen nach, um seinen Ruf zu steigern. Positiv fällt auf, dass man mittlerweile auch in einem umfassenden Unterkunftssystem für Gilden Abwechslung findet. Ein weiteres Zeichen dafür, dass es sich bei Final Fantasy XIV: A Realm Reborn um ein komplettes MMORPG handelt.

Lediglich das PvP ist mit nur einer Arena, der Wolfshöhle, schmerzlich unterpräsentiert. Hier soll ein Update im Juli aber Abhilfe schaffen und eine neue PvP-Zone für bis zu 72 Spieler einführen.

Stetige Weiterentwicklung (10/10)

Es gibt ständig neuen Content, der eine klare künstlerisch Handschrift erkennen lässt und in die richtige Richtung zeigt. Als Spieler fühlt man sich in guten Händen.

Fazit

Auf der PS4 kann Final Fantasy XIV endlich so glänzen, wie es dem Spiel gebührt. Die Stärke des Games, neben den technischen Aspekten, ist die einzigartige Seele. Das Team unter Yoshida verfolgt ein künstlerisches Konzept, durch das sich FF XIV von vielen „Industrie“-MMOs klar unterscheidet.

Auch FF XIV ist nun kein MMO-Messias und besticht nicht gerade durch Innovationen. Dennoch ist es viel besser als nur solider Durchschnitt. Ja, es kratzt schon am Olymp. Vor allem für diejenigen, die eine PS4 besitzen und MMORPGs mögen, ist diese Version von FF XIV einen tiefen und sehnsüchtigen Blick, am besten sogar eine Testfahrt, wert.

Spiel kaufen bei Amazon

Die PS3, PS4 oder PC Version von Final Fantasy: A Realm Reborn bei Amazon kaufen 

Guild Wars 2 – Entwickler blicken auf die Lebendige Geschichte zurück

Nach der Flucht aus Löwenstein und all den anderen spannenden Teilen der Lebendigen Geschichte in Guild Wars 2 geht es nun am 1. Juli 2014 mit der zweiten Staffel der Lebendigen Geschichte des Online-Rollenspiels weiter. Da wir  gerade Mitte des Monats haben, dürfte das nun der passende Moment sein, um einmal einen Rückblick auf die erste Staffel zu wagen.

Vom aufziehenden Sturm in den Zittergipfeln bis zur Entscheidungsschlacht um Löwenstein – Scarlet tyrannisierte die Welt mit der Feurigen Allianz, den Ätherklingen-Piraten, ihrer Uhrwerk-Armee und der Toxischen Allianz …

ArenaNet und NCSoft haben hierfür ein brandneues Video veröffentlicht, welches euch in knapp zwei Minuten die erste Staffel der Lebendigen Geschichte in Kurzform präsentiert. Das Video enthält sowohl Sequenzen, aber auch eindrucksvolle Spiel-Szenen aus Guild Wars 2. Das Ganze unterlegt mit einer deutschen Stimme und perfekt ist die Zusammenfassung der epischen Geschichte.

Und nach dem Tod …

Doch auch nach dem Ableben von Scarlet Dornstrauch ist die Geschichte von Guild Wars 2 noch lange nicht zu Ende erzählt, wie nicht nur die Lebendige Geschichte, sondern auch das neueste Video beweist. In eindrucksvollen Szenen wird sichtbar, wie es mit der Geschichte auch nach dem Ende der ersten Staffel weitergeht.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Ein klitzekleiner Einblick in die kommende zweite Staffel, die am 1. Juli 2014 beginnt, darf natürlich auch nicht fehlen. Wer sich also bis jetzt schon auf den Start der neuen Staffel gefreut hat, dürfte mit diesem Video in noch größere Vorfreude bzw. Spannung verfallen.

Übrigens – kleiner Tipp: Auf unserer Themenseite des Online-Rollenspiels Guild Wars 2 bleibt ihr stets auf dem Laufenden.

Quelle(n):
  1. YouTube.com

Müde Zombies – Hat sich SOE beim H1Z1-Hype verzockt?

Eigentlich standen die Zombie-Horden von H1Z1 schon in „Lecker, Gehirn“-Stellung und warteten auf eine Schar von schießwütigen Zombiekillern. Doch ein unbefriedigender Gameplay-Trailer, ein späteres Datum für den Early Access und eine Info-Flaute sorgen auf reddit nun für Ernüchterung: Hat sich SOE beim Hypen des Zombie-MMOs verrechnet?

Das Hypen eines Spiels, gerade eines MMOs, ist eine heikle Angelegenheit. Idealerweise sollte die Kurve bis zum Release immer weiter ansteigen und dann zum Start den Zenit erreichen, bis Leute vor Game-Shops campieren und lange Schlange bilden und den Namen des Spiels alle 4 Sekunden bei Google eintippen. Das scheint SOE bei ihrem Zombie-MMO H1Z1 ein wenig zu misslingen.

Realität, statt Rendering: Gameplay-Trailer sorgt für Ernüchterung

Zwar sorgten Gameplay-Ankündigungen über eine Zombie-Survival-Simulation, die sich an Walking Dead und DayZ orientiert, zusammen mit auskunftsfreudigen Entwicklern und einem baldigen Release-Datum für den Early-Access für einen großen Hype. Doch bei der E3 war dann ein Trailer mit „tatsächlichem“ Gameplay zu sehen, der noch etwas rau an den Rändern aussah, gelinde gesagt. Während es viele Publisher bevorzugen, die Spieler mit gerenderten Demos zu flashen oder mit Cut-Scenes zu berauschen, scheint H1Z1 nun plötzlich entzaubert zu sein.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Hinzu kommt der verspätete Zugang zum Early Access – laut einer dubiosen Quelle bei Gamespot ist der angeblich für Ende Juni geplant, aber hier weiß man nichts genaueres. Eigentlich haben H1Z1-Fans schon Mitte Mai damit gerechnet, Jagd auf Untote und einander zu machen. Daraus wurde allerdings nichts. Der Termin ist seitdem auf ein „bald“ verschoben, das nicht näher zu rücken scheint, sondern weiter nach hinten rutscht.

Ausgehypet?

Die Devs von SOE begründen die Verzögerung der Alpha damit, dass man sicherstellen möchte, den Spielern einen wirklich guten Built zu bieten.

Auf reddit, der Ersatz-Homepage des Spiels, gibt es nun einen langen Thread, in dem Spieler ihr sinkendes Interesse für das Spiel beklagen. Viele geben an, schon total heiß auf das Spiel gewesen zu sein, der E3-Trailer, die Verzögerung und die Info-Flaute habe dann aber wie eine kalte Dusche gewirkt.

Mein MMO meint: Konnte der Zombie-Hype die Begegnung mit dem realen Spiel vielleicht deshalb nicht überstehen, weil sich viele Spieler im Kopf ein so tolles Spiel zurechtdenken, dass eines aus Bits und Bytes dem unterlegen ist? Gerade mit Zombies und zombieverwandten Produkten werden oft atmosphärische Erwartungen verbunden, die im Kopf der Spieler noch besser wirken als auf einem Monitor.

Oder ist es ganz profan und sobald ein Datum nach hinten verschoben wird, schwindet auch der Hype – so wie bei den Xbox und PS4-Fans von TESO? Oder ist das einfach nur eine falsche Wahrnehmung der Fans auf reddit und die „normalen“ Spieler sind genauso heiß auf das Game wie vor dem Trailer und der Verzögerung?

Mit der neuen Politik von SOE, die Spieler jederzeit über den Stand des Games zu informieren, betreten Spieler und Entwickler Neuland. Kommt es zu Verzögerungen im Ablauf können sich die sonst auskunftsfreudigen Devs nicht auf ein „When it’s done“ oder „soon“ zurückziehen wie konservativere Entwickler. Das könnte sich hier rächen: Nicht nur Zombie-Hunde können riechen, wenn irgendwas nicht stimmt.

Jüngere World of Warcraft Spieler schreiben besser

Amerikanische Forscher fanden nun heraus, wie sich Spieler unterschiedlichen Alters in der World of Warcraft und in Second Life verhalten. Ältere legen mehr Wert auf Höflichkeit und ein hübsches Äußeres, jüngere Spieler springen gern oder laufen rückwärts, geben sich aber auch mehr Mühe im Chat.

Woran erkennen Online-Spieler wie alt ihre Mitspieler sind?

Amerikanische Forscher – liebt Ihr nicht auch Nachrichten, die so anfangen? Laut einer Studie von Forschern an Universitäten, die sich in den USA befinden (namentlich in Syracuse, der University at Albania, der CSU und der Concordia University) ist der Chat in Online-Spielen keinesfalls der Niedergang des Abendlandes, für den ihn viele halten. 201 Spieler des Online-Games Second Life und – in einer Folgestudie – 375 Spieler von World of Warcraft wurden auf ihr Verhalten untersucht.

Die Studie zeigt, dass die Spieler viel Wert darauf legen, sich auszudrücken. Dazu nutzen sie alle Möglichkeiten, die ihnen das Spiel bietet, verbal wie nonverbal. Also keineswegs nur den Chat.

Spieler entwickeln ein gutes Gefühl dafür, wie alt ihre Mitspieler sind, obwohl sie sich nie außerhalb des Spiels begegnen. Als Indikatoren dafür gelten die Höflichkeit des anderen, die Sprachebene, die sie verwenden, und andere Möglichkeiten des Ausdrucks. Dabei geht es nicht nur darum, was jemand sagt, sondern auch darum, welche Sprache er verwendet und wie er sich im virtuellen Raum bewegt.

Ältere Spiele sind eitel, jüngere hyperaktiv?

World of Warcraft Kinderwoche

In Second Life und World of Warcraft drücken sich ältere Spieler, jene über 30, höflicher aus und sind dabei weniger gefühlsbetont. In Second Life ziehen sie als Alter Ego zudem Spielfiguren vor, die dem typischen Schönheitsideal entsprechen. Ferner verwenden sie nur die Hälfte an Emoticons wie jüngere Spieler.

Die wiederum neigen dazu, sich nicht nur in Worten auszudrücken, sondern die Bewegungsmöglichkeiten ihrer Spielfigur zu nutzen. Sie hüpfen doppelt so viel wie ältere, bewegen sich 15% mehr im Raum und gehen 30% öfter rückwärts.

Das sei auch in einer Gender-Studie aufgefallen. Wer viel rückwärtsgehe und springe, sei mit hoher Wahrscheinlichkeit männlich und unter 30.

Überraschung: Jüngere Spieler geben sich mehr Mühe beim Chatten

Das Interessante an der Studie, die im Juli veröffentlicht werden soll: Spieler unter 30 verwenden 47% mehr Satzzeichen, korrigieren ihre eigenen Rechtschreibfehler 20% häufiger und verfügen über einen um 20% größeren Wortschatz.

The Elder Scrolls Online – nach heutigem Patch steht 1.2 vor der Tür

Nachdem sich die Entwickler von The Elder Scrolls Online im Patch 1.1.4 vor allem dem Erfolgs-Bildschirm angenommen haben, stehen nun weitere Fehlerbehebungen für die Spieler des Online-Rollenspiels auf dem Programm. Die Entwickler haben nun Patch 1.1.5 auf die Mega-Server des Titels aufgespielt und bereiten sich somit mit schnellen Schritten auf die Veröffentlichung von Version 1.2 vor.

Nicht mehr lange bis Update 1.2

Generell ist Patch 1.1.5 als Mittel-Patch bzw. Überbrückungs-Patch bis zur Veröffentlichung von 1.2 zu sehen. Los geht es mit dem Update 1.2 für The Elder Scrolls Online am 23. Juni 2014 – wir können allerdings nur die Daumen drücken, dass es mit diesem Content-Patch, der übrigens unter anderem die Krypta der Herzen integriert, besser läuft als beim großen Update davor.

Verbesserungen und Korrekturen in 1.1.5

Mit der Version 1.1.5 hat ZeniMax mehrere Questprobleme lösen können. Darüber hinaus haben die Entwickler noch einige Korrekturen und Verbesserungen in den Bereichen Kampf und Spielfluss sowie im Allianzkrieg und den Gruppeninhalten vorgenommen.

Wenn ihr im Online-Rollenspiel The Elder Scrolls Online außerdem eine Kriegergilde verlasst, ist es nun mit dem Patch nicht mehr so, dass damit auch Wesen und andere Begleiter verschwinden. Die Entwickler weisen zudem auf einen möglichen Fehler hin, bei dem ihr einen Ladebildschirm auch dann seht, wenn ihr gar keine neue Zone betreten habt. Wundert euch nicht – der Client von The Elder Scrolls Online ist dann schlichtweg überfordert. Wer sich die ganzen Änderungen im Detail ansehen möchte, sollte einen Blick auf die deutschen Patchnotes zu 1.1.5 werfen.

Wenn ihr euch schon mal gedanklich auf das kommende Update 1.2 einstellen wollt, dann haben wir abschließend noch ein kleines Video zum neuen Veteranenverlies für euch.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Wie schon bei unseren anderen Veteranenverliesen wird auch hier die Geschichte weitererzählt und wir legen mit tödlichen neuen Feinden und deren Anführern noch eine Schippe oben drauf. Die Krypta der Herzen bietet euch einige unserer bisher härtesten Kämpfe (…)

Top 10 Highlights der E3 2014

Vergangene Woche fand zum 20. Mal die Electronic Entertainment Expo in Los Angeles, Kalifornien statt. Wie in jedem Jahr haben dort die großen Firmen der Gaming-Branche ihre neusten Titel vorgestellt. Was Darions Highlights der Messe waren und was er über die Titel denkt, bekommt ihr schön verpackt in einer Top 10 – in willkürlicher Reihenfolge.

Was waren eure Highlights? Vielleicht das neue Zelda mit seiner malerischen Grafik? Oder doch eher das neue Far Cry? Oder das neue Battlefield? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

NGames – Brandneues Star-Trek-MMO angekündigt

Neuankündigungen sind generell immer spannend. Wenn es dann noch um ein Science-Fiction-Spiel geht – umso besser. Wenn dieses Science-Fiction-Werk dann aber auch noch im Star-Trek-Universum spielt, dann JEAH!

Generell erfreuen sich aktuell Science-Fiction-Spiele großer Beliebtheit. Ob nun Destiny, Star Citizen, Elite: Dangerous, StarCraft und wie sie alle heißen. Doch auch im MMO-Bereich stehen DefianceSWTORPlanetside 2Star Trek Online, EVE Online und Co. ganz weit vorne auf der Liste der beliebtesten Werke.

Kein Wunder also, dass nun ein weiteres Unternehmen auf den beliebten Science-Fiction-Zug aufspringt und ein neues SciFi-MMO ankündigt.

Noch kein Name bekannt

Wie die Überschrift bereits verrät, steht trotz offizieller Ankündigung scheinbar noch kein Name für das neue Spiel fest. Nennen wir es also einfach liebevoll Star-Trek-MMO, das von NGames stammt und mit einem Free-to-Play-System ausgestattet sein wird.

Ihr selbst begebt euch in dem neuen Star-Trek-MMO in den fluiden Raum, in dem die vereinte Föderation der Planeten und die Klingonen ihren bekannten Kampf abhalten. Typisch für ein MMO ist es natürlich eure Aufgabe, sich erstens für eine der beiden Seiten zu entscheiden und zweitens an den Kämpfen teilzunehmen.

Ihr erkundet hierfür teilweise eure Umgebungen, werdet Stationen im Weltraum aufbauen und eure wertvollen Schätze in Form von Schiffen mit technologischen Spielereien aufpeppen.

Release und weitere Infos

Da noch nicht einmal ein Name für das neue Star-Trek-MMO fest steht, welches NGames auf den Markt bringen möchte, muss man auch noch gar nicht von einem möglichen Release-Termin sprechen. Allerdings sollen in den nächsten Wochen immer wieder neue Infos zum neuen Online-Spiel bekanntgegeben werden. Falls ihr Interesse an einer weiteren Berichterstattung habt, so freuen wir uns auf eure Kommentare dazu.

Quelle(n):
  1. Joystiq.com

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn: Xbox-One-Version im Gespräch

Derzeit befindet sich der Final-Fantasy-14-Produzent mit Microsoft im Gespräch, um ganz spezielle Wünsche an den Mann zu bringen. Worum es hierbei geht, könnt ihr euch ja sicherlich fast denken: Eine Xbox-One-Version des Online-Rollenspiels Final Fantasy XIV – A Realm Reborn.

Bislang ist das Fantasy-MMORPG “nur” für den PC, die PlayStation 3 und PlayStation 4 auf dem Markt. Dass das Online-Rollenspiel überhaupt für Konsolen verfügbar ist, dürfte schon erfreulich genug sein. In Zukunft planen die Macher von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn allerdings auch eine Umsetzung für Microsofts Xbox One.

Die Hürden der Konkurrenz

Allerdings gibt es hierbei noch das ein oder andere Problem … Der Produzent Naoki Yoshida möchte die Spieler-Gemeinde von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn natürlich nicht spalten, wenn es um die verschiedenen Plattformen geht.

Aktuell können demnach PC mit PlayStation-Spielern gemeinsam durch die Landen streifen. In Zukunft sollen sich dieser Truppe auch die Xbox-Spieler anschließen dürfen. Das wiederum würde jedoch voraussetzen, dass Microsoft einem Cross-Plattform-Spielen mit dem größten Konkurrenten in Form von Sony mit der PlayStation 3 und PlayStation 4 zustimmt.

Alles gar nicht so einfach …

Noch keine Entscheidung

Wie Naoki Yoshida verrät, spricht Square Enix  aktuell mit Microsoft über die Situation und die Wünsche der Final-Fantasy-Macher. Auch für Microsoft und die Xbox One wäre eine Veröffentlichung von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn durchaus kein schlechter Deal, da das Online-Rollenspiel eine sehr aktive und begeisterte Spieler-Gemeinde vorweisen kann, welches Microsoft sicherlich wieder den einen oder anderen Cent einbringen würde. Wir sind gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird und halten euch wie gewohnt auf dem Laufenden!

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Falls ihr mehr über die generalüberholte MMORPG-Version von Final Fantasy XIV erfahren wollt, empfehlen wir euch einen Blick in die Meta-Critic-Bewertungen. Auch unser Testbericht zum beliebten Online-Rollenspiel folgt schon bald.

Quelle(n):
  1. Pocket-Lint.com

Hearthstone: Innovative Decks, laute Fans und ein trauriger Sieger

Bei der Dreamhack in Schweden hatten sich Rdu und Amaz bis ins Finale vorgekämpft. Beide setzten dabei auf eher ungewöhnliche Decks.

Freeze-Mage und Priester-Decks sind die Stars des Turniers

Während Druiden-Decks die Dreamhack zahlenmäßig beherrschten, schwor Rdu auf ein Freezemage-Deck. Und Amaz setzte gar ein Priester-Deck ein. Dabei gilt der Priester in den Augen vieler Spieler als zurzeit schwächste Klassen.

Doch Experten sahen genau darin einen Vorteil. Denn solche „Offbeat-Decks“, die selten gespielt werden, stellen für konventionell konzipierte Decks eine ungewöhnliche Herausforderung dar. Wer auf hohem Niveau solche Decks spielt, wird oft in der Situation sein, gegen die gerade angesagten Decks zu spielen und kann seine Strategien gegen sie daher perfektionieren. Die anderen Spieler werden aber wenig bis keine Erfahrungen haben, wie sie das Außenseiter-Decks einschätzen können. Und auf dem Niveau ist die Kenntnis über das Deck des Gegners und die bevorzugten Strategien entscheidend. Ein klassischer Fall von: „Ich weiß, dass du weißt, dass ich weiß, was du denkst, dass ich über dein Deck weiß.“

hearthstone screenshot

Vor dem Turnier fragte eine Hearthstone-Seite 30 Experten, was auf der Dreamhack gespielt werde. Die überwältigende Mehrheit setzte auf Miracle-Rogue und Handlock. Der Freezemage kam abgeschlagen auf einen 6. Platz, der Priester wurde nichtmal aufgeführt. Doch sollten es diese Decks sein, die am Ende von sich reden machten.

Spannendes Finale Freezemage vs. Druid, Freezemage vs. Rush-Hunter

In einem spannenden Finale setzte sich in der ersten Rdu mit einem Freezemage-Deck gegen den leicht favorisierten Amaz durch, der sich in der ersten Runde für ein Druiden-Deck entschied, dem Dauerbeschuss und der Boardcontrol aber nur wenig entgegenzusetzen hatte.

In der zweiten Runde konterte Amaz mit einem Rush-Hunter-Deck. Ein Deck, das auf einen schnellen Sieg durch direkte Wirkungstreffer abzielt und das auch als Counter gegen die viel gespielten Charge-Druide- und Miracle-Rogue-Decks gilt. Amaz konnte damit schon bei 5 Mana einen Vorsprung von 29 zu 15 Lebenspunkten herausspielen. Doch am Ende fehlte Amaz ein einziger Schadenspunkt in der Runde. Das Freezemage-Deck von Rdu hielt Stand und konnte den Sieg im End-Burst noch sichern.

Schiebung durch Chat-Nachrichten?

Zum Ende der zweiten Runde kam es zu einem kleinen Skandal, denn Rdu bekam über das Ingame-Chat-System auf Rumänisch von jemandem auf seiner Friend-Liste Hinweise darauf, welche Karten Amaz hält. Die Organisatoren des Turniers entschieden, dass diese Nachrichten keine Auswirkungen auf den Ausgang des Matches hatten. Das sei zum Zeitpunkt, als die Nachrichten kamen, bereits entschieden gewesen. Rdu musste allerdings seine Friend-Liste löschen, damit so etwas nicht mehr vorkommt.

Der sehr aktive Sub-reddit von Hearthstone explodierte in der Folge mit zahlreichen Threads zu dem vermeintlichen Betrug. Im Subreddit sind klar die Anhänger von Amaz dominant, die ihn auch schon mal zum Kartengott erhöhen.

Die Dreamhack die Geschichte von Amaz?

Amaz fand sich in der dritten Runde nur noch auf sein Priest-Deck beschränkt, mit dem er bisher im Dreamhack-Turnier brillieren konnte. Mit dem musste er gegen das Freezemage-Deck bestehen, gegen das er schon zweimal unterlegen war.

Hearthstone Duell
So sieht Hearthstone auf dem Spielbrett aus.

Vor der entscheidenden Runden scherzten die Kommentatoren, dass Amaz nur zweimal verloren habe, um Rdu in ein trügerisches Gefühl der Sicherheit zu wiegen. In ihren Augen musste der Abend mit einem 3:2 Sieg für Amaz und weiteren atemberaubenden Matches enden.

Zu Beginn der dritten Runde sah es aber allerdings rasch düster für Amaz aus, denn Rdu bekam dank optimaler Draws seine Burn-Hand zusammen. Den ersten Angriff konnte Amaz mittels eines äußerst agilen Ragnaros noch abwehren und sich wieder auf einen sicheren Wert hochheilen. Doch Rdu zog den Pyroblast und am Ende war das Glück seiner Seite. Rdu strich 10.000$ Preisgeld ein. Sein Freezemage-Deck (New Age Frost) den Keycards Alexstraza, Iceblock und einer ganze Menge Damage, das als Renaissance des Freezemages gefeiert wird und sich als effektiv gegen die eigentlich angesagten Decks erwies, wird sicher das nächste Meta dominieren. Zusammen mit dem ungewöhnlichen Priester-Deck von Amaz.

Die Zukunft von Hearthstone als E-Sport

Amaz, der vor dem Sieg als ein „Favorit des Schicksals“ galt, weil er in den Runden bis dahin fantastische Matches spielte und einen Faust‘schen Pakt mit den RNG-Göttern geschlossen haben musste, betonte in einem Interview, wie sehr er Hearthstone schätzte. Er glaubt, dem Kartenspiel stehe mit der Erweiterung Naxxramas eine Blütezeit bevor.

Die Kommentatoren von viagame – darunter der von Starcraft bekannte Atrosis – bescheinigten Hearthstone als eSport ebenfalls eine rosige Zukunft. So sei Atrosis schon oft gefragt worden, was Hearthstone fehle, um ein eSport zu werden. Seine Standardantwort: „Wieso? Es ist doch längst einer.“

Gerade der Port des Spiels auf Android könne in den Augen der Kommentatoren für einen Boost sorgen, dann stünde das Spiel auf einer noch breiteren Basis. Die professionelle Übertragung auf viagame mit stimmungsvollen Kommentatoren und die Präsentation auf der Dreamhack waren in jedem Fall erstliga-reif.

Update am 18.06.2014: Mittlerweile ist auch das Video des Finales online, das wir Euch gleich im Anschluss präsentieren.

Der „Skandal“ um den vermeintlichen Cheater Rdu nahm direkt nach dem Ende des Turniers hässliche Züge an. Dadurch dass er sich gegen den Publikumsliebling Amaz durchsetzte, scheint der erste 17-jährige Rumäne Rdu nun in einer Schurkenrolle gefangen zu sein und sieht sich Anfeindungen, einem Shit-Storm, ausgesetzt, wie sie sonst nur Personen des öffentlichen Lebens abbekommen (die sind aber meist deutlich älter, haben einen Berater-Tross um sich herum und sind im Umgang mit Medien geschult).

Der Caster des Events, Artosis, hat sich, zusammen mit anderen Hearthstone-„Pros“ auf die Seite des 17-jährigen gestellt. Auch sein Kontrahent Amaz hat in einem Video an die Fans darum gebeten, es gut sein zu lassen. Rdu selbst hat sich auf reddit an die Fans gewandt und beklagt, dass sein Triumph, auf den er so lange hingearbeitet habe, nun durch das Verhalten eines „Retards“ auf seiner Friend-List so befleckt werde.

Das Ganze nimmt auch deshalb seltsame Züge an, weil Online-Gaming-Magazine nicht über das Turnier selbst, sondern nur über den vermeintlichen Skandal berichten.

Alle Beteiligten wünschen sich von Blizzard eine Option, Chat-Mitteilungen während solcher Turniere zu unterdrücken.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt
Quelle(n):
  1. viagame livestream

WildStar: Erstes Content Update bringt zwei neue Zonen

Im SF-MMO WildStar folgt man einem engen Zeitplan. Schon vorm Release kündigte man an, monatlichen Nachschub zu bringen. Die ersten 16 Monate seien schon verplant. 2 Wochen nach dem Release ist nun der Zeitplan für das erste Content Update bekannt geworden.

Mit einer eindrucksvollen Webseite kündigt Carbine den ersten Drop an, so nennt man die Content-Patches. Der Patch wird ganz im Zeichen der mysteriösen Seuche, des „Strains“, stehen. Diese Seuche ist untrennbar mit der Hauptgeschichte von WildStar verbunden, die Spieler mit der Zeit in Story-Quests erfahren. Schon am 18.6. können sich die Spieler auf einen „Flick“ freuen, einen Film. Wahrscheinlich wird der den neuen Content ankündigen.

Am 24.6. stehen dann „Schauplätze“ auf dem Fahrplan. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei aber noch nicht um die Einführung der neuen Zonen, sondern diese werden lediglich vorgestellt. Das „Fäulnisrefugium“ und das „Nördliche Ödland“, soviel weiß man bereits, werden sich vor allem an Einzelspieler richten, damit die weiter in der Story-Line und auch in ihrer persönlichen Gear-Progression vorankommen können.

Später werden dann weitere Möglichkeiten vorgestellt, die Kostüme oder das Hoverboard zu individualisieren. Und auch für das Housing stehen neue Module an.

Ein Dev-Speak ist für den Ende des Monats angekündigt, einen genauen Termin für den Patch teilt die Webseite mit dem Seuchen-Auge allerdings nicht mit. Man geht von „Anfang Juli“ aus.

[intense_testimonies][intense_testimony][intense_testimony_text]Mein MMO meint:
Das ist alles noch relativ rätselhaft. Im Moment könnte man aus der Ankündigung auch schließen, dass zu dem angegeben Zeitpunkt bereits der Content kommt (und einige Webseiten tun das auch)– wir (und die meisten anderen) gehen aber davon aus, dass an diesen Tagen die Teile des neuen Patches nur vorgestellt werden. Dass man ein großes Update, wie das hier angekündigte, in Scheibchen bringt, scheint uns doch sehr unwahrscheinlich.

Carbine wird sicher versuchen, die Ankunft des ersten Updates mit dem Auslaufen des Freimonats in Einklang zu bringen. Wenn sie hier das Signal setzen können, dass weiter am Spiel gearbeitet wird und es jeden Monat etwas Neues zu tun gibt, kann das sicher die Entscheidung vieler beeinflussen, über den Freimonat hinaus zu verlängern.

Gerade Einzelspieler, die vor den Verliesen oder gar den Raids zurückschreckenund nicht die Mühsal der Attunement-Quest auf sich nehmen möchten, haben im Moment in WildStar nach Erreichen der Stufe 50 relativ wenig zu tun. Mit den zwei angekündigten neuen Zonen könnten sich hier Möglichkeiten zur Progression außerhalb der Gruppen-Pfade auftun.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Neue Fraktion, strukturiertes PvP & Entlassungen bei ZeniMax (TESO-Cast #27)

Die 27. Ausgabe des TESO-Cast ist voll und ganz den The Elder Scrolls Online News der vergangenen Woche gewidmet. Der deutsche Community Kai Schober hat möglicherweise eine weitere Fraktion neben der Dunklen Bruderschaft und der Diebesgilde angekündigt, die es in der Zukunft ins Spiel schaffen könnte. Es sieht ganz danach aus, als würden uns bald insgesamt 5 Fraktionen zur Auswahl stehen (sowohl die Magier- als auch Kriegergilde sind bekanntlich schon im Spiel).

Daneben wurde auf der E3 in Los Angeles ein strukturierter PvP-Modus gezeigt, in dem man im „Capture the Flag”-Stil 3vs3vs3 spielt. Könnte das heißen, dass es bald in The Elder Scrolls Online Schlachtfelder und Arenen geben wird?

Und zu guter Letzt gibt es auch eine “schlechte” Nachricht aus Irland. Dort wurden rund 300 Supportmitarbeiter von ZeniMax entlassen. Was bedeutet das für das Spiel? Müssen wir uns nun Sorgen um die Zukunft von TESO machen?

In der vorherigen Folge ging es um die zukünftigen Inhalte des AAA-MMORPGs. Wenn du wissen möchtest, welche Inhalte damit gemeint sind, dann schau dir doch TESO-Cast 26 an.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Neverwinter – Jubiläums-Event ab dem 19. Juni 2014

Nachdem im Mai 2014 die Erweiterung Curse of Icewind Dale veröffentlicht wurde, steht nun der erste Geburtstag des kostenlosen Online-Rollenspiels Neverwinter an. Passend zum Jahrestag dürfen natürlich auch die entsprechenden Feierlichkeiten in Neverwinter nicht fehlen.

Um euch im Spiel ein wenig auf Trab zu halten, bietet das Jubiläums-Event von Neverwinter unter anderem ein paar Aufgaben, die ihr täglich wiederholen könnt. Freuen dürft ihr euch zudem über jede Menge Belohnungen, ein neues Gefecht und vieles mehr.

Los geht es am 19. Juni 2014

Die Feierlichkeiten von Neverwinter starten am 19. Juni diesen Jahres um 19:00 Uhr CEST. Schaut am besten im kostenlosen MMORPG vorbei, um die wunderschön geschmückten Dekorationen in Form von Konfetti, Banner, Wimpeln und mehr unter die Lupe zu nehmen. Wem das nicht reicht, der kann sich wie bereits gesagt in den täglichen Quests austoben, oder das neue Gefecht besuchen – dieses passt sich übrigens eurer Stufe an.

Am 25. Juni 2014 um 19:00 Uhr CEST werden die Banner des Jubiläums-Fests von Neverwinter wieder abgehangen. Kurz bevor es allerdings am kommenden Donnerstag losgeht, werden die Entwickler des Spiels sämtliche Belohnungen und noch mehr Details zum Jubiläum bekanntgeben.

Ein kleiner Vorgeschmack

Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, wenn bekanntgegeben wurde, welche Belohnungen uns im Spiel erwarten. Für einen kleinen Vorgeschmack haben die kreativen Köpfe von Neverwinter allerdings schon mal ein Foto veröffentlicht (siehe oben), welches eine Art Narren-Outfit in kunterbunten Farben zeigt. Wäre das euer Ding, oder hofft ihr auf ein paar durchaus seriösere und irgendwie epischeren Belohnungen als ein Kostüm in Karnevals-Optik? Wir freuen uns auf eure Meinungen!

Quelle(n):
  1. ArcGames

The Elder Scrolls Online: „Wir bekommen jetzt wieder Schlaf“

In einem Interview am Rande der E3 sprach der Kopf hinter der Entwicklung des Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, Matt Firor, über den Stress nach dem Launch, die Umstellung der PvP-Kampagnen und darüber, dass ihn die Spieler immer wieder aufs Neue überraschen.

In einem Gespräch mit der englischen Seite mmorpg.com sprach ein sichtlich relaxter Matt Firor darüber, wie sich The Elder Scrolls Online mittlerweile entwickle.

Sieben Wochen nach dem Launch laufe der Betrieb nun glatt. Das Spiel entwickle sich gut. Und, das sagt Firor mit einem Lächeln: „Wir bekommen jetzt auch alle wieder Schlaf.“ Im Moment beschäftige sich das Team mit dem Balancen des Spiels und natürlich mit neuem Content. Jede Woche stehe ein kleiner Fix an und alle 4-6 Wochen ein größerer Patch.

Spieler überraschen Designer: Statt 4er-Gruppen Spielerhorden in Kargstein

Während im ersten Content-Patch mit Kargstein gleich eine neue Zone kam, wird es beim zweiten Update ein Veteranen-Verlies geben, die Krypta der Herzen, und einige Änderungen. So werden auch die meisten weiteren Updates verlaufen: Neuer Content, neue Systeme im Spiel und einige Verbesserungen. In den Veteranen-Dungeons werde man die Story aus der normalen Version der Instanzen weitererzählen.

Wie die Spieler auf Kargstein reagiert haben, war für Firor eine Überraschung. Während sie die Zone designten, hatten sie 4er-Gruppen im Kopf, die sich an die Trials wagten und langsam die Zone eroberten. Tatsächlich rannten aber zum Start Gruppen von 20 Spielern durch die Zone und machten alles platt. Damit hatte man nicht gerechnet, aber: „Das ist großartig. Solange die Spieler ihren Spaß haben und auch belohnt werden, ist das prima“, so Firor.

PvP-Kampagnen ändern sich im Sommer – Firor selbst ein Fan der 90-Tage-Kampagne

Auf die Änderung der PvP-Kampagnen angesprochen, lässt Firor durchblicken, dass er selbst ein Fan der langen Kampagnen mit 90 Tagen Dauer ist. Das entspreche seinem persönlichen Spielstil. „Da sind immer dieselben Leute und man verteidigt seine Festung. Wenn eine Kampagne nur zwei Tage geht, dreht sich alles mehr um Boni.“ Firor versteht aber, dass sich viele Spieler auch kürzere Kampagnen wünschen.

Mit den angekündigten Änderungen an der Kampagne sei man diesmal schon in der Planungsphase ins Forum gegangen, um dort mit den Spielern einige Ideen durchzugehen. Das Feedback der Spieler sei überwältigend positiv, die Umstellung der Kampagnen für den Sommer vorgesehen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

WildStar sagt Goldverkäufern den Krieg an, Gold-Bug erschreckt Spieler

Beim kürzlich erschienen SF-MMO WildStar hat man es von Anfang an auf Gold-Seller abgesehen. Die nerven die Spieler trotzdem über Arena-Invites und Ingame-Post. Außerdem sorgte ein Bug übers Wochenende für Gold-Trubel, der kostete nämlich so manchen Spieler kurzfristig sein Vermögen und die Nerven.

Carbine möchte Gold-Seller vernichten

In den meisten anderen MMOs gehören sie zum Chat in den Hauptstädten wie Fragen nach Manriks Frau ins Brachland oder ein fröhliches „L2P Noobs“ ans Ende von MOBA-Matches: Der Gold-Sell-Spam. Die gute Nachricht: Bei WildStar gibt es so etwas nicht. Die schlechte Nachricht: Dafür bekommen Spieler regelmäßig individualisierten Spam, der sich als nette Post tarnt oder gar als Arena-Invite.

Die Macher von WildStar erklärten dem Spam den Krieg und kündigen an, man werde die Gold-Seller zerquetschen.


In einem Thread auf mmorpg.com, in dem die Sache diskutiert wird, wundern sich Spieler, dass überhaupt wer bei Goldsellern kauft. Immerhin seien deren Preise viel zu schlecht. Über das C.R.E.D.D.-System könnten Spieler wesentlich mehr für ihre Euros herausholen.

Das Fehlen von Goldseller-Spam fällt auch den Usern bei mmorpg.com positiv auf, einer sagte gar, hier habe Carbine in 2 Wochen mehr gegen Goldseller unternommen als andere Publisher in Monaten oder gar Jahren.

Carbine vernichtet selbst kurzfristig Spielervermögen

Am Wochenende erschreckten einige Spieler, die schon ein Vermögen angehäuft hatten, waren deren Gold-Vorräte doch plötzlich erschöpft. Damit hatten aber weder Hacker noch Panzerknacker was zu tun, sondern ein Fehler von Carbine. Der EU-Authentifizierungs-Server stufte kurzfristig Spieler als Gäste ein.

Gast-Accounts sind auf einen mittleren zweistelligen Gold-Betrag limitiert, alles was drüber lag, wurde daher kurzzeitig liquidiert. Carbine hat den Fehler bereits behoben, die Server waren kurzfristig down, man entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und werde Spielern das Geld nun per Post zuschicken.

Guild Wars 2: Stärken und Schwächen der Klassen – aus Sicht der Devs

Einen Einblick in die Hirne der Entwickler hinter dem Buy-to-play-MMO Guild Wars 2 gab der Livestream zum Balancing.

Das Balancing der Klassen ist eines der Top-Themen in jedem Spiel, so auch bei Guild Wars 2. Wer viel Rüstung hat und viel aushält, sollte weniger Schaden machen als eine Klasse, die wenig Rüstung hat und wenig aushält, oder? Und wer Mobilität aufgibt, der wird dafür mit Reichweite belohnt. Und die Klasse, die sich am schwersten Spielen lässt, sollte dann in den Händen eines Könners auch am stärksten sein.

So existieren viele Ideen von Balancing in den Köpfen der Spieler. Bei Guild Wars 2 gab es nun die Gelegenheit, diese Überlegungen mit den Ideen der Designer abzugleichen. Wie sehen die Spieler ihre Klassen und wie nah ist das an der Intention der Devs.

Zwei der Game-Designer, Jonathan Sharp und Karl McLain, wurden mit Player-Feedback zu allen acht Klassen konfrontiert und konnten dazu Stellung beziehen, wie ArenaNet die Klassen selbst sieht.

Der Elementarmagier: Was für Könner, dann aber richtig

Elementarmagier bei Guild Wars 2

So sehen ihn die Spieler: Beim Elementar-Magier ist das „Ceiling“, das höchste Niveau, das man erreichen kann, besonders hoch. Die Klasse kann alles ein bisschen, ist flexibel und überzeugt mit überragendem AOE-Potential. Als Schwäche der Klasse machen die Spieler diese Vielseitigkeit aus. Außerdem hat die Klasse Schwierigkeiten, das hohe Schadens-Niveau beizubehalten, und Probleme mit gebufften Gegnern.

So sehen ihn die Devs: Laut ArenaNet möchte man dem Elementarmagier auf jeden Fall seine Vielseitigkeit durch die verschiedenen Waffen belassen. Mit den meisten Waffe schlüpft er in eine Supporter-Rolle. Die niedrige HP und Anfälligkeit gegen Burst-Schaden ist beabsichtigt. Ebenso wie die spezifische Schwäche gegen Gegner, die unter einem Boon, also unter einem Buff, stehen.

Der Ingenieur: Stationärer Allrounder

So sehen ihn die Spieler: Auch der Ingenieur weist mit seinen Geschütztürmen eine hohe Flexibilität auf. Sein „Skill-Floor“, also sein Anforderungs-Level, ist relativ hoch und er verfügt über eine gute Crowd Control. Als Schwäche wird ihm von den Spielern diese Flexibilität angekreidet. So richtig gut sei er in Nichts, manche Fähigkeiten seien im Moment so stark, dass er in bestimmte Builds hineingezwängt werde.

So sehen ihn die Devs: Als „Hard-Counter“ für den Ingenieur werden Debuffs, also Conditions, angesehen, von denen können sie sich nur schwer befreien. Stattdessen müssten sie mit ihren CC-Fähigkeiten dafür sorgen, dass die Gegner sie gar nicht einsetzen können. Gegen mehrere Spieler sei das dann nur schwer möglich. Ingenieure sollten Schwierigkeiten haben, Burst-Spitzen zu erzielen, und es sollte für sie auch schwierig sein, sich aus einem Kampf zu verdrücken – jedenfalls wesentlich schwieriger als für den Dieb oder den Mesmer.

Der Wächter: Tanky Support

Wächter bei Guild Wars 2

Den Wächter sieht man in einer Support-Rolle an vorderster Front. Im Gegensatz zum Krieger, der besser darin ist, sich selbst am Leben zu halten, glänzt er darin, seine Kampfgefährten mit Boons zu unterstützen.

Schwachstellen des Wächters liegen in seiner Abhängigkeit von den Boons. Gegen Klassen, die ihm die klauen können, sieht er alt aus. Außerdem ist der Wächter auf seine Cooldowns angewiesen, um am Leben zu bleiben. Je länger ein Kampf dauert, desto schwieriger wird es für ihn zu überleben.

Der Wächter kommt zwar schnell in einen Kampf, aber nur schwer wieder hinaus. In der Einschätzung der Klasse stimmen Spieler und ArenaNet überein, da liegt man also ziemlich auf Kurs.

Der Mesmer: Attentäter mit einem Twist

Mesmer bei Guild Wars 2

So sehen ihn die Spieler: Die Spezialklasse Mesmer setzt auf Ablenkung, Crowd Control und Flexibilität. Die Spieler machen seine Schwäche im Umgang mit Debuffs, den Conditions, aus. Außerdem fehlt ihm AE-Schaden und er ist auf Single-Target-Damage beschränkt. Mobilität ist eine heikle Sache für den Mesmer, denn schnell ist er nicht, hat dafür aber Portale. Er kann sich daher gut aus einem Kampf zurückziehen, aber nicht so gut engagen, also einen Kampf starten.

So sehen ihn die Devs: Damit entspricht er auch ziemlich genau dem offiziellen Design. Dort möchte man ihm den Zugang zu wichtigen Utility-Skills zugestehen. Seine Verteidigung zieht er durch Stealth- und Ausweich-Gimmicks, in Eins-gegen-Eins-Situationen soll er sich gut schlagen. Aber Schwächen aufweisen, wenn er AE-Schaden aufrechterhalten will. Anfällig ist er gegen Conditions und wenn seine Illusionen gecountert werden. Damit ist seine Achillesferse AE-Schaden, der ihm die Illusionen weghaut. Seine Anfälligkeit gegen Burst-Schaden ist ebenfalls geplant.

Der Nekromant: Ausdauernd und zermürbend

So sehen ihn die Spieler: Als Schwächen des Nekromanten sehen die Spieler seine fehlende Mobilität und den geringen Burst-Schaden an. Sonderlich flexibel ist er nicht. Allerdings tauscht er das gegen die Möglichkeit ein, Gegner aus dem Kampf zu treiben.

So sehen ihn die Devs: Geplant ist der Nekromant von ArenaNet als „sustained“ Char, der es lange in einem Kampf aushält und mit steigender Kampfdauer immer stärker wird. Etwas mehr körperlichen Schaden könne er noch vertragen. Schwächen soll er in der Mobilität, beim Ausweichen und dem Rückzug aus einem Kampf aufweisen. Auch soll er AE-Schaden nur schwer aufrechterhalten können.

Der Waldläufer – Scharfschütze und Glass-Cannon

Waldläufer bei Guild Wars 2 in der Fraktale

Der Waldläufer besticht mit seiner DPS auf ein einzelnes Ziel, hier ist er auf Range die beste Klasse, noch etwas vor dem Mesmer. Am Leben halten soll er sich durch geschicktes Ausweichen. Ihm ist es auch vergönnt, AE-Schaden im Nahkampf aufrecht zu halten.

Die Spieler schätzen den Waldläufer genauso ein, wie ihn ArenaNet konzipiert. Schwächen liegen darin, dass er keine Boons von seinen Gegnern nehmen kann. Er ist stark auf sein Pet angewiesen und hat ohne es geringeren Schaden als die anderen Klassen. Im PvE sorgt das Pet im Endgame oft für Ärger und macht mehr Stress als es nützt (gut, das war von ArenaNet sicher nicht konzipiert). Der mangelnde AE-Schaden auf die Distanz ist ebenfalls so vorgesehen, dafür haut er eben auf einzelne Ziele richtig rein.

Der Dieb – Spezialist für den Burst

Der Dieb hat seine Stärken im Engagment, er kann am leichtesten in einen Kampf und wieder heraus. Dadurch dass er Boons stehlen kann und durch das Schleichen möglichen Schadensquellen entgehen kann, nimmt er im Balancing eine delikate Sonder-Stellung ein.

Als Schwächen sieht man seine relativ niedrige passive Verteidigung an. Wenn er Schaden vermeiden will, muss er aktiv ausweichen. Außerdem hat er Schwierigkeiten, lange in einem Kampf zu bleiben, ist durch sein hohes Schadenspotential eben eine typische Glass-Cannon. Will er über längere Zeit in einem Kampf bestehen können, muss er Abstriche beim Schaden hinnehmen.

Der Krieger – Kampf-Maschine mit Nehmerqualitäten

Guild Wars 2 Krieger

Der Krieger hat Schwierigkeiten, Schaden auszuweichen, kann dafür aber ordentlich austeilen. Mit Crowd-Control-Fähigkeiten im Nahkampf nimmt er eine wichtige Rolle ein. Dabei ist er allerdings auf seine Klassen-Ressource, das Adrenalin, angewiesen und kommt in Schwierigkeiten, wenn die Verteidigung nachlässt. Dann ist er vor allem anfällig gegen Conditions, also Debuffs.

Puh, das war eine ganze Menge Information aus berufenem Mund. Ihr habt es sicher gemerkt, bei den letzten beiden Klassen ging dann auch den Devs ein wenig die Luft aus. Wer sich die verschriftlichte Zusammenfassung auf reddit oder den Livestream auf Twitch geben möchte, findet in den Quellen entsprechende Links.

Update 21.10.2018: Einen aktuellen großen Guide zu den besten Klassen in Guild Wars 2 findet Ihr mittlerweile hier:

Mehr zum Thema
Guild Wars 2: Die besten Klassen in PvE und PvP 2025
von Alexander Leitsch

World of Warcraft: Ist das der verrückteste WoW-Spieler?

Einer der härtesten Spieler der World of Warcraft steht kurz vor der Maximal-Stufe. Der Clou dabei: Er spielt einen Panda, der sich für keine Fraktion entschieden hat, und levelt so unter extrem erschwerten Bedingungen.

Vor ein paar Wochen berichteten Online-Zeitungen groß über einen ukrainischen Spieler, der angeblich die World of Warcraft durchgespielt hatte: Alle Erfolge hatte der erzielt.

Doubleagent, der fraktionslose Stufe 89 Panda, ist mindestens ebenso hart unterwegs, wenn auch auf eine ganz andere Art. Denn Doubleagent hat sich nicht wie all seine Artgenossen für eine der beiden Fraktionen entschieden, sondern wahrt die Neutralität des Pandaren-Volkes.

Keine Spur von Lost: Der Panda will nicht von der Insel runter

WoW - Pandaria

Doch ohne Farbe zu bekennen, kann der Panda die Start-Insel nicht verlassen. Er wird niemals höherstufige Mobs sehen, kann keine Quests annehmen, keine Instanzen besuchen und auch keine Mobs verhauen, die ihm noch Erfahrungspunkte bringen könnten.

Die einzige Nahrungsquelle, die der Panda hat, besteht nicht etwa aus Eukalyptus-Blättern, sondern aus niedrigstufigen Erzen und Pflanzen, die er für einen homöopathischen geringen EXP-Betrag abbauen kann.

Panda-Watch auf allen Kanälen

Bis auf Stufe 85 hatte er es mit dieser Methode im März gebracht. Da ging er davon aus, dass er wohl noch weitere vier Monate benötigen werde. Doch scheint er ein bisschen vorm Zeitplan zu liegen.

Auf Twitter gibt er regelmäßig durch, wieviel Erfahrung er noch benötigt. Die letzte Durchsage lautete 37,5% bis Level 90. Bei seinem jetzigen Tempo könnte es schon in 7-10 Tagen soweit sein.

Der kleine Panda hat es dabei zu einiger Berühmtheit gebracht. Im WoW-Bereich des englischen Forums reddit ist er im Moment Gesprächsthema Nummer 1. Die häufigste Frage dort ist nicht etwa: „Wie verrückt muss man eigentlich sein?“ Die Spieler fordern vielmehr ein besonderes Achievement für den Panda. „Insane in the membrane“, die aktuelle Heldentat für besonders anstrengende und ziemliche hirnrissige Leistungen im Spiel – reicht wohl lang nicht aus, um diese Anstrengung zu würdigen.

MMO-Kultur: Von Fanbois und Hatern, von Bashern und Whiteknights

Das MMO besteht nicht aus dem Spiel allein, sondern auch aus der Diskussion darüber – genau wie beim Fußball. Wir werfen heute einen Blick auf Fanbois und Hater, auf Basher und Whiteknights, kurz auf den ganz alltäglichen Wahnsinn rund um die schönste Nebensache der Welt. Und damit meinen wir weder Sex noch Fußball.

Als dritte Halbzeit bezeichnen manche Fans die Diskussionen nach einem Spiel in der Vereinskneipe. Gott und die Welt und vor allem der Fußball werden da besprochen. Gamer brauchen dafür weder Bier noch Kneipe. Sie nuckeln an Energy-Drinks und treiben sich in Foren, auf Webseiten und in den Sozialen Medien herum. Und es geht auch nicht um Fußball, um Gott oder gar die Welt, sondern um MMOs.

In unserer Kolumne „MMO-Kultur“ wollen wir bei Mein MMO heute mal einen Blick auf die verschiedenen Typen in so einer Diskussion werfen und wie sehr sie sich ihrem Spiel verbunden fühlen.

Wir haben dafür an einer Skala gebastelt, die das Verhältnis des Spielers zum Game beschreibt und wie bereitwillig er es in Diskussion angreift oder verteidigt. Diese höchstwissenschaftlich erstellte Skala geht dabei von -3 (absoluter Hass) bis +3 (bedingungslose Hingabe). Natürlich gibt es neben den 7 Punkten, die wir uns gezielt rauspicken, noch einige Grautönen, in die sicher jeder fällt, der das hier liest und der seine MMOs natürlich leidenschaftslos und absolut objektiv analysieren kann.

Also bitte … nicht so ernst nehmen. Alles nur Satire.

Punkt Null auf der Skala: Der Neutrale: Jo … hab ich schon mal von gehört – ist ein MMO, oder? Wie ist das so?

Hierunter fällt jetzt nicht gerade die Oma, die mit Videospielen überhaupt nichts zu tun hat, sondern jemand, der potentiell Kunde für das Spiel ist, um das es geht. Aber er ist neutral wie die Schweiz, hat sich noch keine Meinung zu dem Game gebildet. Und ob er sich mal richtig dafür interessieren wird, ist auch noch nicht klar.

Normalerweise hat der Neutrale das Spiel bisher noch nicht erworben – außer es war in einem Humble Bundle, zusammen mit 8 anderen Spielen, von denen er 2 schon hat und über 2 andere gehört hat, das sie ungefähr genauso sind.

Kaum einem Zocker gelingt es, neutral zu bleiben, noch während er das Spiel zockt. Entweder kippt es in die eine oder in die andere Richtung.

HDRO: Diskussion
Wir bei Mein MMO haben dieser Diskussion gelauscht: Der kräftige Mann mit dem Bart versucht seine Freundin von Herr der Ringe Online zu überzeugen.

Ein Neutraler nimmt normalerweise nicht an Diskussionen zum Game teil – ironischerweise geht es allen anderen aber oft um ihn. Denn er ist die „schweigende Mehrheit“, die es von der eigenen Position zu überzeugen gilt. Der Neutrale ist also der Hauptpreis in Diskussionen zu Games: Er hat noch keine Meinung und kann entweder davon überzeugt werden, das Spiel sofort zu kaufen und Anhänger des Kults zu werden oder er kann erfolgreich vertrieben werden.

Punkt +1: Typen, die das Spiel mögen: War ganz okay, aber … das geht mir dann doch zu weit

Der Typ, der das Spiel mag, ist jemand, der das Spiel gerade zockt oder bereits gezockt hat. Und er hat es genossen oder zumindest allgemein okay gefunden.

Bei +1 auf der Skala kann aber auch ein Fan liegen, dem das Spiel wahnsinnig gut gefallen hat, der aber in seinem Naturell eher introvertiert ist und für den ein „Schlecht ist es net“, schon das höchste Lob bedeutet.

Solche Spieler halten sich für gewöhnlich aus Internet-Debatten heraus. Wenn es eine Möglichkeit gibt, das Spiel zu supporten, ohne in irgendeine heftige Diskussion verwickelt zu werden, nehmen sie das gerne an. Sie liken Posts auf Facebook, beteiligen sich an Umfragen, schauen sich Videos und Guides zu ihrem Spiel an und kaufen ziemlich wahrscheinlich auch den Folge-Titel.[pullquote]Es ist doch nur ein Spiel![/pullquote]

Typen, die das Spiel mögen, sind – wie die meisten Menschen – eher konfliktscheu. Sie müssen sich nicht unbedingt an einer Debatte um ein Spiel beteiligen. Tun sie es doch, versuchen sie sachlich zu bleiben. Sie sehen ihr Spiel in der Regel objektiv, aber durchaus mit Wohlwollen. Es sind Leute, für die das Game auch keinen wahnsinnig hohen Stellenwert einnimmt. Es ist ein Spiel, man hat es gespielt, jetzt geht es zum nächsten.

Beim Fußball wären das Leute, die ihrem Team vorm Fernseher die Daumen drücken.

Punkt -1: Der Typ, der das Spiel einfach nicht mag: Pfff, mir doch egal

Der Typ, der das Spiel einfach nicht mag, ist das Gegenstück zu einem Fan. Er hat sich das Spiel vielleicht gekauft und rasch wieder deinstalliert. Oder er mag das ganze Genre nicht oder hat sich mit einem früheren Titel des Herstellers mal den Spiele-Magen verdorben.

Wenn er an das Spiel denkt, verzieht er vielleicht ein bisschen das Gesicht, so als hätte er in eine Zitrone gebissen oder, was wahrscheinlicher ist, an einem Drops mit Zitronengeschmack gelutscht. So richtig kann er sich nicht erklären, warum überhaupt einer das Game zockt, wo es doch so klare Schwächen hat. Aber andererseits weiß der Typ, der das Spiel einfach nicht mag, dass jeder einen anderen Geschmack hat.

The Elder Scrolls Online
Kaum ein MMORPG spaltet die Spielerschaft so wie The Elder Scrolls Online. Es ist eben nicht jedermanns Sache.

Der Typ, der das Spiel einfach nicht mag, wird sich normalerweise nicht an Diskussionen zum Game beteiligen. Er wird nicht auf Beiträge klicken, die das MMO zum Thema haben, er wird einfach versuchen, das Game zu ignorieren. Wenn es ihm zu bunt wird und er auf das Spiel angesprochen wird, sagt er vielleicht mal: „Hat bei mir einfach nicht gezündet“ oder „Ich kann damit einfach nichts anfangen.“

Er wird aber nicht versuchen, andere von seiner Meinung zu überzeugen. Maximal wird er muffelig. Aber das ist auch schon das höchste der Gefühle.

Punkt +2: Der Fanboi oder das Fangirl: Rosarote Schwärmereien in C-Dur

Der Fanboi oder das Fangirl li-li-liiiiebt das Spiel. Es ist ein bisschen so, wie wenn man frisch verliebt ist. Eigentlich ist es genauso! Man will die Liebe zum Game in die Welt hinausschreien! Natürlich ist man dabei ein wenig irrational, das weiß man selbst. Aber es ist einem auch grade egal. Der Fanboi liket Beiträge, er kauft Merchandise und er gibt Geld aus.

Am liebsten informiert er sich auf Fanseiten zum Game. Er schreibt selbst Guides, twittert und ist auf Facebook, verfasst vielleicht Fan-Fiction, geht auf Cons und ist Teil des Fandoms. Er mag das Game einfach wirklich. Es ist ein Teil seines Leben, durch den er sich wohlfühlt und der ihn freut.

GW2 Jubel
Fanboys lieben ihr Spiel und wollen es auch zeigen, indem sie sich aktiv in die Community einbringen! (Bild aus Guild Wars 2)

In der Regel bleibt ein Fanboi in der Nähe zu seinem Game. Er ist in den dazugehörigen Foren oder sozialen Medien, entfernt sich mit seiner Meinung aber nicht so wahnsinnig gern davon. Denn er weiß, dass er in der harten, rauen Welt da draußen doch Gegenwind zu spüren bekommt, der ihm nicht so schmeckt und der ihm den Spaß vermiesen könnte.

Natürlich sieht auch das Fangirl die Fehler im Spiel und die Dinge, die nicht so gut laufen. Aber sie glaubt, dass die Entwickler es ganz sicher besser machen werden – gleich morgen schon oder im nächsten Patch, immerhin haben sie das gesagt und sie würden doch niemals lügen! Jemand, der in ihr Wohnzimmer kommt, und dort über das Spiel lästern möchte, kann sie gar nicht verstehen.

Eine Unter-Art des Fangirls ist das „reflektierte Fangirl“. Das sind Fans, die gern wieder so ungeteilt lieben möchten wie das reine Fangirl, aber dafür zu nüchtern bleiben. Sie schreiben oft Guides und bringen sich aktiv in die Community ein.

Andere Unterarten der +2-Typen sind der „Hilfs-Sherriff“ oder „die Mutter der Kompanie“ – das sind Spieler, die gerne Teil einer Gemeinschaft sind und hier eine übergeordnete Rolle spielen, ob als Moderator, Gildenleiter einer wichtigen Gruppe oder als Leiter von Fanseiten.

All diese verschiedenen Variationen der Spieler, die mit +2 für ein Spiel entflammt sind, sehen das Game als einen wichtigen Teil ihres Lebens. Ihnen gelingt es, das MMO als positive Kraft in ihrem Leben zu begreifen. Selbst wenn sie auf Außenstehende manchmal so wirken, als hätten sie den Kontakt zur Realität verloren, wenn sie auch grobe Schwächen in ihren Lieblingsspielen verleugnen.

Das Fußball-Äquivalent zu Fanbois und Fangirls sind Ultras. Sie denken sich Choreographien aus, treten in Kontakt mit den Vereinsverantwortlichen, organisieren die Fankultur und bilden, in ihren Augen, das Rückgrat des Vereins. Dafür wollen sie allerdings auch respektiert werden. Sie möchten, dass ihre Leistung für den Verein gewürdigt wird.

Punkt -2: Der Hater: Militanter Ex-Fan mit schlechter Laune

Der Hater war oft mal ein Fan oder sogar ein Fanboi, bis die Liebe dann in blanken Hass umschlug. Dabei hat sich das Spiel geändert, nicht der Hater selbst. Der Antrieb ist: „Was hat man nur aus meinem geliebten Spiel gemacht? Wie ist das alles so schlecht geworden? Früher – ja, früher – als ich das noch gespielt hab, da war das ja alles so – aber jetzt, wie kann man heute nur noch!“

Der Hater möchte häufig, sich selbst und seinen Platz im Gamer-Leben dadurch herausarbeiten, dass er auf andere hinabblickt. Er ist dem Game lange entwachsen. Der Vorwurf ist dann: Warum hat sich das Game eigentlich nicht meinen Bedürfnissen angepasst?

World of Warcraft
Nein, das entspricht leider nicht der Realität. In der Regel sind es erbitterte Kämpfe, bis einer nachlässt. Entweder World of Warcraft ist tot oder es ist das beste Spiel auf dem Markt. Eine Meinung, die ein Hater auch zu gerne in den Chats von Betas anderer MMOs deutlich macht: “Euer MMO ist scheiße, WoW ist viel besser”. Und tschüss!

Dieser Typ des Haters ist ungefähr so militant und beliebt wie ehemalige Nicht-Raucher, die jedem gleich mit Krebsbildern kommen, oder ein „Ts-ts-ts, ich war auch mal so ein willensschwacher Suchtling, bis ich das überwunden habe“-Gesicht machen.

Hater brauchen nicht unbedingt Gegenwind, sondern möchten lieber von anderen Spielern in ihrer Meinung unterstützt werden, daher halten sie sich eher in „neutralen“ Foren auf, die keinem Game zugeordnet sind. Im Gegensatz zu den Spielern mit -1 äußern sie dort allerdings negative Kritik am Spiel.

[pullquote]Hater lassen kein gutes Haar am Spiel[/pullquote]Dabei kann die Kritik durchaus differenziert sein. Je weiter der Hater vom Typ, der das Spiel einfach nicht mag, weg ist und je näher er sich dem Basher nährt, desto undifferenzierter wird seine Kritik. Harte Hater lassen kein gutes Haar am Spiel, um das es geht. Sie diskutieren leidenschaftlich und sind auf Krawall gebürstet. Persönliche Anfeindungen sind Teil ihrer Rhetorik.

Manchmal können Hater eines Spiels auch Whiteknights für ein anderes sein. Dann lieben sie ihr eigenes Spiel so sehr, dass sie in die Welt hinausgehen, um andere Games schlecht zu machen. Gerade im Konsolen-Sektor scheint es unmöglich zu sein, ein Fan der X-Box oder der Playstation zu sein, ohne gleichzeitig die andere Konsole bis ins vierte Glied zu hassen.

Der Eindruck täuscht allerdings. Ein „normaler“ Fan der Xbox oder Playstation ist irgendwo zwischen -1 und +1 und geht daher gar nicht in solche Foren. Dort sind Kollegen, die sich näher am Ende der Skala aufhalten oder die mit der Zeit im Forum dorthin gewandert sind Solche Foren kontaminieren nämlich ihre Mitglieder und ziehen sie immer mehr zum Rand hin. Sozusagen ein … Extremisten-Bootcamp!

Punkt Plus 3 – Der Whiteknight: Auch der Zorn über Unrecht macht die Stimme heiser

Whiteknights sind Fanbois mit einer Agenda. Sie sind es leid, dass Hater oder gar Basher zu ihnen in die Foren kommen und dort Stunk machen. Wer sowas macht, der kriegt es mit ihnen zu tun! Sie können nicht verstehen, dass einer irgendwohin geht, um da dem Rest das Spiel zu vermiesen! Mit dem stimmt doch was nicht? Also sind sie es leid, die andere Wange hinzuhalten, graben das Kriegsbeil aus (oder den Phaser) und gehen zum Gegenangriff über.

SWTOR Whiteknight
In der Anfangszeit von Star Wars: The Old Republic wurden Spieler in Diskussionen regelmäßig als “bezahlt” bezeichnet.

Leider fallen viele Whiteknights mit der Zeit in dieselben Muster wie ihre Kontrahenten und werden destruktiv und unsachlich. Die vergeblichen Versuche, Andersdenkende doch von der allein gültigen Wahrheit zu überzeugen, machen Whiteknights mit der Zeit frustriert und gallig, bis ihr Tonfall dem eines Trolls entspricht. Für Außenstehende sind Gespräche zwischen Bashern und Whiteknights ungefähr so angenehm wie der Ehestreit der Nebenmieter oder das Geräusch eines sich drehenden Zahnarztbohrers.

Das Schlimmste, was man einem Whiteknight vorwerfen kann, ist es, dass er ein bezahlter Social Media Agent des Unternehmens ist, für dessen Sache er streitet. Denn er ist mit Herzblut dabei … wenn er auch davon träumt, dass ihm mal so ein Job angeboten wird. Dass ihn der Social-Media-Vorwurf so hart trifft, hindert ihn nicht im Mindesten daran, bei Kritikern zu vermuten, sie seien sicher von einer Konkurrenz-Firma bezahlt! Im MMO-Sektor ist der Schurke fast immer Blizzard. Im Konsolen-Sektor wahlweise Sony oder Nintendo. Je nachdem für welches Game der Whiteknight streitet, formt sich eine neue Achse des Bösen.

Neben Bashern gehören Gaming-Seiten und Journalisten, die sich kritisch zum Spiel äußern, zu den natürlichen Feinden der Whiteknights. Besonders auf weibliche Kritikerinnen haben sie es abgesehen. So manche Gaming-Journalistin soll deshalb schon den Beruf gewechselt haben. Warum es so ist, dass gerade Frauen ihren Zorn erregen – das wäre ein Fall für die Psychologen. Whiteknights sind übrigens fast ausschließlich ein männliches Phänomen.

Punkt Minus 3 – Der Basher: Troll auf Speed

Der Basher oder der Troll ist ein Hater auf Speed. Er hat es zu seiner Lebensaufgabe gemacht, die Community eines Spiels zu zerstören. Einem Basher geht es nicht um die Sache oder um das Spiel an sich, sondern um die Aufmerksamkeit, die er daraus zieht, gegen alle zu sein.

Trollface
Don’t feed the troll!

Am liebsten dringt er daher in die Höhle des Feindes vor, auf Fanseiten des Games oder in die sozialen Netzwerke, um da Stinkbomben zu zünden. Wer ihm widerspricht, kann sich den Rest des Tages freinehmen; der Basher hat Zeit und geradezu neurotische Energie.

Oft kennt er sich mit dem Game viel besser aus als normale Fans. Er hat Statistiken parat, die den genauen Niedergang belegen. Er spricht immer nur in Superlativen, absolutiert alles und lässt kein Widerwort gelten. Wer ihm widerspricht, muss verblendet, geistig zurückgeblieben oder einfach noch „sehr, sehr jung und unerfahren“ sein (oder auf der Gehaltsliste des Betreibers!).

Auf eine Frage hat auch er allerdings keine Antwort: „Warum er denn so viel Zeit auf etwas verwendet, das ihm so viel Missvergnügen bereitet?“

Das Äquivalent zu Bashern beim Fußball, ihr ahnt es sicher, sind die Hooligans. Denen geht es schon lang nicht mehr um den Fußball, sondern um eine zünftige Schlägerei danach.