The Elder Scrolls Online: „Wir bekommen jetzt wieder Schlaf“

In einem Interview am Rande der E3 sprach der Kopf hinter der Entwicklung des Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, Matt Firor, über den Stress nach dem Launch, die Umstellung der PvP-Kampagnen und darüber, dass ihn die Spieler immer wieder aufs Neue überraschen.

In einem Gespräch mit der englischen Seite mmorpg.com sprach ein sichtlich relaxter Matt Firor darüber, wie sich The Elder Scrolls Online mittlerweile entwickle.

Sieben Wochen nach dem Launch laufe der Betrieb nun glatt. Das Spiel entwickle sich gut. Und, das sagt Firor mit einem Lächeln: „Wir bekommen jetzt auch alle wieder Schlaf.“ Im Moment beschäftige sich das Team mit dem Balancen des Spiels und natürlich mit neuem Content. Jede Woche stehe ein kleiner Fix an und alle 4-6 Wochen ein größerer Patch.

Spieler überraschen Designer: Statt 4er-Gruppen Spielerhorden in Kargstein

Während im ersten Content-Patch mit Kargstein gleich eine neue Zone kam, wird es beim zweiten Update ein Veteranen-Verlies geben, die Krypta der Herzen, und einige Änderungen. So werden auch die meisten weiteren Updates verlaufen: Neuer Content, neue Systeme im Spiel und einige Verbesserungen. In den Veteranen-Dungeons werde man die Story aus der normalen Version der Instanzen weitererzählen.

Wie die Spieler auf Kargstein reagiert haben, war für Firor eine Überraschung. Während sie die Zone designten, hatten sie 4er-Gruppen im Kopf, die sich an die Trials wagten und langsam die Zone eroberten. Tatsächlich rannten aber zum Start Gruppen von 20 Spielern durch die Zone und machten alles platt. Damit hatte man nicht gerechnet, aber: „Das ist großartig. Solange die Spieler ihren Spaß haben und auch belohnt werden, ist das prima“, so Firor.

PvP-Kampagnen ändern sich im Sommer – Firor selbst ein Fan der 90-Tage-Kampagne

Auf die Änderung der PvP-Kampagnen angesprochen, lässt Firor durchblicken, dass er selbst ein Fan der langen Kampagnen mit 90 Tagen Dauer ist. Das entspreche seinem persönlichen Spielstil. „Da sind immer dieselben Leute und man verteidigt seine Festung. Wenn eine Kampagne nur zwei Tage geht, dreht sich alles mehr um Boni.“ Firor versteht aber, dass sich viele Spieler auch kürzere Kampagnen wünschen.

Mit den angekündigten Änderungen an der Kampagne sei man diesmal schon in der Planungsphase ins Forum gegangen, um dort mit den Spielern einige Ideen durchzugehen. Das Feedback der Spieler sei überwältigend positiv, die Umstellung der Kampagnen für den Sommer vorgesehen.

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Leegolas

ich bin noch immer skeptisch was teso anbelangt, immernoch wurden keine spielerzahlen veröffentlicht. man schränkt das grind-volk immer weiter ein und will sie zum questen zwingen.. ich erinnere mich noch als die entwickler sagten, man soll es spielen können wie man will ohne einschränkungen. mein fazit: stimmt leider nicht (ganz)
endcontent wird zu langsam entwickelt, viele sind längst zu anderen mmo’s abgesprungen und die kriegt man so schnell nicht mehr zurück. man hat am anfang nur eine chance, so traurig und grausam das auch ist…

Gert-Joachim Weyer

Ich kann verstehen das die Leute nach den Spielerzahlen fragen,aber was mich angeht – ein Spiel wird für mich persönlich nicht besser nur weil es viele oder die Mehrheit spielt.
Im Klartext,ich war Anfangs ziemlich „sauer“ auf Zenimax wegen des Abo Fauxpas,dem Serverstandort und dem Goldspam aber umso länger ich spiele um so mehr „verliebe“ ich mich in das MMO.

Dolchsturz ist immer noch voll,die meisten Gebiete in denen ich Queste laufen massig Leute rum und wie gesagt was juckts mich wenn andere abwandern wenns mir dort gefällt.

Irgendwie war auch klar das TESO nicht die Masse halten wird wie Spiele wie Wild oder Wow.Teso bedient doch eher ein anderes Klientel.

Antiklimax

Ja, das ist der Vorteil eines „Megaservers“ mit vielen instanzierten Gebieten. Die Gebiete bleiben trotzdem gut besucht, auch wenn möglicherweise viele schon wieder abgewandert sind.

Es ist aber genau so, wie du es beschreibst, nur durch den Erfolg sollte ein Produkt für einen persönlich nicht besser oder schlechter werden.

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