WildStar – Tausende gesperrte Accounts

Man kennt das ja. Kaum kommt ein neues Online-Rollenspiel auf den Markt, so werden auch schon unzählige Hacker, Cheater, Botter, Goldspammer und Co. von der neuen Spielwelt magisch angezogen. Auch im Fall von WildStar ist das natürlich nicht anders und so ist es auch kein Wunder, dass die kreativen Köpfe des Spiels nun mal mit dem Hammer durch die Reihen gehen.

Die Carbine Studios geben offiziell bekannt, dass mal eben tausende Accounts in WildStar gebannt wurden! Generell halten die Entwickler nicht nur die Augen nach unrechtmäßigen Aktivitäten offen, sondern setzen natürlich auch entsprechende Kontroll-Maßnahmen ein, um Cheater, Bots und Co. aufzuspüren.

Tausende Konten sind erst der Anfang

Wer denkt, dass ein paar tausend gesperrte Konten schon alles ist, was die Carbine Studios drauf haben, der irrt sich. Ein paar weitere tausend Spieler-Konten von WildStar stehen derzeit schon auf der Beobachtungsliste. Sollten auch hier Aktivitäten festgestellt werden, die gegen die Spielregeln von WildStar verstoßen, so schmeißen die Entwickler jene Konten ebenfalls aus dem Spiel.

Natürlich kann es immer mal sein, dass bei so vielen gesperrten Konten Spieler durchrutschen, hier eigentlich gar nicht unter den Bann-Hammer kommen sollten. Wenn es bei einem Spieler soweit kommen sollte, kann dieser sich immerhin an die Entwickler wenden, die die Sache dann noch mal manuell prüfen.

Wie es in Zukunft weiter geht

Auch in Zukunft werden die Entwickler des Online-Rollenspiels WildStar definitiv nicht stillstehen, sondern weitere Cheater, Hacker und Co. aus dem Spiel verbannen. In Zukunft wird es hierfür sogar noch sehr bequeme Möglichkeiten geben, um mit einem einfachen Klick „verdächtige Spieleraktivitäten“ zu melden. Auch die entsprechenden Tools und Aufzeichnungen werden dahingehend weiter verbessert, um die Spielwelt und das MMORPG selbst so fair wie möglich zu halten.

Mehr über WildStar erfahrt ihr übrigens auf unserer Themenseite. Und habt ihr schon unsere vorläufige Wertung zum MMO gelesen?

Quelle(n): WildStar-Online.com
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Gert-Joachim Weyer

Was mir im Moment,wegen des jungen releases von Teso und Wild,ganz krass auffällt – kurz nach Release kommen immer solche Meldungen wie „1000sende Accounts gebanned“.

Ist das PR?Glaubt das jemand?

Ich meine Goldseller,weder im Whisper,noch per Mail oder sonst irgendwie sehe ich tatsächlich absolut keine.Sehr löblich wenn man andere MMO’s sieht und wie lange die gebraucht haben das in den Griff zu bekommen…

aber trotzdem habe ich das Gefühl das bei solchen Meldung seitens der Publisher viel PR dahinter steckt.

Gerd Schuhmann

Ich glaub das schon. Wenn man von 1.000.000 Spieler ausgeht, sind „Tausende“ auch nicht so viel, sondern liegen noch im Promille-Bereich.

Ich denke direkt angelogen wird man von Publishern selten, wenn sie Zahlen nennen, weil das irgendwie später rauskommen und sie in den Hintern beißen könnte. Was anderes ist, das kennt ja auch jeder, wenn Daten und voraussichtliche Termine und „Features, die wir noch bringen möchten“ und „Das kommt bald“ so im Raum stehen. Das kann man aber auch nicht gelogen nennen, sondern das sind dann … Einschätzungen, die sich im Nachhinein als zu optimistisch erweisen.

Aber wenn einer sagt: Wir haben Tausende Accounts gebannt, dann liegt die Handlung ja schon in der Vergangenheit. Und wenn das nicht stimmt, wär’s eine Lüge. Die könnte später rauskommen und das Risiko wär zu hoch. Grad heute im Internet – es ist zu riskant, bei sowas zu schummeln, weil’s zu viele Möglichkeiten gibt, das es rauskommt und einen Shitstorm auslöst.

Grundsätzlich ist alles, was von den Publishern kommt, PR. Das ist deren Job. Wenn du beim Baumarkt um die Ecke für die Presse zuständig bist und mit der Lokalzeitung zusammenarbeitest, dann hast du auch im Hinterkopf „Hier rede ich indirekt zu meinen Kunden“ – auch das ist PR.
Aber PR besteht nicht darin, die Kunden anzulügen, da der Image- und Vertrauensverlust langfristig viel schlimmer ist als alles kurzfristige. Davon spricht Cougar von Carbine z.B. ständig: Vertrauen, Vertrauen gewinnen, Vertrauen aufbauen, Basis schaffen, „Ihr werdet sehen, dass wir das, was wir sagen, auch genau so meinen“, „Das ist keine PR-Sprache, sondern wir werden Euch von uns überzeugen.“

Das ist heute für jeden Publisher in dem Bereich unheimlich wichtig. Das merkt man auch bei Zenimax, bei den Kickstarter-Leuten ist das extrem ausgeprägt, bei SOE usw. – diese Lehre ist voll angekommen.

Gert-Joachim Weyer

Kann man solche Zahlen tatsächlich überprüfen?

Es ist doch gut wenn die wirklich so hart gegen solche Leute vorgehen.Die meisten MMO’s sind mir da echt zu larifari und handeln nicht rasch genug.

Nur was mich wundert ist das wirklich bei jedem MMO kurz nach Release solche Zahlen kommen.

Wie gesagt,von Goldsellern bin ich vollkommen verschont,das habe ich so bei noch keinem MMO in so kurzer Zeit erleben dürfen.Absolut Topp das Carbine die Leute so schnell aus dem Verkehr gezogen hat.

Gorden858

„Ihr werdet sehen, dass wir das, was wir sagen, auch genau so meinen“,
„Das ist keine PR-Sprache, sondern wir werden Euch von uns überzeugen.“

-> Ist das nicht auch nur PR-Sprache mitlerweile 😉

„Nur was mich wundert ist das wirklich bei jedem MMO kurz nach Release solche Zahlen kommen.“

->
Kurz nach Release ist die Zahl der Seller & Botter auch häufig
einfach am höchsten, da zu dem Zeitpunkt noch die meißten Spieler aktiv
sind und auch nur die wenigsten bereits etwas Gold angehäuft haben.

satuin

Ganz toll bloß ich und ein parr Gilden Kollegen wurden grundlos geband wir habe viel mit PvP gelevelt und wenn man deft wird man von den meisten noobs reportet was zu ungerechten banns fürt.

Andreas Sanchez

Das passiert ganz sicher nicht! Nur weil man sich ein wenig wehrt wird man nicht gebannt. Da muss man heftig beleidigen oder andere Sachen machen

Satuin

„Nur weil man sich ein wenig wehrt wird man nicht gebannt. Da muss man heftig beleidigen oder andere Sachen machen“ ich rede davon das wenn man in der base steht und die modimaske beschützt wird man oft als afk/boting reportet …. was zu banns fürt !

Fluffy

Dann schreib ein Ticket. Wenn deine Behauptung der Wahrheit entspricht kann ein Mensch diesen Sachverhalt ohne Probleme erkennen und den Bann aufheben.

Illusion

Man schlägt einmal Rundherum und man wird dabei schon paar schuldiege erwischen der rest ist Kollateral Schaden 😀

Gerd Schuhmann

Bei jeder Bannwelle sagen Leute, sie seien zu Unrecht gebannt worden und dann muss es eh untersucht werden. Einspruch einlegen, kostet ja nichts. Also machen es auch die „Schuldigen“.

Wenn man dann mal in Exploiter-Foren ist, schlagen sich auch einige, die es verdient hätten, dann stundenlang gegenseitig auf die Schulter, dass ihrem Appeal entsprochen wurde. Das ist halt ohne die genauen Dinge zu kennen, unmöglich zu sagen: Wie viele Schuldige es erwischt hat, wie viele Unschuldige, was da passiert ist.

Fluffy

Kann man nur hoffen und Carbine schaut sich den Umgang damit bei ANet ab. Damals haben auch alle behauptet sie wären zu unrecht gebannt
worden. Daraufhin hat ANet einen Thread bei reddit gestartet und
jeder der meinte er sei zu Unrecht gesperrt worden konnte seinen
Accountnamen bei reddit posten. Daraufhin hat NCSoft öffentlich den
Grund für den Bann genannt, sehr amüsanter Thread und jeder konnte
sehen, es wurden kaum Unschuldige gesperrt.

Gerd Schuhmann

Ich bin kein Fan davon, Leute von Null auf gleich zu bannen. Normal sollten 24Stunden,72-Stunden,6Monats-Bans (in der Reihenfolge) kommen, aber bei Firmen ist scheinbar auch klar: Botter z.B. kaufen sich schon einen neuen Account. Das sind ja Core-Gamer. Darauf spekulieren die sicher auch.
Dieser Happy-Trigger-Finger bei Perma-Bans … schwierig. Ich versteh die Leute, die da getroffen werden und erstmal in einem Schockzustand sind. Das ist sicher auch was psychologisch Schwieriges, weil MMORPGs damit werben und das deren Pluspunkt ist, dass die Erfolge eben „für die Ewigkeit“ sind und nicht wie bei einem klassischen Computerspiel immer resetten.

Fluffy

Ich würde sagen, es kommt auf das Vergehen an. Für Leute die sich mal im Chat im Ton vergreifen ist eine kurze Sperre sicher ausreichend (damals bei GW2 gab es auch hauptsächlich Sperren von 3 Tagen). Aber bei Cheatern/Bottern hört für mich der Spass auf. Je weniger davon in einem MMO rumrennen, desto besser. Und da ist ein Accountbann auch genau das richtige, da so der Schaden aus dem Spiel (teilweise) entfernt wird (siehe z.B. ESO Dupe Exploit). Diese Accounts kann man nicht aktiv lassen.

Illusion

Ich hab es schon mehrfach erlebt das solche Bannwellen oft auch unschuldige erwischen.
Also so einfach seh ich es nicht aber gut habe nach 14 Tage W* geschmissenen und werde kein Mitleid mit Carbine bekommen.

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