Hearthstone: Legendäre Karte Loatheb erhöht gegnerische Zauberkosten

Bei Hearthstone wurde eine weitere Karte enthüllt, die Bewegung ins Spiel bringen wird. Loatheb kann dem Gegner ganz schön den Tag vermiesen.

Loatheb ist nicht nur der dritte und letzte Boss des Seuchen-Viertels in Naxxramas, das voraussichtlich am 30. Juli öffnen wird, sondern wird auch seinen Weg als legendäre und spielbare Karte machen.

Dabei wird sie voraussichtlich jeder Spieler bekommen, der das Seuchenviertel abschließt, also den Boss Loatheb bezwingt. Ähnliche Karten wird es wohl nach dem Abschluss eines jeden Flügels geben, so dass der erfolgreiche Naxx-Abenteurer bald Maexxna, Baron Rivendare von den vier Reitern und Kel’Thuzad besitzen wird. Statt Thaddius wird er wahrscheinlich nach Abschluss des Konstruktviertels Feugen und Stalagg erhalten, nach deren gemeinsamen Todesröcheln sich dann auch Thaddius blicken lässt.

Von diesen Karten ist bisher offiziell erst Baron Rivendare vorgestellt und bestätigt worden , von den anderen Hearthstone-Karten existieren aber schon genaue Vorstellungen durch ein „Leak“, das sich bisher als korrekt erwiesen hat. So auch bei Loatheb.

Hearthstone: Legendäre Karte Loatheb

Das Pilzmonster ist nun als zweite Boss-Karte bestätigt und verfügt über folgende Werte: 5 Mana, 5 Schaden, 5 Leben und als Bonusfähigkeit erhöht er die Kosten für gegnerische Zauber im nächsten Zug um 5 Punkte.

Durch die besondere Natur seiner Fähigkeit, tauchten sofort einige Fragen zu Loatheb auf, vor allem zu seiner Synergie mit Milhouse Manabrand, der die Kosten gegnerische Zauber im nächsten Zug auf 0 setzt. Wird zuerst Loatheb und danach Milhouse gespielt, cancelt Milhouse Loatheb vollständig aus und die gegnerischen Zauber kosten im nächsten Zug kein Mana. Wird erst Milhouse und dann Loatheb gespielt, kosten aller gegnerischen Zauber im nächsten Zug 5 Mana.

Wer Loatheb spielt, mit Shadowstep auf seine Hand zurückholt, und ihn erneut spielt, setzt die gegnerischen Manakosten für Zauber im nächsten Zug auf 10. Sicher bringt Loathen eine neue taktische Variante ins kostenlose Kartenspiel Hearthstone ein.

Quelle(n):
  1. www.hearthpwn.com

Neue Karte für HotS, Arenen für TESO & Neues zum Fliegen in WoD – Update!

Heroes of the Storm bekommt Zuwachs in Form einer neuen Karte. Sie trägt den Namen „Garten der Ängste“ und greift wieder das klassische Model mit 3 Lanes auf. Der Clou daran ist, dass es einen Tag-/Nachtwechsel geben wird, den die Spieler beeinflussen können. Bei Tag wohnen Söldner in den Gartenteilen der Karte, bei Nacht werden sie durch Nachtmonster ersetzt. Zudem wird die Sichtweite reduziert in der Nachtphase. Sie endet erst, wenn alle Nachtmonster beseitigt worden sind.

Dass bei den Entwicklern von The Elder Scrolls Online mittlerweile ein Umdenken eingesetzt hat, ist dem ein oder anderen vermutlich schon aufgefallen als die Veteranenränge runderneuert wurden. Nun widmen sie sich dem nächsten Aspekt des Spiels, dem PvP. Laut Aussagen von Creative Director Paul Sage werden die Spieler „definitiv mit Arenen rechnen können in nicht allzu ferner Zukunft“.

Mit Warlords of Draenor steht Blizzard zum wiederholten Male vor der schwierigen Entscheidung, wie sie damit verfahren wollen. Bisher ist der Plan, dass das Fliegen zu Beginn der Erweiterung deaktiviert wird für die neuen Gebiete. Erst nach ein paar Wochen wird es freigeschaltet. Wie genau wissen die Entwickler aber noch nicht. Vielleicht schlicht per Gold, vielleicht aber auch durch eine epische Quest. Das werde kurzfristig entschieden.

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Elder Scrolls Online: Marktanalyse nennt Abonnentenzahlen

Eine US-Seite hat nun in einem Wirtschaftsreport die Einnahmen verschiedener MMOs gegenübergestellt. Erstaunlicherweise nennt der Report auch klare Abonnentenzahlen für The Elder Scrolls Online. Die waren bisher unter Verschluss.

Die Seite superdatareserach.com gibt an, alle Zahlen von den Entwicklern oder den Publisher erhalten zu haben. Die Seite berechnet eine Top 10 der profitabelsten Spiele für das Jahr 2013 und gibt überraschenderweise auch Abonnentenzahlen für Zenimax‘ Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online an.

Für den Juni sollen die bei 772,374 gelegen haben. Das wäre für das MMO ein guter Erfolg, wenn auch kein Triumphzug. Zenimax hat diese Zahl bisher nicht bestätigt.

Der letzten Single-Player-Teil der Elder Scrolls Reihe, Skyrim, wurde über 20 Millionen Mal verkauft, das Gros davon allerdings für die Konsolen. Eine Konsolenversion von The Elder Scrolls Online wurde kurz vor dem angekündigten Release-Termin im Juni auf Ende des Jahres verschoben. Mittlerweile mehren sich die Anzeichen dafür, dass es sogar auf einen Termin in 2015 herauslaufen würde. Im Moment arbeitet Zenimax an einem Umbau des Spiels in verschiedenen Bereichen.

Mein MMO meint: Für die Beta von The Elder Scrolls Online hatten sich 5 Millionen Spieler angemeldet, Experten rechneten damit, dass zum Release etwa 20-40% von ihnen, auch die Retail-Version kaufen und spielen würden. Das wären zwischen 1 und 2 Millionen Besucher in Tamriel gewesen. Verkaufszahlen kennt man allerdings nicht. Wenn nach einem durchwachsenen Start und nach Ablauf des Freimonats davon noch 772.374 spielen würde, wäre man wahrscheinlich noch im Rahmen der Kalkulation. Ob die Daten stimmen, wird sich sicher in den nächsten Tagen herausstellen. Plausibel scheinen sie in jedem Fall.

Herr der Ringe Online: Doch keine Startzone für Beorninger

Kaum ist Update 14 für Herr der Ringe Online erschienen, machen die Jungs von Turbine schon Lust auf den nächsten Menü-Punkt auf Tolkiens epischer Speisekarte. Aber es kommt auch ein Dämpfer: So wird es für die neue Klasse, die Beorninger, keine eigene Startzone geben.

Dadurch dass man sich die zweite Level-Cap-Erhöhung verkneift (mit Update 14 ist es erst auf 100 geschossen), hat man nun mehr Zeit für andere Dinge.

Allerdings werden sich die Beorninger, die neue Klasse, die später eingeführt werden soll, nur mit einem neuen Intro begnügen müssen. Für eine gänzlich neue Startzone reichte die Zeit dann wohl doch nicht. Wer einen Beoringer spielen will, wird dafür übrigens in die Tasche greifen müssen. Die neue Klasse möchte mit Turbine-Punkten gegenfinanziert werden – so wie es bereits mit dem Runenbewahrer und dem Hüter war, den beiden letzten eingeführten Klassen, vor langer Zeit. Die durch den Verzicht auf die Levelerhöhung eingesparte Zeit wandert in das neue System bei den Legendären Waffen.

Bevor es mit dem Update 15 losgeht, wird noch ein kleinerer Patch eingeschoben, der die Spieler in die Todessümpfen führen wird. Mit Update 15 kommt eine neue Zone. Für die Helden geht es dann nach Pelagrir, gegen die Haradrim, üble Korsaren, und deren Verbündete, eine Bande skrupelloser Halb-Trolle. In einer epischen Angriffs-Schlacht werden die Spieler an der Seite Aragorns versuchen die Stadt Pelagrir zurückzuerobern.

The Elder Scrolls Online: TESO gibt’s jetzt auf STEAM

Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, kurz TESO, gibt’s jetzt auch auf der Gaming-Plattform STEAM. Um dort spielen zu können, müssen Spieler lediglich TESO ihrer Spiele-Bibliothek hinzufügen. Keys verteilt man an Veteranen nicht.

Die nächsten Tage werden heikel und ereignisreich bei The Elder Scrolls Online. Die QuakeCon in Dallas steht an. Im Vorfeld haben die TESO-Devs von Zenimax eine Vielzahl von Baustellen aufgemacht, die nun alle nach füllenden Details schreien. Das Veteranen-System wird überarbeitet, das Kampf-System steht auf dem Prüfstand und auch im PvP wird kräftig Hand angelegt. Ganz Optimistische erhoffen sich sogar Informationen zum geplanten Port auf die Playstation 4 und die Xbox One. Kaum ein Stein bleibt auf dem anderen. Genug zu reden wird es in Dallas also auf jeden Fall geben.

Die Convention begann man aber mit einer ganz anderen Ankündigung: Ab sofort ist The Elder Scrolls Online auf STEAM spielbar. Das wird aber keine so große Sache, weil STEAM sich an TESOs Infrastruktur gütlich tun wird und deren Bezahl-System, ihren Launcher und den Patcher verwendet. Wer als aktiver TESO-Spieler STEAM nutzen will, kann das Spiel einfach seiner Bibliothek hinzufügen. Neue Keys an Veteranen verteilt man bei Zenimax nicht.

Im Vorfeld der QuakeCon gab man zudem einen Ausblick auf die Gildenheraldik, die mit dem nächsten Content-Patch im August kommen soll, der ganz im Zeichen der Gilden stehen wird. Auf den Screens sind zahlreiche Embleme aus verschiedenen Quellen zu erkennen, die sich bald in Tamriel als Gildensymbole wiederfinden werden.

Gildenwappen in TESO

Mein MMO meint: Für TESO-Spieler dürfte sich durch diese Ankündigung nichts ändern. Es ist eher ein Signal von Zenimax, dass man auch Spieler erreichen möchte, für die STEAM so essentiell geworden ist, dass sie nichts spielen, was es nicht auf der Valve-Plattform gibt. Und dass es gleich zum Einstand als „50% Sale“ und „Jetzt erhältlich“ auf der Startseite gekennzeichnet wurde, ist dem Absatz sicher zuträglich.

Bless Online soll Erfolg von Blade & Soul in China übertreffen

Das koreanische Next-Gen-MMO Bless Online hat einen Publisher für den chinesischen Markt gefunden. Für einige Beobachter gehört Bless Online zu den großen östlichen MMO-Hoffnungen zusammen mit Blade & Soul und Black Desert.

Nachdem vor kurzem Bless Online einen kräftigen Schluck aus der Finanz-Pulle nehmen durfte – ein Investor hatte ordentlich Kapital nachgeschossen -, gibt es nun eine weitere gute Nachricht für das MMO mit der erstaunlichen Grafik, dem PvP-Fokus und einer Welt, die ohne Lade-Screens auskommt: Mit ChangYou hat man einen exzellenten Publisher für den chinesischen Markt gewonnen.

ChangYou hat im letzten Jahr bereits den chinesischen Port von Blade & Soul übernommen und konnte hier große Erfolge erzielen. Mehr als 1.500.000 Einheiten verkaufte man, laut Zahlen aus dem Januar. Für Bless Online verspricht man sich sogar einen noch größeren Erfolg.

Und wer weiß, was die Entwickler von Neowizz Games mit einer derart gut gefüllten Kriegsschatulle anfangen können. Viele Fans hier im Westen hoffen natürlich auf einen Port auch in unsere Lande, der dürfte aber in absehbarer Zeit Zukunftsmusik bleiben.

Bless wird mit der Unreal3-Engine entwickelt. An dem Spiel arbeitet das Team „NeowizzBless“, das aus 150 Leuten besteht, worunter sich einige MMO-Veteranen befinden, die schon an Tera, Aion oder Lineage 2 mitgearbeitet haben.

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  1. mmoculture.com

World of Warcraft: Shattrath feiert Comeback

Die Alpha für World of Warcrafts anstehende Erweiterung Warlords of Draenor beschert den Spielern mit Talador eine neue Zone, die Blizzard nun vorstellt.

Für Veteranen des Burning Crusades mag Talador ungewohnt klingen. Wenn man von den Feldern von Terokkar spricht, leuchten hingegen ihre Augen. Talador, im Herzen Draenors gelegen, ist der Mittelpunkt der draenaischen Zivilisation. Hier steht die funkelnde Hauptstadt Shattrah, die sich, wenn die Helden hier eintreffen, in der Umklammerung der Eisernen Horde befinden wird.

In der Zone werden sich einige der neuen Story-Telling-Ideen von Blizzard wiederfinden. Denn Warlords of Draenor steht ganz im Zeichen eines andauernden Krieges. Ist eine Zone abgeschlossen, mag eine Schlacht gewonnen sein, doch nicht der Krieg. In Talador werden die Verbündete der Helden eine vorgezogene Basis errichtet haben und mit den Horden von Garrosh Höllschrei um die Vorherrschaft im strategisch so wichtigen Herzen des neuen und wilden Landes kämpfen.

Und die Eiserne Horde ist, so furchtbar waffenklirrend und vom Blutrausch gezeichnet sie auch sein mag, nicht das einzige, was es in den Wäldern Taladors zu fürchten gilt. Im Süden greifen Gul’Dans Schergen unter der Leitung von Teron’gor, seiner rechten Hand, nach der Macht. Und mit gefährlichen Sektierern hat man es außerdem noch zu tun.

World of Warcraft: Zone Talador

Talador soll laut Blizzard den Glanz und die Glorie der draeneischen Zivilisation abbilden und die Vielfalt und den Artenreichtum der draeneischen Tier- und Pflanzenwelt. Die Zone soll Spieler in ihren Bann schlagen und ihnen mal wieder ein „WoW“-Erlebnis entlocken.

Dabei soll die Zone abwechslungsreich sein, von den tiefen, noch unberührten Wäldern, bis hin zur lebendigen und brodelnden Handelsmetropole Shattrah. Für die Garnison können Spieler hier ein Arkanes Sanktum oder ein Arsenal erwerben. Das Sanktum wird es ihnen, solange sie in Talador sind, erlauben einen mystischen Diener zu beschwören, der ihnen beim Kampf flambierend zur Seite steht: einen echten Hitzkopf also. Wählt man das Arsenal, hat man irdischere Unterstützung: ein Luftschlag steht dann zur Verfügung.

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  1. us.battle.net

ArcheAge: Beta startet mit 1 Millionen Bewerbern

Über eine Millionen Zocker haben sich auf einen Platz in der Closed Beta der europäischen Ausgabe von ArcheAge beworben.

Das MMO mit Sandbox-Elementen, ArcheAge, ist seit Donnerstagabend in der Closed Beta. Man wird – wie vorher auch The Elder Scrolls Online oder WildStar – die Closed Beta als eine Reihe von „Events“ durchführen, die Server nur für wenige Tage am Stück geöffnet lassen.

Alpha platzte aus allen Nähten, bei der Beta ist es nicht anders

Keys zu der Open Beta vergibt Trion Worlds entweder über die Anmeldung auf ihrer Seite oder über Giveaways mit Partnern. Zumeist sind das MMO-Gaming-Seiten, Hardware-Anbieter oder Ähnliches. Bei ArcheAge hat man auch die Option, sich über ein „Gründer“-Paket direkten Einlass in die Beta zu erkaufen. So „Closed“ ist sie also nicht. Nach den „Closed Beta“-Events wird man in eine kurze Phase der Open Beta gehen, die am Stück verlaufen wird, bevor man sich dann zu einem Early Access und dem Release bereit macht.

Die Alpha von ArcheAge war ein großer Erfolg und die Server mussten um ein Vielfaches vergrößert werden, trotz eines verhältnismäßig teuren Einlasspreises von 135 Euro. Auch der Andrang für die Beta scheint, nach Informationen von Trions Worlds, nicht abzureißen. Über 1 Millionen Spieler hätten sich auf die Plätze beworben.

ArcheAge

Zum Release dann auch deutsche Server

Bei Trion Worlds freut man sich auf den Start der Beta und lädt die Spieler zu ihrer Version des koreanischen MMOs ein. Um dem Andrang Herr zu werden, hat man bereits vorm Beta-Start zwei zusätzliche Server eröffnet. Trion Worlds möchte das eigentlich koreanische MMO auf die Bedürfnisse des nordamerikanischen und europäischen Marktes anpassen. Neben einer umfangreichen Übersetzung, für die mehr als 2 Millionen Wörter vom Koreanischen ins Englische übertragen wurden, nimmt man auch Anpassungen am Gameplay und den Mikrotransaktionen vor.

[quote_box_right]ArcheAgeMein-MMO-Interview mit Trions CEO: Warum ArcheAge anders ist[/quote_box_right]

Wie Scott Hartsman in einem Interview mit unserem Magazin bestätigt hat, sind für den Release auch deutsche Server geplant. Eine Lokalisierung ins Deutsche wird zu einem späteren Beta-Event ebenfalls ihren Weg ins Spiel finden.

Wir von Mein-MMO.de wünschen allen Beta-Key-Besitzern eine schöne und möglichst erkenntnisreiche Zeit in ArcheAge und allen ohne Beta-Key viel Glück auf der Quest, so einen zu ergattern.

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H1Z1 verneigt sich vor Fallout 3 und George Romero

Das anstehende Zombie-und-Survival-MMO H1Z1 (von manchen auch Hizzy genannt) verneigt sich mit den neuesten Ingame-Bauten vor dem eigenen Genre. Ein Supermarkt huldigt gleich zwei namhaften Genre-Größen: Fallout 3 und dem Urvater der Zombies, George Romero.

In Romero’s Supermarkt führt uns ein Blick hinter die Kulissen des DayZ- und Rust-Konkurrenten H1Z1. 15 Jahre nach dem Ausbruch des Virus ist von einem hellen und lebendigen Ort, wo man mal eben das Abendessen, Milch und einen Six-Pack Bier kaufte, nur noch ein schäbiger und verfallener Rest geblieben.

Fans erkannten beim Anblick der Bilder sofort die Ähnlichkeiten zum Super-Duper-Markt aus Fallout 3, ebenfalls einem Game für Freunde des gepflegten Verfalls. Adam Clegg, der zuständige Designer, freute sich darüber, dass seine Arbeit an Fallout 3 erinnert. Für ihn das schönste Kompliment, das man ihm nur machen konnte. Hatte er darauf doch abgezielt. Als nächstes werde er noch ein paar Einkaufswagen designen, damit der Platz noch ein bisschen lebendiger wird. Wobei beim fertigen Spiel für diese Lebendigkeit natürlich andere Spieler oder ein paar Zombies sorgen könnten.

Keinen Subtilitäts-Preis gewinnt Sony Only Entertainment für den Namen „Romero’s Supermarket“ – gilt George Romero doch als Vater des modernen Zombie-Genres, der die „Walker“ aus karibischen Riten löste und sie in die Großstädte der industrialisierten Welt holte. Ursprünglich auch als Gesellschaftskritik gedacht (hirnlose Zombie-Konsumenten; oder als „die Anderen“, eine formlose Masse, während man selbst Individuum bleibt) haben sich die Zombies mittlerweile vom Genre-Vater emanzipiert und wüten, beißen und verbreiten sich in so gut wie jedem erzählerischen Medium. Manchmal heißen sie Zombies, manchmal sind es die Infizierten und in anderen Varianten bleiben sie einfach namenlos („Wir verwenden nicht das Z-Wort!“, wie es in Shaun of the Dead heißt).

In H1Z1 darf man jedenfalls das Z-Wort sagen. Das Zombie-MMO steht im Moment kurz vor dem Early Access über Steam, der dann kostenpflichtig sein wird. Fairerweise muss man sagen, dass H1Z1 schon seit dem Mai vor dem Early Access steht und immer wieder verschoben wurde. Es soll später im Jahr für die Play Station 4 und den PC erscheinen und dann kostenfrei spielbar sein.

Und wer gar nicht genug von Zombies kriegen kann. Hier beweisen die H1Z1 Entwickler einmal mehr ihren Wetter-Fetisch und präsentieren: Zombies im Regen!

Hearthstone: An diesen Tagen öffnen die Naxxramas-Flügel

Die erste Erweiterung zu Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone, „Der Fluch von Naxxramas“ wird am 23. Juli beginnen, das gab Blizzard soeben bekannt.

Nachdem klar wurde, dass Naxxramas nicht mehr in dieser Woche erscheinen würde, man aber bei Blizzard bestätigte, dass der Release noch für den Juli geplant sei, blieben nur noch der 23. Juli und der 30. Juli als mögliche Termine übrig. Blizzard hat sich jetzt in einem Statement für den 23. Juli entschieden.

Dabei ist zu beachten, dass am 23. Juli nur der erste Flügel von Naxxramas, das Arachniden-Viertel, öffnet. Die vier weiteren Flügel werden im Abstand von ein Woche öffnen. Wenn alles nach Plan läuft, sieht der Zeitplan also so aus:

  • Nerubian Egg Karte bei Hearthstone
    Am 23. Juli öffnet das Arachniden-Viertel; der Zugang hierzu wird einen Monat lang kostenlos sein; hier erwarten Euch der Gruftlord Anub’Rekhan, die Großwitwe Faerlina und die Riesenspinne Maexxna.
  • Am 30. Juli geht es ins Seuchenviertel mit Noth dem Seuchenfürst, Heigan dem Unreinen und – jedermanns Liebling – Loatheb.
  • Am 6. August nehmt Ihr im Militärviertel Haltung an und lasst Euch von Instrukteur Razavious inspizieren, nehmt Ihr es mit Goth dem Ernter auf und schaut mal bei den Vier Reitern vorbei.
  • Am 13. August stehen Spielern im Konstruktviertel dann folgenden Monstrositäten gegenüber: Flickwerk, Grobbulus, Gluth und Thaddius. Hoffentlich wollen die nur spielen.
  • Und am 20. August hat man es schließlich mit Sapphiron und Kel’Thuzad selbst im Frostwyrmhort zu tun.

Wer sich darüber informieren möchte, was die ersten 10 Bosse in Naxxramas wahrscheinlich drauf haben, kann sich in diesem Link darüber informieren. So viel sei verraten: Blizzard hat sich einige Mühe gegeben, damit die Herausforderungen in Hearthstone denen im alten World of Warcraft-Raid ähneln.

Über die Kosten für das Aufschließen der Flügel informiert Euch dieser Beitrag.

Hearthstone: Keine Nerfs übermächtiger Karten mit Naxxramas

Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone steht so manche Karte unter dem ständigen Vorwurf, viel zu stark zu sein. Nun äußert sich ein Blizzard-Mitarbeiter zu anstehenden Nerfs der stärksten Karten.

Es ist schon ein Kreuz mit den Karten. Die stärksten hat so oft der Gegner und genau dann fällt einem immer auf, wie unglaublich unfair sie sind. Ja, dass sie das Spiel ruinieren und dringend generft gehören. Ob Leeroy Jenkins als günstiger Finisher 6 Schaden für 4 Mana-Kosten austeilt oder der früh gespielte Angelmeister Nat Pagle für einen Karten-Vorteil eingesetzt wird, der das Spiel entscheidet. Und das sind nur die kleinen Karten, da hat man noch gar nicht die Monster-Legendaries wie Ysera, Ragnaros oder Alexstrasza genannt. In vielen Kombinationen versauen solche Karten dem Spieler schon mal Match und Tag. Man ruft nach einem Nerf.

Das Thema wurde jetzt erneut aktuell, da vorm Release von Naxxramas einige Karten bekannt wurden, die es dort geben wird und die wahnsinnig stark aussehen und die Balance gründlich durcheinander würfeln dürften.

So ist die Frage eines Users an Blizzard verständlich, ob man denn im Moment plane, deutlich zu starke Karten mit Naxxramas zu nerfen, um das Meta-Game ausgeglichener zu gestalten. Doch von Blizzard bekam er einen Korb. Man habe im Moment keinerlei Pläne in diese Richtung. Die Entwicklung behalte man aber natürlich im Auge.

Quelle(n):
  1. www.hearthpwn.com

Für Ex-Spieler von Final Fantasy XIV: Gratis-Login-Wochenende

Das Fantasy-MMO Final Fantasy XIV: A Realm Reborn hat in letzter Zeit einiges an sich gemacht und lädt ehemalige Spieler dazu ein, vom 18. bis 21. Juli nach Eorzea zurückzukehren.

[quote_box_right]Final Fantasy XIV: PS4Final Fantasy XIV: A Realm Reborn im Test: Gereift und gewachsen[/quote_box_right]

Final Fantasy XIV ist eine der wenigen Erfolgsgeschichten im MMO-Markt, ein Spiel von dem man eigentlich nur Positives hört, nachdem es katastrophal gestartet war. Es hat mittlerweile einen Port auf die Playstation 4 hinter sich, dafür viel Lob kassiert und auch die meisten Schwierigkeiten aus den Anfangstagen beseitigt. Der Producer Naoki Yoshida wird allerorten mit viel Lob überhäuft und auch sonst entwickelt sich das eigenwillige MMO in der Final Fantasy-Welt sehr ordentlich und scheint auf dem Markt seine Nische gefunden und sich etabliert zu haben. Erst kürzlich kam mit dem Patch 2.3. ein Monster-Hunt-System hinzu.

Nun möchte Square Enix ehemalige Spieler dazu einladen, doch mal wieder vorbeizuschauen. Wer also einen inaktiven Account bei Final Fantasy 14 hat, kann ab diesen Freitag um 8 Uhr bis Montag um 8 Uhr kostenlos spielen. Dazu muss er lediglich den doch recht umfangreichen Spiel-Client herunterladen. Wer also vorhat, wieder in Final Fantasy 14 vorbeizuschauen, sollte mal lieber den Download starten.

Skyforge: Schädlingsbefall im Lanber Wald

Beim Götter-MMO Skyforge, das vor der Closed Beta steht, wurde nun die Zone „Lanber Wald“ vorgestellt. Sie leidet – wie so viele Zonen in so vielen MMORPGs vor ihr – unter Schädlingsbefall.

Was ist nur mit diesen Insekten los, dass wir ihnen in der Fiktion immer hypnotische Superkräfte andichten. In China Mievilles Roman „Perdito Street Station“ werden riesige Falter auf eine Goth-Steampunkt-Stadt losgelassen. Sie verfügen über riesige Geisteskräfte und sind alles in allem wirklich übel drauf. Sobald Hollywood an Aliens denkt, haben wir es oft mit Viechern zu tun, die einem Bienenstamm nachgebildet und einem telepathischen Schwarmbewusstsein unterstellt sind und sofort anfangen, sich in unser Bewusstsein einzuhacken. Sogar bei den alten „Das Schwarze Auge“-Computerspielen waren es Wurm-Parasiten, die ihren Wirt übernehmen konnten.

Und jetzt hat es auch Skyforge getroffen. Das Götter-MMO, das vom Team Allods zusammen mit Obsidian entwickelt wird, hat eine weitere Zone vorgestellt: eine idyllisch gelegene Kleinstadt namens Kyris bildet das Herz der neuen Zonen. Sie wird von einem Mantid-Schwarm angegriffen, der die Einwohner in willenlose Zombies verwandelt. Zu allem Überfluss hat der Schutzgott der Stadt die Einwohner erst ans Messer (oder an die Mandibel) geliefert. Wird Zeit, dass da mal ein Gottes-Aspirant nach dem Rechten sieht.

Skyforge: Lanber Wald

Die Vorstellung der Zone „Lanber Wald“ ist für die Macher von Skyforge vor allem eine Gelegenheit, mal wieder toll aussehende Screens unters Volk zu bringen und mehr „World-Building“ zu betreiben. Sonst gibt es wenig Neues von Skyforge zu berichten. Man wartet immer noch auf ein Datum für die Closed Beta oder weitere Informationen zum eigentlichen Spiel-Design. Da ist zwar schon eine Menge bekannt, so wird es ein freies Klassen- und Exp-System geben und die Steuerung und das Kampfsystem sollen sich möglichst intuitiv und „Arcade“-mäßig anfühlen, aber wie das alles zusammenfinden wird, ist noch nicht klar. Im Moment steht vor allem die Frage im Raum, welche MMORPG-Elemente Skyforge einbringen möchte.

Quelle(n):
  1. www.mmobomb.com

WildStar: Auf Wiedersehen, Goldrausch!

Fast schon heimlich wurde gestern im Minipatch die angekündigte Überarbeitung der WildStar-Abenteuer in Angriff genommen. Viele Spieler beschwerten sich darüber, dass Gruppen für Veteranen-Abenteuer augenblicklich aufgelöst wurden, sobald es nicht mehr möglich war, eine goldene Wertung zu erhalten, dem wurde nun entgegen gewirkt.

Zuvor bekam man für den Abschluss eines Abenteuers auf Silber ein garantiertes blaues Item und für den Abschluss auf Gold ein garantiertes lilanes, das fällt nun komplett weg.

Als Ausgleich dafür erhält man nun am Ende des Abenteuers ein zufälliges Item aus der Beuteliste des Endbosses, zu dem auch die ehemaligen Silber/Gold-Belohnungen gehörten. Als Dreingabe dazu steigert eine hohe Medaillenwertung die Extrawürfe auf die instanzweite Beuteliste, jeder Rang erhöht die Anzahl um 1, so dass ein “Goldrun” insgesamt 3 Bonuswürfe erhält.

Gleichzeitig wurde auch die Goldbelohnung angepasst, die man nun für den Abschluss eines Abenteuers erhält. Ohne eine Medaille erhält man 100% des ursprünglichen Betrages, für Bronze 150%, für Silber 200% und für Gold satte 250%, was Abenteuer auch aus finanzieller Sicht zu einer lohnenswerteren Unternehmung macht.

Aber nicht alle werden sich an dieser Änderung erfreuen können: Anders als zuvor bedeutet das neue System nämlich auch, dass ein absolut perfekter Abenteuerdurchlauf mit Goldwertung nur mit einem blauen Item belohnt wird und die begehrten “Epix” ausbleiben. Aber allen wird man es vermutlich wohl nie Rechtmachen können.

Zu guter Letzt wurden die Dropchancen einiger VIP-Fähigkeiten erhöht und einige kleinere Fehler behoben, die sich am Tag zuvor im großen Patch eingeschleust hatten.

World of Warcraft: Closed Beta geht in die nächste Phase

Beim MMORPG World of Warcraft nimmt die Closed Beta zur Erweiterung Warlords of Draenor langsam Fahrt auf. Eine zweite Invite-Welle ist gestartet und neue Gebiete zum Testen werden ebenfalls freigeschaltet.

Eine zweite große Einladungs-Welle zum geschlossenen Beta-Test zu World of Warcraft ist in den letzten Tagen vom Stapel gelaufen. Der Andrang ist nach wie vor riesig. Der Community-Manager Bashiok ließ sich gar dazu hinreißen, ein Katzen-Pic zu posten, das den Andrang auf die Keys symbolisieren soll.

Aber das ist nicht alles: Außerdem wird die Beta bald um neuen Zonen erweitert. So können die Tester demnächst nach Gorgond. Die Zone entspricht dem früheren Schergrat. Statt Ogern wie in Burning Crusade haben sich hier aber die Orks der Eisernen Horde breitgemacht. Sie betrachten Gorgond als ihre Heimatbasis.

Ebenfalls können Tester bald nach Talador aufbrechen, der Warlords of Draenor Entsprechung zu den Wäldern von Terokkar. Etwas später soll es für die Tester dann auch nach Nagrand gehen.

Die Erweiterung „Warlords of Draenor“ wird die mittlerweile fünfte für das MMORPG World of Warcraft sein, das sich trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch der weitaus größten Spielerbasis aller MMORPGs erfreut. Ein Release-Datum ist noch nicht bekannt. Warlords of Draenor soll aber noch in diesem Jahr erscheinen. Die letzten Add-Ons erschienen im September (MoP), Dezember (Cataclysm) und November (Wrath of the Lichking). Aus den Daten lässt sich daher nur schwer ein Muster erkennen und ein Termin ableiten.

Quelle(n):
  1. mmo-champion.com

Meuchler Guide – Wildstar-Cast #08

Der Meuchler in WildStar ist am ehesten mit dem Schurken aus anderen Spielen vergleichbar. Er kann sich durch seine Nanohaut nahezu unsichtbar machen und dabei an ahnungslose Gegner heranschleichen, um sie hinterrücks zu ermorden. Aber er kann noch weit mehr! Da er eine mittelschwere Rüstung trägt, hält er auch den ein oder anderen Schlag aus. Daher kann er es auch mit größeren Gruppen bzw. starken Gegnern alleine aufnehmen.

WildStar

Er ist in der Lage, die Rollen des Schadensausteilers und des Tanks auszufüllen, wobei letzteres eher auf eine hohe Ausweichchance und Mobilität setzt, als über reines Einstecken von Schaden. Die Klasse ist aber ohnehin nicht gerade die einfachste in Wildstar. Nicht nur muss man genau auf seinen Energiehaushalt achten, sondern auch die richtige Nanohaut zur richtigen Zeit einsetzen, um von den Boni zu profitieren.

Ex-Warhammer-Online Chef möchte nie wieder ein MMO hypen

Der ehemalige Chefentwickler hinter dem eingestellten MMO Warhammer Online, Mark Jacobs, kartet jetzt ein wenig gegen seinen früheren Arbeitgeber Electronic Arts nach.

Mark Jacobs sitzt im Moment mit einem Team an der Entwicklung des zumindest geistigen Dark-Age-of-Camelot-Nachfolgers „Camelot Unchained“. Dafür ist er bei Kickstarter und auf die Unterstützung von Fans angewiesen. Doch einige misstrauen ihm, weil er angeblich zu seiner Zeit bei Warhammer Online das Spiel über die Maßen gehypet, es in übertrieben positivem Licht dargestellt hätte. Damit hat er einiges an Vertrauen verspielt und das könnte nun potentielle Fans des Spiels abschrecken.

In einem Forenkommentar auf massively spricht Jacobs nun Klartext. „Seit ich von Electronic Arts weg bin, bin ich auch vom Hype-Train runter und ich habe niemals vor, wieder aufzuspringen.“ Jacobs entschuldigt sich bei allen Spielern, die von Warhammer Online enttäuscht gewesen seien. Auch er selbst sei enttäuscht gewesen, aber nicht vom Team, das hart daran gearbeitet habe, die Ziele anderer zu erfüllen und auch zu übertreffen.

Warhammer Online
Warhammer Online wurde im Dezember 2013 eingestellt.

Nach seinem Abschied von Electronic Arts und nachdem die Verschwiegensheitsklausel ausgelaufen sei, habe er keinen Hehl daraus gemacht, dass Warhammer Online zwar einige tolle Sachen gehabt hätte, es insgesamt aber nicht „ready for prime-time“ gewesen sei, also in der Verfassung um bei den ganz Großen mitzuspielen.

Für die Zukunft verspricht Jacobs vollkommene Transparenz gegenüber den Kickstarter-Backer und zu den Fans. Er möchte jederzeit mitteilen, was gut läuft und was nicht so gut läuft. Und er möchte das Geld der Fans nur annehmen, wenn die es ihm auch geben wollen und es sich nicht durch falschen Hype oder falsche Versprechungen erschleichen. Jacobs will zukünftig durch seine Arbeit und Gameplay-Videos überzeugen.

Der Teufelskreis des Misserfolgs

Mein MMO meint: Das ist mal ein Post, aus dem man zwischen den Zeilen einiges an Kritik an dem aktuellen Status Quo der MMO-Industrie herauslesen kann. An WAR (wie das Spiel auch genannt wird), kann man die Mechanismen der MMO-Industrie leider sehen. Vor einigen Monaten erschien bereits ein kurzer Bericht eines ehemaligen WAR-Mitentwicklers, der beschrieb, wie es sich anfühlte für ein Game zu arbeiten, das von Beginn an unter einem schlechten Stern stand.

Warhammer Online blieb leider stets hinter den finanziellen Erwartungen zurück. Wenn ein MMO schwach startet, verliert es mit der Zeit immer mehr Spieler. Dadurch werden immer mehr Mitarbeiter entlassen und das Spiel hat es immer schwerer, zurück auf Kurs zu finden. Allerdings darf das nach außen natürlich nicht kommuniziert werden, sondern der Eindruck muss entstehen, dass alles bestens läuft, damit die verbleibenden Spieler nicht auch von Bord gehen. Da WAR beileibe kein Einzelfall ist, sorgt das bei MMO-Veteranen oft für ein wachsendes Misstrauen.

Neverwinter: Besondere Drachen erfordern besondere Hexenmeister

Bei Neverwinter Online, einem kostenlosen Spiel im Dungeons and Dragons-Universum, steht das vierte Modul, die Tyrannei der Drachen, bevor. Das wird neben einem Haufen Drachen auch eine neue Klasse bringen.

In einem Gameplay-Trailer zeigt Cryptic Studios den „Vernichtenden Hexenmeister“ (auf englisch deutlich eleganter: den Scourge Warlock) in Aktion. Und vor allem sieht man einen Haufen furchterregender Drachen.

Der Hexenmeister in Neverwinter

Der Hexenmeister wird sich den dunklen Mächten verschreiben und Zugang zu „dunklen Sprüchen“ und „schattenhaften Wesen“ erhalten, die ihm dabei helfen werden, im Kampf gegen die drakonischen Heerscharen zu bestehen.

In MMO-Sprech: Er wird wahrscheinlich eine dot-basierte Range-DPS-Pet-Klasse sein, so wie die Hexenmeister in World of Warcraft oder so ziemlich jedem anderen Spiel seit Anbeginn aller Zeiten. Dabei hat er drei verschiedene Specs, in einer setzt er auf Dots und Direct-Damage-Spells, in der zweiten schickt er vor allem seine Seelenpuppe ins Feld und in der dritten entzieht er den Gegnern Lebensenergie, um damit die eigenen Gefährten zu heilen.

Das Klassen-System bei Neverwinter ist deshalb ein bisschen knifflig, weil es auf der Basis eines Pen and Paper-Regelwerks beruht, das zu einer „Überklasse“ (dem Krieger, dem Schurken, dem Waldläufer) dann noch Untergruppierungen kennt, also eine Art „feste“ Spezialisierung (den beschützenden Kämpfer, den Zweihandkämpfer). Der Hexenmeister wäre neben dem Kontroll-Magier (eigentlich eher ein CC-Spezialist) die zweite typische Caster-Klasse im Spiel. Vor kurzem hat man mit dem „Wachsamen Waldläufer“ bereits eine Bogenschützen-Klasse eingeführt.

Der Hexenmeister erhöht die Zahl der spielbaren Klassen auf 7 und sollte damit Fans noch mehr Auswahl geben, wobei das ursprüngliche Regelwerk sicher noch viel mehr in Petto hat, bei dem sich Neverwinter bedienen könnte. In dem hübschen Trailer sieht man übrigens, um mal The Big Bang Theory zu zitieren, für ein Dungeons and Dragons-Spiel nicht gerade überraschend: zahlreiche Drachen.

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  1. www.arcgames.com

Guild Wars 2: Story und Ranken breiten sich aus

Im Buy-to-Play Fantasy-MMO Guild Wars 2 ist am Dienstag die zweite Episode der zweiten Staffel der Lebendigen Welt erschienen. „Verschlingung“ ist ihr Name.

Die neue Staffel der Lebendigen Welt kommt bei den Fans bis jetzt hervorragend an. Vor allem die Freunde der Hintergrundgeschichte (also Spieler, die wirklich jeden Dialog lesen) reden sich die Köpfe heiß, was die Geschehnisse in der ersten Folge zu bedeuten haben und wie sich das Puzzle der Hinweise zu einem einleuchtenden Mosaik zusammensetzen lässt. Manche reden davon, dass die mysteriösen Sylvari dominante Figuren der zweiten Staffel werden, andere glauben, dass einer der Elder Dragons eine gewaltige Rolle spielen wird. Allein das gründliche Auseinandernehmen des früheren Jugendzimmers der Erzschurkin Scharlach Dornstrauch gab einigen Fans genug Stoff zum Grübeln, um den inneren Sherlock Holmes zu wecken.

In der zweiten Episode machen jedenfalls die aus dem Trailer schon bekannten Ranken Ärger, greifen Wegpunkte an und dringen sogar ins Heimatland vor. Der Spieler kann sich Hals über Kopf in die Episode stürzen, die Geschichte erleben und sich neuen Herausforderungen stellen. Einmal eingeloggt, schaltet er für all seine Charaktere diesen Teil der Lebendigen Geschichte frei, kann sich das Ganze also, wie die Wiederholung der Lieblings-TV-Serie, jederzeit erneut ansehen, um vielleicht diesmal die entscheidenden Teile des Puzzles zu finden.

Die dritte Episode wird dann am 29. Juli starten, die vierte Episode am 12. August, bevor es in eine Pause geht.

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  1. www.guildwars2.com

The Elder Scrolls Online: Arenen kommen

Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online steht drei Monate nach dem Release vor einem tiefgreifenden Umbruch. Wollte man nach dem Start von Arenen oder Schlachtfeldern bei TESO nichts wissen, diskutierte man sie später offen. Jetzt scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis zumindest die Arenen kommen. Auch Schlachtfelder hat man im Visier.

In einem Podcast mit Fans von „The Quest“ sprach der Creative Director Paul Sage offenbar, wie es ihm in den Sinn kam, und so plauderte er einige Pläne und Vorhaben aus, die man eher in einem „The Road ahead“-Brief von Matt Firor erwartet hätte oder zumindest in einer gestalteten Pressemeldung von Zenimax.

Neben dem Wirbel um die angekündigte Einführung des Champion-Systems droht ein Statement fast verschluckt zu werden, das für einige Spieler ähnlich wichtig ist. Sage bestätigt nämlich, dass die Spieler „definitiv mit Arenen rechnen können in nicht allzu ferner Zukunft.“

Für die Quakecon habe man eine 3-gegen-3-Karte vorbereitet und damit auch schon bei der E3 viel Applaus geerntet. Das Wichtigste sei es allerdings, dass egal, was man Neues bringe, ob nun Schlachtfelder oder Arenen, es sich nicht negativ auf Cyrodiil auswirken solle. Dort dürfe es nicht leerer werden.

Man habe sich bereits mit der Frage auseinandergesetzt, ob es in Arenen andere Belohnungen als in der PvP-Zone Cyrodiil geben solle, aber mehr verriet Sage noch nicht.

Kaiser-Stadt soll Leben nach Cyrodiil bringen

The Elder Scrolls Online: Cyrodiil

Für Cyrodiil arbeite das Team an dem großen PvP-Dungeon, der Herrscher-Stadt. Auch hier verrät Sage nur, dass sich die Spieler um das Recht, diese Stadt zu besitzen, streiten werden.

Beobachter gehen davon aus, dass die Herrscher-Stadt in ihrer Funktion und Struktur dem PvP-Dungeon „Darkness Falls“ im MMO Dark Age of Camelot ähneln wird. Dort hatte jeweils ein Reich Zugang zu den Katakomben und wurde mit besonders leckeren Drops und Gegnern belohnt. Wechselte die Vorherrschaft im PvP, erhielt ein anderes Reich Zugang und es fand zwischen den staunenden Mobs ein PvP-Spetakel der Spieler statt.

Ausgerechnet zum Konsolen-Release sagt Sage nichts

Mein MMO meint: In nicht „allzu ferner Zukunft“ ist immer noch vage. Wir rechnen damit, dass es auf der Quakecon in Dallas dazu weitere Informationen geben wird. Für die waren wahrscheinlich die meisten der Enthüllungen geplant, die Sage nun im Interview mit Fans freimütig erzählte.

Man darf gespannt sein, was die Jungs von Zenimax auf den prominent besetzten Panels noch an Überraschungen auf Lager haben. Fest steht: Es ist eine aufregende Zeit für TESO-Fans oder auch für ehemalige oder zukünftige Spieler, die das Game im Auge behalten. Im Moment scheint sich das spätere The Elder Scrolls Online abzuzeichnen und zu formen. Sicher hat man dabei immer den Konsolen-Release für Playstation 4 und Xbox One im Visier. Dazu gab es keinerlei neuen Infos von Sage, der sich genau zu diesem heiklen Thema in Schweigen hüllt.

Quelle(n):
  1. www.reddit.com