The Elder Scrolls Online: TESO gibt’s jetzt auf STEAM

Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, kurz TESO, gibt’s jetzt auch auf der Gaming-Plattform STEAM. Um dort spielen zu können, müssen Spieler lediglich TESO ihrer Spiele-Bibliothek hinzufügen. Keys verteilt man an Veteranen nicht.

Die nächsten Tage werden heikel und ereignisreich bei The Elder Scrolls Online. Die QuakeCon in Dallas steht an. Im Vorfeld haben die TESO-Devs von Zenimax eine Vielzahl von Baustellen aufgemacht, die nun alle nach füllenden Details schreien. Das Veteranen-System wird überarbeitet, das Kampf-System steht auf dem Prüfstand und auch im PvP wird kräftig Hand angelegt. Ganz Optimistische erhoffen sich sogar Informationen zum geplanten Port auf die Playstation 4 und die Xbox One. Kaum ein Stein bleibt auf dem anderen. Genug zu reden wird es in Dallas also auf jeden Fall geben.

Die Convention begann man aber mit einer ganz anderen Ankündigung: Ab sofort ist The Elder Scrolls Online auf STEAM spielbar. Das wird aber keine so große Sache, weil STEAM sich an TESOs Infrastruktur gütlich tun wird und deren Bezahl-System, ihren Launcher und den Patcher verwendet. Wer als aktiver TESO-Spieler STEAM nutzen will, kann das Spiel einfach seiner Bibliothek hinzufügen. Neue Keys an Veteranen verteilt man bei Zenimax nicht.

Im Vorfeld der QuakeCon gab man zudem einen Ausblick auf die Gildenheraldik, die mit dem nächsten Content-Patch im August kommen soll, der ganz im Zeichen der Gilden stehen wird. Auf den Screens sind zahlreiche Embleme aus verschiedenen Quellen zu erkennen, die sich bald in Tamriel als Gildensymbole wiederfinden werden.

Gildenwappen in TESO

Mein MMO meint: Für TESO-Spieler dürfte sich durch diese Ankündigung nichts ändern. Es ist eher ein Signal von Zenimax, dass man auch Spieler erreichen möchte, für die STEAM so essentiell geworden ist, dass sie nichts spielen, was es nicht auf der Valve-Plattform gibt. Und dass es gleich zum Einstand als „50% Sale“ und „Jetzt erhältlich“ auf der Startseite gekennzeichnet wurde, ist dem Absatz sicher zuträglich.

Quelle(n): massively.joystiq.com: The Elder Scrolls Online coming to Steam today, www.elderscrollsonline.com: VORSCHAU AUF DIE NEUEN GILDENWAPPEN
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Oldschoola

…und ein ganz klares Zeichen, das die Spielerzahlen bergab gehen und zwingend neue gebraucht werden.

Fluffy

Mag sein, wobei es eigentlich keine weiteren Anzeichen mehr braucht. Wirklich ALLES deutet daraufhin, dass es für TESO nicht gut gelaufen ist. Bin mal gespannt, ob Zenimax den Karren aus dem Dreck ziehen kann.

Trotzdem verstehe ich nicht, warum das nicht alle Publisher machen. Steam hat eine enorme Reichweite und gibt jedem Spiel einen ordentlichen Schub an Verkaufszahlen. Und auch wenn Valve natürlich zusätzlich einen Anteil haben will, so dürfte es sich trotzdem lohnen.

Gerd Schuhmann

Ich denke jedes MMO sagt „Ja, gerne, bitte da entlang“ zu neuen Spielern.

Man kennt einfach keine Zahlen, weder Verkaufszahlen noch Abonnentenzahlen. Also ich glaube (wirklich nur „glaube“) – es hat sich relativ gut verkauft, der Abo-Schwund ist aber stärker als eingeplant.

Die haben sicher genaue Szenarien errechnet, wie viele Einheiten sie verkaufen möchten, mit wie vielen Abos sie rechnen, mit wie vielen Verlusten. Da gibt’s Erfahrungswerte aus anderen MMOs, die sie sicher kennen werden (Nach dem Freimonat hören so und soviel Prozent auf usw.).

Ich bleib dabei: Das große Ziel wird es im Moment sein, das Spiel für den Konsolen-Release in die bestmögliche Form zu bringen, um dann nochmal anzugreifen. Deshalb können sie sich auch überhaupt keine schlechte PR oder schlechte Stimmung leisten. Bei MMOs ist es ganz sensibel, weil keiner ein MMO spielen möchte, das auf dem absteigenden Ast ist. Da geht’s viel darum, das Gefühl zu vermitteln, die Leute spielen es „für die Ewigkeit“, alles Erreichte lohnt sich langfristig und das Spiel ist gesund, intakt und floriert.

Deshalb werden diese Erfolg/Misserfolg/mein MMO ist besser, deins wird bald F2P-Diskussionen bei den Spielen auch so heftig geführt.

Wenn sie das Spiel wirklich schon abgeschrieben hätten – dann wäre man schon an die Substanz gegangen und hätte Leute aus dem Kern-Team, der Entwicklung, entlassen. Und der Content-Nachschub würde sich immer mehr verschieben (das ist so das Zeichen für: Oh oh, wenn’s auf einmal heißt … ja, hm, dauert doch noch 2 Monate länger und statt 6 Updates machen wir im Jahr nur noch 4). Davon ist TESO so weit weg, wie es nur sein kann.

Oldschoola

„Ich denke jedes MMO sagt „Ja, gerne, bitte da entlang“ zu neuen Spielern.“
– Sicher aber STEAM ist die letzte Instanz die MMO-Anbieter gehen (wie die Vergangenheit und andere MMOs zeigen) und das liegt mit Sicherheit an den Anteilen die Valve will und die nicht gerade gering sein werden.

„es hat sich relativ gut verkauft, der Abo-Schwund ist aber stärker als eingeplant.“
– Genau so sehe ich das auch.

„Wenn sie das Spiel wirklich schon abgeschrieben hätten – dann wäre man
schon an die Substanz gegangen und hätte Leute aus dem Kern-Team, der
Entwicklung, entlassen.“
– Hat auch keiner behauptet das die das abgeschrieben haben! Genau das können die sich schon allein wegen ihres Rufes nicht leisten. Die MÜSSEN das Spiel am Leben halten, koste es was es wolle. Die werden zur Not auch drauflegen, denn das würde Zenimax/Bethesda noch ewig nachhängen wenn die TESO nach ca. 4 Monaten abschreiben. Also nur weil weiter regelmäßig Content kommt, ist das lange kein Beweis, das es gut läuft. Und wie du selbst sagst, die MÜSSEN so tun als ob es gut läuft, weil sonst der Konsolen-Release Gefahr läuft zu scheitern.
Wobei der meiner Meinung nach sowieso schon gescheitert ist, in dem Moment wo PC-Spieler die Möglichkeit bekommen haben ihren Char mitzunehmen. Alles andere als fair gegenüber den „reinen“ Konsoleros.

Fluffy

Gerüchten zu Folge nimmt Steam 30%. TESO ist gerade Platz 3 in den Steam Charts, es kommen also gerade eine Menge neue Spieler nach Tamriel. Zusätzlich wird TESO ab jetzt wohl bei jedem Steam-Sale-Event dabei sein und immer wieder neue Spieler werden es sich kaufen.
Von den Abogebühren wird Steam wahrscheinlich nichts sehen und genau darum geht es ja letzten Endes: Abonentenzahlen. Ich denke es lohnt sich für Zenimax und halte es für einen recht schlauen Schachzug beim initialen Anstum ohne Steam zu kassieren und dann wenn es Abflaut nochmal eine Spielerwelle durch Steam zu generieren.

Gerd Schuhmann

Ja. Ich kenne die Prozente nicht, aber so sehe ich das auch. Für MMOs kann es sehr wertvoll sein, die erste Hürde mit dem Einkaufspreis möglichst einzureißen und dann darauf zu hoffen, dass Spieler „angefixt“ werden und abonnieren.

Das macht WoW auch in regelmäßigen Abständen, wenn sie die Grundbox mit 3 AddOns für 5 Euro rausgeben. Jetzt kürzlich haben es Final Fantasy XIV, The Secret World und Eve Online gemacht. Und von den 4 Titeln ist nur TSW „in der Krise“.

Das muss bei TESO jetzt kein schlechtes Zeichen sein.

Oldschoola

Ja das muss kein schlechtes Zeichen sein.
Aber gibt es WoW auf Steam? 😉

Oldschoola

„TESO ist gerade Platz 3 in den Steam Charts“
– Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. 🙂

Eurory

Bethesda arbeitet schon länger mit Steam zusammen, bei Skyrim hat es ja auch gut funktioniert. War nur eine Frage der Zeit. Warum das ein Hinweis sein soll, dass es denen schlechter geht als gedacht? Ich weiß es nicht. Das macht sich dann eher anderen Stellen bemerkbar (massive Änderungen im Elder Game usw.).

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