World-of-Warcraft-Gold, Bitcoins oder Euros: Nur Spielgeld

In einem Interview spricht der Sachbuchautor Edward Castronova über die Rolle von digitaler Währung in MMORPGs, echter Währung und warum das eigentlich dasselbe ist. Für den Professor ist beides im Prinzip nur Spielgeld.

In einem Interview mit thenational spricht Edward Castronova, ein Professor für Kommunikation in Bloomington einige Themen an, die auch für MMORPG-Fans interessant sein könnten. Für ihn ist die Währung in MMORPGs, zum Beispiel World-of-Warcraft-Gold genauso real oder virtuell wie Dollar, Euro oder Yen.

Früher habe man mit Büscheln Getreide bezahlt oder mit Vieh, nur sei das dann zu umständlich geworden, weil man immer gleich eine Kuh hatte schlachten müssen, um Geld zu wechseln, scherzt Castronova. Aber seit dem Ende des Naturalienhandels hätten wir uns immer mehr von einer „echten“ Währung entfernt. Auch Gold sei ja nicht aus sich selbst heraus wertvoll, sondern nur weil wir es als wertvoll erachteten.

Gerade in unserer heutigen Zeit, wo alles digital werde und abstrakter, sei ein Zahlen mit Geldscheinen oder Münzen eigentlich ein Relikt aus einer vergangenen Zeit und werde bald verschwinden.

Bitcoin

Bekannt wurde Castronova 2002, als er errechnete, dass die Welt von Everquest Norrath reicher als Bulgarien sei und nur etwas hinter der Wirtschaftsmacht von Russland zurückstehe. Dieser Trend vor einem Jahrzehnt habe sich seitdem aus den MMORPGs herausgelöst und noch weiter verstärkt.

Im Moment tauchten auch außerhalb von Spielen eine Art „Spielgeld“ auf, Phantasie-Währungen: BitCoins oder AmazonCoins. Die lägen außerhalb des „Steuer-Systems“, würden aber dazu genutzt, um echte Güter zu erwerben. Sicher hätten die Staaten schon bald etwas dagegen.

All diesen Währungen, ob BitCoin oder World-of-Warcraft-Goldmünze, wird ein gewisser Wert beigemessen. Castronova nennt diese Währungen „WildCat“ und hat ein Buch mit diesem Titel verfasst. Laut Castronova stünden wir gerade vor einigen Umwälzungen in der Art, wie wir Währungen betrachten. In welchem Tempo diese Veränderungen kämen, könne man nicht sagen. Manchmal kämen solche Veränderungen langsam wie fallender Schnee, manchmal aber brächen sie einfach aus wie ein Vulkan.

Quelle(n):
  1. www.thenational.ae

Skyforge: Alpha-Footage aufgetaucht

Endlich mal bewegte Bilder. Für Skyforge ist nun Alpha-Footage aufgetaucht. Das Götter-Arcade-MMO wird von den Allods-Online-Machern entwickelt wird und gilt als eine der größten Hoffnung und Unbekannten im MMO-Markt. Das Video zeigt, dass das Game ganz gut vorankommt.

Bis jetzt hat man über Skyforge nur wahre Wunderdinge gehört, fast könnte man meinen, das Spiel wird lebendig, teilt sich elffach auf und schlägt Brasilien 7:1: Dreihundert Entwickler sollen am Game beteiligt sein, bei Obsidian, den Machern von KOTOR II und Fallout:New Vegas, holt man sich Tipps für den westlichen Markt und die Grafik soll einfach fantastisch sein.

Schon vor ein paar Wochen zur E3 konnte Bill Murphy von mmorpg.com ein bisschen das Kampfsystem testen und sprach von einer Mischung aus GW 2 und Tera. Vor allem lobte er, dass sich das Spiel so anfühle, als habe man wirklich „Macht in den Händen“. Passend – immerhin spielt man einen Gott. In der letzten Zeit hörte man vor allem etwas abstrakte News zu Spielkonzepten: Es soll weder Level geben, noch wird eine anfängliche Klassenwahl wirklich bindend sein. Aber wer kann sich darunter schon viel vorstellen?

Nun sind 15 Minuten Footage aus der Alpha des Spiels aufgetaucht. Leider in Russisch, aber na ja … echten Fans macht das auch nichts aus.

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

Swordsman: Jia wird deutscher Server in der Open Beta des Wuxia-Free2Play-MMO

Das Martial-Arts MMO Swordsman (oder auch Swordsman Online) befindet sich seit ein paar Tagen in der Open Beta. Auch einen deutschen Server hat man auserkoren: Auf Jia wird diese Variation der Langnasen-Sprache gesprochen.

Das neue MMO Swordsman Online ist ein Free2Play-Martial-Arts-Game im Wuxia-Stil (so eine Art Fantasy-Kung-Fu).

Swordsman ist ein neuer Titel in der stetig wachsenden Palette von Free-to-Play-Spielen, die Perfect World Entertainment mittlerweile unter einem Dach vereint. Mit ihrer neuen Plattform Arc möchte man Spieler dazu kriegen, PWE als die Adresse für Free2Play-Games zu sehen. Auf ARC sollen sie, sind sie mit einem Free2Play-Spiel durch, das nächste finden und direkt mit ihm beginnen.

Swordsman Online

Aus einer FAQ zum Spiel geht hervor, dass sich die deutschen Spielen auf dem Server „Jia“ versammeln sollten. Die Franzosen zieht es nach Dao und englischsprechenden Europäer nach Gauntlet. Wer sich mit den ganz Harten messen will, sollte es auf dem englischsprachigen Server Rapier versuchen, der war schon im Early Access offen.

Wobei Beobachter von der Seite mmosite.com sagen, dass sich Spieler von dem Game nicht die Spieltiefe von Age of Wushia versprechen sollten. Es sei ein ordentliches Themepark-Game, das ab Level 31 an Möglichkeiten gewinne. Man warnt aber von den Verlockungen des für PWE-typischen Ingame-Shops. Gerade die Möglichkeit zu heiraten ist wohl verführerisch.

Insgesamt wird es 89 Stufen geben, wobei unsere Kollegen von tentonhammer.com dazu raten, die ersten 40 als so eine Art ausgeweitetes Tutorial anzusehen. Doch keine Angst, die gingen recht schnell vorbei.

Wir haben die Klassen in einer Übersicht bereits zum Wochenende vorgestellt.

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ArcheAge geht in die Closed Beta – Schon jetzt Erfolgs-MMO

Das MMO mit Sandboxelementen ArcheAge geht in die Closed Beta, dabei wird es keine 24/7-Beta, sondern eine Reihe von Events.

Am nächsten Wochenende erreicht ArcheAge offiziell Beta-Status. Von Donnerstag bis Montag werden die Beta-Server allen Gründern offen stehen und auch jedem, der sich aus irgendeiner anderen Quelle einen Beta-Zugang angeln kann. Wie Scotts Hartmann, der CEO des Publishers Trion Worlds, in einem Interview mit massively verrät, wird man die Beta-Phase über immer wieder mit Partnern zusammenarbeiten, um Beta-Keys an interessierte Spieler zu verteilen. Die Closed Beta verläuft als eine Serie von „Events“, wohl meistens über ein Wochenende. Die Offene-Beta später wird dann „free-4-all“ und die Server bleiben konstant oben. Das ist dasselbe Modell, das The Elder Scrolls Online oder WildStar früher in diesem Jahr benutzten.

Ein ungefährer Fahrplan für die Beta stehe zwar, der sei aber flexibel genug, um auf neu auftauchende Umstände zu reagieren. Das Wichtigste sei es, ArcheAge in den bestmöglichen Zustand zu bringen.

Bisher sei die Resonanz zu ArcheAge riesig: Die Alpha war gerade zum Ende derart überlaufen, dass man einen zweiten Alpha-Server live bringen musste. Die Beta wird auf den späteren Live-Servern laufen. Wer unbedingt seinen Charakter aus der Alpha weiterspielen möchte, kann das weiterhin auf den Alpha-Servern tun. Hartmann warnt jedoch, dass die Alpha-Server zugunsten der neuen Beta-Servern vernachlässigt werden würden.

Auf Bedenken angesprochen, dass es für ArcheAge höchstens zu einem Nischen-Game reichen könnte, antwortet er: „ArcheAge hat schon alle Erwartungen übertroffen. Wir betrachten es bereits jetzt als Erfolg. Es muss nicht die Nummer Eins im Westen werden, damit es in unseren Augen erfolgreich ist.“

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TERA: Erweiterung schraubt Max-Level auf 65

Bluehole Studios kündigen für das Free2Play-Spektakel TERA die bisher größte Erweiterung in der Geschichte des MMOs an. Während in Korea bereits Ende Juli gefeiert werden kann, müssen sich die Spieler in Nordamerika und Europa wohl noch bis Ende des Jahres gedulden.

Max-Level steigt auf 65, neue Gebiete und Gildenhousing!

Die Erweiterung zu Tera wird das Maximal-Level von 60 auf 65 anheben. Jede Klasse erhält auf dem Weg zum Endlevel zudem neue Skills und Glyphen, die es erlauben, den Charakter weiter zu individualisieren. Auf dem nördlichen Arun-Kontinent, zu dem die Spieler erstmalig Zugang bekommen, gilt es dabei, eine Landmasse von beträchtlicher Größe zu befrieden.

Tera - neues Gebiet

Aber die neue Erweiterung soll nicht nur „mehr vom selben“ bringen, sondern wird auch eine Reihe von neuen Features einführen. Der Einstieg soll gerade neuen Spielern mit einigen Guides und Tutorial-Ideen erleichtert werden. Erfahrene Spieler lockt eine Überarbeitung bei den Kristallen und Verzauberungen. Vier neue Instanzen kommen ebenfalls. Und ein weiterer Dungeon, der „competitive“ sein wird. Es ist wie beim bereits existierenden 5-Mann-Dungeon “Flammentiegel”  mit Ranglisten zu rechnen, wo sich die besten Spieler eines Servers messen können. Gut möglich, dass man – wie etwa bei The Elder Scrolls Online oder World of Warcraft – diesmal so eine Art Wettrennen um Bestzeiten einführt.

Ein großes Highlight ist zudem, dass Gilden in der Fantasy-Welt bald ihr eigenes Quartier errichten können. Schon seit dem Release äußern Anhänger des Action-MMOs den Wunsch nach Behausungen. Und das nicht ganz unbegründet: Spekulationen wurden durch einige Entwickler-Aussagen und den verdächtigen Platzhaltern in der offenen Welt regelmäßig angeheizt.

Tera Gildenhousing

In den letzten anderthalb Jahren wurde es ziemlich ruhig um angebliche Unterkünfte für Gilden, weshalb vermehrt Zweifel aufkamen, ob sie überhaupt noch Einzug halten. Mit dieser Ankündigung haben sich diese Zweifel nun endlich in Luft aufgelöst – im wahrsten Sinne des Wortes – denn auf dem ersten Screenshot sind die Gildenhäuser in neue Höhen geschwungen.

Genauere Details gibt es noch nicht, aber da Gilden in TERA nicht gerade ein Pazifistendasein hegen, ist es wahrscheinlich, dass es in irgendeiner Verbindung zu einem Krieg stehen wird. Zumindest deuten erste Hinweise darauf hin.

Während Korea schon erweitert, wird in Europa noch gewartet

Während es in Korea bereits Ende Juli mit dem neuen Content losgehen soll, setzt sich En Masse Entertainment den Zeitrahmen deutlich großzügiger. Bis zum Ende des Jahres will man die Erweiterung für Nordamerika zum Laufen bringen, was Sinn macht, da erst in diesem Monat ein großes Content-Update mit dem Namen “Wounded World” aufgespielt wurde. Wie es bei Gameforge, dem Publisher für Europa, aussieht, weiß man im Moment noch nicht. Meist ist man hier kurz nach Nordamerika dran. Die Erfahrung lehrt, dass man zwei bis drei Wochen nach den Amis in den Genuss von neuem TERA-Content kommt.

Demnächst folgen noch weitere Informationen zu dieser Erweiterung, die in mehreren Schritten erfolgen wird. Der Entwickler Bluehole Studios hat darüber hinaus nach eigenen Angaben noch eine größere Überraschung offen. Sobald wir mehr wissen, informieren wir euch.

Noch kein TERA gespielt? Über diesen Link gelangt ihr zur kostenlosen Accounterstellung.

MMO-Trends: Wildstar hoch, The Elder Scrolls Online runter

Die Zahlen von Ratpr für den Juni liegen vor. Das Programm misst bei Zockern, die es installiert haben, mit welchen Games die Nutzer am meisten Zeit verbrachten. Im Juni, dem Release-Monat von WildStar, steigt das SF-MMO auf einem hervorragenden sechsten Platz ein. The Elder Scrolls Online hingegen büßt zwölf Ränge ein und fällt noch unter die eigene Single-Player-Ausgabe Skyrim.

World of Warcraft hinter League of Legends und DOTA 2

In diesem Monat tut sich an der Spitze wenig. League of Legends und Dota 2 liegen auf 1 und 2 – LoL mit deutlichem Vorsprung. Ein Viertel der Zeit verbrachten die Raptr-User in den beiden MOBAs. Auf Platz 3 dann WoW, etwas schwächer als im Vormonat: Kein Wunder, Blizzard nimmt sich im Moment eine Kreativpause in der Live-Version und steckt alle Schaffenskraft in die anstehende Erweiterung Warlords of Draenor.

WildStar auf 6 eingestiegen – Zahlen werden sicher bald fallen

Überraschend stark auf 6 steigt dann Carbines WildStar ein. Vorbei an solchen Titeln wie Minecraft und nur knapp hinter DIablo 3. Wobei man fest davon ausgehen kann, dass die Zahlen durch den Hype ums Release, die Gästepässe und das allgemeine „Ich zock durch bis Max-Level“-Feeling der ersten Tage befeuert wurden und bald zurückgehen. Trotzdem ein toller Erfolg für das Science-Fiction-MMO.

The Elder Scrolls Online hat den Blues, fällt unter Skyrim

The Elder Scrolls Online Bosskampf

Auf der anderen Seite der Skala liegt Zenimax‘ The Elder Scrolls Online. Das büßte im Vergleich zum Vormonat 12 Plätze ein, und liegt jetzt hinter Skyrim. Der Juni war schwierig für das MMO. Zwar kam neuer Content, der wurde aber auch von Lags begleitet.

Die Zahlen sind klar: Es ist nicht zu leugnen, dass TESO im dritten Monat nach dem Release weiter Spieler verloren hat oder zumindest spielen die Gamer es nicht mehr so intensiv. Aber klar ist auch, dass ein MMORPG nach dem Release immer eine sehr starke Phase hat, die später abflaut, wenn die Spieler weniger zocken oder sich neuen Games zuwenden. Die Frage ist nur: Auf welchem Niveau können sich die MMORPGs etablieren?

Guild Wars 2, World of Tanks, Final Fantasy XIV mit leichten Verlusten

Andere Games, die wir auf mein-mmo.de covern, büßen ebenfalls einige Plätze ein. Wobei World of Tanks auf dem 11. Platz immer noch hervorragend liegt. Final Fantasy XIV und auch Guild Wars 2 hatten den Juni über eher wenig neuen Content und erst zum neuen Monat hin mit dem Start der zweiten Staffel der Lebendigen Welt (Guild Wars 2) oder einem großen Content-Patch (dem 2.3. bei FF XIV) nachgelegt. Es wird interessant sein, ob sich diese Anstrengungen auch bei den Spielern bemerkbar machen.

Auch Hearthstone kann sich nach einem soliden Juni auf einen turbulenteren Juli freuen, sofern die Erweiterung Naxxramas in den nächsten Wochen erscheint. Ansonsten wird eben der August beim Free2Play-Hit ein Erfolg.

Ganz aus den Top 20 verschwunden sind Star Wars: The Old Republic und War Thunder. Wobei die Spiele im unteren Bereich so hauchdünn beieinanderliegen, dass schon kleinere Schwankungen den Unterschied machen können, ob der Name auf der Liste prangt oder man vergeblich danach sucht.

Raptr User Juni 2014

Man muss zu den Raptr-Zahlen sagen, dass sie kein absolutes und unanfechtbares Bild darüber liefern, wie das Gaming-Verhalten von Millionen von Zockern wirklich ist. Sie geben lediglich Auskunft darüber, wie viele Stunden Raptr-User in den jeweiligen Spielen verbracht haben. Mit seinen über 20 Millionen aktiven Usern sollte Raptr aber eine ordentliche Annäherung sein.

H1Z1: Schnee, der auf Zombies fällt – Wetter wird wichtig

Beim anstehenden Zombie MMO H1Z1 wird das Wetter viel mehr als nur eine kosmetische Rolle spielen. Das wird aus einem Interview mit den Machern nun klar.

Im Gespräch mit unseren Kollegen von mmorpg.com machen Senior Designer Jimmy Whisenhunt und der für Grafik zuständige Programmierer Ryan Favale klar, dass Wetter in H1Z1 viel mehr als nur eine Nebensache ist oder ein Thema, um ein Gespräch zu eröffnen.

Zwar sei es spannend, wenn der Regen nachts herunterprassle, und das sorge auch für eine passende Atmosphäre zur Zombie-Apokalypse, so die H1Z1-Macher. Aber das sei ihnen lang nicht genug. Sandstürme müssten es sein oder gar Blizzards. Das Wetter werde unmittelbare Auswirkungen auf die Spieler haben. Sie könnten nass werden, sich verkühlen, müssten etwas tun, um sich vor der Witterung zu schützen.

Aber: Nicht nur der Spieler wird unter dem Wetter zu leiden haben. Auch Zombies reagierten auf die Gezeiten. Bei Schnee bewegten sie sich langsamer, seien so ein leichtes Ziel für Nahkampfangriffe oder den erst kürzlich vorgestellten Bogen.

Und nicht nur gegen Zombies hilft der Schnee: Spieler könnten ihn nutzen, um sich vor ihresgleichen zu schützen, vor anderen Spielern, die vielleicht nicht auf Zombie-, sondern auf Menschenjagd sind. Eine schneebedeckte Kleidung in einem Feld von Schnee sei nun mal schwer auszumachen.

Man plant wohl auch, bestimmte Belohnungen für besonders Mutige einzuführen, die auch den widrigsten Umständen noch trotzten. Aber darüber wollte man noch nichts Genaueres sagen.

Eins ist klar, das Wetter wird abwechslungsreich und das soll sich auch auf das MMO übertragen. Kein Tag in H1Z1 soll wie der andere sein.

Im Moment arbeite man bei H1Z1 übrigens nicht nur am Wetter, sondern feile auch noch an den letzten Kleinigkeiten, bis man das Spiel der Öffentlichkeit präsentieren könne. Man legt gerade letzte Hand an so Dinge wie den Support oder die Server-Technologie.

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Quelle(n):
  1. www.mmorpg.com

Blade & Soul Release im Westen – Kommt bald die Ankündigung?

NCSofts Grafik-Wunder Blade & Soul sorgt bei heimischen MMO-Fans schon lange für Begehrlichkeiten. Könnte das Asien-Wunder jetzt doch noch nach Europa und Amerika kommen?

Um jeden attraktiven Asien-Titel, der noch nicht im Westen erhältlich ist, ranken sich immer Gerüchte. Und um einen heißen Asien-Feger wie Blade & Soul umso mehr. Immerhin sehen die Gameplay-Videos fantastisch aus und das Game erweist sich für NCSoft als ein richtiger Geldesel.  In der Vergangenheit kursierten auf einigen Seite Anleitungen darüber, wie man trotz aller Schwierigkeiten das Spiel auf dem koreanischen Server zocken kann. Doch seit der Ankündigung im September 2012, dass man Blade and Soul auf dem westlichen Markt veröffentlichen würde, ist viel Zeit vergangen. Und von Monat zu Monat schwindet die Hoffnung auf eine lokalisierte Version.

Jetzt ist aber wieder Bewegung in die Gerüchteküche gekommen. Anlass dafür sind Posts von NCSoft auf Facebook. „Wir hoffen schon bald ein Update für Euch im Westen zu haben“, heißt es da.

Blade and Soul

Angeheizt werden die Spekulationen zudem durch angebliche Meldungen in der chinesischen und asiatischen Presse, dass NCSoft eine große Ankündigung für die Gamescom in Köln plane. Obwohl die Quellenlage für diese „angeblichen Meldungen“ unklar ist, gebe es wohl kein besseres Datum, um einen Port von Blade&Soul anzukündigen.

Auch schwirrt ein Gerücht umher, dass Blade&Soul für den Westen nun deshalb vorbereitet werden soll, weil WildStar (ebenfalls von NCSoft vertrieben) hinter den Erwartungen zurück bleibt. Auf dieses Gerücht beruft sich eine gamona-Kolumne, ohne dafür irgendwelche Quellen zu nennen. NCSoft wies allerdings schon mehrmals darauf hin, dass die beiden Titel völlig unabhängig voneiander sind.

Vor einigen Wochen wurde auch eine Petition gestartet, die mittlerweile über 3000 Unterstützer gefunden hat. Der Initiator kann die Entscheidung nicht nachvollziehen, dass sowohl der russische als auch der taiwanesische Markt dem westlichen vorgezogen werden. Dabei sei dieser doch profitabler. Man setzt sich mit der virtuellen Unterschriftensammlung das Ziel, NCSoft die hohe Nachfrage nach einer EU/NA Version unter die Nase zu reiben.

Mein MMO meint: So richtig glauben wir nicht daran, dass Blade & Soul in naher Zukunft im Westen erscheint. Wir würden uns aber gerne eines Besseren belehren lassen. Jedenfalls ist auffällig, dass NCSoft bis heute noch keinen Rückzieher gemacht hat. Im Gegenteil: Mit der Äußerung am 9. Juni bringt man das begehrte MMORPG wieder ins Gespräch. Nur ist das zu wenig, um Hoffnung aufkeimen zu lassen.

Wahrscheinlich sind sich die Verantwortlichen noch uneins, wie man denn nun verbleiben soll, weshalb eine endgültige Entscheidung so weit wie möglich hinauszögert wird. Die Lokalisation würde gerade bei B&S eine ziemlich kostspielige Angelegenheit darstellen. Das fängt bereits bei der Synchronisation an, da man bei Blade & Soul im Storytelling auf vertonte Dialoge und Cutscenes setzt. Darüber hinaus tauchten bei den Spielern hier und da Bedenken auf, ob die Masse überhaupt mit dem asiatischen Gameplay und eigenwilligen Artdesign warm werden könnte.

UPDATE 18.08.2014: Da hatten wir wohl einen guten Riecher. Auf der gamescom gab es nun tatsächlich eine Andeutung seitens NCSoft. Wann Blade and Soul in Europa und Amerika erscheinen soll, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Hearthstone: Sind das die Fähigkeiten der Naxx-Bosse?

Während die Hearthstone-Fans begierig darauf warten, endlich nach Naxxramas vorgelassen zu werden oder dass Blizzard Details verrät, könnten die meisten Fakten schon bekannt sein. Der Schlüssel zu allem sind die vermeintlich geleakten Bilder aus der Erweiterung, die wie der Zapruder-Film oder Bilder von der Mondladung analysiert werden.

Mister Bigglesworth schon aus dem Sack?

Immer noch herrscht Funkstille von Blizzard über die genaueren Begleitumstände der ersten Hearthstone-Erweiterung Naxxramas. Doch immer deutlicher zeigt sich, dass Mister Bigglesworth wohl schon seit einiger Zeit aus dem Sack ist und dass die vermeintlichen „Leaks“ echt sind.

Ursprünglich waren die Bilder zusammen mit einer längeren Beschreibung auf einer Webseite aufgetaucht als „hochwertige Fan-Idee zu einer Erweiterung.“ Doch kurz, nachdem die Bilder online waren, bat Blizzard wohl die Seite, sie wieder vom Netz zu nehmen. Auch für flüchtige Betrachter war schnell klar: „Hoppla, das sieht doch nicht nach Fan-Art aus.“

Als Anfang Juli der Bonus-Kartenrücken für die jetzige Saison präsentiert wurde, kannten die Spieler den schon: Sie hatten ihn auf den angeblichen „Fan-Art-Pics“ gesehen.

Die Hintergründe zum angeblichen „Leak“

Deshalb liegt die Vermutung sehr nahe, dass Blizzards Expansion „Naxxramas“ schon jetzt in weiten Teilen bekannt ist. Zusätzlich zu den Pics, die mittlerweile sicher alle gesehen haben, wurden damals auch einige Informationen gepostet, die wir in unserem Preview zu Naxx beleuchtet haben. So wird es gegen die 15 Bosse aus Naxramas in einem „normalen“ und später auch in einem „heroischen“ Modus gehen. Die Hearthstone-Bosse bilden die Eigenschaften ihrer World of Warcraft-Raidboss-Entsprechungen ab.

Weitere Details sind jetzt aufgetaucht, da auch der Text zu den „geleakten“ Bildern erneut zu lesen ist (alles ab hier ist im Moment inoffiziell und spekulativ). Wenn die Informationen stimmen, könnten die ersten 10 Bosse in Naxxramas ungefähr so aussehen:

Von Anub’Rekhan bis Patchwork – sehen so die Naxx-Bosse aus?

  • Anub’Rekhans Heldenfähigkeit wird es sein, einen 3/1 Neruber zu beschwören. In der heroischen Version wird das ein 4/4er werden.
  • Die Großwitwe Faerlina wird Diener ausspielen, die ihre Angriffskraft erhöhen. Ihre Heldenkraft verursacht 1 Schaden beim Spieler für jede Karte, die der hält. Im Heroic-Modus werden die Diener Faerlinas Angriffskraft um 3 erhöhen, ihre Heldenfähigkeit wird nur 1 Mana kosten.
  • Hearthstone Boss Maexxna
    Maexxna
    kann Diener auf die Hand des Spielers zurückwerfen für 3 Mana. In der HC-Version sogar 2 Karten, ohne dafür selbst Mana auszugeben. Als Belohnung für ihren Tod winkt „Maexxna“ – eine 2/8 Kreatur für 5 Mana, die alle Diener tötet, an denen sie Schaden macht.
  • Noth hat Karten, die alle Nicht-Skelette töten. Als passive Heldenfähigkeit beschwört er ein 1/1-Skelett, sobald ein Diener stirbt. In der HC-Version sind das 5/5-Skelette.
  • Heigan spielt eine Karte, die dem Spieler und ihm 2 Mana und 2 Karten gibt. Als Heldenfähigkeit verursacht er 2 Schaden an der Karte des Spielers, die am weitesten links liegt. In der HC-Version zieht nur er selbst Karten und bekommt Mana, und der Schaden auf die Kreatur steigt von 2 auf 3.
  • Loatheb startet das Spiel mit 75 HP. Er verfügt über günstige und starke Karten, doch hinterlassen sie 0/1-Sporen mit einem Todesröcheln, das Diener des Spielers enorm stärkt (+8 Angriff). Als Belohnung für das Seuchenvertiel erhält der Spieler angeblich Loatheb. Die Karte setzt bei Dienern, die über Kampfschrei verfügen, deren Kosten um 5 Mana herrauf.
  • Instrukteur Razavious beginnt das Spiel mit zwei 0/7-Schülern, die über die Fähigkeit Spott verfügen. Der Spieler startet den Kampf gegen ihn mit einer Karte, um einen der Eleven zu übernehmen. Damit sollte man aber warten, bis Razavious seine Schüler bufft. Razavious selbst verfügt über starke Schadenskarten, die möglichst in einen übernommen und spottenden Schüler gehen sollten. Treffen sie den Spieler, richten sie doppelten Schaden an. Auf HC haut er noch stärker zu.
  • Gothik der Ernter spielt Diener, die nach ihrem Tod beim Spieler landen und dort zu Beginn jedes Zugs Schaden verursachen. Als Heldenfähigkeit kann er für 2 Mana eine Karte ziehen. Auf HC werden seine Karten stärker.
  • Hearthstone Baron Rivendare
    Die vier Reiter werden durch Baron Rivendare gestellt, der mit 3 1/7-Skelett-Reitern als Diener beginnt. Er selbst verfügt nur über 7 Leben, bleibt aber immun, solange die Skelett-Reiter im Spiel sind. Er spielt Karten aus, die mächtiger werden, wenn die Reiter tot sind. Auf HC haben die Reiter 2/8 und Rivendare beginnt mit 20 Lebenspunkten. Seine Karten werden ebenfalls stärker. Wer das Militärviertel durchsteht, erhält Rivendare, eine 1/7 Karte für 4 Mana. Ist sie im Spiel, wird das Todesröcheln doppelt ausgelöst …
  • Flickwerk ist der einzige Boss, der immer zuerst angreift. Er zieht keine Karten und hat einen Fleischerhaken als Waffe mit 5/8. Wird er vernichtet, bildet er sich einfach erneut (der Haken, nicht Flickwerk). Im HC-Modus hat er angeblich Windzorn, haut also doppelt zu.

[intense_testimonies][intense_testimony][intense_testimony_text]Die Fähigkeiten dieser Bosse bilden schon sehr genau die Fähigkeiten der ehemaligen Raid-Bosse ab. Wenn sich das wer im stillen Kämmerein ausgedacht hat, sollte ihn Blizzard engagieren, dann hat er richtig was drauf. Im Ernst: Es scheint, als wäre die Katze zur Erweiterung schon seit längerem aus dem Sack. Wie die Bosse nach Flickwerk aussehen, ist im Moment noch nicht bekannt. Grade um den und seinen enormen Schadens-Ausstoß machen sich viele Spieler gerade Gedanken.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]

H1Z1: „Wir hoffen, dass unsere Welt so groß wie die USA wird“

Das anstehende Zombie-Survival-Game H1Z1 steht kurz vor dem Early Access. In einem Interview spricht Adam Clegg, einer der Gamedesigner von H1Z1, über Zombies, noch mehr Zombies und wie weit das mit den Zombies in H1Z1 noch gehen soll. Sollen sie etwa eine Welt bevölkern, die so groß wie die USA sein wird?

Wie viel Zombie ist genug?

Das mit dem „Zu viel“ an Zombies, ist auch dem Interviewer von Games-tm nicht entgangen. Ob Clegg denn nicht eine Übermüdung der Gamer fürchte, immerhin stünden mit Rust und DayZ noch zwei Rivalen mit den gleichen Motiven an. Doch Clegg winkt ab: „Wenn die Leute nach Mario und Sonic von Jump and Runs genug gehabt hätten, dann hätte es ja nach den 90ern nie wieder ein solches Spiel geben können.“

Schon als die Designer das erste Mal vom Plan gehört hätten, doch ein Zombie-Spiel zu machen, seien alle begeistert gewesen. Immerhin handele es sich um wahre Zombie-Enthusiasten. Man verschlinge The Walking Dead, liebe The Last of Us und stehe sogar auf ältere Filme wie „Land of the living Dead“. Bei einem der Entwickler liefen gar rund um die Uhr Zombie-Streifen, so Clegg weiter. Einen besonderen Reiz mache es aus, derart offen und transparent an die Entwicklung heranzugehen. Das Spiel Seite an Seite mit den späteren Spielern zu entwickeln.

Der Interviewer möchte zum Abschluss noch wissen, in welche Richtung sich die bestehende Welt von H1Z1 mit den Jahren entwickeln werde, wenn sie immer weiter wachse.

„Ich denke, dass sich die Welt von H1Z1 exponentiell ausbreiten wird. Die Spieler fangen irgendwo in der Mitte Amerikas an, aber eines Tages könnte die Welt so groß werden, dass sie den ganzen Vereinigten Staaten entsprechen. Das ist unsere Hoffnung.“ Mit der Welt sollen auch die Möglichkeit im Crafting und der Erkundung wachsen.


Am Mittwochabend erschien zudem noch eine Bildergalerie, die dem Betrachter einen Blick auf die dynamischen Wettereffekte in H1Z1 gönnt.

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Elder Scrolls Online: Dies steckte hinter den FPS-Einbrüchen

Seit Dienstag gehören die FPS-Einbrüche im Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online der Vergangenheit an. Nun wird bekannt, wo die mysteriösen Performance-Probleme herrührten: Ein Versuch, Botter und Cheater zu bekämpfen, ist dafür verantwortlich.

Wochenlang sorgten unerklärliche Einbrüche bei den Bildraten für lange oder auch verärgerte Gesichter in The Elder Scrolls Online. Wir haben mehrfach darüber berichtet, wie zwei Patches, die Abhilfe schaffen sollten, die Probleme teilweise sogar verschlimmerten und Hotfixes wirkungslos verpufften. Wiederholt versicherte man den Spielern im Forum, man arbeite an einer Lösung des Problems. Spieler von TESO wie auch Mitarbeiter Zenimax‘ standen vor einem Rätsel.

Das führte auf Seiten der Spieler zu wilden Spekulationen, woran es liegen könne, in welchen Situationen die FPS-Einbrüche aufträten und welche Konfiguration dafür verantwortlich zu machen sei. Erst ein Hotfix am frühen Dienstagmorgen konnte die Probleme lösen. Nun kennt man auch die Wurzel des Übels: Durch das Einführen eines neuen Sicherheits-Checks gab es durch multiple Threads eine Überlagerung, da mehrere Threads gleichzeitig versuchten, auf dieselben Daten zuzugreifen und sich so quasi ein Stau bildete.

Im offiziellen Forum zu The Elder Scrolls Online äußerten sich auf wiederholte Bitten und Fragen der Community nun die Community-Manager von Zenimax zu dem Thema, lösten das Mysterium und warben um Verständnis. So sei man ständig darum bemüht, die Sicherheit von The Elder Scrolls Online zu erhöhen, um gegen Botter, Cheater und Spammer vorzugehen. Bei einer der jüngsten Verbesserungs-Runden habe man einen Sicherheits-Check eingeführt, der auf unvorhergesehene Weise mit dem Client der Spieler interagiert habe. In Kampf-intensiven Situationen (im PvP oder in Raids) habe dies dazu geführt, dass die Bildraten bei den betroffenen Spielern einbrachen. Man bedankt sich bei den Spielern für ihre Geduld und auch für ihre Unterstützung.

Die ersten Reaktionen der Community auf den Forenpost der Mitarbeiter sind positiv. Man wünscht sich dieses Maß an Offenheit zu jeder Zeit und in jeder Situation von Zenimax.

WildStar: Carbine belohnt Sicherheits-Denken mit Schwebe-Motorrad

Das MMORPG WildStar ist im Kampf gegen Hacker und Cheater zurzeit besonders aktiv und belohnt Spieler, die ihren Account mit einer Zwei-Wege-Authentifizierung schützen, nun mit einem fahrbaren Untersatz, dem fliegenden Motorrad Retrogleiter.

Die Meldungen über Carbines Kampf gegen Botter und Cheater reißen nicht ab. Hier werden tausende gesperrt, da erzählt ein Dev, wie er eigenhändig zu jedem Botter ein Ticket schrieb im Stile einer Weltraum-Politesse. Doch die Beschwerden und Probleme sind einer Weltraumhydra gleich. Jeder gefallene Botter scheint sofort von zweien Neuen ersetzt. Es gibt im PvE Bots, die nur kurz sichtbar werden, wenn sie vorm hart arbeitenden Spieler materialisieren, um ihm das Erzvorkommen klauen. Und auch im PvP machen Bots so manches Schlachtfeld unspielbar.

Bei jeder Gelegenheit bitten die Entwickler die Spieler darum, doch die Zwei-Wege-Authentifizierung zu nutzen. Denn die meisten der Bots seien gehackte Accounts von Spielern, die sich nicht gut genug geschützt hätten. Mit einer Zwei-Wege-Authentifizierung seien die Spieler auf der sicheren Seite. Schon seit Release belohnt man Sicherheits-Denken der Spieler mit 2% mehr Erfahrung, Prestige und Ruhm; einer kybernetischen Augenklappe und einem Titel als „Zertifizierbar zertifiziert“.

In unseren News vom letzten Nexus-Cast haben wir bereits erwähnt, dass Carbine hier noch aufstocken möchte. Jetzt ist auch raus wie: mit einem Motorrad.

Wer ab dem 10. Juli einen aktiven Authentifikator nutzt, erhält ein nicht so aussehendes, aber tatsächlich nagelneues Gefährt: den Retrogleiter.

Genaueres zum Authentifikatior und eine Möglichkeit, ihn sofort einzurichten, erhaltet Ihr auf der offiziellen Seite von WildStar.

Guild Wars 2 wächst, TESO versucht Neustart & Preise für Naxxramas bekannt – Update!

Es ist noch gar nicht lange her, da mehrten sich die kritischen Stimmen in den Foren von Guild Wars 2. Doch seitdem haben sich ein paar Dinge verändert und das Spiel floriert wieder. Um genau zu sein, hat sich die Anzahl der Verkäufe nahezu verdoppelt – auf nunmehr rund 7 Mio. Die Entwicklung hat 2 Gründe.

Von dem derzeitigen Erfolg von GW2 kann The Elder Scrolls Online wohl nur träumen. Das vor wenigen Monaten veröffentlichte Spiel scheint etwas zu schwächeln und krempelt daher alles einmal um. Hauptziel dieser Änderungen sind die Veteranen-Ränge, die in mehreren Phasen implementiert werden.

Bald wird die erste Erweiterung für Hearthstone erscheinen und nun ist auch endlich bekannt, wie tief man dafür in die Tasche greifen muss. „Der Fluch von Naxxramas” wird 5 Flügel umfassen, die im Wochentakt freigeschaltet werden. Der erste Flügel, das Arachnidenviertel, ist kostenlos, für alle weiteren muss gezahlt werden – mit Ingame-Gold oder echtem Geld.

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Shareconomy in WildStar: Teil dich reich

Beim SF-MMO WildStar entdecken Spieler nun einen Trend für sich: Shareconomy. Normalerweise teilt man sich ein Auto, bei WildStar die Ressourcen im eigenen Haus.

Shareconomy – das ist eine Reaktion unserer Gesellschaft auf immer kleinere Haushalte und den Zerfall der klassischen Familienstrukturen. 8 Parteien in einem Mietshaus, so die Theorie, könnten sich ja auch zwei Autos teilen und eine ganze Reihe anderer Sachen: Drei Fahrräder, zwei Waschmaschine und den Putzdienst fürs Treppenhaus.

WildStar Erze abbauen

Doch was hat das mit WildStar zu tun? Ganz einfach. Spieler können in ihren Häusern über den Sternen einen Garten anpflanzen und – je nach ihrem Beruf – Rohstoff-Felder besitzen, entweder für arkane Relikte, Erze oder Holz. Die Pflanzen und Rohstoffe wachsen und können nach einer Zeit abgeerntet werden. Das Tückische: Die wachsen auch, wenn der Spieler gar nicht eingeloggt ist, an der Arbeit oder gerade schläft. Hier gehen dem Spieler also Rohstoff-Zyklen verloren, denn in der Mine entsteht kein neues Erz, bis das alte nicht abgebaut ist.

Auf US-Servern (und man munkelt auf so manchem europäischen) haben findige Spieler nun sogenannte 50/50- Zirkel gegründet. Dabei schließt sich ein Spieler mit anderen zusammen und macht die zu seinen „Nachbarn“. Nachbarn können nämlich die Häuser von Freunden pflegen und dabei auch die Rohstoffe ernten. Im Housing-Menü stellt man nun ein, dass Rohstoffe zwischen dem Besitzer und dem „Erntehelfer“ zu gleichen Teilen, fifty-fifty also, geteilt werden.

Ein Nachbar, der einen anderen Tages- und Spiel-Rhythmus hat, kann so die Häuser von schlafenden oder arbeitenden Partnern abklappern, die Felder ernten, die Rohstoffe klar machen (wenn er den entsprechenden Beruf hat) und die Hälfte der Ausbeute für sich selbst behalten. Der eigentliche Besitzer des Grundstücks loggt am nächsten Tag, nach der Arbeit oder der Schule ein und bekommt seinen Teil der Rohstoffe, zusätzlich zu dem, was noch wächst.

WildStar Haus Sharing
Die Verteilung der Ressourcen könnt Ihr einstellen, indem Ihr auf Eurem Grundstück auf Steuerung und F2 drückt und dann neben dem Namen Eures Anwesens, auf das blaue Feld geht.

Solche Fifty-Fifty-Zirkel sind durch WildStars Spiel-System extra vorgesehen und können die Gemeinschaft von Spielern verbessern.

Vielleicht gründet Ihr nach dem Lesen dieses Beitrags ja Euren eigenen Fifty-Fifty-Zirkel? In den offiziellen Foren findet Ihr sicher Gleichgesinnte.

Eine clevere Idee ist es allemal.

Guild Wars 2 sprießt und gedeiht

Guild Wars 2 startet in einer Woche mit der zweiten Episode dieser Staffel der Lebendigen Welt und spendiert einen Trailer.

Es ist noch gar nicht so lange her, da fragten wir uns bei Mein MMO, wie es Guild Wars 2 gelingen würde, mal wieder von sich reden zu machen. Das Spielt wirkte noch vor zwei Monaten ein wenig eingeschlafen. Jetzt ist es Sommer und Guild Wars 2 scheint aus allen Nähten zu platzen. In China ist der Absatz blendend. Die Zweite Staffel der Lebendigen Welt wird von den Fans überwiegend positiv aufgenommen.

Außerdem muss man sich jetzt keine Sorgen mehr machen, wie man im Gespräch bleibt. Gab es wochenlang kaum etwas über GW 2 zu berichten und mussten daher die Gamingseiten jede Rabatt-Aktion im Item-Store groß herausbringen, nutzt man nun die fortlaufende Geschichte der Lebendigen Welt, um im Gespräch zu bleiben.

Für die zweite Episode hat man einen Trailer am Start, der mit der „Fallout – New Vegas“-Atmosphäre der neuen Zone Trockenkuppe spielt – und mit so einigen B-Movie-Motiven.

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Die dritte Episode wird am 29. Juli erscheinen, die vierte am 12. August. Danach geht es in eine kurze Pause, bis die weiteren Episoden veröffentlicht werden. Spieler haben noch eine knappe Woche Zeit, um einzuloggen und die erste Episode freizuschalten.

The Elder Scrolls Online Reborn: Ein MMO krempelt sich um

Bei The Elder Scrolls Online stehen weitreichende Veränderungen an. Im Brief vom Entwicklungs-Chef Matt Firor geht es um den Umzug des europäischen Mega-Servers, gravierende Änderungen im Veteranen-System und das nächste Update.

Matt Firor wendet sich einmal im Monat an die Fans, um den Spielern einen Ausblick auf anstehende Änderungen zu geben. Schon seit längerem war bekannt, dass man am Veteranen-System einiges ändern würde. Wie umfassend diese Änderungen sein werden, wird allerdings erst jetzt klar. Man könnte von einer Wiedergeburt des Spiels, von The Elder Scrolls Online Reborn sprechen. Das MMO krempelt sich um.

Veteranen-Punkte werden bald abgeschafft

Laut Firor plane man die umfassende Änderung des Spielerlebnis nach Erreichen der Stufe 50 in drei Phasen.

  • Im Moment befinde man sich in Phase 1. Der Schwierigkeitsgrad der Zonen wird soweit abgeschwächt, dass die Spieler auch solo vorankommen können.
  • In Phase 2 wird man die Veteranenpunkte abschaffen und durch normale Erfahrungspunkte ersetzen, um weiter voranzuschreiten. Außerdem will man den Erfahrungsgewinn durch das PvP enorm erhöhten.
  • In der Phase 3 soll dann ein komplett neues System eingeführt werden, das dem Spieler Möglichkeiten gibt, seinen Helden zu entwickeln und anzupassen. Genaueres dazu möchte man auf der Quakecon bekannt geben.

Mega-Server-Umzug Ende Juli/Anfang August

Für europäische Spieler hat Firor endlich einen genaueren Termin für den Umzug des europäischen Mega-Servers in ein Rechenzentrum in Frankfurt. Der Umzug steht in der letzten Juli- oder der ersten Augustwoche an.

Das dritte Update wird ein Gilden-Update

Das nächste Content-Update für The Elder Scrolls Online, nach Kargstein und dem Krypta-der-Herzen-Patch, wird ganz im Zeichen der Gilden stehen. Es sollte schon bald auf dem Testserver auftauchen. Zum einen wird es die Arbeit eines Gildenleiters vereinfachen und es ihm leichter machen, eine klare Struktur in der Gilde zu schaffen mit Rängen und Rechten. Zum anderen kommt mit dem Gilden-Kasino eine neue Art des Handels-Systems nach The Elder Scrolls Online.

Hier können Gilden ihre Waren auch Nicht-Gildenmitgliedern feilbieten. Offenbar wird es mehrere NPCs geben, die dann auch von verschiedenen Gilden angeheuert werden können. Die Auktion der Auktionatoren, welche Gilde also einen Händler kaufen wird, findet über blinde Gebote statt.

The Elder Scrolls Online Wapprenrock

Mit dem dritten Update kommen zudem die aus zahlreichen anderen MMOs bekannten Gildenwappen in Form der Heraldik nach The Elder Scrolls Online..

Item-System wird überarbeitet

Langfristig will sich Zenimax auch das Item-System vorknüpfen. Das wird von einigen Spielern als zu langweilig angesehen. Spieler sollen künftig häufig bessere Items finden als das, was sie gerade tragen. Außerdem sollen sich die Rüstungen auch im Aussehen stärker voneinander unterscheiden. Rüstungs-Farben kommen zudem mit dem dritten Update nach Tamriel.

Für die Zukunft kündigt man ein System an, das es dem Spieler erleichtern soll, schneller an Set-Items zu gelangen. Auch die Quest-Belohnungen sollen logischer ausfallen, also auf die Klasse und Skills des Helden zugeschnitten werden.

Änderungen am Kampf und in der Balance

Überraschend, weil es vorher noch nie so recht erwähnt wurde, ist die Aussage Firors, man möchte auch am Kampf-System von The Elder Scrolls Online arbeiten. Offenbar sind einige Animationen und Abläufe hier ins Visier der Entwickler geraten. Man will den Spielern ein flüssigeres und spaßigeres Erlebnis bieten. Dazu wird es in den Kämpfen wichtiger, auf Aktionen des Gegners zu reagieren.

Bei den Balance-Änderungen ist herauszuhören, dass der Werwolf, der Templer und der Nachtschatten weiter gestärkt werden sollen. Beim Drachenritter will man nach den Nerfs sichergehen, dass er Spaß macht und konkurrenzfähig ist.

Firor deutet in seinem Brief an die Fans mehrmals an, dass große Ankündigungen auf der Quakecon in Dallas erfolgen werden.

The Elder Scrolls Online
Wir hatten schon damals vorausgesagt, dass ein Neuanfang die Wogen glätten und die Spieler wieder glücklich stimmen könnte. Zenimax setzt nun alles daran, das MMORPG bis zum Konsolen-Release in Top-Form zu bringen.

Mein MMO meint: Das ist schon eine Überraschung, die auch uns ein bisschen unvorbereitet trifft und wir verfolgen das Spiel nun schon länger und ziemlich genau. Die Details zum dritten Update waren klar. Auch dass man sich an einer Verbesserung der Items und des Endgames, dem Veteranen-System, versuchen möchte, war bekannt. Wie weitgehend das sein würde, hingegen nicht. Hier stellt Zenimax drei Monate nach dem Release fast alles in Frage, mit dem man mal gestartet war. Mit Änderungen am Kampf-System macht man eine weitere Groß-Baustelle auf.

Dass ein MMO im laufenden Betrieb und bereits nach so kurzer Dauer derart tiefgreifende Änderungen einführt, dürfte zumindest bei AAA-Titeln relativ selten sein. Meist erfolgen solche Umwälzungen erst mit Erweiterungen, ein oder zwei Jahre nach Release. Dass sie jetzt schon im Gespräch sind und anstehen, zeigt zum einen, dass Zenimax auf die Spieler hört, zum anderen aber auch, dass viele Konzepte nicht so funktioniert haben, wie man das gedacht hat.

Es scheint das unbedingte Ziel von Zenimax zu sein, The Elder Scrolls Online für das Release auf der Xbox One und Playstation 4 in Top-Form zu bringen. PC-Spieler können davon nur profitieren. Alle Änderungen haben, soweit wir das beurteilen können, Hand und Fuß, Sinn und Verstand.

Es wäre allerdings zu wünschen, dass die nächsten Änderungen erfolgen könnten, ohne dass größere Bugs oder Lags das Spiel für Wochen plagen. Die letzten zwei Änderungen bei The Elder Scrolls Online brachten leider beide technische Schwierigkeiten für die Spieler mit sich.

Den kompletten Brief von Matt Firor könnt ihr auf der offiziellen Seite zu TESO nachlesen: elderscrollsonline.com

Hearthstone: So viel kostet Naxxramas

Blizzard hat soeben die Preise für die erste Erweiterung des kostenlosen Kartenspiels Hearthstone bekanntgegeben. Der erste Flügel in Naxxramas wird jedem Spieler offenstehen, für weitere werden 700 Gold oder 5,99 Euro fällig.

Eigentlich sollte diese Ankündigung schon am 1. Juli erscheinen. Es hat dann doch ein wenig länger gedauert. Wenn Naxxramas später im Monat seine Pforten öffnet, wird der Arachnidenflügel mit Anub’Rekhan, der Großwitwe Faerlina und der Riesenspinne Maexxna allen Helden offen stehen. Das gilt aber nur, wenn sie zu den – wie Blizzard sagt – „Feierlichkeiten zu Eröffnung“ zugegen sind. Verpasst man dieses Zeitfenster, ist auch das Arachnidenviertel hinter einem Paygate.

Wenn eine Woche später das Seuchenviertel öffnet, wird man den Zugang in jedem Fall freikaufen müssen. Entweder bezahlt man 700 Gold oder 5,99 Euro. Im Abstand von einer Woche öffnen nach dem Seuchenviertel auch das Konstruktviertel, das Militärviertel und der Frostwyrmhort, wenn denn der Tribut entrichtet wird.

Blizzard bietet Pakete an, die Rabatt gewähren, kauft man mehr als einen Flügel zur selben Zeit. Alle fünf kostenpflichtigen Flügel öffnen für 21,99 Euro ihre Pforten, hat man einen freigeschaltet und möchte Zugang zu den restlichen vier kostet das 17,99 Euro. Drei gibt’s für 13,99 Euro und fehlen nur noch zwei Flügel, kosten die 8,99 Euro. Außerhalb solcher Paket-Preise kostet ein Flügel 5,99 Euro oder 700 Gold, die Ingame-Währung.

Blizzard bestätigt Heroischen Modus, lockt mit Kartenrücken

Außerdem bestätigt Blizzard offiziell, dass es einen heroischen Spiel-Modus geben wird. Wer alle Bosse innerhalb eines Flügels besiegt, kann gegen stärkere Ausgaben der Erzbösewichte antreten. Wer jeden einzelnen Bewohner der Schreckensnekropole von Naxxramas im heroischen Spiel-Modus bezwingt, erhält einen besonderen Kartenrücken.

Das mit dem heroischen Modus ist für regelmäßige Besucher unserer Webseite übrigens nichts Neues. Das haben wir bereits im „Preview zu Naxxramas“ aus entsprechenden Quellen gefolgert.

Quelle(n):
  1. eu.battle.net

Neues MOBA Battleborn: League of Legends trifft Borderlands

Gearbox, die Köpfe hinter Borderlands, haben mit Battleborn ein MOBA angekündigt, mit dem man das Genre erobern will. Schon jetzt zeichnet sich die aus Borderlands bekannte Mischung aus Humor, cleverem Game-Design und ordentlich Feuerkraft ab.

Das ist doch mal eine Überraschung, die wie eine Bombe einschlägt. Bei der E3 war noch nichts von Battleborn zu hören. Man hat sich die große Enthüllung für das August-Cover des Magazins Gamesinformer aufgespart. Auf der Webseite des Magazins will man jetzt jeden Tag ein bisschen mehr über das Spiel enthüllen.

Soviel ist klar: Battleborn soll eine Mischung aus MOBA, First-Person-Shooter und den Loot-Elementen eines RPGs werden. So wie Borderlands die Vorstellungen der Spieler verändert habe, was ein Shooter sei, wolle man nun ihre Vorstellungen ändern, wie ein MOBA auszusehen habe, heißt es.

Der Hintergrund ist neu. Battleborn spielt in keiner bekannten Welt. Eine ganze Reihe von „außergewöhnlichen“ Figuren, die nur ihre Vorliebe für Feuerwaffen und Blutbäder gemein haben, streitet sich in einer erlöschenden Galaxie um den letzten Stern. Die Helden wird man nach und nach freischalten können. Sie sollen wie „Archetypen“ wirken, die gerade aus anderen Spielen entsprungen sind: ein knallharter Space-Marine oder eine leichtfüßige Elfen-Jägerin.

Das Spiel wird für den PC, die Xbox One und die Playstation 4 entwickelt.

Von MOBAs will man sich den rasanten Spielstil, das schnelle Leveln und das Plätten von Minions abschauen, von Shootern das Arena-artige Spielgefühl. Dabei soll es mehr als nur einen Spiel-Modus geben. Gameinformer war schon bei den Machern, konnte Probe spielen und fand besonderen Gefallen am „Incursion“-Modus, einem 5 gegen 5, das an League of Legends oder Dota 2 erinnert. Es soll auch eine Co-Op-Kampagne für 5 Personen geben.

Die Maximal-Stufe der Helden wird 20 betragen. Auf dem Weg zum Max-Level will man dem Spieler verschiedene Möglichkeiten bieten, den Helden dem eigenen Spielstil anzupassen.

Besonders lobt man den eigenwilligen, aus Borderlands bekannten Humor der Macher, die auch einer Post-Apokalypse noch schwarzhumorige Seiten abgewinnen können.

Einen ersten Vorgeschmack auf den Style von Battleborn erhaltet Ihr im kurzen Ankündigungs-Trailer:

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World of Tanks für PC, Xbox und iOS: So unterscheiden sie sich

World of Tanks gibt es mittlerweile auf dem PC, der Xbox 360 und dem iOS. Auf die Unterschiede der Versionen ging Producer Gareth Luke im Gespräch mit einer englischen Webseite ein.

Im Gespräch mit examiner.com stellte Gareth Luke die verschiedenen Versionen des Erfolgs-Spiels World of Tanks vor. Die unterschieden sich nämlich, um den Anforderungen der Plattform gerecht zu werden.

Die PC-Version sei eher auf eine „Hardcore“-Spielerschaft ausgelegt, die auf den Simulation-Aspekt Wert legt, so Luke. Hier sei auch ein eSport-Gedanke ausgeprägt und die lebendige Community liefere ständig Feedback, das man ins Spiel integriere.

Die Xbox 360-Version sei eher auf das schnelle Gefecht und Action ausgelegt. Dadurch dass weder Tastatur noch Maus zur Verfügung stünde, habe man die Steuerung intuitiver gestalten müssen. Das ganze Paket spiele sich dadurch Arcade-ähnlicher. Sogar die Kamera habe man auf die typische Couch-Fernseher-Entfernung von 3 Metern und nicht auf die Stuhl-Monitor-Entfernung von 30 Zentimetern angepasst.

World of Tanks Blitz für iOS ähnele den beiden anderen Versionen, aber sei allgemein wesentlich schneller. Die Karten seien kleiner, die Schlachten kürzer und die Stufen-Aufstiege und das Fortschritte beim Forschen erfolgten rascher. „Es ist nicht darauf ausgelegt, 5 Stunden am Stück gespielt zu werden. Hauptsächlich weil das die Batterien gar nicht mitmachen“, scherzte Luke.

Für die Zukunft sei auch noch eine Android-Version geplant.

Quelle(n):
  1. www.examiner.com

Herr der Ringe Online: Update 14 fast Mini-Erweiterung

Beim kostenlos spielbaren MMO Herr der Ringe Online steht in einer Woche das Update 14 an. Es bringt so viele Features, Quests und neue Inahlte, dass man fast von einer Mini-Erweiterung sprechen könnte.

Einem Journalisten der US-Seite massively hat man bei Turbine einen Termin gewährt, schon einen Blick auf den anstehenden Trip nach Gondor zu werfen, der im mittlerweile 14. Update auch den Spielern bevorsteht.

Und das 14. Update bringt am 14. Juli erstaunlich viel Neues nach Mittelerde:

  • 5 neue Stufen stehen den Helden bevor
  • 3 neue Quest-Regionen
  • über 100 Quests
  • eine Fortsetzung der epischen Geschichte
  • und mit dem Essenz-System ein neues Feature.

Auf Aragorns Spuren

Die Geschichte folgt den Spuren von Aragorn, der die untoten Eidbrecher in die Schlacht geleitet. Für die Entwickler stellte sich hier die Frage, was man die Spieler tun lassen könnte, während Aragorn die Eidbrecher führt: Die Höhlen wären ja verlassen.

Die Lösung fand man dann in renitenten Untoten, die so verbittert sind, dass sie nicht die Erlösung aus ihrem Schicksal suchen, sondern zurückbleiben. Die Armee der Toten und ihre Geschichte werden sich wie ein roter Faden durch das Update ziehen. So wird es den Spielern möglich sein, einen Blick in die Vergangenheit zu wagen, um des Eidbruchs angesichtig zu werden. Und sie werden ein verängstigtes Dorf besuchen – eine Nacht vorher hatte hier Aragorn genächtigt … mit seinen neuen Truppen.

Essenzen sollen vorsichtig eingeführt werden

Der Kollege von massively schwärmt übrigens vom mediterranen Flair Gondors. Es sei genauso hübsch und liebevoll gestaltet wie Rohan, aber mit einem etwas anderen Dreh.

Herr der Ringe Online: West Gondor

Die Devs versprechen, das neue Essenz-System nur vorsichtig einzuführen. Es handelt sich hierbei um „Essenzen“, die Spieler ihren Rüstungen beifügen können, um bestimmte Effekte zu erzielen und ihre Charakter- und Item-Komposition, ihr „Built“, weiter zu vervollkommnen. Die Essenzen sollen zu Beginn des vierzehnten Updates noch selten sein, um den Markt nicht zu überschwemmen.

Im Gespräch mit dem massively-Reporter räumten die Entwickler von Herr der Ringe Online freimütig ein, welche Schwierigkeiten es mit sich bringe, im heutigen Markt an einem alternden MMO zu arbeiten. Doch die größte Stärke von Herr der Ringe Online, die fantastische Buchvorlage und Welt, sei unerreicht.