Elder Scrolls Online: Veteranen werden zu Champions

Die Veteranenränge, die man in The Elder Scrolls Online nach dem Erreichen der Maximalstufe erklimmen muss, sind für viele Spieler ein Grund zur Kritik. Sobald man auf Rang 1 angekommen ist, fühlte man sich, als ob man gegen eine Wand laufen würde. Vorher lief alles relativ einfach ab, doch ab Rang 1 erhöht sich der Schwierigkeitsgrad massiv und ein Alleingang wurde deutlich schwerer.

Zwar kann man die erhöhte Schwierigkeit als Herausforderung ansehen, doch für viele Spieler war es schlicht und ergreifend ZU schwer. Sie fühlten sich dazu gezwungen in Gruppen zu leveln und “Zwang” ist etwas, was man in einem Spiel nun wirklich nicht haben will. Das sehen scheinbar auch die Entwickler so, denn das Veteranensystem wird komplett umgekrempelt.

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WildStar: DevSpeak zum Dolchsteinpass plus Ersteindruck

Tja, gestern Abend war es dann so weit: Ich durfte mich in WildStar nach allen Regeln der Kunst verprügeln lassen und hilflos mit ansehen, wie meine Kollegen, die Entwickler von Carbine und mein Chef höchstselbst in den Boden gestampft wurden – da war meine Erste Hilfe auch nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Um dem Ganzen einen Sinn zu geben: Gestern wurden einige Mitglieder der europäischen Presse eingeladen, um zusammen mit den Entwicklern den neuen Battleground Dolchsteinpass zu testen, Fragen zu stellen und einfach mal zu schauen, was der “Content Drop 2” zu bieten hat. Ganz nebenbei hatten alle anderen Spieler die Möglichkeit im Gegnerteam mitzuspielen und uns mal ordentlich zu zeigen, wo der Draken die Hörner hat.

Das Presseevent – Das Fleisch ist willig, die Technik zickt

Pünktlich um 17.45 Uhr war ich bereit loszulegen – wie es sich gehört, war meine Cortyn auch bereits auf 50 hochgestuft, hatte halbwegs passende Ausrüstung, alle VIPs verteilt, alle Heil- und Schubszauber bereit (in WildStar kann man nämlich quasi Pazifist spielen – zumindest als Esper) und auch die Skype-Konferenz stand pünktlich. Um 18 Uhr sollte dann der Startschuss fallen; tat es aber leider nicht.

Technische Probleme verhinderten, dass man auf dem Testrealm einer Warteschlange beitreten konnte. Das war ärgerlich und den wackeren Jungs von Carbine auch spürbar unangenehm, aber letztlich nicht weiter problematisch: Daraus ergab sich nämlich eine kleine Fragerunde, die sogar in Small Talk ausartete und die ganze Atmosphäre auflockerte. Eine knappe halbe Stunde später durften wir uns dann doch endlich in das Getümmel stürzen und ich mache es kurz: Wir wurden in beiden Schlachten trotz kompetenter Anleitung des PvP-Chefentwicklers “Kevin Lee” gnadenlos vernichtet.

WIldStar: Presse PvP Dolchsteinpass

Das lag im Übrigen nur daran, dass ich diesmal gezwungenermaßen Dominion spielen musste und in keinster Weise etwas damit zu tun, dass ich aufgrund meines fehlenden Schweifes “rechts” und “links” vertauscht habe! Glücklicherweise stand uns aber auch der deutsche Communitymanager “Bronn” zur Seite und konnte zumindest die gröbsten meiner Heilfehler ausbügeln. Er ist übrigens der einzige Chua, den ich nicht schubsen würde. Zumindest nicht oft.

Das oft gepredigte Mantra “The devs are listening” fühlte sich unglaublich real an. Aber die Entwickler hörten nicht nur zu, sie redeten auch eine ganze Menge und nahmen dabei auch kein Blatt vor den Mund. Recht locker wurde über Zukunftspläne und kommende Änderungen gesprochen, wo Mitarbeiter anderer Firmen erst überlegen müssten, ob sie nicht irgendeine Verschwiegenheitsklausel brechen. Entweder sind die Herrschaften verdammt routiniert, oder – was viel wahrscheinlicher ist – sie sind einfach offenherzige Sympathieträger, die eine unheimlich tolle Firmenpolitik im Nacken haben. Ich kann einfach kein schlechtes Wort über sie verlieren (und das nicht nur, weil ich gerne noch mal an so was teilnehmen will. So glaubt mir doch! … ehrlich!). Aber zurück zum eigentlichen Schlachtfeld…

Dolchsteinpass – Bombenstimmung!

WildStar PvP Battleground Dolchsteinpass

Die neue PvP-Karte ist deutlich größer und auch ein wenig komplexer als die bisherigen Schlachtfelder. Gespielt wird mit jeweils 15 Spielern pro Seite und das Primärziel ist klar: Die HP-Anzeige des gegnerischen Fusionskerns von 100 auf 0 reduzieren. Ähnlich wie in den “Blutschwurhallen” kann dies erreicht werden, indem das eigene Team die Kontrolle über bis zu drei “Uplinks” übernimmt. Jedes dieser Sekundärziele sorgt dafür, dass alle paar Sekunden ein Luftschlag auf den feindlichen Bunker niedergeht, und so langsam aber sicher die verbleibenden Trefferpunkte aufzehrt.

WildStar Dolchsteinpass 15vs15 Battleground

Spürbar schneller geht das Zerlegen des Bunkers, wenn man es schafft, eine Bombe von der eigenen Basis in die des Feindes zu bringen und direkt an deren Fusionskern zu platzieren. Gelingt das, verliert das Gegnerteam sofort 10 Trefferpunkte. Aber das ist leichter gesagt als getan: Die Bombe zu überbringen ist nämlich gar nicht so einfach!

Ihr werdet eine Eskorte brauchen, denn der Bombenträger wird für alle deutlich sichtbar auf der Karte markiert und darüber hinaus hat die Bombe auch noch eine Zeitbegrenzung – früher oder später explodiert sie also, ganz gleich wie weit ihr sie bringen konntet. Aber auch das ist noch nicht der ganze Witz: Schafft ihr es, einen feindlichen Bombenträger zu töten, könnt ihr selber die Bombe aufnehmen und postwendend zurück zu ihrem Fusionskern tragen. Wer einfach nur etwas Chaos stiften will, kann den Timer der Bombe auch herunterticken lassen und sich im letzten Moment in die Gegnerhorden schmeißen und gleich ganze Gruppen mit ins Datennirvana nehmen; von der Explosion erfasste Charaktere sterben nämlich sofort. Nur ein Schelm würde daran denken, das eigene Team in die Luft zu sprengen…

Aber wer könnt das besser für euch zusammenfassen, als der allseits beliebte “Mr. Frost” von Carbine, der euch im neusten DevSpeak das Ganze gewohnt humoristisch zusammenfasst:

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PvP-Feintuning und E-Sports

Auch am “Drumherum” des PvPs wird fleißig weiter geschraubt, um allen Spielern den größtmöglichen Spaß zu bescheren, die wichtigste Änderung betrifft hier offensichtlich die Heiler: Bisher lohnte sich die Schlachtfeldausrüstung nur bedingt, denn “PvP-Offensive” und “PvP-Defensive” erhöhten zwar den verursachten und verringerten den erlittenen Schaden, die Heilung blieb davon aber gänzlich unberührt. In der aktuellen Version des Spiels benutzen Heiler deswegen vornehmlich PvE-Kleidung aus Veteranen-Instanzen.

Abgeschafft wird diese Problematik durch folgende Änderung: “PvP-Offensive” wird in “PvP-Power” umbenannt und beeinflusst nun sowohl die offensiven, wie auch die unterstützenden Fähigkeiten.

Darüber hinaus werden die Werte auf den bestehenden Schlachtfeld-Rüstungssets massiv verringert, da man das “Softcap” für diese Attribute bereits mit 3-4 Gegenständen erreichen konnte – mit dem Patch ist also das Tragen eines kompletten PvP-Sets immer sinnvoll.

Gegen Ende kam noch die Frage auf, wie es denn zukünftig mit E-Sports in WildStar aussehen würde und ob man diesbezüglich schon feste Pläne habe. Dies wurde verneint, konkrete Pläne gebe es dazu noch nicht, obwohl das Telegrafensystem natürlich eine ausgezeichnete Basis für faire Wettkämpfe böte. Man wird eventuell zukünftig darauf zurückkommen.

Kurz gesagt war es ein wirklich interessanter Tag mit vielen, spannenden Enthüllungen und auch PvP-Muffel sollten sich langsam überlegen, ob sie nicht doch einen Blick riskieren sollten. Ich würde dafür sogar fast Rollenspiel ausfallen lassen. Aber nur fast!

The Elder Scrolls Online: Kaiserstadt könnte TESO komplett ändern

Die Kaiserstadt soll bald das PvP im Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online aufpeppen. Sie ähnelt Darkness Falls, einem Verlies aus dem Genre-Klassiker Dark Age of Camelot. Dabei wird sie allerdings keine Kopie sein, sondern eher eine Weiterentwicklung. Sie könnte eine derart große Änderung mit sich bringen, dass die Spieler nach ihrer Einführung ein ganz anderes TESO erleben.

Der Zugang zur Kaiserstadt in Cyrodiil, einem PvP-Dungeon, soll über die Machtverhältnisse in Cyrodiil geklärt werden. Wechselt die Vorherrschaft in der PvP-Zone, wechselt damit auch das Zugangsrecht zur Kaiserstadt.

Die Kaiserstadt ist deshalb so ein attraktiver Fleck, weil der Spieler hier lauter Bosse, Minibosse und Events vorfindet. Man kann davon ausgehen, dass ein erfolgreicher Besuch der Kaiserstadt richtig lukrativ wird. Außerdem sind wiederholbare PvE-Quests vorgesehen. Und mit „kaiserlicher Daedra“-Rüstung wird es neue herstellbare Items geben.

Die Stadt teilt sich in Viertel auf. Ein Reich kann jeweils die Kontrolle über eines der Viertel halten, wird dann dafür belohnt und kann auch in dem Viertel respawnen. Die Viertel werden jeweils ein anderes Grundthema haben. Es gibt eine Arena, einen Tempelbezirk, einen Marktfleck und ein Arboreum, also eine Art Park.

Der Zugang zur Stadt wird über die Kanalisation erfolgen, eine Hommage an Morrowind. Dabei soll jedes Reich einen eigenen Zugang haben. Die Kanäle sind so angeordnet, dass es eine große Kreuzung entstehen wird, mit der Möglichkeit, dass sich die Reiche schon in der Kanalisation treffen und bekriegen werden.

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Mein MMO meint: Die interessanteste, noch offene Frage: „Wird mehr als ein Reich gleichzeitig Zugang zur Kaiserstadt haben?“ Bisher sind wir davon ausgegangen, dass wie im spirituellen Vorbild für die Kaiserstadt, dem Dark Age of Camelot Verlies „Darkness Falls“, immer nur ein Reich gleichzeitig in die Kaiserstadt gelassen wird. Die drei separaten Kanalisations-Eingänge mit der Wegekreuzung deuten auf eine andere Lösung hin.

Vorstellbar wäre es, dass ein Reich, um Zugang zu erhalten, nur seine „normalen“ Festungen besitzen muss. Dann gebe es bei einer ausgeglichenen Karte permanenten Zugang für alle drei Reiche. In jedem Fall ist die Variation mit der Unterteilung der Stadt in Viertel, die einen Respawn erlauben, eine kritische Abweichung vom „Darkness Falls“-Konzept. Die Frage ist, ob der Respawn auch erlaubt sein wird, wenn das eigene Reich eigentlich keinen Zugang mehr zur Königsstadt hat.

Die Kaiserstadt wird, unserer Ansicht nach, das PvP in Cyrodiil komplett umkrempeln. Je nachdem, wie lukrativ ein Besuch hier ist, könnte sich der Ort auch als wichtigstes Level-Gebiet durchsetzen. Wir sind sehr gespannt, welche Antworten Zenimax auf die im Moment noch offenen Fragen geben wird.

Quelle(n):
  1. dulfy.net

World of Warcraft: Hoppla, enttäuschte Hoffnungen durch kreative Formulierung

Beim Fantasy MMO World of Warcraft sind die Fans so heiß auf den Release der nächsten Erweiterung Warlords of Draenor, dass jetzt eine kreative Formulierung bei Facebook erst für große Hoffnungen und dann für enttäuschte Gesichter sorgte.

Dem Nebenaccount von Blizzard auf Facebook kann man keine böse Absicht unterstellen: Man formulierte kreativ, dass ein Späher hinter dem Dunklen Portal etwas ganz Seltsames erblickt habe. Vielleicht sei es auch nichts. Man wisse es nicht. Aber am nächsten Tag gegen Mittag solle man sich „hier“ einfinden, dann werde was passieren – oder vielleicht auch nicht. Dazu postete man ein bedeutungsschwangeres Bild eines triumphierenden Garrosh Höllschreis über Cenarius.

Nun muss man, um das richtig einzuordnen, wissen, dass World of Warcraft, wären MMOs Promis, eine Mischung aus Tom Cruise, Shakira, der Queen und Präsident Obama wäre. Jeder noch so kleine Tweet des vierten Mitarbeiters von links wird analysiert, interpretiert, von zahlreichen Fanseiten gepostet und von Hunderttausenden oder gar Millionen Fans gelesen.

World of Warcraft: Facebook Post

Der Post auf Facebook wurde von hungrigen Fans nun wahlweise interpretiert als „Oh mein Gott, morgen kriegen wir einen Release-Termin für Warlords of Draenor“ oder als „Oh mein Gott, morgen kommt der Pre-Patch“ oder als „Oh mein Gott, morgen passiert was ganz Tolles beim Dunklen Portal, da muss ich unbedingt da sein.“ Dass das „hier“ des Facebook-Posts sich nicht aufs „Dunkle Portal“, sondern auf „die Facebook“-Seite bezog, ging in dem allgemeinen Tumult etwas unter, wenn die Fans es überhaupt gehört hatten. Wer weiß schon, was aus einer eigentlich ziemlich lahmen News alles werden kann, wenn es durch den „Stille Post“-Wolf gedreht im Handelskanal von Orgrimmar oder Sturmwind bei den Fans ankommt?

Laut Fan-Berichten auf eben dieser Facebook-Seite versammelten sich zur “geweissagten” Stunde nun auf verschiedenen Servern unzählige Spieler am Dunklen Portal und warteten, was dort Gewaltiges passieren möge.

Die Antwort: Nichts. Die Facebook-Seite von Blizzard wollte lediglich zu dem Termin 1000 Beta-Keys verlosen – und zwar auf ihrer Facebook-Seite. Hatte nichts mit dem Dunklen Portal oder irgendwelchen Release-Terminen zu tun. Und kleines Schmankerl noch: Deutsche Spieler waren von der Verlosung wohl ausgenommen.

Hearthstone: Thaddius und Khel’Thuzad – alle 31 Karten bekannt

Endlich sind alle 31 Hearthstone-Karten für die morgige Erweiterung bekannt. 31 sind es deshalb, weil die beiden Diener Feugen und Stalagg die 31. Karte, Thaddius, rufen. Und das ist – wie in World of Warcraft – ein ziemliches Monster.

Blizzard hat die letzten 10 Karten gestern Abend noch enthüllt. Damit sind alle 31 Karten für die Erweiterung bekannt. Während man die Monate vorher nur sparsam Informationen raus ließ, haute man sie jetzt raus wie Kamellen auf dem Rosenmontagsumzug.

Hearthstone Karte Thaddius

Zu den Highlights der letzten Karten gehört sicher Thaddius, ein 11/11-Monster, das erscheint, wenn die beiden 5-Mana-Kreaturen Feugen und Stallag ihr Todesröcheln von sich gegeben haben. Überhaupt steht Naxxramas, wie angekündigt, im Zeichen des Todesröchelns. Hier zeigt sich Blizzard kreativ. So gibt es Karten mit positiven und negativen Effekten beim Dahinscheiden. Die neue Karte Zombie-Chow hat zum Beispiel tolle Werte für eine 1-Mana-Kreatur (2/3), heilt aber mit dem Todesröcheln den gegnerischen Helden für 5 Lebenspunkte.

Der Unstable Ghoul hingegen (1/3 mit Spott für 2 Mana) ist eine tickende Zeitbombe und macht 1 Schaden an allen Dienern, wenn er die Schaufel abgibt.

Hearthstone Karte Kel'Thuzad

Auch Khel’Tuzads-Karte ist mittlerweile bekannt. Diesen legendären Diener wird man wahrscheinlich als Belohnung für den Abschluss des Frostwyrmhorts erhalten. Für 8-Mana bringt man einen 6/8-Diener aufs Brett, der jeden in diesem Zug verstorbenen befreundeten Diener beschwört.

Wer jetzt ungeduldig auf Naxxramas geworden ist (oder es schon vor der Lektüre des Artikels war), sei beruhigt: Lange muss man nicht mehr warten. Schon in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch sollten sich die Pforten des ersten Flügels von Naxxramas für deutsche Spieler öffnen.

Irgendwann zwischen 01:00 und 08:00 Uhr morgens müsste es soweit sein, will Blizzard doch, dass weltweit jeder gleichzeitig dem Hearthstone-Spielen frönen kann.

DC Universe Online huldigt Batman

Batman wird 75 und das Superhelden-MMO DC Universe Online verneigt sich vor dem Dark Knight.

Auch wenn Christian Bale noch gar nicht so alt aussieht, könnte Bruce Wayne (Spoiler!), auch als Batman bekannt, schon seit über 10 Jahren Rente beantragen. 75 Jahre sind seit seinem ersten Auftritt in den „Detective-Comics“ vergangen. 1939 erschien das erste.

Seitdem hat er viele Veränderungen durchgemacht, schaffte es aber immer wieder für die Zuseher „relevant“ zu bleiben. Allein das Superhelden-Kino der letzten 25 Jahre wäre ohne die verschiedenen Batmans kaum vorstellbar. Ob in surrealen Kino-Versionen von Tim Burton, den eher quietschigen und bonbonunten Variationen der späten 90er (Batman mit Nippeln) oder den Meisterwerken, die uns Christopher Nolan und Christian Bale geschenkt haben (okay, wir meinen vor allem den zweiten mit dem Joker) – das Kino wäre ärmer ohne den Batman. Und im Moment arbeitet man mit „Gotham“ gerade an einer US-Fernsehserie, die am Rande der Batman-Sage spielen soll. Von den Comics, die immer wieder großartige Geschichten hervorbrachten, ganz zu schweigen.

Auch in Computerspielen ist Batman stark vertreten, die meisten denken dabei an die „Arkham“-Solospieler-Reihe. Für MMO-Fans ist er allerdings mit dem Superhelden-MMO DC Universe Online verbunden. Dort spielt er neben Superman und Wonderwoman die zentrale Rolle bei den Helden. Die Macher von DC Universe Online haben sich jetzt gleich in 3 Clips mit der Rolle des Dark Knight auseinandergesetzt.

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Hearthstone: Blizzard stellt Maexxna und 4 weitere Karten vor

Vor dem Release von „Der Fluch von Naxxramas“, der ersten Erweiterung zu Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone, sind 5 weitere Karten bekannt geworden, darunter die voraussichtliche Belohnung für den Abschluss des Arachnidenviertels, Maexxna.

Die 5 Karten, die Blizzard nun auf Facebook veröffentlicht hat, sind:

  • Hearthstone Boss Maexxna
    Maexxna
    , eine legendäre Wildtier-Kreatur, mit 2/8 für 6 Mana-Kosten, die jeden Dienen vernichtet, an dem sie Schaden macht. Manche sprechen hier von einer 2/8 Königskobra, wahrscheinlich gibt es Maexxna als Belohnung für den erfolgreichen Abschluss des Arachniden-Viertels. Die Karte entspricht übrigens dem Leak vor ein paar Wochen, was dafür spricht, dass auch die anderen Karten stimmen werden. Im Gegensatz zur geleakten Karte kostet die „Live“-Maexxna allerdings einen Manakristall mehr.
  • Stalagg, ein 7/4-Diener für 5 Mana-Kosten, der mit seinem Todesröcheln Thaddius beschwört, wenn das Todesröcheln von Feugen ebenfalls zu vernehmen war. Auch diese legendäre Karte entspricht dem Leak. Es gibt sie wahrscheinlich zusammen mit Fuegen als Belohnung für den erfolgreichen Abschluss des Konstruktviertels. Wenn Feugen und Stalagg schon so stark sind, darf man gespannt sein, was Thaddius draufhat.
  • Stoneskin Gargoyle, ein 1/4-Diener für 3 Mana-Kosten, der sich am Start des Spielerzugs komplett vollheilt. Blizzard hat hier schon bestätigt, dass die Karte sich selbst umbringen wird, wenn der Auchenai Seelenpriester aktiv ist, der jeden Heil- in einen Schadenzauber wandelt.
  • Mad Scientist, ein 2/2-Diener für 2 Mana-Kosten, der als Todesröcheln ein Geheimnis aus dem Deck des Spielers ausspielt.
  • Sludge Belcher, ein 3/5-Diener für 5 Manakosten, mit Spott. Als Todesröcheln hinterlässt er einen Schleimkumpen mit 1/2, der ebenfalls spotten kann.
Hearthstone Boss Undertaker

Mein MMO meint: So kurz vorm Release von Naxxramas gibt Blizzard für Hearthstone noch einige Karten bekannt, die das Meta-Game mit den 25 anderen Karten durcheinander wirbeln werden. Im Moment sprechen alle von den Synergie-Effekten des Totengräbers, der mit jedem beschworenen Diener, der ein Todesröcheln hat, um 1/1 stärker wird. Da sind hier mit dem günstigen verrückten Wissenschaftler, und dem Doppel-Tank schon einige Kandidaten dabei. Auch Stalagg und Feugen könnten den Totengräber noch weiter stärken.

Erstaunlicherweise haben bisher (fast) alle Daten aus dem „Leak“ gestimmt, es könnte also sein, dass Blizzard diesmal die Spieler nicht überraschen wird.

Lediglich Maexxna ist um einen Manapunkt in der offiziellen Version teurer als in der geleakten Version. Wir haben die Daten, die es in dem „Leak“ gab, bereits hier zusammengefasst: Was können die Bosse in Naxx.

The Elder Scrolls Online: Zauberweben mehr als Spielerei

Im Fantasy MMO The Elder Scrolls Online plant man die Einführung des Zauberwebens als neues Feature für die Zukunft. In einem ersten Ausblick auf das System, erweist es sich als komplex, offen und tief. Es vereint Elemente des Schlösserknackens, der Erkundung, des Morphens und des Handwerkssystems.

Das Zauberweben kam bisher nur als Schlagwort vor in einer langen Liste von Dingen, die man für The Elder Scrolls Online plant. Nun gab es beim Panel auf der QuakeCon zur Zukunft von The Elder Scrolls Online erstmals nähere Details.

Zauberweben betont die Erkundung der Welt

So wird das Zauberweben wahrscheinlich eng an die Magiergilde gebunden und viel mehr als nur eine Spielerei sein. Dabei schränkt Nicke Konkle, der das System präsentierte, allerdings ein, dass man darauf achten möchte, durch das Zauberweben nicht die ganze Balance zu kippen.

ESO Zauberweben

Spielern wird es möglich sein, einen magischen Zauberball zu rufen. Dem folgt man durch die Welt; er führt die Spieler zu bestimmten magischen Durchgängen. Hinter diesen Durchgängen können Spieler dann Steintafeln finden, manche davon intakt, manche zersplittert.

Wie beim Schlösserknacken wird es ein spezielles Mini-Game geben, um die Steintafeln mit Kohle und Papier abzupausen. Den Zauberspruch trägt man dann in ein Sammelbuch ein und speichert ihn dadurch. Der Zauberspruch kann dann durch das Zauberwerben mit speziellen Effekten versehen werden, ähnlich wie beim Morphen normale Fähigkeiten.

Zauberweben hat auch Handwerks-Charakter: Tafeln können gehandelt werden

Zu den Effekten gehören Ultimate, AoE-Effekt, Enduring, Reduced Cost und Ritual. Als Beispiel nannte Konkle, dass man einen Blitz-Zauberspruch mit einem AoE-Effekt in einen Kettenblitz morphen könnte. Und aus einem nur kurzzeitig beschworenen Pet mit wird mit „Enduring“ ein dauerhafter Gefährte. Die Qualität des Steins, den man für das „Weben“ eines Zaubers nutzt, bestimmt auch die Qualität der Zaubertafel und des darin enthaltenen Zaubers. Diese Zaubertafel kann auch gehandelt werden. Oder man benutzt sie selbst und zieht den gewobenen Zauber schließlich als normale Fähigkeit in seine Fähigkeitsleiste.

Wann das Zauberweben ins Spiel kommt, ist im Moment noch nicht bekannt. Es scheint sich dabei um ein komplexes und ausgearbeitetes Feature zu handeln, mit dem man nicht allzu bald rechnen dürfte.

WildStar: Neues Schlachtfeld wird mit Presse-Event eingeweiht

Carbine lockt immer wieder Spieler auf ihren Testserver, um den neuesten Content für WildStar von genügend Leuten testen zu lassen. Diesmal stellt man nicht nur Wundertüten in Aussicht, sondern gibt noch ein Gemetzel mit Presse-Vertretern obendrein. Wenn alles glatt läuft, könntet Ihr auch die Gelegenheit haben, Euren Lieblings-Mein-MMO-Sukkubus Cortyn zu massakrieren.

Der anstehende Content-Drop für das SF MMO WildStar steht ganz im Zeichen des PvP. So will man vor allem am Feintuning des Balancings schrauben. Die Hauptattraktion des Content-Drop #2 ist in jedem Fall das neue Schlachtfeld „Der Dolchstein-Pass.“ Hier werden verschiedene bekannte Battleground-Ideen zu einem neuen Mix zusammengegossen. Es wird sich darum drehen, die gegnerische Basis in Schutt und Asche zu legen. Dafür müssen Satelliten-Uplinks erobert werden oder man springt gleich mit Bomben in die gegnerische Basis und huldigt dem Coyote aus den Roadrunner-Cartoons.

Für den Montagabend, also heute, hat man sich bei Carbine zudem ein weiteres Spektakel ausgedacht und möchte den WildStar-Spielern die Gelegenheit geben, mit einem „Presse All-Star“-Team den Boden des neuen BGs aufzuwischen. Gespielt wird das neue Schlachtfeld „Dolchstein-Pass“ in zwei Runden. Einmal von 18 bis 19 Uhr und einmal von 22 bis 23 Uhr.

Wer zuerst kommt, darf einer der 15 Auserwählten sein, die es der Presse mal richtig zeigen. Einen 50er auf dem PTR gibt es auf Knopfdruck.

Holt Euch Cortyns Skalp

Autorin Cortyn

Das Presse All-Star-Team wird aus Vertretern der europäischen und nordamerikanischen Spielepresse bestehen. Was man so hört, werden Leute von MMORPG.com, Curse, Gamespot und einigen anderen Outlets da sein. Und auch uns bei Mein-MMO.de hat man gefragt, ob wir vorbeischauen möchten.

Wenn alles glatt geht, könnt ihr Euch zwischen 18 und 19 Uhr den Skalp von Cortyn holen. Die Presse spielt um 18 Uhr Dominion, die Spieler brauchen also Exile-Charakter. Für den 22Uhr-Termin ist es dann umgekehrt.

Update: Wie das Presse-Event ausging, könnt ihr nun hier nachlesen.

TERA Erweiterung bietet mehr als nur eine neue Höchststufe

In einem Interview haben die Entwickler von TERA einige Änderungen näher beleuchtet, die für die große Erweiterung geplant sind. Während man in Korea von einem „Sommer-Update“ spricht, können deutsche Spieler wohl frühestens Ende des Jahres damit rechnen.

Vebesserte Levelerfahrung und Gilden-Housing fordert Ehrgeiz

Auf das neue Level-Cap und die neue Zonen, sind wir bereits beim letzten Mal eingegangen. “TERA Next”, so wird die neue Expansion wahrscheinlich heißen, soll auch insgesamt die Levelerfahrung verbessern. Eine Erweiterung solch eines Ausmaßes bedeutet nicht nur einfach neuen Content, sondern ermögliche es den Entwicklern, bestehende Systeme zu überdenken und entsprechend zu optimieren. Dieses Mal habe man sich darum bemüht, die Quests besser zu präsentieren. Die Hintergrundgeschichte soll vergleichsweise eine größere Rolle spielen.

Darüber hinaus werde man umfangreiche Anpassungen bei den Dungeons vornehmen. Über die Jahre hinweg haben sich auf Level 60 viele Dungeons angehäuft, die man aufgrund der Levelerhöhung nun hinterfragen musste. Deshalb haben sich die Entwickler dazu entschieden, einige Instanzen komplett aus dem Spiel zu streichen. Vor allem jene, die mit der Story nichts am Hut haben. Die restlichen Gruppeninhalte hingegen werden auf Level 65 zuschnitten, sodass der Schwierigkeitsgrad und die Belohnungen mit dem neuen Maximallevel einhergehen.

Ein Schwachpunkt von TERA ist bekanntlich, dass es wenig Abwechslung beim Leveln gibt. Dem soll das neue, begleitende „Daily Playtrough System“ entgegenwirken. Dadurch bekomme man zusätzliche Ziele, die die Spieler nach Erfüllen mit lukrativen Schätzen belohnen.

Daily Guide Tera

Beim Gilden-Housing, das mit dem Update kommen wird, zeichnet sich zudem ab, dass es wenig mit einem ruhigen Häusle-Bau zu tun haben wird, sondern den Wettbewerb der Gilden in den Vordergrund stellt. Es wird eine Rangliste geben: Die 10 Gilden, die bei der monatlichen Guild-Competition am besten abschneiden, werden mit Zugang zu einer fliegenden Festung belohnt, die umso imposanter erscheint, je höher sich die Gilde platzieren konnte.

Und für die Qualität des Gilden-Housings ist später nicht etwa ein besonderes Einrichtungstalent erforderlich, sondern eine aktive Gilde, die sich aufmacht, um Materialien zu erbeuten und in die heimischen vier Wände zu schleppen.

Neue Instanzen in TERA Next

Zwei neue Instanzen auf dem Weg zur neuen Höchststufe 65 seien geplant. Eine für Stufe 61 und eine für Stufe 64. Die beiden Verliese seien, so die Entwickler, vom Schwierigkeitsgrad her nicht allzu schwierig, eine koordinierte und ausbalancierte Gruppe sollte keine Probleme mit ihnen haben. Ähnlich wie in der Sirjuka Galerie oder beim Tempel der Verwegenheit, sammelt man hier Wertmünzen, die gegen Glyphen eingetauscht werden. Der Reiz dürfte für die Helden insbesondere darin liegen, sich neben alten, auch mit völlig neuen Masterglyphen eindecken zu können.

TERA Boss

Auf Stufe 65 stehen dann zwei neue Instanzen bereit. Eine 3er-Instanz, ähnlich wie „Die Kanäle“, soll weder Tank noch Heiler erfordern, der Schwierigkeitsgrad werde aber einer 5-Instanz ähneln, warnen die Entwickler. Die 65er-Instanz für 5 Spieler werde ungefähr 20 Minuten dauern und vom Schwierigkeitsgrad her dem „Rand des Abgrunds“ entsprechen.

In den Dungeons werden die Spieler auch mit neuen Boss-Mechaniken konfrontiert werden, so soll ein raffinierter Boss die Spieler immer wieder zu sich ziehen und abstoßen. Wichtig für die Helden sei es hier ein richtiges Timing zu entwickeln, um dennoch ihren Schaden an den Boss zu bringen. Mittlerweile ist auch klar, was mit dem „competive“ Dungeon, den wir im letzten Beitrag erwähnten, gemeint ist. Spieler werden auf zwei nebeneinander liegenden Plattformen gegen Bosse kämpfen und sich währendessen sogar beobachten können. Gewinnen tut derjenige, der die Bosse am schnellsten tötet. Klingt auf jeden Fall nach einer spannenden Angelegenheit: Konzentriert man sich wie beim 100 Meter Lauf lieber auf die eigene Performance oder motiviert man sich an der Schwäche des Gegners, wie bei einer Bergankunft der Tour de France?

Demnächst wird auch noch ein weiterer Dungeon für das Endlevel vorgestellt. Vielleicht spricht dieser dann die Progress-Gamer an? Da es aber noch ein Weilchen dauert, bis das Rennen um den EU-Firstkill beginnt, schaut euch doch bis dahin ein Teaser-Video an. Das ist wie aus dem Nichts aufgetaucht. So wie zwei Popori in einer Bar.

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Mein MMO meint: Noch im Juli erscheint das “Wounded World” Update mit 5 neuen Dungeons. In einigen Monaten dann die bisher größte Expansion in der Geschichte von TERA. Zudem gaben Markanalysten vor kurzem bekannt, dass das Asia-MMORPG in 2013 zu den Top 3 der umsatzstärksten MMOs gehörte. Es geht dem Spiel nach einigen Problemen in der Vergangenheit offensichtlich gut. Damals startete es fulminant als Pay-to-play-Titel, konnte aber die Spieler nicht lange genug halten und schwenkte dann auf ein Free-to-play-Modell um.

Jedenfalls zahlt es sich jetzt aus, dass das Entwicklerteam die Schwächen im Gamedesign systematisch ausmerzte. Mittlerweile gibt es weitaus mehr Abwechslung im Endcontent und z.B. das alte Verzauberungssystem, das zu Anfang für viel Frust sorgte, gibt es in dieser Form auch nicht mehr. Und es wird weiterhin daran gearbeitet. Dass jetzt aber noch neue Zonen, Level, Skills und Gilden-Housing kommen, stimmt die Fans positiv. Ganz ehrlich: Viele dachten, dass es nach dem Wechsel auf das kostenlose Spielmodell nur noch bergab geht.

Ein größerer Kritikpunkt war bisher auch die Levelerfahrung in TERA. Hier haben die Entwickler ebenfalls angekündigt, dass in dem Bereich so einige Verbesserungen anstehen. Noch ist unklar, inwieweit das die Spielerfahrung steigern wird, aber wenn sie das gut hinbekommen sollten, steht dem zweiten Frühling nichts mehr im Wege. An dem zu großen Content-Abstand zu Korea müsste man allerdings noch arbeiten, allen voran TERA Europa. Ansonsten hinterlässt das „Comeback“ einen faden Beigeschmack.

Weitere Informationen zur Expansion könnt ihr übrigens den Quellen entnehmen, wo unter anderem auch noch das überarbeitete Verzauberungssystem oder der neue Battleground zur Sprache kommen.

MMO-Trends: WoW dominiert, SW:TOR, TERA und HdRO erstaunlich profitabel

Eine Marktanalyse hat nun die profitabelsten MMOs des letzten Jahres ermittelt. Wenig überraschend liegt der Genre-Riese World of Warcraft (WoW) weit vorne. Doch auch TERA, Star Wars: The Old Republic (SW:TOR) und Herr der Ringe Online (HdRO) halten sich erstaunlich gut.

Superdata gibt an, die Daten von den Publishern direkt erhalten zu haben. In den vergangenen Jahren hat sich die Seite einen seriösen Ruf erworben, weshalb die jetzt veröffentlichten Daten viel Beachtung finden und für einige Diskussionen sorgen.

Markanalyse: Top 10 Abo-MMOs nach Umsatz

Auffallend an der Tabelle – neben der beeindruckenden Dominanz von World of Warcraft – ist es, wie stark NCSoft auf der Liste vertreten ist. Und das mit Games, die vor allem in Asien stark sind: Aion, Blade&Soul, Lineage 1 und 2. Das in Europa und Nordamerika erfolgreichste Spiel Guild Wars 2 bietet keine Möglichkeit, ein Abonnement abzuschließen und wird deshalb nicht erfasst.

Zwei starke Vertreter aus ganz anderen Richtungen tauchen in der Liste mit EVE Online und TERA auf. EVE Online gilt, wieder neben WoW, als das einzige MMO, das über Jahre hinweg kontinuierlich wachsen konnte. TERA scheint das einzige Asien-MMO zu sein, das auch außerhalb des östlichen Marktes auf sich aufmerksam machen konnte, im Westen trat es den Weg ins Free-to-Play an – mit der Option auf Sondervorteile durch ein monatliches Quasi-Abonnement.

Star Wars: The Old Republic und Herr der Ringe Online beweisen, dass dieser oft geschmähte Gang eines Vollpreistitels ins Free-to-Play nicht das Ende für ein MMO bedeuten muss. Beide Spiele haben schon einige Jahre auf dem Buckel, beide setzen auf große Lizenzen und beide spülen ordentlich Geld in die Kassen ihrer Betreiber.

Laut der Marktstudie liegt das nicht etwa daran, dass mehr Spieler hinzukommen, sondern dass die noch spielende Zocker über Mikrotransaktionen mehr Geld im Spiel lassen.

Der Weg vom Abo-Modell weg hin zu einem Free-to-Play-Modell mit einem Cash-Shop findet in letzter Zeit einige Nachahmer und Fans. Vor allem SOE’s Präsident John Smedley ist ein großer Befürworter und möchte auch Spielern die Gelegenheit geben, Items zu designen und sie selbst im Cash-Shop anzubieten. Im Jahr 2014 sind mit WildStar und The Elder Scrolls Online noch einmal klassische Abo-MMOs auf den Markt gekommen, die sich in den nächsten Jahren sicher um einen Platz in den Top 10 balgen werden. Auch das erst 2013 erschienene Final Fantasy XIV, mit angeblich über 2 Millionen Spielkonten, sollte sich in den nächsten Jahren auf dieser Liste wiederfinden.

H1Z1: Rehe können Leben retten

In einem neuen Entwickler-Blog geht der Associate Game Designer James Chen auf die Feinheiten der Zombie-AI beim anstehenden Survival-MMO H1Z1 ein. Und hier können Rehe tatsächlich Leben retten.

Die Zombies von H1Z1 werden nicht – wie „echte“ Zombies – von ihrer unstillbaren Gier nach Gehirn geleitet, sondern von Code in C++. Das mag auf den ersten Blick etwas ernüchternd wirken, doch im neuen Dev-Blog wird auch das spannend erzählt.

Chen ist vor allem für die Verhaltensmuster von NPCs zuständig und für deren Spawnpunkte. Dabei setzt man, sobald irgendein NPC erstmal gesapwnt ist, auf „sensorische Daten“, also was ein Zombie oder ein Reh sieht oder hört. Deren Auswertung soll dann das NPC-Verhalten beeinflussen. Ein Zombie könnte also so eingestellt sein, dass er auf Geräusche reagiert, indem er auf die Geräuschquelle zurennt. Ein Reh hingegen wird so programmiert, dass es von den Geräuschen wegrennt. Aber das sollten nur Richtlinien sein, die nicht im „Ganz-oder-Gar-Nicht“-Stil befolgt werden sollen.

Mache ein Spieler zu viel Lärm, ducke sich aber hinter einen Sichtschutz, bemerke das vielleicht ein Zombie und torkle in die ungefähre Richtung des Spielers. Auf dem Weg aber rennt ihm ein aufgeschrecktes Reh entgegen. Das ist für den Zombie dann das lohnendere Ziel und er verfolgt das Reh anstelle des Spielers. Und vielleicht rennt das Reh ja gerade von einem Wolf weg, der natürlich dem Reh folgt, und dann den Zombie erblickt. Und vielleicht fängt ja der Zombie nun einen Kampf mit dem Wolf an und Reh und Spieler könnten sich beide kampflos verdrücken.

So sei es auch möglich, als Spieler ein Reh aufzuscheuchen und es durch eine von Zombies belagerte Stadt zu jagen. Die ganzen Zombies könnten, wenn der Plan funktioniert, dem Reh nachhetzen und man selbst habe Gelegenheit, die Stadt zu plündern.

Wie Zombies ihre sensorischen Daten auswerten, kann man in folgendem Clip sehen, in dem ein Spieler wohl mit den Gedanken woanders war:

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Quelle(n):
  1. www.h1z1.com

Hearthstone: Naxxramas überraschend jetzt schon offen

Die Zeichen mehren sich für einen genaueren Termin, wann wir Naxxramas in Europa spielen können. Es sieht wohl nach dem frühen Mittwochmorgen aus.

Eigentlich hatte man angenommen, Naxxramas öffne am Dienstag in den USA den ersten Flügel. Und dann mit einem Tag Verzögerung in Europa – jeweils zu den Standard-Wartungen. Doch jetzt sorgt ein Foren-Post für neue Informationen. So werde Naxxramas in Europa und den USA zur gleichen Zeit erscheinen. Dass es in Europa für den Mittwoch, den 23. angekündigt sei, und nicht bereits für den Dienstag, liege an den unterschiedlichen Zeitzonen und der Zeitverschiebung.

Wenn man das wörtlich nimmt, müsste das bedeuten, dass es in den USA zwischen 17:00 und 23:59 Pacific Daylight Time erscheinen würde. Und wenn es zeitgleich in Europa erscheint, müsste sich der Arachnidenflügel von Naxxramas in einem Zeitfenster von 1:00 bis 7:59 öffnen.

Puh, ganz schön kompliziert. Die planmäßige Wartung in Amerika wird schon in der Nacht vom Montag auf den Dienstag ihrer Zeit von 0:00-8:00Uhr PDT stattfinden, zu der Zeit wäre es bei uns noch Dienstag. Deshalb wird wohl nicht direkt nach der US-Wartung Naxxramas offenstehen. Vielleicht müssen die Amerikaner ja diesmal auf uns warten, bis wir mit der Wartung fertig sind. Wäre mal was anderes.

Update 21.07. – 22:30 Uhr: Von Blizzard wurde jetzt bestätigt, dass Naxxramas in den USA nicht mit der Wartung live gehen wird, sondern erst später. Es sieht wohl wirklich nach einer Zeit zwischen 1:00 und 7:59 für uns aus.

Update 22.07.- 20:00 Uhr: Tja, Blizzard hat’s wohl nicht erwarten können und hat sogar 5 Stunden vor dem frühesten angenommenen Termin Naxxramas geöffnet. Der Arachnidenflügel steht die nächsten 4 Wochen kostenlos offen. Der Patch hat ungefähr 198 MB.

Quelle(n):
  1. us.battle.net

WildStar schließt mit Ausrüstungs-Manager große Komfort-Lücke

WildStar, sonst auf dem neuesten Stand der Technik, bietet Spielern bis jetzt keine Möglichkeit, auf Knopfdruck in vorher gespeicherte Wechsel-Ausrüstung zu schlüpfen. Das soll sich bald ändern.

Es fällt Spielern spätestens dann auf, wenn sie sich ins PvP wagen oder von der Zweit-Skillung Gebrauch machen möchten: Bei WildStar kann man ja gar keine Rüstungs-Sets speichern. Stattdessen liegen die Gegenstände des Zweit-Gears ungeschützt und ungeordnet im Inventar herum und befinden sich in ständiger Gefahr, in ihre Einzelteile zerlegt zu werden.

Dieses grelle Versäumnis, das vom mittlerweile üblichen Standard der MMOs abweicht, ist bei WildStar umso seltsamer, weil das Spiel sonst über allen Komfort verfügt: Mounts auf Knopfdruck, ein sehr freundlicher Umgang mit Moddern, Farben, Kostüme (hier seltsamerweise mit Wechsel-System), alles was der moderne MMOler von heute begehrt – nur bei dieser Funktion hat man seltsamerweise gespart.

Umso nerviger, weil das Spiel jeder Klasse einen Zweitjob in der Holy Trinity zubilligt, der anderes Equip erfordert. Und beim PvP braucht es nochmal eine andere Ausrüstung.

Es ist ein wenig so, als steige man in eine Luxus-Limousine und die hätte jeden Komfort von DVD-Player über Seitenairbags, Mini-Kühlschrank und Klimaanlage, nur statt elektrischen Fensterhebern und Schiebedach, bewegen die sich nur, wenn man fleißig an der Handkurbel kurbelt.

Das API macht es den sonst so findigen Moddern bei WildStar unmöglich, das Problem ohne die Hilfe Carbines zu umgehen. Die soll jetzt aber kommen.

Der Ausrüstungsmanager ist, laut Angaben von CRB_BokehBot auf reddit, intern heißdiskutiert und werde gerade im Moment dem internen Dev-Built hinzugefügt. Für eine schnelle Implementierung auf die Live-Server sei der Schritt allerdings zu komplex und zu wichtig. Die Spieler sollten damit rechnen, es in einem der nächsten Content-Drops zu sehen.

The Elder Scrolls Online ächzt unter Hundstagen: Exklusives Steam-Pet weckt Neid

Ein Kauf der Imperial Edition vom Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online auf Steam wird Neukäufern mit einem exklusiven Pet gedankt, einem grauen Jagdhund. Treue Fans, die sich die Imperial Edition bereits im Handel gekauft hatten, schauen in die Röhre. Und das gibt Probleme.

50% günstiger war die Steam-Edition gleich zu Beginn, das Palomino-Pferd und weitere Boni der Imperial Edition lagen außerdem obendrauf und noch ein „treuer Wolfshund“ in Grau. Nun könnte man natürlich sagen „Einem geschenkten Hund schaut man nicht in den Mund“, doch sah das beileibe nicht jeder so. Hatten viele treue Fans doch die Imperial Edition schon lange erworben und das im festen Glauben, damit alle Premium-Vorteile und Pets zu erhalten, die Zenimax mit dem Grundspiel bringen würde. Schien das doch der implizierte Deal zu sein.

Deshalb kam unmittelbar nach der Bekanntmachung des Wolfshundes die etwas zornige Frage auf: „Und wie krieg ich den Hund sonst?“ Würde es möglich sein, stolzer Besitzer des grauen Vierbeiners über den Item-Shop zu werden?

Doch das wird nicht möglich sein. Ein „exklusives“ Pet, und damit warb man nun einmal auf Steam, kann jetzt nicht rückwirkend für jeden erhältlich sein.

Im offiziellen Forum stellte man allerdings einen „braunen Wolfshund“ in Aussicht, den sich Spieler dann über den Item-Store werden kaufen können. „Riften-Wolfshund“ wird der Trostpreis-Hund heißen.

Elder Scrolls Online Pet bei Steam

Mein MMO meint: So banal und obskur die Nachricht auf den ersten Blick erscheinen mag, sind es genau solche Sachen, die gerade Hardcore-Spieler verärgern. Da führt man die Imperial Edition als Sammlerstück ein und verlangt dafür einen hübschen Preis, verspricht damit aber auch, dass man dann alle erdenklichen Vorteile erhalten wird, die an den Kauf des Grundspiels gekoppelt sind. Dass man später eine andere Version des Grundspiels einführt mit anderen „exklusiven“ Belohnungen, ist eine heikle Angelegenheit. Wenn man die ultimative „Herr der Ringe“-DVD-Box mit allen Schikanen für eine hohe Summe herausgibt und ein Jahr später mit der noch ultimativeren DVD-Box lockt, mag das im Film-Geschäft üblich sein, bei MMOs hinterlässt es doch Bauchschmerzen.

Wenn man diese Büchse der Pandora erstmal aufmacht und mit „exklusiven Vorteilen“ hier und dort lockt, dann trifft man bei Sammlern, die alles in einem Spiel haben wollen, einen komischen Ton. Zwar hat Blizzard mit solchen „exklusiven Pets“ zu ganz besonderen Anlässen und Conventions schon die Vorreiterrolle eingenommen, so richtig glücklich wirkte die Aktion mit den doppel-exklusiven Belohnungen allerdings hier nicht. Wie sehr die Spieler gerade eine solche vermeintliche „Kleinigkeit“ aufregt, sieht man am Umfang des dazugehörigen Foren-Threads: 27 Seiten und mehr als 800 Kommentare hat der englischsprachige mittlerweile.

Uns bei Mein-MMO.de tut es ja vor allem um die arme Schlammkrabbe Leid, die Belohnung aus der normalen Imperial Edition, die jetzt zugunsten eines hübscheren Hundes geschmäht wird. An ihre Gefühle denkt hier wohl keiner.

World of Warcraft: Beschneidung wuchernder Talentbäume

In einem Forenpost ist Blizzard auf den Vorwurf eingegangen, man reduziere die Komplexität von World of Warcraft durch eine übertriebene Vereinfachung, wie durch die Beschneidung der Talentbäume. Für Blizzard ist das allerdings eine Notwendigkeit.

Wenn ein Spiel immer nur linear weiterwachse, so der Blizzard-CM Micah Wipple (Bashiok), habe man rasch einen Wust an Komplexität. Immer mehr Fähigkeiten, immer mehr Entscheidungen, immer mehr Spielsysteme würden Lage um Lage aufeinander gestapelt. Bis ein Spiel enstanden sei, das man unmöglich vernünftig weiterentwickeln könne.

Bei einer Erweiterung sei es deshalb immer angebracht und auch ein guter Zeitpunkt, bestehende und immer komplexer gewordene Systeme zu überprüfen und sich selbst kritisch zu hinterfragen.

Blizzard habe bei der Design-Philosophie zwei Grundsätze: Zum einen gehe es Blizzard um „konzentrierte Coolness“ und zum anderen darum, den Spielern Wahlmöglichkeiten bei wichtigen Entscheidungen zu geben. Es gehe nicht darum, sie zwischen allerlei eigentlich bedeutungslosem Kram wählen zu lassen, sondern sie wenige Entscheidungen mit großen Auswirkungen treffen zu lassen.

Die früheren Talentbäume seien weder „konzentriert cool“ gewesen, noch hätten sie zu wichtigen Entscheidungen geführt. Stattdessen habe man den Spielern viele Entscheidungen mit minimalen Auswirkungen abverlangt (2% mehr eines Stats). Außerdem hätten die Talentbäume die Spieler vor Fragen gestellt, auf die es nur ein oder zwei richtige Antworten gab, wollte man keinen sub-optimalen Helden spielen. Über die Jahre hätten sich die Entwickler die Köpfe darüber zerbrochen, wie man die Talentbäume attraktiver und fairer gestalten könnte. Letztlich sei man zum Entschluss gekommen, dass Talentbäume einfach für World of Warcraft nicht funktionierten.

Es sei niemandes Schuld, aber jedes System neige nun mal mit der Zeit dazu, immer komplexer zu werden. Deshalb sei es immer wieder erforderlich, einen Schritt zurück zu machen, sich das große Ganze anzusehen und das Bestehende kritisch zu prüfen. Sonst habe man ein aufgeblähtes System, das von den Spielern lauter Entscheidungen fordere, die weder wichtig seien, noch Spaß machten.

Quelle(n):
  1. us.battle.net

Bless Online: Deutsche dienen als Basis für Exoten-Rasse

Für das Korea-MMO Bless Online sind jetzt Bilder der fünf Rassen aufgetaucht, die für die Fraktion „Hieron“ zur Verfügung stehen. Der Mix enthält für Asia-MMOs typisch eine bunt zusammengewürfelte Meute aus Rittern, Elfen und Tiergestalten.

Das koreanische MMO Bless Online sieht so gut aus, dass es für den Westen immer interessanter wird und sich die Infos über das Game häufen. Kürzlich wurde der Publisher für China bestätigt, jetzt tauchen Bilder der Rassen auf. Bless Online setzt, wie viele Asien-MMOs, auf einen ziemlich wilden Mix.

Habichts

Die Habichts sind vom Aussehen her an das so ziemlich exotischste Volk angelehnt, das sich ein Koreaner nur vorstellen könnte: an die Deutschen oder Holländer. Sie sind erd- und heimatverbunden, mutig und loyal. Gegenüber den anderen Rassen wirken sie wie so eine Art „großer Bruder“.

Bless Online: Rasse Habichts

Sylvan Elves

Bless Online: Rasse Sylvan Elf

Die Elfen sind elegant, anmutig und stammen von einem uralten Königreich ab. Früher verfügten sie über die längste Lebensspanne aller Völker, heute werden sie kaum älter als die Menschen. Sie sehen sich als Bewahrer uralten Wissens und erscheinen den anderen häufig als intelligent und edelmütig.

Lupus

Die Lupus lebten für Jahrhunderte zurückgezogen in einem Wald. Sie haben eine schamanistische Wertschätzung für ihre Umwelt entwickelt und bemühen sich im Einklang mit der Natur zu existieren. Wenn ihre animalischen Triebe von ihnen Besitz ergreifen, erweisen sich die friedlichen Waldbewohner allerdings als durchaus kampflustig.

Bless Online: Rasse Lupus

Mascu

Die Mascu sind nur halb so groß wie die anderen Rassen Hierons. Sie sind noch immer Fremde im Land, nachdem ein Absturz ihres Luftschiffs sie zu unfreiwilligen Neuankömmling machte. Auch wenn sie sich immer noch als Ausländer und Fremde sehen, sind sie heute für den Handel des Landes unerlässlich geworden.

Bless Online: Rasse Mascu

Fedaykin

Bless Online Rasse Fedaykin

Die Fedaykin kommen aus einer anderen Dimension, wo sie eigentlich als Torwächter dienen sollten, doch wurden ihre Geister mit der Zeit korrumpiert. Fedaykin sind ein religiöses Volk, sie bedecken ihre Gesichter mit Tüchern oder Schleiern.

Während die Habichts, die Elfen und Wolfsmenschen im nächsten Beta-Test schon zu bewundern sind, ist eine Einführung der Mascu und Fedaykin erst für später geplant, wie auf mmosite.com zu lesen ist. Insgesamt sind 10 Rassen für Bless Online vorgesehen. Die 5 Rassen des anderen Reiches stellen Gegenstücke zu den hier vorgestellten Völkern Hierons dar.

Kingdom under Fire 2: Mix aus Action-MMO und Strategie geht in die heiße Phase

Die Serie von Next-Gen-MMOs mit atemberaubender Grafik aus Asien reißt nicht ab. Auch bei Kingdom under Fire 2, einem Mix aus Action-MMO und Strategie-Spiel, das an Games aus der Dynasty-Warriors-Serie erinnert, gibt es gute Nachrichten: Man hat einen Publisher für China gefunden.

Kingdom under Fire 2 wird von ChangYou für den chinesischen Markt vertrieben. ChangYou hat sich schon die Rechte an Bless Online und Project Black Sheep gesichert. Denn nicht nur auf den Schlachtfeldern von Fantasy-Welten tobt ein Krieg, sondern auch in der Business-Welt. Aber da geht’s nicht um Items oder Ländereien, sondern um den chinesischen Markt. ChangYou möchte mit einer Armada von neuen, atemberaubend aussehenden Games den Platzhirschen Tencent Games angreifen. Der Erfolg des riesigen Konzerns Tencent basiert im Spiel-Sektor auf Casual Games und Sidescrollern, die in Europa nahezu gänzlich unbekannt sind.

Bei Kingdom under Fire 2 gibt es im Moment 3 Klassen zur Auswahl:

  • Der Berserker ist ein Nahkämpfer mit monströsem Einhand-Schwert und magischer Feuerkraft in seiner linken Pranke. Er erinnert zumindest optisch an einen Chaos-Krieger aus dem Universum von Warhammer Online.
  • Der Gunslinger ist ein eleganter und filigraner Schwertkämpfer, der als Fernkampf-Option eine gewaltige Pistole einstecken hat. Er wirkt im Kampfstil wie eine Kreuzung aus französischem Musketier und einer effizienten Tötungsmaschine, direkt aus Game of Thrones.
  • Spellswords sind Dunkelelfinnen, die leicht bekleidet, aggressiv und durch Magie aufgeputscht durch die Reihen der Gegner fegen und sie mit einem Schwert und allerlei magischen Kräften beharken. Ein wenig erinnern sie an eine Kriegeramazone mit einem ordentlichen Schuss Marvel-Superheldin.
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Kingdom under Fire 2 ist – bevor jemand feuchte Hände bekommt – wie viele andere dieser Next-Gen-Asia-Games noch in einem Entwicklungsstadium. In Südostasien ist eine englische Version des Spiels in der Open Beta. Eine Playstation 4-Version soll es, laut Informationen von mmoculture, später geben. Im Moment arbeite man an neuen Charakterklassen. Ursprünglich sollte das Spiel schon um 2010 erscheinen, befand sich dann aber wohl längere Zeit in wechselnden Staaten der Krise, was mit unsicheren Arbeitsbedingungen, starker Konkurrenz und Markt-Anpassungen zu tun hatten (In Südostasien hätte man mit den Hardware-Anforderungen zum geplanten Release-Zeitpunkt wohl Schiffbruch erlitten). Die Nachricht eines festen Publishers für den riesigen chinesischen Markt und der Start der Open Beta sollte die Gemüter beruhigen und kann vielleicht dafür sorgen, dass Kingdoms under Fire 2 in ruhigere Gewässer kommt.

Der Mix aus einem Action-MMO-Kampfsystem (also nichts Tab-basiertes) mit den Strategie-Elementen sieht im Trailer auf jeden Fall vielversprechend aus und erinnert an Spiele aus der Dynasty-Warriors-Serie. Die meiste Zeit scheint man sich durch namenlose Fußsoldaten der gegnerischen Heere zu schnetzeln.

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Naxxramas Release, Elder Scrolls Online Spielerzahlen & Anturm bei ArcheAge – Update!

Das Warten hat ein Ende! Der Fluch von Naxxramas, die erste Erweiterung von Hearthstone hat endlich ein Releasedatum bekommen — und das lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Bereits am kommenden Mittwoch, also den 23. Juli, öffnet die Nekropole ihre Pforten und die Spieler können endlich in den Genuss von neuen Karten und Bossen im Spiel kommen.

Zahlen zu The Elder Scrolls Online suchte man bisher vergeblich, da die Entwickler alles unter Verschluss hielten. Nun hat jedoch die Marktforschungs-Plattform SuperData in einem Wirtschaftsreport ein Ranking der profitabeltsten MMOs aus 2013 aufgestellt. Dass World of Warcraft an erster Stelle liegt, dürfte wohl niemanden verwundern, doch überraschenderweise gab es in dem Bericht auch Angaben zu den Spielerzahlen von TESO.

Ein anderes großes MMO befindet sich derzeit noch in der Beta in Europa. ArcheAge von den Trion Worlds ist letzte Woche in die Closed Beta Phase übergegangen, nachdem es bereits seit geraumer Zeit in der Alpha war. Dort hatten aber nur Spieler Zugang, die entweder sehr viel Glück hatten oder sich ein „Gründer”-Paket gekauft haben, das alles andere als günstig ist.

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League of Legends: Jason, Hacker, 21, Asperger-Syndrom

Der Prozess für einen 21jährigen Australier, der im Alleingang das zurzeit erfolgreichste Onlinespiel der Welt, League of Legends, in Aufruhr versetzte, beginnt am 24. Juli.

Im August 2012 verschaffte sich ein Hacker, der als Jason bekannt wurde, Zugriff auf den nordamerikanischen League-of-Legends-Server und damit auf, nach eigenen Angaben, die Daten von 24,5 Millionen Accounts. Riots Präsident Marc Merill beschwichtigte damals, es seien keine Zahlungs- oder Rechnungsinformationen betroffen, bat die User dennoch darum, ihre Passwörter zu ändern.

Berühmter Streamer „Phantomlord“ live aus dem Spiel gekickt

Ein Jahr später, im August 2013, zeigte sich der Hacker dann das erste Mal. Der zu dieser Zeit populäre Streamer James „Phantomlord“ Varga verlor live auf Sendung Zugang zu seinem Account. Der wurde dann nach Brasilien transferiert, was „Phantomlord“ dazu zwang mit Lag zu spielen, sowie mit und gegen Brasilianer. Und das passierte, obwohl er mit seinen Account-Informationen vorsichtig gewesen war, sie nie jemandem gegeben oder sonstwie die eigene Account-Sicherheit vernachlässigt hatte. Das musste er auch nicht, denn der Hacker, als „Jason“ bekannt, hatte sie sich im August 2012 geholt und plante damit, nun Kasse zu machen oder sich wenigstens zu amüsieren.

Er tyrannisierte Chat-Räume und Foren, transferierte die Accounts von wohlbekannten Spielern nach Brasilien und signierte als Jason (wahlweise mit dem bescheidenen Zusatz-Titel Gott oder König). Er machte ein Vermögen damit, Skins an Spieler zu verkaufen, die gar nicht mehr im Spiel erhältlich waren, sogenannte Legacy-Skins.

League of Legends Legacy Skins

Twitter-Account des Riot-Präsidenten übernommen

Als er dann noch den Twitter-Account des Riot Präsidenten Marc Merill übernahm und für einigen Ärger sorgte, weil er ein von Riot geplantes Kartenspiel leakte, hatte er den Bogen wohl überspannt. Zwar einigte er sich angeblich hinter verschlossenen Chat-Türen mit Merill über eine Rückgabe des Twitter-Accounts, doch war die Polizei ihm nun auf den Fersen, spürte ihn auf, ließ ihn aber vorläufig auf freiem Fuß, bis zu einer Anhörung.

Noch in dieser Übergangszeit eröffnete der Hacker die Webseite LoLIP-op.com, bei der man Probleme für die Accounts anderer Spieler bestellen konnte. Entweder wurden sie aus dem System geworfen oder mit DDOS-Attacken während eines wichtigen Spiels drangsaliert. Dieser Service florierte. Angeblich nahm der Hacker 1.000 Dollar am Tag damit ein. Als er im reddit-Forum mit seiner Macht angab (gerne stellte er sich auf eine Stufe mit Gott), wurden die Community und einige eSport-Journalisten auf den „Service“ aufmerksam und leiteten das an die Polizei weiter.

Der Hacker bekam von einem Richter Internetverbot bis zum Beginn seines Prozesses am 24. Juli.

Seine Mutter hält ihn für kein kriminelles Superhirn

Die genauen Umstände werden sich dann klären – im Moment widersprechen sich die Aussagen des Hackers und der Riot-Arbeiter in einigen wichtigen Teilen und auch die Quellen sind nicht ganz schlüssig. So ist im Gespräch der Hacker habe, zumindest zeitweise, alleine und auf eigene Faust gehandelt. Andernorts wird darüber gesprochen, Jason sei Teil einer größeren Organisation, einer Hackergruppe, mit noch unbekannten Mitgliedern. Für seine Mutter ist der Hacker kein kriminelles Superhirn mit großer krimineller Energie, sondern er habe lediglich Informationen genutzt, die frei im Internet verfügbar seien. Einige Medien glauben zumindest eine Teilschuld bei Riot-Mitarbeiter ausgemacht zu haben, die, nachdem der Hack bekannt wurde, ihre Passwörter nicht änderten, so dass es „Jason“ über eine Backdoor gelang, sich Zugriff in heikle Systeme zu verschaffen.

Manche denken, er habe aus purer Geltungssucht gehandelt; er selbst redete wiederholt davon, er wolle Riot auf ihre Sicherheitslücken hinweisen und sie dazu bringen, diese öffentlich einzugestehen.

Nach Informationen von polygon handelt es sich beim Hacker „Jason“ um einen 21jährigen Australier, der in einem ländlichen Dorf lebt und unter dem Asperger-Syndrom leidet. Das ist die Persönlichkeitsstörung, die Jim Parsons als Grundlage seiner Rolle als „Dr. Sheldon Cooper“ in der Serie „The Big Bang Theory“ gewählt hat.