Es ist Freitag und Ihr alle wisst, was das bedeutet: Wir wollen Eure Meinung hören und mit Euch ein wenig in den Kommentaren diskutieren! Heute widmen wir uns dabei einem Thema, das nur indirekt etwas mit MMOs zu tun hat, aber in den letzten Jahren immer stärker an Bedeutung gewonnen hat: Crowdfunding.
Wohl jeder hat in den vergangenen Monaten schon mal die Begriffe “Kickstarter”, “Startnext” oder “Patreon” gehört. Beim Crowdfunding geht es darum, dass die Finanzierung eines geplanten Projektes von der Masse (=Crowd) getragen wird. Das gibt allen, die irgendetwas verwirklichen wollen, die Möglichkeit, dies auch in die Realität umzusetzen. Natürlich nur, wenn sie genug Leute finden, die dieses Projekt mit Geld unterstützen (das sind die “Backer”). Oft bekommen die Backer kleine “Goodies” als Dankeschön, wie etwa eine Widmung oder bei besonders hohen Summen können sie sogar Einfluss auf das Projekt nehmen.
Cortyn meint: Auch ich habe mit Crowdfunding schon einige Erfahrung gesammelt. Im Grunde wird die Arbeit an meinem Buch auch ein bisschen damit entlohnt (wobei es eher ein kleines “Crowdchen” ist, als eine große Masse). Aber auch als “Backer” habe ich mich schon an der Finanzierung eines Projekts beteiligt. Dem ein oder anderen ist das Hörspiel “Allimania” vielleicht noch ein Begriff und dort wurde die 20. Folge über Spenden auf “Startnext” finanziert. Das ist nun zwei Jahre her und die Folge ist immer noch nicht erschienen. Das ist zwar auf der einen Seite etwas traurig, aber der Verantwortliche hält seine Fans zumindest immer mal wieder mit Hörproben und Wasserstandsmeldungen auf dem Laufenden.

[pullquote]Für mich ist Crowdfunding einer der wenigen Beweise, dass Menschen ihre Visionen in der heutigen Zeit noch verwirklichen können, wenn sie es nur schaffen, genug andere Leute dafür zu begeistern.[/pullquote]Obwohl Crowdfunding viele Gefahren für die Backer birgt, da es kaum gesetzliche Reglungen zur Einhaltung des Plans gibt, wie etwa einen Zeitraum oder die Qualität des Produkts, so überwiegen für mich klar die Vorteile. Menschen mit einem Traum können ihn erfüllen und mit einer Stange Geld lässt sich so manches bewerkstelligen.
Als “Backer” muss man sich nur eines klar machen: Man hat keine Besitzansprüche zu stellen, denn man spendet, und das freiwillig, weil man an die Kreativität und Leistung einer Person oder Gruppe glaubt. Man “kauft” nichts im Voraus. Man hofft nur, dass das gewünschte Projekt Erfolg hat und am Ende auch gefällt. Für mich ist Crowdfunding einer der wenigen Beweise, dass Menschen ihre Visionen in der heutigen Zeit noch verwirklichen können, wenn sie es nur schaffen, genug andere Leute dafür zu begeistern.
Bei welchen Crowdfunding-Projekten ist die Mein MMO Community unterwegs?
- Michel unterstützt z.B. das Sci-Fi-MMO “The Repopulation” und allen voran Star Citizen, das erfolgreichste Crowdfunding-Projekt aller Zeiten.
- Chris Utirons hat nach anfänglicher Skepsis, Gefallen an das Sandbox-MMORPG Albion Online gefunden.
- Zunjin freut sich auf den PvP-Nachfolger im Geiste von Dark Age of Camelot: Camelot Unchained.
- Dann scheinen mehrere, unter anderem m-coaster, die neue MMO-Hoffnung Crowfall für sich entdeckt zu haben.
- Shroud of the Avatar oder H1Z1 sind hier auch schon einige Male in den Kommentaren aufgetaucht.
- …viele schätzen dabei vor allem die Transparenz der Entwickler und das Gefühl, ein Teil von dem Projekt zu sein. Skepsis dringt aber auch durch.

Und jetzt zu Euch: Habt Ihr Erfahrungen mit Crowdfunding gemacht? Wenn ja, was habt Ihr unterstützt und warum? Wenn ihr es sagen mögt, verratet uns auch gerne, wie stark ihr etwas unterstützt und was ihr Euch davon versprochen habt! Wurden Eure Erwartungen erfüllt oder habt Ihr es gar bereut? Oder lehnt Ihr diese Art der Projektförderung generell ab? Lasst es uns wissen und diskutiert mit!
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