Drei falsche Buchstaben können in WoW schon zu Problemen und fast zum Ausschluss bei einem Turnier führen.
In World of Warcraft findet gegenwärtig das Mythic Dungeon Invitational statt – ein Turnier, bei dem die besten Teams der Welt versuchen, möglichst schwere mythische Dungeons in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Dabei steht viel auf dem Spiel, denn es gibt einen Preispool von 100.000$ – eine stolze Summe „für ein paar Instanzen“.
Wie Buffed berichtet, wäre das Rennen um den großen Preis für ein Team aber fast vorzeitig beendet gewesen. Das Team „Carly’s Angels“ stand kurz vor einer Disqualifikation durch Blizzard, denn der Name enthielt verbotene Begriffe – das kleine Wörtchen Sex. Der Schurke „Quinsex“ wurde daraufhin von einem Game Master angeschrieben, der befand, dass der Name nicht akzeptabel sei und für das Event ein neuer Charakter erstellt werden müsse.
Keine Gnade bei Sex im Namen
Quinsex versuchte sich zwar zu verteidigen und erklärte, dass er dann all seine Addons neu einstellen müsste (da die Einstellungen an den Namen gebunden sind). Sowohl das als auch die Erwähnung, dass er auf dem Live-Server doch genau so hieße, konnten das Herz des Game Masters nicht erweichen. Denn das sei „keine Ausrede, um Sex im Namen zu haben“.
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Der Fairness halber muss gesagt werden, dass Blizzard offiziell schon immer recht strenge Namensrichtlinien hat, was die Benennung von Charaktere angeht – Anspielungen auf sexuelle Handlungen (und sei es nur das Wort Sex) sind demnach nicht gestattet.
Normalerweise werden diese Richtlinien nicht sehr streng durchgesetzt, es sei denn, ein Spieler wird von anderen gemeldet. Bei einem offiziellen Turnier, das in einem Stream ausgestrahlt wird, wollte Blizzard diese Regeln wohl etwas härter durchsetzen.
Das Ende vom Lied war, dass Quinsex danach einen neuen Schurken erstellte und ihn Quinrex nannte. Das spielte letztlich aber keine große Rolle mehr, denn sein Team kam ohnehin nicht weit im Turnier.
Lineage 2 Revolution kommt wohl bald in den Westen. Ihr könnt euch bereits jetzt registrieren und Belohnungen abstauben. Außerdem ist eine Namens- und Server-Reservierung möglich.
Lineage 2 Revolution ist in Südkorea ein gigantischer Erfolg mit Millionen von Spielern und Rekordeinnahmen. Zuletzt wurde das beliebte Mobile-MMO in 11 weiteren Ländern Asiens veröffentlicht. Nachdem dieser Schritt jetzt erledigt ist, planen die Entwickler bei Netmarble wohl als nächstes den globalen Launch.
Lineage 2 Revolution – Kostenlos registrieren und Loot abgreifen
Zwar gibt es nach wie vor kein Release-Datum zu Lineage 2 Revolution im Westen, doch auf der offiziellen westlichen Seite des Spiels könnt ihr Euch für das Mobile-MMORPG bereits anmelden. Zur Wahl stehen Apples AppStore und der GooglePlay-Store von Android. Die Vorab-Registrierung ist kostenlos.
Wenn ihr euch bereits jetzt anmeldet, werdet ihr sofort zum Release von Lineage 2 Revolution im Westen auf eurem angegeben Android- oder Apple-Gerät informiert und könnt dann Lineage 2 Revolution installieren. Außerdem bekommt ihr fürs Registrieren im Voraus ein Helden-Paket mit Ausrüstung und 200 Einheiten der Währung „Rote Diamanten“ geschenkt.
Lineage 2 Revolution – Release noch im November?
Ebenfalls cool: Ihr dürft bereits jetzt euren Charakternamen reservieren und einen Server festlegen, auf dem ihr spielen wollt. Sowohl die Namens-Reservierung als auch die Registrierung für Lineage 2 Revolution erfolgen über die offizielle Homepage des Spiels:
Die Aktion zur Namens-Reservierung läuft übrigens nur bis zum 15.11.2017. Möglicherweise erfolgt der Release kurz danach, also noch im November oder Anfang Dezember 2017.
Black Desert Online lockt schon seit Monaten mit der bald kommenden neuen Map Kamasilve. Doch bislang blieb euch der düstere Dunkelelfen-Elfenwald versagt. Jetzt hat das neue Gebiet endlich ein Release-Datum: Kamasilve kommt noch Ende September 2017 auf die Server von Black Desert Online! Zumindest teilweise.
Schon seit Monaten fragen sich Spieler von Pearl Abyss Sandbox-Online-Rollenspiel Black Desert Online, wann endlich der lang erwartete erste Teil der neuen Region Kamasilve erscheint. Kamasilve ist eine neue Map und die Heimat der Dunkelelfen. Die spielbare Vertreterin dieses schönen wie finsteren Volks ist die Dunkelklinge, die es schon seit Anfang 2017 in unserem Black Desert.
Jetzt hat der zugehörige Dunkelelfenwald endlich ein Release-Datum!
Black Desert Online – Wunderschöner Elfenwald hat Release-Datum in Europa
Bereits im großen Black-Desert-Patch letzte Woche wurden vier neue Server mit „Kamasylvia“ (der englische Name von Kamasilve) im Namen ins Spiel integriert. Es hieß weiterhin, dass die neue Region wohl “sehr bald” käme. Dieses „bald“ wurde nun zu einer konkreten Ansage: Kamasilve kommt schon am 27. September 2017!
Bei dem großen Kamasilve-Update wird es sich um den ersten Teil der neuen Region handeln. Teil 2 von Kamasilve wird – wie alle Inhalte in Black Desert Online – erst in Südkorea erscheinen und später seinen Weg in den Westen finden.
Black Desert Online – Kamasilve – Neue Map, neue Inhalte
Kamasilve I wird unter anderem die folgenden Inhalte enthalten:
Hintergrundinfos und Lore zur Dunkelklinge und den Dunkelelfen aus dem Kamasilve-Wald
Ein bisschen Freundlichkeit und Harmonie machen aus Overwatch ein ganz anderes Spiel. So manch ein Fan berichtet von seinen Erlebnissen.
Als der Game-Director von Overwatch, Jeff Kaplan, vor einigen Tagen ein neues „Developer Update“-Video veröffentlichte, gab es einige Kritik. Denn in „Play nice, play fair“ erklärte Kaplan hauptsächlich, dass die Spieler doch freundlicher zueinander sein sollten, während Blizzard das Meldesystem weiter verfeinert und die Strafen verschärft.
Viele Overwatch-Spieler sahen nur den erhobenen Zeigefinger und kamen zu dem Schluss: „Danke, den Tipp hätte ich nicht gebraucht.“ Doch ein paar Spieler haben sich die Worte offenbar zu Herzen genommen und erzählen von ihren Erlebnissen.
Was passiert, wenn Overwatch-Spieler nett zueinander sind?
Probier’s mal mit Gemütlichkeit
Auf Reddit berichtet der Nutzer DigitallyBorn davon, dass er einfach mal über seinen Schatten gesprungen sei. Er versuchte, einfach verdammt freundlich zu sein. Nicht sarkastisch-freundlich, aber schon ziemlich freundlich.
Er lobte Spieler beider Seiten für tolle Spielzüge, ermunterte sie aber auch nach einem verpatzten Ultimate. Es dauerte nicht lange, bis andere Spieler auf die Freundlichkeit einstiegen und ebenfalls positiv reagierten. Das ging sogar so weit, dass fast alle Spieler am Ende der Partie blieben, um noch weitere Matches miteinander zu spielen – eine absolute Seltenheit, denn im Regelfall sind 80% der Spieler bereits verschwunden, während noch das „Play of the Game“ läuft.
Der Beitrag hat seither viel Zuspruch bekommen und schon jetzt über 7.000 Upvotes – und hat damit offenbar einen Nerv in der Community getroffen. Viele Spieler berichten von ähnlichen Erfahrungen und kommen zu dem Schluss, dass Kaplan mit seinem Video eigentlich etwas „ganz Allgemeines“ angesprochen hat, das viele im Internet aber schlicht verlernt hätten.
Overwatch – Von Freunden für Freunde?
Ein anderer Redditor meint dazu, dass Overwatch von einer Gruppe Freunde entwickelt wurde. Bei Blizzard sind die Entwickler sehr harmonisch untereinander und deshalb macht auch das Spiel nur wirklich Spaß, wenn man sich gegenseitig respektiert und schätzt. Wer sich wie die Axt im Walde aufführt, der reduziert nicht nur den Spielspaß aller anderen Beteiligten – sondern vor allem auch den eigenen.
Und was lernen wir daraus? Wer freundlich zu anderen ist, der erhält häufig auch Freundlichkeit zurück. Eine alte Weisheit, die man in den Zeiten des Internets ruhig noch einmal erwähnen kann.
Habt ihr bereits ähnliche Erfahrungen in Overwatch gemacht und versucht es mit viel Freundlichkeit? Oder denkt ihr, wer ein paar Beleidigungen nicht ertragen kann, der hat auch nichts im Spiel verloren?
Bei FIFA 18 FUT sind die schnellsten Spieler bekannt. Ein Spieler aus der Bundesliga führt die Rangliste an. Wir zeigen Euch die “Ultimate Team”-Karten mit den Ratings und Pace-Werten.
Viele Fans achten bei dem Aufbau ihrer FUT-Mannschaft nur auf einen Wert: Auf das Tempo, das auch hierzulande häufig “Pace” genannt wird.
Dieser Wert zeigt den Durchschnitt der Attribute “Beschleunigung” und “Sprint-Tempo” an. Sprich, je höher das Pace, desto flotter ist der Spieler auf dem Platz unterwegs.
Schnelle Spieler können ganze Matches im Alleingang entscheiden, weshalb zahlreiche Fans nach billigen, schnellen Spielern für ihr Team Ausschau halten. In der Community wird der Fokus auf das Tempo zwar als “Noob-Taktik” abgestempelt, allerdings ärgert sich jeder Fan über langsame Spieler, die nicht vom Fleck kommen.
Daher ist die Frage interessant: Welche Spieler sind denn die schnellsten in FIFA 18 FUT? Hier ist die Liste der Top 20.
Die schnellsten Spieler für Euer Team – FUT 18
In dieser Rangliste befinden sich vor allem Flügelspieler. Innenverteidiger oder zentrale Mittelfeldspieler sind nicht dabei.
Platz 20: Iñaki Williams
Platz 19: Bruma
Platz 18: Gerard Deulofeu
Platz 17: Raheem Sterling
Platz 16: Mohamed Salah
Platz 15: Lucas
Platz 14: Jordi Alba
Platz 13: Sadio Mané
Platz 12: Gelson Martins
Platz 11: Jonás Aguirre
Platz 10: Kekuta Manneh
Platz 9: David Accam
Platz 8: Leroy Sané
Platz 7: Gareth Bale
Platz 6: Jürgen Damm
Platz 5: Ernest Asante
Platz 4: Mathis Bolly
Platz 3: Héctor Bellerín
Platz 2: Jonathan Biabiany
Platz 1: Pierre-Emerick Aubameyang
Bereits in FIFA 17 war Aubameyang der schnellste Spieler im Spiel mit einem Pace von 96. Damals war nur Bolly gleich schnell. In FIFA 18 hat Biabiany gleich viel Tempo.
Wir haben ein Interview mit Nexxoss Gaming zu Destiny 2 und seiner Karriere als professioneller YouTuber und Streamer geführt.
Nexxoss Gaming ist einer der bekanntesten und größten deutschsprachigen YouTuber zu Destiny und Destiny 2. Das erste Video auf seinem Kanal erschien im Oktober 2014 – mittlerweile folgen Nexxoss etwa 46.000 Menschen auf YouTube.
Die Videos, häufig Guides und Info-Clips, wurden mehr als 10 Millionen Mal gesehen. Auf Twitch ist Nexxoss regelmäßig der größte deutschsprachige Streamer zu Destiny 2.
Zum Destiny-2-Launch – und weil wir erfahren haben, dass Nexxoss sein Hobby mittlerweile zum Beruf gemacht hat – haben wir ein Interview mit ihm geführt.
Hinweis: Nexxoss ist ein Freund unserer Seite und wir arbeiten mit ihm seit einigen Jahren zusammen.
Hallo Nexxoss, du hast eine Ausbildung als Kaufmann abgeschlossen, auch in dem Beruf gearbeitet. Warum sagt man dann: Okay, ich will in Zukunft jeden Tag Videos und Streams über ein Videospiel machen. Wie kommt es dazu?
Eigentlich per Zufall, ich wurde recht überraschend arbeitslos und war dann auf der Suche nach einer weiteren Stelle als Kaufmann. Da man als Arbeitssuchender viel Freizeit hat, habe ich Youtube und Co. einfach mal ausprobiert. Ich glaube jeder, der YouTube-Videos schaut, hatte schon mal den Gedanken: “Das will ich auch mal versuchen.” Naja, ich hab es dann einfach versucht, hatte ja die Zeit dafür, neben der Arbeitssuche.
Und dann führte das eine zum anderen. Als ich eine gewisse Größe auf Youtube erreicht hatte, habe ich mir gesagt: “Ich probiere es einmal. Wenn es schiefgeht, kann ich jederzeit in meinem alten Beruf weiterarbeiten.“
Tja, und so hat es seinen Lauf genommen.
Auswandern wegen YouTube?
Ist es besonders schwierig, sich in der Schweiz mit dem Geld von YouTube und Twitch durchzuschlagen? Die Lebenskosten sind in der Schweiz ja viel höher als etwa in Deutschland, die Einnahmen aber nicht.
Das ist korrekt, die Schweiz ist als Land für einen Youtuber eigentlich ungeeignet. Ich spiele seit langem schon mit dem Gedanken, in ein anderes Land zu ziehen, wo die Lebenskosten wesentlich niedriger sind.
YouTube Stress – Twitch entspannter
Wenn du jetzt hörst „Destiny 2 hat einen Launch“, denkst du da zuerst: „Oh, da hab ich Bock drauf, das will ich zocken“, denkst du „Mann, das wird eine Menge Arbeit?“ oder ist der erste Gedanke „Da hab ich die Chance, meinen Kanal richtig nach vorne zu bringen?“
Eigentlich etwas von allem. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mir da eine kleine Lücke zurechtgelegt habe. Wenn ich nur Youtube betreiben würde, wäre es sicher “Viel Arbeit und der Kanal wächst dafür.” Aber da ich noch Streamer auf Twitch bin, ist es etwas einfacher.
Auf Twitch kann ich ohne Druck livestreamen, kann den Release von Destiny 2 einfach genießen. Das, was ich dort dann entdecke, und an Tipps sammle, kann ich auf Youtube in Guides und Review-Videos packen.
Somit konnte ich den Release sehr genießen und der Kanal hat ebenfalls die Aufmerksamkeit bekommen, die man sich von einem Release erhofft.
SCHNELL und EINFACH – die wichtigsten Wörter auf YouTube, aber sie stimmen selten
Ist für dich YouTube oder Twitch mittlerweile im Fokus und wie entscheidest du das?
Ich erstelle sehr gerne Guides für Leute auf Youtube. Wenn ich dann die Kommentare lese, dass sie es mit dem Guide einfach meistern konnten, ist das immer sehr schön, weil ich jemandem helfen konnte. Auf der Schattenseite steht aber auch die Aufmerksamkeit. Denn um die zu bekommen, muss man den Titel oft “überspitzt” wählen.
Wenn ich einen Guide erstelle, wie man sein Powerlevel erhöht, dann MÜSSTE ich eigentlich in den Titel schreiben: “Schneller Powerlevel-Guide” und im Thumbnail ebenfalls gross und fett reinschreiben SCHNELL. Jedoch finde ich das etwas unehrlich gegenüber den Zuschauern, weil es halt einfach nur ein Guide ist, wie man es richtig macht. Deswegen wähle ich solche Titel nicht.
In Destiny 2 kann man nichts “schnell” oder “super einfach” machen. Somit stimmen solche Titel und Thumbnails für mich schlichtweg nicht.
Jedoch verliert man dadurch stark an Konkurrenzfähigkeit. Die Leute klicken halt gerne Videos an, wo draufsteht “Schnell / Einfach.” Ich verstehe, warum man solche Titel wählt, finde es aber halt nicht ehrlich gegenüber den Zuschauern. Das ist auf Dauer sehr ermüdend, weil nicht alle Youtuber so denken, aber vermutlich ist es in der Welt einfach so. Der, der am lautesten brüllt, bekommt die meiste Aufmerksamkeit.
Twitch hingegen empfinde ich da als viel angenehmer, man ist online, streamt und die Leute freuen sich, man unterhält sich miteinander und es ist simpel und angenehm.
Deswegen streame ich momentan auf Twitch sehr gerne und erstelle Guides für Leute, die einen Guide brauchen. Ich werde in den Kommentaren auf Twitch oft gefragt: “Nexxoss, wie geht das? Wie geht jenes?” Und für diese Leute habe ich dann die Guides auf Youtube.
Also habe ich probiert, beides in einen guten Einklang zu bringen und mich von diesem “überspitzten Werben” auf Youtube nicht allzu sehr unter Druck setzen zu lassen.
Nexxoss gibt dem Kanal ein Gesicht
Du hast dich erst vor wenigen Wochen entschieden, jetzt mit Face-Cam zu streamen und dich zu zeigen. Was steckt hinter diesem “Gesichts-Outing?”
Das mit der Facecam ist viel unspektakulärer, als die meisten denken. Am Anfang wollte ich Nexxoss Gaming kein Gesicht geben, weil ich nicht wusste, wohin die Reise mit dem Kanal geht, vielleicht würde es mich eines Tages bei der Arbeitssuche behindern. In der digitalen Zeit ist das nunmal so.
Als der Kanal dann gut lief und ich mich theoretisch hätte zeigen können, wollten so viele Leute wissen, wie ich aussehe, dass ich es witzig fand, Witze darüber zu machen, sozusagen die Leute auf die Folter zu spannen.
Und da ich vor kurzem auf der Gamescom war, wollte ich mich dann vorher doch noch zeigen, falls jemand auch da ist und mal ein Foto machen möchte oder einfach mal die Hand schütteln will. Was dann tatsächlich auch passiert ist. Es gab einige, die auf der Gamescom ein Autogramm oder ein gemeinsames Foto wollten.
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Wenn ich deine Streams anschaue, fällt mir auf, dass du versuchst, ruhig und verbindlich zu bleiben, auch wenn Leute immer dieselben Fragen stellen oder wenn’s grad im Spiel nicht läuft. Fällt dir das leicht oder musst du dich da schon zusammenreißen?
Dass die Leute immer dieselben Fragen stellen, ist klar. Es kommen ständig neue Leute in den Stream mit “neuen” Fragen. Da kommt dann eben Youtube etwas ins Spiel. Ich habe dort die Guides so verknüpft, dass ich sie immer auf die Guides verweisen kann. Zudem verstehe ich es auch, man kommt in den Stream, will was fragen, weiß nicht, was die Leute vorher gefragt haben, dafür habe ich absolutes Verständnis.
Ich glaube, ich bin als Typus Mensch eher ein ruhiger Mensch. Das macht es einfacher, “ruhig und verbindlich” zu bleiben.
Es gibt natürlich auch Situationen, in denen man dann die Zähne zusammenbeißen muss, gerade wenn man Osiris oder den Raid spielt und es will einfach nicht klappen. Das ein oder andere böse oder strenge Wort fliegt da schon mal über meine Lippen, aber das gehört dazu, kein Mensch ist perfekt.
Tipps fürs schnelle und einfache Leveln in Destiny 2? Nein, es dauert
Ich hab gesehen, du hattest schon vor einer Woche ein Powerlevel jenseits der 280. Hast du irgendwelche Tipps für unsere Leser, worauf sie bei Destiny 2 besonders achten sollen, um schnell voranzukommen?
Ach, mit der Level-Geschwindigkeit eines Youtuber oder Streamers darf man sich nie vergleichen, das ist ja schließlich mein Beruf.
Aber ich habe einen tollen Guide gemacht, wie man “schnell und einfach” Powerlevel 300 erreicht. Kleiner Scherz am Rande. Den Guide gibt es wirklich, da erkläre ich aber, wie man Schritt für Schritt vorankommt.
Ich habe halt 3 Charakter, habe jeden hochgespielt und die Waffen dann auf den nächsten geschoben, so bin ich beim zweiten schon mit einem hohen Powerlevel gestartet. Das ging aber halt nicht “schnell” – weil 3 Charakter zocken, Story spielen & Missionen machen – das dauert.
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Destiny 2 finde ich bisher sehr, sehr gut. Es hat den Charme von Destiny 1, mit vielen Verbesserungen. Sie haben viele Dinge in dem Spiel richtig gemacht, aber auch einige Sachen vergessen, die ich noch gut gefunden hätte. Aber ich will jetzt hier den Rahmen des Interviews nicht sprengen.
Mein Fazit ist: Es spielt sich wirklich sehr gut!
Nexxoss Gaming, vielen Dank für das Gespräch.
Ein Interview mit einem Kollegen von Nexxoss, mit Venero TV, gibt es hier:
Mit einem Mini-Update für Pokémon GO beseitigen die Entwickler einen Bug, der Raid-Countdowns im Spiel betraf. Die Zeiten wurden von einem Icon verdeckt.
Der Patch 0.75.0 läuft bei vielen Spielern noch nicht so “rund”, wie er eigentlich soll. Immer noch gibt es Probleme mit unsichtbaren oder komisch aussehenden Avataren und versteckten Icons.
Mit einem Mini-Update richten sich die Entwickler an ein aktuelles Problem und beheben den Bug, der für schlecht erkennbare Raid-Countdowns sorgte. Ein Download ist nicht nötig.
Countdowns wieder sichtbar
Eigentlich gilt das Pokémon-GO-Update 0.75.0 als das größte Bug-Fix-Update seit Veröffentlichung des Spiels im Sommer 2016. Doch neben den Problemlösungen schlichen sich auch heimlich neue Bugs ins Spiel, die jetzt ausgebessert werden.
Ein störender Fehler war optischer Natur und verdeckte die Zeit-Anzeige bei Raids. Auf der Karte von Pokémon GO seht Ihr gewöhnlich über den Arenen bestimmte Raid-Eier, die mit einem Countdown versehen sind. Der Countdown zeigt an, wann das Ei schlüpft und dadurch den Raid-Boss aufdeckt, der darin auf die Trainer wartet. Die Raid-Eier sorgen für viele Diskussionen in der Community.
Durch einen Bug wurde das Nearby-Icon so platziert, dass die Zeit des Raids verdeckt wurde und Trainer Schwierigkeiten hatten, diese Zeit abzulesen. Für den deutlichen Countdown mussten sie zunächst die Arena antippen.
Auf Reddit zeigte Nutzer TheBlackTalon, wie das Problem in Pokémon GO aussah:
Niantic liest mit und behebt Fehler
Offenbar hat Niantic die Beschwerden gelesen und eine Lösung im Spiel eingebaut. Mit einem Mini-Update wird das Countdown-Problem behoben. Das Icon für die Nearby-Raids wird nun über dem ausgewählten Raid angezeigt und verdeckt nicht weiter die ablaufende Zeit.
Nach der Ankündigung des großen Problem-Behebungsupdates schrieben viele von Euch, dass sie weiterhin Bugs im Spiel haben. Screenshots mit getarnten oder sogar unsichtbaren Avataren werden in unserer Pokémon-GO-Gruppe geteilt.
Wir hoffen, dass Niantic auch diese Probleme auf dem Schirm hat und in den nächsten Tagen behebt. Außerdem warten viele iOS-Nutzer noch auf das Update 0.75.0 für’s iPhone, während Android-Nutzer schon fleißig testen können.
Bei Guild Wars 2 bricht diesen Freitag mit dem Addon „Path of Fire“ eine neue Ära an, aber allzu viel weist nicht darauf hin.
Kommenden Freitag startet „Path of Fire“, die neue Erweiterung zu Guild Wars 2. Eigentlich ist das vor der Blizzcon das letzte Highlight im MMORPG-Jahr 2017. Aber irgendwie kommt die GW2-Erweiterung in der Spiele-Presse und der Öffentlichkeit kaum an. Ist Guild Wars 2 kein Titel für den Mainstream mehr?
Neue Erweiterungen sind die Bühne für MMORPGs
Eine neue Erweiterung für ein MMORPG – das ist eigentlich die Zeit, in der man kräftig auf die Trommeln schlägt und auf sich aufmerksam macht. Das ist die Zeit im Rampenlicht für ein MMORPG. Zeit, um neue Spieler zu gewinnen und alte zurückzuholen.
2017 waren vorm Release von Stormblood und vor Morrowind die MMORPGs The Elder Scrolls und Final Fantasy XIV Themen, die auf Mainstream-Gaming-Seiten drängten. Es gab Events, es gab News, Trailer und Kampagnen – die Trommel wurde kräftig geschlagen.
Klar, The Elder Scrolls Online und Final Fantasy haben den Vorteil, dass sie zu großen Singleplayer-Franchises gehören und damit auch Nicht-MMORPG-Fans interessieren. Trotzdem ist es bei Guild Wars 2 jetzt verdächtig ruhig. Nicht mal auf den MMO-Fachseiten liest man viel zum einstigen Kritiker-Liebling.
Guild Wars 2: Seit Oktober 2015 aus der Öffentlichkeit verschwunden
Anfang August hat Arenanet die relevanten Features der Erweiterung vorgestellt, seitdem gab es Anspiel-Events, aber sonst bleibt es ruhig um “Path of Fire.” Die größte Meldung über GW2 der letzten Tage war, dass es „neue Foren“ gibt. Wow.
Ansonsten scheint sich ArenaNet darauf zu verlassen, nach innen zu wirken und die bestehenden Fans im Spiel zu halten. Eine große Kampagne, um neue Spieler zu gewinnen und auf das Addon aufmerksam zu machen, scheint nicht unterwegs zu sein.
Das passt zu einem Trend, den man bei Guild Wars 2 mit Sorge betrachten kann. Das MMORPG scheint sich über die letzten Jahre mehr und mehr von der Bühne der Öffentlichkeit zu verabschieden. Darauf weisen die Zahlen von Google Trends hin, die das weltweite Suchinteresse am Titel dokumentieren.
Nach dem Release von Guild Wars 2: Heart of Thorns im Oktober 2015 ist das weltweite Interesse an Guild Wars 2 gefallen und stagniert auf deutlich niedrigerem Niveau als vor Heart of Thorns. Die „Lebendige Welt“ mit Episoden und Staffeln wie bei einer TV-Serie macht es schwer, dem Titel zu folgen.
Eine alarmierende Entwicklung: Einzelne Updates und Patches haben keine Auswirkungen auf das Google-Interesse. Während bei Konkurrenz-Spielen wie WoW die “vollen Patches” wie 7.1, 7.2 oder 7.3 doch immer wieder durch die Medien gehen und Aufmerksamkeit erzeugen, fehlt das bei Guild Wars 2.
Die Addon-Ankündigung Anfang August war das „einzig Relevante“, das seit 2 Jahren in Guild Wars 2 passiert ist und was dem Spiel zumindest etwas Auftrieb verliehen hat.
Aber das Interesse scheint seitdem wieder zu verflachen.
Guild Wars 2: Was ist da los?
Es sieht so aus, als wäre Guild Wars 2 der Verlierer bei den MMORPGs in den letzten 2 Jahren:
Mit The Elder Scrolls Online und Black Desert sind zwei Spiele erwachsen, die offenbar Konkurrenten sind – GW2 ist nicht mehr die Alternative zu WoW, sondern Teilnehmer an einem zusehends kompetitiven Markt mit 5 Spitzen-MMORPGs (WoW, FF14, ESO, Black Desert, Guild Wars 2)
Man darf gespannt sein, ob ArenaNet jetzt im Endspurt noch zulegt und Path of Fire mehr Leuten vorstellen kann. Aktuell scheint Guild Wars 2 vom Radar der Öffentlichkeit zu verschwinden.
Wenn Ihr Euch über Path of Fire informieren möchtet, gibt es hier alle Infos:
Bei The Division gibt’s ausführliche Infos zum Widerstand-Modus. Dieser wird mit dem Update 1.8 eingeführt – und ist endlos!
Das Update 1.8, das noch diesen Herbst erscheinen soll, führt neben einem PvP-Modus und einer Map-Erweiterung zum West Side Pier auch einen eigenständigen, neuen PvE-Modus ein. Dieser nennt sich Resistance (auf Deutsch: Widerstand) und wird für alle Agenten kostenlos sein.
In einem ausführlichen Blog-Post stellen die Entwickler diesen Modus vor. Wir fassen die Infos zusammen.
Darum geht es in Resistance
Resistance ist eine 4-Spieler-PvE-Aktivität, die in einem endlosen Horde-Modus gespielt wird. Das bedeutet, Ihr stellt Euch unendlichen Gegner-Wellen. Der Modus ist erst vorbei, wenn Ihr sterbt. Es gibt kein “endgültiges Ziel”.
Stattdessen kämpft Ihr Euch von Welle zu Welle, wobei nach allen 5 Wellen eine Boss-Welle kommt. Diese Boss-Wellen können als Meilensteine angesehen werden, damit Ihr eine Orientierung habt, wie: “Letztes Mal haben wir 3 Bosse besiegt, versuchen wir jetzt, mindestens bis zur vierten Boss-Welle zu kommen.”
Dabei gilt: Die Schwierigkeit hängt vom Fortschritt ab. Die ersten Wellen sind auf der Schwierigkeit “Schwer”, spätere Wellen laufen auf “Herausfordernd” und “Legendär” ab. Haltet Ihr noch länger stand, betretet Ihr die “Endlos”-Schwierigkeitsstufe. Ab hier soll die Schwierigkeit exponentiell in die Höhe schießen.
Die einzelnen Wellen (Welle 1, Welle 2, etc.) laufen dabei jedes Mal ähnlich ab. Sie haben eine gewisse Einheitlichkeit. Wenn Ihr den Modus erneut spielt, wisst Ihr also schon, was Euch in den einzelnen Wellen erwartet. Komplett identisch laufen sie jedoch nicht ab, denn Resistance nutzt einen “dynamic wave spawner”. Das bedeutet, dass die Gegner an zufälligen Orten und überraschend auftauchen können. Kein Run wird wie der vorherige.
Zum Setting: In Resistance haben sich die Gegner-Fraktionen verbündet. Gemeinsam wollen sie die Division-Agenten besiegen. Ihr müsst also gegen gemischte Gegner-Wellen antreten, die aus Rioters, Rikers, Cleaners und LMB-Soldaten bestehen.
Arenen und Features von Widerstand in The Division 1.8
In Widerstand gibt es drei Arenen:
In der ersten Arena befinden sich Frachtcontainer, Lastkähne und Baumaterial.
In der zweiten Arena müsst Ihr tief in die Kanalisation und in enge Tunnel vordringen.
In der dritten Arena soll es einen intensiven Kampf an Bord eines großen Flugzeugträgers geben – der USS Intrepid.
Jede Arena erfordert laut Massive einen eigenen Spielstil. Sobald Ihr diese Locations im West Side Pier entdeckt habt, könnt Ihr über die Map Schnellreisen zu diesen machen.
Weitere Infos zu Widerstand:
Ihr kämpft nicht nur gegen unzählige Gegner, sondern müsst auch auf bestimmte Modifier achten. So tauchen in manchen Wellen “kritische Ziele” auf, die Ihr zügig erfüllen müsst. Schafft Ihr dies nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit, zählt es als Niederlage und Ihr müsst von vorne beginnen.
SHD-Tech: In Resistance gibt es ähnliche Befestigungen wie in “Last Stand”. Ihr sammelt von besiegten Gegnern SHD-Tech, das Ihr nutzen könnt, um Geschütze, Heil-Stationen und Impuls-Stationen zu errichten, zu verbessern oder zu reparieren. Zudem könnt Ihr mit SHD-Tech Eure Munition, Erste-Hilfe-Sets und Granaten wieder auffüllen.
Es gibt keine Checkpoints. Wenn Euer Trupp stirbt, müsst Ihr von vorne anfangen.
Alle 10 Wellen gibt es bessere Belohnungen. Ihr erhaltet Kisten, die fortlaufend bessere Loot-Pools haben.
Wer auf eine Open-Beta des Online-Rollenspiels Dauntless in diesem Jahr hoffte, wird enttäuscht. Denn die Entwickler haben die Testphase auf kommendes Jahr verschoben.
Die Closed-Beta von Dauntless hat jede Menge Feedback der Tester zutage gefördert. Feedback, welches den Entwickler zeigte, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt, bevor sie eine Open-Beta in Angriff nehmen können. Deswegen wurde die Entscheidung gefällt, die offene Testphase auf das kommende Jahr zu verschieben. Gerade was die Netzwerk-Stabilität des Spiels und das Balancing angeht, muss noch einiges getan werden.
Closed Beta bekommt weitere Tester
Die Verschiebung der Open Beta heißt aber nicht, dass nicht noch mehr Spieler in den Genuss des RPGs kommen werden. Denn es sollen immer wieder neue Einladungen verschickt werden, um weiteren Spielern zu ermöglichen, Dauntless vorab zu spielen und Feedback abzugeben. Ihr könnt euch also nach wie vor auf der offiziellen Webiste anmelden und bekommt dann mit etwas Glück eine Einladung zugeschickt.
Roadmap zeigt, woran gearbeitet wird
Die Entwickler erklärten, um was sie sich in nächster Zeit kümmern. Dazu gehört eine Überarbeitung des Kampfsystems und die Möglichkeit, die Helden noch weiter individualisieren zu können. Neue Behemoths, die ihr jagen könnt, finden ebenfalls ihren Weg in das Spiel. Auf der sogenannten Roadmap könnt ihr genau nachlesen, was in der nächsten Zeit ansteht. Dazu gehört ein Transmogrifikationssystem und auch die Lokalisierung des Spiels in andere Sprachen.
Die Verschiebung der Open Beta von Dauntless bringt übrigens einen größeren Nachteil mit sich. Denn im kommenden Jahr erscheint auch Monster Hunter World, das wohl ein direkter Konkurrent zu Dauntless wird.
Das MMORPG Black Desert hat in Südkorea ein Auktionshaus für die Super-Reichen eröffnet. Das dient als luxuriöser Gold-Sink und verkauft Items, die Regeln brechen.
Was ist ein Gold-Sink? Und warum ist das notwendig
Als „Gold Sink“ bezeichnet man in MMORPGs Mittel, um die Ingame-Währung Gold aus dem Spiel abfließen zu lassen. Das Problem in MMORPGs ist es, dass ständig Gold „aus dem Nichts“ erzeugt wird: Spieler erschlagen ein Monster und das hat Gold dabei. Das Monster zieht das Gold aber nicht aus dem Goldkreislauf der Wirtschaft, sondern das wird jedes Mal magisch neu erzeugt.
Also wird die Geldsumme in einem MMORPG immer größer. Gold ist nichts mehr wert – und es kommt zur Inflation. Spieler machen sich keine Gedanken mehr über Gold, da sie ein Vermögen haben, das sie nie ausgeben können.
Irgendein Mechanismus muss also Gold vollends aus dem Spiel nehmen, es muss wieder abfließen, dafür sind Gold-Sinks notwendig: In den meisten MMORPGs wollen Händler oder andere NPCs für ihre Leistungen und Waren Gold, das so aus dem Kreislauf verschwindet. Aber in den meisten MMORPGs reicht das nicht: Es wird immer mehr Gold.
Black Desert führt Luxus-Auktionshaus ein
In der südkoreanischen Version von Black Desert gibt es seit dem 17. August ein „Luxury Auktionshaus“ im Südwesten von Calpheon.
Das normale Auktionshaus in Black Desert ist eine streng reglementierte Spieler-zu-Spieler-Warenbörse mit Preisen, die nur in einem festgelegten Spektrum variieren.
Das Luxury-Auktionshaus hat immer nur ein Item im Angebot, das an den Höchstbietenden geht. Die Superreichen von Black Desert bieten also gegeneinander. Die Dauer der Auktion beträgt 10 Tage, wobei jedes Gebot diese Zeitspanne um 1 Minute verlängert.
Bonzen bieten bald auf schwarzen Pegasus
Das erste Item im Auktionshaus war ein „Combat/Skill EXP Transfer Ticket“ – damit konnte der Auktions-Gewinner sozusagen einen „Twink“ zum neuen „Main“ machen. Der größere Charakter tauscht mit dem kleinen Charaktere seine Erfahrungspunkte und Level. Das Item startete mit einem Mindestgebot von 2 Milliarden Silber.
Aktuell warten die Bonzen von Black Desert auf den 29. September. Dann ist eine schwarze Ausgabe des Pegasus im Angebot. Das Mount „Nightmare of Arduanatt“ startet bei 5 Milliarden Silber.
Das „Luxus-Auktionshaus“ war Teil des Content-Plans von Black Desert, den wir Anfang August vorgestellt haben. Wahrscheinlich wird das auch in den Westen kommen.
Hier haben wir weitere Pläne von Black Desert vorgestellt:
Der glücklose Hero-Shooter Battleborn steht vor dem Aus. Bei Studio Gearbox will man den Titel nach dem nächsten Update nicht mehr weiterentwickeln. Stattdessen würde das Battleborn-Team jetzt an einem neuen Gearbox-Titel arbeiten. Ist es Borderlands 3?
Es ist so traurig, wie es abzusehen war: Der bunte und komplexe Hero-Shooter Battleborn wird nicht mehr weiterentwickelt. Nachdem selbst die teilweise Free2Play-Umstellung und von Fans organisierte Battleborn-Day-Events nichts gebracht haben, zieht Entwickler Gearbox nun die Notbremse und lässt das Battleborn-Team an einem anderen Projekt des Studios arbeiten.
Battleborn – Herbst-Update wird das letzte sein – Battleborn läuft trotzdem weiter
Daher gibt es an neuem Content nur noch das kommende Update für den Herbst. Danach ist Schluss mit Support und Gearbox wird voraussichtlich keine weiteren Inhalte mehr für Battleborn veröffentlichen. Sollte es doch mal Neuigkeiten zu Battleborn geben, so werde man diese über Social Media veröffentlichen.
Dennoch werden die Server laut Creative Director Randy Varnell für die absehbare Zukunft weiterlaufen. Ihr könnt also immer noch fröhlich Battleborn spielen. Das Spiel wird nicht abgeschaltet. Ob ihr allerdings viel Spaß auf den Servern habt – laut Steam sind im Schnitt 100 Spieler online – ist eine andere Frage.
Arbeitet das Battleborn-Team jetzt an Borderlands 3?
Das Ende vom Battleborn-Support hat aber auch ein Gutes: Das Team des glücklosen Hero-Shooters arbeitet nun laut Randy Varnell an einem anderen, noch nicht bekanntgegebenen Gearbox-Projekt.
Und auch wenn keine Namen genannt wurden, so ist doch stark zu vermuten, dass das neue Spiel mit „Border“ anfängt und mit „Lands 3“ endet. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die neuen Skins und Themen aus dem finalen Battleborn-Update einen starken Borderlands-Touch haben.
Bei Destiny 2 will Xur noch nicht heim. Ihm gefällt es bei den Hütern nun besser als noch in Destiny 1. Das ist wohl auch der Grund, weshalb er ihnen verrät, wo er sich aufhält.
Xur ist ein mysteriöser, tentakelgesichtiger Exotic-Händler in Destiny. Er kommt jeden Freitag zu den Hütern, um ihnen seine Waren anzubieten. Seine Motive sind allerdings nicht seine eigenen. Er beugt sich fernen Meistern, den Neun.
Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach einem Launch ist Xur für viele Hüter interessant: Denn vielleicht bringt er ja jenes Exotic mit, das man noch braucht, das einem einfach nicht zufällig droppen will. Sobald die Hüter mit Exotics eingedeckt sind, was meist mit steigender Spieldauer einhergeht, verliert Xur an Spannung.
In Destiny 2 könnte das besonders schnell passieren, wie mehrere englischsprachige Gaming-Seiten schreiben. Xur habe an Reiz verloren, nun müsse man nicht mehr nach ihm googlen. Warum das?
Xur in Destiny 1
Xur ist nicht mehr so mysteriös wie einst
In Destiny 1 war das Besondere an Xur: Er tauchte zufällig in den Social-Hubs auf. Die Hüter rannten wild durch den Turm (und zum Riff), um Xurs Standort zu entdecken. Das war Woche für Woche ein Großereignis in Destiny, das viele Hüter verfolgten. Sobald er gefunden war, wurde dies im reddit-Forum mit dicken Ausrufezeichen stolz verkündet.
In Destiny 2 fällt diese Suche nun weg. Xur kann zwar nun in allen vier Welten zufällig auftauchen – weshalb viele im Voraus dachten, dass Xur nun extrem schwierig zu finden sei – allerdings wird er auf der Map markiert. Sprich, man muss lediglich den Navigator öffnen, um Xurs Location zu sehen. Markiert dessen Symbol, und Ihr werdet direkt zur Nudelbacke geführt:
Wir fassen die Gründe zusammen, weshalb Xur in Destiny 2 an Reiz verliert:
Jeder kann ihn schnell finden, ohne nach ihm googlen zu müssen.
Er ist länger da als sonst. Xur tritt nun nicht am Sonntag, sondern erst dienstags die Heimreise an. Er ist kein seltener Besucher mehr, sondern nahezu ein Dauergast.
Er verkauft ausschließlich Exotics. Er hat weder Drei der Münzen noch andere Items im Angebot, die Hüter anlocken könnten. Da man in Destiny 2 schnell an Exotics kommt, könnte Xur schnell uninteressant werden. Bereits in der ersten Xur-Woche schrieben viele Hüter, dass sie von dessen Inventar enttäuscht seien.
Xur hat keine eigene Währung mehr (Seltsame Münzen), jetzt verlangt er Legendäre Bruchstücke. An diese kommt Ihr zügig, wenn Ihr beispielsweise Legendäre Items zerlegt.
Nun kann man argumentieren: Das sind alles spielerfreundliche Änderungen. Er ist länger da, schneller zu finden und man kommt leichter an seine Items. Jedoch erscheint das Großereignis “Xur” dadurch nicht mehr ganz so groß.
Für uns bei Mein-MMO.de ändert sich dennoch nicht viel: Wir werden weiterhin jeden Freitag über Xurs Ankunft berichten. Nun ist es zwar nicht mehr so spannend, wo er sich aufhält, dafür wird die Frage spannender, was er dabei hat. Denn auf Bungie.net wird dessen Inventar nicht mehr angezeigt. Wer direkt freitags um 11 Uhr wissen will, was Xur dabei hat, muss entweder im Spiel selbst nachsehen … oder danach googlen.
Manche Taktiken in Hearthstone benötigen ein bisschen mehr Planung. Aber ein Sieg erst nach 90 Zügen? Tja, das gibt es jetzt.
Hearthstone hat eigentlich ziemlich eindeutige Regeln. Wer als erstes auf 0 Lebenspunkte sinkt, der verliert. Wer keine Karten mehr ziehen kann, der erleidet jede Runde steigenden Schaden. Doch nach wie vielen Runden endet ein Hearthstone-Match eigentlich zwangsweise?
Diese Frage war bisher nicht relevant, denn die meisten Matches sind im spätesten Fall nach 40 bis 45 Zügen beendet – und selbst das sind schon absolute Ausnahmefälle.
Doch mit Ritter des Frostthrons haben die Spieler viele Möglichkeiten bekommen, ihre Decks nachträglich noch zu vergrößern und somit einem „Fatigue“ (Erschöpfung) aus dem Weg zu gehen.
Eine dieser Karten stammt vom Krieger und ist die Hand des toten Mannes – diese mischt eine Kopie aller Handkarten des Kriegers ins Deck. Sollte er noch eine weitere Hand des toten Mannes auf der Hand habe, dann kann er dieses Spiel endlos fortführen.
Endlos? Nein, nicht ganz. Nach 90 Runden entscheidet Hearthstone nämlich, dass der Spaß nun ein Ende hat und die Partie wird mit einem Unentschieden aufgelöst.
Hearthstone endet immer nach 90 Runden
Dennoch können sich Matches so sehr lange hinziehen. Viele dieser Fatigue-Warrior setzen nämlich darauf, die Diener des Gegners immer wieder zu vernichten und zugleich Rüstung aufzubauen. Im Regelfall geht dem Gegner irgendwann der Saft aus und er stirbt am Erschöpfungsschaden. Wirklichen „Durchschlag“ hat der Fatigue-Warrior nicht – dafür aber jede Menge Karten, um die Diener des Gegners auszuschalten, wie etwa Scharmützel.
Was jedoch, wenn beide Spieler so ein Kriegerdeck spielen und sich gar nicht mehr gegenseitig besiegen können? In dem Fall endet das Match dann nach knapp 2 Stunden mit dem 90. Zug und dürfte allen Beteiligten effektiv ihre Lebenszeit gestohlen haben.
Für die ausstehenden HCT Americas Summer Playoffs haben die Veranstalter bereits neue Regeln festgelegt. Sollte ein Match nach 90 Zügen beendet werden, wird der Spieler zum Sieger ernannt, der die größere kombinierte Zahl aus Lebenspunkten und Rüstung besitzt.
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Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Turnierbetreiber in den nächsten Wochen noch zu einer anderen Lösung kommen müssen. Denn wenn sich Matches über bis zu 2 Stunden ziehen, dann wirft das die komplette Planung des Turniers durcheinander.
Was haltet ihr davon, dass Spieler ihre Decks “endlos” vergrößern können? Sollte das ausgeschlossen werden? Oder ist es gut, dass auch solche ultra-langfristigen Strategien einen Platz haben?
Das Western-MMO Wild West Online startete in die geschlossene Alpha-Phase. Ich statte dem Spiel einen Besuch ab und begebe mich auf die Suche nach Gold und Banditen. Die wichtigste Frage: Was ist das für ein Spiel? Ein Western-Epos wie Red Dead Redemption? Oder ein Survival-Spiel á la ARK Survival Evolved.
Ich hatte mit dem Wilden Westen lange nicht viel am Hut. Gut, ich habe als Kind ein paar Folgen „Lucky Luke“ geschaut, aber das war es dann auch.
Dann kam gegen 2010 das Open-World-Spiel “Red Dead Redemption” raus und Mann, hat mich der Trip in den wilden Westen an die Konsole gefesselt! Nun möchte Entwickler 612 Games mit seinem neuen Projekt Wild West Online neue Maßstäbe setzen. Jetzt am Freitag startete das Spiel in eine erste Alpha und ich habe mir das angeschaut.
Wild West Online ist noch in einem frühen Stadium (Technical Alpha) und alle Eindrücke sind unter Vorbehalt und beziehen sich auf die aktuelle Version.
Das Spiel verspricht eine offene Welt, in der ihr selbst entscheiden könnt, womit ihr euer Brot verdient. Werdet ihr ein Sheriff und beschützt die Städte oder verdingt ihr euch als Bandit, startet Banküberfälle und raubt unschuldige Spieler aus?
Meine ersten Minuten als waschechter Cowboy
Bevor es überhaupt losgeht, erstellt man einen Charakter. Hier merkt man, dass sich das Spiel in einer Alpha befindet, denn eine wirkliche Auswahl an Anpassungen gibt es nicht. Schnell noch den Namen eingeben und dann steht dem Spielen nichts mehr im Wege. Sobald ihr mit dem dürftigen Editor fertig seid, startet ihr zufällig auf der Karte, bei mir ist es in diesem Fall mitten im Nichts.Ausgerüstet mit einem Revolver und einer Spitzhacke geht es erst einmal in die Grafik-Einstellungen. Währenddessen kommt ein anderer Spieler auf die glorreiche Idee, mich zu töten. Hier merke ich, dass PvP und Survival eine große Rolle spielen werden. Ich sterbe … also zurück auf Anfang.
Und was muss ich jetzt machen?
Nach dem Wiedereinstieg befasste ich mich mit der Frage, was ich eigentlich genau machen soll. Laut den aufgelisteten Features von Wild West Online kann man nämlich machen, was man will. Ich schlag den Weg ein, mit meiner Spitzhacke Gold zu sammeln und nehme mir vor, das Gold in der Stadt gegen ein paar Moneten einzutauschen.Mit der Taste „H“ können wir unser Pferd rufen, um nicht den ganzen Weg laufen zu müssen. Was mich ein bisschen nervt: Mir fehlt die Mini-Map. Zwar könnt ihr jederzeit die große Karte aufrufen, bleibt aber währenddessen bewegungsunfähig. Mit einer kleinen Map irgendwo in der Ecke auf dem Bildschirm könnte ich mich viel leichter zurecht finden.
Nach einer wilden Spritztour mit meinem Ross finde ich dann eines der sogenannten „Safehouses“. Hier kann ich quasi abspeichern, also das Inventar in einer Beute-Kammer sichern. Für viel mehr fehlt mir an der Stelle noch das Gold.
Auf dem Weg zum Gold
Also wieder ab aufs Pferd und endlich eine geeignete Mine zum Goldschürfen finden. Um die Suche ein bisschen zu erleichtern, gibt es spezielle Karten, die euch verfügbare Materialien, wie zum Beispiel Gold-Gestein, anzeigen. Auf dem Weg liegen einige Dörfer, die man begutachten kann.Außerdem gibt es die Möglichkeit, Sachen in den Häusern zu stehlen. Allerdings sinkt damit euer Ruf und ihr könntet leicht zum Banditen werden. Daneben gibt es noch diverse Camps, in denen man Items aufheben darf, ohne den Ruf zu verschlechtern.
Nach einem ausführlichen Spaziergang finde ich dann endlich Gold, das ich mit meiner Spitzhacke bearbeiten kann. Nun hab ich Gold in meinen Taschen und will es verkaufen gehen, muss dabei aber auf der Hut vor feindlichen Spielern sein.
Wenn man vom Teufel spricht: Ein Spieler der ist auf Ärger aus und will mir an den Kragen. Nun stehen wir uns beide gegenüber, ausgerüstet mit unseren Revolvern.
Wie in einem Western bin ich höchst angespannt und die eine oder andere Schweißperle läuft mir übers Gesicht. Dann kommt der erste Schuss und ich kann den Feind schlussendlich den Garaus machen. Nun reite ich siegreich in die Stadt und verkaufe mein Gold an den Händler.
Wie spielt sich Wild West Online?
Das Western-MMO läuft für eine Alpha recht stabil. Ich hatte nur mit wenigen Rucklern zu kämpfen und im Allgemeinen lief das Spiel recht flüssig.
Im Gameplay würde Wild West Online bei anderen Survival-Titeln wie zum Beispiel ARK: Survival Evolved einordnen. Man kämpft am Anfang mit einem kargen Equipment und versucht zu überleben. Bis auf ein paar Außenposten und in der Stadt herrscht PvP und man achtet ständig argwöhnisch auf Spieler, ob diese feindlich gesinnt sind oder keinen Ärger machenWas mich ein bisschen genervt hat, war mein Pferd. Sobald ich mich zu weit vom Ross entferne, verschwindet es, und ich musste es erneut rufen. Soweit kein Problem. Allerdings spawnt das Pferd bis zu 200 Meter in der Pampa. Hier müsste der Entwicklern noch einmal zurück ans Reißbrett und kleine Feinheiten vornehmen, aber das Western-MMO ist ja noch längst nicht fertig.
Fazit: Wird Wild West Online seinem Hype gerecht?
Ich muss zu erst einmal sagen, dass man schon eine Menge in der Alpha machen konnte. Mann schoss sich gegenseitig über den Haufen, sammelte Gold oder ritt stundenlang quer durch die Wüste. Laut einem Hinweis des Entwicklers, sollte man sich in dieser Alpha auf das Sammeln von Rohstoffen konzentrieren und das hat wunderbar geklappt.
Wie ihr in meinen letzten Sätzen erfahren konntet, habe ich mich auch erfolgreich gegen Banditen gewehrt und das Gold sicher zum Händler verfrachtet. Was mir ein bisschen gefehlt hat, war es an die Hand genommen zu werden. Es gab zwar ein Tutorial auf der offiziellen Seite, aber eines im Spiel wäre mir lieber gewesen.
Man weiß halt am Anfang nicht so recht, was man eigentlich genau machen soll. Das Spiel ist ein Sandbox-Titel, man kann tun und lassen, was man will.Für mich wirkt das Spiel wie ein weiterer Survival-Titel. Klar, das Setting im wilden Westen hört sich erfrischend an, aber auch hier geht es wie in anderen Genre-Vertretern ums nackte Überleben. Man kann sammeln, craften und sich gegenseitig die Birnen ausknipsen.
Ich hätte gerne die angepriesenen Überfälle durchgeführt, allerdings scheint es so, dass diese in der Alpha noch nicht verfügbar waren. Allgemein gibt es für meinen Geschmack einfach zu wenig PvE-Inhalt. Klar, der Fokus steht auf PvP, doch manchmal wirkt die Welt dafür zu verlassen. Vielleicht habe ich auch nur zur falschen Zeit gespielt.
Wenig Ähnlichkeit mit Red Dead Redemption – eher ein Survival-MMO
Bleibt noch die Frage offen, ob der Western-Shooter eine gute Alternative zu Red Dead Redemption ist? Derzeit erinnert mich das Spiel eher an einen Survival-Titel wie zum Beispiel ARK: Survival Evolved, nur mit Pferden und Cowboys. Hier müsste noch eine gute Story mit Quests folgen, um wirklich an RDR anknüpfen zu können.
Für eine Alpha war Wild West Online in Ordnung, doch einige Features waren noch nicht in vollem Umfang dabei. Vielleicht bekommt man mehr in den nächsten Alpha/Beta-Phasen zu sehen.
Bei der Vorstellung hatte Wild West Online wohl mit einem gezielten Leak die Nähe zu Red Dead Redemption 2 gesucht, in der Zwischenzeit sind Zweifel am Spiel aufgekommen:
Der Titan in Destiny 2 ist Frontschwein und Tank in einem. Wir zeigen Euch im Klassen-Guide, wie Ihr das Beste aus den Titanen heraus holt. So dominiert Ihr mit den Titanen-Subklassen Sentinel, Stürmer und Sonnenbezwinger in Destiny 2.
Ihr seid mit der Story durch, habt Level 20 erreicht und konntet hier und da ein paar Fähigkeiten des Titanen ausprobieren, wisst aber nicht genau, was in welcher Situation nun das Beste ist? Wir geben euch ein paar grundlegende Tipps zum Titan in Destiny 2: Was ist die beste Skillung? Welcher Fokus ist am stärksten? Welche Subklasse und Fähigkeiten sind für den härtesten Content am besten geeignet?
Und wir zeigen euch, wie Ihr auch als Solo-Titan solo eine gute Figur macht.
Wir stellen hier keine “Builds” vor, dafür bietet die Fertigkeiten-Auswahl nicht genug Spielraum und Tiefgang. Die Wahl des Fokus sowie des dazugehörigen Skill-Trees will trotz alledem wohl überlegt sein und hängt von eurem persönlichen Spiel-Stil ab.
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Die Klassenfähigeit des Titan – die Barriere
Die Barrikade des Titanen ist ein nützliches Hilfsmittel in jedem Kampf, egal ob im Spiel gegen die KI oder gegen andere Hüter im Schmelztiegel. Egal, welche Subklasse Ihr ausgerüstet habt, die Barriere steht euch immer zur Verfügung. Ihr könnt aus zwei verschiedenen Ausführungen wählen:
Turmhohe Barriere – Äußerst nützlich in Dämmerungs-Strikes. Die Barrikade schluckt eine Menge Schaden und kann euch schnell aus aussichtslosen Situationen befreien. Auch im Schmelztiegel kann die turmhohe Barrikade hilfreich sein, um bestimmte Punkte zu halten (z.B. die Sprengladung im Countdown-Modus). Auch nehmen gegnerische Hüter Schaden, wenn sie durch die turmhohe Barrikade laufen. Sie eignet sich daher auch zum Zustellen von kleineren Durchgängen.
Schusswechsel Barriere – hinter dieser Barrikade können sich drei bis vier Hüter ducken und Schutz finden. Wenn man nun durch das Visier der Waffe zielt, kann man bequem über die Barrikade hinweg schießen. Diese Barrikade eignet sich für das Zerlegen von großen Gegnergruppen. Denn der Vorteil der Barrikade ist, dass ausgerüstete Waffen sofort nachgeladen werden, wenn Ihr aufhört zu schießen und den Zoom verlasst. Theoretisch lassen sich Raketenwerfer auf diese Art und Weise wie langsam schießende Scout-Gewehre verwenden.
Die Barriere des Titanen
Der Sprung des Titanen – Schnell und weit
Bungie hat die Sprünge des Titanen auf den ersten Blick nicht wesentlich überarbeitet. Doch der Schein trügt. So könnt Ihr in Destiny 2 deutlich weiter springen als noch in Destiny 1, und das auch noch schnell. Folgende Sprünge stehen zur Verfügung:
Emporschweben – Springt, während Ihr in der Luft seid, um höher zu schweben
Lenkschweben – Springt in der Luft, um Schweben mit präziser Richtungsführung zu aktivieren
Katapultschweben – Springt in der Luft, um einen starken, ersten Schub zu erhalten
Das Emporschweben eignet sich für alle Situationen gleichermaßen gut, das Katapultschweben kann euch aus brenzligen Situationen befreien (insbesondere im Schmelztiegel), während das Lenkschweben die Kontrolle in der Luft erhöht (ich könnte jetzt keine Situation benennen, wo das hilfreich war).
Für mich hat der Titan mit dem Emporschweben den besten Sprung im Spiel. Er ist genauso schnell und hoch wie noch im Vorgänger, kommt aber genauso weit wie ein Warlock.
Guide: Die Fokusse des Titans bei Destiny 2 im Überblick
Der Titan hat Zugriff auf drei Fokusse, welche wir im Guide näher vorstellen werden:
Der Sentinel – Ein Fokus, der je nach Ausrichtung defensiv oder offensiv gespielt werden kann. Schwingt ein mächtiges Schild oder beschützt eure Verbündeten mit einer Kuppel, die euch vor Feindbeschuss schützt. Der Sentinel symbolisiert das Leere-Element.
Der Sonnenbezwinger – Zerschmettert eure Feinde mit flammenden Hämmern. Der Sonnenbezwinger ist ein offensiver Fokus mit Support-Potential und entspricht dem Element Solar.
Der Stürmer – Die pure Zerstörung. Offensiver Fokus, der entweder auf Granaten oder auf den Nahkampf spezialisiert ist. Stürmer stellen das Arkus-Element dar.
Die Fertigkeiten der jeweiligen Subklasse sind bei Erhalt noch nicht komplett freigeschaltet. Ihr erhaltet Upgrade-Punkte mit jedem Level-Up bis Level 20. Auch nach Level 20 könnt Ihr Upgrade-Punkte erhalten, ein entsprechender Balken füllt sich, wenn Ihr Erfahrung sammelt. Neben einem Glanz-Engramm könnt Ihr euch so auch Upgrade-Punkte verdienen. Auch bestimmte Missionen gewähren euch die Fertigkeiten-Upgrades.
Der Sentinel – Offensiv und Defensiv verwendbar
Der Sentinel ist ein neuer Fokus in Destiny 2, Ihr dürft mit einem Schild Captain America spielen. Der Sentinel ist die erste Sub-Klasse, die Ihr in Destiny 2 freischalten könnt. Sie besitzt das Element Leere.
Die Granaten des Sentinel
Die Granaten des Sentinel sind eine Mischung aus den Granaten des Verteidigers, sowie des Jäger-Nachtpirschers – dessen Leerewall-Granate darf nun auch der Sentinel spielen.
Magnetgranate – Eine Haftgranate (Sticky), die zweimal an einem Gegner explodiert
Leerewall-Granate – Mit dieser Granate erzeugt der Titan eine Mauer aus Leere-Licht
Unterdrückergranate – Diese Granate hindert eure Gegner für einen Moment daran, ihre Fähigkeiten einzusetzen
Waren die haftenden Granaten im Schmelztiegel von Destiny 1 fast immer tödlich, sind diese in Destiny 2 deutlich harmloser. Ein Hüter mit vollem Leben hat immer noch kümmerliche Reste seines Schilds, selbst nach einem direkten Granaten-Treffer.
Welche Granate sollte man als Sentinel in Destiny 2 nutzen?
Sowohl für das PvE als auch das PvP bietet sich die Unterdrückergranate an, da sie die Fähigkeiten von Feinden unterdrückt. Ihr könnt aber auch die Magnetgranaten verwenden, um gegnerischen Hütern “den Rest” zu geben.
Der Code des Beschützers – Jemand Lust auf eine Bubble?
Wer sein Team im härtesten Endgame-Content unterstützen möchte, sollte den Code des Beschützers ins Auge fassen. Hier habt Ihr Zugriff auf den Schutz der Dämmerung, die Titanen-Bubble, die eine Kuppel erzeugt, in der Ihr vor eingehendem Schaden geschützt seid. Darüber hinaus verfügt Ihr über ein Überschild, sofern Ihr euch in der Kuppel aufhaltet. Konkret bietet der Code des Beschützers folgende Perks:
Defensivschlag – Nahkampffähigkeit, die einen Überschild über euch und euren Freunden erzeugt. Tötet hierfür mit dem Defensivschlag einen Gegner
Schutz der Dämmerung – Ist eure Superfähigkeit aufgeladen, könnt ihr den Schutz der Dämmerung erschaffen, der euch und eure Freunde beschützt
Das Blatt wendet sich – Der Extraschild des Defensivschlags hält länger an und erhöht die Nachladegeschwindigkeit und den Nahkampf-Schaden
Kraftansammlung – Ihr und eure Freunde in der Nähe erhalten für jeden Nahkampf-Kill Gesundheit
Der Schutz der Dämmerung eignet sich hervorragend, um den Tod geschwächter Verbündeter zu verhindern, oder um einen Schutzraum zu schaffen, in dem Ihr gefallene Verbündete wieder beleben könnt.
Im Schmelztiegel könnt Ihr die Kuppel verwenden, um bestimmte Zonen zu halten, die wichtige Missionsziele darstellen, oder auch zum Wiederbeleben von getöteten Kameraden.
Der Sentinel – der Captain America von Destiny
Der Perk Kraftansammlung ist in hitzigen Gefechten Gold wert, da Ihr und nahestenden Verbündete für jeden Nahkampf-Kill Leben regenerieren.
Der Code des Angreifers – der Meister im Schildwurf
Der zweite Fähigkeiten-Baum des Sentinel ist offensiver ausgerichtet, Ihr könnt keinen Schutz der Dämmerung mehr stellen. Er beschert euch aber einen zweiten Schildwurf, während eure Super aktiv ist. Ebenso ladet Ihr mit Granatenkills eure Granatenfähigkeit wieder auf:
Schildexplosion – Legt einen kurzen Sprint ein und entfesselt dann diese Fähigkeit im Nahkampf. Dadurch führt ihr eine Schildexplosion aus, die eure Gegner verwirrt
Zweiter Schild – Ist der Sentinel-Schild aktiviert, erhaltet ihr einen weiteren Schildwurf-Angriff
Schützengraben – Haben euch die Gegner umringt und ihr tötet einen davon, verringert sich die Abklingzeit für euer Super
Spitzenarsenal – Tötet ihr eure Feinde mit Granaten, lädt sich dadurch eure Granaten-Energie wieder auf
Wenn Ihr euch dazu entschließt, den Titan offensiv zu spielen, nehmt nicht diesen Zweig des Sentinel. Der Titan besitzt mit seinen anderen Subklassen deutlich mehr offensives Zerstörungspotential. Wenn Ihr jedoch als Supporter in schwerem Content unterwegs seid, ist der Sentinel eine gute Wahl!
Der Sonnenbezwinger – Der Hammer von Sol
Der Sonnenbezwinger wurde im Rahmen der Erweiterung König der Besessenen von Destiny 1 eingeführt und stellt die dritte spielbare Subklasse des Titanen dar. Ist eure Superfähigkeit aufgeladen, könnt Ihr mit Hämmern bewaffnet auf Verbrecher-Jagd gehen.
Die Subklasse hat sich gegenüber Destiny 1 nicht wesentlich verändert. Ihr könnt wie schon beim Sentinel aus zwei verschiedenen Fertigkeiten-Bäumen wählen, die wir im Folgenden vorstellen.
Die Granaten des Sonnenbezwingers
Natürlich kann auch der Sonnenbezwinger mit Granaten um sich werfen. Folgende drei stehen zur Auswahl:
Fusionsgranate – Diese Granate verursacht zusätzlichen Schaden, wenn sie am Gegner haften bleibt.
Thermitgranate – Auf dem Boden wird eine Linie aus Solar-Energie gezeichnet, die euren Feinden Schaden zufügt.
Brandsatzgranate – Die Explosion dieser Granate lässt eure Gegner in Flammen aufgehen.
Die gleichen Granaten durfte der Sonnenbezwinger auch schon im Vorgänger verwenden. Für den Kampf gegen computergesteuerte Gegner empfiehlt sich eine gut platzierte Termitgranate, während die Fusionsgranate und die Brandsatzgranate für einzelne Ziele zu empfehlen ist. Beachtet hierbei, dass die Brandsatzgranate sehr genau geworfen werden muss, da Ihr andernfalls nur wenig Schaden anrichtet.
Der Code des Feuergeschmiedeten – Der Schadensverstärker
Dieser Talentbaum ist einzig darauf ausgelegt, alles in Schutt und Asche zu legen, was sich euch in den Weg stellt. Explodierende Gegner und Hämmer sind nur zwei der Fertigkeiten, die euch im Code des Feuergeschmiedeten erwarten:
Hammerschlag – Setzt diese Fähigkeit während eines Sprints ein, um einen lodernden Hammer zu entfachen, der euren Gegnern Schaden zufügt und sie schwächt
Temperiertes Metall – Solar-Kills gewähren euch und euren Freunden in der Nähe einen Bonus auf Bewegungs- und Nachladegeschwindigkeit
Explosiver Scheiterhaufen – Tötet ihr einen Gegner mit dem Hammer von Sol, explodiert er
Vulkanwut – Hämmer zerfallen in Glut, die beim Aufprall explodiert
Der Bonus auf die Bewegungs- und Nachladegeschwindigkeit ist nett, ansonsten verfügt dieser Zweig des Sonnenbezwingers über keine Unterstützungsfähigkeiten und ist rein auf den offensiven Part fokussiert.
Der Hammerschlag des Sonnenbezwingers
Besonderes Augenmerk solltet Ihr auf den Perk Hammerschlag legen. Dieser sorgt dafür, dass Ihr für kurze Zeit nach der Attacke 50% mehr Schaden am getroffenen Gegner anrichtet. Klingt gut? Ist es auch!
Der Code der Belagerungsbrecher – Noch mehr Feuer!
Kern dieses Fertigkeiten-Baums sind die sogenannten Sonnenflecken, Stellen aus flüssigem Feuer, die eure Solarfähigkeiten schneller aufladen und eure Super verlängern, sobald Ihr euch in diesen aufhaltet. Erzeugen könnt Ihr diese “Lagerfeuer”, wenn Ihr Feinde während eurer Super tötet oder mit Nahkämpfen erledigt. Werfen wir einen Blick auf die Fähigkeiten:
Mörser-Schuss – Trefft ihr euren Gegner mit dieser Fähigkeit, entfesselt ihr eine Solar-Explosion, die Feinde in der Nähe in Brand setzt.
Sol Invictus – Solar-Fähigkeiten-Kills stellen eure Gesundheit wieder her und Nahkampf-Fähigkeiten-Kills hinterlassen einen tödlichen Sonnenfleck.
Sonnenkrieger – Befindet ihr euch in einem Sonnenfleck, werden eure Solar-Fähigkeiten schneller aufgeladen und der Super-Angriff dauert länger.
Endlose Belagerung – Hämmer schaffen beim Aufprall einen Sunspot. Steht ihr in einem solchen, werft ihr die Hämmer schneller.
Der Sonnenbezwinger besitzt ein zerstörerisches Potential und ist eine tolle offensive Klasse, die darüber hinaus auch Support-Fähigkeiten besitzt.
Der Stürmer Titan – mit dem Kopf durch die Wand
Ich muss an dieser Stelle zwei Phrasen bemühen. Zum Einen “Das Beste kommt zum Schluss”, zum Anderen “Angriff ist die beste Verteidigung”. Beides trifft auf den Stürmer zu. Der Stürmer ist von Bungie grundlegend überarbeitet worden. War die Super-Attacke, die Chaosfaust, in Destiny 1 eine einmalige Sache, dürft Ihr in Destiny 2 die Super zünden und locker fünf oder sechsmal die Chaosfaust raus hauen, bevor eure Super endet.
Darüber hinaus hat der Stürmer die besten Granaten des Titanen spendiert bekommen, die sich für alle Einsatzzwecke eignen. Was der Stürmer sonst noch so drauf hat, erfahrt Ihr jetzt!
Die Granaten des Stürmers – Geht lieber in Deckung
Aus den folgenden Granaten dürft Ihr beim Stürmer wählen:
Blendgranate – Diese Granate verwirrt getroffene Gegner.
Impulsgranate – Gegner, die sich in dem Explosionsradius befinden, erhalten kontinuierlich Schaden.
Blitzgranate – Haftet an Oberflächen und verstreut Lichtblitze, mit denen sie eure Gegner blendet.
Mein persönlicher Favorit ist die Impulsgranate. Gut platziert, holt Diese gegnerische Captains der Gefallenen samt Schild in drei Impulsen aus den Latschen. Egal, ob im PvE oder PvP, diese Granate räumt auf!
Auch die Blendgranate eignet sich gut, um sich in brenzligen Situationen ein bisschen Luft zu verschaffen. Die Blitzgranate ist leider nicht mehr ganz so stark wie noch im Vorgänger, macht aber gut platziert immer noch einiges an Schaden.
Der Code des Erderschütterers – Im wahrsten Sinne des Wortes
Der Fertigkeiten-Baum für alle, die auf brachiale Zerstörung stehen. Schulterangriff? Check! Doppelte Granaten? Check! Nachbeben, das eure Granate auflädt? Ja bitte!
Seismischer Schlag – Wenn ihr diese Fähigkeit beim Laufen aktiviert, dann rammt ihr eure Gegner und löst beim Aufkommen eine Explosion aus
Endgeschwindigkeit – Durch Einsatz von Chaosfaust wird ein Kraftfeld aktiviert, das euren Gegnern vermehrten Schaden zufügt, wenn ihr in der Luft seid
Nachbeben – Wenn ihr mit Nachbeben eure Gegner trefft, lädt sich eure Granate auf
Mehrung – Durch diese Fähigkeit erhaltet ihr eine weitere Granaten-Ladung und die Dauer der Effekte von Granaten erhöht sich
Seismischer Schlag bietet Flächenschaden. Wenn Ihr die Attacke in einer Gegnergruppe zündet, lösen sich eure Gegner in Arkus-Energie auf. Die Chaosfaust erzeugt ein Nachbeben, welches Feinde schadet und eure Granate auflädt. Deren habt Ihr gleich zwei, und die Effekte der Granaten halten länger an.
Der Code des Erderschütterers ist die pure Offensive. Das führt allerdings auch dazu, dass Ihr keinerlei Support-Fähigkeiten oder Heilfähigkeiten besitzt. Aber dafür habt Ihr die anderen Klassen als Kameraden, die euch dabei unter die Arme greifen, während sie euch staunend bei der Arbeit zusehen dürfen.
Der Code des Juggernaut – Der wahre Punch-Bro
Der Code des Juggernaut dreht sich um den Nahkampf-Angriff des Titanen, und bringt folgende Fertigkeiten mit:
Frontalangriff – Der Angriff mit dieser Fähigkeit lädt eure Waffe nach und verbessert ihre Stabilität
Umkehr – Führt ihr einen Nahkampf-Kill aus, wird eure Gesundheit regeneriert
Knockout – Wenn ihr den Schild eures Gegners durchbrecht oder ihm kritischen Schaden zufügt, erhöht sich der Schaden den ihr im Nahkampf austeilt sowie die Reichweite
Stampfen – Wenn ihr mit Chaosfaust einen Gegner tötet, dann erhöht sich die Dauer eures Super-Angriffs
Die Fähigkeit Umkehr erhöht eure Überlebenschancen in größeren Gegnergruppen, der Frontalangriff lädt eure Waffen nach und erhöht ihre Stabilität. Gegenüber dem Code des Erderschütterers könnt Ihr euch hier auch selbst behelfen und seid nicht so sehr auf andere Klassen angewiesen. Insbesondere im schweren Endgame-Content ist dieser Fertigkeiten-Baum hilfreich.
Zusammenfassung: Ihr möchtet euren Titan eher defensiv spielen und euer Team in schwierigen Situationen unterstützen? Spielt den Sentinel und seinen Code des Beschützers. Ihr wollt die Welt in Flammen sehen und davon auch noch profitieren? Der Sonnenbezwinger und der Code der Belagerungsbrecher ist eure Wahl.
Wer es offensiv richtig krachen lassen möchte, ist beim Stürmer und dem Code des Erderschütterers perfet aufgehoben.
Paladins bekommt einen neuen Patch. Mit Update OB59 betritt der neue Champion Talus den Helden-Shooter. Was passiert sonst noch? Wir haben die Patch-Notes für Euch.
Das Wichtigste zu Paladins OB 59 auf einen Blick:
Der Dämonenjunge Talus kommt als neuer Champ zu Paladins. Talus ist ein Flanker, der sich teleportiert und ordentliche Kinnhaken verteilt.
Der Tank Torvald wird komplett überarbeitet und bekommt ein starkes Rework: Seine Lebenspunkte werden stark gesenkt, sein Angriff verstärkt und neue Skills wurden ihm auch gegeben.
Es gibt neue Skins für Makoa, Barik, Kinessa und Seris erhält den Community-Skin. Ansonsten gibt es noch ein paar Bug-Fixes und generelle Anpassungen.
Neuer Flanker in Paladins Patch OB 59 – Talus, der Ska’drin
Der neue Patch OB59 bringt uns einen neuen Flanker: Talus, der Ska’drin. Die Ska’drin sind eine neue Rasse in Paladins und wurden fast komplett ausgerottet. Sie sind unter den anderen Völkern wie den Elfen verhasst und wurden gejagt. Die Ska’drin haben mächtige Eigenschaften und reisen durch Zeit und Raum mit düsterer Runen-Magie.
Talus Fähigkeiten sind eine Mischung aus Offenbarung, Teleportation und Faustschlägen, mit denen er einen Rückstoß auslöst. Die Maschinenpistole von Talus ist am effektivsten auf kurzer bis mittlerer Distanz und feuert schnelle Schüsse ab. Talus ist ein Flanker, weshalb er auf schnelle und gezielte Angriffe ausgelegt ist.
Zeichnet Ihr mit Talus ein Runen-Portal auf den Boden, habt Ihr eine sichere Fluchtmöglichkeit. Ihr könnt Euch ins Getümmel der Gegner stürzen und wenn die Situation zu heiß wird, teleportiert Ihr Euch einfach zu der Rune zurück.
Mit seiner ultimativen Fähigkeit erhält Talus freie Sicht auf alle Gegner und kann sich einen aussuchen. Zu diesem werdet Ihr dann direkt teleportiert und verpasst ihm einen gewaltigen Schlag, der den Gegner verletzt und zurückschleudert. Nur Gegner mit CC-Immunität können diesem Schlag entkommen.
Talus ist im Shop für 12.500 Gold oder 200 Kristalle freizuschalten.
Neue Skins & Cosmetics für den VIP-Store in Update OB95
Paladins VIP-Store erhält neue Skins und Emotes und die Rotation von alten besonderen Skins verändert sich. In der Rotation befinden sich alte Skins, die es normal im Spiel nicht mehr zu kaufen gibt. Die neuen VIP-Inhalte bleiben im VIP-Store und sind nur exklusiv in diesem zu bekommen.
Das sind die neuen exklusiven Inhalte im VIP-Store:
Mehr Skins in OB 59: Makoa & Barik als Piraten – Seris als höllische Dämonin
Neben den exklusiven Skins im VIP-Store gibt es noch Skins, die Ihr aus Truhen oder als Direkt-Kauf ergattern könnt. Im Update OB59 kommt die Truhe “Booty Box” zu Paladins, in der Ihr Makoa und Barik im Piraten-Look findett. Seris erhält in diesem Patch ihren Community-Skin zum Direkt-Kauf.
Säbelrassler-Barik – Der epische Skin befindet sich in der “Booty Box”, die Ihr für 75 Kristalle freischalten könnt
Fluch des Holländers-Makoa – Der epische Skin befindet sich in der “Booty Box”, die Ihr für 75 Kristalle freischalten könnt
Höllen-Seris: Dieser Skin von Seris wurde über eine Abstimmung der Community gewählt. Höllen-Seris ist ein epischer Skin und wird während Patch OB59 mit 50% Rabatt als Direkt-Kauf im Shop erscheinen. Der epische Skin kostet also in Patch OB59 nur 200 Kristalle, anstelle der üblichen 400 Kristalle. Sobald Patch OB60 kommt, ist der Rabatt verschwunden.
Champion-Anpassungen: Torvald bekommt neue Skills – Durch Rework nahezu ein neuer Champ
Dem Tank Torvald sollte man in Patch OB59 besondere Beachtung schenken. Torvald erhält ein extremes Rework, dass aus dem Laser-Opa nahezu einen neuen Champion macht. Der ist nicht mehr der Fels in der Brandung, sondern wird ähnlich wie Ruckus ein Schadens-Tank.
Das ist der neue Torvald:
Generell: Leben reduziert von 5000 auf 3500
Handschuh angepasst: Jetzt feuert der Handschuh Projektile und richtet alle 0,25 Sekunden200 Schaden an.
Skill “Aufladen”: Saugt gegnerische Schilde NICHT mehr auf. Wurde auf Fähigkeit 2 (F) verschoben.
Skill “Runenschock” aus dem Spiel entfernt
Neuer Skill “Annulieren”: Bündel die Energie Deines Handschuhs und kanalisiere einen Energiestrahl, der einen Gegner verstummen lässt und über 2,5 Sekunden 800 Schaden zufügt.
Die Entwickler gaben als Begründung für Torvalds grundlegendes Rework an, dass sie der Waffe des Tanks mehr Bedeutung und Tiefe geben wollten. Er sollte mehr Einfluss auf dem Kampffeld erhalten. Die restlichen Änderungen am Skill-Set dienen der Anpassung des Handschuhs.
Zusammen mit dem Rework der Skills wurden auch Torvalds Karten überarbeitet. Die könnt ihr zusammen mit den weiteren Champion-Anpassungen in unserer Quellen-Angabe finden.
Erwähnenswert ist noch, dass Androxus auch ein Rework erhalten hat und jetzt eine semi-automatische Waffe besitzt.
Generelle Anpassungen und Bug-Fixes in Paladins Update OB59
Es gibt im neuen Patch OB59 ein paar Anpassungen für den Helden-Shooter im Allgemeinen und ein paar Bugs werden beseitigt. Wir geben Euch ein paar der wichtigsten Auszüge der Anpassungen. Den Rest findet Ihr in unserer Quellen-Angabe.
Auszug der generellen Anpassungen:
Offensive erhält Overtime
Makoas Panzer ist jetzt Teil seiner Skin-Aufteilung, anstelle seiner Augen.
Beim Deck-Building werden Karten jetzt grau erscheinen, wenn sie bereits benutzt wurden.
Mounts werden angepasst: Pferde werden sich zukünftig an die Richtung anpassen, in die der eigene Charakter läuft. Außerdem könnt Ihr Euch jetzt von Eurem Pferd aus frei umschauen.
Auszug der Bug-Fixes:
VIP-Punkte werden jetzt korrekt verteilt
Heilende Projektile gehen jetzt durch Schilde
Die Reihenfolge des Leaderboards wird wieder korrekt angezeigt
Tode durch die Umgebung geben Gegnern keine Punkte mehr in Offensive
Was haltet Ihr von dem neuen Laser-Opa Torvald und wie gefällt Euch der neue Champ Talus?
Ein Spieler, der nicht sprechen kann und daher von LFG-Seiten abgelehnt wurde, hat seinen ersten Dämmerungs-Strike in Destiny 2 geschafft. Die Community in Destiny 2 zeigt sich von ihrer besten Seite.
Destiny ohne Mikro – eine einsame Angelegenheit
Über reddit kommt eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ein Spieler erzählt dort, dass er in Destiny immer Schwierigkeiten hatte, eine Gruppe oder Freunde zu finden. Denn der Spieler ist stumm und hat logischerweise auch kein Mikro.
Wer aber kein Mikrofon oder Headset angeschlossen hat, der wird auf LFG-Seiten links liegen gelassen – mit dem will keiner spielen. Hüter denken: Ohne Mikro ist ein koordiniertes Zusammenspiel nicht möglich und gehen Spielern ohne Headset aus dem Weg.
Der stumme Spieler fühlte sich ausgeschlossen. Er konnte nie das „harte Zeug“ machen, hat nie einen Dämmerungs-Strike oder einen Raid gesehen. Auch die Prüfungen von Osiris blieben ihm ohne Stimme verschlossen. Ihm fiel es extrem schwer, Anschluss in Destiny zu finden.
Hunderte Hüter boten Hilfe an
Im Forum reddit schilderte er seine Probleme und hunderte von Hütern boten ihm ihre Hilfe an. Nur einen Tag später schrieb der sichtlich bewegte stumme Hüter dann, wie toll ihn die Community empfangen und auf seinen Post reagiert hat, zu dem er sich hatte überwinden müssen.
Es hätten ihm so viele angeboten, mit ihm in den Dämmerungs-Strike zu gehen, Schmelztiegel zu spielen, zu patrouillieren oder einfach nur abzuhängen und ein paar Aliens abzuknallen.
Ein Spieler lud ihn sogar in seinen Clan ein. Mit dem und seinen Leuten rannte er dann durch den Nightfall. Den haben der stumme Spieler und seine neue Crew gleich beim ersten Mal abgeschlossen.
Er sagt: Diese Erfahrung fühlte sich … „normalisierend“ an. Die Community von Destiny 2 sei großartig, findet er, und bedankt sich bei allen, die ihm geholfen haben.
Es war wohl am Anfang schwierig, sich mit dem Team abzustimmen, aber mit Hilfe der Xbox App war es dann möglich, miteinander effektiv zu kommunizieren. Geholfen hat es ihm, dass die Teammitglieder nicht gleich auf ihn eingehackt haben, nur weil er mal gefallen ist.
Mein MMO meint: Es ist eine kleine Geschichte, aber bei all dem Zynismus, der kursiert, sollte sie ruhig mal erzählt werden.
Das PSN, das PlayStation Network, macht heute, am 17.9., Probleme. Spieler können sich nicht anmelden, es kommt die Meldung, dass das PSN gewartet werde (WS-37432-9). Wie ist der Server-Status?
Wer am heutigen Sonntag-Nachmittag mit seiner PlayStation Online-Games zocken möchte, steht vor einem Problem: Der PSN-Service funktioniert nicht.
Seit etwa 15 Uhr melden immer mehr User, dass sie sich nicht einloggen können. Nach langer Ladezeit kommt der Fehlercode “WS-37432-9“. Darüber steht der Hinweis: Das PlayStation Network wird zurzeit gewartet.
PlayStation hat bereits reagiert. Sie schreiben, dass es zurzeit zu Schierigkeiten kommt, wenn man die Online-Funktionen auf PS4, PS3 und PS Vita nutzt. Die Entwickler arbeiten daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben. Man bedankt sich für die Geduld.
Kurzum: Es liegt nicht an Euch, dass Ihr nicht online zocken könnt. Das PSN hat ein Problem. Wie lange die Störung anhält, ist nicht bekannt.
Update 16:10 Uhr: Die Online-Dienste gehen langsam wieder live.
Bis dahin könnt Ihr hier interessante Artikel lesen:
Seit einigen Wochen ist die 6. Season von Overwatch im Gange – und mit ihr hat sich ein Wechsel der Meta angekündigt. Doomfist betritt als neuer Held die Bildfläche, und mit ihm sind plötzlich die Wege für viele, bisher eher schwache Helden offen!
Neue Season – neue Meta
Bereits zu Beginn der vergangenen 5. Season von Overwatch hat sich ein Wechsel der Meta abgezeichnet – weg von der Tank-Meta in der 4. Season hin zur Dive-Meta in der Season 5.
Im Gaming bedeutet “Meta” so viel wie “die zurzeit effektivste Taktik.” (Most Effective Tactic Avaiable = META).
Unter Meta(-Spiel) versteht man die generelle Zusammenstellung eines Teams (etwa 2 Heiler, 2 Offensivhelden, 2 Tanks) sowie die meistgespielten, konkreten Helden. Meist kommt eine Meta zustande, indem extrem gute Spieler starke Synergien zwischen den Helden entdecken.
D.Va war einer der stärksten Helden der Dive-Meta.
Die Dive-Meta zeichnete sich durch extrem mobile Helden wie Winston, D.Va, Genji und Tracer aus, die praktisch zu jeder Zeit ihre Position geschlossen wechseln konnten. Das erschwerte die Berechnung, von wo der nächste Angriff erfolgen würde. Flankenangriffe waren damit die hauptsächliche Methode für den Durchbruch. Die Strategie war so erfolgreich, dass selbst in Turnieren kaum etwas anderes gespielt wurde.
Doomfist ist insbesondere auf Karten stark, die viele Engpässe aufweisen, wie King‘s Row oder Hanamura. Dort werden sowohl sein Meteorschlag als auch sein Dampfhammer den Gegnern zum Verhängnis.
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Nicht nur seine Fähigkeit, viel Schaden an jeder Position in einem Teamfight auszuteilen, macht Doomfist dabei zu einem starken Helden. Er hat die Möglichkeit, ein Dive-Team auszubremsen, indem er schlicht anwesend ist. Seine Präsenz ist eine Gefahr für Flanken-Angreifer wie Genji und Tracer. Diese müssten sich zweimal überlegen, ob es das Risiko wert ist, in die Gegner zu springen, wenn ein Angriff sie sofort töten kann.
Gravitation wirkt anziehend
Ein weiterer, wichtiger Schritt auf dem Weg fort von der Dive-Meta ist der Buff von Zaryas Gravitonbombe. Vor der Anpassung der Ultimate war es Helden wie Tracer, Genji oder Winston möglich, der Anziehungskraft der Gravitonbombe zu entkommen, indem sie ihre Bewegungs-Fähigkeiten einsetzten. Der Buff ändert dies, sodass Helden, die nun von der Fähigkeit getroffen werden, wirklich für die Dauer gefangen sind.
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Das macht nicht nur Zarya stärker, sondern gibt ihr die Möglichkeit, eine Dive-Komposition zu kontern. Die Mobilität, die die Stärke dieser Komposition ist, wird durch die Gravitonbombe für die Dauer gestört. Zusätzlich eröffnet es starke Synergien mit starken Flächenfähigkeiten, wie Doomfists Meteorschlag („Space Jam“-Combo) und McCrees Revolverheld. Die starke Russin ist wohl vor allem deswegen seit einiger Zeit häufiger in kompetitiven Matches anzutreffen.
Ist Doomfist vielleicht zu stark?
Die Tatsache, dass ein Held und eine kleine Anpassung ausreichend waren, um eine monatelang gefestigte Strategie zu zerstören, wirft die Frage auf, ob dieser Held nicht vielleicht zu stark ist. Der DPS-Spieler des Pro-Teams „Immortals“, Brady „Agilities“ Girardi, sagt dazu:
„Ich denke nicht, dass Doomfist zu stark ist. Das einzige, was fragwürdig ist, ist die Abklingzeit auf seinem Dampfhammer. Vier Sekunden sind sehr wenig für eine One-Shot-Ability, die so viel Schaden anrichten kann.“
Dass die Hitbox der Fähigkeit allerdings generft wurde, da sie scheinbar unmögliche Ziele traf, war dennoch wichtig, hat aber wohl auf das Profi-Niveau wenig Einfluss. Dort sitzen die Schläge ohnehin, und die wenigsten Spieler dieser Klasse werden mit der Umstellung Schwierigkeiten haben.
Viele Spieler, die den Talentsuchern für die Overwatch League auffallen wollen, haben Doomfist bereits in ihr Repertoire aufgenommen. Sie hoffen, mit seinem aktuellen Status auf sich aufmerksam machen zu können und so eine Chance auf einen Platz im eSports zu haben. Etablierte Spieler wie Agilities, Lucas „Leaf“ Loison (GamersOrigin), Kevyn „TviQ“ Lindström (Misfits) und George „ShaDowBurn“ Gushcha (FaZe Clan) haben schließlich bereits einige Erfolge mit dem Haudrauf erzielen können.
Wie seht ihr das? Begrüßt ihr den Wandel in der Meta? Wird Doomfist die festen Kompositionen etwas auflockern oder nur neue “must-have-picks” erzeugen?