Irre Hearthstone-Strategie dauert bis zu 90 Züge

Manche Taktiken in Hearthstone benötigen ein bisschen mehr Planung. Aber ein Sieg erst nach 90 Zügen? Tja, das gibt es jetzt.

Hearthstone hat eigentlich ziemlich eindeutige Regeln. Wer als erstes auf 0 Lebenspunkte sinkt, der verliert. Wer keine Karten mehr ziehen kann, der erleidet jede Runde steigenden Schaden. Doch nach wie vielen Runden endet ein Hearthstone-Match eigentlich zwangsweise?

Diese Frage war bisher nicht relevant, denn die meisten Matches sind im spätesten Fall nach 40 bis 45 Zügen beendet – und selbst das sind schon absolute Ausnahmefälle.

Doch mit Ritter des Frostthrons haben die Spieler viele Möglichkeiten bekommen, ihre Decks nachträglich noch zu vergrößern und somit einem „Fatigue“ (Erschöpfung) aus dem Weg zu gehen.

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Eine dieser Karten stammt vom Krieger und ist die Hand des toten Mannes – diese mischt eine Kopie aller Handkarten des Kriegers ins Deck. Sollte er noch eine weitere Hand des toten Mannes auf der Hand habe, dann kann er dieses Spiel endlos fortführen.

Endlos? Nein, nicht ganz. Nach 90 Runden entscheidet Hearthstone nämlich, dass der Spaß nun ein Ende hat und die Partie wird mit einem Unentschieden aufgelöst.

Hearthstone endet immer nach 90 Runden

Dennoch können sich Matches so sehr lange hinziehen. Viele dieser Fatigue-Warrior setzen nämlich darauf, die Diener des Gegners immer wieder zu vernichten und zugleich Rüstung aufzubauen. Im Regelfall geht dem Gegner irgendwann der Saft aus und er stirbt am Erschöpfungsschaden. Wirklichen „Durchschlag“ hat der Fatigue-Warrior nicht – dafür aber jede Menge Karten, um die Diener des Gegners auszuschalten, wie etwa Scharmützel.

Was jedoch, wenn beide Spieler so ein Kriegerdeck spielen und sich gar nicht mehr gegenseitig besiegen können? In dem Fall endet das Match dann nach knapp 2 Stunden mit dem 90. Zug und dürfte allen Beteiligten effektiv ihre Lebenszeit gestohlen haben.

Für die ausstehenden HCT Americas Summer Playoffs haben die Veranstalter bereits neue Regeln festgelegt. Sollte ein Match nach 90 Zügen beendet werden, wird der Spieler zum Sieger ernannt, der die größere kombinierte Zahl aus Lebenspunkten und Rüstung besitzt.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Turnierbetreiber in den nächsten Wochen noch zu einer anderen Lösung kommen müssen. Denn wenn sich Matches über bis zu 2 Stunden ziehen, dann wirft das die komplette Planung des Turniers durcheinander.

Was haltet ihr davon, dass Spieler ihre Decks „endlos“ vergrößern können? Sollte das ausgeschlossen werden? Oder ist es gut, dass auch solche ultra-langfristigen Strategien einen Platz haben?


Auch bei den Profis gibt es mal „Epic Fails“ – wie in diesem Match. So viele Fehler in so wenigen Sekunden!

Quelle(n): kotaku.com
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Rosemarie Kügler
Rosemarie Kügler
2 Jahre zuvor

Das ganz funktioniert auch schon mit Jadeidol (Druide) aus Straßen von Gadgetzan.

https://hearthstone.gameped

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Was nur 90 Züge? Warum es nicht eine Sache der Willenskraft machen quasi wie in wer zuerst blinzelt verliert. Also wer zuerst keinen Bock mehr hat gibt auf.

Ansonsten die Regeln müssen sie noch überarbeiten weil es wird sonst Interessant, wenn beide Spieler gleich hohe Lebenspunkte und Rüstung haben.

Riordian123
Riordian123
2 Jahre zuvor

Ich stell mir grad zwei Hearthstone Bots vor, die bis in alle Ewigkeit gegeneinander spielen, weil keiner von beiden aufgeben möchte grin

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Naja nicht bis in Ewigkeit aber bis zum nächsten Servershutdown.

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