Neue DC Universe Online Erweiterung bringt Liga-Hallen

Das Free-to-Play Arcade-MMO DC Universe Online (DCUO) hat die mittlerweile 11. Erweiterung angekündigt. Mit den Hallen der Macht werden fünf neue Gruppen-Instanzen kommen. Es gilt, sechs neue Skill-Punkte zu sammeln. Mit den Liga-Hallen hält eine Art Gilden-Housing Einzug in DCUO.

Das Superhelden- und Superschurken-MMO DC Universe Online, DCUO, erweist sich, wie neulich von SOE Chef Smedley bestätigt, als das gewinnträchtigste MMO im SOE-Stall, was vor allem an den Einnahmen bei Playstation 3 und 4 liegen dürften. Mit den „Halls of Power Part 1“ steht das mittlerweile elfte Add-On an.

Liga-Hallen schon lange geplant, jetzt erst spruchreif

Und das war eine schwere Geburt. In einem Brief des Producers erklärt Jens Andersen die Hintergründe. So habe man von den „Liga-Hallen“ schon 2012 gesprochen. Damals habe man noch gar nicht richtig gewusst, wie man es genau anstellen wollte, aber eines war da schon sicher: Man wird den Ligen (den Gilden von DCUO) eine Halle geben, die sie gestalten können, und die müssen sie dann gegen die Feinde verteidigen. Und man wusste auch, dass sich im Glanz der Halle die Macht der Liga widerspiegeln sollte.

Aber das Vorhaben erwies sich als viel größer als gedacht. So viel größer, dass es zwei Jahre dauern sollte, bis das Konzept nun spruchreif ist. Dabei wird die Liga-Halle auch Spielern zur Verfügung stehen, die sich den DLC nicht holen. Das Feature wird kurz vor dem Patch für alle kostenlos freigeschaltet.

Darkseid entsendet seine Schergen

Neben dem großen Feature wird es auch diesmal neue Kostüme, neue Helden (einige der New Guardians) und eine ganze Menge Action geben. Eine 4er-Operation, eine 8er-Operation, ein 4er-Alert und zwei 8er-Raids stehen auf dem Speiseplan.

Storytechnisch setzt sich die Saga um Darkseid fort. Helden müssen seine Schergen daran hintern, Artefakte aus dem Dritten Zeitalter, dem Zeitalter der Götter, zu sammeln. Superschurken könnten sich vielleicht einen Platz in Darkseids neuer Weltordnung sichern.

Star Wars: The Old Republic – Einführung ins Housing

Heute haben die Entwickler des Free2Play-Titels “Star Wars: The Old Republic” uns einen etwas tieferen Einblick in das anstehende Update “Galactic Strongholds” gewährt und anhand einiger Grafiken demonstriert, wie das künftige Eigenheim ab dem 19.08.2014 eingerichtet werden kann.

Zuerst einmal die harten Fakten: Eine Festung kann erworben werden, sobald der Charakter Stufe 15 erreicht hat und damit über ein eigenes Raumschiff verfügt, bzw. die Geschichte auf seiner Hauptwelt (Dromund Kaas/Coruscant) abgeschlossen hat. Allerdings werden die Preise der Festungen bis in die Millionen gehen, was für niedrig-stufige Charaktere wohl keine Option darstellt – alternativ kann man die Gebäude aber auch mit der Echtgeldwährung erstehen.

Einmal erstanden können alle Charaktere eures Vermächtnisses auf die Festung zugreifen, sie dekorieren und erweitern – und das wird auch bitter nötig sein. Denn obwohl es eure Festung ist, verfügt ihr anfangs nicht über alle Räume. Je nach Bauart hat eine Festung 8-12 Areale, die alle noch einmal für Bares freigeschaltet werden müssen, wenn ihr sie benutzen wollt.

Das Dekorieren hingegen sieht auf den Bildern relativ solide aus. Zwar können die zahlreichen Dekorationen nicht vollkommen frei bewegt werden, sondern nur an bestimmten “Ankern”(ähnlich wie Sockelplätze) in den jeweiligen Zimmern ausgerichtet werden. Große Objekte können hierbei nur auf einen großen Anker gesetzt, mehrere kleine können jedoch zum Beispiel einen großen ersetzen. Innerhalb der Rahmenbedingungen des Ankers können die Dekorationen dann frei geneigt und gedreht werden – das ist zwar keine vollkommene Freiheit, aber doch deutlich besser als befürchtet.

Anderen Spielern könnt ihr sowohl temporären als auch permanenten Zugang gewähren und ihnen sogar die Rechte erteilen, eigenständige Umdekorierungen vorzunehmen.

Zu guter Letzt wird mit den Festungen auch das Vermächtnislager eingeführt – eine Accountbank, auf welche alle eure Charaktere Zugriffe haben. Damit gehören “Banktwinks” in Star Wars: The Old Republic wohl endgültig der Vergangenheit an. Allerdings haben nur Spieler mit einer Festung auch Zugriff auf diese Bank – ein kleines Extra zu den hohen Preisen.

Den vollständigen Artikel könnt ihr auf swtor.com einsehen: Entwickler-Update: Einführung in Galactic Strongholds. Darüber hinaus gab es heute einen längeren Livestream zu den Unterkünften. Den könnt ihr euch hier nochmal anschauen:

World of Warcraft: Schmied baut Frostmourne nach

Der Waffenschmied Tony Swatton hat auf die Bitten zahlreicher Fans reagiert und die Kultwaffe aus World of Warcraft, das Schwert Frostmourne, nachgebaut.

Frostmourne (oder Frostgram) ist sicher eine der bekanntesten fiktiven Waffen überhaupt (vielleicht zusammen mit Excalibur, Mjölnir, Lichtschwertern, der Silberbüchse und dem Schild von Captain America – okay, das klang wirklich nerdig). Aber kann so eine Konstruktion auch in der wirklichen Welt existieren und bestehen? Klar, wieso nicht!

Der Waffenschmied Tony Swatton baut regelmäßig zusammen mit einem ganzen Team auf Wünsche der Fans die berühmtesten Waffen nach. Diesmal war Frostmourne dran. Das hatten sich die Fans von World of Warcraft schon lange gewünscht. Das Spektakel gibt es unter diesem Text als Youtube-Video zu bestaunen. Und ja … natürlich probiert er die Waffe am Ende aus. Aber ob ihm eine Stimme im Schwert befiehlt, einen untoten Drachen wiederzuerwecken? Hm! Die kann ja nur der Träger selbst hören. Wenn es das also das letzte Video Swattons gewesen sein sollte, wissen wir, was ihm zugestoßen ist. Vielleicht sitzt er ja bald auf einem ziemlich kalten Thron …

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The Elder Scrolls Online: FPS-Hotfix ist da +Update+

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online sorgen seit einer Woche FPS-Einbrüche und Lags für Kopfschmerzen und schlechte Laune. Zenimax hat wohl den Übeltäter gefunden und geht mit einem Hotfix dagegen vor.

Seit dem „Krypta der Herzen“-Patch zerbrachen sich Techniker und Spieler den Kopf darüber, was auf einmal mit The Elder Scrolls Online los war. Lief vorher alles flüssig, ging auf einmal gar nichts mehr. Wie immer suchten die Spieler nach Mustern und diskutierten das auf allen Kanälen: Der eine schwor darauf, dass es nur in Cyrodiil, der PvP-Zone, so übel war, dem anderen fiel auch in der Krypta der Herzen die Frame-Rate auf den Fuß. Der eine sagte, es lagge bei ihm, wenn er den Templer spiele, der andere hatte damit keine Probleme. Viele vermuteten eine Änderung bei einem Heilzauber. Es war ein Rätsel.

Nun meldete sich im offiziellen Forum ein Mitarbeiter von Zenimax zu Wort und sprach die erlösende Worte: „Hey there everyone. We’re aware that the FPS issue did not get fixed after yesterday’s patch and, in some cases, actually made it worse. Our team has identified what’s causing this, and we are working on a hotfix now. We hope to roll this out for everyone soon, and will let you all know as soon as we do.”

Man bedauert, dass das Problem mit dem letzten Patch nicht ausgeräumt werden konnte – in einigen Fällen wurde es sogar verschlimmert. Nun hat man aber das Problem gefunden und möchte es so schnell wie möglich mit einem Hotfix beheben.

Unter dem Thread war das Jaulen der Werwölfe zu hören, deren Anfälligkeit gegen Silber keinen Hotfix nach sich zog. Auch in der Vergangenheit hat man die Spieler häufiger bis zur nächsten Wartung vertröstet, um Probleme zu beseitigen, die in den Augen einiger – meist der Betroffenen – auch einen sofortigen Hotfix verdient gehabt hätten.

Update 11 Uhr: Der Hotfix wurde mittlerweile bei The Elder Scrolls Online aufgespielt. Er macht einen 50 MB großen Download nötig. Wie der deutsche Community Manger Kai Schober mitteilt, sollte der Hotfix die Performance in vielen Fällen verbessern, eine vollständige Korrektur biete er leider nicht. Man arbeite unterdessen weiter an einer Lösung. Wer jetzt gerade in The Elder Scrolls Online sei, müsse kurz ausloggen, um den Hotfix zu laden.

Update 3.7., 1 Uhr: Der Hotfix hat wohl nicht so viel gebracht, wie ursprünglich erhofft. Man peilt den Patch-Termin Anfang nächster Woche dafür an, die Probleme zu lösen. Wenn Zenimax eine Möglichkeit sieht, schon vorher etwas gegen die Einbußen bei der Bildrate zu unternehmen, wird man einen weiteren Hotfix aufspielen.

Wie Guild Wars 2 von Game of Thrones das Erzählen lernt

Das Fantasy-MMO Guild Wars 2 geht erzählerisch neue Wege. Die Geschichte der Welt von Tyria wird in Episoden und Staffeln erzählt, so wie das neue US-Serien tun, die auf eine zusammenhängende Handlung über Monate und Jahre hinweg setzen. Nun betritt Guild Wars 2 erzählerisches Neuland.

Wie in einem Bericht von mmorpg.com zu lesen ist, haben sich die Leute von ArenaNet mit Erzählern und Künstler anderer Medien kurzgeschlossen, um Tipps dafür zu bekommen, wie man einen längeren Handlungsbogen konzipiert, wie man farbigere Figuren schafft und wie man es hinbekommt, dass die zweite Staffel, das zweite Buch, eines Erzähl-Zyklus das erste noch viel aufregender macht.

Guild Wars 2 als Vorreiter im modernen Erzählen

Genau das plant ArenaNet nun mit der zweiten Staffel der lebendigen Geschichte bei ihrem Buy-to-play MMO Guild Wars 2. Die wird dem Spieler die Erz-Schurkin des vergangenen Jahres, Scarlett Dornstrauch, näherbringen. Erst mit diesen neuen Informationen werden sie verstehen, was im hübschen Kopf dieser anscheinend irren Frau so vor sich ging.
Dornstrauch ist übrigens definitiv tot. Solche Tricks wie ein einfach nicht Tod zu kriegender Schurke gehören eher ins Repertoire von Comics und nicht in das moderne Erzählen, mit denen Breaking Bad, Game of Thrones (obwohl …) oder Sons of Anarchy von sich reden machen.

„Umso weiter man in der zweiten Staffel vorankommt, desto mehr soll der Spieler sich wünschen, wieder die erste Staffel spielen zu können“, ist dann auch ein Satz von Designer Chris Whiteside, der im Gespräch mit massively fällt. Da ist es nicht verwunderlich, dass man bei ArenaNet schon laut darüber nachdenkt, auch die Erste Staffel der Lebendigen Welt irgendwann in der Chronik wiederspielbar zu machen. So wie es nun mit den Episoden der Zweiten Staffel geschehen wird und wie es der Spieler von seinem DVD-Regal her kennt. Immerhin schauen sich viele zum Start einer neuen Staffel nochmal alle Folgen der Serie am Stück an. Binge-Watching nennt man das.

Guild Wars 2: Pforten von Maguuma

Video-Rekorder-Funktion soll das neue Erzählen auch neu erlebbar machen

Auch auf andere erzählerische Details möchte man bei Guild Wars 2 weiter Wert legen und mehr auf Details achten. Der Hintergrund, das Szenario, die neue Welt, zu der die Helden aufbrechen, wird Veteranen der Franchise bekannt sein. Zur Drytop, zur Trockenkuppe, geht es in der zweiten Staffel. Ein Gebiet, das schon im ersten Guild Wars eine wichtige Rolle spielte. Aber das ist 250 Jahre her, wie die Designer versichern, seitdem habe sich einiges geändert. Und das Personal, das man auf den Reisen trifft? Es werden keine gesichtslosen Gesellen sein, die sich nur durch die Farbe ihrer Rüstung voneinander unterscheiden, sondern es sollen echte Figuren werden, die im Laufe ihrer Handlung Konturen und Eigenarten gewinnen.

Dass es ArenaNet ernst mit dieser neuen Richtung ist, sieht man an kleinen Details. So hat man den hauseigenen Komponisten losgeschickt, um mit dem Brandenburgischen Staatsorchester zusammen den Soundtrack für die neue Lebendige Geschichte einzuspielen. Gehört doch zu einer modernen Präsentation einer Geschichte ein entsprechender Sound. Auch Motive und Melodien können Verbindungen zwischen den einzelnen Punkten einer Geschichte schaffen. Und diese Verbindung wird wichtiger, wenn die Geschichte länger und komplizierter wird.

Die Zweite Staffel der Lebendigen Welt ist seit gestern spielbar.

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Final Fantasy XIV: Nächster Patch bringt Privatgemächer

Wem sein Gildenhaus in Final Fantasy XIV: A Realm Reborn zu geschäftig ist, wird sich mit dem Patch 2.3 in seine Privatgemächer zurückziehen können.

Auf der Homepage von Final Fantasy XIV erschien ein Einblick in die Privatgemächer, die es mit dem Patch 2.3. ins Spiel schaffen sollen. Der bringt noch allerlei anderen Kram, manchen furchterregenden (Blitze-schleudernde Endbosse), manchen praktischen (Material-Gewinnung) und nun einen herrlich plüschigen.

Doch vor das Relaxen und Chillen im eigenen Ohrensessel haben die Entwickler bei Square Enix eine Menge Arbeit gesetzt und Kosten! 300.000 Gil kostet es, sich eine von bis zu 512 Privatkammern (pro Freie Gesellschaft) einzurichten. Bis zu 50 Möbel und Einrichtungsgegenständen finden in dem Zimmer Platz und dürften jedem genug Auswahl geben, sich hier wohnlich zu verwirklichen. Immer dran denken: Das Wichtigste bei Immobilien ist die Lage, die Lage und die Lage.

Und was Gildenleiter der „Free Companies“ sicher gern hören: Wenn einem Untermieter Wechselgedanken kommen und er die Kompanie verlassen möchte, muss er erst sein Zimmer in der WG kündigen. Und eine Wiedererstattung der 300.000 Gil ist nicht geplant. So bindet man Spieler auch an eine Gilde.

Das Update 2.3. soll am 8. Juli erscheinen.

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Bis zum morgigen Donnerstag könnt Ihr hier noch eine Final Fantasy XIV: A Realm Reborn Collector’s Edition gewinnen.

Hearthstone: Kartenrücken beweist – Screens waren echt

Bei Blizzards kostenlosem Online-Kartenspiel mit Sammel- und Suchtfaktor Hearthstone hat die nächste Saison begonnen. Die Juli-Rangliste steht ganz im Zeichen von Naxxramas – als Belohnung für den 20. Rang winkt dann auch ein Kartenrücken in den Farben der Nekropole: lila und grün.

Wie bereits vorgestern richtig vermutet, ist der Kartenrücken in diesem Monat keine Überraschung, sondern war bereits auf den geleakten Screens zu sehen, die sich damit als „wahr“ herausgestellt haben. Der Kartenrücken steht jedem Spieler zu, der es bis auf Rang 20, also bis zur Legende, schafft.

Hearthstone Leak

Vor ein paar Tagen waren schon erste Screens auf reddit über die Erweiterung Naxxramas erschienen, darunter mit dem Duo Feugen und Stalagg zwei Karten, die, wenn beide besiegt sind, Thaddius beschwören. Überhaupt wird Naxxramas auf Karten mit Todesröcheln setzen, so viel ist auch aus den bisher vorgestellten Klassenkarten bekannt. Wann die Erweiterung genau kommt, steht hingegen noch nicht fest. Im Juli soll sie erscheinen, aber der ist ja noch lang.

Wir wünschen Euch ein gutes Blatt in der vierten Staffel von Hearthstone: Dicke Draws und ein glückliches Händchen, wenn ihr die Packs öffnet.

Schon gewusst? In jedem 17. Pack gibt es statistisch eine Legendary-Karte. Wie oft war denn bei Euch was Goldenes drin?

Quelle(n):
  1. gamezone.com

ArcheAge: Es wird ernst – Beta startet in wenigen Wochen

Nachdem sich Trion Worlds mit den koreanischen Entwicklern von ArcheAge darüber geeinigt hat, im Westen mit dem „Sandbox“-Patch 1.2. zu starten, kommt richtig Zug in die Entwicklung der EU-Version des MMO. Ein zusätzlicher Server für die Alpha ist geplant und Beta-Events sollen bereits Mitte oder Ende Juli starten.

Sandbox-Patch und ein neuer Server in Nordamerika

Kaum zwei Wochen ist es her, dass Abgesandte von Trion Worlds aus Korea mit guten Nachrichten zurückkamen. Man hatte sich mit XLGAMES darauf geeinigt, den sogenannten „Sandbox“-Patch 1.2. zum Start der Beta zu bringen. Dieser Patch nahm einige Korrekturen am Gamedesign vor, das einst mit 1.0 im koreanischen ArcheAge eine falsche Richtung eingeschlagen hatte.

Diese Entscheidung sorgte bei „Sandbox“-Fans für Jubel, löste aber auch Bedenken aus: Trion Worlds gab an, dass man noch wesentlich mehr zu übersetzen habe. Im Raum stand eine Verzögerung der Beta. Doch die wird bereits Mitte und Ende Juli starten.

Um dem Andrang Herr zu werden, wird zudem ein neuer Server geöffnet. Er wird Omega heißen und in Nordamerika stehen. Im Serverstandort Amsterdam bereitet man sich bereits auf die Beta vor.

ArcheAge Crafting

Der Plan: Erst geschlossene Beta, dann offene, dann Headstart, dann Launch

Die geschlossene Beta wird mit dem Patch ArcheAge 1.2., Built 4.1. an den Start gehen (so nennt Trion Worlds ihre Version des koreanischen Patchs 1.2., um Missverständnisse zu vermeiden). Dieser Patch wird nicht die Trion-spezifischen Features beinhalten, die kürzlich vorgestellt wurden. Denn Trion Worlds ist auf zügiges Feedback angewiesen.

Mitte bis Ende Juli will man damit beginnen, geschlossene Beta-Events zu starten. Die Events dauern 3 bis 5 Tage. Wie bei MMOs in letzter Zeit üblich, erfolgt der Invite über Giveaways auf Gaming-Seiten oder die glücklichen Spieler werden ausgelost. Mit dem Kauf eines Founderpakets ist der Zugang ebenfalls gesichert.

Nach den Closed-Beta-Events wird es eine Open-Beta-Phase geben, zu der jeder Zugang hat. Danach werden alle Charaktere gelöscht und das Warten auf den Headstart und den Launch beginnt.

ArcheAge

Mein MMO meint: Trion Worlds folgt mit diesem Weg zum Release nun demselben Weg, den auch The Elder Scrolls Online oder WildStar gegangen sind. Es wird für die Fans darum gehen, das richtige Zeitfenster zu erwischen, um möglichst früh einen Beta-Key abzustauben. Wenn sie denn nicht vorhaben, ein Founder’s-Paket zu erstehen.

Bei unseren Kollegen von mmorpg.com ist ein lesenswerter Artikel über die Sandbox-Natur von ArcheAge erschienen. Der Autor stellt dort die These auf, dass es für Trion Worlds wichtig war, mit dem Patch 1.2. in Europa an den Start zu gehen und dass man dafür gerne bereit war, noch ein wenig zu warten. Der 1.0er Patch habe das Spiel in einige Irrwege geführt. Wäre ArcheAge damit in Europa und Nordamerika live gegangen, hätte das katastrophale Auswirkungen gehabt und sicher viele Fans verprellt.

Vorsprung von World of Tanks auf War Thunder bleibt groß

Eines der spannendsten Duelle auf dem MMO-Markt findet seit einigen Monaten zwischen den beiden Kriegs-Simulationen War Thunder und World of Tanks statt. Die Kräfteverhältnisse sind klar verteilt: Hier mit World of Tanks der Goliath, dort drüben mit War Thunder der kleine und agile David.

Es ist selten, dass zwei konkurrierende Spiele so klar dieselbe Nische besetzen und so verschiedene Ausgangspositionen dafür vorfinden. Der Entwickler von War Thunder findet sich in der Rolle des Underdogs wieder. Denn eigentlich war das „kleine“ Flugzeug-Simulator-Spiel War Thunder schon vor Jahren fällig, startete doch der Riese World of Tanks einen Luft-Ableger mit World of Warplanes. Doch einige Jahre später ist War Thunder immer noch da und startet seinerseits mit Ground Forces eine Bodenoffensive gegen den Giganten von Wargaming.

Raptr's Most Played PC Games May 2014

Zwischenzeitlich erreichte War Thunder dank dieser Ankündigung beachtliche Werte. Wenn man nach den Zahlen von Ratpr geht, einem Programm, das die Spielzeit von Zockern misst, kletterte War Thunder auf einen beachtlichen 15. Platz im Monat Mai und war damit noch vor Star Wars: The Old Republic und nur etwas hinter Guild Wars 2. Freilich war der Riese World of Tanks auch hier noch ein gutes Stück entfernt. Doch befand sich World of Tanks durchaus in Schussweite.

Wenn man sich hingegen die weltweiten Google Trends anschaut, wie oft also in den letzten 90 Tagen nach den beiden Games gegoogelt wurde, ist die Lücke deutlich größer. Zwar konnte War Thunder Mitte Mai mit der Ankündigung von Ground Forces einen kleinen Sprung machen, doch flachte dieser wieder schnell ab und man ist weit hinter World of Tanks zurückgefallen.

Beide Spiele ein Phänomen des ehemaligen Ostblocks

Dabei wird aus diesen Daten klar, dass beide Spiele ein Phänomen der ehemaligen Ostblock-Staaten sind. Das Interesse an War Thunder ist in der Tschechischen Republik, in Russland, der Ukraine und Weißrussland am höchsten. Nach World of Tanks googlet man in Weißrussland, Russland, der Ukraine, Kirgisistan und der Republik Moldau am häufigsten, wenn man die Zahlen auf die Einwohner umgelegt.

Mit dem Start einer „mobilen“ Invasion hat der Goliath Wargaming seine Prioritäten für die nächste Zeit deutlich gemacht. War Thunder geht mit einem stärkeren Fokus auf das „Core-Gaming“ und Spieltiefe hier in eine andere Richtung.

Quelle(n):
  1. biogamergirl.com

World of Warcraft: Zwei Fraktionen – ein Auktionshaus

Die anstehende Erweiterung Warlords of Draenor wirft ihre Schatten auf die World of Warcraft voraus: Bald wird es nur noch ein Auktionshaus pro Server geben. Horde und Allianz werden Zugriff auf denselben Pool aus Items, Rohstoffen und Schabernack haben.

Ende der Apartheid in Azeroth

Die Auktionshäuser in World of Warcraft dienen den Spielern als anonymer Umschlagplatz für ihre Waren; als ein Schaufenster im abendlichen Bummel, was es da draußen alles zu kaufen gibt; und als eine unersetzliche Selbstbedienungs- und Second-Hand-Börse für Twinks, die ein bisschen mehr Oomph vertragen könnten. Doch bisher herrscht eine klare Rassentrennung, eine Apartheid, in Azeroth: Die Allianz kauft hier ein, die Horde dort. Das soll sich nun ändern: Wahrscheinlich bereits im Pre-Patch wird es nur noch ein Auktionshaus pro Server geben.

Blizzard teilte in einem kurzen Statement mit, dass dieses Feature komme. Es soll vor allem bevölkerungsschwachen Fraktionen weiterhelfen und sicherstellen, dass die Zugang zu Items und Crafting-Vorräten haben.

Erleichterung für unterbevölkerte Realms

World of Warcraft

Bisher war es auf sogenannten „gekippten“ Servern, in denen ein Reich zu stark dominierte, oder auf „Geister“-Servern, also insgesamt schwach bevölkerten, schwer, am Handel teilzunehmen. In den Bankfächern stapelten sich Crafting-Materialien oder Ressourcen, die eigentlich zu „wertvoll“ waren, um sie wegzuwerfen. Auf der anderen Seite war es nicht möglich, sich durch das Auktionshaus auszurüsten, wie es viele Spieler bevorzugen.

Das bisherige „neutrale“ Auktionshaus, von einer Bande Goblins in abgelegenen Außenposten betrieben, hat in den letzten Monaten und Jahren immer mehr an Bedeutung verloren. Diese Änderung sollte es nun völlig überflüssig machen. Es ist gut möglich, dass die Änderung schon mit dem Pre-Patch, im Vorfeld von Warlords of Draenor, erscheint.

Elite-PvE-Spieler in WildStar: Die Raids können was

Die Progress-Gilde Eugenic liegt in WildStar weltweit auf einem guten zweiten Platz, was die First-Kills im 20er-Raid, den Gen-Archiven, angeht. In einem Interview lobt einer ihrer wichtigsten Spieler die Qualität des Raids in WildStar.

Im Gespräch mit der englischen Fanseite wildstarreport.com gewährt Bambooze, ein Krieger-Tank und Raidleiter, Einblicke in den ganz normalen Wahnsinn einer Progress-Raidgilde.

100 Stunden aufwärts habe man in den Raids verbracht, sicher noch mal 100 in der Woche davor, um die Attunement-Quest zu erledigen und die Chars entsprechend auszurüsten. Das „Roleplaying“ und „Hintergrund-Zeug“ müsse man dann halt später noch nachholen.

Crit-anfällige Tanks – keine gute Idee

Klar, stand man dann in eigentlich zu schwachem Gear vor den Bossen, diesen Nachteil habe man durch eine fast optimale Spielweise überwinden müssen. Denn wo ein stark ausgerüsteter Char schon mal den einen oder anderen Fehler ausgleichen kann, sieht das bei schwachem Gear-Stand ganz anders aus. Am ärgsten habe man es bei den Tanks gemerkt. Die seien nämlich nicht crit-immun gewesen … und wenn der RNG-Gott nicht mit ihnen war, lagen sie schon mal schnell im Dreck.

Natürlich gab es so früh auch noch kein Theorycrafting, also Möglichkeiten, irgendwo nachzulesen, wie der Char nun am stärksten sein könnte, wie er am meisten Schaden macht oder am besten heilt, also musste man das, was man brauchte, eben selbst improvisieren und sich zusammenreimen.

Viel Lob für das Design der Gen-Archive

Für die Gen-Archive ist Bambooze voll des Lobes. Sie seien richtig gut strukturiert, es gebe eine Vielzahl von Boss-Mechaniken. Alles sei sehr abwechslungsreich und gut gemacht.

WildStar Gen-Archive

Ob die Raids denn so Hardcore seien, wie angekündigt, wollte der Interviewer noch wissen. „Ja, würde ich schon sagen.“ Fehler von einzelnen könnten zu Wipes des ganzen Raids führen. Einer kleinen Gruppe guter Spieler sei es unmöglich, einen Haufen Mittelmäßiger durchzuschleppen. Wer mit dem Raiden anfangen möchte, für den hat Bambooze auch noch ein paar Tipps auf Lager. Wer die Attunement-Quest schafft, sollte schon ziemlich gut aufs Raiden später vorbereitet sein. Einige der wichtigsten Set-Boni der Rune könnte man sich vielleicht leisten, obwohl das schnell ins Geld gehe. Ansonsten gelte es genug Buff-Food und Tränke zu horten.

Zombie-Minecraft H1Z1: Gameplay-Demo von der E3

Das Zombie-MMO mit Sandbox-Elementen H1Z1 hat zwar noch keinen festen Termin für den Early Access, dafür aber mit Sony Online Entertainment einen auskunftsfreudigen Entwickler. Auf der E3 stellte man knapp 12 Minuten frisches Gameplay vor. Jetzt wird das Video erstmals auch Spielern zugänglich gemacht, die nicht auf der E3 waren.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein

Der Senior Designer Jimmy Whisenhunt führt in der Demo einige Grundkonzepte von H1Z1 vor. So macht er deutlich, was es so mit sich bringt, einen Baum zu fällen: Andere Spieler können das hören und dann entscheiden, ob der Holzfäller da draußen einen Besuch wert ist. Vielleicht hat er ja Ressourcen dabei, die man selbst braucht. „Leute können ziemlich verrücktspielen, in dieser Sorte Spiel“, meint Whisenhunt dann. „Aber das ist ja ein Teil des Spaßes.“

Aber Bäume müssen gefällt werden, liefern sie doch Holz und damit Holzplanken. Und die sind der erste Schritt auf einem Weg vom mittellosen Neuankömmling in der Zombie-Apokalypse bis zu einem mit allen Wasser gewaschenen und top-ausgerüstetem Zombie- und Menschenkiller der Spitzenklasse.

In der Demo sieht man, wie das Fahrzeug-System funktioniert, man bekommt einen Einblick in das Kampfsystem von H1Z1, sieht die Wettereffekte in Aktion und bekommt einen Ausblick darauf, was sich alles im Spiel craften lässt. Denn der Holzfäller, der sich rasch einen Bogen und ein paar Pfeile zimmert, kann später Destillationsanlage bauen oder einen formidablen Unterschlupf zurechtzimmern. Und das Ganze mit dem „Snakes on a plane“-Effekt, den Zombies nun mal haben. Immer, wenn es langweilig zu werden droht: „Zombies!“ Oder andere Spieler … und die können, wie wir jetzt wissen ziemlich paranoid werden in dieser Art Game. Woran das wohl liegt? … „Zombies!“

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Guild Wars 2: Brandenburgisches Orchester spielt Musik ein

Beim Fantasy-Onlinerollenspiel Guild Wars 2 legt man besonderen Wert auf eine passende Ton-Spur. Der hauseigene Komponist Maclaine Diemer spielte mit dem Brandenburgischen Staatsorchester aus Frankfurt an der Oder nun den Soundtrack für die zweite Staffel der Lebendigen Welt ein.

In zu vielen MMOs wird der Musik nur wenig Bedeutung beigemessen, dabei ist sie für viele Spieler eine wichtige Komponente. Vielleicht nimmt sie nicht jeder ständig bewusst wahr, doch trägt sie viel zu einer passenden Stimmung bei. Überhaupt ist Musik aus den erzählerischen Medien kaum noch weg zu denken. Gerade orchestrale Stücke mit starken Hochs und Tiefs und eingängigen Motiven sind gefragt. Nicht umsonst haben Hollywood-Blockbuster häufig mächtige Orchester-Soundtracks, an deren dominierende Motive man sich auch noch Jahre später erinnert – wie an den Imperial March aus Star Wars oder die berühmten Klänge aus Jurassic Park, als die Dinosaurier zum ersten Mal auftauchen.

Auch MMOs sind so ein erzählerisches Medium. Sie leben von ihrer Stimmung und ihrer Fähigkeit, den Spieler (und damit auch Zuhörer) in eine Form von Verzückung und Erstaunen zu versetzen.

Musik als erzählerische Form

Maclaine Diemer Orchester

Der hauseigene Komponist von ArenaNet, Maclaine Diemer, schien vor einigen Wochen in einem Live-Stream zu GuildWars 2, in dem es um die Musik des Spiels ging, schon auf gepackten Koffern zu sitzen. Erstmals habe er nun die Gelegenheit, sagte er, mit einem Live-Orchester die von ihm komponierte Musik zur zweiten Staffel der Lebendigen Welt aufzunehmen, die schon bald in Tyria zu bestaunen sein wird. Nun gibt es auf Youtube das Orchester zu bestaunen und vor allem zu hören.

Diemer hat, nach eigenen Angaben, bei der Komposition besonderen Wert darauf gelegt, die Seele der einzelnen Zonen und Episoden zu treffen, und auch mit den Motiven seine ganz eigene Version der Lebendigen Geschichte zu erzählen. Vielleicht könnt Ihr ja von den wenigen Minuten, die jetzt aufgetaucht sind, schon darauf folgern, welche Wendungen die Geschichte nehmen wird? Welche Saiten werden bei Euch angespielt, wenn Ihr diese Töne hört?

Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt

Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (kurz BSOF), das Ihr in dem Video bestaunen könnt, sitzt übrigens in Frankfurt an der Oder. Es ist ein international anerkanntes Sinfonieorchester und wurde vor über 170 Jahren gegründet. Und Ihr könnt auf youtube und anderswo gern damit angeben, dass Ihr als echte Experten für Orchestermusik die Musiker dort erkennt – denn in den Sneak Peeks und auch fast überall sonst spricht man bisher nur von einem „mysteriösen german orchestera“ – ganz so, als gäbe es da nur eines hier.

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The Elder Scrolls Online: Werwölfe auf der Abschuss-Liste

Mit dem Patch 1.2.4. stehen bei The Elder Scrolls Online einige Fixes von Bugs an, die der letzte Patch gebracht hat. Doch nicht alle Probleme lassen sich so leicht lösen und der Patch bringt auch ein paar neue Schwierigkeiten: Werwölfe stehen ab sofort auf der Liste der bedrohten Arten.

Über die vielen guten Sachen, die 1.2.3. brachte, haben wir letzte Woche berichtet: Die besseren Lichtverhältnisse finden viel Anklang, allgemein wirkt das Gameplay bei The Elder Scrolls Online nun runder. Doch schlichen sich mit dem Patch auch einige Invasoren und Bugs nach Tamriel, die mit 1.2.4. nun herausfliegen sollen.

Die Löcher, durch die Invasoren in die Startzonen der Gegner schlichen, werden mit dem heutigen Bug-Fix-Patch der Vergangenheit angehören. Doch bleiben zwei andere Probleme ungelöst, die man eigentlich mit 1.2.4. hätte fixen wollen. Das wissen wir durch die US-Spieler, die, was TESO angeht, praktisch schon in unserer Zukunft leben und immer ein wenig früher in den Genuss der Patches kommen.

Teso Vampir

Zum einen sorgt eine Änderung bei einem Heilzauber für dramatische FPS-Einbußen bei einigen Spielern. Das prüft Zenimax weiterhin. Zum anderen hat es die armen Werwölfe schwer getroffen. Seit dem Release von The Elder Scrolls Online haben sie es schwer: Sie stehen im Schatten der Vampire. Und es war ihnen nicht mal deren Allmachts-Phase vergönnt. Nun gibt es eine Kombination, die Werwölfe im PvP in Windeseile in ein Häufchen Asche verwandelt.

Silberbolzen (ein Skill aus der Linie der Kriegergilde) hat eigentlich eine nur verschwindend geringe Chance, auf Vampire gewaltigen Schaden zu machen („Der Silberkugel ins Herz“-Effekt). Nun sorgte der Patch dafür, dass der Schaden aber nicht nur selten eintritt (bei jedem 20. Schuss), sondern garantiert bei jedem Treffer. Der 1.2.4. Patch sollte das Problem eigentlich aus der Welt schaffen, das ist ihm bei Vampiren auch ganz gut gelungen. Dafür trifft er nun die Werwölfe in The Elder Scrolls Online unter Garantie. Solange der „Van Helsing“-Verschnitt eine weiteren Fähigkeit aus der Linie aktiviert hat, der die Silberbolzen auch für Werwölfe tödlich macht, trifft er immer zum silbernen Blattschuss.

Zenimax bessert im Moment nach – man rechnet damit, dass der kommende Patch 1.2.5. Werwölfe wieder halbwegs kugelsicher macht. Das wird eine Woche dauern. Bis dahin sollten sie Cyrodiil nur in Menschengestalt oder auf eigene Gefahr betreten. Die kompletten Patch-Notizen für 1.2.4. findet ihr hier.

WildStar – Bald noch mehr Charakter-Services

Spieler von World of Warcraft und Co. kennen das ja. Nach einiger Zeit ist man mit den Entscheidungen, die bei der Charaktererstellung getroffen wurden, nicht mehr ganz so zufrieden. Zum Friseur kann man zwar auch mit Gold in der Tasche gehen, aber möchte ein Spieler beispielsweise das Geschlecht wechseln, zukünftig auf einem anderen Server spielen oder sich anderweitig “umorientieren”, so wird eine Echtgeld-Gebühr fällig.

Auch die Carbine Studios möchten solche kostenpflichtigen Charakter-Anpassungen für WildStar in Zukunft verstärkt anbieten. Bereits jetzt ist es möglich, gegen eine Bezahlung den Heimatserver zu wechseln, oder dem Charakter auch einen neuen Namen zu verpassen.

Neue Optionen in Planung

Die Entwickler denken nun nach eigener Aussage bereits über weitere Möglichkeiten nach, mit denen man den Spielern bestimmte Anpassungen anbieten. Es heißt, dass diese Neuerungen zwar nicht im nächsten oder übernächsten Patch Einzug halten werden, aber dass man auf jeden Fall vorhat, den Spielern “alle möglichen Charakter-Anpassungen anzubieten”.

Wir sind gespannt darauf, welche verschiedenen Anpassungen sich die Carbine Studios für die Spieler von WildStar einfallen lassen werden. Viel wichtiger als die Tatsache selbst, dass die Anpassungen kommen werden, ist allerdings der Preis. Im Fall von World of Warcraft ist dieser in den meisten Fällen erschwinglich und verhältnismäßig angemessen (was natürlich immer im Auge des Betrachters liegt). Allerdings sind auch 20 Euro für einen Server-Wechsel oder weitere Anpassungen durchaus umstritten, daher sind wir gespannt, mit welcher Preis-Politik die Carbine Studios im Fall von WildStar tätig werden.

Für welche Anpassungen habt ihr in einem MMORPG schon mal Geld bezahlt und für welche Dienste würdet ihr auch in WildStar in die Geldbörse greifen?

Quelle(n):
  1. buffed.de

WildStar – Nur noch 1 Tag bis zum großen Contentpatch

Wie angekündigt haben die Entwickler von Carbine einen Tag vor dem ersten großen Contentpatch für WildStar noch einen DevSpeak unters Volk geworfen, der alle Aspekte der “Megabeute: Transmutation” noch einmal auf die gewohnt lustige Art und Weise beleuchtet. Diesen wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

WildStar: Hoverboard zur Transmutation

Darüber hinaus haben wir noch eine kleine Randinformationen, frisch vom öffentlichen Testrealm: Dort kostet das “Transmutations-Hoverboard” stolze 100 Platin, wer sich den fahrbaren Untersatz zulegen will, der sollte möglichst bald mit dem Sparen beginnen.

Zu guter Letzt lässt man auch schon durchblicken, worum es im nächsten Update gehen wird: Hier werden die PvP-Spieler auf ihre Kosten kommen, denn diese werden im aktuellen Patch leider vernachlässigt. Sie dürfen sich in 4-6 Wochen dann aber auf einem neuen Schlachtfeld tummeln. Zu den bisherigen Modi “Sammel die Masken” und “Herrschaft” gesellt sich dann noch “Sabotage” – man darf gespannt sein, wir halten euch auf dem Laufenden!

Final Fantasy XIV: Hit dank MMO-Neulingen und Nostalgie

Naoki Yoshida, der Kopf hinter Final Fantasy XIV, sprach in einem Interview über die Gründe des Erfolgs von Final Fantasy 14: A Realm Reborn. Dabei beleuchtete er auch einige Design-Entscheidungen, wie die kurzen Dungeons und die Steuerung über den Controller. Yoshida machte aber vor allem die einfache Zugänglichkeit des Spiels für MMO-Neulinge für den überraschenden Erfolg des eigentlich schon totgeglaubten Spiels verantwortlich.

Naoki Yoshida steht wie kaum ein anderer Developer für den Erfolg seines Spiels. Immerhin schien eine Rettung des Final Fantasy MMORPGs fast unmöglich. Doch Yoshida gelang die Mission Impossible. Und FF XIV mauserte sich langsam zu einem Hit bei Fans und Kritikern. Als Grund dafür macht der Interviewer von usgamer.net aus, dass FF XIV auch die Spieler anspreche, die sonst niemals ein MMO anrühren würden.

Immer die MMO-Neulinge im Blick

Yoshida stimmt ihm da gerne zu. Heute versuchten die meisten Entwickler von MMORPGs Spieler zu gewinnen, die gerade ein anderes MMORPG spielen. Das sei genrebedingt schwer. Gerade weil diese Spiele eine starke Bindung erzeugen und Spieler über zwei, drei Jahre oder noch länger binden.

Mit Final Fantasy habe man eine andere Spielerschaft ansprechen wollen. Und weil Final Fantasy eine Konsolenspiel-Reihe war, musste man es auch für die Konsolen entwickeln, aber vor allem für deren Spieler. Also musste es zugänglicher und auch einfacher werden als ein konventionelles MMO. Deshalb habe man darauf geachtet, auch komplexe MMO-Mechaniken einsteigergerecht zu entwickeln.

Gerade beim Designen von Verliesen habe man Spieler im Hinterkopf behalten, die sich nicht stundenlang von ihrem Alltag frei machen könnten. 4er-Verliese über den Duty-Finder gingen rasch und einfach, Spieler könnten hier etwas erledigen und danach mit ihrem Leben weitermachen.

Spieler mit Controller sollten auf keinen Fall benachteiligt werden

[quote_box_right]final-fantasy-ps4-pc-3Schon unseren Test zu Final Fantasy XIV: A Realm Reborn gelesen?[/quote_box_right]

Bei der Entscheidung, auch eine Steuerung über den Controller zu erlauben, an den sich viele Konsolen-Spieler gewöhnt hatten, sei es das Wichtigste gewesen, dass Controller-Spieler sich nicht gegenüber „Maus und Tastatur“-Spielern benachteiligt fühlten.

Immerhin sorgten Tastaturen dafür, dass sich jede Fähigkeit mit einem Klick abrufen lassen. Bei Controllern galt es immer, ein Menü zu öffnen, dann eine Fähigkeit auszuwählen … – hätte man das so gemacht, wären Spieler mit Controller immer benachteiligt gewesen. Als man dann auf die Cross-Hotbar-Idee kam, wusste man, dass es die richtige war. Und das habe sich ja auch ausgezahlt.

Ein Final Fantasy ohne Chocobos? Wie Disneyland ohne Mickey Mouse!

Auf das allgemeine Feeling angesprochen und wie viel Final Fantasy im MMORPG sein müsse, betont Yoshida, dass es natürlich wichtig sei, die klassischen FF-Elemente im Spiel zu haben: „Wäre es ein Final Fantasy ohne Chocobos? Nein, natürlich nicht.“ Das wäre ja so, als würde man sich Disneyland ohne Micky Mouse vorstellen.

Natürlich spiele man auch mit der Nostalgie der Fans. Auch Yoshida selbst ist davon nicht frei. „Ich habe es damals auf dem Super-Nintendo gespielt und war gespannt darauf, wie es jetzt in Full HD aussieht. Oder wie sich der Crystal Tower spielt, wenn ich mit 24 Freunden da reingehe“, so Yoshida.

Das komplette Interview gibt es auf Englisch bei usgamer.net

Youtube in 60 FPS, Hearthstone Erweiterung im Juli & TESO Contentpatch – Update!

Youtubes (zukünftige) Änderungen:

Youtube hat mal wieder einige Änderungen durchgeführt und weitere sind noch geplant. Neben einer groß angelegten Löschung inaktiver Accounts, wurde das Design ein wenig angepasst, das Youtube Creator Studio eingeführt und ein Option für 60 fps in den Player soll auch bald kommen.

Fluch von Naxxramas im Juli:

Hearthstone-Spieler müssen schon eine geraume Weile auf neue Karten im Spiel warten – doch die Leidenszeit hat bald ein Ende. Laut Angaben der Entwickler im offiziellen Forum ist der Release der ersten Erweiterung „Der Fluch von Naxxramas“ für Juli geplant. Hiermit werden nicht nur rund 30 neue Karten ihren Weg ins Spiel finden, es wird auch einen neuen Spielmodus geben. In dem kämpft ihr gegen die verschiedenen Bosse der Nekropole und könnt dadurch die neuen Karten freischalten.

The Elder Scrolls Online mit Patch 1.2.3

Und auch in The Elder Scrolls Online hat sich mal wieder etwas getan. Dort wurde letzte Woche Patch 1.2.3 auf die Server aufgespielt und mit ihm kamen ein paar nette Änderungen. So gibt es nun einen FoV-Slider fü r die Egoperspektive, der zwischen 70° und 130° eingestellt werden kann und das Spielerlebnis verbessern soll, Waffen und Ausrüstungen in der Welt sind nun realistischer und können aufgehoben werden und die Lichteffekte sind erheblich verbessert worden.

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WildStar: Hoffnungsschimmer für Spieler mit FPS-Problemen

Das SF-MMO WildStar ist seit einem Monat draußen und während es von vielen Kritikern und Fans gelobt wird, gibt es doch einige Spieler, die an dem MMORPG keine rechte Freude finden: FPS-Probleme verhageln ihnen den Spielspaß. Nun schraubt ein Forenpost die Hoffnungen hoch. Offenbar hat einer der Techniker einen Fix für AMD-Prozessoren gefunden.

Das SF-MMO WildStar ist nun nicht gerade ein Grafik-Riese, bei dem man erwarten würde, dass die Frameraten einbrechen, doch geschieht genau das bei einigen Usern, die sich das nicht erklären können. In den Foren kursieren zahlreiche Tricks und Tipps. Manche helfen, viele nicht – auch wir haben schon einige der beliebtesten Lösungen vorgestellt. Da es bei WildStar mit dem dynamischen Gameplay auf flüssige Bildraten ankommt, war dieser Kritikpunkt bereits in der Beta heikel, wurde oft angesprochen und hinderte einige Spieler sicher bereits am Kauf.

Carbines Präsident Jeremy Gaffney beruhigte vor dem Release die Spieler damit, dass die Performance-Probleme mancher an dem neuen Interface 2.0 lägen, man würde das schon bald optimieren. Diese Hoffnungen wurden nicht erfüllt.

Doch nun macht ein Post im offiziellen Forum den Usern Hoffnung, gerade denen, die auf AMD setzen.

„Ich hab wahnsinnig gute Nachrichten! Einem unserer Techniker ist ein großer Durchbruch bei der AMD-Sache gelungen! Das ist jetzt in der Test-Phase, drückt alle die Daumen“, so meldete der Carbine-Mitarbeiter Virtue schon gestern.

Die Fans reagierten freudig darauf und hofften, dass der Fix schon möglichst bald kommt. So viel Euphorie war Virtue und Carbine dann wohl doch zu viel. Später schränkte Virtue ein: „Damit das klar ist, das ist keine Magie, die alle Probleme löst. Wir testen es gerade noch. Wir wissen noch nicht, um wie viel besser es bei AMD-Nutzern läuft. Es sollte die Performance verbessern, aber wir wissen noch nicht, um wie viel.“

Tipps: Zu den Kniffen, auf denen viele User schwören, gehört es alle Dateien in folgendem Ordner zu löschen: C:\Users\%username%\AppData\Roaming\NCSOFT\WildStar

Auch die neuesten Beta-Treiber der Grafikkartenhersteller mögen manchem helfen.

The Elder Scrolls Online: Mega-Server-Umzug nach Frankfurt geht voran

Bei dem Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online gibt es gute Nachrichten für alle Spieler, die mit Lags zu kämpfen haben. Offenbar geht der Umzug des Megaservers nach Frankfurt gut voran.

Doch keine unendliche Geschichte?

Es drohte fast eine unendliche Geschichte zu werden. Immerhin zieht sich die Kritik daran durch die Geschichte von TESO. Viele Spieler gingen bei der Ansage, dass es einen europäischen Mega-Server geben würde, fest davon aus, dass sich der auch in Europa befinde. Doch steht der nach wie vor in den USA, damit die Techniker leichteren Zugriff auf ihn haben, sollte etwas schief gehen.

Von Anfang an war der europäische Mega-Server in „Ami-Land“, wie viele sagten, ein Kritikpunkt der europäischen Spielerschaft. Wieder und wieder betonte Zenimax, wie wichtig ihnen der Umzug der Server sei, doch klang das „sehr bald“ im April, kurz nach dem Start, genau so bald wie das im Mai. Anfang Juni hieß es dann aus dem Mund des Chefs persönlich, der Mega-Server komme im Sommer nach Frankfurt, seitdem hat man nichts mehr davon gehört. Bis jetzt.

Im offiziellen Forum bringt der deutsche Community Manager Kai Schober die TESO-Spieler auf den neuesten Stand:

Der geplante Serverumzug nach Frankfurt geht voran. Der Megaserver dort läuft schon und wird getestet.

Auch für die FPS-Probleme, die so manche Spieler seit dem 1.2.3. Patch plagen, hat Schober gute Nachrichten im Gepäck. Die sollten mit einem Hotfix gelöst werden, der bei der nächsten Serverwartung in der Nacht vom Montag auf den Dienstag kommt.

Update 1.7.: Die FPS-Probleme wurden, laut Aussagen der US-Spieler, mit dem Patch 1.2.4. leider nicht gelöst. Sie hängen wohl an der Veränderung eines Heilzaubers.